E-Commerce – Freizeitsportler informiert und kauft online

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E-Commerce Kanal legt weiter zu. Deutlich erkennbar ist die Relevanz der digitalen Medien.

So kaufen Sportler ein

Die Sportartikelindustrie boomt: Laut dem Research-Unternehmen Trefis klettert der globale Umsatz von Sportausrüstung 2018 auf über 174 Milliarden Dollar. Doch durch welche Impulse treffen Konsumenten ihre finale Kaufentscheidung? In einer europaweiten Umfrage hat ISPO 2.783 Sportbegeisterte dazu befragt. Deutlich erkennbar ist die Relevanz der digitalen Medien.

  • ISPO befragte 2.783 Sportler zu ihrem Kaufverhalten
  • Mehrheit der Käufer informiert sich online
  • Auszeichnungen und technische Labels als Entscheidungskriterium
  • Nachhaltigkeit als Kaufkriterium

Die Mehrheit der europäischen Freizeitsportler informiert sich am liebsten online über neue Produkte und Sporttrends und kauft auch gerne dort. Auszeichnungen wie der ISPO Award und technische Labels bekannter Produkttechnologien, beispielsweise Gore-Tex oder Vibram, sind dabei ein wichtiges Entscheidungskriterium. Ebenfalls ausschlaggebend für den Kauf sind die Langlebigkeit und Reparaturmöglichkeiten der Produkte.

Produktauszeichnungen geben Sportlern Orientierung auf dem Sportmarkt und zeichnen besonders innovative und hochwertige Produkte aus. Preise und Awards sowie Labels zu Produkttechnologien und nachhaltigen Aspekten wie bluesign dienen Herstellern und Verkäufern als Verkaufsargumente. Dennoch ist wenig bekannt darüber, wie diese Qualitätsmerkmale wirken, welchen Einfluss sie auf das Kaufverhalten von Sportlern haben.

Um Antworten auf diese Fragen zu finden, befragte ISPO 2.783 aktive Sportler zu ihrem Entscheidungsprozess beim Kauf neuer Sportartikel. Das Gros der Teilnehmer ist sportlich sehr aktiv und entsprechend mit der Materie vertraut: 79 Prozent betreiben mindestens zweimal pro Woche Sport, knapp die Hälfte davon sogar mehr als dreimal. Die Befragten kommen hauptsächlich aus Deutschland (29 Prozent), Italien (17 Prozent), UK (17 Prozent) und Frankreich (16 Prozent).

Aktive Sportler sind besonders präsent in den sozialen Medien

Zunächst wollte ISPO wissen, wo und wie sich Sportler über neue Produkte und Trends informieren. 60 Prozent der Befragten nutzen dafür Social Media-Plattformen. Das sind mehr als doppelt so viele wie der Durchschnitt der deutschen Bevölkerung (Quelle: Faktenkontor, 2017).

Weitere Online-Quellen sind ebenfalls hoch im Kurs, vor allem Web-Portale (42 Prozent), Google (41 Prozent) und Online-Magazine (36 Prozent). Abseits der digitalen Welt tauschen sich 48 Prozent mit Ihren Freunden über die Geschehnisse in der Szene aus. Auch beim gewählten Kanal für den Kauf teilt sich die Gruppe: 41 Prozent gaben an, ihr neuestes Sportprodukt im stationären Handel gekauft zu haben, 51 Prozent online (36 Prozent über Desktop/Laptop und 15 Prozent über Mobile Devices).

Neues Sport-Equipment motiviert – 80 Prozent planen Neuanschaffung

Insgesamt 68 Prozent der Befragten lassen sich durch neu erworbene Sportprodukte zum aktiven Sporttreiben motivieren. 33 Prozent bleiben durch neues Equipment sogar langfristig sportlich aktiv, 35 Prozent erfahren zumindest einen kurzfristigen Motivationsschub.

Relevanz von Auszeichnungen und technischen Labels beim Produktkauf

72 Prozent der Befragten gaben an, beim Kauf neuer Sportprodukte besonders auf Auszeichnungen und technische Labels zu achten. Zweitwichtigstes Kriterium ist die, von 54 Prozent genannte, Empfehlung von Freunden. 33 Prozent der Befragten lassen sich durch Tests und Magazine inspirieren. Dabei steigt der Einfluss von Labels und Auszeichnungen weiter an: Für fast die Hälfte der Befragten (46 Prozent) haben sie in den letzten Jahren an Relevanz gewonnen. Die Befragten ordnen Artikel mit entsprechenden Auszeichnungen, wie auch der ISPO Award, als hochwertiger ein und schreiben ihnen eine höhere Funktionalität zu als anderen Produkten.

Sportler kaufen gerne nachhaltig

Auch die Lebensdauer eines Sportartikels wird als Qualitätsmerkmal wahrgenommen und ist für drei Viertel der Befragten ein wichtiges Kaufkriterium. 37 Prozent achten zudem darauf, ob es entsprechende Ersatzteile bzw. Reparaturmöglichkeiten gibt, um kleinere Verschleißerscheinungen zu beheben. Diese Zahlen sind nicht zuletzt wohl auch ein Ergebnis der starken Präsenz von Nachhaltigkeitsthemen in der Branche.

Details zur europaweiten Kaufentscheidungsstudie „So kaufen Sportler 2019“ und passende Grafiken finden sich online.

