Schlagwort: Studien

Studien – Hier finden Leser aktuelle Studien zu den Themen Payment & E Commerce. Unternehmen aus den Bereichen  E-Commerce und Payment stellen Auswertungen aus aktuellen Befragungen zur VerfĂŒgung. now.digital by Patrick Upmann – Interim Manager und agiles Projektmanagement

  • Payment Digital – Paymenttrend: Nutzung des Smartphones zur Bezahlung immer selbstverstĂ€ndlicher

    Payment Digital – Paymenttrend: Nutzung des Smartphones zur Bezahlung immer selbstverstĂ€ndlicher

    Payment Digital – Neue ECC Paymentstudie zeigt: Das Smartphone hat sich nicht nur beim Online-, sondern auch beim stationĂ€ren Shopping etabliert. GrĂ¶ĂŸte Pluspunkte: Bequemlichkeit und Einfachheit. Zwei von drei Konsument:innen beabsichtigen, zukĂŒnftig hĂ€ufiger mit dem Smartphone zu bezahlen. 
    Immer und ĂŒberall dabei – rund die HĂ€lfte der Konsument:innen (53 %), die  sich ĂŒberwiegend online informieren, wĂ€hlt dabei das Smartphone, weil es immer zur Hand ist. Mittlerweile shoppt der Großteil der Konsument:innen (85 %) online regelmĂ€ĂŸig ĂŒber das Mobiltelefon. Aber nicht nur beim Onlineshopping, sondern auch im stationĂ€ren GeschĂ€ft steigt die Relevanz des Smartphones. Schon heute bezahlt jede:r dritte Konsument:in (32 %) zumindest gelegentlich kontaktlos per Smartphone. Die neue „ECC Paymentstudie Vol. 26“ des ECC KÖLN untersucht die Rolle des Smartphones beim (Online-)Shopping und zeigt mit ihren Ergebnissen, dass das sogenannte Smartmonnaie lĂ€ngst im Einkaufsalltag der Konsument:innen angekommen ist.

    Payment Digital – Bezahlung per Smartphone ist fĂŒr Konsument:innen bequem und einfach
    Nicht nur online, sondern auch am Point-of-Sale (POS) gewinnt das Smartphone an Relevanz. Zwar dominiert beim mittlerweile weit verbreiteten kontaktlosen Bezahlen nach wie vor die Karte (95 %)*, jedoch bezahlt knapp ein FĂŒnftel der Konsument:innen (18 %) bereits heute regelmĂ€ĂŸig mit dem Smartphone an der Ladenkasse. 59 Prozent wollen darĂŒber hinaus zukĂŒnftig (viel) hĂ€ufiger mit dem Smartphone zahlen. Insbesondere bei der Nutzung von MobilitĂ€tsangeboten, wie dem Mieten von Sharing-Fahrzeugen (37 %) oder dem Ticketkauf im ÖPNV (34 %), sowie fĂŒr grĂ¶ĂŸere (22 %) oder kleinere EinkĂ€ufe (21 %) hat das Smartphone fĂŒr Teile der Konsument:innen bereits das Portemonnaie ersetzt. Dabei schĂ€tzen sie vor allem die Bequemlichkeit und Einfachheit im Gegensatz zu Karte oder Bargeld. Jede:r fĂŒnfte Konsument:in wĂŒrde es sogar begrĂŒĂŸen, ĂŒberall mit dem Smartphone bezahlen zu können (21 %).

    Auch ĂŒber das Bezahlen hinaus wird das Smartphone von den Konsument:innen im stationĂ€ren Handel vielseitig genutzt. Sei es fĂŒr das Verwalten von Bonuskarten (57 %), das Abrufen von Gutscheinen (56 %) oder die allgemeine Verwaltung von Mitgliedschaften in Kundenprogrammen (55 %). Weniger hĂ€ufig wird hingegen der vielfach diskutierte digitale Kassenzettel genutzt (34 %). Besonders onlineaffine Kund:innen nutzen digitale und vernetzte Angebote erwartungsgemĂ€ĂŸ signifikant hĂ€ufiger als der Durchschnitt.

    „Auch wenn das Smartphone das klassische Portemonnaie aktuell noch nicht gĂ€nzlich ĂŒberflĂŒssig macht, sehen wir einen klaren Shift zur ausgedehnten Nutzung des Mobiltelefons als Zahlungsmittel online und am Point-of-Sale. Wer als HĂ€ndler seine Angebote und Prozesse noch nicht dahingehend ausgerichtet hat, sollte hier unbedingt nachrĂŒsten, um zukunftsfĂ€hig aufgestellt zu sein“, so Mailin Schmelter, stellvertretende Bereichsleitung am ECC KÖLN, zu den Ergebnissen der Studie.
     
    Payment Digital – Smartshopping steigert AnsprĂŒche der Konsument:innen an Mobiloptimierung
    Online ist das Smartphone nicht mehr nur Informations- und Inspirationskanal fĂŒr die Mehrheit der Konsument:innen (62 %), sondern lĂ€ngst auch direkter Kaufkanal. So wird mittlerweile mehr als jeder zweite Onlinekauf per Smartphone getĂ€tigt (57 %) und auch Apps von HĂ€ndlern werden immer beliebter (55 %). Ein absolutes No-Go: Nicht-mobiloptimierte Onlineshops und – noch dramatischer – nicht-mobiloptimierte Check-outs. Hier verlieren HĂ€ndler rund ein Viertel der potentiellen KĂ€ufer:innen (28 %). Auch in puncto Zahlungsverfahren haben Konsument:innen genaue Vorstellungen: Beim Onlineshoppen mit dem Smartphone zahlen sie am liebsten per PayPal (85 %), Rechnung (75 %) oder Kreditkarte (45 %). Wer seinen smartphone-affinen Kund:innen beim Mobile Shopping nicht eines seiner Top 3 Lieblingsverfahren anbietet, riskiert auch hier KaufabbrĂŒche (25 %).

    Wörter der Meldung: 536
    Zeichen (inkl. Leerzeichen): 3.946

    * Sowohl Kredit-, als auch Debit- oder Girokarte.

      
     
    Daten und Grafiken aus dieser Pressemitteilung dĂŒrfen nur im Rahmen journalistischer oder redaktioneller Zwecke genutzt werden. Die werbliche und kommerzielle Nutzung sowie Aufbereitung fĂŒr eine vertragsbasierte Weitervermarktung ist untersagt. Dies gilt insbesondere fĂŒr Statistikportale.

    Über die Studie
    FĂŒr die „ECC Paymentstudie Vol. 26“ hat das ECC KÖLN in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Malte KrĂŒger 2.000 deutsche Konsument:innen (Smartphonebesitzer:innen, internetreprĂ€sentativ nach Alter und Geschlecht) im Januar 2022 befragt. DarĂŒber hinaus wurde zeitgleich eine Umfrage unter 241 ĂŒberwiegend kleinen und mittelstĂ€ndischen HĂ€ndlern mit einem Jahresumsatz unter 10 Millionen Euro durchgefĂŒhrt.

    Die ECC Paymentstudie untersucht bereits zum 26. Mal Angebot und Nachfrage von Zahlungsverfahren und legt in der diesjÀhrigen Deep-Dive-Studie den Fokus auf die Rolle des Smartphones (online und stationÀr). Die Pressemitteilung im PDF-Format finden Sie hier.

    Die ECC Paymentstudie wurde unterstĂŒtzt von folgenden Unternehmen: Klarna, PayPal, VR Payment GmbH, Unzer GmbH und Lowell Financial Services GmbH. Als Medienpartner unterstĂŒtzt darĂŒber hinaus iXtenso die Studie.

    Die komplette Studie ist im IFH Shop verfĂŒgbar.

