Patrick Upmann

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Schlagwort: DB

  • Digitaler Kopierschutz fĂĽr Barcodes von Handytickets

    Digitaler Kopierschutz fĂĽr Barcodes von Handytickets

    InnoTrans: Bundesverkehrsminister Wissing informiert sich am VDV-Messestand über „Motics“
    Branchenverband präsentiert weltweit einzigartigen, selbst entwickelten digitalen Kopierschutz für Barcodes von Handytickets.

    Im Rahmen der InnoTrans haben Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing sowie der Bahnbeauftragte der Bundesregierung und Parlamentarische Staatssekretär Michael Theurer heute den Messestand des Branchenverbands VDV besucht. Dabei präsentierten VDV-Vertreter ihnen den neuen Kopierschutz für Barcodes „Motics“, mit dem ÖPNV-Tickets auf Smartphones fälschungssicherer werden. Zudem läuft die Ticketkontrolle dadurch erheblich schneller und komfortabler für die Fahrgäste, weil sie bei der Prüfung keine zusätzlichen Ausweisdokumente mehr vorzeigen müssen. Das Besondere: Motics ist weltweit einzigartig und „made in Germany“, denn es wurde vom VDV eTicket Service, einer Tochter des VDV, komplett eigenständig entwickelt.

    Ingo Wortmann, VDV-Präsident und Vorsitzender der GeschäftsfĂĽhrung der MĂĽnchner Verkehrsgesellschaft (MVG): „Die Branche arbeitet auf vielen Ebenen und mit Hochdruck an der Digitalisierung, denn sie ist ein zentraler Baustein fĂĽr den unternehmerischen Erfolg und wird kĂĽnftig eine noch wichtigere Rolle einnehmen. Motics ist dafĂĽr ein gutes Beispiel, damit werden digitale Ă–PNV-Tickets mit Barcode kopiergeschĂĽtzt. Das sichert nicht nur die Einnahmen der Verkehrsunternehmen. Die Prozesse bei der Ticketkontrolle werden dadurch einfacher, schneller und effizienter. Das ist gut fĂĽr unser Kontrollpersonal und fĂĽr die Fahrgäste. Bei uns in der MVG ist Motics seit diesem Jahr im Einsatz, wir gehören damit in MĂĽnchen zu den ersten Anwendern. Die bisherigen Ergebnisse sowie das Feedback unseres Kontrollpersonals und der Fahrgäste sind sehr positiv.“

    Digitaler Kopierschutz

    Motics gehört der deutschen ÖPNV-Branche; Tickets auf Chipkarten können dadurch schrittweise ersetzt werden
    Mit Motics hat der VDV eTicket Service einen offenen Standard entwickelt, der komplett der Ă–PNV-Branche gehört. Damit werden die Verkehrsunternehmen vertraglich unabhängig von Mobilfunkprovidern und Smartphone-Herstellern. Und vor allem können die rund 15,5 Millionen Chipkarten, die aktuell im deutschen Ă–PNV als Trägermedium fĂĽr die Monats-, Job- oder Jahrestickets der Fahrgäste im Einsatz sind, schrittweise ersetzt werden. „Durch die erhöhte Sicherheit von digitalen Tickets, die durch Motics jetzt möglich ist, werden wir als Branche unabhängiger von der Chipindustrie und dem schwierigen globalen Halbleitermarkt. Momentan geht im Ă–PNV ohne Chipkarten fast nichts, das wollen wir perspektivisch ändern, denn wir merken ja durch den Krieg in der Ukraine und durch die aktuelle Energiekrise, dass die deutsche Wirtschaft gut beraten ist, sich so wenig wie möglich von globalen Lieferketten abhängig zu machen. Motics ist fĂĽr unsere Branche ein Schritt in diese Richtung“, so Oliver Wolff,HauptgeschäftsfĂĽhrer des VDV und Aufsichtsratsvorsitzender der eTicket Gesellschaft.

