Kategorie: eCommerce

Die eCommerce-Industrie, die den gesamten Bereich des Handels – von traditionellen Einzelhandelsgeschäften bis zu Online-Plattformen – umfasst, steht im Zeitalter der Digitalisierung vor der Herausforderung, eine enorme Menge an Daten effektiv zu nutzen. Diese Daten reichen von Kundenpräferenzen über Kaufverhalten bis hin zu Lieferketteninformationen. In diesem datenintensiven Umfeld wird die Data Governance zu einem kritischen Erfolgsfaktor.

Data Governance in der Commerce-Industrie bezieht sich auf die Verwaltung, Sicherheit und Qualität der Daten, die während der Geschäftsprozesse generiert werden. Ein solider Rahmen für Data Governance stellt sicher, dass:

  1. Datenqualität erhalten bleibt, was es Unternehmen ermöglicht, fundierte Entscheidungen zu treffen und personalisierte Kundenerlebnisse zu bieten.
  2. Datenschutz gewährleistet ist, sodass die Vertraulichkeit von Kundendaten geschützt und gesetzliche Datenschutzvorschriften eingehalten werden.
  3. Die Nutzung und Speicherung von Daten in Übereinstimmung mit regionalen und globalen Regulierungsstandards erfolgt, wodurch rechtliche Risiken minimiert werden.

Die Commerce-Industrie profitiert von einer effektiven Data Governance in vielerlei Hinsicht. Sie ermöglicht beispielsweise eine genauere Kundenanalyse, optimierte Marketingstrategien und effizientere Lieferkettenprozesse. Gleichzeitig schützt sie Unternehmen vor potenziellen Rechtsstreitigkeiten und hilft, das Vertrauen der Kunden zu gewinnen und zu erhalten.

Abschließend lässt sich sagen, dass in der modernen Commerce-Industrie, in der Daten zum zentralen Vermögenswert geworden sind, Data Governance nicht nur wünschenswert, sondern essentiell ist. Sie stellt sicher, dass Unternehmen ihre Daten optimal nutzen können, während sie gleichzeitig ethische und rechtliche Standards einhalten.

  • Recommerce Report – Handel mit gebrauchter Ware steigt deutlich

    Recommerce Report – Handel mit gebrauchter Ware steigt deutlich

    eBay hat erstmals den internationalen „Recommerce Report“ veröffentlicht, für den 4.330 private Verkäuferinnen und Verkäufer bei eBay in den USA, Großbritannien, Kanada, Deutschland und Frankreich befragt wurden. Die Untersuchung1 belegt einen weltweiten Anstieg von Secondhand-Verkäufen auf dem Online-Marktplatz – wobei Deutschland eine globale Vorreiterrolle einnimmt. Die Zahlen unterstreichen außerdem ein Anhalten des Trends zu nachhaltigem Konsum auch während der Corona-Pandemie.

    Recommerce Report

    Laut dem “Recommerce Report” hat fast die Hälfte (47 Prozent) der befragten privaten Verkäuferinnen und Verkäufer bei eBay.de erst im Jahr 2020 mit dem Verkauf gebrauchter Waren begonnen. Während die Möglichkeit, zusätzliches Geld zu verdienen, nach wie vor ein Hauptgrund für den Handel mit gebrauchter Ware ist, gab ein Drittel der befragten Verkäuferinnen und Verkäufer an, dass Nachhaltigkeit und Umweltvorteile ein zusätzlicher Antrieb sind. Besonders in Deutschland hat dies einen großen Einfluss: 39 Prozent der Befragten verkaufen gebrauchte Artikel wegen der positiven Umweltauswirkungen. Die deutschen eBay Verkäuferinnen und -Verkäufer liegen damit im internationalen Vergleich vorne (34 Prozent in Frankreich, 32 Prozent in U.K., 16 Prozent in den USA und 14 Prozent in Kanada).

    Auch bei Käuferinnen und Käufern steigt das Interesse an gebrauchten Produkten bei eBay deutlich an. So kauften 79 Prozent der Befragten in Deutschland im vergangenen Jahr gebrauchte Artikel auf dem Online-Marktplatz. Der “Recommerce Report” offenbart auch demographische Unterschiede und zeigt einmal mehr die Generation Z als Vorreiter der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung: 81 Prozent der 16- bis 24-Jährigen gaben an, dass sie im vergangenen Jahr häufiger gebrauchte Artikel kauften als zuvor.

    Die beliebtesten gebrauchten Artikel sind in den Bereichen Technik und Elektronik, wie Handys, Computer und Videokonsolen zu finden. Dies geht aus aktuellen Daten der International Data Corporation (IDC)2 hervor, die prognostizieren, dass der Absatz von gebrauchten Smartphones knapp 333 Millionen Einheiten im Jahr 2023 erreichen wird – eine jährliche Wachstumsrate von fast 14 Prozent von 2018 bis 2023.

    eBay befragte für den Recommerce Report 4.330 C2C-Verkäuferinnen und -Verkäufer (Consumer-to-Consumer) bei eBay in den USA, Großbritannien, Kanada, Deutschland und Frankreich, vom 12.10, 2020 bis Nov. 9, 2020. In den USA und Kanada umfasst dies alle Verkäuferinnen und Verkäufer mit weniger als 10.000 $ Bruttowarenwert (GMV) oder weniger als 25 Transaktionen in einem Jahr. In Großbritannien, Deutschland und Frankreich gilt dies für alle Verkäuferinnen und Verkäufer, die sich selbst als private Verkäuferinnen und Verkäufer identifizieren. 

    2  Quelle: IDC https://www.idc.com/getdoc.jsp?containerId=prUS45865720Share on FacebookShare on TwitterShare on LinkedInShare on other services

    Quelle: eBay

  • E-Commerce – Neue Volvo Elektroautos ausschließlich online erhältlich

    E-Commerce – Neue Volvo Elektroautos ausschließlich online erhältlich

    Vertrieb der vollelektrischen Fahrzeuge zukünftig über digitale Kanäle. Vorkonfigurierte Modelle vereinfachen Bestellung und beschleunigen Auslieferung

    Volvo Autohäuser bleiben wichtiger Partner und Anlaufstelle für die Kunden

    now.digital – Mit der zunehmenden Elektrifizierung wandelt sich Volvo Cars auch zum digitalen Unternehmen – und verlagert den Direktvertrieb seiner Personenwagen ins Internet: Begleitet von einer großangelegten Modelloffensive in den kommenden Jahren, wird der schwedische Premium-Automobilhersteller seine Elektroautos – jetzt beginnend mit dem Volvo XC40 Recharge Pure Electric des Modelljahres 2022 – ausschließlich über Online-Kanäle anbieten. Auch wenn das derzeitige Handelsmodell vor einem grundlegenden Wandel steht, kommt den Vertragspartnern weiterhin eine wichtige Rolle zu – sie bleiben Anlaufstelle für die Kunden und stärken den weiteren Aufbau der Kundenbeziehungen.

    Als Teil seiner neuen Geschäftsstrategie wird Volvo Cars erheblich in seine Online-Vertriebskanäle investieren, die Komplexität im Produktangebot reduzieren sowie mit transparenten und festgelegten Preismodellen arbeiten. Unter dem bekannten Namen „Care by Volvo“, dahinter steht das erfolgreiche Auto-Abo des Herstellers, will sich das Unternehmen auf ein komfortables Komplettangebot konzentrieren.

