Patrick Upmann

AI Governance. Built it. Written it. Defending it.

Schlagwort: Mastercard

Die #Mastercard Incorporated mit Sitz in Purchase, New York ist ein börsennotierter Zahlungsdienstleister und beschĂ€ftigte 2019 rund 18.600 Mitarbeiter. Mastercard ist neben Visa eine der beiden großen internationalen Gesellschaften fĂŒr Zahlungskarten.

  • Instant Transfer im E-Commerce – Mit Mastercard Send können Kunden ihr PayPal-Guthaben in Echtzeit auf ihre Mastercard ĂŒbertragen

    Instant Transfer im E-Commerce – Mit Mastercard Send können Kunden ihr PayPal-Guthaben in Echtzeit auf ihre Mastercard ĂŒbertragen

    Mastercard und PayPal starten Instant Transfer in Deutschland und weiteren europÀischen LÀndern

    Mit Mastercard Send können Kunden ihr PayPal-Guthaben typischerweise in Echtzeit auf ihre Mastercard ĂŒbertragen

    November 2020 – Instant Transfer – Nach der erfolgreichen MarkteinfĂŒhrung von Instant Transfer in Singapur und den USA weiten Mastercard und PayPal ihren Service auf weitere europĂ€ische LĂ€nder aus. Instant Transfer ist ab sofort auch in Deutschland sowie Bosnien, Bulgarien, Großbritannien, Italien, RumĂ€nien, Serbien, Slowenien und Spanien verfĂŒgbar. In MĂ€rkten, in denen dieser neue Service schon lĂ€nger zur VerfĂŒgung steht, machen bereits zahlreiche PayPal-Kunden von dem Guthaben-Transfer Gebrauch.

    PayPal-Kunden können mit Instant Transfer Geld von ihrem PayPal-Konto auf ihre Mastercard-Karten ĂŒbertragen, typischerweise in Echtzeit. Möglich gemacht wird das auf Basis der Mastercard Send-Plattform, welche die Kartennetzwerkinfrastruktur nutzt, um die sichere VerfĂŒgbarkeit von Guthaben in Echtzeit zu ermöglichen.2 Auch fĂŒr Banken, die Mastercard-Karten herausgeben, ergeben sich dadurch neue Möglichkeiten, den Kunden verschiedene Optionen zur VerfĂŒgung zu stellen und die Ausgaben nachzuverfolgen.

    Mastercard Send ist Teil der Multi-Rail-Strategie von Mastercard, möglichst viele Zahlungsarten anzubieten. Die Mastercard Send-Plattform ermöglicht Verbrauchern und Unternehmen, Geld zu senden und zu empfangen, wie, wo und wann sie wollen.

    Das neue Echtzeit-Verfahren zur Übertragung von Guthaben ist auch eine praktische Alternative fĂŒr GeschĂ€ftskunden von PayPal, denn die Geschwindigkeit der Überweisungen und der schnelle Zugriff auf die Einnahmen verbessern die LiquiditĂ€t und den Cashflow.

    David Dechamps, Senior Vice President Digital Payments & Labs bei Mastercard Europe, sagt: „Die Erweiterung unserer langjĂ€hrigen Partnerschaft mit PayPal ist ein weiterer Schritt, um den Konsumenten mehr Auswahlmöglichkeiten zu bieten. Wir freuen uns, unser gemeinsames Know-how und unsere Erfahrungen im Bereich der Zahlungsinnovationen nutzen zu können, um den europĂ€ischen Verbrauchern den Alltag weiter zu erleichtern. Sie haben nun die Wahl, wie sie ihre Guthaben ĂŒbertragen möchten – ohne dass Geschwindigkeit, Komfort oder Sicherheit beeintrĂ€chtigt werden.“

    Mastercard Send spielt eine SchlĂŒsselrolle bei der Diversifizierung der Zahlungsströme von Mastercard. Zudem verbessert der Service die Zahlungsabwicklung der Verbraucher.

    Über Mastercard

    Mastercard ist ein internationales Technologieunternehmen im Zahlungsverkehr. Unser Ziel ist es, eine inklusive, digitale Wirtschaft voranzutreiben, von der alle Beteiligten weltweit profitieren. Deshalb sorgen wir dafĂŒr, dass Zahlungen sicher, einfach und smart abgewickelt und fĂŒr jeden zugĂ€nglich gemacht werden. Unsere Innovationen und Lösungen basieren auf sicheren Daten und Netzwerken und helfen Einzelpersonen, Finanzinstituten, Regierungen und Unternehmen, die Bandbreite ihrer Möglichkeiten voll auszuschöpfen. Unser „Decency Quotient“ prĂ€gt unsere Unternehmenskultur und all unsere AktivitĂ€ten. Mit Verbindungen in mehr als 210 LĂ€ndern und Gebieten tragen wir so zu einer nachhaltigen Welt bei, die fĂŒr alle vielfĂ€ltige Möglichkeiten eröffnet.

    [1] Die tatsĂ€chlichen Buchungszeiten fĂŒr genehmigte Transaktionen hĂ€ngen vom empfangenden Finanzinstitut ab.

    https://www.mastercard.us/content/dam/mccom/en-us/documents/mastercard-send-debit-lift.pdf

    Quelle: Mastercard

    Weitere BeitrÀge

  • PSD2 Richtlinie – Starke Kundenauthentifizierung, auch als Zwei-Faktor-Authentifizierung bekannt, wird von Kunden befĂŒrwortet

    PSD2 Richtlinie – Starke Kundenauthentifizierung, auch als Zwei-Faktor-Authentifizierung bekannt, wird von Kunden befĂŒrwortet

    PSD2-Richtlinie: Jeder Zweite in Deutschland befĂŒrwortet die Zwei-Faktor-Authentifizierung

    Laut GfK-Studie besteht aber weiterhin dringender AufklÀrungsbedarf: Die HÀlfte der Bevölkerung ist sich nicht bewusst, dass die neue EU-Regelung die Sicherheit bei Online-Zahlungen erhöht

    Oktober 2020 – Am 31. Dezember dieses Jahres endet die Frist fĂŒr die Umsetzung der PSD2-Richtlinie zur Starken Kundenauthentifizierung. Laut dieser EU-Richtlinie mĂŒssen Kunden bei Kartenzahlungen im Internet ihre IdentitĂ€t ab dem 1. Januar 2021Â ĂŒber mindestens zwei der folgenden Faktoren belegen: Besitz (z.B. Mobiltelefon), Wissen (z.B. Passwort oder PIN) und InhĂ€renz (z.B. Fingerabdruck oder Gesichtserkennung). Die Eingabe der Kartendaten, des Ablaufdatums und der PrĂŒfziffer ist dann nicht mehr ausreichend. Die PrĂŒfung zweier voneinander unabhĂ€ngiger Sicherheitsmerkmale macht Bezahlungen im Web oder in Apps sicherer und schĂŒtzt Verbraucher zusĂ€tzlich vor Betrug.

