Kategorie: Data Governance Insights

Data Governance Insights: Aktuelle Entwicklungen und Best Practices in der Datenverwaltung

Willkommen bei Data Governance News, Ihrer zentralen Anlaufstelle fĂŒr die neuesten Informationen und fundierten Berichte ĂŒber die Welt der Datenverwaltung. Hier bieten wir Ihnen umfassende Einblicke in die neuesten Entwicklungen, Technologien und Best Practices im Bereich Data Governance und decken die wichtigsten untergeordneten Themen ab.

Neueste Entwicklungen und Forschung

Unsere Berichterstattung umfasst die aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnisse und technischen Fortschritte im Bereich der Datenverwaltung. Erfahren Sie mehr ĂŒber innovative AnsĂ€tze zur Sicherstellung der DatenqualitĂ€t, IntegritĂ€t und VerfĂŒgbarkeit, die Unternehmen dabei helfen, ihre Daten als strategischen Vorteil zu nutzen.

Datenrichtlinien und Compliance

Data Governance News beleuchtet die neuesten gesetzlichen Anforderungen und regulatorischen Entwicklungen, die die Datenverwaltung betreffen. Bleiben Sie auf dem Laufenden ĂŒber neue Compliance-Richtlinien, Datenschutzgesetze wie die DSGVO und deren Auswirkungen auf Unternehmen weltweit.

Datensicherheit und Datenschutz

Ein zentraler Bestandteil der Data Governance ist die Datensicherheit und der Schutz personenbezogener Daten. Wir informieren Sie ĂŒber Best Practices zur Sicherstellung der Datensicherheit, Schutz vor Cyberangriffen und Maßnahmen zur Einhaltung von Datenschutzvorschriften.

DatenqualitÀt und -integritÀt

Erfahren Sie, wie Unternehmen die Genauigkeit, Konsistenz und VerlĂ€sslichkeit ihrer Daten sicherstellen. Unsere Berichterstattung bietet tiefgehende Einblicke in Methoden zur Datenbereinigung, DatenqualitĂ€tsmetriken und Tools zur Überwachung und Verbesserung der DatenqualitĂ€t.

Datenzugriffsmanagement

Lesen Sie ĂŒber Strategien und Technologien zur Verwaltung des Datenzugriffs. Erfahren Sie, wie Unternehmen sicherstellen, dass nur autorisierte Personen Zugriff auf sensible Daten haben, und wie Rollen- und Berechtigungsmanagement effektiv umgesetzt wird.

Metadatenmanagement

Entdecken Sie die Bedeutung des Metadatenmanagements fĂŒr eine erfolgreiche Data Governance. Wir stellen Ihnen AnsĂ€tze und Tools zur Verwaltung und Nutzung von Metadaten vor, die helfen, Datenressourcen besser zu verstehen und zu organisieren.

Datenkataloge und -linien

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Data Governance ist das Management von Datenkatalogen und Datenlinien. Erfahren Sie, wie Unternehmen ihre DatenbestĂ€nde dokumentieren und nachvollziehbar machen, um Transparenz und DatenverfĂŒgbarkeit zu verbessern.

Technologien und Tools

Erfahren Sie mehr ĂŒber die neuesten Technologien und Tools, die Unternehmen bei der effektiven Verwaltung ihrer Daten unterstĂŒtzen. Von Data Governance Plattformen bis hin zu speziellen Tools fĂŒr DatenqualitĂ€t, Datenkataloge und Metadatenmanagement – wir stellen Ihnen die wichtigsten Innovationen vor.

Strategien und Best Practices

Unsere Berichterstattung bietet tiefgehende Einblicke in bewĂ€hrte Strategien und Best Practices fĂŒr eine erfolgreiche Datenverwaltung. Lernen Sie von erfolgreichen Implementierungen und erfahren Sie, welche Methoden und AnsĂ€tze sich in der Praxis bewĂ€hrt haben.

Interviews und Expertenmeinungen

Lesen Sie exklusive Interviews mit fĂŒhrenden Experten im Bereich Data Governance. Erfahren Sie aus erster Hand, wie Datenprofis die Herausforderungen und Chancen der Datenverwaltung sehen und welche Strategien sie empfehlen.

Markttrends und Analysen

Bleiben Sie auf dem Laufenden ĂŒber die neuesten Markttrends und wirtschaftlichen Auswirkungen von Data Governance. Unsere Expertenanalysen bieten Ihnen wertvolle Einblicke in Marktbewegungen, Investitionstrends und die strategischen Entscheidungen fĂŒhrender Unternehmen.

Konferenzen und Veranstaltungen

Erhalten Sie umfassende Berichte ĂŒber wichtige Konferenzen, Branchenveranstaltungen und Workshops im Bereich Data Governance. Bleiben Sie informiert ĂŒber die Diskussionen und PrĂ€sentationen, die die Landschaft der Datenverwaltung prĂ€gen.

Fallstudien und Best Practices

Lernen Sie aus detaillierten Fallstudien und Best Practices, wie Unternehmen ihre Data Governance-Programme erfolgreich implementiert haben. Diese Praxisbeispiele bieten wertvolle Einblicke und praktische Tipps fĂŒr die Umsetzung eigener Data Governance-Initiativen.

Data Governance News ist Ihre unverzichtbare Ressource fĂŒr alles, was Sie ĂŒber die Verwaltung und Nutzung von Daten wissen mĂŒssen. Bleiben Sie informiert und an der Spitze der Datenverwaltung mit Data Governance News!

  • Mobile Payment – Apple Pay als Motivation

    Bezahlen mit dem Smartphone in Deutschland

    • Bitkom erwartet mit dem Start von Apple Pay Schub fĂŒr mobiles Bezahlen
    • Bereits heute gibt es zahlreiche Angebote von Tech-Unternehmen, Banken, Sparkassen und Startups

    Berlin, 11. Dezember 2018 – Die Mehrheit der BundesbĂŒrger erwartet einen Durchbruch fĂŒr das elektronische Bezahlen in den kommenden Jahren. Bereits heute geht nur noch jeder fĂŒnfte BundesbĂŒrger (21 Prozent) davon aus, dass auch in 20 Jahren hierzulande Bargeld noch das dominierende Zahlungsmittel sein wird. Jeder Dritte (35 Prozent) glaubt dagegen, dass es damit bereits spĂ€testens in 10 Jahren vorbei ist. „Nach Google Pay sind mit dem Start von Apple Pay seit heute in Deutschland zwei internationale Player fĂŒr das mobile Bezahlen auch im deutschen Markt aktiv“, sagt Julian Grigo, Bereichsleiter Digital Banking & Financial Services beim Digitalverband Bitkom. „Daneben gibt es auch bei Sparkassen und Banken eigene Initiativen. Und auch Startups und der Handel arbeiten an eigenen Lösungen. Damit gibt es immer mehr Möglichkeiten fĂŒr die Kunden, mobile Bezahldienste an der Ladenkasse zu nutzen. Sicher ist deshalb: Mobiles Bezahlen wird sich auch in Deutschland Schritt fĂŒr Schritt etablieren.“

    Nach einer Bitkom-Umfrage sagen 3 von 5 Smartphone-Nutzern (59 Prozent), dass sie ihren Einkauf nie mit dem Smartphone bezahlen. WĂ€hrend in NachbarlĂ€ndern wie DĂ€nemark das Bezahlen mit dem Smartphone schon seit Jahren weit verbreitet ist, sind viele BundesbĂŒrger noch zurĂŒckhaltend. Smartphone-Nutzer, die auf das Bezahlen mit dem Smartphone grundsĂ€tzlich verzichten, nennen als Hauptgrund Sicherheitsbedenken. 6 von 10 (61 Prozent) sorgen sich, dass Hacker auf diese Weise auf ihr Konto zugreifen könnten. 30 Prozent geben an, der Bezahlvorgang mit dem Smartphone sei ihnen zu kompliziert und 13 Prozent finden, das Bezahlen mit dem Smartphone dauere zu lange. 8 Prozent beklagen, dass sich die Mitarbeiter an den Kassen nicht mit dem Smartphone-Bezahlen auskennen. 6 Prozent sagen, dass in den von ihnen besuchten GeschĂ€ften ein Bezahlen mit Smartphone nicht möglich ist.

