Kategorie: Mobility

Die Mobility Industrie ist in den letzten Jahren stark gewachsen und hat durch Innovationen wie autonomes Fahren, vernetzte Fahrzeuge und Mobility-as-a-Service den Weg für eine datengetriebene Zukunft geebnet. Im Zentrum dieser Entwicklung steht die immense Menge an generierten Daten, die das Potenzial haben, die Art und Weise, wie wir uns fortbewegen, zu revolutionieren. Genau hier setzt die Bedeutung der Data Governance ein.

Data Governance gewährleistet, dass die in der Mobility Industrie gesammelten Daten korrekt, sicher und in Übereinstimmung mit rechtlichen Vorschriften verwaltet werden. Sie stellt sicher, dass Datenqualität, Datenschutz und Datenzugriff entsprechend geregelt sind. Dies ist von zentraler Bedeutung, da die Mobility Industrie auf präzise und zuverlässige Daten angewiesen ist, insbesondere bei Anwendungen wie autonomem Fahren, bei denen die Sicherheit der Passagiere auf dem Spiel steht.

Zusätzlich gibt es in der Mobility Industrie besondere Herausforderungen in Bezug auf den Datenschutz. Fahrzeuge, die ständig Daten über ihren Standort, ihre Umgebung und sogar das Verhalten der Insassen übertragen, werfen Fragen zur Privatsphäre der Nutzer auf. Eine effektive Data Governance stellt sicher, dass solche Daten in einer Weise gesammelt und verwendet werden, die die Privatsphäre der Nutzer respektiert und gleichzeitig den Unternehmen ermöglicht, aus diesen Daten einen Mehrwert zu ziehen.

Insgesamt ist die Kombination von Mobility Industrie und Data Governance entscheidend für den Erfolg und die nachhaltige Entwicklung dieses Sektors. Während die Mobility Industrie sich darauf konzentriert, Fortbewegung sicherer, effizienter und komfortabler zu gestalten, stellt die Data Governance sicher, dass dieser Fortschritt auf einer soliden Grundlage von Datenintegrität, Sicherheit und Vertrauen aufgebaut wird.

  • Amadeus investiert in  Innovationen für urbane Mobilität und beteiligt sich an Eccocar

    Amadeus investiert in Innovationen für urbane Mobilität und beteiligt sich an Eccocar

    Amadeus und das spanische Start-up-Unternehmen beschleunigen die Entwicklung eines multimodalen Ecosystems. Starker Fokus auf Digitalisierung, um Reisenden ein komfortables und nachhaltiges End-to-End-Mietwagenerlebnis zu bieten

    Amadeus hat in Eccocar investiert, um Innovationen im Bereich der sich ständig weiterentwickelnden Mobilität zu beschleunigen. In den letzten Jahren sind neue Verkehrsmittel hinzugekommen, darunter Fahrgemeinschaften, Carsharing und Elektroroller. Autonome Fahrzeuge sowohl auf der Straße als auch in der Luft könnten der nächste Schritt sein. Die Reisebranche muss darauf reagieren und ein neues Ecosystem entwickeln, um alle Verkehrsmittel miteinander zu verbinden und den Reisenden echte Multimodalität über ihre Smartphones oder mobile Apps zu bieten. 

    Das in Spanien ansässige Start-up-Unternehmen Eccocar arbeitet an der Lösung der Herausforderungen, die sich aus den Veränderungen der Shared-Mobility und der fortschreitenden Digitalisierung der Autovermietung ergeben. Sein Portfolio umfasst eine Reihe von Angeboten, unter anderem für Micro-Mobilität und Carsharing.

    Zu den weiteren Investoren gehört unter anderem Ninepointfive, ein europäischer Risikokapitalfonds, der mit Unternehmen zusammenarbeitet, um in Technologie-Start-ups zu investieren.

    „Die Partnerschaft mit Amadeus ist eine große strategische Chance für Eccocar, da wir unsere branchenführende Technologie mit einem weltweit führenden Unternehmen der Reisebranche zusammenbringen können. Wir werden unseren Kunden gemeinsam unsere innovativen Lösungen anbieten, und mit der Unterstützung von Amadeus kann unsere internationale Expansion, insbesondere im Bereich der Autovermietung, nun beschleunigt werden“, sagt Iván Luarca Gayo, Mitbegründer und Chief Executive Officer von Eccocar.

    Die Beteiligung versetzt Amadeus in die Lage, seinen Kunden über die unternehmenseigenen globalen Plattformen zusätzlichen Mobilitäts-Content, der über Autovermietungen und vorbestellte Transfers hinausgeht, anzubieten. Langfristig wird die Flexibilität von Eccocar das Testen von nahtloseren Reiseanwendungen entlang der gesamten Reise ermöglichen.

    „Mit unserer Amadeus Mobility Platform sind wir gut positioniert, um weiterhin Innovationen voranzutreiben und mehr Möglichkeiten für Reiseverkäufer und Anbieter von Mobilitäts-Content zu schaffen. Eccocar ist ein spannendes Unternehmen zur Erprobung von Mobilitätsangeboten und wird uns helfen, unser Angebot weiterzuentwickeln, wenn neue Formen der Mobilität in den Städten Einzug halten“, sagt Peter Altmann, Vice President Mobility & Travel Protection bei Amadeus.

    „Unsere Branche befindet sich derzeit in einem tiefgreifenden Wandel, wobei die geteilte Mobilität und autonome Fahrzeuge dem Markt neue Möglichkeiten eröffnen. Um diesen Veränderungen gerecht zu werden, ist die Zusammenarbeit ein guter Weg, um sicherzustellen, dass unsere Lösungen den wachsenden Erwartungen der Reisenden entsprechen. Indem wir die Synergien zwischen beiden Unternehmen nutzen, wird Amadeus ein nahtloses End-to-End-Erlebnis für Reisende in den Bereichen Autovermietung und urbane Mobilität schaffen“, ergänzt Suzanna Chiu, Head of Amadeus Ventures.

    source Amadeus

    now.digital | world of data - Daten sind für eine digitale Plattform äußerst wichtig. Sie werden verwendet, um die Funktionalität und das Nutzererlebnis der Plattform zu informieren und zu verbessern, sowie um Nutzungsmuster und Nutzerverhalten zu verfolgen und zu analysieren. Die auf einer digitalen Plattform gesammelten Daten können verwendet werden, um:
    
    Personalisierung des Nutzererlebnisses, z. B. durch Empfehlung von Inhalten oder Produkten
    die Leistung und Skalierbarkeit der Plattform zu verbessern
    
    Identifizierung und Behebung von Fehlern und anderen technischen Problemen
    das Engagement der Nutzer zu verfolgen und den Erfolg verschiedener Funktionen zu messen
    
    Überwachung des Nutzerverhaltens und der Präferenzen, um das Design und die Marketingstrategien der Plattform zu optimieren
    Erstellung gezielter Werbe- und Marketingkampagnen
    
    Ohne Daten wäre es schwierig, fundierte Entscheidungen darüber zu treffen, wie die Plattform verbessert und ausgebaut werden kann.
  • RideCare Companion: Transparenz für Fahrer und Nutzer von Fahrservices

    RideCare Companion: Transparenz für Fahrer und Nutzer von Fahrservices

    Vernetzte Hard- und Softwarelösung von Bosch ermöglicht Blick ins Fahrzeug und aktive Hilfe bei Bedarf

    Fahrservices sind ein wichtiger Bestandteil der „shared economy“. Damit die Fahrt für alle Beteiligten zu einem komfortablen Erlebnis wird, tragen Anbietende und Nutzende gemeinsam die Verantwortung. Sollte es dennoch Unstimmigkeiten geben, sorgt Bosch mit seiner vernetzten Hard- und Softwarelösung RideCare Companion für mehr Transparenz, Objektivität und Sicherheit.

    Die Lösung besteht aus einer vernetzten, intelligenten Kamera, einem drahtlosen SOS-Knopf und cloudbasierten Datendiensten. Auch wenn die allermeisten Fahrten ohne Zwischenfälle verlaufen: RideCare Companion bietet bei kritischen Situationen ein wertvolles Sicherheitsnetz.