    Insbesondere JĂŒngere befĂŒrworten die zusĂ€tzliche Absicherung von Online-Zahlungen

    Wie eine aktuelle reprĂ€sentative Umfrage der GfK im Auftrag von Mastercard belegt, gewinnt die Starke Kundenauthentifizierung, auch als Zwei-Faktor-Authentifizierung bekannt, kurz vor der endgĂŒltig verbindlichen EinfĂŒhrung an Akzeptanz.[1] Im Vergleich zum vorherigen Jahr, in dem die GfK eine Ă€hnliche Umfrage durchfĂŒhrte, sagen nun 50 Prozent der Befragten, dass sie die Regelung gut finden. Das sind fĂŒnf Prozentpunkte mehr als 2019. 49 Prozent glauben, dass ihre Online-Zahlungen durch die Zwei-Faktor-Authentifizierung sicherer werden. Besonders die JĂŒngeren (18- bis 29-JĂ€hrigen) bringen mit 62 Prozent der starken Authentifizierung viel Vertrauen in Bezug auf Sicherheit entgegen. Gleichzeitig sinkt die Anzahl der Personen, die die Regelung negativ bewerten, um acht Prozentpunkte auf 25 Prozent. Weitere 25 Prozent wissen nicht, wie die Richtlinie zu bewerten ist. Die Nutzung der Zwei-Faktor-Authentifizierung beim Online-Einkauf ist seit dem vergangenen Jahr nur leicht angestiegen. 38 Prozent der Deutschen nutzen sie bereits, wenn sie online oder in Apps zahlen. Das Potenzial ist allerdings viel grĂ¶ĂŸer: Immerhin 16 Prozent nutzen die Zwei-Faktor-Authentifizierung immer, wenn möglich, und weitere 64 Prozent wĂŒrden sie verwenden, wenn die Vorteile fĂŒr sie erkennbar sind und die Nutzung einfach ist. Nur neun Prozent lehnen die Zwei-Faktor-Authentifizierung gegenwĂ€rtig grundsĂ€tzlich ab.

    Verbraucher wollen eine Kombination von sicheren und einfachen Lösungen

    Die GfK-Umfrage spiegelt auch wider, dass sich Verbraucher beim Online-Einkauf eine Kombination aus sicheren und bequemen Bezahllösungen wĂŒnschen. Sicherheit bleibt weiterhin der wichtigste Faktor: Knapp zwei Drittel der Deutschen (65 Prozent) betonen dies. Fast ebenso viele (64 Prozent) sehen den großen Vorteil von Kartenzahlungen im Internet darin, dass sie im Betrugsfall ihr Geld zurĂŒckerstattet bekommen, da sie als Karteninhaber fĂŒr unautorisierte Zahlungen nicht verantwortlich sind.

    Gleichzeitig wollen 50 Prozent, dass die Online-EinkĂ€ufe möglichst einfach sind, bei den 18- bis 29-JĂ€hrigen sind es sogar 57 Prozent. Auch die Schnelligkeit wird immer wichtiger, inzwischen sind es 38 Prozent (plus zwei Prozentpunkte im Vergleich zu 2019), die so schnell wie möglich online einkaufen wollen; bei den 18- bis 29-JĂ€hrigen sind es bereits 52 Prozent. Dazu passend gaben 41 Prozent an, dass sie es als besonders störend empfinden, wenn sie beim Bezahlen zu viele Informationen eingeben mĂŒssen. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) Ă€rgert sich, wenn sie sich erst einmal registrieren mĂŒssen, bevor sie die Waren bezahlen können.

    Carsten MĂŒrl, Director Product Management bei Mastercard Deutschland und Schweiz, sagt: „Verbraucher wollen Lösungen, die sicher und zugleich bequem sind. Die Starke Kundenauthentifizierung sorgt dafĂŒr, dass Online-Zahlungen noch besser abgesichert sind. Gleichzeitig gibt es mit EMV 3D Secure einen neuen Branchenstandard, der die Anforderungen der Richtlinie erfĂŒllt und ein weiterhin nahtloses Zahlungserlebnis ermöglicht, das fĂŒr die Verbraucher einfach zu nutzen ist und die Abbruchquote bei HĂ€ndlern im Check-out reduziert. Jetzt gilt es, dass Online-HĂ€ndler die Lösungen rechtzeitig implementieren und die Kartenherausgeber ihre Kunden ĂŒber die neue Richtlinie aufklĂ€ren und informieren. Dann steht auch im neuen Jahr einem reibungslosen Online-Einkauf nichts im Wege.“

    Fast 40 Prozent authentifizieren sich am liebsten mit biometrischen Merkmalen

    Verbraucher, die die Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen, weisen sich bevorzugt mit ihren biometrischen Daten aus, wenn sie die Wahl haben. 30 Prozent bestĂ€tigen ihre Zahlung am liebsten durch ihren Fingerabdruck auf dem Smartphone, neun Prozent (plus zwei Prozentpunkte im Vergleich zu 2019) nutzen die Gesichtserkennung. 43 Prozent geben noch am liebsten eine PIN oder TAN ein, die PrĂ€ferenz hat aber im Vergleich zu 2019 stark nachgelassen (minus sechs Prozentpunkte). Die steigende Akzeptanz von biometrischen Authentifizierungen ist auch bedingt durch den Anstieg der Zahlungen per Smartphone oder Smartwatch. Ein wachsender Teil der Deutschen zahlt kontaktlos und mobil und ist es dadurch gewohnt, sich regelmĂ€ĂŸig biometrisch auf dem GerĂ€t zu authentifizieren. Die GfK-Umfrage gibt Hinweise, wie wichtig das Smartphone inzwischen als Zahlungsmittel geworden ist, auch ĂŒber das Bezahlen im stationĂ€ren Handel hinaus. So hat ein Drittel der Deutschen (33 Prozent) schon mit einem mobilen Bezahldienst innerhalb einer App bezahlt; sei es, um eine Reise zu buchen, Essen zu bestellen oder Spiele zu kaufen, ein weiteres Drittel (32 Prozent) kann sich vorstellen, dies in Zukunft zu tun. Wer in einer App bezahlt, tĂ€tigt die Zahlung ĂŒberwiegend mit dem Smartphone (85 Prozent), sieben Prozent nutzen vorwiegend ein Tablet, zwei Prozent eine Smartwatch und sechs Prozent nutzen je nach Situation unterschiedliche GerĂ€te.

