Kategorie: Car

Car -die Automobilindustrie, oft auch als „Car Industrie“ bezeichnet, durchläuft gegenwärtig eine signifikante Transformation, getrieben durch Fortschritte wie vernetzte Fahrzeuge, autonomes Fahren und Elektrifizierung. In diesem Wandel spielen Daten eine zentrale Rolle. Sie bieten nicht nur neue Geschäftsmöglichkeiten, sondern sind auch kritisch für die Sicherheit und Effizienz moderner Fahrzeuge. Hier kommt die Data Governance ins Spiel.

Data Governance beinhaltet die Prozesse, Richtlinien und Technologien, die sicherstellen, dass Daten in einem Unternehmen auf konsistente und sichere Weise erfasst, gespeichert, genutzt und verwaltet werden. In der Automobilindustrie ist dies von entscheidender Bedeutung. Moderne Fahrzeuge generieren riesige Mengen an Daten, von Sensordaten, die für autonomes Fahren benötigt werden, bis hin zu Verbraucherdaten, die das Nutzererlebnis verbessern können.

Ein effektiver Data Governance-Rahmen in der Automobilindustrie stellt sicher, dass:

  1. Datenqualität gewährleistet ist, was für die Sicherheit autonomer und vernetzter Fahrzeuge unerlässlich ist.
  2. Datenschutz und -sicherheit werden eingehalten, um das Vertrauen der Verbraucher zu gewinnen und gesetzliche Vorgaben zu erfüllen.
  3. Daten auf eine Weise genutzt werden, die regulatorische Anforderungen erfüllt und dabei hilft, rechtliche Risiken zu minimieren.

Zudem ermöglicht die effiziente Verwaltung und Analyse von Daten neue Geschäftsmodelle, etwa durch personalisierte Dienste oder vorhersagbare Wartungsmodelle.

Insgesamt ist die Verbindung zwischen der Automobilindustrie und Data Governance von entscheidender Bedeutung. Während Fahrzeuge immer datenintensiver werden, gewährleistet eine solide Data Governance, dass die Industrie das volle Potenzial dieser Daten ausschöpfen kann, ohne dabei Kompromisse bei Sicherheit, Datenschutz und Compliance einzugehen.

  • Fahrzeugdaten – EU Data Act

    Fahrzeugdaten – EU Data Act

    Besonders für die Automobilindustrie stellt der Data Act einen Wendepunkt dar, da Fahrzeuge zunehmend zu Datenquellen werden, die wertvolle Informationen für verschiedene Stakeholder liefern können.

    Der EU Data Act ist eine legislative Initiative, die darauf abzielt, ein ausgewogenes Ökosystem für die Generierung, den Zugang und die Nutzung digitaler Daten innerhalb der Europäischen Union zu schaffen. Besonders für die Automobilindustrie stellt der Data Act einen Wendepunkt dar, da Fahrzeuge zunehmend zu Datenquellen werden, die wertvolle Informationen für verschiedene Stakeholder liefern können. Der Zugang zu Fahrzeugdaten spielt dabei eine zentrale Rolle und wirft Fragen bezüglich Datenschutz, Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Verbraucherschutz auf.

    Zugang zu Fahrzeugdaten unter dem EU Data Act

    Der EU Data Act zielt darauf ab, fairen Zugang zu den im Fahrzeug generierten Daten zu gewährleisten. Fahrzeuge sammeln eine Vielzahl von Daten, darunter technische Informationen zum Fahrzeugzustand, Daten über das Fahrverhalten und Umgebungsdaten. Diese Daten können für Wartungszwecke, zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, für personalisierte Versicherungstarife oder für neue Mobilitätsdienste genutzt werden.

    Herausforderungen

    • Dateneigentum und -kontrolle: Eine der größten Herausforderungen ist die Frage, wem die im Fahrzeug generierten Daten gehören und wer sie kontrollieren sollte. Der Data Act versucht, eine Balance zwischen den Interessen der Fahrzeughersteller, Fahrzeugbesitzern und Drittanbietern zu finden.
    • Datenschutz: Der Schutz persönlicher Daten ist von zentraler Bedeutung. Der Data Act muss im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) stehen, um sicherzustellen, dass die Privatsphäre der Nutzer gewahrt bleibt.
    • Sicherheit: Die Sicherheit der Fahrzeugdaten und der Kommunikationsschnittstellen ist essentiell, um Manipulationen und unbefugten Zugriff zu verhindern.

    Die Einführung des EU Data Acts bringt für die Automobilindustrie spezifische Herausforderungen mit sich, insbesondere in Bezug auf den Zugang zu und die Nutzung von Fahrzeugdaten. Diese Herausforderungen erstrecken sich über technische, rechtliche und ethische Bereiche und erfordern sorgfältige Überlegungen und Lösungen.

    1. Dateneigentum und -kontrolle

    Die Frage des Dateneigentums und der Kontrolle ist zentral für die Debatte um den Zugang zu Fahrzeugdaten. Fahrzeuge generieren große Mengen an Daten, aber es ist komplex zu bestimmen, wem diese Daten „gehören“. Sollen die Daten dem Fahrzeughersteller, dem Fahrzeugbesitzer oder den Nutzern des Fahrzeugs zugeschrieben werden? Diese Frage berührt grundlegende Aspekte des Datenschutzes und der kommerziellen Nutzung von Daten.

    • Hersteller vs. Drittanbieter: Fahrzeughersteller argumentieren oft, dass die von ihren Fahrzeugen generierten Daten geschützte Betriebsgeheimnisse sind. Drittanbieter von Dienstleistungen, wie unabhängige Reparaturwerkstätten, Versicherungen und Mobilitätsdienste, fordern hingegen einen offenen Zugang zu diesen Daten, um faire Wettbewerbsbedingungen zu schaffen und innovative Dienstleistungen anbieten zu können.
    • Fahrzeugbesitzer und Datenschutz: Fahrzeugbesitzer haben ein berechtigtes Interesse an der Kontrolle über ihre Daten, insbesondere wenn diese personenbezogene Informationen enthalten. Der Schutz dieser Daten und die Gewährleistung, dass die Besitzer ihre Zustimmung zu deren Nutzung geben, sind wesentlich.

    2. Datenschutz

    Der Datenschutz ist eine weitere wesentliche Herausforderung. Fahrzeugdaten können sensible Informationen über das Verhalten und die Vorlieben der Nutzer enthalten. Der Umgang mit diesen Daten muss im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) stehen und die Privatsphäre der Individuen schützen.

    • Einwilligung und Transparenz: Die Einholung einer klaren und informierten Einwilligung der Nutzer für die Datensammlung und -verarbeitung ist entscheidend. Nutzer müssen verstehen, welche Daten gesammelt werden, wie diese verwendet werden und welche Kontrolle sie darüber haben.
    • Anonymisierung und Pseudonymisierung: Techniken zur Anonymisierung und Pseudonymisierung von Daten können dazu beitragen, die Privatsphäre der Nutzer zu schützen, während gleichzeitig wertvolle Daten für Analysen und Dienstleistungen genutzt werden können.

    3. Sicherheit

    Die Sicherheit der Fahrzeugdaten und der Systeme, die diese Daten sammeln, übertragen und verarbeiten, ist von größter Bedeutung. Mit der zunehmenden Vernetzung von Fahrzeugen steigt auch das Risiko von Cyberangriffen.

    • Schutz vor unbefugtem Zugriff: Es müssen robuste Sicherheitsmaßnahmen implementiert werden, um zu verhindern, dass Hacker Zugang zu Fahrzeugdaten und -systemen erhalten. Dies umfasst sowohl physische als auch digitale Schutzmechanismen.
    • Integrität der Daten: Die Sicherstellung der Integrität der Fahrzeugdaten ist entscheidend, um Manipulationen zu verhindern und das Vertrauen der Nutzer zu gewährleisten.

    4. Interoperabilität und Standards

    Die Schaffung von Interoperabilität und die Etablierung von Standards sind wesentlich, um eine effiziente Nutzung und Teilung von Daten zu ermöglichen. Ohne gemeinsame Standards könnten Daten in inkompatiblen Formaten vorliegen, was ihre Nutzung erschwert.

    • Technische Kompatibilität: Die Entwicklung und Einhaltung von Industriestandards für Datenformate und Schnittstellen fördert die Kompatibilität und ermöglicht eine breitere Nutzung der Daten.
    • Regulatorische Harmonisierung: Die Harmonisierung von Regulierungen auf EU-Ebene und darüber hinaus ist notwendig, um einen reibungslosen grenzüberschreitenden Datenfluss zu ermöglichen und fragmentierte Märkte zu vermeiden.

    Die Bewältigung dieser Herausforderungen erfordert eine koordinierte Anstrengung von Herstellern, Dienstanbietern, Regulierungsbehörden und Verbrauchern. Der EU Data Act stellt einen wichtigen Schritt in diese Richtung dar, indem er einen rechtlichen Rahmen für den Zugang zu und die Nutzung von Daten schafft, der Fairness, Sicherheit und Innovation fördert.

