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Kategorie: Digital Data Transformation
Digitale Daten Transformation bezieht sich auf den Prozess der Nutzung digitaler Technologien zur grundlegenden Veränderung der Art und Weise, wie Unternehmen Daten erfassen, speichern, verarbeiten und nutzen. Dazu gehört die Integration digitaler Technologien in alle Aspekte der Datenverwaltung eines Unternehmens, einschließlich der Datenspeicherung, Datenverarbeitung und Datenanalyse.
Die digitale Daten Transformation kann erhebliche Auswirkungen auf die Art und Weise haben, wie Unternehmen arbeiten und sich auf dem Markt behaupten. Sie ermöglicht es Unternehmen, ihre Effizienz zu verbessern, Kosten zu senken und die Geschwindigkeit ihrer internen Prozesse und Kundeninteraktionen zu erhöhen, indem sie die Erkenntnisse aus den Daten nutzen. Darüber hinaus kann sie auch dazu beitragen, neue Einnahmequellen und Geschäftsmodelle zu schaffen, beispielsweise durch die Nutzung digitaler Plattformen und des Internets der Dinge (IoT).
Die digitale Daten Transformation kann viele Formen annehmen, aber zu den gemeinsamen Elementen gehören:
Datenerfassung und -verwaltung: Einsatz digitaler Technologien zur Erfassung, Speicherung und Verwaltung großer Datenmengen. Dies kann die Nutzung von Cloud Computing, Big-Data-Plattformen und Datenbanken umfassen. Datenverarbeitung und -analyse: Einsatz digitaler Technologien zur Verarbeitung und Analyse großer Datenmengen. Dies kann den Einsatz von maschinellem Lernen, künstlicher Intelligenz und statistischen Algorithmen umfassen.
Datenvisualisierung und -berichterstattung: Nutzung digitaler Technologien zur aussagekräftigen Darstellung von Daten, z. B. durch Dashboards, Berichte und interaktive Visualisierungen.
Data Governance: Einsatz digitaler Technologien zur Verwaltung und Steuerung von Daten, um die Datensicherheit und die Einhaltung rechtlicher und regulatorischer Anforderungen zu gewährleisten.
Die digitale Datentransformation ist kein einmaliges Ereignis, sondern vielmehr ein fortlaufender Prozess, der eine ständige Anpassung erfordert, da sich neue Technologien und Kundenerwartungen ständig weiterentwickeln. Für Unternehmen ist es wichtig, eine klare Strategie, Governance und Kultur zu entwickeln, die die digitale Datentransformation unterstützt.
Tourism Digital – Dubai ist eine der ersten Städte weltweit, die eine vollständig digitale Verifizierung medizinischer Unterlagen von Reisenden im Zusammenhang mit COVID-19-Tests und Impfungen einführt
Tourism Digital – Emirates und die Dubai Health Authority (DHA) haben damit begonnen, die vollständige digitale Verifizierung von Informationen im Zusammenhang mit COVID-19-Tests und Impfungen für Reisende in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) einzuführen.
Emirates-Kunden, die einen PCR-Test in Dubai durchgeführt haben, können einchecken, ohne ihren physischen COVID-19-PCR-Testbericht vorzulegen. Darüber hinaus können Passagiere, die ihre COVID-19-Impfung in einem DHA-Gesundheitszentrum in Dubai erhalten haben, ihre Dokumente zusammen mit ihren COVID-19-PCR-Testergebnissen beim Check-in synchronisieren lassen. Die neuen, vereinfachten Verifizierungsverfahren ermöglichen eine sichere und schnellere Abwicklung für Reisende, die vom Dubai International Airport abfliegen. Die Informationen werden dann mit den Einreisebestimmungen des Zielortes abgeglichen.
Emirates verarbeitet nur die relevanten Informationen, die sich speziell auf die COVID-19-Einreisebestimmungen des Zielortes des Passagiers beziehen. Sobald die Check-in-Formalitäten abgeschlossen sind, werden Informationen, die sich auf medizinische Unterlagen im Zusammenhang mit COVID-19 beziehen, sofort aus den Systemen der Airline gelöscht.
Die Integration kommt weniger als zwei Monate nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung zwischen Emirates und der Dubai Health Authority und ist eine völlig neue Vereinbarung zwischen einer Fluggesellschaft und einer staatlichen Gesundheitsbehörde. Die Integration macht Dubai auch zu einer der ersten Städte weltweit, die eine vollständige digitale Verifizierung der medizinischen Daten von Reisenden im Zusammenhang mit COVID-19-Tests und Impfungen implementiert.
Adel Al Redha, Chief Operating Officer bei Emirates: „Die Regierung der VAE hat uns sehr unterstützt und ist eines der führenden Länder bei der Nutzung von Technologie und digitalen Anwendungen. Diese Initiative steht im Einklang mit der Vision der Regierung und wir freuen uns, diesen Schritt innerhalb des Luftfahrtsektors zu gehen und mit der DHA bei der Verknüpfung unserer Systeme zusammenzuarbeiten, um das Kundenerlebnis durch eine effizientere, sicherere und effektivere Bearbeitung der relevanten Dokumente zu verbessern. Unsere Partnerschaft mit der Dubai Health Authority bei der Durchführung von Passagierreisen ist einzigartig und ein erster Schritt zu weiteren Initiativen, die in naher Zukunft gestartet werden. Dies ist ein Beweis für Dubais fortschrittlichen Ansatz bei der Bereitstellung innovativer digitaler Lösungen für alle Aspekte von Dienstleistungen.“
Ahmed Al Nuaimi, CEO von Joint Corporate Support Services bei der DHA: „Die Dubai Health Authority hat sich in den letzten Jahren stark für ein papierloses Gesundheitswesen eingesetzt, um den Komfort für die Patienten zu erhöhen und die Gesundheitsversorgung weiter zu verbessern. Seit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie haben wir die Nutzung der digitalen Gesundheitsversorgung eingeführt und gefördert. Die strategische Voraussicht, in die digitale Gesundheitsversorgung zu investieren, hat heute den Weg für eine solche bahnbrechende Integration geebnet. Diese Partnerschaft wird direkt dazu beitragen, die Reise einfach und bequem zu gestalten und die Validierung aller notwendigen COVID-19-Daten sicherzustellen.“
Kleitham Ali Al Shamsi, Director of IT bei der DHA, betonte, dass die strategischen Investitionen und der Fokus der DHA auf Gesundheitstechnologie nicht nur im Gesundheitssektor, sondern auch im Reisesektor erhebliche Vorteile mit sich bringen: „Diese Partnerschaft unterstreicht, dass Technologie das Potenzial hat, Fluggesellschaften sicher, bequem und effektiv dabei zu unterstützen, die verifizierten COVID-19-Testergebnisse und Impfunterlagen zu erhalten. Seit Beginn der COVID-19-Pandemie hat die DHA unermüdlich daran gearbeitet, alle Labore, die COVID-19-Testergebnisse in Dubai verarbeiten, in das Outbreak-Management-System der DHA einzubinden, und diese Integration ist heute ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung dieser einzigartigen Integration mit Emirates.“
Die Zusammenarbeit von Emirates mit der Gesundheitsbehörde von Dubai ist eine weitere Möglichkeit, Passagieren ein optimiertes Reiseerlebnis zu bieten und aktuelle Anforderungen zu erfüllen. In den kommenden Monaten wird die nächste Phase der digitalen Verifizierung, die sichere Integration von Gesundheitsdaten in den IATA-Reisepass, als eine weitere Option zur Erleichterung des Reisens für Passagiere stehen.
