Schlagwort: Studien

Studien – Hier finden Leser aktuelle Studien zu den Themen Payment & E Commerce. Unternehmen aus den Bereichen  E-Commerce und Payment stellen Auswertungen aus aktuellen Befragungen zur VerfĂŒgung. now.digital by Patrick Upmann – Interim Manager und agiles Projektmanagement

  • E-Commerce Studie – 86 Prozent der Deutschen kaufen ihre Weihnachtsgeschenke bequem von Zuhause

    E-Commerce Studie – 86 Prozent der Deutschen kaufen ihre Weihnachtsgeschenke bequem von Zuhause

    Neuer Report von Episerver zeigt: Retailer mĂŒssen mit einem fĂŒr alle KanĂ€le optimierten, kundenzentrierten Shopping-Erlebnis punkten

    86 Prozent der Deutschen meiden in diesem Jahr Corona-bedingt ĂŒberfĂŒllte InnenstĂ€dte und planen, ihre WeihnachtseinkĂ€ufe stattdessen bequem vom Sofa aus zu erledigen – und das am liebsten mit ihrem Smartphone. HĂ€ndler mĂŒssen also in der Vorweihnachtszeit nicht nur mit einem deutlichen Traffic-Anstieg rechnen, sondern sich zudem an das Shopping-Verhalten der Verbraucher anpassen. Dazu gehören ein optimierter Webshop sowie eine konsistente Customer Experience ĂŒber alle KanĂ€le hinweg.

    Episerver, Cloud-Software-Anbieter fĂŒr CMS, E-Commerce und E-Mail-Marketing, befragte auch in diesem Jahr wieder 4.050 Verbraucher zu ihren Shopping-Gewohnheiten in der Vorweihnachtszeit und leitet daraus wichtige Handlungsempfehlungen fĂŒr die Weihnachtssaison ab.

    Amazon beliebter denn je Anlaufstelle Nummer eins fĂŒr den Geschenkekauf ist Amazon. So gaben 43 Prozent der Befragten an, die meisten Weihnachtsgeschenke dort zu kaufen. 14 Prozent erstehen sogar alle PrĂ€sente dort. Dieser Trend zeichnete sich bereits zwischen MĂ€rz und Mai 2020 ab, als viele GeschĂ€fte aufgrund der Corona-Pandemie vorrĂŒbergehend schließen mussten.

    Haben Verbraucher allerdings noch keine Geschenkidee fĂŒr die Liebsten, gaben 38 Prozent an, ihre Suche bei Google zu starten. Hier belegt Amazon mit einem Prozentpunkt weniger Platz zwei. Im Online-Shop und der App einer Marke oder eines EinzelhĂ€ndlers stöbern allerdings nur 7 bzw. 1 Prozent.

    “Amazon beansprucht einen immer grĂ¶ĂŸer werdenden Marktanteil. Wenn EinzelhĂ€ndler und Marken deshalb auch weiterhin auf breit angelegte Werbeaktionen setzen, wird es fĂŒr sie kĂŒnftig schwer, sich von der Konkurrenz abzuheben und die Aufmerksamkeit der Kunden auf sich zu lenken”, sagt Marc Bohnes, Product Management Director. “Sie mĂŒssen die Verbraucher stattdessen mit intuitiven Online-Shopping-Erlebnissen, ĂŒberzeugenden Inhalten und personalisierten Empfehlungen oder Angeboten ansprechen.”

    Weitere Ergebnisse des Holiday Shopping Report:
    – FĂŒr Verbraucher weltweit ist der kostenlose Standardversand beim Online-Shopping am wichtigsten, dicht gefolgt von einer kostenlosen Retoure. “Click and Collect” – also die Abholung der Online-Bestellung im GeschĂ€ft – erwarten 22 Prozent der Feiertagskunden.
    – 56 Prozent der Befragten weltweit kehren wieder in einen Online-Shop zurĂŒck, wenn sie das Produkt, das sie zuvor angesehen oder bereits in den Warenkorb gelegt haben, erneut in einer Retargeting-Anzeige wiedersehen.
    – Dabei kommt es allerdings auf den Kontext an: Sind die Ads nicht relevant genug hinsichtlich des Produkts, das sich die User zuvor angesehen haben, oder werden die Anzeigen an sich als störend empfunden, kehren sie nicht in den Online-Shop zurĂŒck.

    Über den Report
    Der Holiday Ecommerce Report 2020 basiert auf einer Befragung von 4.050 Kunden in Deutschland, den USA, dem Vereinigten Königreich, Schweden und Australien, die im vergangenen Jahr online eingekauft haben, und zeigt, welche Verhaltensweisen und Trends die Zukunft des E-Commerce prÀgen.

    Über Episerver
    Episerver unterstĂŒtzt die digitale Wachstumsstrategie von Unternehmen durch einen maximal kundenorientierten Ansatz. Die Customer-Centric Digital Experience Platform erschafft durch Content Management, Commerce und Marketing Automation in Kombination mit intuitiver, datengestĂŒtzter Personalisierung eine umfassende Digital Experience. Die Plattform wird seit Jahren fĂŒr ihre Vision, ihre FunktionalitĂ€t und das Kunden-Commitment bei Branchen-Experten und Analysten geschĂ€tzt. Mehr als 825 Mitarbeiter und 900 Partner weltweit unterstĂŒtzen Kunden bei ihrem Wachstum und dabei ihren Kundenwert sowie ihren Umsatz zu steigern. Zu den ĂŒber 8.000 Kunden des 1994 gegrĂŒndeten Unternehmen gehören namhafte Marken wie IKEA, Bosch, Deutsche Bahn, Pizza Hut, Rossmann und Mazda.

    Quelle:Episerver

  • Cyber Security – kriminelle AktivitĂ€ten im Zusammenhang mit digitalem Bezahlen und Online-Shopping nehmen zu

    Cyber Security – kriminelle AktivitĂ€ten im Zusammenhang mit digitalem Bezahlen und Online-Shopping nehmen zu

    SAS Studie: Coronakrise lÀsst Betrug mit digitalen Zahlungsmitteln explodieren

    November 2020 now digital – COVID-19 hat mit Lockdown und Social Distancing nicht nur dem E-Commerce Auftrieb gegeben – sondern auch den BetrĂŒgern, die digitale Zahlungsmittel missbrauchen. Eine globale Studie, die Javelin Strategy & Research gemeinsam mit SAS, einem weltweit fĂŒhrenden Anbieter von Lösungen fĂŒr Analytics und kĂŒnstliche Intelligenz (KI), durchgefĂŒhrt hat, belegt, dass kriminelle AktivitĂ€ten im Zusammenhang mit digitalem Bezahlen und Online-Shopping zunehmen und immer raffinierter werden – inzwischen in einem globalen Kontext und mit Milliarden-SchĂ€den.

