Kategorie: Car

Car -die Automobilindustrie, oft auch als „Car Industrie“ bezeichnet, durchläuft gegenwärtig eine signifikante Transformation, getrieben durch Fortschritte wie vernetzte Fahrzeuge, autonomes Fahren und Elektrifizierung. In diesem Wandel spielen Daten eine zentrale Rolle. Sie bieten nicht nur neue Geschäftsmöglichkeiten, sondern sind auch kritisch für die Sicherheit und Effizienz moderner Fahrzeuge. Hier kommt die Data Governance ins Spiel.

Data Governance beinhaltet die Prozesse, Richtlinien und Technologien, die sicherstellen, dass Daten in einem Unternehmen auf konsistente und sichere Weise erfasst, gespeichert, genutzt und verwaltet werden. In der Automobilindustrie ist dies von entscheidender Bedeutung. Moderne Fahrzeuge generieren riesige Mengen an Daten, von Sensordaten, die für autonomes Fahren benötigt werden, bis hin zu Verbraucherdaten, die das Nutzererlebnis verbessern können.

Ein effektiver Data Governance-Rahmen in der Automobilindustrie stellt sicher, dass:

  1. Datenqualität gewährleistet ist, was für die Sicherheit autonomer und vernetzter Fahrzeuge unerlässlich ist.
  2. Datenschutz und -sicherheit werden eingehalten, um das Vertrauen der Verbraucher zu gewinnen und gesetzliche Vorgaben zu erfüllen.
  3. Daten auf eine Weise genutzt werden, die regulatorische Anforderungen erfüllt und dabei hilft, rechtliche Risiken zu minimieren.

Zudem ermöglicht die effiziente Verwaltung und Analyse von Daten neue Geschäftsmodelle, etwa durch personalisierte Dienste oder vorhersagbare Wartungsmodelle.

Insgesamt ist die Verbindung zwischen der Automobilindustrie und Data Governance von entscheidender Bedeutung. Während Fahrzeuge immer datenintensiver werden, gewährleistet eine solide Data Governance, dass die Industrie das volle Potenzial dieser Daten ausschöpfen kann, ohne dabei Kompromisse bei Sicherheit, Datenschutz und Compliance einzugehen.

  • Datenbasierte Plattform-Partnerschaften mit Branchen wie Logistik oder Beherbergung schaffen neue Mobilitätserlebnisse

    Datenbasierte Plattform-Partnerschaften mit Branchen wie Logistik oder Beherbergung schaffen neue Mobilitätserlebnisse

    Bis 2025 „Over the Air“-Software-Updates für alle Modelle und weltweit 20 Millionen Fahrzeugregistrierungen in den „Connected Car Services“ (CCS) des Konzerns. Intern entwickeltes und extrem schnelles „Connected Car Operating System“ (ccOS) wird personalisierte Dienste bieten.Datenbasierte Plattform-Partnerschaften mit Branchen wie Logistik oder Beherbergung schaffen neue Mobilitätserlebnisse

    Kombination von Hardware- und Software-Technologien soll Fähigkeiten des Konzerns stärken und seine führende Rolle bei der Zukunftsmobilität untermauern. Neues globales Softwarezentrum zur Entwicklung von softwaredefinierten Mobilitätsformen und -lösungen, die über den Fahrzeugmarkt hinausgehen und den Mobilitäts- und Logistikmarkt miteinbeziehen. Investitionen von 18 Billionen Won bis 2030 in das neue Softwarezentrum und die R&D-Zentrale, um die Entwicklungsfähigkeiten im Bereich softwaredefinierter Fahrzeuge (SDV) zu stärken

    Die Hyundai Motor Group mit ihren Mobilitätsmarken Hyundai, Genesis und Kia hat heute eine neue globale Strategie angekündigt, durch die alle Fahrzeuge des Konzerns bis 2025 zu software-definierten Fahrzeugen (SDVs, Software Defined Vehicles) werden. Die Initiative, mit der die Gruppe auf diesem Gebiet eine branchenweit führende Rolle übernehmen will, wurde im Rahmen eines globalen Online-Forums mit dem Titel „Unlock the Software Age“ vorgestellt. Sie soll eine neue Mobilitätsära einleiten, die den Kunden die Freiheit gibt, jederzeit und überall Upgrades ihrer Fahrzeuge hinsichtlich deren Performance und Funktionalität durchzuführen. Mithilfe der sich ständig weiter entfaltenden Softwaretechnologie will der Konzern das Kundenerlebnis über die gesamte Fahrzeuglebensdauer transformieren.

    Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung der Mobilitäts- und Softwaretechnologie wird die Hyundai Motor Group sicherstellen, dass alle Modelle, auch bereits gekaufte, auf dem neuesten Stand bleiben. So können Fahrzeugfunktionen, die die Sicherheit, den Komfort, die Konnektivität oder das Fahrverhalten betreffen, per drahtlosem „Over the Air“-Software-Update (OTA) aktualisiert werden. Bis 2025 werden alle Fahrzeuge des Konzerns unter anderem auf Basis des intern entwickelten Betriebssystems „Connected Car Operating System“ (ccOS) für OTA-Software­Updates ausgerüstet sein.

    Der Konzern rechnet damit, dass bis 2025 weltweit 20 Millionen Fahrzeuge für seine „Connected Car Services“ (CCS) registriert sein werden. Die hochmodernen Telekommunikationsfunktionen der vernetzten Fahrzeuge schaffen neue Möglichkeiten und bieten den Kunden personalisierte Dienste wie zum Beispiel Software-Abonnements.

    Die Connected-Car-Daten werden darüber hinaus mit den zukünftigen Mobilitätslösungen der Hyundai Motor Group vernetzt. Dazu gehören elektrische Spezialfahrzeuge (Purpose Built Vehicles, PBVs), hochentwickelte Luftmobilität (Advanced Air Mobility, AAM), Robotaxis und Roboter. Über eine neue Datenplattform werden durch die Verknüpfung und Verarbeitung der verschiedenen Daten, die während des gesamten Fahrzeuglebenszyklus generiert werden, innovative Dienste bereitgestellt. Darüber hinaus wird mit der Datenplattform die Schaffung eines offenen Ökosystems in Partnerschaft mit verschiedenen Branchen wie Logistik und Beherbergung gefördert.

    Der Konzern wird auch stark in Softwaretechnologie investieren, um Hardware- und Softwaretechnologien zu integrieren und die eigenen Fähigkeiten im Bereich der Mobilitätstechnologie zu stärken und weiterzuentwickeln. Bis 2030 sollen insgesamt 18 Billionen Won investiert werden. Geplant ist etwa die Einrichtung eines neuen globalen Softwarezentrums (Global Software Center), um die Entwicklung von SDVs zu beschleunigen.

    Durch die bis 2025 vorgesehene Umwandlung aller Fahrzeuge in ‚Software Defined Vehicles’ wird die Hyundai Motor Group das Konzept des Automobils neu definieren und eine Führungsrolle beim Übergang in eine grundlegend neue Ära der Mobilität übernehmen. Indem wir visionäre Fahrzeuge kreieren, die die Fähigkeit besitzen, sich durch Software weiterzuentwickeln, ermöglichen wir es den Kunden, ihre Fahrzeuge auch lange nach Verlassen des Werks mit den neuesten Funktionen und Technologien auf dem aktuellen Stand zu halten.

    „Over the Air“-Softwareupdates für alle Neuwagen des Konzerns bis 2025

    Ab 2023 werden alle neu eingeführten Fahrzeuge des Konzerns die Fähigkeit besitzen, OTA-Softwareupdates zu empfangen. Das gilt sowohl für Modelle mit Elektro- als auch mit Verbrennungsmotor. Bis 2025 werden sämtliche weltweit verkauften Fahrzeuge der Gruppe software-unterstützt sein. Die Kunden können dann jederzeit die Performance und Funktionalität ihres Fahrzeugs aufrüsten, ohne es in eine Werkstatt bringen zu müssen. Und da es sich immer auf den neuesten Stand bringen lässt, wird sich auch der Restwert erhöhen. Der Konzern hat diesen Service 2021 eingeführt und wird ihn ab 2023 in globalen Marktregionen auf Fahrzeugmodelle ausweiten, die die Connected Car Services empfangen können.

    Im kommenden Jahr wird die Hyundai Motor Group auch Feature-on-Demand-Dienste (FoD) anbieten. Damit haben die Kunden die Möglichkeit, Funktionen und Ausstattungsmerkmale auszuwählen und zu erwerben, die ihren Bedürfnissen und ihrem Geschmack entsprechen, um ihr Fahrzeug so zu konfigurieren, wie es am besten zu ihrem Lebensstil passt.

