Payment – Klarna Card geht in Deutschland an den Start und bietet neue Bezahlmöglichkeit für Endverbraucher

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Payment – Klarna, einer der führenden europäischen Zahlungsanbieter, startet in Kooperation mit Visa die Klarna Card in Deutschland

Mit der neuen Karte können deutsche Verbraucher nun überall, nicht nur online, Klarnas reibungsloses Bezahlerlebnis erfahren und flexibel entscheiden, wann und wie sie für ihre Einkäufe bezahlen möchten. Bezahlungen per Android-Smartphone via Google Pay werden von Anfang an möglich sein. Die Klarna Card, die zunächst als Beta-Version startet, ist kostenlos und erhebt keine Jahresgebühren oder weitere Zusatzkosten. Das Abheben von Bargeld ist mit der Karte bewusst nicht möglich – Klarna bleibt bei seiner Vision des bargeldlosen Zahlens.

Robert Bueninck, General Manager DACH bei Klarna: „Unser Ziel bei Klarna ist es, unseren Kunden ein entspanntes und reibungsloses Einkaufserlebnis zu bieten. Der Start unserer App im Jahr 2017 war bereits ein wichtiger Schritt, um unseren Verbrauchern dabei zu helfen, ihre persönlichen Finanzen einfach zu verwalten, sodass sie mehr Zeit haben, sich auf die schönen Dinge des Lebens zu konzentrieren. Im Rahmen unserer Marktanalysen haben wir festgestellt, dass insbesondere jüngere, digitale Kunden, die neue Finanzgeneration, die gleiche flexible Nutzererfahrung auch offline erleben möchten, die sie von Klarna bereits online kennen. Deshalb bringen wir mit unserem Partner Visa die Klarna Card nun auch in Deutschland auf den Markt, die unseren Kunden ermöglicht frei zu entscheiden, wann, wo und wie sie bezahlen wollen. Indem wir die App und unsere Karte miteinander verbinden, bieten wir Verbrauchern überall ein einfaches, flexibles und sicheres Nutzererlebnis, das der Lebensrealität und den Bedürfnissen eines jedes Einzelnen entspricht.“

Obwohl Bargeld die vorherrschende Bezahlmethode der Deutschen im Einzelhandel ist (+50 %), verzeichnete der Anteil von kartengestützten Umsätzen 2017 einen deutlichen Anstieg um 9,8 Milliarden Euro auf 196,9 Milliarden Euro (EHI Retail Institute, 2018). Kartenzahlungen sind damit deutlich beliebter als sie es in der Vergangenheit waren. Dies gilt insbesondere für Zahlungen ab über 30 Euro. Mit Blick auf die sich verändernden Verbraucherbedürfnisse und -präferenzen nutzt Klarna nun das Momentum im Markt und stellt seinen mehr als 30 Millionen Bestandskunden in der DACH Region (von denen 2,4 Millionen App-Nutzer sind) und Neukunden die Klarna Card in Deutschland zu Verfügung.

„Wir freuen uns sehr darüber, mit dem Launch der Klarna Card die Zusammenarbeit zwischen Visa und Klarna zu vertiefen. Sie ist ein gutes Beispiel für unseren Ansatz, unser Netzwerk mit innovativen Unternehmen noch stärker zu machen“, so Albrecht Kiel, Regional Managing Director Central Europe bei Visa. „Gemeinsam wollen wir das bargeldlose Bezahlen zum Vorteil von Verbrauchern und Händlern in ganz Europa weiter ausbauen und den Konsumenten ein komfortables, einfaches und sicheres Bezahlerlebnis ermöglichen. Wir sind der Überzeugung, dass die Klarna Card die Akzeptanz des digitalen Bezahlens weiter vorantreiben wird – nicht nur online und mobil, sondern auch am Point of Sale.“

So funktioniert die Klarna Card
Klarna möchte Verbraucher stärken, indem diese eine größere Kontrolle und Flexibilität über ihre persönlichen Finanzen erhalten. Deshalb ist die Beta-Version der Klarna Card zum Start für alle erhältlich, die bereits mindestens einmal online via Klarna Rechnungskauf bezahlt und die App heruntergeladen haben. Die Karte, die über die Klarna App und die Klarna Website bestellt werden kann, verfügt über eine Vielzahl von Features, um ein optimales Nutzererlebnis zu ermöglichen. Eine Funktion, die absichtlich fehlt, ist: Nutzer können mit der Karte kein Bargeld abheben. Klarna glaubt fest daran, dass die Zukunft des Zahlungsverkehrs digital ist. Die Klarna Card ist ein weiterer Schritt, um Innovationen und Wandel in diesem Feld voranzutreiben.Die Klarna Card Features sind:

  • Schnelle und einfache Bezahlungen per Android-Smartphone mit Hilfe von Google Pay
  • Keine jährlich anfallenden Gebühren
  • Keine anfallenden Gebühren im Ausland
  • Registrierung über einen innovativen, einfachen und von Klarna entwickelten Identifizierungsprozess
  • Freie Auswahlmöglichkeit über die Zahlungsmethode sowie die Möglichkeit, diese nach Belieben zu ändern (Sofort bezahlen, Später bezahlen (bis zu 14 Tage zinsfrei) oder eine Kombination aus beiden Methoden, bei der individuelle Zahlungszeitpunkte festgelegt werden können)
  • Rechnungskäufe können mittels der App in Ratenkäufe umgewandelt werden
  • Kontaktloses Bezahlen im Geschäft
  • Sofortige Push-Benachrichtigungen für alle Transaktionen, auch wenn eine Zahlung abgelehnt wird
  • Übersicht aller Einkäufe in der App
  • Individuelle Auswahl des Kartendesigns
  • Kurzfristiges Sperren oder Blockieren der Karte schnell und einfach über die App
  • Falls Kunden darüber hinaus Unterstützung rund um die Klarna Card benötigen, steht der Kundenservice täglich und rund um die Uhr via App zur Verfügung.

