#wirfuerschule
Lesezeit: 3 Minuten

wirfürschule Hackathon: 14. bis 18. Juni

Countdown zum #wirfürschule Hackathon 2021
Anmeldefrist Hackathon: bis 10. Juni, 20 Uhr
Ab heute: Veröffentlichung Zielbild Zukunftsrat
Live-Auftaktveranstaltung: 14. Juni, 9–10 Uhr

Schule und Bildung sind ein Thema, das unsere Gesellschaft bewegt wie kaum
ein anderes. Wie sieht die Schule von Morgen aus, was und wie sollten Kinder in
Zukunft lernen? Was muss ein zukunftsfähiges Bildungssystem im 21.
Jahrhundert leisten beziehungsweise welche Kompetenzen sollte es vermitteln?
Solche und ähnliche Fragen stellen sich nicht nur Politiker:innen und
Pädagog:innen, sondern auch immer mehr Eltern und Schüler:innen. Grund
genug, sie in einem offenen Diskussionsforum konzentriert zu diskutieren und
vor allem neue Lösungen zu finden – dem #wirfürschule Hackathon, der im
letzten Jahr erfolgreich Premiere feierte und in wenigen Tagen unter dem Motto
„Lasst uns Zukunft in die Schule bringen“ in die zweite Runde geht.
Der #wirfürschule Hackathon 2021 findet erneut unter der Schirmherrschaft des
Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der Kultusministerkonferenz
sowie der Staatsministerin für Digitalisierung Dorothee Bär statt. Er versteht sich
als Lehrstück für gesellschaftliche Partizipation: Ob Schüler:innen, Lehrkräfte,
Eltern, Bildungsexpert:innen, Zukunftsenthusiat:innen oder Expert:innen aus der
Wirtschaft, Verwaltung und Politik – wer sich bis zum 10. Juni, 20 Uhr anmeldet,
kann mitmachen, egal ob als Einzelperson oder im frei gewählten Team. Ersten
Input liefern dabei die Ergebnisse des Zukunftsrates – ein Gremium aus
Schüler:innen, Lehrkräften, Schulleiter:innen, Eltern, Vertreter:innen aus der
Wirtschaft, dem Sozialumfeld der Schule und Expert:innen – das sich bereits
intensiv mit der Entwicklung eines sogenannten Zielbildes, sprich eines
nationalen Curriculums, mitsamt klar definierter Vision, Werten, Kompetenzen
und Lernthemen, befasst hat, und die Rolle der Schule neu denkt.

Ergebnisse des Zukunftsrates
Psychologie als eigenes Unterrichtsfach? Schulen, die selbst über ihr Geld
entscheiden? Nachhaltigkeit und unternehmerisches Handeln als wichtige
Lernziele? 108 Teilnehmer:innen des Zukunftsrats haben wochenlang getagt,
Expert:innen befragt, nachgedacht, diskutiert, entworfen, verworfen und aufs
Neue entworfen, um eine der drängendsten Fragen in unserer Gesellschaft zu
beantworten: Was bedeutet Bildung im 21. Jahrhundert?
Der Zukunftsrat legt nun das Ergebnis seiner Beratungen vor. Ein langes
Dokument. An manchen Stellen ist es radikal, an anderen sanft,

es ist verwegen und verträumt, menschlich und mutig, optimistisch,
anspruchsvoll und überraschend. Und es wird getragen von der Begeisterung
fürs Lernen und dem Wunsch nach einer positiven Veränderung in unserer Welt.
Dieses Dokument ist die Vorlage für den #wirfürschule Hackathon, an dessen
Ende ein neues Curriculum für Deutschland steht.