    Bitkom fordert elektronische Bezahlmöglichkeit in jedem Laden und Restaurant

    Bitkom setzt sich fĂŒr eine gesetzlich garantierte Wahlfreiheit der Kunden an der Kasse ein. „Wir wollen, dass man ĂŒberall mindestens eine gĂ€ngige elektronische Bezahlmöglichkeit nutzen kann. Egal ob im GeschĂ€ft, Restaurant und Bar oder auch am Ticketautomaten – kurz: an jedem Point-of-Sale“, sagt Banking-Experte Grigo. Davon wĂŒrden Kunden, Gastronomen, HĂ€ndler und der Staat gleichermaßen profitieren. Kontaktloses Bezahlen sei schneller als das Hantieren mit Wechselgeld und damit ein wirksames Mittel gegen Warteschlangen. Zudem bringe elektronisches Bezahlen HĂ€ndlern mehr Umsatz, etwa durch den Einsatz von einfachen und komfortablen Kundenbindungsprogrammen. Zugleich könnten HĂ€ndler ihre Buchhaltung direkt an die Bezahlsysteme anschließen. Da es dank elektronischen Bezahlens schwieriger wird, sich der Besteuerung zu entziehen, werde die Schattenwirtschaft eingeschrĂ€nkt und das Steueraufkommen steigen. 

    Das vollstĂ€ndige Positionspapier „Bitkom-Thesen zur Wahlfreiheit beim Bezahlen“ steht zum Download bereit.

    Hinweis zur Methodik:  Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverband Bitkom durchgefĂŒhrt hat. Dabei wurden 1.006 BundesbĂŒrger ab 14 Jahren telefonisch befragt. 

    Quelle: Bitkom

  • Netto Kunden können in rund 4.200 Filialen ihre EinkĂ€ufe mit PayPal bezahlen

    now.digital by Patrick Upmann. Interim Manager und agiles Projektmanagement

    Ab sofort bundesweit bei Netto Marken-Discount mit PayPal bezahlen

    MaxhĂŒtte-Haidhof, am 03. Dezember 2018 – Bei Netto Marken-Discount wird das bargeldlose Bezahlen jetzt noch bequemer und sicherer: Ab sofort können Netto-Kunden in allen rund 4.200 Filialen ihre EinkĂ€ufe auch mit PayPal bezahlen. Mit nur wenigen Klicks lĂ€sst sich die kostenlose Netto-App mit dem PayPal-Konto verbinden. Damit steht hunderttausenden Netto-App-Nutzern nun eine weitere sichere und vielseitig einsetzbare In-App-Zahlungsmethode zur VerfĂŒgung.

    Bei Netto mit PayPal bezahlen: So funktioniert es
    Ab sofort können Netto-Kunden ihre EinkÀufe bundesweit auch mit PayPal bargeldlos bezahlen. Und das funktioniert ganz einfach: Kunden können ihr persönliches Benutzerkonto in der Netto-App mit wenigen Klicks entweder mit einem bereits bestehenden PayPal-Konto verbinden oder sich kostenlos bei PayPal anmelden. Nach dem Einkauf lassen sich sowohl die Rechnungen in der Netto-App unkompliziert verwalten als auch die Zahlungen im PayPal-Konto einsehen. Mit PayPal als Bezahlmethode erweitert Netto Marken-Discount erneut die Mobile Payment-FunktionalitÀt seiner mehrfach ausgezeichneten App und setzt im Lebensmitteleinzelhandel in diesem Bereich einen neuen Standard.

    Schneller, bequemer, sicherer: Eine starke Partnerschaft mit vielen Vorteilen
    PayPal ist mit 20,5 Millionen Kunden in Deutschland ein etablierter Online-Zahlungsdienstleister. Viele HĂ€ndler setzen fĂŒr ihre Zahlungsabwicklung im Online-Shop auf die Bezahllösungen von PayPal. Netto Marken-Discount erweitert das In-App-Zahlungsangebot nun um eine weitere sichere und bequeme Lösung und bringt als erster LebensmitteleinzelhĂ€ndler PayPal auch an den POS.

    „Das bargeldlose Bezahlen mit der Netto-App bietet unseren Kunden hohe FlexibilitĂ€t und schnelle AblĂ€ufe beim Einkauf. Wir sind stolz, als erster LebensmitteleinzelhĂ€ndler Deutschlands das mobile Bezahlen fĂŒr Millionen von Kunden noch leichter und vor allem sicherer anzubieten“, so Stefanie Adler, Netto Unternehmenskommunikation.

    Bargeldlos bezahlen mit der Netto-App: Vielseitig und kinderleicht
    Bereits seit Mai 2013 ermöglicht die Netto-App das bargeldlose Bezahlen an den Kassen des EinzelhĂ€ndlers. FĂŒr die Bezahlung des Einkaufs via Smartphone oder Smartwatch wird eine individuelle Nutzer-ID generiert und dem Kassierer mitgeteilt. Daraufhin wird der Betrag einfach vom hinterlegten Konto abgebucht – und ab sofort sogar ĂŒber das PayPal-Konto. Exklusiv in der App verfĂŒgbare Gutscheine oder Spar-Coupons können direkt beim Bezahlvorgang eingelöst werden. Zudem können Netto-Kunden an einem mobilen Bonusprogramm teilnehmen. Die Netto-App wurde dank ihres Serviceanspruchs und der innovativen technischen Lösungen bereits zweimal mit dem renommierten Retail Technology Award (RETA) in der Kategorie „Best Consumer Experience“ ausgezeichnet.

    Auch im Netto Online-Shop mit PayPal bezahlen
    Neben dem bargeldlosen Bezahlen per App können Netto-Kunden ab sofort auch im Online-Shop von Netto Marken-Discount mit PayPal bezahlen. Mehr Informationen zum Thema unter www.netto-online.de/mobilesbezahlen.


    Netto Marken-Discount im Profil:
    Netto Marken-Discount gehört mit rund 4.200 Filialen, rund 75.150 Mitarbeitern, wöchentlich 21 Millionen Kunden und einem Umsatz von 13,1 Milliarden Euro zu den fĂŒhrenden Unternehmen in der Lebensmitteleinzelhandelsbranche. Mit rund 5.000 Artikeln und einem Schwerpunkt auf frischen Produkten verfĂŒgt Netto Marken-Discount ĂŒber die grĂ¶ĂŸte Lebensmittel-Auswahl in der Discountlandschaft. Als Premium Partner der kostenlosen DeutschlandCard profitieren Netto-Kunden bei jedem Einkauf von dem Multipartner-Bonusprogramm.
    Die Übernahme von Verantwortung gehört zur Netto-Unternehmenskultur – dabei setzt das Handelsunternehmen auf vier Schwerpunkte: Gesellschaftliches und soziales Engagement, faire Zusammenarbeit mit Mitarbeitern und Lieferanten, schonender Umgang mit Ressourcen sowie die Ausrichtung der Einkaufsstrategie an Nachhaltigkeitsaspekten. Netto ist Partner des WWF Deutschland: Neben dem Ausbau und der Förderung des nachhaltigeren Eigenmarkensortiments arbeitet Netto außerdem entlang von acht Schwerpunktthemen daran, den eigenen ökologischen Fußabdruck weiter zu reduzieren. Im Rahmen seines nachhaltigen Engagements unterstĂŒtzt Netto zum Beispiel auch die Spendeninitiative „Deutschland rundet auf“. Mit ĂŒber 4.900 Auszubildenden zĂ€hlt das Unternehmen zudem zu den wichtigsten Ausbildungsbetrieben des deutschen Einzelhandels und besetzt FĂŒhrungspositionen bevorzugt mit engagierten Mitarbeitern aus den eigenen Reihen.

