Kategorie: eCommerce

Die eCommerce-Industrie, die den gesamten Bereich des Handels – von traditionellen EinzelhandelsgeschĂ€ften bis zu Online-Plattformen – umfasst, steht im Zeitalter der Digitalisierung vor der Herausforderung, eine enorme Menge an Daten effektiv zu nutzen. Diese Daten reichen von KundenprĂ€ferenzen ĂŒber Kaufverhalten bis hin zu Lieferketteninformationen. In diesem datenintensiven Umfeld wird die Data Governance zu einem kritischen Erfolgsfaktor.

Data Governance in der Commerce-Industrie bezieht sich auf die Verwaltung, Sicherheit und QualitĂ€t der Daten, die wĂ€hrend der GeschĂ€ftsprozesse generiert werden. Ein solider Rahmen fĂŒr Data Governance stellt sicher, dass:

  1. DatenqualitÀt erhalten bleibt, was es Unternehmen ermöglicht, fundierte Entscheidungen zu treffen und personalisierte Kundenerlebnisse zu bieten.
  2. Datenschutz gewĂ€hrleistet ist, sodass die Vertraulichkeit von Kundendaten geschĂŒtzt und gesetzliche Datenschutzvorschriften eingehalten werden.
  3. Die Nutzung und Speicherung von Daten in Übereinstimmung mit regionalen und globalen Regulierungsstandards erfolgt, wodurch rechtliche Risiken minimiert werden.

Die Commerce-Industrie profitiert von einer effektiven Data Governance in vielerlei Hinsicht. Sie ermöglicht beispielsweise eine genauere Kundenanalyse, optimierte Marketingstrategien und effizientere Lieferkettenprozesse. Gleichzeitig schĂŒtzt sie Unternehmen vor potenziellen Rechtsstreitigkeiten und hilft, das Vertrauen der Kunden zu gewinnen und zu erhalten.

Abschließend lĂ€sst sich sagen, dass in der modernen Commerce-Industrie, in der Daten zum zentralen Vermögenswert geworden sind, Data Governance nicht nur wĂŒnschenswert, sondern essentiell ist. Sie stellt sicher, dass Unternehmen ihre Daten optimal nutzen können, wĂ€hrend sie gleichzeitig ethische und rechtliche Standards einhalten.

  • PSD2 Richtlinie – Starke Kundenauthentifizierung, auch als Zwei-Faktor-Authentifizierung bekannt, wird von Kunden befĂŒrwortet

    PSD2 Richtlinie – Starke Kundenauthentifizierung, auch als Zwei-Faktor-Authentifizierung bekannt, wird von Kunden befĂŒrwortet

    PSD2-Richtlinie: Jeder Zweite in Deutschland befĂŒrwortet die Zwei-Faktor-Authentifizierung

    Laut GfK-Studie besteht aber weiterhin dringender AufklÀrungsbedarf: Die HÀlfte der Bevölkerung ist sich nicht bewusst, dass die neue EU-Regelung die Sicherheit bei Online-Zahlungen erhöht

    Oktober 2020 – Am 31. Dezember dieses Jahres endet die Frist fĂŒr die Umsetzung der PSD2-Richtlinie zur Starken Kundenauthentifizierung. Laut dieser EU-Richtlinie mĂŒssen Kunden bei Kartenzahlungen im Internet ihre IdentitĂ€t ab dem 1. Januar 2021Â ĂŒber mindestens zwei der folgenden Faktoren belegen: Besitz (z.B. Mobiltelefon), Wissen (z.B. Passwort oder PIN) und InhĂ€renz (z.B. Fingerabdruck oder Gesichtserkennung). Die Eingabe der Kartendaten, des Ablaufdatums und der PrĂŒfziffer ist dann nicht mehr ausreichend. Die PrĂŒfung zweier voneinander unabhĂ€ngiger Sicherheitsmerkmale macht Bezahlungen im Web oder in Apps sicherer und schĂŒtzt Verbraucher zusĂ€tzlich vor Betrug.

    Insbesondere JĂŒngere befĂŒrworten die zusĂ€tzliche Absicherung von Online-Zahlungen

    Wie eine aktuelle reprĂ€sentative Umfrage der GfK im Auftrag von Mastercard belegt, gewinnt die Starke Kundenauthentifizierung, auch als Zwei-Faktor-Authentifizierung bekannt, kurz vor der endgĂŒltig verbindlichen EinfĂŒhrung an Akzeptanz.[1] Im Vergleich zum vorherigen Jahr, in dem die GfK eine Ă€hnliche Umfrage durchfĂŒhrte, sagen nun 50 Prozent der Befragten, dass sie die Regelung gut finden. Das sind fĂŒnf Prozentpunkte mehr als 2019. 49 Prozent glauben, dass ihre Online-Zahlungen durch die Zwei-Faktor-Authentifizierung sicherer werden. Besonders die JĂŒngeren (18- bis 29-JĂ€hrigen) bringen mit 62 Prozent der starken Authentifizierung viel Vertrauen in Bezug auf Sicherheit entgegen. Gleichzeitig sinkt die Anzahl der Personen, die die Regelung negativ bewerten, um acht Prozentpunkte auf 25 Prozent. Weitere 25 Prozent wissen nicht, wie die Richtlinie zu bewerten ist. Die Nutzung der Zwei-Faktor-Authentifizierung beim Online-Einkauf ist seit dem vergangenen Jahr nur leicht angestiegen. 38 Prozent der Deutschen nutzen sie bereits, wenn sie online oder in Apps zahlen. Das Potenzial ist allerdings viel grĂ¶ĂŸer: Immerhin 16 Prozent nutzen die Zwei-Faktor-Authentifizierung immer, wenn möglich, und weitere 64 Prozent wĂŒrden sie verwenden, wenn die Vorteile fĂŒr sie erkennbar sind und die Nutzung einfach ist. Nur neun Prozent lehnen die Zwei-Faktor-Authentifizierung gegenwĂ€rtig grundsĂ€tzlich ab.

    Verbraucher wollen eine Kombination von sicheren und einfachen Lösungen

    Die GfK-Umfrage spiegelt auch wider, dass sich Verbraucher beim Online-Einkauf eine Kombination aus sicheren und bequemen Bezahllösungen wĂŒnschen. Sicherheit bleibt weiterhin der wichtigste Faktor: Knapp zwei Drittel der Deutschen (65 Prozent) betonen dies. Fast ebenso viele (64 Prozent) sehen den großen Vorteil von Kartenzahlungen im Internet darin, dass sie im Betrugsfall ihr Geld zurĂŒckerstattet bekommen, da sie als Karteninhaber fĂŒr unautorisierte Zahlungen nicht verantwortlich sind.

    Gleichzeitig wollen 50 Prozent, dass die Online-EinkĂ€ufe möglichst einfach sind, bei den 18- bis 29-JĂ€hrigen sind es sogar 57 Prozent. Auch die Schnelligkeit wird immer wichtiger, inzwischen sind es 38 Prozent (plus zwei Prozentpunkte im Vergleich zu 2019), die so schnell wie möglich online einkaufen wollen; bei den 18- bis 29-JĂ€hrigen sind es bereits 52 Prozent. Dazu passend gaben 41 Prozent an, dass sie es als besonders störend empfinden, wenn sie beim Bezahlen zu viele Informationen eingeben mĂŒssen. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) Ă€rgert sich, wenn sie sich erst einmal registrieren mĂŒssen, bevor sie die Waren bezahlen können.