    Lösungsansätze

    • Faire und nichtdiskriminierende Zugangsregeln: Der Data Act schlägt vor, Mechanismen zu etablieren, die einen gerechten und transparenten Zugang zu Fahrzeugdaten ermöglichen. Dies soll sowohl die Innovation fördern als auch die Wettbewerbsfähigkeit steigern, indem Drittanbieter Zugang zu den benötigten Daten erhalten.
    • Benutzerfreundliche Datenteilung: Fahrzeugbesitzer sollen die Kontrolle über ihre Daten haben und diese einfach und sicher mit Dritten teilen können. Dazu gehört auch die Möglichkeit, auszuwählen, welche Daten geteilt werden und unter welchen Bedingungen.
    • Interoperabilität: Um die Nutzung der Fahrzeugdaten zu erleichtern, sollen Standards für die Interoperabilität und Datenformate gefördert werden. Dies ermöglicht eine effizientere Nutzung der Daten über verschiedene Plattformen und Dienste hinweg.

    Auswirkungen auf die Automobilindustrie

    Für die Automobilindustrie bedeutet der EU Data Act eine signifikante Veränderung in der Art und Weise, wie Daten gehandhabt und geteilt werden. Hersteller müssen ihre Systeme und Prozesse anpassen, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Dies bietet jedoch auch die Chance, neue Geschäftsmodelle und Dienstleistungen zu entwickeln, die auf der Nutzung der Fahrzeugdaten basieren.

    Zusammenfassend bildet der EU Data Act eine rechtliche Grundlage, die den Zugang zu und die Nutzung von Fahrzeugdaten regelt. Durch die Schaffung eines fairen, transparenten und sicheren Rahmens für die Datenteilung hat der Act das Potenzial, Innovationen in der Automobilindustrie voranzutreiben, den Wettbewerb zu fördern und die Rechte und den Schutz der Verbraucher zu stärken.

    Beratung und Umsetzung des KI EU Data Act

  • Generative KI in der Automobilindustrie: Warum Data Governance entscheidend ist?

    Generative KI in der Automobilindustrie: Warum Data Governance entscheidend ist?

    Die rasante Entwicklung generativer KI-Technologien kündigt eine Revolution in der Automobilindustrie an.

    Während der Schwerpunkt oft auf den beeindruckenden Anwendungen und Möglichkeiten dieser Technologie liegt, müssen wir auch die Bedeutung von Data Governance erkennen und betonen.

    Verständnis der Generativen KI

    Generative KI, oder generative künstliche Intelligenz, bezieht sich auf Systeme, die Daten generieren können, die den echten Daten, auf denen sie trainiert wurden, ähneln. Dies kann Text, Bilder, Musik oder, im Kontext der Automobilindustrie, Entwurfsmuster, Softwarecode oder Simulationsszenarien umfassen. Generative KI-Modelle, insbesondere solche, die auf tiefem Lernen basieren, wie Generative Adversarial Networks (GANs), haben die Fähigkeit, komplexe Datenmuster zu erkennen und darauf basierend neue Datenmuster zu erstellen.

    Im Kontext der Automobilindustrie kann generative KI mehrere Anwendungen haben:

    Fahrzeugdesign: Generative KI kann verwendet werden, um neue Fahrzeugdesigns zu erstellen, die auf bestehenden Trends basieren, oder um innovative Designs zu kreieren, die den aktuellen Industriestandards entsprechen.

    Optimierung von Bauteilen: Generative KI kann bei der Entwicklung und Optimierung von Fahrzeugteilen helfen, wie z.B. der Verbesserung der Aerodynamik oder der Schaffung leichterer und dennoch stärkerer Materialien.

    Softwareentwicklung: Mit der wachsenden Bedeutung von Software in Fahrzeugen kann generative KI dazu beitragen, Code zu generieren oder Softwareprobleme zu identifizieren und zu beheben.

    Simulation und Testen: Generative KI kann realistische Simulationsszenarien für Fahrzeugtests erstellen, insbesondere für autonome Fahrsysteme. Sie kann Szenarien generieren, die in der realen Welt selten oder schwer zu replizieren wären, aber dennoch getestet werden müssen.

    Personalisierung: Generative KI kann dazu beitragen, personalisierte Fahrerlebnisse zu schaffen, indem sie Benutzerdaten analysiert und darauf basierend individualisierte Einstellungen oder Vorschläge generiert.

    Training von autonomen Systemen: Generative Modelle können realistische Daten generieren, die dann zur Weiterbildung und Verfeinerung von autonomen Fahrsystemen verwendet werden können.

    Für die Automobilindustrie ist es jedoch unerlässlich, beim Einsatz generativer KI-Technologien ethische und datenschutzrechtliche Überlegungen zu berücksichtigen. Es ist auch wichtig, sicherzustellen, dass generierte Daten und Designs umfassend getestet und validiert werden, bevor sie in realen Umgebungen eingesetzt werden. Generative KI bietet zwar enorme Möglichkeiten, erfordert aber auch sorgfältige Überwachung und Steuerung.

    Die Bedeutung von Daten in SDVs

    Mit dem Aufkommen von Software Defined Vehicles (SDVs) haben wir eine Explosion der Datenmenge und -komplexität erlebt. Jede Zeile Code, jede Anwendung und jedes Feature hängt von Daten ab – Daten, die korrekt, aktuell und verfügbar sein müssen. Die Rolle der generativen KI, diese Daten zu nutzen, um Software zu optimieren und die Fahrzeughardware zu verbessern, ist beeindruckend. Aber dies stellt auch hohe Anforderungen an die Datenqualität.

    Software Defined Vehicles (SDVs) sind eine neue Generation von Fahrzeugen, bei denen Software- und Hardware-Funktionen voneinander entkoppelt sind. In einem SDV sind die meisten Funktionen und Fähigkeiten des Fahrzeugs softwaregesteuert. Dies bedeutet:

    1. Anpassungsfähigkeit: Die Funktionen und Features des Fahrzeugs können durch Softwareupdates verbessert oder geändert werden, ähnlich wie bei Smartphones.
    2. Over-the-Air (OTA) Updates: SDVs können drahtlos mit Updates versorgt werden, um neue Funktionen hinzuzufügen oder bestehende Funktionen zu verbessern.
    3. Integration mit der Cloud: SDVs können nahtlos mit Cloud-Diensten interagieren, um Daten in Echtzeit zu senden oder zu empfangen.
    4. Modularität: Komponenten wie Motormanagement, Infotainment und sogar autonomes Fahren können als separate Module betrachtet werden, die unabhängig voneinander aktualisiert werden können.
    5. Verbesserte Sicherheit: Da viele Funktionen softwaregesteuert sind, können Sicherheitsupdates und -patches schnell und effizient aufgespielt werden.

    Da SDVs stark von Software und Daten abhängig sind, spielt Data Governance eine entscheidende Rolle, um sicherzustellen, dass die in diesen Fahrzeugen verwendeten Daten sicher, zuverlässig und konform sind.

    Die Notwendigkeit der Data Governance

    Hier kommt die Data Governance ins Spiel. Um das volle Potenzial der generativen KI zu nutzen, müssen Automobilhersteller:

    1. Datenqualität sicherstellen: Daten müssen korrekt, konsistent und aktuell sein.
    2. Datenzugriff kontrollieren: Nicht alle Daten sollten für alle zugänglich sein. Es müssen klare Richtlinien für den Datenzugriff und -nutzung festgelegt werden.
    3. Datenfluss überwachen: Mit Cloud-Computing und anderen Technologien wird der Datenfluss komplexer. Es ist wichtig, jeden Datenpunkt von seiner Quelle bis zu seinem Endpunkt zu verfolgen.

    Beratung und Handlungsempfehlung

    Automobilhersteller, die in generative KI investieren, sollten gleichzeitig in robuste Data Governance-Strategien investieren. Dies bedeutet:

    • Schulung von Teams in Data Governance-Praktiken.
    • Einführung von Werkzeugen zur Datenüberwachung und -qualitätskontrolle.
    • Klare Richtlinien und Prozesse für Datenzugriff und -nutzung etablieren.

    Insgesamt haben Automobilhersteller durch die Integration von generativer KI, Cloud-Computing und effektivem Datenmanagement die Möglichkeit, bahnbrechende Innovationen voranzutreiben. Der Schlüssel dazu liegt jedoch in einer soliden Data Governance-Strategie, die das Fundament für diese technologischen Fortschritte bildet.

    Die KI- Zukunft der Automobilindustrie ist nicht nur technologiegetrieben, sondern auch datengetrieben. Es ist an der Zeit, dass wir die Bedeutung von Daten ebenso anerkennen wie die Technologien, die sie nutzen.

    Patrick Upmann | Data Governance Strategy
  • Der EU Data Act und seine Auswirkungen auf die Autoversicherungsbranche

    Der EU Data Act und seine Auswirkungen auf die Autoversicherungsbranche

    EU Data Act – Regelung stellt die Grundlage dar, auf der die nächste Generation der Digitalisierung in Europa aufbauen wird.

    Sinnvoll genutzte Fahrzeugdaten machen das Verkehrssystem sicherer, sauberer, smarter

    Die Bewertung der Allianz fiel dabei eindeutig aus: „Wir begrüßen den EU Data Act“, sagte Klaus-Peter Röhler, Mitglied des Vorstands der Allianz SE. „Das neue Gesetz steht für Innovation und Wettbewerb – es ist eine europäische Initiative zur Stärkung der europäischen Digitalwirtschaft. Die neue EU-Regulierung folgt einem überzeugenden Grundsatz: ‚Mein Gerät, meine Daten‘ – wir unterstützen diese Idee“, sagte Röhler. Nutzerinnen und Nutzer eines vernetzten Autos, so die neue Rechtslage, können künftig vom Hersteller verlangen, dass die im Fahrzeug gesammelten Daten an Dritte übermittelt werden. Für „leicht zugängliche Daten“ fordert der EU Data Act sogar eine Bereitstellung der Daten in Echtzeit.