Über Klarna
Klarna ist einer der führenden Zahlungsanbieter Europas und eine lizenzierte Bank, die das Bezahlerlebnis für Käufer und Händler grundlegend verändert. Das Unternehmen, das 2005 in Schweden gegründet wurde, ermöglicht Online Shoppern schnell, einfach und sicher offene Zahlungen sofort, später oder in Raten zu begleichen. Klarna arbeitet mit über 100.000 Händlern wie Asos, Spotify, MediaMarkt oder Deutsche Bahn zusammen und beschäftigt aktuell über 2.000 Mitarbeiter in 14 Ländern. Im Jahr 2014 übernahm Klarna die Sofort GmbH; im Jahr 2017 erfolgte dann die Akquisition der Billpay GmbH. Zu den Investoren des Unternehmens gehören u.a. Sequoia Capital, Bestseller Group, Atomico, Visa und Permira. Weitere Informationen finden Sie unter www.klarna.de

Über Visa
Visa Inc. (NYSE:V) ist weltweit führend beim digitalen Bezahlen. Unser Ziel ist es, die Welt mithilfe des innovativsten, zuverlässigsten und sichersten Bezahlnetzwerks zu verbinden. Damit wollen wir Verbrauchern, Unternehmen und Volkswirtschaften Wachstum ermöglichen. VisaNet, unser fortschrittliches globales Netzwerk für Transaktionsabwicklung, bietet weltweit sicheres und zuverlässiges Bezahlen. Es ermöglicht die Abwicklung von 65.000 Transaktionen pro Sekunde. Visa legt seinen Fokus auf Innovationen und treibt damit das rasche Wachstum des vernetzten Handels auf jedem Gerät voran. Visa will es Verbrauchern ermöglichen, an jedem Ort und zu jeder Zeit bargeldlos zu bezahlen. Während sich die Welt von einer analogen hin zu einer digitalen bewegt, setzt Visa seine Marke, Produkte und Mitarbeiter sowie sein Netzwerk ein, um die Zukunft des Handels mitzugestalten. Mehr Informationen finden Sie auf unserer Webseite (www.visaeurope.com), dem Visa Vision Blog (www.vision.visaeurope.com) und @VisaInEurope

Quelle: Klarna

Patrick Upmann

Interim Manager

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Postident App wird das Smartphone zum Kartenlesegerät

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Postident Identifizierung jetzt auch mobil über Online-Ausweisfunktion des Personalausweises möglich.

Ab sofort können sich Kunden auch mit der Online-Ausweisfunktion des deutschen Personalausweises (eID) auf ihrem Smartphone identifizieren und für sensible Geschäfte sicher legitimieren lassen. Dafür benötigen sie lediglich die kostenlose Postident App aus dem Google Play Store und ein Android Smartphone mit aktivierter NFC-Funktion.

Ab sofort können sich Kunden auch mit der Online-Ausweisfunktion des deutschen Personalausweises (eID) auf ihrem Smartphone identifizieren und für sensible Geschäfte sicher legitimieren lassen. Dafür benötigen sie lediglich die kostenlose App aus dem Google Play Store und ein Android Smartphone mit aktivierter NFC-Funktion. NFC steht für Near Field Communication und ist ein Funkstandard zur drahtlosen Datenübertragung.

Die Identifizierung ist dann denkbar einfach: Der Kunde muss nur seinen Personalausweis an die Rückseite des Smartphones halten. Der Umfang der angefragten Daten wird dem Nutzer angezeigt. Nach der Eingabe der eID-PIN werden die Daten freigegeben und unter höchsten Datenschutzstandards verschlüsselt an den Geschäftskunden (z.B. Bank), dessen Online-Dienste (z.B. Kontoeröffnung) der Kunde nutzen will, übertragen.

Quelle: Deutsche Post DHL Group

Patrick Upmann

Interim Manager

E-Commerce / Payment

Digitale Transformation – KMU in Österreich ist zufrieden und will in Forschung, Entwicklung und Digitalisierung investieren

Digitale Transformation
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Digitales Banking ist für 63 Prozent der KMU in den letzten 5 Jahren wichtiger geworden

  • Steuererleichterungen fordern 74 Prozent
  • Telebanking Pro ist das neue digitale Ökosystem für Unternehmen

Digitale Transformation – Durch die heimischen KMU funktioniert die österreichische Wirtschaft unverändert gut. Laut des Mittelstandsberichts 2018 des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort gehören rund 328.900 Unternehmen den kleinen und mittleren Betrieben an. Das sind beachtliche 99,6 Prozent aller Unternehmen, die Arbeitsplätze für 2 Millionen Beschäftigte bieten, von den insgesamt 3,74 Millionen Beschäftigten in Österreich. Österreichische KMU erzielen darüber hinaus mehr als 60 Prozent der Erlöse sowie der Wertschöpfung der heimischen Wirtschaft. 65 Prozent aller Lehrlinge in Österreich sind in KMU beschäftigt und insgesamt erwirtschaften sie einen Umsatz von 455 Milliarden Euro. Stefan Dörfler, CEO der Erste Bank Oesterreich: „Diese Zahlen zeigen sehr beeindruckend, dass die klein- und mittelständischen Unternehmen in Österreich ein ganz zentraler Motor unseres Landes sind.“

Digitalisierung schreitet voran

Digitale Transformation – Digitalisierung ist für 70 Prozent der KMU ein wichtiges Thema. Für 89 Prozent der Befragten hat die Digitalisierung spürbare Auswirkungen. „70 Prozent der Unternehmen sehen in der Digitalisierung eine Chance. Nachdem es 2017 bei gleicher Fragestellung noch 85 Prozent waren, wird die weitere Entwicklung hier genau zu beachten sein“, so Stefan Dörfler, CEO der Erste Bank Oesterreich. Digitale Transformation – Die heimischen Unternehmen haben auch in Punkto Digitalisierung ein gesundes Selbstbewusstsein. Die überwältigende Mehrheit (83 %) der befragten Unternehmen sehen sich selbst für die Digitalisierung ausreichend gerüstet und 22 Prozent gehen sogar davon aus, dass sie sehr gut vorbereitet sind.

