Studien – Hier finden Leser aktuelle Studien zu den Themen Payment & E Commerce. Unternehmen aus den Bereichen E-Commerce und Payment stellen Auswertungen aus aktuellen Befragungen zur VerfĂŒgung. now.digital by Patrick Upmann â Interim Manager und agiles Projektmanagement
Neue Technologien treiben Social-Media-Unterhaltungen zum Thema Bezahlen und einfachen BezahlzugÀngen an
Die sechste jÀhrliche Mastercard Digital Payments Studie beleuchtet Social-Media-Trends rund um das steigende Kaufkraftpotenzial in der digitalen Welt
Mobile Payment – Sie wollen nur einen schnellen Coffee-to-go oder rasch ein Paket abholen, und gleich weiter? So geht es uns allen. Unser heutiges Leben ist stĂ€rker denn je von Digitalisierung und mobilen Daten geprĂ€gt. Dieselbe âAlways-onâ-MentalitĂ€t erwarten Anwender auch beim Bezahlen ihrer digitalen EinkĂ€ufe, wie die Mastercard Digital Payments Studie 2019 anhand von Social-Media-Unterhaltungen belegt.
Mehr als 27% der untersuchten Konversationen zum Thema Bezahlung drehen sich um mobiles Bezahlen. Dies sind 20% mehr als im Vorjahr. Speziell der Einsatz mobiler Geldbörsen, der Digital Wallets, war mehr als doppelt so oft GesprÀchsthema wie noch vor einem Jahr.
Die jĂ€hrlich durchgefĂŒhrte Mastercard Digital Payments Studie wurde gemeinsam mit PRIME Research entwickelt. Die inzwischen sechste Ausgabe der Studie analysiert ĂŒber 3,3 Millionen Unterhaltungen des letzten Jahres in diversen Social-Media-KanĂ€len, darunter Twitter, Facebook, Instagram und Weibo.
Welche der Top-100-HĂ€ndler in Deutschland ĂŒberzeugen beim Checkout.Â
E-Commerce Checkout – Versandprozess, Zustellung und Retouren am meisten? Die aktuelle âE-Commerce-Versandstudie 2018â von parcelLab kĂŒrt Douglas, MediaMarkt, AO, Zalando und Lidl zu den Siegern.
Die aktuelle âE-Commerce-Versandstudie 2018â von parcelLab bringt es an den Tag: Die meisten der 100 gröĂten Online-HĂ€ndler (Basis: EHI-Studie) haben beim After-Sales-Services noch Optimierungspotenzial. Doch Ausnahmen bestĂ€tigen die Regel. Die parcelLab-Studie förderte in den Teildisziplinen Checkout, Versand, Zustellung und Retouren auch echte LeuchttĂŒrme zutage. Diese Shops können sich andere HĂ€ndler zum Vorbild nehmen, um ihre eigenen Versandprozesse zu optimieren.
Bester Checkout: Douglas beherrscht Calls-to-Action
Bei der Analyse des Checkouts schnitt die ParfĂŒmeriekette Douglas unter den 100 gröĂten Online-HĂ€ndlern Deutschlands am besten ab. Der HĂ€ndler ĂŒberzeugte mit schneller Lieferung (Same Day möglich), gĂŒnstigen Versandkosten (4,95 Euro fĂŒr Expresszustellung), einer Auswahl von Logistikern sowie alternativen Zustelloptionen. Zudem sorgen farblich abgegrenzte Buttons beim Checkout fĂŒr klare Call-to-Actions, der Prozess war klar strukturiert und Informationen werden jederzeit klar prĂ€sentiert. Der Checkout funktioniert auĂerdem auf allen Devices und ist auch mobil intuitiv zu bedienen. Serviceorientiert prĂ€sentiert sich Douglas, indem bei der Auswahl von Gratis-Geschenkverpackungen auch noch eine Gratis-GruĂkarte gestaltet werden kann.
Bester Versandprozess: MediaMarkt macht die Lieferung zum Kundenerlebnis
Die Elektronikfachmarktkette MediaMarkt prĂ€sentiert relevante Versandkommunikation im HĂ€ndler-Branding. Mit Informationen bei Versand, Verzögerung, Abholung, erfolgreicher Zustellung und Retoure sind Kunden ĂŒber den Status Quo ihrer Bestellung jederzeit bestens informiert. Zusammen mit Track & Trace-Informationen bietet MediaMarkt auf einer speziellen Landing-Page auch zur Bestellung passende Produktempfehlungen. Bleibt noch immer eine Frage offen, kann der Kunde schnell und einfach Kontakt aufnehmen. Insgesamt bietet MediaMarkt so ein konsistentes Markenerlebnis mit persönlicher Ansprache und hohem Wiedererkennungswert.
