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Bitkom – E-Commerce und Payment News, Berichte und Studien. now.digital by Patrick Upmann – Interim Manager und agiles Projektmanagement.

  • E-Commerce – GrĂŒnde fĂŒr Online Shopping

    E-Commerce Kunden schĂ€tzen vor allem die UnabhĂ€ngigkeit von GeschĂ€ftsöffnungszeiten.Elf GrĂŒnde fĂŒrs Online-Shopping

    Am E-Commerce schĂ€tzen Online-Shopper vor allem die UnabhĂ€ngigkeit von GeschĂ€ftsöffnungszeiten.Elf GrĂŒnde fĂŒrs Online-Shopping. Am E-Commerce schĂ€tzen Online-Shopper vor allem die UnabhĂ€ngigkeit von GeschĂ€ftsöffnungszeiten. Das hat eine reprĂ€sentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.086 Internetnutzern ab 14 Jahren ergeben.

    Demnach sehen mehr als drei von vier Befragten (77 Prozent) als wichtigsten Vorteil beim Online-Kauf, dass sie unabhĂ€ngig von den Öffnungszeiten der GeschĂ€fte sind. Besonders stark wird diese Ansicht von der berufstĂ€tigen Generation der 30- bis 49-JĂ€hrigen (78 Prozent) sowie der 50- bis 64-JĂ€hrigen (83 Prozent) vertreten. Ebenfalls rund drei Viertel der Befragten (76 Prozent) finden es wichtig, dass sie sich die Ware nach Hause liefern lassen können, knapp sieben von zehn Befragten (67 Prozent) sagen, dass sie durch den Einkauf im Netz Zeit sparen.

    FĂŒr viele ist auch das Angebot der entscheidende Vorteil. So sagen drei Viertel (66 Prozent), dass die Auswahl im Internet grĂ¶ĂŸer ist. 53 Prozent meinen gar, dass sie im Web Produkte kaufen können, die im stationĂ€ren Handel gar nicht oder nur schwer zu bekommen sind. Je rund jeder Zweite findet, dass das Angebot im Internet auch gĂŒnstiger ist als im GeschĂ€ft (52 Prozent) und mehr Informationen dazu verfĂŒgbar sind, wie etwa Kundenbewertungen (50 Prozent).

    „Der Internethandel in Deutschland boomt und ihm werden weiter große ZuwĂ€chse vorausgesagt. Internet-Shopping ist schnell und bequem – vor allem weil man auch unterwegs mit dem Smartphone einkaufen kann“, sagt Bitkom-Handelsexpertin Julia Miosga.

    FĂŒr jeden dritten Internetnutzer (31 Prozent) sind die zusĂ€tzlichen Rabatte wichtig, die im Online-Handel oft winken. Ein wichtiger Vorteil ist fĂŒr 28 Prozent außerdem das Recht, vom Online-Kauf zurĂŒckzutreten. „Der Online-KĂ€ufer kann den Kaufvertrag in den meisten FĂ€llen innerhalb von zwei Wochen widerrufen oder die Ware zurĂŒckgeben“, erklĂ€rt Miosga. Ein Grund mĂŒsse dabei nicht angegeben werden. „Vor dem Kauf im GeschĂ€ft hat der Kunde anders als beim Online-Shopping die Möglichkeit, die Ware genau anzuschauen.
    Daher gibt es dort auch kein grundsĂ€tzliches Umtauschrecht.“ Viele stationĂ€re HĂ€ndler zeigten sich gleichwohl kulant, was den Umtausch anbelange. Besonders fĂŒr die lĂ€ndliche Bevölkerung sind die mangelnden Alternativen in der NĂ€he des Wohnorts ein wichtiger Grund, im Internet einzukaufen. 22 Prozent der Internetnutzer und 44 Prozent der Internetnutzer auf dem Land sehen darin einen klaren Vorteil fĂŒrs Online-Shopping. Weniger wichtig ist den Befragten dagegen die AnonymitĂ€t beim Online-Kauf (13 Prozent).

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    Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgefĂŒhrt hat. Dabei wurden 1.086 Internetnutzer ab 14 Jahren, darunter 1.054 Online-KĂ€ufer, befragt. Die Umfrage ist reprĂ€sentativ. Die Fragestellung lautete: „Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Vorteile beim Online-Kauf?“

    Quelle: Bitkom

    https://now.digital/digitalwirtschaft/ecommerce-news/digitale-plattformen-57-prozent-der-deutschen-shoppen-auf-plattformen/

    Patrick Upmann

    Interim Manager | Projektmanagement

    +49 178 777 0 800

  • E-Commerce Trends 2019 – Online-Kundenbewertungen immer wichtiger

    Trends im E-Commerce – So shoppen die Deutschen 2019

    • 56 Millionen BundesbĂŒrger kaufen im Internet ein
    • Lebensmittel aus dem Web: Boom lĂ€sst auf sich warten
    • Online-Kundenbewertungen sind wichtigste Kaufhilfe, 63 Prozent lesen sie

    Online-Shopping vom heimischen Sofa oder Einkaufsbummel in der Innenstadt? Diese Frage stellt sich fĂŒr die meisten Deutschen nicht. 80 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren – 56 Millionen BundesbĂŒrger – kaufen in beiden Welten ein. Wer nicht im Web einkauft, dem fehlt meist schlicht der Internetzugang. Ist aber ein Internetzugang vorhanden, wird er fast immer auch zum Shoppen genutzt.

