Smartbon – Digitaler Pfandbon bei Kaufland

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Die Smartbon App ist eine einfach und intuitiv bedienbare Lösung

SmartPfandflaschen vor dem Einkauf abgegeben und den kleinen Papierbon beim Bezahlen vergessen?

Smartbon - Digitaler Pfandbon bei Kaufland
© Kaufland

Pfandflaschen vor dem Einkauf abgegeben und den kleinen Papierbon beim Bezahlen vergessen? Für diese Situation gibt es jetzt etwas Neues bei Kaufland. Der Lebensmittelhändler testet in Süddeutschland den „Smartbon“. Ab Ende der Woche haben Kunden in zwölf ausgewählten Filialen über die Smartbon-App die Möglichkeit, sich an einfach zu bedienenden Touch-Displays ihren Leergutbon digital generieren zu lassen. Einlösbar sind die Bons dann in rund 150 Märkten in Süddeutschland.

Die Idee zu dem papierlosen Pfandbon hatte eine Kaufland-Mitarbeiterin. „Nach einer größeren Pfandrückgabe zeigte mein Pfandbon rund 30 Euro. Da man öfter an der Kasse erst einmal nach den Bons suchen muss, habe ich mich gefragt, ob es nicht möglich wäre, den Vorgang zu digitalisieren und den Bon in eine App zu integrieren“, beschreibt Dorothee Petzl, Customer Journey bei Kaufland, das Entstehen ihrer Idee.

Vorteile des Smartbons

Mit der einfach und intuitiv bedienbaren Smartbon-App geht kein Pfandbon mehr verloren. Ein großer Benefit im Zeichen der Nachhaltigkeit ist, dass sich durch die Digitalisierung bei über 660 Filialen jährlich rund 200 Millionen ausgedruckte Pfandbons einsparen ließen. Da die Bons durchschnittlich jeweils zwölf Zentimeter lang sind, ergebe das in Summe einen rund 24.000 Kilometer langen Papierstreifen.

Nutzung der App

Die Kaufland Smartbon-App steht im ersten Schritt im Google Play Store kostenlos zur Verfügung. Sehr bald wird die Nutzung auch für iOS-Geräte verfügbar sein. Nach dem Download der App „Kaufland Smartbon“ registriert sich der Kunde und kann entscheiden, ob er den Bon direkt oder erst bei einem der nächsten Einkäufe einlösen möchte. Dazu öffnet der Kunde beim Bezahlen einfach die App, lässt den Code an der Kasse scannen und schon wird das Pfand von dem Einkauf abgezogen. „Unser langfristiges Ziel ist eine deutschlandweite Einführung des Smartbons“, sagt Dorothee Petzl.

Übersicht der Filialen, in denen der Pfandbon generiert werden kann

  • Kaufland-Backnang, Industriestraße 34
  • Kaufland-Frankenthal, Wormser Straße 109
  • Kaufland-Hechingen, Gammertinger Straße 42-44
  • Kaufland-Heidelberg, Eppelheimer Straße 78
  • Kaufland-Heidelberg, Kurfürsten-Anlage 61
  • Kaufland-Heilbronn, Olgastraße 57
  • Kaufland-Igersheim, Hermann-von-Mittnacht-Straße 10
  • Kaufland-Neckarsulm, Rötelstr. 35
  • Kaufland-Rottweil, Saline 5
  • Kaufland-Schwäbisch Hall, Raiffeisenstraße 22
  • Kaufland-Schwäbisch Hall, Steinbeisweg 30
  • Kaufland-Weinsberg, Haller Straße 59

Quelle: Kaufland

Patrick Upmann

Interim Manager

App & Web

Digitale Transformation – IT Fachkräftemangel in Deutschland

Digitale Transformation
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Im vierten Quartal 2018 waren über 50 Prozent mehr IT-Stellen ausgeschrieben als im Vorjahreszeitraum


Digitale Transformation – WBS GRUPPE analysiert mehr als 2,5 Millionen Stellenausschreibungen in Deutschland. Softwareentwickler sind auf dem Arbeitsmarkt am gefragtesten. Der Mangel an IT-Fachkräften in Deutschland verschärft sich. Während im vierten Quartal 2017 rund 119.000 Stellen für diese Berufsgruppe ausgeschrieben waren, stieg die Anzahl an Jobinseraten ein Jahr später im letzten Quartal 2018 auf 182.172 an. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse von rund 2,55 Millionen Stellenausschreibungen durch den privaten Bildungsanbieter, die WBS GRUPPE (www.wbs-gruppe.de).

Softwareentwickler werden besonders stark gesucht
Besonders gefragt sind demnach Softwareentwickler. Rund 27 Prozent aller IT-Stellenausschreibungen richtet sich an diese Zielgruppe. Auch Support-Mitarbeiter (13,6 Prozent) und IT-Administratoren (12,9 Prozent) haben aktuell sehr gute Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt.

Digitale Transformation – Insgesamt machen IT-Stellenausschreibungen bundesweit einen Anteil von rund 7,3 Prozent an allen Jobinseraten aus. Überdurchschnittlich viele IT-Kräfte werden vor allem in Hamburg (10,3 Prozent), Baden-Württemberg (10,1 Prozent), Hessen (9,7 Prozent), Bayern (9,2 Prozent) und Berlin (8,4 Prozent) gesucht.

