Kategorie: Car

Car -die Automobilindustrie, oft auch als „Car Industrie“ bezeichnet, durchlĂ€uft gegenwĂ€rtig eine signifikante Transformation, getrieben durch Fortschritte wie vernetzte Fahrzeuge, autonomes Fahren und Elektrifizierung. In diesem Wandel spielen Daten eine zentrale Rolle. Sie bieten nicht nur neue GeschĂ€ftsmöglichkeiten, sondern sind auch kritisch fĂŒr die Sicherheit und Effizienz moderner Fahrzeuge. Hier kommt die Data Governance ins Spiel.

Data Governance beinhaltet die Prozesse, Richtlinien und Technologien, die sicherstellen, dass Daten in einem Unternehmen auf konsistente und sichere Weise erfasst, gespeichert, genutzt und verwaltet werden. In der Automobilindustrie ist dies von entscheidender Bedeutung. Moderne Fahrzeuge generieren riesige Mengen an Daten, von Sensordaten, die fĂŒr autonomes Fahren benötigt werden, bis hin zu Verbraucherdaten, die das Nutzererlebnis verbessern können.

Ein effektiver Data Governance-Rahmen in der Automobilindustrie stellt sicher, dass:

  1. DatenqualitĂ€t gewĂ€hrleistet ist, was fĂŒr die Sicherheit autonomer und vernetzter Fahrzeuge unerlĂ€sslich ist.
  2. Datenschutz und -sicherheit werden eingehalten, um das Vertrauen der Verbraucher zu gewinnen und gesetzliche Vorgaben zu erfĂŒllen.
  3. Daten auf eine Weise genutzt werden, die regulatorische Anforderungen erfĂŒllt und dabei hilft, rechtliche Risiken zu minimieren.

Zudem ermöglicht die effiziente Verwaltung und Analyse von Daten neue GeschÀftsmodelle, etwa durch personalisierte Dienste oder vorhersagbare Wartungsmodelle.

Insgesamt ist die Verbindung zwischen der Automobilindustrie und Data Governance von entscheidender Bedeutung. WÀhrend Fahrzeuge immer datenintensiver werden, gewÀhrleistet eine solide Data Governance, dass die Industrie das volle Potenzial dieser Daten ausschöpfen kann, ohne dabei Kompromisse bei Sicherheit, Datenschutz und Compliance einzugehen.

  • E-Commerce – Neue Volvo Elektroautos ausschließlich online erhĂ€ltlich

    E-Commerce – Neue Volvo Elektroautos ausschließlich online erhĂ€ltlich

    Vertrieb der vollelektrischen Fahrzeuge zukĂŒnftig ĂŒber digitale KanĂ€le. Vorkonfigurierte Modelle vereinfachen Bestellung und beschleunigen Auslieferung

    Volvo AutohĂ€user bleiben wichtiger Partner und Anlaufstelle fĂŒr die Kunden

    now.digital – Mit der zunehmenden Elektrifizierung wandelt sich Volvo Cars auch zum digitalen Unternehmen – und verlagert den Direktvertrieb seiner Personenwagen ins Internet: Begleitet von einer großangelegten Modelloffensive in den kommenden Jahren, wird der schwedische Premium-Automobilhersteller seine Elektroautos – jetzt beginnend mit dem Volvo XC40 Recharge Pure Electric des Modelljahres 2022 – ausschließlich ĂŒber Online-KanĂ€le anbieten. Auch wenn das derzeitige Handelsmodell vor einem grundlegenden Wandel steht, kommt den Vertragspartnern weiterhin eine wichtige Rolle zu – sie bleiben Anlaufstelle fĂŒr die Kunden und stĂ€rken den weiteren Aufbau der Kundenbeziehungen.

    Als Teil seiner neuen GeschĂ€ftsstrategie wird Volvo Cars erheblich in seine Online-VertriebskanĂ€le investieren, die KomplexitĂ€t im Produktangebot reduzieren sowie mit transparenten und festgelegten Preismodellen arbeiten. Unter dem bekannten Namen „Care by Volvo“, dahinter steht das erfolgreiche Auto-Abo des Herstellers, will sich das Unternehmen auf ein komfortables Komplettangebot konzentrieren.

    „Die Zukunft von Volvo Cars wird durch drei SĂ€ulen definiert: elektrisch, online und Wachstum“, erklĂ€rt Lex Kerssemakers, Mitglied des Vorstandes von Volvo Cars und Leiter Global Commercial Operations. „Unsere Kunden sollen in einem Volvo möglichst sorgenfrei unterwegs sein. DafĂŒr nehmen wir ihnen die KomplexitĂ€t beim Kauf und beim Fahren ab. Vereinfachung und Komfort sind der SchlĂŒssel zu allem, was wir tun.“

    Die Strategie konzentriert sich auf das am schnellsten wachsende Segment in der globalen Automobilindustrie: Premium-Elektrofahrzeuge. Volvo Cars will in diesem Bereich eine FĂŒhrungsrolle einnehmen und wird sich deshalb in Zukunft auf die Entwicklung von Elektroautos konzentrieren.