    „Wir sehen 2020 einen Anstieg der Betrugsversuche um fast 35 Prozent. Das ist ein Hinweis darauf, dass sich Kriminelle immer hĂ€ufiger auf die boomenden digitalen KanĂ€le konzentrieren. Sie profitieren davon, dass sich Strategien zur BetrugsbekĂ€mpfung auf normales KĂ€uferverhalten beziehen –, aber im Hinblick auf Zahlungstransaktionen ist 2020 nichts normal“, sagt ein Fraud Management Executive eines globalen Kartenanbieters, der fĂŒr die Studie befragt wurde.

    Wichtigste Ergebnisse

    Digitales Bezahlen stellt ein globales Risiko dar. Die Nutzung von Bezahltechnologien variiert zwar hinsichtlch der Region, dennoch gibt es ĂŒbergreifende Betrugstendenzen. Das lĂ€sst darauf schließen, dass sich Kriminelle besser koordinieren und austauschen, als es Finanzinstitute tun. Damit haben sie gute Karten, Kontrollmechanismen zu unterwandern. GrenzĂŒberschreitender Betrug ist inzwischen allgegenwĂ€rtig.

    Digitaler Betrug nimmt zu – an HĂ€ufigkeit und Raffinesse. BetrĂŒger und kriminelle Netzwerke setzen inzwischen Techniken ein, die genauso fortschrittlich sind wie die Technologien zu ihrer Abwehr. Social Engineering, Phishing, Identity Schemata und die Bandbreite an Methoden zur digitalen Bezahlung spielen Verbrechern in die HĂ€nde. Dabei sind gerade neue Methoden ein dankbares Ziel, da diese anfangs in der Regel noch nicht von ausgereiften Risikokontrollmechanismen begleitet werden.

    Finanzinstitute brauchen einen speziellen Technologie-Layer und Analytics zur Echtzeit-Erkennung von Bedrohungen. Die KomplexitĂ€t der Angriffe erfordert den Einsatz einer eigenen Technologie-Schicht in der IT-Infrastruktur, um Betrugsversuche rechtzeitig zu erkennen und zu vermeiden sowie gleichzeitig Strategien und Untersuchungen zentral zu steuern. Automatisierte Maßnahmen und prĂ€diktives Fall-Management, unterstĂŒtzt von KI und Machine Learning, können Mitarbeiter beim Monitoring betrĂŒgerischer AktivitĂ€ten entlasten und somit helfen, die Effizienz zu steigern.

    Daten sind essenziell. Datenbasierte Echtzeitanalysen und automatisierte Maßnahmen sind die Voraussetzung, um im „New Normal“ BetrĂŒgern auf die Spur zu kommen. Inwieweit Unternehmen dazu schon in der Lage sind, hĂ€ngt von ihrer technologischen Reife ab. Gemeinsam ist ihnen der Bedarf an maximal umfassenden Echtzeitdaten, um fundierte Entscheidungen treffen zu können. Die Implementierung von Cloud-Infrastrukturen ist ebenfalls ein wichtiger Faktor, um die erforderliche Menge an Daten fĂŒr die Fraud-Management-Systeme verarbeiten zu können.

    „Die Auswirkungen dieser Betrugswelle haben eine ganz neue Dimension – und zwar aufgrund der rasanten Verbreitung digitaler Bezahlmethoden in der ganzen Welt“, sagt Stu Bradley, Vice President der globalen Fraud and Security Intelligence Division bei SAS. „Um das Problem effektiv zu lösen, brauchen Unternehmen eine breite Palette an Daten und einen hybriden Multilayer-Ansatz. Denn nur auf dieser Basis können sie Entscheidungen treffen – und das auch ĂŒber die Pandemie hinaus. Advanced Analytics ist der gemeinsame Nenner, der die nötige AgilitĂ€t schafft, um fĂŒr die Zukunft vorbereitet zu sein.“

    FĂŒr die Studie The Escalation of Digital Fraud: Impacts of the Coronavirus on Global Fraud Challenges wurden Payment- und Security-EntscheidungstrĂ€ger in 20 LĂ€ndern weltweit zwischen Januar und September 2020 befragt. Der Report steht hier zum Download bereit. Weitere Ergebnisse sowie Möglichkeiten, diesen Betrugsversuchen entgegenzutreten, werden in einem On-Demand-Webinar diskutiert.

    Weitere Informationen zu den SAS Lösungen fĂŒr BetrugsbekĂ€mpfung gibt es hier.

    Über SAS:

    SAS ist weltweit MarktfĂŒhrer im Bereich Analytics. Kunden weltweit setzen innovative Software und Services von SAS ein, um Daten in Wissen zu verwandeln und intelligente GeschĂ€ftsentscheidungen zu treffen. Seit 1976 verschafft SAS Kunden rund um den Globus THE POWER TO KNOW.

    Quelle: SAS

  • E-Commerce – Freizeitsportler informiert und kauft online

    E-Commerce – Freizeitsportler informiert und kauft online

    E-Commerce Kanal legt weiter zu. Deutlich erkennbar ist die Relevanz der digitalen Medien.

    So kaufen Sportler ein

    Die Sportartikelindustrie boomt: Laut dem Research-Unternehmen Trefis klettert der globale Umsatz von SportausrĂŒstung 2018 auf ĂŒber 174 Milliarden Dollar. Doch durch welche Impulse treffen Konsumenten ihre finale Kaufentscheidung? In einer europaweiten Umfrage hat ISPO 2.783 Sportbegeisterte dazu befragt. Deutlich erkennbar ist die Relevanz der digitalen Medien.

    • ISPO befragte 2.783 Sportler zu ihrem Kaufverhalten
    • Mehrheit der KĂ€ufer informiert sich online
    • Auszeichnungen und technische Labels als Entscheidungskriterium
    • Nachhaltigkeit als Kaufkriterium

    Die Mehrheit der europĂ€ischen Freizeitsportler informiert sich am liebsten online ĂŒber neue Produkte und Sporttrends und kauft auch gerne dort. Auszeichnungen wie der ISPO Award und technische Labels bekannter Produkttechnologien, beispielsweise Gore-Tex oder Vibram, sind dabei ein wichtiges Entscheidungskriterium. Ebenfalls ausschlaggebend fĂŒr den Kauf sind die Langlebigkeit und Reparaturmöglichkeiten der Produkte.

    Produktauszeichnungen geben Sportlern Orientierung auf dem Sportmarkt und zeichnen besonders innovative und hochwertige Produkte aus. Preise und Awards sowie Labels zu Produkttechnologien und nachhaltigen Aspekten wie bluesign dienen Herstellern und VerkĂ€ufern als Verkaufsargumente. Dennoch ist wenig bekannt darĂŒber, wie diese QualitĂ€tsmerkmale wirken, welchen Einfluss sie auf das Kaufverhalten von Sportlern haben.