    Deutsche Bahn, MVV und MVG setzen bereits auf Motics
    Die Deutsche Bahn hat Motics als erstes umgesetzt und die Technologie bereits in den DB Navigator integriert. In diesem können Endkunden im Raum München seit Oktober 2021 Verbundtickets des MVV mit Motics-Absicherung erwerben. Daran schlossen sich die Stadtwerke München mit den Apps der MVG an und verkaufen seit Mai 2022 das komplette Ticketsortiment unter Verwendung von Motics-Barcodes. Die nächsten Projekte stehen bereits vor dem Abschluss, dazu zählt das grenzüberschreitende Projekt easyConnect in Aachen und der saarVV im Saarland. Im nächsten Jahr folgen dann die nächsten großen Partner mit dem RMV (Rhein-Main Verkehrsverbund), der BVG (Berliner Verkehrsbetriebe) und dem VGN (Verkehrsverbund Großraum Nürnberg), welche allesamt innerhalb des ersten Halbjahres 2023 an den Start gehen werden. „Die Einführung ist erfolgreich gelaufen, aber es gibt noch viel zu tun. Am Ende wollen wir mit Motics eine ähnliche Abdeckung bei den deutschen Verkehrsunternehmen und Verbünden erzielen wie wir sie heute mit der Chipkarte haben. In den Ballungsräumen sind das rund 90 Prozent der Fahrgäste“, erklärt Nils Zeino-Mahmalat, Geschäftsführer des eTicket Service abschließend.

    Quelle: VDV


    Patrick Upmann, DSGVO und Data Compliance Experte als externer Datenschutzbeauftragte für Ihr Unternehmen

  • Intermodalität – DB wird erster intermodaler Partner der Star Alliance

    Intermodalität – DB wird erster intermodaler Partner der Star Alliance

    Intermodalität – Damit setzen die DB und die Luftverkehrsbranche ein weiteres starkes Zeichen auf dem Weg hin zu mehr Nachhaltigkeit im Mobilitätssektor.

    Durch die neue Kooperation können DB-Kund:innen und die Passagiere der Mitgliedsfluggesellschaften der Star Alliance kĂĽnftig ihre Reise komfortabel in der klimafreundlichen Bahn beginnen oder beenden. Zum ersten Mal im internationalen Luftverkehr wird das intermodale Partnerschaftsmodell der Star Alliance Flug, Zug und andere Verkehrsträger auf intelligente Art und Weise untereinander verbinden. Star Alliance will intermodale Partnerschaften in Zukunft weiter ausbauen. Deutschland ist der erste Markt und die DB der weltweit erste Partner im neuen Programm der Star Alliance. 

    Intermodalität
    Star Alliance und DB: neue intermodale Partnerschaft

    Michael Peterson, Vorstand DB Personenfernverkehr: â€žVon Freiburg nach Singapur: DafĂĽr braucht es nur noch ein einziges Ticket. Durch attraktive innerdeutsche Verbindungen bei gleichzeitiger VerknĂĽpfung mit internationalen Reiseketten leisten Deutsche Bahn und Star Alliance einen signifikanten Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen im Verkehrssektor. Dies ergänzt unsere erfolgreiche Kooperation Lufthansa Express Rail, wo sich die Buchungszahlen seit 2010 mehr als verdoppelt haben. So bringen wir mehr Menschen vom Flugzeug auf die umweltfreundliche Schiene. Im gemeinsamen Schulterschluss mit den Airlines gehen wir die Mobilitätswende nun weiter an. Wir vernetzen unsere Angebote so, dass wir die jeweiligen Stärken unserer Verkehrsträger optimal nutzen können.“

    Jeffrey Goh, CEO Star Alliance: â€žDer heutige Tag bĂĽndelt die Kräfte von zwei verschiedenen Verkehrsanbietern und öffnet damit die TĂĽren der Star Alliance ĂĽber die eigene Welt der Fluggesellschaften hinaus. Unser neues Modell fĂĽr intermodale Partnerschaften schafft die Voraussetzung fĂĽr eine aufeinander abgestimmte Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Transportmitteln in allen Märkten der Star Alliance. Wir freuen uns sehr, die Deutsche Bahn als unseren ersten intermodalen Partner der Star Alliance begrĂĽĂźen zu dĂĽrfen.”

    Harry Hohmeister, Mitglied des Vorstands der Deutsche Lufthansa AG: â€žDiese Partnerschaft ist weltweit einzigartig. Wieder sind wir in Deutschland Vorreiter fĂĽr die intelligente VerknĂĽpfung von Verkehrswelten. Wir schaffen Mehrwert fĂĽr die Kunden, fĂĽr den Wirtschaftsstandort Deutschland sowie fĂĽr Umwelt und Gesellschaft. Mobilität der Zukunft heiĂźt Herausforderungen gemeinsam meistern. Die erfolgreiche Lufthansa Express Rail-Kooperation ist dafĂĽr ein herausragendes Beispiel – darauf basierend gehen wir jetzt konsequent den nächsten Schritt. Nie haben unsere Kunden mehr von dieser Partnerschaft profitiert.“