    Umstellung auf Starke Kundenauthentifizierung: Was Verbraucher jetzt beachten mĂŒssen

    Die Banken setzen bei der Umstellung auf die Starke Kundenauthentifizierung in der Regel auf das neue EMV 3D Secure-Verfahren. Dieser Branchenstandard sichert digitale Kartenzahlungen ab und ist zugleich fĂŒr die Verbraucher angenehm zu nutzen. Zum Beispiel können sie sich einfach per Fingerabdruck authentifizieren, die umstĂ€ndliche Passworteingabe entfĂ€llt. Mastercard hat mit „Mastercard Identity Check“ eine eigene Lösung fĂŒr digitale ZahlungsvorgĂ€nge entwickelt, welche die Anforderungen der PSD2 und der Starken Kundenauthentifizierung erfĂŒllt.

    Debit- und Kreditkarten mĂŒssen in der Regel einmalig fĂŒr das neue Sicherheitsverfahren bei der Bank oder Sparkasse aktiviert werden. Verbraucher sollten daher ihren Kartenherausgeber kontaktieren, um sicherzugehen, dass ihre Karten auch im kommenden Jahr voll funktionsfĂ€hig sind. ZusĂ€tzlich muss eine entsprechende App der Bank auf dem mobilen GerĂ€t installiert werden, damit Zahlungen in der App freigegeben werden können.

    Die PSD2-Richtlinie fĂŒhrt aber auch diverse Ausnahmen auf, mit denen sich eine Starke Kundenauthentifizierung umgehen lĂ€sst. So können Verbraucher ihre Online-HĂ€ndler, bei denen sie hĂ€ufig einkaufen und denen sie vertrauen, auf eine Liste „VertrauenswĂŒrdiger ZahlungsempfĂ€nger“ setzen, die von ihrer Bank oder Sparkasse gefĂŒhrt wird. Wenn ein HĂ€ndler auf der Liste der „VertrauenswĂŒrdigen ZahlungsempfĂ€nger“ des Kunden steht, sind alle Zahlungen von der Starken Kundenauthentifizierung befreit. Das Interesse der Verbraucher ist vorhanden: Laut der GfK-Studie sagen rund 42 Prozent der Befragten, dass sie diesen Service ihrer Bank nutzen wĂŒrden, fĂŒnf Prozent nutzen ihn bereits, weitere 25 Prozent sind noch unentschlossen.


    PSD2-Richtlinie: Jeder Zweite in Deutschland befĂŒrwortet die Zwei-Faktor-Authentifizierung

    Die Auswertung der GfK-Studie finden Sie hier.

    Über Mastercard, www.mastercard.com
    Mastercard ist ein internationales Technologieunternehmen im Zahlungsverkehr. Unser Ziel ist es, eine inklusive, digitale Wirtschaft voranzutreiben, von der alle Beteiligten weltweit profitieren. Deshalb sorgen wir dafĂŒr, dass Zahlungen sicher, einfach und smart abgewickelt und fĂŒr jeden zugĂ€nglich gemacht werden. Unsere Innovationen und Lösungen basieren auf sicheren Daten und Netzwerken und helfen Einzelpersonen, Finanzinstituten, Regierungen und Unternehmen, die Bandbreite ihrer Möglichkeiten voll auszuschöpfen. Unser „Decency Quotient“ prĂ€gt unsere Unternehmenskultur und all unsere AktivitĂ€ten. Mit Verbindungen in mehr als 210 LĂ€ndern und Gebieten tragen wir so zu einer nachhaltigen Welt bei, die fĂŒr alle vielfĂ€ltige Möglichkeiten eröffnet.

    [1] Die reprĂ€sentative Umfrage wurde von Mastercard beauftragt und von der GfK im Zeitraum vom 30. Juli 2020 bis 03. August 2020 durchgefĂŒhrt. Es wurden 1.000 Personen im Alter zwischen 18 und 74 Jahren befragt.

    Quelle: Mastercard

  • Payment – Mastercard stellt verbraucherzentriertes Modell fĂŒr die digitale IdentitĂ€t vor

    Payment – Das Modell ist ein auf GrundsĂ€tzen und Regeln basierendes System, das den Verbrauchern die Kontrolle gibt

    Payment – Mastercard hat ein Modell fĂŒr die digitale IdentitĂ€t in einer zunehmend vernetzten Welt vorgestellt. Das Konzept Restoring Trust in a Digital World gibt einen detaillierten Überblick darĂŒber, wie digitale IdentitĂ€t funktionieren wird – angefangen bei Einzelpersonen, die im Zentrum jeder digitalen Interaktion stehen.  Als Leitfaden fĂŒr dieses Modell dienen die Principles of Digital Identity von Mastercard. Diese GrundsĂ€tze konzentrieren sich auf Datenrechte und -besitz, Vertraulichkeit, Zustimmung, Transparenz, Sicherheit und Inklusion. Sie ergeben ein grundlegendes Persönlichkeitsrecht: „Ich besitze meine IdentitĂ€t und habe Kontrolle ĂŒber meine IdentitĂ€tsdaten.”