Beste Zustellung: AO optimiert die lÀstige Wartezeit auf den Spediteur
Wer ElektrogroĂgerĂ€te oder Möbel bestellt, Ă€rgert sich in der Regel ĂŒber den maximal unkonkreten Hinweis des Spediteurs: âIhre Lieferung erfolgt heute zwischen 9.00 und 18.00 Uhr.â Bei AO hat man sich viel MĂŒhe gegeben, genau dies im Sinne des Kunden zu optimieren: Schon bei der Bestellung ist ein Liefertermin frei wĂ€hlbar. Zudem können Kunden festlegen, ĂŒber welchen Kanal (SMS, Telefon, App) sie ĂŒber den Versandstatus informiert werden wollen. Ist die Ware dann im Zustellfahrzeug, erhĂ€lt der Kunde genau Informationen darĂŒber, wie viele Stationen der Zusteller noch anfĂ€hrt, bevor die Ware zugestellt wird. Das Lieferzeitfenster wird in Echtzeit immer enger eingegrenzt. So wird die Wartezeit auf das neue ElektrogerĂ€t zum Erlebnis.
Beste Retourenabwicklung: Bei Zalando werden Retouren zum VergnĂŒgen
Seinen Claim âSchrei vor GlĂŒck oder schickâs zurĂŒckâ hat Zalando zwar lĂ€ngst geĂ€ndert. Dennoch schafft der Berliner Modeversender es, dem Kunden das Ărgernis Retoure so angenehm wie möglich zu machen. Nicht nur, dass Retouren generell kostenlos sind und die RĂŒcksendefrist 100 Tage betrĂ€gt â auch können Premium-Kunden ihre Retouren sogar abholen lassen. Bei der Retourenkommunikation ĂŒberzeugt Zalando durch eine klar formulierte EingangsbestĂ€tigung der Retoure mit der Betreffzeile âDeine RĂŒcksendung an unsâ und schnelle RĂŒckerstattungen. Zudem nutzt Zalando die Retourenkommunikation fĂŒr personalisierte Produktempfehlungen, die den individuellen Geschmack der Kunden tatsĂ€chlich widerspiegeln.
Gesamtsieger Lidl: Der Lebensmittel-Discounter glÀnzt mit extremer Kundenfreundlichkeit und hohem Service-Level
Gesamtsieger im parcelLab-Test wurde Lidl. Der Discounter fokussiert auf die richtige Information zur rechten Zeit â und prĂ€sentiert diese schlicht, klar strukturiert und ohne vom Wesentlichen abzulenken. Vom Checkout bis zur Retoure informiert der Discounter seine Kunden ĂŒber alles Notwendige â und das mit Formulierungen wie âWir sagen Danke!â, âFolgende Artikel warten noch auf Sieâ oder âFreundliche GrĂŒĂe in den Wohnort des Kundenâ auch noch konsequent freundlich und klar. Zudem waren sĂ€mtliche Kontaktpunkte â vom Checkout ĂŒber die Versandnachrichten bis zur Retoure – in der Kommunikationskette mobil optimiert. Sehr kundenorientiert zeigt sich Lidl auch beim Versand an Packstationen: Kunden werden rechtzeitig vorgewarnt, bevor das Paket wieder an den HĂ€ndler zurĂŒckgeschickt wird. Schlussendlich ĂŒberzeugte Lidl auch mit hohem Kundenservice. Mit kostenlosen Retouren und RĂŒckgabefristen von 90 Tagen zeigt sich der Discounter seinen Kunden gegenĂŒber sehr kulant.
âUnsere Analyse hat klar gezeigt: Die meisten HĂ€ndler können den Checkout und die Wartezeit auf das Paket fĂŒr Kunden noch serviceorientierter gestalten und so auch den Versand zum Kundenerlebnis machenâ, sagt parcelLab-MitgrĂŒnder Anton Eder. âMit Douglas, MediaMarkt, AO, Zalando und Lidl gibt es aber auch herausragende Vorbilder, an denen sich andere HĂ€ndler perfekt orientieren können.â
Der Handel steht dem mobilen Bezahlen aufgeschlossen gegenĂŒber. Er möchte technologisch auf dem neuesten Stand sein und seinen Kunden eine Auswahl an Bezahllösungen anbieten
Mobile Payment â dazu gehören auch Mobile-Payment-Lösungen, so die Ergebnisse der aktuellen HĂ€ndlerbefragung âMobiles Bezahlen mit dem Smartphone in Deutschland 2019â der EHI-Mobile-Payment-Initiative. Damit reagiert der Handel auf Mobile-affine Kundschaft von hochgerechnet rund 20 Mio. Verbrauchern in Deutschland (Verbraucherbefragung der EHI-Initiative von 2018), die das schnelle Tempo und die Bequemlichkeit schĂ€tzen und sich die Nutzung dieser Alternative zu herkömmlichen Bezahlmethoden gut vorstellen können.