    Um Antworten auf diese Fragen zu finden, befragte ISPO 2.783 aktive Sportler zu ihrem Entscheidungsprozess beim Kauf neuer Sportartikel. Das Gros der Teilnehmer ist sportlich sehr aktiv und entsprechend mit der Materie vertraut: 79 Prozent betreiben mindestens zweimal pro Woche Sport, knapp die HÀlfte davon sogar mehr als dreimal. Die Befragten kommen hauptsÀchlich aus Deutschland (29 Prozent), Italien (17 Prozent), UK (17 Prozent) und Frankreich (16 Prozent).

    Aktive Sportler sind besonders prÀsent in den sozialen Medien

    ZunĂ€chst wollte ISPO wissen, wo und wie sich Sportler ĂŒber neue Produkte und Trends informieren. 60 Prozent der Befragten nutzen dafĂŒr Social Media-Plattformen. Das sind mehr als doppelt so viele wie der Durchschnitt der deutschen Bevölkerung (Quelle: Faktenkontor, 2017).

    Weitere Online-Quellen sind ebenfalls hoch im Kurs, vor allem Web-Portale (42 Prozent), Google (41 Prozent) und Online-Magazine (36 Prozent). Abseits der digitalen Welt tauschen sich 48 Prozent mit Ihren Freunden ĂŒber die Geschehnisse in der Szene aus. Auch beim gewĂ€hlten Kanal fĂŒr den Kauf teilt sich die Gruppe: 41 Prozent gaben an, ihr neuestes Sportprodukt im stationĂ€ren Handel gekauft zu haben, 51 Prozent online (36 Prozent ĂŒber Desktop/Laptop und 15 Prozent ĂŒber Mobile Devices).

    Neues Sport-Equipment motiviert – 80 Prozent planen Neuanschaffung

    Insgesamt 68 Prozent der Befragten lassen sich durch neu erworbene Sportprodukte zum aktiven Sporttreiben motivieren. 33 Prozent bleiben durch neues Equipment sogar langfristig sportlich aktiv, 35 Prozent erfahren zumindest einen kurzfristigen Motivationsschub.

    Relevanz von Auszeichnungen und technischen Labels beim Produktkauf

    72 Prozent der Befragten gaben an, beim Kauf neuer Sportprodukte besonders auf Auszeichnungen und technische Labels zu achten. Zweitwichtigstes Kriterium ist die, von 54 Prozent genannte, Empfehlung von Freunden. 33 Prozent der Befragten lassen sich durch Tests und Magazine inspirieren. Dabei steigt der Einfluss von Labels und Auszeichnungen weiter an: FĂŒr fast die HĂ€lfte der Befragten (46 Prozent) haben sie in den letzten Jahren an Relevanz gewonnen. Die Befragten ordnen Artikel mit entsprechenden Auszeichnungen, wie auch der ISPO Award, als hochwertiger ein und schreiben ihnen eine höhere FunktionalitĂ€t zu als anderen Produkten.

    Sportler kaufen gerne nachhaltig

    Auch die Lebensdauer eines Sportartikels wird als QualitĂ€tsmerkmal wahrgenommen und ist fĂŒr drei Viertel der Befragten ein wichtiges Kaufkriterium. 37 Prozent achten zudem darauf, ob es entsprechende Ersatzteile bzw. Reparaturmöglichkeiten gibt, um kleinere Verschleißerscheinungen zu beheben. Diese Zahlen sind nicht zuletzt wohl auch ein Ergebnis der starken PrĂ€senz von Nachhaltigkeitsthemen in der Branche.

    Details zur europaweiten Kaufentscheidungsstudie „So kaufen Sportler 2019“ und passende Grafiken finden sich online.

    Über den Produktaward zur OutDoor by ISPO

    Der ISPO Award hat sich in seiner langjĂ€hrigen Geschichte als GĂŒtesiegel der Sportartikelindustrie etabliert. Der Award dient als Orientierungshilfe fĂŒr die kommende Sortimentsauswahl und richtet sich an FachhĂ€ndler, Journalisten und Endkunden. Im FachgeschĂ€ft ist das Siegel ĂŒber entsprechendes Labeling sowie Point-of-Sale-Systeme erkennbar. Die OutDoor Edition des ISPO Awards ist die spezifische Adaption der renommierten Auszeichnung zur OutDoor by ISPO. Die grĂ¶ĂŸten, den Markt prĂ€genden Innovationen werden von der Fachjury mit dem „Outstanding Outdoor“ Label ausgezeichnet, weitere Produkte erhalten eine Auszeichnung als „Gold Winner“ und „Winner“. Die prĂ€mierten Produkte sind ganzjĂ€hrig auf ispo.com zu sehen.

    Quelle : ISPO Open Innovation 2019

    https://now.digital/digitalwirtschaft/ecommerce-news/e-commerce-trends-2019-online-kundenbewertungen-immer-wichtiger/

    Patrick Upmann

    Interim Manager

    E-Commerce

  • Digitale Transformation – IT FachkrĂ€ftemangel in Deutschland

    Digitale Transformation – IT FachkrĂ€ftemangel in Deutschland

    Im vierten Quartal 2018 waren ĂŒber 50 Prozent mehr IT-Stellen ausgeschrieben als im Vorjahreszeitraum


    Digitale Transformation – WBS GRUPPE analysiert mehr als 2,5 Millionen Stellenausschreibungen in Deutschland. Softwareentwickler sind auf dem Arbeitsmarkt am gefragtesten. Der Mangel an IT-FachkrĂ€ften in Deutschland verschĂ€rft sich. WĂ€hrend im vierten Quartal 2017 rund 119.000 Stellen fĂŒr diese Berufsgruppe ausgeschrieben waren, stieg die Anzahl an Jobinseraten ein Jahr spĂ€ter im letzten Quartal 2018 auf 182.172 an. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse von rund 2,55 Millionen Stellenausschreibungen durch den privaten Bildungsanbieter, die WBS GRUPPE (www.wbs-gruppe.de).

    Softwareentwickler werden besonders stark gesucht
    Besonders gefragt sind demnach Softwareentwickler. Rund 27 Prozent aller IT-Stellenausschreibungen richtet sich an diese Zielgruppe. Auch Support-Mitarbeiter (13,6 Prozent) und IT-Administratoren (12,9 Prozent) haben aktuell sehr gute Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt.

    Digitale Transformation – Insgesamt machen IT-Stellenausschreibungen bundesweit einen Anteil von rund 7,3 Prozent an allen Jobinseraten aus. Überdurchschnittlich viele IT-KrĂ€fte werden vor allem in Hamburg (10,3 Prozent), Baden-WĂŒrttemberg (10,1 Prozent), Hessen (9,7 Prozent), Bayern (9,2 Prozent) und Berlin (8,4 Prozent) gesucht.

    Diese IT-Skills sind am gefragtesten
    WĂ€hrend der IT-FachkrĂ€ftemangel fĂŒr Arbeitgeber eine große Herausforderung darstellt, bietet er Arbeitnehmern und Jobsuchenden neue Möglichkeiten, sich umzuorientieren. Zu den gefragtesten IT-FĂ€higkeiten auf dem deutschen Arbeitsmarkt zĂ€hlen aktuell die Programmiersprache Java, Kenntnisse im Bereich Web und Internet sowie fortgeschrittene Maschinensteuerungs-FĂ€higkeiten.