    Digitales und reales Erlebnis aus einem Guss

    Parallel zu den Investitionen in die Online-VertriebskanĂ€le baut Volvo Cars gemeinsam mit dem Handel stĂ€rkere Kundenbeziehungen auf. Die Partnerbetriebe bleiben ein entscheidender Teil des Kundenerlebnisses und insbesondere in MĂ€rkten wie Deutschland die zentrale Anlaufstelle fĂŒr Kunden: In den Volvo AutohĂ€usern erfahren sie weiterhin kompetente Beratung und können Probefahrten vereinbaren. Auch wichtige Dienstleistungen wie die VerkaufsbemĂŒhungen, die Vorbereitung, Auslieferung und Wartung der Fahrzeuge liegt in der Verantwortung der Vertragspartner.

    „Online und Offline mĂŒssen vollstĂ€ndig und nahtlos integriert werden“, so Lex Kerssemakers weiter. „Ob online oder offline, in einem Showroom, in einem Volvo Studio oder beim Fahren: Wo auch immer sich der Kunde bewegt, muss das Erlebnis erstklassig sein.“

    Aus Fahrzeug-Abo wird Komplettangebot

    Care by Volvo, bisher als innovatives Fahrzeug-Abonnement von Volvo Cars bekannt, wird umfassend ausgebaut. Die vollelektrischen Volvo Modelle rollen dadurch im Komplettpaket mit Service, Garantie, Pannenhilfe, Kfz-Versicherung und, sofern verfĂŒgbar, Ladeoptionen fĂŒr Zuhause auf die Straße.

    Auf der Webseite volvocars.com wird der Bestellprozess fĂŒr vollelektrische Volvo Modelle nochmals vereinfacht: In wenigen Schritten gelangen Kunden kĂŒnftig zum Wunschauto. Sie können dabei aus zahlreichen vorkonfigurierten Fahrzeugen wĂ€hlen, die nicht nur einfach und bequem bestellt, sondern auch schnell geliefert werden können. Das transparente Preismodell mit feststehenden Konditionen macht zudem Verhandlungen ĂŒberflĂŒssig.

    Flexibles und fixes Abonnement sowie Barkauf möglich

    In Deutschland erfolgt der Direktvertrieb beginnend mit dem Volvo XC40 Recharge Pure Electric des Modelljahres 2022 ĂŒber die bekannte Online-Plattform von „Care by Volvo“: Neben der Möglichkeit, Stromer wie gehabt flexibel zu abonnieren, können Kunden unter https://www.volvocars.com/de/care-by-volvo/ kĂŒnftig auch Fahrzeuge fĂŒr fixe 36 Monate abonnieren. Der Preis fĂŒr den festen Vertragszeitraum von 36 Monaten liegt bei 699 Euro pro Monat. FĂŒr den flexiblen Vertrag mit nur drei Monaten KĂŒndigungsfrist liegt die Rate bei 769 Euro pro Monat. Die monatliche Abo-Rate deckt bereits alles ab: Umfassende Versicherung, planmĂ€ĂŸige Wartung und eine Garantie wĂ€hrend der gesamten Laufzeit.

    Sollten Kunden einen Barkauf des vollelektrischen Modells bevorzugen, wird auch dieser Wunsch zeitnah möglich sein. Ein entsprechender Prozess wird derzeit noch in den finalen Details entwickelt und in KĂŒrze vorgestellt, damit dann auch der Barkauf online möglich ist.

    Quelle: Volvo

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  • Car-to-Cloud-Anwendung kommt zum Einsatz – Audi nutzt hochprĂ€zise Schwarmdaten zur Verbesserung seines Car-to-X-Dienstes

    Car-to-Cloud-Anwendung kommt zum Einsatz – Audi nutzt hochprĂ€zise Schwarmdaten zur Verbesserung seines Car-to-X-Dienstes

    PrĂ€zise Daten fĂŒr mehr Sicherheit:
    Audi warnt Fahrer_innen vor rutschigen Straßen

    Audi geht einen weiteren Schritt auf dem Weg zu sicherer und intelligenter MobilitĂ€t. Erstmals nutzt der Premiumhersteller hochprĂ€zise Schwarmdaten zur Verbesserung seines Car-to-X-Dienstes „Lokale Gefahreninformation“. Bei der neuen Version kommt eine Car-to-Cloud-Anwendung zum Einsatz, die auf einem neuartigen Verfahren zur SchĂ€tzung des Reibwerts anhand des Radschlupfs basiert. Die Technologie kann kleinste VerĂ€nderungen der Fahrbahn-Haftung erkennen, die Daten zur Verarbeitung in die Cloud hochladen und nachfolgende Fahrer_innen nahezu in Echtzeit zum Beispiel vor StraßenglĂ€tte warnen.

