Kategorie: eCommerce

Die eCommerce-Industrie, die den gesamten Bereich des Handels – von traditionellen EinzelhandelsgeschĂ€ften bis zu Online-Plattformen – umfasst, steht im Zeitalter der Digitalisierung vor der Herausforderung, eine enorme Menge an Daten effektiv zu nutzen. Diese Daten reichen von KundenprĂ€ferenzen ĂŒber Kaufverhalten bis hin zu Lieferketteninformationen. In diesem datenintensiven Umfeld wird die Data Governance zu einem kritischen Erfolgsfaktor.

Data Governance in der Commerce-Industrie bezieht sich auf die Verwaltung, Sicherheit und QualitĂ€t der Daten, die wĂ€hrend der GeschĂ€ftsprozesse generiert werden. Ein solider Rahmen fĂŒr Data Governance stellt sicher, dass:

  1. DatenqualitÀt erhalten bleibt, was es Unternehmen ermöglicht, fundierte Entscheidungen zu treffen und personalisierte Kundenerlebnisse zu bieten.
  2. Datenschutz gewĂ€hrleistet ist, sodass die Vertraulichkeit von Kundendaten geschĂŒtzt und gesetzliche Datenschutzvorschriften eingehalten werden.
  3. Die Nutzung und Speicherung von Daten in Übereinstimmung mit regionalen und globalen Regulierungsstandards erfolgt, wodurch rechtliche Risiken minimiert werden.

Die Commerce-Industrie profitiert von einer effektiven Data Governance in vielerlei Hinsicht. Sie ermöglicht beispielsweise eine genauere Kundenanalyse, optimierte Marketingstrategien und effizientere Lieferkettenprozesse. Gleichzeitig schĂŒtzt sie Unternehmen vor potenziellen Rechtsstreitigkeiten und hilft, das Vertrauen der Kunden zu gewinnen und zu erhalten.

Abschließend lĂ€sst sich sagen, dass in der modernen Commerce-Industrie, in der Daten zum zentralen Vermögenswert geworden sind, Data Governance nicht nur wĂŒnschenswert, sondern essentiell ist. Sie stellt sicher, dass Unternehmen ihre Daten optimal nutzen können, wĂ€hrend sie gleichzeitig ethische und rechtliche Standards einhalten.

  • SATURN Smartpay – ab sofort kassenlos Bezahlen im grĂ¶ĂŸten Elektronikmarkt der Welt in Hamburg

    • Saturn fĂŒhrt Mobile-Payment in seinem grĂ¶ĂŸten Markt als zusĂ€tzliche Bezahloption ein
    • Bezahlen direkt per App am Regal
    • Pilotprojekt lĂ€uft zunĂ€chst bis Ende Februar 2019

    Ingolstadt, 05.12.2018: SATURN Smartpay – Zu lange Kassenschlangen kosten den Kunden Zeit und den Handel bares Geld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten verzeichnete der europĂ€ische Handel rund 34 Mrd. Euro Umsatzeinbußen – davon 6,7 Mrd. Euro in Deutschland –, weil Kunden aufgrund zu langer Warteschlangen ihren Kauf abgebrochen haben*.

    SATURN Smartpay – Um die Wartezeiten fĂŒr seine Kunden zu verkĂŒrzen, testet Saturn seit Anfang des Jahres Angebote zum Mobile Self-Checkout und fĂŒhrt nun mit „SATURN Smartpay“ im Saturn Hamburg Altstadt das Bezahlen per Smartphone erstmals flĂ€chendeckend in einem deutschen Markt ein. Ab sofort können Saturn-Kunden im grĂ¶ĂŸten Elektronikmarkt der Welt nahezu alle Produkte direkt am Regal bezahlen. Das Pilotprojekt, mit dem Saturn sein Einkaufserlebnis um ein weiteres Serviceangebot ausweitet, lĂ€uft zunĂ€chst bis Ende Februar 2019.A

    Saturn hat bereits in Innsbruck und MĂŒnchen sehr erfolgreich unterschiedliche kassenlose Bezahlmöglichkeiten getestet und geht nun mit dem neuen Pilotprojekt im Saturn-Markt in der Hamburger Mönckebergstraße den nĂ€chsten Schritt: Erstmals wird die Technologie auf der gesamten FlĂ€che eines bereits bestehenden Marktes eingefĂŒhrt. Mit einigen wenigen Ausnahmen können die ĂŒber 100.000 Produkte des weltweit grĂ¶ĂŸten Elektronikmarkts direkt am Regal bezahlt werden.

    „Das Smartphone ist fĂŒr viele Menschen heute die Fernbedienung fĂŒrs Leben. Daher ist es nur konsequent, dass es zukĂŒnftig auch zum Bezahlen genutzt werden kann, zumal neue Mobile Payment-Angebote wie Google Pay und Apple Pay diese Entwicklung noch beschleunigen werden“, so Martin Wild, Chief Innovation Officer der MediaMarktSaturn Retail Group. „Die durchweg positive Resonanz der Kunden auf unsere ersten Pilotprojekte in Innsbruck und MĂŒnchen hat uns darin bestĂ€rkt, Mobile Self-Checkout nun erstmals auf großer FlĂ€che anzubieten. Unsere Kunden in Hamburg profitieren so von einem noch besseren Einkaufserlebnis und einer zusĂ€tzlichen innovativen Bezahloption im WeihnachtsgeschĂ€ft.“

    In vier einfachen Schritten zum Zahlen per Smartphone

    Das Bezahlen am Regal mit „SATURN Smartpay“ geht kinderleicht: App öffnen – die Wunschprodukte aussuchen und scannen – mit dem Smartphone bezahlen – die Produkte am Smartpay Express-Schalter am Ausgang des Marktes entsichern lassen. Die Smartpay-App kann fĂŒr Android- und iOS-GerĂ€te in den jeweiligen App-Stores herunterladen werden. Die Registrierung erfolgt schnell und unkompliziert. Anschließend scannt man mit der Smartphone-Kamera den Barcode am Produkt oder berĂŒhrt alternativ das digitale Preisschild des gewĂŒnschten Produkts mit einem NFC-fĂ€higen Smartphone, um den Artikel aufzurufen. Ist der Warenkorb fertig gefĂŒllt, stehen dem Saturn-Kunden ab sofort Kreditkartenzahlung und PayPal sowie ab Mitte Dezember auch Google Pay zur VerfĂŒgung. Auch Apple Pay soll nach dem offiziellen Deutschlandstart in die App eingebunden werden. Nach der Bezahlung enthĂ€lt der Kunde seinen digitalen Kassenbon per Mail und muss nun lediglich noch seine gekauften Produkte vor Verlassen des Marktes am Smartpay Express-Schalter entsichern lassen.

