Kategorie: Data Governance Insights

Data Governance Insights: Aktuelle Entwicklungen und Best Practices in der Datenverwaltung

Willkommen bei Data Governance News, Ihrer zentralen Anlaufstelle für die neuesten Informationen und fundierten Berichte über die Welt der Datenverwaltung. Hier bieten wir Ihnen umfassende Einblicke in die neuesten Entwicklungen, Technologien und Best Practices im Bereich Data Governance und decken die wichtigsten untergeordneten Themen ab.

Neueste Entwicklungen und Forschung

Unsere Berichterstattung umfasst die aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnisse und technischen Fortschritte im Bereich der Datenverwaltung. Erfahren Sie mehr über innovative Ansätze zur Sicherstellung der Datenqualität, Integrität und Verfügbarkeit, die Unternehmen dabei helfen, ihre Daten als strategischen Vorteil zu nutzen.

Datenrichtlinien und Compliance

Data Governance News beleuchtet die neuesten gesetzlichen Anforderungen und regulatorischen Entwicklungen, die die Datenverwaltung betreffen. Bleiben Sie auf dem Laufenden über neue Compliance-Richtlinien, Datenschutzgesetze wie die DSGVO und deren Auswirkungen auf Unternehmen weltweit.

Datensicherheit und Datenschutz

Ein zentraler Bestandteil der Data Governance ist die Datensicherheit und der Schutz personenbezogener Daten. Wir informieren Sie über Best Practices zur Sicherstellung der Datensicherheit, Schutz vor Cyberangriffen und Maßnahmen zur Einhaltung von Datenschutzvorschriften.

Datenqualität und -integrität

Erfahren Sie, wie Unternehmen die Genauigkeit, Konsistenz und Verlässlichkeit ihrer Daten sicherstellen. Unsere Berichterstattung bietet tiefgehende Einblicke in Methoden zur Datenbereinigung, Datenqualitätsmetriken und Tools zur Überwachung und Verbesserung der Datenqualität.

Datenzugriffsmanagement

Lesen Sie über Strategien und Technologien zur Verwaltung des Datenzugriffs. Erfahren Sie, wie Unternehmen sicherstellen, dass nur autorisierte Personen Zugriff auf sensible Daten haben, und wie Rollen- und Berechtigungsmanagement effektiv umgesetzt wird.

Metadatenmanagement

Entdecken Sie die Bedeutung des Metadatenmanagements für eine erfolgreiche Data Governance. Wir stellen Ihnen Ansätze und Tools zur Verwaltung und Nutzung von Metadaten vor, die helfen, Datenressourcen besser zu verstehen und zu organisieren.

Datenkataloge und -linien

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Data Governance ist das Management von Datenkatalogen und Datenlinien. Erfahren Sie, wie Unternehmen ihre Datenbestände dokumentieren und nachvollziehbar machen, um Transparenz und Datenverfügbarkeit zu verbessern.

Technologien und Tools

Erfahren Sie mehr über die neuesten Technologien und Tools, die Unternehmen bei der effektiven Verwaltung ihrer Daten unterstützen. Von Data Governance Plattformen bis hin zu speziellen Tools für Datenqualität, Datenkataloge und Metadatenmanagement – wir stellen Ihnen die wichtigsten Innovationen vor.

Strategien und Best Practices

Unsere Berichterstattung bietet tiefgehende Einblicke in bewährte Strategien und Best Practices für eine erfolgreiche Datenverwaltung. Lernen Sie von erfolgreichen Implementierungen und erfahren Sie, welche Methoden und Ansätze sich in der Praxis bewährt haben.

Interviews und Expertenmeinungen

Lesen Sie exklusive Interviews mit führenden Experten im Bereich Data Governance. Erfahren Sie aus erster Hand, wie Datenprofis die Herausforderungen und Chancen der Datenverwaltung sehen und welche Strategien sie empfehlen.

Markttrends und Analysen

Bleiben Sie auf dem Laufenden über die neuesten Markttrends und wirtschaftlichen Auswirkungen von Data Governance. Unsere Expertenanalysen bieten Ihnen wertvolle Einblicke in Marktbewegungen, Investitionstrends und die strategischen Entscheidungen führender Unternehmen.

Konferenzen und Veranstaltungen

Erhalten Sie umfassende Berichte über wichtige Konferenzen, Branchenveranstaltungen und Workshops im Bereich Data Governance. Bleiben Sie informiert über die Diskussionen und Präsentationen, die die Landschaft der Datenverwaltung prägen.

Fallstudien und Best Practices

Lernen Sie aus detaillierten Fallstudien und Best Practices, wie Unternehmen ihre Data Governance-Programme erfolgreich implementiert haben. Diese Praxisbeispiele bieten wertvolle Einblicke und praktische Tipps für die Umsetzung eigener Data Governance-Initiativen.

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  • E-Commerce-Umsätze im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19,4 Prozent auf 24.141 Mio. Euro gestiegen

    E-Commerce-Umsätze im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19,4 Prozent auf 24.141 Mio. Euro gestiegen

    E-Commerce – Waren des täglichen Bedarfs und DIY größte Wachstumstreiber

    eCommerce – Nach starken Nachholeffekten zu Jahresbeginn sind die E-Commerce-Umsätze mit Waren im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19,4 Prozent auf 24.141 Mio. Euro gestiegen (Q2/2020: 20.222 Mio. Euro). Bereits im Vergleichszeitraum von April bis Juni 2020 war der Umsatz aufgrund von Corona-Effekten überproportional hoch um 16,5 Prozent gewachsen. Obwohl die Restriktionen im stationären Handel mittlerweile gelockert wurden und wieder mehr Menschen in die Geschäfte gehen, ist der Wachstumstrend der Branche damit ungebrochen. Mit Blick auf das gesamte erste Halbjahr 2021 schlägt ein konsolidiertes Wachstum von 23,2 Prozent (von 36,7 Mrd. Euro in H1/2020 auf 45,2 Mrd. Euro in H1/2021) zu Buche. Dank der guten Umsatzentwicklung mit Waren liegt der E-Commerce im vom bevh prognostizierten Wachstumskorridor und könnte in diesem Jahr erstmals die Umsatzgrenze von 100 Mrd. Euro übertreffen.

    E-commerce
    E-commerce

    „Dass der Onlinehandel nicht mehr nur auf schwachen Vergleichszahlen wie im ersten Quartal wächst, sondern auch auf überproportional starken Vorjahreswerten, deutet auf einen Substanzeffekt hin. Die Menschen haben den E-Commerce in der Pandemie als verlässlichen Partner kennengelernt und nutzen ihn noch selbstverständlicher als zuvor. Das zeigt sich daran, dass die Menschen auch in Warensegmenten wie Mode deutlich mehr online einkaufen, die seit Mai auch stationär wieder deutlich zulegen“, resümiert Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel e.V. (bevh).

    Größte Wachstumstreiber unter den Warengruppen waren im zweiten Quartal DIY-Produkte und Floristik (+ 37,3 Prozent), Drogerieprodukte und Lebensmittel (+ 34,2 Prozent bzw. 34,9 Prozent), Haus- und Heimtextilien (+ 31,5 Prozent) sowie Medikamente (+ 30,6 Prozent). Damit fällt auf, dass der Onlinehandel wiederum besonders stark in jenen Warengruppen zulegen konnte, die während der Pandemie weiter stationär in Lebensmittelgeschäften, Drogerien, Baumärkten und Apotheken angeboten werden durften. Im Vergleich der ersten Jahreshälfte 2020 zu 2021 am meisten zugewonnen haben die Waren-Cluster der Güter des täglichen Bedarfs (+ 43,3 Prozent) und Einrichtungen (+ 33,3 Prozent). Am unteren Ende des Spektrums liegt das Cluster Unterhaltung mit einem Wachstum im Halbjahresvergleich von 16,6 Prozent.