    „Im Gegensatz zu einfachen Kameras ist der Bosch RideCare Companion mit einem Service verbunden, der bei Bedarf aktive Hilfe durch geschulte Call-Center-Spezialisten bietet“, sagt Christoph Hartung, Leiter des Bereichs Cross-Domain Computing Solutions bei Bosch. Die auf der CES® 2023 erstmals vorgestellte Hard- und Softwarelösung hat bei den CES® 2023 Innovation Awards die „Best of Innovation“-Auszeichnung in der Kategorie „In-Vehicle Entertainment & Safety“ erhalten. 

    Ist RideCare Companion aktiv, leuchtet eine Anzeige auf der Vorderseite des Produktes. Das System beobachtet die Situation im Fahrzeuginnenraum permanent und sichert die Aufnahme im Fall eines Ereignisses in der Cloud. Dies kann das Sicherheitsgefühl bei allen Mitfahrenden erhöhen.

    „Mit zunehmender Verbreitung automatisierter Fahrdienste werden Lösungen wie RideCare Companion für die Transparenz und Sicherheit der Fahrgäste noch wichtiger“, so Hartung. Zielgruppe von RideCare companion sind die meist selbständigen Fahrerinnen und Fahrer der sogenannten Ride-Hailing-Services. Diese nutzen Online-Plattformen und Apps, um Fahrten zwischen Passagieren und Fahrerinnen und Fahrern mit ihren meist privaten Fahrzeugen zu vermitteln. Der Service wird zunächst in den USA verfügbar sein.

    Vernetzte Lösung
    Vernetzte Lösung

    Die Lösung besteht aus einer vernetzten, intelligenten Kamera, einem drahtlosen SOS-Knopf und cloudbasierten Datendiensten. Auch wenn die allermeisten Fahrten ohne Zwischenfälle verlaufen: RideCare Companion bietet bei kritischen Situationen ein wertvolles Sicherheitsnetz.

    „Im Gegensatz zu einfachen Kameras ist der Bosch RideCare Companion mit einem Service verbunden, der bei Bedarf aktive Hilfe durch geschulte Call-Center-Spezialisten bietet“, sagt Christoph Hartung, Leiter des Bereichs Cross-Domain Computing Solutions bei Bosch. Die auf der CES® 2023 erstmals vorgestellte Hard- und Softwarelösung hat bei den CES® 2023 Innovation Awards die „Best of Innovation“-Auszeichnung in der Kategorie „In-Vehicle Entertainment & Safety“ erhalten. 

    Ist RideCare Companion aktiv, leuchtet eine Anzeige auf der Vorderseite des Produktes. Das System beobachtet die Situation im Fahrzeuginnenraum permanent und sichert die Aufnahme im Fall eines Ereignisses in der Cloud. Dies kann das Sicherheitsgefühl bei allen Mitfahrenden erhöhen.

    „Mit zunehmender Verbreitung automatisierter Fahrdienste werden Lösungen wie RideCare Companion für die Transparenz und Sicherheit der Fahrgäste noch wichtiger“, so Hartung. Zielgruppe von RideCare companion sind die meist selbständigen Fahrerinnen und Fahrer der sogenannten Ride-Hailing-Services. Diese nutzen Online-Plattformen und Apps, um Fahrten zwischen Passagieren und Fahrerinnen und Fahrern mit ihren meist privaten Fahrzeugen zu vermitteln. Der Service wird zunächst in den USA verfügbar sein.

    Entwickelt für Fahrerinnen und Fahrer von Ride-Hailing-Services

    Bei der Entwicklung von RideCare Companion standen die Bedürfnisse von Fahrerinnen und Fahrern im Vordergrund. Denn sollte es zu Streitigkeiten mit Mitfahrenden kommen, brauchen Fahrerinnen und Fahrer eine schelle und zugleich objektive Bewertung der Situation. Dies hilft auch dabei, die eigene Reputation zu schützen. Um sicherzustellen, dass RideCare Companion zu den Erfahrungen und Anforderungen der Ride-Hailing-Fahrerinnen und -Fahrer passt und somit markttauglich ist, arbeitet Bosch mit dem amerikanischen Unternehmen Gridwise zusammen, einem führenden App-Anbieter für Mitfahr- und Lieferdienste. Gridwise unterstützt Fahrerinnen und Fahrer dabei, ihre Fahrten effizient zu verwalten und zu organisieren. 

    Die bei der Nutzung von RideCare Companion entstehenden Daten werden auf dem Gerät verschlüsselt und sicher in einer Cloud gespeichert. Videodaten werden mit Standort und Zeitstempel versehen und können bei Streitigkeiten als Beweismittel dienen. Alle geltenden Datenschutzbestimmungen werden eingehalten. Darüber hinaus verfügt das Gerät über mehrere, manipulationssichere Funktionen, die den laufenden Betrieb während der Fahrt sicherstellen und das Hochladen von Fahrtdaten unterstützen.

    Sensoren für mehr Sicherheit

    RideCare Companion ist mit mehreren Sensoren ausgestattet. Eine Innen- und eine Außenkamera etwa erfassen den Innenraum sowie die Umgebung des Fahrzeugs, insbesondere auch bei Nacht. Durch das Zusammenführen von Sensordaten, Audio- und Videosignalen und der Verarbeitung der Daten mit Hilfe von künstlicher Intelligenz werden unter anderem Beginn und Ende einer Fahrt erkannt. So können die Aufnahmen entsprechend dokumentiert und gekennzeichnet werden. Intelligente Algorithmen können zudem ein Warnsignal geben, wenn etwa das Sichtfeld des Geräts beeinträchtigt oder blockiert ist.

    Darüber hinaus ist RideCare Companion mit einem drahtlosen SOS-Knopf im Fahrzeug ausgestattet, über den Fahrerinnen und Fahrer einen Notruf an ein Bosch-Service-Center ange sich das Fahrzeug im Mobilfunknetz befindet, sind geschulte Bosch-Mitarbeitende rund um die Uhr erreichbar und können bei einem Zwischenfall per Kamera in das Fahrzeug schauen, die Situation beurteilen und falls notwendig schnell Unterstützung anfordern. Die Mitarbeitenden des RideCare-Companion-Services sind darauf geschult, gemeldete Situationen fundiert und objektiv zu beurteilen und Entscheidungen für die erforderliche Hilfe zu treffen. 

    RideCare Companion bündelt das Know-how von Bosch

    Genau diese Unterstützung durch ein Service-Center ist ein Alleinstellungs-merkmal des Bosch RideCare Companion. Bosch ist Pionier auf dem Gebiet der eCall-Dienste mit mehr als 10 Jahren Erfahrung. Bosch eCall-Lösungen, die von Bosch-Service-Centern unterstützt werden, sind in mehr als 27 Millionen Fahrzeugen von 15 Herstellern weltweit im Einsatz. Das Unternehmen hat seit 2012 mehr als elf Millionen eCalls verarbeitet.

    Auch im Bereich Sicherheit hat Bosch eine lange Tradition. Der Bosch-Geschäftsbereich Building Technologies ist ein weltweit führender Anbieter von Produkten und Systemen Sicherheit, Schutz und Kommunikation. Das Produktportfolio umfasst auch Videosicherheit und Einbruchserkennung. 

    Mit RideCare Companion präsentiert Bosch einen weiteren Service für die „shared economy“. Bereits 2021 führte das Unternehmen RideCare Insight ein, welches die Erkennung von Rauch, Schäden am Fahrzeug oder aggressivem Fahrverhalten bei Carsharing ermöglicht. Beide Services verdeutlichen, wie es Bosch gelingt, Sensoren und vernetzte Produkte in Lösungen für das Internet der Dinge umzusetzen.

    source: Bosch

    now.digital | world of data - Daten über Fahrten beziehen sich auf die Daten, die von ihren Fahrern durchgeführten Fahrten gesammelt werden. Diese Daten können Informationen über den Ort, die Dauer und die Entfernung jeder Fahrt sowie Informationen über den Fahrer und den Fahrgast enthalten.  Diese Daten können verwendet werden, um das Gesamterlebnis von Fahrern und Fahrern zu verbessern und den Betrieb des Fahrdienstleisters zu optimieren.
    
    Zum Beispiel können Ride-Care-Daten verwendet werden, um:
    
    Analyse des Fahrer- und Fahrerverhaltens, z. B. zur Ermittlung von Mustern.
    
