5G Konnektivität für die Digitale Transformation

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HANNOVER MESSE gibt den Startschuss für 5G-Einsatz in der Industrie

Die HANNOVER MESSE 2019 gibt den Startschuss für den Einsatz des superschnellen Mobilfunks in der Industrie. Bei dem neuen Standard wird momentan noch viel über neueste Smartphones und Privat-Anwendungen diskutiert, aber gerade im industriellen Einsatz kann 5G seine vielen Vorteile voll ausspielen.

Hannover. “In der Industrie wird der neue Mobilfunkstandard 5G für eine neue Welle der Innovation sorgen”, sagt Dr. Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG. “Auf der HANNOVER MESSE werden die internationalen Besucher den Beginn der industriellen Nutzung des neuen Mobilfunks hautnah miterleben können.”

Namhafte Aussteller präsentieren Anwendungen auf ihren Messeständen, die den neuen Mobilfunkstandard nutzen werden. Darüber hinaus bündelt die HANNOVER MESSE das Thema in der “5G Arena” in der Halle 16. “Wer mehr über Testfelder und erste Anwendungen von 5G in der Industrie wissen will, sollte die 5G Arena besuchen”, sagte Köckler. “In der Halle 16 richten wir zusammen mit unseren Technikpartnern von Nokia und Qualcomm ein echtes, funktionsfähiges 5G-Netz ein. Acht Showcases werden real via Standard vernetzt sein. Der Besucher kann in unserer Arena 5G erstmals im industriellen Umfeld live erleben und sich von den vielen Vorteilen überzeugen.”

Beispielsweise zeigt Zeiss eine Inline-Prozesskontrolle. Sie wird eingesetzt, um eine 100-Prozent-Prüfung von Karosserieteilen zu ermöglichen. Eine Stichprobe, die hochgerechnet wird, reicht in vielen Fällen nicht aus, um Prozesse sicher zu überwachen und zu steuern. In der Inline-Messzelle Zeiss AICell prüfen verschiedene Inline-Sensoren alle notwendigen Features, Spalt- und Bündigkeiten und die Oberflächenqualität der Karosserie.

Bosch Rexroth wird unter anderem ein mobiles Control Panel zeigen, das ein kollaboratives Zusammenarbeiten mit Robotern ermöglicht, und die Einbindung von Industrial Ethernet über 5G demonstrieren.

Der Demonstrator von Weidmüller stellt ein 5G-Energiemonitoring zur Schweißnaht-Überwachung aus. Die Analyse-Einheit erhält dabei ihre Daten direkt aus dem Schweißprozess und gibt sie per 5G-Modem und das entsprechende 5G-Netzwerk an eine Weidmüller-Visualisierungseinheit weiter.

Der schwedische Netzausrüster Ericsson nimmt das Jahr der Einführung und die Ernennung Schwedens zum HANNOVER MESSE Partnerland 2019 zum Anlass, um mit einer erweiterten Präsenz auf der Leitmesse für Industrie 4.0 aufzutreten. Gleich an drei Stellen – in der 5G Arena in Halle 16, an ihrem großen Zentralstand in Halle 8 sowie auf dem schwedischen Co-Lab-Pavilion in Halle 27 – präsentiert das Unternehmen aktuelle Forschungsprojekte und Produktlösungen rund um 5G.

In der Arena werden neben der 5G ACIA (5G Alliance for Connected Industries and Automation) unter anderem folgende Unternehmen vertreten sein: ASTI, Bosch-Rexroth, DFKI, Ericsson, Festo, Götting, Harting, HMS Industrial Network, Ifak, Nokia, Phoenix Contact, Qualcomm, R3 Communication, SICP, Siemens, Volkswagen Nutzfahrzeuge und Zeiss.Wieder einmal zeigt die HANNOVER MESSE echte technologische Pionier-Leistungen. “Diese Vielfalt von industriellen Nutzungsbeispielen an einem Ort im realen 5G-Netz – das hat es noch nicht gegeben”, so Köckler.

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Digitale Transformation – Österreich wird Pionierland bei 5G und schafft modernen Rahmen für digitale Transformation

Digitale Transformation
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Digitalministerin Schramböck erfreut über Ergebnis der aktuellen Frequenzauktion – 5G bringt nachgelagerte Wertschöpfung und ermöglicht Nutzung modernster Technologien

Digitale Transformation – Zufrieden zeigt sich Digitalministerin Margarete Schramböck angesichts des heute präsentierten Ergebnisses der ersten Versteigerung von 5G-Frequenzen. „Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur ist Grundvoraussetzung für den Einsatz digitaler Technologien wie autonomes Fahren oder Industrie 4.0. Der Zugang zu moderner Breitbandinfrastruktur wird darüber entscheiden, ob Unternehmen international erfolgreich sind, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter flexibel von zu Hause arbeiten können oder junge Menschen vom Land wegziehen müssen.

Als Bundesregierung haben wir das klare Ziel ausgegeben, dass Österreich 5G-Vorreiter werden soll. Im Gegensatz zu früheren Ausschreibungen lag der Fokus dieser Auktion auf Qualität und Ausrollung und nicht auf Erlösmaximierung für das Staatsbudget”, so Schramböck. Mit der aktuellen Auktion, die von der Bundesregierung um ein Jahr vorgezogen wurde, ist Österreich eines der ersten Länder in Europa, das bereits mit der Frequenzvergabe für den neuen Mobilfunkstandard begonnen hat.

Zudem hat die Bundesregierung mit der Überarbeitung des Telekommunikationsgesetzes den legistischen Rahmen für die rasche Breitbandversorgung gelegt. Neben einer Flexibilisierung der Frequenznutzung etwa durch die Möglichkeit für Frequenz-Sharing werden künftig auch Leitungsrechte zur Errichtung und Anbindung von kleineren Sendeanlagen vorgesehen.

„Wir schaffen einen modernen Rahmen für eine möglichst flächendeckende Breitbandversorgung und stellen die Weichen für die digitale Transformation Österreichs. 5G ist nicht nur der nächste Mobilfunkstandard, sondern zieht auch weitere Wertschöpfung und Innovation nach sich, etwa, wenn sich Startups aufgrund der neuen Technologie in Österreich ansiedeln. Damit die Digitalisierung in Wirtschaft, Gesellschaft und Verwaltung ein Erfolg wird, braucht es einerseits die entsprechenden Fähigkeiten bei den Nutzern und andererseits modernste Infrastruktur als Basis”, so Schramböck.

Patrick Upmann

Interim Manager Digitale Transformation

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