Forschung und Entwicklung

Auch das Thema Forschung und Entwicklung kommt bei den heimischen KMU nicht zu kurz. Für 55 Prozent ist das Thema wichtig. Dabei betreibt etwa die Hälfte der befragten Firmen nach eigener Einschätzung gleich viel F&E wie die Konkurrenten. Als größter Hemmschuh für F&E in Österreich werden von 35 Prozent der KMU die Finanzierung und der Kostenaufwand gesehen. Dörfler: „65 Prozent investieren kräftig und das zeigen auch unsere Zahlen. 2018 verzeichnete die Sparkassengruppe einen insgesamten Volumenszuwachs bei Finanzierungen von 5,3 Prozent auf 70,7 Milliarden Euro. Bei der Erste Bank alleine wuchs das Kreditvolumen im Unternehmensbereich in den letzten drei Jahren im Schnitt zwischen sechs und acht Prozent. Das Geld ist da und wir wollen Wirtschaftswachstum finanzieren!“

Digitales Banking am Vormarsch

Digitale Transformation – Laut Umfrage ist für 63 Prozent der KMU digitales Banking in den letzten fünf Jahren zu einem zentralen Faktor geworden. Dörfler: „Mit den steigenden Nutzerzahlen sind auch die Anforderungen und Ansprüche der Geschäftskunden an die Bankingplattformen gestiegen.“ Von den 500 befragten heimischen Unternehmen wünschen sich 74 Prozent die Möglichkeit, individuelle Berechtigungen einzurichten. 68 Prozent fänden die Möglichkeit gut, Bonitätsauskünfte direkt auf der Bankingplattform einzuholen. 57 Prozent wollen eine Anzeige von möglichen Finanzierungsprodukten haben.

Telebanking Pro am Kundenwunsch ausgerichtet

Digitale Transformation – Erste-Bank-CEO Dörfler: „Telebanking Pro, das neue Internetbanking für Geschäftskunden der Erste Bank, bietet all das und noch viel mehr. Dies ist kein Zufall, denn wir haben auch dieses Produkt, so wie George, gemeinsam mit unseren Kunden entwickelt und deren Wünsche intensiv einfließen lassen.“ Ortsunabhängigkeit und Individualisierbarkeit der Oberfläche sind bei Telebanking Pro selbstverständlich. Darüber hinaus haben Unternehmenskunden nun alle Möglichkeiten in Bezug auf individuelle Berechtigungsvergaben. „Zudem sind einzelne Finanzierungsformen bereits eingebunden und in diesem Jahr kommen Haftungskonten und Betriebsmittelkreditrahmen hinzu“, so Dörfler. Schnittstellen sorgen auch für eine entsprechende Einbindung von Steuerberatern und Buchhaltern. Neu ist, dass mit Telebanking Pro nun auch der Grundstein für ein digitales Ökosystem gelegt wurde. Dörfler: „Durch die Einbindung von KSV1870 und kompany können ab sofort bei Telebanking Pro Bonitätsauskünfte eingeholt werden. Digitale Transformation – Mit netlivery werden eCommerce -Modelle direkt ins Banking integriert.“ Das sind erst die ersten Schritte, schon bald folgen weitere Servicepartner. Dörfler: „Telebanking Pro setzt im Businessbanking in Österreich neue Maßstäbe. In den nächsten Jahren möchten wir uns auch in diesem Bereich zu einem breit aufgestellten Servicepartner für unsere Kunden weiterentwickeln.“

Zur Umfrage: Die Erste Bank beauftragte das Meinungsforschungsinstitut IMAS für eine KMU-Umfrage. In der Zeit vom 7. bis 22. Jänner 2019 wurden Klein- und Mittelbetriebe unter anderem zum wirtschaftlichen Umfeld, zu Forschung und Entwicklung, Digitalisierung und Hausbank-Anforderungen befragt. Insgesamt wurden 500 telefonische Interviews mit KMU in ganz Österreich durchgeführt (2 – 50 Millionen EUR Jahresumsatz). Befragt wurden in erster Linie Geschäftsführer (ansonsten kaufmännische Direktoren oder Finanzchefs). Um ein exaktes Abbild des Marktes zu erhalten, sind regionale Quoten auf die Industrie und den Jahresumsatz der Betriebe gesetzt worden, entsprechend der amtlichen Struktur der KMU.

Quelle. Erste Bank Österreich

KMU in Österreich – Präsentation 2019 03 27

Patrick Upmann

Interim Manager

Digitale Transformation

Payment – Kontaktlos Bezahlen sorgt für Rekordwerte bei girocard

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Fast jede zehnte Payment girocard Transaktion war bereits kontaktlos


Payment Der Erfolgstrend der girocard hat sich 2018 weiter enorm verstärkt. Mit mehr als 3,79 Mrd. Transaktionen erreichte das Zahlungssystem der Deutschen Kreditwirtschaft einen neuen Rekord. Gegenüber dem Vorjahr verzeichnet es einen Zuwachs von rund 19,2 Prozent. Dies zeigt die aktuelle Statistik der Deutschen Kreditwirtschaft. Die Umsätze lagen im gleichen Zeitraum mit 187,4 Mrd. Euro rund 15,1 Prozent über dem Wert von 2017. Daraus ergibt sich ein durchschnittlicher Bezahlbetrag von 49,39 Euro (2017: 51,15 Euro).

