Online Vergleichsportale: Jeder Vierte wechselt häufiger die Versicherung

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Internet steigert Transparenz auf dem Versicherungsmarkt

  • Viele Bundesbürger sind online auf bessere oder günstigere Angebote aufmerksam geworden
  • Vor allem Jüngere haben gute Erfahrungen mit Online-Vergleichsportalen gemacht

E-Commerce News –Online Vergleichsportale – Im Internet ist das nächste Versicherungsangebot nur einen Klick entfernt. Und diese Möglichkeit, sich schnell einen Überblick über verschiedene Angebote zu machen, nutzen inzwischen viele Bundesbürger. So sagt mehr als jeder Dritte (38 Prozent), dass er im Internet bereits auf bessere Versicherungsangebote als seine bestehenden gestoßen ist. Und mit 45 Prozent geben sogar noch etwas mehr an, dass sie dort günstigere Angebote gefunden haben. Das ist das Ergebnis einer telefonischen Umfrage unter 1.003 Bundesbürgern ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Vor allem Jüngere sehen Vorteile bei der Versicherungs-Suche im Internet. Unter den 16- bis 29-Jährigen geben sogar 45 Prozent an, dass sie online bessere Angebote gefunden haben, 52 Prozent sind so auf günstigere Angebote gestoßen. „Wer sich im Internet auf die Suche nach einer neuen Versicherung macht, sucht dort längst nicht mehr nur nach dem besten Preis. Die oftmals schwer verständlichen und gedruckten Versicherungsbedingungen lassen sich online schnell und kundenfreundlich vergleichen“, sagt Fabian Nadler, Referent Digital Insurance & InsurTech beim Digitalverband Bitkom.

Online-Vergleichsportale: Jeder Vierte wechselt häufiger die Versicherung

Eine besondere Bedeutung bei der Auswahl der Versicherung haben Online-Vergleichsportale. So geben 43 Prozent der Bundesbürger an, dass sie mit diesen Portalen gute Erfahrungen gemacht haben. Unter den Jüngeren bis 30 Jahren sind es sogar 54 Prozent. Eine Folge davon: Rund jeder vierte Bundesbürger (23 Prozent) sagt, dass er seine Versicherungen häufiger wechselt, seit es Online-Vergleichsportale gibt. Bei den Jüngeren liegt der Anteil mit 29 Prozent noch etwas darüber. „Die meisten Versicherungen haben sich längst auf diesen transparenten Markt eingestellt. Wichtig ist, dass auch die Portale ihre Geschäftsmodelle noch transparenter gestalten“, so Nadler. „Versicherungen stehen vor der Herausforderung, dem potenziellen Kunden, der bei seiner Online-Suche auf das eigene Angebot aufmerksam geworden ist, online auch einen einfachen und komfortablen Prozess anzubieten, der ihn zum Abschluss führt“, so Nadler. Dazu seien einheitliche Schnittstellen (APIs) erforderlich.

Am 6. März veranstaltet Bitkom einen Round Table zum Thema „Customer first – wie können Versicherer wirklich aus der Sicht des Kunden denken?“. Der Round Table soll aufzeigen, wie Versicherer mit Hilfe digitaler Technologien einen echten Mehrwert für den Kunden schaffen können.

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Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverband Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.003 Bundesbürger ab 16 Jahren telefonisch befragt. Die Fragestellung lautete: „Nun lese ich Ihnen einige Aussagen zum Thema Versicherungen vor. Bitte sagen Sie mir, inwieweit die folgenden Aussagen auf Sie zutreffen oder nicht zutreffen.“

Quelle: Bitkom

Patrick Upmann

Interim Manager E-Commerce

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E-Unterschrift – Gothaer führt Versicherungsabschluss via elektronischer Unterschrift ein

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Schluss mit Papierkram: Gothaer führt elektronische Unterschrift ein

E-Unterschrift – bequem, schnell, papierlos: Die Gothaer hat für ihre Kunden unternehmensweit den Versicherungsabschluss via elektronischer Unterschrift eingeführt. Partner ist das vom TÜV Saarland geprüfte und zertifizierte Unternehmen iS2.

Mit Einführung der elektronischen Unterschrift (E-Unterschrift) ermöglicht es die Gothaer ihren Kunden, einen Antrag vollständig digital abzuschließen und zu versenden. Spezielle Endgeräte wie Unterschriften-Pads werden nicht benötigt. Der Kunde kann die E-Unterschrift auf jedem mobilen Endgerät leisten – egal ob Smartphone oder Tablet, Apple oder Android – und ist damit sowohl zeitlich als auch örtlich ungebunden.

E-Unterschrift – die Verarbeitung der Dokumente geschieht in Echtzeit: Die Kunden bekommen direkt im Anschluss an die Unterschrift eine Benachrichtigung per E-Mail mit den kompletten Unterlagen. Das Plus für den Exklusivvertrieb der Gothaer: Die E-Unterschrift ist direkt an ihre technische Plattform für das Kundenmanagement angebunden. Somit entstehen weder für den Kunden noch für den Exklusivvertrieb an irgendeiner Stelle Medienbrüche.

