E-Commerce – eBay weitet neue Zahlungsabwicklung auf Deutschland aus

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eBay setzt die Ausweitung der neuen Zahlungsabwicklung auf seinem Marktplatz fort

Deutschland wird nach den USA der zweite Markt, der mit der Einführung der neuen Zahlungsabwicklung beginnen wird. Im Rahmen der Vorstellung der Geschäftsergebnisse für das 1. Quartal 2019 hat eBay angekündigt, dass es seine neue Zahlungsabwicklung nach behördlicher Genehmigung auf die eBay-Plattform in Deutschland ausweiten wird.  

Mit der neuen Zahlungsabwicklung ändert das Unternehmen die Art und Weise, wie Käufer für ihre Einkäufe bei eBay bezahlen – indem eBay die End-To-End Zahlungserfahrung auf seinem Marktplatz selbst verwaltet. Dieser Schritt wird die Nutzungserfahrung sowohl für die Käufer als auch für die Verkäufer deutlich vereinfachen. eBay hat im September 2018 in den USA mit einer ausgewählten Gruppe geeigneter Verkäufer damit begonnen, die neue Zahlungsabwicklung auf seiner Plattform einzuführen. Deutschland wird der zweite Markt sein, in dem mit der Einführung der neuen Zahlungserfahrung begonnen wird.

E-Commerce – Die neue Zahlungsabwicklung ermöglicht es den Käufern, ihre Käufe bei eBay abzuschließen. Sie erhalten außerdem eine größere Auswahl an Zahlungsmöglichkeiten und mehr Flexibilität. Verkäufer können eine größere Käuferreichweite erzielen, erhalten einen zentralen Anlaufpunkt, um ihr Geschäft zu steuern, und für die Mehrheit werden die Gesamtverkaufskosten sinken.

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Digitale Doppelgänger – Perfide Kartenbetrugsmasche

DSGVO
Lesezeit: 3 Minuten

Perfide Kartenbetrugsmasche: Kaspersky Lab warnt vor digitalen Doppelgängern

Digitale Doppelgänger – Online-Shop im Darknet verkauft zehntausende digitale Doppelgänger zur Umgehung von Anti-Fraud-Lösungen. Anbieter von Finanztransaktionen im Visier der Cyberkriminellen.

Kaspersky Lab veröffentlicht die Ergebnisse einer Untersuchung [1]des im Darknet angesiedelten Untergrund-Online-Shops „Genesis“, einer Plattform, auf der mehr als 60.000 gestohlene, tatsächlich existierende digitale Identitäten gehandelt werden. Mit diesen kann Kreditkartenbetrug wesentlich erleichtert werden. Mit dem Marktplatz sowie weiteren schädlichen Tools lässt sich das eigentlich zur Betrugsverhinderung gedachte, auf maschinellem Lernen basierende Konzept digitaler Masken (Digital Masks) missbrauchen. Über solche Masken kann jedem Kunden ein eindeutiges, vertrauenswürdiges Profil auf Basis bekannter Geräte- und Verhaltenscharakteristiken zugeordnet werden– außer es ist ein digitaler Doppelgänger im Spiel.

Digitale Doppelgänger – Wenn Nutzer bei Online-Transaktionen Finanz-, Zahlungs- oder persönliche Informationen auf einer Webseite eingeben, kommen meist fortschrittliche, analytische und auf maschinellem Lernen basierende Anti-Fraud-Lösungen zum Einsatz, um abzugleichen, ob die User-Daten einer bestimmten digitalen Maske entsprechen. Diese Masken sind für jeden Anwender individuell; sie bringen die vom Nutzer normalerweise beim Banking- beziehungsweise Bezahlprozess auf Geräten oder im Browser hinterlassenen digitalen Fingerprints – wie Informationen über den Bildschirm und das Betriebssystem oder Browserdaten wie Header, Zeitzone, installierte Plug-ins und Fenstergröße – mit fortschrittlichen Analyse- und maschinelle Lernmethoden zusammen. Dazu gehören zum Beispiel individuelle Cookies der Nutzer sowie deren Online– und Rechner-Verhalten. So können Anti-Fraud-Teams von Finanzorganisationen erkennen, ob es sich tatsächlich um einen legitimen Kunden handelt, der seine Zugangsdaten eingibt, oder ob ein krimineller Carder versucht, sich Waren und Dienstleistungen mit gestohlenen Kreditkartendaten zu erschleichen. Entsprechend wird eine Transaktion akzeptiert, abgelehnt oder einer weiteren Prüfung unterzogen.

Gefahr digitale Doppelgänger

Allerdings lassen sich die digitalen Masken auch kopieren oder gänzlich neu anlegen. Laut der Kaspersky-Analyse setzen Cyberkriminelle aktiv auf sogenannte digitale Doppelgänger, um fortschrittliche Anti-Fraud-Lösungen zu überlisten. So entdeckten die Sicherheitsexperten im Februar 2019 im Darknet einen Marktplatz namens Genesis, auf dem digitale Masken und Nutzer-Accounts zu Stückpreisen zwischen fünf und 200 US-Dollar verkauft werden. Dabei können sowohl bereits gestohlene Masken als auch Zugangsdaten (Benutzername und Passwort) für Online-Shops und Bezahldienstleister erworben werden, mit denen über entsprechende Browser- und Proxy-Einstellungen die Aktivität eines legitimen Anwenders vorgetäuscht werden kann. Mit den passenden Zugangsdaten erhalten Angreifer Zugriff auf Onlinekonten und können neue, eigene Transaktionen im Namen eines mutmaßlichen Kunden glaubwürdig ausführen.

