Kategorie: eCommerce

Die eCommerce-Industrie, die den gesamten Bereich des Handels – von traditionellen EinzelhandelsgeschĂ€ften bis zu Online-Plattformen – umfasst, steht im Zeitalter der Digitalisierung vor der Herausforderung, eine enorme Menge an Daten effektiv zu nutzen. Diese Daten reichen von KundenprĂ€ferenzen ĂŒber Kaufverhalten bis hin zu Lieferketteninformationen. In diesem datenintensiven Umfeld wird die Data Governance zu einem kritischen Erfolgsfaktor.

Data Governance in der Commerce-Industrie bezieht sich auf die Verwaltung, Sicherheit und QualitĂ€t der Daten, die wĂ€hrend der GeschĂ€ftsprozesse generiert werden. Ein solider Rahmen fĂŒr Data Governance stellt sicher, dass:

  1. DatenqualitÀt erhalten bleibt, was es Unternehmen ermöglicht, fundierte Entscheidungen zu treffen und personalisierte Kundenerlebnisse zu bieten.
  2. Datenschutz gewĂ€hrleistet ist, sodass die Vertraulichkeit von Kundendaten geschĂŒtzt und gesetzliche Datenschutzvorschriften eingehalten werden.
  3. Die Nutzung und Speicherung von Daten in Übereinstimmung mit regionalen und globalen Regulierungsstandards erfolgt, wodurch rechtliche Risiken minimiert werden.

Die Commerce-Industrie profitiert von einer effektiven Data Governance in vielerlei Hinsicht. Sie ermöglicht beispielsweise eine genauere Kundenanalyse, optimierte Marketingstrategien und effizientere Lieferkettenprozesse. Gleichzeitig schĂŒtzt sie Unternehmen vor potenziellen Rechtsstreitigkeiten und hilft, das Vertrauen der Kunden zu gewinnen und zu erhalten.

Abschließend lĂ€sst sich sagen, dass in der modernen Commerce-Industrie, in der Daten zum zentralen Vermögenswert geworden sind, Data Governance nicht nur wĂŒnschenswert, sondern essentiell ist. Sie stellt sicher, dass Unternehmen ihre Daten optimal nutzen können, wĂ€hrend sie gleichzeitig ethische und rechtliche Standards einhalten.

  • E-Commerce: Österreichs umsatzstĂ€rkste Onlineshops

    E-Commerce: Österreichs umsatzstĂ€rkste Onlineshops

    EHI und Statista erfassen Top 250 Onlineshops in Österreich 

    Die 250 umsatzstĂ€rksten Onlineshops von Österreich können sich ĂŒber ein zweistelliges Wachstum freuen. „Die Player auf den zehn vordersten PlĂ€tzen des Rankings verbuchen fast die HĂ€lfte des Gesamtumsatzes der Top-250-Onlineshops“, so Nina Langer, Autorin und Projektleiterin E-Commerce ĂŒber ein Ergebnis der aktuellen Studie „E-Commerce-Markt Österreich 2020“ von EHI und Statista, die die 250 umsatzstĂ€rksten B2C Onlineshops fĂŒr physische GĂŒter in Österreich analysiert. „Die Studie zeigt, dass der österreichische Handel einen fundamentalen strukturellen VerĂ€nderungsprozess durchlĂ€uft, der von einer exponentiellen technologischen Entwicklung angetrieben wird“, so Rainer Will, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Handelsverband Österreich. „Die Covid-Krise wirkt als Urknall der Digitalisierung und als Turboboost fĂŒr den E-Commerce. Am Ende des Jahres wird unser Land erstmals einen E-Commerce-Anteil am gesamten Einzelhandelsumsatz von mehr als 11 Prozent erreichen.“

    Onlineshops
    Onlineshops

    Top 10 marktbestimmend

    Mit einem Umsatzplus von 13,5 Prozent gegenĂŒber 2018 wĂ€chst der E-Commerce Markt in Österreich von einem Gesamtumsatz der Top-250-Onlineshops von 3,17 Mrd. Euro auf 3,60 Mrd. Euro in 2019. Die Marktkonzentration ist weiterhin hoch, die Top 10 machen mit 49,7 Prozent in diesem Jahr knapp die HĂ€lfte des Gesamtumsatzes aus. Bei den vorderen PlĂ€tzen gab es gegenĂŒber den Vorjahreserhebungen keine Änderungen. Nach wie vor wird das Ranking von amazon.de** (834,3 Mio. Euro), zalando.at (346,8 Mio. Euro) und universal.at (111,9 Mio. Euro) angefĂŒhrt. Im Unterschied zum deutschen Markt schafft es neben den Generalisten, Bekleidungs- und Unterhaltungselektronikanbietern auch ein Unternehmen mit dem Hauptproduktsegment Drogerie und Gesundheit unter die Top 10: shop-apotheke.at konnte seinen Platz im Ranking von vormals sechs nun auf Platz vier verbessern. Die Shops auf den PlĂ€tzen 11 bis 100 liegen bei 37,4 Prozent des Gesamtumsatzes und den kleinsten Anteil haben auch in diesem Jahr wieder die Shops auf den PlĂ€tzen 101 bis 250 mit 12,9 Prozent.

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    Inlandspotenzial

    Die Studie erscheint bereits im zehnten Jahr. In diesem Zeitraum hat sich das Marktvolumen mehr als verdoppelt. 2010 lagen die UmsĂ€tze bei 1,64 Mrd. Euro. Insgesamt zeigen die Daten der letzten zehn Jahre ein erhebliches Wachstum der Top Player und damit verbunden eine starke Zunahme der Marktkonzentration am E-Commerce-Markt. Hon. Prof.(FH) Prof. Dr. Anton Salesny vom Institut fĂŒr Handel und Marketing an der WirtschaftsuniversitĂ€t Wien und Kooperationspartner der Studie kommentiert das Potenzial: „Ein Großteil der österreichischen Internetausgaben fließt nach wie vor in den internationalen Online-Handel. Auch Versuche, durch Einrichtung österreichischer und regionaler Plattformen diese AbflĂŒsse in das Ausland wesentlich zu reduzieren, zeigten in den letzten Jahren noch nicht den gewĂŒnschten Erfolg.“

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    Onlineshops

    Beliebte Touchpoints

    Immer mehr Handelsunternehmen im E-Commerce nutzen neben dem Onlineshop weitere VertriebskanĂ€le. Die Verbreitung der stationĂ€ren LadengeschĂ€fte im deutschsprachigen Raum als zusĂ€tzlicher Vertriebskanal zum Onlineshop bleibt annĂ€hernd konstant (2020: 69,2 Prozent, 2019: 68,0 Prozent). Bei den digitalen Touchpoints stellen sich die Handelsunternehmen breiter auf als im Vorjahr. Insbesondere im Corona-Jahr 2020 waren zeitweise digitale Touchpoints die ersten Anlaufstellen fĂŒr Shopper. Dass neben dem Onlineshop MarktplĂ€tze wie Ebay und Amazon als zusĂ€tzliche VertriebskanĂ€le vermehrt genutzt werden, zeigt insbesondere der Anstieg bei Amazon von 30,4 Prozent im Vorjahr auf 35,2 Prozent in diesem Jahr. Bei Ebay war der Anstieg etwas moderater: Von 27,2 Prozent der Top-250-Onlineshops 2019 ist der Anteil 2020 auf 29,6 Prozent gestiegen. Spannend bleibt auch die Entwicklung bei Instagram und wie sich das Thema Social Commerce und die Möglichkeiten des Check-Out direkt auf der sozialen Plattform durchsetzen werden. Die Studie konnte zeigen, dass noch mehr Shops als im Vorjahr ein Profil auf Instagram haben: Der Anteil stieg von 68,0 Prozent auf 74,0 Prozent.