    „Die Zukunft von Volvo Cars wird durch drei Säulen definiert: elektrisch, online und Wachstum“, erklärt Lex Kerssemakers, Mitglied des Vorstandes von Volvo Cars und Leiter Global Commercial Operations. „Unsere Kunden sollen in einem Volvo möglichst sorgenfrei unterwegs sein. Dafür nehmen wir ihnen die Komplexität beim Kauf und beim Fahren ab. Vereinfachung und Komfort sind der Schlüssel zu allem, was wir tun.“

    Die Strategie konzentriert sich auf das am schnellsten wachsende Segment in der globalen Automobilindustrie: Premium-Elektrofahrzeuge. Volvo Cars will in diesem Bereich eine Führungsrolle einnehmen und wird sich deshalb in Zukunft auf die Entwicklung von Elektroautos konzentrieren.

    Digitales und reales Erlebnis aus einem Guss

    Parallel zu den Investitionen in die Online-Vertriebskanäle baut Volvo Cars gemeinsam mit dem Handel stärkere Kundenbeziehungen auf. Die Partnerbetriebe bleiben ein entscheidender Teil des Kundenerlebnisses und insbesondere in Märkten wie Deutschland die zentrale Anlaufstelle für Kunden: In den Volvo Autohäusern erfahren sie weiterhin kompetente Beratung und können Probefahrten vereinbaren. Auch wichtige Dienstleistungen wie die Verkaufsbemühungen, die Vorbereitung, Auslieferung und Wartung der Fahrzeuge liegt in der Verantwortung der Vertragspartner.

    „Online und Offline müssen vollständig und nahtlos integriert werden“, so Lex Kerssemakers weiter. „Ob online oder offline, in einem Showroom, in einem Volvo Studio oder beim Fahren: Wo auch immer sich der Kunde bewegt, muss das Erlebnis erstklassig sein.“

    Aus Fahrzeug-Abo wird Komplettangebot

    Care by Volvo, bisher als innovatives Fahrzeug-Abonnement von Volvo Cars bekannt, wird umfassend ausgebaut. Die vollelektrischen Volvo Modelle rollen dadurch im Komplettpaket mit Service, Garantie, Pannenhilfe, Kfz-Versicherung und, sofern verfügbar, Ladeoptionen für Zuhause auf die Straße.

    Auf der Webseite volvocars.com wird der Bestellprozess für vollelektrische Volvo Modelle nochmals vereinfacht: In wenigen Schritten gelangen Kunden künftig zum Wunschauto. Sie können dabei aus zahlreichen vorkonfigurierten Fahrzeugen wählen, die nicht nur einfach und bequem bestellt, sondern auch schnell geliefert werden können. Das transparente Preismodell mit feststehenden Konditionen macht zudem Verhandlungen überflüssig.

    Flexibles und fixes Abonnement sowie Barkauf möglich

    In Deutschland erfolgt der Direktvertrieb beginnend mit dem Volvo XC40 Recharge Pure Electric des Modelljahres 2022 über die bekannte Online-Plattform von „Care by Volvo“: Neben der Möglichkeit, Stromer wie gehabt flexibel zu abonnieren, können Kunden unter https://www.volvocars.com/de/care-by-volvo/ künftig auch Fahrzeuge für fixe 36 Monate abonnieren. Der Preis für den festen Vertragszeitraum von 36 Monaten liegt bei 699 Euro pro Monat. Für den flexiblen Vertrag mit nur drei Monaten Kündigungsfrist liegt die Rate bei 769 Euro pro Monat. Die monatliche Abo-Rate deckt bereits alles ab: Umfassende Versicherung, planmäßige Wartung und eine Garantie während der gesamten Laufzeit.

    Sollten Kunden einen Barkauf des vollelektrischen Modells bevorzugen, wird auch dieser Wunsch zeitnah möglich sein. Ein entsprechender Prozess wird derzeit noch in den finalen Details entwickelt und in Kürze vorgestellt, damit dann auch der Barkauf online möglich ist.

    Quelle: Volvo

  • E-Commerce – Für bequemes Shoppen extra zahlen? Was das Konsumentenverhalten aktuell antreibt

    E-Commerce – Für bequemes Shoppen extra zahlen? Was das Konsumentenverhalten aktuell antreibt

    Befragungsergebnisse von IFH KÖLN und Professor Dr. Werner Reinartz, Universität zu Köln, zeigen: Bequemlichkeit und Nachhaltigkeit schließen sich nicht aus und sind weiterhin Toptreiber für das Konsumverhalten – auch pandemieunabhängig. Bis zu 15 Euro monatlich würden Konsument:innen zahlen, um Zugang zur Einkaufswelt von Amazon zu erhalten. Nachhaltigkeit für Viele leicht beim Essen umzusetzen. Um den Kundenzugang zu halten, gilt es vor allem für Händler mit stationärer DNA an Positionierung und Sichtbarkeit zu arbeiten. Nur wenige Anbieter schaffen es online und stationär gleichermaßen ins Relevant Set.

    Was treibt das Konsumverhalten in Pandemiezeiten und worauf muss sich der Handel auch perspektivisch einstellen? Aktuelle Zahlen des IFH KÖLN zeigen: Bequemlichkeitsaspekte – seit Jahren Toptreiber des Konsumverhaltens – werden in stay@home-Zeiten noch relevanter. So soll es aus Kundensicht vor allem unkompliziert und schnell gehen. Auch eine lange Suche nach bestimmten Produkten möchten die Konsument:innen auf jeden Fall vermeiden.

    „BEI AMAZON STÖBERN? DAS LASS ICH MIR WAS KOSTEN!“

    Wie entscheidend bequemes Einkaufen ist, zeigt das Ergebnis zur Zahlungsbereitschaft für die Amazon-Nutzung. Während 2019 die Preisbereitschaft für das Suchen und Kaufen bei Amazon (ohne Prime) durchschnittlich zwischen sieben und elf Euro monatlich lag, ist diese im Coronajahr sogar auf elf bis 15 Euro gestiegen. Das heißt: Konsument:innen würden bis zu 15 Euro im Monat ausgeben – einfach, um Zugang zur Einkaufswelt von Amazon zu erhalten.

    NACHHALTIGKEIT: VERZICHT AUF FLUGREISEN UND FLEISCH FÄLLT AM LEICHTESTEN

    Nachhaltigkeit ist der zweite Treiber, der den Handel langfristig beschäftigen wird. So geben 59 Prozent der Befragten an, bei ihrem Einkauf auf nachhaltiges Verhalten zu achten. Auch das Essverhalten und Reisen sind für circa 47 Prozent Lebensbereiche, in denen sie sich mit Nachhaltigkeitsaspekten auseinandersetzen. Auch wenn sich der größte Teil vorgenommen hat, beim Einkaufen nachhaltig zu handeln – am leichtesten fällt es den meisten bei Reisen und Essen. Auch unabhängig von Shutdown und Reisebeschränkungen.

    „Wer die Kunst beherrscht, seine Zielgruppe sowohl in Sachen Nachhaltigkeit abzuholen als auch mit Bequemlichkeit punktet, wird ganz vorne mit dabei sein. Für Händler gilt es, den persönlichen Nutzen ihrer Zielgruppe in den Fokus zu rücken“, so Dr. Eva Stüber, Mitglied der Geschäftsleitung am IFH KÖLN.

    NUR WENIGE ANBIETER SIND FÜR KONSUMENT:INNEN IN BEIDEN KANÄLEN RELEVANT

    Als starke Marke im Handel online wie stationär präsent zu sein, hat enorme Vorteile. Dieses Potenzial wird vor allem von Händlern mit stationärer DNA aber offenbar noch nicht ausgeschöpft. Lediglich knapp 29 Prozent der Konsument:innen haben für ihren Einkauf online und stationär die gleichen Händler im Relevant Set. Aber woran liegt das?