Diese IT-Skills sind am gefragtesten
Während der IT-Fachkräftemangel für Arbeitgeber eine große Herausforderung darstellt, bietet er Arbeitnehmern und Jobsuchenden neue Möglichkeiten, sich umzuorientieren. Zu den gefragtesten IT-Fähigkeiten auf dem deutschen Arbeitsmarkt zählen aktuell die Programmiersprache Java, Kenntnisse im Bereich Web und Internet sowie fortgeschrittene Maschinensteuerungs-Fähigkeiten.

Joachim Giese, Vorstand der WBS GRUPPE, kommentiert die Analyse:
„Durch die Digitalisierung stehen wir vor der größten Transformation der Arbeitswelt. So werden laut Münchener ifo Institut für Wirtschaftsforschung bis 2035 1,5 Millionen Stellen durch die Digitalisierung wegfallen und etwa genauso viele neue Stellen entstehen. Viel wichtiger aber ist meiner Einschätzung nach, dass sich im gleichen Zeitraum jede zweite Stelle grundlegend verändern wird und mit den derzeitigen Kenntnissen nicht mehr ausgeübt werden kann. Aktuell spüren wir diese Auswirkungen bereits. So werden laufend Prozesse verändert und immer stärker automatisiert, wodurch der IT-Fachkräftemangel stetig zunimmt. Um dem entgegenzuwirken, müssen wir deutsche Arbeitnehmer stärker fördern und durch Umschulungen sowie Fort- und Weiterbildungen laufend auf die Gegebenheiten der neuen Arbeitswelt vorbereiten. Nur so kann der Wirtschaftsstandort Deutschland langfristig konkurrenzfähig bleiben.“

Unter DIESEM LINK steht die komplette Studie zum Abruf zur Verfügung.

Quelle: WBS Gruppe

Patrick Upmann

Interim Manager

Digitale Transformation

Künstliche Intelligenz – ERP-Systeme als der digitale Prozess- und Datenhub in Unternehmen

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ERP Lösungen – Echtzeitübersetzung über vorausschauende Wartung bis zur Vorhersage von Kundenzufriedenheit

Häufig fehlen aber noch ausreichende Daten für KI-Lösungen – und es gibt keine Out-of-the-Box-Lösungen. Bitkom veröffentlicht Positionspapier „Künstliche Intelligenz und ERP“

Künstliche Intelligenz ist eine Querschnitts- und Schüsseltechnologie, die zunehmend auch im Enterprise Resource Planning (ERP) an Bedeutung gewinnt. Allerdings sammeln sowohl mittelständischen Anwendern als auch ERP-Anbieter gerade erst erste Erfahrungen mit der Technologie. Dabei können mit KI-Hilfe in ERP-Systemen zum Beispiel Echtzeit-Übersetzungen für den Kundenkontakt erfolgen, die den jeweiligen Kontext der Unterhaltung berücksichtigen, oder aber Projekt-Daten überwacht werden, um mögliche Kundenbeschwerden vorherzusagen. Oder es lassen sich mit Hilfe von KI und ERP durch die Analyse von Maschinendaten die optimalen Wartungszeitpunkte bestimmen, die zugleich auch noch den bestehenden Auftragseingang berücksichtigen, um den Produktionsprozess so wenig wie möglich zu stören. Das sind nur einige Beispiele, die der Digitalverband Bitkom in seinem aktuellen Positionspapier „Künstliche Intelligenz und ERP“ zusammengetragen hat. „ERP-Systeme als der digitale Prozess- und Datenhub in Unternehmen werden immer stärker mit KI-Technologien angereichert“, sagt Dr. Frank Termer, Bereichsleiter Software beim Bitkom. „Aktuell ist das Angebot der ERP-Anbieter noch überschaubar und die Zahl der Use Cases auf Kundenseite noch eher klein. Dennoch ist absehbar, dass künftig KI tief in den Kernprozessen verankert sein und auch zu vollautomatisierten Prozessen führen wird“.

Kleinen Unternehmen fehlt es oft an Daten für KI-Systeme

Neben den Use Cases geht das Papier aber auch auf die Herausforderungen ein, mit denen interessierte Unternehmen aktuell konfrontiert sind. So benötigen KI-Systeme möglichst viele Daten, mit denen die Algorithmen trainiert werden. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen, die vielleicht nur auf 100 Kundendaten zurückgreifen können, stehen hier vor Problemen. Zudem sind KI-Lösungen heute keine Out-of-the-Box-Lösungen und müssen individuell konzipiert und programmiert werden, was angesichts der Kosten gerade kleinere Unternehmen zögern lässt. Schließlich fehlt es in den Unternehmen an KI-Know-how und KI-Experten und je komplexer die KI-Lösung wird, desto mehr stellen sich auch Haftungsfragen, etwa wenn die Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen fehlt. „KI bietet enorme Chancen. Zur Optimierung einzelner Aufgaben und Prozesse sind die Lösungen heute schon relativ gut“, so Termer. „Von einem selbststeuernden ERP-System, das eigenständig komplexe Unternehmensprozesse managt, sind wir aber sicherlich noch Jahre, wenn nicht Jahrzehnte entfernt.“