    Carsten MĂŒrl, Director Product Management bei Mastercard Deutschland und Schweiz, sagt: „Verbraucher wollen Lösungen, die sicher und zugleich bequem sind. Die Starke Kundenauthentifizierung sorgt dafĂŒr, dass Online-Zahlungen noch besser abgesichert sind. Gleichzeitig gibt es mit EMV 3D Secure einen neuen Branchenstandard, der die Anforderungen der Richtlinie erfĂŒllt und ein weiterhin nahtloses Zahlungserlebnis ermöglicht, das fĂŒr die Verbraucher einfach zu nutzen ist und die Abbruchquote bei HĂ€ndlern im Check-out reduziert. Jetzt gilt es, dass Online-HĂ€ndler die Lösungen rechtzeitig implementieren und die Kartenherausgeber ihre Kunden ĂŒber die neue Richtlinie aufklĂ€ren und informieren. Dann steht auch im neuen Jahr einem reibungslosen Online-Einkauf nichts im Wege.“

    Fast 40 Prozent authentifizieren sich am liebsten mit biometrischen Merkmalen

    Verbraucher, die die Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen, weisen sich bevorzugt mit ihren biometrischen Daten aus, wenn sie die Wahl haben. 30 Prozent bestĂ€tigen ihre Zahlung am liebsten durch ihren Fingerabdruck auf dem Smartphone, neun Prozent (plus zwei Prozentpunkte im Vergleich zu 2019) nutzen die Gesichtserkennung. 43 Prozent geben noch am liebsten eine PIN oder TAN ein, die PrĂ€ferenz hat aber im Vergleich zu 2019 stark nachgelassen (minus sechs Prozentpunkte). Die steigende Akzeptanz von biometrischen Authentifizierungen ist auch bedingt durch den Anstieg der Zahlungen per Smartphone oder Smartwatch. Ein wachsender Teil der Deutschen zahlt kontaktlos und mobil und ist es dadurch gewohnt, sich regelmĂ€ĂŸig biometrisch auf dem GerĂ€t zu authentifizieren. Die GfK-Umfrage gibt Hinweise, wie wichtig das Smartphone inzwischen als Zahlungsmittel geworden ist, auch ĂŒber das Bezahlen im stationĂ€ren Handel hinaus. So hat ein Drittel der Deutschen (33 Prozent) schon mit einem mobilen Bezahldienst innerhalb einer App bezahlt; sei es, um eine Reise zu buchen, Essen zu bestellen oder Spiele zu kaufen, ein weiteres Drittel (32 Prozent) kann sich vorstellen, dies in Zukunft zu tun. Wer in einer App bezahlt, tĂ€tigt die Zahlung ĂŒberwiegend mit dem Smartphone (85 Prozent), sieben Prozent nutzen vorwiegend ein Tablet, zwei Prozent eine Smartwatch und sechs Prozent nutzen je nach Situation unterschiedliche GerĂ€te.

    Umstellung auf Starke Kundenauthentifizierung: Was Verbraucher jetzt beachten mĂŒssen

    Die Banken setzen bei der Umstellung auf die Starke Kundenauthentifizierung in der Regel auf das neue EMV 3D Secure-Verfahren. Dieser Branchenstandard sichert digitale Kartenzahlungen ab und ist zugleich fĂŒr die Verbraucher angenehm zu nutzen. Zum Beispiel können sie sich einfach per Fingerabdruck authentifizieren, die umstĂ€ndliche Passworteingabe entfĂ€llt. Mastercard hat mit „Mastercard Identity Check“ eine eigene Lösung fĂŒr digitale ZahlungsvorgĂ€nge entwickelt, welche die Anforderungen der PSD2 und der Starken Kundenauthentifizierung erfĂŒllt.

    Debit- und Kreditkarten mĂŒssen in der Regel einmalig fĂŒr das neue Sicherheitsverfahren bei der Bank oder Sparkasse aktiviert werden. Verbraucher sollten daher ihren Kartenherausgeber kontaktieren, um sicherzugehen, dass ihre Karten auch im kommenden Jahr voll funktionsfĂ€hig sind. ZusĂ€tzlich muss eine entsprechende App der Bank auf dem mobilen GerĂ€t installiert werden, damit Zahlungen in der App freigegeben werden können.

    Die PSD2-Richtlinie fĂŒhrt aber auch diverse Ausnahmen auf, mit denen sich eine Starke Kundenauthentifizierung umgehen lĂ€sst. So können Verbraucher ihre Online-HĂ€ndler, bei denen sie hĂ€ufig einkaufen und denen sie vertrauen, auf eine Liste „VertrauenswĂŒrdiger ZahlungsempfĂ€nger“ setzen, die von ihrer Bank oder Sparkasse gefĂŒhrt wird. Wenn ein HĂ€ndler auf der Liste der „VertrauenswĂŒrdigen ZahlungsempfĂ€nger“ des Kunden steht, sind alle Zahlungen von der Starken Kundenauthentifizierung befreit. Das Interesse der Verbraucher ist vorhanden: Laut der GfK-Studie sagen rund 42 Prozent der Befragten, dass sie diesen Service ihrer Bank nutzen wĂŒrden, fĂŒnf Prozent nutzen ihn bereits, weitere 25 Prozent sind noch unentschlossen.


    PSD2-Richtlinie: Jeder Zweite in Deutschland befĂŒrwortet die Zwei-Faktor-Authentifizierung

    Die Auswertung der GfK-Studie finden Sie hier.

    Über Mastercard, www.mastercard.com
    Mastercard ist ein internationales Technologieunternehmen im Zahlungsverkehr. Unser Ziel ist es, eine inklusive, digitale Wirtschaft voranzutreiben, von der alle Beteiligten weltweit profitieren. Deshalb sorgen wir dafĂŒr, dass Zahlungen sicher, einfach und smart abgewickelt und fĂŒr jeden zugĂ€nglich gemacht werden. Unsere Innovationen und Lösungen basieren auf sicheren Daten und Netzwerken und helfen Einzelpersonen, Finanzinstituten, Regierungen und Unternehmen, die Bandbreite ihrer Möglichkeiten voll auszuschöpfen. Unser „Decency Quotient“ prĂ€gt unsere Unternehmenskultur und all unsere AktivitĂ€ten. Mit Verbindungen in mehr als 210 LĂ€ndern und Gebieten tragen wir so zu einer nachhaltigen Welt bei, die fĂŒr alle vielfĂ€ltige Möglichkeiten eröffnet.

    [1] Die reprĂ€sentative Umfrage wurde von Mastercard beauftragt und von der GfK im Zeitraum vom 30. Juli 2020 bis 03. August 2020 durchgefĂŒhrt. Es wurden 1.000 Personen im Alter zwischen 18 und 74 Jahren befragt.

    Quelle: Mastercard

  • Pinterest launcht neue E-Commerce-Funktionen, mit denen HĂ€ndler ihre Produkte besser zusammenstellen, prĂ€sentieren und ihre Performance messen können – fĂŒr mehr Inspiration und mehr VerkĂ€ufe

    Shop-Einrichtung, Steigerung von VerkĂ€ufen und Performance-Messung fĂŒr Marken auf Pinterest jetzt noch einfacher

    Wie sah Einkaufen vor der Zeit des Online-Shoppings aus? Die Zeit, in der wir nach einem Shoppingtrip ein komplettes Outfit mit nach Hause gebracht haben, obwohl wir eigentlich nur eine Jeans kaufen wollten? Diese Shopping-Momente waren voller Inspiration. Mit Pinterests neuen E-Commerce-Tools wird das Shopping-Erlebnis auf der Plattform jetzt so inspirierend wie das Offline-Shopping – und das rechtzeitig zur Weihnachtszeit.

    E-Commerce – In diesem Jahr begann das Weihnachts-Shopping auf Pinterest deutlich frĂŒher als sonst. Bereits im April sind Suchanfragen nach „Weihnachtsgeschenkideen“ (+3x im Jahresvergleich) in die Höhe gestiegen. Außerdem hat sich der Anteil von Nutzer*innen, die auf Pinterest mit Shopping-Möglichkeiten interagieren, in den letzten sechs Monaten um mehr als 85 Prozent vergrĂ¶ĂŸert. 

