Digitale Transformation – Cloud First bei der IT-Modernisierung

Digitale Transformation
Lesezeit: 4 Minuten

Digitale Transformation – Dezentrale ERP- und CRM-Landschaften verhindern Automatisierung und datenbasierte digitale Geschäftsmodelle

  • Altsysteme bremsen die digitale Transformation
  • Bei ihrer IT-Modernisierung bevorzugen die meisten Unternehmen den Lift-&-Shift-Ansatz in die Cloud
  • Hybrid Cloud spielt aktuell noch eine untergeordnete Rolle, da erst Cloud-Strukturen aufgebaut werden

Digitale Transformation – Der Trend ist eindeutig: Bei der Modernisierung ihrer IT-Altsysteme setzen die meisten Unternehmen auf Geschwindigkeit und verzichten auf langwierige Konsolidierungs- und Harmonisierungsprojekte. Vielmehr bevorzugen sie die direkte Migration der Anwendungen in die Cloud, wo sie anschließend u.a. mit Microservices und APIs modernisiert werden. Allerdings finden viele IT-Modernisierungsvorhaben derzeit nicht unternehmensübergreifend statt, sondern nur in einzelnen Geschäftsbereichen. Lediglich jedes fünfte Unternehmen hat derzeit eine IT-Modernisierungsstrategie in der Umsetzung, die die gesamte IT-Landschaft einbezieht.

Dies sind erste Ergebnisse der aktuellen Lünendonk-Studie „Fit für die digitale Transformation – Status quo und Ziele bei Legacy-Modernisierung und Cloud-Migration“. Die Studie ist in fachlicher Zusammenarbeit mit Arvato Systems, Kobaltblau und Warth & Klein Grant Thornton entstanden.

Verzögerte IT-Modernisierung behindert digitale Transformation

Digitale Transformation – Der Druck zur IT-Modernisierung ist nun nach Jahren der Verzögerung entsprechender Projekte enorm hoch. „So war in den letzten Jahren häufig zu beobachten, dass viele Unternehmen die Mammutaufgabe der Modernisierung ihrer Altsysteme vor sich hergeschoben haben – nicht etwa weil sie die Notwendigkeit nicht gesehen haben. Vielmehr ist die Komplexität von IT-Modernisierungsvorhaben oft so hoch, dass sich das Risiko nicht einschätzen ließ und folglich Budgets nicht bewilligt wurden“, beschreibt Mario Zillmann, Partner bei Lünendonk & Hossenfelder und Studienautor, die Situation. Vor allem die vielen Abhängigkeiten zwischen den heterogenen und weit in die Unternehmensprozesse verzweigten Anwendungen sind ein Grund, warum stabil laufende Systeme nicht angepackt wurden.

Hinzu kommt als große Herausforderung im digitalen Zeitalter, dass die meisten IT-Landschaften einen monolithischen Charakter haben und historisch gewachsen sind. So besteht häufig die Situation, dass einzelne Geschäftsbereiche und Tochtergesellschaften eigene ERP-Systeme und Datenbanken im Einsatz haben, die untereinander nicht immer synchronisiert sind und folglich keinen Datenaustausch ermöglichen beziehungsweise diesen stark erschweren. Zum Beispiel haben 32 Prozent der befragten Unternehmen mehr als 20 ERP-Systeme im Einsatz und 37 Prozent sogar mehr als 5 CRM-Anwendungen. „Diese Heterogenität hat so lange gut funktioniert, bis im Zuge der Digitalisierung der Austausch von Daten über mehrere Geschäftsbereiche, IT-Systeme und Unternehmensgrenzen hinweg notwendig geworden ist“, so Zillmann.

Mangelhafter Datenaustausch behindert digitale Geschäftsmodelle

Digitale Transformation – Eine unmittelbare Folge der heterogenen IT-Landschaften ist in fast jedem zweiten befragten Unternehmen der geringe Grad der Vernetzung der verschiedenen Systeme und die Tatsache, dass damit kein automatisierter Austausch von Informationen zwischen den einzelnen Kernanwendungen stattfindet. Das hat Auswirkungen auf den Erfolg einer digitalen Transformation. „Digitale Geschäftsmodelle werden beispielsweise dadurch erschwert, dass es im E-Business oft keine Verknüpfung von eingegebenen Bestelldaten im Frontendportal mit Informationen zur Lieferzeit aus den ERP-Systemen gibt“, beobachtet Mario Zillmann. „Eine Auftragsverfolgung in Echtzeit ist für den Kunden daher nicht ersichtlich.“

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Dynamische Kundenerfahrung im E-Commerce

E-Commerce - Patrick Upmann
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Salesforce erweitert Commerce Cloud mit neuen Plattform-Tools zur Einbettung von intelligenten, personalisierten und vernetzten Einkaufserlebnissen an jedem Ort

Commerce Cloud – neue Programmierschnittstellen und Entwicklerservices erweitern die Spielräume von Marken über Online-Shops hinaus – über Apps, soziale Netzwerke, persönliche Assistenten und mehr 