Das Papier „Künstliche Intelligenz und ERP“ bietet abschließend eine Reihe von Hinweisen, wie gerade kleine und mittelständische Unternehmen eigene KI-Projekte angehen sollten. Dabei geht es etwa um Verantwortlichkeiten im Unternehmen, aber auch um das Trainingsdatenmanagement, also um die Frage, wie sichergestellt werden kann, dass ausreichend viele und gute Daten für das KI-System bereitgestellt werden. Termer: „Unternehmen sollten in einer KI-Governance relevante Rollen und Verantwortlichkeiten im KI-Kontext definieren, einen KI-Strategieprozess etablieren und Vorgaben zum Monitoring und Reporting der laufenden KI-Aktivitäten machen.“

Anwendungsmöglichkeiten von KI zeigt der Big-Data.AI-Summit in Berlin

Welche Anwendungsmöglichkeiten für KI sich schon heute in Unternehmen bieten zeigt auch der Big-Data.AI-Summit am 10. und 11. April in Berlin. Mehr als 5.000 Experten aus der Datenwirtschaft und der Künstlichen Intelligenz werden in über 100 Vorträgen und Workshops aktuelle KI-Anwendungen und Lösungen diskutieren. Im Mittelpunkt stehen dabei konkrete Technologien und Trends, um die Digitalisierung der Unternehmen in allen Branchen voranzutreiben. Darüber hinaus werden ethische und politische Fragestellungen rund um Big Data und KI debattiert. Alle Informationen unter www.big-data.ai und auf der Partnerveranstaltung hub.berlin.

Das Positionspapier „Digitale Plattformen und ERP“ steht zum kostenlosen Download bereit unter www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/Kuenstliche-Intelligenz-und-ERP

Aktuelle Informationen aus der Bitkom ERP-Welt bietet auch der Blog „Digital ERP“: http://digital-erp.de/ 

Quelle: Bitkom

Patrick Upmann

Interim manager

Digitale Transformtion

Digitale Transformation – Österreich ist 5G Pionierland

Digitale Transformation
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T-Mobile Austria startet 5G-Netz

  • Die ersten 25 Sendestationen in ganz Österreich nehmen Echtbetrieb auf
  • Anschluss an digitale Spitze durch Vorreiterrolle von Österreich und EU
  • Liveschaltung nach Hohenau an der March, erste 5G-Gemeinde Österreichs
Symbolbild 5G ©Telekom AT
T-Mobile Austria startet 5G-Netz. ©Bild Telekom AT/DE

Der Abschluss der 5G-Frequenzauktion Anfang März 2019 und die dabei erworbenen Nutzungsrechte lieferten T-Mobile Austria die Voraussetzung zum Ausbau des nächsten Kommunikationsstandards in ganz Österreich. Auf Basis dieser Frequenzen hat T-Mobile Austria am Dienstag, 26. März 2019, die ersten 5G-Mobilfunkstationen in ganz Österreich, vorwiegend in ländlichen Regionen, in Betrieb genommen. Weitere Stationen werden im Laufe des weiteren Ausbaus an das Mobilfunknetz angeschlossen. 

Die 5G-Pionier-Gemeinden Österreichs sind Feichtendorf (Kärnten), Hochstrass (Niederösterreich), Hohenau an der March (Niederösterreich), Innsbruck (Tirol), Kaindorf an der Sulm (Steiermark), Kalsdorf bei Graz (Steiermark), Kapfenberg (Steiermark), Kirchbichl (Tirol), Loosdorf (Niederösterreich), Oberhofen am Irrsee (Oberösterreich), Pirka (Steiermark), Ried im Innkreis (Oberösterreich), Seefeld in Tirol (Tirol), Serfaus (Tirol), St. Johann in Tirol (Tirol), Villach (Kärnten) und Wartberg im Mürztal (Steiermark). „T-Mobile gibt mit der Investition für die Frequenzen in der Höhe von 57 Millionen Euro ein klares Bekenntnis zur digitalen Zukunft Österreichs ab.

Der 26. März 2019 ist ein historischer Tag für unser Unternehmen. Wir starten mit dem ersten 5G-Netz in Österreich und bieten den ersten Kunden mobiles Breitband in Glasfasergeschwindigkeit “, sagt Andreas Bierwirth, CEO T-Mobile Austria, zum Start in Österreich. „Mit 5G hält mobile Breitbandversorgung künftig mit der Leistung des Glasfaserkabelnetzes Schritt und wird Regionen versorgen, bei denen das Verlegen von Leitungen aufwändig, langsam und teuer wäre. Anstatt einen Haushalt per Leitung ans Internet anzuschließen, wird 5G dafür sorgen, dass Breitbandinternet per Funk ins Eigenheim kommt. Von 2018 bis 2021 investiert T-Mobile insgesamt rund eine Milliarde Euro, um leistungsfähige mobile wie fixe Breitbandinfrastruktur für Österreich zu gewährleisten.“

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Digitale Transformation – Künstliche Intelligenz verändert Führung in Unternehmen

Digitale Transformation
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Künstliche Intelligenz (KI) ist ein Wachstumstreiber: Digitale Transfromation – Stark wachsende Unternehmen setzen mehr als doppelt so oft auf KI wie langsam wachsende.

Digitale Transformation – Stark wachsende Unternehmen setzen mehr als doppelt so oft auf KI wie langsam wachsende.Führungskräfte in wachstumsstarken Unternehmen wollen KI stärker zur Entscheidungsfindung und für die strategische Ausrichtung ihrer Organisation nutzen.Führungskräfte wollen mehr Zeit in die Motivation und Inspiration der Beschäftigten investieren.