    Bei Pinterest glauben wir, dass es einen Unterschied zwischen Shopping und Kaufen gibt – nĂ€mlich die Inspiration. Ein Online-Shopping-Erlebnis mit mehr Inspiration vereint alle Facetten des Kaufprozesses und ermöglicht ihn von ĂŒberall. 

    Heute stellen wir die neuesten Funktionen vor, mit denen HĂ€ndler in der Weihnachtssaison und darĂŒber hinaus potenzielle Kunden erreichen können. Dazu zĂ€hlen ein neues Schaufenster-Profil, Katalog-Uploads in Echtzeit, Kollektionen als Shopping-Anzeigen-Format, Videos fĂŒr Kollektionen, automatisches Bidding, Conversion-Analyse sowie eine Testversion verbesserter Produkt-Tags.

    Hier die Shopping-Vorteile fĂŒr HĂ€ndler und Kunden in der Online-Welt im Überblick:

    Neue Möglichkeiten, einen Shop einzurichten

    Schaufenster-Profil und besseres Entdecken von HÀndlern (nur USA): So können Marken entdeckt werden und mehr KÀufer inspirieren.

    Ein aktualisiertes Profil ermöglicht es HĂ€ndlern, ihren Shop-Tab zu verĂ€ndern und vorrĂ€tige Produkte nach Kategorie, Produktgruppen oder dynamischen Empfehlungen sortiert anzuzeigen. 

    Schaufenster Pinterest

    Wenn Pinterest-Nutzer*innen nach Shopping-Ideen suchen, werden ihnen auf Grundlage der Produktkategorie empfohlene HĂ€ndler angezeigt.

    Merchant Discovery

    Neue Produkt-Tags (nur USA): Wir testen eine aktualisierte Version fĂŒr Produkt-Tags, mit der HĂ€ndler in ihren eigenen Bildern die genauen Produkte markieren können. KĂ€ufer können so direkt auf die Website des HĂ€ndlers weitergeleitet werden, um ihre Inspiration RealitĂ€t werden zu lassen. 

    Product Tagging

    Katalog-Updates: eine intuitivere OberflĂ€che, die es einfacher macht, HĂ€ndler auf Pinterest zu werden. 

    HĂ€ndler können jetzt schneller ihre Kataloge hochladen und Shopping-Anzeigen aktivieren – dank Katalog-Uploads in Echtzeit, der Option, Videos in Kollektionen einbinden und der Möglichkeit, Kataloge und Kollektionen zu vereinen. 

    Katalog-Uploads Pinterest

    Neu bei Katalogen:

    • Gewisse Produkte gehören einfach zusammen. Aus diesem Grund vereinen wir Kataloge und Kollektionen. Marken können jetzt als Teil dieses Kollektions-Formats ein Hero-Asset und eine dazugehörige Produktgruppe auswĂ€hlen, um so eine inspirierende Anzeigeneinheit mit mehreren Bildern zu erstellen. 
    • Mit unserem neuen Planungs-Tool können HĂ€ndler dann ihre Produkte auf Pinterest hochladen, wann sie möchten. 
    • Wir fĂŒhren die Option ein, in einer Kollektions-Anzeige Videomaterial als Hero-Asset zu nutzen. So können Marken ihre Geschichten noch ausfĂŒhrlicher erzĂ€hlen. Und das mit Erfolg – Werbetreibende, die Kollektionen nutzen, konnten einen Anstieg von 6–18 Prozent des durchschnittlichen Warenkorbwerts verzeichnen. 
    Video Collections

    Neue Möglichkeiten zur Steigerung von VerkĂ€ufen

    Automatisches Bidding fĂŒr Shopping: Dank dieser Funktion musst du dich bei KatalogverkĂ€ufen in Anzeigenkampagnen nicht mehr um die Abgabe von Geboten kĂŒmmern.

    HĂ€ndler können so das Meiste aus ihrem Budget herausholen, ohne es stĂ€ndig ĂŒberwachen zu mĂŒssen. Automatisches Bidding fĂŒr Shopping bedeutet, dass Werbetreibende dynamisch das Gebot einer Anzeigengruppe anpassen können, um die maximale Anzahl von Ergebnissen zu erhalten. Keine Ratespiele, keine Wartezeiten – sondern einfach, automatisch und effektiv. 

    Automatic Bidding

    Werbetreibende, das automatische Bidding fĂŒr KatalogverkĂ€ufe genutzt haben, erzielten durchschnittlich 30 Prozent mehr Conversions bei der Optimierung fĂŒr das Conversion-Event und 30 Prozent mehr Klicks bei der Optimierung fĂŒr das Klick-Event mit dem gleichen Budget.

    Neue Möglichkeiten zur Performance-Messung

    Neue Conversion-Analyse: eine detaillierte Ansicht der Conversion-Performance.

    Mit den neuen Updates können HĂ€ndler sehen, wie Kunden zu ihrer Kaufentscheidung gelangen. Im Visualisierungs-Tool wird alles wie gewohnt zusammengefasst. Sie können den Weg zur Kaufentscheidung verfolgen und mehrere Attributionsansichten vergleichen, um den Erfolg nachzuweisen. 

    Conversion Analysis

    Das sind nur die neuesten Updates zu unserem wachsenden Angebot an Shopping-Lösungen. Sie wurden entwickelt, um Marken zu mehr Umsatz zu verhelfen und gleichzeitig dafĂŒr zu sorgen, dass Kunden zum Shopping inspiriert werden – nicht nur zum Kaufen.  

    Quelle: Pinterest

  • E-Commerce – Kurier-, Express- und Paketbranche (KEP) erwartet 420 Millionen Sendungen an Privatpersonen

    E-Commerce – Kurier-, Express- und Paketbranche (KEP) erwartet 420 Millionen Sendungen an Privatpersonen

    Paketbranche wÀchst 2020 deutlich weiter

    Oktober 2020 – Die Kurier-, Express- und Paketbranche (KEP) verzeichnet im ersten Halbjahr 2020 ein deutliches Wachstum. Das Sendungsvolumen ist in diesem Zeitraum um 7,4 % gestiegen. Dabei legten die Paketsendungen um satte 8,9 % zu, wĂ€hrend die Express- und Kuriersendungen um 0,5 % zurĂŒckgingen.

    Das ist das Ergebnis der Marktanalyse der KE-CONSULT Kurte&Esser GbR im Auftrag des Paketverbandes BIEK. Damit werden rechnerisch tĂ€glich ĂŒber 800.000 Sendungen mehr als im vergangenen Jahr transportiert. Dabei gab es besonders starke ZuwĂ€chse bei den B2C-Sendungen, wĂ€hrend gleichzeitig die B2B-Sendungen mit –7,6 % deutlich stĂ€rker zurĂŒckgingen als im Vorjahr. Beide Entwicklungen haben ihre Ursache in der Corona-Krise. „Das sprunghafte Wachstum der Sendungsmengen wĂ€hrend der Corona-Pandemie macht deutlich, wie wichtig die Paketdienste fĂŒr die Bevölkerung und die Wirtschaft sind. In der Krise – allemal im Lockdown – stellen sie die Versorgung der Menschen sicher“, sagt Marten Bosselmann, Vorsitzender des BIEK.

    E-Commerce – Im diesjĂ€hrigen WeihnachtsgeschĂ€ft (November und Dezember) rechnet der Paketverband im Vergleich zu 2019 mit einer coronabedingten Verdopplung der ZuwĂ€chse (15 % – 20 %) bei den Paketsendungen fĂŒr private Haushalte (B2C-Sendungen). Die Zustellung an die Endkunden steigt dabei in der Weihnachtszeit um etwa 60 Mio. Sendungen auf rund 420 Mio. B2C-Sendungen verglichen mit dem Vorjahr. Zu Spitzenzeiten werden rechnerisch sogar bis zu 21 Mio. Sendungen an einem einzigen Tag in den Netzen der Unternehmen befördert. Um dieses Sendungsvolumen zu bewĂ€ltigen, werden in dieser Weihnachtszeit etwa 30.000 zusĂ€tzliche ArbeitskrĂ€fte bei den Unternehmen beschĂ€ftigt. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Paketdienste leisten seit Monaten Außerordentliches und sorgen so dafĂŒr, dass Privatpersonen wie Wirtschaft ihre Sendungen pĂŒnktlich und zuverlĂ€ssig erhalten – auch in der Weihnachtszeit wird auf sie Verlass sein. DafĂŒr gebĂŒhrt ihnen Anerkennung und Dank!“, so Marten Bosselmann.