    „Es bleibt für stationäre Händler eine große Herausforderung, Exzellenz im Onlinegeschäft aufzubauen. Wenn es zum Onlinekauf kommt, schaffen es daher viele stationäre Händler nicht, auch hier die erste Wahl bei den Kund:innen zu sein“, erklärt Professor Dr. Werner Reinartz, Universität zu Köln und Direktor der IFH FÖRDERER.

    ÜBER DIE DATEN

    Unter dem Titel „Handel in Coronazeiten – Status quo und Perspektiven“ haben Professor Dr. Werner Reinartz, Universität zu Köln, und das IFH KÖLN relevante Zahlen zu Markt, Wettbewerb und Konsumverhalten für den Handel der Zukunft zusammengetragen. Die vorliegenden Daten basieren auf verschiedenen Befragungen im Zeitraum von Mai 2019 bis Februar 2021 für die insgesamt mehr als 7.500 Internetnutzer:innen beziehungsweise Onlineshopper:innen im Alter von 14 bis 69 Jahren online befragt wurden.

    Quelle: IFH

  • After Sales – Ford eröffnet eigenen Ebay Shop

    After Sales – Ford eröffnet eigenen Ebay Shop

    Ford eröffnet als erster Automobilhersteller in Deutschland seinen eigenen eBay Shop

    • Ford eröffnet als erster Automobilhersteller in Deutschland seinen eigenen eBay Shop
    • Mehr als 1.200 verschiedene Zubehör-Teile werden ab sofort direkt vom Hersteller angeboten
    • Unter fordshopdeutschland gibt es eine umfangreiche Palette an Ford-Zubehör, von Anhängevorrichtungen bis hin zu Ladestation

    now.digital – Am Mittwoch, 3. März 2021, hat Ford seinen ersten eigenen eBay Shop eröffnet. Unter https://www.ebay.de/str/fordshopdeutschland können Kunden nun direkt vom Hersteller Zubehör bestellen und sich die gewünschte Ware direkt nach Hause liefern lassen. Damit sind die Kölner Ford-Werke der erste Automobilhersteller, der einen eigenen, von der Deutschlandzentrale in Köln aus geleiteten eBay Shop eröffnet.

    Der Vorteil für die Kunden besteht darin, ohne Umwege Original Ford-Teile direkt vom Hersteller beziehen zu können. Im Angebot finden sich mehr als 1.200 Zubehör-Teile, von Anhängevorrichtungen bis hin zu Ladestationen. Der Vertriebsweg über eBay ergänzt den bereits seit 2017 bestehenden Ford Onlineshop (https://shop.ford.de), sowie den bisherigen Vertriebsweg über die Servicepunkte der Ford Händler. Beliebteste Artikel im Onlineshop sind Transportsysteme wie Heckfahrradträger, Fußmatten oder Gepäckraumwannen.

    „Unsere Ford Partner sind und bleiben wichtigste Ansprechpartner für unsere Kunden“, sagt Jörg Pilger, Direktor Customer Service D-A-CH der Ford-Werke GmbH. „Das Onlinegeschäft wird heutzutage aber immer wichtiger. Durch unseren neuen Ford eBay Shop schaffen wir für unsere Kunden neue Möglichkeiten, ihre Wünsche zu erfüllen, erreichbar zu sein und ihnen eine kompetente und transparente Betreuung zu bieten.“

    „Autoteile und Zubehör bilden seit Jahren eine unserer größten Produktkategorien. Wir freuen uns, mit Ford unsere bestehenden Partnerschaften mit der Automobilindustrie um einen wichtigen Hersteller zu erweitern. Schon mein Großvater arbeitete bei Ford – daher freue ich mich umso mehr, dass unsere Kunden nun Originalteile und -zubehör direkt im eBay Shop von Ford kaufen können,“ so Andreas Wielgoss, Director eBay Motors.

    Zusätzlich zu dem Vertrieb von Zubehör ist geplant, den Kunden ab April auch den Ford Economy Service Gutschein anzubieten, mit dem die Kunden ihren nächsten Service bereits vorab zu einem Festpreis über Ebay bezahlen und bei teilnehmenden Händlern einen Termin vereinbaren können.

    „Autoteile und –zubehör“ ist eine Fokuskategorie des Online-Marktplatzes eBay. Bei eBay.de wird jede Sekunde ein Fahrzeugteil oder -zubehör gekauft. In Deutschland erreicht der deutsche Automobilhersteller über diesen Vertriebsweg rund 20 Millionen User.

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    Ford-Werke GmbH

    Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen mehr als 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung im Jahr 1925 haben die Ford-Werke mehr als 47 Millionen Fahrzeuge produziert. Weitere Presse-Informationen finden Sie unter www.media.ford.com.

    Quelle: Ford

  • Online Handel – Online-Modehandel immer anziehender

    Online Handel – Online-Modehandel immer anziehender

    KPMG-Studie in Kooperation mit EHI: Fashion 2030 //

    Online Handel – Der Modehandel kann seit Jahren ein zwar überschaubares, aber stetiges Umsatzwachstum aufweisen. Allerdings wird dabei der Umsatzanteil des Onlinehandels deutlich stärker und folglich der des stationären Handels immer schwächer. Bereits in 10 Jahren wird der Mode-Onlinehandel einen ebenso hohen Marktanteil aufweisen wie Modegeschäfte vor Ort, so eines der Ergebnisse der Studie „Fashion 2030 – Sehen, was morgen Mode ist“ von KPMG in Kooperation mit dem EHI. „Für den Handel bedeutet der Umsatzrückgang im stationären Bereich, dass er seine stationären Flächen reduzieren muss“, so Marco Atzberger, Geschäftsleitung EHI. Ein Dilemma, denn der Großteil der Kundschaft bevorzugt trotz aller Online-Alternativen das Modegeschäft vor Ort für seinen Einkauf. 

    Mit 16,5 Mrd. Euro Umsatz erwirtschaftet der Onlinemodehandel 2020 bereits 25 Prozent des gesamten Modeumsatzes von rund 66 Mrd. Euro. Diesen Anteil wird er in den nächsten zehn Jahren verdoppeln, erwarten die Experten von KPMG und EHI. Die prognostizierten 79,2 Mrd. Euro Jahresumsatz 2030 sollen zu gleichen Teilen auf Online und stationäre Geschäfte entfallen. Um sich hier richtig zu positionieren, stehen dem Textilhandel neben Flächenreduktionen auch strategische Veränderungen in puncto Nachhaltigkeit und Digitalisierung bevor. Konzepte wie Kreislaufwirtschaft (Recycling) oder auch Re-Commerce (Secondhand) gehören ebenso zu den Ansprüchen der Kundschaft wie ein nahtloses (Kanal-unabhängiges) Einkaufserlebnis oder eine gezielte Kundenansprache. 