„Kartenbetrug ist ganz klar ein weltweiter und wachsender Trend“, warnt Sergey Lozhkin, Sicherheitsforscher bei Kaspersky Lab. „Obwohl Unternehmen stark in Anti-Fraud-Lösungen investieren, sind digitale Doppelgänger nur schwer ausfindig zu machen. Um diese Gefahr einzudämmen, muss die Infrastruktur der Betrüger zerschlagen werden. Wir möchten daher Strafverfolgungsbehörden weltweit darauf aufmerksam machen, diese Form des Betrugs stärker ins Auge zu fassen und sich an deren Bekämpfung zu beteiligen.“

Mit anderen Tools können Angreifer auch gänzlich neue digitale Masken anlegen, um Anti-Fraud-Lösungen zu überlisten. Die Kaspersky-Experten haben mit dem Tenebris-Browser eines dieser Tools identifiziert und analysiert, das mit einem eingebauten Konfigurationsgenerator ausgerüstet ist, der eindeutige digitale Fingerprints erstellt.  Einmal erstellt, kann der Carder die Maske einfach über einen Browser und eine Proxy-Verbindung starten und beliebige Transaktionen online ausführen.

Kartenbetrügern das Handwerk legen

Kaspersky Lab empfiehlt Unternehmen, die Transaktionen im Internet anbieten, folgende Maßnahmen, um nicht zum Opfer digitaler Doppelgänger zu werden:

  • Multifaktor-Autorisierung in jeder Phase des Nutzeridentifikations-Prozesses ermöglichen;
  • Neue Methoden zur erweiterten Verifikation einführen, zum Beispiel über biometrische Merkmale;
  • Fortschrittliche Analyse-Methoden für das Nutzerverhalten einsetzen;
  • Threat Intelligence Feeds in SIEM [2] und andere Sicherheitskontrollen integrieren. Das ermöglicht den Zugang zu den wichtigsten und neuesten Bedrohungsinformationen, um auf mögliche Angriffe vorbereitet zu sein.

Mehr Informationen über die Gefahren durch digitale Doppelgänger sind zu finden unter https://securelist.com/digital-doppelgangers/90378/

[1] https://securelist.com/digital-doppelgangers/90378/

[2] https://www.kaspersky.de/enterprise-security/threat-intelligence

Nützliche Links:

Über Kaspersky Lab

Kaspersky Lab ist ein global agierendes Cybersicherheitsunternehmen, das seit über 20 Jahren auf dem Markt tätig ist. Die tiefgreifende Threat Intelligence sowie Sicherheitsexpertise von Kaspersky Lab ist Basis für Next Generation Sicherheitslösungen und -Services zum Schutz von Unternehmen, kritischen Infrastrukturen, staatlichen Einrichtungen sowie Privatanwendern weltweit. Das umfassende Sicherheitsportfolio des Unternehmens beinhaltet führenden Endpoint-Schutz sowie eine Reihe spezialisierter Sicherheitslösungen und -Services zur Verteidigung vor komplexen und aufkommenden Cyberbedrohungen. Mehr als 400 Millionen Nutzer und 270.000 Unternehmenskunden werden von den Technologien von Kaspersky Lab geschützt.

Weitere Informationen zu Kaspersky Lab finden Sie unter http://www.kaspersky.com/de/. Kurzinformationen erhalten Sie zudem über www.twitter.com/Kaspersky_DACH und www.facebook.com/Kaspersky.Lab.DACH. Aktuelles zu Viren, Spyware, Spam sowie Informationen zu weiteren IT-Sicherheitsproblemen und -Trends sind unter https://de.securelist.com/ und auf dem Kaspersky-Blog auf http://blog.kaspersky.de/ abrufbar.

Quelle: Kaspersky

Payment – Kontaktlos Bezahlen sorgt für Rekordwerte bei girocard

Payment
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Fast jede zehnte Payment girocard Transaktion war bereits kontaktlos


Payment Der Erfolgstrend der girocard hat sich 2018 weiter enorm verstärkt. Mit mehr als 3,79 Mrd. Transaktionen erreichte das Zahlungssystem der Deutschen Kreditwirtschaft einen neuen Rekord. Gegenüber dem Vorjahr verzeichnet es einen Zuwachs von rund 19,2 Prozent. Dies zeigt die aktuelle Statistik der Deutschen Kreditwirtschaft. Die Umsätze lagen im gleichen Zeitraum mit 187,4 Mrd. Euro rund 15,1 Prozent über dem Wert von 2017. Daraus ergibt sich ein durchschnittlicher Bezahlbetrag von 49,39 Euro (2017: 51,15 Euro).

Der Hauptantrieb dieser Entwicklung ist das kontaktlose Bezahlen. Seit dem Sommer 2018 bieten dafür immer mehr Institute neben der kontaktlosen Karte zusätzlich die digitale girocard für das Smartphone an. Fast jede zehnte girocard Transaktion war bereits kontaktlos (9,8 Prozent), obwohl bis Ende 2018 erst 55 Millionen der mehr als 100 Millionen girocards mit der Kontaktlos-Funktion ausgestattet waren. Im Jahresverlauf hatte sich der Anteil der kontaktlosen Transaktionen mit Karte und Smartphone von rund 5,4 Prozent im Januar auf rund 15,7 Prozent im Dezember fast verdreifacht. Dass das schnelle und bequeme Vorhalten der Karte vor das Kassenterminal die elektronische Zahlung insbesondere im Kleinbetragsbereich für Kunden deutlich attraktiver macht, zeigt auch der Durchschnittsbetrag, der bei kontaktlosen Transaktionen mit 33,61 Euro signifikant niedriger liegt, als bei herkömmlichen Zahlungen mit Stecken der Karte. Damit bestätigt sich, dass kontaktloses Zahlen nicht nur herkömmliche Kartenzahlungen ersetzt. Vielmehr fördert es elektronisches Bezahlen insbesondere im Kleinbetragsbereich, wo der Bargeldanteil bisher besonders hoch ist. 

