Patrick Upmann

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Schlagwort: Digitale Plattformen

  • Plattform – OTTO investiert in die Weiterentwicklung seines GeschĂ€ftsmodells und der Öffnung von otto.de fĂŒr neue Partner und Marken

    Plattform – OTTO investiert in die Weiterentwicklung seines GeschĂ€ftsmodells und der Öffnung von otto.de fĂŒr neue Partner und Marken

    Plattform – Der OnlinehĂ€ndler OTTO wĂ€chst zum neunten Mal in Folge.

    Plattform – Das Hamburger Unternehmen prognostiziert fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2018/19 eine Umsatzsteigerung um 8 Prozent auf rund 3,2 Milliarden Euro. OTTO wird im neuen GeschĂ€ftsjahr weitere rund 100 Millionen Euro in die Weiterentwicklung zur Plattform investieren. Dazu zĂ€hlt auch der Kauf des IoT-Startups OrderThis. ZusĂ€tzlich entsteht auf dem Campus in Hamburg-Bramfeld eine neue Firmenzentrale.

    „Unsere Transformation zur Plattform ist kein SelbstlĂ€ufer – umso mehr freue ich mich, dass wir den wohl grĂ¶ĂŸten Umbruch unserer Firmengeschichte so erfolgreich gestalten können“, sagt Marc Opelt, Vorsitzender des Bereichsvorstands von OTTO. „Wir stellen uns in einigen GeschĂ€ftsbereichen komplett neu auf, arbeiten an der Automatisierung unserer Partner-Anbindung und schaffen trotzdem ein beachtliches Wachstum.“

    Mobile first und 2 Millionen Neukunden

    FĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2018/19 prognostiziert OTTO einen Gesamtumsatz von 3,2 Milliarden Euro. Damit wird die OTTO-Einzelgesellschaft zum neunten Mal in Folge wachsen, voraussichtlich um mehr als 8 Prozent. Ebenfalls sehr erfreulich gestaltete sich die zunehmende Zahl aktiver Kunden: 7 Millionen, plus 5 Prozent, kauften auf otto.de ein, davon 2 Millionen Neukunden. Erstmals kauften im vergangenen GeschĂ€ftsjahr ĂŒber die HĂ€lfte aller Kunden (55 Prozent) via Smartphones und Tablets auf otto.de ein.

    Weiterentwicklung zur Plattform geht voran – alle zwei Tage ein neuer Partner

    Seit Mitte 2017 arbeitet der OnlinehĂ€ndler an der Weiterentwicklung seines GeschĂ€ftsmodells zur Plattform und der Öffnung von otto.de fĂŒr neue Partner und Marken. So hat OTTO bereits 400 neue Anbieter angebunden. ZusĂ€tzlich optimiert das Unternehmen die weitere Automatisierung der Onboarding-Prozesse und baut die Initiativen OTTO Market und das Self-Service-Portal Brand Connect aus. Im neuen GeschĂ€ftsjahr wird OTTO – wie schon in den vorherigen 12 Monaten – rund 100 Millionen Euro in die Weiterentwicklungen zur Plattform investieren. Bis zum Jahr 2020 sollen die Kunden auf die Produkte von bis zu 3.000 neuen Partner zugreifen können, bestĂ€tigt OTTO-Vorstand Marc Opelt.

    Neubau des HauptgebĂ€udes – ohne VorstandsbĂŒros

    Dass bei OTTO kein Stein auf dem anderen bleibt, zeigt sich auch an den BauplĂ€nen: Bis Sommer 2022 wird auf dem Campus in Hamburg-Bramfeld eine neue Firmenzentrale entstehen. OTTO investiert dabei in den architektonisch anspruchsvollen Umbau eines alten LagergebĂ€udes. Der neue Hauptsitz wird auf insgesamt neun Etagen im Multi-Space-Konzept moderne und flexible Arbeitswelten fĂŒr 1.800 MitarbeiterInnen bereitstellen. Eine Besonderheit: Die OTTO-VorstĂ€nde geben ihre EinzelbĂŒros auf und sitzen dann – ganz im Sinne von New Work – bei den Mitarbeitern ‚auf der FlĂ€che‘. 

    „Die Geschichte von OTTO ist einzigartig und so soll auch unser OTTO-Campus ein einzigartiger Ort der Zusammenarbeit werden. Unsere Mitarbeiter sollen sich wohlfĂŒhlen und hier gerne am digitalen Handel der Zukunft arbeiten“, erklĂ€rt Marc Opelt. 