    Vor dem Hintergrund der Entwicklungen im bisherigen Jahresverlauf ist fĂŒr das gesamte Jahr 2020 mit mehr als 3,9 Mrd. Sendungen und einem Umsatzanstieg auf ĂŒber 23 Mrd. Euro zu rechnen, so ein weiteres Ergebnis der Analyse von KE-CONSULT. Die genauen und detaillierten Ergebnisse zum KEP-Markt wird der Bundesverband Paket und Expresslogistik wieder im kommenden Mai in der KEP-Studie 2021 der Öffentlichkeit prĂ€sentieren.

    Der Bundesverband Paket und Expresslogistik:

    Der 1982 gegrĂŒndete Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) ist die politische Interessenvertretung fĂŒhrender Anbieter von Kurier-, Express- und Paketdienstleistungen in Deutschland. Über die bundesweit tĂ€tigen Paketdienste DPD, GLS, GO!, Hermes und UPS vertritt der BIEK ca. 3.500 weitere kleine und mittelstĂ€ndische Logistikunternehmen. Die Mitgliedsunternehmen bieten ihren Kunden eine flĂ€chendeckende Zustellung von der Hallig bis zur Alm. Die Branche realisiert derzeit jĂ€hrliche UmsĂ€tze in Höhe von 21,3 Milliarden Euro, beschĂ€ftigt ca. 250.000 Mitarbeiter und befördert mehr als 3,65 Milliarden Sendungen pro Jahr.

    Quelle: https://www.biek.de/

  • E-Commerce – DHL Express erwartet zur anstehenden Hauptsaison Rekordvolumen durch weltweit boomenden Onlinehandel

    E-Commerce – DHL Express erwartet zur anstehenden Hauptsaison Rekordvolumen durch weltweit boomenden Onlinehandel

    Die Folgen von COVID-19 fĂŒhren zu weiter steigenden Volumen im Onlinehandel und einem frĂŒheren Beginn der eigentlichen Hauptsaison.Um die Mengen des E-Commerce Versands, aber auch die der aktuell sehr wichtigen Schutz- und MedizingĂŒter zu bewĂ€ltigen, ist eine hohe zusĂ€tzliche Anzahl von FrachtflĂŒgen notwendig.

    • Globalisierung und Digitalisierung treiben Online-Shopping und Express-Versand auf neue Spitzenwerte, beschleunigt durch verĂ€ndertes Kaufverhalten aufgrund weltweiter COVID-19 Pandemie
    • Volumenanstieg im globalen Netzwerk von DHL Express wĂ€hrend Hauptsaison um mehr als 50 Prozent erwartet, verglichen mit Vorjahressaison
    • Expressdienstleister ist vorbereitet: Über 10.000 Neueinstellungen, neue Frachtflugzeuge und deutlich erhöhte KapazitĂ€ten durch Investitionen von jĂ€hrlich circa einer Milliarde Euro

    E-Commerce – DHL Express erwartet fĂŒr die bevorstehende Hauptsaison des Shoppings bisher unerreichte Sendungsmengen. Die fortschreitende Globalisierung sowie Digitalisierung fĂŒhren zu einer weiterhin stark wachsenden Anzahl von Online-MarktplĂ€tzen und Shopping-Apps, ĂŒber die Konsumenten Produkte aus aller Welt einkaufen können. Der grenzĂŒberschreitende Handel hat daher in den letzten Jahren kontinuierlich zugelegt. DarĂŒber hinaus verlagern Verbraucher aufgrund der diesjĂ€hrigen Unsicherheiten durch die COVID-19 Pandemie ihre EinkaufsaktivitĂ€ten mehr denn je in die digitale Welt. Dies gilt insbesondere fĂŒr die bevorstehenden beliebten Mega-Shopping-Days „Black Friday“ und „Cyber Monday“ sowie fĂŒr das gesamte WeihnachtsgeschĂ€ft. Folglich erwartet DHL Express ein Allzeithoch im weltweiten Onlinehandel. Nachdem das E-Commerce Volumen im DHL Express Netzwerk im Verlaufe des aktuellen GeschĂ€ftsjahres bereits um etwa 35 Prozent zugenommen hat, werden die Sendungsmengen in der kommenden Hauptsaison des Shoppings den Vorjahreszeitraum um voraussichtlich mehr als 50 Prozent ĂŒbertreffen.PressemitteilungPDF ( 112.6 KB )Infografik – Hochsaisons 2020JPEG ( 2.8 MB )DHL Express – Luftfracht 01JPEG ( 950.8 KB )DHL Express – Luftfracht 02JPEG ( 1.7 MB )


    „Megatrends wie Globalisierung und Digitalisierung haben einen enormen Einfluss auf den Welthandel“, erklĂ€rt John Pearson, CEO von DHL Express. „In den letzten Jahrzehnten haben wir gesehen, wie Globalisierung und vermehrter Handel die weltweiten Wahlmöglichkeiten und den Wohlstand erhöhen, Armut verringern, Vielfalt kultivieren und Leben bereichert haben. DHL Express hat es sich zur Aufgabe gemacht, den globalen Handel zu ermöglichen und unsere Kunden an den wichtigsten Tagen ihres JahresgeschĂ€ftes noch intensiver zu beraten und unterstĂŒtzen. Wir sorgen dafĂŒr, dass ihre Produkte schnellstmöglich zugestellt und die Weihnachtsgeschenke rechtzeitig an die Haushalte auf der ganzen Welt geliefert werden. Wir sind stolz auf das starke Engagement unserer Mitarbeiter und Kuriere, die in aller Welt unsere Mission erfĂŒllen, Menschen zu verbinden und ihre Leben zu verbessern. In Zeiten, in denen das Coronavirus sowohl die Wirtschaft als auch unser Privatleben beeintrĂ€chtigt, sind ihre Anstrengungen im Dienste unserer Kunden herausragend.“

    FĂŒr seine ĂŒber 100.000 Mitarbeiter in mehr als 220 LĂ€ndern und Territorien hat DHL Express zahlreiche Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Diese beinhalten unter anderem die Bereitstellung von Schutzmasken und Desinfektionsmitteln, als auch Kontrollmechanismen zur Einhaltung von Abstandsregeln. DarĂŒber hinaus hat das Unternehmen sichere Übergabeverfahren entwickelt, ohne dass Kunden fĂŒr den Erhalt ihrer Sendung unterschreiben mĂŒssen. All dies sichert die GeschĂ€ftskontinuitĂ€t fĂŒr die Kunden von DHL Express und damit auch den globalen Handel.

    Folgen von COVID-19 fĂŒhren zu weiter steigenden Volumen im Onlinehandel und einem frĂŒheren Beginn der eigentlichen Hauptsaison

    Aufgrund der sich verstĂ€rkenden Trends von Globalisierung und Digitalisierung ist es nicht ĂŒberraschend, dass die weltweiten E-Commerce Zahlen steigen. Dieser grundsĂ€tzliche Trend war bereits in den vergangenen Jahren sichtbar. Durch die Folgen der COVID-19 Pandemie wuchs das Sendungsvolumen im aktuellen Jahr jedoch wesentlich stĂ€rker als erwartet an. Dank der weltweiten TĂ€tigkeit von DHL Express, ist das Unternehmen permanent in der Lage die Entwicklungen in verschiedenen Regionen und LĂ€ndern der Erde zu beobachten, da in unterschiedliche Regionen entsprechend unterschiedliche Feiertage und damit Hauptsaisons relevant sind. So haben die Entwicklungen der bisher wichtigsten Einkaufstage dieses Jahres einen Anstieg der Online-Volumen um mindestens 35 Prozent gezeigt.