Payment – Zu dieser positiven Entwicklung hat insbesondere die stetig wachsende Akzeptanz im Handel beigetragen. So waren 2018 zuletzt rund 840.000 aktive Terminals im Markt und damit rund 2,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Mehr als 620.000 davon unterstützen bereits eine kontaktlose Zahlungsabwicklung – weitere werden umgerüstet.

Neben der Kontaktlos-Technologie ist auch die hohe Kosteneffizienz des girocard Systems für viele Händler ein Anreiz. Zudem machen neue technische Möglichkeiten die girocard für immer mehr Händler sowie neue Einsatzbereiche attraktiv. So haben z. B. im vergangenen Jahr viele Bäckereien, bei denen zuvor nur Barzahlung möglich war, das kontaktlose Bezahlen mit girocard eingeführt. Gleiches gilt auch für weitere bisherige Bargelddomänen, wie z. B. die Vendingbranche. Dank des kreditwirtschaftlichen Pilotprojekts zum Terminal ohne PIN-Pad (TOPP) kann die girocard kontaktloses Zahlen zukünftig auch hier besonders interessant machen.

Über die girocard:
Rund 100 Millionen girocards und Kundenkarten von Banken und Sparkassen gibt es in Deutschland. „girocard“ ist der übergeordnete und neutrale Rahmen der Deutschen Kreditwirtschaft für ihre zwei bewährten Debitkarten-Zahlungssysteme: Das girocard (electronic cash) Verfahren als Chip-basiertes Bezahlen direkt vom Konto und die Bargeldbeschaffung an den Geldautomaten in Deutschland („Deutsches Geldautomaten-System“). Mit der stetigen technischen Innovation sowie der persönlichen Geheimzahl PIN (Personal Identification Number) garantiert die Deutsche Kreditwirtschaft den stets sicheren und einfachen Einsatz des girocard Systems. Immer mehr Banken und Sparkassen ermöglichen ihren Kunden mit der girocard als Deutschlands meist genutzter Debitkarte den neuen, komfortablen Service des kontaktlosen Bezahlens mit Karte und Smartphone. Der Name und das Logo girocard wurden 2007 von der Deutschen Kreditwirtschaft eingeführt.

Über EURO Kartensysteme:
Als Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Kreditwirtschaft übernimmt die EURO Kartensysteme GmbH Aufgaben im gemeinsamen Interesse der deutschen Banken und Sparkassen im Bereich des kartengestützten Zahlungsverkehrs. Die EURO Kartensysteme GmbH konzentriert sich dabei insbesondere auf zentrale Aufgaben und Serviceleistungen, wie z. B. Marketing und PR für die girocard und ihre Prepaid-Bezahlfunktionen GeldKarte (kontaktbehaftet) und girogo (kontaktlos) sowie die weiteren Funktionen auf dem Chip, Business Development girocard, die Entwicklung von operationalen Sicherheitsstandards und Methoden der Missbrauchsbekämpfung, zudem die Mastercard-Lizenzverwaltung.

Quelle: girocard – EURO Kartensysteme

Patrick Upmann

Interim Manger

Payment

Logistik – Wie eine Transportoptimierung Kosten einspart

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EHI untersucht Maßnahmen zur Optimierung von Transportkosten in der Handelslogistik 

Mit unterschiedlichen Maßnahmen arbeitet der Handel stetig daran, seine Transportkosten zu reduzieren. Wichtigster Ansatzpunkt bei der Transportoptimierung ist für die Händler der Einsatz von Tourenplanungssystemen. Darüber hinaus sehen die Händler großes Einsparpotenzial in Logistik-Kooperationen mit anderen Händlern oder Lieferanten. Diese werden allerdings bislang noch selten realisiert. Vorteile, auch hinsichtlich der Transportkosten, sehen die Befragten außerdem in der eigenen Beschaffungslogistik, deren Anteil am gesamten Beschaffungsvolumen der Lieferanten noch verhältnismäßig gering ist, so einige Ergebnisse der aktuellen EHI-Studie „Transport in der Handelslogistik“, deren vollständige Ergebnisse Marco Atzberger, Geschäftsleitung im EHI, heute auf dem 25. Handelslogistik Kongress in Köln vorstellt.

Transportkosten

Der Transport ist ein beträchtlicher Kostenfaktor innerhalb der Handelslogistik und beläuft sich laut Aussage der Befragten auf durchschnittlich 1,80 Euro pro Kilometer. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der Transportkosten entfällt auf das Personal, insbesondere die Fahrer. Jeder Fahrer kostet die Handelsunternehmen durchschnittlich pro Jahr 43.390 Euro. Den zweitgrößten Anteil an den Transportkosten nehmen mit 16 Prozent die Treibstoffkosten ein. Die Kosten für die Lkw-Maut kommen lediglich auf einen durchschnittlichen Anteil von 4 Prozent.

EHI-Studie "Transport in der Handelslogistik", 2019

EHI-Studie “Transport in der Handelslogistik”, 2019

Kosten optimieren

Die wichtigste Maßnahme zur Reduzierung der Transportkosten sehen die Händler in Tourenplanungssystemen. An zweiter Stelle nennen die Befragten Kooperationen mit anderen Händlern oder Lieferanten. „Während die Zusammenarbeit mit Logistik-Dienstleistern bei vielen Händlern gängige Praxis ist, stellen Logistik-Kooperationen beim Transport zwischen Händlern oder zwischen Händlern und Lieferanten aktuell noch eine Ausnahme dar“, kommentiert Thomas Kempcke, Leiter Forschungsbereich Logistik im EHI und Autor der Studie. In- bzw. Outsourcing-Maßnahmen landen im Ranking der wichtigsten Maßnahmen zur Reduzierung von Transportkosten auf dem dritten Platz, gefolgt von Fahrerschulungen. Auf dem fünften Rang sehen die Befragten den Einsatz von alternativen Antrieben. Weitere Maßnahmen zur Kostenoptimierung sind z. B. der Einsatz von Systemen zur Laderaum- bzw. Frachtraumverdichtung, die Bündelung von Lieferungen oder die Optimierung der Anliefertage bei den Verkaufsstellen.