    Das gilt fĂŒr 97 Prozent der Verbraucher, die ĂŒber einen Internetzugang verfĂŒgen, wie eine reprĂ€sentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.086 Internetnutzern ab 14 Jahren ergeben hat. Beim Einkauf im Web wird das Smartphone zur Shoppingzentrale: Mittlerweile kauft schon jeder Zweite (50 Prozent) online auf dem Smartphone ein, bei den 14- bis 29-JĂ€hrigen sind es sogar acht von zehn Befragten (78 Prozent).

    2016 waren es noch lediglich 39 Prozent. Vor allem die Ă€ltere Generation steigt nun auch verstĂ€rkt beim Mobile Shopping ein. 2016 shoppten erst 20 Prozent der 50- bis 64-JĂ€hrigen und 6 Prozent der Über-65-JĂ€hrigen mit dem Smartphone. Mittlerweile sind es 29 beziehungsweise 11 Prozent. Sprachassistenten nutzen zwar immer mehr Menschen, beim Online-Shopping verwenden sie die technischen Helfer aber noch spĂ€rlich (2 Prozent).

    „Online Shops mĂŒssen fĂŒr den mobilen Zugang und kleine Bildschirme optimiert werden, um erfolgreich Kunden ansprechen zu können“, sagt Bitkom-HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Dr. Bernhard Rohleder. „Im nĂ€chsten Schritt sollte es darum zu gehen, auch den Einkauf per Sprachassistent einfach möglich zu machen.“

    Transparente Online-Bewertungen sind Trumpf

    Bei der Shop-Auswahl spielen fĂŒr die Verbraucher der Preis (83 Prozent), Zahlungsmöglichkeiten (65 Prozent) sowie eine versandkostenfreie Lieferung (62 Prozent) die grĂ¶ĂŸte Rolle. Gesteigerten Wert legen sie außerdem auf Kundenbewertungen. FĂŒr 53 Prozent sind sie ein entscheidendes Kriterium bei der Shop-Auswahl, 63 Prozent lesen Online-Kundenbewertungen generell vor dem Kauf von Produkten. 55 Prozent informieren sich vor dem Online-Kauf außerdem auf Preisvergleichsseiten wie zum Beispiel guenstiger.de oder Verivox (55 Prozent). 47 Prozent gehen generell erst einmal auf die Webseiten der Shop-Betreiber, 45 Prozent setzen auf Testberichte. Bei mehr als neun von zehn Befragten (93 Prozent) beeinflusst die Online-Recherche die Kaufentscheidung. „Kunden nutzen das Internet zunehmend als Informationsquelle, bevor sie auf den Kaufen-Button drĂŒcken“, sagt Rohleder. „Mit transparenten und unabhĂ€ngigen Bewertungen auf ihrer Homepage können Online-Shops Orientierung bieten und sich gleichzeitig positiv von anderen Online-HĂ€ndlern absetzen.“

    Boom im Online-Lebensmittelhandel steht noch aus

    Der Lebensmittelhandel via Web wĂ€chst zwar, erreicht derzeit aber kaum zusĂ€tzliche KĂ€ufergruppen. 2016 hatten 28 Prozent der Internetnutzer schon einmal Lebensmittel aus dem Web besorgt, zwei Jahre spĂ€ter sind es 29 Prozent und damit nur marginal mehr – auch wenn die Zufriedenheit mit dem Lebensmittel-bis-an-die-HaustĂŒr-Service hoch ist. Ein gutes Drittel aller Befragten (35 Prozent) kann sich aber durchaus vorstellen, in Zukunft Lebensmittel oder GetrĂ€nke online zu kaufen. Bei der Nutzung lassen sich deutliche Unterschiede im Wohnort der Befragten festmachen: In lĂ€ndlichen Regionen haben erst 21 Prozent schon einmal online Lebensmittel gekauft, in den StĂ€dten ist es bereits mehr als jeder Dritte (37 Prozent). 

    Dabei schrecken die Verbraucher insbesondere davor zurĂŒck, frische Lebensmittel online zu bestellen. Überwiegend werden SĂŒĂŸwaren (52 Prozent), Fertiggerichte und Konserven (41 Prozent), spezielle Lebensmittel, etwa zur veganen oder glutenfreien ErnĂ€hrung (29 Prozent) oder SpezialitĂ€ten und Gourmetprodukte (27 Prozent) im Web gekauft.