E-Unterschrift - Gothaer führt Versicherungsabschluss via elektronischer Unterschrift ein

Kooperation mit dem am Markt etablierten Unternehmen iS2

“Wir wollen unseren Kunden einen zeitgemäßen und bequemen Service sowie ein modernes Beratungserlebnis bieten”, erklärt Oliver Brüß, Vorstand Vertrieb und Marketing bei der Gothaer. “Dazu leistet die E-Unterschrift einen entscheidenden Beitrag.” Auf Unternehmensseite profitiert die Gothaer von Kosteneinsparungen durch erhöhte Dunkelverarbeitung. Anträge werden dank der E-Unterschrift im Betrieb schneller bearbeitet, da kein Antrag mehr per E-Mail, Post oder Fax eingereicht werden muss. Darüber hinaus können auch Ausweisdokumente über die Fotofunktion des Smartphones direkt beigefügt werden.

Beim Anbieter fiel die Wahl auf das am Markt etablierte Unternehmen iS2 mit dem Produkt InSign. “S2 verfügt über große Erfahrung in der Versicherungsbranche und ließ sich außerdem gut in die bestehende IT-Landschaft der Gothaer integrieren”, so Brüß.

Quelle : Gothaer Versicherung

Patrick Upmann

Interim Manager | Projektmanagement

+49 178 777 0 800

Versicherung Digital – Die Zukunft muss einfach und digital sein

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Verständliche Versicherungen sowie eine online Abwicklung und eine App

  • Große Mehrheit der Bundesbürger wünscht sich verständliche Versicherungen
  • Vor allem Jüngere legen Wert auf Online-Abwicklung und eine App
  • Bitkom veranstaltet Roundtable Digital Insurance & InsurTech
181204_IT_Wichtig_bei_Versicherung_Pressegrafik
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Berlin, 6. Dezember 2018 – Wenn es um ihre Versicherungen geht, ist den Bundesbürgern ein einfaches und leicht verständliches Angebot deutlicher wichtiger als eine persönliche Beratung. Besonders die Jüngeren wünschen sich die Möglichkeit, die Kommunikation etwa zu Schadensfällen online abwickeln zu können und alle Informationen per App zu erhalten. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 1.003 Bundesbürgern ab 16 Jahre im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. So geben fast alle Befragten (98 Prozent) an, dass ihnen Preis und Leistung der Versicherung wichtig sind. 88 Prozent legen zudem Wert darauf, dass die Angebote einfach und leicht verständlich sind. Dahinter folgen mit etwas Abstand gute Bewertungen in Tests (76 Prozent) sowie eine bekannte Marke (65 Prozent). Weniger wichtig sind dagegen eine ausführliche persönliche Beratung (56 Prozent), der Besuch eines Beraters zu Hause (51 Prozent) sowie eine gut zu erreichende Niederlassung (39 Prozent). „Die Verbraucher sind aus der digitalen Welt hohe Markttransparenz und Kundenorientierung gewohnt. Wer mit einem Fixbetrag Zugriff auf Millionen Musik- oder Filmtitel hat und beim Online-Shopping die Ware versandkostenfrei noch am selben Tag bekommt, der erwartet auch in Versicherungsfragen Komfort“, sagt Fabian Nadler, Experte für Digital Insurance beim Digitalverband Bitkom. „Der Bedarf nach  einer traditionellen persönlichen Beratung rückt bei der Entscheidung der Kunden für eine Versicherung dagegen in den Hintergrund.“

Zwei Drittel der 16- bis 29-Jährigen erwarten digitale Angebote

Vor allem für Jüngere zwischen 16 und 29 Jahren spielen allerdings digitale Angebote ihrer Versicherung eine deutlich wichtigere Rolle. So geben 8 von 10 Befragten in dieser Altersgruppe (80 Prozent) an, dass es ihnen wichtig ist, Schadensfälle schnell online abwickeln zu können. In der Gesamtbevölkerung beträgt der Anteil 61 Prozent. Zwei Drittel der Jüngeren (65 Prozent) legen Wert darauf, dass der Versicherer komfortable digitale Dienste wie eine App anbietet (Gesamtbevölkerung: 48 Prozent). Und ebenfalls zwei Drittel (68 Prozent) der 16- bis 29-Jährigen achten auf gute Bewertungen von anderen Kunden auf Online-Vergleichsportalen (Gesamtbevölkerung: 58 Prozent). „Versicherern bieten sich durch die Digitalisierung völlig neue Möglichkeiten zum Kontakt mit ihren Kunden. Gleichzeitig müssen sie ihre Produkte so anpassen, dass sie den stark veränderten Erwartungen der Kunden entsprechen“, so Nadler. “Wer seine Angebote konsequent aus der Sicht des Verbrauchers digital entwickelt, verschafft sich Wettbewerbsvorteile.”

Roundtable zur erweiterten Wertschöpfungskette

Mit der Frage, wie Versicherer ihr bestehendes Geschäftsmodell an die digitale Zeit anpassen können, beschäftigt sich heute der zweite Roundtable Digital Insurance & InsurTech des Bitkom. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, inwieweit Versicherer ihre Wertschöpfungskette erweitern können, indem sie Kooperationen mit anderen Industrien eingehen. Diese sogenannten Cross-Industry-Ansätze entwickeln sich derzeit etwa in den Bereichen Banken, Industrie 4.0 und Gesundheit.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverband Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.003 Bundesbürger ab 16 Jahren telefonisch befragt. Die Fragestellung lautete: „Wie wichtig sind Ihnen die folgenden Aspekte Ihrer Versicherung?“

Presseinformation Bitkom