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  • E-Commerce –  Bei 6 Prozent Retourenquote mĂĽssen aktuelle Prozesse im Retourenmanagement optimiert werden

    E-Commerce – Bei 6 Prozent Retourenquote mĂĽssen aktuelle Prozesse im Retourenmanagement optimiert werden

    E-Commerce – Retourenquoten im Geschäft mit dem Ausland sind niedriger als in Deutschland. Dies geht aus einer Untersuchung des Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und des Forschungsinstitut ibi research an der Universität Regensburg hervor. Die Studie findet sich neben diversen anderen im Retourenkompendium des bevh, welches im November veröffentlich wird.

    Die in Deutschland befragten Händler geben danach durchschnittlich eine Retourenquote fĂĽr Deutschland von ĂĽber sechs Prozent an. Im Auslandsgeschäft beträgt die durchschnittliche Retourenquote 3,8 Prozent. Ă–sterreich, Niederlande, Schweiz, GroĂźbritannien und Frankreich haben Retourenquoten zwischen 5,6 Prozent und 3,4 Prozent. Die restlichen Länder liegen bei 3 Prozent (USA) und 2,9 Prozent (China und Italien). Die Studie trifft keine Unterscheidung nach Branchen und dem Verkauf von B2C und B2B. Im Endkundengeschäft und im Handel mit Bekleidung sind isoliert betrachtet die Quoten etwas höher. FĂĽr den internationalen Gesamtvergleich bildet die Studie jedoch bewusst einen Durchschnittswert – ĂĽber alle Warengruppen und Vertriebsformen – im Onlinehandel.

    Andere Länder, andere Präferenzen beim Bezahlen. Daraus lässt sich schließen, dass die Zahlweise der online bestellten Ware Auswirkungen auf die Retourenquote hat. In Frankreich und Italien ist beispielsweise die „Bestellung auf Rechnung“ völlig unbekannt. In Frankreich bezahlen Kunden ihre Einkäufe direkt per Lastschrift, Kreditkarte oder PayPal. Viele französische Online-Händler versenden die Ware sogar erst nach Vorkasse. Weitere mögliche Erklärungen für niedrigere Quoten im Auslandsgeschäft deutscher Händler sind unter anderem, dass es in vielen europäischen Ländern nicht üblich ist, Produkte ohne weiteres zurückzuschicken oder dass es dort nicht üblich ist, Ware kostenlos zurückzusenden. Ganz anders verhält es sich in Deutschland – hier erwarten Kunden eine kostenlose Rückgabe. In den meisten untersuchten Ländern ist die Rücksendung generell kostenpflichtig zu Lasten des Kunden.

    “Für den Händler und die Umwelt sind Retouren auch in Deutschland keineswegs kostenlos. Um so wichtiger ist es, dass die Prozesse im Retourenmanagement weiter optimiert werden, um unnötige Retouren zu vermeiden. Auch die Kosten sowie Umweltauswirkungen unvermeidbarer Retouren müssen weiter reduziert werden. Dazu soll auch das Retourenkompendium einen wichtigen Beitrag leisten, indem es Wissen bündelt und allen Beteiligten zur Verfügung stellt”, so Alien Mulyk, Projektleiterin für das „Retourenkompendium“ beim bevh.

    Alle Beiträge des „Retourenkompendiums“ sind ab November 2020 unter www.bevh.org online abrufbar.

    Quelle: https://www.bevh.org/

  • E-Commerce – Branchenverband bevh setzt auf Charta der Vielfalt

    E-Commerce – Branchenverband bevh setzt auf Charta der Vielfalt

    E-Commerce – Handel hat seinen Ursprung im Ăśberwinden von Grenzen. Als deutliches Zeichen gegen die wachsende Gefahr, zwischen Ländern Zoll-schranken zu errichten und zwischen Menschen Ressentiments zu schĂĽren, unterstreicht der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel mit seiner „Wernberger Erklärung“ sein Bekenntnis zu Offenheit und Diversität.

    E-Commerce – Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel e.V. (bevh) steht als Branchen-vertretung der stark grenzĂĽbergreifend engagierten Online- und Multichannel-Anbieter fĂĽr den offenen, die Welt verbindenden Handel. Seine Mitgliedsunternehmen sind Vermittler zwischen Menschen, Ländern und Kulturen. Ihr Arbeitsfeld ist die ganze Welt. Innovationen verschiedensten Ursprungs spiegeln sich in ihrer Tätigkeit wider. Gerade Online-Händler nehmen die Chancen und Herausforderungen wahr, die der grenzĂĽberschreitende Handel im In- und Ausland mit sich bringt.

