E-Commerce – Freizeitsportler informiert und kauft online

E-Commerce
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E-Commerce Kanal legt weiter zu. Deutlich erkennbar ist die Relevanz der digitalen Medien.

So kaufen Sportler ein

Die Sportartikelindustrie boomt: Laut dem Research-Unternehmen Trefis klettert der globale Umsatz von Sportausrüstung 2018 auf über 174 Milliarden Dollar. Doch durch welche Impulse treffen Konsumenten ihre finale Kaufentscheidung? In einer europaweiten Umfrage hat ISPO 2.783 Sportbegeisterte dazu befragt. Deutlich erkennbar ist die Relevanz der digitalen Medien.

  • ISPO befragte 2.783 Sportler zu ihrem Kaufverhalten
  • Mehrheit der Käufer informiert sich online
  • Auszeichnungen und technische Labels als Entscheidungskriterium
  • Nachhaltigkeit als Kaufkriterium

Die Mehrheit der europäischen Freizeitsportler informiert sich am liebsten online über neue Produkte und Sporttrends und kauft auch gerne dort. Auszeichnungen wie der ISPO Award und technische Labels bekannter Produkttechnologien, beispielsweise Gore-Tex oder Vibram, sind dabei ein wichtiges Entscheidungskriterium. Ebenfalls ausschlaggebend für den Kauf sind die Langlebigkeit und Reparaturmöglichkeiten der Produkte.

Produktauszeichnungen geben Sportlern Orientierung auf dem Sportmarkt und zeichnen besonders innovative und hochwertige Produkte aus. Preise und Awards sowie Labels zu Produkttechnologien und nachhaltigen Aspekten wie bluesign dienen Herstellern und Verkäufern als Verkaufsargumente. Dennoch ist wenig bekannt darüber, wie diese Qualitätsmerkmale wirken, welchen Einfluss sie auf das Kaufverhalten von Sportlern haben.

Um Antworten auf diese Fragen zu finden, befragte ISPO 2.783 aktive Sportler zu ihrem Entscheidungsprozess beim Kauf neuer Sportartikel. Das Gros der Teilnehmer ist sportlich sehr aktiv und entsprechend mit der Materie vertraut: 79 Prozent betreiben mindestens zweimal pro Woche Sport, knapp die Hälfte davon sogar mehr als dreimal. Die Befragten kommen hauptsächlich aus Deutschland (29 Prozent), Italien (17 Prozent), UK (17 Prozent) und Frankreich (16 Prozent).

Aktive Sportler sind besonders präsent in den sozialen Medien

Zunächst wollte ISPO wissen, wo und wie sich Sportler über neue Produkte und Trends informieren. 60 Prozent der Befragten nutzen dafür Social Media-Plattformen. Das sind mehr als doppelt so viele wie der Durchschnitt der deutschen Bevölkerung (Quelle: Faktenkontor, 2017).

Weitere Online-Quellen sind ebenfalls hoch im Kurs, vor allem Web-Portale (42 Prozent), Google (41 Prozent) und Online-Magazine (36 Prozent). Abseits der digitalen Welt tauschen sich 48 Prozent mit Ihren Freunden über die Geschehnisse in der Szene aus. Auch beim gewählten Kanal für den Kauf teilt sich die Gruppe: 41 Prozent gaben an, ihr neuestes Sportprodukt im stationären Handel gekauft zu haben, 51 Prozent online (36 Prozent über Desktop/Laptop und 15 Prozent über Mobile Devices).

Neues Sport-Equipment motiviert – 80 Prozent planen Neuanschaffung

Insgesamt 68 Prozent der Befragten lassen sich durch neu erworbene Sportprodukte zum aktiven Sporttreiben motivieren. 33 Prozent bleiben durch neues Equipment sogar langfristig sportlich aktiv, 35 Prozent erfahren zumindest einen kurzfristigen Motivationsschub.

Relevanz von Auszeichnungen und technischen Labels beim Produktkauf

72 Prozent der Befragten gaben an, beim Kauf neuer Sportprodukte besonders auf Auszeichnungen und technische Labels zu achten. Zweitwichtigstes Kriterium ist die, von 54 Prozent genannte, Empfehlung von Freunden. 33 Prozent der Befragten lassen sich durch Tests und Magazine inspirieren. Dabei steigt der Einfluss von Labels und Auszeichnungen weiter an: Für fast die Hälfte der Befragten (46 Prozent) haben sie in den letzten Jahren an Relevanz gewonnen. Die Befragten ordnen Artikel mit entsprechenden Auszeichnungen, wie auch der ISPO Award, als hochwertiger ein und schreiben ihnen eine höhere Funktionalität zu als anderen Produkten.

Sportler kaufen gerne nachhaltig

Auch die Lebensdauer eines Sportartikels wird als Qualitätsmerkmal wahrgenommen und ist für drei Viertel der Befragten ein wichtiges Kaufkriterium. 37 Prozent achten zudem darauf, ob es entsprechende Ersatzteile bzw. Reparaturmöglichkeiten gibt, um kleinere Verschleißerscheinungen zu beheben. Diese Zahlen sind nicht zuletzt wohl auch ein Ergebnis der starken Präsenz von Nachhaltigkeitsthemen in der Branche.

Details zur europaweiten Kaufentscheidungsstudie „So kaufen Sportler 2019“ und passende Grafiken finden sich online.

Über den Produktaward zur OutDoor by ISPO

Der ISPO Award hat sich in seiner langjährigen Geschichte als Gütesiegel der Sportartikelindustrie etabliert. Der Award dient als Orientierungshilfe für die kommende Sortimentsauswahl und richtet sich an Fachhändler, Journalisten und Endkunden. Im Fachgeschäft ist das Siegel über entsprechendes Labeling sowie Point-of-Sale-Systeme erkennbar. Die OutDoor Edition des ISPO Awards ist die spezifische Adaption der renommierten Auszeichnung zur OutDoor by ISPO. Die größten, den Markt prägenden Innovationen werden von der Fachjury mit dem „Outstanding Outdoor“ Label ausgezeichnet, weitere Produkte erhalten eine Auszeichnung als „Gold Winner“ und „Winner“. Die prämierten Produkte sind ganzjährig auf ispo.com zu sehen.