    Das, sagte Röhler, könne zu echten Innovationen führen: „Wir wollen unsere Kundinnen und Kunden in der Autoversicherung mit attraktiven Angeboten davon überzeugen, ihre Daten mit uns zu teilen. Auch andere Unternehmen und Start-ups hätten durch den EU Data Act die Chance, erfinderisch zu werden. Durch die Verwendung von Millionen von Live-Kamera- und Positionsdaten aus Fahrzeugen ließe sich das Problem der Parkplatzsuche in Innenstädten lösen. Das wäre nicht nur für Autofahrerinnen und -fahrer ein Gewinn, sondern es würde erhebliche Mengen Energie einsparen, dem Klimaschutz und der Luftqualität helfen. Wenn Fahrzeugdaten sinnvoll genutzt werden, haben sie das Potenzial, unser Verkehrssystem insgesamt sicherer, sauberer und smarter zu machen.“

    Wie der EU Data Act die Autoversicherung verändern kann

    Mit detaillierten Daten aus dem Fahrzeug können künftig ganz neue Versicherungsleistungen und Services zur Verfügung gestellt werden. „Im Falle eines Unfalls wäre es möglich, durch die Auswertung von Positionsdaten und Daten von Crash-Sensoren das Ausmaß des Schadens automatisch und in Echtzeit zu erfassen. Die Allianz könnte sofort einen Abschleppdienst benachrichtigen, einen Leihwagen reservieren, passende Ersatzteile bestellen und einen Werkstatttermin für unsere Kundinnen und Kunden vereinbaren. Bei schweren Unfällen könnte medizinische Hilfe geleistet werden“, so Röhler. „In der Vergangenheit musste er oder sie uns informieren. Künftig werden wir proaktiv auf unsere Kundinnen und Kunden zugehen und helfen, wenn sie uns am meisten brauchen.“

    Röhler hob in der Veranstaltung hervor, dass die Allianz durch die Nutzung von Autodaten allen Kundinnen und Kunden den bestmöglichen Preis anbieten kann. „Wir können deutlich risikogerechtere Versicherungsangebote kalkulieren, die sowohl die Fahrweise von Fahrerinnen und Fahrern als auch die Ausstattung des Fahrzeugs mit Sicherheitssystemen, und ob diese ein- oder ausgeschaltet sind, berücksichtigen. Gleichzeitig können die Sensor- und Kameradaten für die ordnungsgemäße, korrekte und faire Untersuchung eines Unfalls und zur Haftungsklärung verwendet werden“, sagte Röhler.

    Besondere Bedeutung werden die direkt aus dem Fahrzeug gesendeten Daten bekommen, wenn autonome und KI-gestützte Systeme in Zukunft das Fahrzeug steuern. „Betroffene, aber auch die Gesellschaft, haben ein Recht darauf zu erfahren, ob der Mensch oder die Maschine den Unfall verursacht hat“, so Röhler.

    Eine aktuelle Umfrage der Allianz in fünf europäischen Ländern zeigt, dass eine Mehrheit der Autofahrerinnen und -fahrer bereit ist, ihre Autodaten an ihren Versicherer weiterzugeben, wenn sie im Gegenzug verbesserte Serviceleistungen erhalten: In Deutschland sind es 53 Prozent, in Großbritannien sogar 61 Prozent. „Das ist für uns eine sehr wichtige Rückmeldung, auf die wir stolz sein können: Unsere Kundinnen und Kunden wissen, dass sie uns vertrauen können, weil wir sorgsam und in ihrem Interesse mit ihren Daten umgehen“, kommentierte Röhler die Umfrageergebnisse.

    Echten Wettbewerb gibt es nur zu fairen Preisen

    Die Diskussionen auf dem 11. Allianz Autotag drehten sich auch um die Frage, wie Dritte in der Praxis an die Daten im Auto herankommen. Der EU Data Act legt fest, dass „leicht zugängliche Daten“ in Echtzeit übermittelt werden müssen – doch welche sind das? Und welchen Preis darf der Autohersteller für die Übermittlung an Dritte verlangen? „Echter Wettbewerb kann nur entstehen, wenn die Fahrzeughersteller faire Preise aufrufen. Sonst haben Dritte keine Chance, innovativ zu werden“, sagte Röhler.

    Rechtsrahmen für Datentransfer fehlt – EU Data Act*

    Was aber soll eine einzelne Kundin oder ein einzelner Kunde mit den Daten ihres bzw. seines Fahrzeugs anfangen? Und vor allem: Wie sollen sie an die Daten gelangen und sie weitergeben? Das kann nur funktionieren, wenn für die Einzelperson in der Praxis ein ganz einfacher Weg für den Datentransfer bereitsteht. „Das EU-Datenschutzgesetz schafft nur die rechtliche Grundlage für die grundsätzliche Weitergabe von Daten aus dem Fahrzeug an Dritte. Es fehlt aber noch der Rechtsrahmen, der konkretisiert, auf welche technische Weise die Daten aus dem Fahrzeug für alle Marktteilnehmer nutzbar gemacht werden können“, sagte Röhler. „Hierfür muss der Gesetzgeber schnellstmöglich eine praktikable Lösung finden, sonst kann der Datenschatz zum Kundennutzen und zum Nutzen aller Beteiligten nicht gehoben werden.“

    Forderungen der Allianz zur Nutzung der Fahrzeugdaten:

    1. Fahrzeughalterinnen und -halter müssen volle Transparenz über die in ihrem Fahrzeug erhobenen Daten erhalten. Jeder Autobesitzer muss eine genaue Übersicht bekommen, um zu wissen, welche Daten aus seinem Fahrzeug erhoben werden. Zusätzlich muss erkennbar sein, welche dieser Daten in Echtzeit an Dritte übertragen werden können.
    2. Damit Autobesitzerinnen und -besitzer die neu erlangte Hoheit über ihre Fahrzeugdaten sinnvoll einsetzen können, braucht es einen standardisierten Mindestdatensatz, um neue Services herstellerunabhängig zu ermöglichen und damit die Daten in Echtzeit über definierte Schnittstellen schnell und einfach geteilt werden können, wenn der Besitzer oder die Besitzerin es wünscht.
    3. Die Allianz fordert einen regulierten Marktplatz und einen unabhängigen Datentreuhänder, der den sicheren Austausch von Fahrzeugdaten gewährleistet. Diese unabhängige Institution muss sicherstellen, dass Berechtigte auf Daten zugreifen können.
    4. Damit Autofahrerinnen und -fahrer von den vielen denkbaren Innovationen profitieren können, benötigen wir faire Preise für die Datenübertragung an Dritte. Die Kosten müssen kalkulierbar sein, um einen breiten Wettbewerb zu ermöglichen.

    Der EU Data Act ist ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung, aber es gibt noch viel zu tun. Mit der Allianz an der Spitze des Gesprächs besteht jedoch Hoffnung, dass die Branche eine goldene Ära der Innovation und des Kundennutzens erleben wird, wobei der Datenschutz und die Rechte des Einzelnen im Mittelpunkt stehen.

    Patrick Upmann

    Die im Rahmen des diesjährigen Allianz Autotags durchgeführte Befragung europäischer Autofahrerinnen und Autofahrer zum Thema Fahrzeugdaten* offenbarte ein eher geringes Verständnis von der modernen Datenwelt in unseren Autos. Die Furcht vor Datenmissbrauch und Verlust der Privatsphäre ist spürbar. Doch die Erhebung zeigte auch: Der Nutzen, den die Menschen aus ihren Daten ziehen können, wird gesehen. Das Interesse der Datennutzung für innovative Dienstleistungen und zur Unfallklärung ist groß.

    Bessere Unfallaufklärung, schnellere Schadenbearbeitung

    Mit zwei Drittel aller Befragten ist die Zustimmung zu einer Datenverwendung für die Klärung der Unfallschuld am höchsten. So stimmen 69 Prozent (Großbritannien), 67 Prozent (Frankreich), 66 Prozent (Spanien), 64 Prozent (Deutschland) und 63 Prozent (Italien) der Aussage zu, dass jeder Beteiligte das Recht haben müsse, die dafür notwendigen Daten zu erhalten. „Unsere Umfrage zeigt, dass der Nutzen der Datenaufzeichnung zur Unfallaufklärung sehr positiv gesehen wird“, sagt Jörg Kubitzki, Sicherheitsforscher im Allianz Zentrum für Technik (AZT) und Co-Autor der Studie.

    Auch die Nutzung für eine rasche Unfallbearbeitung durch die Versicherung fand hohe Zustimmungswerte (Großbritannien: 71 Prozent, Frankreich: 63 Prozent, Spanien: 61 Prozent, Deutschland: 58 Prozent, Italien: 57 Prozent). Das Interesse, der Versicherung Daten für verbesserte Serviceleistungen zur Verfügung zu stellen (z. B. automatische Unfallerkennung, Pannenhilfe, angepasste Versicherungsprodukte) liegt bei 61 Prozent (Großbritannien), 57 Prozent (Frankreich, Spanien), 55 Prozent (Italien) und 53 Prozent (Deutschland). Der Klärung des Fahrzeugzustands bei An- und Verkauf stimmten 58 bis 69 und der Verbesserung der Verkehrssicherheit 48 bis 58 Prozent der Befragten zu.