Über den Produktaward zur OutDoor by ISPO

Der ISPO Award hat sich in seiner langjährigen Geschichte als Gütesiegel der Sportartikelindustrie etabliert. Der Award dient als Orientierungshilfe für die kommende Sortimentsauswahl und richtet sich an Fachhändler, Journalisten und Endkunden. Im Fachgeschäft ist das Siegel über entsprechendes Labeling sowie Point-of-Sale-Systeme erkennbar. Die OutDoor Edition des ISPO Awards ist die spezifische Adaption der renommierten Auszeichnung zur OutDoor by ISPO. Die größten, den Markt prägenden Innovationen werden von der Fachjury mit dem „Outstanding Outdoor“ Label ausgezeichnet, weitere Produkte erhalten eine Auszeichnung als „Gold Winner“ und „Winner“. Die prämierten Produkte sind ganzjährig auf ispo.com zu sehen.

Quelle : ISPO Open Innovation 2019

Patrick Upmann

Interim Manager

E-Commerce

Digitalisierung – Jedes fünfte Unternehmen investiert 2019 in digitale Geschäftsmodelle

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Digitalisierung kommt in den deutschen Unternehmen an

  • Unternehmen stellen steigenden Wettbewerbsdruck fest und passen Produkte und Dienstleistungen an
  • Großer Nachholbedarf beim Einsatz neuer Technologien


Die Digitalisierung kommt in aller Breite in der Wirtschaft an. Deutlich mehr Unternehmen stellen einen steigenden Wettbewerbsdruck durch die Digitalisierung fest und passen Produkte und Dienstleistungen an. So sagen zwei Drittel (65 Prozent) der Unternehmen ab 20 Mitarbeiter aus allen Branchen, dass IT- und Internet-Unternehmen in ihren Markt drängen, im vergangenen Jahr waren es erst 57 Prozent. Aber auch Unternehmen anderer Branchen werden durch die Digitalisierung plötzlich zu direkten Wettbewerbern – das erleben 60 Prozent der Unternehmen (2018: 53 Prozent). Und 42 Prozent räumen ein, dass ihnen Wettbewerber aus der eigenen Branche, die frühzeitig auf Digitalisierung gesetzt haben, nun voraus sind (2018: 37 Prozent). Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 606 Unternehmen aller Branchen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, die heute im Rahmen des Technologie-Festivals hub.berlin vorgestellt wurde. Die Unternehmen reagieren auf diese neuen Wettbewerbsbedingungen immer stärker mit einer Veränderung ihres Angebots. So passen rund drei Viertel (72 Prozent) bestehende Produkte und Dienstleistungen an, vor einem Jahr waren es erst 63 Prozent. Erstmals sagt mehr als die Hälfte (53 Prozent, 2018: 48 Prozent), dass sie in Folge der Digitalisierung völlig neue Produkte und Dienstleistungen anbieten – und mit 45 Prozent (2018: 37 Prozent) nehmen auch sehr viel mehr Unternehmen aus diesem Grund Produkte und Dienstleistungen vom Markt. „Digitalisierung erzeugt mehr Wettbewerb und dieser Wettbewerb führt zu mehr Innovationen“, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg. 

Nur jedes fünfte Unternehmen investiert in digitale Geschäftsmodelle

Allerdings geben aktuell gerade einmal 15 Prozent aller Unternehmen an, dass sie einen Digital-Verantwortlichen wie einen Chief Digital Officer (CDO) oder Leiter Digitalisierung eingesetzt haben. Und jedes vierte Unternehmen (26 Prozent) verfolgt keinerlei Strategie zur Bewältigung des digitalen Wandels. Über eine zentrale unternehmensweite Digitalstrategie verfügt gerade einmal jedes dritte Unternehmen (33 Prozent). Und nur jedes fünfte Unternehmen (22 Prozent) will im laufenden Jahr gezielt in die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle investieren. Rund jedes Zweite (54 Prozent) hat dies in der Vergangenheit getan, stellt aber in diesem Jahr dafür keine Ressourcen bereit. Und ebenfalls jedes fünfte Unternehmen (21 Prozent) hat bislang noch nie in digitale Geschäftsmodelle investiert. „Keine personelle Verantwortung, keine Zeit, kein Geld – so macht man keine Digitalisierungsstrategie“, mahnte Berg. „Damit die Weltmarktführer von heute auch in Zukunft an der globalen Spitze stehen, müssen sie jetzt in die Geschäftsmodelle von morgen investieren. Und das Geschäft von morgen ist ausschließlich digital.“

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Digitale Doppelgänger – Perfide Kartenbetrugsmasche

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Perfide Kartenbetrugsmasche: Kaspersky Lab warnt vor digitalen Doppelgängern

Digitale Doppelgänger – Online-Shop im Darknet verkauft zehntausende digitale Doppelgänger zur Umgehung von Anti-Fraud-Lösungen. Anbieter von Finanztransaktionen im Visier der Cyberkriminellen.

Kaspersky Lab veröffentlicht die Ergebnisse einer Untersuchung [1]des im Darknet angesiedelten Untergrund-Online-Shops „Genesis“, einer Plattform, auf der mehr als 60.000 gestohlene, tatsächlich existierende digitale Identitäten gehandelt werden. Mit diesen kann Kreditkartenbetrug wesentlich erleichtert werden. Mit dem Marktplatz sowie weiteren schädlichen Tools lässt sich das eigentlich zur Betrugsverhinderung gedachte, auf maschinellem Lernen basierende Konzept digitaler Masken (Digital Masks) missbrauchen. Über solche Masken kann jedem Kunden ein eindeutiges, vertrauenswürdiges Profil auf Basis bekannter Geräte- und Verhaltenscharakteristiken zugeordnet werden– außer es ist ein digitaler Doppelgänger im Spiel.