    Joachim Giese, Vorstand der WBS GRUPPE, kommentiert die Analyse:
    „Durch die Digitalisierung stehen wir vor der grĂ¶ĂŸten Transformation der Arbeitswelt. So werden laut MĂŒnchener ifo Institut fĂŒr Wirtschaftsforschung bis 2035 1,5 Millionen Stellen durch die Digitalisierung wegfallen und etwa genauso viele neue Stellen entstehen. Viel wichtiger aber ist meiner EinschĂ€tzung nach, dass sich im gleichen Zeitraum jede zweite Stelle grundlegend verĂ€ndern wird und mit den derzeitigen Kenntnissen nicht mehr ausgeĂŒbt werden kann. Aktuell spĂŒren wir diese Auswirkungen bereits. So werden laufend Prozesse verĂ€ndert und immer stĂ€rker automatisiert, wodurch der IT-FachkrĂ€ftemangel stetig zunimmt. Um dem entgegenzuwirken, mĂŒssen wir deutsche Arbeitnehmer stĂ€rker fördern und durch Umschulungen sowie Fort- und Weiterbildungen laufend auf die Gegebenheiten der neuen Arbeitswelt vorbereiten. Nur so kann der Wirtschaftsstandort Deutschland langfristig konkurrenzfĂ€hig bleiben.“

    Unter DIESEM LINK steht die komplette Studie zum Abruf zur VerfĂŒgung.

    Quelle: WBS Gruppe

    Patrick Upmann

    Interim Manager

    Digitale Transformation

  • KĂŒnstliche Intelligenz – ERP-Systeme als der digitale Prozess- und Datenhub in Unternehmen

    ERP Lösungen – EchtzeitĂŒbersetzung ĂŒber vorausschauende Wartung bis zur Vorhersage von Kundenzufriedenheit

    HĂ€ufig fehlen aber noch ausreichende Daten fĂŒr KI-Lösungen – und es gibt keine Out-of-the-Box-Lösungen. Bitkom veröffentlicht Positionspapier „KĂŒnstliche Intelligenz und ERP“

    KĂŒnstliche Intelligenz ist eine Querschnitts- und SchĂŒsseltechnologie, die zunehmend auch im Enterprise Resource Planning (ERP) an Bedeutung gewinnt. Allerdings sammeln sowohl mittelstĂ€ndischen Anwendern als auch ERP-Anbieter gerade erst erste Erfahrungen mit der Technologie. Dabei können mit KI-Hilfe in ERP-Systemen zum Beispiel Echtzeit-Übersetzungen fĂŒr den Kundenkontakt erfolgen, die den jeweiligen Kontext der Unterhaltung berĂŒcksichtigen, oder aber Projekt-Daten ĂŒberwacht werden, um mögliche Kundenbeschwerden vorherzusagen. Oder es lassen sich mit Hilfe von KI und ERP durch die Analyse von Maschinendaten die optimalen Wartungszeitpunkte bestimmen, die zugleich auch noch den bestehenden Auftragseingang berĂŒcksichtigen, um den Produktionsprozess so wenig wie möglich zu stören. Das sind nur einige Beispiele, die der Digitalverband Bitkom in seinem aktuellen Positionspapier „KĂŒnstliche Intelligenz und ERP“ zusammengetragen hat. „ERP-Systeme als der digitale Prozess- und Datenhub in Unternehmen werden immer stĂ€rker mit KI-Technologien angereichert“, sagt Dr. Frank Termer, Bereichsleiter Software beim Bitkom. „Aktuell ist das Angebot der ERP-Anbieter noch ĂŒberschaubar und die Zahl der Use Cases auf Kundenseite noch eher klein. Dennoch ist absehbar, dass kĂŒnftig KI tief in den Kernprozessen verankert sein und auch zu vollautomatisierten Prozessen fĂŒhren wird“.

    Kleinen Unternehmen fehlt es oft an Daten fĂŒr KI-Systeme

    Neben den Use Cases geht das Papier aber auch auf die Herausforderungen ein, mit denen interessierte Unternehmen aktuell konfrontiert sind. So benötigen KI-Systeme möglichst viele Daten, mit denen die Algorithmen trainiert werden. Gerade kleine und mittelstĂ€ndische Unternehmen, die vielleicht nur auf 100 Kundendaten zurĂŒckgreifen können, stehen hier vor Problemen. Zudem sind KI-Lösungen heute keine Out-of-the-Box-Lösungen und mĂŒssen individuell konzipiert und programmiert werden, was angesichts der Kosten gerade kleinere Unternehmen zögern lĂ€sst. Schließlich fehlt es in den Unternehmen an KI-Know-how und KI-Experten und je komplexer die KI-Lösung wird, desto mehr stellen sich auch Haftungsfragen, etwa wenn die Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen fehlt. „KI bietet enorme Chancen. Zur Optimierung einzelner Aufgaben und Prozesse sind die Lösungen heute schon relativ gut“, so Termer. „Von einem selbststeuernden ERP-System, das eigenstĂ€ndig komplexe Unternehmensprozesse managt, sind wir aber sicherlich noch Jahre, wenn nicht Jahrzehnte entfernt.“

    Das Papier „KĂŒnstliche Intelligenz und ERP“ bietet abschließend eine Reihe von Hinweisen, wie gerade kleine und mittelstĂ€ndische Unternehmen eigene KI-Projekte angehen sollten. Dabei geht es etwa um Verantwortlichkeiten im Unternehmen, aber auch um das Trainingsdatenmanagement, also um die Frage, wie sichergestellt werden kann, dass ausreichend viele und gute Daten fĂŒr das KI-System bereitgestellt werden. Termer: „Unternehmen sollten in einer KI-Governance relevante Rollen und Verantwortlichkeiten im KI-Kontext definieren, einen KI-Strategieprozess etablieren und Vorgaben zum Monitoring und Reporting der laufenden KI-AktivitĂ€ten machen.“

    Anwendungsmöglichkeiten von KI zeigt der Big-Data.AI-Summit in Berlin

    Welche Anwendungsmöglichkeiten fĂŒr KI sich schon heute in Unternehmen bieten zeigt auch der Big-Data.AI-Summit am 10. und 11. April in Berlin. Mehr als 5.000 Experten aus der Datenwirtschaft und der KĂŒnstlichen Intelligenz werden in ĂŒber 100 VortrĂ€gen und Workshops aktuelle KI-Anwendungen und Lösungen diskutieren. Im Mittelpunkt stehen dabei konkrete Technologien und Trends, um die Digitalisierung der Unternehmen in allen Branchen voranzutreiben. DarĂŒber hinaus werden ethische und politische Fragestellungen rund um Big Data und KI debattiert. Alle Informationen unter www.big-data.ai und auf der Partnerveranstaltung hub.berlin.