Vorteile für Selbstabholer

Auch die Beschaffungslogistik, also die gebündelte Abholung der bestellten Ware beim Lieferanten durch den Händler selbst, birgt Kostenvorteile durch Bündelungseffekte. Vorteilhaft ist auch eine zuverlässige Warenversorgung und Entlastung der Wareneingangsrampe. Allerdings werden zurzeit lediglich 18 Prozent des gesamten Volumens vom Handel selbst abgeholt. Laut 52 Prozent der Befragten wird dieser Anteil im eigenen Unternehmen bis 2025 zunehmen. Ein gutes Drittel der Händler rechnet hingegen mit einem gleichbleibenden Anteil.

EHI-Studie "Transport in der Handelslogistik", 2019

EHI-Studie “Transport in der Handelslogistik”, 2019

Datenbasis

Für die Studie „Transport in der Handelslogistik“ hat das EHI mit Unterstützung der Fachzeitschrift „Die Verkehrsrundschau“ im Herbst 2018 32 Handelsunternehmen aus dem Bereich D-A-CH online befragt, davon drei Viertel aus Deutschland und der Rest je zur Hälfte aus der Schweiz und aus Österreich. Der Gesamtumsatz der Teilnehmer aus Deutschland belief sich 2017 auf 41 Mrd. Euro, das entspricht einem Anteil am gesamten deutschen Einzelhandelsumsatz in besagtem Jahr von etwa 9 Prozent. Der Vergleichswert für die Teilnehmer aus Österreich beträgt gut 18 Mrd. Euro, was einem Anteil am gesamten dortigen Einzelhandelsumsatz von 26 Prozent entspricht, während der Umsatzanteil der teilnehmenden Händler aus der Schweiz mit 41 Mrd. CHF 45 Prozent des gesamten inländischen Umsatzes erreicht.

Infografiken als Download:  https://go.ehi.de/log19-1

Quelle: EHI

Patrick Upmann

Interim manager

Logistik

E-Commerce – Logistiklösung for rent von DepotCity

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Fulfillment – Leistungen ohne Mindestmengen oder lange Laufzeitbindung

Wer nicht in ein eigenes Lager investieren mag oder erweitern will, wird von DepotCity bedient. Das Start-up stellt nicht nur Lagerkapazitäten zur Verfügung, sondern bietet Fulfillment-Leistungen – ohne Mindestmengen oder lange Laufzeitbindung.

Egal ob Online-Händler oder Hersteller – alle sind auf ausreichend Lagerkapazitäten und funktionierende Logistik angewiesen, um ihr Geschäft erfolgreich betreiben zu können. Bisher war die Suche nach Lagerkapazitäten und Fulfillment-Leistungen ein zeitaufwendiges und intransparentes Unterfangen, weiß DepotCity.
Nicht selten sind Logistikkenntnisse erforderlich, um unter den zahlreichen Angeboten den Überblick zu behalten.

Kurzfristig online abfragen und buchen

DepotCity will eine einfache und bequeme Lösung für dieses Problem bieten. Über die Online-Plattform werden die Bedürfnisse und grundlegenden Anforderungen der Kunden direkt abgefragt, bereits nach kurzer Zeit erhält der Interessent ein unverbindliches Angebot und kann den Lagerstellplatz oder die Fulfillment-Leistung buchen.Für DepotCity-Kunden soll dies eine enorme Zeitersparnis bedeuten: „Statt sich lange mit Ihrer Logistik herum zu plagen, können sie ihre Zeit wieder auf das Wesentliche, nämlich Ihr Kerngeschäft konzentrieren“, so Philipp Schatz, CTO und Gründer von DepotCity.

Bundesweit 17 Lagerstandorte

DepotCity ist an die wichtigsten E-Commerce Shopsysteme angebunden und verzichtet auf Mindestmengen oder lange Vertragslaufzeiten, was flexible Angebote schafft. „Wir sind perfekt für E-Commerce-Unternehmen, deren Warenbestände zu groß sind fürs eigene Wohnzimmer, für die sich ein eigenes Lager aber nicht lohnt”, fasst Tobias L. Heyer, CEO und Gründer von DepotCity, die Zielgruppe zusammen. Zugleich vermittelt DepotCity Firmen, die kurzfristig Lagerflächen frei haben, Mieter für eben diese Flächen, sodass die Lager voll ausgelastet sind und beide Seiten profitieren können. Mittlerweile verfügt das Startup bundesweit über 17 Lagerstandorte.

Quelle: DepoCity

Patrick Upmann

Interim Manager

Fulfillment

E-Commerce – zooplus AG hat ihren Wachstumskurs im Jahr 2018 fortgesetzt.

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Lesezeit: 5 Minuten

Wiederkaufrate im zurückliegenden E-Commerce Geschäftsjahr wurde wechselkursbereinigt auf den Wert von 95% gesteigert.

Die zooplus AG (WKN 511170, ISIN DE0005111702, Börsenkürzel ZO1), Europas führender Internethändler für Heimtierprodukte, hat ihren Wachstumskurs im Geschäftsjahr 2018 fortgesetzt und Umsatzerlöse in Höhe von 1.342 Mio. EUR erzielt (2017: 1.111 Mio. EUR). Dies entspricht einem Anstieg um 231 Mio. EUR bzw. 21%, welcher im Einklang mit der für das Geschäftsjahr 2018 ausgegebenen Prognose steht. Bereinigt um Wechselkurseffekte lag das Umsatzwachstum etwas höher bei gerundet ebenfalls 21%. Tragende Säule des Umsatzwachstums von zooplus ist die stark ausgeprägte Loyalität der Bestandskunden.