    Quelle: netto / Paypal

    https://now.digital/digitalwirtschaft/payment-digital-projekte/mobile-payment-ehi-verbraucherstudie/
  • eCommerce Trend – Amazon Scout und Amazon AR View bietet Kunden visuelle Entdeckungsreise an

    Visuelle Entdeckungsreise von und fĂŒrs Zuhause: Amazon.de fĂŒhrt innovative Funktionen ein, die das Einkaufen schneller, einfacher und unterhaltsamer machen

    Mit „Amazon Scout“ und „Amazon AR View“ können Kunden Produkte auf ganz neue Weise bei Amazon.de oder in der Amazon App suchen und betrachten ‱ Dank maschinellem Lernen und Augmented Reality profitieren Kunden von einem neuen visuellen Einkaufserlebnis und erleben noch vor dem Kauf, wie Produkte in ihrem eigenen Zuhause aussehen ‱ „Amazon Scout“ und „Amazon AR View“ sind fĂŒr eine wachsende Auswahl an Möbeln, Haushaltswaren und KĂŒchenprodukten verfĂŒgbar

    20.12.2018 | MĂŒnchen

    Kunden bei Amazon.de können Lieblingsprodukte fĂŒr ihr Zuhause ab sofort ĂŒber 3D-animierte, innovative Shopping-Funktionen finden. Die Funktionen erlauben es ihnen, Tische, StĂŒhle oder Lampen schon vor dem Kauf in den eigenen vier WĂ€nden zu betrachten, sie aus allen Blickwinkeln anzuschauen und personalisierte Produktempfehlungen basierend auf ihren Stilvorlieben zu erhalten. Die Funktionen „Amazon Scout“ und „Amazon AR View“ sind ab sofort auf der Website Amazon.de und in der Amazon App fĂŒr eine wachsende Auswahl an Produkten der Kategorien Wohnen, KĂŒche und Essen, Beleuchtung, BettwĂ€sche, Gartenmöbel und mehr verfĂŒgbar.

    Opt-Out: https://adssettings.google.com/authenticated.

    „Als Unternehmen nutzen wir die neusten Technologien wie maschinelles Lernen und Augmented Reality, um hochmoderne Einkaufsfunktionen zu entwickeln, die das Leben unserer Kunden einfacher und komfortabler machen“, sagt Gerrit Nolte, Director Hardlines Amazon.de. „Die neuen Funktionen ermöglichen es Kunden, inspirierende Produktempfehlungen zu erhalten, die ihrem Stil entsprechen und perfekt zu ihrer Einrichtung passen – und sie in ihrem Zuhause schon vor dem Kauf grĂ¶ĂŸen- und maßstabsgetreu zu sehen. Dadurch können Kunden Zeit und Geld sparen.“

    Die verfĂŒgbaren Funktionen umfassen:

    „Amazon Scout“ – Daumen hoch fĂŒr exquisite Styles: „Amazon Scout“ bietet eine visuelle Entdeckungsreise, auf der Kunden einen personalisierten Produkt-Feed angezeigt bekommen. Sie „liken“ (durch Klicken auf den Daumen nach oben) oder „disliken“ (durch Klicken auf den Daumen nach unten) einfach ein Bild, um maßgeschneiderte Empfehlungen in Echtzeit zu erhalten und genau die Produkte zu finden, die ihren Anforderungen und WĂŒnschen am besten entsprechen. Amazon verwendet dafĂŒr eine umfangreiche Auswahl an Produkt-Bildern und analysiert tausende optische Attribute, um Kunden eine passgenaue Auswahl an Artikeln vorzuschlagen, die auf ihre PrĂ€ferenzen abgestimmt sind. Dieses innovative Einkaufserlebnis wird von maschinellem Lernen unterstĂŒtzt. Amazon.de/scout kann in allen Internet-Browsern verwendet werden.

    „Amazon AR View“ – Vor dem Kauf zu Hause erleben: „Amazon AR View“ ermöglicht es Kunden mit Hilfe von Augmented Reality, Produkte wie den BĂŒrostuhl von Robas Lund, den den Waschbeckenunterschrank von trendteam smart living, den Amazon Echo Show oder die Keramikvase von Bloomingville in den eigenen vier WĂ€nden zu sehen. Auf der Suche nach dem Produkt, das perfekt zur Einrichtung passt, können sie bei ausgewĂ€hlten Produkten auf „In der eigenen Wohnung betrachten“ klicken, um die Funktion zu aktivieren. Kunden richten ihr Smartphone einfach auf den Platz, an dem sie eine Produktvorschau sehen möchten, und ein paar Sekunden spĂ€ter erscheint der Artikel auf dem Bildschirm. Diesen können sie bewegen oder den Winkel der Produktvorschau Ă€ndern. Die neue Funktion bietet außerdem die Möglichkeit, Screenshots oder Videos von den GegenstĂ€nden zu machen, um sie spĂ€ter zu vergleichen und eine abschließende Entscheidung zu treffen.

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    „Amazon AR View“  ist in der aktuellsten Version der Amazon App fĂŒr iOS und Android verfĂŒgbar:

    Quelle: Amazon

    • iOS: ab iPhone 6S und iOS 11.0
    • Android: es muss die AR Core App installiert werden, AR Core wird nur ab Android 7.0 und von folgenden GerĂ€ten unterstĂŒtzt

  • TWINT Kunden können mit Apple Pay bezahlen

    Das wird die 850’000 registrierten TWINT Nutzer freuen.

    Durch das Einlenken von Apple erhĂ€lt TWINT die Möglichkeit, das Überlagern der TWINT Bezahllösung durch «Apple Pay» zu verhindern. Bis vor Kurzem konnte es noch vorkommen, dass «Apple Pay» TWINT Kundinnen und Kunden am Kassenterminal aus dem Bezahlprozess ausschloss. Apple erlaubt TWINT nun, die TWINT App so zu gestalten, dass «Apple Pay» diese nicht mehr behindert. Im Übrigen steht «Apple Pay» den Kundinnen und Kunden jederzeit wie gewohnt zur VerfĂŒgung.

    Eine Anhörung der beiden Parteien vor der WEKO am 10. Dezember dieses Jahres in Bern wurde dadurch hinfÀllig. TWINT hatte am 27. Juni 2017 Klage gegen den US-Konzern wegen des Missbrauchs seiner marktbeherrschenden Stellung eingereicht. Diese Klage beinhaltete jedoch nicht die NFC-Schnittstelle auf iPhones, deren Nutzung durch andere Apps von Apple verhindert wird.

    SĂžren Mose, VerwaltungsratsprĂ€sident von TWINT, sagt dazu: «Wir begrĂŒssen es sehr, dass Apple seine Wettbewerber in der Schweiz nicht lĂ€nger diskriminieren will. Die Freigabe der NFC-Schnittstelle auf iPhones, wie bei Android, ist damit aber immer noch nicht erfolgt. Es wĂ€re wĂŒnschenswert, dass Apple diese Schnittstelle komplett fĂŒr den Wettbewerb freigibt.»

    Markus Kilb, CEO von TWINT, ergÀnzt: «Durch diese Einigung wird die Behinderung durch Apple aufgehoben. Dadurch können wir unseren Kundinnen und Kunden einen ungestörten Einsatz von TWINT am Kassenterminal bieten. Wir arbeiten weiterhin intensiv daran, unser Produkt stetig zu erweitern.»

    Quelle: Twint

  • Otto Group Digital Solutions (OGDS), der Company Builder der Otto Group, launcht mit odc eine Plattformlösung fĂŒr Fulfillment und Retouren

    Die Otto Group Digital Solutions (OGDS), der Company Builder der Otto Group, launcht mit odc (ondemandcommerce.com) eine Plattformlösung fĂŒr Fulfillment und Retouren, die sich an kleine und mittelstĂ€ndische Unternehmen (KMU) richtet. Kunden profitieren von umfangreichen Services auf Enterprise-Niveau – jedoch ohne monatliche GrundgebĂŒhr, ohne Setup-Kosten und schon ab einem Paket pro Tag.