    Überwachen Sie die Leistung der Fahrer und ermitteln Sie Trends, die zu schlechten Bewertungen führen könnten, z. B. eine hohe Zahl von abgebrochenen Fahrten oder eine hohe Zahl von Beschwerden über einen Fahrer.
    
    Verbesserung der Sicherheit von Fahrern und Fahrgästen durch die Überwachung und Analyse von Informationen über die gefahrene Strecke und etwaige Zwischenfälle während einer Fahrt.
    
    Analyse von Daten aus dem Bordcomputer des Fahrzeugs zur Überwachung und Verbesserung der Fahrzeugleistung und zur Behebung von Problemen mit dem Fahrzeug.
    
    Ride-Care-Daten können auch zur Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen, wie z. B. dynamische Preisgestaltung, und zur Erschließung neuer Märkte genutzt werden.
    
    Es ist wichtig zu wissen, dass die Verwendung dieser Daten durch Gesetze und Richtlinien geregelt ist und dass die Unternehmen die ausdrückliche Zustimmung der Nutzer zur Erhebung, Speicherung und Verwendung ihrer personenbezogenen Daten einholen müssen.
  • Forschungsprojekt zu IT-Sicherheit beschäftigt sich mit Anonymisierung von Mobilitätsdaten

    Forschungsprojekt zu IT-Sicherheit beschäftigt sich mit Anonymisierung von Mobilitätsdaten

    Mobilitätsdaten – 4 Millionen Euro für bessere Mobilität, Mobilität ist ein menschliches Grundbedürfnis. Die Menschen nutzen dabei zum Beispiel den ÖPNV, ihre eigenen Autos und Fahrräder oder gehen zu Fuß. Mobilität muss so organisiert sein, dass begrenzte Ressourcen wie etwa städtischer Raum, Frischluft oder öffentliche Finanzen bestmöglich für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft eingesetzt werden. Das stellt Kommunen derzeit vor Herausforderungen. Eine Maßnahme ist die Förderung sogenannter intermodaler Mobilität, also das Angebot und die Kombinationsmöglichkeiten verschiedener Verkehrsmittel, um attraktive Alternativen zur ressourcenintensiven Nutzung privater Autos zu bieten. Um die richtigen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, benötigen die Kommunen große Mengen an Mobilitätsdaten. Allerding gelten diese als sensible Daten, weil sie Rückschlüsse auf viele Bereiche des persönlichen Lebens erlauben. Erhobene Mobilitätsdaten können demnach nicht ohne Weiteres für Analysen verwendet werden. 

    Erklärbare praxistaugliche Anonymisierungstechniken entwickeln

    Mobilitätsdaten – Diesem Problem widmet sich das neue Forschungsprojekt „Erklärbare Anonymisierung intermodaler Mobilitätsdaten“ (explanym) an der Universität Bamberg. Es wird bis Dezember 2025 mit rund 4 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Forschungsrahmenprogramm der Bundesregierung zur IT-Sicherheit „Digital. Sicher. Souverän.“ gefördert. Das Projekt verfolgt das Ziel, erklärbare Anonymisierungstechniken für Mobilitätsdaten zu entwickeln, sodass keine Rückschlüsse auf das Verhalten Einzelner möglich sind. „Damit können letztlich Verkehrsangebote für Nutzer*innen verbessert und auf ihre Bedürfnisse angepasst werden“, erläutert Prof. Dr. Daniela Nicklas, Inhaberhin des Lehrstuhls für Informatik, insbesondere Mobile Softwaresysteme/Mobilität an der Universität Bamberg. Sie koordiniert das Projekt. 

    Mobilitätsdaten

    Das Projekt bewegt sich in zwei Beispielumgebungen – Klinik und Stadt – und wird Kommunen und der lokalen Wirtschaft ermöglichen, technisch souverän vernetzte Mobilität auf Basis angeschlossener Datenquellen mit optimaler Privatsphäre und einem maximalen Datennutzen realisieren zu können. Außerdem bieten die Projektergebnisse die Möglichkeit, neue Anwendungen für die medizinische Versorgung in Kliniken zu entwickeln, die aufgrund fehlender Anonymisierung von Bewegungsdaten bisher nicht möglich waren. Dabei geht es zum Beispiel darum, Spezialbetten, Krankenhaus-Rollstühle oder Reinigungswägen zu lokalisieren. „In beiden Beispielumgebungen werden in einem Testfeld konkrete Mobilitätsdaten erhoben und verschiedene Varianten von Erklärungen erarbeitet, um die Betroffenen über die Wirkungsweise von Anonymisierungs- und De-Personalisierungstechniken zu informieren“, erläutert Daniela Nicklas. Für die Bamberger Bürger*innen wird vor allem das Jahr 2024 interessant: Dann sind nämlich größere Feldexperimente in der Stadt geplant. Es sollen etwa IT-Kompetenz und die Vertrauensbereitschaft der Bamberger*innen erfasst werden.

    Zahlreiche Projektpartner aus der Region

    Mobilitätsdaten – „Besonders erfreulich ist die hohe Anzahl an Bamberger Projektpartnern“, sagt Daniela Nicklas. Neben ihrem Lehrstuhl und den Lehrstühlen für Privatsphäre und Sicherheit in Informationssystemen sowie Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik sind die Unternehmen Dashfactory, PSOIDO und Safectory beteiligt. Darüber hinaus bringen sich das HTK Hygiene Technologie Kompetenzzentrum, Tochter der Sozialstiftung Bamberg, sowie die Stadtwerke Bamberg ein. Im Rahmen der Smart City Initiative werden daneben die Stadt Bamberg sowie das Bamberger Start-Up wikimove im Projekt assoziiert mitarbeiten. In den kommenden Monaten wird die Universität darüber hinaus im Kontext des Projekts mehrere Stellen ausschreiben. 

    Quelle: Lehrstuhl für Informatik, insbesondere Mobile Softwaresysteme/Mobilität Uni Bamberg

  • Digitaler Kopierschutz für Barcodes von Handytickets

    Digitaler Kopierschutz für Barcodes von Handytickets

    InnoTrans: Bundesverkehrsminister Wissing informiert sich am VDV-Messestand über „Motics“
    Branchenverband präsentiert weltweit einzigartigen, selbst entwickelten digitalen Kopierschutz für Barcodes von Handytickets.

    Im Rahmen der InnoTrans haben Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing sowie der Bahnbeauftragte der Bundesregierung und Parlamentarische Staatssekretär Michael Theurer heute den Messestand des Branchenverbands VDV besucht. Dabei präsentierten VDV-Vertreter ihnen den neuen Kopierschutz für Barcodes „Motics“, mit dem ÖPNV-Tickets auf Smartphones fälschungssicherer werden. Zudem läuft die Ticketkontrolle dadurch erheblich schneller und komfortabler für die Fahrgäste, weil sie bei der Prüfung keine zusätzlichen Ausweisdokumente mehr vorzeigen müssen. Das Besondere: Motics ist weltweit einzigartig und „made in Germany“, denn es wurde vom VDV eTicket Service, einer Tochter des VDV, komplett eigenständig entwickelt.

