Mobile Payment – Apple Pay und Google Pay ab sofort an deutschen Worldline Zahlterminals möglich

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Lesezeit: 2 Minuten

Die Identifikation erfolgt ganz intuitiv mittels Fingerabdruck oder Gesichtserkennung am NFC-Terminal

Mobile Payment – Worldline [Euronext: WLN], der europäische Marktführer für Zahlungsverkehrs- und Transaktionsdienstleistungen, unterstützt mit seinen Zahlterminals ab sofort auch die modernen Mobile-Payment-Lösungen Apple Pay und Google Pay. Damit kann der Nutzer unkompliziert per Smartphone oder Smartwatch bezahlen. Die Identifikation erfolgt ganz intuitiv mittels Fingerabdruck oder Gesichtserkennung am NFC-Terminal (Near Field Communication). Token-Technologie dient als Sicherheitsbarriere zwischen der eigentlichen Transaktion und den hinterlegten Zahlungsdaten des Käufers.

Mobile Payment – Durch die Akzeptanz von Apple Pay und Google Pay bietet Worldline allen Konsumenten, die ihre Geräte zum täglichen Bezahlen nutzen möchten, eine sichere und einfache Bezahlmöglichkeit. Die Lösung ist ab sofort für alle Händler, die ein Zahlterminal von Worldline im Einsatz haben, verfügbar. Nutzer in Deutschland müssen lediglich sicherstellen, dass ihre jeweilige Bank Apple-Pay oder Google Pay unterstützt. Mit der App können sie ihre Mastercard- und Visa-Kreditkarten auf ihrem Smartphone oder der Smartwatch hinterlegen. Diese Kartendaten werden durch Tokenization von der eigentlichen Transaktion abgeschirmt.

Panagiotis Karasavvoglou, Head of Merchant Services Germany von Worldline: „Mit der Akzeptanz von Apple Pay und Google Pay hilft Worldline Merchants dabei, eine breite aufstrebende Kundenschicht anzusprechen, denen Flexibilität und Sicherheit beim Bezahlen wichtig ist. Mit der weiterhin zunehmenden Beliebtheit  von Apple- und Android-fähigen Geräten leistet Worldline einen Beitrag zur Förderung der Mobile-Payment-Mentalität in Deutschland und kann kontaktloses Bezahlen noch besser etablieren.“
 

Sicherheit hat Vorfahrt

Die von Apple Pay und Google Pay auf den Smartphones und Smartwatches verwendete Wallet gilt dank ihrer Absicherung mit Touch ID und der verwendeten Token-Technologie als besonders sicher. Bei Transaktionen werden die in der Wallet hinterlegten Kreditkartendaten weder direkt auf dem Gerät gespeichert noch übertragen. Stattdessen fungiert ein speziell generierter einmaliger Token als Sicherheitshürde und wird anstelle der Karteninformationen an das Zahlterminal weitergegeben. Als zusätzliche Identifizierungsmaßnahme muss der Nutzer sich lediglich noch per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung authentifizieren – wie beim Entsperren eines Smartphones. PIN-Eingabe am Terminal und ähnliche Verzögerungen entfallen bei dieser Art des Bezahlens. Damit erfolgt der Bezahlvorgang mit Apple Pay und Google Pay genauso schnell und effizient wie mit einer kontaktlosen Kreditkarte.

Über Worldline

Worldline [Euronext: WLN] ist der europäische Marktführer im Bereich Zahlungsverkehrs- und Transaktionsdienstleistungen. Innovationsfähigkeit ist in der Unternehmens-DNA von Worldline tief verankert. Das Leistungsportfolio von Worldline umfasst das nationale wie internationale Commercial Acquiring (Akzeptanz von Kartenzahlungen) für den stationären Handel ebenso wie im Online-Business, die hochsichere Abwicklung von Zahlungstransaktionen für Banken und Finanzinstitute sowie Transaktionsdienstleistungen im Bereich E-Ticketing für lokale wie nationale öffentliche Einrichtungen. Mit seiner Präsenz in über 30 Ländern und innovativen digitalen Dienstleistungen ist Worldline der Zahlungstechnologiepartner der Wahl für Händler, Finanzinstitute, die öffentliche Verwaltung und Verkehrsbetriebe wie auch für Industrieunternehmen. Mit seinen drei Geschäftsbereichen Merchant Services, Financial Services inklusive equensWorldline, sowie Mobility & e-Transactional Services beschäftigt Worldline weltweit rund 11.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen geschätzten jährlichen Pro-forma-Umsatz von rund 2,3 Milliarden Euro. Worldline ist ein Atos Unternehmen. worldline.com

Quelle: worldline

Patrick Upmann

Interim Manager Mobile Payment

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Mobile Payment ist Thema und Trend bei Social Media Unterhaltungen

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Lesezeit: 3 Minuten

Neue Technologien treiben Social-Media-Unterhaltungen zum Thema Bezahlen und einfachen Bezahlzugängen an

Die sechste jährliche Mastercard Digital Payments Studie beleuchtet Social-Media-Trends rund um das steigende Kaufkraftpotenzial in der digitalen Welt

Mobile Payment – Sie wollen nur einen schnellen Coffee-to-go oder rasch ein Paket abholen, und gleich weiter? So geht es uns allen. Unser heutiges Leben ist stärker denn je von Digitalisierung und mobilen Daten geprägt. Dieselbe ‚Always-on‘-Mentalität erwarten Anwender auch beim Bezahlen ihrer digitalen Einkäufe, wie die Mastercard Digital Payments Studie 2019 anhand von Social-Media-Unterhaltungen belegt.

Mehr als 27% der untersuchten Konversationen zum Thema Bezahlung drehen sich um mobiles Bezahlen. Dies sind 20% mehr als im Vorjahr. Speziell der Einsatz mobiler Geldbörsen, der Digital Wallets, war mehr als doppelt so oft Gesprächsthema wie noch vor einem Jahr.