Digitale Doppelgänger – Wenn Nutzer bei Online-Transaktionen Finanz-, Zahlungs- oder persönliche Informationen auf einer Webseite eingeben, kommen meist fortschrittliche, analytische und auf maschinellem Lernen basierende Anti-Fraud-Lösungen zum Einsatz, um abzugleichen, ob die User-Daten einer bestimmten digitalen Maske entsprechen. Diese Masken sind für jeden Anwender individuell; sie bringen die vom Nutzer normalerweise beim Banking- beziehungsweise Bezahlprozess auf Geräten oder im Browser hinterlassenen digitalen Fingerprints – wie Informationen über den Bildschirm und das Betriebssystem oder Browserdaten wie Header, Zeitzone, installierte Plug-ins und Fenstergröße – mit fortschrittlichen Analyse- und maschinelle Lernmethoden zusammen. Dazu gehören zum Beispiel individuelle Cookies der Nutzer sowie deren Online– und Rechner-Verhalten. So können Anti-Fraud-Teams von Finanzorganisationen erkennen, ob es sich tatsächlich um einen legitimen Kunden handelt, der seine Zugangsdaten eingibt, oder ob ein krimineller Carder versucht, sich Waren und Dienstleistungen mit gestohlenen Kreditkartendaten zu erschleichen. Entsprechend wird eine Transaktion akzeptiert, abgelehnt oder einer weiteren Prüfung unterzogen.

Gefahr digitale Doppelgänger

Allerdings lassen sich die digitalen Masken auch kopieren oder gänzlich neu anlegen. Laut der Kaspersky-Analyse setzen Cyberkriminelle aktiv auf sogenannte digitale Doppelgänger, um fortschrittliche Anti-Fraud-Lösungen zu überlisten. So entdeckten die Sicherheitsexperten im Februar 2019 im Darknet einen Marktplatz namens Genesis, auf dem digitale Masken und Nutzer-Accounts zu Stückpreisen zwischen fünf und 200 US-Dollar verkauft werden. Dabei können sowohl bereits gestohlene Masken als auch Zugangsdaten (Benutzername und Passwort) für Online-Shops und Bezahldienstleister erworben werden, mit denen über entsprechende Browser- und Proxy-Einstellungen die Aktivität eines legitimen Anwenders vorgetäuscht werden kann. Mit den passenden Zugangsdaten erhalten Angreifer Zugriff auf Onlinekonten und können neue, eigene Transaktionen im Namen eines mutmaßlichen Kunden glaubwürdig ausführen.

„Kartenbetrug ist ganz klar ein weltweiter und wachsender Trend“, warnt Sergey Lozhkin, Sicherheitsforscher bei Kaspersky Lab. „Obwohl Unternehmen stark in Anti-Fraud-Lösungen investieren, sind digitale Doppelgänger nur schwer ausfindig zu machen. Um diese Gefahr einzudämmen, muss die Infrastruktur der Betrüger zerschlagen werden. Wir möchten daher Strafverfolgungsbehörden weltweit darauf aufmerksam machen, diese Form des Betrugs stärker ins Auge zu fassen und sich an deren Bekämpfung zu beteiligen.“

Mit anderen Tools können Angreifer auch gänzlich neue digitale Masken anlegen, um Anti-Fraud-Lösungen zu überlisten. Die Kaspersky-Experten haben mit dem Tenebris-Browser eines dieser Tools identifiziert und analysiert, das mit einem eingebauten Konfigurationsgenerator ausgerüstet ist, der eindeutige digitale Fingerprints erstellt.  Einmal erstellt, kann der Carder die Maske einfach über einen Browser und eine Proxy-Verbindung starten und beliebige Transaktionen online ausführen.

Kartenbetrügern das Handwerk legen

Kaspersky Lab empfiehlt Unternehmen, die Transaktionen im Internet anbieten, folgende Maßnahmen, um nicht zum Opfer digitaler Doppelgänger zu werden:

  • Multifaktor-Autorisierung in jeder Phase des Nutzeridentifikations-Prozesses ermöglichen;
  • Neue Methoden zur erweiterten Verifikation einführen, zum Beispiel über biometrische Merkmale;
  • Fortschrittliche Analyse-Methoden für das Nutzerverhalten einsetzen;
  • Threat Intelligence Feeds in SIEM [2] und andere Sicherheitskontrollen integrieren. Das ermöglicht den Zugang zu den wichtigsten und neuesten Bedrohungsinformationen, um auf mögliche Angriffe vorbereitet zu sein.

Mehr Informationen über die Gefahren durch digitale Doppelgänger sind zu finden unter https://securelist.com/digital-doppelgangers/90378/

[1] https://securelist.com/digital-doppelgangers/90378/

[2] https://www.kaspersky.de/enterprise-security/threat-intelligence

Nützliche Links:

Über Kaspersky Lab

Kaspersky Lab ist ein global agierendes Cybersicherheitsunternehmen, das seit über 20 Jahren auf dem Markt tätig ist. Die tiefgreifende Threat Intelligence sowie Sicherheitsexpertise von Kaspersky Lab ist Basis für Next Generation Sicherheitslösungen und -Services zum Schutz von Unternehmen, kritischen Infrastrukturen, staatlichen Einrichtungen sowie Privatanwendern weltweit. Das umfassende Sicherheitsportfolio des Unternehmens beinhaltet führenden Endpoint-Schutz sowie eine Reihe spezialisierter Sicherheitslösungen und -Services zur Verteidigung vor komplexen und aufkommenden Cyberbedrohungen. Mehr als 400 Millionen Nutzer und 270.000 Unternehmenskunden werden von den Technologien von Kaspersky Lab geschützt.

