E-Commerce – zooplus AG hat ihren Wachstumskurs im Jahr 2018 fortgesetzt.

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Wiederkaufrate im zurückliegenden E-Commerce Geschäftsjahr wurde wechselkursbereinigt auf den Wert von 95% gesteigert.

Die zooplus AG (WKN 511170, ISIN DE0005111702, Börsenkürzel ZO1), Europas führender Internethändler für Heimtierprodukte, hat ihren Wachstumskurs im Geschäftsjahr 2018 fortgesetzt und Umsatzerlöse in Höhe von 1.342 Mio. EUR erzielt (2017: 1.111 Mio. EUR). Dies entspricht einem Anstieg um 231 Mio. EUR bzw. 21%, welcher im Einklang mit der für das Geschäftsjahr 2018 ausgegebenen Prognose steht. Bereinigt um Wechselkurseffekte lag das Umsatzwachstum etwas höher bei gerundet ebenfalls 21%. Tragende Säule des Umsatzwachstums von zooplus ist die stark ausgeprägte Loyalität der Bestandskunden.

E-Commerce – So konnte die umsatzbezogene Wiederkaufrate im zurückliegenden Geschäftsjahr wechselkursbereinigt auf den Wert von 95% gesteigert werden (2017: 93%).
Gleichzeitig entwickelte sich das Geschäft mit Eigenmarken sehr positiv und erreichte einen Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr von 35%. Insgesamt konnte zooplus seine marktführende Position im Onlinesegment für Heimtierbedarf europaweit erneut stärken.
Das Ergebnis vor Steuern lag bei -2,3 Mio. EUR (2017: 4,1 Mio. EUR) und spiegelt Investitionen in den weiteren Ausbau des Geschäfts wider, insbesondere in den Bereichen Marketing, Logistik und IT. Das EBITDA erreichte einen Wert von 8,6 Mio. EUR (2017: 8,8 Mio. EUR).

Erfreulich entwickelte sich die Rohertragsmarge. Erstmals seit Jahren konnte ein leichter Anstieg der Rohertragsmarge auf 28,7% nach 28,5% im Vorjahr erzielt und die Corporate News 2/4 angekündigte Stabilisierung der Rohertragsmarge damit erreicht werden. Die Gesamtkostenquote stieg von 28,8% auf 29,5% und spiegelt im Wesentlichen erhöhte Aufwendungen für die Neukundenakquisition, Investitionen im Logistikbereich und erhöhte Abschreibungen wider. Erfreulich ist, dass der Anstieg der Kosten im zweiten Halbjahr gestoppt und eine Verbesserung der Gesamtkostenquote gegenüber dem ersten Halbjahr erzielt werden konnte, geprägt durch eine deutliche Verbesserung der Logistikkostenquote um 1,0 Prozentpunkte gegenüber dem ersten Halbjahr 2018.

Der Free Cashflow zeigte eine sehr positive Entwicklung und lag im Jahr 2018 bei 14,3 Mio. EUR (2017: -4,1 Mio. EUR). Damit konnten die für die Umsetzung der Wachstumsstrategie benötigten Mittel aus dem laufenden Geschäft generiert werden. Eine wesentliche Rolle hat dabei die weitere Optimierung des Working Capitals gespielt. Dr. Cornelius Patt, Vorstandsvorsitzender der zooplus AG, erläutert:



E-Commerce – „Insgesamt sind wir mit der Geschäftsentwicklung im Jahr 2018 zufrieden und lagen innerhalb der Bandbreite unserer Ziele für Umsatz und Ergebnis. Mit Blick auf das Jahr 2019 besteht ein wesentliches Ziel darin, die Kundenloyalität der bestehenden Kunden auf dem hohen Niveau zu halten und die Neukundenakquisition weiter zu stärken. Dazu werden wir unsere Aufwendungen zur Kundenakquisition erhöhen und auch neue, zusätzliche Wege im Marketing und in der Kundenakquisition gehen. Wir werden die Marke zooplus durch mehr Personalisierung und Emotionalisierung deutlich stärken sowie zusätzlich Social Media Marketing und ausgewählte Offline-Marketinginstrumente ausbauen.

Hierdurch erwarten wir spätestens ab dem zweiten Halbjahr 2019 eine Verbreiterung der Basis für ein fortgesetzt starkes Umsatzwachstum. Die erhöhten Marketingaufwendungen wollen wir durch eine höhere Kosteneffizienz in anderen Kostenpositionen kompensieren.“ Vor diesem Hintergrund erwartet die zooplus AG für das Geschäftsjahr 2019 ein Wachstum der Umsatzerlöse um 14% bis 18%. Die im Jahr 2016 ausgegebene Umsatzerwartung von 2 Mrd. EUR im Geschäftsjahr 2020 erscheint aus heutiger Sicht zu ambitioniert, wird aber auf jeden Fall, nur etwas später, erreicht. Dies beeinträchtigt die Stärken des Geschäftsmodells von zooplus und die hervorragenden weiteren Wachstumsaussichten jedoch in keiner Weise.

Corporate News 3/4 Beim Ergebnis wird für das Geschäftsjahr 2019 ein EBITDA zwischen 10 Mio. EUR und 30 Mio. EUR prognostiziert. Aufgrund von Änderungen an den IFRS-Standards zu Leasingverhältnissen werden ab dem Geschäftsjahr 2019 alle Leasingaufwendungen für die mit externen Partnern betriebenen Fulfillment Center in den Abschreibungen ausgewiesen, nachdem sie bisher unter die Logistikaufwendungen innerhalb des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) fielen. Das EBITDA gewinnt eine höhere Aussagekraft für das Geschäftsmodell von zooplus und ermöglicht eine bessere Vergleichbarkeit mit anderen börsennotierten Unternehmen und wird daher vom Vorstand ab dem Geschäftsjahr 2019 als transparente Ergebnisgröße hinsichtlich des operativen Unternehmenserfolgs betrachtet. Übertragen in die bisherige Zielgröße Ergebnis vor Steuern (EBT) entspricht dies einem Zielkorridor von -15 Mio. EUR bis + 5 Mio. EUR, was den fortgesetzten Fokus auf Investitionen zum weiteren Ausbau des Geschäftsmodells und der marktführenden Position in Europa widerspiegelt. Gleichzeitig erwarten wir eine weitere Verbesserung im Working Capital und erneut einen positiven Free Cashflow im Jahr 2019. Der vollständige Geschäftsbericht 2018 steht auf der Internetseite http://investors.zooplus.com zum Download zur Verfügung.