    Quelle: ECC
  • Tourism Digital – 44 Prozent der Deutschen buchen ihren Urlaub im Internet

    Tourism Digital – 44 Prozent der Deutschen buchen ihren Urlaub im Internet

    Online punktet mit FlexibilitÀt und Transparenz, Offline mit Komfort und Beratung


    Tourism Digital -der Weg zum perfekten Urlaub fĂŒhrt die Deutschen ins Internet: 44 Prozent buchen in der Regel einzelne Urlaubsleistungen oder ganze Pauschalreisen online. Kaum weniger beliebt ist der Gang ins ReisebĂŒro, den vier von zehn Urlaubsuchenden (40 Prozent) wĂ€hlen. Allerdings ergibt sich ein geteiltes Bild im Altersvergleich. So bevorzugen vor allem JĂŒngere den Online-Weg: Sieben von zehn 16- bis 29-JĂ€hrigen (69 Prozent) buchen ihre Reisen gewöhnlich im Web. Bei den 30- bis 49-JĂ€hrigen sind es noch 52 Prozent, bei den 50- bis 64-JĂ€hrigen 37 Prozent. Von den Befragten ĂŒber 64 Jahren nutzen nur rund zwei von zehn (22 Prozent) das Internet zur Urlaubsbuchung. Sie bleiben dem ReisebĂŒro treu und buchen an Ort und Stelle (60 Prozent) oder telefonisch (11 Prozent). Das zeigt eine reprĂ€sentative Umfrage unter 1.007 Personen ab 16 Jahren in Deutschland, die vom Digitalverband Bitkom in Auftrag gegeben wurde.Tourism Digital –

    Nach der Corona-Pandemie dĂŒrfte das Bild Bestand haben und das VerhĂ€ltnis zwischen Online- und Offline-Buchungen ausgeglichen bleiben: Jeweils ein Drittel will die Urlaubsleistungen nach der Pandemie hauptsĂ€chlich online (34 Prozent) oder im ReisebĂŒro (33 Prozent) – vor Ort oder telefonisch – buchen. 29 Prozent haben vor, beide Wege zu gehen. Erneut werden die Generationenunterschiede deutlich: WĂ€hrend 44 Prozent der 16- bis 29-JĂ€hrigen nach der Pandemie hauptsĂ€chlich online buchen wollen, bevorzugt die Mehrheit der Menschen ab 65 Jahren (54 Prozent) den analogen Weg. „ReisebĂŒros sind trotz langer Schließzeiten in der Corona-Pandemie nicht abgeschrieben, sondern bleiben relevante Ansprechpartner bei der Urlaubsbuchung. Auf Dauer wird ein reines analoges Konzept jedoch nicht Bestand haben“, sagt Bitkom-HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Dr. Bernhard Rohleder. „Besonders die jĂŒngeren Generationen suchen den Online-Zugang zur Urlaubsbuchung. ReisebĂŒros dĂŒrfen sich den digitalen GeschĂ€ftsmodellen nicht verschließen und sollten ihr Portfolio um digitale Angebote erweitern.“

    Online punktet mit FlexibilitÀt und Transparenz, Offline mit Komfort und Beratung

    Online-Buchende sehen Vorteile vor allem in der UnabhĂ€ngigkeit der Öffnungszeiten der jeweiligen Anbieter (90 Prozent) sowie in der besseren Vergleichbarkeit der Reiseangebote (85 Prozent). Zeitersparnis (66 Prozent) sowie ein grĂ¶ĂŸeres Angebot im Internet (61 Prozent) sind ebenfalls fĂŒr die Mehrheit gute GrĂŒnde fĂŒr die Reisebuchung im Netz. Drei von zehn (29 Prozent) sprechen von gĂŒnstigeren Angeboten. Bessere Stornierungsbedingungen gewinnen als Grund fĂŒr Online-Buchungen an Bedeutung: FĂŒr 22 Prozent der Befragten (2020: 15 Prozent) sind Reisen im Internet einfacher zu stornieren, 20 Prozent sagen, dass oft eine kostenlose Stornierung möglich ist – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr (2020: 4 Prozent). „Die Corona-Pandemie hat zu einem enormen Stornierungsaufkommen gefĂŒhrt. Die Reiseanbieter sind den Verbraucherinnen und Verbrauchern entgegengekommen und ermöglichen ihnen nun mehr FlexibilitĂ€t im Buchungsprozess. Das erleichtert die Urlaubsplanung und erhöht die Kundenzufriedenheit“, kommentiert Rohleder.

    Tourism Digital

    Diejenigen, die lieber im ReisebĂŒro vor Ort buchen, schĂ€tzen den Komfort, alle Leistungen aus einer Hand zu erhalten (74 Prozent). Außerdem ist der Mehrheit eine persönliche und individuelle Beratung wichtig (55 Prozent). 46 Prozent finden Online-Buchungen zu kompliziert und 37 Prozent die Auswahl im Internet zu unĂŒbersichtlich. Das Thema Vertrauen und Sicherheit spielt eine geringere Rolle. Zwar hat etwa ein Drittel der AnhĂ€ngerinnen und AnhĂ€nger von ReisebĂŒros (36 Prozent) Sorge, dass Online-Bewertungen der Angebote hĂ€ufig gefĂ€lscht sind. Nur ein Viertel (26 Prozent) sorgt sich aber um die eigenen Daten. Im Vorjahr waren es noch 34 Prozent. Kein Vertrauen in eine Online-Buchung haben nur 18 Prozent.

    Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgefĂŒhrt hat. Im Juni und Juli 2021 wurden dabei 1.007 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt. Die Umfrage ist reprĂ€sentativ. Die Fragestellungen lauteten: „Wo buchen Sie in der Regel einzelne Urlaubsleistungen?“, „Warum buchen Sie Ihre einzelnen Urlaubsleistungen in der Regel online und nicht offline?“, „Warum buchen Sie Ihre einzelnen Urlaubsleistungen in der Regel offline, also nicht im Internet?“ und „Wo wollen Sie nach der Corona-Pandemie ihre Urlaubsleistungen buchen?“

    Quelle:Bitkom

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  • Neue Studie: Marktplatzmodell als Lösung fĂŒr GroßhĂ€ndler

    Neue Studie: Marktplatzmodell als Lösung fĂŒr GroßhĂ€ndler

    Marktplatzmodell – Einkaufsgewohnheiten, die EinkĂ€ufer:innen in ihrem Privatleben als B2C-Konsument:innen entwickelt haben, schwappen in die B2B-Welt ĂŒber.

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    IFH KÖLN und Mirakl veröffentlichen neue Studie ĂŒber die Einstellung von GroßhĂ€ndlern zum Marktplatzmodell. Ergebnis: Viele GroßhĂ€ndler befinden sich in der ersten Phase ihrer digitalen Transformation und reagieren auf sich verĂ€ndernde Marktdynamik und Kundenanforderungen.­
    Einkaufsgewohnheiten, die EinkĂ€ufer:innen in ihrem Privatleben als B2C-Konsument:innen entwickelt haben, schwappen in die B2B-Welt ĂŒber. In der Folge wĂ€chst das Interesse am Marktplatzmodell und neuen GeschĂ€ftsmodellen im B2B-Sektor – auch im Großhandel. GroßhĂ€ndler beobachten diese Entwicklung: Laut einer Studie von IFH KÖLN und kernpunkt aus 2020 bestĂ€tigen 49 Prozent der GroßhĂ€ndler, dass speziell die Plattform Amazon Business immer mehr die Funktion von GroßhĂ€ndlern ersetze. Sie haben daher begonnen, sich mit innovativen GeschĂ€ftsmodellen wie Dropship und MarktplĂ€tzen auseinanderzusetzen, wobei 54 Prozent glauben, dass insbesondere B2B-MarktplĂ€tze, neben eigenen geschlossenen Onlineplattformen, in Zukunft eine hohe Relevanz als Vertriebskanal haben werden.[1] Gleichzeitig unternimmt aber nur ein kleiner Teil der GroßhĂ€ndler tatsĂ€chlich aktive Schritte zum Aufbau eines eigenen Marktplatzes. Warum steigt der Großhandel also nur zögerlich in die Marktplatzökonomie ein? Das hat das IFH KÖLN gemeinsam mit Mirakl in einer aktuellen Studie „Plattformökonomie im Großhandel – (Marktplatz-)Strategien im Fokus“ untersucht.

    Marktplatzmodell als Lösung fĂŒr GroßhĂ€ndler
    Marktplatzmodell als Lösung fĂŒr GroßhĂ€ndler ©IFH

    MarktplĂ€tze als Konkurrenz von morgen – akuter Handlungsimpuls bleibt aus


    Der Markt und seine Kund:innen verĂ€ndern sich, der Großhandel steht vor neuen Herausforderungen. WĂ€hrend sie heute noch nicht als große Bedrohung wahrgenommen werden, entwickeln sich insbesondere Business-MarktplĂ€tze, wie Amazon Business und Ă€hnliche digitale Player, die stĂ€rker vertikal ausgerichtet sind, zu großen Wettbewerbern, die sich auf die Eroberung von Marktanteilen der traditionellen etablierten Unternehmen fokussieren. Hinzu kommt die von den GroßhĂ€ndlern immer noch als gut eingeschĂ€tzte wirtschaftliche Lage. Ein direkter Anreiz, sich eingehend mit MarktplĂ€tzen zu beschĂ€ftigen, bleibt daher aus. Sie halten vorerst weiter an traditionellen Vertriebsstrategien fest und konzentrieren sich eher darauf, bestehende Prozesse zu verbessern, um ihre Ziele rund um Kundenzufriedenheit, Logistik und Wachstum zu erreichen.

    „Die Großhandelswelt ist im Umbruch – die Anzahl der B2B-MarktplĂ€tze ist in den letzten Jahren rasant gestiegen und digitale Akteure sichern sich einen immer grĂ¶ĂŸer werdenden Marktanteil. Traditionelle GroßhĂ€ndler sollten sich nicht mehr durch ihre aktuell als gut empfundene wirtschaftliche Lage auf der sicheren Seite wĂ€gen. Unternehmen, die auch in Zukunft am Marktwachstum partizipieren möchte, mĂŒssen jetzt handeln! Der First-Mover-Vorteil wird nicht mehr lange nutzbar sein“, so Dr. Kai Hudetz, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des IFH KÖLN.