Die jährlich durchgeführte Mastercard Digital Payments Studie wurde gemeinsam mit PRIME Research entwickelt. Die inzwischen sechste Ausgabe der Studie analysiert über 3,3 Millionen Unterhaltungen des letzten Jahres in diversen Social-Media-Kanälen, darunter Twitter, Facebook, Instagram und Weibo.

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Payment – Wirecard und Tirol Werbung starten China-Pay-Initiative

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Chinesische Payment Bezahllösungen werden flächendeckend in Tirol eingeführt. Bereits 150 Tiroler Händler wollen damit ihre Wertschöpfung weiter steigern 

Payment – Wirecard, der weltweit führende Innovationstreiber für digitale Finanztechnologie, und die Tirol Werbung, die Landestourismusorganisation Tirols, starten eine neue China-Pay-Initiative mit den Partnern Innsbruck Tourismus, Kitzbühel Tourismus, dem Tourismusverband Kufsteinerland, Ötztal Tourismus, dem Tourismusverband St. Anton und den Swarovski Kristallwelten. Ziel des Projekts ist eine flächendeckende Abdeckung des gesamten Bundeslandes mit der Bezahllösung von Wirecard, um die beliebtesten chinesischen Mobile-Payment-Methoden in zahlreichen Tiroler Unternehmen einzuführen. Zum Start werden 150 Unternehmen in der Region mit der Lösung ausgestattet werden. 

Payment – Laut einer Nielsen-Studie wären rund 91 Prozent der chinesischen Touristen bereit, im Ausland mehr auszugeben und einzukaufen, wenn mehr Händler chinesische Mobile-Payment-Methoden akzeptieren würden. Mit dieser Initiative gehen Wirecard und die Tirol Werbung daher auf die Präferenzen dieser Zielgruppe ein. Tirol will unter anderem Alipay als Zahlungsoption in möglichst vielen Betrieben anbieten. Wirecard übernimmt dabei den gesamten Zahlungsintegrations- und -abwicklungsprozess. 

Payment – Die Gesamtausgaben chinesischer Touristen in Österreich legten 2018 um 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Damit liegt China bei den Tax-Free-Einkäufen in Österreich 2018 an der Spitze der außereuropäischen Einkaufsländer. Mit einem Anteil von 30 Prozent an allen Tax-Free-Umsätzen in Österreich liegt China als Herkunftsland im Nationen-Ranking klar auf Platz 1 vor Russland (10 Prozent) und der Schweiz (8 Prozent). Während der durchschnittliche Einkaufsbetrag von außereuropäischen Touristen bei 508 Euro lag, gaben Besucher aus China bei jedem Einkauf durchschnittlich 616 Euro aus. 

Payment – Holger Gassler, Leitung Märkte der Tirol Werbung sagt: „Wir versprechen uns einen Wettbewerbsvorteil, wenn wir als erstes Bundesland Österreichs chinesische Mobile-Payment-Methoden in großem Umfang einführen. Der Convenience-Gedanke bei der Bezahlung spielt gerade für diese Zielgruppe eine große Rolle und kann die Wertschöpfung sowohl in den Destinationen als auch für die teilnehmenden Unternehmen stärken. Die Einführung der digitalen Payment-Plattform von Wirecard ist auch eines der ersten Projekte im Rahmen der Digitalisierungsoffensive Tirols.“ 

Roland Toch, Managing Director CEE bei Wirecard, fügt hinzu: „Erfahrungsgemäß kann das Akzeptieren von Alipay als neue Bezahlmethode zu einem Anstieg des Transaktionsvolumens mit Reisenden aus China von mehr als 350 Prozent innerhalb eines Jahres führen. Wir sind stolz darauf, zusammen mit der Tirol Werbung Hunderten von Unternehmen unsere digitale Payment-Lösung anzubieten und die Digitalisierung der Zahlungsprozesse weiter voranzutreiben. Wir freuen uns darauf, in Zukunft unsere Partnerschaft mit Tirol und weiteren Regionen Europas auszubauen.“ 

Patrick Upmann

Interim Manager Payment

Wirecard – Tirol Tourismus

Mobile Payment – NFC basierte Bezahllösungen boomen

E-Commerce
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Der Handel steht dem mobilen Bezahlen aufgeschlossen gegenüber. Er möchte technologisch auf dem neuesten Stand sein und seinen Kunden eine Auswahl an Bezahllösungen anbieten

Mobile Payment – dazu gehören auch Mobile-Payment-Lösungen, so die Ergebnisse der aktuellen Händlerbefragung „Mobiles Bezahlen mit dem Smartphone in Deutschland 2019“ der EHI-Mobile-Payment-Initiative. Damit reagiert der Handel auf Mobile-affine Kundschaft von hochgerechnet rund 20 Mio. Verbrauchern in Deutschland (Verbraucherbefragung der EHI-Initiative von 2018), die das schnelle Tempo und die Bequemlichkeit schätzen und sich die Nutzung dieser Alternative zu herkömmlichen Bezahlmethoden gut vorstellen können.

Technologische Voraussetzungen

Mobile Payment – der Handel kann sich NFC-basierten mobilen Bezahllösungen nicht verschließen, zumindest wenn ein NFC-fähiges Terminal zur Verfügung steht. Dieses wird von vielen Händlern bereits für kontaktlose Zahlungen eingesetzt. Für Bezahlverfahren mit optischer Identifikation wie PaybackPay, Bluecode oder WeChatPay sieht es allerdings etwas anders aus: Hier benötigt der Händler einen Bar-oder QR-Code-Scanner an der Kasse, um die Zahlung durchzuführen. Nicht jeder Händler besitzt einen QR-Code-Scanner, zurzeit sind es lediglich 30 Prozent der Befragten. Dieser ist mit zusätzlichen Investitionen verbunden und für die Abwicklung einer „normalen“ Kartenzahlung nicht notwendig. Der nicht zu unterschätzende Vorteil von Barcode-/QR-Lösungen ist allerdings die universelle, systemunabhängige Nutzungsmöglichkeit und die zusätzliche Einsatzoption im E-Commerce.