    InklusionJeder hat das Recht auf eine digitale IdentitÀt
    EigentumEinzelpersonen sind EigentĂŒmer ihrer IdentitĂ€t und ihrer personenbezogenen Daten
    EinfachheitDie Nutzung der digitalen IdentitÀt durch den Einzelnen sollte einfach und intuitiv sein
    VertraulichkeitEine Person hat das Recht, ihre digitalen IdentitÀtsinformationen privat zu halten
    ZustimmungDie digitale IdentitĂ€t einer Person sollte nicht ohne ihre ausdrĂŒckliche Zustimmung oder im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten verwendet oder weitergegeben werden
    TransparenzEinzelpersonen haben das Recht zu verstehen, wie ihre digitalen IdentitÀtsdaten verwendet und weitergegeben werden
    Sicherheit & IntegritÀtIdentitÀtsdaten und -transaktionen, die die digitale IdentitÀt einer Person betreffen, sollten mit den höchsten Standards an Sicherheit und IntegritÀt aufbewahrt werden
    Datenschutz Einzelpersonen sollten das Recht auf Zugriff, Korrektur und Löschung ihrer IdentitĂ€tsdaten sowie das RĂŒckgriffsrecht haben, wenn ihre Rechte verletzt werden
    Faire NutzungDie IdentitĂ€tsdaten einer Person werden nur fĂŒr legitime, faire und nicht-diskriminierende Zwecke verwendet
    WahlEinzelpersonen sollten die Wahl zwischen vertrauenswĂŒrdigen Anbietern fĂŒr digitale IdentitĂ€ten haben und das Recht, sich abzumelden oder den Anbieter zu wechseln

    Ajay Bhalla, President Cyber & Intelligence Solutions bei Mastercard, sagt: „Wir befassen uns mit der großen Frage der digitalen Interaktionen in einem hyper-vernetzten Zeitalter: Wie vertraut man jemandem, den man nicht kennt, den man nicht sehen kann und der nicht persönlich anwesend ist? Dies ist ein Themenbereich, den wir in Diskussionen mit verschiedenen Gruppen seit einiger Zeit erforschen. Wir stellen uns eine Welt vor, in der die IdentitĂ€t einer Person und die in ihrem Auftrag operierenden GerĂ€te sofort, sicher und geschĂŒtzt verifiziert werden können, in der der Zugang ohne Passwörter erfolgt und Daten nur mit Zustimmung weitergegeben werden.”

    Das Modell von Mastercard beinhaltet Datenschutz „by Design“ und sammelt keine IdentitĂ€tsdaten. Es wird digitale Interaktionen mit minimalem Datenaustausch ermöglichen und Daten und die Verwendung von Daten so schĂŒtzen, dass die Nutzer die Kontrolle haben, wobei die IdentitĂ€t einer Person sicher mit ihrem Smartphone verknĂŒpft ist. Der Zugang zu einer digitalen IdentitĂ€t wird den Menschen neue und verbesserte Erlebnisse ermöglichen, wenn sie mit Unternehmen, Dienstleistern und ihren Communities online interagieren, ein effizienteres Online-Shopping-Erlebnis, einen reibungsloseren Prozess zur Eröffnung eines Bankkontos oder zur Einreichung von Steuern und eine effizientere Nutzung von E-Mail-, Social Media- und Unterhaltungsplattformen ermöglichen. Außerdem wird das Risiko von Betrug und IdentitĂ€tsdiebstahl reduziert.

    Ajay Bhalla sagt: „Digitale IdentitĂ€t erfordert eine gemeinsame Anstrengung. Aufbauend auf unserer strategischen Partnerschaft mit Microsoft und in Zusammenarbeit mit einer Reihe von Branchenpartnern engagieren wir uns zusammen zur Definition der Regeln und der Governance. Gemeinsam haben wir eine echte Chance, das digitale Miteinander so zu gestalten, dass es bequem ist und keine Kompromisse bei der Sicherheit zulĂ€sst.”

    1. Definition der digitalen IdentitÀt

    Mastercard hat in den Jahren 2018 und 2019 Experten aus der ganzen Welt zusammengebracht, um die Möglichkeiten der digitalen IdentitĂ€t zu eruieren.[1] Die neue Definition von Mastercard stĂŒtzt sich auf diese Diskussionen und auf die langjĂ€hrige Expertise in den Bereichen Authentifizierung und Verifizierung.

    Nach Ansicht von Mastercard ist digitale IdentitÀt:

    • Eine Reihe von aktuellen, wiedergabegetreuen digitalen Daten, die ein Individuum bestimmen
    • Dynamisch, multifunktional und wiederverwendbar
    • Ein Verfahren zum ÜberprĂŒfen von Informationen, um die Berechtigung zum Zugriff auf einen Dienst, zur ErfĂŒllung einer Aufgabe oder zum Erhalt einer Leistung festzustellen
    • Die Folge eines dynamischen Netzwerks von verteilten Datenquellen (z.B. Banken, Mobilfunkanbieter, Regierungen), das die IdentitĂ€t nachweist, wenn benötigt

    2. Kernprobleme bei der IdentitÀtsverifizierung heute

    • Die IdentitĂ€t, die wir fĂŒr die Interaktion mit den Behörden, fĂŒr den Zugang zu Dienstleistungen und die Bezahlung von Waren verwenden, ist oft unzuverlĂ€ssig. Betrug und IdentitĂ€tsdiebstahl erfordern oft nur den Einbruch in eine einzige Datenbank. Einzelpersonen mĂŒssen wiederholt große Mengen an persönlichen Informationen an zahlreiche Akteure weitergeben, und je mehr geteilt wird, umso höher ist das Risiko.
    • Die Menschen jonglieren mit mehreren Passwörtern, um ihre identifizierenden Daten sowie die Guthaben und das Geld zu schĂŒtzen. Ihnen fehlt die Kontrolle ĂŒber ihre persönlichen Daten. Dort, wo sie tatsĂ€chlich Rechte haben, gibt es oft wenig Transparenz.
    • Das Fehlen einer einfachen, sicheren und zuverlĂ€ssigen Möglichkeit, IdentitĂ€ten online zu authentifizieren, schafft Reibungsverluste im Handel, erhöht Betrug, beeintrĂ€chtigt die PrivatsphĂ€re und schrĂ€nkt den Zugang zu Online-Diensten ein.
    • Ein großer Teil der Welt hat keine vertrauenswĂŒrdigen IdentitĂ€tsnachweise, um zu beweisen, wer sie sind; und sie benötigen diese am dringendsten. Die Ă€rmsten 40% haben den geringsten Zugang zum IdentitĂ€tsnachweis.[2]
    • Über einer Milliarde Menschen fehlt eine einfache, nachprĂŒfbare Geburtsurkunde – sie fallen damit durch das “IdentitĂ€tsraster”. Die UNO hat erklĂ€rt, dass es ohne offizielle Identifizierung keine finanzielle, gesundheitliche, bĂŒrgerliche oder digitale Inklusion gibt.[3]
    • Alleine in den USA gab es im Jahr 2017 16,7 Millionen Opfer von IdentitĂ€tsbetrug, zu einem Preis von 16,8 Milliarden US-Dollar.[4] 6 Milliarden Dollar gingen im Jahr 2016 durch “synthetischen” IdentitĂ€tsbetrug verloren, bei dem Kriminelle real aussehende gefĂ€lschte IdentitĂ€ten “synthetisierten”, indem sie echte Daten von mehreren Personen kombinieren.[5]