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ist in Unternehmen mit zweistelliger Wachstumsrate mehr als doppelt so hoch wie in langsam wachsenden (37,8 vs. 17,1 Prozent) – das ist das Ergebnis einer internationalen Microsoft-Studie, die heute im Rahmen einer Veranstaltung bei Microsoft Berlin vorgestellt wird. In Deutschland ist der Unterschied mit 66,7 Prozent zu 16,7 Prozent noch deutlicher. Die Technologie ist nicht nur ein Wachstumstreiber, sondern verändert auch die Unternehmensführung in allen untersuchten Ländern: Neben Effizienzsteigerung wollen Entscheider KI auch für Führungsaufgaben nutzen – in schnell wachsenden Firmen mit zweistelliger Wachstumsrate stärker als in langsam wachsenden. Die Zeit, die sie durch den Einsatz von KI sparen, soll vorrangig in die Motivation und Inspiration ihrer Beschäftigten (28,5 Prozent), aber auch in die Identifizierung neuer Marktchancen (23,8 Prozent) und das Setzen der richtigen Ziele (22,3 Prozent) investiert werden.

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Digitale Transformation – Cloud First bei der IT-Modernisierung

Digitale Transformation
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Digitale Transformation – Dezentrale ERP- und CRM-Landschaften verhindern Automatisierung und datenbasierte digitale Geschäftsmodelle

  • Altsysteme bremsen die digitale Transformation
  • Bei ihrer IT-Modernisierung bevorzugen die meisten Unternehmen den Lift-&-Shift-Ansatz in die Cloud
  • Hybrid Cloud spielt aktuell noch eine untergeordnete Rolle, da erst Cloud-Strukturen aufgebaut werden

Digitale Transformation – Der Trend ist eindeutig: Bei der Modernisierung ihrer IT-Altsysteme setzen die meisten Unternehmen auf Geschwindigkeit und verzichten auf langwierige Konsolidierungs- und Harmonisierungsprojekte. Vielmehr bevorzugen sie die direkte Migration der Anwendungen in die Cloud, wo sie anschließend u.a. mit Microservices und APIs modernisiert werden. Allerdings finden viele IT-Modernisierungsvorhaben derzeit nicht unternehmensübergreifend statt, sondern nur in einzelnen Geschäftsbereichen. Lediglich jedes fünfte Unternehmen hat derzeit eine IT-Modernisierungsstrategie in der Umsetzung, die die gesamte IT-Landschaft einbezieht.

Dies sind erste Ergebnisse der aktuellen Lünendonk-Studie „Fit für die digitale Transformation – Status quo und Ziele bei Legacy-Modernisierung und Cloud-Migration“. Die Studie ist in fachlicher Zusammenarbeit mit Arvato Systems, Kobaltblau und Warth & Klein Grant Thornton entstanden.

Verzögerte IT-Modernisierung behindert digitale Transformation

Digitale Transformation – Der Druck zur IT-Modernisierung ist nun nach Jahren der Verzögerung entsprechender Projekte enorm hoch. „So war in den letzten Jahren häufig zu beobachten, dass viele Unternehmen die Mammutaufgabe der Modernisierung ihrer Altsysteme vor sich hergeschoben haben – nicht etwa weil sie die Notwendigkeit nicht gesehen haben. Vielmehr ist die Komplexität von IT-Modernisierungsvorhaben oft so hoch, dass sich das Risiko nicht einschätzen ließ und folglich Budgets nicht bewilligt wurden“, beschreibt Mario Zillmann, Partner bei Lünendonk & Hossenfelder und Studienautor, die Situation. Vor allem die vielen Abhängigkeiten zwischen den heterogenen und weit in die Unternehmensprozesse verzweigten Anwendungen sind ein Grund, warum stabil laufende Systeme nicht angepackt wurden.

Hinzu kommt als große Herausforderung im digitalen Zeitalter, dass die meisten IT-Landschaften einen monolithischen Charakter haben und historisch gewachsen sind. So besteht häufig die Situation, dass einzelne Geschäftsbereiche und Tochtergesellschaften eigene ERP-Systeme und Datenbanken im Einsatz haben, die untereinander nicht immer synchronisiert sind und folglich keinen Datenaustausch ermöglichen beziehungsweise diesen stark erschweren. Zum Beispiel haben 32 Prozent der befragten Unternehmen mehr als 20 ERP-Systeme im Einsatz und 37 Prozent sogar mehr als 5 CRM-Anwendungen. „Diese Heterogenität hat so lange gut funktioniert, bis im Zuge der Digitalisierung der Austausch von Daten über mehrere Geschäftsbereiche, IT-Systeme und Unternehmensgrenzen hinweg notwendig geworden ist“, so Zillmann.