    Schutz der Privatsphäre ist wichtig

    Allem voran Telefonnutzungsdaten, Fahrtziele bzw. Standorte und gefahrene Strecken werden als sensible Informationen erachtet, deren unbefugte Nutzung kritisch gesehen wird. Groß ist die Furcht vor Hacking-Angriffen, Datendiebstahl und Datenmissbrauch durch Unbefugte. In Deutschland (47 Prozent), Großbritannien (49 Prozent) und Italien (51 Prozent) hatte jeder Zweite Bedenken. In Spanien (37 Prozent) und Frankreich (41 Prozent) wurde die Gefahr von den Befragten etwas geringer eingeschätzt.

    Viele der Befragten bezweifeln, dass die Daten im Fahrzeug nur anlassbezogen genutzt werden (Frankreich: 42 Prozent, Spanien: 46 Prozent, Deutschland: 54 Prozent, Großbritannien: 55 Prozent, Italien: 56 Prozent). „Die Sorge um den Datenschutz ist mehr als eine abstrakte Furcht vor Hacking-Angriffen“, sagt Kubitzki. „Wer Daten zur Verfügung stellt, zum Beispiel um Schäden schneller zu bearbeiten, muss darauf vertrauen können, dass die hierfür notwendigen Informationen nur zweckgebunden verwendet werden.“

    Drei Viertel der Befragten verlangen klare Löschprozeduren

    In allen fünf Ländern wünschen sich die Autofahrer eine bessere Datenorganisation in ihren Fahrzeugen. Weit mehr als zwei von drei Befragten erwarten, informiert zu werden, wenn Telefondaten gespeichert werden (Spanien: 57 Prozent, Italien: 63 Prozent, Frankreich: 65 Prozent, Deutschland: 70 Prozent, Großbritannien: 72 Prozent) und verlangen einfache Löschmöglichkeiten ihrer Daten im Auto (Spanien: 59 Prozent, Italien und Frankreich: 69 Prozent, Deutschland: 78 Prozent, Großbritannien: 82 Prozent).

    *Repräsentative Online-Erhebung der Allianz von 5200 Autofahrerinnen und -fahrern im Jahr 2023 in Deutschland (N=1200), Italien, Frankreich, Großbritannien und Spanien (jeweils N=1000) durch das Allianz Marktforschungsinstitut DrivenBy, das Allianz Zentrum für Technik (AZT) und das Marktforschungsunternehmen Ipsos. Alle Ergebnisse können einem 35-seitigen Report in deutscher und englischer Sprache entnommen werden, den wir Ihnen gerne in elektronischer Fassung zusenden.

    Source Allianz

    • Der EU Data Act ist eine Initiative, die darauf abzielt, Fragen im Zusammenhang mit der Datenverwaltung und der Datenwirtschaft innerhalb der Europäischen Union anzugehen.
    1. Datenfreigabe erleichtern: Das Gesetz zielt darauf ab, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen den Austausch und Zugang zu Daten zu erleichtern. Dies würde klare Regeln für die Datennutzung beinhalten und sicherstellen, dass nicht personenbezogene Daten frei in der gesamten EU fließen können.
    2. Datenrechte stärken: Mit der Einführung des Data Act möchte die EU die Rechte von Datenerzeugern und -nutzern klären und möglicherweise erweitern. Dies betrifft Fragen wie das Recht auf Zugang und Nutzung von Daten, die von Maschinen oder IoT-Geräten generiert werden.
    3. Förderung der Datenökonomie: Ein weiteres Ziel ist die Stärkung der Datenwirtschaft in der EU, indem klare Regelungen für den Zugang und die Nutzung von Daten geschaffen werden, die sowohl Innovationen fördern als auch den Schutz der Grundrechte gewährleisten.
  • BMW and Valeo engage in a strategic cooperation to co-develop next-generation Level 4 automated parking experience.

    BMW and Valeo engage in a strategic cooperation to co-develop next-generation Level 4 automated parking experience.

    BMW Group and Valeo are taking their long-existing relationship to the next level with a new partnership.

    After the major announcement of their collaboration for ADAS domain controller, sensors and software for parking and maneuvering for BMW’s upcoming platform generation „Neue Klasse“*, the BMW Group and Valeo announced their cooperation for the co-development of fully automated parking technologies up to Level 4.

    In January both companies signed an agreement for a strategic cooperation, which will focus on joint development of next-generation high-end parking user experience for customers on private grounds and parking facilities. Ranging from Automated Maneuver Assistance to Level 41 Automated Valet Parking, all functions will be based on technology and sensors in the car. Infrastructure based services will also be jointly developed to experience fully automated parking and charging in enabled public parking facilities and sites.

    The software functions are based on the current automated parking software stack first launched with the BMW iX in 2021. In the next generation it will be further extended by a powerful computing platform hosting the jointly developed algorithms.

    “This joint development is an important milestone for the BMW Group with regard to our next generation of automated driving and parking. With scalable L4 parking experiences, we confirm and strengthen our leading position in this domain. To create truly amazing end user functions, state-of-the art software and hardware is needed in all aspects of the digital value chain, as well as the power of a fleet data ecosystem. The BMW Group is excited to further extend its long-lasting partnership with Valeo with this strategic cooperation. We aim to continue delivering world-class driving and parking experiences to our customers,” said Nicolai Martin, Senior Vice President Driving Experience, BMW Group.

    “We are proud of the long-term cooperation between the BMW Group and Valeo. The co-development and deployment of Automated Parking solutions will permit Level 4 driverless operation in BMW’s upcoming series production vehicles,” said Marc Vrecko, President of Valeo’s Comfort and Driving Assistance Systems Business Group. ”Building on already commercialized stack components, this cooperation will leverage our know-how and technologies, such as advanced AI-based computer vision algorithms, and enable us to extend our portfolio to L4 functions as well as into cloud services. Other automakers will be able to join this platform, with BMW once again setting the standard for the most intuitive and pleasant user experience that its customers rightly expect.”

    What is Automated Valet Parking?
    Automated Valet Parking (AVP) offers drivers and passengers a fully automated and driverless parking experience. At a drop-off zone the driver leaves the car and the vehicle takes over tasks such as autonomously finding a parking spot, the necessary maneuvers for parking in and out and can also drive back to a pick-up zone to return the vehicle back to the driver. To optimize use of the parking time, additional services like fully automated charging or fully automated washing can be deployed. Such functionalities offer real customers benefits in terms of comfort and safety.

    According to the draft of an upcoming ISO standard, Automated Valet Parking solutions will be clustered in two main categories, Type 1 and Type 2 systems. For a Type 1 system, the necessary technologies (incl. all sensors, computing units and algorithms) run on the vehicle while for a Type 2 system, the required technologies (incl. sensors and the AVP management system) are installed in the relevant infrastructure, e.g. parking facility, and the vehicle is controlled by the infrastructure.

    The partnership supports both, AVP Type 1 and Type 2, and will strive for the most advanced solutions for next generation parking experiences up to Level 4 according to market and customer requirements.

    *“Neue Klasse”: the next generation modular platform for the BMW vehicles.
    1Level 4: fully automated driving/parking, with no supervision needed by the driver.

    source: BMW

  • NTT DATA launches a Connected Car Data Initiative to reduce traffic congestion and CO2 emissions partnering with TOYOTA & Mitsui Fudosan

    NTT DATA launches a Connected Car Data Initiative to reduce traffic congestion and CO2 emissions partnering with TOYOTA & Mitsui Fudosan

    NTT DATA, a global digital business and IT services leader, hereby announces the launch of a Connected Car Data Initiative to reduce traffic congestion & CO2 emissions. NTT DATA to develop a proof of concept (POC) in February 2023 utilizing connected car data owned by TOYOTA MOTOR CORPORATION in a parking lot at Mitsui Shopping Park LaLaport TOKYO-BAY, a shopping mall operated by Mitsui Fudosan Group.

    This POC validates the processing and analysis of past driving data and real-time driving data (Vehicle speed and Fuel consumption). Analysis results are updated in „LaLaport TOKYO-BAY“ website as the congestion status of surrounding roads to verify;
    (1) Whether the system can contribute to the dispersion of traffic flow by optimizing customers‘ movement during congestion
    (2) How much it can contribute to the reduction of CO2 emissions as a result.

    Connected
    Connected

    „As a trusted global innovator, NTT DATA is leading the way for our retail and automotive clients to unlock the full potential of connected car data. By exploring new approaches, we are not only enhancing the customer experience but also working towards a more sustainable future. The explosion of data generated by connected cars underlines the need for creative monetization methods that not only secure ROI, but also drive growth and development for our clients.“ said Robb Rasmussen Senior Vice President, Marketing, NTT DATA.

    Sustainability is one of the biggest global concerns and this initiative shall contribute to optimize traffic flow and reduce CO2 emissions in transportation significantly.

    NTT DATA will continue to utilize connected car data with our global clients and aim to contribute to CO2 reduction and create a carbon-neutral society.

    Overview

    Period13th February to 12th March 2023
    LocationMitsui Shopping Park LaLaport TOKYO-BAY
    PoC OverviewValidate the processing and analysis of past driving data and real-time driving data (Vehicle speed and Fuel consumption)Update the analysis results on the „LaLaport TOKYO-BAY“ website
    Objective:Validate 2 points below;
    (1) Whether the system can contribute to the dispersion of traffic flow by optimizing customers‘ movement during congestion
    (2) How much it can contribute to the reduction of CO2 emissions as a result
    RolesNTT DATA
    Real-time processing and analysis of connected car data
    TOYOTA MOTOR CORPORATION
    Provision of connected car data
    CooperationMitsui Fudosan Co., Ltd
    Expected ResultsReduction of CO2 emissions by parking lot users

    source: NTT DATA

  • Autonomes Fahren: Neuer Algorithmus verteilt Risiken fair

    Autonomes Fahren: Neuer Algorithmus verteilt Risiken fair

    Algorithmus – Forschende der Technischen Universität München (TUM) haben eine Software für autonomes Fahren entwickelt, die das Risiko auf der Straße fair verteilt.