    Ingo Wortmann, VDV-Präsident und Vorsitzender der Geschäftsführung der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG): „Die Branche arbeitet auf vielen Ebenen und mit Hochdruck an der Digitalisierung, denn sie ist ein zentraler Baustein für den unternehmerischen Erfolg und wird künftig eine noch wichtigere Rolle einnehmen. Motics ist dafür ein gutes Beispiel, damit werden digitale ÖPNV-Tickets mit Barcode kopiergeschützt. Das sichert nicht nur die Einnahmen der Verkehrsunternehmen. Die Prozesse bei der Ticketkontrolle werden dadurch einfacher, schneller und effizienter. Das ist gut für unser Kontrollpersonal und für die Fahrgäste. Bei uns in der MVG ist Motics seit diesem Jahr im Einsatz, wir gehören damit in München zu den ersten Anwendern. Die bisherigen Ergebnisse sowie das Feedback unseres Kontrollpersonals und der Fahrgäste sind sehr positiv.“

    Digitaler Kopierschutz

    Motics gehört der deutschen ÖPNV-Branche; Tickets auf Chipkarten können dadurch schrittweise ersetzt werden
    Mit Motics hat der VDV eTicket Service einen offenen Standard entwickelt, der komplett der ÖPNV-Branche gehört. Damit werden die Verkehrsunternehmen vertraglich unabhängig von Mobilfunkprovidern und Smartphone-Herstellern. Und vor allem können die rund 15,5 Millionen Chipkarten, die aktuell im deutschen ÖPNV als Trägermedium für die Monats-, Job- oder Jahrestickets der Fahrgäste im Einsatz sind, schrittweise ersetzt werden. „Durch die erhöhte Sicherheit von digitalen Tickets, die durch Motics jetzt möglich ist, werden wir als Branche unabhängiger von der Chipindustrie und dem schwierigen globalen Halbleitermarkt. Momentan geht im ÖPNV ohne Chipkarten fast nichts, das wollen wir perspektivisch ändern, denn wir merken ja durch den Krieg in der Ukraine und durch die aktuelle Energiekrise, dass die deutsche Wirtschaft gut beraten ist, sich so wenig wie möglich von globalen Lieferketten abhängig zu machen. Motics ist für unsere Branche ein Schritt in diese Richtung“, so Oliver Wolff,Hauptgeschäftsführer des VDV und Aufsichtsratsvorsitzender der eTicket Gesellschaft.

    Deutsche Bahn, MVV und MVG setzen bereits auf Motics
    Die Deutsche Bahn hat Motics als erstes umgesetzt und die Technologie bereits in den DB Navigator integriert. In diesem können Endkunden im Raum München seit Oktober 2021 Verbundtickets des MVV mit Motics-Absicherung erwerben. Daran schlossen sich die Stadtwerke München mit den Apps der MVG an und verkaufen seit Mai 2022 das komplette Ticketsortiment unter Verwendung von Motics-Barcodes. Die nächsten Projekte stehen bereits vor dem Abschluss, dazu zählt das grenzüberschreitende Projekt easyConnect in Aachen und der saarVV im Saarland. Im nächsten Jahr folgen dann die nächsten großen Partner mit dem RMV (Rhein-Main Verkehrsverbund), der BVG (Berliner Verkehrsbetriebe) und dem VGN (Verkehrsverbund Großraum Nürnberg), welche allesamt innerhalb des ersten Halbjahres 2023 an den Start gehen werden. „Die Einführung ist erfolgreich gelaufen, aber es gibt noch viel zu tun. Am Ende wollen wir mit Motics eine ähnliche Abdeckung bei den deutschen Verkehrsunternehmen und Verbünden erzielen wie wir sie heute mit der Chipkarte haben. In den Ballungsräumen sind das rund 90 Prozent der Fahrgäste“, erklärt Nils Zeino-Mahmalat, Geschäftsführer des eTicket Service abschließend.

    Quelle: VDV


    Patrick Upmann, DSGVO und Data Compliance Experte als externer Datenschutzbeauftragte für Ihr Unternehmen

  • Intermodalität – DB wird erster intermodaler Partner der Star Alliance

    Intermodalität – DB wird erster intermodaler Partner der Star Alliance

    Intermodalität – Damit setzen die DB und die Luftverkehrsbranche ein weiteres starkes Zeichen auf dem Weg hin zu mehr Nachhaltigkeit im Mobilitätssektor.

    Durch die neue Kooperation können DB-Kund:innen und die Passagiere der Mitgliedsfluggesellschaften der Star Alliance künftig ihre Reise komfortabel in der klimafreundlichen Bahn beginnen oder beenden. Zum ersten Mal im internationalen Luftverkehr wird das intermodale Partnerschaftsmodell der Star Alliance Flug, Zug und andere Verkehrsträger auf intelligente Art und Weise untereinander verbinden. Star Alliance will intermodale Partnerschaften in Zukunft weiter ausbauen. Deutschland ist der erste Markt und die DB der weltweit erste Partner im neuen Programm der Star Alliance. 

    Intermodalität
    Star Alliance und DB: neue intermodale Partnerschaft

    Michael Peterson, Vorstand DB Personenfernverkehr: „Von Freiburg nach Singapur: Dafür braucht es nur noch ein einziges Ticket. Durch attraktive innerdeutsche Verbindungen bei gleichzeitiger Verknüpfung mit internationalen Reiseketten leisten Deutsche Bahn und Star Alliance einen signifikanten Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen im Verkehrssektor. Dies ergänzt unsere erfolgreiche Kooperation Lufthansa Express Rail, wo sich die Buchungszahlen seit 2010 mehr als verdoppelt haben. So bringen wir mehr Menschen vom Flugzeug auf die umweltfreundliche Schiene. Im gemeinsamen Schulterschluss mit den Airlines gehen wir die Mobilitätswende nun weiter an. Wir vernetzen unsere Angebote so, dass wir die jeweiligen Stärken unserer Verkehrsträger optimal nutzen können.“

    Jeffrey Goh, CEO Star Alliance: „Der heutige Tag bündelt die Kräfte von zwei verschiedenen Verkehrsanbietern und öffnet damit die Türen der Star Alliance über die eigene Welt der Fluggesellschaften hinaus. Unser neues Modell für intermodale Partnerschaften schafft die Voraussetzung für eine aufeinander abgestimmte Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Transportmitteln in allen Märkten der Star Alliance. Wir freuen uns sehr, die Deutsche Bahn als unseren ersten intermodalen Partner der Star Alliance begrüßen zu dürfen.”

    Harry Hohmeister, Mitglied des Vorstands der Deutsche Lufthansa AG: „Diese Partnerschaft ist weltweit einzigartig. Wieder sind wir in Deutschland Vorreiter für die intelligente Verknüpfung von Verkehrswelten. Wir schaffen Mehrwert für die Kunden, für den Wirtschaftsstandort Deutschland sowie für Umwelt und Gesellschaft. Mobilität der Zukunft heißt Herausforderungen gemeinsam meistern. Die erfolgreiche Lufthansa Express Rail-Kooperation ist dafür ein herausragendes Beispiel – darauf basierend gehen wir jetzt konsequent den nächsten Schritt. Nie haben unsere Kunden mehr von dieser Partnerschaft profitiert.“

    Die neue Partnerschaft von DB und Star Alliance baut auf dem Programm Lufthansa Express Rail auf. Damit können Lufthansa-Kund:innen bereits seit mehr als 20 Jahren in einem Buchungsschritt ein kombiniertes Ticket für Zug und Flug kaufen. Künftig können neben der Lufthansa auch alle 25 anderen Mitgliedsfluggesellschaften der Star Alliance über ihre Buchungssysteme die umweltfreundlichen ICE der DB mit Flugnummern in ihr Angebot aufnehmen. Damit profitieren Kund:innen von vielen Vorteilen, wie zum Beispiel:

    • Mit nur einem Buchungsvorgang erhalten Airline-Kund:innen ein kombiniertes Ticket für Hin- bzw. Rückflug und die jeweiligen Zugfahrten inkl. Sitzplatzreservierung. Beim Check-In – möglich bis kurz vor Abfahrt des Zuges – erhalten die Reisenden sowohl die Bordkarten für den Flug als auch für die Bahnfahrten.
    • Mit den integrierten ICE-Fahrten haben Flugreisende künftig noch mehr Auswahl hinsichtlich bevorzugter Reisezeit, Reisedauer und den angebotenen Preisen.
    • Die Kund:innen kommen zudem in den Genuss einer beschleunigten Gepäckabfertigung und weiterer Services im AiRail Check-In-Bereich im Frankfurter Flughafen.
    • Bei allen Buchungen von kombinierten Zug-Flug-Reisen über Lufthansa Express Rail oder auch bei den Mitgliedsfluggesellschaften der Star Alliance können Kund:innen für die Zugfahrten Punkte bzw. Meilen in den jeweiligen Vielfliegerprogrammen der Airlines sammeln.
    • Darüber hinaus erhalten Business- und First-Class-Kund:innen von Mitgliedsfluggesellschaften der Star Alliance mit einem LH Express Rail-Ticket zusätzliche Vorteile wie den Zugang zu den DB Lounges.