    Fleisch- oder Wurstwaren (25 Prozent) und Milchprodukte (22 Prozent) sowie Obst und GemĂŒse (21 Prozent) rangieren hingegen unten auf der Einkaufsliste. „Die grundsĂ€tzliche Bereitschaft der Verbraucher, Lebensmittel im Web zu kaufen, ist durchaus da“, sagt Rohleder. Achillesferse des Online-Lebensmittelhandels sei, dass das Angebot bislang ĂŒberwiegend in GroßstĂ€dten und nicht flĂ€chendeckend vorhanden ist. „Mit zunehmender Bekanntheit und innovativen Logistiklösungen werden auch im Online-Lebensmittelhandel die UmsĂ€tze steigen“, betont Rohleder. Dabei spielten insbesondere auch LiefermodalitĂ€ten, bei denen der Kunde nicht zuhause sein mĂŒsse, etwa Smart-Lock-Systeme, eine entscheidende Rolle.

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    Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgefĂŒhrt hat. Dabei wurden 1.086 Internetnutzer ab 14 Jahren, darunter 1.054 Online-KĂ€ufer, befragt. Die Umfrage ist reprĂ€sentativ. 

    Quelle: Bitkom

    https://now.digital/digitalwirtschaft/ecommerce-digital-projekte/digitale-plattformen-studie-untersucht-geschaeftsstrategie/

    Patrick Upmann

    Interim Manager | Projketmanagement

    Expertise E-Commerce

  • Digitale Plattformen – 57 Prozent der Deutschen shoppen auf Plattformen

    Digitale Plattformen bringen verschiedene Anbieter, Partner und Kunden auf den unterschiedlichsten MĂ€rkten zusammen.

    Weltweit werden so MilliardenumsĂ€tze erzielt und ganze Branchen grundlegend verĂ€ndert. Nach Ansicht der großen Mehrheit der BundesbĂŒrger profitieren davon alle Beteiligten: Plattformbetreiber ebenso wie die Anbieter von Produkten und Dienstleistungen auf den Plattformen sowie ihre Kunden. Das ist das Ergebnis einer reprĂ€sentativen Befragung von 1.003 BundesbĂŒrgern ab 16 Jahre im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

    Demnach sagen 3 von 5 (60 Prozent), dass die Kunden profitieren. In der Altersgruppe zwischen 16 und 49 Jahre betrĂ€gt der Anteil sogar 70 Prozent. Dass die Anbieter von den Plattformen profitieren, sagen mehr als drei Viertel (77 Prozent) aller Befragten und sogar 82 Prozent unter 50 Jahren. Und 95 Prozent aller Befragten sehen Vorteile fĂŒr die Plattformbetreiber.

    „Digitale Plattformen sind in allen Branchen deshalb so erfolgreich, weil sie einen konkreten Nutzen und enorme Mehrwerte etwa durch die Vergleichsmöglichkeiten fĂŒr die Kunden bieten. Anbieter haben so einen neuen, sehr effizienten Vertriebsweg und können neue Kundengruppen erreichen“, sagt Bitkom-PrĂ€sident Achim Berg.

    „Wir sollten in Deutschland alles unternehmen, um international erfolgreiche Plattformen zu etablieren. Dazu mĂŒssen wir verstĂ€rkt eine Diskussion ĂŒber die Chancen der Plattform-Ökonomie fĂŒhren und dĂŒrfen nicht bei Verbots-Debatten und dem Ruf nach mehr Regulierung stehenbleiben.“

    Bekannte Beispiele fĂŒr digitale Plattformen, die sich an Privatkunden richten, sind etwa Airbnb, Amazon, Ebay, Flixbus, Netflix, Spotify oder die App-Stores von Apple oder Google. Dazu zĂ€hlen aber ebenso Angebote, die zum Beispiel ArbeitsauftrĂ€ge vermitteln, Bewertungsportale oder Partnerschafts-Börsen. DarĂŒber hinaus gibt es zahlreiche Plattformen, die GeschĂ€ftskunden zusammenbringen oder bei der Finanzierung von Startups helfen.

    Drei Viertel der JĂŒngeren nutzen digitale Plattformen

    Digitale Plattformen – Mehr als die HĂ€lfte der BundesbĂŒrger (57 Prozent) gibt an, selbst aktiv digitale Plattformen zu nutzen. Dabei kaufen 3 von 5 Befragten (57 Prozent) auf Plattformen ein oder buchen Dienstleistungen. Jeder Vierte (27 Prozent) verkauft selbst Produkte ĂŒber Plattformen oder bietet Dienstleistungen an.