    „Vielfalt schafft Mehrwerte. Wir sehen Vielfalt und Offenheit innerhalb der eigenen Unternehmen als grundlegende Voraussetzung für unternehmerischen Erfolg. Das wollen wir aktiv zeigen und haben nicht nur unsere „Wernberger Erklärung“ verabschiedet, sondern auch die „Charta der Vielfalt“ gezeichnet“, so Gero Furchheim, Präsident des bevh. „Wir unterstützen ebenfalls Initiativen, wie „Total E-Quality“ und ermuntern unsere Mitgliedsunternehmen ausdrücklich, dem Beispiel des Verbands und bereits in diesem Punkt aktiven Mitgliedsunternehmen zu folgen“, so Furchheim weiter.

    E-Commerce – Der bevh hat sich sehr bewusst dafĂĽr entschieden, auf Brexit und Probleme Europas, nationale Abschottungstendenzen, aufkommende Fremdenfeindlichkeit sowie steigende Beliebtheit populistischer Erklärungsmuster zu reagieren und eine Selbstverpflichtung fĂĽr Vielfalt und Offenheit der internationalen Zusammenarbeit und in der Arbeitswelt einzugehen. Dazu passt konsequent die unter Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin stehende „Charta der Vielfalt“. Ziel dieser Arbeitgeberinitiative ist es, Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in der Arbeitswelt voranzubringen. Organisationen sollen ein Arbeitsumfeld schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle Beschäftigten sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, geschlechtlicher Identität, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.

    Dies Ziel ist damit Teil der von bevh-Vorstand und -Hauptgeschäftsführung einstimmig verabschiedeten und nach dem Ort des Treffens, der Burg Wernberg, benannten „Wernberger Erklärung“.

    Durch weitere Aktionen des bevh werden zukünftig die über 500 Mitgliedsunternehmen und Partner mit einbezogen. Die „Charta der Vielfalt“ soll auch in den Mitgliedsunternehmen des bevh mit Leben gefüllt werden. Deshalb wird die Charta ebenso wie das „Total E-Quality“-Prädikat in Arbeitskreisen und Thementagen vorgestellt und unterstützt. So wird die Erklärung nicht nur eine Absicht ausdrücken, sondern konsequent mit Leben im Verband und in unserer Branche gefüllt werden – um eine vielfältigere Welt zu gestalten und erhalten.

    „Total E-Quality“ ist ein Prädikat für Chancengleichheit vor allem zwischen den Geschlechtern in Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung. Es wird vom Bundesfamilienministerium empfohlen.

    Quelle: bevh

    https://now.digital/digitalwirtschaft/ecommerce-news/e-commerce-warum-haendler-2019-in-den-ausbau-des-online-vertriebskanals-investieren-sollten/

    Person Name

    Interim manager E-Commerce

    Total E-Quality

  • E-Commerce Umsatz 2018 auf 65,10 Mrd. Euro angestiegen

    E-Commerce – mit einem Plus von 11,4 Prozent auf 65,10 Mrd. Euro ist der Brutto-Umsatz mit Waren im E-Commerce im Jahr 2018 – wie vom Bundesverband E-Commerce und Versandhandel e.V. (bevh) vorausgesagt – weiterhin zweistellig gewachsen

    Der reine E-Commerce-Umsatz steht somit für mehr als jeden achten Euro im Einzelhandel. Die Online-Marktplätze sind unvermindert stark gewachsen, in der Dynamik aber vom Multichannel-Handel und Internet Pure Playern deutlich überflügelt worden.

    Aus den Daten der größten E-Commerce-Verbraucherstudie Deutschlands zeigt sich, dass die Pureplayer um 14,0 Prozent bzw. mehr als 1 Mrd. Euro zusätzlichen Umsatz auf 9,77 Mrd. Euro zulegen konnten. Multichannel-Händler wuchsen mit 12,9 Prozent ebenfalls prozentual zweistellig. Über die letzten fünf Jahre betrachtet, haben sich ihre Umsätze von 11,04 Mrd. Euro auf 22,71 Mrd. Euro mehr als verdoppelt.Die Onlinemarktplätze konnten ihr Volumen 2018 um 9,7 Prozent auf 30,62 Mrd. Euro steigern und bleiben der größte Vertriebskanal im deutschen E-Commerce.

    Gero Furchheim, Präsident des bevh und Sprecher des Vorstands der Cairo AG, unterstreicht daher die robuste Basis des Online- und Versandhandels: „Trotz der zunehmenden wirtschaftlichen Unsicherheiten durch den nahen Brexit und Probleme der EU, global aufgeflammter Handelskonflikte und manch deutschem Koalitionskrach war unsere Branche 2018 wieder sehr erfolgreich und hat das Wachstum gut vorbereitet gestemmt.“

    Im vierten Quartal 2018 hat der gesamte Interaktive Handel – Onlinehandel und klassischer Versandhandel – erstmals mehr als 20 Mrd. Euro brutto (20,27 Mrd. Euro) in einem Quartal umgesetzt. Das ist ein Plus von 10,2 Prozent für den gesamten, nicht ladengestützten Handel, in Deutschland. Der Online-Handel allein machte davon 97,2 Prozent aus.

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