    „Die COVID-19 Krise und ihre Auswirkungen wie Ausgangssperren oder die Einhaltung von Abstandsregeln fĂŒhrten zu massiven VerĂ€nderungen im Einzelhandelssektor auf der ganzen Welt“, sagt Michiel Greeven, Executive Vice President Global Sales bei DHL Express. „Als Folge verĂ€nderte sich auch das Einkaufsverhalten der Verbraucher grundlegend und verlagerte sich mehr und mehr in die Online-Welt. Aus der Perspektive des E-Commerce könnte man sogar sagen, dass wir durch COVID-19 im Jahr 2020 bereits auf dem Stand des Jahres 2030 sind. Online-Shopping und der Versand werden als neue NormalitĂ€t angesehen. Gerade in der heutigen Zeit der Unsicherheit werden neben den Online-MarktplĂ€tzen auch viele der großen stationĂ€ren WarenhĂ€user ihre Verkaufsförderung ins Netz verlegen wo Kunden aus aller Welt die Einkaufsmöglichkeit nutzen werden, anstatt LadengeschĂ€fte aufzusuchen. DafĂŒr wird ein zunehmender und auch ein schneller Versand erforderlich sein.“

    DHL Express ist vorbereitet

    Angesichts solch steigender Volumen und der parallel dazu weltweit erneut zunehmenden Verbreitung von COVID-19 sind die Herausforderungen fĂŒr Logistikdienstleister enorm. Neben der konsequenten Umsetzung aller Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz von Mitarbeitern und Kunden und damit der Sicherstellung eines kontinuierlichen grenzĂŒberschreitenden Handels, bedeuten die erwarteten Sendungsmengen große Anstrengungen. Zur Vorbereitung hat DHL Express weltweit ĂŒber 10.000 neue Mitarbeiter eingestellt und konnte dank seiner jĂ€hrlichen Investitionen in die Infrastruktur wie Hubs und Gateways, Flugzeuge, Fahrzeuge und modernste Technologie konnte das Unternehmen seine Verarbeitungs-KapazitĂ€ten deutlich ausweiten um die anstehenden Volumen zu bewĂ€ltigen.

    „Seit vielen Jahren verzeichnen wir eine hohe Nachfrage von Online-HĂ€ndlern nach unseren Expressdiensten und damit stark wachsende Volumen in unserem globalen Express Netzwerk.“, so Travis Cobb, Executive Vice President Global Network Operations and Aviation bei DHL Express. „Wir investieren jĂ€hrlich etwa eine Milliarde Euro, um den Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden und ihre Waren in kĂŒrzester Zeit zu versenden – und zwar in alle Welt. Dank der einzigartigen Kundenorientierung unserer Mitarbeiter und unserer hochmodernen Infrastruktur ist unser Wachstum das Ergebnis höchster QualitĂ€t im KundengeschĂ€ft und unser Netzwerk auf die anstehende Hochsaison vorbereitet. Auch in Zeiten einer zweiten globalen Pandemiewelle werden wir dafĂŒr sorgen, dass die GeschĂ€fte unserer Kunden weiterlaufen und damit der Welthandel gesichert ist.“

    Investitionen und gesteigerte KapazitÀten (ausgewÀhlte Beispiele):
    StandortInvestmentGo-LiveErhöhung der KapazitÀten in %
    Köln (Deutschland)123 Mio. EuroNovember 2019verdreifacht
    Malmö (Schweden)20 Mio. EuroOktober 2020verdreifacht
    Malpensa (Italien)109 Mio. EuroSeptember 202012-mal höher
    Istanbul132 Mio. EuroQ1 202125-mal höher

    Um die Mengen des E-Commerce Versands, aber auch die der aktuell sehr wichtigen Schutz- und MedizingĂŒter zu bewĂ€ltigen, ist eine hohe zusĂ€tzliche Anzahl von FrachtflĂŒgen notwendig, da ein Großteil der Passagierflugzeuge weiterhin nicht eingesetzt sind. Um dem entgegenzuwirken, hat DHL Express die Zahl seiner tĂ€glichen FlĂŒge deutlich erhöht. Allein in diesem Jahr hat das Unternehmen vier neue Großraumflugzeuge des Models Boeing 777 F in Betrieb genommen, zwei weitere kommen in den nĂ€chsten Monaten dazu. Allein diese sechs Flugzeuge machen es fĂŒr das Unternehmen möglich, mehr als 3.000 zusĂ€tzliche InterkontinentalflĂŒge pro Jahr durchzufĂŒhren.

    Quelle: https://www.dpdhl.com/

  • E-Commerce –  Bei 6 Prozent Retourenquote mĂŒssen aktuelle Prozesse im Retourenmanagement optimiert werden

    E-Commerce – Bei 6 Prozent Retourenquote mĂŒssen aktuelle Prozesse im Retourenmanagement optimiert werden

    E-Commerce – Retourenquoten im GeschĂ€ft mit dem Ausland sind niedriger als in Deutschland. Dies geht aus einer Untersuchung des Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und des Forschungsinstitut ibi research an der UniversitĂ€t Regensburg hervor. Die Studie findet sich neben diversen anderen im Retourenkompendium des bevh, welches im November veröffentlich wird.

    Die in Deutschland befragten HĂ€ndler geben danach durchschnittlich eine Retourenquote fĂŒr Deutschland von ĂŒber sechs Prozent an. Im AuslandsgeschĂ€ft betrĂ€gt die durchschnittliche Retourenquote 3,8 Prozent. Österreich, Niederlande, Schweiz, Großbritannien und Frankreich haben Retourenquoten zwischen 5,6 Prozent und 3,4 Prozent. Die restlichen LĂ€nder liegen bei 3 Prozent (USA) und 2,9 Prozent (China und Italien). Die Studie trifft keine Unterscheidung nach Branchen und dem Verkauf von B2C und B2B. Im EndkundengeschĂ€ft und im Handel mit Bekleidung sind isoliert betrachtet die Quoten etwas höher. FĂŒr den internationalen Gesamtvergleich bildet die Studie jedoch bewusst einen Durchschnittswert – ĂŒber alle Warengruppen und Vertriebsformen – im Onlinehandel.

    Andere LĂ€nder, andere PrĂ€ferenzen beim Bezahlen. Daraus lĂ€sst sich schließen, dass die Zahlweise der online bestellten Ware Auswirkungen auf die Retourenquote hat. In Frankreich und Italien ist beispielsweise die „Bestellung auf Rechnung“ völlig unbekannt. In Frankreich bezahlen Kunden ihre EinkĂ€ufe direkt per Lastschrift, Kreditkarte oder PayPal. Viele französische Online-HĂ€ndler versenden die Ware sogar erst nach Vorkasse. Weitere mögliche ErklĂ€rungen fĂŒr niedrigere Quoten im AuslandsgeschĂ€ft deutscher HĂ€ndler sind unter anderem, dass es in vielen europĂ€ischen LĂ€ndern nicht ĂŒblich ist, Produkte ohne weiteres zurĂŒckzuschicken oder dass es dort nicht ĂŒblich ist, Ware kostenlos zurĂŒckzusenden. Ganz anders verhĂ€lt es sich in Deutschland – hier erwarten Kunden eine kostenlose RĂŒckgabe. In den meisten untersuchten LĂ€ndern ist die RĂŒcksendung generell kostenpflichtig zu Lasten des Kunden.