    Die Studie ist im EHI-Shop und ĂŒber Statista erhĂ€ltlich.

    Interaktive Grafik und Tabelle mit den Top-30-Onlineshops in Österreich

    Die 30 umsatzstĂ€rksten Onlineshops in Österreich stehen als interaktive Grafik zur VerfĂŒgung. Die Top-30-Onlineshops lassen sich jeweils nach Branche filtern. Außerdem lĂ€sst sich ĂŒber die untere MenĂŒleiste der Grafik ĂŒber den Punkt „Freigeben“ ein Einbettungscode abrufen, mit dem die Infografik in die eigene Website eingebettet werden kann, sodass Nutzer hier selbst verschiedene Ansichten wĂ€hlen können. Das Ranking der 30 umsatzstĂ€rksten Onlineshops in Österreich steht auf unserer Webseite zur VerfĂŒgung.

    *Anmerkungen und Methodik

    Die Angaben der Studie beruhen auf einer HĂ€ndler-Befragung (EHI) und Statista-Hochrechnungen auf Basis einer Regressionsanalyse sowie Unternehmensangaben aus GeschĂ€ftsberichten, Pressemitteilungen sowie Unternehmenswebsites und ergĂ€nzt um SekundĂ€rdaten. Schwerpunkt der Untersuchung waren B2C-Onlineshops mit Ausnahme von MarktplĂ€tzen. BerĂŒcksichtigt wurde der Umsatz mit physischen GĂŒtern. Der Umsatz mit digitalen GĂŒtern wie Apps und Streaming-Diensten von Shops, z.B. Apple iTunes und Spotify, wurde nicht berĂŒcksichtigt. Durch die permanente Anpassung der Umsatzmodellierung kommt es teilweise zu VerĂ€nderungen bei den Umsatzzahlen der modellierten Shops.

    Betreibt ein Unternehmen mehrere Onlineshops, so wurde jeder Shop separat betrachtet.

    Definition E-Commerce-Umsatz: Nettoumsatz des jeweiligen Onlineshops in Österreich im Jahr 2019, bereinigt von Retouren, exkl. Umsatzsteuer und nur aus der reinen GeschĂ€ftstĂ€tigkeit des Onlineshops (ohne sonstige betriebliche ErtrĂ€ge des Unternehmens).

    ** Amazon

    Umsatzermittlung: Der Gesamtumsatz fĂŒr Deutschland betrĂ€gt laut GeschĂ€ftsbericht 19,9 Mrd. Euro. Dieser inkludiert jedoch Service- und Subscription-UmsĂ€tze (Provisionen fĂŒr Angebote Dritter auf dem Marktplatz, Prime-Mitgliedschaften, audible.de etc.) sowie alle KĂ€ufe auf Amazon in Deutschland, die außerhalb Deutschlands getĂ€tigt wurden. Nach Abzug der Service-UmsĂ€tze sowie der UmsĂ€tze weiterer Amazon-Angebote ergibt sich der Produktumsatz fĂŒr amazon.de, fĂŒr den der Umsatzanteil fĂŒr österreichische Endkonsumenten ermittelt wurde.

    Quelle: EHI/ Statista

  • E-Commerce Studie – 86 Prozent der Deutschen kaufen ihre Weihnachtsgeschenke bequem von Zuhause

    E-Commerce Studie – 86 Prozent der Deutschen kaufen ihre Weihnachtsgeschenke bequem von Zuhause

    Neuer Report von Episerver zeigt: Retailer mĂŒssen mit einem fĂŒr alle KanĂ€le optimierten, kundenzentrierten Shopping-Erlebnis punkten

    86 Prozent der Deutschen meiden in diesem Jahr Corona-bedingt ĂŒberfĂŒllte InnenstĂ€dte und planen, ihre WeihnachtseinkĂ€ufe stattdessen bequem vom Sofa aus zu erledigen – und das am liebsten mit ihrem Smartphone. HĂ€ndler mĂŒssen also in der Vorweihnachtszeit nicht nur mit einem deutlichen Traffic-Anstieg rechnen, sondern sich zudem an das Shopping-Verhalten der Verbraucher anpassen. Dazu gehören ein optimierter Webshop sowie eine konsistente Customer Experience ĂŒber alle KanĂ€le hinweg.

    Episerver, Cloud-Software-Anbieter fĂŒr CMS, E-Commerce und E-Mail-Marketing, befragte auch in diesem Jahr wieder 4.050 Verbraucher zu ihren Shopping-Gewohnheiten in der Vorweihnachtszeit und leitet daraus wichtige Handlungsempfehlungen fĂŒr die Weihnachtssaison ab.

    Amazon beliebter denn je Anlaufstelle Nummer eins fĂŒr den Geschenkekauf ist Amazon. So gaben 43 Prozent der Befragten an, die meisten Weihnachtsgeschenke dort zu kaufen. 14 Prozent erstehen sogar alle PrĂ€sente dort. Dieser Trend zeichnete sich bereits zwischen MĂ€rz und Mai 2020 ab, als viele GeschĂ€fte aufgrund der Corona-Pandemie vorrĂŒbergehend schließen mussten.

    Haben Verbraucher allerdings noch keine Geschenkidee fĂŒr die Liebsten, gaben 38 Prozent an, ihre Suche bei Google zu starten. Hier belegt Amazon mit einem Prozentpunkt weniger Platz zwei. Im Online-Shop und der App einer Marke oder eines EinzelhĂ€ndlers stöbern allerdings nur 7 bzw. 1 Prozent.

    “Amazon beansprucht einen immer grĂ¶ĂŸer werdenden Marktanteil. Wenn EinzelhĂ€ndler und Marken deshalb auch weiterhin auf breit angelegte Werbeaktionen setzen, wird es fĂŒr sie kĂŒnftig schwer, sich von der Konkurrenz abzuheben und die Aufmerksamkeit der Kunden auf sich zu lenken”, sagt Marc Bohnes, Product Management Director. “Sie mĂŒssen die Verbraucher stattdessen mit intuitiven Online-Shopping-Erlebnissen, ĂŒberzeugenden Inhalten und personalisierten Empfehlungen oder Angeboten ansprechen.”

    Weitere Ergebnisse des Holiday Shopping Report:
    – FĂŒr Verbraucher weltweit ist der kostenlose Standardversand beim Online-Shopping am wichtigsten, dicht gefolgt von einer kostenlosen Retoure. “Click and Collect” – also die Abholung der Online-Bestellung im GeschĂ€ft – erwarten 22 Prozent der Feiertagskunden.
    – 56 Prozent der Befragten weltweit kehren wieder in einen Online-Shop zurĂŒck, wenn sie das Produkt, das sie zuvor angesehen oder bereits in den Warenkorb gelegt haben, erneut in einer Retargeting-Anzeige wiedersehen.
    – Dabei kommt es allerdings auf den Kontext an: Sind die Ads nicht relevant genug hinsichtlich des Produkts, das sich die User zuvor angesehen haben, oder werden die Anzeigen an sich als störend empfunden, kehren sie nicht in den Online-Shop zurĂŒck.