E-Commerce – So konnte die umsatzbezogene Wiederkaufrate im zurückliegenden Geschäftsjahr wechselkursbereinigt auf den Wert von 95% gesteigert werden (2017: 93%).
Gleichzeitig entwickelte sich das Geschäft mit Eigenmarken sehr positiv und erreichte einen Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr von 35%. Insgesamt konnte zooplus seine marktführende Position im Onlinesegment für Heimtierbedarf europaweit erneut stärken.
Das Ergebnis vor Steuern lag bei -2,3 Mio. EUR (2017: 4,1 Mio. EUR) und spiegelt Investitionen in den weiteren Ausbau des Geschäfts wider, insbesondere in den Bereichen Marketing, Logistik und IT. Das EBITDA erreichte einen Wert von 8,6 Mio. EUR (2017: 8,8 Mio. EUR).

Erfreulich entwickelte sich die Rohertragsmarge. Erstmals seit Jahren konnte ein leichter Anstieg der Rohertragsmarge auf 28,7% nach 28,5% im Vorjahr erzielt und die Corporate News 2/4 angekündigte Stabilisierung der Rohertragsmarge damit erreicht werden. Die Gesamtkostenquote stieg von 28,8% auf 29,5% und spiegelt im Wesentlichen erhöhte Aufwendungen für die Neukundenakquisition, Investitionen im Logistikbereich und erhöhte Abschreibungen wider. Erfreulich ist, dass der Anstieg der Kosten im zweiten Halbjahr gestoppt und eine Verbesserung der Gesamtkostenquote gegenüber dem ersten Halbjahr erzielt werden konnte, geprägt durch eine deutliche Verbesserung der Logistikkostenquote um 1,0 Prozentpunkte gegenüber dem ersten Halbjahr 2018.

Der Free Cashflow zeigte eine sehr positive Entwicklung und lag im Jahr 2018 bei 14,3 Mio. EUR (2017: -4,1 Mio. EUR). Damit konnten die für die Umsetzung der Wachstumsstrategie benötigten Mittel aus dem laufenden Geschäft generiert werden. Eine wesentliche Rolle hat dabei die weitere Optimierung des Working Capitals gespielt. Dr. Cornelius Patt, Vorstandsvorsitzender der zooplus AG, erläutert:



E-Commerce – „Insgesamt sind wir mit der Geschäftsentwicklung im Jahr 2018 zufrieden und lagen innerhalb der Bandbreite unserer Ziele für Umsatz und Ergebnis. Mit Blick auf das Jahr 2019 besteht ein wesentliches Ziel darin, die Kundenloyalität der bestehenden Kunden auf dem hohen Niveau zu halten und die Neukundenakquisition weiter zu stärken. Dazu werden wir unsere Aufwendungen zur Kundenakquisition erhöhen und auch neue, zusätzliche Wege im Marketing und in der Kundenakquisition gehen. Wir werden die Marke zooplus durch mehr Personalisierung und Emotionalisierung deutlich stärken sowie zusätzlich Social Media Marketing und ausgewählte Offline-Marketinginstrumente ausbauen.

Hierdurch erwarten wir spätestens ab dem zweiten Halbjahr 2019 eine Verbreiterung der Basis für ein fortgesetzt starkes Umsatzwachstum. Die erhöhten Marketingaufwendungen wollen wir durch eine höhere Kosteneffizienz in anderen Kostenpositionen kompensieren.“ Vor diesem Hintergrund erwartet die zooplus AG für das Geschäftsjahr 2019 ein Wachstum der Umsatzerlöse um 14% bis 18%. Die im Jahr 2016 ausgegebene Umsatzerwartung von 2 Mrd. EUR im Geschäftsjahr 2020 erscheint aus heutiger Sicht zu ambitioniert, wird aber auf jeden Fall, nur etwas später, erreicht. Dies beeinträchtigt die Stärken des Geschäftsmodells von zooplus und die hervorragenden weiteren Wachstumsaussichten jedoch in keiner Weise.

Corporate News 3/4 Beim Ergebnis wird für das Geschäftsjahr 2019 ein EBITDA zwischen 10 Mio. EUR und 30 Mio. EUR prognostiziert. Aufgrund von Änderungen an den IFRS-Standards zu Leasingverhältnissen werden ab dem Geschäftsjahr 2019 alle Leasingaufwendungen für die mit externen Partnern betriebenen Fulfillment Center in den Abschreibungen ausgewiesen, nachdem sie bisher unter die Logistikaufwendungen innerhalb des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) fielen. Das EBITDA gewinnt eine höhere Aussagekraft für das Geschäftsmodell von zooplus und ermöglicht eine bessere Vergleichbarkeit mit anderen börsennotierten Unternehmen und wird daher vom Vorstand ab dem Geschäftsjahr 2019 als transparente Ergebnisgröße hinsichtlich des operativen Unternehmenserfolgs betrachtet. Übertragen in die bisherige Zielgröße Ergebnis vor Steuern (EBT) entspricht dies einem Zielkorridor von -15 Mio. EUR bis + 5 Mio. EUR, was den fortgesetzten Fokus auf Investitionen zum weiteren Ausbau des Geschäftsmodells und der marktführenden Position in Europa widerspiegelt. Gleichzeitig erwarten wir eine weitere Verbesserung im Working Capital und erneut einen positiven Free Cashflow im Jahr 2019. Der vollständige Geschäftsbericht 2018 steht auf der Internetseite http://investors.zooplus.com zum Download zur Verfügung.

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E-Commerce – NBA und Alibaba bauen Partnerschaft auf der Online Plattform aus.

DSGVO
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E-Commerce – Einführung von NBA Section auf den Plattformen von Alibaba


Die NBA China und die Alibaba Group gaben eine Erweiterung ihrer Partnerschaft bekannt, die NBA-Inhalte erstmals auf die Plattformen von Alibaba bringen wird, zusammen mit einem verbesserten Online-Shopping-Erlebnis für Verbraucher und NBA Fans in China.

