Schlagwort: Cisco

  • DSGVO – E-Commerce Kunden erwarten angemessenen Datenschutz beim online Kauf.

    DSGVO – Rechtzeitig zum EuropĂ€ischen Datenschutztag veröffentlicht Cisco die Data Privacy Benchmark Study 2019. Es zeigt sich, wer in die Verbesserung seiner Datenschutz-Prozesse investiert, profitiert von konkreten GeschĂ€ftsvorteilen. Die Teilnehmer berichten auch von geringeren Verzögerungen bei Kaufentscheidungen und Prozessen.

    Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gilt seit Mai 2018. Laut der aktuellen Cisco-Studie glauben 59 Prozent der befragten Unternehmen, dass sie alle oder die meisten Anforderungen erfĂŒllen. 29 Prozent erwarten diese Compliance innerhalb eines Jahres und 9 Prozent in mehr als einem Jahr.

    „Im vergangenen Jahr hat die Bedeutung von PrivatsphĂ€re und Datenschutz deutlich zugenommen. Da sich der Markt stĂ€ndig verĂ€ndert, ziehen Unternehmen echte GeschĂ€ftsvorteile aus ihren Datenschutz-Investitionen, schließlich werden Daten wie eine neue WĂ€hrung gehandelt.“ kommentiert Michelle Dennedy, Chief Privacy Officer, Cisco. „Wir bei Cisco glauben fest an den Schutz unserer Kunden und einen höheren GeschĂ€ftserfolg, indem wir den Wert der Daten steigern und Risiken senken.“

    DSGVO

    Kunden erwarten zunehmend, dass die von ihnen genutzten Produkte und Dienstleistungen einen angemessenen Datenschutz bieten. Unternehmen, die hier entsprechend investieren und die DSGVO einhalten, profitieren beim Verkauf von Lösungen von weniger Verzögerungen aufgrund von Datenschutzbedenken: 3,4 Wochen gegenĂŒber 5,4 Wochen bei den am wenigsten DSGVO-konformen Unternehmen. Insgesamt betrug die durchschnittliche Verzögerung bei Bestandskunden 3,9 Wochen, im Vergleich zu 7,8 Wochen im Vorjahr. 

    DSGVO-konforme Unternehmen berichten von weniger Datenschutz-Verletzungen, weniger betroffenen DatensĂ€tzen bei SicherheitsvorfĂ€llen und kĂŒrzeren System-Ausfallzeiten. Sie hatten auch deutlich seltener einen erheblichen finanziellen Verlust durch einen Datenverstoß. Zudem gaben 75 Prozent der Befragten an, dass sie viele allgemeine Vorteile aus ihren Datenschutz-Investitionen ziehen. Dazu gehören mehr AgilitĂ€t und Innovationen durch angemessene Datenkontrollen, Wettbewerbsvorteile und höhere Betriebs-Effizienz. Diese resultieren aus der Organisation und Katalogisierung von Daten.

    Über die Cisco Data Privacy Benchmark Study:
    Mehr als 3.200 Sicherheits- und Datenschutzexperten aus weltweit 18 LÀndern und allen wichtigen Branchen haben an der Cisco-Umfrage teilgenommen. Zu den wichtigsten Ergebnissen gehören:

    • 87 Prozent der Unternehmen erleben Verzögerungen in ihrem Verkaufszyklus aufgrund von Datenschutzbedenken der Kunden oder Interessenten, im Vergleich zu 66 Prozent im Vorjahr. Dies ist wohl auf das gestiegene Datenschutz-Bewusstsein durch die DSGVO und hĂ€ufige Medien-Berichte ĂŒber VorfĂ€lle zurĂŒckzufĂŒhren.
    • Die Verzögerungen pro Land liegen zwischen 2,2 und 5,5 Wochen. Dabei sind sie in Italien, der TĂŒrkei und Russland besonders gering, andererseits in Spanien, Brasilien und Kanada besonders hoch. LĂ€ngere Verzögerungen lassen sich auf hohe oder sich verĂ€ndernde Datenschutz-Anforderungen zurĂŒckfĂŒhren. Verzögerte VerkĂ€ufe können auch zu Umsatzeinbußen fĂŒhren, wenn ein potenzieller Kunde beim Wettbewerb oder gar nicht kauft.
    • Die wichtigsten GrĂŒnde fĂŒr Verzögerungen sind Kundenanfragen bezĂŒglich Datenschutz, Übersetzung von Datenschutz-Informationen in verschiedene Sprachen, AufklĂ€rung von Kunden ĂŒber die Datenschutz-Prozesse des Unternehmens sowie die Neugestaltung von Produkten anhand der Datenschutz-Anforderungen.
    • Die DSGVO-Compliance betrĂ€gt je nach Land zwischen 42 und 75 Prozent. Spanien, Italien, Großbritannien und Frankreich sind vorbildlich – China, Japan und Australien hinken hinterher.
    • Nur 37 Prozent der DSGVO-konformen Unternehmen verzeichneten einen Datenverstoß, der mehr als 500.000 US-Dollar kostete, verglichen mit 64 Prozent der am wenigsten DSGVO-konformen Unternehmen.

