Autonomes Fahren – Daimler hat die Entwicklungskompetenz Baden-Württemberg die Offenheit für Innovation

Autonomes Fahren – Daimler hat die Entwicklungskompetenz – und Baden-Württemberg die Offenheit für Innovation. Damit ist das Bundesland der Taktgeber für die Mobilität von morgen. Die großen Fortschritte auf dem Weg zum autonomen Fahren und die nötigen Rahmenbedingungen standen heute im Mittelpunkt des Besuchs von Thomas Strobl, Stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration in Baden-Württemberg, bei Mercedes-Benz.


„Automatisiertes und autonomes Fahren sind zentrale Themen in der Fahrzeugentwicklung bei Mercedes-Benz. Gerade selbstfahrende Fahrzeuge bieten faszinierende Möglichkeiten für den Stadtverkehr von morgen. Im Rahmen des ‚Intelligent World Drive‘ erproben wir automatisierte Fahrfunktionen zum Beispiel im dichten Verkehr von Shanghai oder Los Angeles. Diese Technologien werden wir in den nächsten Jahren Schritt für Schritt in den Markt bringen. Dafür brauchen wir auch einen international harmonisierten Rechtsrahmen“, so Ola Källenius, Vorstandsmitglied der Daimler AG, Konzernforschung & Mercedes-Benz Cars Entwicklung.

„Derzeit findet ein weltweites Wettrennen statt, ein Wettrennen um die Mobilität der Zukunft“, sagte der Stellvertretende Ministerpräsident Thomas Strobl. „Die Politik muss diese Transformation begleiten, mehr noch: dort fördern, wo sie kann. Kurz vor dem Sommer haben wir im Bundesrat ein Gesetz auf den Weg gebracht, das eine Zeitenwende für unsere zukünftige Mobilität bedeutet. Es schafft die Voraussetzungen, damit das automatisierte Fahren bei uns in Deutschland erprobt werden kann“, so Minister Thomas Strobl weiter. „Wir haben damit eine ganz wichtige Lücke zwischen der geltenden Gesetzeslage und der technologischen Entwicklung geschlossen. Hersteller und Verbraucher haben damit jetzt den dringend notwendigen, verbindlichen Rahmen und das Fundament, damit Deutschland weiterhin eine internationale Spitzenstellung im Automobilsektor einnimmt.“

Das Stuttgarter Automobilunternehmen spricht sich für einen international harmonisierten Rechtsrahmen zum automatisierten und autonomen Fahren aus. Es besteht Handlungsbedarf insbesondere bei internationalen Abkommen zum Straßenverkehrsrecht, die für die nationalen Gesetze den bindenden Rahmen vorgeben und derzeit noch zwingend einen Fahrer voraussetzen. Weitere Anpassungen sind auch wichtig im Hinblick auf die Fahrzeugzertifizierung sowie den Datenspeicher.

„Gerade für Baden-Württemberg als Wiege des Automobils ist der Entwicklungsschritt zum automatisierten Fahren von besonderer Bedeutung“, sagte der Stellvertretende Ministerpräsident Thomas Strobl. „Wir waren und sind immer gut beraten, Herausforderungen technologisch zu lösen. Darin liegt in Deutschland und gerade in Baden-Württemberg eine große Stärke. Gottlieb Daimler hatte mit rund einer Million Fahrzeugen eine bescheidene Prognose, was den weltweiten Autoabsatz angeht, und machte das am Mangel verfügbarer Chauffeure fest. Angesichts von heute mehr als einer Milliarde Kraftfahrzeugen auf dem Globus lag er falsch“, betont Minister Thomas Strobl. „Das automatisierte Fahren ist nun unser Beitrag dazu, dass Kraftfahrzeug und Chauffeur in naher Zukunft ein und dasselbe sein können.“

Bei seinem Besuch bei Mercedes-Benz in Untertürkheim hatte Strobl die Möglichkeit, auf einer kurzen Etappe beim „Intelligent World Drive“ mitzufahren und sich über dieses einzigartige Projekt zu informieren. Weitere Innovationen des Unternehmens rund um das autonome Fahren wie fahrerloses Parken, Urban Automated Driving sowie DIGITAL LIGHT konnte der stellvertretende Ministerpräsident ebenso vor Ort testen.

Autonomes Fahren gehört zu den vier strategischen Zukunftsfeldern, die unter dem Begriff CASE integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie der Daimler AG sind. CASE – diese Buchstaben prägen die Zukunft der Mobilität. Sie stehen für Vernetzung (Connected), autonomes Fahren (Autonomous), flexible Nutzung (Shared & Services) und elektrische Antriebe (Electric). Ziel ist es, durch eine intelligente Verzahnung aller vier CASE Felder intuitive Mobilität für die Kunden zu gestalten.

„Intelligent World Drive Tour“: Weltweit auf automatisierter Testfahrt

Mit dem „Intelligent World Drive“ testet Mercedes-Benz mit einem Erprobungsfahrzeug auf Basis der aktuellen S‑Klasse automatisierte Fahrfunktionen und deren aktuelle Grenzen in landestypischen Situationen auf allen fünf Kontinenten. Dabei wird Journalisten ein Einblick in die Methodik der Entwicklung und Absicherung moderner aktueller Assistenzsysteme und künftiger automatisierter Systeme gegeben. Bis Januar 2018 wird sich diese S‑Klasse für Testzwecke unterschiedlichen komplexen Verkehrssituationen stellen. Damit sammelt sie ergänzend zu den vorhandenen und geplanten Entwicklungs- und Testfahrzeugen in den unterschiedlichen Ländern wertvolle Erfahrungen auf dem Weg zum autonomen Fahren.

Nach dem Start in Deutschland auf der IAA im September und der ersten Zwischenstation im Oktober in China folgen im November Fahrten in Australien und im Dezember in Südafrika. Endstation der Tour wird im Januar 2018 die CES in Las Vegas sein. Ziel des „ Intelligent World Drive“ ist es, weltweit weitere Erkenntnisse im realen Verkehrsgeschehen zu sammeln, um künftige automatisierte und autonome Fahrfunktionen an die länderspezifischen Nutzer- und Verkehrsgewohnheiten anzupassen.

Automated Valet Parking: Fahrerlos in die Parklücke und zurück

Selber parken war gestern. Gemeinsam haben Bosch und Daimler das fahrerlose Parken (Automated Valet Parking) entwickelt, mit dem sich die Zeit fürs Ein- und Ausparken sparen lässt. Anfang 2018 startet im Mercedes-Benz Museum ein Pilotprojekt. Dabei wird der fahrerlose Vorfahr- und Einpark-Service mit Testfahrzeugen und einer Bedienung per App erprobt. Gäste im Museums-Parkhaus können den komfortablen Service dann live erleben.

Es ist geplant, in einer nächsten Pilot-Phase den Kundenbetrieb mit entsprechend dafür ausgestatteten privaten Mercedes-Benz Fahrzeugen zu ermöglichen. Die Abgabe des Fahrzeugs erfolgt bequem, indem der Kunde sein Auto in der „Drop-off Area“ eines Parkhauses abstellt und dies dem System per Smartphone-App mitteilt. Vom intelligenten System des Parkhauses erfasst, wird das Auto gestartet und fährt zu einem zugewiesenen Parkplatz. Wird das Auto wieder für die Heimfahrt benötigt, kommt das Fahrzeug selbständig in die „Pick-up Area“ vorgefahren.

Möglich wird das fahrerlose Parken mithilfe einer intelligenten Parkhaus-Infrastruktur von Bosch im Zusammenspiel mit der Fahrzeugtechnik von Mercedes-Benz. Dabei überwachen die installierten Sensoren im Parkhaus den Fahrkorridor und dessen Umfeld und steuern das Fahrzeug. Die Technik im Auto setzt die Befehle von der Parkhaus-Infrastruktur sicher in Fahrmanöver um und stoppt das Fahrzeug gegebenenfalls rechtzeitig.

Urban Automated Driving: Fahrerloses Auto auf Abruf

Das Auto, das ohne Fahrer bequem per App zum Kunden kommt, ist ein weiterer Entwicklungsschwerpunkt von Mercedes-Benz. Ziel der aktuellen Erprobung mit Fahrzeugen auf Basis von V‑Klasse Modellen ist es, die neuesten Sensorgenerationen intensiv im realen innerstädtischen Verkehr zu erproben.

An Bord sind dabei neben Lidar-Sensoren auch Deep Learning-Technologien sowie bisher im Automobilbereich kaum verwendete Grafikprozessoren (GPUs). Das Regierungspräsidium Stuttgart hat dem Autobauer im Dezember 2016 die Genehmigung erteilt, autonome Fahrzeuge dieser nächsten Generation auf öffentlichen Straßen zu testen.

DIGITAL LIGHT: Blendfreies Dauerfernlicht in HD‑Qualität

Da Licht auf dem Weg zur automatisierten und autonomen Mobilität ebenfalls eine zentrale Rolle spielt, testet Mercedes-Benz beim „ Intelligent World Drive“ auch einen Scheinwerfer-Prototypen der DIGITAL LIGHT Technologie. Das revolutionäre Lichtsystem ermöglicht Funktionen, die im Forschungsfahrzeug F 015 Luxury in Motion Anfang 2015 als Zukunftsvision vorgestellt wurden. Das blendfreie Dauerfernlicht in HD-Qualität verfügt über Chips mit mehr als einer Million Mikrospiegeln und damit Pixel pro Scheinwerfer. So kann das DIGITAL LIGHT unter anderem Lichtspuren auf die Straße projizieren, um mit der Umgebung zu kommunizieren.

Die für die Lichtsteuerung notwendige intelligente Ansteuerungslogik wurde von Mercedes-Benz selbst entwickelt. Algorithmen erhalten über die Fahrzeugsensoren detaillierte Informationen über die Umgebung und berechnen daraus in Echtzeit den Helligkeitswert für jedes der über zwei Millionen Pixel. Mit dieser Dynamik und Präzision schafft dieses intelligente System nahezu unbegrenzte Möglichkeiten einer idealen, hochaufgelösten Lichtverteilung, die sich optimal an die Umgebungsbedingungen anpasst.

Smarte Parkbänke von Ford mit Lademöglichkeit und Wi-Fi Die Zusammenarbeit sieht zunächst 20 dieser smarten Parkbänke vor,

Smarte Parkbänke von Ford mit Lademöglichkeit und Wi-Fi. Ford und das Start-up Strawberry Energy stellen Fußgängern in London 20 solarbetriebene Parkbänke mit Lademöglichkeit und Wi-Fi zur Verfügung. Nutzer können an den Ladestationen auch auf Umweltdaten zugreifen und auf Wunsch auch für wohltätige Organisationen spenden.  Die Sorge vor einem leeren Smartphone-Akku könnte der Vergangenheit angehören, zumindest für Fußgänger in London. Ford und das Start-up- Unternehmen Strawberry Energy haben in London solarbetriebene Parkbänke aufgestellt, die das kostenlose Aufladen von mobilen Endgeräten und Internetzugang ermöglichen.

Smarte Parkbänke

Smarte Parkbänke – Die Zusammenarbeit sieht zunächst 20 dieser smarten Parkbänke vor, wodurch sich die Anzahl der bereits zuvor von Strawberry Energy installierten Bänke verdoppeln wird. Neben der Planung eigener Routen mit dem Smartphone können mit den Hightech-Stadtmöbeln auch Lärm, Kohlendioxid, Luftfeuchtigkeit und Temperatur überwacht werden. Entsprechende Informationen werden den Nutzern vor Ort sowie den teilnehmenden Londoner Stadtbezirken kostenlos zur Verfügung gestellt und könnten etwa bei künftigen Entscheidungen im Rahmen der Städteplanung hilfreich sein.

„Wir bei Ford glauben, dass die Stadt von morgen die Menschen glücklicher machen sollte, überdies setzen wir auf eine zunehmende Vernetzung. Wir untersuchen daher, wie Straßen zukunftsweisend neugestaltet werden können, speziell mit Blick auf Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer. Eine bestmögliche Vernetzung aller Verkehrsteilnehmer wird darüber hinaus auch wirtschaftlich von Vorteil sein“, sagte Sarah-Jayne Williams, Director, Ford Smart Mobility, Europe. „

Smarte Parkbänke – Zu Fuß gehen ist neben dem Individualverkehr und den öffentlichen Verkehrsmitteln ein wesentlicher Teil davon, wie sich Menschen in einer Großstadt wie London fortbewegen. Die von Ford geförderten smarten Parkbänke ergänzen perfekt das zunehmend vernetzte Leben, das wir bereits heute führen“.Der Zugang zu Wi-Fi sowie die Möglichkeit zum Aufladen, sowohl kabellos als auch über Steckverbindungen, sind kostenlos – nicht nur für Smartphones, sondern auch für Tablets, Kameras und sonstige Endgeräte. Es wird auch eine Gelegenheit für diejenigen geben, die eine kurze Pause nutzen möchten, um an britische Wohltätigkeitsorganisationen wie beispielsweise St Mungo’s, Rethink Mental Illness und Macmillan Cancer Support zu spenden. Die gemeinnützige Stiftung des Automobilherstellers Ford Fund kann mögliche Spenden in Höhe von bis zu 10.000 Pfund entgegennehmen und die frei wählbaren Beträge sicher an die Adressaten weiterleiten.

„Ob Fitness, Entspannung oder einfach nur Vergnügen – viele Menschen gehen gerne draußen spazieren. Doch heutzutage möchten sie unterwegs nicht auf mehr Kartenmaterial, Social Media und Nachrichtenseiten verzichten“, sagte Miloš Milisavljević, Gründer und CEO von Strawberry Energy. „Die smarten Parkbänke in den Stadtteilen Islington, Lewisham und Southwark werden dazu beitragen, dass Spazierengehen in London künftig noch mehr Freude macht als bisher“.

 

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Reise Chatbots – Was Sie wirklich können müssen

Reise Chatbots – Sie fragen und er antwortet in Sekundenschnelle: Ob als Kundenberater, Newslieferant oder Suchassistent – immer mehr Unternehmen setzen auf Chatbots. Doch wie kommt der automatisierte Zusatzservice bei den Usern an? Eine repräsentative Onlineumfrage von KAYAK.de und YouGov, an der 2.046 Personen teilnahmen, zeigt: Die Innovation muss sich erst einmal etablieren. So stellen Chatbots für die meisten Deutschen noch eine große Unbekannte dar: 78 Prozent wissen nicht, was ein Chatbot ist. Fast genauso viele (77 Prozent) haben wissentlich bisher noch keinen benutzt.

Reise Chatbots -Dass Chatbots durchaus hilfreich sind, zeigen die Angaben der elf Prozent, die schon einmal wissentlich mit einem Chatbot interagiert haben: Bei 51 Prozent von ihnen ging es dabei um ein Anliegen, das den Kundenservice betraf – zum Beispiel eine Frage oder Beschwerde. 35 Prozent von ihnen verwendeten den Chatbot zur Suche nach Produkten beim Online-Shopping. Fast ein Viertel der Chatbot-Nutzer (23 Prozent) hat diesen bei der Reiseplanung genutzt. Dabei war ihnen der Bot bei der Suche oder Buchung von Reisen, Flügen oder Hotels behilflich.


Reise Chatbots
Abb. Frage: Urlauber können inzwischen auf eine ganze Reihe von Chatbots zurückgreifen. Für welche Funktion können Sie sich vorstellen, einen Chatbot zu nutzen? (Mehrfachnennungen möglich)

 

Das wünschen sich die Deutschen von einem Chatbot

Reise Chatbots -Bei der Frage, für welche Anliegen eine Chatbot-Nutzung vorstellbar ist, gaben 28 Prozent der Befragten die Benachrichtigung über Reiseplanänderungen, zum Beispiel bei der Änderung des Abfluggates, an. 27 Prozent können sich zudem vorstellen, einen Chatbot zur Recherche und Buchung von Flügen, Hotels und Mietwagen zu nutzen. Beides beherrscht der Facebook-Messenger-Bot von KAYAK schon jetzt – und erfüllt somit bereits heute die Erwartungen künftiger Nutzer. Seit Juli 2016 können deutsche User ihre Reisen mit Hilfe des Bots suchen, planen, buchen und verwalten.