    Die folgende Tabelle zeigt detailliert die Umsatzentwicklung mit Waren im zweiten Quartal zum Vorjahreszeitraum nach einzelnen Warengruppen:

    WarengruppeQ2 2020Q2 2021Veränderung
    Bekleidung3.6974.40219,1 %
    Haus- & Heimtextilien28938131,5 %
    Schuhe1.0621.22515,4 %
    Bücher / Ebooks / Hörbücher9781.0729,6 %
    Bild- & Tonträger / Video & Music Downloads71380813,3 %
    Elektronikartikel & Telekommunikation3.5713.93410,2 %
    Computer/Zubehör/Spiele/Software inkl. Downloads1.7632.18023,7 %
    Hobby & Freizeitartikel9011.01412,5 %
    DIY & Blumen8621.18337,3 %
    Möbel, Lampen & Dekoration1.4121.79927,4 %
    Haushaltswaren & -geräte1.3391.62421,3 %
    Drogerie71596034,2 %
    Lebensmittel7721.04134,9 %
    Schmuck & Uhren18924328,2 %
    Auto & Motorrad/ Zubehör519506-2,6 %
    Spielwaren30637723,3 %
    Bürobedarf18222422,9 %
    Medikamente33543730,6 %
    Tierbedarf40250625,9 %

    Dienstleistungen liegen weiter zurück

    Nachdem der digitale Vertrieb von Services wie Reisebuchungen oder Veranstaltungstickets in den Vorquartalen eingebrochen war, konnte sich das Segment zuletzt wieder etwas erholen und spiegelt die langsame Rückkehr des öffentlichen Lebens wider. Der Umsatz mit Dienstleistungen stieg von 1.364 Mio. Euro im Vorjahresquartal auf 2.200 Mio. Euro im zweiten Quartal 2021 (+ 61,3 Prozent). Vergleicht man jeweils die ersten Jahreshälften, ergibt sich mit 3.329 Mio. Euro noch immer ein Minus von 36,6 Prozent (H1/2020: 5.250 Mio. Euro). Wie tief der Einschnitt tatsächlich ist, zeigt erst der Umsatzverlust gegenüber dem ersten Halbjahr 2019: Im Vergleich mit dem damaligen Umsatz (ohne Corona-Effekte) von 9.299 Mio. Euro liegt der Online-Vertrieb von Dienstleistungen derzeit noch um fast zwei Drittel zurück.

    Marktplätze sichere Häfen in der Pandemie

    Die Versendertypen haben sich im zweiten Quartal teils deutlich unterschiedlich entwickelt. Mit 22,5 Prozent am stärksten gewachsen ist der Umsatz im Handel auf Online-Marktplätzen, die aktuell auf einen Marktanteil von 50,7 Prozent kommen. Dicht dahinter rangieren Teleshopping-Anbieter mit einem Wachstum von 21,3 Prozent sowie Internet-Pure-Player (+ 21,1 Prozent) und Hersteller (Direct-to-Consumer) mit + 20,1 Prozent. Das Schlusslicht bilden die Multichannel-Anbieter mit sowohl stationärem als auch digitalem Standbein. Sie legten mit 8,2 Prozent am wenigsten zu.

    „Die Digitalisierung ihrer Geschäfte hat stationären Händlern in der Pandemie eine Überlebensperspektive gegeben. Trotz ihres Wachstums konnten Multichannel-Anbieter aus eigener Kraft jedoch nicht das noch viel höhere Tempo in der Branche halten. Anders sieht es bei den Plattformen aus, die Händlern den digitalen Markteintritt erleichtern und eine hohe Reichweite geben. Für viele dieser Händler sind Plattformen deshalb nicht nur ein Rettungsanker, sondern aktuell der gebotene Weg, um neben dem steigenden Aufwand des stationären Geschäfts weiter am E-Commerce teilzuhaben“, so Christoph Wenk-Fischer.

    Vergleichbarkeit der Daten

    Im Sinne einer besseren Vergleichbarkeit der Daten mit anderen Erhebungen hat der bevh seine Versendertypologie an der folgenden, allgemeinen Klassifikation orientiert.

    • Als Onlinehändler werden solche E-Commerce-Unternehmen erfasst, die neben den digitalen Verkaufskanälen weiterhin mit klassischem Katalogversandhandel aktiv waren. Diese wurden bisher unter Multichannel-Handel erfasst, da der Katalog lange Zeit ein unabhängig gesteuertes Geschäftsmodell darstellte. Die Kategorie Onlinehandel umfasst neben Internet-Pureplayern auch solche ursprünglich reinen E-Commerce-Anbieter, die inzwischen zwar Filialen unterhalten, jedoch den überwiegenden Teil ihres Geschäfts im E-Commerce erzielen. Ebenso sind hier die Umsätze der Shopping-Clubs und Apothekenversender einbezogen.
    • Als Onlinemarktplätze (OMP) werden solche Unternehmen erfasst, die mehr als die Hälfte ihres Außenumsatzes (Bruttowarenvolumen, GMV) mit den Angeboten dritter Händler auf ihrer Plattform erzielen.
    • Multichannel-Händler (MCV) sind Unternehmen, die ihre Heimat im Stationärhandel haben. Dazu zählen auch vertikalisierte Anbieter mit Filialgeschäft, sofern sie ihre Produkte nicht per Großhandel auch dem Einzelhandel zur Verfügung stellen.
    • Hersteller mit Direktvertrieb (HEV) sind Unternehmen, die entweder ausschließlich im Direkt-Vertrieb arbeiten (klassisch „Vertreter-Versandhandel“) oder als Markenhersteller an den Einzelhandel liefern, aber auch Umsätze auf eigener Fläche und im eigenen Onlinehandel erzielen.

    Über die Studie
    In der Verbraucherbefragung „Interaktiver Handel in Deutschland“ werden von Januar bis Dezember 40.000 Privatpersonen aus Deutschland im Alter ab 14 Jahren zu ihrem Ausgabeverhalten im Online- und Versandhandel und zu ihrem Konsum von digitalen Dienstleistungen (z. B. im Bereich Reisen oder Ticketing) befragt. Das Endergebnis der Studie wird Anfang 2022 nach Abschluss der Umfrage veröffentlicht. Die heute vorgestellten Zahlen basieren auf der Auswertung der Monate April bis Juni 2021. Die Studie wird durch die BEYONDATA GmbH durchgeführt.

    Quelle: bevh

  • REWE Group treibt digitale Geschäfts­modelle weiter voran

    REWE Group treibt digitale Geschäfts­modelle weiter voran

    Technologietochter paymenttools schafft innovative Bezahlplattform

    Die REWE Group treibt ihre digitalen Geschäftsmodelle weiter voran. Mit der Gründung der Technologietochter „paymenttools“ mit Sitz in Köln entwickelt das Unternehmen eine eigene B2B-Bezahlplattform für Kunden und Partner.