Passagiere, die PCR-Tests oder Impfungen außerhalb von Dubai durchgeführt haben, müssen ihre Reisedokumente beim Check-in physisch vorlegen. Einige Zielländer verlangen zudem, dass Reisende physische Dokumente bei der Einreise mit sich führen. Passagieren wird deshalb empfohlen, aktuelle Einreisebestimmungen für ihr Reiseziel hier zu überprüfen.
Die Förderhöhe pro Unternehmen kann bis zu 50.000 Euro betragen. Durchschnittlich werden gut 50 Prozent der Projektkosten durch die Förderung erstattet.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) stockt sein Investitionszuschussprogramm „Digital Jetzt“ deutlich auf: Im laufenden Jahr verdoppelt sich das Budget von 57 Millionen Euro auf 114 Millionen Euro. Um künftig noch mehr kleine und mittelständische Unternehmen bei der Digitalisierung zu unterstützen, werden die Fördermittel für „Digital Jetzt“ auf knapp 250 Millionen Euro bis 2024 ausgeweitet. Noch in diesem Jahr können so deutlich mehr Unternehmen von einer Förderung profitieren, um in digitale Technologien und digitale Kompetenzen ihrer Beschäftigten zu investieren. Das ist ein wichtiges Signal an die Unternehmen.
„Digital Jetzt“ unterstützt Unternehmen bei Digitalisierungsprojekten und leistet einen wichtigen Beitrag zur beschleunigten Digitalisierung der mittelständischen Wirtschaft. Es ist 2020 erfolgreich ergänzend zu den kleinteiligeren Länderprogrammen gestartet und wird seitdem stark nachfragt. Das Förderprogramm setzt Anreize zur Investition in digitale Technologien und die Qualifizierung von Beschäftigen. Über die geförderten Projekte schaffen sich kleine und mittlere Unternehmen Zugang zu neuen digitalen Geschäftsmodellen, um ihre Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Die Förderung wird bisher hauptsächlich von Unternehmen mit 3 bis 50 Beschäftigten und somit von der Zielgruppe mit größtem Digitalisierungsbedarf in Anspruch genommen.
Die Förderhöhe pro Unternehmen kann bis zu 50.000 Euro betragen. Durchschnittlich werden gut 50 Prozent der Projektkosten durch die Förderung erstattet. Die Fördermittel werden ausgezahlt, wenn das Vorhaben erfolgreich umgesetzt wurde und die notwendigen Mittelnachweise – zum Beispiel für den Kauf einer Software oder den Lehrgang für Beschäftigte – vorgelegt werden.
Digitale Technologien und Know-how entscheiden in der heutigen Arbeits- und Wirtschaftswelt über die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Damit der Mittelstand die wirtschaftlichen Potenziale der Digitalisierung ausschöpfen kann, unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit dem Programm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“. Das Programm bietet finanzielle Zuschüsse und soll Firmen dazu anregen, mehr in digitale Technologien sowie in die Qualifizierung ihrer Beschäftigten zu investieren.
Digitale Technologien können die Hälfte dazu beitragen, dass Deutschland bis zum Jahr 2030 seine Klimaziele erreicht. Wie die im Auftrag des Digitalverbands Bitkom erstellte Studie „Klimaeffekte der Digitalisierung“ zeigt, können die CO2-Emissionen in Deutschland durch den gezielten und beschleunigten Einsatz digitaler Lösungen in den kommenden zehn Jahren um bis zu 151 Megatonnen CO2 verringert werden.
Bitkom legt umfassende Studie zu Klimaeffekten der Digitalisierung vor
Digitale Technologien können die Hälfte zum deutschen Klimaziel beitragen
Die größten Effekte gibt es in der industriellen Fertigung, der Mobilität und im Energiesekt
Das entspricht rund einem Fünftel der heutigen CO2-Emissionen. Unter Berücksichtigung des durch digitale Geräte oder Infrastrukturen erzeugten CO2-Ausstoßes beträgt die durch Digitalisierung erreichbare CO2-Einsparung 129 Megatonnen netto. Insgesamt muss Deutschland in den kommenden zehn Jahren 262 Megatonnen CO2 einsparen. „Auch mit Blick auf den Klimawandel ist ein beschleunigter Umbau unserer Wirtschaft hin zu einer digitalen Ökonomie das Gebot der Stunde“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.
Lag Deutschlands CO2-Ausstoß 2019 noch bei 805 Megatonnen, so darf er 2030 lediglich 543 Megatonnen betragen. Für jeden einzelnen Bundesbürger bedeutet das, dass sein Pro-Kopf-Verbrauch an CO2 von 9,7 Tonnen pro Jahr 2019 auf 6,5 Tonnen im Jahr 2030 sinken muss. Rohleder: „Wir brauchen eine konsequent klimaorientierte Digitalstrategie. Mithilfe digitaler Technologien können wir enorme Mengen CO2 einsparen und gleichzeitig unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit und unsere Krisenresilienz steigern.“
Die Bitkom-Studie wurde von Umwelt- und Digitalisierungsexperten von Accenture durchgeführt. Darin werden jene sieben Anwendungsbereiche digitaler Technologien untersucht, in denen ein besonders großer CO2-Einspareffekt erzielt werden kann. Es handelt sich dabei um die industrielle Fertigung, Mobilität, Energie, Gebäude, Arbeit & Business, Landwirtschaft sowie Gesundheit. Zugleich wird auch der CO2-Ausstoß untersucht, der von den digitalen Technologien selbst ausgeht. So verursachen insbesondere Herstellung und Betrieb von Endgeräten wie Bildschirmen, Computern oder Tablets, aber auch der Betrieb der Netzinfrastruktur und der Rechenzentren mittelbar CO2-Emissionen. Schreitet die Digitalisierung in einem moderaten Tempo fort, werden hierdurch im Jahr 2030 rund 16 Megatonnen CO2 jährlich ausgestoßen. Bei einer beschleunigten Digitalisierung sind es 22 Megatonnen. Insgesamt, so das Fazit der Studie, ist das CO2-Einsparpotenzial der hier betrachteten digitalen Technologien mehr als sechs Mal höher als ihr eigener Ausstoß.
Entscheidend sei laut Bitkom, wie konsequent die Digitalisierung bis 2030 vorangetrieben werde. So beziffert die Studie das CO2-Einsparpotenzial bei einer eher moderaten Entwicklung der Digitalisierung, wie sie aktuell in Deutschland stattfindet, auf rund 102 Megatonnen bis zum Jahr 2030. Das entspricht 39 Prozent der notwendigen CO2-Einsparungen. Unter Berücksichtigung jenes CO2-Ausstoßes, der durch Produktion und Betrieb digitaler Technologien verursacht wird, liegt der Netto-Effekt in diesem Szenario bei 86 Megatonnen, was 33 Prozent der notwendigen Einsparungen entspricht. Mit einer beschleunigten und gezielten Digitalisierung ist die CO2-Reduktion mit den genannten 151 Megatonnen deutlich größer und beträgt 58 Prozent der notwendigen Einsparungen (netto: 129 MT CO2 bzw. 49 Prozent der Einsparungen).