    Die enorme Datenmenge, die die Fahrzeuge der für 2025 erwarteten 20 Millionen Connected-Car-Service-Nutzer generieren, wird die Grundlage für die weitere Entwicklung personalisierbarer Dienste bilden. Die Hyundai Motor Group plant, kontinuierlich maßgeschneiderte Services anzubieten, die individuelle Kundenbedürfnisse bedienen und die Fahrzeug-Big-Data extrem schnell und zuverlässig verarbeiten können.

    Nächste Elektrofahrzeugplattform-Generation soll SDV-Transformation beschleunigen

    Durch die Entwicklung einer gemeinsamen Hard- und Softwareplattform für Fahrzeuge will der Konzern den Zeitaufwand für alle Serienproduktionsprozesse einschließlich Planung, Design und Fertigung deutlich reduzieren. Fahrzeugkomponenten lassen sich dann in verschiedenen Fahrzeugsegmenten nutzen, was eine effizientere Entwicklung und eine Verringerung der Kosten ermöglicht. Zudem wird die reduzierte Fahrzeugkomplexität die Effektivität der SDV-Technologie weiter steigern.

    Mit der Möglichkeit, die Fahrzeugsoftware kontinuierlich zu aktualisieren, wird sich die Hyundai Motor Group vielfältige und stabile Einnahmequellen erschließen, indem sie neue Fahrzeugmerkmale und Funktionalitäten bereitstellt und ausgewählte Daten nutzt, um jedem Kunden individualisierbare Dienste anzubieten. Die Rentabilität des Konzerns wird sich darüber hinaus durch die schnellere Fahrzeugentwicklung und die mit der Plattform-Standardisierung verbundene Kostenreduzierung erhöhen.

    2025 wird der Konzern zudem Fahrzeuge einführen, die auf den beiden neuen Elektrofahrzeug-Plattformen eM und eS basieren. Die Plattformen werden auf der Grundlage des integrierten modularen Architektursystems (Integrated Modular Architecture, IMA) des Konzerns entwickelt.

    Die eM-Plattform wird Elektrofahrzeugen (EV) in allen Segmenten als Basis dienen und eine um 50 Prozent höhere Reichweite bieten als aktuelle EVs. Sie ermöglicht OTA-Softwareupdates und wird auch entwickelt, um autonome Fahrtechnologien auf Level 3 oder höher zu unterstützen.

    Die eS-Plattform ist eine sogenannte Skateboard-Plattform, die ausschließlich für den Einsatz in elektrischen Spezialfahrzeugen (PBVs) vorgesehen ist. Sie verfügt über eine äußerst flexible Struktur, um Business-to-Business-Anforderungen zu erfüllen und maßgeschneiderte Lösungen für Liefer-, Logistik- oder Mitfahrdienste zu ermöglichen.

    Die Hyundai Motor Group wird im Jahr 2025 Fahrzeuge mit zwei Plattformtypen vorstellen: eM für Pkw mit Elektroantrieb und eS für Spezialfahrzeuge. Die neuen Plattformen werden auf der Grundlage der integrierten modularen Architektur der Hyundai Motor Group entwickelt, die zu einer weiteren Standardisierung und Modularisierung von EV-Kernkomponenten wie Batterien und Motoren führen wird und zugleich Vorteile in weiteren, über Elektrofahrzeuge hinausgehenden Bereichen bieten wird.

  • Genesis GV60 – Weltweiter erster schlüsselloser Zugang per Gesichtserkennung

    Genesis GV60 – Weltweiter erster schlüsselloser Zugang per Gesichtserkennung

    Der Genesis GV60 präsentiert sich komfortabler und sicherer denn je: Das Premium-Elektrofahrzeug verfügt im neuen Modelljahr über das weltweit erste schlüssellose Zugangssystem per Gesichtserkennung. 

    Ein digitaler Fahrzeugschlüssel, ein neues Luftreinigungssystem und eine erweiterte Serienausstattung sind weitere Verbesserungen, mit denen das ab sofort zu Preisen ab 63.200 Euro bestellbare Elektro-SUV aufwartet.

    Durch das innovative Face Connect lässt sich der Genesis GV60 allein per Gesichtserkennung öffnen und auch verriegeln. Die Einrichtung erfolgt nahtlos über die Genesis Connected Services (GCS) App: Kunden müssen nur einmal mit dem physischen Schlüssel auf das Fahrzeug zugreifen, um ihr Profil für die Gesichtserkennung einzurichten und fortan den Deep-Learning-Bildverarbeitungscontroller zu nutzen. Starten lässt sich das Elektrofahrzeug per Fingerabdruck.

    Eine LED-Anzeige in der B-Säule gibt eine visuelle Rückmeldung über den Fahrzeugstatus. Alle persönlichen Informationen werden sicher über eine verschlüsselte Software im Fahrzeug registriert und über ein Human-Machine-Interface (HMI) verwaltet. Zu keinem Zeitpunkt werden biometrische Daten aus der Ferne hochgeladen und gespeichert.

    Digital

    Die Kombination aus Gesichtserkennung und Fingerabdrucksensor erlaubt eine komfortable und stressfreie Nutzung. Ein haptischer Schlüssel ist nicht zwingend erforderlich – praktisch auch bei Aktivitäten, die man gemeinhin mit leichtem Gepäck wie Schwimmen, Klettern und Laufen bestreitet. Die fortschrittliche Technologie, die im Genesis GV60 des neuen Modelljahres zum Einsatz kommt, ähnelt der von Smartphones bekannten Technik. 

    Digitaler Fahrzeugschlüssel

    Als Ergänzung zur Gesichtserkennung führt Genesis den sogenannten Digital Key ein: Der Genesis GV60 lässt sich damit per Smartphone ver- und entriegeln. Durch das App-basierte System ist auch hier kein physischer Schlüssel mehr erforderlich. Das Elektro-SUV begrüßt den Fahrer durch Einschalten der Scheinwerfer und Ausklappen der Außenspiegel, sobald dieser sich dem Fahrzeug mit dem digitalen Schlüssel nähert.

    Der digitale Schlüssel lässt sich zudem mit bis zu drei weiteren Personen teilen – und das aus der Ferne ohne persönlichen Kontakt. Der Schlüssel wird einfach per Smartphone weitergegeben. Der Besitzer kann dabei auch eine Zeitspanne festlegen, in der der digitale Schlüssel von anderen genutzt werden kann.

    Erweiterte Ausstattung

    Komplettiert wird der Feinschliff zum neuen Modelljahr von einer erweiterten Serienausstattung: Der bislang im Rahmen des „Sitzpakets Komfort“ optional angebotene Ergo-Motion-Fahrersitz mit Massagefunktion ist nun genauso serienmäßig an Bord wie eine Sitzheizung vorne und hinten, belüftete Sitze vorne sowie ein beheizbares Lenkrad mit Memory-Funktion. Premiere feiert im vollelektrischen Genesis GV60 zudem ein neues Luftreinigungssystem: Dessen leistungsstarker Premium-Luftfilter analysiert die Luftqualität im Innenraum und wird automatisch aktiv, wenn die Staubkonzentration steigt. 

    Die nun ebenfalls serienmäßige Ambientebeleuchtung, die in 64 Farben verfügbar ist, erstreckt sich jetzt auch auf den unteren Bereich der Kabine und umgibt sowohl den Fahrer als auch die übrigen Passagiere. Ausgeliefert werden die ersten Genesis GV60 des neuen Modelljahres im Frühjahr 2023.

    „Wir freuen uns, mit dem Modelljahr 2023 die weltweit erste biometrische Erkennung in einem Fahrzeug einzuführen – und das im Genesis GV60, einem unserer aufregendsten Modelle in Europa. Mit der Einführung machen wir den nächsten Innovationsschritt und untermauern gleichzeitig unser Engagement, den Kunden ein personalisiertes und unkompliziertes Erlebnis zu bieten“, erklärt Lawrence Hamilton, Managing Director von Genesis in Europa.

    Quelle: Genesis Europe

  • Fahrerloses Parksystem von Mercedes-Benz und Bosch erhält Genehmigung für Serieneinsatz

    Fahrerloses Parksystem von Mercedes-Benz und Bosch erhält Genehmigung für Serieneinsatz

    Automated Valet Parking erhält als weltweit erste vollautomatisierte und fahrerlose Parkfunktion (SAE Level 4)[1] die Freigabe der Behörden für den Serienbetrieb in Deutschland.