Eine “NBA-Sektion” wird auf den Plattformen von Alibaba eingerichtet. Die Sektion wird Alibaba’s Technologie und Konsumentenwissen nutzen, so dass Fans in China personalisierte und ansprechende Inhalte genießen können, zusätzlich zum Einkauf von NBA-Artikeln in einem Ökosystem.

E-Commerce – NBA-Spiel-Highlights, originelle Programmierung und klassische NBA-Spiele werden fast 700 Millionen Verbrauchern auf Alibaba-Plattformen angeboten, darunter der führende B2C-Marktplatz Tmall, die Social-Commerce-Destination Taobao, die Video-Streaming-Plattform Youku sowie die Browser- und Content-Plattform UC.

Das ursprüngliche Programm wird ein breites Spektrum an beliebten Basketball- und Kulturthemen abdecken, darunter Spielvorhersagen, Mode, Turnschuhe und Erinnerungsstücke. Die Inhalte werden während der gesamten regulären Saison, NBA All-Star, den NBA Playoffs und The Finals, verfügbar sein und die neuesten NBA-Trends und Nachrichten in verschiedenen interaktiven Formaten, wie kurze Videos und Livestreaming von Prominenten und Influencern, vermitteln.

Die NBA und Alibaba werden Geschäftspartnern auch robuste Marketinglösungen zur Verfügung stellen, um ihre Produkte und Marken auf den Plattformen von Alibaba zu bewerben.

E-Commerce – “Die NBA ist immer auf der Suche nach Innovationen, und wir sind absolut begeistert, unsere Partnerschaft mit Alibaba auszubauen”, sagte Derek Chang, CEO der NBA China. “Wir teilen das gleiche Ziel, nämlich den Fans einzigartige Online-Inhalte und Einkäufe zu bieten, die die neueste Technologie nutzen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Alibaba, um das Basketballspiel in China weiter auszubauen.”

Toby Xu, Vizepräsident der Alibaba Group, sagte: “Die NBA ist eine der beliebtesten Sportliga der Welt, mit einer großen und leidenschaftlichen Fangemeinde in China. Mit dieser erweiterten Partnerschaft werden wir das Ökosystem von Alibaba voll nutzen, um ein einzigartiges digitales Erlebnis zu schaffen und die NBA den Fans und Verbrauchern in China näher zu bringen.”

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E-Commerce – Zalando die Online-Plattform für Mode und Lifestyle schärft sein Eigenmarken – Sortiment

Lesezeit: 2 Minuten

Zalando bündelt sein Eigenmarken- und Partnermarkensortiment unter einem Dach

Online-Plattform – Zalando, Europas führende Online-Plattform für Mode und Lifestyle, überarbeitet sein Eigenmarkensortiment und verfolgt eine komplementäre Sortimentsstrategie für Eigenmarken und Partnermarken. Als Konsequenz wird das Eigenmarkengeschäft innerhalb von zLabels zum 1. April 2019 aufgelöst.
 

Online-Plattform – Zalando Co-CEO David Schneider sagt: „zLabels wurde 2010 gegründet, um Lücken im Sortiment zu füllen und unseren Kunden Produkte zur Verfügung zu stellen, die nicht von unseren Partnermarken angeboten wurden. In den vergangenen zehn Jahren ist unser Geschäft sowohl für Kunden als auch für Marken attraktiver geworden. Da wir unsere Plattformstrategie weiter vorantreiben und stetig neue Marken und Hersteller mit vertikalem Konzept integrieren, haben wir beschlossen, unser Sortiment – einschließlich unserer eigenen Marken – weiterzuentwickeln.”
 

Mit der Frühling/Sommer-Saison 2020 wird das neue Eigenmarken-Sortiment von Zalando innerhalb der Kategorie Bekleidung Mode-Basics abdecken. Die Kategorien Schuhe und Accessoires werden in einer angepassten Form fortgeführt. Die elf Eigenmarken werden vorerst beibehalten und zu einem späteren Zeitpunkt innerhalb der neuen Struktur überprüft.
 

„Diese Maßnahme ermöglicht es uns, unter einem Dach zu arbeiten und eine komplementäre strategische Ausrichtung für unser Sortiment zu verfolgen, das unsere Partnermarken weiter ergänzen wird. Dies entspricht unserer Ambition, The Starting Point for Fashion zu werden. Wir sind davon überzeugt, dass unsere starke Kundenorientierung und unsere Plattformstrategie der richtige Weg zum Erfolg sind”, sagt David Schneider.
 

Online-Plattform – Durch die Bündelung des Eigenmarken- und Partnermarken-Sortiments innerhalb der Zalando SE wird der Großteil der 550 zLabels-Mitarbeiter in den Zalando Fashion Store wechseln oder vergleichbare Positionen innerhalb von Zalando angeboten bekommen.
 

David Schneider sagt: „Wir haben viele talentierte Mitarbeiter innerhalb des jetzigen zLabels-Teams und es ist uns sehr wichtig, diese Fähigkeiten innerhalb der Zalando-Familie zu behalten. Wir freuen uns darauf, an einer komplementären Strategie zu arbeiten und unsere Eigenmarken und Partnermarken unter einem Dach zu bündeln.“


Über Zalando

Zalando ist Europas führende Online-Plattform für Mode und Lifestyle. Im Jahr 2008 in Berlin gegründet, bietet Zalando heute mehr als 26 Millionen aktiven Kunden Produkte aus den Bereichen Bekleidung, Schuhe, Accessoires und Kosmetik. Das Sortiment umfasst weltbekannte, internationale Marken ebenso wie lokale Labels. Unseren Kunden bietet die Zalando-Plattform eine Destination für Inspiration, Innovation und Interaktion. Als Europas modischstes Tech-Unternehmen suchen wir laufend nach neuen digitalen Lösungen für jeden Teil des Einkaufserlebnisses – für unsere Kunden, Partner und allen anderen Akteuren, die Zalando mit uns gestalten wollen. Unser Ziel ist zur ersten Anlaufstelle für Mode zu werden.