Quelle : ISPO Open Innovation 2019

Patrick Upmann

Interim Manager

E-Commerce

Digitale Transformation – IT Fachkräftemangel in Deutschland

Digitale Transformation
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Im vierten Quartal 2018 waren über 50 Prozent mehr IT-Stellen ausgeschrieben als im Vorjahreszeitraum


Digitale Transformation – WBS GRUPPE analysiert mehr als 2,5 Millionen Stellenausschreibungen in Deutschland. Softwareentwickler sind auf dem Arbeitsmarkt am gefragtesten. Der Mangel an IT-Fachkräften in Deutschland verschärft sich. Während im vierten Quartal 2017 rund 119.000 Stellen für diese Berufsgruppe ausgeschrieben waren, stieg die Anzahl an Jobinseraten ein Jahr später im letzten Quartal 2018 auf 182.172 an. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse von rund 2,55 Millionen Stellenausschreibungen durch den privaten Bildungsanbieter, die WBS GRUPPE (www.wbs-gruppe.de).

Softwareentwickler werden besonders stark gesucht
Besonders gefragt sind demnach Softwareentwickler. Rund 27 Prozent aller IT-Stellenausschreibungen richtet sich an diese Zielgruppe. Auch Support-Mitarbeiter (13,6 Prozent) und IT-Administratoren (12,9 Prozent) haben aktuell sehr gute Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt.

Digitale Transformation – Insgesamt machen IT-Stellenausschreibungen bundesweit einen Anteil von rund 7,3 Prozent an allen Jobinseraten aus. Überdurchschnittlich viele IT-Kräfte werden vor allem in Hamburg (10,3 Prozent), Baden-Württemberg (10,1 Prozent), Hessen (9,7 Prozent), Bayern (9,2 Prozent) und Berlin (8,4 Prozent) gesucht.

Diese IT-Skills sind am gefragtesten
Während der IT-Fachkräftemangel für Arbeitgeber eine große Herausforderung darstellt, bietet er Arbeitnehmern und Jobsuchenden neue Möglichkeiten, sich umzuorientieren. Zu den gefragtesten IT-Fähigkeiten auf dem deutschen Arbeitsmarkt zählen aktuell die Programmiersprache Java, Kenntnisse im Bereich Web und Internet sowie fortgeschrittene Maschinensteuerungs-Fähigkeiten.

Joachim Giese, Vorstand der WBS GRUPPE, kommentiert die Analyse:
„Durch die Digitalisierung stehen wir vor der größten Transformation der Arbeitswelt. So werden laut Münchener ifo Institut für Wirtschaftsforschung bis 2035 1,5 Millionen Stellen durch die Digitalisierung wegfallen und etwa genauso viele neue Stellen entstehen. Viel wichtiger aber ist meiner Einschätzung nach, dass sich im gleichen Zeitraum jede zweite Stelle grundlegend verändern wird und mit den derzeitigen Kenntnissen nicht mehr ausgeübt werden kann. Aktuell spüren wir diese Auswirkungen bereits. So werden laufend Prozesse verändert und immer stärker automatisiert, wodurch der IT-Fachkräftemangel stetig zunimmt. Um dem entgegenzuwirken, müssen wir deutsche Arbeitnehmer stärker fördern und durch Umschulungen sowie Fort- und Weiterbildungen laufend auf die Gegebenheiten der neuen Arbeitswelt vorbereiten. Nur so kann der Wirtschaftsstandort Deutschland langfristig konkurrenzfähig bleiben.“

Unter DIESEM LINK steht die komplette Studie zum Abruf zur Verfügung.

Quelle: WBS Gruppe

Patrick Upmann

Interim Manager

Digitale Transformation

Künstliche Intelligenz – ERP-Systeme als der digitale Prozess- und Datenhub in Unternehmen

E-Commerce
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ERP Lösungen – Echtzeitübersetzung über vorausschauende Wartung bis zur Vorhersage von Kundenzufriedenheit

Häufig fehlen aber noch ausreichende Daten für KI-Lösungen – und es gibt keine Out-of-the-Box-Lösungen. Bitkom veröffentlicht Positionspapier „Künstliche Intelligenz und ERP“

Künstliche Intelligenz ist eine Querschnitts- und Schüsseltechnologie, die zunehmend auch im Enterprise Resource Planning (ERP) an Bedeutung gewinnt. Allerdings sammeln sowohl mittelständischen Anwendern als auch ERP-Anbieter gerade erst erste Erfahrungen mit der Technologie. Dabei können mit KI-Hilfe in ERP-Systemen zum Beispiel Echtzeit-Übersetzungen für den Kundenkontakt erfolgen, die den jeweiligen Kontext der Unterhaltung berücksichtigen, oder aber Projekt-Daten überwacht werden, um mögliche Kundenbeschwerden vorherzusagen. Oder es lassen sich mit Hilfe von KI und ERP durch die Analyse von Maschinendaten die optimalen Wartungszeitpunkte bestimmen, die zugleich auch noch den bestehenden Auftragseingang berücksichtigen, um den Produktionsprozess so wenig wie möglich zu stören. Das sind nur einige Beispiele, die der Digitalverband Bitkom in seinem aktuellen Positionspapier „Künstliche Intelligenz und ERP“ zusammengetragen hat. „ERP-Systeme als der digitale Prozess- und Datenhub in Unternehmen werden immer stärker mit KI-Technologien angereichert“, sagt Dr. Frank Termer, Bereichsleiter Software beim Bitkom. „Aktuell ist das Angebot der ERP-Anbieter noch überschaubar und die Zahl der Use Cases auf Kundenseite noch eher klein. Dennoch ist absehbar, dass künftig KI tief in den Kernprozessen verankert sein und auch zu vollautomatisierten Prozessen führen wird“.