    Weitere Fakten zur Intermodalität

     Vernetzung von Flug und Zug für eine erfolgreiche Mobilitätswende 

    Kooperationen der Deutschen Bahn mit der Luftverkehrsbranche 

    In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) hat die Deutsche Bahn (DB) einen gemeinsamen Aktionsplan zur stärkeren Vernetzung der Verkehrsträger erarbeitet. Ziel ist, die Treibhausgas-Emissionen im Verkehrssektor nachhaltig deutlich zu senken. Dafür hat die DB mit der Luftfahrtbranche die Schnittstellen zwischen Zug und Flug verbessert und für ein attraktives Mobilitätsangebot Intermodale Partnerschaften mit verschiedenen Airlines geschaffen. Derzeit kooperiert die DB mit über 50 Airlines, die mit unseren unterschiedlichen Intermodalen Produkten ihren Flugreisenden eine klimafreundliche Anreise zum Flughafen ermöglichen. 

    Von diesen Kooperationen profitieren unsere Fahrgäste: 

    Lufthansa Express Rail bietet die Anreise mit dem Zug zum Flughafen Frankfurt/Main von derzeit 24 deutschen Städten aus an. Kund:innen erwerben ein kombiniertes Ticket, das im Zug als Zugticket und im Flugzeug als Bordkarte fungiert. Auch hier ist eine Sitzplatzreservierung inklusive. Express Rail beinhaltet zudem eine Anschlussgarantie: Bei Zugausfällen oder Verspätungen werden die Verbindungen automatisch von Lufthansa umgebucht. 

    ◼ Mit Rail & Fly können Reisende seit über 30 Jahren die Zubringerzüge von allen 5.600 Bahnhöfen in Deutschland aus zu den verschiedenen deutschen Flughäfen buchen. Nach der Buchung können sie eigenständig eine Verbindung zum Flughafen auswählen und bei Bedarf zusätzlich eine Sitzplatzreservierung buchen. Derzeit nutzen rund 50 Airlines das Produkt. 

    ◼ Mit Airline.Connect bieten wir derzeit den Flugreisenden der Kooperationsairlines Easyjet und Vueling eine Anreise zum Berliner Flughafen BER von einer Auswahl an Städten im Umkreis (wie Leipzig, Dresden, Erfurt, Jena, Halle, Magdeburg, Rostock, Stralsund, Cottbus, Frankfurt (Oder), Hannover oder Wolfsburg) an. Kund:innen erhalten bei der Buchungsabfrage auf den Airline-Websites bereits eine passende Kombination von Zug und Flug zu einem Gesamtpreis. Diese Kombination können sie bequem in einem Buchungs- und Bezahlvorgang erwerben. Eine kostenlose Sitzplatzreservierung ist hierbei inklusive. Außerdem ist eine Versicherung im Preis enthalten, die im Falle einer Verspätung Schutz bei möglicherweise verpassten Verbindungen bietet. 

    ◼ Ähnlich Lufthansa Express Rail bieten wir mittels Interline- und Codeshare Abkommen internationalen Airline-Partnern eine Alternative zu Zubringerflügen von derzeit 13 deutschen Städten zum Flughafen Frankfurt an. Zudem verknüpfen wir den BER mit Dresden. Beispielsweise können ausgewählte ICE-Züge mit Flugnummern von Etihad Airways und in Kürze auch von Qatar Airways gemeinsam mit Flügen der Airlines gebucht werden. 

    ◼ Mit den Good-for-Train-Tickets können Fluggesellschaften bei Ausfällen im Flugverkehr, wie z.B. bei Streik oder Unwetter, ihren Kund:innen eine Weiterreise in Zügen der DB unkompliziert ermöglichen. 

    Quelle: DB

  • 9-Euro Ticket App gestartet

    9-Euro Ticket App gestartet

    Alle Infos zur App und zum Ticket unter ticket.besserweiter.de. Ab heute können Kundinnen und Kunden das deutschlandweit gültige 9-Euro-Ticket ergänzend auch über eine deutschlandweite App kaufen. Über die Internetseite ticket.besserweiter.de erhalten alle Interessenten die nötigen Infos und gelangen direkt zum Download der App in den App-Stores. Unter „9-Euro-Ticket-App“ ist die Anwendung in den Stores auch direkt zu finden.

    Damit haben insbesondere jene Neukundinnen und Neukunden ab sofort die Möglichkeit das 9-Euro-Ticket per App zu erwerben, in deren Heimatregion dasTicket bislang nicht per App oder über andere digitale Wege angeboten wird. „Die Umsetzung dieses digitalen Angebots war ausdrücklicher Wunsch des Bundes und der Länder, um allen potenziellen Fahrgästen überall in Deutschland das 9-Euro-Ticket auch über die bestehenden Kanäle der Verkehrsunternehmen und Verbünde hinaus anzubieten. Dies hat die Branche, koordiniert über den VDV, in kürzester Zeit realisiert. Ich danke allen Beteiligten und dabei vor allem auch dem technischen Partner Mobility inside für die bis hierhin erfolgreiche Umsetzung“, so VDV-Präsident Ingo Wortmann.

     9-EURO-TICKET App

    Im Rahmen von #besserweiter, der bundesweiten Informationskampagne des ÖPNV zum 9-Euro-Ticket, wurde die 9-Euro-Ticket-App von Mobility Inside in wenigen Wochen an den Start gebracht. „Mit der Realisierung des bundesweiten Verkaufs des 9-Euro-Tickets unterstreichen wir unseren Anspruch mit Mobility inside unseren Fahrgästen deutschlandweit einen einfachen Weg zu Tickets zu bieten“, so Prof. Knut Ringat, VDV-Vizepräsident, RMV-Geschäftsführer und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Mobility Inside Holding. „Innerhalb von zwei Monaten ist es gelungen, die branchenweite Initiative Mobility inside als Dienstleister mit ihrer Plattform bundesweit zu positionieren und zu zeigen, wie leistungsfähig die Branche auch bei der Digitalisierung istwenn die Rahmenbedingungen dies zulassen.“

    Mit Hilfe der technischen Dienstleistung der DB Vertrieb GmbH ist es Mobility inside innerhalb kürzester Zeit gelungen, die App und die damit verbundenen administrativen Aufgaben zu etablieren. Dazu gehörte insbesondere die Komplexität der tarifrechtlichen Rahmenbedingungen operativ umzusetzen. „Wir können mit solchen digitalen Lösungen den aus Sicht der Fahrgäste bestehenden Tarifdschungel durchschlagen, die 9-Euro-Ticket-App ist ein gutes Beispiel dafür“, so Prof. Knut Ringat. „Wir sind sehr stolz, dass das Team von Mobility inside zusammen mit seinem Partner DB Vertrieb diese Kraftanstrengung geschafft hat“, so „Mobility inside“-Geschäftsführerin Britta Salzmann. „Darauf können wir nun aufbauen und auch nach der Aktion für die Branche nationale Lösungen im Vertrieb des ÖPNV in Deutschland ermöglichen.“

    App laden

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    Quelle: VDV

  • Air Mobility Initiative schafft Grundlagen für elektrischen Luftverkehr der Zukunft 

    Air Mobility Initiative schafft Grundlagen für elektrischen Luftverkehr der Zukunft 

    Air Mobility – Um die Entwicklung des elektrischen Luftverkehrs voranzubringen, schließen sich führende Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Kommunen und Organisationen zu der Air Mobility Initiative (AMI) zusammen.

    Zu den Mitgliedern der Air Mobility Initiative gehören unter anderem Munich Airport International, Airbus, Deutsche Bahn, Deutsche Flugsicherung, Diehl Aerospace, Droniq, Stadt Ingolstadt und die Telekom. Die vom Freistaat Bayern und der Bundesrepublik geförderte Initiative wird eine Reihe von Forschungsprojekten aufsetzen. Diese gemeinsamen Projekte gruppieren sich um die Bereiche „elektrisches Luftfahrzeug“, „Luftverkehrsmanagement“ und „Vertiport“, bei dem es um die Infrastruktur am Boden geht.

    „Vor ein paar Jahren war Air Mobility nur eine Vision. Heute gehen wir mit AMI einen großen Schritt in Richtung Realisierung. Wir von Munich Airport International sehen in dieser neuen, innovativen Form der Fortbewegung ein enormes Potenzial. Die AMI Partnerschaft ermöglicht es uns, gemeinsam skalierbare und nachhaltige Air Mobility Konzepte zu entwickeln und umzusetzen“, sagt Dr. Ralf Gaffal, Chief Executive Officer Munich Airport International. 