    Seit 2017 können sich Autos von Audi gegenseitig vor UnfĂ€llen, Pannenfahrzeugen, Staus, StraßenglĂ€tte oder eingeschrĂ€nkter Sicht warnen. DafĂŒr wertet der Car-to-X-Dienst „Lokale Gefahreninformation“ verschiedene Daten aus. Zu ihnen gehören die Eingriffe der Elektronischen Stabilisierungskontrolle (ESC), der Regen- und Lichtsensoren, der Scheibenwischer und Scheinwerfer sowie Notrufe und Airbag-Auslösungen. Jetzt geht Audi den nĂ€chsten Schritt und verbessert den Service durch hochprĂ€zise Schwarmdaten, um die Warnung noch schneller und genauer zu machen. Die Marke mit den vier Ringen ist der erste Hersteller, der dafĂŒr eine patentierte Lösung von NIRA Dynamics AB aus Schweden einsetzt. Auf dieser Basis haben beide Unternehmen gemeinsam mit der Car.Software-Organisation und mit HERE Technologies die verbesserte Gefahreninformation entwickelt.

    Im Auto kann das System den zwischen Reifen und Fahrbahn vorhandenen Reibwert anhand des Radschlupfs abschĂ€tzen. DafĂŒr nutzt es Fahrwerkssignale wie Raddrehzahl oder Beschleunigungswerte. Es ist bereits in normalen Fahrsituationen permanent aktiv und nicht erst in physikalischen Grenzbereichen, die ein Eingreifen der Fahrwerksregelsysteme erfordern wĂŒrden. Die Sensordaten sind anonymisiert – bereits im Auto selbst und zusĂ€tzlich in der von NIRA Dynamics AB gehosteten Cloud, an die sie ĂŒbermittelt werden. Die dort aggregierten Daten werden mit Metadaten wie aktuellen Wetterinformationen oder Erfahrungswerten kombiniert und anschließend von einem NIRA-Server an den Dienstleister HERE Technologies weitergeleitet. Dort werden sie in die HERE-Standortplattform integriert, die das Straßennetz als prĂ€zises dreidimensionales Modell darstellt.

    Die Server von HERE senden die Warn-Informationen in die Autos, die sich in Gegenden mit schlechten Bedingungen befinden oder sie ansteuern. Die Fahrer_innen sehen sie als Warnung im Audi virtual cockpit oder im optionalen Head-up-Display.

    Zahl der beteiligten Fahrzeuge als wesentlicher Erfolgsfaktor

    Je grĂ¶ĂŸer die Zahl der Fahrzeuge, die Daten liefern, desto besser kann das System lernen, analysieren und kartieren und damit die Fahrer_innen situationsgerecht informieren oder warnen. Das ist das Grundprinzip von Schwarmdaten und Schwarmintelligenz – ein Bereich, in dem Audi in den letzten Jahren umfangreiches Wissen aufgebaut hat. In Europa werden im Jahr 2021 mehr als 1,7 Millionen und im Jahr 2022 mehr als 3 Millionen Fahrzeuge aus dem Volkswagen-Konzern aktuelle Daten fĂŒr den Dienst Gefahreninformation liefern – ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil fĂŒr den Volkswagen-Konzern. Der Service ist in den neuen Modellen von Audi, Volkswagen, Seat, Ć koda, Porsche, Bentley und Lamborghini verfĂŒgbar.

    Car-to-X-Dienste Sie nutzen die Schwarmintelligenz der Audi-Flotte, in der weltweit bereits mehr als hunderttausend Autos Informationen sammeln. Bild-Nr: A1711503 Copyright: AUDI AG
    Car-to-X-Dienste Sie nutzen die Schwarmintelligenz der Audi-Flotte, in der weltweit bereits mehr als hunderttausend Autos Informationen sammeln. Bild-Nr: A1711503 Copyright: AUDI AG