Vorteile sehen die Deutschen vor allem in der permanenten Erreichbarkeit eines Chatbots. So begrüßen es 37 Prozent, nicht mehr auf Servicezeiten angewiesen zu sein. Rund ein Viertel (26 Prozent) glaubt, dass sich mit einem Bot Zeit einsparen lässt, weil dieser schnellere Ergebnisse liefert als die eigene Recherche. 19 Prozent halten zudem die Auskunft eines Chatbots für die umfassendere. Ein Fünftel ist neugierig auf die Technik und möchte sie ausprobieren.

„Wie die Ergebnisse der Umfrage zeigen, sind die Deutschen noch nicht vertraut mit der Chatbot-Technologie“, sagt Matthias Keller, Chefentwickler bei KAYAK „Wir sehen aber auch, dass diejenigen, die bereits einen Chatbot nutzen, dieses Angebot zu schätzen wissen. Dabei wird der Mehrwert für den einzelnen User in Zukunft noch zunehmen. Denn die Technologie befindet sich aktuell noch in einem Anfangsstadium. Hinzu kommt, dass die Auswahl an Chatbots für den deutschen Markt bislang noch sehr begrenzt ist. Wir bei KAYAK arbeiten kontinuierlich an Innovationen, um den Prozess der gesamten Reiseplanung für unsere User noch schneller und komfortabler zu machen. Mit unserem Facebook-Messenger-Bot kommen wir diesem Ziel ein ganzes Stück näher.“

Deutsche haben noch Vorbehalte gegenüber Chatbots

Reise Chatbots -Es gibt aber auch Vorbehalte, was die Nutzung von Chatbots angeht: Ein Drittel der Befragten zieht einen persönlichen Ansprechpartner einem Chatbot vor. 36 Prozent äußern Bedenken bezüglich der Datensicherheit und 27 Prozent der Befragten befürchten, dass der Chatbot sie gar nicht oder falsch versteht. Diese Sorgen sind allerdings unbegründet.

„Datensicherheit ist ein großes Thema. Bei jeder neuen Plattform-Integration stellen wir sicher, dass die Daten unserer User nicht missbraucht werden können. Das reguläre Facebook Profil eines Benutzers ist gänzlich unzugänglich für den Chatbot. Ein Messenger Bot hat nur Zugang zu einem vereinfachten Profil, das auf den Namen, die Sprache und die Zeitzone des Gesprächspartners begrenzt ist”, so Matthias Keller. „Bots können bei komplexeren Anliegen den Menschen noch nicht gänzlich ersetzen, jedoch lernen sie durch die Interaktion mit den Nutzern kontinuierlich dazu. Je mehr Menschen sie benutzen, desto besser werden sie. Unser Bot ist zudem in der Lage, Serviceanfragen zu erkennen. Er leitet diese an das Support-Team weiter, das sich dann persönlich mit dem Nutzer in Verbindung setzt.”

Hinweis für die Redaktion:

*Chatbots sind Computerprogramme, die Anfragen beispielsweise auf Service- und Verkaufsplattformen automatisiert bearbeiten und dabei mit dem Nutzer über Chatprogramme wie dem Facebook Messenger kommunizieren.

Die in der Pressemitteilung enthaltenen Daten sind das Ergebnis einer Onlineumfrage, die von der YouGov Deutschland GmbH im Auftrag von KAYAK.de zwischen dem 15.02. und dem 17.02.2017 durchgeführt wurde. An der Befragung nahmen 2.046 Personen teil. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Über KAYAK

KAYAK ist die weltweit führende Reisesuchmaschine. KAYAK durchsucht Hunderte von Reise-Websites und liefert Reisenden die Informationen, die sie brauchen, um die besten Flüge, Hotels, Mietwagen und Reiseangebote zu finden. Die KAYAK-Website und die Apps stellen Reisetools zur Verfügung, die Nutzern bei der Reiseplanung und -organisation helfen. Dazu gehören Preisalarm und Preisvorhersagen sowie ein kostenloser Reiseplaner. Jedes Jahr bearbeitet KAYAK anderthalb Milliarden Suchanfragen auf 40 internationalen Websites und 20 Sprachen. KAYAK ist als selbstständiges Tochterunternehmen Teil von The Priceline Group.

Zu KAYAK gehören www.swoodoo.com, die führende Suchmaschine für Flüge, Hotels und Urlaubsreisen in Deutschland sowie www.checkfelix.com, führende und unabhängige Reisesuchmaschine für Flüge, Hotels, Mietwagen und Pauschalreisen in Österreich.

Über KAYAKs Bot

KAYAKs Bot bietet Nutzern, basierend auf ihrem Reisebudget, eine Auswahl verschiedener Ziele zusammen mit dem besten Reisezeitraum an und bringt sie über ihren Reiseablauf auf den neusten Stand – und all das ganz bequem per Messenger. Selbst der Buchungsprozess kann von hier aus gestartet werden. Somit sorgt der Bot für eine nahtlose Integration in den gesamten Ablauf der Onlineplanung und -suche von Reisen, an nur einem, leicht zugänglichen Ort. Weitere Informationen zu KAYAKs Bot finden Sie unter: www.kayak.de/messenger www.KAYAK.de

KAYAK Travel Hacker – Blog

 

 

Digitalisierung im Handwerk – Tradition und Innovation

Digitalisierung im Handwerk – Die Digitalisierung der Wirtschaft hat längst das Handwerk erreicht. Aktuell verfügen 95 Prozent der Handwerksbetriebe über eine eigene Website, 58 Prozent setzen Software-Lösungen für die Steuerung ihrer betrieblichen Abläufe ein und ein Viertel (25 Prozent) nutzt moderne digitale Technologien, zum Beispiel 3D-Drucker zur Herstellung von Ersatzteilen oder Tracking-Systeme für Maschinen und Werkstoffe. Das hat eine repräsentative Untersuchung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom in Zusammenarbeit mit dem Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) ergeben. Befragt wurden 504 Handwerksbetriebe in Deutschland. „Handwerksbetriebe, die konsequent digitale Technologien einsetzen, gewinnen Zeit für ihre eigentliche Aufgabe: das Handwerk“, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder in Berlin. ZDH-Geschäftsführer Karl-Sebastian Schulte erklärte: „Die Chancen der Digitalisierung sind große. Wir helfen unseren Betrieben dabei, sie zu nutzen. So sichern wir langfristig die hohe Qualität und die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Handwerks.“

Handwerker sind offen für die Digitalisierung

Das Interesse des deutschen Handwerks an digitalen Technologien ist groß. So sagen vier von fünf Handwerksbetrieben (81 Prozent), dass sie generell aufgeschlossen gegenüber dem Thema Digitalisierung sind. Gut zwei Drittel der Betriebe (69 Prozent) nehmen die Digitalisierung als Chance wahr. Den größten Vorteil sehen Handwerker in der optimierten Lagerung und Verteilung von Betriebsmitteln (91 Prozent). Dachdecker können zum Beispiel ein Haus mit einem 3D-Scanner ausmessen, mittels Datenanalyse die exakte Anzahl der notwendigen Dachziegel bestellen und zum richtigen Zeitpunkt an die Baustelle liefern lassen. Das Ergebnis sind geringere Kosten, weil die Ziegel kürzer gelagert werden, weniger Reste anfallen und der Arbeitsaufwand sinkt. Mit einer intelligenten Software plant der Dachdecker den Einsatz seiner Mitarbeiter, bekommt einen schnellen Überblick über seine Ein- und Ausgaben und spart wertvolle Arbeitszeit. 81 Prozent der Betriebe sehen Zeitersparnis als wichtigen Vorteil von digitalen Anwendungen im Handwerk. Eine flexible Arbeitsorganisation nennen 78 Prozent der Befragten.


Digitalisierung im Handwerk
Digitalisierung im Handwerk

Digitale Technologien werden noch selten eingesetzt

Trotz der großen Offenheit gegenüber digitalen Anwendungen kommen sie noch längst nicht in allen Handwerksbetrieben zum Einsatz. Nach den Ergebnissen der Untersuchung verwendet jeder zehnte Betrieb (10 Prozent) so genannte Tracking-Systeme. Damit können zum Beispiel Lagerbestände von Werkstoffen ermittelt und Lieferwege am Computer nachverfolgt werden. 9 Prozent nutzen 3D-Technologien wie etwa 3D-Drucker oder 3D-Scanner. Erst 3 Prozent der Betriebe setzen Roboter ein. Drohnen werden von 2 Prozent der Handwerksbetriebe genutzt. „Für Handwerksbetriebe lohnt sich eine Zusammenarbeit mit IT- und Internetunternehmen, um die Potenziale digitaler Technologien auszuschöpfen“, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Rohleder. Bislang hat erst jeder fünfte Handwerksbetrieb (18 Prozent) eine Partnerschaft mit Unternehmen aus der Digitalwirtschaft geschlossen.

Besonders kleine Handwerksbetriebe können von Software-Lösungen profitieren

Mehr als die Hälfte der Handwerksbetriebe (58 Prozent) hat Teile seiner Büro- und Verwaltungsarbeiten digitalisiert und nutzt spezielle Software. So kann zum Beispiel ein Kunde den Auftrag für das Verlegen eines neuen Fußbodenbelags direkt vor Ort auf dem Smartphone des Handwerkers unterschreiben. Mittels einer Software für das Management von Kundenbeziehungen (CRM) wird der Auftrag erfasst und digital archiviert. Eine solche CRM-Software ist bereits in 46 Prozent der Handwerksbetriebe im Einsatz. Die Rechnung wird später per E-Mail versendet. Knapp jeder fünfte Handwerksbetrieb (22 Prozent) nutzt eine Software zur digitalen Organisation von Dokumenten (ECM-Software). 12 Prozent der Branche nutzt ein Programm zur Planung und Steuerung von Unternehmensressourcen (ERP-Software). Damit wird z.B. der Auftrag für den Badezimmerboden per Computer an einen verfügbaren Fliesenleger gesendet. Die Fliesen werden online beim Großhändler bestellt und zum gewünschten Zeitpunkt zur Baustelle geliefert. Mit einem so genannten CAD-Programm kann zum Beispiel ein Tischler auf seiner Webseite einen 3D-Konfigurator für Möbel anbieten, mit dem die Nutzer passgenaue Tische, Regale oder Schränke entwerfen und bestellen können. „Besonders für kleine Handwerksbetriebe sind Büro-, Verwaltungs- und Planungsarbeiten echte Zeitfresser. Software-Lösungen können die Organisation eines Betriebs enorm vereinfachen“, sagt ZDH-Geschäftsführer Karl-Sebastian Schulte.

Digitale Kommunikation: Die eigene Website ist Pflicht

Noch haben viele Handwerksbetriebe Schwierigkeiten, eine Digitalisierungsstrategie zu entwickeln und umzusetzen. Laut Befragung sagt mehr als die Hälfte der Handwerker (56 Prozent), dass die Digitalisierung für ihren Betrieb eine große Herausforderung darstellt. Drei von zehn (29 Prozent) haben Probleme, die Digitalisierung zu bewältigen. Rund ein Viertel (23 Prozent) gibt sogar an, dass sie die Existenz ihres Betriebes als Folge der Digitalisierung gefährdet sehen. „Die Digitalisierung ist für viele Unternehmen schwer zu durchblicken“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Umso wichtiger ist es, Hilfe anzunehmen, sich beraten zu lassen und in digitale Lösungen zu investieren.“

Externe Unterstützung ist auch deshalb von Bedeutung, weil das Handwerk unter einem Mangel an Mitarbeitern mit Digitalkompetenz leidet. So sagt jeder fünfte Betrieb (21 Prozent), dass er mehr Mitarbeiter mit Digitalkompetenz braucht. „Um das Handwerk für die Zukunft zu rüsten, arbeiten wir mit Hochdruck daran, digitale Aspekte noch stärker in die berufliche Aus- und Weiterbildung zu integrieren“, sagt ZDH-Geschäftsführer Karl-Sebastian Schulte.

Bitkom und ZDH unterstützen Handwerksbetriebe

Was bringt Big Data meinem Unternehmen? Wie kann ich digitale Plattformen für meinen Betrieb nutzen? Und wie mache ich meine Mitarbeiter fit für digitale Technologien? Solche und weitere Fragen rund um die Digitale Transformation beantwortet der Bitkom auf der Mittelstands-Tour. Weitere Informationen aufwww.mittelstand-tour.de .

Um die Digitalisierung in kleinen und mittleren Handwerksunternehmen voranzutreiben, hat der Zentralverband des Deutschen Handwerk (ZDH) das Projekt „Kompetenzzentrum digitales Handwerk“ initiiert. Weitere Informationen finden Sie unter www.handwerkdigital.de .

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Befragung, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 504 Handwerksbetriebe ab einem Mitarbeiter in Deutschland befragt.

Quelle-Bitkom

Netzwerktechnologie 5G – Ericsson, Orange und Groupe PSA arbeiten zusammen

Netzwerktechnologie 5G – upmann.digital – Zur Durchführung dieses Pilotprojekts zu 5G-Anwendungen im Automobilbereich haben Ericsson, Orange und die Groupe PSA einen entsprechenden Partnerschaftsvertrag unterzeichnet. Ziel der partnerschaftlichen Initiative „Towards 5G“ auf dem Weg zum vernetzten Fahrzeug ist es, die technologische Entwicklung von 4G auf 5G zu nutzen, um die Anforderungen vernetzter Fahrzeuge zum Beispiel in den Bereichen Intelligente Transport-Systeme (ITS), Sicherheit im Straßenverkehr sowie neue Automobil- und In-Car-Dienstleistungen zu erkennen.

Netzwerktechnologie 5G

Die Partnerschaft konzentriert sich technologisch auf die Systemarchitektur „Vehicle-to-Vehicle“ (V2V, Fahrzeug zu Fahrzeug) und „Vehicle-to-Everything“ (V2X, Fahrzeug zu allem) und Echtzeit-Leistungen für die Entwicklung von ITS und vernetzten Dienstleistungen in Fahrzeugen. Erste Tests nutzen die End-to-End-Systemarchitektur in Verbindung mit der LTE-Technologie und werden sich dann in Richtung LTE-V und der 5G-Technologie weiterentwickeln.

Erste Einsatzszenarien auf der Basis Kooperativer ITS sind bereits entworfen worden und werden aktuell auf der Teststrecke untersucht. Dazu gehören eine „See through“-Funktion zwischen zwei vernetzten Fahrzeugen auf der Straße (also die Möglichkeit durch das andere Fahrzeug hindurch zu sehen) und ein vernetztes Einsatzfahrzeug, das seine Anfahrt im Notfall in Echtzeit mitteilt.

Andere Projektziele werden im Laufe des Jahres 2017 im Rahmen dieser Forschungsinitiative definiert.

Die Initiative „Towards 5G“ auf dem Weg zum vernetzten Fahrzeug ist eine wichtige Gelegenheit für die drei Partner, ihr Wissen zu bündeln, um die Herausforderungen im Bereich neuer Mobilitätsdienstleistungen und dem „Internet of Things“ (IoT) gemeinsam anzugehen.Ericsson stellt die Funktechnologie und ein verfügbares virtuelles Core-Netzwerk, mit dem virtuelle Netzwerkabschnitte („slices“) und ein intelligenter Geo-Messaging-Dienst ermöglicht werden.

Orange liefert das Mobilfunknetz mit der entsprechenden Bandbreite auf der Teststrecke sowie die Onboard-Units zur Integration der Fahrzeuganwendungen. Die Groupe PSA ist für die Definition der Einsatzbereiche im Bereich Automobil, eine eingebettete Integration der Systemarchitektur, Fahrer-Erfahrung und technische Prüfung zuständig.