    OTTO kauft IoT-Start-up ‚OrderThis‘ und kĂŒndigt ‚OTTO ready‘ an

    „ZukĂŒnftig werden HaushaltsgerĂ€te ohne Internetzugang aussterben. Unter dem Label ‚OTTO ready‘ machen wir deswegen GerĂ€te und Plattformen fĂ€hig, sich mit OTTO zu verbinden und freuen uns auf viele weitere Kooperationen im Bereich IoT“, sagt Marc Opelt.

    Um OTTO schon jetzt auf dem Markt der smarten HaushaltgerÀte zu positionieren, kauft der Hamburger OnlinehÀndler zum 1. MÀrz 2019 das Start-up OrderThis.

    Die Software von OrderThis fungiert als Verbindungselement zwischen Onlineshops und internetfĂ€higen HaushaltsgerĂ€ten – zum Beispiel GeschirrspĂŒlern, Druckern, Kaffee- oder Waschmaschinen – und soll OTTO zur EinkaufsstĂ€tte fĂŒr Zusatzprodukte von smarten GerĂ€ten machen. Im ersten Pilotprojekt können GeschirrspĂŒler mit Home Connect – beispielsweise der Marke Bosch – Tabs bei OTTO bestellen. 

    Quelle: OTTO

    https://now.digital/digitalwirtschaft/ecommerce-news/otto-group-digital-solutions-ogds-der-company-builder-der-otto-group-launcht-mit-odc-eine-plattformloesung-fuer-fulfillment-und-retouren/



    Patrick Upmann

    Interim Manager E-Commerce

    Digitale Plattformen

  • Digitale Plattformen – 57 Prozent der Deutschen shoppen auf Plattformen

    Digitale Plattformen bringen verschiedene Anbieter, Partner und Kunden auf den unterschiedlichsten MĂ€rkten zusammen.

    Weltweit werden so MilliardenumsĂ€tze erzielt und ganze Branchen grundlegend verĂ€ndert. Nach Ansicht der großen Mehrheit der BundesbĂŒrger profitieren davon alle Beteiligten: Plattformbetreiber ebenso wie die Anbieter von Produkten und Dienstleistungen auf den Plattformen sowie ihre Kunden. Das ist das Ergebnis einer reprĂ€sentativen Befragung von 1.003 BundesbĂŒrgern ab 16 Jahre im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

    Demnach sagen 3 von 5 (60 Prozent), dass die Kunden profitieren. In der Altersgruppe zwischen 16 und 49 Jahre betrĂ€gt der Anteil sogar 70 Prozent. Dass die Anbieter von den Plattformen profitieren, sagen mehr als drei Viertel (77 Prozent) aller Befragten und sogar 82 Prozent unter 50 Jahren. Und 95 Prozent aller Befragten sehen Vorteile fĂŒr die Plattformbetreiber.

    „Digitale Plattformen sind in allen Branchen deshalb so erfolgreich, weil sie einen konkreten Nutzen und enorme Mehrwerte etwa durch die Vergleichsmöglichkeiten fĂŒr die Kunden bieten. Anbieter haben so einen neuen, sehr effizienten Vertriebsweg und können neue Kundengruppen erreichen“, sagt Bitkom-PrĂ€sident Achim Berg.

    „Wir sollten in Deutschland alles unternehmen, um international erfolgreiche Plattformen zu etablieren. Dazu mĂŒssen wir verstĂ€rkt eine Diskussion ĂŒber die Chancen der Plattform-Ökonomie fĂŒhren und dĂŒrfen nicht bei Verbots-Debatten und dem Ruf nach mehr Regulierung stehenbleiben.“

    Bekannte Beispiele fĂŒr digitale Plattformen, die sich an Privatkunden richten, sind etwa Airbnb, Amazon, Ebay, Flixbus, Netflix, Spotify oder die App-Stores von Apple oder Google. Dazu zĂ€hlen aber ebenso Angebote, die zum Beispiel ArbeitsauftrĂ€ge vermitteln, Bewertungsportale oder Partnerschafts-Börsen. DarĂŒber hinaus gibt es zahlreiche Plattformen, die GeschĂ€ftskunden zusammenbringen oder bei der Finanzierung von Startups helfen.

    Drei Viertel der JĂŒngeren nutzen digitale Plattformen

    Digitale Plattformen – Mehr als die HĂ€lfte der BundesbĂŒrger (57 Prozent) gibt an, selbst aktiv digitale Plattformen zu nutzen. Dabei kaufen 3 von 5 Befragten (57 Prozent) auf Plattformen ein oder buchen Dienstleistungen. Jeder Vierte (27 Prozent) verkauft selbst Produkte ĂŒber Plattformen oder bietet Dienstleistungen an.