    VerkaufsexklusivitĂ€t und berufliches SelbstverstĂ€ndnis hemmen digitale Transformation der GroßhĂ€ndler
    Der Großhandel lebt seit je her von KundennĂ€he und engen Beziehungen. Besonders traditionell eingestellte GroßhĂ€ndler halten daher verstĂ€rkt an diesem SelbstverstĂ€ndnis und der etablierten Praxis fest, die die VerkaufsexklusivitĂ€t innerhalb der Kundencommunity und hinsichtlich Kundenservice fĂŒr den Fachhandel sicherstellen. Die Kund:innen und ihre BedĂŒrfnisse werden jedoch auch im GeschĂ€ftskundenumfeld immer individueller, die EinkĂ€ufer:innen immer jĂŒnger und digitaler. Letztlich erwarten B2B-KĂ€ufer:innen heute ein B2C-Shoppingerlebnis. Der Großhandel steckt in der ZwickmĂŒhle: Er befĂŒrchtet den Wegfall langjĂ€hriger Kundschaft durch den Eintritt in die Marktplatzökonomie, gleichzeitig wĂŒnschen die eigenen Kundinnen und Kunden digitalisierte Prozesse, ein großes Sortiment sowie einfache Vergleichbarkeit und Preistransparenz. Wie können GroßhĂ€ndler dieses scheinbare Dilemma lösen?

    Einstieg in die Plattformökonomie als Marktplatzbetreiber
    Zwar wird das traditionelle GeschĂ€ftsmodell des Großhandels nicht von heute auf morgen abgelöst werden – der Generationenwechsel ist jedoch in vollem Gange. Digitale Vertriebsmöglichkeiten spielen eine immer grĂ¶ĂŸere Rolle, die GroßhĂ€ndler jetzt zum Handeln zwingt. Auf globaler Ebene sind zwei primĂ€re AnsĂ€tze zu beobachten: Auf der einen Seite der offensive Ansatz, bei dem Unternehmen den Herausforderungen ihrer Branche mit vorhandenen Ressourcen begegnen und Fachkenntnisse hierfĂŒr auf neue Art und Weise einsetzen. Auf der anderen Seite der defensive Ansatz, bei dem NachzĂŒgler auf Wettbewerbsbedrohungen reagieren mĂŒssen, um Marktanteile und Margen zu schĂŒtzen. Aktuell befindet sich der Großhandel noch in einer idealen Ausgangsposition, um eine offensive Haltung einzunehmen: HĂ€ndler mit umfangreichen Netzwerken können die Chance nutzen, sich selbst zu einem B2B-Marktplatz zu entwickeln, um als Early Adopter im DACH-Raum aufzutreten. Gleichzeitig muss sich der Außendienst weg vom Transaktionsverkauf, hin zu einer Funktion als Berater, Spezialist und Lösungsanbieter rund um die Angebote des eigenen Marktplatzes entwickeln – Stichwort Service. Der Servicegedanke der analogen Welt muss sich im zweiten Schritt auch in die digitale Welt ĂŒbertragen. So bietet sich die Gelegenheit, einerseits neue Kund:innen zu gewinnen und andererseits exklusive Stammkund:innen zu halten.

    „Jetzt steht die Entscheidung fĂŒr GroßhĂ€ndler aller Branchen unmittelbar bevor: Sie mĂŒssen die Marktchancen proaktiv nutzen – oder sie werden gegen die Vordenker und Digital Natives, die bereits erste Schritte zur EinfĂŒhrung eines Enterprise-Marktplatzes unternehmen, verlieren. Deutsche GroßhĂ€ndler, die die Marktchancen jetzt nutzen, haben einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil und sind Unternehmen, die sich mit traditionellen Strategien zufriedengeben, einen Schritt voraus“, so Marc TeuliĂšres, EVP Customer Success B2B bei Mirakl.
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    Über die Studie
    Die Studie „Plattformökonomie im Großhandel – (Marktplatz-)Strategien im Fokus“ von IFH KÖLN und Mirakl untersucht die Sichtweisen und Einstellungen des Großhandels zu Plattformen, insbesondere eigenen MarktplĂ€tzen. HierfĂŒr wurden zwölf qualitative Experteninterviews mit GroßhĂ€ndlern aus verschiedenen Branchen zu den Themen aktuelle Situation, Themen und Strategien, Kundenstruktur und -erwartungen, Wettbewerber, Lieferketten sowie Plattformen und MarktplĂ€tze gefĂŒhrt. ErgĂ€nzend wurde auf Daten der IFH KÖLN Studie „Digitaler Klimawandel im Großhandel“ (2020) mit kernpunkt sowie auf das „B2BEST Barometer Vol. 1“ (2021) von ECC KÖLN und Creditreform zurĂŒckgegriffen.Die Studie steht hier zum kostenfreien Download zur VerfĂŒgung.

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    Über das IFH KÖLN
    Als Brancheninsider liefert das IFH KÖLN Informationen, Marktforschung und Beratung zu handelsrelevanten Fragestellungen rund um eine erfolgreiche Gestaltung der Zukunft und der Entwicklung passender GeschĂ€ftsmodelle. Das IFH KÖLN ist erster Ansprechpartner fĂŒr unabhĂ€ngige, fundierte Daten, Analysen und Strategien, die Unternehmen und Handelsstandorte erfolgreich und zukunftsfĂ€hig machen. Durch die Betrachtung von MĂ€rkten, Kunden und dem Wettbewerb, bietet das IFH KÖLN einen 360°-Blick fĂŒr die Strategieableitung bei handelsrelevanten Themen. In maßgeschneiderten Projekten werden Kunden bei strategischen Fragen rund um Digitalstrategien, bei der Entwicklung neuer MĂ€rkte und Zielgruppen oder bei Fragen der Kanalexzellenz unterstĂŒtzt. Mit der Tochtermarke ECC KÖLN ist das IFH KÖLN seit 1999 im E-Commerce aktiv und widmet sich dem Community- und Knowhow-Transfer fĂŒr die Digitalisierung im Handel.

    Weitere Informationen unter www.ifhkoeln.de

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    Über Mirakl
    Mirakl bietet die branchenweit erste und ausgereifteste SaaS-Plattform fĂŒr Enterprise Marketplaces. Mit Mirakl können Unternehmen aller B2B- und B2C-Branchen MarktplĂ€tze schneller launchen, stĂ€rker wachsen und sicher betreiben, um die steigenden Erwartungen von Kunden zu ĂŒbertreffen. Plattformen sind der neue Wettbewerbsvorteil im eCommerce. Um das volle Potenzial des Plattform-GeschĂ€ftsmodells fĂŒr sich zu erschließen, entscheiden sich die beliebtesten Marken der Welt aufgrund der ganzheitlichen Lösung bestehend aus Technologie, Know-how und dem Mirakl Connect-Ökosystem, fĂŒr Mirakl. Unternehmen wie ABB, Aniel, Astore by AccorHotels, Carrefour, Catch, Conrad Electronics, Darty, Leroy Merlin, Maykers, Metro, Turner Price und Toyota Material Handling werden so in die Lage versetzt, schnell und agil zu agieren und zu skalieren, um sich in der sich verĂ€ndernden eCommerce-Landschaft durchzusetzen.

    Mehr Informationen unter www.mirakl.com

    Quelle:IFH

  • Online Payment – Zahlungsbetrug steigt in den nĂ€chsten Jahren auf rund 206 Milliarden US-Dollar

    Online Payment – Zahlungsbetrug steigt in den nĂ€chsten Jahren auf rund 206 Milliarden US-Dollar

    Online Payment – IdentitĂ€tsbetrug steigt rasant an

    Eine neue Studie von Juniper Research hat ergeben, dass die Verluste von HĂ€ndlern durch Online-Zahlungsbetrug im Zeitraum zwischen 2021 und 2025 kumuliert 206 Milliarden US-Dollar ĂŒbersteigen werden. Diese Zahl, die fast dem Zehnfachen des Nettoeinkommens von Amazon im GeschĂ€ftsjahr 2020 entspricht, zeigt, warum HĂ€ndler die BetrugsbekĂ€mpfung durch den Einsatz von auf maschinellem Lernen basierenden BetrugsprĂ€ventionsplattformen zu einer unmittelbaren PrioritĂ€t machen mĂŒssen.

    Die Studie zeigt, dass die Pandemie zu einem Anstieg von Betrug mit synthetischen IdentitĂ€ten und KontoĂŒbernahmen gefĂŒhrt hat, die die Sicherheit ganzer Konten und der damit verbundenen Zahlungsdaten bedrohen. Die Studie empfiehlt Anbietern von Betrugserkennungslösungen, sich jetzt auf Partnerschaften fĂŒr Datenvereinbarungen zu konzentrieren, um die fĂŒr maschinelle Lernalgorithmen verfĂŒgbaren Daten zu maximieren und so die Chancen fĂŒr die Identifizierung betrĂŒgerischer Transaktionen zu erhöhen.