Die Ergebnisse der Studie im Überblick:
Energie: Im Energiesektor lassen sich bis zu 23 Megatonnen CO2 bei einer beschleunigten Digitalisierung und 19 Megatonnen CO2 bei einer moderaten Digitalisierung bis 2030 einsparen. Maßgebliche Technologie sind hier zum einen Smart Grids, also intelligente Stromnetze, in denen Stromerzeugung und -verbrauch präzise gesteuert werden können. Daten und Elektrizität fließen in Smart Grids nicht nur vom Erzeuger zum Nutzer, sondern auch wieder zurück. So können Netzlasten besser gesteuert werden. Zum anderen geht es um eine digital gesteuerte, effiziente Produktion erneuerbarer Energien. Digitale Technologien wie etwa Künstliche Intelligenz und Big Data können den Zustand von Anlagen zur Produktion erneuerbarer Energien in Echtzeit überwachen und analysieren, um u.a. Ausfällen durch vorausschauende Wartung vorzubeugen und die Auslastung der Anlagen zu erhöhen. „Smart Grids sind die Grundlage der Energiewende. Unsere Stromnetze müssen zwingend zu Smart Grids umgebaut werden, um den Energieverbrauch zu senken und Stromerzeuger und -verbraucher näher zueinander zu bringen“, betont Bitkom-Hauptgeschäftsführer Rohleder.
Landwirtschaft: Die Herstellung von Düngemitteln braucht große Mengen Energie. Ein großer Teil des Düngers erreicht nicht die Pflanzen auf dem Feld, sondern landet auf unbepflanzten Stellen oder wird ausgespült und belastet das Grundwasser. Mithilfe digitaler Applikatoren und einer exakten Analyse des Bodens kann diese Belastung drastisch reduziert werden, indem Düngemittel präzise und punktgenau an den Pflanzen aufgebracht werden. Bis zu 16 Prozent der durch Bodenbewirtschaftung verursachten CO2-Emissionen können im Jahr 2030 im Szenario einer beschleunigten Digitalisierung durch den Einsatz von intelligenten Bodenmanagementsystemen eingespart werden. Ein großer Effekt kann auch in der Nutztierhaltung erreicht werden. So können etwa digitale Tierhaltungssysteme die Körpertemperatur zur Frühdiagnose von Krankheiten und Verhaltensänderungen überwachen, zudem lassen sich Methanemissionen reduzieren. Bis zu 9 Prozent der CO2-Emissionen aufgrund der Nutztierhaltung können durch den Einsatz von Präzisionsfütterung und Tierüberwachungssystemen bis zum Jahr 2030 eingespart werden. Insgesamt lassen sich durch den Einsatz digitaler Technologien in der Landwirtschaft bis zu 7 Megatonnen CO2 bei einer beschleunigten und bis zu 4 Megatonnen CO2 bei einer moderaten Digitalisierung einsparen.
Gesundheit: In der Corona-Pandemie hat die Nutzung von Video-Sprechstunden deutlich zugenommen. Das reduziert nicht nur die Gefahr einer Ansteckung im Wartezimmer, es entfallen auch Fahrtwege zum Arzt oder Therapeuten. Zugleich wurden erst kürzlich so genannte digitale Gesundheitsanwendungen als Medizinprodukt zugelassen, also Apps auf Rezept. Viele von ihnen können Besuche in medizinischen Einrichtungen ersetzen. Durch solche und anderen Anwendungen aus dem Bereich E-Health können bis zu 0,4 Megatonnen CO2 im Szenario einer beschleunigten Digitalisierung und bis zu 0,3 Megatonnen CO2 bei einer moderaten Digitalisierung bis 2030 eingespart werden. Allein die Einführung der elektronischen Patientenakte spart 6.000 Tonnen CO2 p.a. ein.
Industrielle Fertigung: Im Bereich der industriellen Fertigung entfalten digitale Technologien das größte CO2-Einsparpotenzial unter den betrachteten Anwendungsbereichen: Bis zu 61 Megatonnen CO2 können bei einer beschleunigten Digitalisierung bis 2030 eingespart werden – und 35 Megatonnen bei einem moderaten Digitalisierungstempo. Maßgebliche Technologie ist zum einen die Automatisierung in der Produktion, bei der Anlagen und Maschinen, Werkstücke und ihre Bauteile miteinander vernetzt sind und Prozesse selbstständig unter möglichst geringem Material- und Energieeinsatz ablaufen. Zum anderen sorgt der sogenannte Digitale Zwilling für deutliche CO2-Einsparungen: Diese virtuellen Abbilder von kompletten Produktions- und Betriebszyklen machen es möglich, dass Verfahren zunächst am digitalen statt am realen Objekt getestet werden – so können massiv Material, Energie und Ressourcen gespart werden.
Mobilität: Bis zu 28 Megatonnen CO2 bei einer beschleunigten Digitalisierung und 17 Megatonnen CO2 bei einer moderaten Digitalisierung lassen sich bis 2030 in diesem Bereich einsparen. Bedeutender Hebel ist hier zum einen eine intelligente Verkehrssteuerung, bei der etwa Sensoren an der Straße oder GPS-Systeme in Autos Daten liefern, mit denen Ampeln geschaltet, Verkehrsströme umgeleitet oder öffentliche Transportmittel gestärkt werden können. Zum anderen liegen große Potenziale in einer smarten Logistik, die Leerfahrten vermeidet und Frachtrouten optimiert. Auch die Sharing Mobility, die nicht nur Car-Sharing, sondern auch Ride-Sharing umfasst, bei dem sich mehrere Fahrgäste mit ähnlicher Zielrichtung ein Fahrzeug teilen, kann für eine effizientere und ressourcenschonendere Mobilität sorgen.
Gebäude: Ein Zuhause, das die Heizkörper automatisch herunterstellt, wenn ein Fenster geöffnet wird oder das Licht löscht, wenn die Bewohner zur Arbeit gehen: Smart-Home-Technologien helfen schon heute vielen Menschen dabei, Energie einzusparen. Auch in großen Büro- und Geschäftskomplexen werden digitale Lösungen eingesetzt, die Heizung, Lüftung oder Klimatisierung je nach Wetterverhältnissen oder Anzahl der anwesenden Angestellten automatisch regeln. Smart Homes und intelligente, vernetzte Gebäude können bei einer moderaten Verbreitung der entsprechenden Technologien bis 2030 rund 16 Megatonnen CO2 einsparen. Bis zu 19 Megatonnen sind es, wenn die Verbreitung smarter Technologien schneller vorangetrieben wird.
Arbeit und Business: Zuhause arbeiten statt ins Büro pendeln: Jeder Tag im Homeoffice kann einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz leisten. 2019 haben erst 12 Prozent der Berufstätigen in Deutschland im Schnitt zwei Tage pro Woche im Homeoffice gearbeitet. Bei einer moderaten Entwicklung erreicht dieser Wert im Jahr 2030 48 Prozent – und 55 Prozent bei einer beschleunigten Digitalisierung der Büroarbeit. Auch der Ersatz von Geschäftsreisen durch Videokonferenzen sowie eine Reduktion von Büroflächen fallen ins Gewicht. Zwischen 10 und 12 Megatonnen CO2 könnten so bis 2030 eingespart werden.