Technologische Voraussetzungen
Mobile Payment – der Handel kann sich NFC-basierten mobilen Bezahllösungen nicht verschlieĂen, zumindest wenn ein NFC-fĂ€higes Terminal zur VerfĂŒgung steht. Dieses wird von vielen HĂ€ndlern bereits fĂŒr kontaktlose Zahlungen eingesetzt. FĂŒr Bezahlverfahren mit optischer Identifikation wie PaybackPay, Bluecode oder WeChatPay sieht es allerdings etwas anders aus: Hier benötigt der HĂ€ndler einen Bar-oder QR-Code-Scanner an der Kasse, um die Zahlung durchzufĂŒhren. Nicht jeder HĂ€ndler besitzt einen QR-Code-Scanner, zurzeit sind es lediglich 30 Prozent der Befragten. Dieser ist mit zusĂ€tzlichen Investitionen verbunden und fĂŒr die Abwicklung einer ânormalenâ Kartenzahlung nicht notwendig. Der nicht zu unterschĂ€tzende Vorteil von Barcode-/QR-Lösungen ist allerdings die universelle, systemunabhĂ€ngige Nutzungsmöglichkeit und die zusĂ€tzliche Einsatzoption im E-Commerce.
Akzeptanz der Zahlungsarten
Mobile Payment – neben den technischen Voraussetzungen, spielt auch die Akzeptanz der Card Schemes am PoS eine groĂe Rolle. Der HĂ€ndler muss bereits in der Lage sein, Debit-und Kreditkarten zu akzeptieren, die in der Wallet des Smartphones vom Kunden hinterlegt wurden. Erst dann kann eine mobile Transaktion erfolgreich ĂŒber Verfahren wie Apple -, Google Pay oder die Sparkassen-App âMobiles Bezahlenâ durchgefĂŒhrt werden.
Der Handel (92 Prozent) erhÀlt bis jetzt noch kein Reporting von Zahlungsdienstleistern (Acquirern), wenn es um Transaktionszahlen zu Google- oder Apple Pay geht. Laut der befragten HÀndler, können lediglich kontaktbehaftete und kontaktlose Kartentransaktionen gemessen werden.
Kassenpersonal
Die HĂ€ndler sind sich einig, dass fĂŒr den Erfolg von Mobile-Payment-Lösungen das Kassenpersonal eine essentielle Rolle spielt. Die KassierkrĂ€fte mĂŒssen den Ablauf des Bezahlprozesses verstehen und im Zweifel auch den Kunden vermitteln können. Daher versorgen sie das Kassenpersonal ĂŒber unterschiedliche KanĂ€le mit Infomaterial. Genannt haben sie insbesondere das Extranet, Infoflyer am PoS oder die Schulung der Filial- und Kassenpersonalleiter. FĂŒr die EinfĂŒhrung von Apple- und Google Pay haben keine gezielten Schulungen stattgefunden, fĂŒr PaybackPay, WeChat Pay und Alipay schon. AuĂerdem wird versucht, die kassenseitige Auslösung des Bezahlvorgangs durch IT-Optimierung einfach und eindeutig zu halten. In der Regel reicht ein Knopfdruck wie auch bei Standard-Kartenzahlungen gewohnt.
Datenschutz
Das Thema Datenschutz und Sicherheit hat fĂŒr den Handel ebenso höchste PrioritĂ€t wie fĂŒr die Kunden. Dem Handel kommt dabei entgegen, dass alle mobilen Bezahltransaktionen ĂŒber Google â und Apple Pay tokenisiert (verschlĂŒsselt) ĂŒbertragen werden. Auch das Barcode-basierte System Bluecode arbeitet zur Erhöhung der Sicherheit mit einer Tokenisierung.
AufklĂ€rungsbedarf bei den GebĂŒhren
Weder Handel noch Netzbetreiber sind sich ĂŒber die genaue Anzahl mobiler Transaktionen oder die exakten GebĂŒhren dafĂŒr im Klaren. Zurzeit sind lediglich kontaktbehaftete oder kontaktlose Kartentransaktionen messbar. Da beim mobilen Bezahlen mit dem Smartphone die Kundendaten aus DatenschutzgrĂŒnden verschlĂŒsselt werden, ist fĂŒr eine genaue Berichterstattung eine EntschlĂŒsselung derselben nötig. Wie sich dieser Prozess momentan gestaltet und wie er bepreist ist, konnte keiner der HĂ€ndler beantworten. Wenn es um GebĂŒhren von Apple- und Google-Pay-Transaktionen geht, erwartet der Handel, maximal mit Kosten in Höhe ânormalerâ kartengestĂŒtzter ZahlungsvorgĂ€nge konfrontiert zu werden â ohne speziellen Aufpreis fĂŒr Mobile-Payment-Transaktionen.
Methode
Qualitative Studie mit persönlichen Interviews von 18 (gröĂeren und groĂen) Unternehmen mit einem (stationĂ€ren) Umsatz von 92,4 Mrd. Euro (Stand: 2017), darunter 2 Unternehmen aus dem Bereich Tankstellen mit ihren ShopumsĂ€tzen, 7 Unternehmen mit Schwerpunkt Lebensmittel, 9 Unternehmen mit Schwerpunkt Nonfood, insbesondere Textil/Schuhe/Bau/Hobby/Freizeit und Warenhaus. Die Interviews wurden im Januar 2019 durchgefĂŒhrt.