    Als erster Lebensmittelhändler in Deutschland bietet die REWE Group mit „paymenttools“ neben dem digitalen und stationären Einkauf von Lebensmitteln und Reisen zukünftig auch die komplette Abwicklung des Bezahlvorgangs im stationären und digitalen Einkauf aus einer Hand. Bereits seit neun Jahren betreibt die REWE Group erfolgreich und profitabel ein eigenes Bezahlnetzwerk.

    shopping business money pay
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    „Mit der Gründung von paymenttools begleiten wir nun sämtliche Stationen der Omnichannel Customer Journey. Als einziger Lebensmittelhändler in Deutschland verfügen wir damit über ein komplettes Ökosystem von der Bestellung über die Lieferung bis hin zum Bezahlen. Wir begeistern unsere Kunden und Partner mit einem Höchstmaß an Komfort und Sicherheit. Strategisch gesehen ist paymenttools ein wichtiger Schritt im Hinblick auf unsere Diversifizierungsstrategie“, so Jan Kunath, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der REWE Group.

    In den kommenden Jahren werde man das Payment-Service-Portfolio weiter ausbauen. „Mit jährlich annähernd einer Milliarde Transaktionen ist die REWE Group schon heute einer der größten girocard-Netzbetreiber in Deutschland. Da ist es nur konsequent auch weitere Bezahlvorgänge bei uns zu bündeln“ ergänzt Dr. Klaus Wirbel, Leiter Finanzen Head of Finance / Group Treasurer.

  • Subscription Service – Abo Modelle werden immer beliebter

    Subscription Service – Abo Modelle werden immer beliebter

    Das Consumer Barometer von IFH KÖLN und KPMG untersucht die Nutzung von Abo-Modellen. Besonderes Augenmerk liegt auf Abonnements für Verbrauchsgüter. Finanzielle Vorteile, Flexibilität und Convenience überzeugen Konsumentinnen und Konsumenten bei der Entscheidung für Abonnements.

    Abo-Modelle hatten lange Zeit einen eher unflexiblen Ruf, erfreuen sich heute jedoch steigender Beliebtheit. Dabei geht es schon lange nicht mehr nur um Musik- und Filmstreaming, auch Verbrauchsgüter werden immer häufiger in Form von automatisierten Nachbestellungen oder Kochboxen abonniert. Aber wer nutzt solche Abonnements, welche Warengruppen werden am häufigsten bezogen und welche Mehrwerte müssen Anbieter bedienen, um Konsument:innen zum Abo-Abschluss zu bewegen? Diesen und weiteren Fragen widmet sich das aktuelle Consumer Barometer von IFH KÖLN und KPMG. Hierfür wurden 500 Konsumentinnen und Konsumenten internet repräsentativ zu Nutzung und Interesse befragt.

    VERBRAUCHSPRODUKTE IM ABO MIT ZUKUNFTSPOTENZIAL

    Während 57 Prozent der befragten Konsument:innen Abos für Musikstreaming und sogar 71 Prozent solche für das Streamen von Filmen und Serien nutzen oder schon einmal ausprobiert haben, werden auch physische Abonnements für Verbrauchsprodukte immer beliebter. So hat fast jede:r fünfte Konsument:in Verbrauchsprodukte-Abos schon einmal ausprobiert, 23 Prozent haben sie sogar schon mehrfach genutzt. Vorzugsweise werden dabei Produkte aus den Warengruppen Lebensmittel (37 %) sowie Kosmetik und Beauty (34 %) bezogen. Und das Modell hat Potenzial: Fast jede:r vierte Befragte kann sich die Nutzung in der Zukunft vorstellen. Interesse besteht – neben den genannten Warengruppen – auch in den Bereichen Haushaltswaren und Tierbedarf.

    „Schon 2017 haben wir den hohen Stellenwert von Convenience und Flexibilität bei Abomodellen gesehen, der in den letzten Jahren einen weiteren Schub bekommen hat. Insbesondere in einer Zeit, in der Konsument:innen ihren stationären Einkauf auf das Wesentliche beschränken möchten, bieten Abonnements Sicherheit und Regelmäßigkeit unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln. Trotz eines regen Wettbewerbs ist das Potenzial für gut durchdachte Abomodelle – vor allem in der Kategorie Verbrauchsgüter – weiterhin gegeben. Für Anbieter muss es darum gehen, die Bedürfnisse der Konsumentinnen und Konsumenten, auch nicht ausgesprochene, zu erkennen und bestmöglich zu bedienen“, so Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH KÖLN.

    ABOS MÖGLICHST FLEXIBEL GESTALTEN

    Was muss ein Abomodell bieten? Insbesondere Flexibilität ist den Konsument:innen bei der Auswahl von Abonnements wichtig. So wünschen sich 90 Prozent die Möglichkeit, jederzeit kündigen zu können, 84 Prozent widerstrebt eine Mindestlaufzeit und 79 Prozent möchten flexibel pausieren können. Auch der Sparaspekt spielt für jeweils rund zwei Drittel der Befragten eine Rolle: Punkten können Abos, wenn sie eine Preisgarantie für einen bestimmten Zeitraum und Preisanpassungen an verfügbare Sonderangebote im Geschäft beinhalten. Ebenso relevant für die Entscheidung: Die bequeme Lieferung. Jede:r dritte Konsument:in wünscht sich die Lieferung der Ware nach Hause.

    WENIGER KOMPLEXITÄT, MEHR CONVENIENCE

    Abomodelle werden heute – unabhängig von Alter und Geschlecht – von einer breiten Masse der Gesellschaft genutzt. Viele Konsument:innen beziehen bereits heute mehrere Abonnements verschiedener Anbieter und wünschen sich weniger Komplexität. Mehr als die Hälfte der Befragten hält eine Bündelung von Verbrauchsprodukte-Abos ab durchschnittlich drei Abonnements daher für sinnvoll. Sie wünschen sich mehr Bequemlichkeit durch eine gebündelte Zahlungsabwicklung (66 %) und eine zentrale Verwaltung aller Abos über beispielsweise eine App (64%). Die Lieferung der Produkte sollte zudem in nur einem Versandkarton (65 %) erfolgen. Eine Chance für Aboanbieter – denn die Bereitschaft der Konsumentinnen und Konsumenten für weitere Produkte im Abo ist da.

    „Abos von Verbrauchsprodukten gewinnen zunehmend an Beliebtheit. Die automatische Nachbestellung von Konsumgütern des täglichen Bedarfs erfüllt das Konsumentenbedürfnis nach Bequemlichkeit und Zeitersparnis. Im Gegensatz zum Onlinekauf sind nicht einmal die Bestellung und das Bezahlen mehr vonnöten, das heißt maximale Einfachheit. Die Aboangebote sind weiter im Sinne des Kunden zu entwickeln: Flexibilität (Pausieren, kurze Kündigungsfrist, Mengenvariation etc.) ist ebenso wichtig wie eine Bündelung der Lieferungen für Kunden mit diversen Abos im Bestand. Viel Platz für innovative Formate und neue Spieler“, so Stephan Fetsch, Head of Consumer Goods bei KPMG.

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    Daten und Grafiken aus dieser Pressemitteilung dürfen nur im Rahmen journalistischer oder redaktioneller Zwecke genutzt werden. Die werbliche und kommerzielle Nutzung sowie Aufbereitung für eine vertragsbasierte Weitervermarktung ist untersagt. Dies gilt insbesondere für Statistikportale.