    Weitere Informationen:

    Quelle: CISCO

    https://now.digital/digitalwirtschaft/datenschutzregulierung-pragte-die-digitalbranche/

    Patrick Upmann

    Interim Manager | Projektmanagement

    +49 178 777 0800

  • KĂŒnstliche Intelligenz – IT Trend 2019

    KĂŒnstliche Intelligenz – IT Trend 2019

    KĂŒnstliche Intelligenz, Machine Learning und Blockchain werden alltagstauglich 

    – Internet- und mobiler Traffic steigen enorm, Virtual/Augmented Reality hat entscheidenden Anteil

    – Unternehmen mĂŒssen ihre Netzwerke auf gestiegene Anforderungen ausrichten

    Cisco stellt auf Basis aktueller Studien die wichtigsten IT-Trends fĂŒr das Jahr 2019 vor. Dazu zĂ€hlen der Durchbruch von KI/ML, explodierender Internet- und Mobile-Traffic, der zunehmende Einsatz von Blockchain sowie neuartige Unternehmensnetze. â€‹

    In diesem Jahr standen im IT-Bereich die effiziente Datennutzung, die Optimierung und Verwaltung von Multicloud-Umgebungen sowie eine umfassende Sicherheitsarchitektur im Vordergrund. 2019 Ă€ndert sich an diesen Schwerpunkten nur wenig. Sie werden sich aber weiterentwickeln und gleichzeitig mit neuen AnsĂ€tzen erweitert. So mĂŒssen Unternehmen noch schneller Prozesse digitalisieren und neue Technologien nutzen.

    KI und ML werden alltagstauglich 
    KĂŒnstliche Intelligenz und Machine Learning haben sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt. Es gibt inzwischen viele ML-fĂ€hige DatensĂ€tze, die sich mit hoher Rechenleistung und fortschrittlichen Algorithmen bearbeiten lassen. Manche Hedgefonds nutzen sie fĂŒr neue Handelsmodelle, Personalabteilungen wollen mit KI FachkrĂ€fte effizienter gewinnen und halten. 2019 werden intelligente Lösungen den Menschen in immer mehr Bereichen helfen, bessere Entscheidungen zu treffen und effizienter zu arbeiten. 

    Werbung:

    Das Internet expandiert weiter
    Laut dem aktuellen Cisco Visual Networking Index (VNI) nutzen im Jahr 2022 schon 60 Prozent der Weltbevölkerung das Internet. Es wird aber durch die zunehmende Vernetzung alltĂ€glicher Dinge wie Kleidung, HaushaltsgerĂ€te oder Fahrzeuge völlig anders aussehen als heute. IoT-Sensoren werden ĂŒberall sein – etwa in HĂ€fen zur Optimierung und Sicherung der Schifffahrt oder an Auto-ParkplĂ€tzen, um die Umweltbelastung zu reduzieren. Durch die wachsende Vernetzung steigt der weltweite IP-Traffic derzeit jĂ€hrlich um 26 Prozent.

    Video erfordert höhere Bandbreiten
    FĂŒr einen Großteil dieses Datenwachstums sorgt Video, das 2022 bereits 82 Prozent des gesamten IP-Verkehrs ausmacht. Live-Streams nehmen dabei um das 15-fache zu. Auch die Nutzung von Virtual und Augmented Reality steigt. Mit neuer Hardware und mehr Inhalten fĂŒr Konsumenten wird sich der VR/AR-bezogene Datenverkehr innerhalb von fĂŒnf Jahren um das 12-fache erhöhen. Bereits 2019 nimmt der Einsatz von VR in Unternehmen zu, etwa durch Demos, virtuelle „Testfahrten“ oder die Beurteilung von Produkten und Immobilien im Internet.

    Mobiler Datenverkehr wÀchst deutlich
    Der Anteil des mobilen Datenverkehrs am Gesamtvolumen steigt auch 2019 weiter an. GemĂ€ĂŸ Cisco VNI nimmt er zwischen 2017 und 2022 von 12 auf 22 Prozent zu. Da sich 5G noch im Anfangsstadium befindet, werden weiterhin 3G und 4G dominieren. Doch im kommenden Jahr bauen Mobilfunkbetreiber erste Testnetze fĂŒr 5G auf. Viele Experten gehen davon aus, dass große 5G-Implementierungen im Jahr 2020 folgen. Bis dahin sind die nötigen Mobilfunkspektren, Standards und GeschĂ€ftsplĂ€ne ausgearbeitet.

    Neue Einsatzszenarien fĂŒr Blockchain
    Bei Supply Chain Management, Netzwerk, digitalen IdentitĂ€ten und Devisenhandel wird die Blockchain-Technologie weiter expandieren. Bis Ende 2019 setzen wohl alle großen Cloud Service Provider Blockchain-basierte Lösungen kommerziell ein. Zudem dĂŒrfte die Technologie dann ein wesentlicher Bestandteil der meisten KI- und IoT-Angebote sein. Schon heute gibt es Blockchain-Piloten zum Nachweis, dass Mineralien aus konfliktfreien Quellen stammen, zur BekĂ€mpfung von Kinderhandel oder zum Verkauf von Energie. Im kommenden Jahr entstehen zahlreiche weitere Einsatzszenarien.

    Unternehmen mĂŒssen ihre Netzwerke neu aufstellen
    2019 mĂŒssen viele Unternehmen ihre Netzwerke umgestalten. Die aktuellen Infrastrukturen wurden nicht fĂŒr die BedĂŒrfnisse der nĂ€chsten Jahre entwickelt. Immer mehr GerĂ€te, höhere Bandbreiten und grĂ¶ĂŸere AngriffsflĂ€chen ĂŒberfordern herkömmliche, manuelle Management-Prozesse. Um jedes GerĂ€t ĂŒberall und jederzeit zu verwalten, sind bislang eigenstĂ€ndige Netzwerke in eine Multi-Domain-Architektur zu integrieren. Diese muss hochgradig automatisiert sein, Aktionen vorhersehen, sich selbst optimieren und die Sicherheit priorisieren.

    Quelle: CISCO

    https://now.digital/digitalwirtschaft/studie/kuenstliche-intelligenz-im-handel-neue-ki-studie/