Patrick Upmann

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Schlagwort: Automated Valet Parking

  • Bosch und APCOA bringen deutschlandweit Technik fĂŒr Automated Valet Parking in ParkhĂ€user

    Bosch und APCOA bringen deutschlandweit Technik fĂŒr Automated Valet Parking in ParkhĂ€user

    Bosch ermöglicht fahrerloses Parken bundesweit in 15 weiteren APCOA-ParkhÀusern.

     Nach der erfolgreichen Serienzulassung am Stuttgarter Flughafen-Parkhaus P6 gehen Bosch und APCOA mit Automated Valet Parking jetzt in die Breite und fĂŒhren die Technik in 15 weiteren ParkhĂ€usern in Deutschland ein. Ab 2023 soll der Ausbau mit dem infrastrukturgestĂŒtzten, automatisierten und fahrerlosen Parksystem nach SAE-Level 4 von Hamburg bis MĂŒnchen beginnen. ZunĂ€chst wollen Bosch und APCOA pro Parkhaus jeweils bis zu vier ParkplĂ€tze fĂŒr Automated Valet Parking einrichten. „Wir takten den Ausbau der StellplĂ€tze auf den erwarteten Hochlauf der Fahrzeuge mit ‚Automated Valet Parking‘-Funktion. Bei den LadesĂ€ulen fĂŒr Elektrofahrzeuge sehen wir, wie wichtig es ist, dass die Infrastruktur rechtzeitig mitwĂ€chst. Darum kĂŒmmern wir uns jetzt beim Automated Valet Parking zusammen mit unserem Partner APCOA“, sagt Dr. Markus Heyn, Bosch-GeschĂ€ftsfĂŒhrer und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions. Das modulare System von Bosch erlaubt in den kommenden Jahren eine dynamische Ausweitung der StellplĂ€tze mit der Infrastrukturtechnik auf bis zu 200 Parkbuchten an jedem der 15 Standorte.

    Beginn der weltweiten MarkteinfĂŒhrung von Automated Valet Parking

    Der jetzt geschlossene Rahmenvertrag von Bosch und APCOA ist der erste Schritt hin zur weltweiten MarkteinfĂŒhrung. In den kommenden Jahren sollen rund um den Globus bereits mehrere Hundert ParkhĂ€user mit Automated Valet Parking ausgestattet werden. „Deutschland ist nur der Anfang – wir gehen davon aus, dass wir mit EinfĂŒhrung entsprechender Gesetze, Automated Valet Parking schrittweise bald auch in weiteren LĂ€ndern weltweit ausrollen können“, sagt Claudia Barthle, die den weltweiten Software- und Service-Vertrieb im GeschĂ€ftsbereich Cross-Domain Computing Solutions bei Bosch leitet und verantwortlich fĂŒr die Kooperation mit APCOA ist. Bisher ist Deutschland eines der wenigen LĂ€nder, das mit einer Level-4-Gesetzgebung die Rahmenbedingungen fĂŒr Systeme wie das Automated Valet Parking geschaffen hat. Weitere LĂ€nder wie z. B. Frankreich stehen in den Startlöchern.

    „Unseren Parkkunden können wir mit der ‚Automated Valet Parking‘-Lösung ein ganz neues Komfortlevel bieten. Besonders interessant wird die Funktion an Standorten wie FlughĂ€fen, KonzerthĂ€usern, Eventlocations oder Messestandorten, wo die Nutzer Anschlusstermine haben. Unser Standort am Flughafen Stuttgart bildet also nur den Anfang“, sagt Frank van der Sant, Mitglied des Vorstands und Chief Commercial Officer der APCOA PARKING Group. Automated Valet Parking wird bald in ausgewĂ€hlten ParkhĂ€usern unter anderem in den StĂ€dten Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt und MĂŒnchen verfĂŒgbar sein. Weitere ParkhĂ€user sollen als nĂ€chstes in Europa folgen. 

    Smartes Zusammenspiel von Infrastruktur- und Fahrzeugtechnik

    Mit Automated Valet Parking beginnt die Zukunft des Parkens schon heute: keine zeitraubende Parkplatzsuche, kein mĂŒhsames Rangieren und keine Gefahr mehr fĂŒr Dellen und Kratzer. Das Fahrzeug wird einfach in einer Übergabezone im Eingangsbereich eines Parkhauses abgestellt und per App der vollautomatisierte und fahrerlose Einparkservice gestartet. Möglich wird das ĂŒber Stereokameras von Bosch, die nicht nur freie ParkplĂ€tze erkennen, sondern auch das Umfeld, den Fahrkorridor und damit zuverlĂ€ssig Hindernisse oder Personen in der Fahrspur erfassen. Wird ein plötzlich auftauchendes Hindernis detektiert, bremst das Fahrzeug in den sicheren Stillstand und nimmt die Fahrt erst dann wieder auf, wenn die Strecke wieder frei ist. DafĂŒr laufen die durch die Kameras generierten Informationen auf Edge-Computern zusammen. Smarte Algorithmen ĂŒbermitteln das auszufĂŒhrende Fahrmanöver und machen so den fahrerlosen Parkbetrieb der Autos möglich – auch auf engen Rampen beim Wechsel zwischen verschiedenen Stockwerken. Der Clou: Durch die smarte Technik im Parkhaus sind die technischen Voraussetzungen im Fahrzeug minimal. Der automatisierte und fahrerlose Parkservice mit Automated Valet Parking kommt deshalb fĂŒr alle Fahrzeugklassen infrage. 