Akzeptanz der Zahlungsarten

Mobile Payment – neben den technischen Voraussetzungen, spielt auch die Akzeptanz der Card Schemes am PoS eine große Rolle. Der Händler muss bereits in der Lage sein, Debit-und Kreditkarten zu akzeptieren, die in der Wallet des Smartphones vom Kunden hinterlegt wurden. Erst dann kann eine mobile Transaktion erfolgreich über Verfahren wie Apple -, Google Pay oder die Sparkassen-App „Mobiles Bezahlen“ durchgeführt werden.

Der Handel (92 Prozent) erhält bis jetzt noch kein Reporting von Zahlungsdienstleistern (Acquirern), wenn es um Transaktionszahlen zu Google- oder Apple Pay geht. Laut der befragten Händler, können lediglich kontaktbehaftete und kontaktlose Kartentransaktionen gemessen werden.

Kassenpersonal

Die Händler sind sich einig, dass für den Erfolg von Mobile-Payment-Lösungen das Kassenpersonal eine essentielle Rolle spielt. Die Kassierkräfte müssen den Ablauf des Bezahlprozesses verstehen und im Zweifel auch den Kunden vermitteln können. Daher versorgen sie das Kassenpersonal über unterschiedliche Kanäle mit Infomaterial. Genannt haben sie insbesondere das Extranet, Infoflyer am PoS oder die Schulung der Filial- und Kassenpersonalleiter. Für die Einführung von Apple- und Google Pay haben keine gezielten Schulungen stattgefunden, für PaybackPay, WeChat Pay und Alipay schon. Außerdem wird versucht, die kassenseitige Auslösung des Bezahlvorgangs durch IT-Optimierung einfach und eindeutig zu halten. In der Regel reicht ein Knopfdruck wie auch bei Standard-Kartenzahlungen gewohnt.

Datenschutz

Das Thema Datenschutz und Sicherheit hat für den Handel ebenso höchste Priorität wie für die Kunden. Dem Handel kommt dabei entgegen, dass alle mobilen Bezahltransaktionen über Google – und Apple Pay tokenisiert (verschlüsselt) übertragen werden. Auch das Barcode-basierte System Bluecode arbeitet zur Erhöhung der Sicherheit mit einer Tokenisierung.

Aufklärungsbedarf bei den Gebühren

Weder Handel noch Netzbetreiber sind sich über die genaue Anzahl mobiler Transaktionen oder die exakten Gebühren dafür im Klaren. Zurzeit sind lediglich kontaktbehaftete oder kontaktlose Kartentransaktionen messbar. Da beim mobilen Bezahlen mit dem Smartphone die Kundendaten aus Datenschutzgründen verschlüsselt werden, ist für eine genaue Berichterstattung eine Entschlüsselung derselben nötig. Wie sich dieser Prozess momentan gestaltet und wie er bepreist ist, konnte keiner der Händler beantworten. Wenn es um Gebühren von Apple- und Google-Pay-Transaktionen geht, erwartet der Handel, maximal mit Kosten in Höhe „normaler“ kartengestützter Zahlungsvorgänge konfrontiert zu werden – ohne speziellen Aufpreis für Mobile-Payment-Transaktionen.

Methode

Qualitative Studie mit persönlichen Interviews von 18 (größeren und großen) Unternehmen mit einem (stationären) Umsatz von 92,4 Mrd. Euro (Stand: 2017), darunter 2 Unternehmen aus dem Bereich Tankstellen mit ihren Shopumsätzen, 7 Unternehmen mit Schwerpunkt Lebensmittel, 9 Unternehmen mit Schwerpunkt Nonfood, insbesondere Textil/Schuhe/Bau/Hobby/Freizeit und Warenhaus. Die Interviews wurden im Januar 2019 durchgeführt.

Mobile-Payment-Initiative

Um über die unterschiedlichen Möglichkeiten des mobilen Bezahlens aufzuklären, hat das EHI mit Partnern die Mobile-Payment-Initiative gegründet. Gemeinsam mit dem EHI wollen u.a. Bluecode, Girocard, Google Deutschland, GS1 Germany, Ingenico Payment Services, Mastercard, Payback, Roqqio, Visa und Wirecard mit der Mobile-Payment-Initiative unter der Leitung von Caroline Coelsch, Projektleiterin beim EHI, umfassende Informationen zum mobilen Bezahlen bereitstellen.

Patrick Upmann

Interim Manager Payemnt

Mobile Payment

Payment – Wirecard kooperiert mit Swatch zum Launch von SwatchPAY!

ePayment
Lesezeit: 2 Minuten

Nutzer von SwatchPAY! und boon in der Schweiz profitieren von mobilen Zahlungen ohne Smartphone und Portemonnaie  

Der führende Uhrenhersteller Swatch launcht ersten Bezahlservice mit Accessoires.
Wirecard bietet über SwatchPAY! und boon ein volldigitales Bezahlerlebnis an. Payment – Wirecard, der global führende Innovationstreiber für digitale Finanztechnologie, hat eine Kooperation mit dem führenden Uhrenhersteller Swatch geschlossen. Künftig können Konsumenten voll digitale, kontaktlose Bezahllösungen zunächst in der Schweiz und folglich in ganz Europa als App installieren und über ihre Uhren nutzen. Somit werden in den kommenden Wochen alle SwatchPAY! Kunden am Point-of-Sale von einfachen und sicheren mobilen Zahlungen mit boon profitieren.  

boon by Wirecard ist branchenweit die erste mobile Bezahllösung, die völlig unabhängig von Banken und Netzbetreibern funktioniert. Ab 1. Februar 2019 können Nutzer in der Schweiz ihre digitalen boon-Karten zu SwatchPAY! hinzufügen und mit ihren Blackback, Pastel, Chic & Magic Watches überall dort bezahlen, wo Mastercard Kontaktlos akzeptiert wird. 