    Über den Report
    Der Holiday Ecommerce Report 2020 basiert auf einer Befragung von 4.050 Kunden in Deutschland, den USA, dem Vereinigten Königreich, Schweden und Australien, die im vergangenen Jahr online eingekauft haben, und zeigt, welche Verhaltensweisen und Trends die Zukunft des E-Commerce prÀgen.

    Über Episerver
    Episerver unterstĂŒtzt die digitale Wachstumsstrategie von Unternehmen durch einen maximal kundenorientierten Ansatz. Die Customer-Centric Digital Experience Platform erschafft durch Content Management, Commerce und Marketing Automation in Kombination mit intuitiver, datengestĂŒtzter Personalisierung eine umfassende Digital Experience. Die Plattform wird seit Jahren fĂŒr ihre Vision, ihre FunktionalitĂ€t und das Kunden-Commitment bei Branchen-Experten und Analysten geschĂ€tzt. Mehr als 825 Mitarbeiter und 900 Partner weltweit unterstĂŒtzen Kunden bei ihrem Wachstum und dabei ihren Kundenwert sowie ihren Umsatz zu steigern. Zu den ĂŒber 8.000 Kunden des 1994 gegrĂŒndeten Unternehmen gehören namhafte Marken wie IKEA, Bosch, Deutsche Bahn, Pizza Hut, Rossmann und Mazda.

    Quelle:Episerver

  • E-Commerce – Otto Group gut gerĂŒstet fĂŒr das WeihnachtsgeschĂ€ft

    E-Commerce – Otto Group gut gerĂŒstet fĂŒr das WeihnachtsgeschĂ€ft

    Die LieferfÀhigkeit ist in allen Kategorien sichergestellt,

    now digital – Best Practice – November 2020. Die Konzernunternehmen der Otto Group sehen sich fĂŒr die im Zuge der Corona-Pandemie und des neuerlichen Lockdowns zu erwartende, sehr hohe Zahl an Onlinebestellungen im WeihnachtsgeschĂ€ft gut aufgestellt. Mit grĂ¶ĂŸeren EngpĂ€ssen bei der VerfĂŒgbarkeit einzelner Warengruppen oder relevanten Lieferproblemen rechnen die Konzerngesellschaften angesichts der aktuellen Situation nicht. FrĂŒhzeitige Bestellungen sind jedoch wie in jedem Jahr ratsam.

    Die LieferfĂ€higkeit ist in allen Kategorien sichergestellt, betont die Einzelgesellschaft OTTO. GrundsĂ€tzlich hĂ€tten Kund*innen keine LĂŒcken im Sortiment zu befĂŒrchten. Gleiches gilt fĂŒr Bonprix. Auch in diesem Jahr werde es eine klare Lieferzusage vor Weihnachten geben. Die Sortimente seien gut ausgestattet. LieferengpĂ€sse erwartet Bonprix nicht.

    Auch die Baur-Gruppe mit ihren Onlineshops baur.de und imwalking.de geht nach jetzigem Stand davon aus, grundsĂ€tzlich alle in den Onlineshops angebotenen Produkte im ausgelobten Lieferzeitraum zustellen zu können. Im Einzelfall könne es aber natĂŒrlich auf Grund der UnwĂ€gbarkeiten der Corona-Pandemie und des voraussichtlich sehr hohen Bestellaufkommens zu Verzögerungen von wenigen Tagen kommen. FrĂŒhzeitig zu bestellen sei in jedem Fall sinnvoll. Dies gelte besonders bei Artikeln aus dem Bereich Technik und Haushalt sowie fĂŒr Möbel, Wohnaccessoires und Heimtextilien.

    Der Online-Spielzeugversender Mytoys rĂ€t dazu, Weihnachtsgeschenke möglichst frĂŒhzeitig zu bestellen. So rechnet zwar auch der Anbieter fĂŒr Family-Shopping nicht mit grundsĂ€tzlichen LieferengpĂ€ssen. In den vergangenen Jahren habe sich jedoch gezeigt, dass einzelne Produkte, gerade im Spielzeugbereich, besonders beliebt seien. Je frĂŒher diese bestellt wĂŒrden, desto entspannter lasse sich dem Weihnachtsfest entgegensehen.

    Eine entscheidende Bedeutung hinsichtlich der VerfĂŒgbarkeit der unterschiedlichen Warengruppen kommt dem Beschaffungs- und Dienstleistungsunternehmen der Otto Group, Otto International, mit Sitz in Hongkong zu. Die weltweit rund 1.300 Kolleg*innen arbeiten schon seit Beginn der Corona-Pandemie daran, dass Waren trotz zwischenzeitlich weltweiten Lockdowns zuverlĂ€ssig bei den jeweiligen Konzernunternehmen und damit bei den Kund*innen ankommen. Dazu arbeitet Otto International sehr eng und flexibel mit Lieferanten und Spediteuren zusammen. Aktuell bestĂŒnden keine grĂ¶ĂŸeren EngpĂ€sse bei der Beschaffung und der LieferfĂ€higkeit im Hinblick auf das bevorstehende WeihnachtsgeschĂ€ft.

    Dr. Marcus Ackermann, Konzern-Vorstand Multichannel Distanzhandel: „Die aktuelle Situation stellt uns und unsere Konzernunternehmen vor enorme Herausforderungen. Insofern hilft uns sehr, dass wir wĂ€hrend des ersten Lockdowns viele wertvolle Erfahrungen sammeln konnten und es durchgehend geschafft haben, unsere LieferfĂ€higkeit aufrecht zu erhalten und unseren Kund*innen unser Sortiment in seiner ganzen Breite anbieten zu können. Das wird uns auch im WeihnachtsgeschĂ€ft gelingen, trotz der schwierigen Vorzeichen. Ich möchte deshalb ausdrĂŒcklich allen meinen Kolleg*innen danken, die mit großem Engagement und ganzer Kraft daran arbeiten, dass die Weihnachtsgeschenke auch in diesem Jahr pĂŒnktlich unter dem Tannenbaum liegen.“

    Maßgeblich mit dafĂŒr verantwortlich, dass dies gelingt, sind nicht zuletzt die Mitarbeiter*innen von Hermes. Der Paketdienstleister Hermes Germany rechnet von Oktober bis Dezember 2020 mit rund 120 Millionen Sendungen und somit mit dem mengenstĂ€rksten Weihnachten aller Zeiten, sieht sich dafĂŒr jedoch gut gerĂŒstet. So wĂŒrden zum WeihnachtsgeschĂ€ft zusĂ€tzlich 3.500 Zusteller*innen und fast viertausend weitere Lieferfahrzeuge eingesetzt. Auch die Lager- und Retourenlogistik der Hermes Fulfilment und die Baur-Logistik planen mit dem Einsatz zusĂ€tzlichen Personals (jeweils bis zu zweihundert Mitarbeiter*innen) fĂŒr die kommenden Wochen.

    Hermes profitiert in der Zustellung zudem davon, dass die Prozesse in den vergangenen Jahren konsequent digitalisiert und die operative QualitĂ€t weiter optimiert wurden. Zu nennen ist hier unter anderem der Ausbau der Paketshops auf bundesweit ĂŒber 16.000, die zum ganz großen Teil schon wĂ€hrend des ersten Corona-Lockdowns geöffnet bleiben und neben der zĂŒgig eingefĂŒhrten, kontaktlosen Zustellung dazu beitragen konnten, die Versorgungssicherheit der Bevölkerung zu gewĂ€hrleisten.