    Damit erreicht odc eine Zielgruppe, der der Zugang zu Services der etablierten Fulfillment-Player zum Beispiel aufgrund von Mindestvolumen bisher verwehrt blieb. Gleichzeit bietet das Technologieunternehmen das Potential, Teil von Marktplatzstrategien großer Plattformen zu werden und die Anforderungen an das Fulfillment zu erfĂŒllen.

    Plug&Play-Fulfillment fĂŒr schnelles Wachstum

    Mit odc wird der Einstieg in das Online-GeschĂ€ft einfach wie nie: Neben einem transparenten Preismodell, das eine vollstĂ€ndig volumenabhĂ€ngige Abrechnung ermöglicht, bietet odc ein unkompliziertes Onboarding, bei dem das Go-Live innerhalb weniger Tage erfolgt. Möglich wird dies durch die Kombination einer smarten CloudSoftware mit leistungsfĂ€higer physischer Lager- und Versandlogistik. odc bindet nach Plug&Play-Prinzip alle wichtigen Komponenten wie HĂ€ndler-ERP- und -Shops, MarktplĂ€tze und Paketdienstleister ĂŒber integrierte Schnittstellen an die eigene Plattform an.

    „Mit unserem Plattformansatz lösen wir die Herausforderungen von kleinen und mittleren HĂ€ndlern, die sich dynamisch entwickeln wollen. Egal, ob ein oder tausend Pakete pro Tag – dank der digitalisierten Prozesse können wir problemlos skalieren und bieten eine Lösung, die mit dem Auftragsvolumen unserer Kunden mitwĂ€chst“, sagt Christian Athen, GeschĂ€ftsfĂŒhrer und einer der drei GrĂŒnder von odc. odc konnte bereits 60 Kunden gewinnen, darunter Startups aus der Fashion-, Food-, Home- und Living-Branche.

    „odc ist ein gutes Beispiel fĂŒr unsere Investitionen in NeugrĂŒndungen entlang der Wertschöpfungskette der Otto Group. Mit dem offenen Technologieansatz von odc haben wir das Potential, einen neuen Wachstumstreiber fĂŒr handelsnahe Logistik-Dienstleistungen innerhalb der Gruppe aufzubauen“, sagt Sebastian Klauke, Chief Digital Officer der Otto Group und Beiratsmitglied der OGDS.

    Reichweite der Großen plus eigenes Branding

    Neben der Anbindung des eigenen Online-Shops unterstĂŒtzt odc die HĂ€ndler und Marken auch beim Verkauf ĂŒber reichweitenstarke MarktplĂ€tze wie Amazon. odc erfĂŒllt u.a. die Vorgaben fĂŒr Amazons „Prime by Merchant“ (Prime durch VerkĂ€ufer), das heißt, die Ware der Kunden wird in den odc Logistikstandorten gelagert und von dort bis 16 Uhr noch am gleichen Tag ausgeliefert. Mit einem großen Unterschied: Die Kartonage kann im Design des Kunden gebrandet und durch zusĂ€tzliche MarketingMaterialien wie Beileger ergĂ€nzt werden. Weiterer Pluspunkt: Es kommen allein die Produkte des Kunden in den Karton – so wird die Designer-Tasche eines jungen Mode-Labels nicht mit der KlobĂŒrste eines anderen Marktplatz-VerkĂ€ufers verschickt. Durch die unabhĂ€ngige Lösung verringern HĂ€ndler die AbhĂ€ngigkeit von Amazons Preisanpassungen und können die eigene Marke besser aufbauen.

    Netzwerkeffekt statt hohe Lagerkosten

    Auch die Prozesse der Lagerhaltung werden mit Hilfe der Plattform digitalisiert: odc arbeitet nicht mit eigenen Logistikstandorten, sondern baut stattdessen ein Warehouse-Netzwerk aus Drittanbietern auf. Das odc Warehouse-Netzwerk minimiert Kosten fĂŒr LeerstĂ€nde und FreikapazitĂ€ten. Damit kann odc schnell und flexibel auf die Anforderungen seiner Kunden eingehen und sich je nach Bedarf hinsichtlich KapazitĂ€ten, Produktkategorien und Lagerstandorten weiterentwickeln. Gleichzeitig bietet das Startup Lösungen fĂŒr sich Ă€ndernde KundenansprĂŒche wie Same Day Delivery. Auch Zukunftsthemen wie „Micro Warehousing“ in InnenstĂ€dten lassen sich mit dem Warehouse-Hub von odc perspektivisch realisieren.

    Company Building in der Otto Group

    Gestartet wurde odc von dem dreiköpfigen GrĂŒnderteam Christian Athen (CEO), Torben Lenhart (COO) und Torben Irmer (CTO). Alle drei blicken auf eine Karriere im Logistik- und E-Commerce-Umfeld zurĂŒck und vereinen bei odc ihre Erfahrungen aus der Startup- und Konzernwelt. Mit dem hauseigenen Ansatz des Company Buildings baut die Otto Group mit der OGDS eigenstĂ€ndige B2B-GeschĂ€ftsmodelle, die die digitale Zukunft des Konzerns mitgestalten. DafĂŒr vereint OGDS die innovativen Ideen und den Unternehmergeist der Startup-Welt mit den bestehenden Assets der Otto
    Group.

    Quelle: Otto Group

    https://now.digital/ecommerce/

  • Kundenauthentifizierung wird ab 2019 beim Online-Einkauf verpflichtend

    Umfrage unter europÀischen HÀndlern zeigt, dass die Mehrheit die neuen Bezahlstandards noch nicht kennt, die im September 2019 in Kraft treten werden

    Frankfurt am Main, 13. Dezember 2018 â€“ Der digitale Handel wĂ€chst rasant und ist fĂŒr viele HĂ€ndler zu einem wichtigen Standbein geworden. Doch wie eine Mastercard-Umfrage ergeben hat, kennen sich 75 Prozent der Online-HĂ€ndler in Europa bisher noch nicht mit den neuen Sicherheitsstandards aus, die nĂ€chstes Jahr in Kraft treten werden.[1]

    Das Sicherheitsprotokoll EMV 3-D Secure 2.0 (oder EMV 3DS) wurde mit dem Ziel entwickelt, die Abwicklung des digitalen Zahlungsverkehrs noch einfacher und sicherer zu machen. Der neue Branchenstandard ermöglicht die starke Kundenauthentifizierung und unterstĂŒtzt neue Technologien wie die biometrische Authentifizierung. Doch trotz der bevorstehenden Änderungen, haben sich bislang erst 14 Prozent der befragten europĂ€ischen Online-HĂ€ndler auf die Anforderungen der starken Kundenauthentifizierung eingestellt und ihre Systeme auf den neuesten Stand gebracht. 51 Prozent der Befragten gaben an, dass sie frĂŒhestens im September 2019 mit der Umsetzung beginnen werden oder sich noch gar nicht mit dem Thema befasst haben.