Quelle: Zalando

Patrick Upmann

Interim Manager E-Commerce

Online Plattform

E-Commerce – Click & Collect bei der DEICHMANN Gruppe. Onlineshop technisch und optisch komplett neu gestaltet

DSGVO
Lesezeit: 3 Minuten

Onlineshop technisch und optisch komplett neu gestaltet

E-Commerce – Wachstum gegen den Branchentrend im schwierigen Modemarkt: DEICHMANN-Gruppe mit größter Akquisition der Firmengeschichte. Europas größter Schuheinzelhändler DEICHMANN ist 2018 trotz schwieriger Rahmenbedingungen weiter gewachsen. Sowohl bei der Anzahl der verkauften Schuhe als auch beim Umsatz konnte die Unternehmensgruppe ein Plus verzeichnen. Auch die Zahl der Filialen und Onlineshops stieg weiter an. 2019 setzt DEICHMANN auf weiteres Wachstum – stationär, digital und in neuen Märkten. In den USA tätigte die Gruppe die größte Akquisition ihrer Firmengeschichte durch den Zukauf einer Kette mit über 60 Filialen im Bereich Streetwear und Sportschuhe.

Die DEICHMANN SE mit Sitz in Essen erzielte in 25 europäischen Ländern und in den USA im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Bruttoumsatz von 5,8 Milliarden Euro (netto 5 Milliarden Euro). Das währungsbereinigte Umsatzplus liegt damit bei 2 Prozent. Verkauft wurden 2018 weltweit 178 Millionen Paar Schuhe in den Filialen und über die Onlineshops der Gruppe – knapp ein Prozent mehr als im Vorjahr. Flächenbereinigt blieb der Umsatz mit einem leichten Plus von 0,1 Prozent stabil. 60 Prozent ihres Umsatzes erwirtschaftet die DEICHMANN-Gruppe im Ausland. Zum 31.12.2018 betrieb die Gruppe 4.053 Filialen (2017: 3.989) sowie 40 Onlineshops (2017: 36) und beschäftigte 40.698 Mitarbeiter (2017: 39.564).

„Das Jahr 2018 war für den Modehandel in Europa sehr schwierig. Vor allem das anhaltend warme Wetter hat die Entwicklung negativ beeinflusst“, sagt Heinrich Deichmann, Vorsitzender des Verwaltungsrates der DEICHMANN SE. Auch für die DEICHMANN-Gruppe war das vergangene Jahr herausfordernd. Neben den Wetterkapriolen sah sich das Unternehmen auch einem verschärften Wettbewerb durch reine Onlineanbieter und Modeunternehmen mit Schuhsortimenten gegenüber. „Unter diesen Rahmenbedingungen haben wir die Unternehmensgruppe erfolgreich stabil gehalten und entgegen dem Branchentrend ein Wachstum erzielt“, so Deichmann. „Basis dafür ist unser Markenkern, preiswerte und modische Schuhe in guter Qualität anzubieten. Aber das allein reicht heute nicht aus, um im Wettbewerb zu bestehen. In Zeiten wie diesen punkten wir damit, dass wir schon frühzeitig auf den E-Commerce gesetzt haben und unsere Omnichannel-Aktivitäten immer weiter ausbauen“, so Heinrich Deichmann.

Den Unternehmensgewinn nennt Heinrich Deichmann weiterhin zufriedenstellend. „Wir können auch zukünftig unser Wachstum ohne externe Geldgeber realisieren und bleiben damit unternehmerisch unabhängig“, so Deichmann. „Im vergangenen Jahr hat sich erneut gezeigt, dass unser Konzept, als Familienunternehmen kontrolliert schrittweise zu wachsen, weiterhin der richtige Weg ist.“

Vor dem Hintergrund dieser wirtschaftlichen Ausgangslage stehen auch 2019 umfangreiche Wachstumspläne auf der Agenda. Die geplanten Investitionen für die gesamte Unternehmensgruppe liegen bei 285 Millionen Euro und damit auf Rekordhöhe. Davon entfallen 102 Millionen Euro auf Deutschland. Die Investitionen fließen sowohl in die Modernisierung des Filialnetzes und in die Eröffnung neuer Geschäfte im stationären Bereich als auch in die Internationalisierung und die Digitalisierung. Für 2019 plant die Unternehmensgruppe, weltweit 229 neue Geschäfte zu eröffnen, 256 werden umgebaut.

E-Commerce – In der ersten Jahreshälfte 2019 wird das Unternehmen zudem in China an den Start gehen und dort online über die Plattform T-Mall Global eine Auswahl des Sortiments anbieten. Für das laufende Jahr ist außerdem der Markteintritt mit dem DEICHMANN-Konzept in Estland und Lettland geplant. Auch das Format MyShoes, das derzeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreten ist, wird weiter internationalisiert: In Kürze werden erste Filialen in Polen öffnen.

Neue digitale Impulse stärken Omnichannel-Konzept

E-Commerce – Im wichtigen deutschen Markt wird der vorhandene Onlineshop technisch und optisch komplett neu gestaltet. Unter anderem ist die Einführung von „Click & Collect“ geplant. Dabei kann der Kunde Artikel über den Onlineshop kaufen und in seiner Wunschfiliale abholen. Seit DEICHMANN im Jahr 2000 als erster Schuhhändler überhaupt seinen Onlineshop startete, hat das Unternehmen den E- Commerce konsequent zu einem umfangreichen Omnichannel-Angebot weiterentwickelt. Zurzeit verkauft die Unternehmensgruppe ihre Produkte über 40 eigene Onlineshops und vier Online-Marktplätze. Die Wachstumsraten in diesem Bereich liegen weiterhin deutlich im zweistelligen Bereich.