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Als Ergebnis ihrer Zusammenarbeit entwickeln die Partner umfassende Erkenntnisse zu den Anforderungen an eine 5G-Infrastruktur, die den Ansprüchen der Branche für vernetzte Fahrzeuge genügt. Außerdem erkunden sie das volle Potenzial innovativer Dienste und Einsatzbereiche zur Förderung der Sicherheit auf der Straße sowie für eine verbesserte Service-Qualität gegenüber dem Endnutzer. Carla Gohin, VP Forschung, Innovation und Zukunftstechnologien der Groupe PSA: „Vernetzte ‚IoT‘-Dienste sind ein wichtiger Bestandteil zur Förderung des Fahrer-Erlebnisses für unsere Kunden, die heute schon beispiellosen Komfort und personalisierte Dienstleistungen in ihren Fahrzeugen erwarten.“

Mari-Noëlle Jégo-Laveissière, Executive Vice President für Innovation, Marketing und Technologien bei Orange: „Vernetzte Fahrzeuge sind zusammen mit Anwendungen in den Bereichen ‚Smart Home‘, ‚Smart City‘, ‚E-Gesundheit‘ und der ‚Industrie 4.0‘ Teil unserer strategischen Ausrichtung zum ‚IoT‘. Fahrzeughersteller erwarten, dass wir ihnen die nötige Konnektivität zur Verfügung stellen, um beispielsweise ein Fernwartungsmanagement umzusetzen oder die Software der Onboard-Systeme dauerhaft auf dem aktuellen Stand halten zu können. Durch die Zusammenarbeit mit Ericsson und der Groupe PSA bringen wir unsere Fähigkeiten zur weiteren Entwicklung von 5G für innovative Dienste mit einer voraussichtlichen Verfügbarkeit von 5G bis 2020 ein.“

Charlotta Sund, Vice President und Leiterin der Kundengruppe Industrie & Gesellschaft bei Ericsson: „Die 5G-Technologie wird bei den Transportsystemen der Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Ericsson liefert der Automobilbranche die notwendigen Netzwerke, die IT und spezifische Innovationslösungen. Zusammen mit anderen Schlüsselfiguren wie der Groupe PSA und Orange wollen wir dafür sorgen, dass die erforderlichen Sicherheitsniveaus erreicht werden und zu einer nachhaltigeren und smarteren Gesellschaft beitragen.“

eGovernment Prozesse -NRW setzt auf Digitalisierung

eGovernment – Nordrhein-Westfalen baut seine digitale Strategie weiter aus.

(upmann.digital) Ergänzend zu dem im Juli verabschiedeten E-Government-Gesetz können Landesbehörden ab sofort über einen Rahmenvertrag beim Landesbetrieb IT.NRW Leistungen rund um digitale Formulare abrufen. Der IT-Dienstleister Materna GmbH hat gemeinsam mit seinen Partnern Lucom und Proximity den Zuschlag für den Rahmenvertrag über Unterstützungsleistungen im Bereich Formular-Management (FMS) für eine maximale Laufzeit von vier Jahren erhalten.

eGovernment

eGovernment – Über den Rahmenvertrag können Landesbehörden bei IT.NRW Dienstleistungen in Form von Projektleitung, Entwicklung, Formulardesign und Schulung für den Einsatz digitaler Formulare zur medienbruchfreien Prozessgestaltung erhalten. Bezugsberechtigt sind alle Behörden und Einrichtungen der Landesverwaltung. eGovernment – Mit digitalen Formularen bietet sich ein zeitgemäßer Ersatz für ausfüllbare PDF-Dokumente, die auf jedem Endgerät nutzbar sind. eGovernment Zudem sind digitale Formulare das Fundament für medienbruchfreie E-Government-Prozesse, wie sie zum Beispiel das E-Government-Gesetz in NRW vorsieht. Durch einen kompletten E-Government-Prozess wird die öffentliche Verwaltung von aufwendigen Papierprozessen entlastet und beschleunigt ihre Interaktion mit Bürgern und Wirtschaft. Diese müssen nicht mehr den Weg zur Behörde auf sich nehmen, sondern können ihre Anträge simpel und nutzerfreundlich online stellen. Die technische Plattform Lucom Interaction Platform ist bereits sehr erfolgreich in zahlreichen Projekten bei Wirtschaftsunternehmen und in unterschiedlichen Fachverfahren bei Bundes- und Landesverwaltungen im Einsatz, etwa bei BAföG-Online und @nton-Anträge-Online in NRW sowie innerhalb der Justiz und der Bezirksregierung. Vorreiter sind große Referenzinstallationen der gleichen Basiskomponente im Bund. Komplexe Fachverfahren wie beispielsweise beim Zoll, der Justiz und im Umweltbundesamt setzen die Software bereits erfolgreich ein.

Materna GmbH

Als führender IT-Dienstleister beschäftigt Materna europaweit rund 1.700 Mitarbeiter und erzielte 2015 einen Umsatz von 210 Millionen Euro. Materna deckt das gesamte Leistungsspektrum eines Full-Service-Dienstleisters im Premium-Segment ab: von der Beratung über Implementierung bis zum Betrieb. Zielgruppen sind IT-Organisationen sowie Fachabteilungen in Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung. Materna ist in sechs Business Lines organisiert: IT Factory, Digital Enterprise, Government, Communications, Mobility sowie das SAP-Beratungsunternehmen cbs aus Heidelberg.

FinTechs verändern das klassische Bankgeschäft

FinTechs – Branchenfremde Konkurrenten aus der digitalen Welt haben die Kreditwirtschaft in Deutschland und Österreich aufgeschreckt.

(upmann.digital) 97 Prozent aller traditionellen Geldhäuser fühlen sich durch FinTechs in ihrem Kerngeschäft bedroht – so ein Ergebnis aus dem Branchenkompass Banking 2016 von Sopra Steria Consulting. Die Studie zeigt aber auch, dass etablierte Institute inzwischen auf das veränderte Wettbewerbsumfeld reagieren. Ob Kooperation, Akquise oder Gründung eines hauseigenen Digital Spin-ins: In jedem Fall sollten die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Adaption kundenzentrierter Digitalservices bankenindividuell und gegebenenfalls auch für verschiedene Geschäftsbereiche separat ausgelotet werden.

FinTech

Die digitale Revolution hat die Tore zum Finanzdienstleistungsmarkt für neue Player weit geöffnet: Während viele Banken noch mit der Bewältigung diverser Krisenfolgen beschäftigt sind und insbesondere ihr Geschäftsmodell mit einem nie dagewesenen Zinstief in Einklang zu bringen versuchen, drängen junge FinTechs in die Marktarena: Klein, wendig und von haftungsrechtlichem Ballast so gut wie unbelastet, streben die Newcomer danach, sich mit digitalen Angeboten die Rosinen aus dem Kuchen der klassischen Wertschöpfungskette von Banken herauszupicken. Nur drei Prozent der deutschen und österreichischen Geldhäuser lässt diese Entwicklung kalt, wie ein aktuelle Umfrage für den Branchenkompass Banking 2016 von Sopra Steria Consulting zeigt.

Besonders deutlich sind die Auswirkungen bereits im Privatkundensektor sichtbar: So fühlen sich zum Beispiel nach eigenem Bekunden 90 Prozent der Genossenschaftsbanken sowie 88 Prozent der Sparkassen von branchenfremden Zahlungsalternativen im Internet bedrängt. Als Reaktion darauf hat die deutsche Kreditwirtschaft schon 2014 das gemeinsame Bezahlverfahren paydirekt aus der Taufe gehoben – wohl auch, um die Hoheit über die Kundenkontakte im boomenden Online-Handel nicht zu verlieren. Gleichwohl ist der Abstand zum 2004 in Deutschland gestarteten US-Dienst PayPal nach wie vor groß. Als bedrohlich empfinden die von Sopra Steria Consulting befragten Banken aber nicht nur FinTech-Unternehmen, sondern zu 72 Prozent auch entsprechende Angebote von digitalen Schwergewichten wie Google, Amazon, Facebook, Apple & Co. Dabei spüren die etablierten Institute eine wachsende Konkurrenz nicht zuletzt durch Portale, bei denen sich mehrere Konten per App bankübergreifend mobil verwalten lassen. Im Vergleich zum Branchenkompass Banking 2012 stieg die dadurch ausgelöste Besorgnis unter den Studienteilnehmern von 44 auf 68 Prozent. Kein Wunder, denn mit jedem verlorenen Kundenkontaktpunkt schwinden auch die Cross-Selling-Chancen für Banken.

„Über Jahrzehnte hinweg weitgehend unveränderliche Dienstleistungen weichen in der digitalen Ära hochflexiblen Servicemodellen mit extrem kurzen Technologie- und Innovationszyklen. Die Karten im Wettbewerb werden dadurch immer wieder neu gemischt“, kommentiert Markus Malz. Der Digitalisierungsexperte von Sopra Steria Consulting empfiehlt Banken daher, lieber heute als morgen vom Erfolg der FinTechs zu lernen. Tatsächlich planen bereits 23 Prozent der befragten Institute kurzfristige Investitionen für die Integration von FinTech-Lösungen; bei weiteren 47 Prozent steht dies mittel- bis langfristig auf der Agenda. Außer der direkten Kooperation mit einem FinTech-Startup bieten sich von Fall zu Fall auch andere Optionen an, die von der Akquise bis hin zum Aufbau einer bankeigenen Digital Unit reichen. Letzteres hätte den großen Vorteil, dass innovationsfördernde Vorgehensweisen wie Lean-Startup, agile Entwicklung oder Design Thinking im eigenen Haus fußfassen würden. Der ausgeprägte Kundenfokus, der all diesen FinTech-typischen Methoden zugrunde liegt, könnte dann idealerweise in die gesamte Organisation ausstrahlen.

Über die Studie:
Im Juli 2016 befragte das Meinungsforschungsinstitut forsa insgesamt 120 Vorstandsmitglieder und Führungskräfte der bedeutendsten Banken Deutschlands und Österreichs – davon 100 Institute aus der Bundesrepublik und 20 aus Österreich. In den computergestützten Telefoninterviews (CATI) ging es insbesondere um die Einschätzung wichtiger Branchentrends sowie um Investitionsziele der Teilnehmer bis 2019. Durch einen Ergebnisabgleich mit früheren Studien von Sopra Steria Consulting liefert der aktuelle Managementkompass nicht nur ein Bild vom gegenwärtigen Status quo, sondern arbeitet auch zeitliche Entwicklungslinien seit 2002 heraus.

ZUM BRANCHENKOMPASS BANKING 2016

ÜBER SOPRA STERIA CONSULTING

Digitalisierung in der Luftfahrtbranche – IT-Spezialisten gesucht

Digitalisierung – Ohne sie hebt kein Flugzeug ab, doch sie sind schon heute Mangelware:

(upmann.digital) IT-Experten haben in der Luftfahrt exzellente Jobaussichten. Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der Unternehmen geben an, durch die Digitalisierung künftig mehr IT-Fachkräfte zu benötigen. Das zeigt eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 102 Vorständen und Geschäftsführern von Unternehmen der Luftfahrtbranche. Arbeit für die Spezialisten gibt es in nahezu allen Bereichen, besonders stark nachgefragt werden sie aber im Luft- und Raumfahrzeugbau (78 Prozent). „Die Digitalisierung in der Luftfahrt betrifft alle Bereiche. Ohne Hard- und Software kann heute kein Flugzeug mehr starten. Der Anteil an digitalen Lösungen in der Branche wird in den kommenden Jahren aber noch deutlich anziehen. Doch das enorme Entwicklungspotenzial, das die Digitalisierung für die gesamte Branche bringt, kann nur mit entsprechenden Fachkräften voll ausgeschöpft werden“, sagt Marc Bachmann, Bereichsleiter Luftfahrt beim Bitkom.

Digitalisierung

IT-Experten werden schon heute händeringend gesucht: Vier von zehn Unternehmen (42 Prozent) geben an, momentan Probleme zu haben, genügend IT-Fachkräfte zu finden. „Luftfahrtunternehmen wandeln sich mehr und mehr zu Digitalunternehmen, die entsprechende Kompetenzen verstärkt benötigen – ob in der Sensorik, Steuerung oder Flugüberwachung. Jede nicht zu besetzende Stelle bedeutet daher einen Verlust von Wertschöpfung und Innovation für die gesamte Branche“, so Bachmann. IT-Experten haben bereits bahnbrechende Lösungen für die Branche entwickelt, etwa Chips, die den Verschmutzungsgrad von Turbinen und damit deren Wartungsrhythmus bestimmen. Auch in der Anwendung von 3D-Druck-Lösungen ist die Luftfahrt eine Pionierbranche. „Um die Ausbildung von geeigneten Fachkräften voranzutreiben, brauchen wir noch mehr Hybridstudiengänge an den Universitäten. Absolventen im Maschinenbau oder in der Elektrotechnik etwa müssen künftig auch über Digital Know-how verfügen“, sagt Bachmann.

Die Auswirkungen der Digitalisierung zeigen sich auch in Personalfragen. Je nach Branche erwarten 50 Prozent bis drei Viertel der Unternehmen, dass es künftig mehr spezialisierte Tätigkeiten geben wird. Gleichzeitig sagen lediglich 11 Prozent aller Befragten, dass einfache Tätigkeiten wegfallen werden. Jeder siebte (15 Prozent) Luftfahrt-Manager erwartet, dass in seinem Unternehmen unter dem Strich Arbeitsplätze abgebaut werden. „Digitale Technologien steigern die Produktivität der Unternehmen. Die Digitalisierung sorgt deshalb dafür, dass Arbeitsplätze erhalten und sogar neue Jobs geschaffen werden“, sagt Bachmann.

Der aktuelle Stand bei der Digitalisierung der Luftfahrtbranche ist auch Thema auf der hub conference des Bitkom am 22. November 2016 in Berlin. Sprechen werden zum Thema „Transforming Aviation & Mobility“ auf der Blue Stage von 14.30 Uhr bis 15.30 Uhr unter anderem Dirk Hoke (CEO Airbus DS), Jörg Eberhart (CEO Air Dolomiti), Marek Janetzke (CEO Flightrights), Frank Wernecke (Founder and CEO DroneMasters) sowie Christian Struwe (Policy Lead Europe DJI).

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 102 Vorstände und Geschäftsführer von Unternehmen der Luftfahrtbranche befragt. Die Fragestellung lautete: Bitte sagen Sie mir, inwiefern die folgenden Aussagen auf Ihr Unternehmen zutreffen. Ihre Einschätzung können Sie auf einer Skala von 1 trifft voll und ganz zu bis 4 trifft überhaupt nicht zu abstufen. Die Aussagen waren: „Durch die Digitalisierung brauchen wir zukünftig mehr IT-Fachkräfte.“, „Wir haben momentan Probleme, genügend IT-Fachkräfte zu finden.“, „Infolge der Digitalisierung werden langfristig Arbeitsplätze mit einfachen Tätigkeiten in unserem Unternehmen wegfallen.“, „Infolge der Digitalisierung wird es langfristig mehr Arbeitsplätze mit spezialisierten Tätigkeiten in unserem Unternehmen geben.“ und „Infolge der Digitalisierung werden in unserem Unternehmen unterm Strich langfristig Arbeitsplätze abgebaut.“

Studie – Entscheider wollen durch Digitalisierung vor allem sparen

Studie – Entscheider in Deutschland sehen in der Digitalisierung in erster Linie ein riesiges internes Effizienzprogramm.
(upmann.digital) 89 Prozent wollen mit digital unterstützten Abläufen beispielsweise den Aufwand für die Unternehmenssteuerung drastisch reduzieren. Für 80 Prozent sind bessere Vorhersagen als Entscheidungsgrundlage ein wesentliches Ziel der Digitalisierung. Die Möglichkeiten durch die Einbeziehung von Big Data werden noch unterschätzt. Das zeigt die Studie „Digitalisierung – Der Realitäts-Check“ der Managementberatung Horváth & Partners. Forsa hat für die Studie 200 Unternehmensentscheider aus unterschiedlichen Branchen zu den bisherigen Erfahrungen und Erkenntnissen aus der digitalen Transformation befragt.