    Die neue Partnerschaft von DB und Star Alliance baut auf dem Programm Lufthansa Express Rail auf. Damit können Lufthansa-Kund:innen bereits seit mehr als 20 Jahren in einem Buchungsschritt ein kombiniertes Ticket für Zug und Flug kaufen. Künftig können neben der Lufthansa auch alle 25 anderen Mitgliedsfluggesellschaften der Star Alliance über ihre Buchungssysteme die umweltfreundlichen ICE der DB mit Flugnummern in ihr Angebot aufnehmen. Damit profitieren Kund:innen von vielen Vorteilen, wie zum Beispiel:

    • Mit nur einem Buchungsvorgang erhalten Airline-Kund:innen ein kombiniertes Ticket fĂĽr Hin- bzw. RĂĽckflug und die jeweiligen Zugfahrten inkl. Sitzplatzreservierung. Beim Check-In – möglich bis kurz vor Abfahrt des Zuges – erhalten die Reisenden sowohl die Bordkarten fĂĽr den Flug als auch fĂĽr die Bahnfahrten.
    • Mit den integrierten ICE-Fahrten haben Flugreisende kĂĽnftig noch mehr Auswahl hinsichtlich bevorzugter Reisezeit, Reisedauer und den angebotenen Preisen.
    • Die Kund:innen kommen zudem in den Genuss einer beschleunigten Gepäckabfertigung und weiterer Services im AiRail Check-In-Bereich im Frankfurter Flughafen.
    • Bei allen Buchungen von kombinierten Zug-Flug-Reisen ĂĽber Lufthansa Express Rail oder auch bei den Mitgliedsfluggesellschaften der Star Alliance können Kund:innen fĂĽr die Zugfahrten Punkte bzw. Meilen in den jeweiligen Vielfliegerprogrammen der Airlines sammeln.
    • DarĂĽber hinaus erhalten Business- und First-Class-Kund:innen von Mitgliedsfluggesellschaften der Star Alliance mit einem LH Express Rail-Ticket zusätzliche Vorteile wie den Zugang zu den DB Lounges.

    Weitere Fakten zur Intermodalität

     Vernetzung von Flug und Zug fĂĽr eine erfolgreiche Mobilitätswende 

    Kooperationen der Deutschen Bahn mit der Luftverkehrsbranche 

    In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) hat die Deutsche Bahn (DB) einen gemeinsamen Aktionsplan zur stärkeren Vernetzung der Verkehrsträger erarbeitet. Ziel ist, die Treibhausgas-Emissionen im Verkehrssektor nachhaltig deutlich zu senken. DafĂĽr hat die DB mit der Luftfahrtbranche die Schnittstellen zwischen Zug und Flug verbessert und fĂĽr ein attraktives Mobilitätsangebot Intermodale Partnerschaften mit verschiedenen Airlines geschaffen. Derzeit kooperiert die DB mit ĂĽber 50 Airlines, die mit unseren unterschiedlichen Intermodalen Produkten ihren Flugreisenden eine klimafreundliche Anreise zum Flughafen ermöglichen. 

    Von diesen Kooperationen profitieren unsere Fahrgäste: 

    â—Ľ Lufthansa Express Rail bietet die Anreise mit dem Zug zum Flughafen Frankfurt/Main von derzeit 24 deutschen Städten aus an. Kund:innen erwerben ein kombiniertes Ticket, das im Zug als Zugticket und im Flugzeug als Bordkarte fungiert. Auch hier ist eine Sitzplatzreservierung inklusive. Express Rail beinhaltet zudem eine Anschlussgarantie: Bei Zugausfällen oder Verspätungen werden die Verbindungen automatisch von Lufthansa umgebucht. 

    â—Ľ Mit Rail & Fly können Reisende seit ĂĽber 30 Jahren die ZubringerzĂĽge von allen 5.600 Bahnhöfen in Deutschland aus zu den verschiedenen deutschen Flughäfen buchen. Nach der Buchung können sie eigenständig eine Verbindung zum Flughafen auswählen und bei Bedarf zusätzlich eine Sitzplatzreservierung buchen. Derzeit nutzen rund 50 Airlines das Produkt. 

    â—Ľ Mit Airline.Connect bieten wir derzeit den Flugreisenden der Kooperationsairlines Easyjet und Vueling eine Anreise zum Berliner Flughafen BER von einer Auswahl an Städten im Umkreis (wie Leipzig, Dresden, Erfurt, Jena, Halle, Magdeburg, Rostock, Stralsund, Cottbus, Frankfurt (Oder), Hannover oder Wolfsburg) an. Kund:innen erhalten bei der Buchungsabfrage auf den Airline-Websites bereits eine passende Kombination von Zug und Flug zu einem Gesamtpreis. Diese Kombination können sie bequem in einem Buchungs- und Bezahlvorgang erwerben. Eine kostenlose Sitzplatzreservierung ist hierbei inklusive. AuĂźerdem ist eine Versicherung im Preis enthalten, die im Falle einer Verspätung Schutz bei möglicherweise verpassten Verbindungen bietet. 