Der Hauptantrieb dieser Entwicklung ist das kontaktlose Bezahlen. Seit dem Sommer 2018 bieten dafür immer mehr Institute neben der kontaktlosen Karte zusätzlich die digitale girocard für das Smartphone an. Fast jede zehnte girocard Transaktion war bereits kontaktlos (9,8 Prozent), obwohl bis Ende 2018 erst 55 Millionen der mehr als 100 Millionen girocards mit der Kontaktlos-Funktion ausgestattet waren. Im Jahresverlauf hatte sich der Anteil der kontaktlosen Transaktionen mit Karte und Smartphone von rund 5,4 Prozent im Januar auf rund 15,7 Prozent im Dezember fast verdreifacht. Dass das schnelle und bequeme Vorhalten der Karte vor das Kassenterminal die elektronische Zahlung insbesondere im Kleinbetragsbereich für Kunden deutlich attraktiver macht, zeigt auch der Durchschnittsbetrag, der bei kontaktlosen Transaktionen mit 33,61 Euro signifikant niedriger liegt, als bei herkömmlichen Zahlungen mit Stecken der Karte. Damit bestätigt sich, dass kontaktloses Zahlen nicht nur herkömmliche Kartenzahlungen ersetzt. Vielmehr fördert es elektronisches Bezahlen insbesondere im Kleinbetragsbereich, wo der Bargeldanteil bisher besonders hoch ist. 

Payment – Zu dieser positiven Entwicklung hat insbesondere die stetig wachsende Akzeptanz im Handel beigetragen. So waren 2018 zuletzt rund 840.000 aktive Terminals im Markt und damit rund 2,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Mehr als 620.000 davon unterstützen bereits eine kontaktlose Zahlungsabwicklung – weitere werden umgerüstet.

Neben der Kontaktlos-Technologie ist auch die hohe Kosteneffizienz des girocard Systems für viele Händler ein Anreiz. Zudem machen neue technische Möglichkeiten die girocard für immer mehr Händler sowie neue Einsatzbereiche attraktiv. So haben z. B. im vergangenen Jahr viele Bäckereien, bei denen zuvor nur Barzahlung möglich war, das kontaktlose Bezahlen mit girocard eingeführt. Gleiches gilt auch für weitere bisherige Bargelddomänen, wie z. B. die Vendingbranche. Dank des kreditwirtschaftlichen Pilotprojekts zum Terminal ohne PIN-Pad (TOPP) kann die girocard kontaktloses Zahlen zukünftig auch hier besonders interessant machen.

Über die girocard:
Rund 100 Millionen girocards und Kundenkarten von Banken und Sparkassen gibt es in Deutschland. „girocard“ ist der übergeordnete und neutrale Rahmen der Deutschen Kreditwirtschaft für ihre zwei bewährten Debitkarten-Zahlungssysteme: Das girocard (electronic cash) Verfahren als Chip-basiertes Bezahlen direkt vom Konto und die Bargeldbeschaffung an den Geldautomaten in Deutschland („Deutsches Geldautomaten-System“). Mit der stetigen technischen Innovation sowie der persönlichen Geheimzahl PIN (Personal Identification Number) garantiert die Deutsche Kreditwirtschaft den stets sicheren und einfachen Einsatz des girocard Systems. Immer mehr Banken und Sparkassen ermöglichen ihren Kunden mit der girocard als Deutschlands meist genutzter Debitkarte den neuen, komfortablen Service des kontaktlosen Bezahlens mit Karte und Smartphone. Der Name und das Logo girocard wurden 2007 von der Deutschen Kreditwirtschaft eingeführt.

Über EURO Kartensysteme:
Als Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Kreditwirtschaft übernimmt die EURO Kartensysteme GmbH Aufgaben im gemeinsamen Interesse der deutschen Banken und Sparkassen im Bereich des kartengestützten Zahlungsverkehrs. Die EURO Kartensysteme GmbH konzentriert sich dabei insbesondere auf zentrale Aufgaben und Serviceleistungen, wie z. B. Marketing und PR für die girocard und ihre Prepaid-Bezahlfunktionen GeldKarte (kontaktbehaftet) und girogo (kontaktlos) sowie die weiteren Funktionen auf dem Chip, Business Development girocard, die Entwicklung von operationalen Sicherheitsstandards und Methoden der Missbrauchsbekämpfung, zudem die Mastercard-Lizenzverwaltung.

Quelle: girocard – EURO Kartensysteme

Patrick Upmann

Interim Manger

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Payment – Mobiles Bezahlen ist nicht erste Wahl

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Payment – Knapp zehn Prozent der Deutschen haben bisher im Ladengeschäft per Smartphone bezahlt

  • Die Deutschen zahlen im Alltag bevorzugt bargeldlos
  • Flexibilität beim Bezahlen ist entscheiden

Payment – Die Deutschen bezahlen im Alltag mehrheitlich bargeldlos: Beim Einkaufen im stationären Handel bekommen bargeldlose Bezahlmittel wie Kreditkarte oder Girocard den Vorzug vor Bargeld. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Auftrag von PayPal durchgeführte repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa, die das Bezahlverhalten der Deutschen untersucht.

54 Prozent der Befragten geben darin an, beim Einkaufen überwiegend bargeldlos zu zahlen. In der Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen liegt dieser Anteil mit 67 Prozent sogar noch deutlich höher.

Bargeld vs. bargeldlos: kein Entweder-oder – Konsumenten wollen Auswahlmöglichkeit

Payment – 71 Prozent der Befragten wissen bereits vor dem Bezahlen, ob sie mit Bargeld oder bargeldlos zahlen werden. Für mehr als zwei Drittel ist diese Entscheidung von der Höhe des Betrages abhängig. Entsprechend empfinden die Befragten es regelmäßig als störend, wenn sie mit Bargeld zahlen müssen, da nur diese Möglichkeit angeboten wird. Insbesondere zwei Aspekte sind hierbei entscheidend: Erstens möchten Verbraucher unabhängig davon, wie viel Bargeld sie dabei haben, auch spontan einkaufen können. Zweitens antworten knapp zwei Drittel der Befragten, dass sie selbst entscheiden möchten, wie sie bezahlen. Insbesondere bei Ämtern und Behörden, in Restaurants und öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus und Straßenbahn stört es sie, dass ihnen diese Entscheidungsfreiheit fehlt, wenn sie ausschließlich mit Bargeld zahlen können.
„Unsere Erfahrung zeigt, dass Verbraucher einfach und vor allem flexibel bezahlen möchten – egal, ob online oder offline, mit Bargeld oder ohne“, sagt Michael Luhnen, Managing Director, PayPal Deutschland, Österreich und Schweiz.