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    Flächenreduktion 

    Da der Marktanteil des Online-Modehandels stärker steigt als der des gesamten Modemarktes, wird es zu einem Schereneffekt für den stationären Bekleidungseinzelhandel kommen – sofern sich nicht entscheidende Parameter wie Ladenmieten ändern. Den Fixkostenanteil im stationären Bereich dauerhaft zu senken, kann zu einer Harmonisierung beider Vertriebskanäle führen und massive Kannibalisierungseffekte verhindern, so die Studienautoren. Die Verkleinerung der Handelsflächen wird Kaufhäuser und mehrgeschossige Formate am stärksten treffen. Die Interviews mit Handelsexpert:innen zeigen, dass der Handel bis zum Jahr 2030 eine Flächenreduktion von etwa 50 Prozent erwartet und antizipiert in der Spitze Schrumpfungen von bis zu 70 Prozent. Die aktuelle Krise bietet dem Modehandel aber auch ein größeres Angebot an attraktiven Mietflächen und damit die Chance, sich durch eine strategische Bereinigung der eigenen Filialnetze, eine Flächenanpassung und eine zielgruppengenaue Ausdifferenzierung der Konzepte – in Verbindung mit smarten digitalen Lösungen – zukunftsfähig aufzustellen. 

    Einkaufserlebnis 

    Für ein gelungenes Shoppingerlebnis müssen die Innenstädte vital und attraktiv sein und sollten Entertainment bieten. All das verlangt eine Kooperation aller beteiligten Akteure vor Ort und die Zusammenarbeit mit einer konzeptionell ausgerichteten Stadtentwicklung. Um die individuelle Kundentreue zu erhöhen und echtes Vertrauen aufzubauen, muss der Modehandel stärker in Emotionalität investieren und IT-Lösungen nutzen. Ob im Laden oder im Netz, die Kundschaft wünscht ein zielgruppengerechtes und nahtloses Einkaufserlebnis, was für Handelsunternehmen bedeutet, die Systeme geschickt miteinander zu verknüpfen. Auch die Verfügbarkeit und das Auffinden von Kleidungsstücken in der eigenen Größe spielen eine erhebliche Rolle im stationären Modehandel. So geben jeweils 42 Prozent der Kundschaft an, dass sie öfter stationär einkaufen würden, wenn dies gesichert wäre.  

    Bei aller technologischer Unterstützung: Der Mensch bleibt wichtigster Faktor im Handel, hierüber sind sich 88 Prozent einig. Für 60 Prozent der Konsument:innen werden Begegnungen mit Menschen in einem Ladengeschäft zunehmend wichtig. 

    Nachhaltigkeit

    Für fast die Hälfte der befragten Konsumenten und Konsumentinnen (46 Prozent) ist Nachhaltigkeit heute schon ein lohnendes Konzept. Dazu zählen auch Re-Commerce und Second Hand. 34 Prozent der Kundschaft kaufen bereits gebrauchte Kleidung, weitere 28 Prozent können es sich vorstellen. Anlassbezogen kann sich ein Großteil zudem vorstellen, Kleidung zu leihen. Der Trend Secondhand-Kleidung hat das Potenzial, in den kommenden zehn Jahren einen Marktanteil von bis zu 20 Prozent auf sich zu vereinen und damit zu einem signifikanten Marktsegment im Fashionhandel aufzusteigen. Wesentliche Treiber sind neben der Nachhaltigkeitsdebatte die Digitalisierung vom „Secondhand-Geschäft um die Ecke“ sowie die großen Onlinemodeplattformen, die diesen Markt für sich entdecken und damit die Modelle temporärer Nutzung immer stärker ins Bewusstsein der Konsument:innen bringen.  

    Beim Thema Kreislaufwirtschaft bzw. Recycling von Rohstoffen aus gebrauchter Kleidung engagieren sich viele Unternehmen bereits in nicht Gewinn–orientierten Initiativen und Forschungsprojekten, um die Technologien zu entwickeln. Im Jahr 2030 werden vermutlich auch aufgrund gesetzlicher Initiativen viele Bekleidungsartikel aus recycelten textilen Rohstoffen beziehungsweise Fasern hergestellt werden, was die Lieferketten substanziell verkürzen würde. „Automatisierte Faserrückgewinnung, steigende Lohnstückkosten in Fernost und weniger Verbrauchstextilien, das ist der Ausgangsstoff für eine perspektivische Wiederbelebung der Textilproduktion in europanahen Ländern wie auch in Europa selbst“, so Stephan Fetsch, Head of KPMG Retail EMA. Zwar spielt Kreislaufwirtschaft wegen der gegenwärtigen geringen Verfügbarkeit noch keine große Rolle, zeigt aber großes Potential: 28 Prozent haben bereits recycelte Textilien erworben, über 50 Prozent stehen dem aber positiv gegenüber.  

    In der Verantwortung für Nachhaltigkeit sieht die Kundschaft den Handel und die Hersteller. Diese wiederum würden sich wünschen, dass Konsumentinnen und Konsumenten durch Verhaltenswechsel den Aufschwung von Re-Commerce einleiten. Neuen Compliance-Richtlinien wird für die Entwicklung des Re-Commerce-Markts eine beschleunigende Wirkung zukommen. 

    Quelle: EHI

  • E-Commerce – Betrugsversuche nehmen zu und verändern sich stetig: Studie zu Präventionsstrategien veröffentlicht

    E-Commerce – Betrugsversuche nehmen zu und verändern sich stetig: Studie zu Präventionsstrategien veröffentlicht

    Aktuelle Studie des IFH KÖLN im Auftrag der SCHUFA widmet sich dem Thema Betrugsprävention und zeigt: Branchenübergreifende Kooperation und der Einsatz moderner Technologien sind effektive Präventionsstrategien, um auch in Zukunft gegen immer neue Betrugsmuster optimal gewappnet zu sein. Gleichzeitig muss die Convenience für Kundinnen und Kunden sichergestellt sein.

    November 2020 (now.digital) „Gerade für den zumeist recht margenschwachen Onlinehandel spielt Betrugsprävention eine wichtige Rolle. Betrugsumfang und Betrugsmuster sind kategoriebezogen zwar sehr unterschiedlich, aber Kooperationen zu dieser Thematik sind auch zwischen Händlern sehr sinnvoll. Nur auf einer fundierten Datenbasis können Betrugsrisiken minimiert werden ohne die Bequemlichkeit des Kaufvorgangs grundsätzlich zu beeinträchtigen.“ so Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH KÖLN, zu den Ergebnissen der Studie.

    Tanja Birkholz, Vorstandsvorsitzende der SCHUFA Holding AG, sieht durch die Studie wesentliche Strategien einer erfolgreichen Betrugsprävention bestätigt, auf die ihr Unternehmen bereits heute gemeinsam mit Unternehmenskunden und Partnern in diesem immer wichtigeren Feld um Identitätsschutz, Betrugsprävention & Compliance setzt:

    „Betrüger entwickeln ihre Methoden konsequent weiter, wir müssen ihnen voraus sein: Durch die Integration modernster Lösungen und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, aber auch durch effektive Zusammenarbeit mit Partnern und Kunden. Immer mit dem Ziel: größtmögliche Sicherheit für E-Commerce-Anbieter bei maximaler Convenience für ihre Kunden. Um auch in Zukunft gegen Onlinebetrug optimal gewappnet zu sein, müssen Unternehmen, Dienstleister und Politik übergreifend zusammenarbeiten – es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.“
     
    Erfolgreicher Kampf gegen Betrug – Kooperation essenziell für die Zukunft
    In Folge mittlerweile ausgefeilter Präventionsmaßnahmen schätzen Expertinnen und Experten den Anteil am Umsatz innerhalb der TOP 100 E-Commerce Unternehmen in Deutschland, der durch Betrug verloren geht, auf durchschnittlich zwei Prozent ein, was einem Volumen von rund 1,4 Milliarden Euro entspricht. Aus den geführten Expertengesprächen geht hervor, dass sich Betrug im E-Commerce insbesondere auf Identitätsnutzung konzentriert. Auch Konsument*innen geben an, vor allem Erfahrung mit Missbrauch von Konto- und/oder Kreditkarten (20 %) oder Log-In-Daten (17 %) gemacht zu haben.