    FĂŒr weitere Einblicke, laden Sie das kostenlose Whitepaper herunter: Fighting Online Payment Fraud in 2021

    Entfernte physische Waren sind fĂŒhrendes Betrugsgebiet

    Die neue Studie, Online Payment Fraud: Emerging Threats, Segment Analysis & Market Forecasts 2021-2025″ hat ergeben, dass der Kauf von physischen Waren aus der Ferne die Hauptursache fĂŒr Betrug im Online-Zahlungsverkehr ist und ĂŒber 47% der Betrugsverluste im Jahr 2021 ausmacht. Die Studie fordert Anbieter von BetrugsprĂ€vention im Zahlungsverkehr auf, Dienste auf Basis digitaler IdentitĂ€tsĂŒberprĂŒfung anzubieten, um die Sicherheit zu erhöhen und den Anstieg von KontoĂŒbernahmebetrug zu bekĂ€mpfen.

    Nick Maynard, Mitautor der Studie, erklĂ€rt: ‚Angesichts der großen Mengen an Online-Zahlungstransaktionen weltweit ist es wichtig, dass diese Transaktionsdaten genutzt werden, um betrĂŒgerische Transaktionen kontinuierlich zu erkennen. Zahlungsanbieter, die diese Daten nutzen können, um neue Betrugsquellen und -taktiken zu identifizieren, werden sich als diejenigen erweisen, die am widerstandsfĂ€higsten gegen diesen erheblichen Marktverlust sind.

    Noch nie dagewesene Betrugsrisiken fĂŒhren zu erhöhten Ausgaben fĂŒr die Erkennung

    Die Studie ergab auch, dass die Ausgaben fĂŒr Betrugserkennungs- und -vermeidungsplattformen im Jahr 2025 weltweit 11,8 Milliarden US-Dollar ĂŒbersteigen werden, gegenĂŒber 9,3 Milliarden US-Dollar im Jahr 2021. Dementsprechend empfiehlt die Studie Anbietern von Betrugserkennungs- und -vermeidungsplattformen, sich auf den Aufbau von Plattformen zu konzentrieren, die alle neu entstehenden KanĂ€le des Zahlungsverkehrs abdecken können, einschließlich neuer Bereiche wie Open-Banking-Zahlungen, unterstĂŒtzt durch Datenpartnerschaften und mit Hilfe von maschinellem Lernen im großen Maßstab, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

    Juniper Research bietet Forschungs- und Analysedienstleistungen fĂŒr den globalen Hi-Tech-Kommunikationssektor und stellt Beratung, Analystenberichte und Branchenkommentare bereit.

    Quelle: Juniper Research

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  • E-Commerce – Drei Viertel aller Online-Shopper legen großen Wert auf umweltfreundliche Verpackungen

    E-Commerce – Drei Viertel aller Online-Shopper legen großen Wert auf umweltfreundliche Verpackungen

    Wichtigste Kriterien: RecyclingfÀhigkeit und Plastikvermeidung

    e-Coimmerce -76 Prozent der regelmĂ€ĂŸigen E-Commerce-Kunden in Deutschland finden umweltvertrĂ€gliche Verpackungen wichtig oder sogar sehr wichtig. So lautet das zentrale Ergebnis einer Online-Umfrage, die Kantar Public im Auftrag des Verbandes der Wellpappen-Industrie e. V. (VDW) durchgefĂŒhrt hat. Von den Kriterien, die eine umweltfreundliche Verpackung ausmachen, haben online einkaufende Verbraucher ebenfalls klare Vorstellungen.

    FĂŒr 75 Prozent der befragten E-Commerce-Kunden gehört die vollstĂ€ndige RecyclingfĂ€higkeit des Materials zu den Eigenschaften, die umweltvertrĂ€gliche Verpackungen auszeichnen. Damit steht dieses Kriterium an erster Stelle – dicht gefolgt von der Vermeidung von Plastik, die 72 Prozent der Umfrageteilnehmer benennen. Den dritten Platz teilen sich zwei Anforderungen: 67 Prozent der Befragten empfindet Verpackungen als umweltvertrĂ€glich, wenn diese nicht grĂ¶ĂŸer sind als es die Ware erfordert. Ein ebenso hoher Anteil der Online-Shopper ist der Ansicht, dass umweltfreundliche Verpackungen aus Recyclingmaterial bestehen sollten. 64 Prozent der Befragten nennen außerdem eine Basis aus nachwachsenden Rohstoffen als Kriterium. „Die Umfrageergebnisse machen deutlich: Verbraucher, die regelmĂ€ĂŸig online einkaufen, stellen heute eine ganze Reihe von AnsprĂŒchen an umweltfreundliche Verpackungen“, erklĂ€rt VDW-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Dr. Oliver Wolfrum. „Online-HĂ€ndler, die sich fĂŒr Versandverpackungen aus Wellpappe entscheiden, treffen damit eine gute Wahl und entsprechen den WĂŒnschen ihrer Kunden; denn das Material ist vollstĂ€ndig recyclingfĂ€hig, trĂ€gt zur Plastikvermeidung bei, basiert auf nachwachsenden Rohstoffen und besteht zu 80 Prozent aus Recyclingmaterial.“ Auch bei der optimalen Anpassung der VerpackungsgrĂ¶ĂŸe an die Ware leiste die Wellpappenindustrie in enger Zusammenarbeit mit ihren Kunden einen immer wichtigeren Beitrag, so Wolfrum.

    Das Bewusstsein dafĂŒr, dass Verpackungen aus Wellpappe recyclingfĂ€hig und umweltfreundlich sind, ist der Umfrage zufolge bei vielen bereits vorhanden: 57 Prozent der Teilnehmer bestĂ€tigen diese Aussage. „Bei den Fragen zum Informationsstatus wussten zudem 80 Prozent der E-Commerce-Kunden, dass gebrauchte Wellpappe flach zusammengelegt ins Altpapier gehört“, ergĂ€nzt der VDW-GeschĂ€ftsfĂŒhrer. Dies zeige, dass Wellpappe als Kreislaufprodukt wahrgenommen werde. Zugleich bestehe Interesse an noch mehr Informationen. So wĂŒnschen sich etwa 49 Prozent der Befragten detailliertere Angaben zum Material und dessen Umweltfreundlichkeit direkt auf der Verpackung. Die Branche nehme die Umfrageergebnisse insofern auch als Ansporn, ihre Kommunikation zur Nachhaltigkeit von Wellpappe weiter zu stĂ€rken. „Ein nachhaltiger Stoffkreislauf lebt maßgeblich von der UnterstĂŒtzung aller Beteiligten“, betont Wolfrum.

    Über die Umfrage

    An der von Kantar Public im Auftrag des VDW umgesetzten Online-Umfrage nahmen im MĂ€rz 2021 ĂŒber 1.000 VerbraucherInnen aus Deutschland teil, die in den letzten zwölf Monaten vor der Befragung mindesten einmal im Monat online bestellt hatten. Der Ergebnisbericht steht auf der Website des Verbandes als Download zur VerfĂŒgung.

    Quelle: VDW

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  • Logistik – Über 4 Mrd. transportierte Sendungen

    Logistik – Über 4 Mrd. transportierte Sendungen

    KEP-Studie 2021

    • Sendungsvolumen 2020: sprunghafter Anstieg um 400 Mio. Sendungen (+10,9 %) auf 4,05 Mrd. Sendungen
    • Pro Tag: mehr als 13 Mio. Sendungen an mehr als 8 Mio. EmpfĂ€ngerinnen und EmpfĂ€nger
    • Gesamtumsatz 2020: 23,5 Mrd. Euro (+10,5 %)
    • BeschĂ€ftigte 2020: 10.600 neue Jobs
    • Prognose 2021: voraussichtlich 320 Mio. weitere Sendungen
    • Prognose 2025: rund 5,7 Mrd. Sendungen im Jahr 2025 erwartet
    now.digital  - Logistik

    Berlin, 16.06.2021 –Der Kurier-, Express- und Paketmarkt (KEP) in Deutschland ist 2020 sprunghaft gewachsen. Das Sendungsvolumen stieg um rund 400 Mio. KEP-Sendungen, insgesamt wurden mehr als 4 Mrd. Sendungen transportiert. Wachstumstreiber waren die Sendungen an Endverbraucherinnen und Endverbraucher (B2C-Sendungen). Diese und viele weitere Ergebnisse liefert die KEP-Studie 2021, die der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) heute in Berlin vorgestellt hat.

    Das KEP-Sendungsvolumen stieg 2020 um 10,9 % an. Damit ist das Wachstum erstmals in den letzten zwanzig Jahren zweistellig. Ähnlich entwickelte sich auch der Gesamtumsatz der KEP-Branche: Er nahm um 10,5 % zu und lag im vergangenen Jahr bei 23,5 Mrd. Euro. Bei den Unternehmen waren 2020 insgesamt 255.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschĂ€ftigt, 10.600 mehr als im Jahr davor.