    Vollautomatisiertes und fahrerloses Parksystem holt und bringt das Fahrzeug völlig selbständig. Funktion in Kürze für bestimmte Varianten der S-Klasse und des EQS[2] mit der entsprechenden Vorrüstung „INTELLIGENT PARK PILOT“ in Deutschland zunächst im Parkhaus P6 in Stuttgart verfügbar.

    Mercedes-Benz und Bosch haben einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum automatisierten Fahren erreicht: Für ihr vollautomatisiertes Parksystem im von APCOA betriebenen Parkhaus P6 am Flughafen Stuttgart hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) die Genehmigung erteilt. Es ist damit die weltweit erste behördlich für den Serienbetrieb zugelassene, vollautomatisierte und fahrerlose Parkfunktion nach SAE Level 4[1]. Die technologische Weiterentwicklung des automatisierten Fahrens spielt eine Schlüsselrolle in der Mobilität der Zukunft. Fahrzeug und Infrastruktur übernehmen die Fahr- und Rangieraufgaben: Statt wertvolle Zeit für die Parkplatzsuche und das Einparken in engen Parkhäusern aufzuwenden, kann sich der Fahrer direkt anderen Dingen widmen.

    intelligent
    Mercedes-Benz erhält für das gemeinsam mit seinem Technologiepartner Bosch entwickelte „Automated Valet Parking“ die Freigabe der Behörden für den Serienbetrieb. Die weltweit erste vollautomatisierte und fahrerlose Parkfunktion (SAE Level 4) wird für bestimmte Varianten der S-Klasse und des EQS mit der entsprechenden Vorrüstung „INTELLIGENT PARK PILOT“ verfügbar sein und in Deutschland zunächst im Parkhaus P6 am Airport Stuttgart starten. Mercedes-Benz has received official approval for commercial use in Germany for the “automated valet parking” service, which has been developed together with the technology partner Bosch. The world’s first highly automated driverless parking function (SAE Level 4) will be available in Germany for certain S-Class and EQS variants featuring the INTELLIGENT PARK PILOT and will debut in the parking garage P6 at the Airport Stuttgart.

    „Die weltweit erste Genehmigung für den Kundenbetrieb unserer gemeinsam mit unserem Technologiepartner Bosch entwickelten vollautomatisierten und fahrerlosen Parkfunktion zeigt: Innovationsführerschaft und „Made in Germany“ gehen Hand in Hand“, so Markus Schäfer, Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz Group AG, Chief Technology Officer verantwortlich für Entwicklung & Einkauf. „Nach der Markteinführung des Level 3-Systems DRIVE PILOT werden wir in Kürze mit dem INTELLIGENT PARK PILOT ein Level 4-System fürs Parken anbieten – und das alles in diesem Jahr. Damit zeigen wir unseren Kunden, wie Technologie den Alltag verbessern und unseren Kunden wertvolle Zeit schenken kann.“

    „Fahrerloses Parken ist ein wichtiger Baustein automatisierter Mobilität. Das gemeinsam mit unserem Partner Mercedes-Benz entwickelte vollautomatisierte Parksystem zeigt, wie weit wir auf diesem Entwicklungspfad bereits gekommen sind. Der Alltag des automatisierten Fahrens beginnt mit dem fahrerlosen Parken“, sagt Dr. Markus Heyn, Bosch-Geschäftsführer und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions. „Bosch hat von Anfang an den Ansatz verfolgt, die Infrastruktur in den Parkhäusern intelligent zu machen. Damit haben wir Standards gesetzt. Unser Ziel ist es, künftig weitere Parkhäuser mit der entsprechenden Infrastrukturtechnik auszustatten – in den kommenden Jahren sollen es weltweit bereits mehrere Hundert sein.“

    „Wir freuen uns außerordentlich, dass es gelungen ist, gemeinsam mit unseren Partnern von Bosch, Mercedes-Benz und dem Flughafen Stuttgart ein vernetztes System für das fahrerlose und berührungslose Parken zu entwickeln. Unsere digitale Plattform APCOA FLOW ermöglicht dabei die Stellplatzbuchung, den berührungslosen Zugang zum Parkhaus und die automatische Abrechnung des Parkvorgangs,“merkt Frank van der Sant, Mitglied des Vorstands und Chief Commercial Officer der APCOA PARKING Group an. „Für unsere Kunden bietet das einen enormen Komfortgewinn: Planungssicherheit, geringen zeitlichen Aufwand, kurze Wege sowie einen berührungs- und bargeldlosen Parkprozess.“

    „Als Flughafen sind wir stolz darauf, dass der STR Standort dieser Weltpremiere ist“, sagt Walter Schöfer, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Stuttgart GmbH. „Das Projekt zeigt, wie stark hier in der Region die Innovationskraft ist. Automated Valet Parking ist ein echter Komfort- und Zeitgewinn für unsere Fluggäste. Das gilt ganz besonders, wenn sie in Eile sind und am Flughafen schnell ihr Auto abstellen wollen.“

    Die Technik des fahrerlosen Parkens

    Ins Parkhaus fahren, aussteigen und das Fahrzeug per Klick auf die Smartphone-App zum Parken schicken – der automatisierte Parkservice, auch Automated Valet Parking genannt, kommt ganz ohne den Fahrer aus. Während dieser das Parkhaus bereits verlassen hat und die gewonnene Zeit anderweitig nutzen kann, fährt das Fahrzeug selbstständig zu einem zugewiesenen Stellplatz und parkt ein. Genauso kommt das Fahrzeug auf Wunsch auch wieder vorgefahren. Dabei spielt die im Parkhaus installierte, intelligente Infrastruktur von Bosch mit der Fahrzeugtechnik von Mercedes-Benz zusammen. Bosch-Sensoren im Parkhaus überwachen den Fahrkorridor sowie dessen Umfeld und liefern die Informationen für die Steuerung des Fahrzeugs. Die Technik im Fahrzeug setzt die Informationen der Infrastruktur in Fahrmanöver um. Auf diese Weise können die Fahrzeuge auch eigenständig Rampen hoch- und herunterfahren und innerhalb des Parkhauses Stockwerke wechseln. Erkennen die Infrastruktursensoren ein Hindernis, bremst das Fahrzeug in den sicheren Stillstand und nimmt die Fahrt erst dann wieder auf, wenn die Strecke wieder frei ist.

    Bereits 2019 hatten Bosch und Mercedes-Benz für Automated Valet Parking die weltweit erste Ausnahmegenehmigung für den Betrieb von Entwicklungsfahrzeugen ohne menschliche Überwachung im Alltagsbetrieb des Stuttgarter Mercedes-Benz Museums erhalten. Die jetzt erteilte Genehmigung geht darüber hinaus und ermöglicht den Serieneinsatz mit Privatfahrzeugen im Parkhaus P6 am Stuttgart Airport. Grundlage für die nun erteilte Zulassung ist ein in Deutschland im Juli 2021 in Kraft getretenes Gesetz, welches fahrerloses Fahren nach SAE Level 4[1] für Kraftfahrzeuge ermöglicht (BMDV – Gesetz zum autonomen Fahren tritt in Kraft). In enger Abstimmung mit dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) sowie dem KBA wurde dessen Anwendung auf das Parksystem umgesetzt. Die AFGBV (Autonome Fahrzeug-Genehmigungs- und Betriebsverordnung) wurde am 20.05.2022 im deutschen Bundesrat verabschiedet und konkretisiert die Anforderungen an Level 4-Fahrzeuge innerhalb des StVG.

    Die Unternehmen planen ein schrittweises Ausrollen des fahrerlosen Parkservices für das Parkhaus P6 am Flughafen Stuttgart: erste Kunden der S-Klasse und des EQS mit Produktionsdatum ab 07.2022, für deren Fahrzeugvarianten der Mercedes me connect Dienst INTELLIGENT PARK PILOT2 verfügbar ist und die diesen aktiviert haben, können die Funktion ab dem Tag der Freischaltung im Alltagsbetrieb im von APCOA betriebenen Parkhaus P6 am Stuttgart Airport nutzen. Nachdem der Fahrer einen Parkplatz per Mercedes me-App im Vorfeld reserviert hat, kann das Fahrzeug innerhalb einer vordefinierten Drop-off-Area abgestellt werden. Der Parkvorgang wird in der Mercedes me-App gestartet, nachdem alle Insassen ausgestiegen sind. Das Parksystem überprüft, ob der Fahrweg zum gebuchten Parkplatz frei ist und alle sonstigen technischen Voraussetzungen erfüllt sind. Ist dies der Fall, wird dem Fahrer in der App die Übernahme des Fahrzeuges durch die intelligente Infrastruktur bestätigt und er kann das Parkhaus verlassen. Anschließend startet das Fahrzeug automatisch und fährt automatisiert zu seinem Parkplatz. Will der Fahrer das Parkhaus mit seinem Auto verlassen, kann er sein Fahrzeug per Smartphone-Befehl zu einer vordefinierten Pick-up-Area vorfahren lassen.