    3. Eine Lösung fĂŒr die Verifizierung digitaler IdentitĂ€ten

    Mastercard unterstĂŒtzt die Art und Weise, wie IdentitĂ€ten in einer Online-Welt verĂ€ndert werden, um folgende Ziele zu erreichen:

    • Von maßgeschneiderten, kleinteiligen und geschlossenen Systemen zu transparenten, global kompatiblen Diensten
    • Vom ĂŒbermĂ€ĂŸigen, intransparenten Teilen von Daten zu einem Teilen von Daten, das von den Nutzern kontrolliert wird
    • Von statischen IdentitĂ€tsdaten zu einer Verwendung von dynamischen und biometrischen IdentitĂ€tsdaten
    • Von Hunderten von verletzlichen Passwörtern zu einer wiederverwendbaren, digitalen IdentitĂ€t, die ĂŒberall funktioniert
    • Von einem selektiven System, das die Armen ausschließt, zu einem inklusiven System fĂŒr alle

    Hinweise an die Redaktion

    Bitte besuchen Sie www.mastercard.com/digitalidentity, um den vollstĂ€ndigen Bericht zu lesen. Dieser beinhaltet einige Fallstudien zu digitaler IdentitĂ€t in der Praxis. Dazu zĂ€hlen die Verringerung der Beweislast, lokale Lösungen und globale KompatibilitĂ€t, BetrugsbekĂ€mpfung, verbesserte geschĂ€ftliche Interaktionen und Inklusion. 

    [1] â€œFuture of Digital Identity: Insights from Multiple Expert Discussions Around the World“, Future Agenda in partnership with Mastercard, 2019

    [2] â€œIdentification for Development, Africa Business Plan”, World Bank Group, 2018

    [3] UN Sustainibility Goal  16.9 was established to provide legal identity for all by 2030

    [4] â€œ2018 Identity Fraud: Fraud enters a New Era of Complexity”, Javelin Strategy & Research, 2018

    [5] Synthetic Identity Fraud Working Group, Auriemma Group, 2017

    Über Mastercard

    Mastercard (NYSE: MA) ist ein internationales Technologieunternehmen im Zahlungsverkehr. Unser globales Zahlungsabwicklungsnetzwerk verbindet Mastercard Kartenbesitzer, Banken, HĂ€ndler, Regierungen und Unternehmen in ĂŒber 210 LĂ€ndern und Gebieten. Die Produkte und Leistungen von Mastercard gestalten die alltĂ€glichen HandelsgeschĂ€fte fĂŒr alle Beteiligten einfacher, sicherer und effizienter. Das gilt fĂŒr Einkaufen und Reisen ebenso wie fĂŒr UnternehmensfĂŒhrung und die Verwaltung von Finanzen. Folgen Sie uns auf Twitter @MastercardDE, reden Sie mit im Beyond the Transaction Blog und abonnieren Sie die neuesten Nachrichten im Engagement Bureau.

    Quelle: Mastercard


    Patrick Upmann

    Interim Manager Payment

    Digitale IdentitÀt

  • Mobile Payment ist Thema und Trend bei Social Media Unterhaltungen

    Neue Technologien treiben Social-Media-Unterhaltungen zum Thema Bezahlen und einfachen BezahlzugÀngen an

    Die sechste jÀhrliche Mastercard Digital Payments Studie beleuchtet Social-Media-Trends rund um das steigende Kaufkraftpotenzial in der digitalen Welt

    Mobile Payment – Sie wollen nur einen schnellen Coffee-to-go oder rasch ein Paket abholen, und gleich weiter? So geht es uns allen. Unser heutiges Leben ist stĂ€rker denn je von Digitalisierung und mobilen Daten geprĂ€gt. Dieselbe ‚Always-on‘-MentalitĂ€t erwarten Anwender auch beim Bezahlen ihrer digitalen EinkĂ€ufe, wie die Mastercard Digital Payments Studie 2019 anhand von Social-Media-Unterhaltungen belegt.

    Mehr als 27% der untersuchten Konversationen zum Thema Bezahlung drehen sich um mobiles Bezahlen. Dies sind 20% mehr als im Vorjahr. Speziell der Einsatz mobiler Geldbörsen, der Digital Wallets, war mehr als doppelt so oft GesprÀchsthema wie noch vor einem Jahr.

    Die jĂ€hrlich durchgefĂŒhrte Mastercard Digital Payments Studie wurde gemeinsam mit PRIME Research entwickelt. Die inzwischen sechste Ausgabe der Studie analysiert ĂŒber 3,3 Millionen Unterhaltungen des letzten Jahres in diversen Social-Media-KanĂ€len, darunter Twitter, Facebook, Instagram und Weibo.

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  • Payment – F.C. Hansa Rostock hat die Technologie der Zukunft und bietet kontaktloses Bezahlen im gesamten Ostseestadion an.

    Payment – Dank der neuen Technologie kann an allen 90 StĂ€nden des Ostseestadions nicht nur wie ĂŒblich per Barzahlung, sondern kĂŒnftig auch jeder Betrag, ohne einen Mindestumsatz, kontaktlos mit der Giro- oder Kreditkarte, einer Smartwatch und auch per Smartphone mit entsprechender Software bezahlt werden – schnell, praktisch und digital ganz ohne PIN­ Eingabe oder Unterschrift.

    Payment – Beim kontaktlosen Bezahlen muss die Karte nicht in das Kassenterminal gesteckt, sondern einfach an das Terminal gehalten werden. Dazu wurden bereits sĂ€mtliche Stadion-Kassen auf die moderne „Near Field Communication“-Technologie umgerĂŒstet und mit den entsprechenden LesegerĂ€ten ausgestattet.