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    Erneute Kooperation mit MishiPay

    Wie bereits beim Pilotprojekt „SATURN Express“ in Innsbruck setzt Saturn bei „SATURN Smartpay“ in Hamburg erneut auf die Software des britischen Startups MishiPay. Das Unternehmen war zuvor Teil der ersten Programmrunde der Innovationsplattform Retailtech Hub von MediaMarktSaturn. Mustafa Khanwala, CEO und MitgrĂŒnder von MishiPay erklĂ€rte: „Nach der gemeinsamen Eröffnung des ersten kassenlosen Elektronikmarkts in Europa Anfang des Jahres in Innsbruck freuen wir uns sehr, die Zusammenarbeit mit MediaMarktSaturn fortzufĂŒhren und unsere Mobile- Payment-Technologie in den grĂ¶ĂŸten Elektronikmarkt der Welt zu integrieren. Das Pilotprojekt ist der nĂ€chste Schritt fĂŒr MishiPay, die Vorteile des Online-Checkouts in den stationĂ€ren Handel zu bringen und dadurch das Einkaufserlebnis der Kunden noch komfortabler zu gestalten“.

    Hier die Links zu den SATURN Smartpay-Apps:

    Quelle: MediaMarktSaturn

    iOS: https://itunes.apple.com/us/app/saturn-smartpay/id1418451162?ls=1&mt=8
    Web App: https://saturn.mishipay.com
    Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.mishipaysaturn.smartpay

    https://now.digital/digitalwirtschaft/payment-digital-projekte/mobile-payment-bezahlung-per-smartphone-setzt-sich-vor-allem-bei-den-juengeren-immer-mehr-durch/
  • Digitale IdentitĂ€t – Mastercard und Microsoft schließen strategische Partnerschaft und wollen gemeinsam Innovationen im Bereich vorantreiben

    Mastercard und Microsoft vereinbaren eine strategische Partnerschaft, um die Verwaltung und Nutzung der digitalen IdentitĂ€t fĂŒr Menschen zu erleichtern.P

    Derzeit ist der Online-IdentitĂ€tsnachweis noch von physischen oder digitalen ÜberprĂŒfungen abhĂ€ngig, die jeweils von einer zentralen Stelle durchgefĂŒhrt werden, egal ob es sich um die Passnummer, die Adresse, den FĂŒhrerschein, Anmeldeinformationen oder Ă€hnliches handelt. Diese AbhĂ€ngigkeit macht es fĂŒr die Nutzer immer komplizierter, da sie sich Hunderte von Passwörtern merken mĂŒssen, um sich auf den verschiedenen Plattformen zu identifizieren und ihre Daten zu verwalten. Gemeinsam wollen Mastercard und Microsoft den Menschen eine sichere Möglichkeit bieten, ihre IdentitĂ€t in Echtzeit digital nachzuweisen, egal gegenĂŒber wem und wann immer sie möchten. Die Antwort auf solche Herausforderungen ist ein Service, der es einzelnen Personen erlaubt, ihre IdentitĂ€tsdaten auf ihre bevorzugte Art und Weise einzugeben, zu ĂŒberprĂŒfen und freizugeben – auf den GerĂ€ten, die sie tĂ€glich verwenden.

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    „Die heutige digitale IdentitĂ€tslandschaft ist uneinheitlich und inkonsistent. Was in einem Land funktioniert, funktioniert in einem anderen Land oft nicht. Wir haben nun die Möglichkeit, ein System zu entwickeln, das die Menschen an die erste Stelle rĂŒckt, ihnen die Kontrolle ĂŒber ihre IdentitĂ€tsdaten gibt und darĂŒber, wo diese verwendet werden“, sagt Ajay Bhalla, President Cyber- and Intelligence Solutions bei Mastercard. „Die Zusammenarbeit mit Microsoft bringt uns wieder einen Schritt nĂ€her an die EinfĂŒhrung eines weltweit interoperablen digitalen IdentitĂ€tsdienstes, und wir freuen uns darauf, schon sehr bald weitere Details hierzu bekanntzugeben.“

    Der Zugang zu einer allgemein anerkannten digitalen IdentitÀt kann neue und verbesserte Benutzererfahrungen ermöglichen, wenn Menschen online mit Unternehmen, Dienstleistern und ihrer Community interagieren. Dazu gehören beispielsweise:

    • Finanzdienstleistungen: Der Identifizierungsprozess des Antragstellers fĂŒr die Einrichtung eines neuen Bankkontos, Beantragung eines Kredits oder Nutzung von Bezahllösungen wird verbessert und beschleunigt.
    • Handel: Ein personalisiertes und effizienteres Einkaufserlebnis wird sowohl online als auch im GeschĂ€ft ermöglicht, unabhĂ€ngig von der Zahlungsart, dem GerĂ€t oder dem Dienstleister.
    • Verwaltung: Die Interaktionen mit Behörden wird deutlich vereinfacht – z. B. bei SteuererklĂ€rungen, bei der Beantragung von PĂ€ssen oder bei UnterstĂŒtzungszahlungen (z. B. Sozialversicherung).
    • Digitale Dienste: Die Nutzung von E-Mail, sozialen Medien, Film- und Musikstreaming-Diensten sowie z.B. Transportation-Plattformen wird optimiert und vereinfacht.

    „Die digitale IdentitĂ€t ist ein Grundpfeiler, wenn es darum geht, wie Menschen jeden Tag leben, arbeiten und spielen”, sagte Joy Chik, Corporate Vice President Identity bei Microsoft. „Wir glauben, dass die Menschen die Kontrolle ĂŒber ihre digitale IdentitĂ€t und ihre Daten haben sollten. Wir freuen uns sehr auf die erstmalige Zusammenarbeit mit Mastercard und darauf neue, dezentrale IdentitĂ€tsinnovationen zum Leben zu erwecken.”

    Diese Initiative zur „Digitalen IdentitĂ€t“ könnte auch zur Lösung gemeinsamer Herausforderungen beitragen:

    • Integration von IdentitĂ€ten: Mehr als eine Milliarde Menschen, eine Mehrheit davon Frauen, Kinder und FlĂŒchtlinge, werden nicht offiziell anerkannt. Eine digitale IdentitĂ€t kann ihren Zugang zu Gesundheits-, Finanz- und Sozialleistungen verbessern.
    • IdentitĂ€tsprĂŒfung: Eine einzige, wiederverwendbare digitale IdentitĂ€t kann Menschen dabei helfen, mit höherer Effizienz, sicher und reibungsloser mit einem HĂ€ndler, einer Bank, einer Regierungsbehörde und unzĂ€hligen anderen digitalen Dienstleistern zu interagieren.
    • BetrugsprĂ€vention: Eine einzige digitale IdentitĂ€t kann dazu beitragen, Zahlungsbetrug und IdentitĂ€tsdiebstahl in den unterschiedlichsten Formen zu reduzieren.

    Diese Initiative ist das Fundament fĂŒr neue Mastercard-Services mit Microsoft Azure, die in Zusammenarbeit mit Banken, Mobilfunknetzbetreibern und Behörden eingesetzt werden. Dabei bĂŒndeln Microsoft und Mastercard ihre jeweiligen StĂ€rken: Das umfangreiche Know-how von Microsoft im Bereich der IdentitĂ€tstechnologie und die große Erfahrung von Mastercard bei der sicheren Orchestrierung digitaler Interaktionen mit unterschiedlichsten Interessengruppen.