„In vielen Gesprächen, die wir sowohl mit Verbrauchern als auch mit Händlern führen, wird immer wieder deutlich, dass es beim Thema Bezahlen nicht um ein entweder oder geht, sondern vielmehr um Auswahlmöglichkeit. Verbraucher wollen selbst entscheiden, in welchen Situationen und bei welchem Betrag sie zum Bargeld, zur Girocard oder zum Mobiltelefon greifen.“


Bezahlen in der Zukunft: wie zahlen die Deutschen in fünf Jahren?

Payment – Beim Blick in die Zukunft zeichnet die Forsa-Umfrage ein ambivalentes Bild. Die überwiegende Mehrheit der Befragten ist sicher, dass in den nächsten fünf Jahren in Deutschland seltener mit Bargeld bezahlt werden wird. Knapp 80 Prozent sind dieser Ansicht. Befragt nach ihrem persönlichen künftigen Bezahlverhalten, geben jedoch lediglich 43 Prozent an, in den nächsten fünf Jahren seltener mit Bargeld zu bezahlen als heute. Mit 51 Prozent geht etwas mehr als die Hälfte davon aus, Bargeld genauso häufig einzusetzen wie heute. Entsprechend halten fast zwei Drittel eine Entwicklung zum bargeldlosen Alltag wie in Schweden nicht für wünschenswert. Besonders in der Altersgruppe ab 50 Jahren ist diese Meinung mit über 70 Prozent stark verbreitet.
Die Nutzung der Girocard ist jedoch etabliert: Mehr als 80 Prozent geben an, diese Bezahlart regelmäßig zu nutzen. Jedoch dauert es, bis die Deutschen neuen Bezahloptionen Vertrauen schenken: Etwas mehr als die Hälfte der Befragten gibt an, neuen Zahlungsmitteln gegenüber aufgeschlossen zu sein, wenn diese sich über eine gewisse Zeit bewährt haben. 42 Prozent bleiben auch dann bei ihren bevorzugten Zahlungsmitteln, wenn die Auswahl an Optionen zunimmt. Männer stehen neuen Zahlungsmitteln allerdings mit 57 Prozent deutlich offener gegenüber als Frauen, die sich selbst nur zu 48 Prozent als aufgeschlossen gegenüber neuen Optionen sehen.

Mobile Payment noch nicht bewährt

Noch nicht etabliert hat sich das sogenannte Mobile Payment, also das Bezahlen mit dem Smartphone im Ladengeschäft. Besonders deutlich wird dies daran, dass zwar neun von zehn Befragten ein Smartphone besitzen, jedoch nicht einmal jeder zehnte Smartphone-Besitzer bereits im Ladengeschäft damit bezahlt hat: Das trifft nur auf sieben Prozent zu. Auch hier liegt der Männeranteil mit zehn Prozent höher als der Frauenanteil mit lediglich vier Prozent. Bei der Frage nach der Bereitschaft mobil zu bezahlen zeigen sich ebenfalls deutliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen: Insgesamt können sich 40 Prozent der Befragten vorstellen, mit dem Smartphone an der Ladenkasse zu zahlen, jedoch nur 30 Prozent der Frauen gegenüber knapp 50 Prozent der Männer.

Über die Studie: Forsa befragte 3.213 Personen in ganz Deutschland, etwa 200 pro Bundesland, zwischen 18 und 69 Jahren. Die Befragung fand zwischen dem 14. November und dem 7. Dezember 2018 statt. Befragungsmethode: Online-Befragung im forsa.Omninet Panel sowie computergestützte Telefoninterviews (CATI) anhand eines strukturierten Fragebogens.

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Quelle PayPal Deutschland

© Grafiken & Bilder PayPal Deutschland

Quelle: PayPal Deutschland

Patrick Upmann

Interim Manager

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E-Commerce – Integration von Magento Online-Shops in Wirecards digitale Financial-Commerce-Plattform wird erleichtert

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Mit Magento-Erweiterungen profitieren Händler von Wirecards digitaler Plattform 

Hunderttausende Nutzer des führenden Shopsystems können so schneller launchen

  • Magento gehört zu Adobe und ist mit einem Marktanteil von 30% das weltweit beliebteste Shopsystem, das bereits von über 200.000 Online-Shops genutzt wird

E-Commerce – Wirecard, der weltweit führende Innovationstreiber digitaler Finanztechnologie, stellt zwei neue Erweiterungen für die Shopsysteme Magento 1 und Magento 2 zur Verfügung. Damit wird die Integration von Online-Shops in Wirecards digitale Financial-Commerce-Plattform erleichtert. Händler profitieren damit von einsatzbereiten Shop-Erweiterungen, die sich an ihre individuellen Bedürfnisse anpassen lassen und für den Einsatz mit der Wirecard-Technologie optimiert sind. Dadurch können sie ihr E-Commerce-Angebot noch schneller und einfacher launchen. Magento wurde 2018 von Adobe übernommen. Mit einem Marktanteil von 30% ist es das weltweit beliebteste Shopsystem und wird von mehr als 200.000 Online-Shops weltweit genutzt.

E-Commerce – Die Wirecard-Shop-Erweiterungen für Magento 1 und 2 sind in Bezug auf Funktionen, Zahlungsmethoden, Benutzeroberflächen und Sprachen vollständig konfigurierbar. Im Gegensatz zu anderen Anbietern leistet Wirecard jederzeit vollen Support, auch wenn der Händler wesentliche Anpassungen aufgrund seiner individuellen Geschäftsanforderungen vorgenommen hat. Alle nachfolgenden Prozesse wie Erfassung, Rückerstattung oder Stornierung können innerhalb des Online-Shops durchgeführt werden. Darüber hinaus profitieren Stammkunden von einem verbesserten Checkout-Erlebnis mit One-Click-Zahlungen, die Händlern helfen, die Konversionsraten zu erhöhen. 

