Plattform – Der OnlinehĂ€ndler OTTO wĂ€chst zum neunten Mal in Folge.
Plattform – Das Hamburger Unternehmen prognostiziert fĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2018/19 eine Umsatzsteigerung um 8 Prozent auf rund 3,2 Milliarden Euro. OTTO wird im neuen GeschĂ€ftsjahr weitere rund 100 Millionen Euro in die Weiterentwicklung zur Plattform investieren. Dazu zĂ€hlt auch der Kauf des IoT-Startups OrderThis. ZusĂ€tzlich entsteht auf dem Campus in Hamburg-Bramfeld eine neue Firmenzentrale.
âUnsere Transformation zur Plattform ist kein SelbstlĂ€ufer â umso mehr freue ich mich, dass wir den wohl gröĂten Umbruch unserer Firmengeschichte so erfolgreich gestalten könnenâ, sagt Marc Opelt, Vorsitzender des Bereichsvorstands von OTTO. âWir stellen uns in einigen GeschĂ€ftsbereichen komplett neu auf, arbeiten an der Automatisierung unserer Partner-Anbindung und schaffen trotzdem ein beachtliches Wachstum.â
Mobile first und 2 Millionen Neukunden
FĂŒr das GeschĂ€ftsjahr 2018/19 prognostiziert OTTO einen Gesamtumsatz von 3,2 Milliarden Euro. Damit wird die OTTO-Einzelgesellschaft zum neunten Mal in Folge wachsen, voraussichtlich um mehr als 8 Prozent. Ebenfalls sehr erfreulich gestaltete sich die zunehmende Zahl aktiver Kunden: 7 Millionen, plus 5 Prozent, kauften auf otto.de ein, davon 2 Millionen Neukunden. Erstmals kauften im vergangenen GeschĂ€ftsjahr ĂŒber die HĂ€lfte aller Kunden (55 Prozent) via Smartphones und Tablets auf otto.de ein.
Weiterentwicklung zur Plattform geht voran â alle zwei Tage ein neuer Partner
Seit Mitte 2017 arbeitet der OnlinehĂ€ndler an der Weiterentwicklung seines GeschĂ€ftsmodells zur Plattform und der Ăffnung von otto.de fĂŒr neue Partner und Marken. So hat OTTO bereits 400 neue Anbieter angebunden. ZusĂ€tzlich optimiert das Unternehmen die weitere Automatisierung der Onboarding-Prozesse und baut die Initiativen OTTO Market und das Self-Service-Portal Brand Connect aus. Im neuen GeschĂ€ftsjahr wird OTTO â wie schon in den vorherigen 12 Monaten â rund 100 Millionen Euro in die Weiterentwicklungen zur Plattform investieren. Bis zum Jahr 2020 sollen die Kunden auf die Produkte von bis zu 3.000 neuen Partner zugreifen können, bestĂ€tigt OTTO-Vorstand Marc Opelt.
Neubau des HauptgebĂ€udes â ohne VorstandsbĂŒros
Dass bei OTTO kein Stein auf dem anderen bleibt, zeigt sich auch an den BauplĂ€nen: Bis Sommer 2022 wird auf dem Campus in Hamburg-Bramfeld eine neue Firmenzentrale entstehen. OTTO investiert dabei in den architektonisch anspruchsvollen Umbau eines alten LagergebĂ€udes. Der neue Hauptsitz wird auf insgesamt neun Etagen im Multi-Space-Konzept moderne und flexible Arbeitswelten fĂŒr 1.800 MitarbeiterInnen bereitstellen. Eine Besonderheit: Die OTTO-VorstĂ€nde geben ihre EinzelbĂŒros auf und sitzen dann â ganz im Sinne von New Work â bei den Mitarbeitern âauf der FlĂ€cheâ.
âDie Geschichte von OTTO ist einzigartig und so soll auch unser OTTO-Campus ein einzigartiger Ort der Zusammenarbeit werden. Unsere Mitarbeiter sollen sich wohlfĂŒhlen und hier gerne am digitalen Handel der Zukunft arbeitenâ, erklĂ€rt Marc Opelt.
OTTO kauft IoT-Start-up âOrderThisâ und kĂŒndigt âOTTO readyâ an
âZukĂŒnftig werden HaushaltsgerĂ€te ohne Internetzugang aussterben. Unter dem Label âOTTO readyâ machen wir deswegen GerĂ€te und Plattformen fĂ€hig, sich mit OTTO zu verbinden und freuen uns auf viele weitere Kooperationen im Bereich IoTâ, sagt Marc Opelt.
Um OTTO schon jetzt auf dem Markt der smarten HaushaltgerÀte zu positionieren, kauft der Hamburger OnlinehÀndler zum 1. MÀrz 2019 das Start-up OrderThis.
Die Software von OrderThis fungiert als Verbindungselement zwischen Onlineshops und internetfĂ€higen HaushaltsgerĂ€ten â zum Beispiel GeschirrspĂŒlern, Druckern, Kaffee- oder Waschmaschinen â und soll OTTO zur EinkaufsstĂ€tte fĂŒr Zusatzprodukte von smarten GerĂ€ten machen. Im ersten Pilotprojekt können GeschirrspĂŒler mit Home Connect â beispielsweise der Marke Bosch â Tabs bei OTTO bestellen.
Quelle: OTTO
https://now.digital/digitalwirtschaft/ecommerce-news/otto-group-digital-solutions-ogds-der-company-builder-der-otto-group-launcht-mit-odc-eine-plattformloesung-fuer-fulfillment-und-retouren/
Patrick Upmann
Interim Manager E-Commerce
Digitale Plattformen