    Dabei nutzen JĂŒngere Plattformen deutlich hĂ€ufiger. So sagen unter den 16- bis 29-JĂ€hrigen 78 Prozent, dass sie Plattformen als Kunden nutzen, 39 Prozent sind dort als Anbieter unterwegs. Unter den 30- bis 49-JĂ€hrigen liegen die Anteile mit 76 Prozent Kunden und 36 Prozent Anbietern nur leicht darunter. Unter den 50- bis 64-JĂ€hrigen nutzt dagegen nur eine Minderheit von 43 Prozent Plattformen, unter denjenigen ab 65 Jahre sind es mit 30 Prozent nochmals deutlich weniger.

    Grafik

    Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgefĂŒhrt hat. Dabei wurden 1.003 BundesbĂŒrger ab 16 Jahren telefonisch befragt. Die Fragestellungen lauteten: „Nutzen Sie selbst digitale Plattformen?“ und „Wie stark profitieren Ihrer Meinung nach die folgenden Akteure von digitalen Plattformen?“

    Quelle: Bitkom

    https://now.digital/digitalwirtschaft/ecommerce-digital-projekte/digitale-plattformen-studie-untersucht-geschaeftsstrategie/

    Interim Manager & agiles IT Projekt Management



  • Digitale Plattformen – Studie untersucht GeschĂ€ftsstrategie

    Digitale Plattformen – Studie untersucht GeschĂ€ftsstrategie

    Digitale Plattformen machen als GeschĂ€ftsstrategie Schule in Deutschland. Fast jedes zweite fĂŒr eine Studie befragte Unternehmen steckt mitten im Aufbau, jedes fĂŒnfte ist bereits Betreiber einer digitalen Plattform. Als Vorbild fĂŒr die strategische Ausrichtung als Plattform stehen unter anderem große Internetkonzerne und Vergleichsportale.
    FĂŒr 93 Prozent der befragten Experten werden digitale Plattformen in Zukunft eine bedeutende Rolle im GeschĂ€ftsmodell-Mix spielen, fĂŒr 50 Prozent ist es das Modell der Zukunft. Das ergibt die Studie „Digital Platform Management“ von Sopra Steria Consulting, in Kooperation mit Forschern des Hamburger Informatik Technologie-Centers (HiTeC).

    „Insgesamt zeigen die Experteninterviews PlattformaktivitĂ€ten in vielen Branchen und Unternehmen. Das Thema geht jede Entscheiderin und jeden Entscheider an.“, sagt Prof. Dr. Tilo Böhmann vom Hamburger Informatik-Technologiezentrum (HITeC) und der UniversitĂ€t Hamburg.

    FĂŒr viele Manager geht es bei der strategischen Entscheidung nicht mehr um das ob, sondern nur noch um das wie. Sie suchen die passende Rolle im Plattformuniversum. „Einige einflussreiche Akteure wollen sich komplett neu als digitale Plattform ausrichten. Andere haben gesehen, dass Plattformpartner wie Paypal und Dropbox erfolgreich sein können und wollen sich als Nischenanbieter auf bestehenden Plattformen einklinken“, so Prof. Dr. Paul Drews von der Leuphana UniversitĂ€t LĂŒneburg.

    Digitale Plattformen Made in Germany

    Digitale Plattformen von Unternehmen in Deutschland finden sich in nahezu allen Branchen. Bekannt sind vor allem Vergleichsportale wie AutoScout24, Check24, FinanzScout24 und Verivox. Im Handel wandelt sich Otto aktuell mit dem Plattformumbau zum Marktplatz. DarĂŒber hinaus wĂ€chst die Zahl der Plattformen in der Industrie und der Fertigung. Siemens bietet mit MindSphere eine Art Betriebssystem fĂŒr das industrielle Internet der Dinge (IoT), Unternehmen können hier Produkte, Anlagen, Systeme und Maschinen vernetzen und die Plattform fĂŒr die Datenanalyse nutzen. Bosch betreibt mit Bosch IoT eine Plattform, die Entwicklern die Arbeit an neuen IoT-Anwendungen erleichtert. Im Finanzsektor entwickelt sich beispielsweise der Versicherer Allianz zum Softwareanbieter. Die offene Plattform Allianz Business System soll grundsĂ€tzlich allen Marktteilnehmern zur VerfĂŒgung stehen, um beispielsweise Tarife und neue Apps zu entwickeln und zu vermarkten.

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