Kleinen Unternehmen fehlt es oft an Daten für KI-Systeme

Neben den Use Cases geht das Papier aber auch auf die Herausforderungen ein, mit denen interessierte Unternehmen aktuell konfrontiert sind. So benötigen KI-Systeme möglichst viele Daten, mit denen die Algorithmen trainiert werden. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen, die vielleicht nur auf 100 Kundendaten zurückgreifen können, stehen hier vor Problemen. Zudem sind KI-Lösungen heute keine Out-of-the-Box-Lösungen und müssen individuell konzipiert und programmiert werden, was angesichts der Kosten gerade kleinere Unternehmen zögern lässt. Schließlich fehlt es in den Unternehmen an KI-Know-how und KI-Experten und je komplexer die KI-Lösung wird, desto mehr stellen sich auch Haftungsfragen, etwa wenn die Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen fehlt. „KI bietet enorme Chancen. Zur Optimierung einzelner Aufgaben und Prozesse sind die Lösungen heute schon relativ gut“, so Termer. „Von einem selbststeuernden ERP-System, das eigenständig komplexe Unternehmensprozesse managt, sind wir aber sicherlich noch Jahre, wenn nicht Jahrzehnte entfernt.“

Das Papier „Künstliche Intelligenz und ERP“ bietet abschließend eine Reihe von Hinweisen, wie gerade kleine und mittelständische Unternehmen eigene KI-Projekte angehen sollten. Dabei geht es etwa um Verantwortlichkeiten im Unternehmen, aber auch um das Trainingsdatenmanagement, also um die Frage, wie sichergestellt werden kann, dass ausreichend viele und gute Daten für das KI-System bereitgestellt werden. Termer: „Unternehmen sollten in einer KI-Governance relevante Rollen und Verantwortlichkeiten im KI-Kontext definieren, einen KI-Strategieprozess etablieren und Vorgaben zum Monitoring und Reporting der laufenden KI-Aktivitäten machen.“

Anwendungsmöglichkeiten von KI zeigt der Big-Data.AI-Summit in Berlin

Welche Anwendungsmöglichkeiten für KI sich schon heute in Unternehmen bieten zeigt auch der Big-Data.AI-Summit am 10. und 11. April in Berlin. Mehr als 5.000 Experten aus der Datenwirtschaft und der Künstlichen Intelligenz werden in über 100 Vorträgen und Workshops aktuelle KI-Anwendungen und Lösungen diskutieren. Im Mittelpunkt stehen dabei konkrete Technologien und Trends, um die Digitalisierung der Unternehmen in allen Branchen voranzutreiben. Darüber hinaus werden ethische und politische Fragestellungen rund um Big Data und KI debattiert. Alle Informationen unter www.big-data.ai und auf der Partnerveranstaltung hub.berlin.

Das Positionspapier „Digitale Plattformen und ERP“ steht zum kostenlosen Download bereit unter www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/Kuenstliche-Intelligenz-und-ERP

Aktuelle Informationen aus der Bitkom ERP-Welt bietet auch der Blog „Digital ERP“: http://digital-erp.de/ 

Quelle: Bitkom

Patrick Upmann

Interim manager

Digitale Transformtion

Payment – Mobiles Bezahlen ist nicht erste Wahl

Payment
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Payment – Knapp zehn Prozent der Deutschen haben bisher im Ladengeschäft per Smartphone bezahlt

  • Die Deutschen zahlen im Alltag bevorzugt bargeldlos
  • Flexibilität beim Bezahlen ist entscheiden

Payment – Die Deutschen bezahlen im Alltag mehrheitlich bargeldlos: Beim Einkaufen im stationären Handel bekommen bargeldlose Bezahlmittel wie Kreditkarte oder Girocard den Vorzug vor Bargeld. Zu diesem Ergebnis kommt eine im Auftrag von PayPal durchgeführte repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa, die das Bezahlverhalten der Deutschen untersucht.

54 Prozent der Befragten geben darin an, beim Einkaufen überwiegend bargeldlos zu zahlen. In der Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen liegt dieser Anteil mit 67 Prozent sogar noch deutlich höher.

Bargeld vs. bargeldlos: kein Entweder-oder – Konsumenten wollen Auswahlmöglichkeit

Payment – 71 Prozent der Befragten wissen bereits vor dem Bezahlen, ob sie mit Bargeld oder bargeldlos zahlen werden. Für mehr als zwei Drittel ist diese Entscheidung von der Höhe des Betrages abhängig. Entsprechend empfinden die Befragten es regelmäßig als störend, wenn sie mit Bargeld zahlen müssen, da nur diese Möglichkeit angeboten wird. Insbesondere zwei Aspekte sind hierbei entscheidend: Erstens möchten Verbraucher unabhängig davon, wie viel Bargeld sie dabei haben, auch spontan einkaufen können. Zweitens antworten knapp zwei Drittel der Befragten, dass sie selbst entscheiden möchten, wie sie bezahlen. Insbesondere bei Ämtern und Behörden, in Restaurants und öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus und Straßenbahn stört es sie, dass ihnen diese Entscheidungsfreiheit fehlt, wenn sie ausschließlich mit Bargeld zahlen können.
„Unsere Erfahrung zeigt, dass Verbraucher einfach und vor allem flexibel bezahlen möchten – egal, ob online oder offline, mit Bargeld oder ohne“, sagt Michael Luhnen, Managing Director, PayPal Deutschland, Österreich und Schweiz.

„In vielen Gesprächen, die wir sowohl mit Verbrauchern als auch mit Händlern führen, wird immer wieder deutlich, dass es beim Thema Bezahlen nicht um ein entweder oder geht, sondern vielmehr um Auswahlmöglichkeit. Verbraucher wollen selbst entscheiden, in welchen Situationen und bei welchem Betrag sie zum Bargeld, zur Girocard oder zum Mobiltelefon greifen.“


Bezahlen in der Zukunft: wie zahlen die Deutschen in fünf Jahren?

