Logistik – Wie eine Transportoptimierung Kosten einspart

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EHI untersucht Maßnahmen zur Optimierung von Transportkosten in der Handelslogistik 

Mit unterschiedlichen Maßnahmen arbeitet der Handel stetig daran, seine Transportkosten zu reduzieren. Wichtigster Ansatzpunkt bei der Transportoptimierung ist für die Händler der Einsatz von Tourenplanungssystemen. Darüber hinaus sehen die Händler großes Einsparpotenzial in Logistik-Kooperationen mit anderen Händlern oder Lieferanten. Diese werden allerdings bislang noch selten realisiert. Vorteile, auch hinsichtlich der Transportkosten, sehen die Befragten außerdem in der eigenen Beschaffungslogistik, deren Anteil am gesamten Beschaffungsvolumen der Lieferanten noch verhältnismäßig gering ist, so einige Ergebnisse der aktuellen EHI-Studie „Transport in der Handelslogistik“, deren vollständige Ergebnisse Marco Atzberger, Geschäftsleitung im EHI, heute auf dem 25. Handelslogistik Kongress in Köln vorstellt.

Transportkosten

Der Transport ist ein beträchtlicher Kostenfaktor innerhalb der Handelslogistik und beläuft sich laut Aussage der Befragten auf durchschnittlich 1,80 Euro pro Kilometer. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der Transportkosten entfällt auf das Personal, insbesondere die Fahrer. Jeder Fahrer kostet die Handelsunternehmen durchschnittlich pro Jahr 43.390 Euro. Den zweitgrößten Anteil an den Transportkosten nehmen mit 16 Prozent die Treibstoffkosten ein. Die Kosten für die Lkw-Maut kommen lediglich auf einen durchschnittlichen Anteil von 4 Prozent.

EHI-Studie "Transport in der Handelslogistik", 2019

EHI-Studie “Transport in der Handelslogistik”, 2019

Kosten optimieren

Die wichtigste Maßnahme zur Reduzierung der Transportkosten sehen die Händler in Tourenplanungssystemen. An zweiter Stelle nennen die Befragten Kooperationen mit anderen Händlern oder Lieferanten. „Während die Zusammenarbeit mit Logistik-Dienstleistern bei vielen Händlern gängige Praxis ist, stellen Logistik-Kooperationen beim Transport zwischen Händlern oder zwischen Händlern und Lieferanten aktuell noch eine Ausnahme dar“, kommentiert Thomas Kempcke, Leiter Forschungsbereich Logistik im EHI und Autor der Studie. In- bzw. Outsourcing-Maßnahmen landen im Ranking der wichtigsten Maßnahmen zur Reduzierung von Transportkosten auf dem dritten Platz, gefolgt von Fahrerschulungen. Auf dem fünften Rang sehen die Befragten den Einsatz von alternativen Antrieben. Weitere Maßnahmen zur Kostenoptimierung sind z. B. der Einsatz von Systemen zur Laderaum- bzw. Frachtraumverdichtung, die Bündelung von Lieferungen oder die Optimierung der Anliefertage bei den Verkaufsstellen.

Vorteile für Selbstabholer

Auch die Beschaffungslogistik, also die gebündelte Abholung der bestellten Ware beim Lieferanten durch den Händler selbst, birgt Kostenvorteile durch Bündelungseffekte. Vorteilhaft ist auch eine zuverlässige Warenversorgung und Entlastung der Wareneingangsrampe. Allerdings werden zurzeit lediglich 18 Prozent des gesamten Volumens vom Handel selbst abgeholt. Laut 52 Prozent der Befragten wird dieser Anteil im eigenen Unternehmen bis 2025 zunehmen. Ein gutes Drittel der Händler rechnet hingegen mit einem gleichbleibenden Anteil.

EHI-Studie "Transport in der Handelslogistik", 2019

EHI-Studie “Transport in der Handelslogistik”, 2019

Datenbasis

Für die Studie „Transport in der Handelslogistik“ hat das EHI mit Unterstützung der Fachzeitschrift „Die Verkehrsrundschau“ im Herbst 2018 32 Handelsunternehmen aus dem Bereich D-A-CH online befragt, davon drei Viertel aus Deutschland und der Rest je zur Hälfte aus der Schweiz und aus Österreich. Der Gesamtumsatz der Teilnehmer aus Deutschland belief sich 2017 auf 41 Mrd. Euro, das entspricht einem Anteil am gesamten deutschen Einzelhandelsumsatz in besagtem Jahr von etwa 9 Prozent. Der Vergleichswert für die Teilnehmer aus Österreich beträgt gut 18 Mrd. Euro, was einem Anteil am gesamten dortigen Einzelhandelsumsatz von 26 Prozent entspricht, während der Umsatzanteil der teilnehmenden Händler aus der Schweiz mit 41 Mrd. CHF 45 Prozent des gesamten inländischen Umsatzes erreicht.