    B2C-Sendunsvolumen steigt im nationalen Paketmarkt um 18,6 %
    Im nationalen Paketmarkt konnte 2020 im B2C-Segment ein Anstieg von 18,6 % verzeichnet werden. Dieses starke Wachstum macht B2C-Paketsendungen zum Haupttreiber des gesamten KEP-Sendungswachstums. Im Gesamtmarkt, d. h. bei den nationalen und internationalen Kurier-, Express- und Paketsendungen, legten die B2C-Sendungen sogar um 19,7 % zu. Der Hauptgrund fĂŒr diese Entwicklungen ist der dynamisch wachsende Online-Handel, der durch die Corona-Pandemie einen weiteren Schub erhielt.

    Im B2B-Segment, also bei den Sendungen, bei denen Versender und EmpfĂ€nger Unternehmen sind, sieht es anders aus: Das Sendungsvolumen im nationalen B2B-Paketmarkt sank 2020 um 5,2 %. Das starke Minus lĂ€sst sich durch die coronabedingt schwache wirtschaftliche Entwicklung vor allem im stationĂ€ren Handel erklĂ€ren. Im B2B-Gesamtmarkt (nationale und internationale Kurier-, Express- und Paketsendungen) fĂ€llt der RĂŒckgang jedoch mit -1,5 % deutlich geringer aus, was an der positiven Entwicklung bei den internationalen Sendungen und im Expresssegment liegt.

    Ausblick 2021: rund 320 Mio. weitere Sendungen
    FĂŒr 2021 prognostiziert die KEP-Studie insgesamt rund 320 Mio. weitere Sendungen. Das entsprĂ€che einem Plus von ca. 8 %. Bis 2025 ist mit einem jĂ€hrlichen Sendungswachstum von 7 % auf 5,68 Mrd. Sendungen zu rechnen. Die mittelfristige Prognose hat sich damit erhöht: Zu Beginn der Corona-Pandemie wurde noch ein jĂ€hrliches Sendungswachstum von rund 4 % vorhergesagt.

    Marten Bosselmann: „Paketdienstleister haben sich in der Krise als verlĂ€ssliche Partner bewĂ€hrt.“
    Zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Paketbranche erlĂ€utert Marten Bosselmann, Vorsitzender des BIEK: „Die Pandemie hat den KEP-Markt nachhaltig beeinflusst. Schneller als erwartet steigende Sendungsmengen verstĂ€rken in BallungsrĂ€umen und InnenstĂ€dten die Herausforderungen, die mit der Zustellung verbunden sind. Der Bedarf an innovativen Lösungen fĂŒr die urbane Logistik steigt. Bis 2025 werden wir zudem 12.000 zusĂ€tzliche BeschĂ€ftigte pro Jahr benötigen – vor der Corona-Pandemie wurde noch ein Bedarf von ‚nur‘ 7.000 zusĂ€tzlichen BeschĂ€ftigten pro Jahr erwartet.

    Die KEP-Unternehmen passen sich kontinuierlich neuen Herausforderungen an und investieren massiv in Zukunftsthemen. Dazu zĂ€hlen qualifizierte ArbeitskrĂ€fte, die Optimierung der Arbeitsbedingungen, Digitalisierungsprozesse, alternative Antriebstechnologien, eine immer nachhaltigere und effizientere Stadtlogistik und vieles mehr. Gerade in der Krise haben sich die Paketdienste als zuverlĂ€ssige und flexible Partner bewĂ€hrt: fĂŒr die EmpfĂ€ngerinnen und EmpfĂ€nger im Homeoffice, fĂŒr Unternehmen, die auf den zuverlĂ€ssigen Transport von Waren angewiesen sind, und fĂŒr das Gesundheitswesen. Das wird sich auch in Zukunft nicht Ă€ndern.“

    Fokus Brexit: Analyse des Mehraufwands und der zusÀtzlichen Kosten
    Aus aktuellem Anlass – seit dem 01.01.2021 ist das Vereinigte Königreich nicht mehr Teil des EU-Binnenmarktes und der Zollunion – ist neben den Corona-Auswirkungen erneut der Brexit ein Fokusthema. FĂŒr die KEP-Unternehmen in Deutschland und Großbritannien verursachte der Brexit bereits im vergangenen Jahr Kosten von schĂ€tzungsweise bis zu 240 Mio. Euro. Die Studie analysiert, woraus Kosten und Mehraufwand resultieren und gibt den optimistischen Ausblick, dass sich die Prozesse im Laufe des Jahres weiter einspielen werden. ZusĂ€tzlicher Aufwand und Mehrkosten werden jedoch bestehen bleiben.

    Die KEP-Studie erscheint seit 2004 jÀhrlich und wird von der KE-CONSULT Kurte&Esser GbR im Auftrag des Bundesverbandes Paket und Expresslogistik erstellt. Sie zeigt ein aktuelles und umfassendes Bild der Marktentwicklung, der Trends und der wirtschaftlichen Bedeutung der gesamten KEP-Branche in Deutschland.

    Die Studie zum Download finden Sie hier.

    Der Bundesverband Paket und Expresslogistik:

    Der 1982 gegrĂŒndete Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) ist die politische Interessenvertretung fĂŒhrender Anbieter von Kurier-, Express- und Paketdienstleistungen in Deutschland. In Zusammenarbeit mit ihren Partnern – rund 3.500 kleinen und mittelstĂ€ndischen Logistikunternehmen – bieten die Mitgliedsunternehmen DPD, GLS, GO!, Hermes und UPS ihren Kundinnen und Kunden eine flĂ€chendeckende Zustellung von der Hallig bis zur Alm, in der Stadt und auf dem Land.

    Quelle: KEP Studie /Website

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  • eCommerce Studie – Die E-Commerce Branche beschĂ€ftigt direkt und indirekt ĂŒber 1,2 Millionen Menschen

    eCommerce Studie – Die E-Commerce Branche beschĂ€ftigt direkt und indirekt ĂŒber 1,2 Millionen Menschen

    Auf 100 neue Arbeitsplatze im E-Commerce folgen weitere 66 im Umfeld .

    E-Commerce ist im 26. Jahr seines Bestehens in Deutschland zum starken Treiber von Wohlstand und Arbeit geworden und trĂ€gt jĂ€hrlich allein schon 100 Milliarden Euro zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei. Über die direkt zurechenbaren UmsĂ€tze und Gewinne hinaus stimuliert E-Commerce Wachstum auf allen Handelsstufen, bei Lieferanten und Dienstleistern. Vor allem aber mehrt E-Commerce den gesellschaftlichen Wohlstand, wie eine aktuelle Studie des Forschungsinstituts Copenhagen Economics (CE) im Auftrag des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel e.V. (bevh) erstmals berechnet hat.

    Die E-Commerce Branche beschĂ€ftigt direkt und indirekt ĂŒber 1,2 Millionen Menschen (1.256.400 BeschĂ€ftigte und damit nur etwas weniger als die Automobilindustrie in Deutschland mit 1.283.000 BeschĂ€ftigten), wobei auf 100 neue Arbeitsplatze im E-Commerce weitere 66 im Umfeld entstehen. Mit 100 Milliarden Euro an Wertschöpfung trĂ€gt der Sektor außerdem fast drei Prozentpunkte (2,9) zum Bruttoinlandsprodukt bei, so die Studie. Zum Vergleich: Der Beitrag zum BIP durch die deutsche Automobilindustrie liegt mit 4,9 nur 2 Prozentpunkte höher.

    „Der E-Commerce verĂ€ndert als Innovator die Handelsbranche und leistet wichtige, jetzt messbare BeitrĂ€ge fĂŒr das Gemeinwohl. Er ist Bestandteil und Treiber der tiefgreifenden digitalen Transformation der deutschen Wirtschaft“, sagt Gero Furchheim, PrĂ€sident des bevh und Sprecher des Vorstands, Cairo AG. â€žEine klare Trennung von Online und Offline wird auf allen Handelsstufen immer seltener. Die verschiedenen Wege ergĂ€nzen sich vielmehr. Gerade auch wĂ€hrend des Lockdowns hat der E-Commerce den betroffenen Unternehmen helfen können, ihre Kunden weiter zu erreichen.“

    Dabei spielten auch MarktplÀtze wie Amazon, Mercateo, Otto.de oder Zalando eine wichtige Rolle, indem sie kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) den Einstieg in den Online-Handel erleichterten.

    Gerade kleine und mittelstĂ€ndische Unternehmen profitieren vom E-Commerce in besonderem Maße: Bei ihnen liegt der Anteil des Online-Vertriebs am Umsatz um zehn Prozentpunkte ĂŒber dem Mittelwert.

    „E-Commerce fördert die Vielfalt, denn kleine Unternehmen können mit nur geringen EintrittshĂŒrden in den Onlinehandel starten. Digital werden zusĂ€tzliche Kunden unabhĂ€ngig vom Standort angesprochen, bedient und gebundenAuch das Unternehmen, das ich leite, wurde von inhabergefĂŒhrten FachgeschĂ€ften gegrĂŒnde, um gemeinsam Versandhandel und jetzt E-Commerce zu betreiben. QualitĂ€t, Service und eine persönliche Handschrift fĂŒhren auch und gerade im Onlinehandel zum Erfolg. Es ist an der Zeit, dass die Politik die reale VerĂ€nderung in der Wirtschaft akzeptiert und die Chancen von Wandel und Innovation positiv begleitet, statt auf Bewahren zu setzen“, so Gero Furchheim weiter.