    „Durch die AusrĂŒstung mit bargeldloser Bezahlinfrastruktur wird das Ostseestadion den Fans des F.C. Hansa Rostock und anderen Besuchern ein noch besseres Fußballerlebnis bieten“, sagt Achim Wagner, Vice President Mastercard Deutschland. „Unsere Preferred­Payment-Partnerschaft mit dem F.C. Hansa Rostock zeigt, wie Einwohner und Besucher der Hansestadt Rostock von der Smart City Initiative profitieren werden. In Zukunft werden weitere Kooperationen mit Partnern vor Ort dabei helfen, die AttraktivitĂ€t der Stadt und die LebensqualitĂ€t in Rostock weiter zu steigern.“

    Payment – die neue Technologie fĂŒr kontaktloses Bezahlen löst in deutschen Fußballstadien die bisherigen, stadionabhĂ€ngigen Zahlungssysteme ab. Damit wird das Bezahlen nicht nur sicherer und bequemer, sondern hilft auch, Schlangen und Wartezeiten an den Verkaufsstellen deutlich zu reduzieren. Fans und Besucher können das Spiel und die StadionatmosphĂ€re so noch besser genießen.

    Zwei erste erfolgreiche TestlÀufe erfolgten bereits bei den Hansa-Heimspielen gegen Aalen und Cottbus im Dezember vergangenen Jahres an den Catering- und Merchandising­ StÀnden auf der Westpromenade.

    Nachdem AblĂ€ufe und Technik erfolgreich dem finalen Praxis-Check unterzogen wurden, wird nun der offizielle Startschuss fĂŒr das digitale Bezahlen im gesamten Ostseestadion fallen. Zum ersten Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching (09.02.2019) werden den Stadion-Besuchern dann in allen Catering-und Merchandising-Shops sowie an den Ticketing­ Kassen des Ostseestadions die neuen, modernen Bezahlfunktionen zur VerfĂŒgung stehen.

    „Wir sind unheimlich stolz, dass die OstseeSparkasse Rostock, S-Payment, Mastercard und die w.Holz GmbH mit dem F.C. Hansa Rostock dieses Projekt an den Start gebracht haben und danken allen, die zur Umsetzung und Finanzierung beigetragen haben. Ohne unsere starken Partner wĂ€re dieses Projekt nicht zu realisieren gewesen. Mit der EinfĂŒhrung des komplett offenen Kassensystems und der damit verbundenen Möglichkeit des kontaktlosen Zahlens bleiben wir mit unserem Ostseestadion und fĂŒr unsere Fans nicht nur am Puls der Zeit, sondern nehmen sogar eine Vorreiterrolle ein“, so Christian HĂŒneburg, Vorstand fĂŒr Finanzen und Verwaltung beim F.C. Hansa Rostock.

    FĂŒr das bargeldlose Bezahlen im Ostseestadion kann selbstverstĂ€ndlich auch die FCH­ Fankarte von der OstseeSparkasse Rostock und Mastercard genutzt werden.

    „Mit der FCH-Fankarte kann jeder zeigen, dass sein Fußballherz fĂŒr die Kogge schlĂ€gt und gleichzeitig von vielen Vorteilen direkt profitieren“, sagt Karsten Pannwitt, Mitglied des Vorstandes der OSPA. „Die Fankarte kann auch in die ‚Mobiles Bezahlen‘ App der Sparkasse geladen werden. So wird das Smartphone zum modernen Zahlmedium.“

    Passend zur EinfĂŒhrung des neuen bargeldlosen Bezahlens im Ostseestadion macht die OstseeSparkasse Rostock allen Fußballfans ein besonderes Angebot: Bei einer Bestellung der FCH-Fankarte im Zeitraum vom 01. Februar bis zum 28. Februar erlĂ€sst die OSPA die erste JahresgebĂŒhr fĂŒr die Karte. Auch fĂŒr ihre Firmen- und GeschĂ€ftskunden hĂ€lt die OSPA ein ganz besonderes Angebot fĂŒr EC-Cash-Terminals bereit.

    Weitere Informationen: www.ospa.de/FCH

    Quelle: Mastercard

    Über Mastercard

    Mastercard (NYSE: MA) ist ein internationales Technologieunternehmen im Zahlungsverkehr. Unser globales Zahlungsabwicklungsnetzwerk verbindet Mastercard Kartenbesitzer, Banken, HĂ€ndler, Regierungen und Unternehmen in ĂŒber 210 LĂ€ndern und Gebieten.

    Patrick Upmann

    Interim Manager Payment

    +49 178 777 0 800

  • Digitale IdentitĂ€t – Mastercard und Microsoft schließen strategische Partnerschaft und wollen gemeinsam Innovationen im Bereich vorantreiben

    Mastercard und Microsoft vereinbaren eine strategische Partnerschaft, um die Verwaltung und Nutzung der digitalen IdentitĂ€t fĂŒr Menschen zu erleichtern.P

    Derzeit ist der Online-IdentitĂ€tsnachweis noch von physischen oder digitalen ÜberprĂŒfungen abhĂ€ngig, die jeweils von einer zentralen Stelle durchgefĂŒhrt werden, egal ob es sich um die Passnummer, die Adresse, den FĂŒhrerschein, Anmeldeinformationen oder Ă€hnliches handelt. Diese AbhĂ€ngigkeit macht es fĂŒr die Nutzer immer komplizierter, da sie sich Hunderte von Passwörtern merken mĂŒssen, um sich auf den verschiedenen Plattformen zu identifizieren und ihre Daten zu verwalten. Gemeinsam wollen Mastercard und Microsoft den Menschen eine sichere Möglichkeit bieten, ihre IdentitĂ€t in Echtzeit digital nachzuweisen, egal gegenĂŒber wem und wann immer sie möchten. Die Antwort auf solche Herausforderungen ist ein Service, der es einzelnen Personen erlaubt, ihre IdentitĂ€tsdaten auf ihre bevorzugte Art und Weise einzugeben, zu ĂŒberprĂŒfen und freizugeben – auf den GerĂ€ten, die sie tĂ€glich verwenden.