    Quelle: OTTO Group

  • Cyber Security – kriminelle AktivitĂ€ten im Zusammenhang mit digitalem Bezahlen und Online-Shopping nehmen zu

    Cyber Security – kriminelle AktivitĂ€ten im Zusammenhang mit digitalem Bezahlen und Online-Shopping nehmen zu

    SAS Studie: Coronakrise lÀsst Betrug mit digitalen Zahlungsmitteln explodieren

    November 2020 now digital – COVID-19 hat mit Lockdown und Social Distancing nicht nur dem E-Commerce Auftrieb gegeben – sondern auch den BetrĂŒgern, die digitale Zahlungsmittel missbrauchen. Eine globale Studie, die Javelin Strategy & Research gemeinsam mit SAS, einem weltweit fĂŒhrenden Anbieter von Lösungen fĂŒr Analytics und kĂŒnstliche Intelligenz (KI), durchgefĂŒhrt hat, belegt, dass kriminelle AktivitĂ€ten im Zusammenhang mit digitalem Bezahlen und Online-Shopping zunehmen und immer raffinierter werden – inzwischen in einem globalen Kontext und mit Milliarden-SchĂ€den.

    „Wir sehen 2020 einen Anstieg der Betrugsversuche um fast 35 Prozent. Das ist ein Hinweis darauf, dass sich Kriminelle immer hĂ€ufiger auf die boomenden digitalen KanĂ€le konzentrieren. Sie profitieren davon, dass sich Strategien zur BetrugsbekĂ€mpfung auf normales KĂ€uferverhalten beziehen –, aber im Hinblick auf Zahlungstransaktionen ist 2020 nichts normal“, sagt ein Fraud Management Executive eines globalen Kartenanbieters, der fĂŒr die Studie befragt wurde.

    Wichtigste Ergebnisse

    Digitales Bezahlen stellt ein globales Risiko dar. Die Nutzung von Bezahltechnologien variiert zwar hinsichtlch der Region, dennoch gibt es ĂŒbergreifende Betrugstendenzen. Das lĂ€sst darauf schließen, dass sich Kriminelle besser koordinieren und austauschen, als es Finanzinstitute tun. Damit haben sie gute Karten, Kontrollmechanismen zu unterwandern. GrenzĂŒberschreitender Betrug ist inzwischen allgegenwĂ€rtig.

    Digitaler Betrug nimmt zu – an HĂ€ufigkeit und Raffinesse. BetrĂŒger und kriminelle Netzwerke setzen inzwischen Techniken ein, die genauso fortschrittlich sind wie die Technologien zu ihrer Abwehr. Social Engineering, Phishing, Identity Schemata und die Bandbreite an Methoden zur digitalen Bezahlung spielen Verbrechern in die HĂ€nde. Dabei sind gerade neue Methoden ein dankbares Ziel, da diese anfangs in der Regel noch nicht von ausgereiften Risikokontrollmechanismen begleitet werden.

    Finanzinstitute brauchen einen speziellen Technologie-Layer und Analytics zur Echtzeit-Erkennung von Bedrohungen. Die KomplexitĂ€t der Angriffe erfordert den Einsatz einer eigenen Technologie-Schicht in der IT-Infrastruktur, um Betrugsversuche rechtzeitig zu erkennen und zu vermeiden sowie gleichzeitig Strategien und Untersuchungen zentral zu steuern. Automatisierte Maßnahmen und prĂ€diktives Fall-Management, unterstĂŒtzt von KI und Machine Learning, können Mitarbeiter beim Monitoring betrĂŒgerischer AktivitĂ€ten entlasten und somit helfen, die Effizienz zu steigern.

    Daten sind essenziell. Datenbasierte Echtzeitanalysen und automatisierte Maßnahmen sind die Voraussetzung, um im „New Normal“ BetrĂŒgern auf die Spur zu kommen. Inwieweit Unternehmen dazu schon in der Lage sind, hĂ€ngt von ihrer technologischen Reife ab. Gemeinsam ist ihnen der Bedarf an maximal umfassenden Echtzeitdaten, um fundierte Entscheidungen treffen zu können. Die Implementierung von Cloud-Infrastrukturen ist ebenfalls ein wichtiger Faktor, um die erforderliche Menge an Daten fĂŒr die Fraud-Management-Systeme verarbeiten zu können.

    „Die Auswirkungen dieser Betrugswelle haben eine ganz neue Dimension – und zwar aufgrund der rasanten Verbreitung digitaler Bezahlmethoden in der ganzen Welt“, sagt Stu Bradley, Vice President der globalen Fraud and Security Intelligence Division bei SAS. „Um das Problem effektiv zu lösen, brauchen Unternehmen eine breite Palette an Daten und einen hybriden Multilayer-Ansatz. Denn nur auf dieser Basis können sie Entscheidungen treffen – und das auch ĂŒber die Pandemie hinaus. Advanced Analytics ist der gemeinsame Nenner, der die nötige AgilitĂ€t schafft, um fĂŒr die Zukunft vorbereitet zu sein.“

    FĂŒr die Studie The Escalation of Digital Fraud: Impacts of the Coronavirus on Global Fraud Challenges wurden Payment- und Security-EntscheidungstrĂ€ger in 20 LĂ€ndern weltweit zwischen Januar und September 2020 befragt. Der Report steht hier zum Download bereit. Weitere Ergebnisse sowie Möglichkeiten, diesen Betrugsversuchen entgegenzutreten, werden in einem On-Demand-Webinar diskutiert.

    Weitere Informationen zu den SAS Lösungen fĂŒr BetrugsbekĂ€mpfung gibt es hier.

    Über SAS:

    SAS ist weltweit MarktfĂŒhrer im Bereich Analytics. Kunden weltweit setzen innovative Software und Services von SAS ein, um Daten in Wissen zu verwandeln und intelligente GeschĂ€ftsentscheidungen zu treffen. Seit 1976 verschafft SAS Kunden rund um den Globus THE POWER TO KNOW.

    Quelle: SAS

  • Datenschutz – Ein Drittel der Internetnutzer findet Cookie-Banner ĂŒberflĂŒssig

    Datenschutz – Ein Drittel der Internetnutzer findet Cookie-Banner ĂŒberflĂŒssig

    November 2020 – Alles akzeptieren oder Einstellungen anpassen: Mit dieser Auswahl sind die meisten Internetnutzer konfrontiert, wenn sie derzeit eine Webseite aufrufen. Webseitenbetreiber informieren mit solchen Texthinweisen oder Bannern ĂŒber den Einsatz von Cookies auf ihrer Webseite. Die Cookie-Banner rufen bei Internetnutzern allerdings geteilte Meinungen hervor. Einerseits stellen sie fĂŒr 46 Prozent eine wichtige Information dar. Andererseits sind Ă€hnlich viele (43 Prozent) von den Cookie-Hinweisen genervt. Das ist das Ergebnis einer reprĂ€sentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Ein Drittel der Internetnutzer (32 Prozent) findet Cookie-Banner sogar ĂŒberflĂŒssig, entsprechende Hinweise in der DatenschutzerklĂ€rung einer Webseite wĂŒrden jenen Nutzern ausreichen.