    FĂŒr die Entwicklung hauptsĂ€chlich zustĂ€ndig war die Car.Software-Organisation, ein Unternehmen des Volkswagen-Konzerns. Das Projekt wurde so gestaltet, dass möglichst viele Fahrer_innen unabhĂ€ngig von der Konzernmarke von den Sicherheitsvorteilen profitieren können. Es handelt sich um die erste Anwendung fĂŒr Kund_innen, bei der Fahrzeugdaten gemeinsam fĂŒr eine hochmoderne Datenanalyse dieser Art genutzt werden. „Das Projekt fĂŒr eine verbesserte Gefahreninformation ist ein gutes Beispiel fĂŒr das große Potenzial einer markenĂŒbergreifenden Softwareentwicklung. Gemeinsam mit anderen Konzernmarken und unseren strategischen Partnerunternehmen konnten wir innerhalb von wenigen Monaten einen digitalen Dienst entwickeln und dabei unsere eigenen Software-FĂ€higkeiten und GrĂ¶ĂŸenvorteile nutzen“, sagt Thomas MĂŒller, Leiter Advanced Driving Assistance Systems (ADAS) & Automated Driving (AD) bei der Car.Software-Organisation. „Der verbesserte Dienst ‚Lokale Gefahreninformation‘ ist erst der Anfang – fĂŒr die Zukunft sehen wir ein vielseitiges Potenzial.“

    Mithilfe von aktuellen Reibwertkarten auf dieser Datenbasis können Kommunen ihren Winterdienst sozusagen in Echtzeit optimieren und durch den verringerten Einsatz von Streusalz die Umweltbelastung reduzieren. Fahrerassistenzsysteme können sich prĂ€diktiv vorkonditionieren und noch prĂ€ziser an den Zustand der Straße anpassen, und die StreckenfĂŒhrung des Navigationssystems kann die StraßenverhĂ€ltnisse berĂŒcksichtigen, um die erwartete Ankunftszeit genauer berechnen zu können. Im Auto kann die Kontrolle des Radschlupfs unter anderem die Entwicklung von Wartungsdiensten rund um den Reifen ermöglichen, indem der Verschleißzustand oder auch das Leistungsniveau des Reifens erkannt wird.

    Über NIRA Dynamics AB
    Das Softwareunternehmen mit Hauptsitz im schwedischen Linköping ist MarktfĂŒhrer im Bereich der indirekten Reifensensorsysteme. NIRA nutzt eine hochmoderne Analyse von Reifen- und Fahrzeugdaten fĂŒr die Interaktion der Fahrzeuge mit der Straße. Tire Grip Indicator (TGI), die patentierte Anwendung fĂŒr Sensorfusion, berechnet die Reibung und lĂ€dt die Daten dann zur weiteren Verarbeitung und Verteilung in ein cloudbasiertes System fĂŒr Live-Kartierung (Road Surface Information).

    Über HERE Technologies
    HERE ist eine Plattform fĂŒr ortsbezogene Daten und Technologie, die Menschen, Unternehmen und StĂ€dte voranbringt. Durch die Nutzung der offenen Plattform von HERE können sie bessere, effizientere und nachhaltigere Ergebnisse erzielen – zum Beispiel beim stĂ€dtischen Infrastrukturmanagement, der Optimierung von Flotten und Warenströmen oder der sicheren Navigation.

    Über die Car.Software-Organisation
    Die Car.Software-Organisation ist ein Softwareunternehmen des Volkswagen-Konzerns, das dessen Softwarekompetenzen im Sinne der Transformation der MobilitĂ€t bĂŒndelt und erweitert. Ihre Mission ist es, den fĂŒhrenden Technologie-Stack fĂŒr die Automobilindustrie zu entwickeln und so das Fahrerlebnis sicherer, nachhaltiger und komfortabler zu machen. Rund 5.000 Ingenieur_innen und Entwickler_innen arbeiten weltweit an der Entwicklung einer einheitlichen Software-Plattform und -Architektur fĂŒr alle Marken und MĂ€rkte des Volkswagen-Konzerns. Die Car.Software-Organisation arbeitet in Software-Kompetenzzentren in Berlin, Ingolstadt, MĂŒnchen, Seattle sowie bei Stuttgart und Wolfsburg.

    Quelle: Audi

  • Softwarebasiertes Produkt – Volkswagen schafft die Voraussetzungen fĂŒr neue, datenbasierte GeschĂ€ftsmodelle

    Softwarebasiertes Produkt – Volkswagen schafft die Voraussetzungen fĂŒr neue, datenbasierte GeschĂ€ftsmodelle

    Volkswagen gibt einen ersten Design-Ausblick auf das Projekt Trinity: Die elektrisch angetriebene Limousine soll ab 2026 in Wolfsburg gebaut werden und setzt neue MaßstĂ€be bei Reichweite, Ladegeschwindigkeit sowie Digitalisierung – und wird hochautomatisiert nach Level 4 fahren können.

    Der Projektname Trinity leitet sich aus dem lateinischen „Trinitas“ ab und steht fĂŒr die Dreieinigkeit. Dementsprechend steht Trinity fĂŒr drei entscheidende Themen: eine neu entwickelte Elektronikplattform mit modernster Software, die Vereinfachung der Angebotsstruktur und vollvernetzte und intelligente Produktion im Stammwerk Wolfsburg.