    Ab September 2019 wird die starke Kundenauthentifizierung verpflichtend im Rahmen der PSD2-Richtlinie umgesetzt.  Dann mĂŒssen innereuropĂ€ische „Card not present“-Zahlungen, die nicht unter eine der diversen Ausnahmeregelungen fallen, ohne 3-D Secure-Absicherung von Kartenherausgebern abgelehnt werden, um die regulatorischen Vorgaben des Gesetzgebers zu erfĂŒllen. Darauf sollten sich Online-HĂ€ndler vorbereiten und folgende Punkte noch vor dem Sommer 2019 in Angriff nehmen:

    1. Um Kundenbeschwerden zu vermeiden , sollten sich HĂ€ndler frĂŒhzeitig ĂŒber die neuen Verfahren der starken Kundenauthentifizierung informieren und sich an ihren Acquirer oder Payment Service Provider wenden, um sicherzustellen, dass ihr Unternehmen fĂŒr Identity Check registriert ist.
    2. Die Verbraucher sollten ebenfalls vorbereitet werden und sich mit den neuen Verfahren vertraut machen. Kunden sollten frĂŒhzeitig ĂŒber die anstehenden VerĂ€nderungen informiert und die Vorteile des neuen Bezahlprozesses (keine Notwendigkeit mehr, sich Passwörter zu merken und ein zu erwartender RĂŒckgang bei betrĂŒgerischen Transaktionen) hervorgehoben werden.

    Die kartenherausgebenden Banken werden parallel dazu ihre Karteninhaber auffordern, sich bei Mastercard Identity Check zu registrieren und verbesserte Authentifizierungsverfahren anbieten. Dazu gehört unter anderem auch die biometrische Authentifizierung.

    Mit Mastercard Identity Check bietet Mastercard eine neue Authentifizierungslösung und eine einfache Möglichkeit, den neuen EMV 3-D Secure-Standard zu unterstĂŒtzen und erweiterte Sicherheitslösungen zu nutzen, um potenzielle Risiken auszuschließen. Sie funktioniert reibungslos auf den unterschiedlichsten GerĂ€ten und ermöglicht eine unterbrechungsfreie Ein-Klick-Bezahlung. Kunden können so schnell und einfach ihre IdentitĂ€t verifizieren, wĂ€hrend sie beispielsweise ihr Smartphone fĂŒr Online-Shopping nutzen. Mit dem Verfahren wird beim digitalen Einkauf nicht nur Zeit gespart, es verbessert auch die Sicherheit und sorgt fĂŒr ein komfortables Einkaufserlebnis mit deutlich geringeren Abbruchraten beim Online-Einkauf. Identity Check erfĂŒllt zudem die regulatorischen Anforderungen der EU an eine starke Kundenauthentifizierung.

    Carsten MĂŒrl, Director Produktmanagement fĂŒr Sicherheitslösungen bei Mastercard, sagt: „Der digitale Handel nimmt rasant zu. Diese positive Entwicklung stellt Online-HĂ€ndler jedoch auch vor die Herausforderung, Online-Transaktionen stets sicher und ohne Unterbrechungen abzuwickeln. Bereits im September haben wir die erste erfolgreiche EMV 3DS-Transaktion durchgefĂŒhrt. Die Identity Check-Lösung unterstĂŒtzt den 3DS-Standard und bietet dynamische Passwörter und biometrische Verfahren wie Fingerabdruck-, Gesichts-, Iris- und Spracherkennung in Echtzeit. Wir gehen davon aus, dass sich die biometrischen Authentifizierungsverfahren am Markt durchsetzen werden. Sie machen den Bezahlvorgang noch einfacher und sicherer.”

    WĂ€hrend die betrĂŒgerischen Transaktionen mit Karte im stationĂ€ren Handel weiter rĂŒcklĂ€ufig sind, gehen den aktuellen Zahlen der EuropĂ€ischen Zentralbank (EZB) zufolge 73 Prozent der BetrugsschĂ€den auf den Online-Kanal zurĂŒck. Erste Ergebnisse einer Pilotphase mit Erstanwendern von Mastercard Identity Check zeigen, dass sich der Online-Betrug in vielen FĂ€llen mit der neuen Lösung vermeiden lĂ€sst. Gleichzeitig ermöglichen die neuen Verfahren höhere Autorisierungsraten und reduzieren fĂ€lschlicherweise abgelehnte Zahlungen. Das fĂŒhrt nicht nur zu einer verbesserten Nutzererfahrung, sondern trĂ€gt auch zu höheren Gewinnen bei HĂ€ndlern und Kartenherausgebern bei.

    Mit 3-D Secure 2.0 können deutlich mehr Daten zwischen HĂ€ndlern und Kartenherausgebern ausgetauscht und so bessere Risikoentscheidungen getroffen werden. Das neue Sicherheitsprotokoll ist sowohl fĂŒr den Einsatz im Web als auch in Apps geeignet und wird neue MaßstĂ€be im Bereich der Authentifizierung setzen.

    Quelle: MasterCard

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    Über Mastercard

    Mastercard (NYSE: MA) ist ein internationales Technologieunternehmen im Zahlungsverkehr. Unser globales Zahlungsabwicklungsnetzwerk verbindet Mastercard Kartenbesitzer, Banken, HĂ€ndler, Regierungen und Unternehmen in ĂŒber 210 LĂ€ndern und Gebieten. Die Produkte und Leistungen von Mastercard gestalten die alltĂ€glichen HandelsgeschĂ€fte fĂŒr alle Beteiligten einfacher, sicherer und effizienter. Das gilt fĂŒr Einkaufen und Reisen ebenso wie fĂŒr UnternehmensfĂŒhrung und die Verwaltung von Finanzen. Folgen Sie uns auf Twitter @MastercardDE, reden Sie mit im Beyond the Transaction Blog und abonnieren Sie die neuesten Nachrichten im Engagement Bureau.

    [1] In der nicht reprĂ€sentativen Umfrage von Mastercard wurden im Zeitraum von September bis November 2018 insgesamt 327 Online-HĂ€ndler in 17 europĂ€ischen LĂ€ndern befragt.

  • Mobile Payment – EHI-Verbraucherstudie

    Immer hĂ€ufiger können Kunden im deutschen Handel ihr Smartphone zĂŒcken, wenn es ans Bezahlen geht. Dabei hat ein schneller und einfacher Bezahlvorgang bei den Kunden hohe PrioritĂ€t – und zwar fĂŒr jeden Betrag, egal ob groß oder klein. „Das hat sich auch schon beim kontaktlosen Bezahlen gezeigt“, so Horst RĂŒter, Zahlungsexperte im EHI, „außerdem ist die landlĂ€ufige Annahme widerlegt, dass Kunden beim mobilen Bezahlen ausschließlich Klein- oder KleinstbetrĂ€ge begleichen möchten“, erklĂ€rt er die Ergebnisse der reprĂ€sentativen EHI-Verbraucherbefragung zu Mobile-Payment.

    FĂŒr jeden Betrag

    In der reprĂ€sentativen Umfrage wĂŒrde die große Mehrheit der Konsumenten (63 Prozent) jeden Betrag mit ihrem Smartphone begleichen. Der Wunsch, Klein- und KleinsteinkĂ€ufe zum Beispiel beim BĂ€cker oder im Kiosk mobil zu bezahlen, steht allerdings relativ weit am Ende der PrĂ€ferenzliste. Nur 14 Prozent der Befragten wĂŒrden auch ihre Brötchen mit dem Smartphone bezahlen. Besonders bei KleinbetrĂ€gen ist eine immer noch hohe AffinitĂ€t zum Bargeld zu erkennen. Zurzeit möchten Verbraucher offensichtlich lieber Hemd und Hose im Textilhandel mobil bezahlen als Kaugummi und Cola am Kiosk. Diese einschrĂ€nkende Einstellung der Verbraucher könnte sich jedoch mit zunehmender Praxisanwendung von Mobile-Payment – wie in anderen LĂ€ndern bereits erlebt – sehr schnell Ă€ndern. Noch haben nur Zahlungen unterhalb von 25 Euro einen deutlichen Geschwindigkeitsvorteil an der Kasse, da bei höheren BetrĂ€gen die PIN-Eingabe als Authentifizierung gefordert wird.

    Aus der EHI-Verbraucherstudie zu Mobile Payment

    Aus der EHI-Verbraucherstudie zu Mobile Payment

    Am liebsten kostenlos

    Kosten soll der mobile Service möglichst nicht verursachen. Neun von zehn Verbrauchern wĂŒrden mobiles Bezahlen nicht nutzen, wenn es kostenpflichtig wĂ€re. Nur ein sehr geringer Anteil wĂ€re mit einer begrenzten monatlichen GebĂŒhr oder TransaktionsgebĂŒhr einverstanden.