„Eine konsequente Digitalisierung ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Klimapolitik“, bilanziert Rohleder. Kleine und mittlere Unternehmen müssten durch eine Neuauflage des Programms „digital jetzt“ bei Investitionen in digitale Technologien unterstützt werden. „Das zahlt nicht nur auf die Nachhaltigkeit ein, sondern macht die Unternehmen auch zukunfts- und wettbewerbsfähig“, betont Rohleder. „Wir brauchen Förderprogramme auch für die Verbraucher, damit sie ihr Zuhause mit einer intelligenten Energiesteuerung ausstatten können.“ Aber auch die Entscheidungsträger in Unternehmen seien gefragt. So sollten alle Unternehmen auch nach der Corona-Pandemie Dienstreisen durch Webkonferenzen weitgehend ersetzen und ihren Mitarbeitern möglichst umfassend Homeoffice ermöglichen. Rohleder: „Digitaler Klimaschutz ist eine riesige Chance für die deutsche Wirtschaft.“
Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Studie, die im Auftrag des Digitalverbands Bitkom von Accenture durchgeführt wurde. Ein erster Teil mit den vier Bereichen industrielle Fertigung, Mobilität, Gebäude und Arbeit & Business wurde im November 2020 anlässlich des Digitalgipfels der Bundesregierung vorgestellt.
Juliana Holterhaus, Senior XM Consultant – Digital Customer Experience bei Qualtrics
Die Pandemie stellt Unternehmen auf der ganzen Welt vor ungeahnte Herausforderungen. Ihre Reaktionen haben eines gemeinsam: Alle setzen vermehrt auf digitale Technologien.
Angesichts der veränderten Bedingungen müssen nahezu alle Organisationen, unabhängig von der Branche, ihre digitalen Kapazitäten hochfahren. Hier einige Beispiele:
Virtuelle Events: Mit seinem Digital Summit hat Adobe auf ein hundertprozentig digitales Konzept umgestellt – oder wie es das Unternehmen ausdrückt: „Die Digital-Experience-Konferenz wurde digitalisiert“. Auch Google wandelte seine dreitägige, kostenpflichtige Konferenz in eine „globale, kostenlose und mehrtägige Digital-first-Veranstaltung“ um, auf der für Next ‘20 ausgearbeitete Inhalte präsentiert wurden. Aus Cloud Next ‘20 wurde somit „Digital Connect“.
Lebensmittel auf Bestellung: Um den Kontakt zu anderen Menschen auf ein Minimum zu beschränken, zogen es viele Bürger vor, ihre Einkäufe online zu erledigen. Neue und etablierte Anbieter bemühten sich deshalb, ihr Liefer- und Takeaway-Angebot zu erweitern, um einen Marktanteil zu ergattern. Hierbei spielt die Optimierung der digitalen Kanäle für ein gelungenes Einkaufserlebnis eine wichtige Rolle – vom Einstieg bis zum finalen Bezahlvorgang.
Telemedizin: Nach Auskunft von Gesundheitsbehörden und medizinischen Verbänden ist die Akzeptanz gegenüber telemedizinischen Leistungen und die entsprechende Nachfrage von Patienten, Ärzten und Therapeuten deutlich gestiegen.
Der starke Trend zu digitalen Angeboten ist kein vorübergehendes Phänomen. Schon vor der Pandemie bemühten sich die meisten Unternehmen, ihr vorhandenes Transformationspotenzial in allen Bereichen zu aktivieren – vom Lieferanten über den Mitarbeiter bis hin zum Kunden. Diese Entwicklung ist durch Corona lediglich beschleunigt worden. Doch eines lässt sich mit Sicherheit sagen: Die digitale Experience wird in unserem Leben nach der Krise wichtiger sein als je zuvor.
Fünf Faktoren, die für den Erfolg von digitalem Experience Management entscheidend sind
Je stärker eine Organisation ihre digitale Transformation vorantreibt, desto mehr muss sie auch in ihre Experience-Management-Aktivitäten (XM) investieren. Warum? Weil der Erfolg jedes digitalen XM-Projekts davon abhängt, inwieweit es den Bedürfnissen der Zielgruppe gerecht wird. Nur darum geht es: Experience Management ist eine Disziplin, in der Unternehmen kontinuierlich dazulernen, ihre Erkenntnisse weitergeben und sich rasch anpassen. Sie erfahren, wie Menschen denken und fühlen, leiten diese Informationen zur richtigen Zeit in der passenden Form an die zuständigen Mitarbeiter weiter und handeln entsprechend der wachsenden Menge verwertbarer Insights.
Bei der Analyse der XM-Aktivitäten vieler verschiedener Firmen in den unterschiedlichsten digitalen Entwicklungsstadien kristallisierten sich Praktiken heraus, die eine digitale Transformation beschleunigen.
Im Folgenden finden Sie fünf Tipps und Beispiele, die Ihnen als XM-Profi dabei helfen, in puncto digitale Transformation in Ihrem Unternehmen Fahrt aufzunehmen:
1. Best Practice –> Feedback rund um die Uhr
Wer mit Kunden, Mitarbeitern und Partnern ins Gespräch kommen und differenzierte Rückmeldungen erhalten möchte, der muss stets eine digitale „Tür“ offen halten. Jeder sollte Gelegenheit haben, seine Meinung kundzutun – wie und wann es ihm passt. Der leichte Zugang zu Feedback-Optionen auf Websites, Apps, Chatbots, Intranets und Partner-Extranets liefert Ihnen Informationen, nach denen Sie vielleicht nie gezielt gefragt hätten.
Beispiel: Ein großes amerikanisches Rundfunkunternehmen platzierte auf jede seiner Webseiten einen Feedback-Button. Die Rückmeldungen, die auf diesem Weg eingingen, waren der Grund für eine vorübergehende Änderung der Kündigungsbestimmungen. Damit reagierte der Sender auf die Bedürfnisse und Sorgen seiner Kunden.
2. Best Practice –> Behavioral Targeting
In der Regel werden bei allen Nutzern die gleichen Meldungen und Feedback-Aufforderungen angezeigt. Das mag früher, als es nur wenige verwertbare Informationen gab, sinnvoll gewesen sein. Heute aber liefert die digitale Welt eine immense Menge interessanter Kontextdaten zur „digitalen Reise“ von Kunden, Mitarbeitern oder Partnern. Aus ihnen lassen sich sehr viel häufiger konkrete Maßnahmen ableiten. Ermitteln Sie deshalb, was Sie an wichtigen Punkten dieses Prozesses von den verschiedenen Gruppen erfahren möchten. Denn verhaltensbasiertes Feedback-Aufforderungen sind unter Umständen viel relevanter für Website- oder App-Nutzer und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass diese sich äußern.
Beispiel: Ein internationales Modeunternehmen stellte fest, dass viele Kunden den Kaufprozess an einem bestimmten Punkt abbrachen. Um den Grund zu erfahren, blendete es gleich nach dem Abbruch eine verhaltensbasierte Feedback-Aufforderung ein. Es zeigte sich, dass ein Bug im CAPTCHA-Code, der während des Prozesses eingegeben werden musste, dafür verantwortlich war. Mit einer sehr kurzen, verhaltensbasierten Befragung konnte also der Übeltäter – ein technischer Fehler – dingfest gemacht werden. Als die Ursache feststand, wurde das Problem innerhalb weniger Minuten behoben. Das rettete dem Modehändler Umsätze in Millionenhöhe.
3. Best Practice –> Automatisierte Intelligenz
Insights haben heutzutage eine kurze Halbwertszeit. Arbeiten Sie deshalb mit einem System, das flexibel und datenbasiert auf die aktuelle Marktdynamik reagiert. Analysen sollten angesichts der Flut der erzeugten digitalen Daten automatisiert werden und eine prädiktive Funktion haben. Gleichzeitig sollten sie Hinweise darauf liefern, welche Maßnahmen- und Ressourcenbereiche Priorität haben. Nutzen Sie die Kundeninformationen aus digitalen Kanälen, um Produktinnovation und Experience-Optimierung voranzutreiben, und handeln Sie schnell: Stellen Sie sicher, dass Ihre Mitarbeiter fast zeitgleich Zugang zu Ihren Erkenntnissen haben.