    [1]Die SAE J3016 definiert sechs Automatisierungsgrade des Fahrbetriebs von Straßenfahrzeugen (Level 0 bis Level 5). Level 4 sinngemäß: Das Fahrzeug kann unter bestimmten Randbedingungen (z. B. im Parkhaus) alle Verkehrssituationen selbstständig meistern. Ein Fahrer braucht nicht an Bord zu sein.

    [2]Der Mercedes me connect Dienst INTELLIGENT PARK PILOT wird zunächst in Deutschland für die Mercedes-Benz S-Klasse Limousine, Limousine lang und den Mercedes EQS – jeweils ausgenommen Mercedes-Maybach und AMG – verfügbar sein, beginnend mit Fahrzeugen ab Produktionsdatum 07.2022. Die Mercedes-Benz S-Klasse Limousine, Limousine lang – ausgenommen Mercedes-Maybach und AMG – mit Produktionsdatum ab 12.2020 folgen zeitnah. Der Mercedes EQS – ausgenommen AMG – mit Produktionsdatum ab 04.2021 folgt zeitnah. Sobald der INTELLIGENT PARK PILOT für das jeweilige Fahrzeug verfügbar ist, erscheint der Dienst in der Diensteverwaltung der Mercedes me App und steht zur Aktivierung bereit. Für die Nutzung der Mercedes me connect Dienste ist eine persönliche Mercedes me ID sowie die Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen für die Mercedes me connect Dienste notwendig. Zusätzlich muss das jeweilige Fahrzeug mit dem Benutzerkonto verknüpft sein. Nach Ablauf der initialen Laufzeit können die Dienste kostenpflichtig verlängert werden, sofern diese dann noch für das entsprechende Fahrzeug angeboten werden. Die erstmalige Aktivierung der Dienste ist innerhalb von 1 Jahr ab Erstzulassung oder Inbetriebnahme durch den Kunden möglich, je nachdem was zuerst erfolgt.

  • BSI und ZF entwickeln Sicherheits-Check für Künstliche Intelligenz im Automobil

    BSI und ZF entwickeln Sicherheits-Check für Künstliche Intelligenz im Automobil

    Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und das Technologieunternehmen ZF haben in den vergangen zwölf Monaten im gemeinsamen Projekt AIMobilityAuditPrep Konzepte und Methoden zur Prüfung der IT-Sicherheit von KI-Systemen in Kraftfahrzeugen erarbeitet.

    Basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und bestehenden Standards wurden 50 technisch relevante Anforderungen an KI-Systeme zusammengestellt, eine erweiterbare Testumgebung für KI-Systeme entwickelt sowie die grundsätzliche Machbarkeit und praktische Umsetzbarkeit der Tests anhand ausgewählter Anwendungsfälle in einer Simulation demonstriert.

    Mit dem Folgeprojekt AIMobilityAudit soll die praktische Umsetzung von Sicherheits-Checks für KI beim automatisierten Fahren vorangetrieben werden. Dabei werden konkrete Prüfkriterien und Handlungsempfehlungen erarbeitet, die künftig u.a. in die Entwicklung von Sicherheitstests für Kraftfahrzeuge einfließen sollen. Bis September 2024 wird das AI Lab von ZF das Projekt in Zusammenarbeit mit dem BSI als Auftraggeber umsetzen. Als weiterer Projektpartner ist die TÜV Informationstechnik GmbH (TÜVIT) eingebunden, ein auf IT-Sicherheit spezialisiertes Unternehmen der TÜV NORD GROUP. 

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    Aufbauend auf den Ergebnissen des Vorprojekts sollen im nun gestarteten Projekt AIMobilityAudit die Erprobung und Weiterentwicklung von Anforderungen, Methoden und Werkzeugen gezielt an zwei Use Cases durchgeführt werden. Ziel ist es, auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse eine modulare technische Richtlinie zu erstellen. Die Arbeiten an der technischen Richtlinie sollen im kommenden Jahr aufgenommen werden. Sie kann dann beispielsweise als Grundlage für eine internationale Standardisierung bzw. Abstimmung, u.a. auf Ebene des UNECE World Forum for Harmonization of Vehicle Regulations, genutzt werden.

    „Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie für hochautomatisiertes Fahren“, sagt Dr. Georg Schneider, Leiter des ZF AI Labs am Standort Saarbrücken. „Um die enormen Chancen nutzen zu können, müssen wir uns auch sorgfältig mit den möglichen Risiken auseinandersetzen. Unser Anliegen bei ZF ist es, den Einsatz von künstlicher Intelligenz für die Mobilität der Zukunft nachvollziehbar, sicher und in jeder Beziehung vertrauenswürdig zu gestalten.“

    IT-Sicherheit als Grundvoraussetzung für eine vertrauenswürdige Digitalisierung muss auch für den Einsatz von KIhinreichend garantiert werden. Aktuell sind hierfür benötigte Informationen, Methoden und praktisch einsetzbare Werkzeuge jedoch nicht hinreichend verfügbar. Das BSI hat als Thought Leader im Bereich IT-Sicherheit einerseits die Aufgabe, die Risiken des Einsatzes dieser neuen Technologie und deren Absicherungsmöglichkeiten frühzeitig zu untersuchen, und andererseits als Dienstleister von Behörden, Gesellschaft und Industrie die Aufgabe, frühzeitig an der Übertragung von Forschungsergebnissen in die Praxis und an der Erstellung von Handlungsempfehlungen und Richtlinien mitzuwirken. Hierfür essentiell ist ein enger Austausch mit Forschung, Industrie und Behörden, wie im vorliegenden gemeinsamen Projekt mit ZF und TÜVIT für das automatisierte Fahren“, betont Arndt von Twickel, Projektleiter im BSI.

    Quelle: BSI

  • Volkswagen nutzt Schwarmdaten und geht damit den nächsten Schritt in Richtung hochautomatisiertes Fahren

    Volkswagen nutzt Schwarmdaten und geht damit den nächsten Schritt in Richtung hochautomatisiertes Fahren

    Im ID. Buzz trifft ikonisches Design auf innovative Technik, die sich in neuen Komfort- und Assistenzsystemen widerspiegelt. Mit der Nutzung von Schwarmdaten im neuesten ‚Travel Assist‘ gehen wir nun den nächsten Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren“, erklärt Kai Grünitz, Mitglied des Markenvorstands Volkswagen, Geschäftsbereich „Technische Entwicklung“. „So werden wir unserem Volkswagen Anspruch gerecht, hochwertige Technologien und Innovationen in möglichst vielen Modellen anzubieten.“ 

    Volkswagen setzt im ID. Buzz voll vernetzte Assistenzsysteme der neuesten Generation ein. Beste Beispiele sind der optional erhältliche „Travel Assist mit Schwarmdaten“3/4 und der „Park Assist Plus mit Memory-Funktion“3. Auch für alle weiteren neu produzierten ID. Modelle, angefangen beim ID.302 über den ID.4 bis hin zum ID.5, sind diese Systeme optional bestellbar.

    Der „Travel Assist mit Schwarmdaten“3/4

    Der optionale „Travel Assist“ kann die Spur, den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug und die vom Fahrer eingestellte Höchstgeschwindigkeit halten. Dabei bedient er sich unter anderem der adaptiven Spurführung. Diese hält das Fahrzeug aktiv in der Mitte der Fahrspur. Hierbei passt sich der „Travel Assist“ der Fahrweise des Fahrers an und kann anstatt genau mittig auch weiter links oder weiter rechts in der eigenen Fahrspur fahren. Zudem verfügt der „Travel Assist“ über eine vorausschauende Geschwindigkeitsregelung und Kurvenassistenz. Dabei kann die Fahrzeuggeschwindigkeit an geltende Geschwindigkeitsbeschränkungen sowie Straßenverläufe (Kurven, Kreisverkehre etc.) angepasst werden.