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    „Die heutige digitale IdentitĂ€tslandschaft ist uneinheitlich und inkonsistent. Was in einem Land funktioniert, funktioniert in einem anderen Land oft nicht. Wir haben nun die Möglichkeit, ein System zu entwickeln, das die Menschen an die erste Stelle rĂŒckt, ihnen die Kontrolle ĂŒber ihre IdentitĂ€tsdaten gibt und darĂŒber, wo diese verwendet werden“, sagt Ajay Bhalla, President Cyber- and Intelligence Solutions bei Mastercard. „Die Zusammenarbeit mit Microsoft bringt uns wieder einen Schritt nĂ€her an die EinfĂŒhrung eines weltweit interoperablen digitalen IdentitĂ€tsdienstes, und wir freuen uns darauf, schon sehr bald weitere Details hierzu bekanntzugeben.“

    Der Zugang zu einer allgemein anerkannten digitalen IdentitÀt kann neue und verbesserte Benutzererfahrungen ermöglichen, wenn Menschen online mit Unternehmen, Dienstleistern und ihrer Community interagieren. Dazu gehören beispielsweise:

    • Finanzdienstleistungen: Der Identifizierungsprozess des Antragstellers fĂŒr die Einrichtung eines neuen Bankkontos, Beantragung eines Kredits oder Nutzung von Bezahllösungen wird verbessert und beschleunigt.
    • Handel: Ein personalisiertes und effizienteres Einkaufserlebnis wird sowohl online als auch im GeschĂ€ft ermöglicht, unabhĂ€ngig von der Zahlungsart, dem GerĂ€t oder dem Dienstleister.
    • Verwaltung: Die Interaktionen mit Behörden wird deutlich vereinfacht – z. B. bei SteuererklĂ€rungen, bei der Beantragung von PĂ€ssen oder bei UnterstĂŒtzungszahlungen (z. B. Sozialversicherung).
    • Digitale Dienste: Die Nutzung von E-Mail, sozialen Medien, Film- und Musikstreaming-Diensten sowie z.B. Transportation-Plattformen wird optimiert und vereinfacht.

    „Die digitale IdentitĂ€t ist ein Grundpfeiler, wenn es darum geht, wie Menschen jeden Tag leben, arbeiten und spielen”, sagte Joy Chik, Corporate Vice President Identity bei Microsoft. „Wir glauben, dass die Menschen die Kontrolle ĂŒber ihre digitale IdentitĂ€t und ihre Daten haben sollten. Wir freuen uns sehr auf die erstmalige Zusammenarbeit mit Mastercard und darauf neue, dezentrale IdentitĂ€tsinnovationen zum Leben zu erwecken.”

    Diese Initiative zur „Digitalen IdentitĂ€t“ könnte auch zur Lösung gemeinsamer Herausforderungen beitragen:

    • Integration von IdentitĂ€ten: Mehr als eine Milliarde Menschen, eine Mehrheit davon Frauen, Kinder und FlĂŒchtlinge, werden nicht offiziell anerkannt. Eine digitale IdentitĂ€t kann ihren Zugang zu Gesundheits-, Finanz- und Sozialleistungen verbessern.
    • IdentitĂ€tsprĂŒfung: Eine einzige, wiederverwendbare digitale IdentitĂ€t kann Menschen dabei helfen, mit höherer Effizienz, sicher und reibungsloser mit einem HĂ€ndler, einer Bank, einer Regierungsbehörde und unzĂ€hligen anderen digitalen Dienstleistern zu interagieren.
    • BetrugsprĂ€vention: Eine einzige digitale IdentitĂ€t kann dazu beitragen, Zahlungsbetrug und IdentitĂ€tsdiebstahl in den unterschiedlichsten Formen zu reduzieren.

    Diese Initiative ist das Fundament fĂŒr neue Mastercard-Services mit Microsoft Azure, die in Zusammenarbeit mit Banken, Mobilfunknetzbetreibern und Behörden eingesetzt werden. Dabei bĂŒndeln Microsoft und Mastercard ihre jeweiligen StĂ€rken: Das umfangreiche Know-how von Microsoft im Bereich der IdentitĂ€tstechnologie und die große Erfahrung von Mastercard bei der sicheren Orchestrierung digitaler Interaktionen mit unterschiedlichsten Interessengruppen.

    Weitere Details zu dieser Initiative werden in den kommenden Monaten bekannt gegeben.

    Über Mastercard

    Mastercard (NYSE: MA) ist ein internationales Technologieunternehmen im Zahlungsverkehr. Mit seinem globalen Zahlungsabwicklungsnetzwerk verbindet Mastercard Kartenbesitzer, Banken, HĂ€ndler, Regierungen und Unternehmen in ĂŒber 210 LĂ€ndern und Gebieten. Die Produkte und Leistungen von Mastercard gestalten die alltĂ€glichen HandelsgeschĂ€fte fĂŒr alle Beteiligten einfacher, sicherer und effizienter. Das gilt fĂŒr Einkaufen und Reisen ebenso wie fĂŒr UnternehmensfĂŒhrung und die Verwaltung von Finanzen. Folgen Sie uns auf Twitter @MastercardDE, reden Sie mit im Beyond the Transaction Blog und abonnieren Sie die neuesten Nachrichten im Engagement Bureau.,

    Quelle: MasterCard/ Microsoft

    Über Microsoft

    Microsoft (Nasdaq „MSFT“ @microsoft) ermöglicht die digitale Transformation fĂŒr die Ära einer intelligenten Cloud und eines intelligenten Fortschritts. Die Mission von Microsoft ist es, jeden Menschen und jede Organisation auf dem Planeten dazu zu befĂ€higen, mehr zu erreichen.

    Weitere Informationen zu den dezentralen IdentitÀtsentwicklungen von Microsoft finden unter:

    www.microsoft.com/ownyouridentity.

  • Kundenauthentifizierung wird ab 2019 beim Online-Einkauf verpflichtend

    Umfrage unter europÀischen HÀndlern zeigt, dass die Mehrheit die neuen Bezahlstandards noch nicht kennt, die im September 2019 in Kraft treten werden

    Frankfurt am Main, 13. Dezember 2018 â€“ Der digitale Handel wĂ€chst rasant und ist fĂŒr viele HĂ€ndler zu einem wichtigen Standbein geworden. Doch wie eine Mastercard-Umfrage ergeben hat, kennen sich 75 Prozent der Online-HĂ€ndler in Europa bisher noch nicht mit den neuen Sicherheitsstandards aus, die nĂ€chstes Jahr in Kraft treten werden.[1]

    Das Sicherheitsprotokoll EMV 3-D Secure 2.0 (oder EMV 3DS) wurde mit dem Ziel entwickelt, die Abwicklung des digitalen Zahlungsverkehrs noch einfacher und sicherer zu machen. Der neue Branchenstandard ermöglicht die starke Kundenauthentifizierung und unterstĂŒtzt neue Technologien wie die biometrische Authentifizierung. Doch trotz der bevorstehenden Änderungen, haben sich bislang erst 14 Prozent der befragten europĂ€ischen Online-HĂ€ndler auf die Anforderungen der starken Kundenauthentifizierung eingestellt und ihre Systeme auf den neuesten Stand gebracht. 51 Prozent der Befragten gaben an, dass sie frĂŒhestens im September 2019 mit der Umsetzung beginnen werden oder sich noch gar nicht mit dem Thema befasst haben.