Best Practise – Beispiel: Die Warenkorb-Abbruchrate eines US-amerikanisches Telekommunikationsunternehmens betrug bei neuen wie bei langjährigen Kunden stattliche 58 Prozent. Der dadurch entgangene Umsatz wurde auf 33 Millionen Dollar geschätzt. Als Gegenmaßnahme setzte das Unternehmen ein digitales CX-Programm auf. Dieses ermöglichte die Identifizierung der zehn wichtigsten operativen und Experience-bezogenen Variablen, mit denen sich potenzielle Warenkorbabbrüche fast zu hundert Prozent voraussagen ließen. Auf diese Weise konnten Kunden mit einem hohem Absprungrisiko in Echtzeit ermittelt und zum Abschluss ermutigt werden. Durch gezielte, sofortige Interventionen und Optimierungen senkte das Unternehmen seine Abbruchrate von 58 Prozent auf 36 Prozent – was sich mit einer Umsatzsteigerung von geschätzten sieben Millionen Dollar bemerkbar machte.
Daten ohne Insights haben keine Aussagekraft, und diese Erkenntnisse haben keinen Sinn, wenn keine Taten folgen. Schaffen Sie deshalb ein Handlungssystem, das Ihren Mitarbeitern die Informationen für sofortige, sinnvolle Maßnahmen an die Hand gibt. Beschränken Sie sich nicht darauf, die Ergebnisse digitaler CX-Aktivitäten zu tracken, wie das in vielen Unternehmen der Fall ist. Erfolgreicher sind Sie, wenn Sie ihre digitalen Insights mit speziellen Workflows verbinden, um die gesammelten Erkenntnisse in die Realität umzusetzen.
Beispiel: Ein großes Einzelhandelsunternehmen in den USA stellte fest, dass die Kunden oftmals Schwierigkeiten hatten, in dem riesigen Sortiment bestimmte Artikel zu finden. Deshalb stellte es ihnen die Möglichkeit zur Verfügung, schon beim Absuchen der Ladenregale Feedback über eine In-store-App abzugeben. Bei bestimmten negativen Rückmeldungen oder speziellen Schlüsselwörtern bekam ein Mitarbeiter vor Ort automatisch eine Warnmeldung via Slack und konnte dem Kunden gleich Beistand leisten.
5. Best Practice –> Journey-zentrierte Analyse
Heute nehmen die Verbraucher über viele verschiedene Kanäle Kontakt zu ihren Anbietern auf (Stichwort: Omnichannel-Experience). Das erfordert eine einheitliche Sicht auf den Kunden, die über einzelne Touchpoints hinausgeht. Um unter diesen Umständen Erfolg zu haben, benötigen Sie ein zentrales System, das die gesammelten operativen Daten und Experience-Daten über alle Touchpoints hinweg miteinander kombiniert und verwaltet. Nur so lassen sich differenzierte Kundenprofile erstellen, die Insights zur gesamten Customer Journey liefern. Diese Daten helfen Ihnen, die Momente zu ermitteln, die für den Kunden entscheidend sind. Sie unterstützen Sie dabei, Ihre Maßnahmen zur Experience-Optimierung anhand von Schlüsselkennzahlen wie Wiederholungskäufe und Abwanderungsraten zu priorisieren.
Beispiel: Ein britisches Einzelhandelsunternehmen hatte viele Warenkorbabbrüche und unvollständige Bestellvorgänge zu verzeichnen. Es hatte Probleme innerhalb der App, im Kundenservice und bei den Kundenanfragen. Wie meist im Online-Einzelhandel wechselten die Kunden während ihrer Customer Journey regelmäßig zwischen verschiedenen Geräten hin und her. Mithilfe kurzer Befragungen über Desktop- und mobile Endgeräte konnte das Unternehmen die Ursachen klären und ein reibungsloseres Online-Erlebnis umsetzen. Während sich das Online-Team auf die Optimierung der User Experience konzentrierte, lieferte das gesammelte Feedback weitere Hinweise auf potenzielle Verbesserungen bei Produkten und Services. Indem der Händler operative Daten mit Experience-Daten verknüpfte, konnte er detaillierte Kundenprofile erstellen, die Customer Journey tracken und differenziertere Umfragen durchführen.
Einige Gedanken zum Abschluss
Ein altes Sprichwort besagt: „Not macht erfinderisch.“ Vor dem Hintergrund von COVID-19 müsste es allerdings heißen: „Not macht den Wandel“ – im Sinne des digitalen Wandels.
Wir reden seit Jahren über die digitale Transformation. Jetzt sind die Vorteile eines „Digital-first“-Unternehmens offensichtlich: Die Nachfrage nach digitalen Lösungen entwickelte sich sehr viel schneller als erwartet, und das in einem extrem kurzen Zeitraum. Leider verstanden viele Unternehmen unter digitalem Wandel bislang lediglich die Modernisierung ihres IT-Stacks oder die Entwicklung einer mobilen App. Diese Schritte sind zwar notwendig, doch es geht um mehr: Es geht darum, einen Mehrwert für die Kunden zu schaffen und ein stärkeres Umsatzwachstum zu generieren.
Insbesondere in unsicheren Zeiten sollten Sie den Kunden dort abholen, wo er ist und wo er sein möchte. Denn auf einem turbulenten Markt mit intensivem Wettbewerb bleibt die Experience auch weiterhin eines der bleibenden, langfristigen Differenzierungsmerkmale. Halten Sie sich deshalb an die beschriebenen fünf XM-Praktiken, um die digitale Transformation zu ermöglichen und zu beschleunigen.
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Über die Autoren Juliana Holterhaus, Senior XM Consultant – Digital Customer Experience bei Qualtrics
Juliana Holterhaus gehört seit Januar 2016 dem XM Scientist Team bei Qualtrics an. Sie blickt auf langjährige Erfahrungen im Bereich digitale Strategien und in der Marktforschung für digitale Experience zurück. Neben ihrer Tätigkeit für Qualtrics ist Juliana Holterhaus Mitglied des Board of Directors am Marketing Research International Institute (MRII), in das sie für einen Zeitraum von zwei Jahren gewählt wurde. Vor ihrem Wechsel zu Qualtrics hatte Juliana Holterhaus die Position des Head of Strategic Alliances bei YouEye inne, wo sie sich der Quantifizierung videobasierter „Voice of the Customer“-Daten widmete. Darüber hinaus arbeitete sie als General Manager der globalen Marktforschungsabteilung von Lumi fünf Jahre lang im Bereich Mobile Technologien. Juliana Holterhaus absolvierte ein Bachelor-Studium am Amherst College, das sie mit Auszeichnung abschloss, sowie ein Master-Studium an der Columbia University. Hier promovierte sie auch in Psychologie und Decision Sciences.
Digitale Transformation – Umfassendes Geschäftsprozess-Know-how und enge Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern zeichnen SAP aus. Auch heute beweist der Walldorfer Konzern wieder, dass er genau das bietet, was Unternehmen benötigen, um dem Wettbewerb den entscheidenden Schritt voraus zu sein und ein einzigartiges Erlebnis für Kunden zu schaffen.