    Dabei nutzen JĂŒngere Plattformen deutlich hĂ€ufiger. So sagen unter den 16- bis 29-JĂ€hrigen 78 Prozent, dass sie Plattformen als Kunden nutzen, 39 Prozent sind dort als Anbieter unterwegs. Unter den 30- bis 49-JĂ€hrigen liegen die Anteile mit 76 Prozent Kunden und 36 Prozent Anbietern nur leicht darunter. Unter den 50- bis 64-JĂ€hrigen nutzt dagegen nur eine Minderheit von 43 Prozent Plattformen, unter denjenigen ab 65 Jahre sind es mit 30 Prozent nochmals deutlich weniger.

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    Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgefĂŒhrt hat. Dabei wurden 1.003 BundesbĂŒrger ab 16 Jahren telefonisch befragt. Die Fragestellungen lauteten: „Nutzen Sie selbst digitale Plattformen?“ und „Wie stark profitieren Ihrer Meinung nach die folgenden Akteure von digitalen Plattformen?“

    Quelle: Bitkom

    https://now.digital/digitalwirtschaft/ecommerce-digital-projekte/digitale-plattformen-studie-untersucht-geschaeftsstrategie/

    Interim Manager & agiles IT Projekt Management



  • Digitalisierung treibt den Markt und ist ein Garant fĂŒr mehr ArbeitsplĂ€tze

    Bitkom-Branche schafft 40.000 zusÀtzliche Jobs

    • UmsĂ€tze im ITK-Markt legen um 1,5 Prozent auf 168,5 Milliarden Euro zu
    • IT ist Wachstumstreiber, Unterhaltungselektronik schrumpft erneut deutlich
    • Berg: „Mehr digitale Bildung ist der SchlĂŒssel zum digitalen Erfolg“
    Pressegrafik ErwerbstÀtige in Bitkom-Branche 2019
    Pressegrafik ErwerbstÀtige in Bitkom-Branche 2019

    Berlin, 10. Januar 2019 – Die Digitalisierung stellt in Deutschland alle Zeichen auf Wachstum. In der Bitkom-Branche werden UmsĂ€tze und BeschĂ€ftigung auch 2019 weiter zulegen. Der Markt fĂŒr IT, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik soll in diesem Jahr um 1,5 Prozent auf 168,5 Milliarden Euro ansteigen. Zum Jahresende werden in der Branche voraussichtlich 1.174.000 Menschen beschĂ€ftigt sein. Das entspricht einem Plus von 40.000 Jobs und einem Anstieg um 3,5 Prozent im Vergleich zu 2018. Das teilt der Digitalverband Bitkom auf Grundlage aktueller Analysen mit. „Die Digitalisierung treibt den Markt und ist ein Garant fĂŒr mehr ArbeitsplĂ€tze“, sagt Bitkom-PrĂ€sident Achim Berg. „Die GeschĂ€fte von Software-HĂ€usern und IT-Dienstleistern laufen besonders gut. In diesen Bereichen entstehen mit Abstand die meisten Jobs.“ Im vergangenen Jahr ĂŒbertraf der ITK-Markt die Wachstumsprognose. Die UmsĂ€tze stiegen 2018 um 2,0 Prozent auf 166,0 Milliarden Euro. Zu Jahresanfang war Bitkom noch von einem Wachstum von 1,7 Prozent ausgegangen.

    Informationstechnik ist Indikator fĂŒr Digitalisierung der Wirtschaft

    Die Informationstechnik ist weiter der wichtigste Wachstumstreiber und baut ihre Bedeutung als grĂ¶ĂŸter Teilmarkt der Branche aus. Die UmsĂ€tze steigen laut Bitkom-Prognose dieses Jahr um 2,5 Prozent auf 92,2 Milliarden Euro. Am stĂ€rksten wĂ€chst das Software-Segment, das ein Plus von 6,3 Prozent auf 26,0 Milliarden Euro verzeichnet. Der Markt fĂŒr IT-Dienstleistungen, die etwa das ProjektgeschĂ€ft und IT-Beratung einschließen, wĂ€chst ebenfalls ĂŒberdurchschnittlich um 2,3 Prozent auf 40,8 Milliarden Euro. „Die Digitalisierung ist in allen Branchen kein Nice-to-have, sondern ein absolutes Must-do. Entsprechend groß ist die Nachfrage nach IT-Beratern und Software-Anwendungen, um Produkte, Wertschöpfungsnetze und Unternehmenskultur weiterzuentwickeln und auf das digitale Zeitalter auszurichten“, sagt Berg. Leicht rĂŒcklĂ€ufig entwickelt sich dagegen das Hardware-GeschĂ€ft mit einem Minus von 0,7 Prozent auf 25,4 Milliarden Euro. Den Erwartungen zufolge werden die UmsĂ€tze etwa mit klassischen Desktop-PCs (‑ 8,4 Prozent), Servern (‑ 7,0 Prozent) und Multifunktionsdruckern (- 3,8 Prozent) deutlich zurĂŒckgehen.