„Die Vernetzung zwischen dem stationären und dem Onlinehandel ist für uns entscheidend. Wir sehen unsere Zukunft als Omnichannel-Anbieter und wollen unseren Kunden eine nahtlose Markenerfahrung bieten“, so Heinrich Deichmann. „Sie sollen auf allen Kanälen bei uns einfach und bequem shoppen können und Inspiration und Spaß am Einkauf erleben.“

E-Commerce – Für die weitere Entwicklung der Digitalkompetenz setzt DEICHMANN auch auf zusätzliche externe Experten aus diesem Bereich. Daher wird das Unternehmen in Zukunft stärker sein Profil als attraktiver digitaler Arbeitgeber verdeutlichen, der interessante internationale Entwicklungsmöglichkeiten in einer Unternehmensgruppe mit zurzeit 40 Onlineshops in 26 Ländern bietet. Dazu startet in Kürze auch eine neue Homepage „Deichmann Digital.“

Quelle: Deichmann

Patrick Upmann

Interim Manager E-Commerce

Click & Collect

Chatbot LiA – E-Commerce Online Händler Lidl startet einen weiteren direkten Kanal zum Kunden.

Chatbot LiA - E-Commerce Online Händler Lidl startet einen weiteren direkten Kanal zum Kunden.
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Der Chatbot LIA stellt Fragen rund um die Lidl-Welt, der Lidl-Assistent antwortet schnell und unkompliziert.

Welche Produkte sind gerade im Angebot? Wie lange hat die nächstgelegene Lidl-Filiale geöffnet?
Der Lidl-Assistent, kurz „LiA“, bietet den Kunden künftig die Möglichkeit, diese und weitere Informationen rund um die Uhr innerhalb weniger Sekunden über den Facebook Messenger abzurufen. Auf dem neuen digitalen Kommunikationskanal können Kunden des Lidl-Onlineshops darüber hinaus beispielsweise den aktuellen Sendungsstatus ihrer Bestellung erfahren oder erhalten bei Fragen zu Themen wie Reisen oder Karrieremöglichkeiten Links zu den passenden Webseiten innerhalb des Lidl-Onlineangebots. Möglich macht das ein Chatbot, ein textbasiertes Dialogsystem, das auf eine Wissensdatenbank zurückgreift und auf dieser Basis Dialoge mit dem Nutzer ermöglicht. Diese Systeme sind auch als virtuelle persönliche Assistenten bekannt.

Chatbot LIA – „Social-Media-User wünschen sich Informationen möglichst in Echtzeit. Daher haben wir uns entschieden, unseren Chatbot ‚LiA‘ auf Facebook zu implementieren. Um eine möglichst gute Nutzererfahrung zu bieten, werden wir dessen Funktionalität ständig weiterentwickeln“, erklärt Jürgen Achenbach, Geschäftsführer Marketing bei Lidl Deutschland. Für komplexere Fragestellungen steht den Kunden nach wie vor der Kundenservice telefonisch oder per Mail zur Verfügung.

So funktioniert der Lidl-Assistent

Chatbot LIA ist in den Facebook Messenger integriert. Um ihn zu aktivieren, müssen User die Facebook-Seite von Lidl Deutschland www.facebook.com/lidl im Browser oder der Facebook-App aufrufen und auf den Button „Nachricht“ klicken oder den Messenger-Link https://m.me/lidl öffnen. Daraufhin öffnet sich das Dialogfenster, in das die Fragen an den Lidl-Assistent eingetippt werden. 

Beispielfragen für „LiA“

•„Was hat Lidl gerade im Angebot?“ zählt auf, wie viele und welche Artikel aus dem Standardsortiment derzeit im Preis reduziert sind und wie viel sie kosten.
•„Welche Aktionen gibt es gerade?“ liefert eine Übersicht der aktuellen Food- und Non-Food-Aktionen in den Filialen.
•„Wo ist die nächste Filiale?“ zeigt, wo die nächstgelegene Filiale ist und wie lange sie geöffnet hat.

Ab dem 13. März beginnt Lidl den Chatbot mit Facebook-Posts zu bewerben, um ihn bei den Lidl-Fans bekannt zu machen und sie zu animieren, den Assistenten selbst auszuprobieren. Im ersten Post werden die Fans dazu aufgefordert, „LiA“ ein Gesicht zu geben. Dafür können sie zwischen zwei Avataren wählen. 

Über Lidl Deutschland:
Das Handelsunternehmen Lidl gehört als Teil der Unternehmensgruppe Schwarz mit Sitz in Neckarsulm zu den führenden Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland und Europa. Aktuell ist Lidl in 30 Ländern präsent und betreibt rund 10.500 Filialen in derzeit 29 Ländern weltweit. In Deutschland sorgen rund 79.000 Mitarbeiter in rund 3.200 Filialen täglich für die Zufriedenheit der Kunden. Dynamik in der täglichen Umsetzung, Leistungsstärke im Ergebnis und Fairness im Umgang miteinander kennzeichnen das Arbeiten bei Lidl. Seit 2008 bietet der Lidl-Onlineshop Non-Food-Produkte aus verschiedenen Kategorien, Weine und Spirituosen sowie Reisen und weitere Services an. Das Angebot des Lidl-Onlineshops wird ständig erweitert und umfasst derzeit rund 30.000 Artikel. Als Discounter legt Lidl Wert auf ein optimales Preis-Leistungsverhältnis für seine Kunden. Einfachheit und Prozessorientierung bestimmen das tägliche Handeln. Dabei übernimmt Lidl Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt und fokussiert sich im Bereich Nachhaltigkeit auf fünf Handlungsfelder: Sortiment, Mitarbeiter, Umwelt, Gesellschaft und Geschäftspartner. Lidl hat im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz in Höhe von 74,6 Mrd. Euro erwirtschaftet, davon 21,4 Mrd. Euro Lidl Deutschland. Mehr Informationen zu Lidl Deutschland im Internet auf lidl.de.

Quelle: Lidl

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Interim Manager E-Commerce

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