Payment – Beim Blick in die Zukunft zeichnet die Forsa-Umfrage ein ambivalentes Bild. Die überwiegende Mehrheit der Befragten ist sicher, dass in den nächsten fünf Jahren in Deutschland seltener mit Bargeld bezahlt werden wird. Knapp 80 Prozent sind dieser Ansicht. Befragt nach ihrem persönlichen künftigen Bezahlverhalten, geben jedoch lediglich 43 Prozent an, in den nächsten fünf Jahren seltener mit Bargeld zu bezahlen als heute. Mit 51 Prozent geht etwas mehr als die Hälfte davon aus, Bargeld genauso häufig einzusetzen wie heute. Entsprechend halten fast zwei Drittel eine Entwicklung zum bargeldlosen Alltag wie in Schweden nicht für wünschenswert. Besonders in der Altersgruppe ab 50 Jahren ist diese Meinung mit über 70 Prozent stark verbreitet.
Die Nutzung der Girocard ist jedoch etabliert: Mehr als 80 Prozent geben an, diese Bezahlart regelmäßig zu nutzen. Jedoch dauert es, bis die Deutschen neuen Bezahloptionen Vertrauen schenken: Etwas mehr als die Hälfte der Befragten gibt an, neuen Zahlungsmitteln gegenüber aufgeschlossen zu sein, wenn diese sich über eine gewisse Zeit bewährt haben. 42 Prozent bleiben auch dann bei ihren bevorzugten Zahlungsmitteln, wenn die Auswahl an Optionen zunimmt. Männer stehen neuen Zahlungsmitteln allerdings mit 57 Prozent deutlich offener gegenüber als Frauen, die sich selbst nur zu 48 Prozent als aufgeschlossen gegenüber neuen Optionen sehen.

Mobile Payment noch nicht bewährt

Noch nicht etabliert hat sich das sogenannte Mobile Payment, also das Bezahlen mit dem Smartphone im Ladengeschäft. Besonders deutlich wird dies daran, dass zwar neun von zehn Befragten ein Smartphone besitzen, jedoch nicht einmal jeder zehnte Smartphone-Besitzer bereits im Ladengeschäft damit bezahlt hat: Das trifft nur auf sieben Prozent zu. Auch hier liegt der Männeranteil mit zehn Prozent höher als der Frauenanteil mit lediglich vier Prozent. Bei der Frage nach der Bereitschaft mobil zu bezahlen zeigen sich ebenfalls deutliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen: Insgesamt können sich 40 Prozent der Befragten vorstellen, mit dem Smartphone an der Ladenkasse zu zahlen, jedoch nur 30 Prozent der Frauen gegenüber knapp 50 Prozent der Männer.

Über die Studie: Forsa befragte 3.213 Personen in ganz Deutschland, etwa 200 pro Bundesland, zwischen 18 und 69 Jahren. Die Befragung fand zwischen dem 14. November und dem 7. Dezember 2018 statt. Befragungsmethode: Online-Befragung im forsa.Omninet Panel sowie computergestützte Telefoninterviews (CATI) anhand eines strukturierten Fragebogens.

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Quelle PayPal Deutschland

© Grafiken & Bilder PayPal Deutschland

Quelle: PayPal Deutschland

Patrick Upmann

Interim Manager

Payment

Logistik – Wie eine Transportoptimierung Kosten einspart

E-Commerce
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EHI untersucht Maßnahmen zur Optimierung von Transportkosten in der Handelslogistik 

Mit unterschiedlichen Maßnahmen arbeitet der Handel stetig daran, seine Transportkosten zu reduzieren. Wichtigster Ansatzpunkt bei der Transportoptimierung ist für die Händler der Einsatz von Tourenplanungssystemen. Darüber hinaus sehen die Händler großes Einsparpotenzial in Logistik-Kooperationen mit anderen Händlern oder Lieferanten. Diese werden allerdings bislang noch selten realisiert. Vorteile, auch hinsichtlich der Transportkosten, sehen die Befragten außerdem in der eigenen Beschaffungslogistik, deren Anteil am gesamten Beschaffungsvolumen der Lieferanten noch verhältnismäßig gering ist, so einige Ergebnisse der aktuellen EHI-Studie „Transport in der Handelslogistik“, deren vollständige Ergebnisse Marco Atzberger, Geschäftsleitung im EHI, heute auf dem 25. Handelslogistik Kongress in Köln vorstellt.

Transportkosten

Der Transport ist ein beträchtlicher Kostenfaktor innerhalb der Handelslogistik und beläuft sich laut Aussage der Befragten auf durchschnittlich 1,80 Euro pro Kilometer. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der Transportkosten entfällt auf das Personal, insbesondere die Fahrer. Jeder Fahrer kostet die Handelsunternehmen durchschnittlich pro Jahr 43.390 Euro. Den zweitgrößten Anteil an den Transportkosten nehmen mit 16 Prozent die Treibstoffkosten ein. Die Kosten für die Lkw-Maut kommen lediglich auf einen durchschnittlichen Anteil von 4 Prozent.

EHI-Studie "Transport in der Handelslogistik", 2019

EHI-Studie “Transport in der Handelslogistik”, 2019

Kosten optimieren

Die wichtigste Maßnahme zur Reduzierung der Transportkosten sehen die Händler in Tourenplanungssystemen. An zweiter Stelle nennen die Befragten Kooperationen mit anderen Händlern oder Lieferanten. „Während die Zusammenarbeit mit Logistik-Dienstleistern bei vielen Händlern gängige Praxis ist, stellen Logistik-Kooperationen beim Transport zwischen Händlern oder zwischen Händlern und Lieferanten aktuell noch eine Ausnahme dar“, kommentiert Thomas Kempcke, Leiter Forschungsbereich Logistik im EHI und Autor der Studie. In- bzw. Outsourcing-Maßnahmen landen im Ranking der wichtigsten Maßnahmen zur Reduzierung von Transportkosten auf dem dritten Platz, gefolgt von Fahrerschulungen. Auf dem fünften Rang sehen die Befragten den Einsatz von alternativen Antrieben. Weitere Maßnahmen zur Kostenoptimierung sind z. B. der Einsatz von Systemen zur Laderaum- bzw. Frachtraumverdichtung, die Bündelung von Lieferungen oder die Optimierung der Anliefertage bei den Verkaufsstellen.