StudieDurch automatisierte Verfahren und mobile Anwendungen sollen sich Manager künftig ihre Reports und Kennzahlen individuell zusammenstellen. Ziel ist, mit minimalem Aufwand optimale Entscheidungen zu treffen. 80 Prozent der Entscheider sehen zudem große Chancen durch den Einsatz von Predictive Analytics: „In der Steuerung von Unternehmen vollzieht sich gerade ein Paradigmenwechsel von reaktiv-analytisch zu proaktiv-prognostizierend“, sagt Stefan Tobias, Partner und Leiter Functional & Financial Reporting and Consolidation bei Horváth & Partners. Die Steuerung wird darüber hinaus deutlich automatisierter: „Algorithmen-gestützte Analysen ermöglichen heute regelbasierte ‚Hochfrequenzentscheidungen‘. Im Handel lassen sich so beispielsweise Preisanpassungen auf der Basis der Wahrscheinlichkeiten von Prognoseergebnissen automatisiert lenken“, so Tobias.

Nüchterne Einstellung zu Big Data

Die Einbeziehung von Big Data in die Steuerung ihres Unternehmens bzw. ihres Bereichs bewerten mit 62 Prozent vergleichsweise wenige Entscheider als Chance. „Die Potenziale von Big Data werden von vielen noch verkannt. Aus unserer Sicht sind sie sehr sehr groß. Allerdings eröffnen sie sich nur für diejenigen, die es verstehen, aus den riesigen, globalen Datenströmen echte Steuerungsinformationen zu ziehen“, sagt Alexander Vocelka, Partner und Leiter des Steering Lab bei Horváth & Partners. Deshalb reicht es nicht aus, wenn sich Unternehmen auf das Anstauen von Datenseen beschränken. „Big Data ist nur der Rohstoff, der ohne die richtigen Modelle und Algorithmen mehr Speicherkosten als verwertbare Informationen erzeugt. Jede zusätzliche Variable erhöht die Vorhersagekraft der Modelle. Unternehmen, die sich zusätzlich zu den nötigen Daten mit den passenden Analyseverfahren ausrüsten, können ihre Produkte beispielsweise deutlich stärker differenzieren und ganz neue Marktsegmente profitabel erschließen. Erst damit wird Big Data zum vierten Produktionsfaktor“, so Vocelka.

Über die Studie:

Für die Studie „Digitalisierung – Der Realitäts-Check“ wurden im Auftrag von Horváth & Partners rund 200 Unternehmensentscheider aus unterschiedlichen Branchen befragt. Das Marktforschungsinstitut Forsa führte im Zeitraum April bis Mai 2016 Telefoninterviews mit den Entscheidern durch. Die Teilnehmer der Studie stammen aus Unternehmen ab 500 Mitarbeitern und mit einem Jahresumsatz ab 250 Millionen Euro. Es handelt sich um Unternehmen der Branchen Automotive, Chemicals, Consumer Goods, Financial Industries, Industrial Goods & High Tech, Oil, Pharmaceuticals, Retail, Telecom, Transportation.

Der Studienbericht kann gegen eine Schutzgebühr von 250 Euro über die Website www.horvath-partners.com/digitalisierungsstudie bestellt werden.

Digitaler Wandel: Arbeit 4.0 Angestellte fühlen sich noch unsicher

Digitaler Wandel: Ist der künftige Kollege vielleicht ein Roboter?

(upmann.digital) Oder erledigt ein computergesteuerter Automat anspruchsvolle Aufgaben, die bisher nur Menschen bewältigen konnten? Bei einem Teil der Arbeitnehmer bestehen noch Skepsis und Unsicherheit, oft hervorgerufen durch einen Mangel an Informationen: Jedem vierten Angestellten in Deutschland wäre es am liebsten, wenn sich sein Arbeitsplatz durch den digitalen Wandel nicht verändern würde. In der Gruppe der 55- bis 65-Jährigen sind es sogar 31 Prozent. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen repräsentativen Umfrage der Managementberatung Porsche Consulting bei 1004 Berufstätigen aus allen Industrie- und Wirtschaftsbereichen sowie aus dem Öffentlichen Dienst. Offener für Veränderungen durch neue Technologien sind jüngere Menschen: 18 Prozent der 25- bis 39-Jährigen sehen in der Digitalisierung der Arbeit einen großen Fortschritt. In der Altersgruppe ab 55 Jahren sinkt dieser Wert auf 8 Prozent. Generell stehen Männer (19%) dem digitalen Wandel am eigenen Arbeitsplatz laut Umfrage aufgeschlossener gegenüber als Frauen (9%).

Digitaler Wandel

Digitaler Wandel – Jeder zweite Befragte berichtet davon, dass in seinem Arbeitsumfeld Veränderungen durch die Digitalisierung anstehen. Auf 71 Prozent steigt dieser Wert in Großbetrieben und Konzernen mit mehr als 5000 Beschäftigten. In kleinen Firmen mit weniger als 50 Angestellten beobachten 32 Prozent der Belegschaft neue Entwicklungen. Lediglich 13 Prozent aller Berufstätigen spüren noch gar nichts vom digitalen Wandel, ergab die Erhebung, für die Porsche Consulting Arbeitnehmer im Alter von 25 bis 65 Jahren von Marktforschungsunternehmen Forsa interviewen ließ.  Dort, wo die Digitalisierung die Arbeitsplätze schon erreicht hat, sind die Reaktionen aus der Praxis überwiegend positiv: 64 Prozent sagen, dass durch digitale Technologien „vieles schneller geht“. 61 Prozent gaben an, „die Arbeit ist für mich leichter geworden“. Und jeder Zweite urteilt: „Ich kann jetzt flexibler arbeiten, bin weniger an bestimmte Zeiten und Orte gebunden.“ Die rasante Weiterentwicklung innovativer Technologien führt zu neuen Formationen am Arbeitsplatz: Vielerorts rücken Menschen, Hochleistungscomputer und Roboter zu Teams zusammen, die interaktiv handeln. Die Verbreitung neuer Arbeitsformen nimmt in deutschen Unternehmen zu: 42 Prozent der Angestellten sagen, dass Computer und Roboter in den letzten Jahren Aufgaben in ihrem direkten Arbeitsumfeld übernommen haben, die zuvor noch von Menschen erledigt wurden. Dieser Wandel stellt Unternehmensleitungen und Führungskräfte aller Ebenen vor eine besondere Aufgabe: „Jeder Mitarbeiter sollte auf dem Weg in die digitale Arbeitswelt individuell begleitet werden“, sagt Eberhard Weiblen, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Porsche Consulting. Dabei gehe es nicht allein um die Betreuung während des Veränderungsprozesses, sondern genauso auch um die aktive Beteiligung beim Entwickeln praxisgerechter Lösungen: „Die Teams an der Basis liefern oft die besten Vorschläge. Man muss sie nur fragen“, beobachtet Weiblen in Beratungsprojekten.

 Digitaler Wandel – Die Bereitschaft, den digitalen Wandel aktiv mitzugestalten, ist bei den Belegschaften groß: Drei von vier Angestellten (73%) würden sich in ihrem Unternehmen gern stärker einbringen, wenn es darum geht, neue Produkte und Dienstleistungen oder neue Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln. 44 Prozent beteiligen sich bereits aktiv daran (Frauen: 38%; Männer: 50%). Weitere 29 Prozent hätten zumindest „Lust dazu“, können es aber momentan mangels innerbetrieblicher Nachfrage noch nicht in die Tat umsetzen. Digitaler Wandel – Die Schattenseite: 24 Prozent der Arbeitnehmer zeigen kein Interesse, sich bei Neuentwicklungen zu beteiligen. Weiblen: „Der Erfolg des digitalen Wandels setzt voraus, dass jeder Mitarbeiter motiviert wird. Kein Unternehmer kann es sich auf Dauer leisten, bei der Weiterentwicklung seines Geschäfts auf das Engagement eines Viertels seines Personals verzichten zu müssen.“ Für Weiblen gehören „flächendeckende Weiterbildung, interne Kommunikation und Motivation der Mitarbeiter nach ganz vorn auf jeder Digital-Agenda“. Bei der Weiterbildung gehe es nicht um stures „Schulbankdrücken“. Fortschrittliche Unternehmer würden beim digitalen Wandel „Erlebnisse schaffen, die das Neue begreifbar machen“. Weiblen: „Durch eigenes Erleben bekommen Mitarbeiter Lust, Neues anzunehmen und selbst weiterzuentwickeln. In der Automobilindustrie, wo wir zu Hause sind, erleben wir, wieviel Kapital in hoch motivierten Mitarbeitern steckt – gerade bei großen Veränderungen.“

Digitaler Wandel – Viele Unternehmen haben die Weichen zur Mitarbeiterbeteiligung beim digitalen Wandel offenbar bereits gestellt: 66 Prozent der befragten Beschäftigten sagen, dass ihr Unternehmen das Engagement der Belegschaft bei Neuentwicklungen fördert. Aktuell ist die Förderung in Industrieunternehmen (70%) und auf dem Dienstleistungssektor (69%) etwas stärker ausgeprägt als im Öffentlichen Dienst (60%). Die positiven Effekte sind sichtbar: Wo Mitarbeiterbeteiligung groß geschrieben wird, ergreifen weitaus mehr Menschen die Initiative, sich an Neuentwicklungen zu beteiligen als in Unternehmen ohne entsprechende Programme. Die Porsche Consulting GmbH, Bietigheim-Bissingen, ist eine Tochtergesellschaft des Sportwagenherstellers Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart. Sie wurde 1994 gegründet, begann damals als vierköpfiges Team und beschäftigt heute mehr als 380 Mitarbeiter. Das international agierende Unternehmen hat vier Auslandbüros in Mailand, São Paulo, Atlanta und Shanghai. Porsche Consulting zählt zu den führenden Beratungsgesellschaften in Deutschland. Unter dem Leitmotiv „Strategisch denken, pragmatisch handeln“ betreuen die Berater weltweit Konzerne und mittelständische Unternehmen aus der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt sowie dem Maschinen- und Anlagenbau. Weitere Klienten kommen aus dem Finanzdienstleistungssektor, der Konsumgüterindustrie und dem Handel sowie aus der Baubranche.

Für die repräsentative Umfrage von Porsche Consulting wurden 1004 Angestellte in Deutschland im Alter von 25 bis 65 Jahren befragt – ausgewählt nach einem systematischen Zufallsverfahren. Die Interviews führte das beauftragte Marktforschungsinstitut Forsa bundesweit im Zeitraum vom 18. bis 28. Oktober 2016. Quelle Porsche Consulting PR

Digital Workforce: Nur 1 von 10 Arbeitskräften mit ausreichend digitaler Kompetenz ausgestattet

Digital Workforce: Unternehmen passen ihre Geschäftsabläufe zwar zunehmend an die Digitalisierung an, verlassen sich dabei jedoch oft ausschließlich auf die Einführung neuer IT-Technologien, um Innovationsprozesse voranzutreiben.

(upmann.digital)  Das Potenzial des eigenen Personals bei der Digitalisierung mitarbeiterorientierter Prozesse wird meist vernachlässigt. Dies hat die Studie „Workforce Transformation in the Digital Vortex“ ergeben, die von der IMD- und Cisco Initiative Global Center for Digital Business Transformation (DBT Center) herausgegeben wurde.

Digital Workforce

„Mitarbeiter sind der größte Wert eines Unternehmens. Schließlich werden Innovationen in Technologien und Geschäftsmodellen nicht von Algorithmen angetrieben, sondern von Menschen“, ergänzt Oliver Tuszik, Vorsitzender der Geschäftsführung, Cisco Deutschland. „Unternehmen müssen sicherstellen, dass Mitarbeiter auch durch neue Kommunikationsformen mit mehr Kompetenzen ausgestattet werden. Nur dann werden sie ihren Anteil zur neuen digitalen Wertschöpfung beitragen können.“

Digital Business Agility – Flexibilität durch digitale Mitarbeiter
Nicht nur die voranschreitende digitale Transformation, sondern auch wechselnde Kundenerwartungen fordern Digital Business Agility (DBA). Darunter versteht man die Flexibilität einer Organisation, auf digitale Gefahren und Chancen zu reagieren. Das Personal ist dabei eine kritische Komponente der DBA.

Digital Workforce – Die aktuelle Umfrage unter 941 Führungskräften hat ergeben, dass weniger als 10 Prozent der Befragten das eigene Personalmanagement in den drei grundlegenden Kompetenzen für DBA als exzellent bewerten. Dabei handelt es sich um

  • Hyperawareness: Mit neuen Technologien und Möglichkeiten ausgestattet, werden einzigartige Mitarbeiter-Insights in neue Geschäftsprozesse integriert.
  • Informed Decision Making: Jeder informierte Mitarbeiter kann zur Stimme des Unternehmens werden – Erfolgreiche Innovationen entstehen durch die Einbindung verschiedener Perspektiven, Skills und Know-how in die Geschäftsprozesse.
  • Fast Execution: Sicherstellen, dass qualifiziertes Personal mit erforderlichen Skills, Erfahrungen und Perspektiven ausgestattet werden um Entscheidungen entsprechend umzusetzen.

DBA kann dabei zum kritischen Faktor werden um die digitale Transformation zu überstehen. So haben Unternehmen, die über die letzten fünf Jahre eine höhere Digital Business Agility im Personal zeigten, eine dreimal bessere finanzielle Entwicklung im Vergleich zu Unternehmen ohne DBA verzeichnet.

So digitalisieren Unternehmen ihr Personal
Wie Unternehmen das Potenzial der digitalen Mitarbeiter und Manager nutzen können, um kritische Innovationen voranzutreiben, zeigt die DBT Center-Studie, die Sie hier herunterladen können. Sie stellt die notwendigen Schritte vor, die von Unternehmen in das Personalmanagement übernommen werden müssen, um flexible, innovative und engagierte Mitarbeiter als Wettbewerbsvorteil zu nutzen.

Über Cisco:
Cisco (NASDAQ: CSCO), der weltweit führende IT-Anbieter, hilft Unternehmen dabei, schon heute die Geschäftschancen von morgen zu nutzen. Durch die Vernetzung von Menschen, Prozessen, Daten und Dingen entstehen unvergleichliche Möglichkeiten.

Internet of the Things – 23 Milliarden Euro Umsatzpotenzial in fünf Jahren

Internet of the Things – McKinsey-Studie: Industrie 4.0 und vernetzte Autos in Deutschland wichtigste Anwendungsfelder – Unternehmen bei Hardware und Geräten gut gerüstet, aber Softwarekompetenz ausbaufähig.

(upmann.digital)  Mit dem Internet der Dinge, also der intelligenten Vernetzung von Geräten und Maschinen, lassen sich im Jahr 2020 in Deutschland 23 Milliarden Euro umsetzen. Heute liegen die Umsätze der Informations- und Telekommunikationsbranche mit dem so genannten Internet of Things (IoT) bei jährlich unter 10 Milliarden Euro – das Potenzial wird sich also binnen fünf Jahren mehr als verdoppeln. Die wichtigsten Anwendungsfelder sind dabei die Digitalisierung der Fertigung (Industrie 4.0) mit einem Potenzial von knapp 9 Milliarden Euro sowie vernetzte Fahrzeuge mit rund 4 Milliarden Euro. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer aktuellen Marktanalyse der Unternehmensberatung McKinsey & Company. Zur Bestimmung der Marktgröße wurden mehr als 150 Anwendungsfelder in verschiedenen Branchen untersucht.