    ÜBER DAS CONSUMER BAROMETER

    Das Consumer Barometer von IFH KÖLN und KPMG beleuchtet aktuelle Entwicklungen, Trends und Treiber im Handel und Konsumgütermarkt. Für die vorliegende Ausgabe wurde das Thema Abomodelle von digitalen Gütern sowie Verbrauchsprodukten gewählt. Für die Kurzstudie wurden 500 Konsumentinnen und Konsumenten internetrepräsentativ nach Alter und Geschlecht online befragt. Ergänzend wurde auf Daten des Consumer Barometers 3/2017 zum Thema „Sharing Economy und Konsummodelle der Zukunft“ zurückgegriffen, um einen Zeitvergleich zu ermöglichen.

    Die ausführlichen Ergebnisse können hier heruntergeladen werden.

    ÜBER KPMG

    KPMG ist eine globale Organisation unabhängiger Mitgliedsfirmen mit rund 200.000 Mitarbeitern in 154 Ländern und Territorien. Auch in Deutschland gehört KPMG zu den führenden Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen und ist mit rund 12.500 Mitarbeitern an 26 Standorten präsent. Unsere Leistungen sind in die Geschäftsbereiche Audit, Tax, Consulting und Deal Advisory gegliedert. Im Mittelpunkt von Audit steht die Prüfung von Konzern- und Jahresabschlüssen. Tax steht für die steuerberatende Tätigkeit von KPMG. Die Bereiche Consulting und Deal Advisory bündeln das fachliche Know-how zu betriebswirtschaftlichen, regulatorischen und transaktionsorientierten Themen. Für wesentliche Branchen der Wirtschaft hat KPMG eine geschäftsbereichsübergreifende Spezialisierung vorgenommen. Hier laufen die Erfahrungen der Experten weltweit zusammen und tragen zusätzlich zur Beratungsqualität bei.

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  • Payment – Apple Pay und Google Pay immer beliebter

    Payment – Apple Pay und Google Pay immer beliebter

    GfK-Studie zu Bezahltrends im Handel: 61 Prozent zahlen kontaktlos,

    In Deutschland wird kontaktloses und mobiles Bezahlen immer beliebter. Hauptgrund dafür: Veränderte Gewohnheiten und das neue Hygeniebewusstsein der Verbraucher:innen seit dem Beginn der Corona-Pandemie.

    61 Prozent bezahlen inzwischen kontaktlos, mehr als ein Fünftel nutzt bereits Mobile Payment mit Handy und Smartwatch. Das ergab eine repräsentative Umfrage der GfK[1] im Auftrag von Mastercard.

  • 61 Prozent der Bevölkerung zahlen kontaktlos
  • Jede:r dritte 18- bis 29-Jährige hat bereits mit dem Handy gezahlt
  • Google Pay wird bei mobilen Zahlungen am häufigsten genutztApple Pay bei jungen Nutzenden am beliebtesten
  • Damit verstärkt sich ein Trend, der schon bei der Untersuchung des Zahlverhaltens im vergangenen Jahr gemessen wurde: Bereits im Herbst 2020 sagten 33 Prozent, sie wollten in Zukunft vermehrt bargeldlos bezahlen. In der aktuellen Untersuchung aus dem Mai 2021 gaben 41 Prozent der Befragten an, künftig noch häufiger bargeldlos bezahlen zu wollen.

    Bargeldlose Bezahlmöglichkeiten sind ingesamt deutlich beliebter als Bargeld: 59 Prozent der Deutschen (2020: 54 Prozent) bevorzugen in Geschäften die Zahlung mit Karte oder Smartphone. Das kontaktlose Bezahlen mit Karte präferieren inzwischen 24 Prozent (2020: 20 Prozent). Sechs Prozent bezahlen am liebsten mit ihrem Handy oder ihrer Smartwatch, bei den 30- bis 39-Jährigen sind es bereits zehn Prozent. Nur noch 38 Prozent nutzen weiter am liebsten Bargeld – im vergangenen Jahr waren es noch 45 Prozent.

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    Photo by Andrea Piacquadio on Pexels.com

    Kontaktloses Zahlen ist spätestens seit der Pandemie Standard: Erstmals gaben in der aktuellen Umfrage 61 Prozent an, in den letzten 12 Monaten kontaktlos gezahlt zu haben. Im Jahr 2020 waren es 58 Prozent, 2019 noch 49 Prozent. Mehr als jede:r Fünfte (21 Prozent) bezahlt inzwischen immer kontaktlos, wenn möglich. Die größten Vorteile sehen die Nutzenden in der Schnelligkeit (50 Prozent), Hygiene (43 Prozent) und Einfachheit (42 Prozent).

    Bemerkenswert ist die hohe Akzeptanz und Nutzung von Mobile Payment. Beim mobilen Bezahlen können Inhaber:innen von Kredit-, Debit- und Prepaid-Karten mit ihrem NFC-fähigen Smartphone genauso einfach und sicher bezahlen wie mit einer Karte, die kontaktloses Bezahlen ermöglicht. Dafür müssen Nutzende lediglich die Kartendaten in der Zahlungsapp/Wallet auf dem Smartphone hinterlegen. 

    23 Prozent haben in den letzten 12 Monaten mit dem Smartphone oder der Smartwatch bezahlt, bei den 18- bis 29-Jährigen war es schon jede:r Dritte (33 Prozent). Weitere 17 Prozent sind Mobile Payment gegenüber aufgeschlossen und wollen es ausprobieren.

    Mobile Payment-Nutzer in Deutschland verwenden am häufigsten Google Pay (34 Prozent) oder Apple Pay (32 Prozent). 16 Prozent bevorzugen die mobile Bezahl-App ihrer Bank oder Sparkasse. Bei den 18- bis 29-jährigen kommt am häufigsten Apple Pay (41 Prozent) zum Einsatz.

    Peter Bakenecker, Division President für Deutschland und die Schweiz bei Mastercard, sagt: „Es ist erstaunlich, wie stark die Pandemie den Wandel zu digitalen Bezahlmöglichkeiten beschleunigt hat. Die aktuellen Zahlen der GfK belegen, dass Zahlungen mit dem Smartphone inzwischen verbreitet genutzt werden und in der Bevölkerung immer beliebter werden. Das zeigt, wie gut digitale Lösungen in Deutschland angenommen werden, wenn sie einfach, komfortabel und sicher sind. Ich bin überzeugt, dass wir in den kommenden Jahren sehen werden, wie das Smartphone andere Bezahlmöglichkeiten nach und nach ersetzt.“

    Die Auswertung der GfK-Studie finden Sie hier.

    [1] „Bezahltrends im Handel 2021“ ist eine repräsentative Umfrage, die von Mastercard beauftragt und von der GfK im Zeitraum zwischen dem 27.05.2021 und 30.05.2021 durchgeführt wurde. 

    Über Giesecke+Devrient

    Giesecke+Devrient (G+D) ist ein weltweit tätiger Konzern für Sicherheitstechnologie mit Hauptsitz in München. Als Partner von Organisationen mit höchsten Ansprüchen schafft G+D mit seinen Lösungen Vertrauen und sichert essentielle Werte. Die innovative Technologie des Unternehmens schützt physisches und digitales Bezahlen, die Konnektivität von Menschen und Maschinen, die Identität von Personen und Objekten sowie digitale Infrastrukturen und vertrauliche Daten.

