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  • Sprachassistent Neo – Hermes und Volkswagen Nutzfahrzeuge starten Pilotprojekt

    Sprachassistent Neo – Hermes und Volkswagen Nutzfahrzeuge starten Pilotprojekt

    Hermes und Volkswagen Nutzfahrzeuge riefen Ende 2019 den Start-up-Wettbewerb „Future Logistics Challenge“ ins Leben, um Lösungen zur Optimierung von Zustellprozessen zu finden.

    Neohelden hatte sich mit Sprachassistent „Neo“ unter 180 Bewerbungen als einer von zwei Gewinnern durchgesetzt. Das Pilotprojekt startet nun in Großbritannien.

    Digitale Sprachassistenten sind auf dem Vormarsch. Verschiedenen Studien1 zur Folge gewinnen Siri, Alexa & Co. als praktische Alltagshelfer an Beliebtheit. Inwieweit eine intelligente sprachbasierte App den Zustellprozess in der Paketlogistik unterstĂŒtzen kann, testen Hermes und Volkswagen Nutzfahrzeuge nun gemeinsam mit dem Karlsruher Start-up Neohelden im Großraum London.

    MobilitĂ€t und Logistik sind sehr dynamische Entwicklungsfelder, hinzu kommt der seit Jahren anhaltende, und durch die Corona-Pandemie nochmals verstĂ€rkte, Trend steigender Paketmengen. Um die damit verbundenen Herausforderungen kĂŒnftig bestmöglich zu meistern, braucht es unterschiedlichstes Know-how, um geeignete Lösungen auf die Straße zu bringen. So kooperiert Hermes bereits seit 2018 unter anderem mit Volkswagen Nutzfahrzeuge, um gemeinsam innovative Lösungen fĂŒr die letzte Meile zu erproben und voranzutreiben. Vor diesem Hintergrund resultierte der 2019 initiierte europaweite Start-up Wettbewerb „Future Logistics Challenge“. Ziel war es, bestmögliche Synergien zwischen Paketlogistik, Automotive und Start-ups herzustellen und innovative LösungsansĂ€tze fĂŒr das Ökosystem „Fahrzeug – Paketzusteller“ zu finden. Der Wettbewerb brachte neben dem Karlsruher Start-up Neohelden auch das MĂŒnchener Jungunternehmen Viscopic als Gewinner hervor.

    Start-up Neohelden: Sprachbasierte App unterstĂŒtzt bei Paketzustellung

    Im Infotainment-System des Volkswagen Transporters werden alle relevanten Infos fĂŒr die nĂ€chste Zustellung angezeigt und per Sprachausgabe mitgeteilt (Foto: Hermes)

    Als Karlsruher Start-up Neohelden hat sich das Ziel gesetzt, ein breites Spektrum von Unternehmensprozessen mit ihrem Sprachassistenten „Neo“ zu optimieren. Im Rahmen des Pilotprojekts mit Hermes und Volkswagen Nutzfahrzeuge hat das junge Team ihre sprachbasierte App auf die Herausforderungen rund um die Paketzustellung angepasst, um Zusteller*innen auf ihren Touren bestmöglich zu unterstĂŒtzen. „Wir freuen uns, dass wir unseren Sprachassistenten Neo nun ins Auto bringen konnten! „Voice“ als Schnittstelle zwischen Fahrer*in und System hat neben dem Effizienzgewinnen durch die Bereitstellung der richtigen Information zur richtigen Zeit auch noch das Potenzial, die Sicherheit zu erhöhen – denn Augen und Fokus bleiben auf der Straße“, erlĂ€utert Philipp Csernalabics, GrĂŒnder von Neohelden.

