E-Commerce trifft Hermes Mobilitätskonzept Urban Blue

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Emissionsfreie Zustellung in Cottbus per Lastenrad

Neues Cargobike-Projekt von Hermes: Ab sofort wird die Cottbuser Innenstadt emissionsfrei mit zwei Lastenrädern beliefert. Aufgrund nahegelegener Zustellbasen kann auf Mikrodepots verzichtet werden. Die Zustellung per Lastenfahrrad ist Teil des Mobilitätskonzeptes Urban Blue.

Hermes testet in Cottbus und Umland den Einsatz zweier Lastenräder: In der Cottbuser Altstadt werden somit Päckchen und Pakete ab sofort emissionsfrei zugestellt.  Die alternative Zustellmethode per Lastenrad ist Teil des Mobilitätskonzeptes „Urban Blue“, mit dem Ziel, die 80 größten deutschen Ballungszentren bis zum Jahr 2025 emissionsfrei zu beliefern.

Die Vorteile einer Paketzustellung per Lastenrad liegen auf der Hand: die geringere Verkehrsbelastung und eine emissionsfreie Zustellung sorgen für eine lebenswertere Stadt. „In kleineren Großstädten, wie in Cottbus, können wir aufgrund nahegelegener Zustellbasen sogar direkt die Innenstadt mit dem Lastenrad beliefern und so auf die Etablierung eines Mikrodepots verzichten“, erklärt Michael Peuker, New Mobility Manager bei Hermes Germany. „Das hat den Vorteil, dass wir vollständig in unseren etablierten Standardprozessen arbeiten können und keinen zusätzlichen Zulieferverkehr und Sendungsumschlag an einem Mikrohub organisieren müssen. Grund genug für uns, einen Einsatz in Cottbus zu testen und Erfahrungen für weitere andere kleinere Großstädte zu sammeln.“ Cottbus ist die 80. größte Stadt in Deutschland und liegt damit genau in dem Fokus des  Hermes-Mobilitätskonzeptes „Urban Blue“ und der damit verbundenen emissionsfreien Belieferung.

Lastenrad statt Lieferwagen

„Wir können mit den Akkus einen ganzen Tag lang fahren“, erklärt Mario Krüger, Depotleiter in Cottbus bei Hermes Germany. „Über Nacht werden diese dann wieder aufgeladen und sind am nächsten Tag voll einsatzfähig. Das Ziel ist klar: Mit dem Lastenrad soll auf Sicht möglichst ein konventioneller Lieferwagen in der Innenstadt ersetzt werden. Besonders in einer so fahrradbegeisterten Stadt, wie Cottbus, kommt unser Engagement bisher sehr gut an.“

Bundesweite Elektrifizierung der Fahrzeugflotte

Das Pilotprojekt in Cottbus ist ein weiterer Schritt im Gesamtkonzept „Urban Blue“, für das Hermes 2018 mit dem Nachhaltigkeitspreis Hanse Globe ausgezeichnet wurde. Darunter fasst Hermes verschiedene neue Mobilitätskonzepte zusammen, die neben alternativen Zustellmethoden, etwa per Lastenrad, auch die sukzessive Elektrifizierung der Transporterflotte umfasst. Klares Ziel: Bis zum Jahr 2025 soll die Zustellung in den Innenstädten der 80 deutschen Großstädte emissionsfrei erfolgen.

Um dies zu erreichen, setzt Hermes u.a. auf die Zusammenarbeit mit Automobilherstellern, allen voran mit Mercedes-Benz Vans. Im Zuge dieser strategischen Partnerschaft werden in den kommenden Jahren bundesweit E-Transporter der Modelle eVito und eSprinter in den Fuhrpark von Hermes integriert. Weitere elektrisch betriebene Transportfahrzeuge erprobt Hermes gemeinsam mit Volkswagen und emovum. Live-Tests alternativer Zustellfahrzeuge wie Lastenräder oder E-Mobile ergänzen die Bemühungen. Das Engagement von Hermes beim Einsatz elektrisch betriebener Transporter in der Paketzustellung reicht bis in die frühen 1990er Jahre zurück.

Quelle: Hermes

Patrick Upmann

Interim Manager | Projektmanagement

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