Mobile-Payment-Initiative
Um ĂŒber die unterschiedlichen Möglichkeiten des mobilen Bezahlens aufzuklĂ€ren, hat das EHI mit Partnern die Mobile-Payment-Initiative gegrĂŒndet. Gemeinsam mit dem EHI wollen u.a. Bluecode, Girocard, Google Deutschland, GS1 Germany, Ingenico Payment Services, Mastercard, Payback, Roqqio, Visa und Wirecard mit der Mobile-Payment-Initiative unter der Leitung von Caroline Coelsch, Projektleiterin beim EHI, umfassende Informationen zum mobilen Bezahlen bereitstellen.
B2B E-Commerce – WhatsApp als neuer Kontaktkanal im B2B-Vertrieb. Jedes fĂŒnfte B2B-Unternehmen nutzt WhatsApp zur Kunden-kommunikation, mangelnde Rechtssicherheit dennoch groĂe Eintrittsbarriere.
Seit der Messengerdienst WhatsApp im August letzten Jahres die offizielle Businessschnittstelle gelauncht hat, haben bereits einige B2B-Unternehmen Erfahrung mit der Kundenkommunikation ĂŒber den Messenger gesammelt. Ob WhatsApp in der B2B-Kundenkommunikation langfristig Einzug hĂ€lt, zeigt der aktuelle B2B E-Commerce Konjunkturindex, eine Initiative der IntelliShop AG in Zusammenarbeit mit dem ECC Köln.
Wird WhatsApp zum Erfolgsfaktor in der B2B-Kundenkommunikation?
Jedes fĂŒnfte B2B-Unternehmen nutzt WhatsApp bereits zur Kundenkommunikation. Etwa ebenso viele, 18 Prozent, sehen heute bereits einen hohen Stellenwert von WhatsApp in der B2B-Kundenkommunikation. Im Gegenzug schĂ€tzen jedoch rund 80 Prozent der befragten Unternehmen den aktuellen Stellenwert von WhatsApp (noch) als âeher geringâ oder âsehr geringâ ein. Neben offenen Fragen rund um die Einsatzmöglichkeiten von WhatsApp in der direkten Kundenkommunikation ist vor allem die mangelnde Transparenz rund um die Rechtssicherheit des Messengerdienstes eine Eintrittsbarriere fĂŒr die Nutzung.
Nutzen vor allem fĂŒr individuelle Kundenbetreuung
Zwei Drittel der Befragten schreiben WhatsApp im Rahmen der individuellen Kundenbetreuung sowie im direkten Kundensupport einen hohen Nutzen zu. Als Vertriebskanal fĂŒr produktbezogene Informationen oder Produkt-Releases oder als Alternative zum klassischen E-Mail-Marketing sehen die Befragten WhatsApp eher weniger. Nur 24 bzw. 18 Prozent der Teilnehmer bewerten WhatsApp hier als nĂŒtzlich.
AbwĂ€rtstrend im Möbelmarkt setzt sich auch 2018 fort â Umsatz sinkt auf knapp 20 Milliarden Euro
Möbelmarkt – Der Umsatz mit Möbeln verzeichnet 2018 ein Minus von 1,3 Prozent und fĂ€llt damit auf 19,9 Milliarden Euro. Auch in den kommenden Jahren setzt sich die Talfahrt voraussichtlich fort. Online entwickelt sich der Markt positiv. Weitere Zahlen, Daten und Fakten zum Markt liefert der neue âBranchenfokus Möbelâ von IFH Köln und BBE Handelsberatung.
Die 2017 eingelĂ€utete Trendwende im Möbelmarkt setzt sich 2018 fort, denn das Branchenergebnis liegt wiederholt im roten Bereich. Knapp 20 Milliarden Euro werden fĂŒr Sofas, SchrĂ€nke, Tische und Co. ausgegeben. Das entspricht einem UmsatzrĂŒckgang von 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie der neue âBranchenfokus Möbel 2019â von IFH Köln und BBE Handelsberatung zeigt.
âEin turbulentes Jahr fĂŒr den Möbelhandel ist vorbei â nach dem fast schon gewohnt guten Start sind die UmsĂ€tze im Sommer deutlich zurĂŒckgegangen. Der Peak im Möbelmarkt ist erreicht und wir gehen aktuell auch von einem RĂŒckgang der UmsĂ€tze in den nĂ€chsten Jahren aus. Zwar sind die konjunkturellen Rahmenbedingungen weiterhin intakt, aber der Bedarf an weiteren Möbeln ĂŒberwiegend gedecktâ, so Sebastian Deppe, Mitglied der GeschĂ€ftsfĂŒhrung der BBE Handelsberatung.
Möbelmarkt – Erst 2023 ist den Prognosen der IFH- und BBE-Branchenexperten zufolge wieder ein leichtes Plus und ein Umsatz von 19,4 Milliarden Euro zu erwarten.