„Stetige Innovation ist ein zentraler Bestandteil der DNA von Swatch“, so Carlo Giordanetti, Creative Director von Swatch. „Dank der jüngsten Neuerung klappt die Tokenisierung so einfach und schnell wie nie zuvor. Nie war es bequemer, immer und überall mit der Swatch am Handgelenk zu zahlen: Tokenisierung durchführen, Uhr ans Bezahlterminal halten, fertig! SwatchPAY! ist einfach, stylish und typisch Swatch!“ 

Georg von Waldenfels, Executive Vice President Consumer Solutions bei Wirecard, sagt: „Wir sind stolz darauf, unsere Kooperation mit Swatch bekannt zu geben. Damit kommt ein ganz neuer Lifestyle-Aspekt in den Markt für mobile Zahlungen, der gerade weltweit stark anzieht. Die Vorteile für Konsumenten, mit ihrer Uhr und boon zu bezahlen, bedeuten ein neues Maß an Freiheit im Alltag. Unsere Kunden können jetzt ihre digitalen boon-Karten mit ihren bevorzugten Swatch Uhren benutzen – ohne ihr Portemonnaie oder Smartphone mitnehmen zu müssen.“ 

boon by Wirecard lässt sich ganz einfach auf den SwatchPAY! Watches einrichten, indem man einen der teilnehmenden Swatch Stores aufsucht, dort die SwatchPAY! App runter lädt und die digitale boon-Karte zur SwatchPAY! Wallet hinzufügt. Zum Bezahlen hält der Nutzer die Uhr einfach vor das Bezahlterminal. Mit der SwatchPAY! App lassen sich sogar mehrere Uhren gleichzeitig verwalten. 

SwatchPAY! und boon sind mit zahlreichen Sicherheitsfunktionen ausgestattet. Dem Industriestandard entsprechende Sicherheitsfunktionen gewährleisten, dass die Karten-Informationen eines Nutzers niemals Händlern oder Swatch selbst offengelegt werden. 

Quelle: Wirecard

Patrick Upmann

Interim Manager

Payment Expertise

SATURN Smartpay – ab sofort kassenlos Bezahlen im größten Elektronikmarkt der Welt in Hamburg

E-Commerce - Patrick Upmann
Lesezeit: 3 Minuten
  • Saturn führt Mobile-Payment in seinem größten Markt als zusätzliche Bezahloption ein
  • Bezahlen direkt per App am Regal
  • Pilotprojekt läuft zunächst bis Ende Februar 2019

Ingolstadt, 05.12.2018: SATURN Smartpay – Zu lange Kassenschlangen kosten den Kunden Zeit und den Handel bares Geld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten verzeichnete der europäische Handel rund 34 Mrd. Euro Umsatzeinbußen – davon 6,7 Mrd. Euro in Deutschland –, weil Kunden aufgrund zu langer Warteschlangen ihren Kauf abgebrochen haben*.

SATURN Smartpay – Um die Wartezeiten für seine Kunden zu verkürzen, testet Saturn seit Anfang des Jahres Angebote zum Mobile Self-Checkout und führt nun mit „SATURN Smartpay“ im Saturn Hamburg Altstadt das Bezahlen per Smartphone erstmals flächendeckend in einem deutschen Markt ein. Ab sofort können Saturn-Kunden im größten Elektronikmarkt der Welt nahezu alle Produkte direkt am Regal bezahlen. Das Pilotprojekt, mit dem Saturn sein Einkaufserlebnis um ein weiteres Serviceangebot ausweitet, läuft zunächst bis Ende Februar 2019.A

Saturn hat bereits in Innsbruck und München sehr erfolgreich unterschiedliche kassenlose Bezahlmöglichkeiten getestet und geht nun mit dem neuen Pilotprojekt im Saturn-Markt in der Hamburger Mönckebergstraße den nächsten Schritt: Erstmals wird die Technologie auf der gesamten Fläche eines bereits bestehenden Marktes eingeführt. Mit einigen wenigen Ausnahmen können die über 100.000 Produkte des weltweit größten Elektronikmarkts direkt am Regal bezahlt werden.

„Das Smartphone ist für viele Menschen heute die Fernbedienung fürs Leben. Daher ist es nur konsequent, dass es zukünftig auch zum Bezahlen genutzt werden kann, zumal neue Mobile Payment-Angebote wie Google Pay und Apple Pay diese Entwicklung noch beschleunigen werden“, so Martin Wild, Chief Innovation Officer der MediaMarktSaturn Retail Group. „Die durchweg positive Resonanz der Kunden auf unsere ersten Pilotprojekte in Innsbruck und München hat uns darin bestärkt, Mobile Self-Checkout nun erstmals auf großer Fläche anzubieten. Unsere Kunden in Hamburg profitieren so von einem noch besseren Einkaufserlebnis und einer zusätzlichen innovativen Bezahloption im Weihnachtsgeschäft.“