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E-Commerce – NBA und Alibaba bauen Partnerschaft auf der Online Plattform aus.

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E-Commerce – Einführung von NBA Section auf den Plattformen von Alibaba


Die NBA China und die Alibaba Group gaben eine Erweiterung ihrer Partnerschaft bekannt, die NBA-Inhalte erstmals auf die Plattformen von Alibaba bringen wird, zusammen mit einem verbesserten Online-Shopping-Erlebnis für Verbraucher und NBA Fans in China.

Eine “NBA-Sektion” wird auf den Plattformen von Alibaba eingerichtet. Die Sektion wird Alibaba’s Technologie und Konsumentenwissen nutzen, so dass Fans in China personalisierte und ansprechende Inhalte genießen können, zusätzlich zum Einkauf von NBA-Artikeln in einem Ökosystem.

E-Commerce – NBA-Spiel-Highlights, originelle Programmierung und klassische NBA-Spiele werden fast 700 Millionen Verbrauchern auf Alibaba-Plattformen angeboten, darunter der führende B2C-Marktplatz Tmall, die Social-Commerce-Destination Taobao, die Video-Streaming-Plattform Youku sowie die Browser- und Content-Plattform UC.

Das ursprüngliche Programm wird ein breites Spektrum an beliebten Basketball- und Kulturthemen abdecken, darunter Spielvorhersagen, Mode, Turnschuhe und Erinnerungsstücke. Die Inhalte werden während der gesamten regulären Saison, NBA All-Star, den NBA Playoffs und The Finals, verfügbar sein und die neuesten NBA-Trends und Nachrichten in verschiedenen interaktiven Formaten, wie kurze Videos und Livestreaming von Prominenten und Influencern, vermitteln.

Die NBA und Alibaba werden Geschäftspartnern auch robuste Marketinglösungen zur Verfügung stellen, um ihre Produkte und Marken auf den Plattformen von Alibaba zu bewerben.

E-Commerce – “Die NBA ist immer auf der Suche nach Innovationen, und wir sind absolut begeistert, unsere Partnerschaft mit Alibaba auszubauen”, sagte Derek Chang, CEO der NBA China. “Wir teilen das gleiche Ziel, nämlich den Fans einzigartige Online-Inhalte und Einkäufe zu bieten, die die neueste Technologie nutzen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Alibaba, um das Basketballspiel in China weiter auszubauen.”

Toby Xu, Vizepräsident der Alibaba Group, sagte: “Die NBA ist eine der beliebtesten Sportliga der Welt, mit einer großen und leidenschaftlichen Fangemeinde in China. Mit dieser erweiterten Partnerschaft werden wir das Ökosystem von Alibaba voll nutzen, um ein einzigartiges digitales Erlebnis zu schaffen und die NBA den Fans und Verbrauchern in China näher zu bringen.”

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E-Commerce – Zalando die Online-Plattform für Mode und Lifestyle schärft sein Eigenmarken – Sortiment

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Zalando bündelt sein Eigenmarken- und Partnermarkensortiment unter einem Dach

Online-Plattform – Zalando, Europas führende Online-Plattform für Mode und Lifestyle, überarbeitet sein Eigenmarkensortiment und verfolgt eine komplementäre Sortimentsstrategie für Eigenmarken und Partnermarken. Als Konsequenz wird das Eigenmarkengeschäft innerhalb von zLabels zum 1. April 2019 aufgelöst.
 

Online-Plattform – Zalando Co-CEO David Schneider sagt: „zLabels wurde 2010 gegründet, um Lücken im Sortiment zu füllen und unseren Kunden Produkte zur Verfügung zu stellen, die nicht von unseren Partnermarken angeboten wurden. In den vergangenen zehn Jahren ist unser Geschäft sowohl für Kunden als auch für Marken attraktiver geworden. Da wir unsere Plattformstrategie weiter vorantreiben und stetig neue Marken und Hersteller mit vertikalem Konzept integrieren, haben wir beschlossen, unser Sortiment – einschließlich unserer eigenen Marken – weiterzuentwickeln.”
 

Mit der Frühling/Sommer-Saison 2020 wird das neue Eigenmarken-Sortiment von Zalando innerhalb der Kategorie Bekleidung Mode-Basics abdecken. Die Kategorien Schuhe und Accessoires werden in einer angepassten Form fortgeführt. Die elf Eigenmarken werden vorerst beibehalten und zu einem späteren Zeitpunkt innerhalb der neuen Struktur überprüft.
 

„Diese Maßnahme ermöglicht es uns, unter einem Dach zu arbeiten und eine komplementäre strategische Ausrichtung für unser Sortiment zu verfolgen, das unsere Partnermarken weiter ergänzen wird. Dies entspricht unserer Ambition, The Starting Point for Fashion zu werden. Wir sind davon überzeugt, dass unsere starke Kundenorientierung und unsere Plattformstrategie der richtige Weg zum Erfolg sind”, sagt David Schneider.
 