Möbelmarkt wÀchst nur noch online
Aktuell kann der Markt fĂŒr KĂŒchen, Sofas, Kleinmöbel und Co. nur noch online wachsen. Zwar reicht diese Entwicklung nicht aus, um das Minus im Offlinebereich zu kompensieren, aber es gelingt den stationĂ€ren HĂ€ndlern ihre Anteile am Onlinevolumen â nach mehrjĂ€hriger Anlaufzeit â 2018 zu steigern.
âInsgesamt halten stationĂ€re HĂ€ndler 29,5 Prozent der Onlinemarktanteile. Die benötigten finanziellen und personellen Ressourcen, um online noch mehr an Umsatz zuzulegen, stellen aber vor allem kleinere FachhĂ€ndler vor eine Herausforderung. Diese haben nur die Chance ĂŒber fremde MarktplĂ€tze wie eBay, Amazon und Co. oder mithilfe des Verbands mitzuhaltenâ, weiĂ Uwe KrĂŒger, Senior Consultant am IFH Köln.
Laut Prognose ist davon auszugehen, dass der Anteil stationÀrer HÀndler am gesamten Onlineumsatz im Markt bis 2023 auf 33,8 Prozent steigen wird.
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Daten und Grafiken aus dieser Pressemitteilung dĂŒrfen nur im Rahmen journalistischer oder redaktioneller Zwecke genutzt werden. Die werbliche und kommerzielle Nutzung sowie Aufbereitung fĂŒr eine vertragsbasierte Weitervermarktung ist untersagt. Dies gilt insbesondere fĂŒr Statistikportale.
Ăber die Studie
Der âBranchenfokus Möbelâ, Jahrgang 2019 des IFH Köln in Kooperation mit der BBE Handelsberatung liefert folgende Daten:
Marktvolumina Möbel 2014 – 2018, Prognose bis 2023
Produktion, Im- und Export, InlandsmarktverfĂŒgbarkeit
Neue OnlinemarktplÀtze wecken Interesse deutscher Konsumenten
E-Commerce – die Ergebnisse des neuen Consumer Barometers von KPMG und dem Kölner Institut fĂŒr Handelsforschung, fĂŒr das 500 Konsumenten online befragt wurden, zeigen das wachsende Interesse an den gĂŒnstigen neuen Anbietern.
OnlinemarktplĂ€tze sind bei deutschen Online-Shoppern etabliert. Bei der aktuellen Befragung fĂŒr das Consumer Barometer von IFH Köln und KPMG gaben sieben von zehn der befragten Konsumenten an, schon bei eBay und Amazon-Marketplace gekauft zu haben. eBay hat mit 73 Prozent leicht die Nase vorn. Neuere OnlinemarktplĂ€tze aus dem Ausland wie Wish und AliExpress sind hingegen noch deutlich unbekannter. Allerdings haben immerhin 15 Prozent der Befragten schon einmal etwas bei Wish gekauft, etwa ebenso viele haben zumindest die Website oder App bereits besucht.
OnlinemarktplĂ€tze – neben jenen, die neuere MarktplĂ€tze bereits einmal genutzt haben, können sich 23 Prozent der Konsumenten vorstellen, kĂŒnftig bei neuen Anbieter einzukaufen. Weitere 26 Prozent sind noch unentschlossen, ob sie Wish und Co. in Zukunft nutzen werden. Das zeigen die Ergebnisse des Consumer Barometers von IFH Köln und KPMG, fĂŒr das 500 Konsumenten befragt wurden.
âZwar werden die etablierten OnlinemarktplĂ€tze in Deutschland noch klar bevorzugt, aber die neuen Anbieter stoĂen mit ihrem Fokus auf SchnĂ€ppchenangebote auch hierzulande auf nennenswertes Interesse. Der Discounter-Ansatz funktioniert also auch bei Onlineplattformen. Entscheidend fĂŒr die weitere Entwicklung wird sein, wie gut Bedenken insbesondere bezĂŒglich der VertrauenswĂŒrdigkeit und der QualitĂ€tsstandards beim Konsumenten ausgerĂ€umt werden könnenâ, so Mark Sievers, Head of Consumer Markets bei KPMG.
Vertrauen und QualitĂ€t schlagen gĂŒnstigen Preis
Wie wichtig diese Aspekte aus Sicht der Konsumenten sind, zeigt ein Blick auf die Kaufkriterien: Vertrauen bzw. SeriositĂ€t (74 %) und eine gute QualitĂ€t (71 %) liegen mit Abstand vorne. Erst an dritter Stelle folgt mit knapp 50 Prozent ein gĂŒnstiger Preis. Aber auch mit dem Preis können Marktplatzanbieter punkten: FĂŒr viele Befragte ist dieser wichtiger als ein bequemer Einkauf oder die schnelle Lieferung. Die gröĂte Barriere fĂŒr den Kauf bei einem auslĂ€ndischen Anbieter ist der Zoll. Sieben von zehn Befragten vermeiden es, Produkte im EU-Ausland zu erwerben, um den Zoll zu umgehen.