Infografiken als Download:  https://go.ehi.de/log19-1

Quelle: EHI

Patrick Upmann

Interim manager

Logistik

E-Commerce – Logistiklösung for rent von DepotCity

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Fulfillment – Leistungen ohne Mindestmengen oder lange Laufzeitbindung

Wer nicht in ein eigenes Lager investieren mag oder erweitern will, wird von DepotCity bedient. Das Start-up stellt nicht nur Lagerkapazitäten zur Verfügung, sondern bietet Fulfillment-Leistungen – ohne Mindestmengen oder lange Laufzeitbindung.

Egal ob Online-Händler oder Hersteller – alle sind auf ausreichend Lagerkapazitäten und funktionierende Logistik angewiesen, um ihr Geschäft erfolgreich betreiben zu können. Bisher war die Suche nach Lagerkapazitäten und Fulfillment-Leistungen ein zeitaufwendiges und intransparentes Unterfangen, weiß DepotCity.
Nicht selten sind Logistikkenntnisse erforderlich, um unter den zahlreichen Angeboten den Überblick zu behalten.

Kurzfristig online abfragen und buchen

DepotCity will eine einfache und bequeme Lösung für dieses Problem bieten. Über die Online-Plattform werden die Bedürfnisse und grundlegenden Anforderungen der Kunden direkt abgefragt, bereits nach kurzer Zeit erhält der Interessent ein unverbindliches Angebot und kann den Lagerstellplatz oder die Fulfillment-Leistung buchen.Für DepotCity-Kunden soll dies eine enorme Zeitersparnis bedeuten: „Statt sich lange mit Ihrer Logistik herum zu plagen, können sie ihre Zeit wieder auf das Wesentliche, nämlich Ihr Kerngeschäft konzentrieren“, so Philipp Schatz, CTO und Gründer von DepotCity.

Bundesweit 17 Lagerstandorte

DepotCity ist an die wichtigsten E-Commerce Shopsysteme angebunden und verzichtet auf Mindestmengen oder lange Vertragslaufzeiten, was flexible Angebote schafft. „Wir sind perfekt für E-Commerce-Unternehmen, deren Warenbestände zu groß sind fürs eigene Wohnzimmer, für die sich ein eigenes Lager aber nicht lohnt”, fasst Tobias L. Heyer, CEO und Gründer von DepotCity, die Zielgruppe zusammen. Zugleich vermittelt DepotCity Firmen, die kurzfristig Lagerflächen frei haben, Mieter für eben diese Flächen, sodass die Lager voll ausgelastet sind und beide Seiten profitieren können. Mittlerweile verfügt das Startup bundesweit über 17 Lagerstandorte.

Quelle: DepoCity

Patrick Upmann

Interim Manager

Fulfillment

E-Commerce Logistik – Deutsche Post DHL Group plant weitere Qualitätsverbesserungen

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E-Commerce Logistik – Das Unternehmen kündigt Investitionen in Höhe von bis zu 150 Millionen Euro für Personal, weitere Automatisierung sowie den Ausbau der Post- und Paketinfrastruktur an.

E-Commerce Logistik – Im Gesamtjahr 2018 hat der Konzern rund 5.000 neue dauerhafte Vollzeitstellen im Post-und Paketbereich in Deutschland geschaffen, die tariflich abgesichert sind und deren Bezahlung deutlich über dem Mindestlohn liegt.

  • Investitionen in Personal, Automatisierung und Ausbau des Post- und Paketnetzes werden Zustellqualität weiter verbessern
  • 500 neue Partner-Filialen und Paketshops sowie 1.000 zusätzliche Packstationen; Test neuer Filialkonzepte wie Drive-in-Stationen
  • CEO Frank Appel: „Damit bleiben wir in einem hart umkämpften Markt der Qualitätsführer und erste Wahl für unsere Kunden”

E-Commerce Logistik – Nach Abschluss des erfolgreichen Weihnachtsgeschäfts plant Deutsche Post DHL Group weitere Maßnahmen für die Verbesserung der Qualität im Post- und Paketgeschäft in Deutschland. So will das Unternehmen die bereits im vergangenen Jahr angekündigten jährlichen Investitionen in Höhe von bis zu 150 Millionen Euro für Personal, weitere Automatisierung sowie den Ausbau der Post- und Paketinfrastruktur verwenden.