    „Bereits jetzt nehmen Nutzer die vielen Hinweise auf Webseiten eher als störend wahr. Die Webseitenbetreiber sind aber verpflichtet, die Webseitenbesucher entsprechend deutlich zu informieren. Transparenz, Auswahlmöglichkeiten und Kontrolle ĂŒber die Datennutzung sind selbstverstĂ€ndlich wichtig, vor allem wenn es um Webseiten-Tracking geht. Die derzeitigen Vorgaben fĂŒhren aber eher dazu, dass die Banner schlicht weggeklickt werden, als dass sich Nutzer tatsĂ€chlich mit den Informationen auseinander setzen“, sagt Susanne Dehmel, Mitglied der Bitkom-GeschĂ€ftsleitung. „Mit der bevorstehenden ePrivacy-Verordnung wird die Situation auch nicht verbessert. Im Gegenteil: Nutzer werden mit weiteren Hinweisen konfrontiert werden. Hier verpasst die Politik die Chance, neue Wege fĂŒr Transparenz, Nutzervertrauen und Datennutzung zu finden.“

    Die Mehrheit löscht Cookies im Browser

    Vier von zehn Internetnutzern (43 Prozent) geben an, dass sie Cookie-Banner nicht beachten. Und ein Viertel (26 Prozent) hat solche Hinweise auf Webseiten noch nie wahrgenommen. Dehmel: „Cookies machen das Surfen einerseits bequemer und helfen andererseits Webseitenbetreibern dabei, ihre Angebote besser an Seitenbesucher anzupassen.“ Dazu zĂ€hlten beispielsweise Warenkorb-Cookies, das Merken von Spracheinstellungen, Personalisierung oder auch die Webseitenanalyse ĂŒber Cookies. Und viele Internetnutzer gehen bewusst mit Cookies um: Jeder zweite (52 Prozent) gibt an, Cookies in den eigenen Browser-Einstellungen zu löschen. „Nicht fĂŒr alles im Web braucht es Cookies“, so Dehmel. Der Komfortgewinn beim Surfen mit Cookies sei aber unbestritten.

    Bei Cookies handelt es sich um Textdateien, die beim Aufrufen einer Webseite auf einem Computer oder anderen EndgerĂ€ten mit Internetzugang wie Smartphones abgelegt werden. Verwaltet werden Cookies ĂŒber den Browser, mit dem man die Webseite aufruft. Cookies speichern Informationen ĂŒber den Webseiten-Besuch wie etwa die Verweildauer, die aufgerufenen Unterseiten oder die Eingabe eines Suchbegriffs. Bei jedem Aufruf liest die Webseite vorhandene Cookies aus und verwendet diese bei Bedarf. So merkt sich der Browser beispielsweise die Login-Daten und fĂŒgt diese bei jedem Besuch der Internetseite automatisch ein.

    Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Bitkom durchgefĂŒhrt hat. Dabei wurden 1005 Personen ab 16 Jahren telefonisch befragt, darunter 861 Internetnutzer. Die Umfrage ist reprĂ€sentativ. Die Frage lautete: „Bitte sagen Sie mir, inwiefern sie den folgenden Aussagen zu Cookies bzw. Cookie-Bannern zustimmen bzw. nicht zustimmen.“

    Quelle: bitkom

  • DSGVO – Urteil im Bußgeldverfahren gegen Telekommunikationsdienstleister  1&1 Telecom fĂ€llt niedriger aus

    DSGVO – Urteil im Bußgeldverfahren gegen Telekommunikationsdienstleister 1&1 Telecom fĂ€llt niedriger aus

    DSGVO – Urteil im Bußgeldverfahren gegen einen Telekommunikationsdienstleister

    Die 9. Kammer fĂŒr Bußgeldsachen des Landgerichts Bonn hat heute entschieden, dass das Bußgeld, welches der Bundesbeauftragte fĂŒr den Datenschutz und Informationsfreiheit (BfDI) gegen einen Telekommunikationsdienstleister aufgrund eines Verstoßes gegen die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) verhĂ€ngt hat, dem Grunde nach berechtigt, aber unangemessen hoch sei. Die Kammer hat das Bußgeld von ursprĂŒnglich 9,55 Millionen Euro daher auf 900.000 Euro herabgesetzt.

    Anlass fĂŒr das Bußgeldverfahren war eine Strafanzeige wegen Nachstellung („Stalking“) eines Kunden des Telekommunikationsdienstleisters. Dessen ehemalige LebensgefĂ€hrtin hatte ĂŒber das Callcenter des Telekommunikationsdienstleisters die neue Telefonnummer ihres Ex-Partners erfragt, indem sie sich als dessen Ehefrau ausgegeben hatte. Zur Legitimierung musste sie lediglich den Namen und das Geburtsdatum des Kunden nennen. Die neue Telefonnummer hatte sie dann zu belĂ€stigenden Kontaktaufnahmen genutzt.

    Der BfDI verhĂ€ngte deshalb im November 2019 gegen den Telekommunikationsdienstleister ein Bußgeld in Höhe von 9,55 Millionen Euro wegen grob fahrlĂ€ssigen Verstoßes gegen Art. 32 Abs. 1 DSGVO. Zur BegrĂŒndung fĂŒhrte der BfDI aus, dass die bloße Abfrage von Name und Geburtsdatum zur Authentifizierung von Telefonanrufern keinen ausreichenden Schutz fĂŒr die Daten im Callcenter gewĂ€hrleiste.

    Gegen diesen Bescheid hat der Telekommunikationsdienstleister Einspruch eingelegt, weshalb die Sache an fĂŒnf Hauptverhandlungstagen vor der 9. Kammer fĂŒr Bußgeldsachen verhandelt wurde.

    Die Kammer hat entschieden, dass die VerhĂ€ngung eines Bußgelds gegen ein Unternehmen nicht davon abhĂ€nge, dass der konkrete Verstoß einer Leitungsperson des Unternehmens festgestellt werde. Das nach Auffassung der Kammer anwendbare europĂ€ische Recht stelle anders als das deutsche Ordnungswidrigkeitenrecht kein entsprechendes Erfordernis auf.

    In der Sache liege ein Datenschutzverstoß vor, da der Telekommunikationsdienstleister die Daten seiner Kunden im Rahmen der Kommunikation ĂŒber die sog. Callcenter nicht durch ein hinreichend sicheres Authentifizierungsverfahren geschĂŒtzt habe. Auf diese Weise sei es nicht berechtigten Anrufern durch ein geschicktes Nachfragen und unter Vorgabe einer Berechtigung möglich gewesen, nur mithilfe des vollstĂ€ndigen Namens und des Geburtsdatums an weitere Kundendaten, wie z.B. die aktuelle Telefonnummer, zu gelangen. Sensible Daten wie Einzelverbindungsnachweise, Verkehrsdaten oder Kontoverbindungen hĂ€tten auf diesem Wege indes nicht abgefragt werden können.

    Die Betroffene habe sich hinsichtlich der Angemessenheit des Schutzniveaus in einem Rechtsirrtum befunden. Mangels verbindlicher Vorgaben an den Authentifizierungsprozess in Callcentern sei dieser Rechtsirrtum zwar verstÀndlich, aber vermeidbar gewesen.

    Die Höhe des Bußgeldes hat die Kammer in ihrer Entscheidung auf 900.000 Euro herabgesetzt. Das Verschulden des Telekommunikationsdienstleisters sei gering. Im Hinblick auf die ĂŒber Jahre geĂŒbte Authentifizierungspraxis, die bis zu dem Bußgeldbescheid nicht beanstandet worden sei, habe es dort an dem notwendigen Problembewusstsein gefehlt. Zudem sei zu berĂŒcksichtigten, dass es sich – auch nach der Ansicht des BfDI – nur um einen geringen Datenschutzverstoß handele. Diese habe nicht zur massenhaften Herausgabe von Daten an Nichtberechtigte fĂŒhren können.