    Air Mobility

    „Wir werden die verschiedenen Elemente eines solchen Verkehrssystems in realitätsnahen Projekten untersuchen, um ein genaues Bild von den technischen und regulatorischen Anforderungen zu gewinnen“ sagte Andreas Thellmann, Leiter der Air Mobility Initiative. „Der elektrische Luftverkehr kann eine Erweiterung leisten zu dem öffentlichen Nahverkehr, Flughäfen und zeitkritische Anwendungen, der Service wird umweltfreundlich, leise und sicher sein.“

    In einem ersten Schritt werden die AMI-Partner die technologischen, infrastrukturellen, rechtlichen und gesellschaftlichen Voraussetzungen für den zukünftigen städtischen Luftverkehr angehen. Anschließend werden die gewonnenen Erkenntnisse in einem Pilotprojekt unter realen Bedingungen mit elektrisch angetriebenen Senkrechtstartern umgesetzt.

    Die Arbeiten in den einzelnen AMI Projekten haben bereits im Januar 2022 begonnen. Die Testflüge des Pilotprojektes werden in der Region um Ingolstadt durchgeführt. Die Initiative wird mit insgesamt 17 Millionen Euro des Freistaates und 24 Millionen Euro des Bundes gefördert. Zusammen mit den Eigenmitteln der Industrie ergibt sich eine Gesamtaktivität von 86 Millionen Euro über einen Zeitraum von drei Jahren.

    Für das elektrisch angetriebene Luftfahrzeug ist Airbus mit Diehl Aerospace, Universität Stuttgart und weiteren Partnern verantwortlich. Hier sollen Komponenten und Systeme für den CityAirbus NextGen entwickelt werden. Der Bereich „Luftverkehrsmanagement“ beschäftigt sich mit dem sicheren und effizienten Flug der Vehikel auf ihrer Route in und außerhalb von Städten. Dieser Bereich wird zusammen mit Droniq, Airbus, f.u.n.k.e. Avionics, SkyFive, BrigkAir, DFS, Telekom, Universitäten aus München und Hamburg und weiteren Partnern vorangetrieben. Unter dem Stichwort „Vertiport“ werden zukunftsweisende und nachhaltige Lösungen für die Planung, Genehmigung, Entwicklung und den Betrieb von Start- und Landeplätzen für senkrecht startende, elektrische Luftfahrzeuge entwickelt. Zur Integration einer Vertiport Infrastruktur in Verkehrsflughäfen müssen zudem diverse Voraussetzungen wie Umweltverträglichkeit, Intermodalität, Slotneutralität, behördliche Anforderungen, die Zulassung von Flugverfahren und Bodeninfrastruktur sowie digitale Lösungen für eine nahtlose Reisekette geschaffen werden. Unter der Federführung von Munich Airport International werden hierbei neben dem Bauhaus Luftfahrt und dem Flughafen Nürnberg, Universitäten aus Ingolstadt, Eichstätt und München sowie weitere Partner aus Wissenschaft und Industrie eng zusammenarbeiten.

    Die AMI Partner in alphabetischer Reihenfolge lauten: Airbus Urban Mobility, Airbus Defence and Space, Airbus Helicopters, APSYS Risk Engineering GmbH, amd sigma strategic airport development GmbH, Bauhaus Luftfahrt e.V., Bayerisches Rotes Kreuz, brigk – Digitales Gründerzentrum der Region Ingolstadt GmbH, C-3 Comm Systems, DB Regio represented by Regionalverkehr Oberbayern GmbH (RVO), DFS Deutsche Flugsicherung GmbH, Diehl Aerospace GmbH, Droniq GmbH, EchoStar Mobile Limited, Flughafen Nürnberg GmbH – Airport Nürnberg, Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., f.u.n.k.e. AVIONICS GmbH, HENSOLDT Sensors GmbH, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Munich Airport International GmbH, Schwarzbild Medienproduktion GmbH, SkyFive AG, Skyports, Stadt Ingolstadt, Technische Hochschule Ingolstadt, Technische Universität Hamburg, Technische Universität München, Telekom Deutschland GmbH, Universität der Bundeswehr München, Universität Stuttgart.

    Quelle: Munich Airport International

  • Daten – Ford tritt Daten-Netzwerk der Automobilindustrie bei

    Daten – Ford tritt Daten-Netzwerk der Automobilindustrie bei

    Daten – Ford wird Teil von Catena-X: Das Netzwerk wurde eingerichtet, um Datenstandards für die automobile Wertschöpfungskette zu etablieren und den Datenaustausch zwischen allen Beteiligten zu verbessern 

    Darüber hinaus ist Ford ein Gründungsmitglied der deutschen Responsible Supply Chain Initiative, die Sozialstandards, Arbeitssicherheit und Umweltschutz innerhalb der Lieferketten mittels einheitlicher Prüfmechanismen gewährleistet Beide Initiativen werden einen Beitrag dazu leisten, dass Ford in Europa bis 2035 die Klimaneutralität erreicht – in den Werken, in der Logistik und bei den Zulieferern Ford engagiert sich für die stetige Verbesserung der Lieferketten und ist bestrebt, Geschäfte mit Organisationen zu tätigen, die sich sowohl für Menschen als auch für den Planeten einsetzen 

    Ford of Europe hat zwei wichtige Lieferketten-Initiativen unterzeichnet. Sie zielen darauf ab, Industriestandards für den Datenaustausch zwischen Unternehmen zu etablieren und eine einheitliche Bewertung der Nachhaltigkeit von Produktionsstandorten zu ermöglichen. Bei der ersten Initiative handelt es sich um das Catena-X Automotive-Network, welches eingerichtet wurde, um Nachhaltigkeit und Effizienz in der gesamten automobilen Lieferkette durch kontinuierlichen Datenaustausch zwischen den Partnern zu verbessern. Die zweite Kooperation – die deutsche Responsible Supply Chain Initiative (RSCI) – stellt ebenfalls datenbasierte Methoden für nachhaltigere Lieferketten bereit. 

    „Verantwortungsvolle, transparente und nachhaltige Lieferketten sind der Schlüssel für einen erfolgreichen Wandel in der Automobilindustrie auf dem Weg in eine elektrifizierte Zukunft“, sagte Werner Pütz, Vice President, Purchasing, Ford of Europe. „Durch die Definition von Datenstandards und die Gewährleistung eines sicheren Datenaustauschs bietet Catena-X eine starke Grundlage für die Zusammenarbeit in diesem Bereich, die für alle Unternehmen der Branche von großer Bedeutung ist. Wir freuen uns sehr, nun Teil dieser richtungsweisenden Initiativen zu sein“. 

    Der Beitritt zu diesen Initiativen ist für Ford ein wichtiger Schritt, um CO2-Neutralität an europäischen Standorten zu erreichen, die gemäß Selbstverpflichtung des Unternehmens bis 2035 realisiert werden soll und auch Logistik sowie Zulieferbetriebe umfasst. Ebenfalls bis 2035 strebt Ford das Ziel von null Emissionen bei allen in Europa verkauften Fahrzeugen an. 

    Catena-X Automotive Netzwerk

    Als digitale Infrastruktur und kollaboratives Netzwerk ermöglicht Catena-X einheitliche Standards für den Daten- und Informationsaustausch entlang der automobilen Wertschöpfungskette. Ford schließt sich nun einer Vielzahl von Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft an, um Teil dieser beispiellosen Zusammenarbeit zwischen verschiedensten Unternehmen der Automobilindustrie zu werden. 

    Zu den Anwendungsgebieten gehören Qualitätsmanagement, Instandhaltung, Supply Chain Management und Nachhaltigkeit. Der reibungslose Datenfluss zwischen den Mitgliedern und ihren globalen Partnern könnte das Problem-Management verbessern, um etwa Lieferkettendruck oder Rohstoffengpässe rascher zu beheben, als dies bisher oftmals möglich war1. Die Beteiligung von Ford an Catena-X wird die Nachhaltigkeit des Unternehmens erhöhen und die Lieferketten noch transparenter machen. Mehr Informationen zu Catena-X finden Sie unter: https://catena-x.net/de/

    Responsible Supply Chain – Vereinsgründung zusammen mit dem VDA 

    Ford gehört zu den 14 Gründungsmitgliedern dieser auf Vereinsrecht basierenden Initiative des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). Ziel ist die Entwicklung standardisierter Nachhaltigkeits-Bewertungen von Unternehmen innerhalb automobiler Lieferketten einschließlich der Evaluierung von Sozialstandards, Arbeitssicherheit und Umweltschutz. 