    Das Positionspapier „Digitale Plattformen und ERP“ steht zum kostenlosen Download bereit unter www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/Kuenstliche-Intelligenz-und-ERP

    Aktuelle Informationen aus der Bitkom ERP-Welt bietet auch der Blog „Digital ERP“: http://digital-erp.de/ 

    Quelle: Bitkom

    https://now.digital/digitalwirtschaft/kuenstliche-intelligenz-im-handel-neue-ki-studie/

    Patrick Upmann

    Interim manager

    Digitale Transformtion

  • Payment – Mobiles Bezahlen ist nicht erste Wahl

    Payment – Knapp zehn Prozent der Deutschen haben bisher im LadengeschĂ€ft per Smartphone bezahlt

    • Die Deutschen zahlen im Alltag bevorzugt bargeldlos
    • FlexibilitĂ€t beim Bezahlen ist entscheiden

    Payment – Die Deutschen bezahlen im Alltag mehrheitlich bargeldlos: Beim Einkaufen im stationĂ€ren Handel bekommen bargeldlose Bezahlmittel wie Kreditkarte oder Girocard den Vorzug vor Bargeld. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Auftrag von PayPal durchgefĂŒhrte reprĂ€sentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa, die das Bezahlverhalten der Deutschen untersucht.

    54 Prozent der Befragten geben darin an, beim Einkaufen ĂŒberwiegend bargeldlos zu zahlen. In der Altersgruppe der 30- bis 49-JĂ€hrigen liegt dieser Anteil mit 67 Prozent sogar noch deutlich höher.

    Bargeld vs. bargeldlos: kein Entweder-oder – Konsumenten wollen Auswahlmöglichkeit

    Payment – 71 Prozent der Befragten wissen bereits vor dem Bezahlen, ob sie mit Bargeld oder bargeldlos zahlen werden. FĂŒr mehr als zwei Drittel ist diese Entscheidung von der Höhe des Betrages abhĂ€ngig. Entsprechend empfinden die Befragten es regelmĂ€ĂŸig als störend, wenn sie mit Bargeld zahlen mĂŒssen, da nur diese Möglichkeit angeboten wird. Insbesondere zwei Aspekte sind hierbei entscheidend: Erstens möchten Verbraucher unabhĂ€ngig davon, wie viel Bargeld sie dabei haben, auch spontan einkaufen können. Zweitens antworten knapp zwei Drittel der Befragten, dass sie selbst entscheiden möchten, wie sie bezahlen. Insbesondere bei Ämtern und Behörden, in Restaurants und öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus und Straßenbahn stört es sie, dass ihnen diese Entscheidungsfreiheit fehlt, wenn sie ausschließlich mit Bargeld zahlen können.
    „Unsere Erfahrung zeigt, dass Verbraucher einfach und vor allem flexibel bezahlen möchten – egal, ob online oder offline, mit Bargeld oder ohne“, sagt Michael Luhnen, Managing Director, PayPal Deutschland, Österreich und Schweiz.

    „In vielen GesprĂ€chen, die wir sowohl mit Verbrauchern als auch mit HĂ€ndlern fĂŒhren, wird immer wieder deutlich, dass es beim Thema Bezahlen nicht um ein entweder oder geht, sondern vielmehr um Auswahlmöglichkeit. Verbraucher wollen selbst entscheiden, in welchen Situationen und bei welchem Betrag sie zum Bargeld, zur Girocard oder zum Mobiltelefon greifen.“


    Bezahlen in der Zukunft: wie zahlen die Deutschen in fĂŒnf Jahren?

    Payment – Beim Blick in die Zukunft zeichnet die Forsa-Umfrage ein ambivalentes Bild. Die ĂŒberwiegende Mehrheit der Befragten ist sicher, dass in den nĂ€chsten fĂŒnf Jahren in Deutschland seltener mit Bargeld bezahlt werden wird. Knapp 80 Prozent sind dieser Ansicht. Befragt nach ihrem persönlichen kĂŒnftigen Bezahlverhalten, geben jedoch lediglich 43 Prozent an, in den nĂ€chsten fĂŒnf Jahren seltener mit Bargeld zu bezahlen als heute. Mit 51 Prozent geht etwas mehr als die HĂ€lfte davon aus, Bargeld genauso hĂ€ufig einzusetzen wie heute. Entsprechend halten fast zwei Drittel eine Entwicklung zum bargeldlosen Alltag wie in Schweden nicht fĂŒr wĂŒnschenswert. Besonders in der Altersgruppe ab 50 Jahren ist diese Meinung mit ĂŒber 70 Prozent stark verbreitet.
    Die Nutzung der Girocard ist jedoch etabliert: Mehr als 80 Prozent geben an, diese Bezahlart regelmĂ€ĂŸig zu nutzen. Jedoch dauert es, bis die Deutschen neuen Bezahloptionen Vertrauen schenken: Etwas mehr als die HĂ€lfte der Befragten gibt an, neuen Zahlungsmitteln gegenĂŒber aufgeschlossen zu sein, wenn diese sich ĂŒber eine gewisse Zeit bewĂ€hrt haben. 42 Prozent bleiben auch dann bei ihren bevorzugten Zahlungsmitteln, wenn die Auswahl an Optionen zunimmt. MĂ€nner stehen neuen Zahlungsmitteln allerdings mit 57 Prozent deutlich offener gegenĂŒber als Frauen, die sich selbst nur zu 48 Prozent als aufgeschlossen gegenĂŒber neuen Optionen sehen.

    Mobile Payment noch nicht bewÀhrt

    Noch nicht etabliert hat sich das sogenannte Mobile Payment, also das Bezahlen mit dem Smartphone im LadengeschĂ€ft. Besonders deutlich wird dies daran, dass zwar neun von zehn Befragten ein Smartphone besitzen, jedoch nicht einmal jeder zehnte Smartphone-Besitzer bereits im LadengeschĂ€ft damit bezahlt hat: Das trifft nur auf sieben Prozent zu. Auch hier liegt der MĂ€nneranteil mit zehn Prozent höher als der Frauenanteil mit lediglich vier Prozent. Bei der Frage nach der Bereitschaft mobil zu bezahlen zeigen sich ebenfalls deutliche Unterschiede zwischen MĂ€nnern und Frauen: Insgesamt können sich 40 Prozent der Befragten vorstellen, mit dem Smartphone an der Ladenkasse zu zahlen, jedoch nur 30 Prozent der Frauen gegenĂŒber knapp 50 Prozent der MĂ€nner.

    Über die Studie: Forsa befragte 3.213 Personen in ganz Deutschland, etwa 200 pro Bundesland, zwischen 18 und 69 Jahren. Die Befragung fand zwischen dem 14. November und dem 7. Dezember 2018 statt. Befragungsmethode: Online-Befragung im forsa.Omninet Panel sowie computergestĂŒtzte Telefoninterviews (CATI) anhand eines strukturierten Fragebogens.