    Sie gilt als der erste Algorithmus, der die 20 Ethik-Empfehlungen der EU-Kommission berücksichtigt und so deutlich differenzierter abgewogene Entscheidungen trifft als bisherige Algorithmen. Dabei wird das unterschiedliche Risiko der Verkehrsteilnehmenden berücksichtigt, was den Betrieb von automatisierten Fahrzeugen deutlich sicherer machen soll. Der Code steht öffentlich zur Verfügung.

    Bevor autonom fahrende Fahrzeuge flächendeckend auf den Straßen unterwegs sein können, muss nicht nur die technische Umsetzung bewerkstelligt werden. Auch ethische Fragen spielen bei der Entwicklung von Algorithmen eine wichtige Rolle. So muss die Software mit unvorhersehbaren Situationen umgehen können und im Falle eines drohenden Unfalls die notwendigen Entscheidungen treffen. Forschende der TUM haben nun erstmals einen ethischen Algorithmus entwickelt, der nicht nach der Maxime entweder/oder handelt, sondern Risiko fair aufteilt. Rund 2.000 Szenarien mit kritischen Situationen wurden dabei getestet, verteilt auf unterschiedliche Straßentypen und Gebiete wie Europa, die USA und China. Die Forschungsarbeit, die im Fachjournal „Nature Machine Intelligence“ veröffentlicht wurde, entstand in Zusammenarbeit der Lehrstühle für Fahrzeugtechnik und für Wirtschaftsethik am Institute for Ethics in Artificial Intelligence (IEAI) der TUM.

    Maximilian Geißlinger, Wissenschaftler am Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik, erklärt den Ansatz so: „Bislang wurden autonome Fahrzeuge im Falle einer ethischen Fragestellung immer vor die Entscheidung entweder/oder gestellt. Allerdings lässt sich der Straßenverkehr nicht in schwarz und weiß einteilen, sondern bedarf auch der Betrachtung der unzähligen Graustufen. Unser Algorithmus wägt verschiedene Risiken ab und trifft aus tausenden möglichen Verhaltensweisen eine ethische Entscheidung – und das in Sekundenbruchteilen.“

    Mehr Optionen in kritischen Situationen

    Die ethischen Rahmenbedingungen, an denen sich die Risikobewertung der Software orientiert, hat eine Expert:innenrunde im Auftrag der EU-Kommission 2020 in einem Empfehlungsschreiben definiert. Es beinhaltet Grundsätze wie den Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmender und die Aufteilung von Risiko im gesamten Straßenverkehr. Damit diese Regeln in mathematische Berechnungen übertragen werden konnten, teilte das Forschungsteam Fahrzeuge und Personen, die sich im Verkehr bewegen, anhand des von ihnen ausgehenden Risikos für andere und anhand ihrer unterschiedlichen Risikobereitschaft ein. Ein Lastwagen kann anderen Verkehrsteilnehmenden großen Schaden zuführen, während er selbst in vielen Szenarien nur in kleinerem Maße beschädigt wird. Bei einem Fahrrad ist es umgekehrt. Im nächsten Schritt wurde dem Algorithmus vorgegeben, in den verschiedenen Verkehrssituationen ein maximal akzeptables Risiko nicht zu überschreiten. Außerdem kalkulierte das Forschungsteam Variablen ein, die aus der Verantwortung der Verkehrsteilnehmenden resultieren, beispielsweise sich an Verkehrsregeln zu halten.

    Bisherige Ansätze behandelten kritische Situationen auf der Straße nur mit einer geringen Anzahl möglicher Manöver. Im Zweifel blieb das Fahrzeug einfach stehen. Durch die nun in den Code eingebrachte Risikobewertung entstehen mehr Freiheitsgrade bei weniger Risiko für alle. Anhand eines Beispiels wird der Ansatz deutlich: Ein autonomes Fahrzeug möchte ein Fahrrad überholen, auf der Gegenfahrspur kommt ihm ein Lkw entgegen. Alle vorhandenen Daten über die Umgebung und die einzelnen Teilnehmenden werden nun zu Rate gezogen. Lässt sich das Rad überholen, ohne in die Gegenfahrspur zu fahren und gleichzeitig genug Abstand zum Fahrrad zu halten? Welches Risiko besteht für welches Fahrzeug und welches Risiko bedeuten diese Fahrzeuge für einen selbst? Im Zweifel wird das autonome Gefährt mit der neuen Software immer warten, bis das Risiko für alle akzeptabel ist. Aggressive Manöver werden vermieden, gleichzeitig fällt das selbstständig fahrende Fahrzeug nicht eine Schockstarre und bremst abrupt ab. Ja und Nein spielen keine Rolle, es findet eine Abwägung statt, die viele Optionen beinhaltet.

    „Traditionelle ethische Denkmuster führten in Sackgasse“

    „Bislang wurden häufig traditionelle ethische Denkmuster gewählt, um Entscheidungen autonomer Fahrzeuge zu begründen. Das führte letztlich in eine Sackgasse, weil in vielen Verkehrssituationen nichts anderes übrig blieb, als ein ethisches Prinzip zu verletzen“, sagt Franziska Poszler, Wissenschaftlerin am Lehrstuhl für Wirtschaftsethik der TUM. „Wir dagegen betrachten den Verkehr mit der Risikoethik als zentralem Ausgangspunkt. Das ermöglicht uns, mit Wahrscheinlichkeiten zu arbeiten und differenzierter abzuwägen.“

    Die Forschenden betonen, dass auch Algorithmen, die nach der Risikoethik handeln, zwar jegliche mögliche Situation abdecken und eine Entscheidung auf Basis von ethischen Prinzipien treffen, aber dennoch keinen unfallfreien Straßenverkehr garantieren können. Künftig müssten zudem weitere Differenzierungen wie etwa kulturelle Unterschiede in ethischen Entscheidungen berücksichtigt werden.

    Software wird nun im Straßenverkehr getestet

    Der an der TUM entwickelte Algorithmus wurde bislang in Simulationen validiert. Mit dem Forschungsfahrzeug EDGAR wird die Software künftig auch auf der Straße getestet. Der Code, in den die Erkenntnisse der Forschungsarbeit fließen, steht Open Source zur Verfügung. Damit trägt die TUM zur Entwicklung praktikabler und sicherer autonomer Fahrzeuge bei.

    An ethical trajectory planning algorithm for autonomous vehicles

    Abstract

    With the rise of artificial intelligence and automation, moral decisions that were formerly the preserve of humans are being put into the hands of algorithms. In autonomous driving, a variety of such decisions with ethical implications are made by algorithms for behaviour and trajectory planning. Therefore, here we present an ethical trajectory planning algorithm with a framework that aims at a fair distribution of risk among road users. Our implementation incorporates a combination of five ethical principles: minimization of the overall risk, priority for the worst-off, equal treatment of people, responsibility and maximum acceptable risk. To the best of our knowledge, this is the first ethical algorithm for trajectory planning of autonomous vehicles in line with the 20 recommendations from the European Union Commission expert group and with general applicability to various traffic situations. We showcase the ethical behaviour of our algorithm in selected scenarios and provide an empirical analysis of the ethical principles in 2,000 scenarios. The code used in this research is available as open-source software.

    source: TUM

  • Mercedes-Benz world’s first automotive company to certify SAE Level 3 system for U.S. market

    Mercedes-Benz world’s first automotive company to certify SAE Level 3 system for U.S. market

    Mercedes-Benz DRIVE PILOT self-certified in state of Nevada for SAE Level 3 conditionally automated driving.

    Mercedes-Benz is the world’s first automotive company to bring SAE Level 31 conditionally automated driving to the U.S., with Nevada being the first state to confirm the compliance of the system with state regulations. This significant milestone sets the ground-breaking Mercedes-Benz DRIVE PILOT system apart as the first and only SAE Level 3 system in a standard-production vehicle authorized for use on U.S. public freeways. Complying with the requirements of Nevada Chapter 482A for Autonomous Vehicles, DRIVE PILOT will allow the driver to hand over the dynamic driving task to the vehicle under certain conditions. Mercedes-Benz has the ambition to continue to expand to California later this year with the certification documents already filed with state authorities. DRIVE PILOT will be available in the U.S. market as an option for model year 2024 Mercedes-Benz S-Class and EQS Sedan models, with the first cars delivered to customers in the second half of 2023.  

    „In the modern world, time is one of the most precious commodities, and giving back time to our customers is a core element in our strategy to build the world’s most desirable cars. Our DRIVE PILOT takes a major step forward in achieving that, and places us at the very forefront of innovation in the crucially important field of automated driving. DRIVE PILOT demonstrates once more that our pioneering spirit is part of our DNA. Certification in Nevada marks the start of its international rollout and, with it, the dawning of a new era.“

    automated driving
    automated driving / Symbolbild

    Markus Schäfer, Member of the Board of Management of Mercedes-Benz Group AG, Chief Technology Officer, responsible for Development and Procurement.