Weitere Informationen zu Kaspersky Lab finden Sie unter http://www.kaspersky.com/de/. Kurzinformationen erhalten Sie zudem über www.twitter.com/Kaspersky_DACH und www.facebook.com/Kaspersky.Lab.DACH. Aktuelles zu Viren, Spyware, Spam sowie Informationen zu weiteren IT-Sicherheitsproblemen und -Trends sind unter https://de.securelist.com/ und auf dem Kaspersky-Blog auf http://blog.kaspersky.de/ abrufbar.

Quelle: Kaspersky

E-Commerce – Kaufimpulse durch Influencer Werbung

E-Commerce
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E-Commerce – Jeder Fünfte kauft Produkte aufgrund von Influencern. 40 Prozent stören sich nicht an Influencer-Werbung, sofern sie gekennzeichnet ist

E-Commerce - Kaufimpulse durch Influencer Werbung
© BVDW

Die neue Verbraucherbefragung des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat ergeben, dass bereits jeder fünfte Deutsche Produkte gekauft hat, weil sie von Influencern beworben wurden. Bei den jungen Erwachsenen ist es sogar fast jeder zweite. Dass Influencer für Unternehmen Werbung machen, stört 22 Prozent der repräsentativ ausgewählten 1.051 Befragten. 40 Prozent sagen aus, dass sie Werbung nicht stört, sofern diese als solche gekennzeichnet ist.

E-Commerce – Je jünger die Befragten waren, desto weniger Probleme hatten sie mit Werbung (Kantar TNS befragte im Auftrag des BVDW Deutsche ab 16 Jahren). Beispielsweise sagen 56 Prozent der 16- bis 24-Jährigen, dass sie kein Problem mit Influencer-Werbung haben, sofern diese gekennzeichnet ist. Bei den 35- bis 44-Jährigen stimmen nur 31 Prozent dieser Aussage zu. Im Schnitt stören sich 22 Prozent der Deutschen grundsätzlich an Werbung von Influencern. Sie ist aber nur für 14 Prozent der 16- bis 24-Jährigen ein Problem. „Die jüngeren Generationen haben weniger Probleme mit Werbung. Sie erkennen darin einen Nutzen für sich. Wichtig ist, dass Werbung auch als solche gekennzeichnet wird, egal, ob auf klassischen Kanälen oder im Influencer Marketing. Und so sagen auch 40 Prozent der Deutschen aus, dass sie sich nicht von Werbung durch Influencer gestört fühlen, sofern diese gekennzeichnet ist.“, sagt BVDW-Geschäftsführer Marco Junk.

Influencer beeinflussen das Einkaufsverhalten

E-Commerce – Jeder Fünfte (19 Prozent) der Befragten sagte aus, dass er bereits durch Influencer zum Kauf von Produkten geleitet wurde. Frauen sagen in der neuen BVDW-Studie zu 22 Prozent aus, dass sie durch Influencer zum Kauf gebracht wurden. Männer bestätigen dies nur zu 17 Prozent. Größer ist die Schere beim Alter: Die 16- bis 24-Jährigen kaufen zu 43 Prozent Produkte ein, die Influencer vorstellen. Die 35- bis 44-Jährigen nur zu 22 Prozent und die 55- bis 64-Jährigen kaufen nur zu fünf Prozent, was sie bei Influencern sahen.

Präsenz von Influencern / 2. Influencer Marketing Day am 15. Mai in Berlin

Influencer sind mittlerweile im Alltag von vielen Deutschen durchgängig präsent. 26 Prozent haben täglich oder mehrmals täglich Kontakt zu Influencern. Zehn Prozent sehen Influencer mehrmals wöchentlich, fünf Prozent monatlich. 29 Prozent geben an, nie bewussten Kontakt zu Influencern zu haben.

Am 15. Mai lädt der BVDW nach Berlin ins Telefónica Basecamp zum 2. Influencer Marketing Day ein. Experten aus dem BVDW und Vertreter der digitalen Industrie sowie Influencer haben das Wort. Alle Informationen zu Programm und Tickets sind hier zu finden.

Quelle: BVDW

Patrick Upmann

Interim Manager

E-Commerce

Postident App wird das Smartphone zum Kartenlesegerät

E-Commerce
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Postident Identifizierung jetzt auch mobil über Online-Ausweisfunktion des Personalausweises möglich.

Ab sofort können sich Kunden auch mit der Online-Ausweisfunktion des deutschen Personalausweises (eID) auf ihrem Smartphone identifizieren und für sensible Geschäfte sicher legitimieren lassen. Dafür benötigen sie lediglich die kostenlose Postident App aus dem Google Play Store und ein Android Smartphone mit aktivierter NFC-Funktion.

Ab sofort können sich Kunden auch mit der Online-Ausweisfunktion des deutschen Personalausweises (eID) auf ihrem Smartphone identifizieren und für sensible Geschäfte sicher legitimieren lassen. Dafür benötigen sie lediglich die kostenlose App aus dem Google Play Store und ein Android Smartphone mit aktivierter NFC-Funktion. NFC steht für Near Field Communication und ist ein Funkstandard zur drahtlosen Datenübertragung.

Die Identifizierung ist dann denkbar einfach: Der Kunde muss nur seinen Personalausweis an die Rückseite des Smartphones halten. Der Umfang der angefragten Daten wird dem Nutzer angezeigt. Nach der Eingabe der eID-PIN werden die Daten freigegeben und unter höchsten Datenschutzstandards verschlüsselt an den Geschäftskunden (z.B. Bank), dessen Online-Dienste (z.B. Kontoeröffnung) der Kunde nutzen will, übertragen.