„Auf Basis der bereits im vergangenen Jahr angepackten Qualitätsmaßnahmen waren wir auf das Weihnachtsgeschäft sehr gut vorbereitet. Der Erfolg der Hochsaison zeigt, dass die höchste Qualität unserer Dienstleistung entscheidend ist. Deshalb werden wir weiter intensiv an unserem Service und Kundenversprechen arbeiten. Damit kommen wir auch den Forderungen nach, die derzeit von der Politik öffentlich gemacht werden“, sagte Frank Appel, Vorstandsvorsitzender Deutsche Post DHL Group.

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Digitale Steuerung und Nachverfolgung von Paketen – DPD App gewinnt Exzellenzpreises 2019

E-Commerce
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Erster Platz in der Kategorie „Apps“ dank „Höchstmaß an Flexibilität und Komfort“ für die digitalen Services von DPD zur flexiblen Steuerung und Nachverfolgung von Paketen

Digitale Steuerung – Die DPD App zur digitalen Steuerung und Nachverfolgung von Paketen ist Gewinner des Deutschen Exzellenzpreises 2019 in der Kategorie „Apps“. Der Award wurde zum zweiten Mal ausgelobt, um herausragende Leistungen und exzellente Produkte und Services der deutschen Wirtschaft zu prämieren. Die Jury um den ehemaligen Wirtschaftsminister und Ministerpräsidenten Wolfgang Clement wählte DPD in der Kategorie „Apps“ auf den ersten Platz, da die DPD App „ein Höchstmaß an Flexibilität und Komfort“ biete. Ausgerichtet wird der Deutsche Exzellenzpreis vom Deutschen Institut für Servicequalität sowie n-tv und dem DUB Unternehmer-Magazin. Zu den weiteren Preisträgern zählen neben zahlreichen innovativen Start-ups auch renommierte Unternehmen wie Daimler oder Microsoft.


„Mit der DPD App gehen wir in Sachen digitale Customer Experience so nahe wie möglich ans Maximum“, erklärt Michael Knaupe, Director Customer Experience & Communications bei DPD Deutschland. „13 Awards in vier Jahren und ein stetig wachsender Zuspruch der Paketempfänger zeigen, dass wir unserem Anspruch als digitaler Innovationsführer kontinuierlich gerecht werden. Die Funktionalitäten der App entwickeln wir fortlaufend weiter und werden unseren Nutzern schon bald weitere Möglichkeiten an die Hand geben.”


Digitale Steuerung – Plus 19 Prozent: Digitale Zustelloptionen wurden 2018 fast 10 Mio. mal genutzt.
Auch bei den Paketempfängern stehen die digitalen Services von DPD immer höher im Kurs. Im Jahr 2018 stieg die Nutzung der digitalen Zustelloptionen um 19 Prozent an. Mit diesen Zustelloptionen können Paketempfänger per DPD App (oder online mit dem DPD Paket Navigator) dafür sorgen, dass sich die Zustellung passgenau an ihre Bedürfnisse anpasst. Wählbar ist zum Beispiel die Zustellung an einen Paketshop, einen ParcelLock Paketkasten oder einen Wunschnachbarn. Ein Abstell-Okay („bitte im Gartenhäuschen hinterlegen“) ist daneben ebenso möglich wie die Verschiebung des Zustelltags.

In Summe wurden diese Optionen im vergangenen Jahr knapp 10 Millionen Mal genutzt.
Auch weitere Kennzahlen zeigen die wachsende Relevanz der DPD App für die Paketempfänger: App und Paket Navigator verzeichnen 26 Millionen aktive Nutzer. 1,5 Millionen Nutzer haben sich bereits registriert, um individuelle Präferenzen für ihre Paketzustellung zu hinterlegen. Die Möglichkeit einer digitalen Servicebewertung wurde 2 Millionen Mal genutzt, im Durchschnitt wurde der Paketversand mit DPD dabei mit 4 von 5 möglichen Sternen bewertet.

Quelle: DPD

Patrick Upmann

Interim Manager E-Commerce

App

E-Commerce trifft Hermes Mobilitätskonzept Urban Blue

E-Commerce
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Emissionsfreie Zustellung in Cottbus per Lastenrad

Neues Cargobike-Projekt von Hermes: Ab sofort wird die Cottbuser Innenstadt emissionsfrei mit zwei Lastenrädern beliefert. Aufgrund nahegelegener Zustellbasen kann auf Mikrodepots verzichtet werden. Die Zustellung per Lastenfahrrad ist Teil des Mobilitätskonzeptes Urban Blue.