    On suitable freeway sections and where there is high traffic density, DRIVE PILOT can offer to take over the dynamic driving task, up to the speed of 40 mph. The control buttons needed for this are located in the steering wheel rim, on the left and right above the thumb recesses. Once conditions are suitable, the system indicates availability on the control buttons. When the driver activates DRIVE PILOT, the system controls the speed and distance, and effortlessly guides the vehicle within its lane. The route profile, events occurring on the route and traffic signs are correspondingly taken into consideration. The system also reacts to unexpected traffic situations and handles them independently, e.g. by evasive maneuvers within the lane or by braking maneuvers.

    „An unwavering commitment to innovation has consistently guided Mercedes-Benz from the very beginning. It is a very proud moment for everyone to continue this leadership and celebrate this monumental achievement as the first automotive company to be certified for Level 3 conditionally automated driving in the U.S. market.“

    Dimitris Psillakis, President and CEO of MBUSA.

    LiDAR sensor and redundant systems 

    The top priority for Mercedes-Benz when introducing such a system is safety, which includes high demands on operational reliability. DRIVE PILOT builds on the surround sensors of the Driving Assistance Package and comprises additional sensors that Mercedes-Benz considers indispensable for safe conditionally automated driving. These include LiDAR, as well as a camera in the rear window and microphones for detecting emergency vehicles, as well as a road wetness sensor in the wheel well. A vehicle equipped with the optional DRIVE PILOT system also has redundant steering and braking actuators and a redundant on-board electrical system, so that it remains maneuverable even if one of these systems fails and a safe handover to the driver can be ensured.

    If the driver fails to take back control even after increasingly urgent prompting and expiration of the takeover time (e.g., due to a severe health problem), the system brakes the vehicle to a standstill in a controlled manner while engaging the hazard warning lights. Once the vehicle has come to a standstill, the Mercedes-Benz emergency call system is activated and the doors are unlocked to make the interior accessible for first responders.

    High-precision positioning system 

    The exact location of a Mercedes-Benz equipped with DRIVE PILOT is determined using a high-precision positioning system that is much more powerful than conventional GPS systems. In addition to the anonymized data collected by LiDAR, camera, radar and ultrasound sensors, a digital HD map provides a three-dimensional image of the road and the surroundings with information on road geometry, route characteristics, traffic signs and special traffic events (e.g. accidents or road works). This is made available and updated via a backend connection.

    This high-precision map differs from maps for navigation devices by, among other things, its higher accuracy in the centimeter rather than meter range and its detailed junction and route model. The map data is stored in backend data centers and updated constantly. Each vehicle also stores an image of this map information on board, constantly compares it with the backend data and updates the local dataset as required. All of this enables stable and accurate positioning through a representation of the surroundings that is independent of factors such as shadows or dirty sensors. 

    A powerful chipset inside the central control unit provides the necessary sophisticated software functions for conditionally automated driving while important algorithms are calculated redundantly within the framework of a modern security architecture.

    Conditionally automated driving on suitable freeway sections  

    During the conditionally automated journey, DRIVE PILOT allows the driver to take their mind off the traffic and focus on certain secondary activities2. When DRIVE PILOT is active, applications can be enabled on the vehicle’s integrated central display that are otherwise blocked while driving.

    Initially introduced in Germany in May 2022, the highly sophisticated Mercedes-Benz DRIVE PILOT system was the first SAE Level 3 system in the world to meet the demanding legal requirements of UNR157. The German Federal Motor Transport Authority (KBA) first granted system approval based on the regulation UN-R157, paving the way for offering DRIVE PILOT internationally3, where legislation allows.

    # # #  

    About Mercedes Benz 
    Mercedes-Benz USA (MBUSA), headquartered in Atlanta, is responsible for the distribution, marketing and customer service for all Mercedes-Benz products in the United States. MBUSA offers drivers the most diverse lineup in the luxury segment with 15 model lines ranging from the sporty GLA SUV to the flagship S-Class and the Mercedes-AMG GT Black Series. MBUSA is also responsible for Mercedes-Benz Vans in the U.S. More information on MBUSA and its products can be found at www.mbusa.com and www.mbvans.com.

    1. SAE Level 3: the automated driving function takes over certain driving tasks. However, a driver is still required. The driver must be ready to take control of the vehicle at all times when prompted to intervene by the vehicle.
    2. Which secondary activities of the driver are legally permissible depends on the respective national road traffic regulations.
    3. ECE contracting states (57) incl. states of the EU, GB, Japan, Korea, Australia

    source Mercedes Benz Media

    now.digital | world of data - SAE Level 3 refers to the third level of autonomy defined by the Society of Automotive Engineers (SAE) International in its classification system for automated vehicles. Level 3 defines a vehicle capable of driving itself under certain conditions but still requiring the driver to be available to take control when needed. The vehicle is equipped with sensors and software to handle acceleration, braking, and steering in certain circumstances, such as highway driving, but ultimately relies on human intervention.
  • HERE Workspace: The low-code platform tool for map creation now comes with machine learning from AWS

    HERE Workspace: The low-code platform tool for map creation now comes with machine learning from AWS

    HERE Workspace adds new low-code mapmaking capabilities and now connects to Amazon SageMaker, AWS’s machine learning platform, to further expand the possibilities for customers developing spatial intelligence

    HERE Technologies announced that HERE Workspace is expanding to give enterprises more ways to integrate spatial intelligence into their business operations, supply chains and fleets.

    Launched two years ago as a platform tool for building and scaling customized maps, services and experiences, HERE Workspace is offering new and improved capabilities, including a low-code environment for developing spatial intelligence and a new intuitive and predictable value-based pricing model. HERE is also pleased to announce that HERE Workspace now integrates seamlessly with Amazon SageMaker, enabling users to leverage familiar value-added machine learning tools to enhance their spatial intelligence development.

    “We believe that every smart enterprise will want its own private map, leveraging its own spatial data at scale,” says Giovanni Lanfranchi, Chief Product & Technology Officer at HERE Technologies. “Building on our progress of the last years, we’re expanding the possibilities of HERE Workspace by connecting it to Amazon SageMaker, an end-to-end machine learning solution, to deliver even greater value for customers.”

    Low-code, high-grade spatial intelligence

    As businesses generate large volumes of raw spatial or map data, HERE Workspace helps them convert it into standardized map content that can be connected to the HERE map. Dedicated low-code templates and a drag-and-drop workflow editor enable customers to automate the ingestion of data as well as conflate, validate and publish map content for their own private use – taking full advantage of HERE’s advanced mapmaking capabilities and powerful location services and SDKs. The result: navigable, actionable maps which serve as a basis on which to create private and customized experiences. 

    For example, by mapping their private facilities, businesses with logistics operations can enable more intelligent routing and accurate estimated time of arrival (ETA) predictions. If a journey begins inside a ferry terminal and ends inside a factory, ETA calculations should represent the true expected travel time, not only the portion of the operation completed on public roads. HERE Workspace also supports location contextualization of a business’s data to uncover new insights – such as through observing fleet speed versus road speed limits to assess risk. Alternatively, a business might layer its own private places and points of interest on the HERE map and activate a private search and routing algorithm that accounts for these new locations.

    Multiple organizations are already leveraging private spatial intelligence to support their unique business goals, logic and use cases. For example:

    • A leader in online commerce runs its own private routing layer on the HERE map to ensure its trucks only drive certain roads in and out of its logistic hubs.
    • A global automaker is creating a private map layer of automated driving zones that tell its vehicles and drivers where exactly Level 2 and Level 3 automated driving is permitted.
    • Rural firefighters are mapping trails and tracks, including across private land, to support rapid access to remote areas to tackle wildfires.
    • A leading ride hailing company uses private custom locations to guide drivers to the best pick-up and drop-off places.

    HERE Workspace now connects with Amazon SageMaker

    Demonstrating its extensibility into other capabilities and solutions, HERE Workspace now connects with Amazon SageMaker’s machine learning tools to enable businesses to harness the best of both HERE and Amazon SageMaker.By integrating SageMaker into HERE Workspace, customers can now train models based on business activity, deploy to SageMaker and then seamlessly use models in HERE Workspace to extend their impact to map or services customization. 

    At AWS re:Invent 2022, HERE will be joining AWS on stage to demonstrate how we have integrated Amazon SageMaker and to illustrate how Amazon SageMaker can aid predictions of how long traffic jams will last. As part of the demonstration, HERE will highlight the use of Shadow Deployment, a newly launched Amazon SageMaker feature for evaluating machine learning model performance without impacting production traffic or workload.

    “By integrating Amazon SageMaker into HERE Workspace, our customers can now leverage the breadth and depth of Amazon SageMaker’s machine learning services from within the HERE Workspace environment,” said Ankur Mehrotra, Director, Amazon SageMaker at AWS. “Customers can augment their spatial intelligence efforts by using their data in HERE to build, train and deploy machine learning models in Amazon SageMaker through a direct integration with SageMaker Studio. We’re excited to help our joint customers accelerate innovation and time-to-value by bringing our capabilities together.”