Die neuen Erweiterungen sind als Open Source auf GitHub öffentlich zugänglich. Händler können kostenlose Testkonten ohne Registrierung und ohne jegliche Verpflichtung anlegen, um zu sehen, wie ihr Unternehmen von der Integration in die digitale Plattform von Wirecard profitieren würde. Wirecard bietet kostenlosen Händlersupport per Live-Chat, E-Mail oder Telefon, und dies bereits vor Vertragsabschluss.

„Wir sind stolz darauf, unsere neuen Shop-Erweiterungen für Magento bekannt zu geben und damit noch mehr Unternehmen auf der ganzen Welt zu ermöglichen, von den Vorteilen unseres einzigartigen digitalen Ökosystems mit Technologien und Dienstleistungen aus dem Bereich Financial Commerce zu profitieren“, sagt Sreelekha Sankar, EVP Payment & Risk bei Wirecard.

Quelle: Wirecard

Patrick Upmann

Interim Manager

E-Commerce

PSD2 Lösungen – Zwölf Finanzinstitute haben sich gegenüber Avaloq verpflichtet die Frist im März einzuhalten

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Die erste Frist für PSD2 war am 14. März 2019 für Finanzinstitute in Europa, um Vor-Ort-Tests, Dokumentation und Support-Funktionen zu bereitzustellen, mit denen sich externe Dienstleister nahtlos mit ihren Plattformen vernetzen können.

  • Avaloq führte seine spezialisierte PSD2-Lösung Ende 2018 ein – zwölf Banken haben den Service bereits übernommen.
  • Die PSD2-Frist für die vollständige Implementation ist im September 2019.

PSD2 – Das global führende Fintech-Unternehmen Avaloq hat bekanntgegeben, dass sich zwölf Finanzinstitute zu seiner spezialisierten Lösung für die zweite Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) verpflichtet haben, um die Frist am 14. März einzuhalten. Das Unternehmen hat den Service Ende letzten Jahres eingeführt, um Banken und Vermögensverwalter dabei zu unterstützen, PSD2 einzuhalten und davon zu profitieren. Zudem ermöglicht er ihnen, nahtlos mit externen Zahlungsdienstleistern zusammenzuarbeiten. Die Frist Mitte März resultiert daraus, dass Institute externen Zahlungsdienstleistern die Testeinrichtung sechs Monate vor der letzten Frist für die PSD2-Implementation im September 2019 anbieten müssen.

Die PSD2-Richtlinie trat im Januar 2018 in Kraft und erstreckt sich auf Zahlungsdienste und Zahlungsdienstleister im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum. Dadurch wird externen Zahlungsdienstleistern erlaubt, auf die Daten von Bankkunden zuzugreifen und Zahlungs- und Bankdienstleistungen mit Mehrwert zu erbringen, sofern die Bankkunden darin einwilligen. Im Rahmen der Implementation müssen die Finanzinstitute externen Zahlungsdienstleistern sechs Monate vor dem September 2019 ihre offenen Programmierschnittstellen (APIs) bereitstellen

Thomas Beck, CTO von Avaloq, erläutert: «Unsere PSD2-Lösungen sollen die Test- und Implementationsprozesse für Finanzinstitute vereinfachen und gleichzeitig die Einführungszeit verkürzen und die Sicherheit erhöhen. Daher werden die mit derartigen Programmen verbundenen Implementationsrisiken deutlich gesenkt. Avaloq betreut einige der grössten Finanzinstitute der Region und rechnet mit einer anhaltenden Nachfrage nach Lösungen, die ihnen dabei helfen, ihre Herausforderungen im IT- und regulatorischen Bereich zu bewältigen.»

Avaloq lancierte seine Software sowie seine Software-as-a-Service-Lösungen im Dezember 2018. Sie decken ein einzigartiges breitgefächertes Spektrum an Einsatzmöglichkeiten ab, die auf unterschiedliche Konfigurationen zugeschnitten sind. Die Software-as-a-Service-Lösung ist bereits in die Avaloq Banking Suite integriert. Sie wird als schlüsselfertige, sichere Lösung an Banken und Vermögensverwalter geliefert, die Software-as-a-Service- (SaaS) oder Business-Process-as-a-Service-Modelle (BPaaS) nutzen, sowie an Banken, welche die Avaloq Banking Suite in als lokale Installation einsetzen.

Paco Hauser, Regional Manager EMEA von Avaloq, fügt hinzu: «Für Europas Banken und Vermögensverwalter hat der Countdown für PSD2 nun wirklich begonnen. Sie müssen ihre digitale Infrastruktur implementieren um sicherzustellen, dass sie vor der Frist im September alle Vorgaben erfüllen. Manche sehen dies als Bedrohung an, Avaloq ist jedoch der Ansicht, dass PSD2 für Finanzinstitute eine enorme Chance darstellt. Dank unserer neuen Lösungen können Banken und Vermögensverwalter davon profitieren, dass sie ihren Kunden Zugang zu neuen Dienstleistungen gewähren, und gleichzeitig die Beziehung zu ihren Kunden stärken.» ERFAHREN SIE MEHR ÜBER UNSERE PSD2 LÖSUNGEN

Quelle: Avalog

Patrick Upmann

Interim manager

PSD2


AusweisIDent als Alternative zu Video- und PostIdent für Banken und E-Commerce Online Händler

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AusweisIDent – Bundesdruckerei ist erster Anbieter laut Personalausweisgesetz. Gemeinschaftsprojekt von Governikus und Bundesdruckerei. Höchste Datensicherheit und einfache Anbindung für Diensteanbieter.