Etablierte MarktplĂ€tze fĂŒr alle Produktbereiche bevorzugt
Aktuell werden etablierte Anbieter fĂŒr alle Warengruppen â von Geschenkartikeln ĂŒber Kosmetikprodukte bis hin zu CE & Elektro â deutlich bevorzugt. Am ehesten können sich die befragten Konsumenten vorstellen, bei einem neueren Anbieter Geschenk- oder Modeartikel zu ordern.
âVor allem, wenn es um Lebensmittel oder auch ElektrogerĂ€te geht, sinkt die Bereitschaft aller Konsumenten, neuere und unbekanntere Anbieter zu nutzen â hier fehlt das Vertrauen. Dennoch stehen einzelne Nutzergruppen â allen voran die zukunftsweisenden Smart Consumer â neuen Anbietern insgesamt offen gegenĂŒber. Damit könnten sie fĂŒr neue OnlinemarktplĂ€tze durchaus zu einer interessanten Zielgruppe werdenâ, so Dr. Kai Hudetz, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des IFH Köln.
Ăber das Consumer Barometer
Auf Basis vierteljĂ€hrlicher gemeinsamer Konsumentenbefragungen von KPMG und dem IFH Köln werden neueste Trends im Handel und Konsumentenverhalten analysiert. Im Fokus dieser Ausgabe steht das Thema Onlineplattformen. FĂŒr die Kurzstudie wurden 500 Konsumenten reprĂ€sentativ online befragt. Die ausfĂŒhrlichen Ergebnisse können unter www.kpmg.de/consumerbarometer heruntergeladen werden â auĂerdem ist eine Anmeldung fĂŒr den Newsletter möglich.
E-Commerce – der Einzelhandel in Deutschland wird nach der Prognose des Handelsverbandes Deutschland (HDE) seinen Umsatz in diesem Jahr um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigern. Wachstumstreiber bleibt der E-Commerce. Davon profitieren auch stationĂ€re HĂ€ndler, die in den Ausbau des Online-Vertriebskanals investieren. Der HDE fordert besonders fĂŒr den Mittelstand einen fairen Wettbewerbs-rahmen und finanzielle SpielrĂ€ume fĂŒr die Digitalisierung.
E-Commerce – die aktuelle HDE-Umfrage unter 850 Unternehmen aller Standorte, GröĂenklassen und Branchen zeigt fĂŒr 2019 eine leichte EintrĂŒbung der Stimmung der Unternehmen. Die HĂ€ndler schĂ€tzen die GeschĂ€ftslage gegenĂŒber dem Vorjahr als schlechter ein. Die HDE-Prognose geht deshalb fĂŒr 2019 nur von einem Umsatz-Plus von zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf dann 535,5 Milliarden Euro aus. Preisbereinigt wird das Umsatzplus bei rund 0,5 Prozent liegen. Dabei wĂ€chst der stationĂ€re Einzelhandel um nominal 1,2 Prozent und der Online-Handel legt um rund neun Prozent auf dann 58,5 Milliarden Euro zu.
âHĂ€ndler, die Ihre Kunden im GeschĂ€ft und online bedienen, profitieren von der Entwicklung. FĂŒr den rein stationĂ€ren Handel in den InnenstĂ€dten verschĂ€rft sich die Situation durch rĂŒcklĂ€ufige Kundenfrequenzen immer weiterâ, so HDE-HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Stefan Genth. Eine deutliche Mehrheit der befragten Unternehmen berichtet im Zwei-Jahresvergleich von gesunkenen Besucherzahlen. In den InnenstĂ€dten beobachteten drei Viertel der HĂ€ndler sinkende Frequenzen. Die GeschĂ€ftslage der InnenstadthĂ€ndler fĂ€llt zu Beginn des Jahres auf ein Zehn-Jahrestief. Nur jedes zehnte der kleineren Unternehmen bewertet seine Lage als gut. âDer Standort Innenstadt ist auf UnterstĂŒtzung aus der Politik angewiesen. Die Unternehmen brauchen FreirĂ€ume fĂŒr Investitionen in die Digitalisierung. Stadtzentren mĂŒssen zu ErlebnisrĂ€umen gestaltet werdenâ, so Genth. Kontraproduktiv seien Fahrverbote, Ăberforderungen bei der Gewerbesteuer und Rechtsunsicherheit bei den Sonntagsöffnungen. Und auch die EU mĂŒsse ihren Beitrag fĂŒr eine erfolgreiche Digitalisierung des mittelstĂ€ndischen Handels leisten. Dabei geht es dem HDE insbesondere um praxisnahe und umsetzbare Datenschutzregelungen, gleiche und faire Regeln fĂŒr alle VertriebskanĂ€le, sowie den Abbau bestehender Handelshindernisse im EU-Binnenmarkt.