    Weitere relevante Erkenntnisse der Studie:

    • Insbesondere in lĂ€ndlichen RĂ€umen wirkt sich der E-Commerce positiv aus: Einerseits durch Investitionen in strukturschwache Gebiete, etwa beim Ausbau der Liefer-Logistik; andererseits, weil sich fĂŒr Kunden dort die Vielfalt des Angebots erhöht. Menschen auf dem Land bekommen durch die Online-Option dieselbe Produkt-Auswahl wie Bewohner grĂ¶ĂŸerer StĂ€dte.
    • E-Commerce trĂ€gt zur Stabilisierung der Verbraucherpreise bei, ohne das Preisniveau im Mittel zu senken. Mit nur 0,2 Prozent niedrigeren im E-Commerce erzielten Verbraucherpreisen kann von einem Preisverfall im Internet keine Rede sein.
    • E-Commerce schafft leichteren Zugang zu einer grĂ¶ĂŸeren Menge an vielfĂ€ltigeren Produkten. So steigert er den „Consumer Welfare” in Deutschland um bis zu 3 Prozent.
    • E-Commerce hat großen Einfluss auf den Direktvertrieb. Immer mehr Produzenten nutzen das Internet, um direkt mit ihren Angeboten Kunden zu erreichen: Jeder fĂŒnfte Online-Kauf findet im Shop eines Herstellers oder Erzeugers statt.
    • Deutschland ist ein Netto-Profiteur des internationalen E-Commerce. Durch eine Verlagerung von Offline- zu Online-Einkauf innerhalb und zwischen den EU-LĂ€ndern steigt das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland. FĂŒr das Jahr 2019 errechnet sich ein positiver Saldo von 5 Milliarden Euro.
    • Die E-Commerce-UmsĂ€tze zwischen Unternehmen (B2B) erreichen heute schon fast die vierfache Höhe der mit Endkunden (B2C) erzielten UmsĂ€tze

    Sigurd Naess-Schmidt, Partner bei Copenhagen Economics, sieht die Studie als Auftrag an Politik und Gesellschaft fĂŒr eine angemessenere Bewertung des E-Commerce: â€žUnsere Untersuchungen haben gezeigt, dass E-Commerce durch die wirtschaftliche AktivitĂ€t, die in der gesamten Wertschöpfungskette der Produktion und des Vertriebs von Waren und Dienstleistungen an Unternehmen und Verbraucher entsteht, einen erheblichen Einfluss auf die Wirtschaft hat. Unsere Studie liefert eine SchĂ€tzung dieses direkten und indirekten Beitrags zum BIP. Die eigentliche wirtschaftliche Wertschöpfung liegt jedoch zweifellos in den ProduktivitĂ€tsgewinnen und dem erhöhten Wohlstand der Verbraucher, der sich unter anderem aus einem breiteren Produktangebot ergibt, sowie aus der Möglichkeit, die Anbindung abgelegener Gebiete zu verbessern, wodurch kleinere Unternehmen und Verbraucher Teil der E-Commerce-Wertschöpfungskette werden können. Unsere Studie enthĂ€lt eine Reihe von Beispielen, in denen wir den Wert solcher Wohlfahrts- und ProduktivitĂ€tsgewinne fĂŒr die Verbraucher quantifiziert haben. Wir freuen uns daher, diesen Beitrag zu der so dringend notwendigen politischen Diskussion leisten zu können.“

    Copenhagen Economics hat die Studie zwischen Oktober 2020 und Dezember 2020 durchgefĂŒhrt. Weitere Informationen zu unserer neuen bevh-Studie „Die Auswirkungen des E-Commerce auf die deutsche Wirtschaft“ finden Sie hier. Die Studie ist dort komplett verfĂŒgbar.

    Quelle:behv

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  • E-Commerce – FĂŒr bequemes Shoppen extra zahlen? Was das Konsumentenverhalten aktuell antreibt

    E-Commerce – FĂŒr bequemes Shoppen extra zahlen? Was das Konsumentenverhalten aktuell antreibt

    Befragungsergebnisse von IFH KÖLN und Professor Dr. Werner Reinartz, UniversitĂ€t zu Köln, zeigen: Bequemlichkeit und Nachhaltigkeit schließen sich nicht aus und sind weiterhin Toptreiber fĂŒr das Konsumverhalten – auch pandemieunabhĂ€ngig. Bis zu 15 Euro monatlich wĂŒrden Konsument:innen zahlen, um Zugang zur Einkaufswelt von Amazon zu erhalten. Nachhaltigkeit fĂŒr Viele leicht beim Essen umzusetzen. Um den Kundenzugang zu halten, gilt es vor allem fĂŒr HĂ€ndler mit stationĂ€rer DNA an Positionierung und Sichtbarkeit zu arbeiten. Nur wenige Anbieter schaffen es online und stationĂ€r gleichermaßen ins Relevant Set.

    Was treibt das Konsumverhalten in Pandemiezeiten und worauf muss sich der Handel auch perspektivisch einstellen? Aktuelle Zahlen des IFH KÖLN zeigen: Bequemlichkeitsaspekte – seit Jahren Toptreiber des Konsumverhaltens – werden in stay@home-Zeiten noch relevanter. So soll es aus Kundensicht vor allem unkompliziert und schnell gehen. Auch eine lange Suche nach bestimmten Produkten möchten die Konsument:innen auf jeden Fall vermeiden.

    „BEI AMAZON STÖBERN? DAS LASS ICH MIR WAS KOSTEN!“

    Wie entscheidend bequemes Einkaufen ist, zeigt das Ergebnis zur Zahlungsbereitschaft fĂŒr die Amazon-Nutzung. WĂ€hrend 2019 die Preisbereitschaft fĂŒr das Suchen und Kaufen bei Amazon (ohne Prime) durchschnittlich zwischen sieben und elf Euro monatlich lag, ist diese im Coronajahr sogar auf elf bis 15 Euro gestiegen. Das heißt: Konsument:innen wĂŒrden bis zu 15 Euro im Monat ausgeben – einfach, um Zugang zur Einkaufswelt von Amazon zu erhalten.

    NACHHALTIGKEIT: VERZICHT AUF FLUGREISEN UND FLEISCH FÄLLT AM LEICHTESTEN

    Nachhaltigkeit ist der zweite Treiber, der den Handel langfristig beschĂ€ftigen wird. So geben 59 Prozent der Befragten an, bei ihrem Einkauf auf nachhaltiges Verhalten zu achten. Auch das Essverhalten und Reisen sind fĂŒr circa 47 Prozent Lebensbereiche, in denen sie sich mit Nachhaltigkeitsaspekten auseinandersetzen. Auch wenn sich der grĂ¶ĂŸte Teil vorgenommen hat, beim Einkaufen nachhaltig zu handeln – am leichtesten fĂ€llt es den meisten bei Reisen und Essen. Auch unabhĂ€ngig von Shutdown und ReisebeschrĂ€nkungen.

    „Wer die Kunst beherrscht, seine Zielgruppe sowohl in Sachen Nachhaltigkeit abzuholen als auch mit Bequemlichkeit punktet, wird ganz vorne mit dabei sein. FĂŒr HĂ€ndler gilt es, den persönlichen Nutzen ihrer Zielgruppe in den Fokus zu rĂŒcken“, so Dr. Eva StĂŒber, Mitglied der GeschĂ€ftsleitung am IFH KÖLN.

    NUR WENIGE ANBIETER SIND FÜR KONSUMENT:INNEN IN BEIDEN KANÄLEN RELEVANT

    Als starke Marke im Handel online wie stationĂ€r prĂ€sent zu sein, hat enorme Vorteile. Dieses Potenzial wird vor allem von HĂ€ndlern mit stationĂ€rer DNA aber offenbar noch nicht ausgeschöpft. Lediglich knapp 29 Prozent der Konsument:innen haben fĂŒr ihren Einkauf online und stationĂ€r die gleichen HĂ€ndler im Relevant Set. Aber woran liegt das?

    „Es bleibt fĂŒr stationĂ€re HĂ€ndler eine große Herausforderung, Exzellenz im OnlinegeschĂ€ft aufzubauen. Wenn es zum Onlinekauf kommt, schaffen es daher viele stationĂ€re HĂ€ndler nicht, auch hier die erste Wahl bei den Kund:innen zu sein“, erklĂ€rt Professor Dr. Werner Reinartz, UniversitĂ€t zu Köln und Direktor der IFH FÖRDERER.