AusweisIDent – Anbieter von Online-Services können neue Kunden einfach und sicher identifizieren: Banken, E-Commerce, Telekommunikationsunternehmen und Co. können nun die Online-Ausweisfunktion des Personalausweises oder elektronischen Aufenthaltstitels viel leichter einbinden. Die Bundesdruckerei und Governikus haben mit AusweisIDent eine neue Lösung für Unternehmen zur schnellen und günstigen Online-Identifikation neuer Kunden entwickelt und bieten diese gemeinsam an.

„Der Betrug mit gestohlenen oder manipulierten Identitäten ist ein zunehmendes Problem für die Anbieter von Online-Services. AusweisIDent ermöglicht mit dem Einsatz der Online-Ausweisfunktion des Personalausweises eine hochsichere Lösung und schützt Unternehmen vor Betrug mit falschen Identitäten“, sagt Dr. Stefan Hofschen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bundesdruckerei.

Zudem sei die digitale und schnelle Identifizierung von Kunden günstiger als die derzeit oft genutzten PostIdent- oder VideoIdent-Verfahren. AusweisIDent erfüllt die Anforderungen wesentlicher Gesetze zur Identitätsprüfung wie z. B. das E-Government-Gesetz (EGovG), das Geldwäschegesetz (GWG) oder das Telekommunikationsgesetz (TKG).

Um Neukunden das Online-Ausweis-Verfahren mit dem Personalausweis anbieten zu können, benötigten Serviceanbieter bislang eine eigene eID-Infrastruktur und ein eigenes Berechtigungszertifikat zum Auslesen der Ausweisdaten. Das ist nun nicht mehr nötig. Diensteanbieter müssen lediglich die Webapplikation der Bundesdruckerei einbinden. Diese wird hochsicher bei D-TRUST, dem Vertrauensdiensteanbieter und  Tochterunternehmen der Bundesdruckerei, gehostet. Die Abrechnung erfolgt transaktionsbasiert.

AusweisIDent bietet alle Vorteile, um Kunden sicher, schnell und einfach im Internet identifizieren zu können und gleichzeitig den Vorteil medienbruch- und fehlerfreier Datenübertragung in die eigenen Systeme“, sagt Dr. Stephan Klein, Geschäftsführer der Governikus als Systemlieferant für AusweisIDent.  

Die Bundesdruckerei ist erster Anbieter nach §21b Personalausweisgesetz für diesen Service. Sie hat am 12. Oktober das BSI-Zertifikat für Identifizierungsdiensteanbieter erhalten. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hatte zuvor den Auditbericht des TÜV-IT genehmigt. Mit der Zertifizierung ist der Weg frei für weitere Service Provider, ihren Kunden eine bequeme und nicht ortsgebundene Lösung zur Identifizierung zu bieten. „Mit AusweisIDent können sich Kunden mit Personalausweis oder elektronischem Aufenthaltstitel künftig einfach und sicher bei einem Diensteanbieter, beispielsweise einer Bank, im Netz identifizieren“, sagt MinDir Peter Batt, Abteilungsleiter Digitalisierung im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI). Einer der ersten Anbieter, die AusweisIDent zukünftig als Ident-Verfahren einbinden, wird die Identitäts- und Datenplattform Verimi sein.

Die privaten Endkunden benötigen zur Nutzung von AusweisIDent weiterhin ein Ausweisdokument mit aktivierter Online-Ausweisfunktion, eine entsprechende PIN sowie ein Lesegerät. Als Lesegerät kommen beispielsweise Smartphones mit NFC-Schnittstelle in Frage. Damit können die Kunden sich bequem von Zuhause oder unterwegs in der Onlinewelt identifizieren: einfach die Website des Diensteanbieters im mobilen Browser oder dessen App aufrufen, die Dienstanmeldung starten, nach Aufforderung das Ausweisdokument an die NFC-Schnittstelle des Smartphones halten, anschließend die PIN auf dem Smartphone eingeben – und schon ist der sichere Identifizierungsvorgang abgeschlossen.

Quelle: Bundesdruckerei

Weitere Infos unter www.ausweisident.de

Patrick Upmann

Interim Manager

AusweisIDent

Payment – PSD2: Genossenschaftliche FinanzGruppe hält Kontenschnittstelle für Dritte Zahlungsdienstleister bereit

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Payment – Die genossenschaftliche FinanzGruppe der Volksbanken und Raiffeisenbanken öffnet, wie es die EU-Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 vorsieht, ab 14. März 2019 die Testschnittstelle für Dritte Zahlungsdienstleister.

Die genossenschaftliche FinanzGruppe der Volksbanken und Raiffeisenbanken öffnet, wie es die EU-Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 vorsieht, ab 14. März 2019 die Testschnittstelle für Dritte Zahlungsdienstleister. Diese Schnittstelle stellen die Institute (auf Basis der Berlin Group NextGen Spezifikation) über die genossenschaftlichen IT-Dienstleister wie Fiducia & GAD und Sparda Datenververarbeitung bereit.

Payment – Nach dieser Testphase werden schließlich ab 14. September 2019 alle BVR-Mitgliedsbanken als kontoführende Zahlungsdienstleister für Drittkartenemittenten, Zahlungsauslösedienstleister und Kontoinformationsdienstleister mit dieser Schnittstelle eine geregelte Zugriffsmöglichkeit (XS2A) auf online zugängliche Zahlungskonten im regulären Betrieb bereitstellen.

In diesem Zusammenhang bieten die technischen Dienstleister umfangreiche Dokumentationen und eine Schnittstelle für Tests an (Sandbox-Tests). Weitere Informationen finden Drittanbieter auf der Website des Projekts NextGen Implementation Support Program (NISP) www.nisp.online. Informationen zur Berlin Group Spezifikation NextGen sind über die Berlin Group Website www.berlin-group.org erhältlich.