    Quelle: Landgericht Bonn

  • E-Commerce – Barclaycard bietet die Finanzierung von EinkĂ€ufen bei Amazon.de an

    E-Commerce – Barclaycard bietet die Finanzierung von EinkĂ€ufen bei Amazon.de an

    Amazon-Kunden können ihre KĂ€ufe ab einem Warenwert von 100€ direkt und einfach im Bezahlprozess finanzieren.

    11.11.2020 | Hamburg

    E-Commerce – November 2020 now digital . Ab sofort bietet Barclaycard die Finanzierung von EinkĂ€ufen bei Amazon an. Diese ist fĂŒr Online-Bestellungen auf Amazon.de ab einem Warenwert von 100 Euro verfĂŒgbar. Amazon-Kunden können ihre KĂ€ufe damit direkt und einfach im Bezahlprozess finanzieren. Dies erfolgt ĂŒber einen Finanzierungsrahmen von Barclaycard und kann auch ohne weiteren Antrag fĂŒr FolgekĂ€ufe verwendet werden.

    Das neue Angebot bietet Kunden mehr finanzielle FlexibilitĂ€t fĂŒr ihre EinkĂ€ufe. Sie können ihre Finanzierung von Barclaycard in 3-48 Raten zurĂŒckzahlen und damit auch ĂŒber die Laufzeit und Ratenhöhe entscheiden. Je höher der Gesamtpreis der Artikel im Warenkorb ist, desto grĂ¶ĂŸer die Auswahl an Raten, die dem Kunden zur VerfĂŒgung stehen. Die gewĂŒnschte Finanzierung kann in wenigen Schritten im Checkout vollstĂ€ndig digital beantragt werden. Durch die sofortige RĂŒckmeldung können Kunden ihre EinkĂ€ufe wie gewohnt abschließen. Auch Retouren sind möglich. Barclaycard passt den Finanzierungsbetrag dann automatisch an.

    Die Hamburger Direktbank Barclaycard stellt den Kunden fĂŒr die Finanzierung einen individuellen Finanzierungsrahmen zu einem wettbewerbsfĂ€higen effektiven Jahreszins von 7,69% fĂŒr Online-KĂ€ufe zur VerfĂŒgung. Das Besondere: Einmal beantragt und von Barclaycard bewilligt kann der Finanzierungsrahmen dann auch fĂŒr FolgekĂ€ufe einfach, mit nur wenigen Klicks und ohne weitere Beantragung, verwendet werden. Sonderzahlungen sowie vorzeitige Ablösungen sind ebenfalls auf Kundenwunsch jederzeit möglich. Alle Details sind in der Barclaycard- App transparent einseh- und fĂŒr den Kunden steuerbar.

    „Wir streben tĂ€glich danach, unseren Kunden mehr Optionen fĂŒr ihr Einkaufserlebnis zu bieten. Das neue Finanzierungsangebot in Partnerschaft mit Barclaycard ist der nĂ€chste große Schritt in dieser Richtung“, so Vassil Gedov, Country Manager Payment Products Amazon Deutschland.

    „Wir hĂ€tten uns keinen besseren Partner fĂŒr den Start unserer Lösung zur Absatzfinanzierung erhoffen können. Mit diesem neuartigen und maßgeschneiderten Angebot bieten wir Amazon-Kunden eine voll-digitale und benutzerfreundliche Finanzierung in Raten an,“ ergĂ€nzt Tobias Grieß, CEO von Barclaycard Deutschland. Barclaycard ergĂ€nzt mit der Kooperation seine GeschĂ€ftsfelder Kreditkarten und Konsumentenkredite um die Absatzfinanzierung in Deutschland.

    Um eine Finanzierung beantragen zu können, mĂŒssen die Kunden mindestens 18 Jahre alt sein und einen Wohnsitz in Deutschland haben. Hiervon ausgenommen sind nicht vorrĂ€tige oder vorĂŒbergehend nicht vorrĂ€tige Artikel, Vorbestellungen, digitale Produkte und Geschenkgutscheine.

    Über Amazon:

    Amazon wird von vier Grundprinzipien geleitet: Fokus auf den Kunden statt auf den Wettbewerb, Leidenschaft fĂŒrs Erfinden, Verpflichtung zu operativer Exzellenz und langfristiges Denken. Kundenrezensionen, 1-Click Shopping, personalisierte Empfehlungen, Prime, Versand durch Amazon, AWS, Kindle Direct Publishing, Kindle, Fire Tablets, Fire TV, Amazon Echo und Alexa sind nur einige der Produkte und Services, fĂŒr die Amazon Pionierarbeit geleistet hat. FĂŒr weitere Informationen besuchen Sie bitte Amazon.de/about und folgen Sie @AmazonNews.

    Über Barclaycard:

    Barclaycard ist bereits seit 29 Jahren in Deutschland aktiv und eine der beliebtesten Marken fĂŒr Bezahl- und Finanzierungsangebote im PrivatkundengeschĂ€ft. In Deutschland ist Barclaycard bereits MarktfĂŒhrer bei Kreditkarten mit echter Kreditfunktion und bietet die innovative „Sofortkaufen & SpĂ€terzahlen-Karte“ an. Barclaycard in Deutschland ist eine Niederlassung der Barclays Bank Ireland PLC und betreut mit ĂŒber 670 Mitarbeitern 1,4 Mio. Kunden. Weitere Informationen finden Sie unter www.barclaycard.de.

    Quelle: Amazon.de

  • E-Commerce – Studie des ECC KÖLN zeigt: Neue MarktplĂ€tze wie Wish, AliExpress und Joom haben sich mittlerweile im Relevant Set deutscher Konsument*innen positioniert.

    E-Commerce – Studie des ECC KÖLN zeigt: Neue MarktplĂ€tze wie Wish, AliExpress und Joom haben sich mittlerweile im Relevant Set deutscher Konsument*innen positioniert.

    E-Commerce – November 2020 now digital. Auch wenn sie Amazon noch lange nicht den Rang ablaufen können, möchten deutsche Konsumentinnen und Konsumenten heute nicht mehr auf neue MarktplĂ€tze wie Wish und Co. verzichten. Zu groß ist der Wunsch nach exklusiven und preiswerten Produkten. Die neue Studie „SchnĂ€ppchen aus Fernost – Neue MarktplĂ€tze im Vergleich“ des ECC KÖLN vergleicht daher die neuen MarktplĂ€tze nicht nur mit etablierten MarktplĂ€tzen wie Amazon oder eBay, sondern nimmt insbesondere die Plattformen Wish, AliExpress und Joom unter die Lupe. DafĂŒr wurden 1.200 Konsument*innen befragt.

    „Auch wenn die neueren MarktplĂ€tze auf den ersten Blick viele Gemeinsamkeiten aufweisen, so zeigen sich bei der nĂ€heren Analyse nicht nur erhebliche Unterschiede in puncto Sortiment und Serviceversprechen, sondern auch hinsichtlich der Zielgruppe und deren BedĂŒrfnissen,“ so Mailin Schmelter, stellvertretende Bereichsleitung am ECC KÖLN, zu den Ergebnissen der Studie.