    „Trinity ist so etwas wie der Kristallisationspunkt unserer Strategie ACCELERATE, ein Leuchtturmprojekt, unser Software Dream-Car“, sagt Ralf BrandstĂ€tter, CEO der Marke Volkswagen.Die neu entwickelte Fahrzeugarchitektur wird MaßstĂ€be bei Reichweite, Ladegeschwindigkeit („Laden so schnell wie tanken“) und Digitalisierung setzen.

    Zudem wird Trinity das autonome Fahren im Volumensegment fĂŒr viele Menschen ermöglichen. Zum geplanten Serienstart 2026 wird Trinity bereits das Level 2+ erreichen und technisch bereit fĂŒr Level 4 sein. „Wir nutzen unsere Skaleneffekte, um autonomes Fahren vielen Menschen verfĂŒgbar zu machen und ein lernendes, neuronales Netzwerk aufzubauen. Damit schaffen wir die Voraussetzungen fĂŒr den kontinuierlichen Datenaustausch unserer Fahrzeugflotte – etwa zur Verkehrslage, Hindernissen oder UnfĂ€llen“, so Ralf BrandstĂ€tter. Trinity schenkt den Menschen so Zeit und erspart ihnen Stress. Nach einer langen Autobahnfahrt kommen Sie entspannt am Ziel an. Denn Sie lassen sich fahren – in den Urlaub oder nach der Arbeit nach Hause. „Trinity wird fĂŒr unsere Kunden also eine Art ‚Zeitmaschine‘“, sagt Ralf BrandstĂ€tter.

    Mit der Produktion der Serienversion wird das Werk Wolfsburg zum AushĂ€ngeschild fĂŒr modernste, intelligente und vollvernetzte Produktionsprozesse. „Wir werden unsere Art Autos zu bauen komplett neu denken und revolutionĂ€re AnsĂ€tze einfĂŒhren. Digitalisierung, Automatisierung und Leichtbau spielen hier eine wichtige Rolle“, sagt Ralf BrandstĂ€tter.

    KĂŒnftige Fahrzeugmodelle wie Trinity werden mit erheblich weniger Varianten produziert, die Hardware weitgehend vereinheitlicht. Die Autos haben dann quasi alles an Bord und der Kunde kann gewĂŒnschte Funktionen jederzeit „on demand“ ĂŒber das digitale Ökosystem im Auto freischalten. Die KomplexitĂ€t in der Fertigung nimmt dadurch deutlich ab.

    Durch die Weiterentwicklung des Automobils zum softwarebasierten Produkt schafft Volkswagen die Voraussetzungen fĂŒr neue, datenbasierte GeschĂ€ftsmodelle. EinstiegshĂŒrden in die individuelle MobilitĂ€t sollen bei gleichzeitig noch attraktiveren Nutzungspaketen sinken. So will Volkswagen zusĂ€tzliche Erlöse in der Nutzungsphase generieren – fĂŒr Lade- und Energiedienstleistungen, fĂŒr softwarebasierte Funktionen, die der Kunde je nach Bedarf dazu buchen kann, oder auch fĂŒr das automatisierte Fahren. „KĂŒnftig wird die individuelle Konfiguration des Fahrzeugs nicht mehr ĂŒber die Hardware beim Kauf festgelegt. Vielmehr kann der Kunde Funktionen jederzeit „on demand“ ĂŒber das digitale Ökosystem im Auto hinzubuchen“, sagt Ralf BrandstĂ€tter.

    Quelle. Volkswagen

    Bild.

    Die erste Skizze des Projekts Trinity zeigt eine flache, sportliche Limousine.
    Bild-Nr: DB2021NR00134
    Copyright: Volkswagen AG

  • Volkswagen beschleunigt Transformation zum softwareorientierten MobilitĂ€tsanbieter

    Volkswagen beschleunigt Transformation zum softwareorientierten MobilitÀtsanbieter

    Volkswagen macht Tempo bei der Transformation zum softwareorientierten MobilitĂ€tsanbieter. Mit der jetzt vorgestellten Strategie ACCELERATE stellt sich das Unternehmen frĂŒhzeitig und konsequent auf die tiefgreifenden VerĂ€nderungen der Automobilindustrie ein. So, wie Volkswagen entschlossen mit seiner globalen Elektro-Offensive vorangegangen ist, beschleunigt das Unternehmen nun auch die anderen großen Zukunftsthemen: Die Integration von Software im Fahrzeug und das digitale Kundenerlebnis werden zu wichtigen Kernkompetenzen. Mit datenbasierten GeschĂ€ftsmodellen will Volkswagen neue Kundengruppen ansprechen und zusĂ€tzliche Erlösquellen erschließen. Zudem wird Volkswagen das autonome Fahren noch in dieser Dekade fĂŒr viele Menschen verfĂŒgbar machen. „Die E-MobilitĂ€t war nur der Anfang, die echte Disruption steht noch bevor. Mit ACCELERATE erhöhen wir das Tempo auf dem Weg in die digitale Zukunft“, so Ralf BrandstĂ€tter, CEO von Volkswagen. „Wir werden Volkswagen in den kommenden Jahren so stark verĂ€ndern wie nie zuvor.“