    Fahrerloses Parken

    Nicht nur fahrerlos, sondern dank der „FLOW“-Plattform von Parkraumbetreiber APCOA funktioniert das Parken auch komplett ticket- und bargeldlos. Bereits heute nimmt die gleichnamige App Autofahrern die sonst lĂ€stige Abwicklung des Parkvorgangs ab. Das beginnt mit der verbindlichen Buchung eines Stellplatzes, geht ĂŒber die berĂŒhrungslose Einfahrt – neuerdings auch ganz bequem per Kennzeichenerkennung – und endet mit der vollautomatisierten Bezahlung, Rechnungsstellung sowie der ebenfalls berĂŒhrungslosen Ausfahrt. Das System erkennt das Kundenfahrzeug, respektive das Kennzeichen und die Schranken öffnen automatisch – ein Ticket und der Gang zum Kassenautomaten sind nicht mehr erforderlich. APCOA betreibt in 13 LĂ€ndern mehr als 12 000 Standorte mit insgesamt rund 1,8 Millionen StellplĂ€tzen. Bei einem steigenden Anteil des fahrerlosen und vollautomatisierten Parkservices Automated Valet Parking passen kĂŒnftig bis zu 20 Prozent mehr Fahrzeuge auf die gleiche FlĂ€che. Zudem bieten sich insbesondere enge, abgelegene und damit weniger attraktive ParkflĂ€chen dafĂŒr an, dort Autos fahrerlos abzustellen.

    Weltweit erste genehmigte vollautomatisierte Parkfunktion (SAE Level 4)

    Automated Valet Parking hat eine rasante Entwicklung genommen. Mitte 2017 hat Bosch gemeinsam mit Mercedes-Benz die Lösung im Rahmen eines Pilotprojekts im Parkhaus des Mercedes-Benz Museums in Stuttgart einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Nur zwei Jahre spĂ€ter haben die Partner dann bereits die weltweit erste Ausnahmegenehmigung fĂŒr einen Betrieb von Automated Valet Parking ohne Sicherheitsfahrer mit ausgewĂ€hlten Fahrzeugen im realen Parkhaus-Mischverkehr erhalten. Ende 2020 folgte der nĂ€chste Meilenstein: Bosch, Mercedes-Benz und APCOA bringen den vollautomatisierten und fahrerlosen Parkservice an den Flughafen Stuttgart und arbeiten dort am weltweit ersten Serieneinsatz des Level-4-Systems. Vor kurzem haben Bosch und Mercedes-Benz fĂŒr das Automated Valet Parking System im Parkhaus P6 am Stuttgart Airport als weltweit erste automatisierte und fahrerlose Parkfunktion (SAE Level 4) die Freigabe der Behörden fĂŒr den Serienbetrieb in Deutschland erhalten. Das APCOA-Parkhaus P6 am Stuttgart Airport ist damit das erste Parkhaus weltweit, in dem das fahrerlose Parksystem im Serienbetrieb nutzbar ist. Die Funktion ist fĂŒr bestimmte Varianten der S-Klasse und des EQS mit der entsprechenden VorrĂŒstung „INTELLIGENT PARK PILOT“ in Deutschland zunĂ€chst im Parkhaus P6 in Stuttgart verfĂŒgbar.

    source: Bosch

    now.digital | world of data - Automatisierte Parksysteme nutzen Daten zur Navigation und Steuerung von Fahrzeugen in einer Parkeinrichtung. Zu diesen Daten gehören Informationen ĂŒber den Standort und die Bewegungen von Fahrzeugen sowie Informationen ĂŒber den Aufbau und die Struktur der Parkeinrichtung. Die Daten werden vom System verwendet, um die Fahrzeuge zu den verfĂŒgbaren ParkplĂ€tzen zu leiten und die Fahrzeuge sicher in die und aus der Parkanlage zu manövrieren. Diese Daten können gesammelt und analysiert werden, um die Gesamteffizienz und FunktionalitĂ€t des automatischen Parksystems zu verbessern.
  • Automated Valet Parking – Ford begrĂŒĂŸt den vom Kraftfahrt-Bundesamtes vorgestellten technischen Anforderungskatalog

    Automated Valet Parking – Ford begrĂŒĂŸt den vom Kraftfahrt-Bundesamtes vorgestellten technischen Anforderungskatalog

    In einem Versuchsaufbau hatten Ford und Partner bereits letztes Jahr gezeigt, wie Automated Valet Parking umsetzbar wĂ€re. Fahrzeug kommuniziert mit Sensorik des Parkhauses, damit freie ParkplĂ€tze identifiziert und das Fahrzeug dorthin gelotst werden kann. Automated Valet Parking eröffnet weitere interessante Zusatzoptionen – vom Auto, das selbst zur FahrzeugwĂ€sche fĂ€hrt, bis zum Kofferraum als Paketstation fĂŒr Lieferdienste.