    Beim Thema Vertrauen schneiden die konventionellen Zahlungsdienstleister am besten ab. Drei Viertel der Konsumenten sehen in Banken und Sparkassen sowie Kreditkartenanbietern vertrauenswĂŒrdige Partner. Diese haben als etablierte, klassische Finanzvertragspartner des Kunden eine bessere Ausgangsposition als der Handel, auf den sich fast die HĂ€lfte (47 Prozent) verlassen wĂŒrde.  Bei der Telekommunikationsbranche sinkt dieser Wert auf nur 41 Prozent.

    Geldtransfer zwischen Freunden und Bekannten ist fĂŒr die Kunden, die mobilen Bezahlmöglichkeiten aufgeschlossen gegenĂŒberstehen, ein klarer USP. Jeder zweite sieht hierin eine besondere AttraktivitĂ€t und Vereinfachung.

    Gutes Handling

    Im qualitativen Teil der Studie (Mystery Shopping) haben die Verbraucher fĂŒnf unterschiedliche Mobile-Payment-Apps getestet. Als grundsĂ€tzlich einfach und gut durchfĂŒhrbar wurde zunĂ€chst der Installationsprozess der Zahlungs-Apps auf den Smartphones bewertet. Mehr als 90 Prozent der Tester waren mit der Dauer der Installation und den ErklĂ€rungen zufrieden. Bei rund einem Viertel bis zu einem Drittel gab es Bedenken, persönliche Daten und Kontoverbindungen zu hinterlegen.

    Beim Einsatz stellte sich bei den meisten Nutzern schnell ein positives GefĂŒhl ein: „fortschrittlich“, „selbstbewusst“, „positiv ĂŒberrascht“, „souverĂ€n“ und auch „sicher“ waren die Aussagen. Fast 80 Prozent konnte ohne Hilfestellung des Kassenpersonals mit der App bezahlen.

    Kurze Dauer

    Die Dauer des Bezahlvorgangs kam in vielen FĂ€llen bereits mit unter 10 Sekunden (von der Nennung des Kaufbetrags bis zur AushĂ€ndigung des Kassenbons) der des kontaktlosen Bezahlens mit Plastikkarten gleich. Auch einige lĂ€ngere ZahlungsvorgĂ€nge waren mit etwa 30 Sekunden immer noch nicht lĂ€nger als konventionelle Kartenzahlungen. Knapp 15 Prozent der mobilen BezahlvorgĂ€nge ĂŒberschritten aber mit ĂŒber 30 Sekunden die akzeptable Geschwindigkeit. Mit zunehmender Verbreitung des mobilen Bezahlens sollte sich dieser Wert aber allmĂ€hlich den Best Cases annĂ€hern. Das Kassenpersonal wurde in den meisten FĂ€llen als ĂŒberwiegend routiniert, gut vorbereitend und unterstĂŒtzend bewertet.

    Infografiken zum Download

    Methode
    Gemeinsam mit Kantar TNS wurde eine zweistufige Verbraucherbefragung durchgefĂŒhrt, um den Status quo zum mobilen Bezahlen in Deutschland abzubilden. Im ersten Schritt wurde eine reprĂ€sentative Onlinebefragung aufgesetzt, an der 1.046 Verbraucher teilgenommen und Fragen zum mobilen Bezahlen mit dem Smartphone beantwortet haben. Im zweiten Schritt hat eine qualitative Befragung mit 40 Verbrauchern stattgefunden, um persönliche EinschĂ€tzungen einzuholen. Die Interviews wurden ergĂ€nzt um 65 im August durchgefĂŒhrte Live-Tests mit fĂŒnf unterschiedlichen Mobile-Payment-Apps (Mystery Shopping). Anfang nĂ€chsten Jahres plant das EHI eine HĂ€ndlerbefragung zu diesem Thema durchzufĂŒhren.

    Mobile-Payment-Initiative
    Um ĂŒber die unterschiedlichen Möglichkeiten des mobilen Bezahlens aufzuklĂ€ren, hat das EHI mit Partnern die Mobile-Payment-Initiative gegrĂŒndet. Gemeinsam mit dem EHI wollen u.a. Bluecode, Girocard, Google Deutschland, GS1 Germany, Ingenico Payment Services, Mastercard, Payback, Roqqio, Visa und Wirecard mit der Mobile-Payment-Initiative unter der Leitung von Caroline Coelsch, Projektleiterin beim EHI, umfassende Informationen zum mobilen Bezahlen bereitstellen.

    Quelle: EHI


    Herausgeber
    EHI Retail Institute e. V., Spichernstraße 55, 50672 Köln, www.ehi.org, Tel.: +49 (0)2 21/5 79 93-0, Fax: -45

    Über das EHI
    Das EHI Retail Institute ist ein Forschungs- und Beratungsinstitut fĂŒr den Handel und seine Partner mit rund 80 Mitarbeitern. Sein internationales Netzwerk umfasst rund 800 Mitgliedsunternehmen aus Handel, Konsum- und InvestitionsgĂŒterindustrie sowie Dienstleister. Das EHI erhebt wichtige Kennzahlen fĂŒr den stationĂ€ren und den Onlinehandel, ermittelt Trends und erarbeitet Lösungen. Das Unternehmen wurde 1951 gegrĂŒndet. PrĂ€sident ist Kurt Jox, GeschĂ€ftsfĂŒhrer ist Michael Gerling. Die GS1 Germany ist eine Tochtergesellschaft des EHI und des Markenverbandes und koordiniert die Vergabe der Global Trading Item Number (GTIN, ehem. EAN) in Deutschland. In Kooperation mit dem EHI veranstaltet die Messe DĂŒsseldorf die EuroShop, die weltweit fĂŒhrende InvestitionsgĂŒtermesse fĂŒr den Handel, die EuroCIS, wo neueste Produkte, Lösungen und Trends der IT- und Sicherheitstechnik vorgestellt werden sowie die C-star fĂŒr den asiatischen Handel in Shanghai.

  • Vapiano fĂŒhrt Apple Pay

    VAPIANO ist beim Deutschlandstart des mobilen Bezahldienstes Apple Pay technischer Vorreiter in der Systemgastronomie

    Ab dem 11. Dezember können GĂ€ste in VAPIANO Restaurants neben der bereits möglichen mobilen Bezahlung per VAPIANO App nun auch in Sekundenschnelle mit iOS-GerĂ€ten – per Fingerabdruck oder Gesichts-Scan – und Apple Watch bezahlen.

    Damit knĂŒpft VAPIANO an seine Erfahrungen mit Google Pay fĂŒr Android an, mit dem GĂ€ste seit Juni in den Restaurants ohne PIN und Unterschrift bezahlen können

    „Beim Bezahlen wollen wir bei VAPIANO denselben hohen AnsprĂŒchen genĂŒgen wie bei der Speisen und GetrĂ€nkeauswahl beim Besuch in unseren Restaurants“, sagt Claudius zur Linden, Director Strategy & Business Development bei VAPIANO. „Als digitaler Vorreiter in der Systemgastronomie ist es fĂŒr uns selbstverstĂ€ndlich, das Bezahlen via iOS-GerĂ€te und Apple Watches anzubieten, da diese Art des Mobile Payment das Restauranterlebnis fĂŒr unsere GĂ€ste noch bequemer und einfacher macht.“

    VAPIANO SETZT ALS DIGITALER VORREITER ZUKUNFTS-STANDARDS IN DER GASTRONOMIE

    Auf digitale Innovationen zÀhlt VAPIANO bereits seit mehreren Jahren. So bietet die Mehrheit der VAPIANO Restaurants bereits seit 2017 die Möglichkeit einer mobilen Zahlung per VAPIANO App an. Damit ist VAPIANO der erste und nach wie vor einzige Systemgastronom auf dem deutschen Markt, der seinen GÀsten Mobile Payment anbietet.