    Payment
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    Quelle PayPal Deutschland

    © Grafiken & Bilder PayPal Deutschland

    Quelle: PayPal Deutschland

    Patrick Upmann

    Interim Manager

    Payment

  • Logistik – Wie eine Transportoptimierung Kosten einspart

    Logistik – Wie eine Transportoptimierung Kosten einspart

    EHI untersucht Maßnahmen zur Optimierung von Transportkosten in der Handelslogistik 

    Mit unterschiedlichen Maßnahmen arbeitet der Handel stetig daran, seine Transportkosten zu reduzieren. Wichtigster Ansatzpunkt bei der Transportoptimierung ist fĂŒr die HĂ€ndler der Einsatz von Tourenplanungssystemen. DarĂŒber hinaus sehen die HĂ€ndler großes Einsparpotenzial in Logistik-Kooperationen mit anderen HĂ€ndlern oder Lieferanten. Diese werden allerdings bislang noch selten realisiert. Vorteile, auch hinsichtlich der Transportkosten, sehen die Befragten außerdem in der eigenen Beschaffungslogistik, deren Anteil am gesamten Beschaffungsvolumen der Lieferanten noch verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig gering ist, so einige Ergebnisse der aktuellen EHI-Studie „Transport in der Handelslogistik“, deren vollstĂ€ndige Ergebnisse Marco Atzberger, GeschĂ€ftsleitung im EHI, heute auf dem 25. Handelslogistik Kongress in Köln vorstellt.

    Transportkosten

    Der Transport ist ein betrĂ€chtlicher Kostenfaktor innerhalb der Handelslogistik und belĂ€uft sich laut Aussage der Befragten auf durchschnittlich 1,80 Euro pro Kilometer. Mehr als die HĂ€lfte (55 Prozent) der Transportkosten entfĂ€llt auf das Personal, insbesondere die Fahrer. Jeder Fahrer kostet die Handelsunternehmen durchschnittlich pro Jahr 43.390 Euro. Den zweitgrĂ¶ĂŸten Anteil an den Transportkosten nehmen mit 16 Prozent die Treibstoffkosten ein. Die Kosten fĂŒr die Lkw-Maut kommen lediglich auf einen durchschnittlichen Anteil von 4 Prozent.

    EHI-Studie "Transport in der Handelslogistik", 2019

    EHI-Studie “Transport in der Handelslogistik”, 2019

    Kosten optimieren

    Die wichtigste Maßnahme zur Reduzierung der Transportkosten sehen die HĂ€ndler in Tourenplanungssystemen. An zweiter Stelle nennen die Befragten Kooperationen mit anderen HĂ€ndlern oder Lieferanten. „WĂ€hrend die Zusammenarbeit mit Logistik-Dienstleistern bei vielen HĂ€ndlern gĂ€ngige Praxis ist, stellen Logistik-Kooperationen beim Transport zwischen HĂ€ndlern oder zwischen HĂ€ndlern und Lieferanten aktuell noch eine Ausnahme dar“, kommentiert Thomas Kempcke, Leiter Forschungsbereich Logistik im EHI und Autor der Studie. In- bzw. Outsourcing-Maßnahmen landen im Ranking der wichtigsten Maßnahmen zur Reduzierung von Transportkosten auf dem dritten Platz, gefolgt von Fahrerschulungen. Auf dem fĂŒnften Rang sehen die Befragten den Einsatz von alternativen Antrieben. Weitere Maßnahmen zur Kostenoptimierung sind z. B. der Einsatz von Systemen zur Laderaum- bzw. Frachtraumverdichtung, die BĂŒndelung von Lieferungen oder die Optimierung der Anliefertage bei den Verkaufsstellen.

    Vorteile fĂŒr Selbstabholer

    Auch die Beschaffungslogistik, also die gebĂŒndelte Abholung der bestellten Ware beim Lieferanten durch den HĂ€ndler selbst, birgt Kostenvorteile durch BĂŒndelungseffekte. Vorteilhaft ist auch eine zuverlĂ€ssige Warenversorgung und Entlastung der Wareneingangsrampe. Allerdings werden zurzeit lediglich 18 Prozent des gesamten Volumens vom Handel selbst abgeholt. Laut 52 Prozent der Befragten wird dieser Anteil im eigenen Unternehmen bis 2025 zunehmen. Ein gutes Drittel der HĂ€ndler rechnet hingegen mit einem gleichbleibenden Anteil.

    EHI-Studie "Transport in der Handelslogistik", 2019

    EHI-Studie “Transport in der Handelslogistik”, 2019

    Datenbasis

    FĂŒr die Studie „Transport in der Handelslogistik“ hat das EHI mit UnterstĂŒtzung der Fachzeitschrift „Die Verkehrsrundschau“ im Herbst 2018 32 Handelsunternehmen aus dem Bereich D-A-CH online befragt, davon drei Viertel aus Deutschland und der Rest je zur HĂ€lfte aus der Schweiz und aus Österreich. Der Gesamtumsatz der Teilnehmer aus Deutschland belief sich 2017 auf 41 Mrd. Euro, das entspricht einem Anteil am gesamten deutschen Einzelhandelsumsatz in besagtem Jahr von etwa 9 Prozent. Der Vergleichswert fĂŒr die Teilnehmer aus Österreich betrĂ€gt gut 18 Mrd. Euro, was einem Anteil am gesamten dortigen Einzelhandelsumsatz von 26 Prozent entspricht, wĂ€hrend der Umsatzanteil der teilnehmenden HĂ€ndler aus der Schweiz mit 41 Mrd. CHF 45 Prozent des gesamten inlĂ€ndischen Umsatzes erreicht.

    Infografiken als Download:  https://go.ehi.de/log19-1

    Quelle: EHI

    https://now.digital/digitalwirtschaft/kuenstliche-intelligenz-im-handel-neue-ki-studie/

    Patrick Upmann

    Interim manager

    Logistik

  • E-Commerce – Social Media beeinflusst das Online Kaufverhalten

    25% der E-Commerce – Kunden wenden sich zuerst an Social Media, um sich ĂŒber aktuelle Ereignisse zu informieren.

    E-Commerce – Die Verbraucher nutzen die digitale Technologie zunehmend nicht nur zum Einkaufen. Es gibt eine Revolution, wie zum Beispiel der Zugang der Verbraucher zu Unterhaltung und Medien. Die Ergebnisse wurden in der Global Consumer Insights Survey von PwC veröffentlicht, die das Verhalten, die Gewohnheiten und Erwartungen von ĂŒber 21.000 Online-Konsumenten in 27 LĂ€ndern bewertet. Die Forschung von PwC zeigt, dass sich das Verbraucherverhalten in einer Vielzahl anderer Bereiche als Unterhaltung und Medien schnell Ă€ndert.