Mangelhafter Datenaustausch behindert digitale Geschäftsmodelle

Digitale Transformation – Eine unmittelbare Folge der heterogenen IT-Landschaften ist in fast jedem zweiten befragten Unternehmen der geringe Grad der Vernetzung der verschiedenen Systeme und die Tatsache, dass damit kein automatisierter Austausch von Informationen zwischen den einzelnen Kernanwendungen stattfindet. Das hat Auswirkungen auf den Erfolg einer digitalen Transformation. „Digitale Geschäftsmodelle werden beispielsweise dadurch erschwert, dass es im E-Business oft keine Verknüpfung von eingegebenen Bestelldaten im Frontendportal mit Informationen zur Lieferzeit aus den ERP-Systemen gibt“, beobachtet Mario Zillmann. „Eine Auftragsverfolgung in Echtzeit ist für den Kunden daher nicht ersichtlich.“

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Digitale Transformation – Digitalisierung steigert Möglichkeiten für innovative Geschäftsmodelle, Produkte & Services

Digitale Transformation
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Digitale Transformation – Digitale Units sollen neue Geschäftsmodelle schaffen

  • Offene Unternehmenskultur und Kooperationsbereitschaft stellen wichtige Voraussetzungen dar
  • Agiles Arbeiten gewinnt an Bedeutung
  • Neue Lünendonk®-Studie kostenfrei verfügbar

Digitale Transformation – Innovative Unternehmen mit disruptiven Geschäftsideen mischen etablierte Geschäftsmodelle auf und gewinnen an Bedeutung. Diese Entwicklung zeigte sich nicht nur in der Vergangenheit bei Firmen wie Airbnb, Uber oder Netflix. Auch in Zukunft werden kreative Konzepte altbewährte Geschäftsmodelle, Produkte und Services hinterfragen und neu definieren. Mehr noch: Durch die Digitalisierung ergeben sich für Unternehmen verstärkt Chancen zur Steigerung ihrer Innovationsfähigkeit, sodass mit einer Zunahme an neuen Geschäftsideen gerechnet werden kann, die neue Standards setzen.

Innovation betrifft jedoch nicht nur Großunternehmen und Konzerne mit großen Budgets. Auch Kleinunternehmen und der für Deutschland wichtige Mittelstand haben die Möglichkeit, durch Innovation neue Potenziale für ihr Business zu schaffen. In diesem Zusammenhang analysierte das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Lünendonk & Hossenfelder, Mindelheim, in der aktuellen Studie „Innovative Geschäftsmodelle, Produkte & Services – Wie Unternehmen neue Umsatzpotenziale im Rahmen der Digitalisierung erschließen“ den Markt. Die Studie liefert Antworten darauf, welche Maßnahmen Unternehmen bereits heute ergreifen, um innovativ zu agieren, welche Hürden es zu überwinden gibt und welche Folgen sich daraus für ihre Mitarbeiter ergeben. Hierfür befragte Lünendonk 80 Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größenklassen, um auch Unterschiede im direkten Vergleich erkennen zu können. Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit Detecon Consulting, EY und ROI Management Consulting erstellt und steht ab sofort kostenfrei zur Verfügung unter www.luenendonk.de.

Umsatzsteigerung stellt wichtigstes Motiv dar

Digitale Transformation – Auf die Frage, welche Ziele Unternehmen überhaupt mit digitalen Innovationen verfolgen, gibt es zahlreiche Antworten. Die Umsatzsteigerung ist dabei wichtigstes Ziel, gefolgt von der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und der Kostensenkung bzw. Effizienzsteigerung. Für die befragten Unternehmen aus der Branche Manufacturing stellen Qualitätsverbesserungen einen weiteren wichtigen Faktor für die Investition in Innovation dar, wohingegen eher defensiv ausgerichtete Unternehmen wie Energieversorger Kostensenkungen und eine bessere Kundenbindung anvisieren.

Dass Innovation und Veränderung sowohl positive als auch negative Aspekte mit sich bringen, haben Mitarbeiter der analysierten Unternehmen erkannt. So geben 26 Prozent der Studienteilnehmer an, dass die Belegschaft die Digitalisierung als großen bis mittleren Verunsicherungsfaktor sieht. Dieser Verunsicherung müssen Unternehmen durch die Entwicklung von klaren Visionen entgegentreten, um Mitarbeitern die Chancen der Digitalisierung aufzuzeigen und gemeinsam den Weg der digitalen Transformation zu beschreiten. Flache Hierarchie und höhere Transparenz sind weitere Rahmenbedingungen zur Verringerung der Vorbehalte. 

Agiles Arbeiten ist auf dem Vormarsch

Digitale Transformation – Agile Arbeitsmethoden rund um Scrum und DevOps erfreuen sich einer hohen Aufmerksamkeit und liegen im Trend. Doch handelt es sich dabei nur um leere Worthülsen oder liefern sie wirklich nützliche Vorteile? Fakt ist, dass 95 Prozent der Befragten von agilen Arbeitsmethoden überzeugt sind. Vor allem erhoffen sich Unternehmen dadurch eine bessere Qualität der Projektergebnisse, gefolgt von der Zeiteinsparung. „Die kurzen Abstimmungs- und Iterationsschleifen bei der Entwicklung von Software und Produkten helfen dabei, dass die Qualität der Arbeit oder besser gesagt der Nutzen für den Anwender, ob intern oder extern, bereits in der Entwicklung kontinuierlich geprüft wird“, analysiert Jonas Lünendonk, Studienleiter und geschäftsführender Gesellschafter von Lünendonk & Hossenfelder. Innovationen werden jedoch nicht immer innerhalb des bestehenden Unternehmens entwickelt. 41 Prozent der Studienteilnehmer geben an, eigene Organisations- oder Digitaleinheiten gegründet zu haben, in denen an digitalen Innovationen gearbeitet wird.

