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  • Bonusprogramme – Warum sie so wichtig sind fĂŒr Unternehmen?

    Bonusprogramme – Warum sie so wichtig sind fĂŒr Unternehmen?

    Bonusprogramme – ReprĂ€sentative Studie liefert detaillierte Einblicke in die Welt der Bonusprogramme und Cashback4.5/5 Bewertung (8 Stimmen)

    Kundenbindung? Bonusprogramm! Eine aktuelle reprĂ€sentative Studie belegt, Bonusprogramme sind fĂŒr Unternehmen das Mittel zur Kundenbindung. Sie motivieren zum wiederholten Einkauf und liefern wertvolle Kundendaten. Und die Verbraucher? Diese Ă€ndern willentlich und wissentlich ihr Kaufverhalten und sehen beim emsigen Punktesammeln sogar ĂŒber Datenschutzbedenken hinweg. Doch im Schatten der Branchenriesen formiert sich Konkurrenz: Cashback bietet Vorteile und stĂ¶ĂŸt damit bereits auf Zuspruch.

    Bonusprogramme – das Hamburger Marktforschungsinstitut SPLENDID RESEARCH hat im Dezember 2018 im Rahmen einer reprĂ€sentativen Umfrage 1.512 Verbraucher im Alter von 18 bis 69 Jahren online zum Thema Bonusprogramme befragt. Die Neuauflage der viel beachteten Studie untersuchte 66 Programme aus zwölf verschiedenen Branchen sowie erstmals acht Cashback-Anbieter hinsichtlich Erfolgsfaktoren, Bekanntheit, Nutzung und Teilnehmererfahrungen sowie Vorstellungen optimaler Bonusprogramme zu jeder Branche.

    Bedeutung von Bonusprogrammen zur Kundenbindung erneut gestiegen

    bonusprogramme – jeder Deutsche nimmt durchschnittlich an 4,6 Bonusprogrammen teil, um so beim jeweiligen HĂ€ndler durch hĂ€ufiges Einkaufen PrĂ€mien oder Rabatte zu ergattern. Im Vergleich zu 2016 bedeutet dies einen beachtlichen Zuwachs von einem Bonusprogramm pro Kopf. Wichtigster Teilnahmegrund fĂŒr Verbraucher ist nach wie vor die Möglichkeit, Geld zu sparen. Dabei sind es gerade die alltĂ€glichen und unvermeidlichen EinkĂ€ufe, die bei 80 Prozent der Teilnehmer Sammellust wecken. Wenn Verbraucher auf die Teilnahme an einem Bonusprogramm verzichten, sind hohe HĂŒrden bei der Einlösung gesammelter Punkte der hĂ€ufigste Beweggrund. Über 60 Prozent der aktuellen Nutzer bestĂ€tigen dies. „Ähnlich kritische Stimmen gab es bereits 2016. Angesichts dieser anhaltenden Kritik der Teilnahmebedingungen ist der abermalige Zuwachs bemerkenswert“, hebt Studienleiter Thilo Kampffmeyer hervor.

    Bonusprogramme funktionieren! Teilnehmer Àndern bewusst ihr Konsumverhalten

    Die Studie deckt auf: Teilnehmer von Bonusprogrammen Ă€ndern ihr Kaufverhalten willentlich, um die damit verbundenen Vorteile nutzen zu können. So kaufen 44 Prozent hĂ€ufiger in einem GeschĂ€ft ein, in dem sie auch am Bonusprogramm teilnehmen. 30 Prozent kaufen gelegentlich bewusst mehr und 20 Prozent nehmen fĂŒr einen vermeintlichen Bonus sogar einen Umweg in Kauf. Mehr noch: Fast neun von zehn Teilnehmern sind sich bewusst, dass Bonus- und Vorteilsprogramme zur Aufzeichnung des Konsumverhaltens dienen. Bedenken diesbezĂŒglich Ă€ußert jedoch nur ein Drittel der Bonusprogrammteilnehmer.

    Anbieter und Programme: Dominanz von Payback ungebrochen

    Die in Deutschland angebotenen Bonusprogramme unterscheiden sich erheblich hinsichtlich Bekanntheit, Nutzung und Image. Branchenprimus Payback weist beachtliche Werte auf: 86 Prozent der deutschen Verbraucher kennen das Programm, 75 Prozent sind Mitglied (vgl. 2016: 60 Prozent). Der grĂ¶ĂŸte Konkurrent DeutschlandCard kommt auf eine Bekanntheit von 58 Prozent und immerhin zwei von fĂŒnf BundesbĂŒrgern nehmen daran teil. Verbraucher ziehen hĂ€ndlerĂŒbergreifende Programme den Bonussystemen einzelner HĂ€ndler vor. Die bekanntesten, zugleich auch mitgliederstĂ€rksten anbieterspezifischen Programme sind Miles & More und Ikea Family.

    Auf dem Vormarsch: Cashback

    Die bekanntesten Cashback-Programme Shoop, Euroclix und Cashbackdeals sind weniger als einem FĂŒnftel der Verbraucher ein Begriff. „Im Vergleich zu klassischen Bonusprogrammen trĂ€gt Cashback jedoch dem Sparwillen der Verbraucher durch die Auszahlung von BargeldprĂ€mien besser Rechnung“, merkt der Studienleiter an. Dies bestĂ€tigt auch die Mehrheit der aktuellen Cashback-Nutzer: Ganze 70 Prozent attestieren den Systemen Sparpotenzial. „Im Kampf um grĂ¶ĂŸere Marktanteile muss die Zahl verfĂŒgbarer Cashback-Partnershops erhöht und anschließend eine Möglichkeit gefunden werden, Cashback auch fĂŒr den alltĂ€glichen Einkauf vor Ort verfĂŒgbar zu machen“, schlussfolgert Kampffmeyer.

    Quelle: Splendid Research

    Die vollstĂ€ndige Studie gibt es unter www.splendid-research.com/bonusprogramme

    INFOGRAFIK

    https://now.digital/digitalwirtschaft/kuenstliche-intelligenz-im-handel-neue-ki-studie/

    Person Name

    Interim Manager | Projektmanagement

    +49 178 777 0 800