Hermes testet in Cottbus und Umland den Einsatz zweier Lastenräder: In der Cottbuser Altstadt werden somit Päckchen und Pakete ab sofort emissionsfrei zugestellt.  Die alternative Zustellmethode per Lastenrad ist Teil des Mobilitätskonzeptes „Urban Blue“, mit dem Ziel, die 80 größten deutschen Ballungszentren bis zum Jahr 2025 emissionsfrei zu beliefern.

Die Vorteile einer Paketzustellung per Lastenrad liegen auf der Hand: die geringere Verkehrsbelastung und eine emissionsfreie Zustellung sorgen für eine lebenswertere Stadt. „In kleineren Großstädten, wie in Cottbus, können wir aufgrund nahegelegener Zustellbasen sogar direkt die Innenstadt mit dem Lastenrad beliefern und so auf die Etablierung eines Mikrodepots verzichten“, erklärt Michael Peuker, New Mobility Manager bei Hermes Germany. „Das hat den Vorteil, dass wir vollständig in unseren etablierten Standardprozessen arbeiten können und keinen zusätzlichen Zulieferverkehr und Sendungsumschlag an einem Mikrohub organisieren müssen. Grund genug für uns, einen Einsatz in Cottbus zu testen und Erfahrungen für weitere andere kleinere Großstädte zu sammeln.“ Cottbus ist die 80. größte Stadt in Deutschland und liegt damit genau in dem Fokus des  Hermes-Mobilitätskonzeptes „Urban Blue“ und der damit verbundenen emissionsfreien Belieferung.

Lastenrad statt Lieferwagen

„Wir können mit den Akkus einen ganzen Tag lang fahren“, erklärt Mario Krüger, Depotleiter in Cottbus bei Hermes Germany. „Über Nacht werden diese dann wieder aufgeladen und sind am nächsten Tag voll einsatzfähig. Das Ziel ist klar: Mit dem Lastenrad soll auf Sicht möglichst ein konventioneller Lieferwagen in der Innenstadt ersetzt werden. Besonders in einer so fahrradbegeisterten Stadt, wie Cottbus, kommt unser Engagement bisher sehr gut an.“

Bundesweite Elektrifizierung der Fahrzeugflotte

Das Pilotprojekt in Cottbus ist ein weiterer Schritt im Gesamtkonzept „Urban Blue“, für das Hermes 2018 mit dem Nachhaltigkeitspreis Hanse Globe ausgezeichnet wurde. Darunter fasst Hermes verschiedene neue Mobilitätskonzepte zusammen, die neben alternativen Zustellmethoden, etwa per Lastenrad, auch die sukzessive Elektrifizierung der Transporterflotte umfasst. Klares Ziel: Bis zum Jahr 2025 soll die Zustellung in den Innenstädten der 80 deutschen Großstädte emissionsfrei erfolgen.

Um dies zu erreichen, setzt Hermes u.a. auf die Zusammenarbeit mit Automobilherstellern, allen voran mit Mercedes-Benz Vans. Im Zuge dieser strategischen Partnerschaft werden in den kommenden Jahren bundesweit E-Transporter der Modelle eVito und eSprinter in den Fuhrpark von Hermes integriert. Weitere elektrisch betriebene Transportfahrzeuge erprobt Hermes gemeinsam mit Volkswagen und emovum. Live-Tests alternativer Zustellfahrzeuge wie Lastenräder oder E-Mobile ergänzen die Bemühungen. Das Engagement von Hermes beim Einsatz elektrisch betriebener Transporter in der Paketzustellung reicht bis in die frühen 1990er Jahre zurück.

Quelle: Hermes

Patrick Upmann

Interim Manager | Projektmanagement

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E-Commerce – DHL-Studie für die Logistik auf der letzten Meile auf

Patrick Upmann - Interim Manager und agiles Projektmanagement - E-commerce
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In einer gemeinsamen Studie identifizieren DHL und Euromonitor die vier wesentlichen Trends für die Zustellung an Endkunden in Ballungsgebieten.  

Im Zuge der zunehmenden Urbanisierung wird die Logistik auf der letzten Meile immer komplexer und wichtiger für den Erfolg von E-Commerce-Unternehmen.