    G+D wurde 1852 gegründet. Im Geschäftsjahr 2020 erwirtschaftete das Unternehmen mit rund 11.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von 2,31 Milliarden Euro. G+D ist mit 74 Tochtergesellschaften und Gemeinschaftsunternehmen in 32 Ländern vertreten. Weitere Informationen: www.gi-de.com

    Über Mastercard, www.mastercard.com

    Mastercard ist ein internationales Technologieunternehmen im Zahlungsverkehr. Unser Ziel ist es, eine inklusive, digitale Wirtschaft voranzutreiben, von der alle Beteiligten weltweit profitieren. Deshalb sorgen wir dafür, dass Zahlungen sicher, einfach und smart abgewickelt und für jeden zugänglich gemacht werden. Unsere Innovationen und Lösungen basieren auf sicheren Daten und Netzwerken und helfen Einzelpersonen, Finanzinstituten, Regierungen und Unternehmen, die Bandbreite ihrer Möglichkeiten voll auszuschöpfen. Unser „Decency Quotient“ prägt unsere Unternehmenskultur und all unsere Aktivitäten. Mit Verbindungen in mehr als 210 Ländern und Gebieten tragen wir so zu einer nachhaltigen Welt bei, die für alle vielfältige Möglichkeiten eröffnet.

    Quelle: Mastercard

  • Mollie ist eines der spannendsten und wachstumsstärksten Unternehmen in Europa

    Mollie ist eines der spannendsten und wachstumsstärksten Unternehmen in Europa

    Der Payment Service Provider sammelt 665 Mio. Euro ein

    22. Juni 2021

    Mollie sammelt im Rahmen einer Serie-C-Finanzierungsrunde umgerechnet 665 Mio. Euro ein. Insgesamt erhöht sich das Funding des Unternehmens damit auf über 780 Mio. Euro. Blackstone Growth (BXG), Blackstones Geschäftsbereich für Wachstumsinvestitionen, führt die Runde an. Darüber hinaus sind EQT GrowthGeneral AtlanticHMI Capital und Alkeon Capital mit dabei. TCV, das im September 2020 noch die Serie-B-Finanzierung angeführt hatte, beteiligt sich ebenfalls an der neuen Runde. Das frische Kapital soll vor allem die internationale Expansion von Mollie, die Skalierung des Teams sowie Investments in Produkte und Technologien vorantreiben. Darüber hinaus soll es Mollie dabei helfen, ihre Vision zu verwirklichen: der beliebteste Payment Service Provider (PSP) der Welt zu werden.

    Mollie wurde 2004 gegründet und ist mittlerweile einer der größten PSPs in Europa. Das Unternehmen bedient mehr als 120.000 Händler aller Größenordnungen, die jeden Monat auf dem gesamten Kontinent aktiv sind. 2020 wickelte Mollie Transaktionen im Wert von über 10 Mrd. Euro ab und ist 2021 auf dem besten Weg, diesen Wert zu verdoppeln. Die innovativen Produkte, die einfache und transparente Preisgestaltung sowie der Kundenservice von Mollie haben in Kombination mit dem Service ohne Vertragsbindung ein schnelles Wachstum während der Pandemie, aber auch nach den ersten Lockerungen in ganz Europa ermöglicht. Unter anderem zählen Deliveroo, Gymshark, Drykorn und L‘Osteria zu Mollies Kundenportfolio.

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    Photo by Karolina Grabowska on Pexels.com

    Laut CBInsights beläuft sich die Firmenbewertung nach der neuen Finanzierungsrunde auf umgerechnet 5,4 Mrd. Euro, wodurch das Unternehmen zu den fünf bedeutendsten privaten Fintechs Europas sowie zu den 20 führenden Fintechs der Welt gehört.

    “Mollie ist schon etwas Besonderes. In den drei Monaten, in denen ich jetzt dabei bin, haben wir eine Menge erreicht: Wir haben den umfassenden Launch in Großbritannien vorbereitet, sind in Deutschland um 600 Prozent gewachsen und haben talentierte neue Leute und Führungskräfte eingestellt”, sagt Shane Happach, CEO von Mollie. “Mollie hat das Interesse von einigen der weltweit führenden Fintech-Investoren erregt. Wir sind davon überzeugt, in BXG einen Partner gefunden haben, der uns bei unseren nächsten Schritten unterstützen kann. Aber auch die Beteiligung der anderen Investoren ist ein Beleg für das Vertrauen in Wachstum, Strategie und Produktpalette von Mollie.”

    “Mollie ist eines der spannendsten und wachstumsstärksten Unternehmen in Europa. Es steht an der Spitze der nächsten Generation von Bezahlsystemen für Online-KMUs auf dem gesamten Kontinent. Wir sind begeistert, mit dem fantastischen Team von Mollie zusammenarbeiten zu können und freuen uns darauf, das Kapital, die Expertise und das globale Netzwerk von Blackstone zu nutzen, um die nächste Wachstumsphase des Unternehmens zu begleiten”, sagt Paul Morrissey, der die europäischen Investitionen von Blackstone Growth leitet. “Diese Investition unterstreicht das Vertrauen von Blackstone in Europa als einen guten Standort für wachstumsstarke Unternehmen.”

    Mollie vereint rund 480 Mitarbeiter unter seinem Dach und plant, in den nächsten sechs bis neun Monaten 300 weitere einzustellen. Zudem prüft das Unternehmen die Expansion in weitere Länder, innerhalb und außerhalb Europas. Mollie plant außerdem weitere Investitionen in seine Technologieplattform, sowie sein Produktportfolio über den Zahlungsverkehr hinaus auf Finanzdienstleistungen für KMUs zu erweitern. Dies soll vor allem der neue Chief Product Officer Rogier Schoute vorantreiben.

    Quelle: Mollie

  • eCommerce Plattform – Sephora wird Zalandos strategischer Partner für Prestige-Beauty

    eCommerce Plattform – Sephora wird Zalandos strategischer Partner für Prestige-Beauty

    Zalando, Europas führende Online-Plattform für Mode und Lifestyle, und Sephora, der weltweit führende Omnichannel-Händler für Prestige-Beauty, geben heute ihre strategische Partnerschaft bekannt. Beide Unternehmen wollen ein einzigartiges Online-Angebot für Prestige-Beauty für Millionen Zalando Kund*innen schaffen und für sie den Online-Einkauf von Beauty-Produkten revolutionieren.

    Die Partnerschaft vereint das einmalige Kundenerlebnis und die umfangreiche E-Commerce-Erfahrung von Zalando mit Sephoras sorgfältig kuratiertem Sortiment mehrerer Tausend beliebter Beauty-Produkte von über 300 Prestige- und exklusiven Marken, der Beauty-Erfahrung und der Vertriebsexpertise von Sephora. Die Partnerschaft wird im 4. Quartal 2021 in Deutschland starten und ab 2022 auf andere Zalando Märkte in Europa ausgeweitet.