    New value-based pricing model

    HERE Workspace also introduces an intuitive new business model which aligns more closely with the value businesses extract from HERE Workspace. Our new business model is based on subscriptions and makes expected costs a lot easier to predict thus providing a more user-friendly experience.

    source: HERE

  • RideCare Companion: Transparenz für Fahrer und Nutzer von Fahrservices

    RideCare Companion: Transparenz für Fahrer und Nutzer von Fahrservices

    Vernetzte Hard- und Softwarelösung von Bosch ermöglicht Blick ins Fahrzeug und aktive Hilfe bei Bedarf

    Fahrservices sind ein wichtiger Bestandteil der „shared economy“. Damit die Fahrt für alle Beteiligten zu einem komfortablen Erlebnis wird, tragen Anbietende und Nutzende gemeinsam die Verantwortung. Sollte es dennoch Unstimmigkeiten geben, sorgt Bosch mit seiner vernetzten Hard- und Softwarelösung RideCare Companion für mehr Transparenz, Objektivität und Sicherheit.

    Die Lösung besteht aus einer vernetzten, intelligenten Kamera, einem drahtlosen SOS-Knopf und cloudbasierten Datendiensten. Auch wenn die allermeisten Fahrten ohne Zwischenfälle verlaufen: RideCare Companion bietet bei kritischen Situationen ein wertvolles Sicherheitsnetz.

    „Im Gegensatz zu einfachen Kameras ist der Bosch RideCare Companion mit einem Service verbunden, der bei Bedarf aktive Hilfe durch geschulte Call-Center-Spezialisten bietet“, sagt Christoph Hartung, Leiter des Bereichs Cross-Domain Computing Solutions bei Bosch. Die auf der CES® 2023 erstmals vorgestellte Hard- und Softwarelösung hat bei den CES® 2023 Innovation Awards die „Best of Innovation“-Auszeichnung in der Kategorie „In-Vehicle Entertainment & Safety“ erhalten. 

    Ist RideCare Companion aktiv, leuchtet eine Anzeige auf der Vorderseite des Produktes. Das System beobachtet die Situation im Fahrzeuginnenraum permanent und sichert die Aufnahme im Fall eines Ereignisses in der Cloud. Dies kann das Sicherheitsgefühl bei allen Mitfahrenden erhöhen.

    „Mit zunehmender Verbreitung automatisierter Fahrdienste werden Lösungen wie RideCare Companion für die Transparenz und Sicherheit der Fahrgäste noch wichtiger“, so Hartung. Zielgruppe von RideCare companion sind die meist selbständigen Fahrerinnen und Fahrer der sogenannten Ride-Hailing-Services. Diese nutzen Online-Plattformen und Apps, um Fahrten zwischen Passagieren und Fahrerinnen und Fahrern mit ihren meist privaten Fahrzeugen zu vermitteln. Der Service wird zunächst in den USA verfügbar sein.

    Vernetzte Lösung
    Vernetzte Lösung

    Die Lösung besteht aus einer vernetzten, intelligenten Kamera, einem drahtlosen SOS-Knopf und cloudbasierten Datendiensten. Auch wenn die allermeisten Fahrten ohne Zwischenfälle verlaufen: RideCare Companion bietet bei kritischen Situationen ein wertvolles Sicherheitsnetz.

    „Im Gegensatz zu einfachen Kameras ist der Bosch RideCare Companion mit einem Service verbunden, der bei Bedarf aktive Hilfe durch geschulte Call-Center-Spezialisten bietet“, sagt Christoph Hartung, Leiter des Bereichs Cross-Domain Computing Solutions bei Bosch. Die auf der CES® 2023 erstmals vorgestellte Hard- und Softwarelösung hat bei den CES® 2023 Innovation Awards die „Best of Innovation“-Auszeichnung in der Kategorie „In-Vehicle Entertainment & Safety“ erhalten. 

    Ist RideCare Companion aktiv, leuchtet eine Anzeige auf der Vorderseite des Produktes. Das System beobachtet die Situation im Fahrzeuginnenraum permanent und sichert die Aufnahme im Fall eines Ereignisses in der Cloud. Dies kann das Sicherheitsgefühl bei allen Mitfahrenden erhöhen.

    „Mit zunehmender Verbreitung automatisierter Fahrdienste werden Lösungen wie RideCare Companion für die Transparenz und Sicherheit der Fahrgäste noch wichtiger“, so Hartung. Zielgruppe von RideCare companion sind die meist selbständigen Fahrerinnen und Fahrer der sogenannten Ride-Hailing-Services. Diese nutzen Online-Plattformen und Apps, um Fahrten zwischen Passagieren und Fahrerinnen und Fahrern mit ihren meist privaten Fahrzeugen zu vermitteln. Der Service wird zunächst in den USA verfügbar sein.

    Entwickelt für Fahrerinnen und Fahrer von Ride-Hailing-Services

    Bei der Entwicklung von RideCare Companion standen die Bedürfnisse von Fahrerinnen und Fahrern im Vordergrund. Denn sollte es zu Streitigkeiten mit Mitfahrenden kommen, brauchen Fahrerinnen und Fahrer eine schelle und zugleich objektive Bewertung der Situation. Dies hilft auch dabei, die eigene Reputation zu schützen. Um sicherzustellen, dass RideCare Companion zu den Erfahrungen und Anforderungen der Ride-Hailing-Fahrerinnen und -Fahrer passt und somit markttauglich ist, arbeitet Bosch mit dem amerikanischen Unternehmen Gridwise zusammen, einem führenden App-Anbieter für Mitfahr- und Lieferdienste. Gridwise unterstützt Fahrerinnen und Fahrer dabei, ihre Fahrten effizient zu verwalten und zu organisieren. 

    Die bei der Nutzung von RideCare Companion entstehenden Daten werden auf dem Gerät verschlüsselt und sicher in einer Cloud gespeichert. Videodaten werden mit Standort und Zeitstempel versehen und können bei Streitigkeiten als Beweismittel dienen. Alle geltenden Datenschutzbestimmungen werden eingehalten. Darüber hinaus verfügt das Gerät über mehrere, manipulationssichere Funktionen, die den laufenden Betrieb während der Fahrt sicherstellen und das Hochladen von Fahrtdaten unterstützen.

    Sensoren für mehr Sicherheit

    RideCare Companion ist mit mehreren Sensoren ausgestattet. Eine Innen- und eine Außenkamera etwa erfassen den Innenraum sowie die Umgebung des Fahrzeugs, insbesondere auch bei Nacht. Durch das Zusammenführen von Sensordaten, Audio- und Videosignalen und der Verarbeitung der Daten mit Hilfe von künstlicher Intelligenz werden unter anderem Beginn und Ende einer Fahrt erkannt. So können die Aufnahmen entsprechend dokumentiert und gekennzeichnet werden. Intelligente Algorithmen können zudem ein Warnsignal geben, wenn etwa das Sichtfeld des Geräts beeinträchtigt oder blockiert ist.

    Darüber hinaus ist RideCare Companion mit einem drahtlosen SOS-Knopf im Fahrzeug ausgestattet, über den Fahrerinnen und Fahrer einen Notruf an ein Bosch-Service-Center ange sich das Fahrzeug im Mobilfunknetz befindet, sind geschulte Bosch-Mitarbeitende rund um die Uhr erreichbar und können bei einem Zwischenfall per Kamera in das Fahrzeug schauen, die Situation beurteilen und falls notwendig schnell Unterstützung anfordern. Die Mitarbeitenden des RideCare-Companion-Services sind darauf geschult, gemeldete Situationen fundiert und objektiv zu beurteilen und Entscheidungen für die erforderliche Hilfe zu treffen. 

    RideCare Companion bündelt das Know-how von Bosch

    Genau diese Unterstützung durch ein Service-Center ist ein Alleinstellungs-merkmal des Bosch RideCare Companion. Bosch ist Pionier auf dem Gebiet der eCall-Dienste mit mehr als 10 Jahren Erfahrung. Bosch eCall-Lösungen, die von Bosch-Service-Centern unterstützt werden, sind in mehr als 27 Millionen Fahrzeugen von 15 Herstellern weltweit im Einsatz. Das Unternehmen hat seit 2012 mehr als elf Millionen eCalls verarbeitet.

    Auch im Bereich Sicherheit hat Bosch eine lange Tradition. Der Bosch-Geschäftsbereich Building Technologies ist ein weltweit führender Anbieter von Produkten und Systemen Sicherheit, Schutz und Kommunikation. Das Produktportfolio umfasst auch Videosicherheit und Einbruchserkennung. 

    Mit RideCare Companion präsentiert Bosch einen weiteren Service für die „shared economy“. Bereits 2021 führte das Unternehmen RideCare Insight ein, welches die Erkennung von Rauch, Schäden am Fahrzeug oder aggressivem Fahrverhalten bei Carsharing ermöglicht. Beide Services verdeutlichen, wie es Bosch gelingt, Sensoren und vernetzte Produkte in Lösungen für das Internet der Dinge umzusetzen.

    source: Bosch

    now.digital | world of data - Daten über Fahrten beziehen sich auf die Daten, die von ihren Fahrern durchgeführten Fahrten gesammelt werden. Diese Daten können Informationen über den Ort, die Dauer und die Entfernung jeder Fahrt sowie Informationen über den Fahrer und den Fahrgast enthalten.  Diese Daten können verwendet werden, um das Gesamterlebnis von Fahrern und Fahrern zu verbessern und den Betrieb des Fahrdienstleisters zu optimieren.
    
    Zum Beispiel können Ride-Care-Daten verwendet werden, um:
    
    Analyse des Fahrer- und Fahrerverhaltens, z. B. zur Ermittlung von Mustern.
    
    Überwachen Sie die Leistung der Fahrer und ermitteln Sie Trends, die zu schlechten Bewertungen führen könnten, z. B. eine hohe Zahl von abgebrochenen Fahrten oder eine hohe Zahl von Beschwerden über einen Fahrer.
    