Quelle: Deutsche Post DHL Group

Patrick Upmann

Interim Manager

E-Commerce / Payment

Digitale Transformation – Wirecard Mitglied im Retailtech Hub von MediaMarktSaturn und Plug and Play

Digitale Transformation
Lesezeit: 2 Minuten

Digitale Marktführer und Start-ups bringen gemeinsam Innovationen in den Handel

Wirecard Mitglied im Retailtech Hub von MediaMarktSaturn und Plug and Play

© Wirecard

  • Im Retailtech Hub werden neue Technologien und digitale Geschäftsmodelle getestet und auf den Markt gebracht
  • Die Partnerschaft unterstreicht das Engagement von Wirecard, die Zukunft des digitalen Handels mitzugestalten – Digitale Transformation

Digitale Transfromation – Wirecard, der global führende Innovationstreiber für digitale Finanztechnologie, geht eine Partnerschaft mit Retailtech Hub ein, einer digitalen Innovationsplattform, die von MediaMarktSaturn und dem globalen Startup-Ökosystem Plug and Play initiiert wurde. Retailtech Hub verknüpft Start-ups, Einzelhändler, bekannte Marken, Lieferanten und Investoren mit dem Ziel, zukunftsweisende Innovationen im Bereich Retail-Technologie voranzutreiben. Digitale Transfromation – Zu den Handelspartnern gehören unter anderem Marktführer wie Lidl und s.Oliver. 

Digitale Transfromation – Retailtech Hub wurde 2017 gegründet und konzentriert sich darauf, innovative Ideen zu identifizieren und diese über Pilotprojekte in die Welt des Handels zu übertragen. Die Mission ist es, einen offenen Erfahrungsaustausch zwischen Unternehmenspartnern zu ermöglichen und Start-ups in einem Mentoring-Programm zu begleiten, um deren Entwicklung und Wachstum voranzutreiben. Im Mittelpunkt der Initiative stehen alle Themen entlang der Wertschöpfungskette von Handel und Einzelhandel. 

Im Mittelpunkt der Kooperation steht die digitale Transformation im globalen Handel. Über Partnerschaften und Kooperationen sorgt Retailtech Hub dafür, dass Händler sowie ihre Partner ihre Kernstrategien für die Herausforderungen des digitalen Wandels optimieren. Dabei nehmen Payment- und Finanzprodukte sowie auf Zahlungsströmen basierende Datenauswertungen eine zentrale Rolle ein.

„Eines unserer Kernziele bei Wirecard ist es, Innovationen zu fördern und die Zukunft des Handels rund um Finanztransaktionen zu gestalten. Die Zusammenarbeit mit MediaMarktSaturn und Plug and Play bietet uns spannende Ansätze, um neue Geschäftsmodelle zu etablieren und innovative Technologien weiterzuentwickeln. Zielsetzung ist es, dabei immer für Wachstums-Impulse im weltweiten Portfolio der Wirecard-Plattform zu sorgen“, sagt Jörn Leogrande, EVP Wirecard Labs.

Digitale Transfromation – „In einer Zeit, in der der Zahlungsverkehr für Kunden eine so wichtige Rolle spielt, freuen wir uns, Wirecard als neuen Partner begrüßen zu dürfen. Unser Ziel ist es, die Welt des Handels mit den besten Start-ups und digital affinen Unternehmen zu verändern. Als globaler Innovationsführer für digitale Finanztechnologie passt Wirecard perfekt zu uns. Wir sind gespannt, wie Wirecard spannenden neuen Unternehmen und Technologien mit Rat und Tat zur Seite stehen wird“, ergänzt Thorsten Marquardt, Managing Director des Retailtech Hubs. 

Quelle:Wirecard

Patrick Upmann

Patrick Upmann

Digitale Transformation

Smartbon – Digitaler Pfandbon bei Kaufland

E-Commerce
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Die Smartbon App ist eine einfach und intuitiv bedienbare Lösung

SmartPfandflaschen vor dem Einkauf abgegeben und den kleinen Papierbon beim Bezahlen vergessen?

Smartbon - Digitaler Pfandbon bei Kaufland
© Kaufland

Pfandflaschen vor dem Einkauf abgegeben und den kleinen Papierbon beim Bezahlen vergessen? Für diese Situation gibt es jetzt etwas Neues bei Kaufland. Der Lebensmittelhändler testet in Süddeutschland den „Smartbon“. Ab Ende der Woche haben Kunden in zwölf ausgewählten Filialen über die Smartbon-App die Möglichkeit, sich an einfach zu bedienenden Touch-Displays ihren Leergutbon digital generieren zu lassen. Einlösbar sind die Bons dann in rund 150 Märkten in Süddeutschland.

Die Idee zu dem papierlosen Pfandbon hatte eine Kaufland-Mitarbeiterin. „Nach einer größeren Pfandrückgabe zeigte mein Pfandbon rund 30 Euro. Da man öfter an der Kasse erst einmal nach den Bons suchen muss, habe ich mich gefragt, ob es nicht möglich wäre, den Vorgang zu digitalisieren und den Bon in eine App zu integrieren“, beschreibt Dorothee Petzl, Customer Journey bei Kaufland, das Entstehen ihrer Idee.

Vorteile des Smartbons

Mit der einfach und intuitiv bedienbaren Smartbon-App geht kein Pfandbon mehr verloren. Ein großer Benefit im Zeichen der Nachhaltigkeit ist, dass sich durch die Digitalisierung bei über 660 Filialen jährlich rund 200 Millionen ausgedruckte Pfandbons einsparen ließen. Da die Bons durchschnittlich jeweils zwölf Zentimeter lang sind, ergebe das in Summe einen rund 24.000 Kilometer langen Papierstreifen.