Digitale Transformation – Mit neuen SAP HANA Cloud Services bringt SAP die Leistungsfähigkeit von SAP HANA in die Cloud. So entsteht ein zentraler Zugang zu Daten jeder Größe, der Unternehmen hilft, die Herausforderungen verteilter Datenlandschaften zu bewältigen. Durch die Kombination der In-Memory-Technologie von SAP HANA mit der Virtualisierung von Daten wird das Datenmanagement für alle Anwender einfacher und flexibler. Dank einer Data-Lake-Speicherebene ist es möglich, unbegrenzte Mengen an Daten, die von SAP HANA verwaltetet werden, zu speichern. Auch Kunden der On-Premise-Version von SAP HANA sollen von den neuen Cloud-Services profitieren. Bei Bedarf können Sie ganz flexibel Kapazität hinzufügen.
Digitale Transformation – Zugleich entwickelt sich die SAP Cloud Platform weiter zu einer Technologieplattform, mit der Kunden SAP-Anwendungen auf einfache Weise integrieren und mit unterschiedlichen Funktionen ergänzen können. SAP und SAP-Partner reichern die Plattform an, indem sie ihr großes Fachwissen einbringen und bündeln.
Mit SAP HANA Cloud Services und der SAP Cloud Platform erhalten Kunden Zugang zu allen SAP- und Nicht-SAP-Anwendungsdaten. Auf diese Weise lässt sich die Dublettenquote senken und es entsteht ein zentraler Zugriffspunkt für Sicherheit und Governance. So haben Entscheidungsträger Zugriff auf umfassende, vollständige Echtzeitdaten und können sich darauf verlassen, dass die Daten bestens geschützt sind. Außerdem können sie ganz einfach komplexe Analysen durchführen sowie maschinelles Lernen und andere Techniken für Geschäftsprozesse nutzen, um Geschäftsmöglichkeiten zu erkennen.
Neue intelligente Lösungen für SAP HANA und SAP Cloud Platform
Zu den neuen Produkten, Services und Initiativen, die im Rahmen des Angebots SAP HANA Cloud Services zur Verfügung stehen sollen, zählen:
SAP Data Warehouse Cloud ist die erste geplante Lösung des Portfolios SAP HANA Cloud Services. Sie vereint Daten aus unterschiedlichen Quellen in einer Lösung und gewährleistet gleichzeitig, dass der Datenbestand eines Unternehmens geschützt, vertrauenswürdig und semantisch reichhaltig ist. Die Anwender können rasch auf die gesamte Datenlandschaft zugreifen und von den Inhalten profitieren, die für ihren Geschäftsbereich relevant sind. Sie profitieren dabei von einem flexiblen Preismodell, das sich am Verbrauch orientiert. Interessierte Kunden sind eingeladen, sich hier für das Beta-Programm zu bewerben. Für weitere Informationen lesen Sie bitte den Blog „Data to Value: Updates on SAP HANA and SAP Analytics Cloud“ von Gerrit Kazmaier, Senior Vice President, SAP HANA and Analytics, SAP.
SAP und OpenTextbauen ihre Partnerschaft aus, um die SAP Cloud Platform mit unstrukturierten Inhalten für das intelligente Unternehmen zu erweitern. Geplant ist die Bereitstellung einer Software-as-a-Service-Lösung zur Dokumentenverwaltung auf der SAP Cloud Platform mit zukünftiger Integration in SAP S/4HANA Cloud und andere Anwendungen für das intelligente Unternehmen. Die Services sollen Kunden helfen, den Datenfluss aller Arten von Informationen zu verbessern und während des gesamten Geschäftsprozesses zusammenzuarbeiten, um Datenschutzauflagen einzuhalten und die Produktivität zu steigern. Für weitere Informationen lesen Sie bitte den Blog „SAP Cloud Platform: The Business Technology Platform“von Gunther Rothermel, Senior Vice President, SAP Cloud Platform, SAP.
Digitalisierung kommt in den deutschen Unternehmen an
Unternehmen stellen steigenden Wettbewerbsdruck fest und passen Produkte und Dienstleistungen an
Großer Nachholbedarf beim Einsatz neuer Technologien
Die Digitalisierung kommt in aller Breite in der Wirtschaft an. Deutlich mehr Unternehmen stellen einen steigenden Wettbewerbsdruck durch die Digitalisierung fest und passen Produkte und Dienstleistungen an. So sagen zwei Drittel (65 Prozent) der Unternehmen ab 20 Mitarbeiter aus allen Branchen, dass IT- und Internet-Unternehmen in ihren Markt drängen, im vergangenen Jahr waren es erst 57 Prozent. Aber auch Unternehmen anderer Branchen werden durch die Digitalisierung plötzlich zu direkten Wettbewerbern – das erleben 60 Prozent der Unternehmen (2018: 53 Prozent). Und 42 Prozent räumen ein, dass ihnen Wettbewerber aus der eigenen Branche, die frühzeitig auf Digitalisierung gesetzt haben, nun voraus sind (2018: 37 Prozent). Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 606 Unternehmen aller Branchen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, die heute im Rahmen des Technologie-Festivals hub.berlin vorgestellt wurde. Die Unternehmen reagieren auf diese neuen Wettbewerbsbedingungen immer stärker mit einer Veränderung ihres Angebots. So passen rund drei Viertel (72 Prozent) bestehende Produkte und Dienstleistungen an, vor einem Jahr waren es erst 63 Prozent. Erstmals sagt mehr als die Hälfte (53 Prozent, 2018: 48 Prozent), dass sie in Folge der Digitalisierung völlig neue Produkte und Dienstleistungen anbieten – und mit 45 Prozent (2018: 37 Prozent) nehmen auch sehr viel mehr Unternehmen aus diesem Grund Produkte und Dienstleistungen vom Markt. „Digitalisierung erzeugt mehr Wettbewerb und dieser Wettbewerb führt zu mehr Innovationen“, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg.
Nur jedes fünfte Unternehmen investiert in digitale Geschäftsmodelle
Allerdings geben aktuell gerade einmal 15 Prozent aller Unternehmen an, dass sie einen Digital-Verantwortlichen wie einen Chief Digital Officer (CDO) oder Leiter Digitalisierung eingesetzt haben. Und jedes vierte Unternehmen (26 Prozent) verfolgt keinerlei Strategie zur Bewältigung des digitalen Wandels. Über eine zentrale unternehmensweite Digitalstrategie verfügt gerade einmal jedes dritte Unternehmen (33 Prozent). Und nur jedes fünfte Unternehmen (22 Prozent) will im laufenden Jahr gezielt in die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle investieren. Rund jedes Zweite (54 Prozent) hat dies in der Vergangenheit getan, stellt aber in diesem Jahr dafür keine Ressourcen bereit. Und ebenfalls jedes fünfte Unternehmen (21 Prozent) hat bislang noch nie in digitale Geschäftsmodelle investiert. „Keine personelle Verantwortung, keine Zeit, kein Geld – so macht man keine Digitalisierungsstrategie“, mahnte Berg. „Damit die Weltmarktführer von heute auch in Zukunft an der globalen Spitze stehen, müssen sie jetzt in die Geschäftsmodelle von morgen investieren. Und das Geschäft von morgen ist ausschließlich digital.“
Im Retailtech Hub werden neue Technologien und digitale Geschäftsmodelle getestet und auf den Markt gebracht
Die Partnerschaft unterstreicht das Engagement von Wirecard, die Zukunft des digitalen Handels mitzugestalten – Digitale Transformation
Digitale Transfromation – Wirecard, der global führende Innovationstreiber für digitale Finanztechnologie, geht eine Partnerschaft mit Retailtech Hub ein, einer digitalen Innovationsplattform, die von MediaMarktSaturn und dem globalen Startup-Ökosystem Plug and Play initiiert wurde. Retailtech Hub verknüpft Start-ups, Einzelhändler, bekannte Marken, Lieferanten und Investoren mit dem Ziel, zukunftsweisende Innovationen im Bereich Retail-Technologie voranzutreiben. Digitale Transfromation – Zu den Handelspartnern gehören unter anderem Marktführer wie Lidl und s.Oliver.