  • Höhere Ansprüche an Lieferzeit und -komfort und wachsende Zahl städtischer Konsumenten in Industrie- und Schwellenländern stellen Händler und ihre Logistikpartner vor neue Herausforderungen
  • Unternehmen, die flexible Transportnetze bereitstellen und die Automatisierung und Datennutzung vorantreiben, haben die Nase vorn

Bonn – E-Commerce – DHL-Studie für die Logistik auf der letzten Meile auf. Im Zuge der zunehmenden Urbanisierung wird die Logistik auf der letzten Meile immer komplexer und wichtiger für den Erfolg von E-Commerce-Unternehmen, so das Ergebnis einer neuen gemeinsamen Studie von DHL und dem Marktforschungsunternehmen Euromonitor.

Bis 2030 werden voraussichtlich nochmals über 600 Millionen mehr Menschen in Ballungsräumen leben als heute. Gleichzeitig eröffnen neue Technologien Möglichkeiten für eine Verbesserung des Serviceangebots und disruptive Neuerungen.

Vor diesem Hintergrund müssen die Online-Händler und ihre Logistikpartner völlig neue Ansätze verfolgen, um am Markt zu bestehen und wettbewerbsfähig zu bleiben.
In ihrer Studie Shortening the Last Mile: Winning Logistics Strategies in the Race to the Urban Consumer identifizieren DHL und Euromonitor die vier wesentlichen Trends für die Zustellung an Endkunden in Ballungsgebieten – die lokalisierte Lieferung, flexible Zustellnetze, die saisonale Logistik und neue Technologien – sowie Ansätze, wie Unternehmen ihre Lieferketten auf die neuen Marktgegebenheiten ausrichten und Wettbewerbsvorteile erlangen können.

Quelle. DPDHL

Lieferkonzepte – Effizienz und Sicherheit in der Wertschöpfungskette für Waren- und Paketlieferungen

E-Commerce - Patrick Upmann
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Con­ti­nen­tals Vi­si­on: Naht­lo­se Mo­bi­li­tät kom­bi­niert au­to­no­me Shut­tles mit Lie­fer­ro­bo­tern

  • Auf der CES 2019 zeigt Continental einen nahtlosen Ansatz für die Warenlieferung mit Lieferrobotern und fahrerlosen Fahrzeugen
  • Ganzheitliches Lieferkonzept erhöht die Verfügbarkeit, Effizienz und Sicherheit in der Wertschöpfungskette für Waren- und Paketlieferungen
  • Steigender Bedarf an automatisierter Lieferung durch globales Wachstum von E‑Commerce und Urbanisierung zu erwarten​​​​​​​​​​​​​​

Frankfurt/Las Vegas, 8. Januar 2019.
Lieferkonzepte – Effizienz und Sicherheit in der Wertschöpfungskette für Waren- und Paketlieferungen. Das Technologieunternehmen Continental verschiebt kontinuierlich die Grenzen der autonomen Fahrzeugtechnologie und erforscht täglich neue Anwendungsfälle und Verbesserungen. Auf der CES 2019, die vom 8. bis 11. Januar 2019 in Las Vegas stattfindet, zeigt Continental, wie Lieferroboter mithilfe von fahrerlosen Fahrzeugen bereitgestellt und eingesetzt werden könnten, um Pakete bis zum Verbraucher zu transportieren – auch wenn dieser sie gerade nicht physisch entgegennehmen kann.

Die nahtlose Integration eines fahrerlosen Fahrzeugs – in diesem Fall des Versuchsfahrzeugs CUbE (Continental Urban Mobility Experience) – und eines Lieferroboters ermöglicht eine effektivere und effizientere Verteilung von Waren. Das autonome elektrifizierte Entwicklungsfahrzeug CUbE von Continental wird als zukunftsweisende Lösung für die urbane Mobilität bei der „ersten oder letzten Meile“ betrachtet. Diese Fahrzeug-Art – häufig auch als Robo-Taxi oder Pod bezeichnet – wird künftig Teil der nahtlosen Mobilitäts-Wertschöpfungskette sein.

Der Einsatzzweck dieser Fahrzeuge soll nun auf die Warenlieferung erweitert werden, um die verfügbare Transportkapazität besser zu nutzen und Leerlaufzeiten zu reduzieren. Markteinschätzungen zeigen, dass künftig Warentransporte sogar die stark wachsende Nachfrage nach Personentransporten in dicht besiedelten Regionen übertreffen werden. Continental verfügt über die Lösungen und das Know-how, diese Nachfrage bei Warentransporten zu erfüllen, aufgrund der grundlegenden Expertise auf dem Gebiet der skalierbaren Technologien und Lösungen wie Sensoren, Umgebungswahrnehmung und -modellierung, Lokalisierung, Positionierung, Situationsanalyse, Entscheidungsfindung und mechatronischen Aktuatoren.