    Telekommunikation wÀchst in allen Segmenten

    Pressegrafik Jahres-Pressekonferenz Konjunktur ITK-Markt 2019
    Pressegrafik Jahres-Pressekonferenz Konjunktur ITK-Markt 2019

    Die Telekommunikation ist seit dem vergangenen Jahr (+ 1,6 Prozent) wieder im AufwĂ€rtstrend. 2019 legt der Markt voraussichtlich um 1,1 Prozent auf 67,3 Milliarden Euro zu. Steigende UmsĂ€tze werden sowohl fĂŒr Dienste als auch fĂŒr EndgerĂ€te und Infrastruktur erwartet. Mit Telekommunikationsdiensten werden nach Bitkom-Berechnungen 49,2 Milliarden Euro umgesetzt (+ 0,8 Prozent). Das GeschĂ€ft mit EndgerĂ€ten wĂ€chst auf 11,0 Milliarden Euro (+ 2,0 Prozent), Investitionen in die Infrastruktur steigen auf 7,1 Milliarden Euro (+ 1,6 Prozent). „2019 werden die Frequenzen fĂŒr die neue Mobilfunkgeneration 5G versteigert. Dadurch werden dem Markt voraussichtlich Milliarden entzogen, die fĂŒr Investitionen in die Netze und ein noch dynamischeres Wachstum fehlen“, sagt Berg.

    Unterhaltungselektronik unter großem Preisdruck

    Ganz anders entwickelt sich die Unterhaltungselektronik. Sie schreibt im zweiten Jahr in Folge rote Zahlen. Der mit Abstand kleinste ITK-Teilmarkt schrumpft 2019 voraussichtlich um 5,0 Prozent auf 9,0 Milliarden Euro. Berg: „Der Markt fĂŒr Consumer Electronics schrumpft, weil die Absatzzahlen zurĂŒckgehen. Zwar steigen in vielen Kategorien die Durchschnittspreise pro GerĂ€t, etwa fĂŒr Fernseher, aber das kann das Absatzminus nicht kompensieren.“

    Job-Motor Digitalisierung

    2018 hat die ITK-Branche nach aktuellen Bitkom-Berechnungen 36.000 zusĂ€tzliche Stellen geschaffen. „Die Digitalisierung ist ein zugkrĂ€ftiger Job-Motor. In der Bitkom-Branche sind in den vergangenen fĂŒnf Jahren mehr als 150.000 Jobs entstanden“, sagt Berg. „Die Job-Bilanz könnte noch besser aussehen, gĂ€be es ausreichend FachkrĂ€fte. In Zukunft wird sich dieses Problem weiter zuspitzen.“ Nach einer aktuellen Bitkom-Studie waren Ende vergangenen Jahres 82.000 Stellen fĂŒr IT-Experten unbesetzt. 2017 waren es erst 55.000 – ein Anstieg um 49 Prozent innerhalb eines Jahres. Berg: „Wir brauchen eine Offensive fĂŒr mehr Digitalkompetenz. Um die digitale Herausforderung zu bestehen, brauchen wir viel mehr Digitalexperten. Dazu mĂŒssen wir unsere Schulen endlich ins digitale Zeitalter fĂŒhren, junge Menschen fĂŒr die Berufe der Zukunft begeistern, Anreize fĂŒr digitale Weiterbildung setzen und die Zuwanderung auslĂ€ndischer IT-Spezialisten erleichtern.“ Bitkom setzt sich dafĂŒr ein, die Vermittlung digitaler Fertigkeiten und von Medienkompetenz in Schule, Aus- und Weiterbildung stĂ€rker zu verankern. Deutschlands Schulen sollten flĂ€chendeckend zu Smart Schools mit digitaler Infrastruktur, digitalen Curricula und mehr digitalkompetenten Lehrern umgebaut werden. Informatik sollte ab der fĂŒnften Klasse zum Pflichtfach werden, Englisch als Lingua franca der Digitalwirtschaft ab der ersten Klasse Standard sein. Berg: „Mehr und bessere digitale Bildung ist der SchlĂŒssel zum digitalen Erfolg.“

    Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben sind Daten des European Information Technology Observatory (EITO). EITO (http://www.eito.com/) ist ein Projekt der Bitkom Research GmbH in Zusammenarbeit mit den Marktforschungsinstituten IDC und GfK.