    „Um eine nachhaltige Zukunft zu gestalten, braucht es einen ganzheitlichen Ansatz und praktische Lösungen. Starke Gemeinschaften wie die Responsible Supply Chain Initiative bieten Unternehmen die Möglichkeit, fortschrittliche Industriestandards und Nachhaltigkeit branchenweit zu etablieren. So können alle Beteiligten der Wertschöpfungskette die Herausforderungen unserer Zeit gemeinsam meistern“, sagte Helmut Philipp, Nachhaltigkeitsspezialist bei Ford of Europe und stellvertretender Vorsitzender der Responsible Supply Chain Initiative (RSCI). 

    Ford engagiert sich für die Verbesserung aller Facetten innerhalb der Lieferketten und ist bestrebt, Organisationen für die Geschäftsabwicklung zu identifizieren, die Richtlinien zum Schutz der Menschen und des Planeten verabschieden und durchsetzen. Der Verhaltenskodex für Zulieferer beschreibt die Anforderungen an Lieferantenbeziehungen in Bereichen wie Menschenrechte, Umwelt, verantwortungsvolle Materialbeschaffung, verantwortungsvolle und rechtmäßige Geschäftspraktiken sowie die damit verbundene Umsetzung dieser Prinzipien. 

    1 Die Datenhoheit des Catena-X-Netzwerks wird nach den Standards der European Cloud Data Infrastructure (GAIA-X) und der International Data Spaces (Initiative für sicheren, domänenübergreifenden Datenverkehr mit Sitz in Berlin) gewahrt.

    Quelle: Ford Media

  • Mobility inside launcht erste App-Version – Vernetzungsprojekt startet mit vier Tarifen

    Mobility inside launcht erste App-Version – Vernetzungsprojekt startet mit vier Tarifen

    Mobility Inside – Durchbruch bei Vernetzung der ÖV-Branche / Partner bieten technisch identische Apps mit regionalspezifischen Namen und Icons / Einzel- und Tageskarten direkt in der App / Deutschlandweite Verbindungsauskunft – multimodal und mit Echtzeitdaten / Weiterentwicklung in schnellen Schritten

    Erstmals in Deutschland und vermutlich auch Europa steht Fahrgästen eine unternehmens- und verkehrsmittelübergreifende App zur Verfügung, die „Informieren, Buchen und Bezahlen“ aus einer Hand anstrebt: Ab dem 4. April 2022 stellt Mobility inside nach intensiver Vorbereitung die erste App-Version in die Stores. Den Fahrgästen stehen vom Namen her verschiedene, aber technisch identische Anwendungen zur Verfügung, die ab sofort genutzt und ausgiebig getestet werden können. Ziel ist, deutschlandweit nur eine einzige App für alle Reisen mit Bus und Bahn, Bike- und Carsharing zu benötigen. Die Apps der in der ersten Phase teilnehmenden Partner heißen:

    • RMV.Deutschland (Rhein-Main-Verkehrsverbund)
    • MVG Deutschland (Münchner Verkehrsgesellschaft)
    • dTicket (BOGESTRA)
    • DOplus (DSW21)
    people walking on train station
    Photo by Markus Spiske on Pexels.com

    Mobility inside – Zum Marktstart mit dabei sind die Tarife von Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV), Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) sowie Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN). Jede App kann Fahrkarten der jeweils anderen verkaufen, umfasst also alle vier Tarife.

    Schrittweise wird diese App-Version um zusätzliche Funktionen, Tarife und Partner erweitert und kontinuierlich optimiert, um schließlich auf die komplette ÖPNV- und Mobilitätsbranche ausgerollt zu werden. Gerade auch kleinere Verkehrsunternehmen können bei Mobility inside mitmachen – dafür sorgt die technische wie organisatorische Gestaltung des Projekts.

    Mit der nun gelaunchten App können Fahrgäste Einzel- und Tageskarten für Erwachsene zum Regeltarif erwerben, im MVV-, RMV- und VRR-Gebiet auch Kurzstrecken-Tickets. Der Verkauf des Tarifs im Schienennahverkehr sowie von DB-Fernverkehr erfolgt vorerst per Link zum DB-Navigator.

    Die deutschlandweite Verbindungsauskunft zu Bus und Bahn umfasst die Angabe von Echtzeitdaten und ist zudem multimodal: Mit dabei sind die Sharing-Angebote von ShareNow, Miles, Tier, Call a Bike, nextbike und MVG Rad.

    Fahrgäste müssen sich vor Nutzung der App registrieren, da die Anwendung in dieser Form neu ist. Dies gilt auch, wenn sie bereits bei einem der Partner einen Account haben. Die Abrechnung erfolgt nach Buchung der Fahrkarten per Lastschrift.

    Maßgeblich unterstützt wurde die Realisierung der Mobility inside-App vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr, welches mit 10,3 Millionen Euro die Hälfte der Kosten im Rahmen des Förderprojekts „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ förderte.

    Bei Mobility inside handelt es sich um die erste vergleichbare App überhaupt in Deutschland. Der Erfolg dieses Launches hängt auch von einer regen Nutzung durch die Fahrgäste ab. Denn so können technische Hürden schneller erkannt und beseitigt werden und die Nutzerfreundlichkeit weiter verbessert werden: Die bei der ersten Produktivversion erwarteten Anregungen von Nutzerinnen und Nutzern für die Optimierung von technischen Funktionen und Handling werden gesammelt und bei der Weiterentwicklung berücksichtigt. Gleichzeitig sind diese ersten App-Versionen auch ein Aufruf an alle Unternehmen der ÖV-Branche, sich an diesem Leuchtturmprojekt zu beteiligen.

    Stimmen zum Start der Mobility inside-Apps

    Daniela Kluckert, Parlamentarische Staatsekretärin beim Bundesminister für Digitales und Verkehr:

    Eine App für die gesamte Reisekette im öffentlichen Nah- und Fernverkehr, lückenloses Routing und Ticketing für ganz Deutschland und digital gebündelte multimodale Bus-, Bahn- und Sharing-Angebote – da wollen wir hin. Mit „Mobility inside“ geht heute eine starke Plattform an den Start, die genau auf die Vernetzung der 600 im VDV organisierten Verkehrsunternehmen abzielt. Entwicklung und Marktstart haben wir mit rund 10 Millionen Euro aus unserem Programm „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ gefördert. Jetzt sind die Unternehmen und Verkehrsverbünde aufgefordert, bei „Mobility inside“ mitzumachen! Nur so können wir flächendeckend Nutzerinnen und Nutzer erreichen.

    Berthold Huber, Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn:

    Für das anvisierte Wachstum im Fahrgastmarkt ist entscheidend, dass wir Kundinnen und Kunden von Start bis Ziel ihrer Wege ein durchgängiges Mobilitätsangebot machen. Voraussetzung dafür ist, dass das öffentliche Mobilitätsangebot für die Nutzenden als Gesamtangebot empfunden wird. Deshalb sind wir Gesellschafter von Mobility inside, unterstützen auch technisch in zentraler Rolle, und natürlich ist auch der FV-Tarif im Paket dabei. Mit dem heutigen Launch kommen wir einen guten Schritt voran.

    Ingo Wortmann, VDV-Präsident, Vorsitzender der Geschäftsführung der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) und Geschäftsführer Mobilität der Stadtwerke München (SWM):

    Mit dem Start der ersten Mobility inside-Apps bricht in unserer Branche ein neues Zeitalter an. Wir lassen unseren Worten Taten folgen und nutzen die Chancen der Digitalisierung. Fahrgäste können sich über Anbieter und Verkehrsmittel hinweg informieren, aber zunehmend auch buchen und bezahlen. Mit den Verbundtarifen der derzeit teilnehmenden Partner erreicht Mobility inside bereits 40% der Einwohner in Deutschland. Weitere Verbundtarife und Angebote sollen zeitnah folgen, darunter die Tiefenintegration des DB-Fernverkehrstarifs für direkte Buchung in den Regionen sowie von Sharing-Anbietern. Damit bündeln wir die Angebote jenseits des eigenen Pkws und erweitern unsere Zielgruppen und Marktchancen erheblich.