Online-Plattform – Durch die Bündelung des Eigenmarken- und Partnermarken-Sortiments innerhalb der Zalando SE wird der Großteil der 550 zLabels-Mitarbeiter in den Zalando Fashion Store wechseln oder vergleichbare Positionen innerhalb von Zalando angeboten bekommen.
 

David Schneider sagt: „Wir haben viele talentierte Mitarbeiter innerhalb des jetzigen zLabels-Teams und es ist uns sehr wichtig, diese Fähigkeiten innerhalb der Zalando-Familie zu behalten. Wir freuen uns darauf, an einer komplementären Strategie zu arbeiten und unsere Eigenmarken und Partnermarken unter einem Dach zu bündeln.“


Über Zalando

Zalando ist Europas führende Online-Plattform für Mode und Lifestyle. Im Jahr 2008 in Berlin gegründet, bietet Zalando heute mehr als 26 Millionen aktiven Kunden Produkte aus den Bereichen Bekleidung, Schuhe, Accessoires und Kosmetik. Das Sortiment umfasst weltbekannte, internationale Marken ebenso wie lokale Labels. Unseren Kunden bietet die Zalando-Plattform eine Destination für Inspiration, Innovation und Interaktion. Als Europas modischstes Tech-Unternehmen suchen wir laufend nach neuen digitalen Lösungen für jeden Teil des Einkaufserlebnisses – für unsere Kunden, Partner und allen anderen Akteuren, die Zalando mit uns gestalten wollen. Unser Ziel ist zur ersten Anlaufstelle für Mode zu werden.

Quelle: Zalando

Patrick Upmann

Interim Manager E-Commerce

Online Plattform

E-Commerce – Click & Collect bei der DEICHMANN Gruppe. Onlineshop technisch und optisch komplett neu gestaltet

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Onlineshop technisch und optisch komplett neu gestaltet

E-Commerce – Wachstum gegen den Branchentrend im schwierigen Modemarkt: DEICHMANN-Gruppe mit größter Akquisition der Firmengeschichte. Europas größter Schuheinzelhändler DEICHMANN ist 2018 trotz schwieriger Rahmenbedingungen weiter gewachsen. Sowohl bei der Anzahl der verkauften Schuhe als auch beim Umsatz konnte die Unternehmensgruppe ein Plus verzeichnen. Auch die Zahl der Filialen und Onlineshops stieg weiter an. 2019 setzt DEICHMANN auf weiteres Wachstum – stationär, digital und in neuen Märkten. In den USA tätigte die Gruppe die größte Akquisition ihrer Firmengeschichte durch den Zukauf einer Kette mit über 60 Filialen im Bereich Streetwear und Sportschuhe.

Die DEICHMANN SE mit Sitz in Essen erzielte in 25 europäischen Ländern und in den USA im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Bruttoumsatz von 5,8 Milliarden Euro (netto 5 Milliarden Euro). Das währungsbereinigte Umsatzplus liegt damit bei 2 Prozent. Verkauft wurden 2018 weltweit 178 Millionen Paar Schuhe in den Filialen und über die Onlineshops der Gruppe – knapp ein Prozent mehr als im Vorjahr. Flächenbereinigt blieb der Umsatz mit einem leichten Plus von 0,1 Prozent stabil. 60 Prozent ihres Umsatzes erwirtschaftet die DEICHMANN-Gruppe im Ausland. Zum 31.12.2018 betrieb die Gruppe 4.053 Filialen (2017: 3.989) sowie 40 Onlineshops (2017: 36) und beschäftigte 40.698 Mitarbeiter (2017: 39.564).

„Das Jahr 2018 war für den Modehandel in Europa sehr schwierig. Vor allem das anhaltend warme Wetter hat die Entwicklung negativ beeinflusst“, sagt Heinrich Deichmann, Vorsitzender des Verwaltungsrates der DEICHMANN SE. Auch für die DEICHMANN-Gruppe war das vergangene Jahr herausfordernd. Neben den Wetterkapriolen sah sich das Unternehmen auch einem verschärften Wettbewerb durch reine Onlineanbieter und Modeunternehmen mit Schuhsortimenten gegenüber. „Unter diesen Rahmenbedingungen haben wir die Unternehmensgruppe erfolgreich stabil gehalten und entgegen dem Branchentrend ein Wachstum erzielt“, so Deichmann. „Basis dafür ist unser Markenkern, preiswerte und modische Schuhe in guter Qualität anzubieten. Aber das allein reicht heute nicht aus, um im Wettbewerb zu bestehen. In Zeiten wie diesen punkten wir damit, dass wir schon frühzeitig auf den E-Commerce gesetzt haben und unsere Omnichannel-Aktivitäten immer weiter ausbauen“, so Heinrich Deichmann.

Den Unternehmensgewinn nennt Heinrich Deichmann weiterhin zufriedenstellend. „Wir können auch zukünftig unser Wachstum ohne externe Geldgeber realisieren und bleiben damit unternehmerisch unabhängig“, so Deichmann. „Im vergangenen Jahr hat sich erneut gezeigt, dass unser Konzept, als Familienunternehmen kontrolliert schrittweise zu wachsen, weiterhin der richtige Weg ist.“

Vor dem Hintergrund dieser wirtschaftlichen Ausgangslage stehen auch 2019 umfangreiche Wachstumspläne auf der Agenda. Die geplanten Investitionen für die gesamte Unternehmensgruppe liegen bei 285 Millionen Euro und damit auf Rekordhöhe. Davon entfallen 102 Millionen Euro auf Deutschland. Die Investitionen fließen sowohl in die Modernisierung des Filialnetzes und in die Eröffnung neuer Geschäfte im stationären Bereich als auch in die Internationalisierung und die Digitalisierung. Für 2019 plant die Unternehmensgruppe, weltweit 229 neue Geschäfte zu eröffnen, 256 werden umgebaut.