    Quelle: bitkom

    https://now.digital/digitalwirtschaft/kuenstliche-intelligenz-it-trend-2019/

  • Retouren – entgangener Umsatz, und hohe Personal- und Prozesskosten

    Jeder achte Online-Kauf wird zurĂŒckgeschickt

    • JĂŒngere schicken rund jede fĂŒnfte Bestellung zurĂŒck
    • Frauen senden mehr EinkĂ€ufe zurĂŒck als MĂ€nner
    • Widerrufsfrist bei online bestellter Ware betrĂ€gt in den meisten FĂ€llen 14 Tage

    Berlin, 27. Dezember 2018 
    Einmal hin und wieder zurĂŒck: Jeder achte Online-Kauf (12 Prozent) in Deutschland wird zurĂŒckgeschickt. Vor zwei Jahren waren es noch 10 Prozent. Das hat eine reprĂ€sentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.054 Online-KĂ€ufern ergeben. Demnach schickt ein Drittel der Online-KĂ€ufer (32 Prozent) höchstens jeden zehnten Einkauf zurĂŒck. Jeder Vierte (27 Prozent) sendet 10 bis 25 Prozent aller Online-Bestellungen zurĂŒck. Und 14 Prozent aller Befragten lassen sogar mehr als 25 Prozent aller EinkĂ€ufe zurĂŒckgehen. „Die Retourequoten sind gerade in speziellen Warengruppen wie bei Kleidung enorm hoch und steigen von Jahr zu Jahr“, sagt Bitkom-Expertin Julia Miosga. FĂŒr die Online-HĂ€ndler gehörten Retouren zwar zum Alltag. „Oft ist die Aufbereitung zum Wiederverkauf von zurĂŒckgeschickter Ware mit viel Aufwand verbunden: Retouren bedeuten fĂŒr die Anbieter schließlich nicht nur einen entgangenen Umsatz, sie verursachen auch Personal- und Prozesskosten, um die Retoure zu prĂŒfen und in den Lagerbestand zurĂŒckzufĂŒhren.“ Die meisten Retouren bringen die 14- bis 29-jĂ€hrigen Online-Shopper auf den Weg: Bei ihnen landen satte 18 Prozent aller Online-Bestellungen wieder beim Versender. Auch Frauen schicken mit 15 Prozent und damit jedem siebten Einkauf ĂŒberdurchschnittlich viel zurĂŒck. MĂ€nner geben nicht einmal jeden zehnten Einkauf zur Retoure (9 Prozent).

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    Um die Anzahl der Retouren zu reduzieren, wĂŒrden viele Online-Shops bereits auf detaillierte Produktinformationen oder digitale Möglichkeiten wie das Angebot eines Live-Chats zur Kundenberatung setzen. „Je mehr Information es zu einem Artikel gibt, desto besser kann der Kunde das Produkt einschĂ€tzen und desto weniger gibt es beim Öffnen des Pakets böse Überraschungen. Viele HĂ€ndler geben bei Kleidung mittlerweile etwa nicht nur die reinen GrĂ¶ĂŸen an, sondern auch, wie die Ware ausfĂ€llt“, so Miosga. Auch 360-Grad-Bilder, Nahaufnahmen und auch Videos könnten dem KĂ€ufer ein Produkt besser vermitteln. „Viele HĂ€ndler fragen außerdem aktiv nach Feedback des Kunden oder belohnen ehrliche Artikelbewertungen mit Vorteilen beim nĂ€chsten Einkauf.“

    Allerdings lassen sich so kaum alle RĂŒckgaben verhindern. Jeder zweite Online-Shopper (51 Prozent) gibt an, Waren im Internet hin und wieder mit der festen Absicht zu bestellen, diese wieder zurĂŒckzuschicken, etwa um Kleidung in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen auszuprobieren: 28 Prozent tun dies selten, 17 Prozent manchmal und 6 Prozent sogar regelmĂ€ĂŸig.

    Bitkom-Tipp zur Retoure: 

    Online bestellte Waren dĂŒrfen in den meisten FĂ€llen innerhalb der gesetzlichen Widerrufsfrist binnen 14 Tagen zurĂŒckgeschickt werden. Am besten sollte der Widerruf mit einem Satz schriftlich in einem formlosen Schreiben erklĂ€rt werden. Eine BegrĂŒndung braucht es nicht. Bestimmte Waren unterliegen aber besonderen Bedingungen. CDs mĂŒssen etwa noch in der Schutzfolie sein. Die Portokosten muss der KĂ€ufer eventuell selbst tragen. Darauf muss aber bereits in der Widerrufsbelehrung hingewiesen werden. Die meisten Online-Shops handhaben die Retoure aber Ă€ußerst kulant.

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    Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research T im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgefĂŒhrt hat. Dabei wurden 1.086 Internetnutzer ab 14 Jahren, darunter 1.054 Online-KĂ€ufer, befragt. Die Umfrage ist reprĂ€sentativ. Die Fragstellungen lauteten: „Wie viel Prozent Ihrer Online-EinkĂ€ufe schicken sie zurĂŒck?“ und „Wie hĂ€ufig bestellen Sie Waren im Internet, obwohl Sie bereits die Absicht haben, diese wieder zurĂŒckzuschicken (z. B. Kleidung in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen zum Ausprobieren)?“.