    Um sowohl Unternehmen als auch Konsument*innen bei sich stetig ändernden Betrugsmustern in Zukunft zu schützen, ist eine enge Kooperation aller Beteiligten nötig. Die transparente Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern ist dabei ebenso wichtig wie der Austausch zwischen Unternehmen, um von gegenseitigen Erfahrungen zu lernen.

    Effektive Betrugsprävention im E-Commerce setzt auf Künstliche Intelligenz
    Der Anspruch aller Händler ist es, Betrugsversuche frühestmöglich aufzudecken und neue Betrugsmuster zu entlarven. Hierzu werden immer häufiger technologiebasierte Ansätze, wie beispielsweise KI-Lösungen, gewählt. Nichtsdestotrotz bleibt auch der Mensch eine wichtige Kontrollinstanz im Rahmen des Prüfprozesses, der ausgewählte Fälle manuell übernimmt und entsprechende Learnings auf die automatisierte Prüfung überträgt.
     
    Bequemes Shoppingerlebnis für Kundinnen bei hoher Sicherheit für Händler Der Wunsch der Konsumentinnen nach Convenience beim Onlineshopping bei gleichzeitig höchstmöglicher Sicherheit – sowohl für das Unternehmen als auch für die Kundschaft selbst – stellt Händler häufig vor eine Herausforderung. Insbesondere in puncto Zahlungsverfahren gilt es zu erkennen, inwieweit eine Einschränkung des Angebots zugunsten der Betrugsprävention einen Einfluss auf die Kaufabschlüsse hat. Immerhin nutzen 48 Prozent der Befragten regelmäßig den Kauf auf Rechnung bei Onlinebestellungen, der aus Händlersicht teilweise risikobehaftet ist und deshalb häufig nur spezifischen Kunden(gruppen) angeboten wird.

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    ­Über die Studie
    Die Studie „Fraud Prevention im E-Commerce“ des IFH KÖLN in Zusammenarbeit mit der SCHUFA Holding AG basiert auf 25 Interviews mit Expertinnen und Experten aus den TOP 100 Unternehmen im E-Commerce sowie einem zusätzlichen digitalen Roundtable, der am 29.10.2020 durchgeführt wurde. Weiter wurde eine internetrepräsentative Befragung von 1.000 Konsumentinnen und Konsumenten hinsichtlich ihrer Betrugserfahrungen durchgeführt. Die ECC-Payment-Studien Vol. 22-24 der IFH-Tochtermarke ECC KÖLN wurden ebenfalls herangezogen.

    Die komplette Studie kann hier bezogen werden. Weitere Informationen unter www.ifhkoeln.de

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    Über das IFH KÖLN
    Als Brancheninsider liefert das IFH KÖLN Informationen, Marktforschung und Beratung zu handelsrelevanten Fragestellungen rund um eine erfolgreiche Gestaltung der Zukunft und der Entwicklung passender Geschäftsmodelle. Das IFH KÖLN ist erster Ansprechpartner für unabhängige, fundierte Daten, Analysen und Strategien, die Unternehmen und Handelsstandorte erfolgreich und zukunftsfähig machen. Durch die Betrachtung von Märkten, Kunden und dem Wettbewerb, bietet das IFH KÖLN einen 360°-Blick für die Strategieableitung bei handelsrelevanten Themen. In maßgeschneiderten Projekten werden Kunden bei strategischen Fragen rund um Digitalstrategien, bei der Entwicklung neuer Märkte und Zielgruppen oder bei Fragen der Kanalexzellenz unterstützt. Mit der Tochtermarke ECC KÖLN ist das IFH KÖLN seit 1999 im E-Commerce aktiv und widmet sich dem Community- und Knowhow-Transfer für die Digitalisierung im Handel.

    Weitere Informationen unter www.ifhkoeln.de
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    Über die SCHUFA Holding AG
    Die SCHUFA ist Deutschlands führender Lösungsanbieter von Auskunftei- und Informationsdienstleistungen für Unternehmen und Verbraucher. Insgesamt sind rund 10.000 Firmenkunden als Vertragspartner an unsere Dienstleistungen angeschlossen. Zudem nutzen rund 2,2 Millionen Privat-kunden die SCHUFA-Angebote. Privat- und Geschäftskunden wie Banken, Sparkassen und Händlern bietet das Unternehmen kreditrelevante Informationen rund um Bonität, Identität und Betrugsprävention. Auf Grundlage unserer Entscheidungshilfen werden für Privat- und Geschäftskunden schnelle, kostengünstige und unbürokratische Vertragsabschlüsse möglich. Informationen rund um Produkte und Services für Privatkunden sowie eine Online-Einsicht in die eigenen, bei der SCHUFA gespeicherten Daten sind auf dem Internetportal www.meineSCHUFA.de erhältlich. Der Datenbestand der SCHUFA umfasst 1,002 Milliarden Informationen zu 67,9 Millionen Privatpersonen und 6,0 Millionen Unter-nehmen.

    Mehr unter: www.schufa.de

    Quelle: IFH Köln

  • E-Commerce – Klage der Deutschen Umwelthilfe zwingt Netto-Online zur Rücknahme von Elektroschrott

    E-Commerce – Klage der Deutschen Umwelthilfe zwingt Netto-Online zur Rücknahme von Elektroschrott

    Oberlandesgericht Düsseldorf verurteilt Netto-Online zur kostenlosen Rücknahme von gebrauchten LED- und Energiesparlampen

    November 2020 (now.digital) Im Verfahren der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen den Online Händler NeS GmbH (Netto-Online.de) hat das Oberlandesgericht Düsseldorf die Rückgaberechte von Verbraucherinnen und Verbrauchern gegenüber dem Online-Handel gestärkt. Der Umwelt- und Verbraucherschutzverband hatte gegen die Internetrepräsentanz des drittgrößten deutschen Discounters Netto Marken-Discount auf Rücknahme von Altlampen geklagt. Das Gericht entschied, dass Netto-Online ausgediente Beleuchtungskörper wie LED- und Energiesparlampen kostenfrei zurücknehmen und aktiv über die Rückgabemöglichkeiten informieren muss.

    „Damit Elektroschrott nicht im Hausmüll oder der Umwelt landet, ist der Online-Handel gesetzlich verpflichtet, ihn kostenfrei zurückzunehmen. Durch die Corona-Krise boomt der Versandhandel und dennoch müssen wir die Rechte von Verbraucherinnen und Verbrauchern erst einklagen. Jetzt kommt es darauf an, dass nicht nur Netto-Online die Rücknahme möglichst einfach und verbraucherfreundlich umsetzt, sondern alle Online-Händler, die Elektrogeräte verkaufen. Das bedeutet: Sie müssen auf ihren Webseiten umfassend informieren sowie unkomplizierte Rücknahmeangebote an stationären Sammelstellen bereitstellen“, fordert die Stellvertretende DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz.