Quelle: HDE
Jahrespressekonferenz – Handelsverband Deutschland (HDE)
Bonusprogramme – ReprĂ€sentative Studie liefert detaillierte Einblicke in die Welt der Bonusprogramme und Cashback4.5/5 Bewertung (8 Stimmen)
Kundenbindung? Bonusprogramm! Eine aktuelle reprĂ€sentative Studie belegt, Bonusprogramme sind fĂŒr Unternehmen das Mittel zur Kundenbindung. Sie motivieren zum wiederholten Einkauf und liefern wertvolle Kundendaten. Und die Verbraucher? Diese Ă€ndern willentlich und wissentlich ihr Kaufverhalten und sehen beim emsigen Punktesammeln sogar ĂŒber Datenschutzbedenken hinweg. Doch im Schatten der Branchenriesen formiert sich Konkurrenz: Cashback bietet Vorteile und stöĂt damit bereits auf Zuspruch.
Bonusprogramme – das Hamburger Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Dezember 2018 im Rahmen einer reprĂ€sentativen Umfrage 1.512 Verbraucher im Alter von 18 bis 69 Jahren online zum Thema Bonusprogramme befragt. Die Neuauflage der viel beachteten Studie untersuchte 66 Programme aus zwölf verschiedenen Branchen sowie erstmals acht Cashback-Anbieter hinsichtlich Erfolgsfaktoren, Bekanntheit, Nutzung und Teilnehmererfahrungen sowie Vorstellungen optimaler Bonusprogramme zu jeder Branche.
Bedeutung von Bonusprogrammen zur Kundenbindung erneut gestiegen
bonusprogramme – jeder Deutsche nimmt durchschnittlich an 4,6 Bonusprogrammen teil, um so beim jeweiligen HĂ€ndler durch hĂ€ufiges Einkaufen PrĂ€mien oder Rabatte zu ergattern. Im Vergleich zu 2016 bedeutet dies einen beachtlichen Zuwachs von einem Bonusprogramm pro Kopf. Wichtigster Teilnahmegrund fĂŒr Verbraucher ist nach wie vor die Möglichkeit, Geld zu sparen. Dabei sind es gerade die alltĂ€glichen und unvermeidlichen EinkĂ€ufe, die bei 80 Prozent der Teilnehmer Sammellust wecken. Wenn Verbraucher auf die Teilnahme an einem Bonusprogramm verzichten, sind hohe HĂŒrden bei der Einlösung gesammelter Punkte der hĂ€ufigste Beweggrund. Ăber 60 Prozent der aktuellen Nutzer bestĂ€tigen dies. âĂhnlich kritische Stimmen gab es bereits 2016. Angesichts dieser anhaltenden Kritik der Teilnahmebedingungen ist der abermalige Zuwachs bemerkenswertâ, hebt Studienleiter Thilo Kampffmeyer hervor.
Bonusprogramme funktionieren! Teilnehmer Àndern bewusst ihr Konsumverhalten
Die Studie deckt auf: Teilnehmer von Bonusprogrammen Ă€ndern ihr Kaufverhalten willentlich, um die damit verbundenen Vorteile nutzen zu können. So kaufen 44 Prozent hĂ€ufiger in einem GeschĂ€ft ein, in dem sie auch am Bonusprogramm teilnehmen. 30 Prozent kaufen gelegentlich bewusst mehr und 20 Prozent nehmen fĂŒr einen vermeintlichen Bonus sogar einen Umweg in Kauf. Mehr noch: Fast neun von zehn Teilnehmern sind sich bewusst, dass Bonus- und Vorteilsprogramme zur Aufzeichnung des Konsumverhaltens dienen. Bedenken diesbezĂŒglich Ă€uĂert jedoch nur ein Drittel der Bonusprogrammteilnehmer.
Anbieter und Programme: Dominanz von Payback ungebrochen
Die in Deutschland angebotenen Bonusprogramme unterscheiden sich erheblich hinsichtlich Bekanntheit, Nutzung und Image. Branchenprimus Payback weist beachtliche Werte auf: 86 Prozent der deutschen Verbraucher kennen das Programm, 75 Prozent sind Mitglied (vgl. 2016: 60 Prozent). Der gröĂte Konkurrent DeutschlandCard kommt auf eine Bekanntheit von 58 Prozent und immerhin zwei von fĂŒnf BundesbĂŒrgern nehmen daran teil. Verbraucher ziehen hĂ€ndlerĂŒbergreifende Programme den Bonussystemen einzelner HĂ€ndler vor. Die bekanntesten, zugleich auch mitgliederstĂ€rksten anbieterspezifischen Programme sind Miles & More und Ikea Family.