    Quelle: Bitkom

    https://now.digital/digitalwirtschaft/mobile-payment-apple-pay-als-motivation/

  • Mobile Payment – Apple Pay als Motivation

    Bezahlen mit dem Smartphone in Deutschland

    • Bitkom erwartet mit dem Start von Apple Pay Schub fĂŒr mobiles Bezahlen
    • Bereits heute gibt es zahlreiche Angebote von Tech-Unternehmen, Banken, Sparkassen und Startups

    Berlin, 11. Dezember 2018 – Die Mehrheit der BundesbĂŒrger erwartet einen Durchbruch fĂŒr das elektronische Bezahlen in den kommenden Jahren. Bereits heute geht nur noch jeder fĂŒnfte BundesbĂŒrger (21 Prozent) davon aus, dass auch in 20 Jahren hierzulande Bargeld noch das dominierende Zahlungsmittel sein wird. Jeder Dritte (35 Prozent) glaubt dagegen, dass es damit bereits spĂ€testens in 10 Jahren vorbei ist. „Nach Google Pay sind mit dem Start von Apple Pay seit heute in Deutschland zwei internationale Player fĂŒr das mobile Bezahlen auch im deutschen Markt aktiv“, sagt Julian Grigo, Bereichsleiter Digital Banking & Financial Services beim Digitalverband Bitkom. „Daneben gibt es auch bei Sparkassen und Banken eigene Initiativen. Und auch Startups und der Handel arbeiten an eigenen Lösungen. Damit gibt es immer mehr Möglichkeiten fĂŒr die Kunden, mobile Bezahldienste an der Ladenkasse zu nutzen. Sicher ist deshalb: Mobiles Bezahlen wird sich auch in Deutschland Schritt fĂŒr Schritt etablieren.“

    Nach einer Bitkom-Umfrage sagen 3 von 5 Smartphone-Nutzern (59 Prozent), dass sie ihren Einkauf nie mit dem Smartphone bezahlen. WĂ€hrend in NachbarlĂ€ndern wie DĂ€nemark das Bezahlen mit dem Smartphone schon seit Jahren weit verbreitet ist, sind viele BundesbĂŒrger noch zurĂŒckhaltend. Smartphone-Nutzer, die auf das Bezahlen mit dem Smartphone grundsĂ€tzlich verzichten, nennen als Hauptgrund Sicherheitsbedenken. 6 von 10 (61 Prozent) sorgen sich, dass Hacker auf diese Weise auf ihr Konto zugreifen könnten. 30 Prozent geben an, der Bezahlvorgang mit dem Smartphone sei ihnen zu kompliziert und 13 Prozent finden, das Bezahlen mit dem Smartphone dauere zu lange. 8 Prozent beklagen, dass sich die Mitarbeiter an den Kassen nicht mit dem Smartphone-Bezahlen auskennen. 6 Prozent sagen, dass in den von ihnen besuchten GeschĂ€ften ein Bezahlen mit Smartphone nicht möglich ist.

    Bitkom fordert elektronische Bezahlmöglichkeit in jedem Laden und Restaurant

    Bitkom setzt sich fĂŒr eine gesetzlich garantierte Wahlfreiheit der Kunden an der Kasse ein. „Wir wollen, dass man ĂŒberall mindestens eine gĂ€ngige elektronische Bezahlmöglichkeit nutzen kann. Egal ob im GeschĂ€ft, Restaurant und Bar oder auch am Ticketautomaten – kurz: an jedem Point-of-Sale“, sagt Banking-Experte Grigo. Davon wĂŒrden Kunden, Gastronomen, HĂ€ndler und der Staat gleichermaßen profitieren. Kontaktloses Bezahlen sei schneller als das Hantieren mit Wechselgeld und damit ein wirksames Mittel gegen Warteschlangen. Zudem bringe elektronisches Bezahlen HĂ€ndlern mehr Umsatz, etwa durch den Einsatz von einfachen und komfortablen Kundenbindungsprogrammen. Zugleich könnten HĂ€ndler ihre Buchhaltung direkt an die Bezahlsysteme anschließen. Da es dank elektronischen Bezahlens schwieriger wird, sich der Besteuerung zu entziehen, werde die Schattenwirtschaft eingeschrĂ€nkt und das Steueraufkommen steigen. 

    Das vollstĂ€ndige Positionspapier „Bitkom-Thesen zur Wahlfreiheit beim Bezahlen“ steht zum Download bereit.

    Hinweis zur Methodik:  Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverband Bitkom durchgefĂŒhrt hat. Dabei wurden 1.006 BundesbĂŒrger ab 14 Jahren telefonisch befragt. 