„Dank der Roboterlieferung reicht die Vision für nahtlose Mobilität von Continental geradewegs bis zu Haustür. Unsere Vision einer kaskadierten Roboterlieferung macht sich ein fahrerloses Fahrzeug zunutze, um Lieferroboter zu transportieren, sodass in der Kombination ein effizientes Transportteam entsteht“, erklärt Ralph Lauxmann, Leiter Systems & Technology der Division Chassis & Safety bei Continental. „Beide sind elektrifiziert, beide sind autonom und im Prinzip können beide auf dem gleichen skalierbaren Technologieportfolio aufbauen. Diese Synergien schaffen ein spannendes Potenzial für ganzheitliche Lieferkonzepte, die ähnliche Lösungen für unterschiedliche Plattformen nutzen. Über diese technologische Grundlage hinaus kann man davon ausgehen, dass sich in diesem Bereich eine gesamte Wertschöpfungskette entwickeln wird.“

Quelle: Continental

Digitalisierung der Lieferkette – Top Drei der Unternehmensprioritäten

Patrick Upmann - Interim Manager und agiles Projektmanagement - E-commerce
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Große Unternehmen starten durchschnittlich 29 verschiedene Initiativen zur Digitalisierung vor der Anwendung, ganze 86 Prozent haben letztlich nicht eine davon skaliert.

now.digital – Patrick Upmann. Berlin, 2. Januar 2019 – Es klafft eine deutliche Lücke zwischen Erwartungen und Realität bei der Digitalisierung von Lieferketten, wie die Studie „The digital supply chain’s missing link: focus“ des Capgemini Research Institute zeigt. Während genau die Hälfte der befragten Unternehmen die Digitalisierung der Lieferkette zu den Top Drei ihrer Prioritäten zählt, kämpfen die meisten von ihnen immer noch damit, Projekte über die Testphase hinauszubringen (86 Prozent).

Oberstes Ziel: Kosteneinsparungen und neue Umsatzmöglichkeiten

Digitalisierung – Mehr als drei Viertel (77 Prozent) der Unternehmen geben an, dass ihre Investitionen in die Lieferkette von dem Wunsch nach Kosteneinsparungen getrieben werden, wobei steigende Umsätze (56 Prozent) und die Unterstützung neuer Geschäftsmodelle (53 Prozent) ebenfalls häufig genannt werden. Unternehmen, insbesondere in Großbritannien (58 Prozent), Italien (56 Prozent), den Niederlanden (54 Prozent) und Deutschland (53 Prozent) nennen die Digitalisierung der Lieferkette eine ihrer höchsten Prioritäten. Die große Begeisterung für die Fokussierung auf Initiativen zur digitalen Lieferkette lässt sich durch die Aussicht auf Rendite (ROI) erklären, die sie bieten. Die Studie ergab, dass der ROI für die Automatisierung in der Lieferkette und im Einkauf durchschnittlich 18 Prozent betrug, verglichen mit 15 Prozent für Initiativen in der Personalabteilung, 14 Prozent in der Informationstechnologie, 13 Prozent im Kundenservice und 12 Prozent im Finanz- und Rechnungswesen sowie in Forschung und Entwicklung. Dem Bericht zufolge dauert die Amortisation für die Automatisierung der Lieferkette im Schnitt nur zwölf Monate.

Investitionen zu dünn gestreut, Skalierung von Pilotprojekten schwierig

Digitalisierung – Die befragten Unternehmen haben durchschnittlich 29 digitale Lieferkettenprojekte in der Ideen-, Proof-of-Concept- oder Pilotphase. Nur 14 Prozent haben es geschafft, eine ihrer Initiativen auf den Einsatz an mehreren Standorten oder in vollem Umfang zu skalieren.  Von denen, die eine gewisse Größenordnung erreicht haben, berichten 94 Prozent, dass ihre Bemühungen direkt zu einer Steigerung der Einnahmen geführt haben. Die Ergebnisse derjenigen, die zur Umsetzung übergegangen sind, deuten darauf hin, dass Unternehmen sich zuviel vornehmen und nicht ausreichend auf strategische Prioritäten konzentrieren. Die Unternehmen, die erfolgreich Initiativen skaliert haben, hatten durchschnittlich sechs Projekte in Machbarkeitsstudien, während diejenigen, die nicht skaliert haben, durchschnittlich elf Projekte verfolgten.

Es gibt auch eine deutliche Lücke in Bezug auf Verfahren und Methodik zwischen Unternehmen, die Initiativen zur digitalen Lieferkette in großem Maßstab umgesetzt hatten und den anderen. Die überwiegende Mehrheit der erfolgreich skalierten Unternehmen sagt, dass sie über ein klares Verfahren zur Bewertung des Erfolgs von Pilotprojekten (87 Prozent vs. 24 Prozent) und klare Richtlinien für die Priorisierung der Projekte verfügten, die Investitionen erforderten (75 Prozent vs. 36 Prozent).