    Im vorliegenden Fall verwies Netto-Online Verbraucherinnen und Verbraucher, die ausgediente Elektroaltgeräte zurückgeben wollten, an das Rücknahmesystem Electroretoure24. Richtigerweise schloss Electroretoure24 den Versand von gebrauchten Altlampen zur Entsorgung per Paketversand aufgrund der Bruchgefahr und des Schadstoffgehalts aus. Verbraucherinnen und Verbraucher wurden jedoch nicht ausreichend über ihre in diesem Fall geltenden Rückgaberechte informiert. Bei Rückgabetests der DUH verwies Electroretoure24 zudem für kaputte Energiesparlampen auf die Abgabestellen im stationären Handel ohne – wie gesetzlich verpflichtet – eigene Rückgabemöglichkeiten anzubieten.

    Rechtsanwalt Roland Demleitner vertrat die DUH vor Gericht und betont die Bedeutung des Urteils für den Verbraucherschutz: „Mit dem Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf wurde nun erstmals ein Online-Händler auch in der Berufungsinstanz zur Einhaltung der eigenen Rücknahmepflichten nach § 17 Absätze 1 und 2 des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes verurteilt. Das Oberlandesgericht Düsseldorf bekräftigt, dass es sich bei der Rücknahmepflicht um eine wettbewerbsrelevante Marktverhaltensregelung handelt, die dem Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher dient. Ebenso bestätigt das Gericht, dass rücknahmepflichtige Händler eigene Rückgabemöglichkeiten schaffen und Verbraucherinnen und Verbraucher angemessen über ihre Rückgaberechte informieren müssen.“

    Tests der DUH haben wiederholt erhebliche Probleme bei der gesetzlich vorgeschriebenen Rücknahme von Elektroaltgeräten im Online-Handel aufgezeigt. Die DUH fordert daher die zuständigen Landesbehörden auf, eigene verdeckte Testbesuche durchzuführen und bei Verstößen hohe Bußgelder zu verhängen. Solange die Behörden untätig bleiben, wird die DUH die ordnungsgemäße Rücknahme von Elektroschrott weiter kontrollieren und notfalls auf dem Rechtsweg durchsetzen.

    „Es kann nicht sein, dass wir mit unseren Tests immer noch Probleme feststellen, obwohl auch der Online-Handel seit mehr als vier Jahren zur Rücknahme von Elektroschrott verpflichtet ist. Die zuständigen Überwachungsbehörden werden ihrer Kontrollfunktion offensichtlich nicht gerecht. Dies gefährdet unsere Umwelt und Gesundheit, da Elektroschrott oft mit giftigen Schwermetallen und Schadstoffen belastet ist. Die Bundesländer müssen dringend ausreichend Personal bereitstellen, damit wichtige Umwelt- und Verbraucherschutzgesetze nicht nur auf dem Papier existieren, sondern auch in der Praxis umgesetzt werden“, sagt der Stellvertretende Leiter des Bereichs Kreislaufwirtschaft bei der DUH, Philipp Sommer.

    Hintergrund:

    Seit dem 24. Juli 2016 können Verbraucherinnen und Verbraucher ausgediente Elektrokleingeräte bis 25 cm kostenlos bei Händlern abgeben, die Elektrogeräte auf einer Fläche von mindestens 400 Quadratmetern verkaufen – bei Online-Händlern gilt die Versand- und Lagerfläche. Die kostenlose Abgabe von Altgeräten größer als 25 cm ist beim Kauf eines ähnlichen Neugeräts möglich. Mit einer Rücknahmemenge von 98.925 Tonnen im Jahr 2019 leistet der Handel bisher nur einen geringen Beitrag zur Sammlung von Elektroschrott. Insgesamt fallen in Deutschland etwa 1,8 Millionen Tonnen Elektroschrott pro Jahr an. Nach vorläufigen Zahlen der Stiftung Elektro-Altgeräte Register wurden 2019 in Deutschland lediglich 742.436 Tonnen Elektroschrott gesammelt, wodurch die verpflichtende EU-Sammelquote von 65 Prozent deutlich gerissen wurde.

    Quelle: Deutschen Umwelthilfe

  • E-Commerce – Zalando nutzt AWS als bevorzugten Cloud-Anbieter

    E-Commerce – Zalando nutzt AWS als bevorzugten Cloud-Anbieter

    E-Commerce – Europas größte Online-Plattform für Mode und Lifestyle nutzt Machine Learning von AWS, um Innovationen schneller voranzutreiben und das Online-Einkaufserlebnis neu zu definieren

    November 2020 (now.digital)—Der Online-Händler Zalando hat Amazon Web Services, Inc. (AWS), ein Unternehmen von Amazon.com Inc. (NASDAQ: AMZN), zu seinem bevorzugten Cloud-Anbieter erklärt. Das hat AWS heute bekannt gegeben. Zalando setzt in dem Zuge vollständig auf Machine Learning Dienste von AWS, um seine gesamten Workloads für maschinelles Lernen in der weltweit führenden Cloud zu betreiben. Zalando, ein Anbieter von Lifestyle- und Modeprodukten für mehr als 35 Millionen Kunden in 17 Ländern, wird die Dienste von AWS nutzen, um schneller Innovationen zu entwickeln und ein noch personalisierteres Online-Shopping-Erlebnis zu ermöglichen. Zusätzlich zum maschinellen Lernen (ML) setzt Zalando in weiteren Bereichen AWS-Technologien in ihrer gesamten Breite und Tiefe ein, darunter Dienste für Analytics, Compute, Datenbanken, Netzwerk, Serverless und Speicherung. Damit zielt Zalando darauf ab, sich noch stärker hin zu einer datengetriebenen Organisation zu entwickeln und gleichzeitig kritische Geschäftsfunktionen wie Supply Chain Management, Preisgestaltung, Marketing und Kundenbetreuung zu optimieren.

    Mit den AWS Machine Learning Services kann Zalando die Zeit für die Entwicklung, Einführung und Skalierung neuer Funktionen der E-Commerce-Plattform verkürzen und auf diese Weise die Kundenerfahrung kontinuierlich verbessern. Durch den Einsatz von Amazon SageMaker für schnelles Erstellen, Trainieren und Bereitstellen von ML-Modellen sowie Amazon EMR für die Erfassung, Speicherung und Analyse großer Datenmengen können die technischen Teams von Zalando die Kaufdaten der Kunden nutzen, um personalisierte Einkaufsfunktionen zu erstellen – etwa individuelle Produkt- und Größenempfehlungen und die Vorhersage zukünftiger Outfit-Präferenzen. Auch ausgefeilte personalisierte Empfehlungen basierend auf den individuellen Stilvorlieben der Kunden oder den ethischen Praktiken einer Marke sind für Zalando mit AWS Machine Learning möglich. Ferner kann das Unternehmen mit Hilfe der ML-Dienste von AWS den Lagerbestand genauer vorausplanen, um die Paketliefer- und Rückgabezeiten zu präzisieren und die Verfügbarkeit der neuesten Modetrends in Echtzeit zu prognostizieren. Durch die Zusammenarbeit mit AWS kann Zalando zudem neue Kundenanwendungen schneller entwickeln und implementieren. Dazu gehört beispielsweise die Erstellung digitaler Avatare, mit deren Hilfe die Kunden Kleidungsstücke virtuell anprobieren können, was in einem umfassenden Kundenerlebnis resultiert: Die Käufer sehen, welche Outfits ihnen am besten passen, ohne sie physisch anprobieren zu müssen. 