Open Innovation als Schlüssel zur Marktreife

Digitale Transformation – Um von einer innovativen Idee zu einem ausgereiften Produkt zu gelangen, gilt es, den Anforderungen des Marktes zu entsprechen. „Open Innovation, also das Einbeziehen von externen Personen oder Institutionen in den Innovationsprozess, ist eine erfolgreiche Maßnahme, die digitale Transformation und Innovation voranzutreiben“, so Jonas Lünendonk. 83 Prozent der Studienteilnehmer sehen den Know-how-Transfer als Beweggrund für die Zusammenarbeit mit externen Partnern. Bei der Auswahl des richtigen Partners haben viele Unternehmen jedoch Schwierigkeiten. Die Befragung zeigt, dass insbesondere Universitäten, Forschungsinstitute und Start-ups für die Zusammenarbeit geeignet sind und in der Vergangenheit sehr zufriedenstellende Ergebnisse hervorbrachten. Eine grundsätzliche Offenheit lohnt sich daher: 94 Prozent der befragten Unternehmen geben an, dass die Zusammenarbeit erfolgreich war und daraus marktfähige Produkte und Services entstanden sind.

Aus- und Aufbau der Mitarbeiterkompetenzen

Sowohl für die Entwicklung als auch die Akzeptanz digitaler Innovationen ergibt sich ein Wandel der notwendigen Skills und Kompetenzen für Mitarbeiter. Für 94 Prozent der Befragungspersonen werden Kommunikationskompetenzen in Zukunft wichtiger. Auf dem zweiten Platz rangiert die Fähigkeit für Datenanalyse und Dateninterpretation, gefolgt vom Faktor Kreativität/Querdenken. Es zeigt sich somit, dass nicht nur klassische Informatik- oder Programmierkenntnisse zum Aufbau eines digitalen Mindsets gefragt sind. 88 Prozent der Unternehmen greifen dabei auf interne und externe Weiterbildungstrainings zurück. Auch die Rekrutierung neuer Mitarbeiter mit den entsprechenden Fähigkeiten ist ein häufig genutzter Weg zur Gewinnung digitaler Skills. Allerdings ist diese Maßnahme aufgrund des Fachkräftemangels und des demografischen Wandels nicht ohne Hindernisse.

Bezug der Studie

Für die Lünendonk®-Studie 2019 „Innovative Geschäftsmodelle, Produkte & Services – Wie Unternehmen neue Umsatzpotenziale im Rahmen der Digitalisierung erschließen“ wurden 80 Unternehmen befragt – 45 Prozent der Befragten gehören dabei der ersten Führungsebene an. Die Analyse entstand in Zusammenarbeit mit den Unternehmen Detecon Consulting, EY und ROI Management Consulting und steht unter www.luenendonk.dekostenfrei zur Verfügung.

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Quelle: Lünendonk®

Patrick Upmann

Interim manager

Digitale Transformation

Digitale Transformation – Schlüsselloser Zugang mit Barcode über das Vodafone Internet of Things

Digitale Transformation
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Digitale Transformation – Der vom Start-up Uniberry entwickelte digitale Concierge vernetzt Zusteller sowie Empfänger im Internet of Things (IoT)

Digitale Transformation – Wenn der Postmann zweimal klingelt. Von wegen! Der Postmann kommt nur noch einmal und klingeln muss er künftig auch nicht mehr. Egal, ob jemand zuhause ist oder nicht, das Paket kommt an. Mit ‚Smart door‘, dem digitalen Concierge von Vodafone geht es einfach, erfolgreich und alles ohne Schlüssel im Internet of Things von Vodafone. Der Empfänger muss dafür noch nicht einmal zuhause sein. 

Digitale Transformation – Wer kennt das nicht? Schnell und bequem bestellen immer mehr Deutsche im Internet. Und dann? Dann wird auf die Paketsendung gewartet. Die Zustellung erfolgt in der Regel während der regulären Geschäftszeit. Viele der Empfänger sind allerdings berufstätig und können Pakete nicht persönlich zuhause entgegen nehmen. Statt des erwarteten Pakets finden sie dann eine Benachrichtigung im Postkasten. Das Paket liegt dann meistens im nächsten Paketshop oder in der Postfiliale zur Abholung bereit. Das kostet unnötige Zeit für Kunden und für Zusteller zusätzlich auch noch Geld. Jeder erfolglose Zustell-Versuch wird vom Deutschen Verkehrsforum mit ungefähr 2,50 Euro für Logistik-Dienstleister beziffert. Das geht einfacher und besser für alle Beteiligten.

So kommt das Paket sicher an
Digitale Transformation – Der vom Start-up Uniberry entwickelte digitale Concierge vernetzt Zusteller sowie Empfänger im Internet of Things (IoT)Smart door öffnet dem Paketboten die Haustür zu Mehrfamilienhäusern ganz einfach über ein Modul, das an die Klingelanlage angebunden wird. Dieses Modul verfügt über einen Barcode-Scanner und eine Internet-Verbindung über Vodafone und ist mit dem elektrischen Öffner der Hauseingangstür verbunden. Der Paketbote scannt die Sendungsnummer des Pakets ein. Diese Sendungsnummer wird über Smart door ausgelesen und online überprüft. Wenn der Logistiker (z. B. DHL, Hermes, DPD) bestätigt, dass sich das Paket in Zustellung befindet und für einen Bewohner des Hauses bestimmt ist, wird die Tür einmalig freigegeben. Der Paketbote hinterlegt die Sendung dann je nach Vorgabe im Haus in einem dafür vorgesehenen Bereich oder direkt vor der Wohnungstür des Empfängers. Der Empfänger bekommt über den Lieferdienst dann eine Zustellungsbestätigung.