    “FĂŒr den HĂ€ndler und die Umwelt sind Retouren auch in Deutschland keineswegs kostenlos. Um so wichtiger ist es, dass die Prozesse im Retourenmanagement weiter optimiert werden, um unnötige Retouren zu vermeiden. Auch die Kosten sowie Umweltauswirkungen unvermeidbarer Retouren mĂŒssen weiter reduziert werden. Dazu soll auch das Retourenkompendium einen wichtigen Beitrag leisten, indem es Wissen bĂŒndelt und allen Beteiligten zur VerfĂŒgung stellt”, so Alien Mulyk, Projektleiterin fĂŒr das „Retourenkompendium“ beim bevh.

    Alle BeitrĂ€ge des „Retourenkompendiums“ sind ab November 2020 unter www.bevh.org online abrufbar.

    Quelle: https://www.bevh.org/

  • E-Commerce | Wann bereitet Online-Shopping das grĂ¶ĂŸte VergnĂŒgen?

    E-Commerce | Wann bereitet Online-Shopping das grĂ¶ĂŸte VergnĂŒgen?

    Shopping, wie wir es lieben: Klarna macht sich auf die Suche nach Guilty Shopping Pleasures

    Oktober 2020 – Kein Einkauf, ohne dass auf wundersame Art und Weise wieder mal ein paar weiße Sneaker im Warenkorb landen? Aus „ich brauch nur einen neuen Mascara“ wird eigentlich immer „plötzlich waren da so viele Beauty Produkte, die ich haben MUSSTE“? Hört sich bekannt an? Das dachten wir uns! Laut einer reprĂ€sentativen Studie, die Klarna gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut YouGov in Auftrag gegeben hat, hat nĂ€mlich jede*r zweite Deutsche ein sogenanntes „Guilty Shopping Pleasure”, also ein „heimliches ShoppingvergnĂŒgen“, dem er/sie nicht widerstehen kann und lieber fĂŒr sich behĂ€lt.*

    JĂŒngere Generationen haben mehr “Guilty Shopping Pleasures”
    Mehr als jede*r zweite Deutsche gibt an, einem “Guilty Pleasure” verfallen zu sein. Allgemein scheinen vor allem die jĂŒngeren Generationen Guilty Pleasures zu haben: 66 % der 18 bis 24-JĂ€hrigen sagt aus, ein ShoppingvergnĂŒgen zu haben, das sie nicht oder nur ungerne mit anderen teilen. Obwohl die „geheimgehaltenen Quirks“ im Alter leicht abnehmen, gibt auch bei den 25 bis 34-JĂ€hrigen und bei den 35 bis 44-JĂ€hrigen jeweils deutlich mehr als die HĂ€lfte (56 % und 59 %) an, ĂŒber einige ihrer Shopping-Vorlieben nicht zu sprechen.*

    Die “Guilty Shopping Pleasures” der Deutschen sind divers
    Auf der Suche nach den beliebtesten “Guilty Shopping Pleasures” der Deutschen bestĂ€tigt sich, wie einzigartig wir sind: denn die heimlichen ShoppingvergnĂŒgen der Deutschen sind Ă€ußerst divers und finden in den verschiedensten Kategorien statt. Dennoch lassen sich Trends erkennen: Besonders viel VergnĂŒgen bereiten den Deutschen alles rund ums Reisen (16 %), Sneaker (13 %), Interior (12 %) und Tech (10 %).*

    Wann bereitet Online-Shopping das grĂ¶ĂŸte VergnĂŒgen
    SchnĂ€ppchenjagd oder limited Editions – Klarna hat besonders interessiert, was den Puls der Deutschen beim Online Shopping hochtreibt. 40 % der Befragten flippen so richtig aus, wenn sie ein besonders umschwĂ€rmtes Produkt ergattern. Ob Erfolg beim heiß begehrten Sneaker-Drop oder sich einen lang ersehnten Wunsch erfĂŒllen – Online Shopping macht am meisten Spaß, wenn wir etwas kaufen, auf das wir schon lange ein Auge geworfen hatten. 35 % der Befragten sind online als SparfĂŒchse unterwegs und freuen sich vor allem dann, wenn ein SchnĂ€ppchen geshoppt werden kann. 31 % lieben es besonders dann zuzuschlagen, wenn sie die Versandkosten “geschenkt” bekommen.*

    Jeder fĂŒnfte Deutsche shoppt am liebsten im Bett
    Zum Shopping liegen die Deutschen am liebsten in der Horizontale: Jede fĂŒnfte Deutsche liegt zum Shoppen gerne im Bett. Besonders beliebt ist die Querlage bei TikTok Usern, denn 46 % der App-Nutzer kaufen so am liebsten ein. 7 % der Befragten shoppen außerdem im Office, wobei sich nur 1 % trauen, im Meeting online zu surfen. Ebenfalls 7 % shoppen effizient von unterwegs oder an doch eher ungewöhnlichen Orten. So sagen 5 % der Befragten, dass sie die Zeit auf der Toilette zum Shoppen nutzen. Um sich die Zeit bei eher einschlĂ€fernden Familienfeiern zu vertreiben, surfen 3 % der Befragten in Online Shops.*  

    Mit Klarna shoppst du nicht nur WAS du liebst, sondern auch WIE du es liebst

    Egal welche verrĂŒckten Vorlieben, Gewohnheiten oder Verhaltensweisen die Deutschen haben: Wir von Klarna wissen, dass sie existieren und möchten alle, die ihre Guilty Pleasures noch geheim halten, dazu motivieren sie frei auszuleben.Besonderes VergnĂŒgen fĂŒr alle Shopping-Liebhaber, die auf der Suche nach ihren persönlichen Guilty Pleasures sind, bereitet den Nutzer*innen die Klarna App. Neben den beliebten Komfort-Features, wie KĂ€uferschutz, einfaches Zahlungsmanagement und volle Übersicht ĂŒber alle EinkĂ€ufe erhalten Nutzer*innen auch Inspiration durch personalisierte Wunschlisten sowie spannende Insights und Hacks rund ums Thema Shopping. Exklusive Deals lassen dabei jedes Shopping-Herz höher schlagen.

    *Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2035 Personen zwischen dem 28. und 31.08.2020 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind reprĂ€sentativ fĂŒr die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

    Klarna macht Shopping smoooth! Das Unternehmen verfolgt seit seiner GrĂŒndung 2005 in Schweden das Ziel, Einkaufen schnell, einfach und sicher zu machen und hat das Einkaufserlebnis so grundlegend verĂ€ndert. Per Klarna App und Klarna Card können Nutzer*innen bequem einkaufen, die Übersicht ĂŒber ihre Artikel behalten und diese einfach und sicher bezahlen. ZusĂ€tzlich bietet Klarna Konsument*innen stetig neue Inspirationen, Deals und Einblicke rund um das Thema Shopping. Klarna verzeichnet ĂŒber 85 Millionen Nutzer*innen weltweit und arbeitet mit ĂŒber 200.000 HĂ€ndlern wie H&M, Acne, Nike, Spotify, Sephora , MediaMarkt oder Ikea zusammen. Smoooth Shopping mit Klarna ist aktuell in 17 LĂ€ndern erlebbar. Insgesamt beschĂ€ftigt das Unternehmen weltweit ĂŒber 3.500 Mitarbeiter. Weitere Informationen finden Sie unter www.klarna.de.

    Quelle:Klarna

  • Der digitale Weltkrieg, den keiner bemerkt

    Der digitale Weltkrieg, den keiner bemerkt

    Hackerangriffe und CyberkriminalitÀt: Die Schattenseiten der Digitalisierung

    Russische Hacker manipulieren den amerikanischen Wahlkampf. Drogenbarone wickeln ihre Deals online ab, ohne dass die Behörden etwas mitbekommen. E-Mail-Konten von Politikern werden gehackt. Cyberkrieger und Digital-Spione treten an allen Orten zutage, erpressen ganze StÀdte und zeigen, wie verletzlich unsere Systeme sind.