Ralph Schneider-Maul, Leiter Supply Chain Management bei Capgemini Invent, DACH ergänzt: „Während die meisten großen Unternehmen die Potenziale der digitalen Lieferkette deutlich erkennen, scheinen nur wenige die notwendigen Mechanismen und Verfahren implementiert zu haben, um aus dem Versuchsstadium in die operative Skalierung zu kommen. Unternehmen führen in der Regel viele Projekte durch, ohne die notwendige IT- und physische Infrastruktur aufgebaut zu haben und ohne den nötigen fokussierten, wertorientierten Ansatz. Dabei macht dieser den Erfolg der Marktführer erst möglich. Die Digitalisierung der Supply Chains ist dagegen nur möglich, wenn die derzeitigen Investitionen rationalisiert und Fortschritte bei denjenigen erzielt werden, die nachweislich den größten Wertbeitrag erzielen. Dabei müssen grundlegende Voraussetzungen geschaffen werden, um eine Skalierung erfolgreicher PoC sicherzustellen. Darüber hinaus müssen Lieferanten und anderen externen Partner in den Prozess des Wandels einbezogen werden.“

Schritte zur erfolgreichen Supply Chain Transformation

Die Studie rät, von erfolgreichen Unternehmen zu lernen und sich auf drei Kernbereiche zu konzentrieren:

  1. Beraten und auf Linie bringen: Stellen Sie sicher, dass die Transformation von Führungskräften der C-Suite und dem Senior Management gesteuert werden. Die Digitalisierung der Lieferkette ist ein komplexer Prozess, der Planung, Beschaffung, IT und Personal umfasst und daher nicht von einer einzigen Geschäftseinheit geleitet werden kann, sondern von oben gesteuert werden muss, um erfolgreich zu sein. Die Führung muss sich für diese Transformation einsetzen und strategisch auf die Ziele und Prioritäten konzentrieren. Die Digitalisierung der Lieferkette ist ein wesentlicher Bestandteil der Erreichung der Unternehmensziele und muss auch mit größeren Anstrengungen in Einklang gebracht werden, wie mehr Kundenzufriedenheit, so dass nicht nur die Sparpotenziale betrachtet werden.
  2. Aufbauen: Damit die Digitalisierung der Lieferkette erfolgreich ist, müssen sowohl vor- als auch nachgelagerte Partner wie Lieferanten und Distributoren bzw. Logistikdienstleister eingebunden werden und Teil der Digitalisierungsbemühungen werden. Die Silos zwischen den verschiedenen Lieferkettenfunktionen und den Technologieteams aufzubrechen ist ebenfalls entscheidend für den Erfolg der Initiativen.
  3. Aktivieren: Während die oben genannten Maßnahmen beim Start der Digitalisierung helfen, müssen Unternehmen auch in Schlüsselbereiche investieren, um sie am Laufen zu halten.  Dazu zählt, eine kundenorientierte Denkweise aufzubauen und Ansätze zu entwickeln, um ihre Mitarbeiter zu gewinnen, zu halten und weiterzubilden.

Rob Burnett, CIO Global Supply Chain & Engineering bei GE Transportation, kommentiert diesen Ansatz wie folgt: „Die Unterstützung des Managements ist enorm wichtig zur Identifizierung und Investition in die richtigen Projekte, die wirklich zu Verbesserungen führen können. Statt einer Kostenstelle kann die Lieferkette eine Quelle der Innovation und Effizienz für das gesamte Unternehmen sein. Dafür ist es wichtig, sich weiterhin stark auf Projekte mit Priorität zu konzentrieren, um den Ball ins Rollen zu bringen. Es sollte eine größere Wertschätzung dafür geben, dass weniger manchmal mehr ist.“

Mehr Anwendungen mit robototerbasierter Prozessautomatisierung (RPA) und Internet der Dinge  (IoT)

Die Studie von Capgemini untersuchte die 25 häufigsten Anwendungsfälle und analysiert jeden einzelnen auf eine einfache Implementierung und den tatsächlichen Nutzen, um diejenigen zu identifizieren, die einen strategischen Gewinn bringen. In diesen sind RPA und IOT häufiger im Einsatz, sei es in der Auftragsabwicklung, mit intelligenten Sensoren zur Überwachung des Produktzustands sowie zur Aktualisierung und Wartung angeschlossener Produkte. Basierend auf Arbeitsbeispielen aus der gesamten heutigen Lieferkette konnten Anwendungsfälle gefunden werden, die Zeit und Geld bei den Lieferkettenprozessen sparen.