    Weitere Details zu dieser Initiative werden in den kommenden Monaten bekannt gegeben.

    Über Mastercard

    Mastercard (NYSE: MA) ist ein internationales Technologieunternehmen im Zahlungsverkehr. Mit seinem globalen Zahlungsabwicklungsnetzwerk verbindet Mastercard Kartenbesitzer, Banken, HĂ€ndler, Regierungen und Unternehmen in ĂŒber 210 LĂ€ndern und Gebieten. Die Produkte und Leistungen von Mastercard gestalten die alltĂ€glichen HandelsgeschĂ€fte fĂŒr alle Beteiligten einfacher, sicherer und effizienter. Das gilt fĂŒr Einkaufen und Reisen ebenso wie fĂŒr UnternehmensfĂŒhrung und die Verwaltung von Finanzen. Folgen Sie uns auf Twitter @MastercardDE, reden Sie mit im Beyond the Transaction Blog und abonnieren Sie die neuesten Nachrichten im Engagement Bureau.,

    Quelle: MasterCard/ Microsoft

    Über Microsoft

    Microsoft (Nasdaq „MSFT“ @microsoft) ermöglicht die digitale Transformation fĂŒr die Ära einer intelligenten Cloud und eines intelligenten Fortschritts. Die Mission von Microsoft ist es, jeden Menschen und jede Organisation auf dem Planeten dazu zu befĂ€higen, mehr zu erreichen.

    Weitere Informationen zu den dezentralen IdentitÀtsentwicklungen von Microsoft finden unter:

    www.microsoft.com/ownyouridentity.

  • Digitale Lösung – Wirecard stellt Omnichannel-Gutscheinlösung fĂŒr OLYMP zur VerfĂŒgung

    Der MarktfĂŒhrer fĂŒr Herrenhemden setzt europaweit auf diese digitale Lösung

    „Unsere Technologie bietet eine flexible Lösung fĂŒr die Digitalisierung von Zahlungsprozessen“, so Vanda AstfĂ€ller, Head of Sales Consumer Goods bei Wirecard. „Mit OLYMP haben wir einen der fĂŒhrenden deutschen Bekleidungshersteller als Kunden gewonnen, um gemeinsam ein digitales Omnichannel-Gutscheinprogramm zu realisieren. Wir freuen uns sehr darauf, die Zusammenarbeit kĂŒnftig zu erweitern.“

    „Wir sind stĂ€ndig bestrebt, unser Leistungsangebot und unseren Kundenservice weiter auszubauen. Die Integration von Gutschein- und Geschenkkarten stellt dabei nur eine von vielen Möglichkeiten dar“, so Mark Bezner, GeschĂ€ftsfĂŒhrender Gesellschafter der OLYMP Bezner KG. „Der Aufwand fĂŒr die Implementierung sowie laufende Abwicklung wird durch unseren Technologiepartner Wirecard auf ein Minimum reduziert.“

    Digitale Lösung – Wirecard ĂŒbernimmt beim OLYMP Gutscheinprogramm die Aktivierung beim Kauf und kĂŒmmert sich um die Bereitstellung der im Webshop bestellten Gutscheine. Die physischen Gutscheinkarten sind in Deutschland, Italien, den Niederlanden und Österreich verfĂŒgbar. Digitale Gutscheine sind in Deutschland, Belgien, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden und Österreich erhĂ€ltlich. 

    Gutschein- und Geschenkkarten im Einzelhandel werden immer beliebter. Laut dem Forschungs- und Bildungsinstitut EHI gaben 2017 knapp 90 Prozent der großen und 45 Prozent der mittelstĂ€ndischen HĂ€ndler eigene Gutscheinkarten heraus. HĂ€ndler profitierten dadurch von einer erhöhten Kundenbindung, der Gewinnung von Neukunden und mehr Umsatz bei einer reduzierten Umtauschrate. Die Lösungen von Wirecard ermöglichen HĂ€ndlern jeder GrĂ¶ĂŸe die Bereitstellung von digitalen lĂ€nderĂŒbergreifenden Gutscheinkarten-Programmen. 

    Quelle: Wirecard

    https://now.digital/digitalwirtschaft/ecommerce-digital-projekte/wirecard-gewinnt-dhgate-als-neukunden-fuer-den-internationalen-e-commerce/
  • KĂŒnstliche Intelligenz – IT Trend 2019

    KĂŒnstliche Intelligenz – IT Trend 2019

    KĂŒnstliche Intelligenz, Machine Learning und Blockchain werden alltagstauglich 

    – Internet- und mobiler Traffic steigen enorm, Virtual/Augmented Reality hat entscheidenden Anteil

    – Unternehmen mĂŒssen ihre Netzwerke auf gestiegene Anforderungen ausrichten

    Cisco stellt auf Basis aktueller Studien die wichtigsten IT-Trends fĂŒr das Jahr 2019 vor. Dazu zĂ€hlen der Durchbruch von KI/ML, explodierender Internet- und Mobile-Traffic, der zunehmende Einsatz von Blockchain sowie neuartige Unternehmensnetze. â€‹

    In diesem Jahr standen im IT-Bereich die effiziente Datennutzung, die Optimierung und Verwaltung von Multicloud-Umgebungen sowie eine umfassende Sicherheitsarchitektur im Vordergrund. 2019 Ă€ndert sich an diesen Schwerpunkten nur wenig. Sie werden sich aber weiterentwickeln und gleichzeitig mit neuen AnsĂ€tzen erweitert. So mĂŒssen Unternehmen noch schneller Prozesse digitalisieren und neue Technologien nutzen.

    KI und ML werden alltagstauglich 
    KĂŒnstliche Intelligenz und Machine Learning haben sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt. Es gibt inzwischen viele ML-fĂ€hige DatensĂ€tze, die sich mit hoher Rechenleistung und fortschrittlichen Algorithmen bearbeiten lassen. Manche Hedgefonds nutzen sie fĂŒr neue Handelsmodelle, Personalabteilungen wollen mit KI FachkrĂ€fte effizienter gewinnen und halten. 2019 werden intelligente Lösungen den Menschen in immer mehr Bereichen helfen, bessere Entscheidungen zu treffen und effizienter zu arbeiten. 

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    Das Internet expandiert weiter
    Laut dem aktuellen Cisco Visual Networking Index (VNI) nutzen im Jahr 2022 schon 60 Prozent der Weltbevölkerung das Internet. Es wird aber durch die zunehmende Vernetzung alltĂ€glicher Dinge wie Kleidung, HaushaltsgerĂ€te oder Fahrzeuge völlig anders aussehen als heute. IoT-Sensoren werden ĂŒberall sein – etwa in HĂ€fen zur Optimierung und Sicherung der Schifffahrt oder an Auto-ParkplĂ€tzen, um die Umweltbelastung zu reduzieren. Durch die wachsende Vernetzung steigt der weltweite IP-Traffic derzeit jĂ€hrlich um 26 Prozent.