    Der hollÀndische Investigativjournalist Huib Modderkolk wollte es genau wissen: Wer sind die Leute, die sich hinter Spionage und Hacker-Angriffen verbergen? Und in wessen Auftrag handeln sie? Der Autor hat jene, die sich lieber im Schatten der digitalen Welt bewegen, persönlich getroffen:

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    – Edward Snowden, der weltberĂŒhmte Whistleblower, und die Spionage-Methoden von NSA, CIA und anderen Geheimdiensten
    – Jewgeni Bogatschow, der meistgesuchte Hacker der Welt: Handelte er im Auftrag des russischen Geheimdienstes FSB?
    – Industriespionage ĂŒber schlecht geschĂŒtzte Firmennetzwerke: Was gefĂ€hrdet die Cyber-Security der Unternehmen und Industrie-Anlagen?
    – Das Versagen von Regierungen und Geheimdiensten gegenĂŒber der digitalen Bedrohung
    – Spannende Einblicke in die Arbeit eines Investigativjournalisten: der niederlĂ€ndische Bestseller zur CyberkriminalitĂ€t jetzt auch auf Deutsch!

    Wenn das Internet zur Waffe wird: Datenschutz und Datensicherheit neu denken

    Die AnonymitĂ€t und PrivatsphĂ€re jedes Einzelnen sind durch Hacker bedroht. Fake News verbreiten Misstrauen. Internetangriffe bedrohen unsere Wirtschaft und Gesellschaft. Was kann der Einzelne tun, um seine Daten zu schĂŒtzen? Wie mĂŒssen die Staaten zum Schutz ihrer BĂŒrger reagieren?

    Huib Modderkolk sprach mit Hackern, Informanten und Sicherheitsexperten. Seine Recherchen machen klar: Der digitale Weltkrieg tobt auf vielen Ebenen und die letzte Schlacht ist noch lange nicht geschlagen. Eine lebensnahe Schilderung in atemberaubendem ErzÀhltempo!

    Huib Modderkolk Sabine Reinhardus

    Quelle: DIE VERLAGE DER BENEVENTO PUBLISHING GROUP

  • Datenschutz – Geben die App Anbieter persönliche Nutzerdaten auf Anfrage heraus?

    Datenschutz – Geben die App Anbieter persönliche Nutzerdaten auf Anfrage heraus?

    Datenschutz – Informatiker im Undercover-Einsatz

    Drei Forscher haben mehr als 200 Apps getestet: Geben die Anbieter persönliche Nutzerdaten auf Anfrage heraus?

    Auch in der Wissenschaft gibt es verdeckte Ermittler: Mit sogenannter „Undercover-Feldforschung“ haben drei Informatiker der UniversitĂ€ten Bamberg und Hamburg sowie der TU Berlin die Anbieter von Apps auf die Probe gestellt. Sie wollten herausfinden, ob diese wie vorgeschrieben die persönlichen Nutzerdaten auf Anfrage herausgeben. „Unsere Studie zeigt, dass viele Anbieter ihrer gesetzlichen Auskunftspflicht nicht nachkommen“, sagt Prof. Dr. Dominik Herrmann, Inhaber des Lehrstuhls fĂŒr PrivatsphĂ€re und Sicherheit in Informationssystemen an der UniversitĂ€t Bamberg. „Insgesamt haben wir 225 iOS- und Android-Apps untersucht. Bei den meisten Anbietern gab es etwas zu beanstanden.“ Die Studie wurde im August auf der internationalen IT-Sicherheits-Konferenz „ARES 2020“ vorgestellt und als beste Einreichung mit dem Best-Paper-Award ausgezeichnet.

    Ein FĂŒnftel der App-Anbieter antwortete nicht

    Dominik Herrmann, Jens Lindemann von der UniversitĂ€t Hamburg und Jacob Leon Kröger von der TU Berlin haben die Verlaufsstudie zwischen 2015 und 2019 durchgefĂŒhrt. Der Titel lautet: „How do app vendors respond to subject access requests? A longitudinal privacy study on iOS and Android Apps“. FĂŒr ihre Undercover-Untersuchung legten die Informatiker fiktive Nutzerprofile an, sodass insgesamt 225 App-Anbieter Zugang zu diesen persönlichen Daten bekamen. Rund ein Drittel der Apps stammte aus Deutschland, die anderen aus LĂ€ndern weltweit. In den Jahren 2015, 2018 und 2019 baten die Wissenschaftler die Anbieter darum, ihnen die persönlichen Daten zu nennen, die sie von ihnen gespeichert hatten. „Viele Anbieter – im Schnitt 20 Prozent – antworteten gar nicht, manche waren nicht einmal erreichbar“, erlĂ€utert Dominik Herrmann. HĂ€ufig seien die Antworten ungenĂŒgend gewesen, etwa weil sie unverstĂ€ndlich strukturiert waren oder die Links zu den angeforderten Daten nicht funktionierten. „Ein Anbieter hat uns versehentlich sogar die sensiblen Daten einer anderen Person geschickt.“

    DSGVO fĂŒhrte nicht zu einer Verbesserung

    Besonderes Augenmerk legten die Wissenschaftler auf die Unterschiede zwischen 2018 und 2019. Im Mai 2018 wurde die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) eingefĂŒhrt, die unter anderem das Recht auf Auskunft ĂŒber personenbezogene Daten konkretisiert. „Nach der EinfĂŒhrung erwarteten wir einen positiven Trend“, so Dominik Herrmann. „Stattdessen ging die Zahl der akzeptablen Antworten tendenziell eher noch zurĂŒck: von 53 Prozent im Jahr 2018 auf 41 Prozent im Jahr 2019.“ Eine Antwort war fĂŒr die Wissenschaftler akzeptabel, wenn der Anbieter entweder die angeforderten Nutzerdaten schickte oder wenn er glaubwĂŒrdig begrĂŒnden konnte, dass die Daten nicht mehr gespeichert waren. Bedenklich findet das Forscherteam, dass rund drei Viertel der Anbieter nicht die IdentitĂ€t der antragstellenden Person ĂŒberprĂŒften. Positive Entwicklungen stellten die Forscher innerhalb der vier Jahre nur in einzelnen Bereichen fest, beispielsweise wurden den Anfragenden hĂ€ufiger verstĂ€ndliche Daten zur VerfĂŒgung gestellt.

    Verbesserung durch mehr Ressourcen und Stichproben

    Was können Nutzerinnen und Nutzer tun, die nicht die gewĂŒnschte Auskunft erhalten? „Betroffene sollten sich an Datenschutzbehörden wenden, die derartige VerstĂ¶ĂŸe verfolgen“, erklĂ€rt Dominik Herrmann. Er empfiehlt außerdem, Apps grundsĂ€tzlich mit Bedacht auszuwĂ€hlen und möglichst wenig Persönliches preiszugeben – oder gar falsche Angaben zu machen, sofern möglich. Um die Vorschriften der DSGVO besser durchzusetzen, sieht das Forscherteam vor allem den Staat in der Pflicht: „Die zustĂ€ndigen Aufsichtsbehörden benötigen mehr Budget und Personal, um ihre gesetzlich vorgesehene Aufgabe zu erfĂŒllen. Sie könnten dann umfassende Stichprobenkontrollen durchfĂŒhren oder branchenspezifische Richtlinien fĂŒr Unternehmen erlassen. Idealerweise stellen uns App-Anbieter in Zukunft einheitliche und – automatisierte Schnittstellen fĂŒr solche Auskunftsanfragen zur VerfĂŒgung. Dadurch könnten sie auf die fehleranfĂ€llige manuelle Bearbeitung verzichten.“

    Publikation (Open Access):

    Jacob Leon Kröger, Jens Lindemann, Dominik Herrmann. 2020. How do app vendors respond to subject access requests? A longitudinal privacy study on iOS and Android Apps. ARES ’20: Proceedings of the 15th International Conference on Availability, Reliability and Security.
    https://dl.acm.org/doi/10.1145/3407023.3407057

    Englische Video-PrĂ€sentation der wichtigsten Ergebnisse (15 Minuten): https://vimeo.com/444158701

    Das Projekt stammt aus dem Forschungsschwerpunkt „Digitale Geistes-, Sozial- und Humanwissenschaften“ der UniversitĂ€t Bamberg. Weitere Informationen und aktuelle Meldungen zum Schwerpunkt finden Sie unter www.uni-bamberg.de/forschung/profil/digitale-geistes-sozial-humanwissenschaften. ­­

    Quelle: https://www.uni-bamberg.de/https://www.uni-bamberg.de/

  • Datenschutz: In Hessen trat vor 50 Jahren das weltweit erste Datenschutzgesetz in Kraft.