Auf dem Vormarsch: Cashback
Die bekanntesten Cashback-Programme Shoop, Euroclix und Cashbackdeals sind weniger als einem FĂŒnftel der Verbraucher ein Begriff. âIm Vergleich zu klassischen Bonusprogrammen trĂ€gt Cashback jedoch dem Sparwillen der Verbraucher durch die Auszahlung von BargeldprĂ€mien besser Rechnungâ, merkt der Studienleiter an. Dies bestĂ€tigt auch die Mehrheit der aktuellen Cashback-Nutzer: Ganze 70 Prozent attestieren den Systemen Sparpotenzial. âIm Kampf um gröĂere Marktanteile muss die Zahl verfĂŒgbarer Cashback-Partnershops erhöht und anschlieĂend eine Möglichkeit gefunden werden, Cashback auch fĂŒr den alltĂ€glichen Einkauf vor Ort verfĂŒgbar zu machenâ, schlussfolgert Kampffmeyer.
Social Media Trends 2019: Darauf mĂŒssen Unternehmen in den sozialen Medien jetzt achten
Hootsuites Social-Media-Report 2019 zeigt: Unternehmen mĂŒssen das verlorene Vertrauen in sozialen Medien wiederaufbauen. Weitere Trends: Storifying Social, Paid Social, Commerce und Instant Messaging
Hootsuite, der MarktfĂŒhrer fĂŒr Social-Media-Management mit mehr als 17 Millionen Nutzern, darunter weltweit bekannte Marken und Unternehmen, veröffentlicht seine Social Media Trends 2019. Es ist bereits die dritte Ausgabe des einmal jĂ€hrlich erscheinenden Hootsuite-Reports, der weltweite Trends in sozialen Medien aufzeigt. Vor allem zeigt der Report die gröĂten Chancen fĂŒr Unternehmen, die die FĂŒhrungskrĂ€fte, Marketer, Customer-Experience- und Social-Media-Experten im kommenden Jahr unbedingt nutzen sollten.
â2018 war fĂŒr Social Media in vielerlei Hinsicht ein turbulentes Jahrâ, sagt Penny Wilson, CMO bei Hootsuite. âUm ihre PrivatsphĂ€re zu schĂŒtzen, nutzen mittlerweile viele Social-Media-Nutzer verstĂ€rkt geschlossene KanĂ€le wie Facebook Messenger, WhatsApp und WeChat. Das bietet Unternehmen die Möglichkeit eine neue Art der Kundenbeziehung aufzubauen, vor allem im Hinblick darauf, dass viele Kunden Instant Messaging auch fĂŒr Interaktionen wie Support-Anfragen einsetzen.â
Mit Videos, die ĂŒber Snapchat, Instagram und Facebook Stories gepostet werden, können Follower ĂŒber âStorifyingâ statt dem traditionellen âStorytellingâ angesprochen werden, was zu mehr Engagement fĂŒhrt. So können Marken eigene, emotionalere Stories erzĂ€hlen, die wichtig und relevant sind und ihr Publikum sofort erreichen.
E-Commerce – mit einem Plus von 11,4 Prozent auf 65,10 Mrd. Euro ist der Brutto-Umsatz mit Waren im E-Commerce im Jahr 2018 – wie vom Bundesverband E-Commerce und Versandhandel e.V. (bevh) vorausgesagt â weiterhin zweistellig gewachsen
Der reine E-Commerce-Umsatz steht somit fĂŒr mehr als jeden achten Euro im Einzelhandel. Die Online-MarktplĂ€tze sind unvermindert stark gewachsen, in der Dynamik aber vom Multichannel-Handel und Internet Pure Playern deutlich ĂŒberflĂŒgelt worden.
Aus den Daten der gröĂten E-Commerce-Verbraucherstudie Deutschlands zeigt sich, dass die Pureplayer um 14,0 Prozent bzw. mehr als 1 Mrd. Euro zusĂ€tzlichen Umsatz auf 9,77 Mrd. Euro zulegen konnten. Multichannel-HĂ€ndler wuchsen mit 12,9 Prozent ebenfalls prozentual zweistellig. Ăber die letzten fĂŒnf Jahre betrachtet, haben sich ihre UmsĂ€tze von 11,04 Mrd. Euro auf 22,71 Mrd. Euro mehr als verdoppelt.Die OnlinemarktplĂ€tze konnten ihr Volumen 2018 um 9,7 Prozent auf 30,62 Mrd. Euro steigern und bleiben der gröĂte Vertriebskanal im deutschen E-Commerce.
Gero Furchheim, PrĂ€sident des bevh und Sprecher des Vorstands der Cairo AG, unterstreicht daher die robuste Basis des Online- und Versandhandels: âTrotz der zunehmenden wirtschaftlichen Unsicherheiten durch den nahen Brexit und Probleme der EU, global aufgeflammter Handelskonflikte und manch deutschem Koalitionskrach war unsere Branche 2018 wieder sehr erfolgreich und hat das Wachstum gut vorbereitet gestemmt.â
Im vierten Quartal 2018 hat der gesamte Interaktive Handel â Onlinehandel und klassischer Versandhandel â erstmals mehr als 20 Mrd. Euro brutto (20,27 Mrd. Euro) in einem Quartal umgesetzt. Das ist ein Plus von 10,2 Prozent fĂŒr den gesamten, nicht ladengestĂŒtzten Handel, in Deutschland. Der Online-Handel allein machte davon 97,2 Prozent aus.