    Verbesserung der Sicherheit von Fahrern und Fahrgästen durch die Überwachung und Analyse von Informationen über die gefahrene Strecke und etwaige Zwischenfälle während einer Fahrt.
    
    Analyse von Daten aus dem Bordcomputer des Fahrzeugs zur Überwachung und Verbesserung der Fahrzeugleistung und zur Behebung von Problemen mit dem Fahrzeug.
    
    Ride-Care-Daten können auch zur Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen, wie z. B. dynamische Preisgestaltung, und zur Erschließung neuer Märkte genutzt werden.
    
    Es ist wichtig zu wissen, dass die Verwendung dieser Daten durch Gesetze und Richtlinien geregelt ist und dass die Unternehmen die ausdrückliche Zustimmung der Nutzer zur Erhebung, Speicherung und Verwendung ihrer personenbezogenen Daten einholen müssen.
  • Bosch und APCOA bringen deutschlandweit Technik für Automated Valet Parking in Parkhäuser

    Bosch und APCOA bringen deutschlandweit Technik für Automated Valet Parking in Parkhäuser

    Bosch ermöglicht fahrerloses Parken bundesweit in 15 weiteren APCOA-Parkhäusern.

     Nach der erfolgreichen Serienzulassung am Stuttgarter Flughafen-Parkhaus P6 gehen Bosch und APCOA mit Automated Valet Parking jetzt in die Breite und führen die Technik in 15 weiteren Parkhäusern in Deutschland ein. Ab 2023 soll der Ausbau mit dem infrastrukturgestützten, automatisierten und fahrerlosen Parksystem nach SAE-Level 4 von Hamburg bis München beginnen. Zunächst wollen Bosch und APCOA pro Parkhaus jeweils bis zu vier Parkplätze für Automated Valet Parking einrichten. „Wir takten den Ausbau der Stellplätze auf den erwarteten Hochlauf der Fahrzeuge mit ‚Automated Valet Parking‘-Funktion. Bei den Ladesäulen für Elektrofahrzeuge sehen wir, wie wichtig es ist, dass die Infrastruktur rechtzeitig mitwächst. Darum kümmern wir uns jetzt beim Automated Valet Parking zusammen mit unserem Partner APCOA“, sagt Dr. Markus Heyn, Bosch-Geschäftsführer und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions. Das modulare System von Bosch erlaubt in den kommenden Jahren eine dynamische Ausweitung der Stellplätze mit der Infrastrukturtechnik auf bis zu 200 Parkbuchten an jedem der 15 Standorte.

    Beginn der weltweiten Markteinführung von Automated Valet Parking

    Der jetzt geschlossene Rahmenvertrag von Bosch und APCOA ist der erste Schritt hin zur weltweiten Markteinführung. In den kommenden Jahren sollen rund um den Globus bereits mehrere Hundert Parkhäuser mit Automated Valet Parking ausgestattet werden. „Deutschland ist nur der Anfang – wir gehen davon aus, dass wir mit Einführung entsprechender Gesetze, Automated Valet Parking schrittweise bald auch in weiteren Ländern weltweit ausrollen können“, sagt Claudia Barthle, die den weltweiten Software- und Service-Vertrieb im Geschäftsbereich Cross-Domain Computing Solutions bei Bosch leitet und verantwortlich für die Kooperation mit APCOA ist. Bisher ist Deutschland eines der wenigen Länder, das mit einer Level-4-Gesetzgebung die Rahmenbedingungen für Systeme wie das Automated Valet Parking geschaffen hat. Weitere Länder wie z. B. Frankreich stehen in den Startlöchern.

    „Unseren Parkkunden können wir mit der ‚Automated Valet Parking‘-Lösung ein ganz neues Komfortlevel bieten. Besonders interessant wird die Funktion an Standorten wie Flughäfen, Konzerthäusern, Eventlocations oder Messestandorten, wo die Nutzer Anschlusstermine haben. Unser Standort am Flughafen Stuttgart bildet also nur den Anfang“, sagt Frank van der Sant, Mitglied des Vorstands und Chief Commercial Officer der APCOA PARKING Group. Automated Valet Parking wird bald in ausgewählten Parkhäusern unter anderem in den Städten Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt und München verfügbar sein. Weitere Parkhäuser sollen als nächstes in Europa folgen. 

    Smartes Zusammenspiel von Infrastruktur- und Fahrzeugtechnik

    Mit Automated Valet Parking beginnt die Zukunft des Parkens schon heute: keine zeitraubende Parkplatzsuche, kein mühsames Rangieren und keine Gefahr mehr für Dellen und Kratzer. Das Fahrzeug wird einfach in einer Übergabezone im Eingangsbereich eines Parkhauses abgestellt und per App der vollautomatisierte und fahrerlose Einparkservice gestartet. Möglich wird das über Stereokameras von Bosch, die nicht nur freie Parkplätze erkennen, sondern auch das Umfeld, den Fahrkorridor und damit zuverlässig Hindernisse oder Personen in der Fahrspur erfassen. Wird ein plötzlich auftauchendes Hindernis detektiert, bremst das Fahrzeug in den sicheren Stillstand und nimmt die Fahrt erst dann wieder auf, wenn die Strecke wieder frei ist. Dafür laufen die durch die Kameras generierten Informationen auf Edge-Computern zusammen. Smarte Algorithmen übermitteln das auszuführende Fahrmanöver und machen so den fahrerlosen Parkbetrieb der Autos möglich – auch auf engen Rampen beim Wechsel zwischen verschiedenen Stockwerken. Der Clou: Durch die smarte Technik im Parkhaus sind die technischen Voraussetzungen im Fahrzeug minimal. Der automatisierte und fahrerlose Parkservice mit Automated Valet Parking kommt deshalb für alle Fahrzeugklassen infrage. 

    Fahrerloses Parken

    Nicht nur fahrerlos, sondern dank der „FLOW“-Plattform von Parkraumbetreiber APCOA funktioniert das Parken auch komplett ticket- und bargeldlos. Bereits heute nimmt die gleichnamige App Autofahrern die sonst lästige Abwicklung des Parkvorgangs ab. Das beginnt mit der verbindlichen Buchung eines Stellplatzes, geht über die berührungslose Einfahrt – neuerdings auch ganz bequem per Kennzeichenerkennung – und endet mit der vollautomatisierten Bezahlung, Rechnungsstellung sowie der ebenfalls berührungslosen Ausfahrt. Das System erkennt das Kundenfahrzeug, respektive das Kennzeichen und die Schranken öffnen automatisch – ein Ticket und der Gang zum Kassenautomaten sind nicht mehr erforderlich. APCOA betreibt in 13 Ländern mehr als 12 000 Standorte mit insgesamt rund 1,8 Millionen Stellplätzen. Bei einem steigenden Anteil des fahrerlosen und vollautomatisierten Parkservices Automated Valet Parking passen künftig bis zu 20 Prozent mehr Fahrzeuge auf die gleiche Fläche. Zudem bieten sich insbesondere enge, abgelegene und damit weniger attraktive Parkflächen dafür an, dort Autos fahrerlos abzustellen.

    Weltweit erste genehmigte vollautomatisierte Parkfunktion (SAE Level 4)

    Automated Valet Parking hat eine rasante Entwicklung genommen. Mitte 2017 hat Bosch gemeinsam mit Mercedes-Benz die Lösung im Rahmen eines Pilotprojekts im Parkhaus des Mercedes-Benz Museums in Stuttgart einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Nur zwei Jahre später haben die Partner dann bereits die weltweit erste Ausnahmegenehmigung für einen Betrieb von Automated Valet Parking ohne Sicherheitsfahrer mit ausgewählten Fahrzeugen im realen Parkhaus-Mischverkehr erhalten. Ende 2020 folgte der nächste Meilenstein: Bosch, Mercedes-Benz und APCOA bringen den vollautomatisierten und fahrerlosen Parkservice an den Flughafen Stuttgart und arbeiten dort am weltweit ersten Serieneinsatz des Level-4-Systems. Vor kurzem haben Bosch und Mercedes-Benz für das Automated Valet Parking System im Parkhaus P6 am Stuttgart Airport als weltweit erste automatisierte und fahrerlose Parkfunktion (SAE Level 4) die Freigabe der Behörden für den Serienbetrieb in Deutschland erhalten. Das APCOA-Parkhaus P6 am Stuttgart Airport ist damit das erste Parkhaus weltweit, in dem das fahrerlose Parksystem im Serienbetrieb nutzbar ist. Die Funktion ist für bestimmte Varianten der S-Klasse und des EQS mit der entsprechenden Vorrüstung „INTELLIGENT PARK PILOT“ in Deutschland zunächst im Parkhaus P6 in Stuttgart verfügbar.

    source: Bosch

    now.digital | world of data - Automatisierte Parksysteme nutzen Daten zur Navigation und Steuerung von Fahrzeugen in einer Parkeinrichtung. Zu diesen Daten gehören Informationen über den Standort und die Bewegungen von Fahrzeugen sowie Informationen über den Aufbau und die Struktur der Parkeinrichtung. Die Daten werden vom System verwendet, um die Fahrzeuge zu den verfügbaren Parkplätzen zu leiten und die Fahrzeuge sicher in die und aus der Parkanlage zu manövrieren. Diese Daten können gesammelt und analysiert werden, um die Gesamteffizienz und Funktionalität des automatischen Parksystems zu verbessern.