Nutzung der App

Die Kaufland Smartbon-App steht im ersten Schritt im Google Play Store kostenlos zur Verfügung. Sehr bald wird die Nutzung auch für iOS-Geräte verfügbar sein. Nach dem Download der App „Kaufland Smartbon“ registriert sich der Kunde und kann entscheiden, ob er den Bon direkt oder erst bei einem der nächsten Einkäufe einlösen möchte. Dazu öffnet der Kunde beim Bezahlen einfach die App, lässt den Code an der Kasse scannen und schon wird das Pfand von dem Einkauf abgezogen. „Unser langfristiges Ziel ist eine deutschlandweite Einführung des Smartbons“, sagt Dorothee Petzl.

Übersicht der Filialen, in denen der Pfandbon generiert werden kann

  • Kaufland-Backnang, Industriestraße 34
  • Kaufland-Frankenthal, Wormser Straße 109
  • Kaufland-Hechingen, Gammertinger Straße 42-44
  • Kaufland-Heidelberg, Eppelheimer Straße 78
  • Kaufland-Heidelberg, Kurfürsten-Anlage 61
  • Kaufland-Heilbronn, Olgastraße 57
  • Kaufland-Igersheim, Hermann-von-Mittnacht-Straße 10
  • Kaufland-Neckarsulm, Rötelstr. 35
  • Kaufland-Rottweil, Saline 5
  • Kaufland-Schwäbisch Hall, Raiffeisenstraße 22
  • Kaufland-Schwäbisch Hall, Steinbeisweg 30
  • Kaufland-Weinsberg, Haller Straße 59

Quelle: Kaufland

Patrick Upmann

Interim Manager

App & Web

Digitale Transformation – IT Fachkräftemangel in Deutschland

Digitale Transformation
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Im vierten Quartal 2018 waren über 50 Prozent mehr IT-Stellen ausgeschrieben als im Vorjahreszeitraum


Digitale Transformation – WBS GRUPPE analysiert mehr als 2,5 Millionen Stellenausschreibungen in Deutschland. Softwareentwickler sind auf dem Arbeitsmarkt am gefragtesten. Der Mangel an IT-Fachkräften in Deutschland verschärft sich. Während im vierten Quartal 2017 rund 119.000 Stellen für diese Berufsgruppe ausgeschrieben waren, stieg die Anzahl an Jobinseraten ein Jahr später im letzten Quartal 2018 auf 182.172 an. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse von rund 2,55 Millionen Stellenausschreibungen durch den privaten Bildungsanbieter, die WBS GRUPPE (www.wbs-gruppe.de).

Softwareentwickler werden besonders stark gesucht
Besonders gefragt sind demnach Softwareentwickler. Rund 27 Prozent aller IT-Stellenausschreibungen richtet sich an diese Zielgruppe. Auch Support-Mitarbeiter (13,6 Prozent) und IT-Administratoren (12,9 Prozent) haben aktuell sehr gute Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt.

Digitale Transformation – Insgesamt machen IT-Stellenausschreibungen bundesweit einen Anteil von rund 7,3 Prozent an allen Jobinseraten aus. Überdurchschnittlich viele IT-Kräfte werden vor allem in Hamburg (10,3 Prozent), Baden-Württemberg (10,1 Prozent), Hessen (9,7 Prozent), Bayern (9,2 Prozent) und Berlin (8,4 Prozent) gesucht.

Diese IT-Skills sind am gefragtesten
Während der IT-Fachkräftemangel für Arbeitgeber eine große Herausforderung darstellt, bietet er Arbeitnehmern und Jobsuchenden neue Möglichkeiten, sich umzuorientieren. Zu den gefragtesten IT-Fähigkeiten auf dem deutschen Arbeitsmarkt zählen aktuell die Programmiersprache Java, Kenntnisse im Bereich Web und Internet sowie fortgeschrittene Maschinensteuerungs-Fähigkeiten.

Joachim Giese, Vorstand der WBS GRUPPE, kommentiert die Analyse:
„Durch die Digitalisierung stehen wir vor der größten Transformation der Arbeitswelt. So werden laut Münchener ifo Institut für Wirtschaftsforschung bis 2035 1,5 Millionen Stellen durch die Digitalisierung wegfallen und etwa genauso viele neue Stellen entstehen. Viel wichtiger aber ist meiner Einschätzung nach, dass sich im gleichen Zeitraum jede zweite Stelle grundlegend verändern wird und mit den derzeitigen Kenntnissen nicht mehr ausgeübt werden kann. Aktuell spüren wir diese Auswirkungen bereits. So werden laufend Prozesse verändert und immer stärker automatisiert, wodurch der IT-Fachkräftemangel stetig zunimmt. Um dem entgegenzuwirken, müssen wir deutsche Arbeitnehmer stärker fördern und durch Umschulungen sowie Fort- und Weiterbildungen laufend auf die Gegebenheiten der neuen Arbeitswelt vorbereiten. Nur so kann der Wirtschaftsstandort Deutschland langfristig konkurrenzfähig bleiben.“

Unter DIESEM LINK steht die komplette Studie zum Abruf zur Verfügung.