    Video erfordert höhere Bandbreiten
    FĂŒr einen Großteil dieses Datenwachstums sorgt Video, das 2022 bereits 82 Prozent des gesamten IP-Verkehrs ausmacht. Live-Streams nehmen dabei um das 15-fache zu. Auch die Nutzung von Virtual und Augmented Reality steigt. Mit neuer Hardware und mehr Inhalten fĂŒr Konsumenten wird sich der VR/AR-bezogene Datenverkehr innerhalb von fĂŒnf Jahren um das 12-fache erhöhen. Bereits 2019 nimmt der Einsatz von VR in Unternehmen zu, etwa durch Demos, virtuelle „Testfahrten“ oder die Beurteilung von Produkten und Immobilien im Internet.

    Mobiler Datenverkehr wÀchst deutlich
    Der Anteil des mobilen Datenverkehrs am Gesamtvolumen steigt auch 2019 weiter an. GemĂ€ĂŸ Cisco VNI nimmt er zwischen 2017 und 2022 von 12 auf 22 Prozent zu. Da sich 5G noch im Anfangsstadium befindet, werden weiterhin 3G und 4G dominieren. Doch im kommenden Jahr bauen Mobilfunkbetreiber erste Testnetze fĂŒr 5G auf. Viele Experten gehen davon aus, dass große 5G-Implementierungen im Jahr 2020 folgen. Bis dahin sind die nötigen Mobilfunkspektren, Standards und GeschĂ€ftsplĂ€ne ausgearbeitet.

    Neue Einsatzszenarien fĂŒr Blockchain
    Bei Supply Chain Management, Netzwerk, digitalen IdentitĂ€ten und Devisenhandel wird die Blockchain-Technologie weiter expandieren. Bis Ende 2019 setzen wohl alle großen Cloud Service Provider Blockchain-basierte Lösungen kommerziell ein. Zudem dĂŒrfte die Technologie dann ein wesentlicher Bestandteil der meisten KI- und IoT-Angebote sein. Schon heute gibt es Blockchain-Piloten zum Nachweis, dass Mineralien aus konfliktfreien Quellen stammen, zur BekĂ€mpfung von Kinderhandel oder zum Verkauf von Energie. Im kommenden Jahr entstehen zahlreiche weitere Einsatzszenarien.

    Unternehmen mĂŒssen ihre Netzwerke neu aufstellen
    2019 mĂŒssen viele Unternehmen ihre Netzwerke umgestalten. Die aktuellen Infrastrukturen wurden nicht fĂŒr die BedĂŒrfnisse der nĂ€chsten Jahre entwickelt. Immer mehr GerĂ€te, höhere Bandbreiten und grĂ¶ĂŸere AngriffsflĂ€chen ĂŒberfordern herkömmliche, manuelle Management-Prozesse. Um jedes GerĂ€t ĂŒberall und jederzeit zu verwalten, sind bislang eigenstĂ€ndige Netzwerke in eine Multi-Domain-Architektur zu integrieren. Diese muss hochgradig automatisiert sein, Aktionen vorhersehen, sich selbst optimieren und die Sicherheit priorisieren.

    Quelle: CISCO

    https://now.digital/digitalwirtschaft/studie/kuenstliche-intelligenz-im-handel-neue-ki-studie/
  • KĂŒnstliche Intelligenz im Handel – neue KI Studie

    KĂŒnstliche Intelligenz im Handel – neue KI Studie

    Berlin, 17. Dezember 2018 – Wieviel ist KĂŒnstliche Intelligenz (KI) im Handel wert und wo liegen die Wachstumschancen?

    Eine neue Studie des Capgemini Research Institute errechnet ein 300+ Milliarden US-Dollar Potenzial fĂŒr HĂ€ndler, die ihre aktuellen KI-Anwendungen skalieren und erweitern. Bisher ist das allerdings nur bei 1 Prozent der beobachteten AnwendungsfĂ€lle möglich. Im Rahmen der Studie “Retail superstars: How unleashing AI across functions offers a multi-billion dollar opportunity” wurden 400 global tĂ€tige Handelsunternehmen befragt, die KI-Anwendungen bereits in unterschiedlichen Reifegraden einsetzen und gemeinsam 23 Prozent des Umsatzes im globalen Einzelhandelsmarkt reprĂ€sentieren.

    Achim Himmelreich, globaler Leiter Customer Engagement fĂŒr KonsumgĂŒter und Handel bei Capgemini, meint: â€žDie HĂ€ndler weltweit scheinen nun zu wissen, wie wichtig KI fĂŒr ihre zukĂŒnftige WettbewerbsfĂ€higkeit sein wird. Das Bewusstsein ist da und erste Schritte wurden eigeleitet. Der großflĂ€chige Einsatz in der Praxis ist jetzt der nĂ€chste Meilenstein. Vor allem aber sollten HĂ€ndler der Versuchung widerstehen, nur kurzfristige Renditeziele zu verfolgen und dabei Kunden – vor allen Dingen im Sinne langfristiger Kundenbindndung –  aus dem Blick zu verlieren. Laut unserer Studie legt der Großteil der Unternehmen bei KI vor allem Wert auf Kosten, Daten und Return on Invest (ROI), statt zu beobachten, welche Steine sie ihren Kunden damit in den Weg legen. Langfristig werden sich loyale Kunden wesentlich nachhaltiger in finanziellen Kennziffern niederschlagen.“

    Wesentliche Erkenntnisse der Studie sind:

    • Mehr als ein Viertel (28 Prozent) der HĂ€ndler verwenden heutzutage KI: Dies entspricht einem deutlichen Anstieg von 17 Prozent im Jahr 2017, seit 2016 hat sich dieser Prozentsatz versiebenfacht (4 Prozent).
    • KI schafft ArbeitsplĂ€tze, die Verluste sind bisher ĂŒberschaubar: 71 Prozent der HĂ€ndler geben an, dass KI heute ArbeitsplĂ€tze schafft, wobei sich ĂŒber zwei Drittel (68 Prozent) dieser Jobs auf einem recht erfahrenen Niveau bewegen. Dagegen erklĂ€rten 75 Prozent, dass KI bislang keinerlei ArbeitsplĂ€tze in ihrer Organisation ersetzt habe. Diejenigen die sagten, dass ArbeitsplĂ€tze eingespart wurden, schĂ€tzen die Zahl auf 25 oder weniger.
    • KI fĂŒhrt zu weniger Kundenbeschwerden und höheren UmsĂ€tzen: HĂ€ndler sind sich bemerkenswert einig bezĂŒglich des Einflusses von KI auf die Kundenbeziehung und UmsĂ€tze: WĂ€hrend die Erwartungen seit 2017 sanken, erwarten 98 Prozent der Befragten, die KI in kundennahen Funktionen einsetzen, bis zu 15 Prozent weniger Kundenbeschwerden, wĂ€hrend 99 Prozent der Befragten einen Anstieg der UmsĂ€tze von bis zu 15 Prozent erwarten. Das ist ein bedeutender Sprung seit 2017, als die Antworten von „Null“ ĂŒber „15 Prozent Wachstum“ bis hin zu „ich weiß es nicht“ reichten.