    Datenschutz: In Hessen trat vor 50 Jahren das weltweit erste Datenschutzgesetz in Kraft.

    Datenschutz – Heute vor 50 Jahren, am 13.10.1970, trat das weltweit erste Datenschutzgesetz fĂŒr die öffentliche Verwaltung in Kraft – und zwar in Hessen. Sukzessive zogen weitere LĂ€nder und der Bund nach und etablierten so den Schutz der personenbezogenen Daten als grundsĂ€tzlichen Teil des alltĂ€glichen Lebens aller BĂŒrgerinnen und BĂŒrger.

    Der baden-wĂŒrttembergische Landesbeauftragte fĂŒr den Datenschutz und die Informationsfreiheit Dr. Stefan Brink gratuliert seinem hessischen Kollegen Prof. Michael Ronellenfitsch: „Die GrĂŒndung der ersten Datenschutzbehörde steht dafĂŒr, dass die Informationelle Selbstbestimmung der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger höchsten Wert hat.“

    Das Gesetz in Hessen regelte, wann personenbezogene Daten verarbeitet werden dĂŒrfen und welche Vorgaben dabei zu beachten sind. Alle Einwohnerinnen und Einwohner des Landes konnten sich so vor einem unangemessenen Eingriff durch den Staat schĂŒtzen.

    „Gerade mit Blick auf unsere dunkle Geschichte von 1933 bis 1945, wo Menschen identifiziert, klassifiziert, aussortiert und ermordet wurden, ist klar, dass ein Staat niemals totalen Zugriff auf das Leben der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger haben darf. Menschen mĂŒssen sich und ihre persönlichen Daten auch vor dem Zugriff des Staates schĂŒtzen können. In unserer Demokratie ist das hessische Beispiel Vorbild fĂŒr alle Deutschen LĂ€nder geworden“, sagt Datenschutzbeauftragter Brink. In Baden-WĂŒrttemberg trat das Landesdatenschutzgesetz im Jahr 1979 in Kraft.

    Im Laufe der vergangenen fĂŒnf Jahrzehnte sei es gelungen, die europĂ€ischen Nachbarn von der elementaren Bedeutung des Datenschutzes zu ĂŒberzeugen. Mit der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) wurde im Mai 2018 fĂŒr alle Mitgliedstaaten der EuropĂ€ischen Union der gleiche hohe Standard gesetzt, die in Deutschland entwickelt wurde.

    Dabei setzt auch die DS-GVO den souverĂ€nen Menschen ins Zentrum. LfDI Brink: „Heute ist Datenschutz ein modernes europĂ€isches Grundrecht“, so Brink, welches ganz klar den Menschen in den Mittelpunkt stelle und ihm die Entscheidung ĂŒberlasse, wie und von wem seine Daten genutzt werden. „Unsere Aufgabe als Landesbehörde ist es, dafĂŒr zu sorgen, dass die Datenschutz-Grundverordnung von allen eingehalten und dabei die Schutzrechte der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger gewahrt werden. Wir stehen an der Seite der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger unterstĂŒtzen sie dabei, dass sie heute und in Zukunft frei und selbstbestimmt ĂŒber die Nutzung ihrer eigenen Daten entscheiden können.“

    Quelle: https://www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de/

  • Datenschutz – Wie sich der HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Bertram Brossardt von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sich die Datenwirtschaft der Zukunft vorstellt?

    Datenschutz – Wie sich der HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Bertram Brossardt von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sich die Datenwirtschaft der Zukunft vorstellt?

    Datenschutz – vbw zur Datenwirtschaft: Blick stĂ€rker auf Chancen als auf Gefahren richten / Brossardt: „Klare Richtlinien ja – ĂŒberzogene BĂŒrokratie und Überregulierung nein“

    Datenschutz – Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. fordert in ihrem aktuellen Positionspapier, die Potenziale der Datenwirtschaft noch besser auszuschöpfen. „Eine intelligente Nutzung von Daten kann in allen Branchen neue Wertschöpfung schaffen. Um im Bereich Datenwirtschaft eine globale Spitzenposition einzunehmen, brauchen wir ein chancenorientiertes und innovationsfreundliches Umfeld â€“ mit Regelungen, die Fairness und Sicherheit gewĂ€hrleisten, aber praxisgerecht ausgestaltet sind und nicht unnötig einengen“, sagt vbw HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Bertram Brossardt. „Der Wert von Daten muss in jeder Hinsicht besser messbar und stĂ€rker berĂŒcksichtigt werden.“

    Voraussetzung fĂŒr eine erfolgreiche europĂ€ische und nationale Datenwirtschaft sind klare Richtlinien zum Umgang mit Daten. „Die Unternehmen benötigen Rechtssicherheit. Vor allem die Anonymisierung von Daten muss eindeutig geregelt werden und unkompliziert möglich sein. Der Umgang mit Sachdaten muss grundsĂ€tzlich frei bleiben, auch wenn es theoretisch denkbar wĂ€re, dass irgendein Bezug zu Personen hergestellt werden könnte. Hier darf die DS-GVO nur ganz ausnahmsweise greifen“, so Brossardt. Daten der öffentlichen Hand mĂŒssen verstĂ€rkt geteilt und zur VerfĂŒgung gestellt werden, Stichwort Open Government Data. Ein Recht auf Zugang zu DatenbestĂ€nden einzelner Unternehmen lehnt die vbw jedoch ab. „Das muss Gegenstand freiwilliger vertraglicher Regelungen bleiben. Insbesondere fĂŒr digitale Industrieplattformen wĂ€ren solche Vorgaben kontraproduktiv“, erklĂ€rt Brossardt.

    Nach Ansicht der vbw darf es keine Ăœberregulierung der Datenwirtschaft geben, insbesondere beim Einsatz von KĂŒnstlicher Intelligenz. „Gerade zwischen Unternehmen mĂŒssen VertrĂ€ge immer Vorrang haben. Es besteht in aller Regel kein Anlass, in die bewĂ€hrte Systematik der bestehenden Gesetzgebung einzugreifen. Auch Haftungsfragen werden vom geltenden Recht bereits ausreichend abgedeckt“, so Brossardt.

    Die aktuellen Initiativen der EU und des Bundes fĂŒr eine verantwortungsvolle Bereitstellung und Nutzung von Daten und einen Ausbau der europĂ€ischen Datenwirtschaft begrĂŒĂŸt die vbw insofern, dass sie die Bedeutung des Themas bewusst machen. „Es ist wichtig, hier zu investieren. Der Blick muss aber mehr auf den Chancen als auf potenziellen Gefahren liegen. Neue HĂŒrden fĂŒr Unternehmen darf es nicht geben“, betont Brossardt.

    Quelle: vbw

    Datenwirtschaft

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    Datenwirtschaft oder Datenökonomie (Data Economy) sind als Begriffe inzwischen in den allgemeinen Sprachgebrauch ĂŒbergegangen. Sie sind allerdings nicht eindeutig definiert und nicht trennscharf von anderen Bereichen der digitalen Transformation abzugrenzen, da Daten letztlich immer eine wichtige Rolle spielen. Weitere BeitrĂ€ge zum Thema.

    Den Link zum Positionspapier finden Sie hier