Quelle: WBS Gruppe

Patrick Upmann

Interim Manager

Digitale Transformation

Künstliche Intelligenz – ERP-Systeme als der digitale Prozess- und Datenhub in Unternehmen

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ERP Lösungen – Echtzeitübersetzung über vorausschauende Wartung bis zur Vorhersage von Kundenzufriedenheit

Häufig fehlen aber noch ausreichende Daten für KI-Lösungen – und es gibt keine Out-of-the-Box-Lösungen. Bitkom veröffentlicht Positionspapier „Künstliche Intelligenz und ERP“

Künstliche Intelligenz ist eine Querschnitts- und Schüsseltechnologie, die zunehmend auch im Enterprise Resource Planning (ERP) an Bedeutung gewinnt. Allerdings sammeln sowohl mittelständischen Anwendern als auch ERP-Anbieter gerade erst erste Erfahrungen mit der Technologie. Dabei können mit KI-Hilfe in ERP-Systemen zum Beispiel Echtzeit-Übersetzungen für den Kundenkontakt erfolgen, die den jeweiligen Kontext der Unterhaltung berücksichtigen, oder aber Projekt-Daten überwacht werden, um mögliche Kundenbeschwerden vorherzusagen. Oder es lassen sich mit Hilfe von KI und ERP durch die Analyse von Maschinendaten die optimalen Wartungszeitpunkte bestimmen, die zugleich auch noch den bestehenden Auftragseingang berücksichtigen, um den Produktionsprozess so wenig wie möglich zu stören. Das sind nur einige Beispiele, die der Digitalverband Bitkom in seinem aktuellen Positionspapier „Künstliche Intelligenz und ERP“ zusammengetragen hat. „ERP-Systeme als der digitale Prozess- und Datenhub in Unternehmen werden immer stärker mit KI-Technologien angereichert“, sagt Dr. Frank Termer, Bereichsleiter Software beim Bitkom. „Aktuell ist das Angebot der ERP-Anbieter noch überschaubar und die Zahl der Use Cases auf Kundenseite noch eher klein. Dennoch ist absehbar, dass künftig KI tief in den Kernprozessen verankert sein und auch zu vollautomatisierten Prozessen führen wird“.

Kleinen Unternehmen fehlt es oft an Daten für KI-Systeme

Neben den Use Cases geht das Papier aber auch auf die Herausforderungen ein, mit denen interessierte Unternehmen aktuell konfrontiert sind. So benötigen KI-Systeme möglichst viele Daten, mit denen die Algorithmen trainiert werden. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen, die vielleicht nur auf 100 Kundendaten zurückgreifen können, stehen hier vor Problemen. Zudem sind KI-Lösungen heute keine Out-of-the-Box-Lösungen und müssen individuell konzipiert und programmiert werden, was angesichts der Kosten gerade kleinere Unternehmen zögern lässt. Schließlich fehlt es in den Unternehmen an KI-Know-how und KI-Experten und je komplexer die KI-Lösung wird, desto mehr stellen sich auch Haftungsfragen, etwa wenn die Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen fehlt. „KI bietet enorme Chancen. Zur Optimierung einzelner Aufgaben und Prozesse sind die Lösungen heute schon relativ gut“, so Termer. „Von einem selbststeuernden ERP-System, das eigenständig komplexe Unternehmensprozesse managt, sind wir aber sicherlich noch Jahre, wenn nicht Jahrzehnte entfernt.“

Das Papier „Künstliche Intelligenz und ERP“ bietet abschließend eine Reihe von Hinweisen, wie gerade kleine und mittelständische Unternehmen eigene KI-Projekte angehen sollten. Dabei geht es etwa um Verantwortlichkeiten im Unternehmen, aber auch um das Trainingsdatenmanagement, also um die Frage, wie sichergestellt werden kann, dass ausreichend viele und gute Daten für das KI-System bereitgestellt werden. Termer: „Unternehmen sollten in einer KI-Governance relevante Rollen und Verantwortlichkeiten im KI-Kontext definieren, einen KI-Strategieprozess etablieren und Vorgaben zum Monitoring und Reporting der laufenden KI-Aktivitäten machen.“

Anwendungsmöglichkeiten von KI zeigt der Big-Data.AI-Summit in Berlin

Welche Anwendungsmöglichkeiten für KI sich schon heute in Unternehmen bieten zeigt auch der Big-Data.AI-Summit am 10. und 11. April in Berlin. Mehr als 5.000 Experten aus der Datenwirtschaft und der Künstlichen Intelligenz werden in über 100 Vorträgen und Workshops aktuelle KI-Anwendungen und Lösungen diskutieren. Im Mittelpunkt stehen dabei konkrete Technologien und Trends, um die Digitalisierung der Unternehmen in allen Branchen voranzutreiben. Darüber hinaus werden ethische und politische Fragestellungen rund um Big Data und KI debattiert. Alle Informationen unter www.big-data.ai und auf der Partnerveranstaltung hub.berlin.

Das Positionspapier „Digitale Plattformen und ERP“ steht zum kostenlosen Download bereit unter www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/Kuenstliche-Intelligenz-und-ERP

Aktuelle Informationen aus der Bitkom ERP-Welt bietet auch der Blog „Digital ERP“: http://digital-erp.de/ 

Quelle: Bitkom

Patrick Upmann

Interim manager

Digitale Transformtion

Digitale Transformation – KMU in Österreich ist zufrieden und will in Forschung, Entwicklung und Digitalisierung investieren

Digitale Transformation
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Digitales Banking ist für 63 Prozent der KMU in den letzten 5 Jahren wichtiger geworden

  • Steuererleichterungen fordern 74 Prozent
  • Telebanking Pro ist das neue digitale Ökosystem für Unternehmen

Digitale Transformation – Durch die heimischen KMU funktioniert die österreichische Wirtschaft unverändert gut. Laut des Mittelstandsberichts 2018 des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort gehören rund 328.900 Unternehmen den kleinen und mittleren Betrieben an. Das sind beachtliche 99,6 Prozent aller Unternehmen, die Arbeitsplätze für 2 Millionen Beschäftigte bieten, von den insgesamt 3,74 Millionen Beschäftigten in Österreich. Österreichische KMU erzielen darüber hinaus mehr als 60 Prozent der Erlöse sowie der Wertschöpfung der heimischen Wirtschaft. 65 Prozent aller Lehrlinge in Österreich sind in KMU beschäftigt und insgesamt erwirtschaften sie einen Umsatz von 455 Milliarden Euro. Stefan Dörfler, CEO der Erste Bank Oesterreich: „Diese Zahlen zeigen sehr beeindruckend, dass die klein- und mittelständischen Unternehmen in Österreich ein ganz zentraler Motor unseres Landes sind.“