    Schwarmdaten
    Innovative and closely integrated: the new ID. Buzz has a wide range of smart assistance systems, here Travel Assist with swarm data.

    Neu beim „Travel Assist“. Stehen anonymisierte Schwarmdaten von anderen Volkswagen Fahrzeugen zur Verfügung, ist der „Travel Assist mit Schwarmdaten“ lediglich auf eine erkannte Fahrbahnbegrenzung angewiesen, um die Spur zu halten. In diesem Fall steht das Assistenzsystem beispielsweise auch auf Landstraßen ohne mittlere Fahrbahnmarkierung zur Verfügung. Die Verfügbarkeit des „Travel Assist“ wird durch Schwarmdaten nochmals erhöht, der Komfort und die Assistenz für den Kunden gesteigert.

    Schwarmdaten aus der Flotte. Mit der Schwarmdatennutzung macht Volkswagen den nächsten Schritt in Richtung hochautomatisiertes Fahren. Die Schwarmdaten werden von mehreren Hunderttausend Fahrzeugen des Volkswagen Konzerns anonymisiert erzeugt. Die Fahrzeugflotte sammelt dazu Kartierungsmaterial mit festen Merkmalen des Verkehrsumfelds – wie Begrenzungslinien und Verkehrszeichen – und übermittelt diese automatisch an eine Cloud. Von dort werden diese, individuell zugeschnitten, an jene teilnehmenden Volkswagen Fahrzeuge gesendet, die gerade die entsprechenden Abschnitte befahren. Durch die große Anzahl an Fahrzeugen ergibt sich eine immer umfangreichere Datenbasis. 

    Assistierter Spurwechsel ab 90 km/h. Auf der Autobahn kann der „Travel Assist mit Schwarmdaten“ ab 90 km/h auf Wunsch aktiv beim Spurwechsel unterstützen. Sofern aktiviert, kann der Spurwechsel durch Tippblinken begonnen und ausgeführt werden. Voraussetzungen sind, dass die Sensoren keine Objekte im Umfeld erkannt haben und dass das kapazitive Lenkrad die Hände der Fahrerin oder des Fahrers wahrnimmt. Der ID. Buzz lenkt dann selbstständig in die gewünschte Spur. Die Fahrerin oder der Fahrer kann jederzeit eingreifen und das Manöver übernehmen.

    Dank „Park Assist Plus mit Memory-Funktion“selbstständig in die Parklücke

    Das zweite optionale Assistenzsystem im ID. Buzz ist der „Park Assist Plus mit Memory-Funktion“. Mit diesem innovativen Fahrerassistenzsystem können dem Fahrzeug bis zu fünf individuelle Parkmanöver beigebracht werden. Die Memory-Funktion merkt sich dabei Parkvorgänge unterhalb von 40 km/h mit einem Fahrtweg von bis zu 50 Metern. Beispielsweise um in einem Carport oder einer Garage einzuparken. Dabei muss der Fahrer nur einmal selbst einparken und den Parkvorgang speichern. Anschließend kann der ID. Buzz das gelernte Parkmanöver selbstständig wiederholen. Der Fahrer muss den Vorgang nur noch überwachen.

    Darüber hinaus kann „Park Assist Plus“3 nach Aktivierung im Park-Menü einen Parkplatz suchen und das jeweilige Parkmanöver ausführen. Bei einer Vorbeifahrt erkennt der intelligente Assistent bis zu einer Geschwindigkeit von 40 km/h geeignete Längsparklücken und bis 20 km/h Querparklücken. Der Fahrer muss jetzt nur noch am gewählten Parkplatz anhalten, die Bremse betätigen und den Einparkvorgang aktivieren und überwachen. Der Assistent parkt den ID. Buzz mithilfe der Umfeldsensoren ein – er lenkt, beschleunigt, bremst und schaltet. Er kann auch vom Fahrer begonnene Einparkmanöver aufnehmen und – soweit möglich – zu Ende führen. Aus Längsparklücken unterstützt das System auch beim Wiederausparken.

    Breites Angebot an Fahrerassistenzsystemen

    Neben dem „Travel Assist mit Schwarmdaten“ und dem „Park Assist Plus mit Memory-Funktion“ stehen im ID. Buzz weitere Fahrerassistenzsysteme zur Verfügung, die dabei helfen können, die Fahrsicherheit zu erhöhen. Serienmäßig sind folgende Assistenten an Bord: die Ausweichunterstützung3, der Abbiegeassistent3, die Müdigkeitserkennung3, der Notbremsassistent3 „Front Assist“ mit Fußgänger- und Radfahrererkennung3, der Spurhalteassistent „Lane Assist“3, die Verkehrszeichenerkennung3 und die lokale Gefahrenwarnung „Car2X“3, bei der sich Autos gegenseitig auf kritische Situationen hinweisen. Auf Wunsch sind weitere Assistenzsysteme erhältlich. Es handelt sich um die automatische Distanzregelung ACC „stop & go“3 (Funktionsinhalt siehe Travel Assist), die Diebstahlwarnanlage mit Innenraumüberwachung, das Schließsystem „Keyless Advanced“, den „Park Assist Plus“3, die Umgebungsansicht „Area View“3 und den Spurwechselassistenten „Side Assist“3.

    3Die Fahrerassistenzfunktion ist nur im Rahmen der Grenzen des Systems nutzbar. Der Fahrer muss jederzeit bereit sein, das Assistenzsystem zu übersteuern und wird nicht von seiner Verantwortung entbunden, das Fahrzeug umsichtig zu fahren. Der Vorgang ist jederzeit deaktivierbar. 

    4„Travel Assist mit Schwarmdaten“: Das System ist bis zur Fahrzeug-Höchstgeschwindigkeit nutzbar. Nur in Verbindung mit einem Navigationssystem. Nur in Verbindung mit aktiver We Connect-Lizenz. Die Online-Anteile des „Travel Assist mit Schwarmdaten“ sind nur im Rahmen der Mobilfunk-Netzabdeckung und bei entsprechenden Privatsphäre-Einstellungen nutzbar. Der Online-Anteil kann jederzeit in der We Connect ID.-App deaktiviert werden. Der Online-Anteil des „Travel Assist“ ist in den folgenden Ländern verfügbar: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien u. Nordirland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Zypern. Zur Aktivierung der Online-Funktionen benötigen Sie ein Volkswagen ID Benutzerkonto und müssen sich mit Benutzernamen und Passwort bei We Connect anmelden. Des Weiteren ist ein separater We Connect-Vertrag mit der Volkswagen AG online abzuschließen. Nach Fahrzeugauslieferung haben Sie 90 Tage Zeit, die Online-Funktion des „Travel Assist mit Schwarmdaten“ zu aktivieren. Nach Ablauf dieser Frist beginnt die initiale Nutzungsdauer des Online-Anteils des „Travel Assist mit Schwarmdaten“ von 3 Jahren (kostenfrei). Die Nutzung des Online-Anteils des „Travel Assist mit Schwarmdaten“ wird über eine integrierte Internetverbindung ermöglicht. Die damit verbundenen innerhalb Europas anfallenden Datenkosten werden im Rahmen der Netzabdeckung von der Volkswagen AG getragen. Durch den Datenaustausch über das Internet können, abhängig von Ihrem jeweiligen Mobilfunktarif und insbesondere beim Betrieb im Ausland, zusätzliche Kosten (z. B. Roaming-Gebühren) entstehen. Zur Diensterbringung ist es notwendig, dass bestimmte personenbezogene Daten wie Standort und IP-Adresse des Fahrzeugs übermittelt werden. Nähere Infos zur Datenverarbeitung finden Sie in der Datenschutzerklärung „Travel Assist mit Schwarmdaten“. Die Verfügbarkeit der in den Paketen beschriebenen einzelnen Dienste kann länderabhängig unterschiedlich ausfallen. Die Dienste stehen für die jeweils vereinbarte Vertragslaufzeit zur Verfügung und können während der Vertragslaufzeit inhaltlichen Änderungen unterliegen bzw. eingestellt werden. Nähere Informationen erhalten Sie unter connect.volkswagen-we.com und bei Ihrem Volkswagen Partner. Informationen zu Mobilfunk-Tarifbedingungen erhalten Sie bei Ihrem Mobilfunkanbieter.

  • Porsche Engineering und Vodafone Business bauen 5G-Infrastruktur aus

    Porsche Engineering und Vodafone Business bauen 5G-Infrastruktur aus

    Porsche Engineering und Vodafone Business haben im Nardò Technical Center (NTC) das erste hybride privat-öffentliche 5G-Mobilfunknetz Europas für die Entwicklung des intelligenten und vernetzten Fahrzeugs aufgebaut.