    Die komfortable Lösung von Neohelden unterstĂŒtzt die Zusteller*innen bei der tĂ€glichen Paketauslieferung und kann sowohl auf Sprachbefehl wie auch per Touchscreen bedient werden. Alle relevanten Informationen zur nĂ€chsten Zustellung stehen nicht nur in einer Listendarstellung parat, sondern sind in null Komma nichts direkt abrufbar. Neben Informationen wie dem Namen des*der EmpfĂ€nger*in, der Adresse und der Art der Zustellung stehen auch weitere hilfreiche Details auf Abruf zur VerfĂŒgung: zum Beispiel, ob ein Abstellort angegeben wurde oder aber ein*e bestimmte*r Nachbar*in fĂŒr die Paketabgabe prĂ€feriert wird, sollte der*die EmpfĂ€nger*in nicht zuhause sein. Gerade bei hohen Paketmengen, starkem Verkehrsaufkommen oder unbekannten Zustellgebieten kann der smarte Assistent „Neo“ eine wertvolle UnterstĂŒtzung sein und kostbare Zeit sparen.

    Der Pilottest erfolgt im MĂ€rz 2021 im Großraum London und wird dort u.a. auch im Innenstadtbereich erprobt. Der Sprachassistent wurde fĂŒr die Testphase speziell auf die Anforderungen der Paketzustellung in Großbritannien angepasst. Die erwarteten Erkenntnisse werden auch relevante SchlĂŒsse fĂŒr den deutschen Markt zulassen und sich auf die Paketzustellung in Deutschland ĂŒbertragen lassen. „Gerade im eng bebauten Einsatzgebiet großer Metropolen kann die SprachunterstĂŒtzung ein echter Vorteil sein. Umso gespannter sind wir, welche Erkenntnisse uns dieser Pilottest auch fĂŒr den deutschen Markt liefern wird“, erklĂ€rt Marco SchlĂŒter, Chief Operations Officer bei Hermes Germany GmbH und Jury-Mitglied der Future Logistics Challenge.

    1Postbank Digitalstudie 2020; „Digitale Sprachassistenten und Smartspeaker“ – Studie von Splendid Research (2019)

  • E-Commerce – Logistik Über 35 Mio. Sendungen in den nĂ€chsten drei Wochen: Hermes bewegt zu Aktionstagen 30 Prozent der gesamten Weihnachtsmenge

    E-Commerce – Logistik Über 35 Mio. Sendungen in den nĂ€chsten drei Wochen: Hermes bewegt zu Aktionstagen 30 Prozent der gesamten Weihnachtsmenge

    Paketlogistiker Hermes zieht eine positive Zwischenbilanz zum bisherigen Verlauf der Peak-Season und ist fĂŒr die Rekordmengen im Kontext von Black Friday und Cyber Monday bestens aufgestellt.

    Auf der Letzten Meile zu den PaketempfÀnger*innen (Foto: Hermes/Willing-Holtz)
@Hermes
    Auf der Letzten Meile zu den PaketempfÀnger*innen (Foto: Hermes/Willing-Holtz)

    Mit dem heutigen Start in die Black-Friday-Woche beginnt die heiße Phase beim Weihnachtsshopping: Zahlreiche Rabattaktionen der (Online-)HĂ€ndler lassen SchnĂ€ppchenjĂ€ger*innen in den nĂ€chsten Tagen zu Hochtouren auflaufen. FĂŒr den zuverlĂ€ssigen Transport der Shopping-Ausbeute steht der Hamburger Paketdienst Hermes in den Startlöchern. Mit ĂŒber 35 Millionen Sendungen wird der Paketdienstleister allein in den nĂ€chsten drei Wochen fast ein Drittel der erwarteten Gesamtmenge von 120 Millionen PĂ€ckchen und Paketen der Peak-Season (Oktober bis Dezember) bewegen.

    „Es ist Halbzeit im WeihnachtsgeschĂ€ft und wir können eine positive Zwischenbilanz ziehen: Der Oktober und die erste NovemberhĂ€lfte haben gezeigt, dass unsere Maßnahmen greifen“, erlĂ€utert Marco SchlĂŒter, Chief Operations Officer von Hermes Germany. In der Vorbereitung auf die Peak-Season hatte Hermes unter anderem seine SortierkapazitĂ€ten erhöht, Personal und Fuhrpark aufgestockt sowie digitale Lösungen fĂŒr die Letzte Meile vorangetrieben, um die enormen Mengen an PĂ€ckchen und Paketen zu bewĂ€ltigen. Mit Erfolg, wie SchlĂŒter mit Blick auf die ZustellqualitĂ€t weiter betont: „Trotz durchgĂ€ngig hoher Sendungsvolumen stellen wir zuverlĂ€ssig zu. Deutlich ĂŒber 90 Prozent aller Sendungen wurden bislang im ersten Zustellversuch bereits am nĂ€chsten Tag erfolgreich abgeliefert. Mit Blick darauf sehen wir uns auch fĂŒr die Aktionstage bestens gerĂŒstet. Wir gehen davon aus, dass wir allein in der Black-Friday-Woche und rund um den Cyber Monday 40 Prozent mehr Sendungen bewegen werden als im Vorjahr.“