Digitalisierung schreitet voran

Digitale Transformation – Digitalisierung ist für 70 Prozent der KMU ein wichtiges Thema. Für 89 Prozent der Befragten hat die Digitalisierung spürbare Auswirkungen. „70 Prozent der Unternehmen sehen in der Digitalisierung eine Chance. Nachdem es 2017 bei gleicher Fragestellung noch 85 Prozent waren, wird die weitere Entwicklung hier genau zu beachten sein“, so Stefan Dörfler, CEO der Erste Bank Oesterreich. Digitale Transformation – Die heimischen Unternehmen haben auch in Punkto Digitalisierung ein gesundes Selbstbewusstsein. Die überwältigende Mehrheit (83 %) der befragten Unternehmen sehen sich selbst für die Digitalisierung ausreichend gerüstet und 22 Prozent gehen sogar davon aus, dass sie sehr gut vorbereitet sind.

Forschung und Entwicklung

Auch das Thema Forschung und Entwicklung kommt bei den heimischen KMU nicht zu kurz. Für 55 Prozent ist das Thema wichtig. Dabei betreibt etwa die Hälfte der befragten Firmen nach eigener Einschätzung gleich viel F&E wie die Konkurrenten. Als größter Hemmschuh für F&E in Österreich werden von 35 Prozent der KMU die Finanzierung und der Kostenaufwand gesehen. Dörfler: „65 Prozent investieren kräftig und das zeigen auch unsere Zahlen. 2018 verzeichnete die Sparkassengruppe einen insgesamten Volumenszuwachs bei Finanzierungen von 5,3 Prozent auf 70,7 Milliarden Euro. Bei der Erste Bank alleine wuchs das Kreditvolumen im Unternehmensbereich in den letzten drei Jahren im Schnitt zwischen sechs und acht Prozent. Das Geld ist da und wir wollen Wirtschaftswachstum finanzieren!“

Digitales Banking am Vormarsch

Digitale Transformation – Laut Umfrage ist für 63 Prozent der KMU digitales Banking in den letzten fünf Jahren zu einem zentralen Faktor geworden. Dörfler: „Mit den steigenden Nutzerzahlen sind auch die Anforderungen und Ansprüche der Geschäftskunden an die Bankingplattformen gestiegen.“ Von den 500 befragten heimischen Unternehmen wünschen sich 74 Prozent die Möglichkeit, individuelle Berechtigungen einzurichten. 68 Prozent fänden die Möglichkeit gut, Bonitätsauskünfte direkt auf der Bankingplattform einzuholen. 57 Prozent wollen eine Anzeige von möglichen Finanzierungsprodukten haben.

Telebanking Pro am Kundenwunsch ausgerichtet

Digitale Transformation – Erste-Bank-CEO Dörfler: „Telebanking Pro, das neue Internetbanking für Geschäftskunden der Erste Bank, bietet all das und noch viel mehr. Dies ist kein Zufall, denn wir haben auch dieses Produkt, so wie George, gemeinsam mit unseren Kunden entwickelt und deren Wünsche intensiv einfließen lassen.“ Ortsunabhängigkeit und Individualisierbarkeit der Oberfläche sind bei Telebanking Pro selbstverständlich. Darüber hinaus haben Unternehmenskunden nun alle Möglichkeiten in Bezug auf individuelle Berechtigungsvergaben. „Zudem sind einzelne Finanzierungsformen bereits eingebunden und in diesem Jahr kommen Haftungskonten und Betriebsmittelkreditrahmen hinzu“, so Dörfler. Schnittstellen sorgen auch für eine entsprechende Einbindung von Steuerberatern und Buchhaltern. Neu ist, dass mit Telebanking Pro nun auch der Grundstein für ein digitales Ökosystem gelegt wurde. Dörfler: „Durch die Einbindung von KSV1870 und kompany können ab sofort bei Telebanking Pro Bonitätsauskünfte eingeholt werden. Digitale Transformation – Mit netlivery werden eCommerce -Modelle direkt ins Banking integriert.“ Das sind erst die ersten Schritte, schon bald folgen weitere Servicepartner. Dörfler: „Telebanking Pro setzt im Businessbanking in Österreich neue Maßstäbe. In den nächsten Jahren möchten wir uns auch in diesem Bereich zu einem breit aufgestellten Servicepartner für unsere Kunden weiterentwickeln.“

Zur Umfrage: Die Erste Bank beauftragte das Meinungsforschungsinstitut IMAS für eine KMU-Umfrage. In der Zeit vom 7. bis 22. Jänner 2019 wurden Klein- und Mittelbetriebe unter anderem zum wirtschaftlichen Umfeld, zu Forschung und Entwicklung, Digitalisierung und Hausbank-Anforderungen befragt. Insgesamt wurden 500 telefonische Interviews mit KMU in ganz Österreich durchgeführt (2 – 50 Millionen EUR Jahresumsatz). Befragt wurden in erster Linie Geschäftsführer (ansonsten kaufmännische Direktoren oder Finanzchefs). Um ein exaktes Abbild des Marktes zu erhalten, sind regionale Quoten auf die Industrie und den Jahresumsatz der Betriebe gesetzt worden, entsprechend der amtlichen Struktur der KMU.

Quelle. Erste Bank Österreich

KMU in Österreich – Präsentation 2019 03 27

Patrick Upmann

Interim Manager

Digitale Transformation