    Zuletzt hatte die Lifestylemarke und Restaurantkette gute Erfahrungen mit der EinfĂŒhrung der schnellen Zahlungsmethode Google Pay fĂŒr Android-GerĂ€te in ihren Restaurants gemacht. WĂ€hrend Apple Pay in den USA bereits seit vier Jahren nutzbar ist, musste VAPIANO in Deutschland bis jetzt auf den Marktstart von Apple Pay warten, um auch den Nutzern von iOS-GerĂ€ten und Apple Watches das komfortable Bezahlen in ihren Restaurants zu ermöglichen.

    Auch fĂŒr Online-Bestellungen bei „Take Away & Home Delivery“ bietet VAPIANO mobile Zahlungsmöglichkeiten an. So können die Nutzer der VAPIANO App bequem mittels Paypal oder Kreditkarte bezahlen. Die beiden mobilen Bezahlverfahren Apple Pay und Google Pay werden fĂŒr Online-Bestellungen allerdings erst zukĂŒnftig aktiv sein: „Egal, ĂŒber welchen Weg GĂ€ste bestellen wollen, um die QualitĂ€t, Frische und Transparenz unseres Angebots zu genießen: Sie werden kĂŒnftig den fĂŒr unser Restaurantkonzept typischen hohen Grad an Selbstbestimmung auf allen KanĂ€len wiederfinden“, so Claudius zur Linden. „Eine Anbindung der mobilen Bezahlsysteme an den Online-Shop und die VAPIANO App ist bereits in Planung.“

    IPHONE UND APPLE WATCH ALS KONTAKTLOS-KREDITKARTE – SO GEHT APPLE PAY BEI VAPIANO

    Apple Pay verknĂŒpft die Bankkontodaten seiner Nutzer mit deren mobilen GerĂ€ten – etwa einem iPhone oder der Apple Watch. Statt die Bankkarte erst umstĂ€ndlich aus dem Portemonnaie holen, ins KartengerĂ€t einstecken und entweder ĂŒber PIN oder Unterschrift bestĂ€tigen zu mĂŒssen, halten Nutzer einfach an der Kasse das iPhone oder die Apple Watch vor das LesegerĂ€t.

    Die Richtigkeit der Abbuchung bestĂ€tigen Nutzer von iOS-GerĂ€ten via Fingerabdruck- oder Gesichts-Scan. Apple-Watch-Nutzer mĂŒssen jede Zahlung durch einen Doppelklick auf die Seitentaste bestĂ€tigen. Eine Authentifizierung entfĂ€llt, allerdings mĂŒssen Apple-Watch-Nutzer beim Anlegen der Uhr ohnehin einen Code eingeben. Die Abbuchung erfolgt schließlich ĂŒber den Funkstandard „Near Field Communication“ (NFC) kontaktlos und automatisch.

    AUSGEWÄHLTE BANKEN UND FINANZDIENSTLEISTER UNTERSTÜTZEN DEN SERVICE APPLE PAY

    VAPIANO GÀste, die den Service im Restaurant nutzen möchten, benötigen lediglich ein iOS-GerÀt oder eine Apple Watch. Nachdem die Apple-Pay-Funktion in der Wallet App aktiviert wurde, kann der Gast ganz einfach mobil bezahlen. Die Aktivierung funktioniert durch das Hinterlegen der Daten einer Kredit-, Debit- oder Prepaidkarte.

    Schließlich kann mit Apple Pay bezahlt werden, wenn die hinterlegten Kontodaten zu teilnehmenden Kreditinstituten und Finanzdienstleistern gehören. Aktuell sind das American Express, Boon, Bunq, Comdirect, Deutsche Bank, Edenred, Fidor Bank, Hanseatic Bank, HypoVereinsbank, N26, O2 Banking und VIMPay.

    iPhone-Nutzern, die nicht Kunde einer Bank oder eines Finanzdienstleisters sind, die Apple Pay unterstĂŒtzen, kann die App Boon weiterhelfen. Hier hinterlegen Nutzer eine virtuelle Prepaid-Kreditkarte, die auf Wunsch automatisch Geld vom jeweiligen Kreditkartenkonto abbuchen kann und Apple Pay bereits unterstĂŒtzt.

    Quelle: Vapiano

    https://now.digital/payment/hypovereinsbank-startet-fuer-ihre-kunden-apple-pay/
  • HypoVereinsbank startet fĂŒr ihre Kunden Apple Pay

    Ab heute bietet die HypoVereinsbank ihren Kunden Apple Pay an. Damit wird mobiles Bezahlen fĂŒr Kunden nicht nur einfach und sicher, sondern auch schnell und bequem.

    „Wir treiben die Digitalisierung unserer Services konsequent voran und verbessern damit auch das Kundenerlebnis immer weiter“, sagt Dr. Emanuele ButtĂ , Privatkundenvorstand der HypoVereinsbank. Die HypoVereinsbank bietet ihren Kunden viele digitale Innovationen, wie zum Beispiel die EchtzeitĂŒberweisung. Mit der EinfĂŒhrung von Apple Pay können HypoVereinsbank-Kunden jetzt ein weiteres Angebot nutzen, das einfach, schnell und sicher ist.

    Ab sofort können HypoVereinsbank-Kunden zudem nach 15 Jahren Partnerschaft mit dem FC Bayern MĂŒnchen und erfolgreichen Produkten, wie der FCB Mastercard, auch mit ihrem iPhone oder ihrer Apple Watch in der Allianz Arena bezahlen.
    Die HypoVereinsbank lieferte hierfĂŒr dem FC Bayern MĂŒnchen die Technologie und installierte rund 250 Kartenterminals fĂŒr kontaktloses Bezahlen (NFC) in der gesamten Arena, wie zum Beispiel an allen Catering-Theken und in den Fanshops.

    Sicherheit und Datenschutz sind das HerzstĂŒck von Apple Pay. Wenn Kunden eine Kreditkarte mit Apple Pay verwenden, werden die Kartennummern weder auf dem GerĂ€t noch auf den Apple Servern gespeichert. Stattdessen wird eine gerĂ€tespezifische Nummer zugewiesen, verschlĂŒsselt und im Sicherheitselement auf dem GerĂ€t gespeichert. Jede Transaktion wird mit einem einmaligen, spezifischen und dynamischen Sicherheitscode autorisiert.

    Kunden der HypoVereinsbank können Apple Pay ab dem ersten Tag der EinfĂŒhrung in Deutschland nutzen. „Unsere Kunden gehören zu den Ersten in Deutschland, die mit iPhone oder Apple Watch im Handel und Online bezahlen können“, sagt Dr. Emanuele ButtĂ . „Sie erwarten von uns, dass wir ihnen Lösungen anbieten, die ihr Finanzleben einfacher machen. Apple Pay bietet unseren Kunden mit Kreditkarte eine einfache, schnelle und sichere Bezahllösung. Im mehrfach ausgezeichneten HVB ExklusivKonto sind alle Kreditkarten bereits inklusive.“

    Apple Pay ist einfach einzurichten und die Kunden können alle Vorteile oder Leistungen nutzen, die auch sonst mit der Kreditkarte verbunden sind. Im Handel funktioniert Apple Pay mit iPhone SE, iPhone 6 und höher sowie mit der Apple Watch. Online-EinkĂ€ufe in Apps und auf Websites, die Apple Pay akzeptieren, sind einfach mit Touch ID oder durch Doppelklick auf die Seitentaste oder mit Authentifizierung per Face ID auf dem iPhone X zu bestĂ€tigen. Bei Apple Pay mĂŒssen keine langen Kontoformulare manuell ausgefĂŒllt oder mehrfach Versand- und Rechnungsinformationen eingeben werden. Bei der Bezahlung von Waren und Dienstleistungen mit Safari funktioniert Apple Pay mit dem iPhone 6 und höher, iPhone SE, iPad Pro, iPad (5. Generation), iPad Air 2 und iPad mini 3 und höher. Apple Pay kann in Safari auch auf jedem Mac verwendet werden, der 2012 oder danach mit ma-cOS Sierra eingefĂŒhrt wurde. Die Bezahlung kann auch mit dem iPhone 6 oder höher, der Apple Watch oder mit Touch ID auf dem neuen MacBook Pro und MacBook Air bestĂ€tigt werden.