    Das Testgelände in Süditalien, das zu Porsche gehört und von Porsche Engineering betrieben wird, bietet seinen Kunden nun ein Netz zur Kommunikation in Echtzeit, das geringere Verzögerungen, eine höhere Bandbreite, verbesserte Sicherheit und Zuverlässigkeit sowie eine kürzere Bereitstellungszeit verspricht. Das NTC unterstreicht damit seine Rolle als führender Technologiepartner für die integrierte Entwicklung und Validierung des intelligenten und vernetzten Fahrzeugs der weltweiten Automobilindustrie.

    „Auf unserem Testgelände in Nardò ist es stets unser Ziel, Technologien voranzutreiben, damit unsere Kunden den steigenden Anforderungen der zukünftigen Mobilität erfolgreich begegnen können“, sagt Peter Schäfer, CEO von Porsche Engineering und Vorsitzender des Beirats des Nardò Technical Centers. „Mit dem neuen 5G-Netz bietet das NTC seinen Kunden nun eine noch bessere Infrastruktur, um intelligente, autonome und vernetzte Fahrzeuge zu entwickeln und zu testen.“

    Daten

    Die neue Mobilfunk-Infrastruktur ermöglicht eine 4G- und 5G-Abdeckung über das gesamte Testzentrum hinweg, das sich über eine Fläche von über 700 Hektar mit mehr als 20 Strecken für Hochleistungstests in der Region Apulien erstreckt. Mit der 5G-Lösung von Vodafone Business beabsichtigt das NTC, seinen Kunden die effiziente Entwicklung und Validierung eines breiten Spektrums künftiger erfolgsentscheidender Anwendungen zu ermöglichen – von neuen Funktionen in den Bereichen Konnektivität, Fahrzeug-zu-Infrastruktur- und Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation bis hin zu Funktionen des hochautomatisierten und autonomen Fahrens.

    Als privat-öffentliches Mobilfunknetz verfügt das neue System über eine hybride Infrastruktur, bei der ein privates Netz vollständig in das öffentliche Mobilfunknetz von Vodafone integriert ist. Dank dieses innovativen Konzepts werden am selben Standort sowohl die private als auch die öffentliche Abdeckung sichergestellt. So kann die Bevölkerung vor Ort von der Verfügbarkeit des schnellen öffentlichen 5G-Netzes profitieren, gleichzeitig können die Kunden des NTCs ein exklusives privates Netz nutzen, das über hohe Standards bei der Datensicherheit verfügt. Neben dem neuen Mobilfunknetz bietet das NTC seinen Kunden nun auch eine leistungsstarke 1-Gbit/s-Verbindung an. Diese ermöglicht eine schnelle und direkte Anbindung an die Cloud, um eine noch effizientere datengetriebene Entwicklungsarbeit im globalen Verbund zu realisieren.

    „Private 5G-Mobilfunknetze können als Sprungbrett für Unternehmen dienen, indem sie ihnen ermöglichen, die Art und Weise ihrer Geschäftstätigkeit weiterzuentwickeln“, ergänzt Vinod Kumar, CEO von Vodafone Business. „In Nardò ermöglicht die neue Technologie eine Anlage, die einer echten ‚Smart City‘ ähnelt, mit einer nahtlosen Abdeckung innerhalb und außerhalb des Geländes für die nächste Generation von Anwendungen, die Verkehr und Mobilität verändern werden. Wir freuen uns, das Team in Nardò dabei zu unterstützen, sich auf die Themen der Zukunft auszurichten und weitere Potenziale mit einigen unserer neuesten Technologien zu erschließen.“

    Das neue Netzwerk stellt ein weiteres wichtiges Kapitel in der zukunftsorientierten Entwicklung des Testzentrums dar. Seit der Übernahme des NTCs durch Porsche im Jahr 2012 wurde kontinuierlich in die Modernisierung und technologische Weiterentwicklung des Prüfgeländes investiert. Neben Investitionen in Werkstätten, Sicherheitssysteme und weitere Strecken wurde 2019 der berühmte Rundkurs mit einer Länge von 12,6 Kilometern und einem Durchmesser von vier Kilometern komplett renoviert und mit Glasfaserkabeln für eine schnelle Datenübertragung sowie verschiedenen Optionen für Verkehrssignale zur Validierung des automatisierten Fahrens ausgestattet. Das neue 5G-Netz von NTC ist Teil einer weitreichenderen Zusammenarbeit zwischen Porsche und Vodafone, die im August 2021 zur Errichtung eines eigenständigen 5G-Netzes im Porsche-Entwicklungszentrum in Weissach führte.

    Über das Nardò Technical Center

    Im Nardò Technical Center in Apulien – dessen Betrieb seit 2012 in der Hand der Porsche Engineering Group GmbH liegt – wird das vernetzte, intelligente Fahrzeug der Zukunft entwickelt und getestet. Das 1975 gegründete Unternehmen verfügt heute über mehr als zwanzig Teststrecken und -einrichtungen auf einer Fläche von mehr als 700 Hektar und beschäftigt mehr als 160 Mitarbeiter. Das NTC bietet modernste Ingenieurdienstleistungen zum Testen der Fahrzeuge von weltweit mehr als 90 Automobilherstellern an. Der Hochgeschwindigkeitsring in Salento mit einer Länge von 12,6 Kilometern ist einzigartig auf der Welt und erlaubt das Testen von Fahrzeugen unter extremen Bedingungen. Im Laufe seiner Geschichte wurden hier Tests von großer Tragweite durchgeführt, die in mehreren Fällen in international bedeutenden Rekorden resultierten.

    Über Porsche Engineering

    Die Porsche Engineering Group GmbH ist ein internationaler Technologiepartner der Automobilindustrie. Das Tochterunternehmen der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG entwickelt für seine Kunden das intelligente und vernetzte Fahrzeug der Zukunft, einschließlich der Funktionen und Software. Etwa 1.600 Ingenieure und Softwareentwickler beschäftigen sich mit den neuesten Technologien, zum Beispiel in den Bereichen hochautomatisierte Fahrfunktionen, E-Mobilität und Hochvoltsysteme, Vernetzung und künstliche Intelligenz. Sie führen die Tradition des 1931 gegründeten Konstruktionsbüros von Ferdinand Porsche fort und entwickeln die digitalen Fahrzeugtechnologien von morgen. Dabei vereinen sie umfassendes Fahrzeug-Know-how mit Digital- und Softwarekompetenz.

    Quelle: Porsche Engineering

  • Automated driving: CARIAD acquires automotive division of sensor data

    Automated driving: CARIAD acquires automotive division of sensor data

    CARIAD acquires the automotive division of Intenta GmbH, where more than 100 experts work in the field of sensor data fusion.

    On the road to automated driving: CARIAD acquires the automotive division of Intenta GmbH, where more than 100 experts work in the field of sensor data fusion. With this know-how, the Volkswagen Group’s software company is increasing its depth of value added and, at the same time, accelerating the development of assisted and automated driving functions. CARIAD is developing these up to Level 4 for all of the Group’s car brands. Completion of the acquisition is expected towards the end of 2022 and is still subject to approval by the antitrust authorities.

    „Our goal is to develop key software components ourselves and increase the depth of value added in key development areas,“ says Lynn Longo, Chief Technical Officer at CARIAD. „That’s why we are expanding our expertise along the entire tech stack for automated driving. One building block here is sensor data fusion. With the acquisition of Intenta’s automotive unit as a proven specialist in this field, we are expanding our competencies.“

    Connected Car Data

    The fusion of the various data coming into the car – whether from the lidar and radar sensors, cameras, navigation or in-cabin monitoring with occupant observation – plays an important role for automated driving functions. Merging and overlaying all this data creates an accurate and consistent image of the environment. This enables the vehicle to recognize objects in its environment, interpret their movements, and therefore move safely and automatically in its surroundings. Sensor data fusion is therefore an important prerequisite for the high safety requirements of assisted and automated driving, where drivers can take their hands off the steering wheel and use the time for other activities. In addition, Intenta’s automotive developers have expertise in the development of swarm services and display functions.

    CARIAD already made an acquisition in the development field of automated driving last year and took over the camera software division of Hella Aglaia. The acquisition of Intenta’s automotive unit is now the next logical step. CARIAD is pursuing the goal of massively increasing its vertical value creation in software and hardware development in the coming years through the recruiting of experts, acquisitions and strategic partnerships. In this way, the company intends to retain control over and help shape the customer experience in software-controlled cars in the future. By the middle of the decade, the company intends to develop a large part of the software in strategic areas of software and hardware architecture, the operating system, the cloud, automated driving and infotainment in-house. 