    Sephora ist in 35 Ländern mit 2.000 Filialen weltweit vertreten, davon mehr als 1.000 in Europa. Mit einer innovativen Kuration von Marken, einschließlich neuer Kategorien wie „Good for“ und einer riesigen Gemeinde an Beauty-Fans, die dieses maßgeschneiderte Angebot lieben, ist Sephora der renommierteste globale Innovator der Beauty-Branche. Zalando bietet das umfangreichste Sortiment an über 4.000 beliebten Mode- und Lifestyle-Marken für 42 Millionen aktive Kund*innen in 20 Märkten in ganz Europa an – einschließlich bequemer Lieferung, Zahlung und Rücksendung. Zusammen werden Sephora und Zalando ein neues, innovatives Prestige-Beauty-Erlebnis für Millionen Zalando Kund*innen schaffen, indem das stark kuratierte Prestige-Beauty-Sortiment von Sephora mit der Zalando Plattform verbunden wird. 

    now.digital  ecommerce
    ecommerce plattform

    David Schneider, Zalando Co-CEO: „Der Bereich Beauty stellt für uns eine große und aufregende Chance dar. Der Online-Markt für Beauty-Produkte ist in Europa noch kaum erschlossen. Als zentrale Anlaufstelle für Mode und Lifestyle wollen wir Zalando Kund*innen inspirieren und ihnen die Möglichkeit bieten, das perfekte Angebot an Mode- und Beauty-Produkten an einem Ort zu finden. Gleichzeitig wollen wir unseren Markenpartnern eine Plattform für ihren digitalen Erfolg bieten. Die Zusammenarbeit mit Sephora, dem Anbieter der Wahl für viele Beauty-Fans, wird das Beauty-Angebot für unsere Kund*innen nicht nur erweitern, sondern ermöglichen, die angesagtesten und exklusivsten Beauty-Marken zu kaufen und gleichzeitig das exzellente Einkaufserlebnis von Zalando zu genießen.“

    Martin Brok, Präsident und CEO von Sephora, ergänzt: „Fünfzig Jahre nach der Eröffnung der ersten Filiale beschreitet Sephora erneut neue Wege, wenn es um Prestige-Beauty geht, indem wir uns mit Zalando zusammenschließen, um für die 42 Millionen aktiven Kund*innen von Zalando das ultimative Online-Ziel für Prestige Beauty zu schaffen. Diese Partnerschaft zeigt unsere Ambitionen, uns für ständige Innovationen zum Vorteil unserer Kund*innen einzusetzen. Zalando, inzwischen die erfolgreichste Online-Plattform für Mode in Europa, ist der ideale Partner für uns, denn gemeinsam werden wir unsere Kund*innen inspirieren. Indem wir Mode, Accessoires und Prestige-Beauty unter einem Dach vereinen, bieten wir ihnen die beste Anlaufstelle, um gut auszusehen und sich gut zu fühlen, und das in einer einzigartigen Premium-Umgebung. Diese Partnerschaft ist ein wichtiger Schritt für unsere europäische Wachstumsstrategie und er zeigt unsere Vision für die Zukunft von Beauty und Handel.“ 

    Sephora tritt dem Zalando Partnerprogramm bei und wird für Zalando der strategische Partner für Prestige-Beauty in allen europäischen Ländern, in denen die Partnerschaft aktiv ist. Die langfristig angelegte Kooperation ist Ausdruck einer gemeinsamen Leidenschaft für Innovation und ein einzigartiges, erstklassiges Kundenerlebnis. Beide Unternehmen teilen ähnliche Werte in Bezug auf Nachhaltigkeit, Diversität und Inklusion. Sowohl Zalando als auch Sephora haben sich klare und konkrete langfristige Ziele hinsichtlich eines nachhaltigeren Angebots, der Reduzierung der Umweltauswirkungen in den jeweiligen Betrieben sowie der Schaffung eines inklusiven Erlebnisses für Kund*innen gesetzt. 

    Über Zalando*

    Zalando ist Europas führende Online-Plattform für Mode und Lifestyle. Im Jahr 2008 in Berlin gegründet, bietet Zalando heute rund 42 Millionen aktiven Kunden in 20 Ländern Produkte aus den Bereichen Bekleidung, Schuhe, Accessoires und Kosmetik. Das Sortiment umfasst weltbekannte, internationale Marken ebenso wie lokale Labels. Unseren Kunden bietet die Zalando-Plattform eine Destination für Inspiration, Innovation und Interaktion. Als Europas modischstes Tech-Unternehmen suchen wir laufend nach neuen digitalen Lösungen für jeden Teil des Einkaufserlebnisses – für unsere Kunden, Partner und alle anderen Akteure, die Zalando mit uns gestalten wollen. Unsere Vision ist, der Starting Point for Fashion – die erste Anlaufstelle für Mode – und eine nachhaltige Plattform mit einer netto-positiven Auswirkung auf Mensch und Erde zu sein.

    *) Stand: 02. Juni 2021

    Quelle:Zalando

  • E-Commerce – Drei Viertel aller Online-Shopper legen großen Wert auf umweltfreundliche Verpackungen

    E-Commerce – Drei Viertel aller Online-Shopper legen großen Wert auf umweltfreundliche Verpackungen

    Wichtigste Kriterien: Recyclingfähigkeit und Plastikvermeidung

    e-Coimmerce -76 Prozent der regelmäßigen E-Commerce-Kunden in Deutschland finden umweltverträgliche Verpackungen wichtig oder sogar sehr wichtig. So lautet das zentrale Ergebnis einer Online-Umfrage, die Kantar Public im Auftrag des Verbandes der Wellpappen-Industrie e. V. (VDW) durchgeführt hat. Von den Kriterien, die eine umweltfreundliche Verpackung ausmachen, haben online einkaufende Verbraucher ebenfalls klare Vorstellungen.

    Für 75 Prozent der befragten E-Commerce-Kunden gehört die vollständige Recyclingfähigkeit des Materials zu den Eigenschaften, die umweltverträgliche Verpackungen auszeichnen. Damit steht dieses Kriterium an erster Stelle – dicht gefolgt von der Vermeidung von Plastik, die 72 Prozent der Umfrageteilnehmer benennen. Den dritten Platz teilen sich zwei Anforderungen: 67 Prozent der Befragten empfindet Verpackungen als umweltverträglich, wenn diese nicht größer sind als es die Ware erfordert. Ein ebenso hoher Anteil der Online-Shopper ist der Ansicht, dass umweltfreundliche Verpackungen aus Recyclingmaterial bestehen sollten. 64 Prozent der Befragten nennen außerdem eine Basis aus nachwachsenden Rohstoffen als Kriterium. „Die Umfrageergebnisse machen deutlich: Verbraucher, die regelmäßig online einkaufen, stellen heute eine ganze Reihe von Ansprüchen an umweltfreundliche Verpackungen“, erklärt VDW-Geschäftsführer Dr. Oliver Wolfrum. „Online-Händler, die sich für Versandverpackungen aus Wellpappe entscheiden, treffen damit eine gute Wahl und entsprechen den Wünschen ihrer Kunden; denn das Material ist vollständig recyclingfähig, trägt zur Plastikvermeidung bei, basiert auf nachwachsenden Rohstoffen und besteht zu 80 Prozent aus Recyclingmaterial.“ Auch bei der optimalen Anpassung der Verpackungsgröße an die Ware leiste die Wellpappenindustrie in enger Zusammenarbeit mit ihren Kunden einen immer wichtigeren Beitrag, so Wolfrum.