    Um die betriebliche Effizienz zu steigern und die Geschäftsentwicklung anhand gewonnener Daten und Erkenntnisse nahezu in Echtzeit verfolgen zu können, nutzt Zalando ein breites Portfolio an AWS-Diensten. So erstellte Zalando mit AWS Lake Formation einen Data Lake, der auf dem Amazon Simple Storage Service (Amazon S3) basiert. Damit können Entwicklerteams sicher und effektiv an Projekten über verschiedene Servicelinien hinweg zusammenarbeiten. Zusätzlich zum Data Lake kombiniert Zalando Daten aus internen SAP-Anwendungen wie Buchhaltung, Lieferkettenmanagement und E-Commerce-Plattformen mit dem Analyseportfolio von AWS, einschließlich AWS Glue, Amazon Redshift und Amazon Athena. Auf diese Weise lassen sich Transaktions- und Analysedatenberichte erstellen, die die Geschäftsentwicklung in Echtzeit verfolgen. Mithilfe solcher Informationen kann das Size&Fit-Team von Zalando größenbedingte Retouren deutlich reduzieren. Möglich sind zum Beispiel Prognosen, wie die Passform eines Kleidungsstücks durch das Material oder den Stretch beeinflusst wird sowie Größenempfehlungen, die den jeweiligen Passformpräferenzen eines Kunden entsprechen. Darüber hinaus konnte Zalando durch die Migration seiner SAP-Anwendungen zu AWS den Zeitaufwand für das IT-Management um mehr als 30 Prozent reduzieren. 

    „Durch die Zusammenarbeit mit AWS haben wir eine maschinelle Lernplattform der nächsten Generation geschaffen, die es unseren Datenwissenschaftlern und Entwicklern ermöglicht, besser und effizienter mit Teams im gesamten Unternehmen zusammenzuarbeiten“, betonte Rodrigue Schäfer, Vice President Digital Foundation bei Zalando. „Mithilfe dieser Plattform können wir die Zeit für die Entwicklung und Implementierung hochmoderner Personalisierungstools und neuer Produktfunktionen deutlich verkürzen und auf diese Weise die Kundenerfahrung kontinuierlich verbessern. Die Nutzung einiger zusätzlicher AWS-Dienste trägt zudem dazu bei, die Betriebseffizienz in allen Phasen der Customer Journey zu steigern – von der Lagerverwaltung bis hin zum Retouren-Management.“ 

    „Zalando ist einer der größten Online-Händler in Deutschland und Europa, und es ist großartig zu sehen, wie Zalando bei maschinellem Lernen vollständig auf AWS setzt, um sein Wachstum und seine Innovationsstrategie zu unterstützen. Mit Millionen von Kunden in ganz Europa ist Zalando ein großartiges Beispiel für ein Unternehmen, das mithilfe von Machine Learning skalierbar neue und stärker personalisierte Funktionen entwickelt, testet und einführt“, erläuterte Klaus Bürg, General Manager für Amazon Web Services EMEA SARL in Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Dadurch dass Zalando das gesamte Portfolio von AWS in Verbindung mit maschinellem Lernen einsetzt, entwickelt sich das Unternehmen zu einer datengetriebenen, flexibleren und skalierbareren Organisation, die Erkenntnisse über ihre Kunden nutzt, um das Online-Einkaufserlebnis neu zu gestalten.“

    Über Amazon Web Services
    Seit 14 Jahren ist Amazon Web Services die umfangreichste und am weitesten verbreitete Cloud-Plattform der Welt. AWS bietet mehr als 175 Dienste für Datenverarbeitung, Datenspeicherung, Datenbanken, Netzwerke, Analysen, Robotik, maschinelles Lernen, künstliche Intelligenz (KI), das Internet der Dinge, mobile Applikationen, Sicherheit, hybride Umgebungen, Virtual und Augmented Reality (VR und AR), Media sowie die Entwicklung, Bereitstellung und Verwaltung von Anwendungen. Die AWS Cloud ist in 77 Verfügbarkeitszonen innerhalb von 24 Regionen verfügbar. 15 weitere Verfügbarkeitszonen und fünf weitere AWS Regionen in Indien, Indonesien, Japan, Spanien und der Schweiz sind bereits angekündigt. Millionen von Kunden – darunter einige der am schnellsten wachsenden Startup-Unternehmen sowie große Konzerne und wichtige Behörden – vertrauen auf AWS, wenn es darum geht, agiler zu werden, Kosten zu senken und ihre Infrastruktur leistungsfähiger zu machen. Weitere Informationen zu AWS finden Sie unter https://aws.amazon.com/.

    Über Amazon
    Amazon wird von vier Grundprinzipien geleitet: Fokus auf den Kunden statt auf den Wettbewerb, Leidenschaft fürs Erfinden, Verpflichtung zu operativer Exzellenz und langfristiges Denken. Kundenrezensionen, 1-Click Shopping, personalisierte Empfehlungen, Prime, Versand durch Amazon, AWS, Kindle Direct Publishing, Kindle, Fire Tablets, Fire TV, Amazon Echo und Alexa sind nur einige der Produkte und Dienstleistungen, für die Amazon Pionierarbeit geleistet hat. Weitere Informationen finden Sie unter amazon.com/about 

    Über Zalando
    Zalando ist Europas führende Online-Plattform für Mode und Lifestyle. Im Jahr 2008 in Berlin gegründet, bietet Zalando heute mehr als 35 Millionen aktiven Kunden in 17 Ländern Produkte aus den Bereichen Bekleidung, Schuhe, Accessoires und Kosmetik. Das Sortiment umfasst weltbekannte, internationale Marken ebenso wie lokale Labels. Unseren Kunden bietet die Zalando-Plattform eine Destination für Inspiration, Innovation und Interaktion. Als Europas modischstes Tech-Unternehmen suchen wir laufend nach neuen digitalen Lösungen für jeden Teil des Einkaufserlebnisses – für unsere Kunden, Partner und alle anderen Akteure, die Zalando mit uns gestalten wollen. Unser Ziel ist, zur ersten Anlaufstelle für Mode zu werden sowie eine nachhaltige Plattform mit einer netto-positiven Auswirkung auf Mensch und Erde.

    Quelle: Zalando

  • E-Commerce – Logistik Über 35 Mio. Sendungen in den nächsten drei Wochen: Hermes bewegt zu Aktionstagen 30 Prozent der gesamten Weihnachtsmenge

    E-Commerce – Logistik Über 35 Mio. Sendungen in den nächsten drei Wochen: Hermes bewegt zu Aktionstagen 30 Prozent der gesamten Weihnachtsmenge

    Paketlogistiker Hermes zieht eine positive Zwischenbilanz zum bisherigen Verlauf der Peak-Season und ist für die Rekordmengen im Kontext von Black Friday und Cyber Monday bestens aufgestellt.

    Auf der Letzten Meile zu den Paketempfänger*innen (Foto: Hermes/Willing-Holtz)
@Hermes
    Auf der Letzten Meile zu den Paketempfänger*innen (Foto: Hermes/Willing-Holtz)

    Mit dem heutigen Start in die Black-Friday-Woche beginnt die heiße Phase beim Weihnachtsshopping: Zahlreiche Rabattaktionen der (Online-)Händler lassen Schnäppchenjäger*innen in den nächsten Tagen zu Hochtouren auflaufen. Für den zuverlässigen Transport der Shopping-Ausbeute steht der Hamburger Paketdienst Hermes in den Startlöchern. Mit über 35 Millionen Sendungen wird der Paketdienstleister allein in den nächsten drei Wochen fast ein Drittel der erwarteten Gesamtmenge von 120 Millionen Päckchen und Paketen der Peak-Season (Oktober bis Dezember) bewegen.