Vorteile für Selbstabholer

Auch die Beschaffungslogistik, also die gebündelte Abholung der bestellten Ware beim Lieferanten durch den Händler selbst, birgt Kostenvorteile durch Bündelungseffekte. Vorteilhaft ist auch eine zuverlässige Warenversorgung und Entlastung der Wareneingangsrampe. Allerdings werden zurzeit lediglich 18 Prozent des gesamten Volumens vom Handel selbst abgeholt. Laut 52 Prozent der Befragten wird dieser Anteil im eigenen Unternehmen bis 2025 zunehmen. Ein gutes Drittel der Händler rechnet hingegen mit einem gleichbleibenden Anteil.

EHI-Studie "Transport in der Handelslogistik", 2019

EHI-Studie “Transport in der Handelslogistik”, 2019

Datenbasis

Für die Studie „Transport in der Handelslogistik“ hat das EHI mit Unterstützung der Fachzeitschrift „Die Verkehrsrundschau“ im Herbst 2018 32 Handelsunternehmen aus dem Bereich D-A-CH online befragt, davon drei Viertel aus Deutschland und der Rest je zur Hälfte aus der Schweiz und aus Österreich. Der Gesamtumsatz der Teilnehmer aus Deutschland belief sich 2017 auf 41 Mrd. Euro, das entspricht einem Anteil am gesamten deutschen Einzelhandelsumsatz in besagtem Jahr von etwa 9 Prozent. Der Vergleichswert für die Teilnehmer aus Österreich beträgt gut 18 Mrd. Euro, was einem Anteil am gesamten dortigen Einzelhandelsumsatz von 26 Prozent entspricht, während der Umsatzanteil der teilnehmenden Händler aus der Schweiz mit 41 Mrd. CHF 45 Prozent des gesamten inländischen Umsatzes erreicht.

Infografiken als Download:  https://go.ehi.de/log19-1

Quelle: EHI

Patrick Upmann

Interim manager

Logistik

E-Commerce – Social Media beeinflusst das Online Kaufverhalten

E-Commerce
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25% der E-Commerce – Kunden wenden sich zuerst an Social Media, um sich über aktuelle Ereignisse zu informieren.

E-Commerce – Die Verbraucher nutzen die digitale Technologie zunehmend nicht nur zum Einkaufen. Es gibt eine Revolution, wie zum Beispiel der Zugang der Verbraucher zu Unterhaltung und Medien. Die Ergebnisse wurden in der Global Consumer Insights Survey von PwC veröffentlicht, die das Verhalten, die Gewohnheiten und Erwartungen von über 21.000 Online-Konsumenten in 27 Ländern bewertet. Die Forschung von PwC zeigt, dass sich das Verbraucherverhalten in einer Vielzahl anderer Bereiche als Unterhaltung und Medien schnell ändert.

Wenn es um Nachrichten geht, gehen 25% der Verbraucher zuerst in die Social Media, um sich über aktuelle Ereignisse zu informieren. Angesichts der Tatsache, wie weit verbreitet Social Media heute ist, ist dies wahrscheinlich keine Überraschung.
Social Media platzierte Anzeigen, die es den Verbrauchern ermöglichen, mit einer Marke zu interagieren, werden heute als die drittwichtigste Form der Werbung eingestuft, und unter den Jahrtausenden ist dies die beliebteste Form der Werbung – gegen traditionelle Fernsehwerbung.

E-Commerce – Je einfacher und besser das Erlebnis, desto mehr werden die Verbraucher ausgeben. Die Studie stellt fest, dass die Verbraucher – bombardiert mit einer Vielzahl von Wahlmöglichkeiten – ständig nach Werkzeugen suchen, um ihre Kaufentscheidungen zu vereinfachen. Neben der Nutzung der digitalen Technologie setzen sie auf ihre bewährten Communities und andere Experten:

Laut den Befragten sind die drei wichtigsten Attribute, die ein Einkaufserlebnis im Geschäft verbessern können, eine einfache Shop-Navigation, sachkundige Vertriebspartner und einfache Zahlungsoptionen.

61% der Verbraucher werden bei ihren Einkäufen von Social Media beeinflusst, entweder als Inspiration oder nach positiven Bewertungen. Umgekehrt sagen weniger als 20% der Verbraucher, dass sie ein Produkt wahrscheinlich wegen einer Berühmtheit oder eines Influencers kaufen werden.

Fast 50% der Befragten ließen sich von der Meinung ihrer Familie und Freunde bei der Wahl eines Urlaubsreiseanbieters leiten. John Maxwell, Global Consumer Markets Leader, PwC, kommentiert: “Der Schlüssel zu einem großartigen End-to-End-Kundenerlebnis liegt nicht nur in der Einkaufs- und Handelserfahrung, sondern branchenübergreifend. Die Verbraucher suchen nach einer nahtlosen und einfachen Einkaufsreise, und Unternehmen können dies erreichen, indem sie eine Mischung aus physischen und digitalen Ansätzen nutzen. Das Ergebnis ist ein höherer Return on Experience mit dem Kunden und nachhaltigere Ergebnisse für Unternehmen.”

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E-Commerce Studie – Unternehmen benötigen eine einzige digitale Plattform für ihren Erfolg

E-Commerce
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E-Commerce – Entscheider erkennen die Notwendigkeit einer einzigen digitalen Plattform und der Konsolidierung ihrer Acquiring- und Payment-Anbieter zur Optimierung ihrer E-Commerce-Strategien 

Wirecard erfüllt die Bedürfnisse von Hunderttausenden von Unternehmen in den USA und weltweit. Eine unabhängige Umfrage hat die Chancen und Herausforderungen für kleine und mittlere Unternehmen in den USA auf dem globalen Online-Marktplatz untersucht.