E-Commerce – In der ersten Jahreshälfte 2019 wird das Unternehmen zudem in China an den Start gehen und dort online über die Plattform T-Mall Global eine Auswahl des Sortiments anbieten. Für das laufende Jahr ist außerdem der Markteintritt mit dem DEICHMANN-Konzept in Estland und Lettland geplant. Auch das Format MyShoes, das derzeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreten ist, wird weiter internationalisiert: In Kürze werden erste Filialen in Polen öffnen.

Neue digitale Impulse stärken Omnichannel-Konzept

E-Commerce – Im wichtigen deutschen Markt wird der vorhandene Onlineshop technisch und optisch komplett neu gestaltet. Unter anderem ist die Einführung von „Click & Collect“ geplant. Dabei kann der Kunde Artikel über den Onlineshop kaufen und in seiner Wunschfiliale abholen. Seit DEICHMANN im Jahr 2000 als erster Schuhhändler überhaupt seinen Onlineshop startete, hat das Unternehmen den E- Commerce konsequent zu einem umfangreichen Omnichannel-Angebot weiterentwickelt. Zurzeit verkauft die Unternehmensgruppe ihre Produkte über 40 eigene Onlineshops und vier Online-Marktplätze. Die Wachstumsraten in diesem Bereich liegen weiterhin deutlich im zweistelligen Bereich.

„Die Vernetzung zwischen dem stationären und dem Onlinehandel ist für uns entscheidend. Wir sehen unsere Zukunft als Omnichannel-Anbieter und wollen unseren Kunden eine nahtlose Markenerfahrung bieten“, so Heinrich Deichmann. „Sie sollen auf allen Kanälen bei uns einfach und bequem shoppen können und Inspiration und Spaß am Einkauf erleben.“

E-Commerce – Für die weitere Entwicklung der Digitalkompetenz setzt DEICHMANN auch auf zusätzliche externe Experten aus diesem Bereich. Daher wird das Unternehmen in Zukunft stärker sein Profil als attraktiver digitaler Arbeitgeber verdeutlichen, der interessante internationale Entwicklungsmöglichkeiten in einer Unternehmensgruppe mit zurzeit 40 Onlineshops in 26 Ländern bietet. Dazu startet in Kürze auch eine neue Homepage „Deichmann Digital.“

Patrick Upmann

Interim Manager E-Commerce

Click & Collect

Chatbot LiA – E-Commerce Online Händler Lidl startet einen weiteren direkten Kanal zum Kunden.

Chatbot LiA - E-Commerce Online Händler Lidl startet einen weiteren direkten Kanal zum Kunden.
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Der Chatbot LIA stellt Fragen rund um die Lidl-Welt, der Lidl-Assistent antwortet schnell und unkompliziert.

Welche Produkte sind gerade im Angebot? Wie lange hat die nächstgelegene Lidl-Filiale geöffnet?
Der Lidl-Assistent, kurz „LiA“, bietet den Kunden künftig die Möglichkeit, diese und weitere Informationen rund um die Uhr innerhalb weniger Sekunden über den Facebook Messenger abzurufen. Auf dem neuen digitalen Kommunikationskanal können Kunden des Lidl-Onlineshops darüber hinaus beispielsweise den aktuellen Sendungsstatus ihrer Bestellung erfahren oder erhalten bei Fragen zu Themen wie Reisen oder Karrieremöglichkeiten Links zu den passenden Webseiten innerhalb des Lidl-Onlineangebots. Möglich macht das ein Chatbot, ein textbasiertes Dialogsystem, das auf eine Wissensdatenbank zurückgreift und auf dieser Basis Dialoge mit dem Nutzer ermöglicht. Diese Systeme sind auch als virtuelle persönliche Assistenten bekannt.

Chatbot LIA – „Social-Media-User wünschen sich Informationen möglichst in Echtzeit. Daher haben wir uns entschieden, unseren Chatbot ‚LiA‘ auf Facebook zu implementieren. Um eine möglichst gute Nutzererfahrung zu bieten, werden wir dessen Funktionalität ständig weiterentwickeln“, erklärt Jürgen Achenbach, Geschäftsführer Marketing bei Lidl Deutschland. Für komplexere Fragestellungen steht den Kunden nach wie vor der Kundenservice telefonisch oder per Mail zur Verfügung.

So funktioniert der Lidl-Assistent

Chatbot LIA ist in den Facebook Messenger integriert. Um ihn zu aktivieren, müssen User die Facebook-Seite von Lidl Deutschland www.facebook.com/lidl im Browser oder der Facebook-App aufrufen und auf den Button „Nachricht“ klicken oder den Messenger-Link https://m.me/lidl öffnen. Daraufhin öffnet sich das Dialogfenster, in das die Fragen an den Lidl-Assistent eingetippt werden. 

Beispielfragen für „LiA“

•„Was hat Lidl gerade im Angebot?“ zählt auf, wie viele und welche Artikel aus dem Standardsortiment derzeit im Preis reduziert sind und wie viel sie kosten.
•„Welche Aktionen gibt es gerade?“ liefert eine Übersicht der aktuellen Food- und Non-Food-Aktionen in den Filialen.
•„Wo ist die nächste Filiale?“ zeigt, wo die nächstgelegene Filiale ist und wie lange sie geöffnet hat.

Ab dem 13. März beginnt Lidl den Chatbot mit Facebook-Posts zu bewerben, um ihn bei den Lidl-Fans bekannt zu machen und sie zu animieren, den Assistenten selbst auszuprobieren. Im ersten Post werden die Fans dazu aufgefordert, „LiA“ ein Gesicht zu geben. Dafür können sie zwischen zwei Avataren wählen. 