    Quelle: HypoVereinsbank

  • Mobile Payment | Bezahlung per Smartphone setzt sich vor allem bei den JĂŒngeren immer mehr durch

    PwC-Studie zu Mobile Payment in sechs europÀischen LÀndern: Deutsche nutzen mobile Bezahlverfahren deutlich seltener als ihre europÀischen Nachbarn / Deutsche Verbraucher vertrauen vor allem den mobilen Zahlungsangeboten ihrer Hausbank / Sicherheit beim Bezahlen als zentrale Forderung

    DĂŒsseldorf, 12. Dezember 2018

    Die Bezahlung per Smartphone oder Tablet setzt sich vor allem bei den JĂŒngeren immer mehr durch: 46 Prozent der unter 30-jĂ€hrigen Deutschen haben Mobile Payment bereits genutzt oder tun dies gar hĂ€ufig oder regelmĂ€ĂŸig. Quer durch alle Altersgruppen sind es 25 Prozent. In fĂŒnf Jahren wollen
    57 Prozent aller Deutschen Zahlungen mobil abwickeln. Immerhin vier von zehn BundesbĂŒrgern können sich sogar vorstellen, kĂŒnftig ausschließlich per Smartphone zu zahlen – sofern die Methode sicher und ĂŒberall akzeptiert ist. Dies geht aus dem „Mobile Payment Report 2018“ der WirtschaftsprĂŒfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hervor, fĂŒr die 1.000 Deutsche sowie je 500 Menschen aus Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Belgien und der TĂŒrkei befragt worden sind.

    Deutsche im europĂ€ischen Vergleich sehr zurĂŒckhaltend

    Im Vergleich nutzen deutsche Verbraucher mobile Zahlverfahren allerdings wesentlich seltener als Menschen in anderen europĂ€ischen LĂ€ndern: WĂ€hrend ein Viertel der BundesbĂŒrger quer durch alle Altersgruppen angibt, regelmĂ€ĂŸig oder ab und zu ĂŒber mobile EndgerĂ€te zu bezahlen, sind es in der TĂŒrkei fast zwei Drittel. In den Niederlanden und in Belgien nutzt rund die HĂ€lfte der Verbraucher bereits in Teilen Mobile Payment. In Österreich und der Schweiz sind es immerhin 32 beziehungsweise 35 Prozent der Befragten.

    „Aktuell sieht es so aus, dass Mobile Payment herkömmliche Bezahlverfahren bei den JĂŒngeren ersetzen, bei den Älteren hingegen eher ergĂ€nzen wird.“Prof. Dr. Nikolas Beutin, PwC-Partner und Leiter der Customer Practice bei PwC Europe

    So zeigen die Ergebnisse, dass 30 Prozent der 18- bis 29-jĂ€hrigen in Zukunft regelmĂ€ĂŸig Mobile Payment nutzen möchten. Bei den ĂŒber 60-jĂ€hrigen sind es nur 10 Prozent. „Die klassischen deutschen Zahlungswege wie Bargeld und EC-Karte werden in Deutschland auch in fĂŒnf Jahren noch vertreten sein“, so Beutin weiter.

    Am ehesten nutzen die Deutschen ihr Smartphone, um fĂŒr Kleidung, Schuhe und Accessoires zu bezahlen oder GeldbetrĂ€ge an andere Personen zu ĂŒberweisen. In Zukunft können sich viele Kunden auch vorstellen, Bahntickets oder das Essen/GetrĂ€nke in Restaurants, Bars oder Hotels mobil zu begleichen.

    Hausbank genießt Vertrauensvorschuss

    PwC hat die Verbraucher auch nach ihrer Meinung zu den großen internationalen Technologiekonzernen befragt, die vielfach alternative Zahlungsmethoden anbieten oder derzeit in den deutschen Mobile Payment-Markt einsteigen. GrundsĂ€tzlich nutzt mehr als die HĂ€lfte der Deutschen (55 Prozent) gern digitale Produkte von Unternehmen wie Google, Apple, Facebook oder Amazon, weil diese als innovativ wahrgenommen werden und sich unkompliziert einsetzen lassen. Fast ebenso viele (48 Prozent) fĂ€nden es dabei auch gut, wenn Tech-Unternehmen durch neue Zahlungsmethoden einen unkomplizierten und schnellen Zahlungsverkehr ermöglichen. Bei den heutigen Mobile Payment-Nutzern liegt dieser Anteil sogar bei 73 Prozent.

    Bedenken bestehen jedoch in Hinblick auf die Datensicherheit. Viele Menschen vertrauen den großen Tech-Anbietern weniger als ihrer Hausbank: 78 Prozent wĂŒrden den Banken und Sparkassen personenbezogene Daten anvertrauen, Paypal vertrauen immerhin 65 Prozent. Bei den großen Tech-Firmen liegen diese Werte jedoch deutlich niedriger (Amazon 51 Prozent, Google 51 Prozent, Apple 29 Prozent, Facebook 16 Prozent).

    „Die Verbraucher wĂŒnschen sich offensichtlich, dass ihre Bank digitale Services wie Mobile Payment anbietet, damit sie eben nicht auf die Angebote der großen Technologiekonzerne angewiesen sind. Denn Banken genießen noch immer einen hohen Vertrauensvorschuss, gerade bei den Älteren. Innovative Anbieter holen in dieser Disziplin nur langsam auf.“Maximilian Harmsen, Leader Digital Payments bei PwC im Bereich Financial Services

    Obwohl deutsche Verbraucher im Vergleich zu anderen europĂ€ischen LĂ€ndern noch zurĂŒckhaltend agieren, sehen sie viele Vorteile bei mobilen Zahlungsmethoden: 59 Prozent stimmen der Aussage zu, dass Mobile Payment den Kauf erleichtert. 55 Prozent empfinden die verbesserte Kontrolle als Vorteil: Sie wollen ihre Geldbewegungen direkt am Handy prĂŒfen können. 47 Prozent der Deutschen halten es zudem fĂŒr eine Erleichterung, dass sie nicht mehr darauf achten mĂŒssen, ob sie genĂŒgend Bargeld dabeihaben. Dabei schĂ€tzen vor allem Menschen unter 40 diese Bequemlichkeitsvorteile.

    Sicherheit als zentrale Forderung

    Die Studie gibt auch Hinweise auf die Bedingungen, die Anbieter erfĂŒllen mĂŒssen, damit sich Mobile Payment in Deutschland bei allen Altersgruppen durchsetzen kann: 52 Prozent der Deutschen erwarten eine garantierte Sicherheit beim Bezahlen. 48 Prozent ist es wichtig, dass es keine versteckten GebĂŒhren gibt.

    „Der kritische Erfolgsfaktor fĂŒr mobile Bezahlarten ist die Sicherheit: Die Nutzer von Mobile Payment erwarten, dass ihre Zahlungen per Smartphone sicher sind. Dazu gehört auch die Möglichkeit, die hinterlegten Bezahldienste beim Verlust des Handys schnell sperren zu können“, kommentiert Nikolas Beutin. Bei den jungen Verbrauchern spielen hingegen andere Argumente eine Rolle: 45 Prozent der BundesbĂŒrger zwischen 18 und 29 wĂŒnschen sich beim Mobile Payment vor allem Zusatzleistungen wie Coupons, Rabatte oder Gutscheine.

    Quelle: PwC