    Ford begrĂŒĂŸt den vom Kraftfahrt-Bundesamtes vorgestellten technischen Anforderungskatalog fĂŒr autonom fahrende Kraftfahrzeuge, der die Voraussetzungen fĂŒr die autonome Fahrzeugparkfunktion “Automated Valet Parking“ definiert.

    aerial photo of buildings and roads
    Photo by Aleksejs Bergmanis on Pexels.com

    Bereits auf der letztĂ€hrigen IAA Mobility in MĂŒnchen stellte der Kölner Automobilhersteller in einem Modellversuch den automatisierten Parkhaus-Parkservice der Zukunft vor. Die fortschrittliche Technologie kombiniert die Assistenzsysteme moderner Fahrzeuge mit einer wegweisenden Sensorik der Infrastruktur. FĂŒr die Kunden bedeutet dies: Sie stellen ihren Wagen am Eingang des Parkhauses ab, von wo er seinen Abstellplatz fahrerlos ansteuert und zurĂŒckkehrt, sobald er wieder benötigt wird. Das Ergebnis ist eine Win-win-Situation fĂŒr alle Beteiligten: Autofahrer können bequem ein- und aussteigen und sparen sich das AufspĂŒren einer freien ParklĂŒcke. DarĂŒber hinaus können die einzelnen Fahrzeuge platzsparend geparkt werden, so dass der vorhandene Parkraum um 20 Prozent effizienter genutzt wird. Aber auch weitere Optionen sind denkbar: Der Wagen fĂ€hrt selbsttĂ€tig durch die vorhandene Waschstraße oder zu einem Laderoboter, alle anfallenden GebĂŒhren werden elektronisch abgebucht und der Kofferraum des abgestellten Fahrzeugs kann von Lieferdiensten als Paketstation genutzt werden.

    Ford hat dazu unter dem Dach des Verbands der Automobilindustrie (VDA) eng mit Technologiepartnern wie Bosch und den Anbietern von Parkraum-Infrastrukturen zusammengearbeitet. FĂŒr den automatisierten Parkhaus-Parkservice kommuniziert die hochentwickelte Kommunikationseinheit des Fahrzeugs ĂŒber WiFi oder C-V2X direkt mit der Sensorik des GebĂ€udes. Diese identifiziert freie PlĂ€tze, organisiert den ein- und ausfahrenden Verkehr innerhalb des Parkhauses und nutzt den vorhandenen Parkraum möglichst effizient. DarĂŒber hinaus hilft sie, BeschĂ€digungen oder Kollisionen mit FußgĂ€ngern zu verhindern.

    Ganz gleich ob mit Elektroantrieb oder Verbrennungsmotor: Die notwendigen Systeme fĂŒr den Parkhaus-Parkservice bringen moderne Automobile lĂ€ngst mit – ein automatisches oder automatisiertes Getriebe, eine elektrische Parkbremse und elektrische LenkunterstĂŒtzung. Bei Ford dient als Bedienelement die FordPass App. Die Sensoren fĂŒr die Infrastruktur lassen sich in bestehenden ParkhĂ€usern nachrĂŒsten. Wird der automatisierte Parkhaus-Parkservice planerisch bei Neubauten von vornherein berĂŒcksichtigt, eröffnen sich zusĂ€tzliche Chancen fĂŒr die optimierte Nutzung der vorhandenen AbstellflĂ€chen.

    Der Bedarf, den vorhandenen Parkraum effizienter zu nutzen, steigt. In Europa hat ein konventioneller Parkhausplatz im Durchschnitt die Abmessungen 4,88 mal 2,44 Meter – bei Fahrzeugen, die im Laufe der Jahre immer grĂ¶ĂŸer geworden sind, wird die StellflĂ€che zunehmend knapp. Der automatisierte Parkhaus-Parkservice nutzt die zur VerfĂŒgung stehende FlĂ€che um bis zu 20 Prozent wirkungsvoller aus, da er die Wagen zentimeternah nebeneinander positionieren kann: Der sonst notwendige Platz zum Ein- und Aussteigen entfĂ€llt. Auch die Gefahr von Beulen und Schrammen durch unachtsam geöffnete TĂŒren ist gebannt.

    Video ist unter folgendem Link abrufbar: https://youtu.be/kdMZECePTIE

    Anforderungskatalog

    Quelle: FORD