    NEUE MARKTPLÄTZE BELIEBT FÜR HOBBY, FREIZEIT UND GESCHENKE

    Konsument*innen charakterisieren Wish und Co. im Vergleich zu Onlineanbietern wie Amazon als preisgĂŒnstig und spielerisch. Insbesondere Artikel rund um die Themen „Hobby & Freizeit“ sowie Geschenke werden vermehrt auf den neuen MarktplĂ€tzen gesucht und erworben. Höherpreisige Produkte oder jene mit höherem QualitĂ€tsanspruch werden hingegen eher auf etablierten MarktplĂ€tzen wie Amazon, Zalando oder eBay geshoppt. Dies gilt insbesondere fĂŒr ElektrogerĂ€te, aber auch fĂŒr Kosmetikartikel.

    EXKLUSIVITÄT DER PRODUKTE ALS TREIBER

    In einem Deep Dive der drei Plattformen Wish, AliExpress und Joom zeigt sich: MarktplĂ€tze mit Produkten aus Fernost lassen sich nicht ĂŒber einen Kamm scheren und bedienen unterschiedliche Kundengruppen mit unterschiedlichen BedĂŒrfnissen. WĂ€hrend fĂŒr KĂ€ufer*innen aller genannter MarktplĂ€tze einzigartige bzw. schwer erhĂ€ltliche Produkte im Fokus stehen, genießen Wish-KĂ€ufer*innen insbesondere die Inspiration und das Stöbern (74 %). FĂŒr Joom-KĂ€ufer*innen hingegen zĂ€hlen auch Convenience-Aspekte, die 79 Prozent mit einfachen Bestell- und Lieferprozessen auf den neuen MarktplĂ€tzen erfĂŒllt sehen.

    PREISBEZOGENE MARKETINGINSTRUMENTE LOCKEN KONSUMENT*INNEN AN

    WĂ€hrend Joom-KĂ€ufer*innen mit ihren Bestellungen bei den neuen MarktplĂ€tzen insgesamt am zufriedensten sind (88,2 %) und eine hohe Wiederkaufrate haben (84,7 %), scheinen Wish-KĂ€ufer*innen bei ihren Bestellungen vermehrt schlechte Erfahrungen zu machen. Die unterschiedliche Performance ist vor allem auf starke Unterschiede in Angebot, Leistung und Umsetzung, aber auch auf unterschiedliche Marketinginstrumente zurĂŒckzufĂŒhren. Insbesondere Wish setzt dabei vor allem auf Coupons und Rabatte, wohingegen AliExpress eine Vielfalt an Gamification-Erlebnissen wie Geschenke, Punkte und Countdowns anbietet, um KĂ€ufer*innen zu erreichen.

    ÜBER DIE STUDIE

    Die Studie „SchnĂ€ppchen aus Fernost – Neue MarktplĂ€tze im Vergleich“ des ECC KÖLN untersucht die neueren MarktplĂ€tze aus Fernost und widmet sich speziell der Frage, welche Anreize Kundinnen und Kunden beim Kauf geboten werden. HierfĂŒr wurden rund 1.200 Konsumentinnen und Konsumenten befragt.

    Quelle: ECC KÖLN

  • E-Commerce – Mehr als 3.300 KMUs aus Deutschland erzielten 2019 auf Amazon Plattform ĂŒber eine Million US-Dollar Umsatz

    E-Commerce – Mehr als 3.300 KMUs aus Deutschland erzielten 2019 auf Amazon Plattform ĂŒber eine Million US-Dollar Umsatz

    Verkaufspartner profitieren von Partnerschaft mit Amazon: Über 1.000 verkaufte Produkte pro Minute

    ‱ Der Report „Amazon fĂŒr kleine und mittlere Unternehmen 2020“ zeigt, dass die deutschen Verkaufspartner von Amazon im vergangenen Jahr (1. Juni 2019 – 31. Mai 2020) 100 Millionen Produkte mehr als im Vorjahr verkauft haben.
    ‱ Bei den Exporten ĂŒber Amazon verzeichneten in Deutschland ansĂ€ssige kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) im Jahr 2019 einen Umsatz von 2,75 Milliarden Euro – ein Anstieg gegenĂŒber dem Vorjahreswert in Höhe von 250 Millionen Euro.
    ‱ KMUs, die auf Amazon.de verkaufen, haben in Deutschland bisher mehr als 110.000 ArbeitsplĂ€tze geschaffen.

    November 2020 now digital – Amazon arbeitet mit mehr als 900.000 kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) in ganz Europa zusammen, darunter Verkaufspartner, Entwicklerinnen und Entwickler, Kreativschaffende, Autorinnen und Autoren sowie Lieferpartner. Heute wurde der Report „Amazon fĂŒr kleine und mittlere Unternehmen 2020“ vorgestellt. Hier wird gezeigt, wie sich im Zeitraum vom 1. Juni 2019 bis zum 31. Mai 2020 bzw. im Kalenderjahr 2019 die Zusammenarbeit fĂŒr die unabhĂ€ngigen Unternehmerinnen und Unternehmer ausgezahlt hat.

    Verkaufspartner: Mehr als 1.000 verkaufte Produkte pro Minute

    Die große Mehrheit der Verkaufspartner auf dem Amazon Marketplace in Deutschland besteht aus KMUs. Im Untersuchungszeitraum (1. Juni 2019 – 31. Mai 2020) haben sie ein deutliches Wachstum verzeichnen können. Die Zahl der von deutschen Verkaufspartnern ĂŒber Amazon verkauften Produkte stieg um 22 Prozent von 450 auf 550 Millionen – das sind ĂŒber 1.000 verkaufte Artikel pro Minute. Die JahresumsĂ€tze wuchsen dadurch durchschnittlich von 90.000 Euro auf 120.000 Euro an. 3.300 kleine und mittlere Unternehmen erzielten im Jahr 2019 sogar UmsĂ€tze von mehr als einer Million US-Dollar – teils auch dank ihres ĂŒber Amazon angekurbelten ExportgeschĂ€fts: Dieses legte von 2,5 Milliarden Euro auf 2,75 Milliarden Euro zu. Die KMUs unter den Verkaufspartnern haben bisher etwa 110.000 ArbeitsplĂ€tze geschaffen.

    „Kleine und mittlere Unternehmen zu stĂ€rken ist im Kern all unserer AktivitĂ€ten. Wir werden auch weiterhin in Logistik, Tools und Personal investieren, um kleine und mittlere Unternehmen zu unterstĂŒtzen. Das ermöglicht uns, das beste Einkaufserlebnis fĂŒr unsere Kundinnen und Kunden zu schaffen“, sagt Francois Saugier, VP EU Seller Services bei Amazon. „Trotz der herausfordernden Zeit sind unsere Verkaufspartner wĂ€hrend der Pandemie weitergewachsen. Wenn Kundinnen und Kunden bei uns einkaufen, kommen mehr als 50 Prozent der von ihnen gekauften Produkte von kleinen Unternehmen.“