Quelle: Genossenschaftliche Banken

Die zweite Payment Service Directive (PSD2) setzt eine Revolution im elektronischen Zahlungsverkehr in Gang: Banken in der EU müssen ab Mitte September 2019 Drittanbietern den Zugang zu den Konten im Echtbetrieb gewährleisten und dafür eine Schnittstelle (API) bereitstellen. Diese wird über qualifizierte Website-Zertifikate (QWACs) abgesichert. Drittanbieter müssen sich im Gegenzug bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)* registrieren und benötigen für den Zugriff auf die Bankkonten ebenfalls qualifizierte Website-Zertifikate bzw. qualifizierte Siegel (QSiegel). Text- Bundesdruckerei

Patrick Upmann

Interim Manager

PSD2

Payment – Visa Token schafft digitale Bezahlerlebnis

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Payment – Visa baut Tokenisation-Partnerschaft mit Netflix weiter aus, um das weltweite digitale Bezahlerlebnis zu verbessern

Netflix in 19 Märkten live – Visa Token Service Partnerschaft optimiert das Zahlungssystem, um Autorisierungsraten zu erhöhen und ein reibungsloses Bezahlerlebnis zu ermöglichen.

Payment – Visa (NYSE: V) hat eine Ausweitung des Visa Token Service durch Netflix angekündigt. Das Pilotprogramm hat bereits 2017 begonnen. Die Vereinbarung soll vor allem die Autorisierungsraten von Online-Zahlungen verbessernsowie reibungslose und sichere Händler- und Kundenerlebnisse weltweit ermöglichen.

Visa und Netflix arbeiten zusammen, um die Vorteile von höheren Autorisierungsraten zu nutzen, die sich aus dem weltweiten Lebenszyklusmanagement von Visa Tokens bei kartenausgebenden Banken ergeben. Mit dem Visa Token Service können Kartendaten durch eindeutige digitale Identifikatoren ersetzt werden. Diese werden für die Zahlungsabwicklung verwendet, geben dabei aber nicht die sensiblen Kontoinformationen des Karteninhabers preis. Kartenausgebende Banken auf der ganzen Welt können für diese Visa Tokens auch dynamische Updates zu verlorenen, gestohlenen oder abgelaufenen Anmeldeinformationen ausführen, um ein reibungsloses Händler- und Kundenerlebnis zu ermöglichen. Im Rahmen dieser weltweiten Bemühungen arbeitet Visa mit Netflix und anderen Token-Partnern zusammen, um die dadurch erreichten Verbesserungen zu messen und neue Maßstäbe für die Branche zu setzen.

„Der Visa Token Service und die damit verbundenen Zahlungsrahmen wachsen immer weiter. Wir wollen, dass vertrauenswürdige Händler mit geringem Risiko – wie Netflix – Autorisierungsraten und Kundenerlebnisse gleichwertig zu einer Face-to-Face-Kommunikation schaffen können. Wir freuen uns auf unsere weitere Zusammenarbeit mit Visa, um dieses Potenzial im Rahmen eines breiteren Akzeptanzprogramms für digitale Händler zu bündeln und das Zahlungserlebnis für Netflix-Mitglieder weltweit weiter zu verbessern“, so Vickie Gonzalez, Global Head of Payment bei Netflix.

„Tokenisation wird in Verbindung mit weiteren Neuerungen im digitalen Zahlungsverkehr innerhalb kurzer Zeit die Voraussetzung für eine reibungslose Abwicklung und für deutlich höhere Autorisierungsraten im E-Commerce schaffen“, sagt TS Anil, Global Head of Payment Products and Platforms bei Visa. „Mit dem Ausbau unserer Partnerschaft mit Netflix wollen wir den digitalen Handel einfacher und sicherer machen.“

Netflix war der erste Händler, der 2017 im Rahmen des Pilotprojektes begann, den Visa Token Service zu nutzen, um seine Cards-On-File-Daten zu tokenisieren. Visa hat zudem kürzlich 20 neue Partnerschaften mit Acquirer- und Technologieunternehmen angekündigt, die den Ausbau des Visa Token Service und damit der Tokenisation auf der ganzen Welt voranbringen werden. Seit der Einführung des Visa Token Service im Jahr 2014 hat Visa weltweit über 60 Partner aus 40 Märkten in die Token-Plattform aufgenommen – darunter Smartphone- und Wearable-Hersteller, Anbieter von Wallets oder Bezahl-Services, Online-Händler und Acquirer. Die jüngste Erweiterung um 20 Acquirer- und Technologiepartner wird die weltweite Verfügbarkeit erhöhen und die Sicherheit sowie den Komfort beim Bezahlen mit Visa unterstützen (online, mobil, im traditionellen E-Commerce und bei Card-on-File-Transaktionen).

Über Visa 

Visa Inc. (NYSE:V) ist weltweit führend beim digitalen Bezahlen. Unser Ziel ist es, die Welt mithilfe des innovativsten, zuverlässigsten und sichersten Bezahlnetzwerks zu verbinden. Damit wollen wir Verbrauchern, Unternehmen und Volkswirtschaften Wachstum ermöglichen. VisaNet, unser fortschrittliches globales Netzwerk für Transaktionsabwicklung, bietet weltweit sicheres und zuverlässiges Bezahlen. Es ermöglicht die Abwicklung von 65.000 Transaktionen pro Sekunde. Visa legt seinen Fokus auf Innovationen und treibt damit das rasche Wachstum des vernetzten Handels auf jedem Gerät voran. Visa will es Verbrauchern ermöglichen, an jedem Ort und zu jeder Zeit bargeldlos zu bezahlen. Während sich die Welt von einer analogen hin zu einer digitalen bewegt, setzt Visa seine Marke, Produkte und Mitarbeiter sowie sein Netzwerk ein, um die Zukunft des Handels mitzugestalten. Mehr Informationen finden Sie (www.visaeurope.com), dem Visa Vision Blog (www.vision.visaeurope.com) und @VisaInEurope

Quelle: VISA

Patrick Upmann

Interim Manager

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