Internet of the things

Software wird zur Königsdisziplin

Internet of the things -„Deutschland hat im Zukunftsthema ‚Internet der Dinge‘ eine gute Ausgangsposition“, sagt Dominik Wee, McKinsey-Partner und Autor der Studie. „Schon heute werden in der Industrie 4.0 immer mehr Maschinen sinnvoll vernetzt, was beispielsweise Wartungsintervalle verkürzt und Prozesse verbessert.“ Auch beim vernetzten Fahrzeug sei die deutsche Industrie weltweit in der Spitzengruppe. Rückstand habe die hiesige Wirtschaft allerdings in Anwendungsfeldern wie der Digitalisierung des Gesundheitswesens oder der Vernetzung von Gebäuden als „Smart Homes“. „Die Grundlagen für eine größere Verbreitung des Internets der Dinge sind gelegt“, sagt Wee. Internet of the things- So werde bis 2020 der Preis für ein grundlegendes IoT-Modul, das Hardware ans Internet anschließt, von heute vier Euro auf ein bis zwei Euro fallen. Zudem würden weitere Rahmenbedingungen wie ein Ökosystem spezialisierter Entwickler und gesteigerte Sicherheitsanforderungen Stück für Stück gelöst. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Das größte Umsatzpotenzial bieten langfristig nicht allein die IoT-Hardware oder die Vernetzung von Geräten, sondern vor allem die Software, die als Plattform Anwendungen rund um das Internet der Dinge anbietet. „In Sachen Softwarekompetenz hat Deutschland allerdings noch Nachholbedarf“, so Wee. Außerdem müssten noch zahlreiche regulatorische Fragen geklärt werden: „Dies reicht von der Frage, wem die Daten vernetzter Geräte gehören über die Haftung – vor allem in kritischen Bereichen wie Gesundheit oder Fahrzeuge – bis hin zu Sicherheits- und Vertraulichkeitsstandards.“

Hintergrund

McKinsey & Company ist die in Deutschland und weltweit führende Unternehmensberatung für das Topmanagement. 27 der 30 DAX-Konzerne zählen aktuell zu den Klienten. In Deutschland und Österreich ist McKinsey mit Büros an den Standorten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München, Stuttgart und Wien aktiv, weltweit mit über 100 Büros in mehr als 60 Ländern.

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Luftfahrt – Digitalisierung bringt Wettbewerbsfähigkeit

Luftfahrt- Mehr als drei Viertel (76 Prozent) der Unternehmen in der deutschen Luftfahrt können infolge der Digitalisierung ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern. Das hat eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 102 Vorständen und Geschäftsführern von Unternehmen der Luftfahrtbranche ergeben. Digitale Technologien helfen etwa dabei, Prozesse zu optimieren und Kosten zu senken. Sie sind Hebel für mehr Wachstum, können die Produktivität steigern und treiben Innovation an. Nur 5 Prozent der Befragten fürchten demnach Wettbewerbsnachteile durch digitale Technologien. Um die Digitalisierung anzukurbeln, schließen vier von zehn (41 Prozent) Unternehmen der Branche Partnerschaften mit IT- beziehungsweise Internetunternehmen. Besonders in der Güterbeförderungsbranche sind Kooperationen beliebt: Hier gaben 63 Prozent der Experten an mit IT-Unternehmen zusammenzuarbeiten, um mehr Know-how bei digitalen Themen zu gewinnen. „Die Digitalisierung führt in der deutschen Luftfahrt zu grundlegenden Veränderungen der Marktbedingungen: Geschäftsmodelle ändern sich und neue Wettbewerber drängen in angestammte Märkte. Wer am Ball bleiben will, muss die Digitalisierungspotenziale voll ausschöpfen. Dafür sind Kooperationen eine Möglichkeit“, sagt Marc Bachmann, Bereichsleiter Luftfahrt beim Bitkom.

Luftfahrt

Ein Drittel der Unternehmen (32 Prozent) gibt an, dass Wettbewerber, die frühzeitig auf die Digitalisierung gesetzt haben, ihnen voraus sind. Jedes achte Unternehmen (13 Prozent) sieht Wettbewerber aus der Internet- beziehungsweise IT-Branche auf den eigenen Markt drängen. „In Unternehmen mit Nachholbedarf in Sachen Digitalisierung ist nun ein entschlossener Aufbruch gefragt. Noch ist es nicht zu spät: Je weiter die Digitalisierung fortschreitet, desto größer wird das Potenzial. Das sollte die Verantwortlichen anspornen, die Chancen der Digitalisierung jetzt mit Nachdruck zu nutzen”, so Bachmann. Die Digitalisierung der Luftfahrtbranche ist auch Thema auf der hub conference des Bitkom am 22. November 2016 in der Station Berlin. Sprechen werden zum Thema „Transforming Aviation & Mobility“ auf der Blue Stage von 14.30 Uhr bis 15.30 Uhr unter anderem Dirk Hoke (CEO Airbus DS), Jörg Eberhart (CEO Air Dolomiti), Marek Janetzke (CEO Flightrights), Frank Wernecke (Founder and CEO DroneMasters) sowie Christian Struwe (Policy Lead Europe DJI). Das gesamte Programm und weitere Informationen gibt es unter hub.berlin.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 102 Vorstände und Geschäftsführer von Unternehmen der Luftfahrtbranche befragt. Die Fragestellung lautete: Bitte sagen Sie mir, inwiefern die folgenden Aussagen auf Ihr Unternehmen zutreffen. Ihre Einschätzung können Sie auf einer Skala von 1 trifft voll und ganz zu bis 4 trifft überhaupt nicht zu abstufen. Die Aussagen waren: „Durch die Digitalisierung können wir unsere Wettbewerbsfähigkeit steigern.“, „Durch die Digitalisierung entstehen uns Wettbewerbsnachteile.“, „Um die Digitalisierung voranzutreiben, schließen wir Partnerschaften mit IT- bzw. Internetunternehmen.“, „Wettbewerber aus unserer Branche, die frühzeitig auf die Digitalisierung gesetzt haben, sind uns voraus.“, „Wettbewerber aus der Internet- bzw. ITK-Branche drängen in unseren Markt.“

Digital Banking – Lösungen im Firmengeschäft steigen

Digital Banking -BearingPoint-Studie: Banken kommen den digitalen Wünschen ihrer Geschäftskunden nach schnellen Services und flexiblen Produkten noch nicht ausreichend nach. Der Druck auf Banken ist ungebrochen. Die Ansprüche der Kunden steigen, die Loyalität nimmt ab und das Marktumfeld wird zunehmend schwieriger. Aktuell führt dies zur Ausdünnung von Filialnetzen und macht neue Ertragsquellen erforderlich, um Anbietern wie FinTechs die Stirn bieten zu können. Im direkten Vergleich zwischen analogen und digitalen Zugängen für die Durchführung von geschäftlichen Bankdienstleistungen bevorzugt die Mehrheit der Unternehmen (70 Prozent) den digitalen Weg. So nutzen bereits 69 Prozent der Firmenkunden Onlineportale zur Abwicklung ihrer Banking-Themen. Dies zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung BearingPoint. Im Fokus der Untersuchung stehen die Wünsche und Bedürfnisse von Geschäftskunden zu digitalen Angeboten und Services sowie die Hindernisse in deren Nutzung.

Digital Banking

Digital Banking – real-time, schnell und flexibel
Laut Studie finden Interaktionen zwischen Geschäftskunden und ihren Banken mehrheitlich über Online-Banking statt. Die damit verbundenen steigenden Ansprüche treiben die digitale Transformation voran. Unternehmen wünschen sich vor allem real-time Services und eine schnelle Umsetzung ihrer Aufträge. Beispielsweise erwarten über 40 Prozent der Befragten, dass eine Kontoeröffnung in maximal 15 Minuten abgeschlossen ist. Gleiches betrifft auch Kontoänderungen. An die Bearbeitungszeit von Finanzierungen werden wiederum sehr anspruchsvolle Anforderungen gestellt. Insbesondere die kurzfristige Zusage zur Einrichtung bzw. Erhöhung einer Kontokorrentlinie sollte idealerweise in wenigen Minuten und nicht wie derzeit innerhalb von Tagen erfolgen. Insgesamt ist der Großteil der Befragten vor allem mit der langwierigen Abwicklung von Bankdienstleistungen unzufrieden. Je nach Finanzierungsform haben lediglich zwischen 5 und 9 Prozent Verständnis für einen Kreditprozess der länger als drei Tage in Anspruch nimmt. Weiterhin erwarten Kunden eine ständige Erreichbarkeit der Bankinstitute sowie maßgeschneiderte, bedürfnisorientierte Lösungen.

Digital Banking –Banken sollten die Synergien aus dem Privatkundenbereich stärker nutzen, um Potentiale im Firmenkundenbereich gezielter auszubauen. Zudem müssen sie den tatsächlichen Bedarf ihrer Geschäftskunden ermitteln, verstehen und ein passendes, zielgruppenspezifisches Lösungsportfolio an Produkten und Services bereitstellen. Unsere Studie zeigt, dass ein hoher Anteil der Befragten grundsätzlich sogar bereit wäre, mehr für passende Bankprodukte und -services zu bezahlen. Dies ist insbesondere bei Produkten und Services mit höherer Beratungsintensität der Fall. Trotzdem machen die Banken hierbei wenig Fortschritte. Michael Arndt, Partner bei BearingPoint

Datensicherheit bislang noch die größte Herausforderung
Digital Banking – Auf ihrem Weg zu digitalen Dienstleistungen ist Datensicherheit für Banken bislang noch die größte Herausforderung. Die Angst vor mangelnder Datensicherheit sowie einem daraus resultierenden Missbrauch zu Lasten der Kunden ist für die Mehrheit der befragten Unternehmen (57 Prozent) der Hauptgrund, sich in bestimmten Fällen gegen einen digitalen Bankservice zu entscheiden. Weitere 33 Prozent schätzen die angebotenen Online-Produkte als zu komplex ein, um sie über den digitalen Weg in Anspruch zu nehmen. Dass Banken den Wünschen der Geschäftskunden nicht nachkommen zeigt auch die Aussage, dass knapp ein Viertel der Befragten (23 Prozent) keinen Mehrwert in den angebotenen Lösungen sieht.

Banken stehen vor einigen Herausforderungen im Digital Banking. Sie müssen diese Hürden sehr schnell überwinden, vor allem im Hinblick auf die wachsende Konkurrenz seitens der Fintechs. Eine schnellere Bereitstellung und effiziente Ausführung der Services ist entscheidend für fast die Hälfte aller befragten Firmenkunden (47 Prozent), ein FinTech auszuwählen. FinTechs bieten auch niedrigere Preise und haben eine höhere Innovationskraft. Durch ihre agilen Strukturen sind sie in der Lage, hochwertige Lösungen mit starker Kundenorientierung zu entwickeln. Daher müssen Banken qualitativ hochwertigere Lösungen anbieten bzw. die von den Kunden wahrgenommenen Qualitätskriterien identifizieren und als Anknüpfungspunkte nutzen.

Michael Arndt, Partner bei BearingPoint

Über die Studie
Die Online-Studie „Digital & Strategy Banking – Business Strategy & Customer Management“ wurde von Juni bis August 2016 durchgeführt und umfasste 200 Teilnehmer. Die befragten Unternehmen bildeten einen repräsentativen Mix hinsichtlich ihrer Größe und Branchenzugehörigkeit.

Die Studie ist unter dem folgenden Link verfügbar: http://www.bearingpoint.com/de-de/adaptive-thinking/insights/digitales-banking/

Über BearingPoint
BearingPoint Berater haben immer im Blick, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen permanent verändern und die daraus entstehenden komplexen Systeme flexible, fokussierte und individuelle Lösungswege erfordern. Unsere Kunden, ob aus Industrie und Handel, der Finanz- und Versicherungswirtschaft oder aus der öffentlichen Verwaltung, profitieren von messbaren Ergebnissen, wenn sie mit uns zusammenarbeiten. Wir kombinieren branchenspezifische Management- und Fachkompetenz mit neuen technischen Möglichkeiten und eigenen Produkt-Entwicklungen, um unsere Lösungen an die individuellen Fragestellungen unserer Kunden anzupassen. Dieser partnerschaftliche, ergebnisorientierte Ansatz bildet das Herz unserer Unternehmenskultur und hat zu nachhaltigen Beziehungen mit vielen der weltweit führenden Unternehmen und Organisationen geführt. Unser globales Beratungs-Netzwerk mit mehr als 10.000 Mitarbeitern unterstützt Kunden in über 75 Ländern und engagiert sich gemeinsam mit ihnen für einen messbaren und langfristigen Geschäftserfolg.

Digitale Revolution – Konzerne investieren in Cyber-Sicherheit

Digitale Revolution – Weltweit planen 58 Prozent der Chefetagen in den nächsten drei Jahren in Cyber-Sicherheits-Tools zu investieren. Gleichzeitig sollen digitale Technologien der nächsten Generation – wie beispielsweise Mobil- und Cloud-Technologien, Kollaborations-Software oder Anwendungs-Services ausgebaut werden. Das sind Ergebnisse einer weltweiten Studie der Economist Intelligence Unit (EIU) im Auftrag von CSC (NYSE: CSC). Dazu wurden im März 2016 weltweit mehr als 500 Top-Führungskräfte aus 19 Ländern befragt. Das Thema Cybersicherheit steht bei den Firmen-Chefs weltweit in den kommenden drei Jahren hoch im Kurs. Nur ein Drittel der Firmen nutzt aktuell schon Technologien, um die Netzsicherheit zu gewährleisten. Darüber hinaus erkennen die Top Executives akuten Verbesserungsbedarf im digitalen Management von Big Data und Analytics (38 Prozent), in der Anwendungsmodernisierung (37 Prozent) sowie in der Optimierung mobiler Technologien (33 Prozent).

Digitale Revolution

Digitale Revolution – Allerdings rechnen die Befragten bereits mit Hindernissen, um diese strategischen Ziele mit Hilfe der IT zügig in die Praxis umzusetzen. Die Manager antizipieren in erster Linie Schwierigkeiten in Budgetbeschränkungen (38 Prozent). 31 Prozent fürchten, dass zu wenige Ressourcen für die neuen Technologien bereitgestellt werden. 28 Prozent verweisen auf einen drohenden Personalengpass – Mitarbeiter mit den benötigten Fähigkeiten seien nur schwer zu finden. Digitale Revolution – Mit Fokus auf die erforderlichen Skills sollten die Mitarbeiter in den nächsten drei Jahren vor allem in Datenanalyse (51 Prozent), Kollaboration (50 Prozent), EDV-Kenntnissen (48 Prozent) sowie Social Media (33 Prozent) ausgebildet sein. Nur so lassen sich IT-Innovationen zum Erfolgsmodell machen. Bei der Frage nach dem Status-quo sind die einzelnen Unternehmensabteilungen – gemessen an der Cloud-Nutzung – unterschiedlich weit digital entwickelt. In der globalen Auswertung führen die IT-Abteilungen (48 Prozent komplett digital), danach folgen der Finanzbereich (32 Prozent) sowie Marketing und Vertrieb (25 Prozent). Die Manager rechnen hier in den nächsten drei Jahren mit einem weiteren Ausbau: 85 Prozent prognostizieren digitalen Fortschritt in den Finanz- und IT-Abteilungen. 86 Prozent erwarten für 2019 eine weitgehende oder komplette Digitalisierung in Marketing und Vertrieb. Wichtig aus strategischer Sicht: Auf dem Weg zur digitalen Transformation verfolgt mehr als die Hälfte der Unternehmen das übergeordnete Ziel, Effizienzsteigerungen zu erzielen (54 Prozent). Für gut ein Drittel der Befragten sind Kostensenkungen ausschlaggebend (35 Prozent), während 27 Prozent der Unternehmen vor allem auf digitale Angebote von neuen Wettbewerbern reagieren.