    Ab September 2019 wird die starke Kundenauthentifizierung verpflichtend im Rahmen der PSD2-Richtlinie umgesetzt.  Dann mĂŒssen innereuropĂ€ische „Card not present“-Zahlungen, die nicht unter eine der diversen Ausnahmeregelungen fallen, ohne 3-D Secure-Absicherung von Kartenherausgebern abgelehnt werden, um die regulatorischen Vorgaben des Gesetzgebers zu erfĂŒllen. Darauf sollten sich Online-HĂ€ndler vorbereiten und folgende Punkte noch vor dem Sommer 2019 in Angriff nehmen:

    1. Um Kundenbeschwerden zu vermeiden , sollten sich HĂ€ndler frĂŒhzeitig ĂŒber die neuen Verfahren der starken Kundenauthentifizierung informieren und sich an ihren Acquirer oder Payment Service Provider wenden, um sicherzustellen, dass ihr Unternehmen fĂŒr Identity Check registriert ist.
    2. Die Verbraucher sollten ebenfalls vorbereitet werden und sich mit den neuen Verfahren vertraut machen. Kunden sollten frĂŒhzeitig ĂŒber die anstehenden VerĂ€nderungen informiert und die Vorteile des neuen Bezahlprozesses (keine Notwendigkeit mehr, sich Passwörter zu merken und ein zu erwartender RĂŒckgang bei betrĂŒgerischen Transaktionen) hervorgehoben werden.

    Die kartenherausgebenden Banken werden parallel dazu ihre Karteninhaber auffordern, sich bei Mastercard Identity Check zu registrieren und verbesserte Authentifizierungsverfahren anbieten. Dazu gehört unter anderem auch die biometrische Authentifizierung.

    Mit Mastercard Identity Check bietet Mastercard eine neue Authentifizierungslösung und eine einfache Möglichkeit, den neuen EMV 3-D Secure-Standard zu unterstĂŒtzen und erweiterte Sicherheitslösungen zu nutzen, um potenzielle Risiken auszuschließen. Sie funktioniert reibungslos auf den unterschiedlichsten GerĂ€ten und ermöglicht eine unterbrechungsfreie Ein-Klick-Bezahlung. Kunden können so schnell und einfach ihre IdentitĂ€t verifizieren, wĂ€hrend sie beispielsweise ihr Smartphone fĂŒr Online-Shopping nutzen. Mit dem Verfahren wird beim digitalen Einkauf nicht nur Zeit gespart, es verbessert auch die Sicherheit und sorgt fĂŒr ein komfortables Einkaufserlebnis mit deutlich geringeren Abbruchraten beim Online-Einkauf. Identity Check erfĂŒllt zudem die regulatorischen Anforderungen der EU an eine starke Kundenauthentifizierung.

    Carsten MĂŒrl, Director Produktmanagement fĂŒr Sicherheitslösungen bei Mastercard, sagt: „Der digitale Handel nimmt rasant zu. Diese positive Entwicklung stellt Online-HĂ€ndler jedoch auch vor die Herausforderung, Online-Transaktionen stets sicher und ohne Unterbrechungen abzuwickeln. Bereits im September haben wir die erste erfolgreiche EMV 3DS-Transaktion durchgefĂŒhrt. Die Identity Check-Lösung unterstĂŒtzt den 3DS-Standard und bietet dynamische Passwörter und biometrische Verfahren wie Fingerabdruck-, Gesichts-, Iris- und Spracherkennung in Echtzeit. Wir gehen davon aus, dass sich die biometrischen Authentifizierungsverfahren am Markt durchsetzen werden. Sie machen den Bezahlvorgang noch einfacher und sicherer.”

    WĂ€hrend die betrĂŒgerischen Transaktionen mit Karte im stationĂ€ren Handel weiter rĂŒcklĂ€ufig sind, gehen den aktuellen Zahlen der EuropĂ€ischen Zentralbank (EZB) zufolge 73 Prozent der BetrugsschĂ€den auf den Online-Kanal zurĂŒck. Erste Ergebnisse einer Pilotphase mit Erstanwendern von Mastercard Identity Check zeigen, dass sich der Online-Betrug in vielen FĂ€llen mit der neuen Lösung vermeiden lĂ€sst. Gleichzeitig ermöglichen die neuen Verfahren höhere Autorisierungsraten und reduzieren fĂ€lschlicherweise abgelehnte Zahlungen. Das fĂŒhrt nicht nur zu einer verbesserten Nutzererfahrung, sondern trĂ€gt auch zu höheren Gewinnen bei HĂ€ndlern und Kartenherausgebern bei.

    Mit 3-D Secure 2.0 können deutlich mehr Daten zwischen HĂ€ndlern und Kartenherausgebern ausgetauscht und so bessere Risikoentscheidungen getroffen werden. Das neue Sicherheitsprotokoll ist sowohl fĂŒr den Einsatz im Web als auch in Apps geeignet und wird neue MaßstĂ€be im Bereich der Authentifizierung setzen.

    Quelle: MasterCard

    Mastercard_SCA_EMV3 Infographic FINAL

    Über Mastercard

    Mastercard (NYSE: MA) ist ein internationales Technologieunternehmen im Zahlungsverkehr. Unser globales Zahlungsabwicklungsnetzwerk verbindet Mastercard Kartenbesitzer, Banken, HĂ€ndler, Regierungen und Unternehmen in ĂŒber 210 LĂ€ndern und Gebieten. Die Produkte und Leistungen von Mastercard gestalten die alltĂ€glichen HandelsgeschĂ€fte fĂŒr alle Beteiligten einfacher, sicherer und effizienter. Das gilt fĂŒr Einkaufen und Reisen ebenso wie fĂŒr UnternehmensfĂŒhrung und die Verwaltung von Finanzen. Folgen Sie uns auf Twitter @MastercardDE, reden Sie mit im Beyond the Transaction Blog und abonnieren Sie die neuesten Nachrichten im Engagement Bureau.

    [1] In der nicht reprĂ€sentativen Umfrage von Mastercard wurden im Zeitraum von September bis November 2018 insgesamt 327 Online-HĂ€ndler in 17 europĂ€ischen LĂ€ndern befragt.