    Digitalisierung
    • Strategie ACCELERATE: Volkswagen geht Zukunftsthemen Digitalisierung, neue GeschĂ€ftsmodelle und autonomes Fahren entschlossen an
    • Software-Integration und digitales Kundenerlebnis werden zu Kernkompetenzen
    • Datenbasierte GeschĂ€ftsmodelle sollen zusĂ€tzliche Erlösquellen erschließen
    • Volkswagen macht autonomes Fahren bis 2030 fĂŒr viele Menschen verfĂŒgbar
    • E-Offensive wird weiter beschleunigt: Absatz reiner E-Autos soll bis 2030 in Europa auf ĂŒber 70 Prozent steigen; in China und den USA mehr als 50 Prozent
    • Finanzziele bestĂ€tigt: mindestens 6 Prozent operative Rendite ab 2023, Fix- und Materialkosten sollen weiter sinken, ProduktivitĂ€t um 5 Prozent jĂ€hrlich steigen
    • Ralf BrandstĂ€tter, CEO Volkswagen: „Wir erhöhen das Tempo und werden Volkswagen in den nĂ€chsten Jahren so stark verĂ€ndern wie nie zuvor. Mit ACCELERATE geben wir der Digitalisierung der jetzt einen weiteren Schub.“

    Mit der Strategie TRANSFORM 2025+ hatte Volkswagen seit 2016 seine tiefgreifende Transformation und die grĂ¶ĂŸte E-Offensive der Industrie gestartet. Mit ACCELERATE will sich Volkswagen nun zur „begehrenswertesten Marke fĂŒr nachhaltige MobilitĂ€t“ wandeln. FĂŒr die beschleunigte Transformation verfolgt Volkswagen drei strategische Werttreiber – „den Wert der Marke“, „skalierbare Plattformen“ und „wertvolles Unternehmen“ – die mit konkreten Maßnahmen und ambitionierten Zielen hinterlegt sind.

    Software-Integration wird Kernkompetenz von Volkswagen

    Mit seinem Volumen sorgt Volkswagen fĂŒr die notwendige Skalierung der Software im Konzern. Software-Integration in das Fahrzeug und das digitale Kundenerlebnis werden somit zur Kernkompetenz des Unternehmens, das hierzu federfĂŒhrend das kundenzentrierte digitale Ökosystem entwickelt. Dabei wird die ID.Familie zum Vorreiter. Dazu hat Volkswagen die agile Projekteinheit ID.Digital gegrĂŒndet, die ab Sommer 2021 im 12-Wochen-Rhythmus Updates „over the air“ bereitstellen wird. Das Auto bleibt so ĂŒber den Lebenszyklus stets aktuell und wird durch neue Funktionen immer besser. Schon in zwei Jahren soll eine vollvernetzte Flotte von ĂŒber 500.000 Fahrzeugen auf den Straßen fahren, ĂŒber die Volkswagen direktes Kundenfeedback in neue Funktionen ĂŒbertragen kann.

    GeschÀftsmodell 2.0: neue Kunden und zusÀtzliche Erlösquellen

    Durch die Weiterentwicklung des Automobils zum softwarebasierten Produkt schafft Volkswagen die Voraussetzungen fĂŒr neue, datenbasierte GeschĂ€ftsmodelle. EinstiegshĂŒrden in die individuelle MobilitĂ€t sollen sinken – bei gleichzeitig sehr attraktiven Nutzungspaketen fĂŒr die Kunden. So will das Unternehmen zusĂ€tzliche Erlöse in der Nutzungsphase generieren – fĂŒr Lade- und Energiedienstleistungen, fĂŒr softwarebasierte Funktionen, die der Kunde je nach Bedarf dazu buchen kann, oder auch fĂŒr das automatisierte Fahren.

    Auch bei der Angebotsstruktur wird Volkswagen die KomplexitĂ€t deutlich reduzieren. KĂŒnftige Fahrzeuggenerationen werden mit erheblich weniger Varianten produziert. Die individuelle Konfiguration wird nicht mehr ĂŒber die Hardware beim Kauf festgelegt. Das Auto hat quasi alles bereits an Bord und der Kunde kann gewĂŒnschte Funktionen jederzeit „on demand“ ĂŒber das digitale Ökosystem im Auto hinzubuchen. Die KomplexitĂ€t in der Fertigung nimmt dadurch deutlich ab.