„In den globalen Chefetagen wird der Umbau zur Next-Generation-IT mit Hochdruck vorangetrieben“, sagt Melih Yener, Chief Technology Officer für Zentral- und Osteuropa. „Wie die Praxis zeigt, sollten die Firmen auf das Know-how spezialisierter Partner setzen, um beispielsweise die komplexen Aufgaben der Cyber-Sicherheit sowie der Mobil- und Cloud-Technologien zügig zu bewältigen. Eine solche Partnerstrategie beschleunigt in den Firmen nicht nur das Tempo der digitalen Transformation, sondern spart mit modularen Leistungsbausteinen auch Kosten.“

Über die CSC-Umfrage

Im März 2016 führte die Economist Intelligence Unit (EIU) im Auftrag von CSC (NYSE: CSC) die weltweite Umfrage „What Makes Digital Leaders“ unter 514 Top-Führungskräften durch. An der Befragung nahmen 261 C-Level Executives, 100 Senior IT Executives, 52 Senior Executives Finanzen, 51 Senior Executives Marketing sowie 50 Senior Executives Operations teil. Rund die Hälfte der befragten Unternehmen erwirtschaftet einen Jahresumsatz von mehr als 500 Millionen US-Dollar; sie haben ihren Hauptsitz in insgesamt 19 Ländern.

Über CSC

CSC (NYSE: CSC) begleitet Kunden auf ihrem Weg in die digitale Transformation. Das Unternehmen bietet innovative Next-Generation-IT-Dienstleistungen und -Lösungen sowie umfassende Branchenexpertise, globale Reichweite, Technologie-Unabhängigkeit und ein weitreichendes Partner-Netzwerk. CSC unterstützt führende Organisationen aus der Privatwirtschaft sowie dem internationalen öffentlichen Sektor auf der ganzen Welt. CSC gehört zu den Fortune-500-Unternehmen und zählt als einer der besten „Corporate Citizens“. Weitere Informationen finden Sie auf der CSC-Website unter www.csc.com/de und im CSC-Blog www.21stcenturyit.de.

Digitalisierung wird die Logistikbranche verändern

Digitalisierung – Die neue Studie von Roland Berger: 95 Prozent der befragten Logistiker sind überzeugt, dass die Digitalisierung die Branche verändern wird. Die Digitalisierung beschäftigt derzeit alle Branchen. Einige Industrien, wie etwa der Handel, haben sich hierdurch bereits stark verändert. Auch die Logistikbranche wird von diesen Veränderungen betroffen sein. In ihrer umfassenden Studie „2016 logistics study on digital business models“ untersuchen die Roland Berger-Experten, welche digitalen Geschäftsmodelle in der Zukunft möglich sind und welche Maßnahmen Unternehmen ergreifen sollten. Befragt wurden hierfür 300 Logistikunternehmen und -dienstleister in 19 Ländern. Über eines sind sich fast alle Studienteilnehmer (95%) einig: Die Digitalisierung wird die Logistikbranche teilweise oder sogar vollständig verändern. Ein Prozess, der sicherlich Vorteile, aber auch Risiken mit sich bringen wird. So glaubt rund die Hälfte, dass die Digitalisierung von Daten und Prozessen die Datensicherheit gefährden kann. „Die größte Sorge ist, dass in der Zusammenarbeit mit Wettbewerbern oder IT-Unternehmen sensible Daten verloren gehen könnten“, sagt Klaus van Marwyk, Partner von Roland Berger. Darüber hinaus befürchten vor allem Spediteure, dass sie Wettbewerbsvorteile einbüßen, wenn sie im Rahmen der Digitalisierung mit Wettbewerbern kooperieren müssen.

Digitalisierung

Wenn es um die Umsetzung von Maßnahmen geht, fehlt es nach Ansicht der Befragten intern in erster Linie an fachlichem Know-how im Digitalbereich (69%) und an der Unterstützung seitens der Geschäftsführung oder der Mitarbeiter (54%). Trotz aller Befürchtungen ist die Branche aber optimistisch: Nur etwa ein Drittel der Befragten glaubt, dass ihr Geschäftsmodell komplett vom Markt verschwinden wird. Darin liegt nach Ansicht der Experten von Roland Berger aber eine Gefahr, denn in anderen Branchen zeigt sich bereits heute, dass dies durchaus passieren kann.

Vier Geschäftsmodelle prägen die Zukunft

Denn die Branche leidet unter dem starken Kostendruck ihrer Auftraggeber. Hinzu kommt, dass 70-80 Prozent des Geschäftsvolumens der Spediteure Standardgeschäft ist. „Hier liegen die Bruttomargen bei etwa 20 Prozent, worin aus Sicht der Auftraggeber ein Kostensenkungspotenzial liegt. Logistikunternehmen müssen daher selbst die Digitalisierung vorantreiben, sonst gefährden sie ihre Zukunftsfähigkeit“, warnt Sascha Treppte, Co-Autor der Studie. Einige digitale Geschäftsmodelle in der Logistik existieren bereits, und weitere werden folgen. Nach Ansicht der Roland Berger-Experten wird es künftig voraussichtlich vier Gruppen von Marktteilnehmern geben:

  1. Buchungs- und Optimierungsplattformen werden das traditionelle Geschäftsmodell von Transportunternehmen stark verändern. Mit Online-Plattformen können einfache Transporte künftig viel effizienter und kostengünstiger abgewickelt werden. „Durch die direkte Vernetzung der Kunden mit Logistikdienstleistern werden die Abwicklung und die Transportkapazität optimiert; die Frachtkosten sinken“, sagt Klaus van Marwyk.“ Um gemeinsam als neutraler Plattformanbieter agieren zu können, sollten Logistikunternehmen daher Kooperationsmodelle prüfen.
  2. Frachtführer und Terminalbetreiber werden weiterhin entscheidender Teil der Wertschöpfungskette sein. Sie werden zukünftig Größenvorteile und neueste Technologien nutzen müssen, um Auslastung und Kosten zu optimieren. Sie sollten zudem spezielle Frachtpakete schnüren, um nicht nur von den Aufträgen der Buchungsplattformen abhängig zu sein. So können vor allem Firmen mit einfachen Logistikketten, z.B. im Shuttle-Verkehr, die Buchungsgebühren der Plattformen einsparen. Denkbar ist auch der Aufbau einer eigenen Online-Plattform in Kooperation mit anderen Frachtführern und Terminalbetreibern.
  3. Supply Chain-Spezialisten werden auch weiterhin komplexe Lieferprozesse, die ein industriespezifisches Know-how erfordern, abwickeln. Um die immer komplexeren Lieferketten effizienter und transparenter zu gestalten, müssen auch solche spezialisierten Nischenanbieter ihre Prozesse stärker automatisieren. Eine große Herausforderung: Denn sie müssen einerseits innovativ sein und Technologiesprünge mitgehen, andererseits müssen sie preislich wettbewerbsfähig bleiben. Kooperationen mit digitalen Service Providern könnten hier sinnvoll sein.
  4. Service Provider stellen Softwareprodukte und Lösungen für die Sammlung und systematische Auswertung großer Datenmengen sowie weitere digitale Dienstleistungen zur Verfügung. Das Angebot reicht von Online-Bezahlsystemen über GPS-Trackingsysteme bis hin zu automatisierter Zollabwicklung. „Service Provider sind das Kernstück der digitalen Logistik. Mit ihren innovativen Produkten wird die digitale Abwicklung von Geschäften überhaupt erst möglich“, erklärt Roland Berger-Berater Treppte.

Digitale Agenda und Maßnahmen festlegen

Noch ist unklar, wer die verschiedenen Rollen künftig einnehmen wird. Die Entscheidung, als Frachtführer, Terminalbetreiber oder Supply Chain-Spezialist zu fungieren, hängt vor allem vom heutigen Geschäftsmodell und der Marktpositionierung ab. Um die Chancen des digitalen Wandels für sich zu nutzen, sollten Logistikfirmen daher schnell einen digitalen Fahrplan entwickeln. Dabei sollten sie im ersten Schritt ihren potenziellen Umsatz- und Gewinnverlust durch neue digitale Geschäftsmodelle ermitteln. Entsprechend sollten dann die künftige strategische Ausrichtung festgelegt und die passenden Maßnahmen definiert werden. Darüber hinaus muss im Sinne einer digitalen Transformation ein Umdenken sowohl beim Management von IT-Projekten als auch in den Unternehmen selbst stattfinden. Besonders wichtig ist dabei, die Positionierung gegenüber den Online-Plattformen klar zu definieren und gegebenenfalls Kooperationspartner für den Aufbau einer Plattform zu suchen.

Zudem sollte vor dem Hintergrund eines potenziellen Margenverlusts ein unternehmensweites Performance-Programm in die Wege geleitet und ein solider Businessplan entwickelt werden. Finanzierungspartner sollten ebenfalls frühzeitig in den Prozess einbezogen werden. „Denn nur wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen und die Chancen der Digitalisierung begreifen, kann die digitale Transformation erfolgreich vorangetrieben werden. Dazu gehört auch, für neue Trends und Technologien, die das Geschäft beeinflussen, offen zu sein“, erläutert Klaus van Marwyk.

Zur Roland Berger Studie

Quelle @Roland Berger 2016

Karriere Digital – Automobilbranche sucht umsetzungsstarke Mitarbeiter statt kreativer Köpfe

Karriere Digital – Digitalisierung: Gefragt sind umsetzungsstarke Mitarbeiter statt kreativer Köpfe. Studie von Hays und PAC zum digitalen Wandel in der Automobilindustrie. Die Digitalisierung prägt bereits die Arbeitswelt der Automobilbranche. In sechs von zehn Unternehmen beschäftigen sich die Mitarbeiter bereits zu mehr als 20 Prozent mit digitalen Themen. Dabei sind Umsetzer viel stärker gefragt als kreative Köpfe. Dennoch fällt es der Hälfte der Unternehmen schwer, die Kompetenzen für die Digitalisierung intern aufzubauen und passende Fachkräfte zu rekrutieren. Dies zeigt eine Studie des Personaldienstleisters Hays und des Beratungsunternehmens PAC, für die 108 Entscheider aus der Automotive-Branche befragt wurden. Für die digitalen Themen benötigen Automobilunternehmen mehr erfahrene Experten (55 %) als Hochschulabsolventen (36 %). Im Fokus stehen zudem viel stärker Generalisten (62 %) als Themenspezialisten (35 %). Und statt kreativer Köpfe (35 %) sind umsetzungsorientierte Mitarbeiter angesagt (63 %).

Karriere Digital

Bei einem Drittel der befragten Automobilunternehmen liegt der Anteil der Arbeitszeit für digitale Themen bereits bei über 30 Prozent. Dazu zählen vor allem die Digitalisierung der Produkte und der gesamten Prozesslandschaft. Sechs von zehn Unternehmen rechnen mit einer weiteren Zunahme des Zeitanteils für digitale Themen; 27 Prozent davon gehen sogar von einem deutlichen Zuwachs aus. Um die digitalen Kompetenzen zu verbessern, setzen Automobilunternehmen bei der Digitalisierung auf strukturelle Maßnahmen. Ganz oben steht hier eine bessere technische Ausstattung der Arbeitsplätze (47 %), gefolgt von der Entwicklung flacherer Hierarchien (44 %) und dem Ausbau der Projektarbeit (30 %). Für Projekte nutzt die Automobilindustrie bereits heute in hohem Umfang externe Ressourcen: 41 Prozent der befragten Unternehmen beauftragen bereits Dienstleister, 24 Prozent Freiberufler und 32 Prozent beschäftigen Zeitarbeiter. Ein Drittel der Befragten plant, die externen Quellen weiter auszubauen. Für die Studie „Automotive im digitalen Wandel“ wurden im April und Mai 2016 108 Führungskräfte aus den Bereichen IT, Fertigung, Forschung und Entwicklung sowie Konstruktion und Produktionsplanung per Telefon befragt. Die Schwerpunkte der Studie bilden die Relevanz der digitalen Themen, die Anforderungen an die Kompetenzen der Mitarbeiter und Strategien zur Deckung des Kompetenzbedarfs.

Download der Studien: www.hays.de/studien

Über Hays

Hays plc. ist ein weltweit führender Personaldienstleister für die Rekrutierung von hoch qualifizierten Spezialisten. Hays ist im privaten wie im öffentlichen Sektor tätig und vermittelt Spezialisten für Festanstellungen, Projektarbeit und in Arbeitnehmerüberlassung. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 9.200 Mitarbeiter in 33 Ländern und erzielte im Geschäftsjahr 2015/2016 Erlöse von 5,07 Mrd. Euro. In Deutschland vermittelt Hays Spezialisten aus den Bereichen IT, Engineering, Construction & Property, Life Sciences, Finance, Sales & Marketing, Legal, Retail sowie Healthcare.

Digitales Coaching von Diabetes Patienten – Pilotprojekt von AXA und deutsche Institut für Telemedizin und Gesundheitsförderung

 

Digitales Coaching – Ab sofort bietet AXA im Rahmen ihrer Patientenbegleitung „gesundheitsservice360°“ auch ein digitales Coaching für Diabetes-Patienten an. Herzstück des Programms „digital.DiabetesCoach“ ist eine telemedizinische Begleitung der Versicherten. Diese erfolgt durch speziell geschulte Diabetes-Coaches des Deutschen Instituts für Telemedizin und Gesundheitsförderung (DITG). Ziel ist es, Diabetiker im Umgang mit ihrer Erkrankung zu schulen und zu einem gesunden Lebensstil zu motivieren. Als erster privater Krankenversicherer bietet AXA das telemedizinische Interventionsprogramm des DITG, das bereits langjährig und erfolgreich bei Diabetes-Mellitus-Typ-2-Patienten angewendet wird, auch Typ-1-Patienten an. Das gemeinsame Angebot von AXA und DITG startet als Pilotprojekt und ist mit rund 180 Teilnehmern auf die Dauer von einem Jahr angelegt. Die Teilnahme ist für die Versicherten kostenfrei.

Individuelle Begleitung durch Online- und Telefon-Coaching

Mit Hilfe des „digital.DiabetesCoach“ will AXA krankenvollversicherte Kunden, die an Diabetes erkrankt sind, individuell bei einer langfristigen und nachhaltigen Lebensstilveränderung unterstützen. Gerade Typ-2-Diabetiker haben häufig mit Übergewicht zu kämpfen und wünschen sich, damit nicht alleine zu sein. Im Pilotprogramm kümmern sich daher Diabetes-Experten des DITG in einem persönlichen und vertraulichen Telefon-Coaching um die Teilnehmer und begleiten sie kontinuierlich. Die Coaches beraten rund um Bewegung und Ernährung bei Diabetes. Bei Bedarf können sich die Patienten auch bei einer Formula-Diät zur Gewichtsreduktion begleiten lassen. Darüber hinaus erhalten die Programmteilnehmer kostenfrei krankheits- und lebensstilrelevante digitale Messgeräte, wie beispielsweise Schrittzähler oder ein Blutzuckermessgerät. In ihrem persönlichen, geschützten Bereich des DITG-Online-Portals können sie die gemessenen Werte dann tagesaktuell einsehen, sich über mögliche Fortschritte auf einen Blick informieren und zusätzliche Informations-, Kommunikations- und Motivationstools nutzen. Ihr Diabetes-Coach gibt ihnen zeitnah Rückmeldung zu ihren individuellen Werten und bespricht mit ihnen die weiteren, individuellen Schritte der Lebensstilveränderung.

Digitales Coachen

Spürbare Verbesserung von Gesundheitszustand und Lebensqualität

Das DITG hat mit dem telemedizinischen Angebot bereits langjährige, gute Erfahrungen bei Typ-2-Patienten gesammelt. In Kooperation mit Prof. Dr. Stephan Martin, Direktor des Westdeutschen Diabetes- und Gesundheitszentrum (WDGZ) und Schirmherr der Diabetes-Patientenbegleitung von AXA, wurde das Lebensstilinterventionsprogramm bereits in einer randomisierten, kontrollierten Studie evaluiert und positiv bewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass Typ-2-Diabetiker schon nach kurzer Zeit eine spürbare Verbesserung ihres Gesundheitszustands und damit ihrer Lebensqualität erleben. Viele der bisherigen Programmteilnehmer brauchten schon nach kurzer Zeit signifikant weniger oder sogar gar kein Insulin mehr. Sie nahmen ab und verbesserten ihre Blutwerte. Mittel- und langfristig wirken die Patienten somit aktiv Folge- und Begleiterkrankungen entgegen.