    About CARIAD SE

    CARIAD is an automotive software company in the Volkswagen Group that is consolidating and further expanding the Group’s software competencies to transform automotive mobility. The company is developing the leading tech stack for the automotive industry with the mission to make the automotive experience safer, more sustainable and more comfortable in a new way – for everyone, everywhere. Established in 2020 under the name Car.Software Organisation, around 4,500 engineers and developers around the world are now working at CARIAD to build a uniform software platform for all brands of Volkswagen Group, which includes a unified and scalable architecture, an operating system and automotive cloud. The new software platform will first be deployed at the end of 2025. In addition, CARIAD is working on outstanding digital automotive features, including ADAS systems, a standardized infotainment platform, software functions for linking powertrains, and chassis and charging technology, as well as new ecosystems and digital business models in and around the vehicle. CARIAD operates in software competence centers in Wolfsburg, Ingolstadt, the area of Stuttgart, Berlin and Munich, and is closely co-operating with international development teams in the Volkswagen Group in the US and China.

    Quelle:CARIAD

  • Cyber-Sicherheit als Schlüssel

    Cyber-Sicherheit als Schlüssel

    Die Digitalisierung moderner Autos schreitet weiter schnell voran. Mitunter sind über 100 einzelner digitaler Steuerungsgeräte in heutigen Autos verbaut, die miteinander verbunden sind oder zentral gesteuert werden können. Durch das autonome Fahren und den Einsatz Künstlicher Intelligenz wird die Komplexität der Software-Architektur in Fahrzeugen weiterhin rasant zunehmen. Und auch die Unternehmen selbst sind mehr denn je auf sichere IT-Systeme angewiesen. Dies stellt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in der zweiten Ausgabe seines Branchenlagebilds Automotive fest. 

    BSI-Präsident Arne Schönbohm: „Das BSI gestaltet Informationssicherheit in der Digitalisierung für Staat, Gesellschaft und auch Wirtschaft. Die Automobilindustrie nimmt dabei auf Grund ihrer volkswirtschaftlichen Bedeutung und ihrer umfangreichen Lieferketten eine besondere Stellung ein. Mit dem Lagebild Automotive 2021/22 wird einmal mehr deutlich, dass Cyber-Sicherheit in allen Gliedern der Lieferkette mitgedacht werden muss – von Anfang an bis zum fertigen Produkt. Cyber-Sicherheit ist der Schlüssel für eine funktionierende Automobilindustrie.“

    Cyber Sicherheit

    Das Branchenlagebild Automotive 2021/2022 ist die zweite Ausgabe eines branchenspezifischen Überblicks aus Sicht des BSI zur Lage der Cyber-Sicherheit im Bereich „Automotive“, sowohl hinsichtlich der Produktion, als auch der Fahrzeuge selbst. Es macht deutlich, dass künftige Automobile noch viel stärker als heute schon von IT-Funktionen abhängig sein werden. Die Steuerung des Fahrzeugs selbst, aber auch die Vernetzung mit der Infrastruktur (car-to-x) wird rasant digitalisiert. So wurde in Deutschland im vergangenen Jahr die weltweit erste Genehmigung für ein automatisiertes KFZ (Spurhaltesystem) erteilt. Daher ist es aus Sicht des BSI von besonderer Bedeutung, dass die dazu notwendigen, neuen Technologien nicht manipulierbar sein dürfen und mögliche Cyber-Angriffe keinen Einfluss auf die Fahrsicherheit haben dürfen. Das BSI begrüßt daher, dass die Hersteller Cyber-Sicherheit frühzeitig im Entwicklungszyklus neuer Fahrzeugmodelle berücksichtigen und die Umsetzung nach EU-Typgenehmigungsrecht auch nachweisen müssen.

    Im Berichtszeitraum waren erneut mehrere Automobilzulieferer von Ransomware-Vorfällen betroffen. Dadurch kam es bei den Betroffenen zu massiven Unterbrechungen der Leistungserbringung. Die durch das BSI grundsätzlich festgestellte Tendenz, dass Dritte mittelbar ebenfalls von IT-Sicherheitsvorfällen in Mitleidenschaft gezogen werden, bestätigt sich auch hier. So war auch ein weltweit führender Automobilhersteller von Ransomware-Angriffen bei Zulieferern betroffen und musste seinerseits seine Produktion drosseln. Im Hinblick auf die operative Cyber-Sicherheit in den Betrieben stellen Ransomware-Angriffe aus Sicht des BSI aktuell die größte Bedrohung dar. Neben den bestehenden Auswirkungen der COVID‑19-Pandemie, insbesondere in den Bereichen von Zulieferteilen, -produkten oder –dienstleistungen, wird die Lage maßgeblich durch den Krieg in der Ukraine und den damit verbundenen wirtschaftlichen, aber zunehmend auch cyber-sicherheitsrelevanten Auswirkungen auf die deutsche Automobilindustrie geprägt. Dies sind u. a. Verfügbarkeitsangriffe auf Webseiten durch DDoS-Angriffe sowie intensive Hacktivisten-Aktivitäten.

    Um die Cyber-Sicherheit für den Wirtschafts- und Automobilstandort Deutschland zu erhöhen, arbeitet das BSI in Fragen der Cyber-Sicherheit eng mit dem Kraftfahrtbundesamt (KBA), dem Verband der Automobilindustrie (VDA) sowie weiteren Behörden und aus der Wirtschaft betroffenen Unternehmen zusammen. 

    Quelle: BSI

  • Daten – Ford tritt Daten-Netzwerk der Automobilindustrie bei

    Daten – Ford tritt Daten-Netzwerk der Automobilindustrie bei

    Daten – Ford wird Teil von Catena-X: Das Netzwerk wurde eingerichtet, um Datenstandards für die automobile Wertschöpfungskette zu etablieren und den Datenaustausch zwischen allen Beteiligten zu verbessern 

    Darüber hinaus ist Ford ein Gründungsmitglied der deutschen Responsible Supply Chain Initiative, die Sozialstandards, Arbeitssicherheit und Umweltschutz innerhalb der Lieferketten mittels einheitlicher Prüfmechanismen gewährleistet Beide Initiativen werden einen Beitrag dazu leisten, dass Ford in Europa bis 2035 die Klimaneutralität erreicht – in den Werken, in der Logistik und bei den Zulieferern Ford engagiert sich für die stetige Verbesserung der Lieferketten und ist bestrebt, Geschäfte mit Organisationen zu tätigen, die sich sowohl für Menschen als auch für den Planeten einsetzen 

    Ford of Europe hat zwei wichtige Lieferketten-Initiativen unterzeichnet. Sie zielen darauf ab, Industriestandards für den Datenaustausch zwischen Unternehmen zu etablieren und eine einheitliche Bewertung der Nachhaltigkeit von Produktionsstandorten zu ermöglichen. Bei der ersten Initiative handelt es sich um das Catena-X Automotive-Network, welches eingerichtet wurde, um Nachhaltigkeit und Effizienz in der gesamten automobilen Lieferkette durch kontinuierlichen Datenaustausch zwischen den Partnern zu verbessern. Die zweite Kooperation – die deutsche Responsible Supply Chain Initiative (RSCI) – stellt ebenfalls datenbasierte Methoden für nachhaltigere Lieferketten bereit. 

    „Verantwortungsvolle, transparente und nachhaltige Lieferketten sind der Schlüssel für einen erfolgreichen Wandel in der Automobilindustrie auf dem Weg in eine elektrifizierte Zukunft“, sagte Werner Pütz, Vice President, Purchasing, Ford of Europe. „Durch die Definition von Datenstandards und die Gewährleistung eines sicheren Datenaustauschs bietet Catena-X eine starke Grundlage für die Zusammenarbeit in diesem Bereich, die für alle Unternehmen der Branche von großer Bedeutung ist. Wir freuen uns sehr, nun Teil dieser richtungsweisenden Initiativen zu sein“. 

    Der Beitritt zu diesen Initiativen ist für Ford ein wichtiger Schritt, um CO2-Neutralität an europäischen Standorten zu erreichen, die gemäß Selbstverpflichtung des Unternehmens bis 2035 realisiert werden soll und auch Logistik sowie Zulieferbetriebe umfasst. Ebenfalls bis 2035 strebt Ford das Ziel von null Emissionen bei allen in Europa verkauften Fahrzeugen an. 