Smart door öffnet dem Paketboten die Haustür ganz einfach über ein IoT-Modul von Vodafone. © Vodafone

Flexible IoT-Lösung für eine Vielzahl weiterer Dienste und mehr Komfort
Als digitaler Concierge ermöglicht diese digitale Lösung neben zeitunabhängigen Warenlieferungen auch haushaltsnahe Dienstleistungen, die einen Zugang zu Gebäuden oder speziellen Räumen erfordern. Immer dann, wenn Personen vorübergehend oder sogar einmalig Zugang zu einem Mehrfamilienhaus oder Bürogebäude benötigen, hilft Smart door. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn Servicetechniker zu Wartungsarbeiten bestellt, Lebensmittel-Lieferungen beauftragt wurden oder Pflegekräfte Hausbesuche machen. Ebenso können Hausbewohner Gästen digitale Schlüssel temporär einrichten. Zugangsschlüssel können in solchen Fällen bequem online generiert und per E-Mail an Smartphones geschickt werden. Ebenso können Türen auch durch die Hausverwaltung mit einem Klick aus der Ferne geöffnet werden.

Einbindung elektronischer Schließzylinder
Verfügt eine Tür nicht über einen elektronischen Öffner, ist dies für den digitalen Concierge kein Problem. Elektronische Schließzylinder lassen sich einfach nachrüsten. Die Ansteuerung erfolgt in der Regel über eine gesicherte Funkverbindung. Dieselbe Technik lässt sich in das Smart door-Modul integrieren. Türen können dann über das Smartphone vor Ort oder zentral durch einen Operator freigegeben werden.

Smart door öffnet dem Paketboten die Haustür ganz einfach über ein IoT-Modul von Vodafone. © Vodafone

Vodafone UPLIFT – ein Partner für alle IoT-Fälle
Das Vodafone Accelerator Programm UPLIFT sucht Innovatoren wie Uniberry, deren IoT-Anwendungen die bestehenden Geschäftskunden-Produkte von Vodafone ergänzen. Gleichzeitig hilft Vodafone den Innovatoren dabei, ihr Geschäftsmodell zu skalieren. Im Kern des Konzepts stehen Partnerschaften auf Augenhöhe für gemeinsamen geschäftlichen Erfolg. „Jeder packt seine Stärken in den Koffer und gemeinsam gehen wir dann auf die Reise in das Internet of Things“, sagt Michael Reinartz, Innovationschef bei Vodafone.

Quelle: Vodafone

Patrick Upmann

Interim Manager Digitale Transformation

IoT Anwendungen

5G Konnektivität für die Digitale Transformation

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HANNOVER MESSE gibt den Startschuss für 5G-Einsatz in der Industrie

Die HANNOVER MESSE 2019 gibt den Startschuss für den Einsatz des superschnellen Mobilfunks in der Industrie. Bei dem neuen Standard wird momentan noch viel über neueste Smartphones und Privat-Anwendungen diskutiert, aber gerade im industriellen Einsatz kann 5G seine vielen Vorteile voll ausspielen.

Hannover. “In der Industrie wird der neue Mobilfunkstandard 5G für eine neue Welle der Innovation sorgen”, sagt Dr. Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG. “Auf der HANNOVER MESSE werden die internationalen Besucher den Beginn der industriellen Nutzung des neuen Mobilfunks hautnah miterleben können.”

Namhafte Aussteller präsentieren Anwendungen auf ihren Messeständen, die den neuen Mobilfunkstandard nutzen werden. Darüber hinaus bündelt die HANNOVER MESSE das Thema in der “5G Arena” in der Halle 16. “Wer mehr über Testfelder und erste Anwendungen von 5G in der Industrie wissen will, sollte die 5G Arena besuchen”, sagte Köckler. “In der Halle 16 richten wir zusammen mit unseren Technikpartnern von Nokia und Qualcomm ein echtes, funktionsfähiges 5G-Netz ein. Acht Showcases werden real via Standard vernetzt sein. Der Besucher kann in unserer Arena 5G erstmals im industriellen Umfeld live erleben und sich von den vielen Vorteilen überzeugen.”

Beispielsweise zeigt Zeiss eine Inline-Prozesskontrolle. Sie wird eingesetzt, um eine 100-Prozent-Prüfung von Karosserieteilen zu ermöglichen. Eine Stichprobe, die hochgerechnet wird, reicht in vielen Fällen nicht aus, um Prozesse sicher zu überwachen und zu steuern. In der Inline-Messzelle Zeiss AICell prüfen verschiedene Inline-Sensoren alle notwendigen Features, Spalt- und Bündigkeiten und die Oberflächenqualität der Karosserie.

Bosch Rexroth wird unter anderem ein mobiles Control Panel zeigen, das ein kollaboratives Zusammenarbeiten mit Robotern ermöglicht, und die Einbindung von Industrial Ethernet über 5G demonstrieren.

Der Demonstrator von Weidmüller stellt ein 5G-Energiemonitoring zur Schweißnaht-Überwachung aus. Die Analyse-Einheit erhält dabei ihre Daten direkt aus dem Schweißprozess und gibt sie per 5G-Modem und das entsprechende 5G-Netzwerk an eine Weidmüller-Visualisierungseinheit weiter.