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    Um die Chancen fĂŒr zukĂŒnftiges Wachstum, wie den erwarteten Nutzen und eine realistische Umsetzung, zu berechnen, analysierte das Capgemini Research Institute 43 AnwendungsfĂ€lle fĂŒr KI mit folgendem Ergebnis:

    Nur wenige Handelsunternehmen können tatsĂ€chlich Milliarden einsparen: Laut der Studie können EinzelhĂ€ndler in der Zukunft 300+ Milliarden US-Dollar einsparen, indem sie die KI-Anwendungen ĂŒber die gesamte Lieferkette hinweg skalieren. Bei der PrĂŒfung aller aktiven KI-Anwendungen zeigte sich jedoch, dass nur 1 Prozent dieser Projekte fĂŒr eine Implementierung an mehreren Standorten oder bei einer vollstĂ€ndigen, flĂ€chendeckenden Implementierung geeignet ist.

    Mangelnder Fokus auf einfache, kundenorientierte Implementierungen: Diese mangelnde Skalierbarkeit beruht wahrscheinlich darauf, dass HĂ€ndler sich auf komplexere Projekte mit höherer Rendite konzentrieren. EinzelhĂ€ndler, die KI anwenden, arbeiten acht Mal hĂ€ufiger an Projekten mit hoher KomplexitĂ€t als an „quick wins“, die einfacher zu skalieren sind. Bei den bisherigen Implementierungen fehlt zudem der Fokus auf die Benutzerfreundlichkeit: Treibende KrĂ€fte hinter den derzeitigen KI-Implementierungen sind Kosten (62 Prozent) und ROI (59 Prozent), wĂ€hrend die Kundenerfahrung (10 Prozent) und die bekannten Kunden „pain points“ (7 Prozent) erheblich niedrigere PrioritĂ€t haben.

    Enormes Potenzial fĂŒr die KI im Betrieb: Heute sind nur 26 Prozent der KI-AnwendungsfĂ€lle auf den Betrieb ausgelegt, die aber hinsichtlich der Renditen zu den profitabelsten gehören. Zu den herausragenden Beispielen zĂ€hlen die Verwendung von AI fĂŒr Beschaffungsaufgaben (rund 7,9 Prozent ROI), die Verwendung von Bilderkennungsalgorithmen zur Diebstahlerfassung im GeschĂ€ft (7,9 Prozent) und die Optimierung der Supply-Chain-Routenplanung (7,6 Prozent). Eine digitale und optimierte Lieferkette bietet große Chancen, da KI hier deutlich mehr Effizienz bringt.

    EinzelhĂ€ndler sind realistischer in Bezug auf ihre Bereitschaft fĂŒr KI

    Nun, wo KĂŒnstliche Intelligenz in der Praxis angekommen ist, sind auch die Unternehmen realistischer, was ihre eigene Bereitschaft dafĂŒr angeht. WĂ€hrend im Jahr 2017 noch 78 Prozent behaupteten, dass sie ĂŒber die fĂŒr die Implementierung der KI erforderlichen FĂ€higkeiten verfĂŒgen, sind es heute nur noch 53 Prozent. Mehr als acht von zehn EinzelhĂ€ndlern waren 2017 zuversichtlich, dass ihr Datenökosystem fĂŒr die Implementierung der KI bereit ist. In der aktuellen Studie ist dieser Wert auf 55 Prozent gefallen. Der Anteil von Organisationen, die angeblich eine Roadmap fĂŒr die KI-Implementierung haben, ist von 81 Prozent im Jahr 2017 auf nur noch 36 Prozent gesunken.

    Die Studie steht hier zum Download bereit.

    Forschungsmethodik

    Das Capgemini Research Institute befragte im August 2018 400 FĂŒhrungskrĂ€fte von EinzelhĂ€ndlern in den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, China, Indien, Italien, Spanien, Schweden und den Niederlanden. Alle Befragten gaben an, dass sie KI-AnwendungsfĂ€lle in verschiedenen Reifegraden ĂŒber eine Reihe von Einzelhandelssektoren und LĂ€ndern hinweg implementieren. Im Oktober 2018 fĂŒhrte Capgemini eine umfangreiche SekundĂ€rforschung durch, die sich auf die 250 umsatzstĂ€rksten EinzelhĂ€ndler konzentrierte. Die Umsatzzahlen wurden aus den bei Bloomberg fĂŒr 2017 veröffentlichten Einnahmen ermittelt.Die Stichprobe stellt eine Mischung aus EinzelhĂ€ndlern dar, die in mehreren Teilbereichen und Regionen des Einzelhandels tĂ€tig sind.

    Über Capgemini

    Capgemini ist einer der weltweit fĂŒhrenden Anbieter von Management- und IT-Beratung, Technologie-Services und Digitaler Transformation. Als ein Wegbereiter fĂŒr Innovation unterstĂŒtzt das Unternehmen seine Kunden bei deren komplexen Herausforderungen rund um Cloud, Digital und Plattformen. Auf dem Fundament von 50 Jahren Erfahrung und umfangreichem branchenspezifischen Know-how hilft Capgemini seinen Kunden, ihre GeschĂ€ftsziele zu erreichen. HierfĂŒr steht ein komplettes Leistungsspektrum von der Strategieentwicklung bis zum GeschĂ€ftsbetrieb zur VerfĂŒgung. Capgemini ist ĂŒberzeugt davon, dass der geschĂ€ftliche Wert von Technologie durch Menschen entsteht. Die Gruppe ist ein multikulturelles Unternehmen mit 200.000 Mitarbeitern in ĂŒber 40 LĂ€ndern, das 2017 einen Umsatz von 12,8 Milliarden Euro erwirtschaftet hat.

    Mehr unter www.capgemini.com/dePeople matter, results count.

    Über das Capgemini Research Institute

    Das Capgemini Research Institute[1] ist Capgeminis hauseigener Think-Tank in digitalen Angelegenheiten. Das Institut veröffentlicht Forschungsarbeiten ĂŒber den Einfluss digitaler Technologien auf große Unternehmen. Das Team greift dabei auf das weltweite Netzwerk von Capgemini-Experten zurĂŒck und arbeitet eng mit akademischen und technologischen Partnern zusammen. Das Institut hat Forschungszentren in Großbritannien, Indien und den USA.