Eine von Wirecard in Auftrag gegebene und von Forrester Consulting  durchgeführte Studie zu den größten Chancen und Herausforderungen für kleine und mittelständische Unternehmen in den USA ist zu dem Schluss gekommen, dass digitale Payment-Anbieter mit einem weltweiten Leistungsangebot die optimalen Strategien für den E-Commerce-Erfolg von Händlern bieten können. Die globalen E-Commerce-Umsätze lagen 2016 bei über 1,9 Billionen US-Dollar und sollen bis 2020 mehr als 4 Billionen US-Dollar erreichen, was etwa 15 Prozent der weltweiten Einzelhandelsausgaben entspricht.

„2019 stellen Verkäufe über Landesgrenzen hinweg die größten Chancen und Herausforderungen für Unternehmen dar, die im Online-Handel tätig sind. Einzelhändler benötigen operative und technologische Lösungen, die komplett konsolidiert sind und das exponentielle Wachstum von Transaktionen bewältigen können, um den globalen Markt mit größtmöglicher Einfachheit und Effizienz zu erreichen“, sagt Deirdre Ives, Regional Managing Director North America von Wirecard.

Ende 2018 befragte Forrester Consulting im Auftrag von Wirecard 200 Entscheider mittelständischer US-Unternehmen zu ihren Leistungen, Zielen und Herausforderungen im globalen E-Commerce. Forrester hat dabei mehrere gemeinsame Prioritäten und Herausforderungen entdeckt:

– Mindestens die Hälfte der befragten Unternehmen beabsichtigt, ihre aktuellen Verkaufszahlen auf vier Schlüsselmärkten zu erhöhen: Europa, Asien, Kanada und Zentralamerika
– 87% gaben an, dass internationales Wachstum in den nächsten zwei Jahren eine hohe oder entscheidende Priorität hat
– Gleichzeitig erwartet weniger als ein Drittel der Befragten, dass deren derzeitige Infrastruktur ihre Anforderungen im Jahr 2020 vollständig abdecken kann

Darüber hinaus entdeckten die Forscher mehrere Schlüsselfaktoren, die den weltweiten E-Commerce-Erfolg beeinflussen, darunter Compliance, Sicherheit und Kundenservice. Es arbeiten fast drei Viertel der befragten Unternehmen mit mindestens drei Anbietern zusammen, um ihre Anforderungen im Cross-Border E-Commerce zu erfüllen. Dabei hatten mehr als die Hälfte der Unternehmen Probleme bei der Zusammenarbeit mit mehreren Anbietern. Fast alle sagten, dass Zahlungsakzeptanz für ihre globalen E-Commerce-Programme entscheidend ist.

„Obwohl der grenzüberschreitende E-Commerce nur geringe Investitionen erfordert, um mehr Umsatz im Ausland zu erwirtschaften, ist er keine leichte Aufgabe. Als erstes müssen Unternehmen moderne Sicherheitsfunktionen und lokale Zahlungsmethoden einführen und dazu die nationalen Gesetze und Vorschriften einhalten“, schrieben die Forrester-Forscher in ihrer Studie. „Der Erfolg hängt von der Zusammenarbeit mit strategischen Partnern ab, die die Unternehmen mit Kunden weltweit verbinden, lokale Zahlungen mit Mehrwertfunktionen unterstützen und ihnen helfen, die operative Komplexität und das Risiko zu reduzieren.“

„Diese Erkenntnisse zeigen uns, dass Wirecard über alle Leistungen und Lösungen verfügt, die Unternehmen auf ihrem Weg zum globalen E-Commerce am meisten schätzen“, sagt Kevin Brown, Vice President of Marketing and Strategic Partnerships, North America, bei Wirecard. „Wir bieten eine bewährte digitale Financial-Commerce-Plattform, umfassende globale regulatorische Expertise, ein weltweites Bankennetzwerk, Akzeptanzmöglichkeiten für 27 Währungen sowie einen beispiellosen Kundenservice. Wir freuen uns sehr, Unternehmen jeder Branche und Größenordnung jetzt und in den kommenden Jahren zum weltweiten Erfolg zu verhelfen.“

Quelle: Wircard

Patrick Upmann

Digitale Transformation E-Commerce

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Payment Dienstleister – Online Händler setzen auf Zusatzservices

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Payment – Kauf auf Rechnung, Lastschrift, Digital Wallets & Co.: Das Angebot des richtigen Payment-Mixes erfordert auf Händlerseite viel Zeit, Geld und vor allem Know-how.

Aufgrund der zunehmenden Komplexität hinsichtlich Integration und Sicherheit setzen Onlinehändler somit vermehrt auf die Unterstützung durch Payment-Service-Provider oder andere Payment-Dienstleister. Das zeigt die aktuelle ECC-Payment-Studie Vol. 23, für die das ECC Köln und Prof. Dr. Malte Krüger auch 2018 wieder das Thema Online-Payment aus Konsumenten- und Händlersicht unter die Lupe genommen haben.

So arbeitet etwa die Hälfte der befragten Händler bereits mit einem Dienstleister zusammen, ein weiteres Fünftel plant die Zusammenarbeit. 

„Payment ist nach wie vor keine Kernkompetenz des Handels. Die Payment-Welt sowie die Kundenanforderungen werden immer vielfältiger. Doch auch wenn immer mehr Servicedienstleister ihre Hilfe bieten, kommt der Handel nicht umhin, seine Hausaufgaben zu machen“, erläutert Mailin Schmelter, Teamleiterin am ECC Köln.

Vielfältige Tools und Services zur Prozessoptimierung

Da der Handel die Konsumentenwünsche hinsichtlich der angebotenen Zahlungsverfahren mittlerweile weitestgehend erfüllt, rückt die Optimierung interner Prozesse zunehmend in den Fokus. Diese sorgen nicht nur für eine schnellere Zahlungsabwicklung und effizientere Bestell- und Liefervorgänge, sondern sparen Händlern auch bares Geld. Payment-Dienstleister können dabei unterstützen, Prozesse zu vereinfachen oder einzelne Arbeitsschritte übernehmen.  