In vier einfachen Schritten zum Zahlen per Smartphone

Das Bezahlen am Regal mit „SATURN Smartpay“ geht kinderleicht: App öffnen – die Wunschprodukte aussuchen und scannen – mit dem Smartphone bezahlen – die Produkte am Smartpay Express-Schalter am Ausgang des Marktes entsichern lassen. Die Smartpay-App kann für Android- und iOS-Geräte in den jeweiligen App-Stores herunterladen werden. Die Registrierung erfolgt schnell und unkompliziert. Anschließend scannt man mit der Smartphone-Kamera den Barcode am Produkt oder berührt alternativ das digitale Preisschild des gewünschten Produkts mit einem NFC-fähigen Smartphone, um den Artikel aufzurufen. Ist der Warenkorb fertig gefüllt, stehen dem Saturn-Kunden ab sofort Kreditkartenzahlung und PayPal sowie ab Mitte Dezember auch Google Pay zur Verfügung. Auch Apple Pay soll nach dem offiziellen Deutschlandstart in die App eingebunden werden. Nach der Bezahlung enthält der Kunde seinen digitalen Kassenbon per Mail und muss nun lediglich noch seine gekauften Produkte vor Verlassen des Marktes am Smartpay Express-Schalter entsichern lassen.

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SATURN Smartpay – ab sofort kassenlos Bezahlen im größten Elektronikmarkt der Welt in HamburgSATURN Smartpay – ab sofort kassenlos Bezahlen im größten Elektronikmarkt der Welt in Hamburg

Erneute Kooperation mit MishiPay

Wie bereits beim Pilotprojekt „SATURN Express“ in Innsbruck setzt Saturn bei „SATURN Smartpay“ in Hamburg erneut auf die Software des britischen Startups MishiPay. Das Unternehmen war zuvor Teil der ersten Programmrunde der Innovationsplattform Retailtech Hub von MediaMarktSaturn. Mustafa Khanwala, CEO und Mitgründer von MishiPay erklärte: „Nach der gemeinsamen Eröffnung des ersten kassenlosen Elektronikmarkts in Europa Anfang des Jahres in Innsbruck freuen wir uns sehr, die Zusammenarbeit mit MediaMarktSaturn fortzuführen und unsere Mobile- Payment-Technologie in den größten Elektronikmarkt der Welt zu integrieren. Das Pilotprojekt ist der nächste Schritt für MishiPay, die Vorteile des Online-Checkouts in den stationären Handel zu bringen und dadurch das Einkaufserlebnis der Kunden noch komfortabler zu gestalten“.

Hier die Links zu den SATURN Smartpay-Apps:

Quelle: MediaMarktSaturn

iOS: https://itunes.apple.com/us/app/saturn-smartpay/id1418451162?ls=1&mt=8
Web App: https://saturn.mishipay.com
Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.mishipaysaturn.smartpay

Mobile Payment – EHI-Verbraucherstudie

Patrick Upmann - Interim Manager und agiles Projektmanagement - E-commerce
Lesezeit: 4 Minuten

Immer häufiger können Kunden im deutschen Handel ihr Smartphone zücken, wenn es ans Bezahlen geht. Dabei hat ein schneller und einfacher Bezahlvorgang bei den Kunden hohe Priorität – und zwar für jeden Betrag, egal ob groß oder klein. „Das hat sich auch schon beim kontaktlosen Bezahlen gezeigt“, so Horst Rüter, Zahlungsexperte im EHI, „außerdem ist die landläufige Annahme widerlegt, dass Kunden beim mobilen Bezahlen ausschließlich Klein- oder Kleinstbeträge begleichen möchten“, erklärt er die Ergebnisse der repräsentativen EHI-Verbraucherbefragung zu Mobile-Payment.

Für jeden Betrag

In der repräsentativen Umfrage würde die große Mehrheit der Konsumenten (63 Prozent) jeden Betrag mit ihrem Smartphone begleichen. Der Wunsch, Klein- und Kleinsteinkäufe zum Beispiel beim Bäcker oder im Kiosk mobil zu bezahlen, steht allerdings relativ weit am Ende der Präferenzliste. Nur 14 Prozent der Befragten würden auch ihre Brötchen mit dem Smartphone bezahlen. Besonders bei Kleinbeträgen ist eine immer noch hohe Affinität zum Bargeld zu erkennen. Zurzeit möchten Verbraucher offensichtlich lieber Hemd und Hose im Textilhandel mobil bezahlen als Kaugummi und Cola am Kiosk. Diese einschränkende Einstellung der Verbraucher könnte sich jedoch mit zunehmender Praxisanwendung von Mobile-Payment – wie in anderen Ländern bereits erlebt – sehr schnell ändern. Noch haben nur Zahlungen unterhalb von 25 Euro einen deutlichen Geschwindigkeitsvorteil an der Kasse, da bei höheren Beträgen die PIN-Eingabe als Authentifizierung gefordert wird.

Aus der EHI-Verbraucherstudie zu Mobile Payment

Aus der EHI-Verbraucherstudie zu Mobile Payment

Am liebsten kostenlos

Kosten soll der mobile Service möglichst nicht verursachen. Neun von zehn Verbrauchern würden mobiles Bezahlen nicht nutzen, wenn es kostenpflichtig wäre. Nur ein sehr geringer Anteil wäre mit einer begrenzten monatlichen Gebühr oder Transaktionsgebühr einverstanden.

Beim Thema Vertrauen schneiden die konventionellen Zahlungsdienstleister am besten ab. Drei Viertel der Konsumenten sehen in Banken und Sparkassen sowie Kreditkartenanbietern vertrauenswürdige Partner. Diese haben als etablierte, klassische Finanzvertragspartner des Kunden eine bessere Ausgangsposition als der Handel, auf den sich fast die Hälfte (47 Prozent) verlassen würde.  Bei der Telekommunikationsbranche sinkt dieser Wert auf nur 41 Prozent.

Geldtransfer zwischen Freunden und Bekannten ist für die Kunden, die mobilen Bezahlmöglichkeiten aufgeschlossen gegenüberstehen, ein klarer USP. Jeder zweite sieht hierin eine besondere Attraktivität und Vereinfachung.