    Quelle: Capgemini Research

    [1] Das „Digital Transformation Institute“ wurde kĂŒrzlich in „Capgemini Research Institute“ umbenannt.

    https://now.digital/digitalwirtschaft/ecommerce-trend-amazon-scout-und-amazon-ar-view-bietet-kunden-visuelle-entdeckungsreise-an/
  • Datenschutzregulierung prĂ€gte die Digitalbranche 2018 am stĂ€rksten – BVDW-Studie:

    Datenschutzregulierung prĂ€gte die Digitalbranche 2018 am stĂ€rksten – BVDW-Studie:

    Datenschutzregulierungen wie die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) oder die drohende E-Privacy-Verordnung hatten 2018 im Vergleich zu anderen Entwicklungen den grĂ¶ĂŸten Einfluss auf die Digitale Wirtschaft in Deutschland. Im kommenden Jahr wird das Thema der Branche KĂŒnstliche Intelligenz (KI) sein. Das geht aus den Ergebnissen einer Umfrage des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. unter 247 Digitalexperten aus Mitgliedsunternehmen hervor.

    Die DSGVO hat im Mai dieses Jahres ein Branchenbeben ausgelöst: Eine im Juli veröffentlichte BVDW-Mitgliederumfrage zeigt, dass fast jedes zweite Unternehmen wegen der DSGVO seine digitalen AktivitĂ€ten eingeschrĂ€nkt hatte. Die aktuelle Mitgliederumfrage belegt, dass es sich dabei nicht um eine temporĂ€re Erscheinung handelt. Nach den Entwicklungen mit dem grĂ¶ĂŸten Einfluss auf das eigene GeschĂ€ftsmodell gefragt, geben 60 Prozent der BVDW-Mitglieder das Thema Datenschutzregulierung an. Mit großem Abstand folgen auf den PlĂ€tzen zwei und drei Programmatic Advertising (43 Prozent) und KI (24 Prozent). BVDW-PrĂ€sident Matthias Wahl (RMS): „Vor allem wegen unklarer Formulierungen der DSGVO und sich widersprechender Vorgaben hatte es sogar die im Umgang mit Daten erfahrene Digitalbranche schwer, sich auf die Regulierung einzustellen. Inhaltliche Entwicklungen und Innovationen sind dadurch viel zu stark in den Hintergrund gerĂŒckt. Dieser Themenkomplex wird unsere Branche noch lange beschĂ€ftigen.“ Obwohl die DSGVO medial und in den Unternehmen selbst stark prĂ€sent war, ist Datenschutzregulierung aus Sicht von 43 Prozent der befragten Digitalexperten die am stĂ€rksten unterschĂ€tzte Entwicklung in 2018 – gefolgt von KI (22 Prozent), digitalen Sprachassistenten (17 Prozent) und digitaler Ethik (15 Prozent).

    Branchentrends 2019: KĂŒnstliche Intelligenz und Datenschutz-regulierung

    45 Prozent der Befragten identifizieren KI als die Entwicklung, die die Digitalbranche in 2019 am stĂ€rksten beeinflussen wird. Das deckt sich mit den Ergebnissen einer im September zur DMEXCO veröffentlichten Mitgliederumfrage des BVDW, nach der die Digitalbranche KI ein Umsatzpotenzial von 22 Prozent bescheinigt. „KĂŒnstliche Intelligenz ist weit mehr als eine technische Neuerung. Sie ist vielmehr eine Art Basisinnovation, die NĂ€hrboden ist fĂŒr viele neue GeschĂ€ftsmodelle“, erklĂ€rt BVDW-PrĂ€sident Wahl. Ebenso relevant wie KI bleibt in 2019 das Thema Datenschutzregulierung mit Stimmen von 45 Prozent der Experten. Weitere wichtige Trends sind Programmatic Advertising (43 Prozent), digitale Sprachassistenten (17 Prozent) und Recruitment (16 Prozent).

    WeiterfĂŒhrende Links

    Quelle: BVDW

    https://now.digital/digitalwirtschaft/payment-digital-projekte/mobiles-bezahlen-sparkassen-kunden/
  • Online Handel beschert Österreichischen Post eine Rekord Zustellung.

    672.000 PAKETE AN EINEM TAG – NEUER ALLZEITHÖCHSTWERT AM 17. DEZEMBER

    Der boomende Online-Handel und das gute WeihnachtsgeschĂ€ft lassen die Paketmengen bei der Post steigen: Nach der Rekordmenge nach dem Cyber-Monday mit 605.000 Paketen an einem Tag wurde dieser Wert am Montag, den 17. Dezember, mit einem neuen Allzeit-Hoch noch einmal bei weitem ĂŒbertroffen: 672.000 Pakete wurden allein an diesem Tag von der Post österreichweit verteilt – und das trotz stetig steigender Konkurrenz am Paketmarkt.

    Damit alle Pakete und Weihnachtsgeschenke rechtzeitig unter dem Christbaum landeten, arbeiteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Österreichischen Post in der Vorweihnachtszeit auf Hochtouren. Ein Anstieg der Mengen war bereits ab Oktober spĂŒrbar. Transportiert die Österreichische Post im Jahresschnitt rund 360.000 Pakete tĂ€glich, waren in der Vorweihnachtszeit Tageswerte mit durchschnittlich 540.000 StĂŒck erreicht.
    Quelle: Post.at

    Patrick Upmann - Interim- und Projekt Management

  • Retouren – entgangener Umsatz, und hohe Personal- und Prozesskosten

    Jeder achte Online-Kauf wird zurĂŒckgeschickt

    • JĂŒngere schicken rund jede fĂŒnfte Bestellung zurĂŒck
    • Frauen senden mehr EinkĂ€ufe zurĂŒck als MĂ€nner
    • Widerrufsfrist bei online bestellter Ware betrĂ€gt in den meisten FĂ€llen 14 Tage

    Berlin, 27. Dezember 2018 
    Einmal hin und wieder zurĂŒck: Jeder achte Online-Kauf (12 Prozent) in Deutschland wird zurĂŒckgeschickt. Vor zwei Jahren waren es noch 10 Prozent. Das hat eine reprĂ€sentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.054 Online-KĂ€ufern ergeben. Demnach schickt ein Drittel der Online-KĂ€ufer (32 Prozent) höchstens jeden zehnten Einkauf zurĂŒck. Jeder Vierte (27 Prozent) sendet 10 bis 25 Prozent aller Online-Bestellungen zurĂŒck. Und 14 Prozent aller Befragten lassen sogar mehr als 25 Prozent aller EinkĂ€ufe zurĂŒckgehen. „Die Retourequoten sind gerade in speziellen Warengruppen wie bei Kleidung enorm hoch und steigen von Jahr zu Jahr“, sagt Bitkom-Expertin Julia Miosga. FĂŒr die Online-HĂ€ndler gehörten Retouren zwar zum Alltag. „Oft ist die Aufbereitung zum Wiederverkauf von zurĂŒckgeschickter Ware mit viel Aufwand verbunden: Retouren bedeuten fĂŒr die Anbieter schließlich nicht nur einen entgangenen Umsatz, sie verursachen auch Personal- und Prozesskosten, um die Retoure zu prĂŒfen und in den Lagerbestand zurĂŒckzufĂŒhren.“ Die meisten Retouren bringen die 14- bis 29-jĂ€hrigen Online-Shopper auf den Weg: Bei ihnen landen satte 18 Prozent aller Online-Bestellungen wieder beim Versender. Auch Frauen schicken mit 15 Prozent und damit jedem siebten Einkauf ĂŒberdurchschnittlich viel zurĂŒck. MĂ€nner geben nicht einmal jeden zehnten Einkauf zur Retoure (9 Prozent).