    ÜBER DIE DATEN

    Unter dem Titel „Handel in Coronazeiten – Status quo und Perspektiven“ haben Professor Dr. Werner Reinartz, UniversitĂ€t zu Köln, und das IFH KÖLN relevante Zahlen zu Markt, Wettbewerb und Konsumverhalten fĂŒr den Handel der Zukunft zusammengetragen. Die vorliegenden Daten basieren auf verschiedenen Befragungen im Zeitraum von Mai 2019 bis Februar 2021 fĂŒr die insgesamt mehr als 7.500 Internetnutzer:innen beziehungsweise Onlineshopper:innen im Alter von 14 bis 69 Jahren online befragt wurden.

    Quelle: IFH

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  • E-Commerce – Betrugsversuche nehmen zu und verĂ€ndern sich stetig: Studie zu PrĂ€ventionsstrategien veröffentlicht

    E-Commerce – Betrugsversuche nehmen zu und verĂ€ndern sich stetig: Studie zu PrĂ€ventionsstrategien veröffentlicht

    Aktuelle Studie des IFH KÖLN im Auftrag der SCHUFA widmet sich dem Thema BetrugsprĂ€vention und zeigt: BranchenĂŒbergreifende Kooperation und der Einsatz moderner Technologien sind effektive PrĂ€ventionsstrategien, um auch in Zukunft gegen immer neue Betrugsmuster optimal gewappnet zu sein. Gleichzeitig muss die Convenience fĂŒr Kundinnen und Kunden sichergestellt sein.

    November 2020 (now.digital) „Gerade fĂŒr den zumeist recht margenschwachen Onlinehandel spielt BetrugsprĂ€vention eine wichtige Rolle. Betrugsumfang und Betrugsmuster sind kategoriebezogen zwar sehr unterschiedlich, aber Kooperationen zu dieser Thematik sind auch zwischen HĂ€ndlern sehr sinnvoll. Nur auf einer fundierten Datenbasis können Betrugsrisiken minimiert werden ohne die Bequemlichkeit des Kaufvorgangs grundsĂ€tzlich zu beeintrĂ€chtigen.“ so Dr. Kai Hudetz, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des IFH KÖLN, zu den Ergebnissen der Studie.

    Tanja Birkholz, Vorstandsvorsitzende der SCHUFA Holding AG, sieht durch die Studie wesentliche Strategien einer erfolgreichen BetrugsprÀvention bestÀtigt, auf die ihr Unternehmen bereits heute gemeinsam mit Unternehmenskunden und Partnern in diesem immer wichtigeren Feld um IdentitÀtsschutz, BetrugsprÀvention & Compliance setzt:

    „BetrĂŒger entwickeln ihre Methoden konsequent weiter, wir mĂŒssen ihnen voraus sein: Durch die Integration modernster Lösungen und den Einsatz von KĂŒnstlicher Intelligenz, aber auch durch effektive Zusammenarbeit mit Partnern und Kunden. Immer mit dem Ziel: grĂ¶ĂŸtmögliche Sicherheit fĂŒr E-Commerce-Anbieter bei maximaler Convenience fĂŒr ihre Kunden. Um auch in Zukunft gegen Onlinebetrug optimal gewappnet zu sein, mĂŒssen Unternehmen, Dienstleister und Politik ĂŒbergreifend zusammenarbeiten – es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.“
     
    Erfolgreicher Kampf gegen Betrug – Kooperation essenziell fĂŒr die Zukunft
    In Folge mittlerweile ausgefeilter PrĂ€ventionsmaßnahmen schĂ€tzen Expertinnen und Experten den Anteil am Umsatz innerhalb der TOP 100 E-Commerce Unternehmen in Deutschland, der durch Betrug verloren geht, auf durchschnittlich zwei Prozent ein, was einem Volumen von rund 1,4 Milliarden Euro entspricht. Aus den gefĂŒhrten ExpertengesprĂ€chen geht hervor, dass sich Betrug im E-Commerce insbesondere auf IdentitĂ€tsnutzung konzentriert. Auch Konsument*innen geben an, vor allem Erfahrung mit Missbrauch von Konto- und/oder Kreditkarten (20 %) oder Log-In-Daten (17 %) gemacht zu haben.

    Um sowohl Unternehmen als auch Konsument*innen bei sich stetig Ă€ndernden Betrugsmustern in Zukunft zu schĂŒtzen, ist eine enge Kooperation aller Beteiligten nötig. Die transparente Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern ist dabei ebenso wichtig wie der Austausch zwischen Unternehmen, um von gegenseitigen Erfahrungen zu lernen.

    Effektive BetrugsprĂ€vention im E-Commerce setzt auf KĂŒnstliche Intelligenz
    Der Anspruch aller HĂ€ndler ist es, Betrugsversuche frĂŒhestmöglich aufzudecken und neue Betrugsmuster zu entlarven. Hierzu werden immer hĂ€ufiger technologiebasierte AnsĂ€tze, wie beispielsweise KI-Lösungen, gewĂ€hlt. Nichtsdestotrotz bleibt auch der Mensch eine wichtige Kontrollinstanz im Rahmen des PrĂŒfprozesses, der ausgewĂ€hlte FĂ€lle manuell ĂŒbernimmt und entsprechende Learnings auf die automatisierte PrĂŒfung ĂŒbertrĂ€gt.
     
    Bequemes Shoppingerlebnis fĂŒr Kundinnen bei hoher Sicherheit fĂŒr HĂ€ndler Der Wunsch der Konsumentinnen nach Convenience beim Onlineshopping bei gleichzeitig höchstmöglicher Sicherheit – sowohl fĂŒr das Unternehmen als auch fĂŒr die Kundschaft selbst – stellt HĂ€ndler hĂ€ufig vor eine Herausforderung. Insbesondere in puncto Zahlungsverfahren gilt es zu erkennen, inwieweit eine EinschrĂ€nkung des Angebots zugunsten der BetrugsprĂ€vention einen Einfluss auf die KaufabschlĂŒsse hat. Immerhin nutzen 48 Prozent der Befragten regelmĂ€ĂŸig den Kauf auf Rechnung bei Onlinebestellungen, der aus HĂ€ndlersicht teilweise risikobehaftet ist und deshalb hĂ€ufig nur spezifischen Kunden(gruppen) angeboten wird.

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    ­Über die Studie
    Die Studie „Fraud Prevention im E-Commerce“ des IFH KÖLN in Zusammenarbeit mit der SCHUFA Holding AG basiert auf 25 Interviews mit Expertinnen und Experten aus den TOP 100 Unternehmen im E-Commerce sowie einem zusĂ€tzlichen digitalen Roundtable, der am 29.10.2020 durchgefĂŒhrt wurde. Weiter wurde eine internetreprĂ€sentative Befragung von 1.000 Konsumentinnen und Konsumenten hinsichtlich ihrer Betrugserfahrungen durchgefĂŒhrt. Die ECC-Payment-Studien Vol. 22-24 der IFH-Tochtermarke ECC KÖLN wurden ebenfalls herangezogen.

    Die komplette Studie kann hier bezogen werden. Weitere Informationen unter www.ifhkoeln.de

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    Über das IFH KÖLN
    Als Brancheninsider liefert das IFH KÖLN Informationen, Marktforschung und Beratung zu handelsrelevanten Fragestellungen rund um eine erfolgreiche Gestaltung der Zukunft und der Entwicklung passender GeschĂ€ftsmodelle. Das IFH KÖLN ist erster Ansprechpartner fĂŒr unabhĂ€ngige, fundierte Daten, Analysen und Strategien, die Unternehmen und Handelsstandorte erfolgreich und zukunftsfĂ€hig machen. Durch die Betrachtung von MĂ€rkten, Kunden und dem Wettbewerb, bietet das IFH KÖLN einen 360°-Blick fĂŒr die Strategieableitung bei handelsrelevanten Themen. In maßgeschneiderten Projekten werden Kunden bei strategischen Fragen rund um Digitalstrategien, bei der Entwicklung neuer MĂ€rkte und Zielgruppen oder bei Fragen der Kanalexzellenz unterstĂŒtzt. Mit der Tochtermarke ECC KÖLN ist das IFH KÖLN seit 1999 im E-Commerce aktiv und widmet sich dem Community- und Knowhow-Transfer fĂŒr die Digitalisierung im Handel.

    Weitere Informationen unter www.ifhkoeln.de
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    Über die SCHUFA Holding AG
    Die SCHUFA ist Deutschlands fĂŒhrender Lösungsanbieter von Auskunftei- und Informationsdienstleistungen fĂŒr Unternehmen und Verbraucher. Insgesamt sind rund 10.000 Firmenkunden als Vertragspartner an unsere Dienstleistungen angeschlossen. Zudem nutzen rund 2,2 Millionen Privat-kunden die SCHUFA-Angebote. Privat- und GeschĂ€ftskunden wie Banken, Sparkassen und HĂ€ndlern bietet das Unternehmen kreditrelevante Informationen rund um BonitĂ€t, IdentitĂ€t und BetrugsprĂ€vention. Auf Grundlage unserer Entscheidungshilfen werden fĂŒr Privat- und GeschĂ€ftskunden schnelle, kostengĂŒnstige und unbĂŒrokratische VertragsabschlĂŒsse möglich. Informationen rund um Produkte und Services fĂŒr Privatkunden sowie eine Online-Einsicht in die eigenen, bei der SCHUFA gespeicherten Daten sind auf dem Internetportal www.meineSCHUFA.de erhĂ€ltlich. Der Datenbestand der SCHUFA umfasst 1,002 Milliarden Informationen zu 67,9 Millionen Privatpersonen und 6,0 Millionen Unter-nehmen.