    Heiße Phase im WeihnachtsgeschĂ€ft

    Egal ob stationĂ€r oder online – zahlreiche HĂ€ndler bieten ihren Kund*innen am Black Friday und Cyber Monday wie auch in den angrenzenden Wochen davor und danach attraktive Shopping-Deals. Die weihnachtliche Prozentschlacht macht sich beim Paketdienstleister Hermes bis Mitte Dezember bemerkbar: Allein innerhalb der nĂ€chsten drei Wochen werden ca. 30 Prozent der von Oktober bis Dezember 2020 erwarteten Gesamtmenge von 120 Millionen Sendungen bewegt. Damit konzentrieren sich fast ein Drittel der Sendungen aus dem WeihnachtsgeschĂ€ft auf diese kurze Zeitspanne.

    PaketShops als wichtige Zustelloption

    Das bundesweite Netz von ĂŒber 16.000 PaketShops bietet Kund*innen hinsichtlich Erreichbarkeit und Öffnungszeiten wesentliche Vorteile. Gerade in Metropolen sind PaketShops eine beliebte Zustellalternative fĂŒr EmpfĂ€nger*innen, die tagsĂŒber nicht Zuhause sind. In 2019 wurden im Black-Week-Aktionszeitraum in den zehn grĂ¶ĂŸten StĂ€dten Deutschlands knapp 19 Prozent mehr Sendungen an PaketShops zugestellt als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Auch in diesem Jahr wird eine Ă€hnlich hohe PaketShop-Zustellquote erwartet. Im Vergleich zu 2019 sind ĂŒber 300 PaketShops mehr am Netz und bieten Hermes Kund*innen mit ihrer praktischen Lage entlang alltĂ€glicher Wege und kundenfreundlichen Öffnungszeiten eine bequeme Möglichkeit, ihre Shopping-Ausbeuten zu empfangen wie auch zu retournieren. Im Schnitt sind Hermes PaketShops an 70 Stunden in der Woche fĂŒr die Kund*innen da. Der PaketShop ist im Übrigen auch unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten eine gute Wahl: Der CO2-Ausstoß reduziert sich bei einer PaketShop-Lieferung im Vergleich zur Zustellung an die private HaustĂŒr um durchschnittlich 25 Prozent.

    Gut gerĂŒstet dank Digitalisierung und prĂ€ziser Planung

    Nicht nur die PaketShops als konsolidierte Zustellpunkte tragen dazu bei, dass die GeschenkejĂ€ger*innen und Rabatt-FĂŒchse ihre Ware auch in diesem Jahr gewohnt zuverlĂ€ssig erhalten werden. Ein wichtiger Faktor ist ebenfalls die konsequente Digitalisierung des Zustellprozesses, von der Kund*innen (z. B. durch die digitale Benachrichtigungskarte) und Zusteller*innen (z. B. durch die digitale Tourenplanung) gleichermaßen profitieren. DarĂŒber hinaus ist Hermes auch aufgrund der kontinuierlichen Optimierung der operativen Leistung und der prĂ€zisen Planung fĂŒr das WeihnachtsgeschĂ€ft 2020 mit entsprechender Aufstockung der KapazitĂ€ten gut aufgestellt, um sein Serviceversprechen trotz Rekordmengen zu erfĂŒllen.

    Quelle: Hermes

  • E-Commerce trifft Hermes MobilitĂ€tskonzept Urban Blue

    Emissionsfreie Zustellung in Cottbus per Lastenrad

    Neues Cargobike-Projekt von Hermes: Ab sofort wird die Cottbuser Innenstadt emissionsfrei mit zwei LastenrÀdern beliefert. Aufgrund nahegelegener Zustellbasen kann auf Mikrodepots verzichtet werden. Die Zustellung per Lastenfahrrad ist Teil des MobilitÀtskonzeptes Urban Blue.