    Quelle: Bitkom

  • Versicherung Digital – Die Zukunft muss einfach und digital sein

    VerstÀndliche Versicherungen sowie eine online Abwicklung und eine App

    • Große Mehrheit der BundesbĂŒrger wĂŒnscht sich verstĂ€ndliche Versicherungen
    • Vor allem JĂŒngere legen Wert auf Online-Abwicklung und eine App
    • Bitkom veranstaltet Roundtable Digital Insurance & InsurTech
    181204_IT_Wichtig_bei_Versicherung_Pressegrafik
    181204_IT_Wichtig_bei_Versicherung_Pressegrafik

    Berlin, 6. Dezember 2018 – Wenn es um ihre Versicherungen geht, ist den BundesbĂŒrgern ein einfaches und leicht verstĂ€ndliches Angebot deutlicher wichtiger als eine persönliche Beratung. Besonders die JĂŒngeren wĂŒnschen sich die Möglichkeit, die Kommunikation etwa zu SchadensfĂ€llen online abwickeln zu können und alle Informationen per App zu erhalten. Das ist das Ergebnis einer reprĂ€sentativen Befragung von 1.003 BundesbĂŒrgern ab 16 Jahre im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. So geben fast alle Befragten (98 Prozent) an, dass ihnen Preis und Leistung der Versicherung wichtig sind. 88 Prozent legen zudem Wert darauf, dass die Angebote einfach und leicht verstĂ€ndlich sind. Dahinter folgen mit etwas Abstand gute Bewertungen in Tests (76 Prozent) sowie eine bekannte Marke (65 Prozent). Weniger wichtig sind dagegen eine ausfĂŒhrliche persönliche Beratung (56 Prozent), der Besuch eines Beraters zu Hause (51 Prozent) sowie eine gut zu erreichende Niederlassung (39 Prozent). „Die Verbraucher sind aus der digitalen Welt hohe Markttransparenz und Kundenorientierung gewohnt. Wer mit einem Fixbetrag Zugriff auf Millionen Musik- oder Filmtitel hat und beim Online-Shopping die Ware versandkostenfrei noch am selben Tag bekommt, der erwartet auch in Versicherungsfragen Komfort“, sagt Fabian Nadler, Experte fĂŒr Digital Insurance beim Digitalverband Bitkom. „Der Bedarf nach  einer traditionellen persönlichen Beratung rĂŒckt bei der Entscheidung der Kunden fĂŒr eine Versicherung dagegen in den Hintergrund.“

    Zwei Drittel der 16- bis 29-JĂ€hrigen erwarten digitale Angebote

    Vor allem fĂŒr JĂŒngere zwischen 16 und 29 Jahren spielen allerdings digitale Angebote ihrer Versicherung eine deutlich wichtigere Rolle. So geben 8 von 10 Befragten in dieser Altersgruppe (80 Prozent) an, dass es ihnen wichtig ist, SchadensfĂ€lle schnell online abwickeln zu können. In der Gesamtbevölkerung betrĂ€gt der Anteil 61 Prozent. Zwei Drittel der JĂŒngeren (65 Prozent) legen Wert darauf, dass der Versicherer komfortable digitale Dienste wie eine App anbietet (Gesamtbevölkerung: 48 Prozent). Und ebenfalls zwei Drittel (68 Prozent) der 16- bis 29-JĂ€hrigen achten auf gute Bewertungen von anderen Kunden auf Online-Vergleichsportalen (Gesamtbevölkerung: 58 Prozent). „Versicherern bieten sich durch die Digitalisierung völlig neue Möglichkeiten zum Kontakt mit ihren Kunden. Gleichzeitig mĂŒssen sie ihre Produkte so anpassen, dass sie den stark verĂ€nderten Erwartungen der Kunden entsprechen“, so Nadler. „Wer seine Angebote konsequent aus der Sicht des Verbrauchers digital entwickelt, verschafft sich Wettbewerbsvorteile.“

    Roundtable zur erweiterten Wertschöpfungskette

    Mit der Frage, wie Versicherer ihr bestehendes GeschÀftsmodell an die digitale Zeit anpassen können, beschÀftigt sich heute der zweite Roundtable Digital Insurance & InsurTech des Bitkom. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, inwieweit Versicherer ihre Wertschöpfungskette erweitern können, indem sie Kooperationen mit anderen Industrien eingehen. Diese sogenannten Cross-Industry-AnsÀtze entwickeln sich derzeit etwa in den Bereichen Banken, Industrie 4.0 und Gesundheit.

    Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverband Bitkom durchgefĂŒhrt hat. Dabei wurden 1.003 BundesbĂŒrger ab 16 Jahren telefonisch befragt. Die Fragestellung lautete: „Wie wichtig sind Ihnen die folgenden Aspekte Ihrer Versicherung?“

    Presseinformation Bitkom