    Mehr unter: www.schufa.de

    Quelle: IFH Köln

  • E-Commerce: Österreichs umsatzstĂ€rkste Onlineshops

    E-Commerce: Österreichs umsatzstĂ€rkste Onlineshops

    EHI und Statista erfassen Top 250 Onlineshops in Österreich 

    Die 250 umsatzstĂ€rksten Onlineshops von Österreich können sich ĂŒber ein zweistelliges Wachstum freuen. „Die Player auf den zehn vordersten PlĂ€tzen des Rankings verbuchen fast die HĂ€lfte des Gesamtumsatzes der Top-250-Onlineshops“, so Nina Langer, Autorin und Projektleiterin E-Commerce ĂŒber ein Ergebnis der aktuellen Studie „E-Commerce-Markt Österreich 2020“ von EHI und Statista, die die 250 umsatzstĂ€rksten B2C Onlineshops fĂŒr physische GĂŒter in Österreich analysiert. „Die Studie zeigt, dass der österreichische Handel einen fundamentalen strukturellen VerĂ€nderungsprozess durchlĂ€uft, der von einer exponentiellen technologischen Entwicklung angetrieben wird“, so Rainer Will, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Handelsverband Österreich. „Die Covid-Krise wirkt als Urknall der Digitalisierung und als Turboboost fĂŒr den E-Commerce. Am Ende des Jahres wird unser Land erstmals einen E-Commerce-Anteil am gesamten Einzelhandelsumsatz von mehr als 11 Prozent erreichen.“

    Onlineshops
    Onlineshops

    Top 10 marktbestimmend

    Mit einem Umsatzplus von 13,5 Prozent gegenĂŒber 2018 wĂ€chst der E-Commerce Markt in Österreich von einem Gesamtumsatz der Top-250-Onlineshops von 3,17 Mrd. Euro auf 3,60 Mrd. Euro in 2019. Die Marktkonzentration ist weiterhin hoch, die Top 10 machen mit 49,7 Prozent in diesem Jahr knapp die HĂ€lfte des Gesamtumsatzes aus. Bei den vorderen PlĂ€tzen gab es gegenĂŒber den Vorjahreserhebungen keine Änderungen. Nach wie vor wird das Ranking von amazon.de** (834,3 Mio. Euro), zalando.at (346,8 Mio. Euro) und universal.at (111,9 Mio. Euro) angefĂŒhrt. Im Unterschied zum deutschen Markt schafft es neben den Generalisten, Bekleidungs- und Unterhaltungselektronikanbietern auch ein Unternehmen mit dem Hauptproduktsegment Drogerie und Gesundheit unter die Top 10: shop-apotheke.at konnte seinen Platz im Ranking von vormals sechs nun auf Platz vier verbessern. Die Shops auf den PlĂ€tzen 11 bis 100 liegen bei 37,4 Prozent des Gesamtumsatzes und den kleinsten Anteil haben auch in diesem Jahr wieder die Shops auf den PlĂ€tzen 101 bis 250 mit 12,9 Prozent.

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    Inlandspotenzial

    Die Studie erscheint bereits im zehnten Jahr. In diesem Zeitraum hat sich das Marktvolumen mehr als verdoppelt. 2010 lagen die UmsĂ€tze bei 1,64 Mrd. Euro. Insgesamt zeigen die Daten der letzten zehn Jahre ein erhebliches Wachstum der Top Player und damit verbunden eine starke Zunahme der Marktkonzentration am E-Commerce-Markt. Hon. Prof.(FH) Prof. Dr. Anton Salesny vom Institut fĂŒr Handel und Marketing an der WirtschaftsuniversitĂ€t Wien und Kooperationspartner der Studie kommentiert das Potenzial: „Ein Großteil der österreichischen Internetausgaben fließt nach wie vor in den internationalen Online-Handel. Auch Versuche, durch Einrichtung österreichischer und regionaler Plattformen diese AbflĂŒsse in das Ausland wesentlich zu reduzieren, zeigten in den letzten Jahren noch nicht den gewĂŒnschten Erfolg.“

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    Onlineshops

    Beliebte Touchpoints

    Immer mehr Handelsunternehmen im E-Commerce nutzen neben dem Onlineshop weitere VertriebskanĂ€le. Die Verbreitung der stationĂ€ren LadengeschĂ€fte im deutschsprachigen Raum als zusĂ€tzlicher Vertriebskanal zum Onlineshop bleibt annĂ€hernd konstant (2020: 69,2 Prozent, 2019: 68,0 Prozent). Bei den digitalen Touchpoints stellen sich die Handelsunternehmen breiter auf als im Vorjahr. Insbesondere im Corona-Jahr 2020 waren zeitweise digitale Touchpoints die ersten Anlaufstellen fĂŒr Shopper. Dass neben dem Onlineshop MarktplĂ€tze wie Ebay und Amazon als zusĂ€tzliche VertriebskanĂ€le vermehrt genutzt werden, zeigt insbesondere der Anstieg bei Amazon von 30,4 Prozent im Vorjahr auf 35,2 Prozent in diesem Jahr. Bei Ebay war der Anstieg etwas moderater: Von 27,2 Prozent der Top-250-Onlineshops 2019 ist der Anteil 2020 auf 29,6 Prozent gestiegen. Spannend bleibt auch die Entwicklung bei Instagram und wie sich das Thema Social Commerce und die Möglichkeiten des Check-Out direkt auf der sozialen Plattform durchsetzen werden. Die Studie konnte zeigen, dass noch mehr Shops als im Vorjahr ein Profil auf Instagram haben: Der Anteil stieg von 68,0 Prozent auf 74,0 Prozent.

    Die Studie ist im EHI-Shop und ĂŒber Statista erhĂ€ltlich.

    Interaktive Grafik und Tabelle mit den Top-30-Onlineshops in Österreich

    Die 30 umsatzstĂ€rksten Onlineshops in Österreich stehen als interaktive Grafik zur VerfĂŒgung. Die Top-30-Onlineshops lassen sich jeweils nach Branche filtern. Außerdem lĂ€sst sich ĂŒber die untere MenĂŒleiste der Grafik ĂŒber den Punkt „Freigeben“ ein Einbettungscode abrufen, mit dem die Infografik in die eigene Website eingebettet werden kann, sodass Nutzer hier selbst verschiedene Ansichten wĂ€hlen können. Das Ranking der 30 umsatzstĂ€rksten Onlineshops in Österreich steht auf unserer Webseite zur VerfĂŒgung.

    *Anmerkungen und Methodik

    Die Angaben der Studie beruhen auf einer HĂ€ndler-Befragung (EHI) und Statista-Hochrechnungen auf Basis einer Regressionsanalyse sowie Unternehmensangaben aus GeschĂ€ftsberichten, Pressemitteilungen sowie Unternehmenswebsites und ergĂ€nzt um SekundĂ€rdaten. Schwerpunkt der Untersuchung waren B2C-Onlineshops mit Ausnahme von MarktplĂ€tzen. BerĂŒcksichtigt wurde der Umsatz mit physischen GĂŒtern. Der Umsatz mit digitalen GĂŒtern wie Apps und Streaming-Diensten von Shops, z.B. Apple iTunes und Spotify, wurde nicht berĂŒcksichtigt. Durch die permanente Anpassung der Umsatzmodellierung kommt es teilweise zu VerĂ€nderungen bei den Umsatzzahlen der modellierten Shops.

    Betreibt ein Unternehmen mehrere Onlineshops, so wurde jeder Shop separat betrachtet.

    Definition E-Commerce-Umsatz: Nettoumsatz des jeweiligen Onlineshops in Österreich im Jahr 2019, bereinigt von Retouren, exkl. Umsatzsteuer und nur aus der reinen GeschĂ€ftstĂ€tigkeit des Onlineshops (ohne sonstige betriebliche ErtrĂ€ge des Unternehmens).

    ** Amazon

    Umsatzermittlung: Der Gesamtumsatz fĂŒr Deutschland betrĂ€gt laut GeschĂ€ftsbericht 19,9 Mrd. Euro. Dieser inkludiert jedoch Service- und Subscription-UmsĂ€tze (Provisionen fĂŒr Angebote Dritter auf dem Marktplatz, Prime-Mitgliedschaften, audible.de etc.) sowie alle KĂ€ufe auf Amazon in Deutschland, die außerhalb Deutschlands getĂ€tigt wurden. Nach Abzug der Service-UmsĂ€tze sowie der UmsĂ€tze weiterer Amazon-Angebote ergibt sich der Produktumsatz fĂŒr amazon.de, fĂŒr den der Umsatzanteil fĂŒr österreichische Endkonsumenten ermittelt wurde.

    Quelle: EHI/ Statista