Digitale Transfromation – Retailtech Hub wurde 2017 gegründet und konzentriert sich darauf, innovative Ideen zu identifizieren und diese über Pilotprojekte in die Welt des Handels zu übertragen. Die Mission ist es, einen offenen Erfahrungsaustausch zwischen Unternehmenspartnern zu ermöglichen und Start-ups in einem Mentoring-Programm zu begleiten, um deren Entwicklung und Wachstum voranzutreiben. Im Mittelpunkt der Initiative stehen alle Themen entlang der Wertschöpfungskette von Handel und Einzelhandel.
Im Mittelpunkt der Kooperation steht die digitale Transformation im globalen Handel. Über Partnerschaften und Kooperationen sorgt Retailtech Hub dafür, dass Händler sowie ihre Partner ihre Kernstrategien für die Herausforderungen des digitalen Wandels optimieren. Dabei nehmen Payment- und Finanzprodukte sowie auf Zahlungsströmen basierende Datenauswertungen eine zentrale Rolle ein.
„Eines unserer Kernziele bei Wirecard ist es, Innovationen zu fördern und die Zukunft des Handels rund um Finanztransaktionen zu gestalten. Die Zusammenarbeit mit MediaMarktSaturn und Plug and Play bietet uns spannende Ansätze, um neue Geschäftsmodelle zu etablieren und innovative Technologien weiterzuentwickeln. Zielsetzung ist es, dabei immer für Wachstums-Impulse im weltweiten Portfolio der Wirecard-Plattform zu sorgen“, sagt Jörn Leogrande, EVP Wirecard Labs.
Digitale Transfromation – „In einer Zeit, in der der Zahlungsverkehr für Kunden eine so wichtige Rolle spielt, freuen wir uns, Wirecard als neuen Partner begrüßen zu dürfen. Unser Ziel ist es, die Welt des Handels mit den besten Start-ups und digital affinen Unternehmen zu verändern. Als globaler Innovationsführer für digitale Finanztechnologie passt Wirecard perfekt zu uns. Wir sind gespannt, wie Wirecard spannenden neuen Unternehmen und Technologien mit Rat und Tat zur Seite stehen wird“, ergänzt Thorsten Marquardt, Managing Director des Retailtech Hubs.
Im vierten Quartal 2018 waren über 50 Prozent mehr IT-Stellen ausgeschrieben als im Vorjahreszeitraum
Digitale Transformation – WBS GRUPPE analysiert mehr als 2,5 Millionen Stellenausschreibungen in Deutschland. Softwareentwickler sind auf dem Arbeitsmarkt am gefragtesten. Der Mangel an IT-Fachkräften in Deutschland verschärft sich. Während im vierten Quartal 2017 rund 119.000 Stellen für diese Berufsgruppe ausgeschrieben waren, stieg die Anzahl an Jobinseraten ein Jahr später im letzten Quartal 2018 auf 182.172 an. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse von rund 2,55 Millionen Stellenausschreibungen durch den privaten Bildungsanbieter, die WBS GRUPPE (www.wbs-gruppe.de).
Softwareentwickler werden besonders stark gesucht Besonders gefragt sind demnach Softwareentwickler. Rund 27 Prozent aller IT-Stellenausschreibungen richtet sich an diese Zielgruppe. Auch Support-Mitarbeiter (13,6 Prozent) und IT-Administratoren (12,9 Prozent) haben aktuell sehr gute Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt.
Digitale Transformation – Insgesamt machen IT-Stellenausschreibungen bundesweit einen Anteil von rund 7,3 Prozent an allen Jobinseraten aus. Überdurchschnittlich viele IT-Kräfte werden vor allem in Hamburg (10,3 Prozent), Baden-Württemberg (10,1 Prozent), Hessen (9,7 Prozent), Bayern (9,2 Prozent) und Berlin (8,4 Prozent) gesucht.
Diese IT-Skills sind am gefragtesten Während der IT-Fachkräftemangel für Arbeitgeber eine große Herausforderung darstellt, bietet er Arbeitnehmern und Jobsuchenden neue Möglichkeiten, sich umzuorientieren. Zu den gefragtesten IT-Fähigkeiten auf dem deutschen Arbeitsmarkt zählen aktuell die Programmiersprache Java, Kenntnisse im Bereich Web und Internet sowie fortgeschrittene Maschinensteuerungs-Fähigkeiten.
Joachim Giese, Vorstand der WBS GRUPPE, kommentiert die Analyse: „Durch die Digitalisierung stehen wir vor der größten Transformation der Arbeitswelt. So werden laut Münchener ifo Institut für Wirtschaftsforschung bis 2035 1,5 Millionen Stellen durch die Digitalisierung wegfallen und etwa genauso viele neue Stellen entstehen. Viel wichtiger aber ist meiner Einschätzung nach, dass sich im gleichen Zeitraum jede zweite Stelle grundlegend verändern wird und mit den derzeitigen Kenntnissen nicht mehr ausgeübt werden kann. Aktuell spüren wir diese Auswirkungen bereits. So werden laufend Prozesse verändert und immer stärker automatisiert, wodurch der IT-Fachkräftemangel stetig zunimmt. Um dem entgegenzuwirken, müssen wir deutsche Arbeitnehmer stärker fördern und durch Umschulungen sowie Fort- und Weiterbildungen laufend auf die Gegebenheiten der neuen Arbeitswelt vorbereiten. Nur so kann der Wirtschaftsstandort Deutschland langfristig konkurrenzfähig bleiben.“
Unter DIESEM LINK steht die komplette Studie zum Abruf zur Verfügung.
Digitales Banking ist für 63 Prozent der KMU in den letzten 5 Jahren wichtiger geworden
Steuererleichterungen fordern 74 Prozent
Telebanking Pro ist das neue digitale Ökosystem für Unternehmen
Digitale Transformation – Durch die heimischen KMU funktioniert die österreichische Wirtschaft unverändert gut. Laut des Mittelstandsberichts 2018 des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort gehören rund 328.900 Unternehmen den kleinen und mittleren Betrieben an. Das sind beachtliche 99,6 Prozent aller Unternehmen, die Arbeitsplätze für 2 Millionen Beschäftigte bieten, von den insgesamt 3,74 Millionen Beschäftigten in Österreich. Österreichische KMU erzielen darüber hinaus mehr als 60 Prozent der Erlöse sowie der Wertschöpfung der heimischen Wirtschaft. 65 Prozent aller Lehrlinge in Österreich sind in KMU beschäftigt und insgesamt erwirtschaften sie einen Umsatz von 455 Milliarden Euro. Stefan Dörfler, CEO der Erste Bank Oesterreich: „Diese Zahlen zeigen sehr beeindruckend, dass die klein- und mittelständischen Unternehmen in Österreich ein ganz zentraler Motor unseres Landes sind.“
Digitalisierung schreitet voran
Digitale Transformation – Digitalisierung ist für 70 Prozent der KMU ein wichtiges Thema. Für 89 Prozent der Befragten hat die Digitalisierung spürbare Auswirkungen. „70 Prozent der Unternehmen sehen in der Digitalisierung eine Chance. Nachdem es 2017 bei gleicher Fragestellung noch 85 Prozent waren, wird die weitere Entwicklung hier genau zu beachten sein“, so Stefan Dörfler, CEO der Erste Bank Oesterreich. Digitale Transformation – Die heimischen Unternehmen haben auch in Punkto Digitalisierung ein gesundes Selbstbewusstsein. Die überwältigende Mehrheit (83 %) der befragten Unternehmen sehen sich selbst für die Digitalisierung ausreichend gerüstet und 22 Prozent gehen sogar davon aus, dass sie sehr gut vorbereitet sind.