Mit KI-gestützten Empfehlungen, visueller Suche, vernetzten Kundenerfahrungen und Bestandsmanagement gestalten Marken flexibel und agil neue Einkaufsmöglichkeiten unabhängig vom Kanal – auf einer einheitlichen vernetzen E-Commerce-Plattform

Salesforce, weltweit führender Anbieter von CRM-Lösungen, präsentierte im Rahmen der Einzelhandelsmesse NRF 2019: Retail’s Big Show, die derzeit in New York stattfindet, Neuerungen für die Commerce Cloud. Unternehmen können damit Künstliche Intelligenz, die visuelle Suche, Verfügbarkeitsinformationen und weitere Features integrieren, um neuartige Einkaufsmöglichkeiten zu schaffen und ihren Kunden innovative Einkaufserlebnisse an jedem Kontaktpunkt zu bieten – ob an Sprachschnittstellen, in mobilen und sozialen Apps, im Ladenlokal oder in smarten Produkten.

Kundenverhalten verändert den Handel
Commerce Cloud – Verbraucher wollen heute jederzeit und überall auf Produkte und Dienstleistungen zugreifen. Viele nutzen Fitness-Tracker und digitale persönliche Assistenten, mit Marken sind sie über soziale Netzwerke, Marketing-E-Mails, Chatbots und den Kundendienst laufend in Kontakt. Sie erwarten, dass sie die Produkte und Services, die sie benötigen, zur richtigen Zeit empfohlen bekommen und sofort beziehen können. Marken benötigen daher agile und flexible Methoden, um vorherzusagen, wo ihre Kunden als nächstes Produkte suchen oder einkaufen.

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E-Commerce – Swarovski Optik KG setzt auf die Salesforce Sales Cloud Lösung

E-Commerce - Patrick Upmann
Lesezeit: 2 Minuten

now.digital – Patrick Upmann. E-Commerce – Um Shopping und Kundenservice noch besser miteinander zu verknüpfen, setzt die Swarovski Optik KG auf die Salesforce Sales Cloud.

Als Salesforce Gold Consulting Partner realisierte die Jenaer Digitalagentur dotSource die technische Anbindung an den bestehenden Onlineshop auf Basis von Intershop.

E-Commerce ist längst mehr als das reine Angebot von Produkten. Auch die Swarovski Optik KG will den gestiegenen Anforderungen der Kunden über den Kauf hinaus gerecht werden und kanalübergreifende Zusatzservices bieten. Damit jedoch umfassender After-Sales-Support gewährleistet werden kann, bedarf es neben dem Onlineshop einer starken CRM-Lösung, die das Potenzial zentraler Kundendaten voll ausschöpft. Um den konsequenten Datenaustausch zwischen den Systemen sicherzustellen, hat dotSource die Salesforce Sales Cloud mittels REST-API flexibel an das vorhandene Shopsystem von Intershop angebunden.

E-Commerce – kundenbezogene Daten können so direkt zwischen den beiden Systemen synchronisiert und die Kunden-Accounts aus dem Onlineshop problemlos in das CRM-System transferiert werden. Bestellungen, Reparaturanfragen und Newsletter-Anmeldungen werden aus Intershop 6.4 direkt in die Salesforce Sales Cloud gespiegelt und stehen somit für Customer-Support und individualisierte Kundenansprache via Marketing-Automation zur Verfügung.

Für die Kunden von Swarovski Optik äußert sich das perfekte Zusammenspiel der Systeme in erster Linie durch einen verbesserten Kundensupport. So können beispielsweise auch offline gekaufte Produkte im Onlineshop registriert werden. Dadurch bewahrt der Kunde stets den Überblick über seine Kaufdaten und hat im Servicefall alle Informationen auf einen Blick zur Hand. Im Schadensfall können Kunden ihr registriertes Produkt außerdem online zur Reparatur anmelden und den Status der Reparatur über den Kunden-Account verfolgen. Die neuen digitalen Zusatzservices bieten Kunden einen echten Mehrwert und eine bequeme Nutzererfahrung. Dies sichert die langfristige Kundezufriedenheit und stärkt das Vertrauen der Kunden in die Marke Swarovski Optik.

dotSource unterstützt die SWAROVSKI Gruppe bereits seit 2011 dabei, ihre Kundenbeziehungen digital zu gestalten.

Über SWAROVSKI OPTIK

Die SWAROVSKI OPTIK KG ist Teil der Unternehmensgruppe Swarovski International Holding AG und auf die Entwicklung und Herstellung fernoptischer Geräte von höchster Präzision spezialisiert. Der Erfolg des Unternehmens basiert auf seiner Innovationskraft, auf der Qualität und Werthaltigkeit der Produkte, sowie auf ihrem funktionalen und ästhetischen Design. Die Wertschätzung der Natur ist wesentlicher Bestandteil der Firmenphilosophie und findet ihren Ausdruck in der vorbildlich umweltschonenden Produktion und in einem nachhaltigen Engagement im Rahmen ausgewählter Naturschutzprojekte.

Über dotSource

Erfahren Sie hier mehr über dotSource – eine der wachstumsstärksten E-Commerce Agenturen Deutschlands.

Quelle: dotSource- SalesForce