    Prof. Knut Ringat, VDV-Vizepräsident und Geschäftsführer sowie Sprecher der Geschäftsführung des Rhein-Main-Verkehrsverbundes:

    Der Start von Mobility inside, davon bin ich überzeugt, wird eine Lawine ins Rollen bringen. Je mehr Unternehmen mitmachen, desto mehr Fahrgäste, Aufsichtsräte und Unternehmen werden dabei sein wollen. Die Veröffentlichung der ersten Mobility-inside-Version ist ein Durchbruch für das Projekt, für die Vernetzung der ÖV-Branche und ein Baustein für die Mobilitätswende. Informieren, Buchen und Bezahlen macht die Nutzung von Bahn, Bus und Sharingangeboten so einfach, dass die Menschen gerne mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Im RMV haben wir deshalb auch schon den nächsten Schritt im Blick und werden 2023 Mobility inside in unsere RMV-App integrieren.

    Über Mobility inside

    Nur eine einzige App für alle Reisen mit Bus, Bahn und Sharing-Angeboten – und das deutschlandweit. Das ist das Ziel des branchenweiten Vernetzungsprojekts Mobility inside. Eine digitale Plattform verknüpft Fahrplaninformationen, Tarife und die Abrechnung. Fahrgäste profitieren dann von „Informieren, Buchen und Bezahlen“ aus einer Hand. Rund 200 Akteure, vom privaten und öffentlichen Verkehrsunternehmen bis hin zu Bürgerbusvereinen, haben im Vorfeld ihr Interesse an einer Partizipation bekundet. Im Herbst 2019 wurde Mobility inside als Gesellschaft gegründet und ein mehr als einjähriger Test eines App-Piloten mit rund 2.000 Fahrgästen gestartet.

    Innerhalb des Projekts verantworten die Stadtwerke München insbesondere das Routing, also die Fahrtenbildung. Der RMV stellt das Hintergrundsystem für die Ausgabe von Fahrkarten und deren Abrechnung zur Verfügung, und die DB-Tochter Mobimeo bringt ihr Know-how zur Gestaltung des Frontends der Apps sowie der Schnittstellentechnik ein.

    Die 13 Mobility inside-Gesellschafter

    Aktiv Bus Flensburg, Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG), Bentheimer Eisenbahn, Bochum Gelsenkirchener Straßenbahnen (BOGESTRA), Deutsche Bahn, Dortmunder Stadtwerke (DSW 21), Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB), Mainzer Verkehrsgesellschaft (Mainzer Mobilität), Nordhessischer Verkehrsverbund (NVV), Rhein-Neckar Verkehr (rnv), Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), Stadtwerke München (SWM), Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg (VAG).

  • Apex.OS – Continental und Apex.AI bringen Automobil-Betriebssystem auf die Straße

    Apex.OS – Continental und Apex.AI bringen Automobil-Betriebssystem auf die Straße

    TÜV-zertifiziertes Apex.OS Betriebssystem ist für den Serieneinsatz auf der Straße zugelassen

    Apex.OS – Continental beteiligt sich als strategischer Investor am deutsch-amerikanischen Software-Spezialisten Apex.AI. Damit unterstreicht das Technologieunternehmen die große Bedeutung intelligenter Software-Anwendungen für künftige Fahrzeuggenerationen. Continental und Apex.AI kooperieren bereits seit 2020 bei der Industrialisierung eines innovativen Betriebssystems für Fahrzeuge. Mit der nun vollzogenen Minderheitsbeteiligung intensivieren beide Unternehmen ihre Zusammenarbeit, um zügig eine seriennahe Lösung bereitzustellen. Die Höhe der Beteiligung wird nicht offengelegt.

    Apex.OS - Continental und Apex.AI bringen neues Automobil-Betriebssystem auf die Straße
    Neben verbesserter Hardware, macht Software in Zukunft vermehrt den Unterschied bei der Differenzierung in der Mobilitätsindustrie aus.Continental AG

    „Mit Apex.AI haben wir einen starken Kooperationspartner an unserer Seite, um den großen Herausforderungen des autonomen Fahrens mit innovativen Software-Lösungen zu begegnen“, sagt Frank Petznick, Leiter der Geschäftseinheit Fahrerassistenzsysteme bei Continental. „Die Komplexität der Software- und Elektronikarchitekturen von Fahrzeugen nimmt rasant zu, die Zahl der digitalen Funktionalitäten steigt. Das Automobil wird tatsächlich immer mehr zu einem Smartphone auf Rädern, bei dem die Entwicklung von Hard- und Software zunehmend unabhängig voneinander und deutlich beschleunigt erfolgt. Mithilfe des bereits zertifizierten Meta-Betriebssystems Apex.OS werden wir die Entwicklungszyklen von neuen Mobilitätsfunktionen vor allem für das automatisierte und autonome Fahren im Einklang mit höchsten Sicherheitsstandards signifikant verkürzen. Unser Investment in Apex.AI ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft.“

    Apex.OS

    Flexible, intelligente Software-Lösungen für die nachhaltige Mobilität von morgen

    Apex.OS – Neben leistungsfähiger Hardware wird das Fahrzeug der Zukunft im Wesentlichen durch intelligente und innovative Software definiert. Es wird umfassend vernetzt sein, seine Funktionen lassen sich jederzeit per Update verbessern und erweitern. Das erfordert eine völlig neue Architektur der Fahrzeugelektronik – und der Software-Systeme mit Anbindung an die Cloud. Ein wesentlicher Ansatz ist, die Komplexität der Systeme trotz immer größerer und aufwändigerer Programme zu reduzieren. Flexible, skalierbare und nutzerfreundliche Softwarelösungen sind der Code für die Zukunft der Automobilindustrie sowie der Schlüssel zur sicheren, effizienten und nachhaltigen Mobilität von morgen. Continental hat die Kapazitäten und das Knowhow, um technologisch führende Lösungen erfolgreich zu gestalten. Das Unternehmen beschäftigt rund 17.000 Software- und IT-Spezialisten – damit entwickelt rund ein Drittel aller Ingenieure von Continental modernste Software-Lösungen. Dank der Kooperation mit Apex.AI und der gemeinsamen Industrialisierung des Meta-Betriebssystems kann Continental nun ihr Produktportfolio um einen wesentlichen Baustein ergänzen.

    Die Strategie: Partnerschaften mit ausgesuchten Technologieunternehmen

    Apex.OS – Für entscheidende Evolutionsschritte arbeitet Continental eng mit ausgesuchten Technologiepartnern zusammen. So kooperiert Continental bei der Entwicklung von Lidar-Sensoren – eine Schlüsseltechnologie für das automatisierte Fahren – mit dem Sensorik-Spezialisten AEye. Mit Horizon Robotics wiederum, einem führenden Anbieter von Edge-Computing-Plattformen für Künstliche Intelligenz (KI), gründete Continental jüngst ein Joint Venture. Ziel ist, Algorithmen von Horizon Robotics in smarte Kamerasysteme und Steuergeräte von Continental zu integrieren. Und nicht zuletzt werden bei Elektrobit, einem Tochterunternehmen von Continental, Embedded-Software-Lösungen für verschiedenste Fahrfunktionen entwickelt. Mit seinem agilen Partner-Ökosystem gelingt es Continental, Innovationen noch schneller in Serie und auf die Straße zu bringen.

    Die Beteiligung von Continental an Apex.AI ist ein weiteres Beispiel, wie zielgerichtete Investitionen und Partnerschaften wesentliche Technologiesprünge zu einer nachhaltigen Mobilität von morgen ermöglichen. Die innovative Software-Plattform von Apex.AI und Continental ist ein wichtiges Element im Partnerschafts-Portfolio des Technologieunternehmens, um Kunden, Partner sowie die IT-Spezialisten von Continental bei der Entwicklung und Implementierung neuer Software-Lösungen zu unterstützen – und nicht zuletzt die Integration des Fahrzeugs in das Internet der Dinge (IoT) zu ermöglichen.

    Quelle: Continental