Über Lidl Deutschland:
Das Handelsunternehmen Lidl gehört als Teil der Unternehmensgruppe Schwarz mit Sitz in Neckarsulm zu den führenden Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland und Europa. Aktuell ist Lidl in 30 Ländern präsent und betreibt rund 10.500 Filialen in derzeit 29 Ländern weltweit. In Deutschland sorgen rund 79.000 Mitarbeiter in rund 3.200 Filialen täglich für die Zufriedenheit der Kunden. Dynamik in der täglichen Umsetzung, Leistungsstärke im Ergebnis und Fairness im Umgang miteinander kennzeichnen das Arbeiten bei Lidl. Seit 2008 bietet der Lidl-Onlineshop Non-Food-Produkte aus verschiedenen Kategorien, Weine und Spirituosen sowie Reisen und weitere Services an. Das Angebot des Lidl-Onlineshops wird ständig erweitert und umfasst derzeit rund 30.000 Artikel. Als Discounter legt Lidl Wert auf ein optimales Preis-Leistungsverhältnis für seine Kunden. Einfachheit und Prozessorientierung bestimmen das tägliche Handeln. Dabei übernimmt Lidl Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt und fokussiert sich im Bereich Nachhaltigkeit auf fünf Handlungsfelder: Sortiment, Mitarbeiter, Umwelt, Gesellschaft und Geschäftspartner. Lidl hat im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz in Höhe von 74,6 Mrd. Euro erwirtschaftet, davon 21,4 Mrd. Euro Lidl Deutschland. Mehr Informationen zu Lidl Deutschland im Internet auf lidl.de.

Quelle: Lidl

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Interim Manager E-Commerce

Chatbot

Digitale Transformation – Mobile Payment schafft neue Geschäftsmodelle

Digitale Transformation
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Stationärer Handel bietet Kunden mit Mobile Payment Mehrwerte

  • Mobile Payment wichtiger Baustein für die Smart City
  • Vernetzte Autos zahlen selbstständig Parkhaus, Tankstelle oder Ladesäule
  • Stationärer Handel bietet Kunden mit Mobile Payment Mehrwerte

Digitale Transformation – Damit sich das mobile Bezahlen mit dem Smartphone in Deutschland durchsetzen kann, fordert der eco Verband von Handel und Politik mehr Engagement für die Einführung der neuen Bezahlmethoden. Laut einer aktuellen Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des eco – Verbands der Internetwirtschaft e. V. zahlen nur 5,5 Prozent der Verbraucher regelmäßig mit ihrem Smartphone, 6,6 Prozent tun das eher selten oder sehr selten, 87 Prozent nie.

Dabei sind die Möglichkeiten und Innovationspotentiale des mobilen Bezahlens riesig. 40 Prozent der Deutschen können sich beispielsweise vorstellen, in ihrem Pkw eine Technologie zu nutzen, die das Parken oder Tanken bis zu 100 Euro automatisch bezahlt. „Mobile Payment ermöglicht in unserer zunehmend vernetzten Welt attraktive neue Geschäftsmodelle, die geeignet sind, den Alltag der Menschen entscheidend zu erleichtern“, sagt Dr. Bettina Horster, Vorstand VIVAI AG und Leiterin der Kompetenzgruppe Internet of Things (IoT) im eco – Verband der Internetwirtschaft. e. V. „In Deutschland wird die Einführung von Mobile Payment Lösungen immer noch viel zu zaudernd angegangen, voraussichtlich werden Mitbewerber aus Asien und den USA den Markt dominieren“, warnt Horster.

Smarte Bezahl-Ökosysteme entstehen

Digitale Transformation – Ob Coupons, Eintrittskarten für Museum, Zoo oder Oper, Tickets im öffentlichen Nahverkehr oder individualisierte Angebote: Die Mobile Payment App im Smartphone kann die Angebote einer Stadt bündeln und deren Nutzung vereinfachen. „Mobile Payment ist ein wichtiger Baustein für zukunftsweisendes Standort-Marketing und Mobilitätskonzepte in der Smart City“, sagt Torsten Stuke, Mobility-Experte im eco Verband. „Ob Fahrrad, Carsharing, Taxi oder öffentliche Verkehrsmittel: Die Zahlung per Handy ermöglicht nahtlose Mobilität über Fahrzeuggrenzen hinweg.“ Damit sich Mobile Payment in Deutschland schon bald durchsetzt, fordern Experten des eco Verbands in diesem Bereich mehr Kooperationen von Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette.

„Der stationäre Handel muss den Weg der Digitalisierung konsequent gehen, um im Wettbewerb mit dem Online-Handel bestehen zu können – dazu gehört auch, den Kunden mit der Einführung von Mobile Payment ein neues Nutzungserlebnis zu ermöglichen“, sagt Bettina Horster. Ebenso fordert sie den Gesetzgeber auf, Anreize und positive Rahmenbedingungen insbesondere für den kleinen Einzelhandel zu schaffen. Die Politik sollte einen sicheren Rechtsrahmen schaffen, der Vertrauen in die Technologie fördert und nicht Innovationen durch Forderungen nach mehr Regulation ausbremst.

Allerdings haben immer noch 48,2 Prozent der Befragten Sicherheitsbedenken bei der Nutzung mobiler Bezahlmethoden, und 20,9 Prozent zahlen am liebsten bar. Immerhin jeder dritte (32,9 Prozent) glaubt, Mobile Payment wird die klassischen Bezahlmethoden mittels EC- oder Kreditkarte mittelfristig ablösen. Den vorhandenen Vorbehalten der Verbraucher gilt es, durch sichere und vertrauensvolle Lösungen aus Deutschland entgegenzuwirken.

Quelle: Verband der Internetwirtschaft. e. V.