Ab sofort können auch Diabetiker Typ 1 teilnehmen

Als erste private Krankenversicherung stellt AXA das Angebot nun gemeinsam mit dem DITG auch Typ-1-Patienten zur Verfügung. „Die Ursachen beider Erkrankungen sind zwar ganz unterschiedlich“, erklärt DITG-Geschäftsführer Bernd Altpeter, „doch durch eine Umstellung des persönlichen Lebensstils und die richtige Handhabung ihrer Erkrankung können beide Patientengruppen ihre Lebensqualität entscheidend verbessern.“ Ausreichende Bewegung, ausgewogene Ernährung und regelmäßige Kontrolle der Werte sind daher zentrale Aspekte. Auch bei Typ-1-Diabetikern zielt das Programm auf ein verbessertes Insulinmanagement und optimierte Blutzuckerwerte ab. Bei den meist jüngeren Typ-1-Patienten gehe es vor allem darum, sie in Bezug auf ihre Erkrankung zu schulen und ihnen Risiken aufzuzeigen.

Ausbau des digitalen Gesundheitsmanagements

„Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam mit dem DITG durch die individuellen Online-Coachings den Gesundheitszustand unserer Versicherten mit Diabetes verbessern können. Darüber hinaus können wir ihnen so zeitgemäße, digitale Services an die Hand geben, mit denen sie ihre Erkrankung auch selbst managen können“, sagt Stephen Brenzek, Leiter Gesundheitsmanagement bei AXA. Im Rahmen des gesundheitsservice360° bietet AXA ihren Kunden bereits seit Jahren gemeinsam mit Partnern eine umfassende Begleitung bei allen Fragen rund um die Gesundheit an. Darüber hinaus erhalten Patienten Zugang zum Partnernetzwerk von AXA mit Ärzten, Kliniken und Gesundheits-zentren, die sich durch besondere Qualitätskriterien auszeichnen.

An der einjährigen Pilotphase des digitalen Coachings nehmen 180 Versicherte von AXA teil. Nach Ende dieses Zeitraums wird das Projekt evaluiert, um es je nach Ergebnis auch weiteren Diabetes-Patienten anbieten zu können. Das Programm ist, ebenso wie andere Leistungen im Rahmen des gesundheitsservice360°, für krankenvollversicherte Kunden von AXA kostenfrei.

Weitere Informationen über die Patientenbegleitung Diabetes von AXA:

www.axa.de/gesundheitsservice360/patientenbegleitung-diabetes

Weitere Informationen über das DITG: http://www.ditg.de

IoT – Fertigungs- und Logistikbranche haben Nachholbedarf

IoT- Unternehmen wollen den Einsatz von Lösungen für vorausschauende Wartung und das Internet der Dinge (IoT) in Produktion und Logistik deutlich ausbauen. Gesättigt ist der Markt keinesfalls, denn nur fünf Prozent der Befragten gaben an, alle Potenziale ausgeschöpft zu haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Marktanalyse- und Beratungsunternehmens PAC im Auftrag der Deutschen Telekom und ihrer Großkundentochter T-Systems, für die 150 IT- und Geschäftsentscheider aus der Fertigungs- und Transportbranche in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt wurden. „IoT und Predictive Maintenance sind bei IT-Entscheidern präsent, denn die Chancen liegen auf der Hand“, sagt Anette Bronder, Geschäftsführerin der Digital Division vonT-Systems. „Genauso präsent sind aber auch Sicherheitsbedenken – die gilt es nun auszuräumen, um die Infrastruktur-Weichen zu stellen und IoT auch in Deutschland in die Fläche zu bringen.“ 73 Prozent der befragten Manager gaben an, zu allererst in Sicherheit investieren zu wollen, bevor Ausgaben für Sensorik oder Netze auf den Plan kämen. Die Sorge: Je mehr Produktionsanlagen vernetzt würden, desto anfälliger seien sie für Attacken.

IoT

Klar wurde durch die Umfrage auch: Die technischen Voraussetzungen, um die hohen Erwartungen an die voll vernetzte Produktion und Wertschöpfungskette zu erfüllen, bleiben viele Unternehmen noch schuldig. Nahezu alle Befragten haben ihre Produktions- und Logistikumgebungen bereits vernetzt, „für durchgehende IoT-Funktionalität reicht die aktuelle Installation aber nicht aus“, sagt Joachim Hackmann, Principal Consultant bei PAC. Nach Einschätzung der befragten Entscheider muss der Grad der Vernetzung deutlich steigen: 82 Prozent der Befragten streben in vier Jahren eine Umgebung an, die zu mehr als der Hälfte vernetzt ist. Im Branchenvergleich zeigt sich, dass Unternehmen aus dem Transport- und Logistiksegment deutlich besser vernetzt sind als der Maschinen- und Anlagenbau sowie Hersteller von Waren. Gerade die Logistikbranche steht unter enormem Innovationsdruck durch Online-Versender, die mit IoT-Technologien völlig neue Lieferkonzepte anstreben.

Da Unternehmen die digitale Transformation alleine kaum schaffen können, planen 65 Prozent bei IoT-Vorhaben die Unterstützung eines externen Dienstleisters in Anspruch zu nehmen. Dabei legen Unternehmen besonderen Wert darauf, dass der Provider IoT-Einführungskompetenz und Branchen-Know-how mitbringt. IoT-Projekte werden vor allem gestartet, um dem hohen Effizienz- und Wettbewerbsdruck zu begegnen. Unternehmen erwarten sich vom IoT-Einsatz nämlich eine fortwährende Optimierung ihrer Kernprozesse sowie mehr Transparenz und weniger Standzeiten im Maschinen- und Fuhrpark. Zudem zeigt die Studie: Je größer das Unternehmen, desto höher die Relevanz. Das liegt nicht zuletzt daran , dass das IoT-Thema in großen Produktions- und Logistikfirmen bereits häufiger Eingang in die Unternehmensstrategie gefunden hat, als in kleinen Unternehmen. Ein eindeutiger Beleg dafür ist unter anderem, dass große Unternehmen deutlich häufiger als kleinere Firmen eigens für IoT-Projekte zuständige Organisationseinheiten oder Teams installiert haben. Allerdings legt die Studie diesbezüglich auch organisatorische Schwächen offen, denn in die strategischen Entscheidungen sind die IoT-Einheiten nicht immer involviert. Knapp drei Viertel der Befragten gaben an, dass in ihrem Unternehmen das Top-Management die IoT-Entscheidungen fällt.

Die Trendstudie und Grafiken zum Download finden Sie hier.

Touch&Travel wird eingestellt – Deutsche Bahn

Touch&Travel – Die Deutsche Bahn (DB) bietet das von ihr entwickelte, als Touch&Travel bekannte Check-in/Check-out-System anderen Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbünden zur Integration in deren eigene Systeme und Apps an. „Kundenbedürfnisse werden besser erfüllt, wenn Ticketkauf, Informationen und Services in einer App angeboten werden können“, sagt Dr. Ralph Körfgen, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Vertrieb GmbH. Mit dem Angebot sollen neue Impulse für Check-in/Check-out- bzw. Be-in/Be-out-Lösungen im ÖPNV-Markt gesetzt werden, mit denen auch neue, nutzungsabhängige Tarifierungsmodelle und Bestpreis-Funktionalitäten unterstützt werden. Die Deutsche Bahn stellt Touch&Travel als Produkt und eigenständige Marke zum 30. November 2016 ein. Touch&Travel-Kunden können die App bis dahin wie gewohnt für Ihre Fahrt im Nah- und Fernverkehr nutzen. Danach können sie auf alternative Ticket-Apps zurückgreifen. Eine Übersicht dazu gibt es auf www.touchandtravel.de.

Touch&Travel

Von den Kunden wird Touch&Travel heute hauptsächlich im Verbund- und Nahverkehr genutzt. Dort steht die Touch&Travel-App neben den lokalen Verbund-Apps und entspricht somit nicht der Kundenerwartung nach Tickets, Informationen und Services aus einer Hand. Die DB führt derzeit mit zahlreichen Verbünden Gespräche über die Weiterverwendung der innovativen Technologie. Darunter sind neben bisherigen Touch&Travel-Verbundpartnern auch neue Interessenten.

Industrie 4.0 – Unternehmen halten sich wegen hoher Investitionskosten zurück

Industrie 4.0  – Zahlreiche deutsche Betriebe können laut Studie von EY, nicht vom Megathema Industrie 4.0 so profitieren wie sie wollen. Zwar bezeichnen acht von zehn Industrieunternehmen Industrie 4.0 als strategisch wichtig für ihr Geschäft. Genauso viele erwarten, dass die Bedeutung in den nächsten fünf Jahren sogar noch zunehmen wird. Aber insgesamt nutzen lediglich vier von zehn Industrie-Unternehmen Industrie-4.0-Anwendungen. Der Anteil liegt momentan bei 41 Prozent, das sind lediglich zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. 23 Prozent planen die zukünftige Anwendung, das ist ein Prozentpunkt mehr als im Vorjahr. Die Unternehmen haben vor allem mit hohen Kosten und dem leergefegten Arbeitsmarkt zu kämpfen. 66 Prozent nennen hohe Investitionen und 61 Prozent den Fachkräftemangel als größte Hindernisse für die Einführung von Industrie 4.0.

Industrie 4.0

Allerdings würde sich die Einführung durchaus lohnen – im Schnitt erwarten die Unternehmen Kosteneinsparungen von sieben Prozent. Großes Potenzial erwarten sich die Industrieunternehmen vor allem von der Erhöhung der Produktionsflexibilität (68 Prozent), dem Erreichen schnellerer Reaktionszeiten (59 Prozent) und der Erhöhung der Effektivität (46 Prozent). Das sind Ergebnisse einer Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young), für die insgesamt über 700 Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes und der Informationstechnologie befragt wurden. Als Industrie 4.0 werden die intelligente Fabrik und die Vernetzung von Produkten untereinander bezeichnet. „Gerade bei kleineren und mittelgroßen Betrieben ist die Einstiegshürde nach wie vor sehr hoch“, beobachtet EY-Partner Christoph Kilger. „Sie haben oft nicht das nötige Geld oder die nötigen Leute, um ihre Produktion intelligenter zu machen. Für sie kann es oft effektiver sein, Unterstützung von Dritten hinzuzuholen.“ „Hinzu kommt: Der Hype um Industrie 4.0 legt sich langsam und macht Platz für echte Business-Lösungen“, ergänzt EY-Partner Stefan Bley. „Viele Unternehmen konnten inzwischen Erfahrungen sammeln und wenden Industrie 4.0 in den Bereichen an, die für sie Sinn ergeben. Manche mussten aber eben auch feststellen, dass die intelligente Fabrik und die Vernetzung nicht überall gleich gut funktionieren.“ Exemplarisch dafür steht der Einsatz intelligenter, mobiler Endgeräte wie Tablets in Produktion und Logistik. Sahen vor einem Jahr noch 24 Prozent der Unternehmen großes Potenzial darin, sehen das in diesem Jahr nur noch 19 Prozent der Unternehmen so.

Große Unternehmen setzen Industrie 4.0 eher ein als kleinere

Während bereits mehr als die Hälfte (54 Prozent) der Industrieunternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten Industrie-4.0-Anwendungen einsetzt und weitere 25 Prozent dies planen, sind es bei den Unternehmen mit 100 bis 499 Mitarbeitern deutlich weniger: Nur 38 Prozent nutzen Industrie-4.0-Anwendungen bereits und 22 Prozent planen die Nutzung. Die Unternehmen, die Industrie 4.0 bereits nutzen beziehungsweise dies planen, wollen in diesem Jahr durchschnittlich 4,8 Prozent ihres Jahresumsatzes in das Thema investieren. Die Mittel sollen vor allem in Personal (41 Prozent) sowie Softwaresysteme und -konzepte investiert werden. Am weitesten sind die Unternehmen des Automobilbaus: 47 Prozent wenden Industrie 4.0 bereits an, weitere 20 Prozent wollen sie anwenden. Auch im Maschinenbau haben bereits überdurchschnittlich viele Unternehmen Erfahrungen mit Industrie 4.0. 44 Prozent sind bereits Anwender, 25 Prozent planen die Anwendung. Aufholbedarf hat noch die Konsumgüterindustrie, in der nur 35 Prozent der Unternehmen auf Industrie-4.0-Lösungen setzen. Dementsprechend ist der Anteil der Unternehmen, die den Einsatz in Zukunft planen der höchste – 30 Prozent wollen in Zukunft Industrie 4.0 ins Unternehmen integrieren.




IT-Unternehmen treten häufiger als Anbieter von Industrie-4.0-Lösungen auf
Die wenigsten treten allerdings als Anbieter auf: Lediglich sechs Prozent – genauso viele wie im vergangenen Jahr – bieten anderen Unternehmen Industrie-4.0-Lösungen an. 18 Prozent planen es. Anders ist das bei den Unternehmen der IT- und Softwarebranche, die deutlich offensiver auch als Anbieter von  Industrie-4.0-Softwarelösungen beziehungsweise -Dienstleistungen auftreten – 35 Prozent tun dies bereits, weitere 28 Prozent planen künftig als Anbieter aktiv zu werden. Tendenziell ist ihnen das Thema Industrie 4.0 auch wichtiger als den Industrieunternehmen. Neun von zehn IT-Anbieter sprechen Industrie 4.0 eine große strategische Bedeutung zu. Ebenfalls neun von zehn Unternehmen gehen davon aus, dass die Bedeutung in den nächsten fünf Jahren noch zunehmen wird. Erhebliche Unterschiede ergeben sich bei der Bewertung der größten Hemmnisse für die Einführung von Industrie 4.0. Während die Industrieunternehmen vor allem den hohen Investitionsbedarf und zu wenig qualifiziertes Personal beklagen, sehen die IT-Anbieter andere Hürden. 78 Prozent sehen Sicherheitsbedenken als Haupthindernis für die Einführung von Industrie 4.0, 72 Prozent beklagen mangelnde Standards. Einen zu hohen Investitionsbedarf bemängeln nur 53 Prozent der IT-Anbieter, zu wenig qualifiziertes Personal nur 45 Prozent.

„Die Unternehmen in Deutschland wollen Industrie 4.0 einsetzen und zeigen ein großes Interesse“, fasst Kilger abschließend zusammen. „Allerdings müssen die Lösungen auch passen und dem Unternehmen einen echten Mehrwert bringen – also Kosten- oder Zeiteinsparungen.“Bley erwartet, dass die Anreize für Unternehmen, Industrie 4.0 einzusetzen, mit der Zeit immer mehr werden, wenn sich einheitliche Standards durchsetzen. „Zunächst werden sich mehrere technologische Lösungen am Markt etablieren, die sich dann weiter konzentrieren werden, bis sich am Ende einige wenige Standards durchsetzen. Dieser Prozess wird von den großen Unternehmen bestimmt. Aber am Ende werden auch kleinere Betriebe profitieren. Denn durch gemeinsame Standards muss entsprechendes Know-how nicht unbedingt In-House aufgebaut werden, sondern kann auch von außen kommen. Industrie 4.0 wird dadurch auch für kleinere Unternehmen deutlich günstiger.“

Download
Industrie 4.0 : Status Quo und Perspektiven in Deutschland 

Shopping Erlebnis mit myToys-App

Shopping Erlebnis – Die neue myToys-App der MYTOYS GROUP bietet alles, was mobiles Shopping zum Erlebnis macht: einen schnellen Zugriff auf sämtliche Produkte, viele Schnäppchen und attraktive Angebote, eine intuitive Navigation dank übersichtlicher Kategorien sowie modernste Technologien für einen effizienten Datenschutz. Kunden sind mit der neuen myToys-App in der Lage, von überall auf das gesamte Sortiment des führenden Online-Shops für Spielzeug und Produkte rund ums Kind in Deutschland zuzugreifen. Die neue myToys-App steht ab sofort im iTunes Store (iOS) und Google Play Store (Android) zum kostenfreien Download zur Verfügung.