    Das Bewusstsein dafür, dass Verpackungen aus Wellpappe recyclingfähig und umweltfreundlich sind, ist der Umfrage zufolge bei vielen bereits vorhanden: 57 Prozent der Teilnehmer bestätigen diese Aussage. „Bei den Fragen zum Informationsstatus wussten zudem 80 Prozent der E-Commerce-Kunden, dass gebrauchte Wellpappe flach zusammengelegt ins Altpapier gehört“, ergänzt der VDW-Geschäftsführer. Dies zeige, dass Wellpappe als Kreislaufprodukt wahrgenommen werde. Zugleich bestehe Interesse an noch mehr Informationen. So wünschen sich etwa 49 Prozent der Befragten detailliertere Angaben zum Material und dessen Umweltfreundlichkeit direkt auf der Verpackung. Die Branche nehme die Umfrageergebnisse insofern auch als Ansporn, ihre Kommunikation zur Nachhaltigkeit von Wellpappe weiter zu stärken. „Ein nachhaltiger Stoffkreislauf lebt maßgeblich von der Unterstützung aller Beteiligten“, betont Wolfrum.

    Über die Umfrage

    An der von Kantar Public im Auftrag des VDW umgesetzten Online-Umfrage nahmen im März 2021 über 1.000 VerbraucherInnen aus Deutschland teil, die in den letzten zwölf Monaten vor der Befragung mindesten einmal im Monat online bestellt hatten. Der Ergebnisbericht steht auf der Website des Verbandes als Download zur Verfügung.

    Quelle: VDW

  • Online Handel – OTTO.de erreicht Marke von 10 Millionen aktiven Kund*inn

    Online Handel – OTTO.de erreicht Marke von 10 Millionen aktiven Kund*inn

    OTTO steigert seinen Umsatz um 30 Prozent

    Dabei kauften so viele Kund*innen wie noch nie in der Historie des Hamburger Online-Händlers bei OTTO ein:
    Von 7 Millionen Kund*innen im Vorjahr stieg die Anzahl um 30 Prozent auf 10 Millionen. Über 3,7 Mio. Neukund*innen entschieden sich dafür, Produkte online oder mobil auf otto.de zu bestellen, sodass der Traffic im Shop um 40 Prozent gesteigert wurde. Die Retourenzahlen über alle Sortimente sind um fast sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr reduziert worden. Ein wesentlicher Grund dafür sind die stetig verbesserten Produktbeschreibungen, Detailangaben sowie transparent einsehbaren Rezensionen anderer Käufer*innen, deren Angaben zu Größe, Farbe und Materialbeschaffenheit eine immer präzisere Kaufentscheidung ermöglichen.

    Transformation zur Plattform im Plan

    Aufgrund der Corona-Pandemie arbeiten über 90 Prozent der OTTO-Mitarbeiter*innen derzeit mobil beziehungsweise zu Hause. Trotzdem konnte das Unternehmen seinen 2018 begonnenen Umbau vom Online-Händler zur wettbewerbsfähigen Plattform mit einem stetig wachsenden Markenangebot konsequent fortsetzen. 2020 konnte die automatisierte Anbindung realisiert werden, sodass die aktuelle Zahl von über 1000 aktiven Partnern in den kommenden Monaten deutlich weiterwachsen wird. Für neue Partner dauert der Online-Anmeldevorgang im besten Fall nur rund zwei Stunden und bereits nach zwei bis drei Tagen können eigene Produkte auf otto.de verkauft werden.

    Payment-Gesellschaft

    Darüber hinaus konnte auch der Aufbau eines eigenen Payment-Dienstleisters gestartet werden. Die gesamte Zahlungsabwicklung für Händler und Marktplatzpartner inklusive vieler Möglichkeiten zum flexiblen Rechnungs- und Ratenkauf soll perspektivisch einheitlich über den Payment-Dienstleister gesteuert werden. Endkund*innen erhalten zukünftig beim Checkout nur eine Rechnung, unabhängig davon, ob sie ein Produkt von OTTO direkt oder bei einem Händler oder Marktplatzpartner erworben haben. Nach der noch ausstehenden Zustimmung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) soll die Gesellschaft mit rund 150 Mitarbeiter*innen im zweiten Quartal 2022 ihre Aufgaben übernehmen.

    Quelle: Otto

  • eCommerce Studie – Die E-Commerce Branche beschäftigt direkt und indirekt über 1,2 Millionen Menschen

    eCommerce Studie – Die E-Commerce Branche beschäftigt direkt und indirekt über 1,2 Millionen Menschen

    Auf 100 neue Arbeitsplatze im E-Commerce folgen weitere 66 im Umfeld .

    E-Commerce ist im 26. Jahr seines Bestehens in Deutschland zum starken Treiber von Wohlstand und Arbeit geworden und trägt jährlich allein schon 100 Milliarden Euro zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei. Über die direkt zurechenbaren Umsätze und Gewinne hinaus stimuliert E-Commerce Wachstum auf allen Handelsstufen, bei Lieferanten und Dienstleistern. Vor allem aber mehrt E-Commerce den gesellschaftlichen Wohlstand, wie eine aktuelle Studie des Forschungsinstituts Copenhagen Economics (CE) im Auftrag des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel e.V. (bevh) erstmals berechnet hat.

    Die E-Commerce Branche beschäftigt direkt und indirekt über 1,2 Millionen Menschen (1.256.400 Beschäftigte und damit nur etwas weniger als die Automobilindustrie in Deutschland mit 1.283.000 Beschäftigten), wobei auf 100 neue Arbeitsplatze im E-Commerce weitere 66 im Umfeld entstehen. Mit 100 Milliarden Euro an Wertschöpfung trägt der Sektor außerdem fast drei Prozentpunkte (2,9) zum Bruttoinlandsprodukt bei, so die Studie. Zum Vergleich: Der Beitrag zum BIP durch die deutsche Automobilindustrie liegt mit 4,9 nur 2 Prozentpunkte höher.

    Der E-Commerce verändert als Innovator die Handelsbranche und leistet wichtige, jetzt messbare Beiträge für das Gemeinwohl. Er ist Bestandteil und Treiber der tiefgreifenden digitalen Transformation der deutschen Wirtschaft, sagt Gero Furchheim, Präsident des bevh und Sprecher des Vorstands, Cairo AG. „Eine klare Trennung von Online und Offline wird auf allen Handelsstufen immer seltener. Die verschiedenen Wege ergänzen sich vielmehr. Gerade auch während des Lockdowns hat der E-Commerce den betroffenen Unternehmen helfen können, ihre Kunden weiter zu erreichen.“

    Dabei spielten auch Marktplätze wie Amazon, Mercateo, Otto.de oder Zalando eine wichtige Rolle, indem sie kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) den Einstieg in den Online-Handel erleichterten.

    Gerade kleine und mittelständische Unternehmen profitieren vom E-Commerce in besonderem Maße: Bei ihnen liegt der Anteil des Online-Vertriebs am Umsatz um zehn Prozentpunkte über dem Mittelwert.

    „E-Commerce fördert die Vielfalt, denn kleine Unternehmen können mit nur geringen Eintrittshürden in den Onlinehandel starten. Digital werden zusätzliche Kunden unabhängig vom Standort angesprochen, bedient und gebundenAuch das Unternehmen, das ich leite, wurde von inhabergeführten Fachgeschäften gegründe, um gemeinsam Versandhandel und jetzt E-Commerce zu betreiben. Qualität, Service und eine persönliche Handschrift führen auch und gerade im Onlinehandel zum Erfolg. Es ist an der Zeit, dass die Politik die reale Veränderung in der Wirtschaft akzeptiert und die Chancen von Wandel und Innovation positiv begleitet, statt auf Bewahren zu setzen“, so Gero Furchheim weiter.