Patrick Upmann

Interim manager Payment

+49 178 777 0800


E-Commerce Studie – Unternehmen benötigen eine einzige digitale Plattform für ihren Erfolg

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E-Commerce – Entscheider erkennen die Notwendigkeit einer einzigen digitalen Plattform und der Konsolidierung ihrer Acquiring- und Payment-Anbieter zur Optimierung ihrer E-Commerce-Strategien 

Wirecard erfüllt die Bedürfnisse von Hunderttausenden von Unternehmen in den USA und weltweit. Eine unabhängige Umfrage hat die Chancen und Herausforderungen für kleine und mittlere Unternehmen in den USA auf dem globalen Online-Marktplatz untersucht.

Eine von Wirecard in Auftrag gegebene und von Forrester Consulting  durchgeführte Studie zu den größten Chancen und Herausforderungen für kleine und mittelständische Unternehmen in den USA ist zu dem Schluss gekommen, dass digitale Payment-Anbieter mit einem weltweiten Leistungsangebot die optimalen Strategien für den E-Commerce-Erfolg von Händlern bieten können. Die globalen E-Commerce-Umsätze lagen 2016 bei über 1,9 Billionen US-Dollar und sollen bis 2020 mehr als 4 Billionen US-Dollar erreichen, was etwa 15 Prozent der weltweiten Einzelhandelsausgaben entspricht.

„2019 stellen Verkäufe über Landesgrenzen hinweg die größten Chancen und Herausforderungen für Unternehmen dar, die im Online-Handel tätig sind. Einzelhändler benötigen operative und technologische Lösungen, die komplett konsolidiert sind und das exponentielle Wachstum von Transaktionen bewältigen können, um den globalen Markt mit größtmöglicher Einfachheit und Effizienz zu erreichen“, sagt Deirdre Ives, Regional Managing Director North America von Wirecard.

Ende 2018 befragte Forrester Consulting im Auftrag von Wirecard 200 Entscheider mittelständischer US-Unternehmen zu ihren Leistungen, Zielen und Herausforderungen im globalen E-Commerce. Forrester hat dabei mehrere gemeinsame Prioritäten und Herausforderungen entdeckt:

– Mindestens die Hälfte der befragten Unternehmen beabsichtigt, ihre aktuellen Verkaufszahlen auf vier Schlüsselmärkten zu erhöhen: Europa, Asien, Kanada und Zentralamerika
– 87% gaben an, dass internationales Wachstum in den nächsten zwei Jahren eine hohe oder entscheidende Priorität hat
– Gleichzeitig erwartet weniger als ein Drittel der Befragten, dass deren derzeitige Infrastruktur ihre Anforderungen im Jahr 2020 vollständig abdecken kann

Darüber hinaus entdeckten die Forscher mehrere Schlüsselfaktoren, die den weltweiten E-Commerce-Erfolg beeinflussen, darunter Compliance, Sicherheit und Kundenservice. Es arbeiten fast drei Viertel der befragten Unternehmen mit mindestens drei Anbietern zusammen, um ihre Anforderungen im Cross-Border E-Commerce zu erfüllen. Dabei hatten mehr als die Hälfte der Unternehmen Probleme bei der Zusammenarbeit mit mehreren Anbietern. Fast alle sagten, dass Zahlungsakzeptanz für ihre globalen E-Commerce-Programme entscheidend ist.

„Obwohl der grenzüberschreitende E-Commerce nur geringe Investitionen erfordert, um mehr Umsatz im Ausland zu erwirtschaften, ist er keine leichte Aufgabe. Als erstes müssen Unternehmen moderne Sicherheitsfunktionen und lokale Zahlungsmethoden einführen und dazu die nationalen Gesetze und Vorschriften einhalten“, schrieben die Forrester-Forscher in ihrer Studie. „Der Erfolg hängt von der Zusammenarbeit mit strategischen Partnern ab, die die Unternehmen mit Kunden weltweit verbinden, lokale Zahlungen mit Mehrwertfunktionen unterstützen und ihnen helfen, die operative Komplexität und das Risiko zu reduzieren.“

„Diese Erkenntnisse zeigen uns, dass Wirecard über alle Leistungen und Lösungen verfügt, die Unternehmen auf ihrem Weg zum globalen E-Commerce am meisten schätzen“, sagt Kevin Brown, Vice President of Marketing and Strategic Partnerships, North America, bei Wirecard. „Wir bieten eine bewährte digitale Financial-Commerce-Plattform, umfassende globale regulatorische Expertise, ein weltweites Bankennetzwerk, Akzeptanzmöglichkeiten für 27 Währungen sowie einen beispiellosen Kundenservice. Wir freuen uns sehr, Unternehmen jeder Branche und Größenordnung jetzt und in den kommenden Jahren zum weltweiten Erfolg zu verhelfen.“

Quelle: Wircard

Patrick Upmann

Digitale Transformation E-Commerce

+49 178 777 0800

E-Commerce – Lidl startet Online Portal FamilienMomente

E-Commerce - Lidl startet Online Portal FamilienMomente
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E-Commerce – Diese Woche eröffnet Kaufland sein Online-Portal FamilienMomente und führt zeitgleich eine Gratis-Willkommens-Box für Neugeborene ein.

Zum Portal anmelden können sich werdende Eltern und Familien mit Kindern bis zu sechs Jahren. Zur Geburt ihres Kindes erhalten Eltern eine Box mit einer Auswahl an passenden Marken- und Eigenmarkenprodukten. Highlight der Box ist ein Kapuzenhandtuch der Eigenmarke Kuniboo, auf das der Name des Kindes gestickt wird. Das Online-Portal unterstützt die Eltern fortan mit Tipps zu Ernährung, Körperpflege und Erziehung sowie regelmäßigen Aktionen.

„Wir wollen für Schwangere und Eltern ein erfahrener Wegbegleiter sein, der die Antworten auf viele ihrer Fragen bereits kennt, sie gerne beantwortet und dabei immer wieder neue Ideen und Inspirationen für unvergessliche Momente bietet“, sagt Christoph Schneider, Geschäftsführer Marketing Deutschland bei Kaufland.