Gutes Handling

Im qualitativen Teil der Studie (Mystery Shopping) haben die Verbraucher fünf unterschiedliche Mobile-Payment-Apps getestet. Als grundsätzlich einfach und gut durchführbar wurde zunächst der Installationsprozess der Zahlungs-Apps auf den Smartphones bewertet. Mehr als 90 Prozent der Tester waren mit der Dauer der Installation und den Erklärungen zufrieden. Bei rund einem Viertel bis zu einem Drittel gab es Bedenken, persönliche Daten und Kontoverbindungen zu hinterlegen.

Beim Einsatz stellte sich bei den meisten Nutzern schnell ein positives Gefühl ein: „fortschrittlich“, „selbstbewusst“, „positiv überrascht“, „souverän“ und auch „sicher“ waren die Aussagen. Fast 80 Prozent konnte ohne Hilfestellung des Kassenpersonals mit der App bezahlen.

Kurze Dauer

Die Dauer des Bezahlvorgangs kam in vielen Fällen bereits mit unter 10 Sekunden (von der Nennung des Kaufbetrags bis zur Aushändigung des Kassenbons) der des kontaktlosen Bezahlens mit Plastikkarten gleich. Auch einige längere Zahlungsvorgänge waren mit etwa 30 Sekunden immer noch nicht länger als konventionelle Kartenzahlungen. Knapp 15 Prozent der mobilen Bezahlvorgänge überschritten aber mit über 30 Sekunden die akzeptable Geschwindigkeit. Mit zunehmender Verbreitung des mobilen Bezahlens sollte sich dieser Wert aber allmählich den Best Cases annähern. Das Kassenpersonal wurde in den meisten Fällen als überwiegend routiniert, gut vorbereitend und unterstützend bewertet.

Infografiken zum Download

Methode
Gemeinsam mit Kantar TNS wurde eine zweistufige Verbraucherbefragung durchgeführt, um den Status quo zum mobilen Bezahlen in Deutschland abzubilden. Im ersten Schritt wurde eine repräsentative Onlinebefragung aufgesetzt, an der 1.046 Verbraucher teilgenommen und Fragen zum mobilen Bezahlen mit dem Smartphone beantwortet haben. Im zweiten Schritt hat eine qualitative Befragung mit 40 Verbrauchern stattgefunden, um persönliche Einschätzungen einzuholen. Die Interviews wurden ergänzt um 65 im August durchgeführte Live-Tests mit fünf unterschiedlichen Mobile-Payment-Apps (Mystery Shopping). Anfang nächsten Jahres plant das EHI eine Händlerbefragung zu diesem Thema durchzuführen.

Mobile-Payment-Initiative
Um über die unterschiedlichen Möglichkeiten des mobilen Bezahlens aufzuklären, hat das EHI mit Partnern die Mobile-Payment-Initiative gegründet. Gemeinsam mit dem EHI wollen u.a. Bluecode, Girocard, Google Deutschland, GS1 Germany, Ingenico Payment Services, Mastercard, Payback, Roqqio, Visa und Wirecard mit der Mobile-Payment-Initiative unter der Leitung von Caroline Coelsch, Projektleiterin beim EHI, umfassende Informationen zum mobilen Bezahlen bereitstellen.

Quelle: EHI


Herausgeber
EHI Retail Institute e. V., Spichernstraße 55, 50672 Köln, www.ehi.org, Tel.: +49 (0)2 21/5 79 93-0, Fax: -45

Über das EHI
Das EHI Retail Institute ist ein Forschungs- und Beratungsinstitut für den Handel und seine Partner mit rund 80 Mitarbeitern. Sein internationales Netzwerk umfasst rund 800 Mitgliedsunternehmen aus Handel, Konsum- und Investitionsgüterindustrie sowie Dienstleister. Das EHI erhebt wichtige Kennzahlen für den stationären und den Onlinehandel, ermittelt Trends und erarbeitet Lösungen. Das Unternehmen wurde 1951 gegründet. Präsident ist Kurt Jox, Geschäftsführer ist Michael Gerling. Die GS1 Germany ist eine Tochtergesellschaft des EHI und des Markenverbandes und koordiniert die Vergabe der Global Trading Item Number (GTIN, ehem. EAN) in Deutschland. In Kooperation mit dem EHI veranstaltet die Messe Düsseldorf die EuroShop, die weltweit führende Investitionsgütermesse für den Handel, die EuroCIS, wo neueste Produkte, Lösungen und Trends der IT- und Sicherheitstechnik vorgestellt werden sowie die C-star für den asiatischen Handel in Shanghai.

Mobile Payment | Bezahlung per Smartphone setzt sich vor allem bei den Jüngeren immer mehr durch

Patrick Upmann - Interim Manager und agiles Projektmanagement - E-commerce
Lesezeit: 3 Minuten

PwC-Studie zu Mobile Payment in sechs europäischen Ländern: Deutsche nutzen mobile Bezahlverfahren deutlich seltener als ihre europäischen Nachbarn / Deutsche Verbraucher vertrauen vor allem den mobilen Zahlungsangeboten ihrer Hausbank / Sicherheit beim Bezahlen als zentrale Forderung

Düsseldorf, 12. Dezember 2018

Die Bezahlung per Smartphone oder Tablet setzt sich vor allem bei den Jüngeren immer mehr durch: 46 Prozent der unter 30-jährigen Deutschen haben Mobile Payment bereits genutzt oder tun dies gar häufig oder regelmäßig. Quer durch alle Altersgruppen sind es 25 Prozent. In fünf Jahren wollen
57 Prozent aller Deutschen Zahlungen mobil abwickeln. Immerhin vier von zehn Bundesbürgern können sich sogar vorstellen, künftig ausschließlich per Smartphone zu zahlen – sofern die Methode sicher und überall akzeptiert ist. Dies geht aus dem „Mobile Payment Report 2018“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hervor, für die 1.000 Deutsche sowie je 500 Menschen aus Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Belgien und der Türkei befragt worden sind.