    Hermes testet in Cottbus und Umland den Einsatz zweier LastenrĂ€der: In der Cottbuser Altstadt werden somit PĂ€ckchen und Pakete ab sofort emissionsfrei zugestellt.  Die alternative Zustellmethode per Lastenrad ist Teil des MobilitĂ€tskonzeptes „Urban Blue“, mit dem Ziel, die 80 grĂ¶ĂŸten deutschen Ballungszentren bis zum Jahr 2025 emissionsfrei zu beliefern.

    Die Vorteile einer Paketzustellung per Lastenrad liegen auf der Hand: die geringere Verkehrsbelastung und eine emissionsfreie Zustellung sorgen fĂŒr eine lebenswertere Stadt. „In kleineren GroßstĂ€dten, wie in Cottbus, können wir aufgrund nahegelegener Zustellbasen sogar direkt die Innenstadt mit dem Lastenrad beliefern und so auf die Etablierung eines Mikrodepots verzichten“, erklĂ€rt Michael Peuker, New Mobility Manager bei Hermes Germany. „Das hat den Vorteil, dass wir vollstĂ€ndig in unseren etablierten Standardprozessen arbeiten können und keinen zusĂ€tzlichen Zulieferverkehr und Sendungsumschlag an einem Mikrohub organisieren mĂŒssen. Grund genug fĂŒr uns, einen Einsatz in Cottbus zu testen und Erfahrungen fĂŒr weitere andere kleinere GroßstĂ€dte zu sammeln.“ Cottbus ist die 80. grĂ¶ĂŸte Stadt in Deutschland und liegt damit genau in dem Fokus des  Hermes-MobilitĂ€tskonzeptes „Urban Blue“ und der damit verbundenen emissionsfreien Belieferung.

    Lastenrad statt Lieferwagen

    „Wir können mit den Akkus einen ganzen Tag lang fahren“, erklĂ€rt Mario KrĂŒger, Depotleiter in Cottbus bei Hermes Germany. „Über Nacht werden diese dann wieder aufgeladen und sind am nĂ€chsten Tag voll einsatzfĂ€hig. Das Ziel ist klar: Mit dem Lastenrad soll auf Sicht möglichst ein konventioneller Lieferwagen in der Innenstadt ersetzt werden. Besonders in einer so fahrradbegeisterten Stadt, wie Cottbus, kommt unser Engagement bisher sehr gut an.“

    Bundesweite Elektrifizierung der Fahrzeugflotte

    Das Pilotprojekt in Cottbus ist ein weiterer Schritt im Gesamtkonzept „Urban Blue“, fĂŒr das Hermes 2018 mit dem Nachhaltigkeitspreis Hanse Globe ausgezeichnet wurde. Darunter fasst Hermes verschiedene neue MobilitĂ€tskonzepte zusammen, die neben alternativen Zustellmethoden, etwa per Lastenrad, auch die sukzessive Elektrifizierung der Transporterflotte umfasst. Klares Ziel: Bis zum Jahr 2025 soll die Zustellung in den InnenstĂ€dten der 80 deutschen GroßstĂ€dte emissionsfrei erfolgen.

    Um dies zu erreichen, setzt Hermes u.a. auf die Zusammenarbeit mit Automobilherstellern, allen voran mit Mercedes-Benz Vans. Im Zuge dieser strategischen Partnerschaft werden in den kommenden Jahren bundesweit E-Transporter der Modelle eVito und eSprinter in den Fuhrpark von Hermes integriert. Weitere elektrisch betriebene Transportfahrzeuge erprobt Hermes gemeinsam mit Volkswagen und emovum. Live-Tests alternativer Zustellfahrzeuge wie LastenrĂ€der oder E-Mobile ergĂ€nzen die BemĂŒhungen. Das Engagement von Hermes beim Einsatz elektrisch betriebener Transporter in der Paketzustellung reicht bis in die frĂŒhen 1990er Jahre zurĂŒck.

    Quelle: Hermes

    Patrick Upmann

    Interim Manager | Projektmanagement

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