Unterstützung für Eltern und Kind
Auf der Internetseite www.kaufland.de/familienmomente können sich 
werdende Eltern und Familien informieren und anmelden. Ab der 
8. Schwangerschaftswoche erhalten Eltern 14-tägig Tipps und Informationen, die in Zusammenarbeit mit erfahrenen Hebammen und Ernährungsexperten erstellt wurden. Auch nach der Geburt profitieren die Familien bis zum 
6. Lebensjahr des Kindes von verschiedenen Überraschungen und Vorteilen sowie von Expertentipps und einer Menge „Familienmomenten“.

Kaufland-Marken für Kinder
Der Lebensmitteleinzelhändler bietet ganzjährig eine attraktive Auswahl an Kaufland-Marken für Kinder an, die um saisonale Aktionsangebote ergänzt wird. Neben Drogerieartikeln der Marke bevola finden Kunden gute und strapazierfähige Kinderkleidung von Kuniboo und Hip & Hopps und Spielzeug von Kidland.

Über Kaufland
Kaufland betreibt bundesweit über 660 Filialen und beschäftigt rund 75.000 Mitarbeiter. Mit durchschnittlich 30.000 Artikeln bietet das Unternehmen ein großes Sortiment an Lebensmitteln und alles für den täglichen Bedarf. Dabei liegt der Fokus auf den Frischeabteilungen Obst und Gemüse, Molkereiprodukten sowie Fleisch, Wurst, Käse und Fisch. Das Unternehmen ist Teil der Schwarz Gruppe, die zu den führenden Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland gehört. Kaufland hat seinen Sitz in Neckarsulm, Baden-Württemberg. Mehr Informationen zu Kaufland unter www.kaufland.de

Quelle: Lidl

Curated Shopping – E-Commerce Kunden mögen Beratung

E-Commerce
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Jeder vierte Käufer hat schon einmal eine Beratung im Online-Shop genutzt

Curated Shopping – Online-Shops sind alles andere als unpersönlich: Eine individuelle Beratung ist auch digital möglich – per Telefon, Mail, Chat oder Social Media. Jeder vierte Online-Käufer (23 Prozent) hat sich schon einmal von den Mitarbeitern eines Online-Shops zu seinem Einkauf beraten lassen. Vor drei Jahren waren es noch 19 Prozent. Von dieser Gelegenheit machen überdurchschnittlich häufig Männer Gebrauch. 27 Prozent der männlichen Befragten und 19 Prozent der weiblichen haben diese Möglichkeit schon einmal genutzt.

Curated Shopping – Das hat eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.086 Internetnutzern ab 14 Jahren ergeben. Außerdem lassen sich Jüngere online eher beraten als Ältere. Bei den 14- bis 29-Jährigen haben 26 Prozent schon einmal von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, sich telefonisch, per Chat oder Social Media beraten zu lassen. In der Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen sind es 25 Prozent, bei den 50- bis 64-Jährigen 18 Prozent und bei der Generation 65 Plus 20 Prozent. „Immer mehr Online-Shops suchen nach Möglichkeiten, um sich von der Masse abzugrenzen und einen besonderen Service für die Kunden anzubieten.

Die Beratung ist dabei ein wichtiger Faktor, um in die Gunst der Konsumenten zu kommen und diese noch intensiver an sich zu binden“, sagt Bitkom-Handelsexpertin Julia Miosga. Ein Trend sei außerdem das sogenannte Curated Shopping. „Curated Shopping kombiniert die Bequemlichkeit von Online-Shopping mit der persönlichen Beratung des Fachhandels“, so Miosga. „Der Kunde muss vor dem Kauf Fragen zu seinen persönlichen Vorlieben beantworten und bekommt dann – nach einer individuellen Beratung etwa durch einen Stilberater oder einen Sommelier – eine personalisierte Auswahl an dazu passenden Produkten wie zum Beispiel Kleidung oder Wein zugesandt. Was nicht gefällt, kann unkompliziert zurückgeschickt werden.“

Beratung von Online-Shops schneidet gut ab

Sechs von zehn Online-Käufern (60 Prozent, 2016: 55 Prozent), die eine persönliche Beratung des Online-Shops schon einmal genutzt haben, haben dies telefonisch gemacht. Beinahe ebenso viele Befragte, aber deutlich weniger als noch vor drei Jahren (59 Prozent, 2016: 70 Prozent) nutzten dafür das Kontaktformular oder taten dies per Mail. Zugenommen hat dafür der Text-Chat, den 53 Prozent der Befragten schon einmal dafür verwendet haben (2016: 46 Prozent). Auch per Video-Chat oder –Telefonat (14 Prozent) und in den sozialen Netzwerken (10 Prozent, 2016: 13 Prozent) werden die Online-Shops zur Beratung kontaktiert.

Die Zufriedenheitswerte mit der Beratungsleistung der Online-Shops bleiben auf einem sehr hohen Niveau. So sagen vier von zehn Befragten, (40 Prozent, 2016: 40 Prozent), dass sie mit der Beratung sehr zufrieden waren. 54 Prozent (2016: 55 Prozent) geben an, dass sie eher zufrieden waren. Lediglich 5 Prozent waren weniger zufrieden.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.086 Internetnutzer ab 14 Jahren, darunter 1.054 Online-Käufer, befragt. Die Umfrage ist repräsentativ. Die Fragestellungen lauteten: „Haben Sie sich schon einmal von den Mitarbeitern eines Online-Shops zu Ihrem Online-Einkauf beraten lassen?“, „Welche der folgenden Kontaktmöglichkeiten haben Sie zur persönlichen Beratung im Online Shop genutzt?“ und „Wie zufrieden waren Sie mit der Beratungsleistung durch den Online-Shop?“

Quelle: bitkom

Patrick Upmann

Interim manager e-Commerce

Curated Shopping

E-Commerce – Schweizer Online-Konsum wächst 2018 um 10%

E-Commerce
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E-Commerce – Der Verband des Schweizerischen Versandhandels VSV hat gemeinsam mit GfK und in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Post die Gesamtmarkterhebung für den Online- und Distanzhandel in der Schweiz durchgeführt. Die Verlagerung des stationären zum Online-Handel geht weiter, der grenzüberschreitende Online-Handel gewinnt massiv an Bedeutung.