    â—Ľ Ă„hnlich Lufthansa Express Rail bieten wir mittels Interline- und Codeshare Abkommen internationalen Airline-Partnern eine Alternative zu ZubringerflĂĽgen von derzeit 13 deutschen Städten zum Flughafen Frankfurt an. Zudem verknĂĽpfen wir den BER mit Dresden. Beispielsweise können ausgewählte ICE-ZĂĽge mit Flugnummern von Etihad Airways und in KĂĽrze auch von Qatar Airways gemeinsam mit FlĂĽgen der Airlines gebucht werden. 

    â—Ľ Mit den Good-for-Train-Tickets können Fluggesellschaften bei Ausfällen im Flugverkehr, wie z.B. bei Streik oder Unwetter, ihren Kund:innen eine Weiterreise in ZĂĽgen der DB unkompliziert ermöglichen. 

    Quelle: DB

  • 9-Euro Ticket App gestartet

    9-Euro Ticket App gestartet

    Alle Infos zur App und zum Ticket unter ticket.besserweiter.de. Ab heute können Kundinnen und Kunden das deutschlandweit gültige 9-Euro-Ticket ergänzend auch über eine deutschlandweite App kaufen. Über die Internetseite ticket.besserweiter.de erhalten alle Interessenten die nötigen Infos und gelangen direkt zum Download der App in den App-Stores. Unter „9-Euro-Ticket-App“ ist die Anwendung in den Stores auch direkt zu finden.

    Damit haben insbesondere jene Neukundinnen und Neukunden ab sofort die Möglichkeit das 9-Euro-Ticket per App zu erwerben, in deren Heimatregion dasTicket bislang nicht per App oder über andere digitale Wege angeboten wird. „Die Umsetzung dieses digitalen Angebots war ausdrücklicher Wunsch des Bundes und der Länder, um allen potenziellen Fahrgästen überall in Deutschland das 9-Euro-Ticket auch über die bestehenden Kanäle der Verkehrsunternehmen und Verbünde hinaus anzubieten. Dies hat die Branche, koordiniert über den VDV, in kürzester Zeit realisiert. Ich danke allen Beteiligten und dabei vor allem auch dem technischen Partner Mobility inside für die bis hierhin erfolgreiche Umsetzung“, so VDV-Präsident Ingo Wortmann.

     9-EURO-TICKET App

    Im Rahmen von #besserweiter, der bundesweiten Informationskampagne des ÖPNV zum 9-Euro-Ticket, wurde die 9-Euro-Ticket-App von Mobility Inside in wenigen Wochen an den Start gebracht. „Mit der Realisierung des bundesweiten Verkaufs des 9-Euro-Tickets unterstreichen wir unseren Anspruch mit Mobility inside unseren Fahrgästen deutschlandweit einen einfachen Weg zu Tickets zu bieten“, so Prof. Knut Ringat, VDV-Vizepräsident, RMV-Geschäftsführer und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Mobility Inside Holding. „Innerhalb von zwei Monaten ist es gelungen, die branchenweite Initiative Mobility inside als Dienstleister mit ihrer Plattform bundesweit zu positionieren und zu zeigen, wie leistungsfähig die Branche auch bei der Digitalisierung istwenn die Rahmenbedingungen dies zulassen.“

    Mit Hilfe der technischen Dienstleistung der DB Vertrieb GmbH ist es Mobility inside innerhalb kürzester Zeit gelungen, die App und die damit verbundenen administrativen Aufgaben zu etablieren. Dazu gehörte insbesondere die Komplexität der tarifrechtlichen Rahmenbedingungen operativ umzusetzen. „Wir können mit solchen digitalen Lösungen den aus Sicht der Fahrgäste bestehenden Tarifdschungel durchschlagen, die 9-Euro-Ticket-App ist ein gutes Beispiel dafür“, so Prof. Knut Ringat. „Wir sind sehr stolz, dass das Team von Mobility inside zusammen mit seinem Partner DB Vertrieb diese Kraftanstrengung geschafft hat“, so „Mobility inside“-Geschäftsführerin Britta Salzmann. „Darauf können wir nun aufbauen und auch nach der Aktion für die Branche nationale Lösungen im Vertrieb des ÖPNV in Deutschland ermöglichen.“

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    Quelle: VDV