    Klarer Plan fĂŒr Steigerung der ProfitabilitĂ€t 

    Bis 2025 investiert die Volkswagen rund 16 Milliarden Euro in die Zukunftsthemen E-MobilitĂ€t, Hybridisierung und Digitalisierung. Um die hohen Zukunftsinvestitionen schultern zu können, arbeitet das Unternehmen mit ACCELERATEweiter konsequent an seiner Effizienz. Die angestrebte operative Marge von mindestens 6 Prozent soll bis zum Jahr 2023 erreicht und darĂŒber hinaus nachhaltig abgesichert werden.

    Der Fokus liegt dabei auf der StĂ€rkung der Resilienz gegenĂŒber Marktschwankungen. Dazu will Volkswagen bis 2023 die Fixkosten um 5 Prozent senken, die ProduktivitĂ€t der Werke um 5 Prozent jĂ€hrlich steigern, die Materialkosten um 7 Prozent optimieren und alle Regionen nachhaltig in die schwarzen Zahlen bringen. In SĂŒdamerika und den USA peilt die Volkswagen bereits im laufenden GeschĂ€ftsjahr den Breakeven an. In Nordamerika wird jetzt mit rund 15 Prozent weniger Absatz die Gewinnzone erreicht, in SĂŒdamerika sogar mit rund 30 Prozent weniger.

    Noch schnellerer Ausbau der E-MobilitÀt

    Die globale E-Offensive wird Volkswagen noch einmal stark beschleunigen: Bis 2030 wird der Anteil reiner E-Autos am Absatz in Europa auf ĂŒber 70 Prozent steigern – eine Verdoppelung gegenĂŒber der bisherigen Planung von 35 Prozent. In den USA und China peilt das Unternehmen im selben Zeitraum einen E-Anteil von mehr als 50 Prozent an. Dazu bringt Volkswagen jedes Jahr mindestens ein neues BEV-Modell: Den Anfang macht in der ersten HĂ€lfte 2021 der allradgetriebene ID.4 GTX01, gefolgt in der zweiten JahreshĂ€lfte vom sportlichen ID.501. Im Herbst kommt mit dem ID.6 X / CROZZ01, ein siebensitziges Elektro-SUV fĂŒr den chinesischen Markt. Die PlĂ€ne fĂŒr ein Elektroauto unterhalb des ID.302werden um zwei Jahre vorgezogen – auf 2025. Den E-Antriebs-Baukasten MEB optimiert Volkswagen kontinuierlich bei Beschleunigung, Ladeleistung und Reichweite. Auch bei der nĂ€chsten Generation eines leistungsfĂ€higen, vollelektrischen BaukastensfĂŒr Flachfahrzeuge, der Scalable Systems Plattform, wird Volkswagen seine StĂ€rken als Plattform-Champion ausspielen. Ersteinsatz: 2026 im Leuchtturmprojekt des Unternehmens, Trinity.

    Parallel zur beschleunigten E-Offensive wird auch die Verbrenner-Flotte weiterentwickelt.. Deshalb werden alle Kernmodelle – wie Golf, Tiguan, Passat, Tayron und T-ROC – noch einmal einen Nachfolger bekommen. Ralf BrandstĂ€tter: „Wir brauchen den Verbrenner noch auf bestimmte Zeit, aber so effizient wie möglich. Deshalb bekommt die nĂ€chste Generation unserer Kernprodukte – die allesamt Weltmodelle sind – auch die neuste Generation der Plug-in-Hybrid Technik, mit bis zu 100 Kilometern elektrischer Reichweite.“

    Quelle: Volkswagen AG

  • Sprachassistent Neo – Hermes und Volkswagen Nutzfahrzeuge starten Pilotprojekt

    Sprachassistent Neo – Hermes und Volkswagen Nutzfahrzeuge starten Pilotprojekt

    Hermes und Volkswagen Nutzfahrzeuge riefen Ende 2019 den Start-up-Wettbewerb „Future Logistics Challenge“ ins Leben, um Lösungen zur Optimierung von Zustellprozessen zu finden.

    Neohelden hatte sich mit Sprachassistent „Neo“ unter 180 Bewerbungen als einer von zwei Gewinnern durchgesetzt. Das Pilotprojekt startet nun in Großbritannien.

    Digitale Sprachassistenten sind auf dem Vormarsch. Verschiedenen Studien1 zur Folge gewinnen Siri, Alexa & Co. als praktische Alltagshelfer an Beliebtheit. Inwieweit eine intelligente sprachbasierte App den Zustellprozess in der Paketlogistik unterstĂŒtzen kann, testen Hermes und Volkswagen Nutzfahrzeuge nun gemeinsam mit dem Karlsruher Start-up Neohelden im Großraum London.