    Markus Schöberl, der als Director Seller Services fĂŒr den deutschen Amazon Marketplace zustĂ€ndig ist, kommentiert: „Die Zusammenarbeit von KMUs und Amazon ist eine wirkliche Win-Win-Situation. Die KMUs können sich ĂŒber uns ein zweites Standbein aufbauen. Und die Kundinnen und Kunden von Amazon profitieren von der Vielfalt, die durch die KreativitĂ€t und die Energie unserer Verkaufspartner zur Auswahl steht“. Aus diesem Grund investiert Amazon auch in die Zusammenarbeit – im Jahr 2019 europaweit rund 2,2 Milliarden Euro fĂŒr Logistik, Tools, Services, Programme und Personal. Auch nach dem untersuchten Zeitraum finden spezielle Aktionen statt, die kleinen und mittleren Unternehmen zugutekommen: Zum Prime Day 2020 sowie in der Weihnachtszeit 2020 unterstĂŒtzt Amazon KMUs mit ĂŒber 85 Millionen Euro fĂŒr die Bewerbung ihrer Produkte – so konnten Amazon Kundinnen und Kunden am Prime Day eine 10 Euro Gutschrift erhalten, wenn sie vorher in gleichem Wert ĂŒber Amazon bei einem KMU eingekauft hatten. FĂŒr kleine und mittlere Unternehmen, die gerade erst darĂŒber nachdenken, ins Online-GeschĂ€ft einzusteigen, hat Amazon zudem gemeinsam mit dem Handelsverband HDE und der Initiative „HĂ€ndler helfen HĂ€ndlern“ das Wissensportal „Quickstart Online“ ins Leben gerufen.

    Zu den erfolgreichen KMU-Verkaufspartnern auf Amazon zĂ€hlt zum Beispiel das Unternehmen Moya Birch Bark. GrĂŒnderin Anastasiya Koshcheeva hat letztes Jahr beim Amazon Programm Unternehmerinnen der Zukunft (UdZ) gewonnen. „Mithilfe meiner Coaches bei UdZ habe ich 2019 einen neuen, professionellen Online-Shop gelauncht und innerhalb weniger Monate meinen Umsatz um 50 Prozent gesteigert“, sagt sie. Mittlerweile verkauft sie ihre EinrichtungsgegenstĂ€nde aus Birkenrinde, gefertigt nach traditioneller sibirischer Handwerkskunst, in die ganze Welt.

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  • E-Commerce – Payment als Servicefaktor gewinnt an Bedeutung bei Kunden

    E-Commerce – Payment als Servicefaktor gewinnt an Bedeutung bei Kunden

    Ratenkauf bei grĂ¶ĂŸeren Anschaffungen unter den drei wichtigsten Zahlarten

    Die Corona-Pandemie verĂ€ndert das Einkaufsverhalten der Kunden. So lĂ€sst sich eine Verschiebung vom stationĂ€ren Handel zugunsten des E-Commerce feststellen. WĂ€hrend EinkĂ€ufe im Laden teils gezwungenermaßen abnehmen, wird das Onlineshopping umso beliebter. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Studie „Shopping 2020 – Entwicklungen des Konsumentenverhaltens und die Relevanz des Ratenkaufs“ von IFH KÖLN und TeamBank AG, fĂŒr die 1.050 Konsumenten hinsichtlich ihres Einkaufs- und Bezahlverhalten befragt wurden.

    Wunsch nach Shopping vor Ort bei gleichzeitiger KonsumzurĂŒckhaltung
    Insbesondere Heavy-Onlineshopper (kaufen mindestens einmal pro Woche online ein und erledigen durchschnittlich mindestens die HĂ€lfte ihrer EinkĂ€ufe im Internet) sind in Krisenzeiten noch weniger in LadengeschĂ€ften anzutreffen. Gleichzeitig ist zu beobachten, dass Konsumenten durchaus den Wunsch nach EinkĂ€ufen vor Ort verspĂŒren. Der Anteil der Befragten, die mehrmals pro Woche ein LadengeschĂ€ft besucht haben, ist in den Kalenderwochen 24 bis 31 um starke 49 Prozent gestiegen. Dies zeigt das große BedĂŒrfnis nach dem Einkaufserlebnis im stationĂ€ren Handel.

    „Der Point of Sale ist nicht tot. Vielmehr zeigen die Ergebnisse sehr deutlich, dass es auf kluge Cross-Channel-Lösungen ankommen wird, um als HĂ€ndler auch morgen noch relevant fĂŒr die Kunden zu sein“, erlĂ€utert Mailin Schmelter, stellvertretende Bereichsleiterin Customer Insights beim IFH KÖLN.

    Dennoch zeigt sich eine allgemeine KaufzurĂŒckhaltung, die auf die unsichere finanzielle Situation der Konsumenten infolge der Pandemie zurĂŒckzufĂŒhren ist. Vor allem große Anschaffungen wie ElektrogerĂ€te werden bis zu einem Jahr und lĂ€nger verschoben. EinkĂ€ufe in den Bereichen „Heimwerken & Garten“ (14 Prozent) sowie „Hobby & Freizeit“ (zwölf Prozent) werden hingegen aktuell vermehrt getĂ€tigt.

    Payment als Servicefaktor gewinnt an Bedeutung
    In puncto Bezahlung und Wahl des Bezahlverfahrens achten die Konsumenten verstĂ€rkt auf die Faktoren Sicherheit und Convenience, wobei Sicherheitsaspekte deutlichen Vorrang genießen. FĂŒr zwei Drittel der Befragten gehört ein vielfĂ€ltiges Angebot an Zahlungsverfahren zu einem exzellenten Service dazu. So fallen eine unkomplizierte Bedienung (86 Prozent) sowie die Schnelligkeit des Zahlungsvorgangs (80 Prozent) bei der Auswahl ins Gewicht.

    „Payment ist ein entscheidender Teil der Customer Journey. Kein HĂ€ndler kann es sich erlauben, im Check-out Kunden aufgrund fehlender oder komplizierter Zahlverfahren zu verlieren. Denn gerade im E-Commerce ist der Mitbewerber nur einen Klick entfernt“, erlĂ€utert Frank MĂŒhlbauer, Vorstandsvorsitzender der TeamBank AG, wenig verwundert.

    Ratenkauf mit deutlicher Steigerung zum Vorjahr
    WĂ€hrend sich bei den meisten Zahlungsverfahren online kaum Änderungen der Nutzung im Vergleich zum Vorjahr ergeben, hat sich die Nutzung des Ratenkaufs um acht Prozentpunkte erhöht. 47 Prozent der Befragten geben demnach an, einen Ratenkauf schon einmal als Zahlungsverfahren im Internet genutzt zu haben. Insbesondere bei hohen Warenkörben setzen immer mehr Konsumenten auf den Ratenkauf. So landet er bei Bestellungen ĂŒber 500 Euro auf Platz drei der Lieblingszahlungsverfahren. Neben klar ersichtlichen Konditionen (60 Prozent) schĂ€tzen es KĂ€ufer, wenn sie Laufzeit (52 Prozent) und Ratenhöhe (47 Prozent) möglichst individuell bestimmen können.

    Gerade bei SpontankĂ€ufern und Konsumenten, die kein ausgeprĂ€gtes Sparverhalten zeigen, erfreut sich der Ratenkauf einer großen Beliebtheit. Können sich 22 Prozent der Nicht-Sparer einen Ratenkauf zukĂŒnftig vorstellen, geben sogar 29 Prozent der SpontankĂ€ufer an, einen Ratenkauf innerhalb der kommenden zwölf Monate zu planen. Insgesamt gesehen sind die Konsumenten aufgrund der Corona-Krise zwar vorsichtig, aber einem Ratenkauf gegenĂŒber nicht abgeneigt.

    Quelle:TEAMBANK