Der schwedische Netzausrüster Ericsson nimmt das Jahr der Einführung und die Ernennung Schwedens zum HANNOVER MESSE Partnerland 2019 zum Anlass, um mit einer erweiterten Präsenz auf der Leitmesse für Industrie 4.0 aufzutreten. Gleich an drei Stellen – in der 5G Arena in Halle 16, an ihrem großen Zentralstand in Halle 8 sowie auf dem schwedischen Co-Lab-Pavilion in Halle 27 – präsentiert das Unternehmen aktuelle Forschungsprojekte und Produktlösungen rund um 5G.

In der Arena werden neben der 5G ACIA (5G Alliance for Connected Industries and Automation) unter anderem folgende Unternehmen vertreten sein: ASTI, Bosch-Rexroth, DFKI, Ericsson, Festo, Götting, Harting, HMS Industrial Network, Ifak, Nokia, Phoenix Contact, Qualcomm, R3 Communication, SICP, Siemens, Volkswagen Nutzfahrzeuge und Zeiss.Wieder einmal zeigt die HANNOVER MESSE echte technologische Pionier-Leistungen. “Diese Vielfalt von industriellen Nutzungsbeispielen an einem Ort im realen 5G-Netz – das hat es noch nicht gegeben”, so Köckler.

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Digitale Transformation – Mobile Payment schafft neue Geschäftsmodelle

Digitale Transformation
Lesezeit: 2 Minuten

Stationärer Handel bietet Kunden mit Mobile Payment Mehrwerte

  • Mobile Payment wichtiger Baustein für die Smart City
  • Vernetzte Autos zahlen selbstständig Parkhaus, Tankstelle oder Ladesäule
  • Stationärer Handel bietet Kunden mit Mobile Payment Mehrwerte

Digitale Transformation – Damit sich das mobile Bezahlen mit dem Smartphone in Deutschland durchsetzen kann, fordert der eco Verband von Handel und Politik mehr Engagement für die Einführung der neuen Bezahlmethoden. Laut einer aktuellen Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des eco – Verbands der Internetwirtschaft e. V. zahlen nur 5,5 Prozent der Verbraucher regelmäßig mit ihrem Smartphone, 6,6 Prozent tun das eher selten oder sehr selten, 87 Prozent nie.

Dabei sind die Möglichkeiten und Innovationspotentiale des mobilen Bezahlens riesig. 40 Prozent der Deutschen können sich beispielsweise vorstellen, in ihrem Pkw eine Technologie zu nutzen, die das Parken oder Tanken bis zu 100 Euro automatisch bezahlt. „Mobile Payment ermöglicht in unserer zunehmend vernetzten Welt attraktive neue Geschäftsmodelle, die geeignet sind, den Alltag der Menschen entscheidend zu erleichtern“, sagt Dr. Bettina Horster, Vorstand VIVAI AG und Leiterin der Kompetenzgruppe Internet of Things (IoT) im eco – Verband der Internetwirtschaft. e. V. „In Deutschland wird die Einführung von Mobile Payment Lösungen immer noch viel zu zaudernd angegangen, voraussichtlich werden Mitbewerber aus Asien und den USA den Markt dominieren“, warnt Horster.

Smarte Bezahl-Ökosysteme entstehen

Digitale Transformation – Ob Coupons, Eintrittskarten für Museum, Zoo oder Oper, Tickets im öffentlichen Nahverkehr oder individualisierte Angebote: Die Mobile Payment App im Smartphone kann die Angebote einer Stadt bündeln und deren Nutzung vereinfachen. „Mobile Payment ist ein wichtiger Baustein für zukunftsweisendes Standort-Marketing und Mobilitätskonzepte in der Smart City“, sagt Torsten Stuke, Mobility-Experte im eco Verband. „Ob Fahrrad, Carsharing, Taxi oder öffentliche Verkehrsmittel: Die Zahlung per Handy ermöglicht nahtlose Mobilität über Fahrzeuggrenzen hinweg.“ Damit sich Mobile Payment in Deutschland schon bald durchsetzt, fordern Experten des eco Verbands in diesem Bereich mehr Kooperationen von Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette.

„Der stationäre Handel muss den Weg der Digitalisierung konsequent gehen, um im Wettbewerb mit dem Online-Handel bestehen zu können – dazu gehört auch, den Kunden mit der Einführung von Mobile Payment ein neues Nutzungserlebnis zu ermöglichen“, sagt Bettina Horster. Ebenso fordert sie den Gesetzgeber auf, Anreize und positive Rahmenbedingungen insbesondere für den kleinen Einzelhandel zu schaffen. Die Politik sollte einen sicheren Rechtsrahmen schaffen, der Vertrauen in die Technologie fördert und nicht Innovationen durch Forderungen nach mehr Regulation ausbremst.

Allerdings haben immer noch 48,2 Prozent der Befragten Sicherheitsbedenken bei der Nutzung mobiler Bezahlmethoden, und 20,9 Prozent zahlen am liebsten bar. Immerhin jeder dritte (32,9 Prozent) glaubt, Mobile Payment wird die klassischen Bezahlmethoden mittels EC- oder Kreditkarte mittelfristig ablösen. Den vorhandenen Vorbehalten der Verbraucher gilt es, durch sichere und vertrauensvolle Lösungen aus Deutschland entgegenzuwirken.

Quelle: Verband der Internetwirtschaft. e. V.

Patrick Upmann

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