So nutzt bereits ein Drittel der befragten Händler Services und Tools eines Payment-Dienstleisters, um die eigene Buchhaltung zu optimieren. Des Weiteren zeigen rund 40 Prozent Interesse an einer Zusammenarbeit in diesem Bereich. Besonders vorteilhaft wird die Bereitstellung einheitlicher Abrechnungsdateien durch den Zahlungsdienstleister erachtet. Aber auch Tools für ein einheitliches Transaktions-Reporting oder zur manuellen Autorisierung und Nachbearbeitung von Zahlungstransaktionen über verschiedene Absatzkanäle hinweg werden in einem Drittel der Fälle in Anspruch genommen.

Payment-Dienstleister avancieren zum Allround-Partner   

Payment-Dienstleister offerieren vermehrt Zusatzservices, die über das eigentliche Kernangebot hinaus gehen und entwickeln sich somit zunehmend zum Allround-Partner des Handels. Für 51 Prozent der befragten Onlinehändler ist insbesondere die Übernahme der Rücksendekosten durch den Dienstleister interessant. Die Unterstützung im Rahmen des Fulfillments (Verpackung und Versand von Waren) ist für 41 Prozent der befragten Handelsunternehmen attraktiv. Weitere 32 Prozent der Händler können sich vorstellen, sensible Bankleistungen wie Kredite oder die Kontoführung durch den Payment-Dienstleister in Anspruch zu nehmen.

Zusammenarbeit mit Payment-Dienstleistern

Die wichtigsten Zahlen im Überblick:

  • 51 Prozent der befragten Onlinehändler arbeiten bereits mit einem Payment-Service-Provider (PSP) zusammen; weitere 19 Prozent planen eine Zusammenarbeit bereits konkret.
  • Circa ein Drittel der Händler nutzt bereits Services und Tools zur Optimierung der Buchhaltung, weitere 51 Prozent interessieren sich insbesondere für die Übernahme der Rücksendekosten durch den Dienstleister.
  • 41 Prozent empfinden die Unterstützung im Rahmen des Fulfillments als attraktives Angebot.
  • 32 Prozent der Händler können sich vorstellen, sensible Bankleistungen wie Kredite oder die Kontoführung durch den Payment-Dienstleister in Anspruch zu nehmen.

Daten und Grafiken aus dieser Pressemitteilung dürfen nur im Rahmen journalistischer oder redaktioneller Zwecke genutzt werden. Die werbliche und kommerzielle Nutzung sowie Aufbereitung für eine vertragsbasierte Weitervermarktung ist untersagt. Dies gilt insbesondere für Statistikportale.

Über die Studie

Für die „ECC-Payment-Studie Vol. 23 – Der Payment-Markt aus Sicht der Händler und Konsumenten“ hat das ECC Köln in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Malte Krüger 2.000 Konsumenten im November 2018 befragt, davon 1.000 aus Deutschland, 500 aus Österreich und 500 aus der Schweiz. Darüber hinaus wurde im November und Dezember 2018 eine Umfrage unter 298 deutschen Onlinehändlern durchgeführt. Experteninterviews ergänzen die Befragung. Die ECC-Payment-Studie nimmt bereits zum 23. Mal die Bekanntheit, Nutzung und Bewertung von Zahlungsverfahren sowie Trendthemen im Payment-Markt aus Sicht von Onlineshoppern und Shopbetreibern unter die Lupe. 

Die ECC-Payment-Studie wurde unterstützt von folgenden Unternehmen: PayPal Deutschland GmbH, Computop GmbH, Klarna GmbH, UNIVERSUM Group, Paysafe Pay LaterTM.

Die Studie kann online bestellt werden: WWW.IFHSHOP.DE/ECC-PAYMENT-STUDIE 

Quelle: ECC

Patrick Upmann

Interim Manager

Payment

Mobile Payment ist Thema und Trend bei Social Media Unterhaltungen

Payment
Lesezeit: 3 Minuten

Neue Technologien treiben Social-Media-Unterhaltungen zum Thema Bezahlen und einfachen Bezahlzugängen an

Die sechste jährliche Mastercard Digital Payments Studie beleuchtet Social-Media-Trends rund um das steigende Kaufkraftpotenzial in der digitalen Welt

Mobile Payment – Sie wollen nur einen schnellen Coffee-to-go oder rasch ein Paket abholen, und gleich weiter? So geht es uns allen. Unser heutiges Leben ist stärker denn je von Digitalisierung und mobilen Daten geprägt. Dieselbe ‚Always-on‘-Mentalität erwarten Anwender auch beim Bezahlen ihrer digitalen Einkäufe, wie die Mastercard Digital Payments Studie 2019 anhand von Social-Media-Unterhaltungen belegt.

Mehr als 27% der untersuchten Konversationen zum Thema Bezahlung drehen sich um mobiles Bezahlen. Dies sind 20% mehr als im Vorjahr. Speziell der Einsatz mobiler Geldbörsen, der Digital Wallets, war mehr als doppelt so oft Gesprächsthema wie noch vor einem Jahr.

Die jährlich durchgeführte Mastercard Digital Payments Studie wurde gemeinsam mit PRIME Research entwickelt. Die inzwischen sechste Ausgabe der Studie analysiert über 3,3 Millionen Unterhaltungen des letzten Jahres in diversen Social-Media-Kanälen, darunter Twitter, Facebook, Instagram und Weibo.

„Mobile Payment ist Thema und Trend bei Social Media Unterhaltungen“ weiterlesen

E-Commerce Checkout – Diese Online Händler überzeugen!

E-Commerce
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Welche der Top-100-Händler in Deutschland überzeugen beim Checkout. 

E-Commerce Checkout – Versandprozess, Zustellung und Retouren am meisten? Die aktuelle „E-Commerce-Versandstudie 2018“ von parcelLab kürt Douglas, MediaMarkt, AO, Zalando und Lidl zu den Siegern.