Eine Kopie der Studie kann hier heruntergeladen werden.

Forschungsmethodik

Das Capgemini Research Institute befragte Supply-Chain-Führungskräfte aus 1001 Unternehmen aus der Konsumgüter-, Einzelhandels- und Fertigungsbranche zu ihren bestehenden digitalen Lieferketteninitiativen. 80 Prozent dieser Unternehmen verzeichneten im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von mehr als einer Milliarde US-Dollar. Die Umfrage wurde von April bis Mai 2018 durchgeführt. Das Team führte auch Interviews mit Supply Chain Managern.

[1] Capgemini Research Institute, “Reshaping the Future: Unlocking Automation’s Untapped Value,” October 2018

Quelle: Capgemini

E-Commerce – Zalando beauftragt Kühne + Nagel mit dem Management eines Inbound Distribution Centers in Halle an der Saale

E-Commerce - Patrick Upmann
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  • Inbound Distribution Center mit 35.000 m2 Lager- und Logistikfläche eröffnet im Herbst 2019
  • Nach der Hochlaufphase werden bis zu 100 Millionen Artikel pro Jahr verarbeitet
  • Schaffung von bis zu 350 Arbeitsplätzen

now.digital by Patrick Upmann – Berlin / Hamburg, 18. Dezember 2018 – Zalando, Europas führende Online-Plattform für Mode und Lifestyle, beauftragt Kühne + Nagel, einen der weltweit führenden Logistikdienstleister, mit der Bereitstellung und dem Management eines Inbound Distribution Centers in Halle an der Saale.

E-Commerce – Das 35.000 m2 große Distributionszentrum wird im Herbst 2019 in Betrieb gehen. Nach der Hochlaufphase werden dort bis zu 100 Millionen Artikel pro Jahr verarbeitet. Das neue Zentrum wird die Waren effizient an die Logistikstandorte von Zalando verteilen und so zu einer erhöhten Redundanz der Bestände im Netzwerk beitragen. Damit wird der Bedarf an Lieferungen zwischen den Logistikstandorten weiter reduziert und eine kürze Lieferzeit für Zalando-Kunden gewährleistet. Darüber hinaus wird das Inbound Distribution Center dazu beitragen, die Lagerumschlaghäufigkeit in den Zalando-Logistikzentren zu erhöhen.

Ausschlaggebend für die Wahl des Standortes Halle an der Saale waren ein hohes Arbeitskräftepotenzial, die geografische Lage und die Infrastruktur. Das neue Zentrum befindet sich im Industriegebiet Star Park Halle, das über eine hervorragende Verkehrsinfrastruktur mit einer Anbindung an die nahen Autobahnen A14 und A9 verfügt.

E-Commerce – Am Standort sollen mittelfristig insgesamt rund 350 Stellen entstehen. In der Startphase werden vorerst 120 neue Stellen geschaffen.

„Der Vorteil des neuen Inbound Distribution Centers besteht darin, dass wir dort selbst kleine Mengen schnell entnehmen können, um unsere Logistikstandorte den lokalen Anforderungen entsprechend aufzustocken. Noch wichtiger ist aber, dass diese Investition dazu beitragen wird, die Redundanz unseres Sortiments in unserem Netzwerk zu erhöhen – letztendlich werden unsere Kunden davon profitieren, dass sie ihre Bestellungen schneller erhalten.” – sagt Dr. Jan Bartels, Vice President Customer Fulfillment & Logistics bei Zalando.

„Um den Service für unsere Kunden kontinuierlich verbessern zu können, wächst unser Logistiknetzwerk ständig weiter. Das neue Inbound Distribution Center wird die Befüllung unserer Logistikstandorte mit dem richtigen Sortiment in einem so komplexen Netzwerk einfacher und kosteneffizienter machen.“ – sagt Dr. Andreas Reichhart, Vice President Retail Operations bei Zalando.

“E-Commerce ist einer der wichtigsten Wachstumstreiber von Kühne + Nagel. Wir freuen uns daher sehr, dass Zalando uns mit dem Management des neuen Inbound Centers beauftragt hat. Unser Ziel ist es, Zalando bei der weiteren Optimierung seiner Lieferkette zu unterstützen.“ – sagt Matthias Weiner, für Kontraktlogistik verantwortliches Mitglied der Geschäftsleitung von Kühne + Nagel Deutschland.

Quelle: Kühne+Nagel