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    Um die Anzahl der Retouren zu reduzieren, wĂŒrden viele Online-Shops bereits auf detaillierte Produktinformationen oder digitale Möglichkeiten wie das Angebot eines Live-Chats zur Kundenberatung setzen. „Je mehr Information es zu einem Artikel gibt, desto besser kann der Kunde das Produkt einschĂ€tzen und desto weniger gibt es beim Öffnen des Pakets böse Überraschungen. Viele HĂ€ndler geben bei Kleidung mittlerweile etwa nicht nur die reinen GrĂ¶ĂŸen an, sondern auch, wie die Ware ausfĂ€llt“, so Miosga. Auch 360-Grad-Bilder, Nahaufnahmen und auch Videos könnten dem KĂ€ufer ein Produkt besser vermitteln. „Viele HĂ€ndler fragen außerdem aktiv nach Feedback des Kunden oder belohnen ehrliche Artikelbewertungen mit Vorteilen beim nĂ€chsten Einkauf.“

    Allerdings lassen sich so kaum alle RĂŒckgaben verhindern. Jeder zweite Online-Shopper (51 Prozent) gibt an, Waren im Internet hin und wieder mit der festen Absicht zu bestellen, diese wieder zurĂŒckzuschicken, etwa um Kleidung in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen auszuprobieren: 28 Prozent tun dies selten, 17 Prozent manchmal und 6 Prozent sogar regelmĂ€ĂŸig.

    Bitkom-Tipp zur Retoure: 

    Online bestellte Waren dĂŒrfen in den meisten FĂ€llen innerhalb der gesetzlichen Widerrufsfrist binnen 14 Tagen zurĂŒckgeschickt werden. Am besten sollte der Widerruf mit einem Satz schriftlich in einem formlosen Schreiben erklĂ€rt werden. Eine BegrĂŒndung braucht es nicht. Bestimmte Waren unterliegen aber besonderen Bedingungen. CDs mĂŒssen etwa noch in der Schutzfolie sein. Die Portokosten muss der KĂ€ufer eventuell selbst tragen. Darauf muss aber bereits in der Widerrufsbelehrung hingewiesen werden. Die meisten Online-Shops handhaben die Retoure aber Ă€ußerst kulant.

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    Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research T im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgefĂŒhrt hat. Dabei wurden 1.086 Internetnutzer ab 14 Jahren, darunter 1.054 Online-KĂ€ufer, befragt. Die Umfrage ist reprĂ€sentativ. Die Fragstellungen lauteten: „Wie viel Prozent Ihrer Online-EinkĂ€ufe schicken sie zurĂŒck?“ und „Wie hĂ€ufig bestellen Sie Waren im Internet, obwohl Sie bereits die Absicht haben, diese wieder zurĂŒckzuschicken (z. B. Kleidung in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen zum Ausprobieren)?“.

    Quelle: Bitkom

    https://now.digital/digitalwirtschaft/mobile-payment-apple-pay-als-motivation/

  • Mobile Payment – Apple Pay als Motivation

    Bezahlen mit dem Smartphone in Deutschland

    • Bitkom erwartet mit dem Start von Apple Pay Schub fĂŒr mobiles Bezahlen
    • Bereits heute gibt es zahlreiche Angebote von Tech-Unternehmen, Banken, Sparkassen und Startups

    Berlin, 11. Dezember 2018 – Die Mehrheit der BundesbĂŒrger erwartet einen Durchbruch fĂŒr das elektronische Bezahlen in den kommenden Jahren. Bereits heute geht nur noch jeder fĂŒnfte BundesbĂŒrger (21 Prozent) davon aus, dass auch in 20 Jahren hierzulande Bargeld noch das dominierende Zahlungsmittel sein wird. Jeder Dritte (35 Prozent) glaubt dagegen, dass es damit bereits spĂ€testens in 10 Jahren vorbei ist. „Nach Google Pay sind mit dem Start von Apple Pay seit heute in Deutschland zwei internationale Player fĂŒr das mobile Bezahlen auch im deutschen Markt aktiv“, sagt Julian Grigo, Bereichsleiter Digital Banking & Financial Services beim Digitalverband Bitkom. „Daneben gibt es auch bei Sparkassen und Banken eigene Initiativen. Und auch Startups und der Handel arbeiten an eigenen Lösungen. Damit gibt es immer mehr Möglichkeiten fĂŒr die Kunden, mobile Bezahldienste an der Ladenkasse zu nutzen. Sicher ist deshalb: Mobiles Bezahlen wird sich auch in Deutschland Schritt fĂŒr Schritt etablieren.“

    Nach einer Bitkom-Umfrage sagen 3 von 5 Smartphone-Nutzern (59 Prozent), dass sie ihren Einkauf nie mit dem Smartphone bezahlen. WĂ€hrend in NachbarlĂ€ndern wie DĂ€nemark das Bezahlen mit dem Smartphone schon seit Jahren weit verbreitet ist, sind viele BundesbĂŒrger noch zurĂŒckhaltend. Smartphone-Nutzer, die auf das Bezahlen mit dem Smartphone grundsĂ€tzlich verzichten, nennen als Hauptgrund Sicherheitsbedenken. 6 von 10 (61 Prozent) sorgen sich, dass Hacker auf diese Weise auf ihr Konto zugreifen könnten. 30 Prozent geben an, der Bezahlvorgang mit dem Smartphone sei ihnen zu kompliziert und 13 Prozent finden, das Bezahlen mit dem Smartphone dauere zu lange. 8 Prozent beklagen, dass sich die Mitarbeiter an den Kassen nicht mit dem Smartphone-Bezahlen auskennen. 6 Prozent sagen, dass in den von ihnen besuchten GeschĂ€ften ein Bezahlen mit Smartphone nicht möglich ist.

    Bitkom fordert elektronische Bezahlmöglichkeit in jedem Laden und Restaurant

    Bitkom setzt sich fĂŒr eine gesetzlich garantierte Wahlfreiheit der Kunden an der Kasse ein. „Wir wollen, dass man ĂŒberall mindestens eine gĂ€ngige elektronische Bezahlmöglichkeit nutzen kann. Egal ob im GeschĂ€ft, Restaurant und Bar oder auch am Ticketautomaten – kurz: an jedem Point-of-Sale“, sagt Banking-Experte Grigo. Davon wĂŒrden Kunden, Gastronomen, HĂ€ndler und der Staat gleichermaßen profitieren. Kontaktloses Bezahlen sei schneller als das Hantieren mit Wechselgeld und damit ein wirksames Mittel gegen Warteschlangen. Zudem bringe elektronisches Bezahlen HĂ€ndlern mehr Umsatz, etwa durch den Einsatz von einfachen und komfortablen Kundenbindungsprogrammen. Zugleich könnten HĂ€ndler ihre Buchhaltung direkt an die Bezahlsysteme anschließen. Da es dank elektronischen Bezahlens schwieriger wird, sich der Besteuerung zu entziehen, werde die Schattenwirtschaft eingeschrĂ€nkt und das Steueraufkommen steigen. 