    Wenn es um Nachrichten geht, gehen 25% der Verbraucher zuerst in die Social Media, um sich ĂŒber aktuelle Ereignisse zu informieren. Angesichts der Tatsache, wie weit verbreitet Social Media heute ist, ist dies wahrscheinlich keine Überraschung.
    Social Media platzierte Anzeigen, die es den Verbrauchern ermöglichen, mit einer Marke zu interagieren, werden heute als die drittwichtigste Form der Werbung eingestuft, und unter den Jahrtausenden ist dies die beliebteste Form der Werbung – gegen traditionelle Fernsehwerbung.

    E-Commerce – Je einfacher und besser das Erlebnis, desto mehr werden die Verbraucher ausgeben. Die Studie stellt fest, dass die Verbraucher – bombardiert mit einer Vielzahl von Wahlmöglichkeiten – stĂ€ndig nach Werkzeugen suchen, um ihre Kaufentscheidungen zu vereinfachen. Neben der Nutzung der digitalen Technologie setzen sie auf ihre bewĂ€hrten Communities und andere Experten:

    Laut den Befragten sind die drei wichtigsten Attribute, die ein Einkaufserlebnis im GeschÀft verbessern können, eine einfache Shop-Navigation, sachkundige Vertriebspartner und einfache Zahlungsoptionen.

    61% der Verbraucher werden bei ihren EinkĂ€ufen von Social Media beeinflusst, entweder als Inspiration oder nach positiven Bewertungen. Umgekehrt sagen weniger als 20% der Verbraucher, dass sie ein Produkt wahrscheinlich wegen einer BerĂŒhmtheit oder eines Influencers kaufen werden.

    Fast 50% der Befragten ließen sich von der Meinung ihrer Familie und Freunde bei der Wahl eines Urlaubsreiseanbieters leiten. John Maxwell, Global Consumer Markets Leader, PwC, kommentiert: „Der SchlĂŒssel zu einem großartigen End-to-End-Kundenerlebnis liegt nicht nur in der Einkaufs- und Handelserfahrung, sondern branchenĂŒbergreifend. Die Verbraucher suchen nach einer nahtlosen und einfachen Einkaufsreise, und Unternehmen können dies erreichen, indem sie eine Mischung aus physischen und digitalen AnsĂ€tzen nutzen. Das Ergebnis ist ein höherer Return on Experience mit dem Kunden und nachhaltigere Ergebnisse fĂŒr Unternehmen.“

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  • E-Commerce Studie – Unternehmen benötigen eine einzige digitale Plattform fĂŒr ihren Erfolg

    E-Commerce – Entscheider erkennen die Notwendigkeit einer einzigen digitalen Plattform und der Konsolidierung ihrer Acquiring- und Payment-Anbieter zur Optimierung ihrer E-Commerce-Strategien 

    Wirecard erfĂŒllt die BedĂŒrfnisse von Hunderttausenden von Unternehmen in den USA und weltweit. Eine unabhĂ€ngige Umfrage hat die Chancen und Herausforderungen fĂŒr kleine und mittlere Unternehmen in den USA auf dem globalen Online-Marktplatz untersucht.

    Eine von Wirecard in Auftrag gegebene und von Forrester Consulting  durchgefĂŒhrte Studie zu den grĂ¶ĂŸten Chancen und Herausforderungen fĂŒr kleine und mittelstĂ€ndische Unternehmen in den USA ist zu dem Schluss gekommen, dass digitale Payment-Anbieter mit einem weltweiten Leistungsangebot die optimalen Strategien fĂŒr den E-Commerce-Erfolg von HĂ€ndlern bieten können. Die globalen E-Commerce-UmsĂ€tze lagen 2016 bei ĂŒber 1,9 Billionen US-Dollar und sollen bis 2020 mehr als 4 Billionen US-Dollar erreichen, was etwa 15 Prozent der weltweiten Einzelhandelsausgaben entspricht.

    „2019 stellen VerkĂ€ufe ĂŒber Landesgrenzen hinweg die grĂ¶ĂŸten Chancen und Herausforderungen fĂŒr Unternehmen dar, die im Online-Handel tĂ€tig sind. EinzelhĂ€ndler benötigen operative und technologische Lösungen, die komplett konsolidiert sind und das exponentielle Wachstum von Transaktionen bewĂ€ltigen können, um den globalen Markt mit grĂ¶ĂŸtmöglicher Einfachheit und Effizienz zu erreichen“, sagt Deirdre Ives, Regional Managing Director North America von Wirecard.

    Ende 2018 befragte Forrester Consulting im Auftrag von Wirecard 200 Entscheider mittelstÀndischer US-Unternehmen zu ihren Leistungen, Zielen und Herausforderungen im globalen E-Commerce. Forrester hat dabei mehrere gemeinsame PrioritÀten und Herausforderungen entdeckt:

    – Mindestens die HĂ€lfte der befragten Unternehmen beabsichtigt, ihre aktuellen Verkaufszahlen auf vier SchlĂŒsselmĂ€rkten zu erhöhen: Europa, Asien, Kanada und Zentralamerika
    – 87% gaben an, dass internationales Wachstum in den nĂ€chsten zwei Jahren eine hohe oder entscheidende PrioritĂ€t hat
    – Gleichzeitig erwartet weniger als ein Drittel der Befragten, dass deren derzeitige Infrastruktur ihre Anforderungen im Jahr 2020 vollstĂ€ndig abdecken kann

    DarĂŒber hinaus entdeckten die Forscher mehrere SchlĂŒsselfaktoren, die den weltweiten E-Commerce-Erfolg beeinflussen, darunter Compliance, Sicherheit und Kundenservice. Es arbeiten fast drei Viertel der befragten Unternehmen mit mindestens drei Anbietern zusammen, um ihre Anforderungen im Cross-Border E-Commerce zu erfĂŒllen. Dabei hatten mehr als die HĂ€lfte der Unternehmen Probleme bei der Zusammenarbeit mit mehreren Anbietern. Fast alle sagten, dass Zahlungsakzeptanz fĂŒr ihre globalen E-Commerce-Programme entscheidend ist.

    „Obwohl der grenzĂŒberschreitende E-Commerce nur geringe Investitionen erfordert, um mehr Umsatz im Ausland zu erwirtschaften, ist er keine leichte Aufgabe. Als erstes mĂŒssen Unternehmen moderne Sicherheitsfunktionen und lokale Zahlungsmethoden einfĂŒhren und dazu die nationalen Gesetze und Vorschriften einhalten“, schrieben die Forrester-Forscher in ihrer Studie. „Der Erfolg hĂ€ngt von der Zusammenarbeit mit strategischen Partnern ab, die die Unternehmen mit Kunden weltweit verbinden, lokale Zahlungen mit Mehrwertfunktionen unterstĂŒtzen und ihnen helfen, die operative KomplexitĂ€t und das Risiko zu reduzieren.“

    „Diese Erkenntnisse zeigen uns, dass Wirecard ĂŒber alle Leistungen und Lösungen verfĂŒgt, die Unternehmen auf ihrem Weg zum globalen E-Commerce am meisten schĂ€tzen“, sagt Kevin Brown, Vice President of Marketing and Strategic Partnerships, North America, bei Wirecard. „Wir bieten eine bewĂ€hrte digitale Financial-Commerce-Plattform, umfassende globale regulatorische Expertise, ein weltweites Bankennetzwerk, Akzeptanzmöglichkeiten fĂŒr 27 WĂ€hrungen sowie einen beispiellosen Kundenservice. Wir freuen uns sehr, Unternehmen jeder Branche und GrĂ¶ĂŸenordnung jetzt und in den kommenden Jahren zum weltweiten Erfolg zu verhelfen.“

    Quelle: Wircard

    Patrick Upmann

    Digitale Transformation E-Commerce

    +49 178 777 0800

  • Payment Dienstleister – Online HĂ€ndler setzen auf Zusatzservices

    Payment Dienstleister – Online HĂ€ndler setzen auf Zusatzservices

    Payment – Kauf auf Rechnung, Lastschrift, Digital Wallets & Co.: Das Angebot des richtigen Payment-Mixes erfordert auf HĂ€ndlerseite viel Zeit, Geld und vor allem Know-how.