    MobilitĂ€t und Logistik sind sehr dynamische Entwicklungsfelder, hinzu kommt der seit Jahren anhaltende, und durch die Corona-Pandemie nochmals verstĂ€rkte, Trend steigender Paketmengen. Um die damit verbundenen Herausforderungen kĂŒnftig bestmöglich zu meistern, braucht es unterschiedlichstes Know-how, um geeignete Lösungen auf die Straße zu bringen. So kooperiert Hermes bereits seit 2018 unter anderem mit Volkswagen Nutzfahrzeuge, um gemeinsam innovative Lösungen fĂŒr die letzte Meile zu erproben und voranzutreiben. Vor diesem Hintergrund resultierte der 2019 initiierte europaweite Start-up Wettbewerb „Future Logistics Challenge“. Ziel war es, bestmögliche Synergien zwischen Paketlogistik, Automotive und Start-ups herzustellen und innovative LösungsansĂ€tze fĂŒr das Ökosystem „Fahrzeug – Paketzusteller“ zu finden. Der Wettbewerb brachte neben dem Karlsruher Start-up Neohelden auch das MĂŒnchener Jungunternehmen Viscopic als Gewinner hervor.

    Start-up Neohelden: Sprachbasierte App unterstĂŒtzt bei Paketzustellung

    Im Infotainment-System des Volkswagen Transporters werden alle relevanten Infos fĂŒr die nĂ€chste Zustellung angezeigt und per Sprachausgabe mitgeteilt (Foto: Hermes)

    Als Karlsruher Start-up Neohelden hat sich das Ziel gesetzt, ein breites Spektrum von Unternehmensprozessen mit ihrem Sprachassistenten „Neo“ zu optimieren. Im Rahmen des Pilotprojekts mit Hermes und Volkswagen Nutzfahrzeuge hat das junge Team ihre sprachbasierte App auf die Herausforderungen rund um die Paketzustellung angepasst, um Zusteller*innen auf ihren Touren bestmöglich zu unterstĂŒtzen. „Wir freuen uns, dass wir unseren Sprachassistenten Neo nun ins Auto bringen konnten! „Voice“ als Schnittstelle zwischen Fahrer*in und System hat neben dem Effizienzgewinnen durch die Bereitstellung der richtigen Information zur richtigen Zeit auch noch das Potenzial, die Sicherheit zu erhöhen – denn Augen und Fokus bleiben auf der Straße“, erlĂ€utert Philipp Csernalabics, GrĂŒnder von Neohelden.

    Die komfortable Lösung von Neohelden unterstĂŒtzt die Zusteller*innen bei der tĂ€glichen Paketauslieferung und kann sowohl auf Sprachbefehl wie auch per Touchscreen bedient werden. Alle relevanten Informationen zur nĂ€chsten Zustellung stehen nicht nur in einer Listendarstellung parat, sondern sind in null Komma nichts direkt abrufbar. Neben Informationen wie dem Namen des*der EmpfĂ€nger*in, der Adresse und der Art der Zustellung stehen auch weitere hilfreiche Details auf Abruf zur VerfĂŒgung: zum Beispiel, ob ein Abstellort angegeben wurde oder aber ein*e bestimmte*r Nachbar*in fĂŒr die Paketabgabe prĂ€feriert wird, sollte der*die EmpfĂ€nger*in nicht zuhause sein. Gerade bei hohen Paketmengen, starkem Verkehrsaufkommen oder unbekannten Zustellgebieten kann der smarte Assistent „Neo“ eine wertvolle UnterstĂŒtzung sein und kostbare Zeit sparen.

    Der Pilottest erfolgt im MĂ€rz 2021 im Großraum London und wird dort u.a. auch im Innenstadtbereich erprobt. Der Sprachassistent wurde fĂŒr die Testphase speziell auf die Anforderungen der Paketzustellung in Großbritannien angepasst. Die erwarteten Erkenntnisse werden auch relevante SchlĂŒsse fĂŒr den deutschen Markt zulassen und sich auf die Paketzustellung in Deutschland ĂŒbertragen lassen. „Gerade im eng bebauten Einsatzgebiet großer Metropolen kann die SprachunterstĂŒtzung ein echter Vorteil sein. Umso gespannter sind wir, welche Erkenntnisse uns dieser Pilottest auch fĂŒr den deutschen Markt liefern wird“, erklĂ€rt Marco SchlĂŒter, Chief Operations Officer bei Hermes Germany GmbH und Jury-Mitglied der Future Logistics Challenge.

    1Postbank Digitalstudie 2020; „Digitale Sprachassistenten und Smartspeaker“ – Studie von Splendid Research (2019)