Forschung und Entwicklung
Auch das Thema Forschung und Entwicklung kommt bei den heimischen KMU nicht zu kurz. Für 55 Prozent ist das Thema wichtig. Dabei betreibt etwa die Hälfte der befragten Firmen nach eigener Einschätzung gleich viel F&E wie die Konkurrenten. Als größter Hemmschuh für F&E in Österreich werden von 35 Prozent der KMU die Finanzierung und der Kostenaufwand gesehen. Dörfler: „65 Prozent investieren kräftig und das zeigen auch unsere Zahlen. 2018 verzeichnete die Sparkassengruppe einen insgesamten Volumenszuwachs bei Finanzierungen von 5,3 Prozent auf 70,7 Milliarden Euro. Bei der Erste Bank alleine wuchs das Kreditvolumen im Unternehmensbereich in den letzten drei Jahren im Schnitt zwischen sechs und acht Prozent. Das Geld ist da und wir wollen Wirtschaftswachstum finanzieren!“
Digitales Banking am Vormarsch
Digitale Transformation – Laut Umfrage ist für 63 Prozent der KMU digitales Banking in den letzten fünf Jahren zu einem zentralen Faktor geworden. Dörfler: „Mit den steigenden Nutzerzahlen sind auch die Anforderungen und Ansprüche der Geschäftskunden an die Bankingplattformen gestiegen.“ Von den 500 befragten heimischen Unternehmen wünschen sich 74 Prozent die Möglichkeit, individuelle Berechtigungen einzurichten. 68 Prozent fänden die Möglichkeit gut, Bonitätsauskünfte direkt auf der Bankingplattform einzuholen. 57 Prozent wollen eine Anzeige von möglichen Finanzierungsprodukten haben.
Telebanking Pro am Kundenwunsch ausgerichtet
Digitale Transformation – Erste-Bank-CEO Dörfler: „Telebanking Pro, das neue Internetbanking für Geschäftskunden der Erste Bank, bietet all das und noch viel mehr. Dies ist kein Zufall, denn wir haben auch dieses Produkt, so wie George, gemeinsam mit unseren Kunden entwickelt und deren Wünsche intensiv einfließen lassen.“ Ortsunabhängigkeit und Individualisierbarkeit der Oberfläche sind bei Telebanking Pro selbstverständlich. Darüber hinaus haben Unternehmenskunden nun alle Möglichkeiten in Bezug auf individuelle Berechtigungsvergaben. „Zudem sind einzelne Finanzierungsformen bereits eingebunden und in diesem Jahr kommen Haftungskonten und Betriebsmittelkreditrahmen hinzu“, so Dörfler. Schnittstellen sorgen auch für eine entsprechende Einbindung von Steuerberatern und Buchhaltern. Neu ist, dass mit Telebanking Pro nun auch der Grundstein für ein digitales Ökosystem gelegt wurde. Dörfler: „Durch die Einbindung von KSV1870 und kompany können ab sofort bei Telebanking Pro Bonitätsauskünfte eingeholt werden. Digitale Transformation – Mit netlivery werden eCommerce -Modelle direkt ins Banking integriert.“ Das sind erst die ersten Schritte, schon bald folgen weitere Servicepartner. Dörfler: „Telebanking Pro setzt im Businessbanking in Österreich neue Maßstäbe. In den nächsten Jahren möchten wir uns auch in diesem Bereich zu einem breit aufgestellten Servicepartner für unsere Kunden weiterentwickeln.“
Zur Umfrage: Die Erste Bank beauftragte das Meinungsforschungsinstitut IMAS für eine KMU-Umfrage. In der Zeit vom 7. bis 22. Jänner 2019 wurden Klein- und Mittelbetriebe unter anderem zum wirtschaftlichen Umfeld, zu Forschung und Entwicklung, Digitalisierung und Hausbank-Anforderungen befragt. Insgesamt wurden 500 telefonische Interviews mit KMU in ganz Österreich durchgeführt (2 – 50 Millionen EUR Jahresumsatz). Befragt wurden in erster Linie Geschäftsführer (ansonsten kaufmännische Direktoren oder Finanzchefs). Um ein exaktes Abbild des Marktes zu erhalten, sind regionale Quoten auf die Industrie und den Jahresumsatz der Betriebe gesetzt worden, entsprechend der amtlichen Struktur der KMU.
Der Abschluss der 5G-Frequenzauktion Anfang März 2019 und die dabei erworbenen Nutzungsrechte lieferten T-Mobile Austria die Voraussetzung zum Ausbau des nächsten Kommunikationsstandards in ganz Österreich. Auf Basis dieser Frequenzen hat T-Mobile Austria am Dienstag, 26. März 2019, die ersten 5G-Mobilfunkstationen in ganz Österreich, vorwiegend in ländlichen Regionen, in Betrieb genommen. Weitere Stationen werden im Laufe des weiteren Ausbaus an das Mobilfunknetz angeschlossen.
Die 5G-Pionier-Gemeinden Österreichs sind Feichtendorf (Kärnten), Hochstrass (Niederösterreich), Hohenau an der March (Niederösterreich), Innsbruck (Tirol), Kaindorf an der Sulm (Steiermark), Kalsdorf bei Graz (Steiermark), Kapfenberg (Steiermark), Kirchbichl (Tirol), Loosdorf (Niederösterreich), Oberhofen am Irrsee (Oberösterreich), Pirka (Steiermark), Ried im Innkreis (Oberösterreich), Seefeld in Tirol (Tirol), Serfaus (Tirol), St. Johann in Tirol (Tirol), Villach (Kärnten) und Wartberg im Mürztal (Steiermark). „T-Mobile gibt mit der Investition für die Frequenzen in der Höhe von 57 Millionen Euro ein klares Bekenntnis zur digitalen Zukunft Österreichs ab.
Der 26. März 2019 ist ein historischer Tag für unser Unternehmen. Wir starten mit dem ersten 5G-Netz in Österreich und bieten den ersten Kunden mobiles Breitband in Glasfasergeschwindigkeit “, sagt Andreas Bierwirth, CEO T-Mobile Austria, zum Start in Österreich. „Mit 5G hält mobile Breitbandversorgung künftig mit der Leistung des Glasfaserkabelnetzes Schritt und wird Regionen versorgen, bei denen das Verlegen von Leitungen aufwändig, langsam und teuer wäre. Anstatt einen Haushalt per Leitung ans Internet anzuschließen, wird 5G dafür sorgen, dass Breitbandinternet per Funk ins Eigenheim kommt. Von 2018 bis 2021 investiert T-Mobile insgesamt rund eine Milliarde Euro, um leistungsfähige mobile wie fixe Breitbandinfrastruktur für Österreich zu gewährleisten.“