E-Commerce Umsätze von über 25% in der Modebranche bis 2020 erwartet.

E-Commerce - Patrick Upmann
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BCG und Zalando befragten für neue Studie 90 globale Fashion-Marken // Plattformgeschäft treibt E-Commerce-Wachstum in Westeuropa // Unternehmen investieren deutlich mehr in Onlinemarketing

München/Berlin – Mehr Konsumenten denn je kaufen Mode im Internet. Bereits jetzt entfallen 20 Prozent des gesamten Handels­volumens der befragten Marken auf das Onlinegeschäft. Bis 2020 wird dieser Anteil auf 25 Prozent anwachsen – mit weiter steigender Tendenz. Entsprechend wandert auch das Marketingbudget der Unternehmen verstärkt in den Onlinebereich. Das zeigt die gemeinsame Studie Dressed For Digital: The Next Evolution In Fashion Marketing der Strategieberatung Boston Consulting Group (BCG) und von Zalando Marketing Services (ZMS), der Marketingeinheit von Zalando, Europas führender Online-Plattform für Mode und Lifestyle. Befragt wurden dafür 90 globale Fashion-Marken.

„Schon heute wächst der Onlinehandel der befragten Unternehmen dreimal so schnell wie der herkömmliche Handel. Dieser Trend ist ungebrochen,“, resümiert Jessica Distler, Partnerin und Fashion-Expertin bei BCG.

Plattformen werden im E-Commerce unverzichtbar

Derzeit ist das Umsatzverhältnis zwischen unternehmenseigenen Online­kanälen und Plattformen noch ausgeglichen, doch bis 2020 wird das meiste Geld im Plattformgeschäft erwirtschaftet. Die Umsätze auf den Online-Marktplätzen wachsen mit jährlich zwölf Prozent besonders stark. In den eigenen Online­shops hingegen legen sie um ein Drittel weniger zu. „Vor allem Firmen mit einem bereits jetzt hohen E-Commerce-Wachstum eröffnen verstärkt eigene Shops auf Plattformen und erzielen dort knapp zwei Drittel ihrer gesamten Onlineumsätze“, erläutert Dr. Andreas Antrup, Managing Director Zalando Marketing Services.

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