    „Es ist Halbzeit im Weihnachtsgeschäft und wir können eine positive Zwischenbilanz ziehen: Der Oktober und die erste Novemberhälfte haben gezeigt, dass unsere Maßnahmen greifen“, erläutert Marco Schlüter, Chief Operations Officer von Hermes Germany. In der Vorbereitung auf die Peak-Season hatte Hermes unter anderem seine Sortierkapazitäten erhöht, Personal und Fuhrpark aufgestockt sowie digitale Lösungen für die Letzte Meile vorangetrieben, um die enormen Mengen an Päckchen und Paketen zu bewältigen. Mit Erfolg, wie Schlüter mit Blick auf die Zustellqualität weiter betont: „Trotz durchgängig hoher Sendungsvolumen stellen wir zuverlässig zu. Deutlich über 90 Prozent aller Sendungen wurden bislang im ersten Zustellversuch bereits am nächsten Tag erfolgreich abgeliefert. Mit Blick darauf sehen wir uns auch für die Aktionstage bestens gerüstet. Wir gehen davon aus, dass wir allein in der Black-Friday-Woche und rund um den Cyber Monday 40 Prozent mehr Sendungen bewegen werden als im Vorjahr.“

    Heiße Phase im Weihnachtsgeschäft

    Egal ob stationär oder online – zahlreiche Händler bieten ihren Kund*innen am Black Friday und Cyber Monday wie auch in den angrenzenden Wochen davor und danach attraktive Shopping-Deals. Die weihnachtliche Prozentschlacht macht sich beim Paketdienstleister Hermes bis Mitte Dezember bemerkbar: Allein innerhalb der nächsten drei Wochen werden ca. 30 Prozent der von Oktober bis Dezember 2020 erwarteten Gesamtmenge von 120 Millionen Sendungen bewegt. Damit konzentrieren sich fast ein Drittel der Sendungen aus dem Weihnachtsgeschäft auf diese kurze Zeitspanne.

    PaketShops als wichtige Zustelloption

    Das bundesweite Netz von über 16.000 PaketShops bietet Kund*innen hinsichtlich Erreichbarkeit und Öffnungszeiten wesentliche Vorteile. Gerade in Metropolen sind PaketShops eine beliebte Zustellalternative für Empfänger*innen, die tagsüber nicht Zuhause sind. In 2019 wurden im Black-Week-Aktionszeitraum in den zehn größten Städten Deutschlands knapp 19 Prozent mehr Sendungen an PaketShops zugestellt als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Auch in diesem Jahr wird eine ähnlich hohe PaketShop-Zustellquote erwartet. Im Vergleich zu 2019 sind über 300 PaketShops mehr am Netz und bieten Hermes Kund*innen mit ihrer praktischen Lage entlang alltäglicher Wege und kundenfreundlichen Öffnungszeiten eine bequeme Möglichkeit, ihre Shopping-Ausbeuten zu empfangen wie auch zu retournieren. Im Schnitt sind Hermes PaketShops an 70 Stunden in der Woche für die Kund*innen da. Der PaketShop ist im Übrigen auch unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten eine gute Wahl: Der CO2-Ausstoß reduziert sich bei einer PaketShop-Lieferung im Vergleich zur Zustellung an die private Haustür um durchschnittlich 25 Prozent.

    Gut gerüstet dank Digitalisierung und präziser Planung

    Nicht nur die PaketShops als konsolidierte Zustellpunkte tragen dazu bei, dass die Geschenkejäger*innen und Rabatt-Füchse ihre Ware auch in diesem Jahr gewohnt zuverlässig erhalten werden. Ein wichtiger Faktor ist ebenfalls die konsequente Digitalisierung des Zustellprozesses, von der Kund*innen (z. B. durch die digitale Benachrichtigungskarte) und Zusteller*innen (z. B. durch die digitale Tourenplanung) gleichermaßen profitieren. Darüber hinaus ist Hermes auch aufgrund der kontinuierlichen Optimierung der operativen Leistung und der präzisen Planung für das Weihnachtsgeschäft 2020 mit entsprechender Aufstockung der Kapazitäten gut aufgestellt, um sein Serviceversprechen trotz Rekordmengen zu erfüllen.

    Quelle: Hermes

  • E-Commerce | Zalando – Eine inklusivere Plattform für Kund*innen und Partner*innen

    E-Commerce | Zalando – Eine inklusivere Plattform für Kund*innen und Partner*innen

    Um seinen mehr als 35 Millionen aktiven Kund*innen ein noch inklusiveres und attraktiveres Einkaufserlebnis zu bieten, hat Zalando im vergangenen Jahr viele D&I-Initiativen angestoßen.

    November 2020 (now.digital) Ein klarer Fokus liegt auf der Diversifizierung des Sortiments und einer Auswahl vielfältiger Models, durch die sich alle Kund*innen repräsentiert fühlen. In der Beauty-Kategorie wurden Produkte für alle Hauttöne ergänzt, Mode wird in allen Größen gezeigt und es wurden vermehrt Partnerschaften mit Marken eingegangen, die von Minderheiten geführt werden. Erklärtes Ziel ist es, bis 2022 70 weitere Black-Owned-Modemarken an die Plattform anzubinden und mit Marketingbudget zu unterstützen. Es ist seit diesem Jahr außerdem möglich, sich als Kund*in im Zalando-Shop zu registrieren, ohne ein Geschlecht anzugeben. Zudem wurde die Barrierefreiheit auf allen Webseiten und Apps verbessert, damit sie auch von Kund*innen mit Behinderungen vollständig navigiert werden können.

    Mehr Transparenz und Verbindlichkeit

    Astrid Arndt, SVP People and Organization bei Zalando, sagt: „Diverse und inklusive Teams sind ein entscheidender Erfolgsfaktor, um für unsere vielfältigen Kund*innen und Partner*innen der Starting Point for Fashion zu werden. Der do.BETTER-Report schafft nicht nur Transparenz, sondern auch Verbindlichkeit für Zalando, angestrebte Veränderungen mit Nachdruck umzusetzen. Wir haben im vergangenen Jahr wichtige Fortschritte erzielt und werden weiter hart daran arbeiten, eine vielfältige und inklusive Kultur innerhalb unserer Organisation sowie für unsere Kund*innen und Partner*innen aufzubauen.“

    Um seinen mehr als 35 Millionen aktiven Kund*innen ein noch inklusiveres und attraktiveres Einkaufserlebnis zu bieten, hat Zalando im vergangenen Jahr viele D&I-Initiativen angestoßen.


    Den vollständigen do.BETTER-Report für das Jahr 2020 gibt es hier. In Zukunft wird Zalando jährlich einen neuen Bericht veröffentlichen.

    Über Zalando

    Zalando ist Europas führende Online-Plattform für Mode und Lifestyle. Im Jahr 2008 in Berlin gegründet, bietet Zalando heute mehr als 35 Millionen aktiven Kunden in 17 Ländern Produkte aus den Bereichen Bekleidung, Schuhe, Accessoires und Kosmetik. Das Sortiment umfasst weltbekannte, internationale Marken ebenso wie lokale Labels. Unseren Kunden bietet die Zalando-Plattform eine Destination für Inspiration, Innovation und Interaktion. Als Europas modischstes Tech-Unternehmen suchen wir laufend nach neuen digitalen Lösungen für jeden Teil des Einkaufserlebnisses – für unsere Kunden, Partner und alle anderen Akteure, die Zalando mit uns gestalten wollen. Unser Ziel ist, zur ersten Anlaufstelle für Mode zu werden sowie eine nachhaltige Plattform mit einer netto-positiven Auswirkung auf Mensch und Erde.

    Quelle: Zalando