    Aufgrund der zunehmenden KomplexitĂ€t hinsichtlich Integration und Sicherheit setzen OnlinehĂ€ndler somit vermehrt auf die UnterstĂŒtzung durch Payment-Service-Provider oder andere Payment-Dienstleister. Das zeigt die aktuelle ECC-Payment-Studie Vol. 23, fĂŒr die das ECC Köln und Prof. Dr. Malte KrĂŒger auch 2018 wieder das Thema Online-Payment aus Konsumenten- und HĂ€ndlersicht unter die Lupe genommen haben.

    So arbeitet etwa die HĂ€lfte der befragten HĂ€ndler bereits mit einem Dienstleister zusammen, ein weiteres FĂŒnftel plant die Zusammenarbeit. 

    „Payment ist nach wie vor keine Kernkompetenz des Handels. Die Payment-Welt sowie die Kundenanforderungen werden immer vielfĂ€ltiger. Doch auch wenn immer mehr Servicedienstleister ihre Hilfe bieten, kommt der Handel nicht umhin, seine Hausaufgaben zu machen“, erlĂ€utert Mailin Schmelter, Teamleiterin am ECC Köln.

    VielfÀltige Tools und Services zur Prozessoptimierung

    Da der Handel die KonsumentenwĂŒnsche hinsichtlich der angebotenen Zahlungsverfahren mittlerweile weitestgehend erfĂŒllt, rĂŒckt die Optimierung interner Prozesse zunehmend in den Fokus. Diese sorgen nicht nur fĂŒr eine schnellere Zahlungsabwicklung und effizientere Bestell- und LiefervorgĂ€nge, sondern sparen HĂ€ndlern auch bares Geld. Payment-Dienstleister können dabei unterstĂŒtzen, Prozesse zu vereinfachen oder einzelne Arbeitsschritte ĂŒbernehmen.  

    So nutzt bereits ein Drittel der befragten HĂ€ndler Services und Tools eines Payment-Dienstleisters, um die eigene Buchhaltung zu optimieren. Des Weiteren zeigen rund 40 Prozent Interesse an einer Zusammenarbeit in diesem Bereich. Besonders vorteilhaft wird die Bereitstellung einheitlicher Abrechnungsdateien durch den Zahlungsdienstleister erachtet. Aber auch Tools fĂŒr ein einheitliches Transaktions-Reporting oder zur manuellen Autorisierung und Nachbearbeitung von Zahlungstransaktionen ĂŒber verschiedene AbsatzkanĂ€le hinweg werden in einem Drittel der FĂ€lle in Anspruch genommen.

    Payment-Dienstleister avancieren zum Allround-Partner   

    Payment-Dienstleister offerieren vermehrt Zusatzservices, die ĂŒber das eigentliche Kernangebot hinaus gehen und entwickeln sich somit zunehmend zum Allround-Partner des Handels. FĂŒr 51 Prozent der befragten OnlinehĂ€ndler ist insbesondere die Übernahme der RĂŒcksendekosten durch den Dienstleister interessant. Die UnterstĂŒtzung im Rahmen des Fulfillments (Verpackung und Versand von Waren) ist fĂŒr 41 Prozent der befragten Handelsunternehmen attraktiv. Weitere 32 Prozent der HĂ€ndler können sich vorstellen, sensible Bankleistungen wie Kredite oder die KontofĂŒhrung durch den Payment-Dienstleister in Anspruch zu nehmen.

    Zusammenarbeit mit Payment-Dienstleistern

    Die wichtigsten Zahlen im Überblick:

    • 51 Prozent der befragten OnlinehĂ€ndler arbeiten bereits mit einem Payment-Service-Provider (PSP) zusammen; weitere 19 Prozent planen eine Zusammenarbeit bereits konkret.
    • Circa ein Drittel der HĂ€ndler nutzt bereits Services und Tools zur Optimierung der Buchhaltung, weitere 51 Prozent interessieren sich insbesondere fĂŒr die Übernahme der RĂŒcksendekosten durch den Dienstleister.
    • 41 Prozent empfinden die UnterstĂŒtzung im Rahmen des Fulfillments als attraktives Angebot.
    • 32 Prozent der HĂ€ndler können sich vorstellen, sensible Bankleistungen wie Kredite oder die KontofĂŒhrung durch den Payment-Dienstleister in Anspruch zu nehmen.

    Daten und Grafiken aus dieser Pressemitteilung dĂŒrfen nur im Rahmen journalistischer oder redaktioneller Zwecke genutzt werden. Die werbliche und kommerzielle Nutzung sowie Aufbereitung fĂŒr eine vertragsbasierte Weitervermarktung ist untersagt. Dies gilt insbesondere fĂŒr Statistikportale.

    Über die Studie

    FĂŒr die „ECC-Payment-Studie Vol. 23 – Der Payment-Markt aus Sicht der HĂ€ndler und Konsumenten“ hat das ECC Köln in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Malte KrĂŒger 2.000 Konsumenten im November 2018 befragt, davon 1.000 aus Deutschland, 500 aus Österreich und 500 aus der Schweiz. DarĂŒber hinaus wurde im November und Dezember 2018 eine Umfrage unter 298 deutschen OnlinehĂ€ndlern durchgefĂŒhrt. Experteninterviews ergĂ€nzen die Befragung. Die ECC-Payment-Studie nimmt bereits zum 23. Mal die Bekanntheit, Nutzung und Bewertung von Zahlungsverfahren sowie Trendthemen im Payment-Markt aus Sicht von Onlineshoppern und Shopbetreibern unter die Lupe. 

    Die ECC-Payment-Studie wurde unterstĂŒtzt von folgenden Unternehmen: PayPal Deutschland GmbH, Computop GmbH, Klarna GmbH, UNIVERSUM Group, Paysafe Pay LaterTM.

    Die Studie kann online bestellt werden: WWW.IFHSHOP.DE/ECC-PAYMENT-STUDIE 

    Quelle: ECC

    Patrick Upmann

    Interim Manager

    Payment