    Das vollstĂ€ndige Positionspapier „Bitkom-Thesen zur Wahlfreiheit beim Bezahlen“ steht zum Download bereit.

    Hinweis zur Methodik:  Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverband Bitkom durchgefĂŒhrt hat. Dabei wurden 1.006 BundesbĂŒrger ab 14 Jahren telefonisch befragt. 

    Quelle: Bitkom

  • Netto Kunden können in rund 4.200 Filialen ihre EinkĂ€ufe mit PayPal bezahlen

    now.digital by Patrick Upmann. Interim Manager und agiles Projektmanagement

    Ab sofort bundesweit bei Netto Marken-Discount mit PayPal bezahlen

    MaxhĂŒtte-Haidhof, am 03. Dezember 2018 – Bei Netto Marken-Discount wird das bargeldlose Bezahlen jetzt noch bequemer und sicherer: Ab sofort können Netto-Kunden in allen rund 4.200 Filialen ihre EinkĂ€ufe auch mit PayPal bezahlen. Mit nur wenigen Klicks lĂ€sst sich die kostenlose Netto-App mit dem PayPal-Konto verbinden. Damit steht hunderttausenden Netto-App-Nutzern nun eine weitere sichere und vielseitig einsetzbare In-App-Zahlungsmethode zur VerfĂŒgung.

    Bei Netto mit PayPal bezahlen: So funktioniert es
    Ab sofort können Netto-Kunden ihre EinkÀufe bundesweit auch mit PayPal bargeldlos bezahlen. Und das funktioniert ganz einfach: Kunden können ihr persönliches Benutzerkonto in der Netto-App mit wenigen Klicks entweder mit einem bereits bestehenden PayPal-Konto verbinden oder sich kostenlos bei PayPal anmelden. Nach dem Einkauf lassen sich sowohl die Rechnungen in der Netto-App unkompliziert verwalten als auch die Zahlungen im PayPal-Konto einsehen. Mit PayPal als Bezahlmethode erweitert Netto Marken-Discount erneut die Mobile Payment-FunktionalitÀt seiner mehrfach ausgezeichneten App und setzt im Lebensmitteleinzelhandel in diesem Bereich einen neuen Standard.

    Schneller, bequemer, sicherer: Eine starke Partnerschaft mit vielen Vorteilen
    PayPal ist mit 20,5 Millionen Kunden in Deutschland ein etablierter Online-Zahlungsdienstleister. Viele HĂ€ndler setzen fĂŒr ihre Zahlungsabwicklung im Online-Shop auf die Bezahllösungen von PayPal. Netto Marken-Discount erweitert das In-App-Zahlungsangebot nun um eine weitere sichere und bequeme Lösung und bringt als erster LebensmitteleinzelhĂ€ndler PayPal auch an den POS.

    „Das bargeldlose Bezahlen mit der Netto-App bietet unseren Kunden hohe FlexibilitĂ€t und schnelle AblĂ€ufe beim Einkauf. Wir sind stolz, als erster LebensmitteleinzelhĂ€ndler Deutschlands das mobile Bezahlen fĂŒr Millionen von Kunden noch leichter und vor allem sicherer anzubieten“, so Stefanie Adler, Netto Unternehmenskommunikation.

    Bargeldlos bezahlen mit der Netto-App: Vielseitig und kinderleicht
    Bereits seit Mai 2013 ermöglicht die Netto-App das bargeldlose Bezahlen an den Kassen des EinzelhĂ€ndlers. FĂŒr die Bezahlung des Einkaufs via Smartphone oder Smartwatch wird eine individuelle Nutzer-ID generiert und dem Kassierer mitgeteilt. Daraufhin wird der Betrag einfach vom hinterlegten Konto abgebucht – und ab sofort sogar ĂŒber das PayPal-Konto. Exklusiv in der App verfĂŒgbare Gutscheine oder Spar-Coupons können direkt beim Bezahlvorgang eingelöst werden. Zudem können Netto-Kunden an einem mobilen Bonusprogramm teilnehmen. Die Netto-App wurde dank ihres Serviceanspruchs und der innovativen technischen Lösungen bereits zweimal mit dem renommierten Retail Technology Award (RETA) in der Kategorie „Best Consumer Experience“ ausgezeichnet.

    Auch im Netto Online-Shop mit PayPal bezahlen
    Neben dem bargeldlosen Bezahlen per App können Netto-Kunden ab sofort auch im Online-Shop von Netto Marken-Discount mit PayPal bezahlen. Mehr Informationen zum Thema unter www.netto-online.de/mobilesbezahlen.


    Netto Marken-Discount im Profil:
    Netto Marken-Discount gehört mit rund 4.200 Filialen, rund 75.150 Mitarbeitern, wöchentlich 21 Millionen Kunden und einem Umsatz von 13,1 Milliarden Euro zu den fĂŒhrenden Unternehmen in der Lebensmitteleinzelhandelsbranche. Mit rund 5.000 Artikeln und einem Schwerpunkt auf frischen Produkten verfĂŒgt Netto Marken-Discount ĂŒber die grĂ¶ĂŸte Lebensmittel-Auswahl in der Discountlandschaft. Als Premium Partner der kostenlosen DeutschlandCard profitieren Netto-Kunden bei jedem Einkauf von dem Multipartner-Bonusprogramm.
    Die Übernahme von Verantwortung gehört zur Netto-Unternehmenskultur – dabei setzt das Handelsunternehmen auf vier Schwerpunkte: Gesellschaftliches und soziales Engagement, faire Zusammenarbeit mit Mitarbeitern und Lieferanten, schonender Umgang mit Ressourcen sowie die Ausrichtung der Einkaufsstrategie an Nachhaltigkeitsaspekten. Netto ist Partner des WWF Deutschland: Neben dem Ausbau und der Förderung des nachhaltigeren Eigenmarkensortiments arbeitet Netto außerdem entlang von acht Schwerpunktthemen daran, den eigenen ökologischen Fußabdruck weiter zu reduzieren. Im Rahmen seines nachhaltigen Engagements unterstĂŒtzt Netto zum Beispiel auch die Spendeninitiative „Deutschland rundet auf“. Mit ĂŒber 4.900 Auszubildenden zĂ€hlt das Unternehmen zudem zu den wichtigsten Ausbildungsbetrieben des deutschen Einzelhandels und besetzt FĂŒhrungspositionen bevorzugt mit engagierten Mitarbeitern aus den eigenen Reihen.

    Quelle: netto / Paypal

    https://now.digital/digitalwirtschaft/payment-digital-projekte/mobile-payment-ehi-verbraucherstudie/