2018 kaufen Schweizer Konsumenten für 9.5 Mrd. CHF Waren und Güter online, eine Steigerung um 10 % gegenüber 2017. Umsatzstärkste Sortimente sind Heimelektronik mit 2.1 Mrd. CHF und Fashion/Schuhe mit 1.8 Mrd. CHF. Jeder dritte Umsatzfranken im Bereich Heimelektronik wird online realisiert

E-Commerce – Die Menge der Kleinpakete aus Asien steigt weiter ungebremst an, mit plus 35% versus 2017 In der Langzeitbetrachtung 2010 – 2018 wird ersichtlich, dass Schweizer Konsumenten ihre Online-Ausgaben um satte 4.4 Mrd. CHF gesteigert haben. Besonders signifikant: seit 2010 haben sich die Online-Einkäufe im Ausland vervierfacht! Ebenfalls spannend ist, dass mittlerweile sehr viele stationäre Käufe online vorbereitet werden.

Das sogenannte Webrooming kommt viel häufiger vor als das viel beklagte Showrooming (stationär betrachten, online kaufen). Wo wird gekauft? 2018 wurden in der Schweiz Waren für 9.5 Mrd. CHF von Privatpersonen im Online-Versandhandel bestellt:

7.6 Mrd. CHF von Privatpersonen über Unternehmen (B2C) und Marktplätze / Plattformen in der Schweiz

E-Commerce – 1.9 Mrd. CHF Onlineeinkäufe von Schweizern im Ausland (B2C/C2C) Der Online- und Versandhandel wächst damit erneut stärker als der klassische Handel. Während im Food/Near Food erst 2.5% des Gesamtvolumens online eingekauft werden, bestellen die Schweizer Konsumenten Waren aus Non Food-Sortimenten bereits zu 16 % online. Die Studienverfasser gehen davon aus, dass bereits im Jahr 2020 rund 20 % der Non Food-Einkäufe online erfolgen. Was wird in der Schweiz bestellt? 2018 wurden insgesamt für 6.85 Mrd. CHF Waren von Privatpersonen bei Händlern (B2C) eingekauft. Erneut wurden mehr Heimelektronik-Artikel bestellt. Ein Umsatzvolumen von total 2.1 Mrd. CHF macht diesen Bereich umsatzmässig zum beliebtesten Online- und Versandhandels-Sortiment. Mittlerweile wird über 33% des gesamten Heimelektronik-Volumens im Online-Handel realisiert. An zweiter Stelle der Beliebtheitsskale folgt der Bereich Fashion/Schuhe.

Dieser Bereich konnte 2018 trotz Preissenkungen auch in der Schweiz weiter zulegen und setzt mittlerweile (nach Abzug der Retouren) 1.8 Mrd. CHF um. Eine Schweizer Eigenheit ist der starke Online- und Versandhandelsanteil im Bereich Food: 2018 wurden für fast 1 Mrd. CHF Lebensmittel, Wein und Kaffee(-kapseln) online bestellt. Eine erfreuliche Trendwende konnte im Sortiment Medien (Bücher/CD) registriert werden, erstmals seit 3 Jahren wurden mehr Bücher/CDs von Schweizer Anbietern online verkauft, offenbar haben ExLibris, OrellFüssli und Co. Amazon doch auch etwas entgegen zu halten. 3 Wermutstropfen Direktimporte Im Jahr 2018 sind rund 33 Mio Kleinwarensendungen, zumeist ohne MWSTund Zollabgaben, in die Schweiz gelangt. Davon stammen mittlerweile 23 Mio Sendungen aus dem Asiatischen Raum, insbesondere aus China. Hier ist der Gesetzgeber gefordert, Massnahmen zu ergreifen (MWST, Deklarationspflichten und Einhaltung von Schweizer Sicherheitsstandards).

Webrooming vs. Showrooming Eine Spezialabfrage bei 1’000 Konsumenten hat erstaunliche Resultate zu Tage gefördert. Das viel beklagte Showrooming (stationär beraten lassen und online kaufen) kommt viel weniger häufig vor als das – umgekehrt funktionierende – Webrooming. 50.3% der Konsumenten bereiten ihren Kauf online vor («erste Informationsquelle»), versus 23.5% im Laden.

Ein Trend der weiter anhalten dürfte und die Wichtigkeit einer starken Online-Präsenz für stationäre Händler aufzeigt. 4 Ausblick 2022 – Lieferdienstleistungen, Preisdruck und Cross Border Der VSV geht von einem fortschreitenden Wettbewerb rund um das schnellste und „bequemste“ Paket aus. Ebenso dürften immer mehr Marken/Hersteller ihre Produkte dem Kunden direkt online anbieten, was im Handel generell zu noch mehr Wettbewerb und Kundenorientierung führen wird. Der seit Jahren festzustellende Preisdruck in den Non-Food Sortimenten wird sich weiter akzentuieren.

Vergleichbarkeit insbesondere bei Markenprodukten führt dazu, dass bereits heute viele Artikel aus dem Bereich Heimelektronik, Fashion aber auch Möbel in der Schweiz online zum fast identischen Preis gekauft werden können wie im Ausland.

Quelle: VSC CH

Patrick Upmann

interim Manager E-Commerce

D A CH