    Catena-X Automotive Netzwerk

    Als digitale Infrastruktur und kollaboratives Netzwerk ermöglicht Catena-X einheitliche Standards für den Daten- und Informationsaustausch entlang der automobilen Wertschöpfungskette. Ford schließt sich nun einer Vielzahl von Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft an, um Teil dieser beispiellosen Zusammenarbeit zwischen verschiedensten Unternehmen der Automobilindustrie zu werden. 

    Zu den Anwendungsgebieten gehören Qualitätsmanagement, Instandhaltung, Supply Chain Management und Nachhaltigkeit. Der reibungslose Datenfluss zwischen den Mitgliedern und ihren globalen Partnern könnte das Problem-Management verbessern, um etwa Lieferkettendruck oder Rohstoffengpässe rascher zu beheben, als dies bisher oftmals möglich war1. Die Beteiligung von Ford an Catena-X wird die Nachhaltigkeit des Unternehmens erhöhen und die Lieferketten noch transparenter machen. Mehr Informationen zu Catena-X finden Sie unter: https://catena-x.net/de/

    Responsible Supply Chain – Vereinsgründung zusammen mit dem VDA 

    Ford gehört zu den 14 Gründungsmitgliedern dieser auf Vereinsrecht basierenden Initiative des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). Ziel ist die Entwicklung standardisierter Nachhaltigkeits-Bewertungen von Unternehmen innerhalb automobiler Lieferketten einschließlich der Evaluierung von Sozialstandards, Arbeitssicherheit und Umweltschutz. 

    „Um eine nachhaltige Zukunft zu gestalten, braucht es einen ganzheitlichen Ansatz und praktische Lösungen. Starke Gemeinschaften wie die Responsible Supply Chain Initiative bieten Unternehmen die Möglichkeit, fortschrittliche Industriestandards und Nachhaltigkeit branchenweit zu etablieren. So können alle Beteiligten der Wertschöpfungskette die Herausforderungen unserer Zeit gemeinsam meistern“, sagte Helmut Philipp, Nachhaltigkeitsspezialist bei Ford of Europe und stellvertretender Vorsitzender der Responsible Supply Chain Initiative (RSCI). 

    Ford engagiert sich für die Verbesserung aller Facetten innerhalb der Lieferketten und ist bestrebt, Organisationen für die Geschäftsabwicklung zu identifizieren, die Richtlinien zum Schutz der Menschen und des Planeten verabschieden und durchsetzen. Der Verhaltenskodex für Zulieferer beschreibt die Anforderungen an Lieferantenbeziehungen in Bereichen wie Menschenrechte, Umwelt, verantwortungsvolle Materialbeschaffung, verantwortungsvolle und rechtmäßige Geschäftspraktiken sowie die damit verbundene Umsetzung dieser Prinzipien. 

    1 Die Datenhoheit des Catena-X-Netzwerks wird nach den Standards der European Cloud Data Infrastructure (GAIA-X) und der International Data Spaces (Initiative für sicheren, domänenübergreifenden Datenverkehr mit Sitz in Berlin) gewahrt.

    Quelle: Ford Media

  • Apex.OS – Continental und Apex.AI bringen Automobil-Betriebssystem auf die Straße

    Apex.OS – Continental und Apex.AI bringen Automobil-Betriebssystem auf die Straße

    TÜV-zertifiziertes Apex.OS Betriebssystem ist für den Serieneinsatz auf der Straße zugelassen

    Apex.OS – Continental beteiligt sich als strategischer Investor am deutsch-amerikanischen Software-Spezialisten Apex.AI. Damit unterstreicht das Technologieunternehmen die große Bedeutung intelligenter Software-Anwendungen für künftige Fahrzeuggenerationen. Continental und Apex.AI kooperieren bereits seit 2020 bei der Industrialisierung eines innovativen Betriebssystems für Fahrzeuge. Mit der nun vollzogenen Minderheitsbeteiligung intensivieren beide Unternehmen ihre Zusammenarbeit, um zügig eine seriennahe Lösung bereitzustellen. Die Höhe der Beteiligung wird nicht offengelegt.

    Apex.OS - Continental und Apex.AI bringen neues Automobil-Betriebssystem auf die Straße
    Neben verbesserter Hardware, macht Software in Zukunft vermehrt den Unterschied bei der Differenzierung in der Mobilitätsindustrie aus.Continental AG

    „Mit Apex.AI haben wir einen starken Kooperationspartner an unserer Seite, um den großen Herausforderungen des autonomen Fahrens mit innovativen Software-Lösungen zu begegnen“, sagt Frank Petznick, Leiter der Geschäftseinheit Fahrerassistenzsysteme bei Continental. „Die Komplexität der Software- und Elektronikarchitekturen von Fahrzeugen nimmt rasant zu, die Zahl der digitalen Funktionalitäten steigt. Das Automobil wird tatsächlich immer mehr zu einem Smartphone auf Rädern, bei dem die Entwicklung von Hard- und Software zunehmend unabhängig voneinander und deutlich beschleunigt erfolgt. Mithilfe des bereits zertifizierten Meta-Betriebssystems Apex.OS werden wir die Entwicklungszyklen von neuen Mobilitätsfunktionen vor allem für das automatisierte und autonome Fahren im Einklang mit höchsten Sicherheitsstandards signifikant verkürzen. Unser Investment in Apex.AI ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft.“

    Apex.OS

    Flexible, intelligente Software-Lösungen für die nachhaltige Mobilität von morgen

    Apex.OS – Neben leistungsfähiger Hardware wird das Fahrzeug der Zukunft im Wesentlichen durch intelligente und innovative Software definiert. Es wird umfassend vernetzt sein, seine Funktionen lassen sich jederzeit per Update verbessern und erweitern. Das erfordert eine völlig neue Architektur der Fahrzeugelektronik – und der Software-Systeme mit Anbindung an die Cloud. Ein wesentlicher Ansatz ist, die Komplexität der Systeme trotz immer größerer und aufwändigerer Programme zu reduzieren. Flexible, skalierbare und nutzerfreundliche Softwarelösungen sind der Code für die Zukunft der Automobilindustrie sowie der Schlüssel zur sicheren, effizienten und nachhaltigen Mobilität von morgen. Continental hat die Kapazitäten und das Knowhow, um technologisch führende Lösungen erfolgreich zu gestalten. Das Unternehmen beschäftigt rund 17.000 Software- und IT-Spezialisten – damit entwickelt rund ein Drittel aller Ingenieure von Continental modernste Software-Lösungen. Dank der Kooperation mit Apex.AI und der gemeinsamen Industrialisierung des Meta-Betriebssystems kann Continental nun ihr Produktportfolio um einen wesentlichen Baustein ergänzen.

    Die Strategie: Partnerschaften mit ausgesuchten Technologieunternehmen

    Apex.OS – Für entscheidende Evolutionsschritte arbeitet Continental eng mit ausgesuchten Technologiepartnern zusammen. So kooperiert Continental bei der Entwicklung von Lidar-Sensoren – eine Schlüsseltechnologie für das automatisierte Fahren – mit dem Sensorik-Spezialisten AEye. Mit Horizon Robotics wiederum, einem führenden Anbieter von Edge-Computing-Plattformen für Künstliche Intelligenz (KI), gründete Continental jüngst ein Joint Venture. Ziel ist, Algorithmen von Horizon Robotics in smarte Kamerasysteme und Steuergeräte von Continental zu integrieren. Und nicht zuletzt werden bei Elektrobit, einem Tochterunternehmen von Continental, Embedded-Software-Lösungen für verschiedenste Fahrfunktionen entwickelt. Mit seinem agilen Partner-Ökosystem gelingt es Continental, Innovationen noch schneller in Serie und auf die Straße zu bringen.

    Die Beteiligung von Continental an Apex.AI ist ein weiteres Beispiel, wie zielgerichtete Investitionen und Partnerschaften wesentliche Technologiesprünge zu einer nachhaltigen Mobilität von morgen ermöglichen. Die innovative Software-Plattform von Apex.AI und Continental ist ein wichtiges Element im Partnerschafts-Portfolio des Technologieunternehmens, um Kunden, Partner sowie die IT-Spezialisten von Continental bei der Entwicklung und Implementierung neuer Software-Lösungen zu unterstützen – und nicht zuletzt die Integration des Fahrzeugs in das Internet der Dinge (IoT) zu ermöglichen.

    Quelle: Continental