    Weitere relevante Erkenntnisse der Studie:

    • Insbesondere in ländlichen Räumen wirkt sich der E-Commerce positiv aus: Einerseits durch Investitionen in strukturschwache Gebiete, etwa beim Ausbau der Liefer-Logistik; andererseits, weil sich für Kunden dort die Vielfalt des Angebots erhöht. Menschen auf dem Land bekommen durch die Online-Option dieselbe Produkt-Auswahl wie Bewohner größerer Städte.
    • E-Commerce trägt zur Stabilisierung der Verbraucherpreise bei, ohne das Preisniveau im Mittel zu senken. Mit nur 0,2 Prozent niedrigeren im E-Commerce erzielten Verbraucherpreisen kann von einem Preisverfall im Internet keine Rede sein.
    • E-Commerce schafft leichteren Zugang zu einer größeren Menge an vielfältigeren Produkten. So steigert er den „Consumer Welfare” in Deutschland um bis zu 3 Prozent.
    • E-Commerce hat großen Einfluss auf den Direktvertrieb. Immer mehr Produzenten nutzen das Internet, um direkt mit ihren Angeboten Kunden zu erreichen: Jeder fünfte Online-Kauf findet im Shop eines Herstellers oder Erzeugers statt.
    • Deutschland ist ein Netto-Profiteur des internationalen E-Commerce. Durch eine Verlagerung von Offline- zu Online-Einkauf innerhalb und zwischen den EU-Ländern steigt das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland. Für das Jahr 2019 errechnet sich ein positiver Saldo von 5 Milliarden Euro.
    • Die E-Commerce-Umsätze zwischen Unternehmen (B2B) erreichen heute schon fast die vierfache Höhe der mit Endkunden (B2C) erzielten Umsätze

    Sigurd Naess-Schmidt, Partner bei Copenhagen Economics, sieht die Studie als Auftrag an Politik und Gesellschaft für eine angemessenere Bewertung des E-Commerce: „Unsere Untersuchungen haben gezeigt, dass E-Commerce durch die wirtschaftliche Aktivität, die in der gesamten Wertschöpfungskette der Produktion und des Vertriebs von Waren und Dienstleistungen an Unternehmen und Verbraucher entsteht, einen erheblichen Einfluss auf die Wirtschaft hat. Unsere Studie liefert eine Schätzung dieses direkten und indirekten Beitrags zum BIP. Die eigentliche wirtschaftliche Wertschöpfung liegt jedoch zweifellos in den Produktivitätsgewinnen und dem erhöhten Wohlstand der Verbraucher, der sich unter anderem aus einem breiteren Produktangebot ergibt, sowie aus der Möglichkeit, die Anbindung abgelegener Gebiete zu verbessern, wodurch kleinere Unternehmen und Verbraucher Teil der E-Commerce-Wertschöpfungskette werden können. Unsere Studie enthält eine Reihe von Beispielen, in denen wir den Wert solcher Wohlfahrts- und Produktivitätsgewinne für die Verbraucher quantifiziert haben. Wir freuen uns daher, diesen Beitrag zu der so dringend notwendigen politischen Diskussion leisten zu können.“

    Copenhagen Economics hat die Studie zwischen Oktober 2020 und Dezember 2020 durchgeführt. Weitere Informationen zu unserer neuen bevh-Studie „Die Auswirkungen des E-Commerce auf die deutsche Wirtschaft“ finden Sie hier. Die Studie ist dort komplett verfügbar.

    Quelle:behv

  • Recommerce Report – Handel mit gebrauchter Ware steigt deutlich

    Recommerce Report – Handel mit gebrauchter Ware steigt deutlich

    eBay hat erstmals den internationalen „Recommerce Report“ veröffentlicht, für den 4.330 private Verkäuferinnen und Verkäufer bei eBay in den USA, Großbritannien, Kanada, Deutschland und Frankreich befragt wurden. Die Untersuchung1 belegt einen weltweiten Anstieg von Secondhand-Verkäufen auf dem Online-Marktplatz – wobei Deutschland eine globale Vorreiterrolle einnimmt. Die Zahlen unterstreichen außerdem ein Anhalten des Trends zu nachhaltigem Konsum auch während der Corona-Pandemie.

    Recommerce Report

    Laut dem “Recommerce Report” hat fast die Hälfte (47 Prozent) der befragten privaten Verkäuferinnen und Verkäufer bei eBay.de erst im Jahr 2020 mit dem Verkauf gebrauchter Waren begonnen. Während die Möglichkeit, zusätzliches Geld zu verdienen, nach wie vor ein Hauptgrund für den Handel mit gebrauchter Ware ist, gab ein Drittel der befragten Verkäuferinnen und Verkäufer an, dass Nachhaltigkeit und Umweltvorteile ein zusätzlicher Antrieb sind. Besonders in Deutschland hat dies einen großen Einfluss: 39 Prozent der Befragten verkaufen gebrauchte Artikel wegen der positiven Umweltauswirkungen. Die deutschen eBay Verkäuferinnen und -Verkäufer liegen damit im internationalen Vergleich vorne (34 Prozent in Frankreich, 32 Prozent in U.K., 16 Prozent in den USA und 14 Prozent in Kanada).

    Auch bei Käuferinnen und Käufern steigt das Interesse an gebrauchten Produkten bei eBay deutlich an. So kauften 79 Prozent der Befragten in Deutschland im vergangenen Jahr gebrauchte Artikel auf dem Online-Marktplatz. Der “Recommerce Report” offenbart auch demographische Unterschiede und zeigt einmal mehr die Generation Z als Vorreiter der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung: 81 Prozent der 16- bis 24-Jährigen gaben an, dass sie im vergangenen Jahr häufiger gebrauchte Artikel kauften als zuvor.

    Die beliebtesten gebrauchten Artikel sind in den Bereichen Technik und Elektronik, wie Handys, Computer und Videokonsolen zu finden. Dies geht aus aktuellen Daten der International Data Corporation (IDC)2 hervor, die prognostizieren, dass der Absatz von gebrauchten Smartphones knapp 333 Millionen Einheiten im Jahr 2023 erreichen wird – eine jährliche Wachstumsrate von fast 14 Prozent von 2018 bis 2023.

    eBay befragte für den Recommerce Report 4.330 C2C-Verkäuferinnen und -Verkäufer (Consumer-to-Consumer) bei eBay in den USA, Großbritannien, Kanada, Deutschland und Frankreich, vom 12.10, 2020 bis Nov. 9, 2020. In den USA und Kanada umfasst dies alle Verkäuferinnen und Verkäufer mit weniger als 10.000 $ Bruttowarenwert (GMV) oder weniger als 25 Transaktionen in einem Jahr. In Großbritannien, Deutschland und Frankreich gilt dies für alle Verkäuferinnen und Verkäufer, die sich selbst als private Verkäuferinnen und Verkäufer identifizieren. 

    2  Quelle: IDC https://www.idc.com/getdoc.jsp?containerId=prUS45865720Share on FacebookShare on TwitterShare on LinkedInShare on other services

    Quelle: eBay