Die aktuelle „E-Commerce-Versandstudie 2018“ von parcelLab bringt es an den Tag: Die meisten der 100 größten Online-Händler (Basis: EHI-Studie) haben beim After-Sales-Services noch Optimierungspotenzial. Doch Ausnahmen bestätigen die Regel. Die parcelLab-Studie förderte in den Teildisziplinen Checkout, Versand, Zustellung und Retouren auch echte Leuchttürme zutage. Diese Shops können sich andere Händler zum Vorbild nehmen, um ihre eigenen Versandprozesse zu optimieren.

Bester Checkout: Douglas beherrscht Calls-to-Action

Bei der Analyse des Checkouts schnitt die Parfümeriekette Douglas unter den 100 größten Online-Händlern Deutschlands am besten ab. Der Händler überzeugte mit schneller Lieferung (Same Day möglich), günstigen Versandkosten (4,95 Euro für Expresszustellung), einer Auswahl von Logistikern sowie alternativen Zustelloptionen. Zudem sorgen farblich abgegrenzte Buttons beim Checkout für klare Call-to-Actions, der Prozess war klar strukturiert und Informationen werden jederzeit klar präsentiert. Der Checkout funktioniert außerdem auf allen Devices und ist auch mobil intuitiv zu bedienen. Serviceorientiert präsentiert sich Douglas, indem bei der Auswahl von Gratis-Geschenkverpackungen auch noch eine Gratis-Grußkarte gestaltet werden kann.

Bester Versandprozess: MediaMarkt macht die Lieferung zum Kundenerlebnis

Die Elektronikfachmarktkette MediaMarkt präsentiert relevante Versandkommunikation im Händler-Branding. Mit Informationen bei Versand, Verzögerung, Abholung, erfolgreicher Zustellung und Retoure sind Kunden über den Status Quo ihrer Bestellung jederzeit bestens informiert. Zusammen mit Track & Trace-Informationen bietet MediaMarkt auf einer speziellen Landing-Page auch zur Bestellung passende Produktempfehlungen. Bleibt noch immer eine Frage offen, kann der Kunde schnell und einfach Kontakt aufnehmen. Insgesamt bietet MediaMarkt so ein konsistentes Markenerlebnis mit persönlicher Ansprache und hohem Wiedererkennungswert.

Beste Zustellung: AO optimiert die lästige Wartezeit auf den Spediteur 

Wer Elektrogroßgeräte oder Möbel bestellt, ärgert sich in der Regel über den maximal unkonkreten Hinweis des Spediteurs: „Ihre Lieferung erfolgt heute zwischen 9.00 und 18.00 Uhr.“ Bei AO hat man sich viel Mühe gegeben, genau dies im Sinne des Kunden zu optimieren: Schon bei der Bestellung ist ein Liefertermin frei wählbar. Zudem können Kunden festlegen, über welchen Kanal (SMS, Telefon, App) sie über den Versandstatus informiert werden wollen. Ist die Ware dann im Zustellfahrzeug, erhält der Kunde genau Informationen darüber, wie viele Stationen der Zusteller noch anfährt, bevor die Ware zugestellt wird. Das Lieferzeitfenster wird in Echtzeit immer enger eingegrenzt. So wird die Wartezeit auf das neue Elektrogerät zum Erlebnis.

Beste Retourenabwicklung: Bei Zalando werden Retouren zum Vergnügen

Seinen Claim „Schrei vor Glück oder schick’s zurück“ hat Zalando zwar längst geändert. Dennoch schafft der Berliner Modeversender es, dem Kunden das Ärgernis Retoure so angenehm wie möglich zu machen. Nicht nur, dass Retouren generell kostenlos sind und die Rücksendefrist 100 Tage beträgt – auch können Premium-Kunden ihre Retouren sogar abholen lassen. Bei der Retourenkommunikation überzeugt Zalando durch eine klar formulierte Eingangsbestätigung der Retoure mit der Betreffzeile „Deine Rücksendung an uns“ und schnelle Rückerstattungen. Zudem nutzt Zalando die Retourenkommunikation für personalisierte Produktempfehlungen, die den individuellen Geschmack der Kunden tatsächlich widerspiegeln.

Gesamtsieger Lidl: Der Lebensmittel-Discounter glänzt mit extremer Kundenfreundlichkeit und hohem Service-Level

Gesamtsieger im parcelLab-Test wurde Lidl. Der Discounter fokussiert auf die richtige Information zur rechten Zeit – und präsentiert diese schlicht, klar strukturiert und ohne vom Wesentlichen abzulenken. Vom Checkout bis zur Retoure informiert der Discounter seine Kunden über alles Notwendige – und das mit Formulierungen wie „Wir sagen Danke!“, „Folgende Artikel warten noch auf Sie“ oder „Freundliche Grüße in den Wohnort des Kunden“ auch noch konsequent freundlich und klar. Zudem waren sämtliche Kontaktpunkte – vom Checkout über die Versandnachrichten bis zur Retoure – in der Kommunikationskette mobil optimiert. Sehr kundenorientiert zeigt sich Lidl auch beim Versand an Packstationen: Kunden werden rechtzeitig vorgewarnt, bevor das Paket wieder an den Händler zurückgeschickt wird. Schlussendlich überzeugte Lidl auch mit hohem Kundenservice. Mit kostenlosen Retouren und Rückgabefristen von 90 Tagen zeigt sich der Discounter seinen Kunden gegenüber sehr kulant.

„Unsere Analyse hat klar gezeigt: Die meisten Händler können den Checkout und die Wartezeit auf das Paket für Kunden noch serviceorientierter gestalten und so auch den Versand zum Kundenerlebnis machen“, sagt parcelLab-Mitgründer Anton Eder. „Mit Douglas, MediaMarkt, AO, Zalando und Lidl gibt es aber auch herausragende Vorbilder, an denen sich andere Händler perfekt orientieren können.“

Quelle: parcelab

E-Commerce Versandstudie 2018
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Patrick Upmann

Interim Manager E-Commrce

Versandstudie