Deutsche im europäischen Vergleich sehr zurückhaltend

Im Vergleich nutzen deutsche Verbraucher mobile Zahlverfahren allerdings wesentlich seltener als Menschen in anderen europäischen Ländern: Während ein Viertel der Bundesbürger quer durch alle Altersgruppen angibt, regelmäßig oder ab und zu über mobile Endgeräte zu bezahlen, sind es in der Türkei fast zwei Drittel. In den Niederlanden und in Belgien nutzt rund die Hälfte der Verbraucher bereits in Teilen Mobile Payment. In Österreich und der Schweiz sind es immerhin 32 beziehungsweise 35 Prozent der Befragten.

„Aktuell sieht es so aus, dass Mobile Payment herkömmliche Bezahlverfahren bei den Jüngeren ersetzen, bei den Älteren hingegen eher ergänzen wird.“Prof. Dr. Nikolas Beutin, PwC-Partner und Leiter der Customer Practice bei PwC Europe

So zeigen die Ergebnisse, dass 30 Prozent der 18- bis 29-jährigen in Zukunft regelmäßig Mobile Payment nutzen möchten. Bei den über 60-jährigen sind es nur 10 Prozent. „Die klassischen deutschen Zahlungswege wie Bargeld und EC-Karte werden in Deutschland auch in fünf Jahren noch vertreten sein“, so Beutin weiter.

Am ehesten nutzen die Deutschen ihr Smartphone, um für Kleidung, Schuhe und Accessoires zu bezahlen oder Geldbeträge an andere Personen zu überweisen. In Zukunft können sich viele Kunden auch vorstellen, Bahntickets oder das Essen/Getränke in Restaurants, Bars oder Hotels mobil zu begleichen.

Hausbank genießt Vertrauensvorschuss

PwC hat die Verbraucher auch nach ihrer Meinung zu den großen internationalen Technologiekonzernen befragt, die vielfach alternative Zahlungsmethoden anbieten oder derzeit in den deutschen Mobile Payment-Markt einsteigen. Grundsätzlich nutzt mehr als die Hälfte der Deutschen (55 Prozent) gern digitale Produkte von Unternehmen wie Google, Apple, Facebook oder Amazon, weil diese als innovativ wahrgenommen werden und sich unkompliziert einsetzen lassen. Fast ebenso viele (48 Prozent) fänden es dabei auch gut, wenn Tech-Unternehmen durch neue Zahlungsmethoden einen unkomplizierten und schnellen Zahlungsverkehr ermöglichen. Bei den heutigen Mobile Payment-Nutzern liegt dieser Anteil sogar bei 73 Prozent.

Bedenken bestehen jedoch in Hinblick auf die Datensicherheit. Viele Menschen vertrauen den großen Tech-Anbietern weniger als ihrer Hausbank: 78 Prozent würden den Banken und Sparkassen personenbezogene Daten anvertrauen, Paypal vertrauen immerhin 65 Prozent. Bei den großen Tech-Firmen liegen diese Werte jedoch deutlich niedriger (Amazon 51 Prozent, Google 51 Prozent, Apple 29 Prozent, Facebook 16 Prozent).

„Die Verbraucher wünschen sich offensichtlich, dass ihre Bank digitale Services wie Mobile Payment anbietet, damit sie eben nicht auf die Angebote der großen Technologiekonzerne angewiesen sind. Denn Banken genießen noch immer einen hohen Vertrauensvorschuss, gerade bei den Älteren. Innovative Anbieter holen in dieser Disziplin nur langsam auf.“Maximilian Harmsen, Leader Digital Payments bei PwC im Bereich Financial Services

Obwohl deutsche Verbraucher im Vergleich zu anderen europäischen Ländern noch zurückhaltend agieren, sehen sie viele Vorteile bei mobilen Zahlungsmethoden: 59 Prozent stimmen der Aussage zu, dass Mobile Payment den Kauf erleichtert. 55 Prozent empfinden die verbesserte Kontrolle als Vorteil: Sie wollen ihre Geldbewegungen direkt am Handy prüfen können. 47 Prozent der Deutschen halten es zudem für eine Erleichterung, dass sie nicht mehr darauf achten müssen, ob sie genügend Bargeld dabeihaben. Dabei schätzen vor allem Menschen unter 40 diese Bequemlichkeitsvorteile.

Sicherheit als zentrale Forderung

Die Studie gibt auch Hinweise auf die Bedingungen, die Anbieter erfüllen müssen, damit sich Mobile Payment in Deutschland bei allen Altersgruppen durchsetzen kann: 52 Prozent der Deutschen erwarten eine garantierte Sicherheit beim Bezahlen. 48 Prozent ist es wichtig, dass es keine versteckten Gebühren gibt.

„Der kritische Erfolgsfaktor für mobile Bezahlarten ist die Sicherheit: Die Nutzer von Mobile Payment erwarten, dass ihre Zahlungen per Smartphone sicher sind. Dazu gehört auch die Möglichkeit, die hinterlegten Bezahldienste beim Verlust des Handys schnell sperren zu können“, kommentiert Nikolas Beutin. Bei den jungen Verbrauchern spielen hingegen andere Argumente eine Rolle: 45 Prozent der Bundesbürger zwischen 18 und 29 wünschen sich beim Mobile Payment vor allem Zusatzleistungen wie Coupons, Rabatte oder Gutscheine.