Auftaktveranstaltung #wirfürschule Hackathon
Los geht’s mit dem Opening am 14. Juni mit jeder Menge „Grundstoff“ in
Anwesenheit von den beiden Schirmherrinnen Anja Karliczek (Bundesministerin
für Bildung und Forschung) und Britta Ernst (Präsidentin der
Kultusministerkonferenz), der Co-Initiatorin des #wirfürschule Hackathon 2021
Verena Friederike Hasel, Co-Initiator von #wirfürschule Max Maendler,
Projektleiterin des #wirfürschule Teams Janina Wiedenbach sowie der Schülerin
und Teilnehmerin des Zukunftsrates Maya Upmann. Moderiert wird die
Veranstaltung wie schon im letzten Jahr von Bettina Cramer. Direkt im Anschluss
folgen die ersten Expertentalks und der Hackathon mit einigen tausend
Teilnehmer:innen startet.

Beteiligungsmöglichkeiten #wirfürschule Hackathon
Alle Teilnehmer:innen haben die Chance, sich mit Vertreter:innen der Wirtschaft,
Wissenschaft und Politik auszutauschen, sich und eigene Ideen einzubringen
und die Schule von Morgen mitzugestalten. Drei Beteiligungsmöglichkeiten
stehen zur Auswahl:

  • Beteiligungsmöglichkeit I
    Sammlung von Good Practices von Schulen,
    die heute schon die Zukunft leben
  • Beteiligungsmöglichkeit II
    Auseinandersetzung mit den Ergebnissen des Zukunftsrats und
    gemeinsame Entwicklung eines Zielbildes für die Schule von Morgen
    einschließlich Vision, Werten, Kompetenzen und Lernfeldern
  • Beteiligungsmöglichkeit III
    Entwicklung konkreter Umsetzungsmaßnahmen für die
    Bildungstransformation. Dazu gehören Aktionsfelder wie
    Schulentwicklung und Mindset, Rollen und Befähigung von Akteuren,
    Rahmenbedingungen und Strukturen, Zukunftskompetenz und
    Lernkultur, Kooperation zwischen Schule und Umfeld

Rahmenprogramm #wirfürschule Hackathon
Begleitet wird der Hackathon von einem bunten Mix an Veranstaltungen,
angefangen mit Vera Kaltwassers 20-minütigen Achtsamkeitsübungen zum Start
in den Tag bis hin zu den tagesaktuellen Reviews im Youtube-Channel von Lehrer
Kai Schmidt. Und wer wissen will, wie zeitgemäßes Lernen heute aussehen kann,
bekommt dies in dem Dokumentarfilm „Teachers for life“ von Julian Wildgruber
und Kathrin Höckel anschaulich vorgeführt.∑
Jede:r gewinnt beim #wirfürschule Hackathon
Das offizielle Programm geht am 18. Juni 17:30 Uhr mit dem Abschlussevent zu
Ende, bei dem noch einmal die schönsten Highlights herausgestellt und erste
Resümees gezogen werden. Die Arbeit der Jury fängt aber jetzt erst an: Denn
unter sämtlichen entwickelten Konzepten, Ideen und Umsetzungsmaßnahmen
wählt sie im weiteren Verlauf die vielversprechendsten aus. Den Champions
winken nicht nur Preise sowie die Veröffentlichung auf der Webseite und den
Social-Media-Kanälen von #wirfürschule. Die Gewinner-Schulen haben die
Möglichkeit nach dem Hackathon an einem Schulinnovationsprogramm
teilzunehmen, und die Gewinnerprojekte treffen in einer Roadshow auf
Stakeholder und Unterstützer. Damit nicht genug, die besten Ergebnisse fließen
(außerdem) in das Gesamtkonzept für die Schule von Morgen ein, das der
Kultusministerkonferenz dieses Jahr vorgestellt wird.
Partner #wirfürschule Hackathon
Zum Förderkreis des Hackathons zählen die Firmen und Organisationen
Accenture, die Bayerische, Capgemini, Deutsche Bahn, Dieter Schwarz Stiftung,
Procter & Gamble, SAP, Slack, Vodafone Stiftung Deutschland, Ströer und Wacom.
Dabei ist seit neuestem auch der Konferenzdienstleister Zoom.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

fünf × 2 =

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.