Quelle: PwC

Mobiles Bezahlen begeistert Sparkassen Kunden

Patrick Upmann - Interim Manager und agiles Projektmanagement - E-commerce
Lesezeit: 2 Minuten

In den ersten vier Monaten wurden in der Sparkassen-Finanzgruppe bereits rund vier Millionen Echtzeit-Überweisungen durchgeführt – das ist nur eine der Zahlen, die der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV), die Finanz Informatik (FI) und die DSV-Gruppe (Deutscher Sparkassenverlag) heute auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Frankfurt präsentiert haben. „Die Sparkassen-Finanzgruppe bleibt Innovationsführer rund um das Girokonto“, so Dr. Joachim Schmalzl, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des DSGV.  Er verwies darauf, dass 2018 große Schritte bei der Umsetzung der Digitalstrategie gemacht wurden.

So konnte auch „Mobiles Bezahlen“, die Smartphone-Zahlungslösung der Sparkassen, in den ersten 100 Tagen nach dem Start viele Kunden begeistern:

Nachgefragt: Die App wurde über 300.000 mal heruntergeladen, 541.000 Smartphone-Transaktionen wurden inzwischen getätigt. „Die meisten Kunden entscheiden sich dabei für die Digitalisierung ihrer girocard“, sagte Dr. Michael Stollarz, Vorsitzender der Geschäftsführung der DSV-Gruppe. Auch „Kwitt“ überzeugt mit inzwischen über 90.000 Transaktionen pro Woche und rund 1,2 Millionen registrierten Nutzern – Tendenz weiter steigend. Damit entwickelt sich die Peer-To-Peer-Zahlungslösung Schritt für Schritt zum Standard, den auch weitere Banken zukünftig nutzen wollen.

Auch ein neues, digitales Konto wird in wenigen Tagen zur Verfügung stehen:„yomo startet im Dezember“, kündigte Franz-Theo Brockhoff, Vorsitzender der Geschäftsführung der Finanz Informatik, das neue mobile-only-Konto der Sparkassen an, mit dem vorwiegend junge Kunden eine digitale Banking-Lösung mit der von den Sparkassen gewohnten Sicherheit erhalten. Mehr als 130 Sparkassen werden in den kommenden Monaten aufgeschaltet, weitere sollen folgen.  „In 2019 werden wir yomo mit weiteren Premiumfunktionen ausbauen“, so Brockhoff weiter. Ebenfalls für Dezember wurden neue Funktionen für das Voice Banking über Google Assistant angekündigt, darunter Kleinst-Überweisungen ohne TAN-Eingabe per Sprache oder die Vermittlung von Telefongesprächen.

Insgesamt wird das Ökosystem der Sparkassen-Finanzgruppe für die Kunden immer mehr zum finanziellen Dreh und Angelpunkt – auch für die Produkte von Dritten. Die Voraussetzungen dafür wurden mit der Multi-Banken-Fähigkeit geschaffen: „Wir bauen unsere S-App und unsere Internet-Filiale so aus, dass unsere Kunden alle finanziellen Angelegenheiten über diese eine Plattform erledigen können“, so DSGV-Vorstand Schmalzl. 2019 rücken zudem auch Firmenkunden in den digitalen Fokus: So können Betriebsmittelkredite rund um die Uhr online und mit wenigen Klicks zur Verfügung gestellt werden. „Außerdem geben wir mit der Small Business App kleineren Unternehmen Hilfestellung, beispielsweise bei der Buchhaltung“, sagte Schmalzl.

Die Pressekonferenz fand im Rahmen des FI Forum statt, der Hausmesse der Finanzinformatik. An rund 200 Ständen wurden dem interessierten Fachpublikum neue Banking-Lösungen präsentiert. Die Veranstaltung zählt mit über 15.000 Besuchern zu den größten Veranstaltungen der IT- und Finanz-Branche.

Quelle: Sparkasse

Apple Pay: Sparkassen fordern Zugang für alle Kunden

Patrick Upmann - Interim Manager und agiles Projektmanagement - E-commerce
Lesezeit: 1 Minute

Die Sparkassen setzen sich dafür ein, mobile Zahlungslösungen für alle Kunden in Deutschland zugänglich zu machen und deren Entwicklung zu fördern. Bereits seit Juli 2018 können Sparkassen-Kunden mit ihren Android-Smartphones im Einzelhandel bezahlen. Dabei können neben Sparkassen-Kreditkarten (Mastercard) auch die 45 Millionen von Sparkassen ausgegebenen girocards zur Zahlung genutzt und digitalisiert werden.

Das jüngst gestartete „Apple Pay“ steht dagegen nur einem sehr engen Nutzerkreis teilnehmender Banken zur Verfügung. Der Grund dafür ist, dass Apple seine NFC-Schnittstelle nicht für andere Anbieter öffnet und auch die im Handel beliebte und bei Kunden weit verbreitete girocard bisher nicht als Zahlungsmittel integriert hat. Aus Sicht der Sparkassen ist aber genau das Voraussetzung dafür, dass sich mobile Bezahllösungen in Deutschland durchsetzen können. 

Die Sparkassen-Finanzgruppe führt Gespräche mit Apple darüber, ob und wie das mobile Bezahlen auch für Nutzer von Apple-Endgeräten bereitgestellt werden kann. Um die Weiterentwicklung mobiler Zahlungslösungen hierzulande nicht zu bremsen, sollte Apple den Industriestandard NFC an seinen Endgeräten zu angemessenen Konditionen nicht nur für die eigene Lösung, sondern auch für Dritte öffnen.

Denn auch die NFC-Technologie der Kartenzahlungsinfrastruktur im Einzelhandel steht allen Anbietern zur Verfügung. Letztendlich sollten Smartphone-Zahlungen auf allen Endgeräten möglich sein, ohne technische Hürden und Restriktionen, damit Kunden problemlos die für sie passende Lösung auswählen können.

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Quelle: Sparkasse