Shopping

Das neue Kombi-Shopping-Erlebnis für unterwegs: Mit der myToys-App der MYTOYS GROUP können Kunden zudem mit ihrem Smartphone gleichzeitig in den Online-Shops myToys (Produkte rund ums Kind), mirapodo (Schuhe), ambellis (Damenmode) und yomonda (Home & Living) einkaufen. Möglich macht dies die exklusive Kombi-Shopping-Funktion der myToys-App: Während des Einkaufs kann damit problemlos von Shop zu Shop gewechselt sowie ein Merkzettel und Warenkorb für alle vier Shops gefüllt werden, ohne die App dafür verlassen zu müssen. Das mobile Kombi-Shopping-Angebot der MYTOYS GROUP heißt konkret für alle Kunden: Ein einfacher Bestell- und Zahlprozess für vier Shops in nur einer App! Entwickelt wurde die myToys-App in enger Zusammenarbeit mit dem Mobile Lab der Otto Group, um auf die weitreichenden Erfahrungen der Otto Group mit Mobile-Commerce-Projekten zurückzugreifen.

„Mobile-Shopping gehört zu den zentralen Vertriebskanälen der MYTOYS GROUP. Der Mobile-Anteil am gesamten Traffic der MYTOYS GROUP liegt aktuell bei über 60 Prozent. Vor diesem Hintergrund haben wir erst vor kurzem eine einzigartige, touch-optimierte, responsive Plattform für das gesamte Kombi-ShoppingAngebot der MYTOYS GROUP entwickelt. Die neue myToys-App rundet unser Mobile-Angebot zusätzlich ab und bietet unseren Kunden mit ihrer exklusiven Kombi-Shopping-Funktion einen weiteren mobilen Zugang in die ShoppingAngebote der MYTOYS GROUP. So einfach kann Shopping unterwegs sein“, so myToys-Gründer und Geschäftsführer Dr. Oliver Lederle.

Omni-Channel-Shopping – Online-Offline-Angebot nutzt bereits jeder Siebte

Omni-Channel-Shopping – Sechs von zehn Internetnutzern (60 Prozent) haben im Laden schon einmal auf ein günstigeres Angebot im Internet verwiesen – 80 Prozent mit Erfolg. Das hat eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben. Demnach sind 13 Prozent aller Befragten sogar regelmäßig erfolgreich, wenn sie im Geschäft mit einem Verkaufsberater verhandeln. Knapp ein Drittel (30 Prozent) der Preisfeilscher hat manchmal Erfolg und bei fast einem Fünftel der Befragten funktioniert es selten (18 Prozent) beziehungsweise klappte es erst einmal (19 Prozent). „Die Kunden schätzen die neue Freiheit und die Preistransparenz, die ihnen das Internet bietet. Sie informieren sich online über ein Produkt, vergleichen Preise und kaufen dort, wo das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Im Gespräch mit dem Kunden kann der Verkäufer von dem eigenen Service überzeugen. Der sollte dann aber auch vorhanden sein“, sagt Bitkom-Expertin Julia Miosga. „Die Chance des Handels besteht darin, den neuen Ansprüchen der Verbraucher mit innovativen Lösungen gerecht zu werden. Unsere Zahlen zeigen, dass Händler das zum Teil schon tun. Beispiel dafür sind Tiefpreisgarantien gegenüber dem Online-Handel oder entsprechende Rabattaktionen. Auch Services, die über den eigentlichen Verkauf des Produkts hinausgehen, wie Wartungsarbeiten oder Erklärungen, gehören dazu.“

Omni-Channel-Shopping

Der Großteil der Online-Shopper informiert sich vor dem Kauf im Laden regelmäßig (16 Prozent) oder manchmal (48 Prozent) im Internet. Nur 6 Prozent der Befragten haben sich vor einem Einkauf im Geschäft noch nie online informiert. Vom Internet in den stationären Handel zieht es damit mehr Verbraucher als umgekehrt: Sich im Laden informieren, aber das Produkt dann online kaufen, macht der Umfrage zufolge die Hälfte der Befragten regelmäßig (9 Prozent) oder manchmal (41 Prozent). Knapp ein Siebtel der Befragten (14 Prozent) hat diesen Weg noch nie beschritten.

Verstärkt wird das sogenannte Omni-Channel-Shopping, also die enge Verzahnung von Offline- und Online-Kanälen, auch durch die weite Verbreitung von Smartphones und Tablets. 43 Prozent der Smartphone- und Tablet-Nutzer checken etwa auch vor Ort im Laden noch regelmäßig (15 Prozent) oder manchmal (28 Prozent) die Preise auf ihrem mobilen Endgerät. „Kanalübergreifendes Einkaufen ist mitnichten eine Einbahnstraße“, sagt Bitkom-Expertin Julia Miosga. „Online- und Offline-Handel können sich gegenseitig befruchten, wenn die entsprechenden Services für die Kunden geschaffen werden. Die Zukunft gehört jenen Händlern, die die Bedürfnisse ihrer Kunden im Laden und im Internet optimal bedienen. Ziel ist es, den Kunden möglichst überall abzuholen und ihm ein nahtloses Einkaufserlebnis zu bieten.“

Eine Möglichkeit für Händler, den Einkauf über die Kanäle hinweg zu vereinfachen, ist „Click & Collect“. Mit diesem Angebot haben Kunden die Möglichkeit, Produkte online zu bestellen und diese dann im Ladengeschäft abzuholen. Rund ein Siebtel (16 Prozent) aller Internetnutzer ab 14 Jahren hat diesen Dienst bereits genutzt. 42 Prozent können sich vorstellen, diesen Service künftig zu nutzen. Mit „Click & Collect“ kann die hinterlegte Ware im Laden vor dem Kauf noch begutachtet oder anprobiert werden. Außerdem entfallen Versandkosten oder Wartezeit bei der Post. Auch eine abschließende Beratung im Geschäft kann so noch in Anspruch genommen werden. „Click & Collect holt die Kunden ins Geschäft. Ein derartiger Omni-Channel-Service birgt ein hohes Potenzial, Kunden zu binden und den Umsatz zu steigern“, so Miosga.

Weitere Ergebnisse aus der Verbraucherbefragung zum Thema E-Commerce sind unter folgendem Link verfügbar: https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Aus-Online-Shopping-wird-Mobile-Shopping.html.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.158 Internetnutzer ab 14 Jahren befragt. Die Fragestellungen lauteten: „Haben Sie schon einmal im Geschäft mit einem Verkaufsberater über den Preis verhandelt und dabei auf ein günstigeres Angebot im Internet verwiesen?“, „Sie haben eben angegeben, dass sie schon einmal im Geschäft mit einem Verkaufsberater über den Preis verhandelt und dabei auf ein günstigeres Angebot im Internet verwiesen haben? Hat Ihnen der Verkaufsberater daraufhin einen günstigeren Preis angeboten?“ „Wie häufig vergleichen Sie vor Ort in einem Geschäft mit Hilfe Ihres Smartphones oder Tablet Computers die Preise für ein Produkt oder eine Dienstleistung?“, „Wie häufig informieren Sie sich online über Produkte und Preise, kaufen dann aber im Geschäft?“, „Und wie häufig kommt es vor, dass Sie sich im stationären Handel über Produkte informieren, diese aber dann online kaufen?“, und „Seit einiger Zeit gibt es Dienste, die den Online-Kauf mit dem stationären Handel verbinden. Welche der folgenden Dienste nutzen Sie bereits bzw. können sich vorstellen, diese zu nutzen? – Click & Collect: Warenkorb online bestellen und selbst im Geschäft abholen (z.B. bei Lebensmitteln).“

Ihre Ansprechpartner

Digitalisierung erfolgreich gestalten – E-Book zur Digitalen Transformation

Digitalisierung erfolgreich gestalten“ – das ist der Titel einer neuen Arvato Systems Veröffentlichung zur Digitalen Transformation. Kompakt werden dabei grundsätzliche Herausforderungen für Unternehmen beschrieben und Handlungsempfehlungen gegeben. Zudem wird anhand von Branchenbeispielen aufgezeigt, wie IT-Lösungen die Digitale Transformation unterstützen können.

Digitalisierung

Smartphone – Verzicht am Steuer – Toyota gibt Kaffee aus

Smartphone – Verzicht am Steuer – Toyota gibt Kaffee aus – Die Toyota Motor Corporation (TMC) startet gemeinsam mit Partnern eine innovative Verkehrssicherheitskampagne: Wer während der Autofahrt auf die Smartphone-Nutzung verzichtet, bekommt nach 100 Kilometern einen Kaffee als Belohnung. Der japanische Automobilhersteller reagiert damit auf die hohe Zahl von Verkehrsunfällen, die auf die Benutzung von Mobiltelefonen zurückführen ist.

smartphoneFür die neue Sicherheitskampagne hat Toyota gemeinsam mit dem Telekommunikationsunternehmen KDDI und der Café-Franchisekette Komeda eine Smartphone-App entwickelt. Der sogenannte „Driving Barrista“ nutzt die GPS-Funktion und den Beschleunigungssensor des Handys und erfasst so Smartphone-Bewegungen während der Fahrt. Mit jedem gefahrenen Kilometer ohne Smartphone-Nutzung steigt die Chance auf einen kostenlosen Kaffee: Nach den ersten 100 Kilometern und dann alle weiteren 200 Kilometer erhält der Autofahrer einen Gutschein für ein Warm- oder Kaltgetränk an einem Coffee Shop von Komeda. Verwendet er dagegen das Smartphone während der Fahrt, sind alle gesammelten Kilometer verloren – der Fahrer muss von vorne beginnenToyota will mit seiner Kampagne auf die Gefahren der Smartphone-Nutzung aufmerksam machen und die Autofahrer für dieses Thema sensibilisieren. Umfragen zufolge nutzen rund 60 Prozent aller Autofahrer ihr Handy während der Fahrt. Die neue App funktioniert vorerst nur in der Präfektur Aichi. Sie fällt mit einer großangelegten Medienkampagne und einer Verkehrssicherheitskampagne der japanischen Regierung zusammen.

Digitale Transformation – Telekom holt Innovationsexperten in Geschäftsleitung der Detecon

 

Digitale Transformation –  Dr. Heinrich Arnold (45) übernimmt bei der Managementberatung Detecon International, der konzerneigenen Unternehmensberatung der Telekom, die neu geschaffene Rolle des Chief Executive Detecon Digital und steuert damit die Beratungsaktivitäten zu digitalen Geschäftsmodellen, Industrie 4.0 und Digital Reengineering. Arnold soll in seiner neuen Rolle auch über Konzerneinheiten der Telekom hinweg die Kompetenzen für Innovation und Digitalisierung weiter bündeln und stärken. Er verantwortet zudem das konzernexterne Beratungsgeschäft der Detecon in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Digitale Transformation Dr. Heinrich Arnold
Digitale Transformation | Dr. Heinrich Arnold

„Mit Cloud-Technologie und Netzen, die von Software gesteuert werden (Software Defined Networks), steht eine zweite Welle der Digitalisierung bevor, die auch Produktionsstätten und Maschinen mit internationaler Konnektivität ausstattet“, betont Heinrich Arnold. „Die Chancen dieser Infrastruktur müssen wir alle, ob als Anbieter oder Anwender, noch konsequenter nutzen!“

„Mit Heinrich Arnold haben wir für Detecon eine Führungskraft mit beachtlicher Erfahrung in der Digitalwirtschaft gewonnen. Er wird die Positionierung von Detecon als Speerspitze für das Digitalisierungsgeschäft der Deutschen Telekom und T-Systems weiter vorantreiben“, sagt Christian Till Roga, Aufsichtsratsvorsitzender

der Detecon. „Heinrich Arnold verfügt über ein international starkes Netzwerk und ist sowohl mit den Herausforderungen von Großunternehmen als auch der Agilität von Start-ups gut vertraut. Gerade für Kunden, die vor dem Transfer von Ideen in operative Abläufe stehen, ist dies von großem Vorteil.“

„Als Digitalberatung der Deutschen Telekom ist Detecon ein wichtiger Ansprech- partner, um die kommenden Herausforderungen für Unternehmenskunden zu lösen“, erklärt Heinrich Arnold. „Die Unternehmen müssen Digitalstrategien finden, Prototypen und Produkte testen, Innovationskulturen erzeugen, Trends und Technologien bewerten, Kernprozesse ändern, aber auch Partnerschaften eingehen und Qualifikationen entwickeln. Zusammen mit dem exzellenten Team der Detecon will ich Klienten davon überzeugen, sich noch mutiger den Herausforderungen der digitalen Transformation zu stellen.“

Bei der Deutschen Telekom AG leitete Heinrich Arnold bisher die Telekom Innovation Laboratories (T-Labs) mit Standorten in Deutschland, Israel und dem Silicon Valley. Unter seiner Führung entstanden zahlreiche Produkt- und Infrastrukturinnovationen, unter anderem „Immmr“, das erste Konzept für eine geräte- und netzwerkunab- hängige Mobilfunknummer. Ebenso wurden viele internationale Tochterunternehmen und Spin-Offs wie etwa Zimory und Motionlogic gegründet. Arnold wird aktuell weiterhin als geschäftsführender Beiratsvorsitzender die Telekom Innovation Laboratories koordinieren.

Heinrich Arnold hat seine Karriere bei Mercer Management Consulting (jetzt Oliver Wyman) begonnen und eines der ersten deutsch-chinesischen Biotechunternehmen mitbegründet. Er ist Absolvent der renommierten Stanford University, studierte Technische Physik an der TU München und erwarb den Master of Business Research an der LMU München sowie am MIT, Cambridge, Massachusetts. Er ist Vorstand im Münchner Kreis, Kurator bei Fraunhofer und Max-Planck-Gesellschaften und vertritt die Telekom unter anderem im Lenkungskreis der Plattform Industrie 4.0.

Postbank Finanzassistent – Überweisung durch Siri Funktion

Postbank Finanzassistent „Hey Siri, überweise 500 Euro an Petra Pfiffig“ – ab sofort können Kunden ihre Überweisungen im Postbank Finanzassistent mit Unterstützung von Siri, einer Spracherkennungssoftware von Apple, auf ihrem iPhone vorbereiten. Möglich macht dies jetzt das umfassende Update 10.0 des iOS Betriebssystems. Mit dem Angebot dieser neuen Funktion im Finanzassistenten als eines der ersten Kreditinstitute in Deutschland unterstreicht die Postbank wieder einmal mehr ihren Status als Pionier im mobilen Banking.

Postbank Finanzassistent

Siri fungiert als persönlicher Assistent und bietet dem Kunden eine Alternative zum Eintippen der Empfängerdaten auf dem mobilen Endgerät. Ohne den Finanzassistenten zu öffnen, beauftragt der Kunde mit dem Sprachbefehl „Hey Siri“ einen Betrag an einen bestimmten Empfänger zu überweisen. Siri wiederholt die Angaben mit der Bitte um Bestätigung und leitet zum Login des Postbank Finanzassistenten weiter. Nach der Eingabe der Login-Daten inklusive Passwort erhält der Kunde die bereits vorausgefüllte Überweisung angezeigt. Der Postbank Finanzassistent greift dazu auf die Überweisungsvorlagen bzw. auf die Bankkontakte des Kunden zurück und setzt automatisch die entsprechende IBAN ein. Anschließend kann der Kunde die Transaktion mit dem Signaturverfahren Postbank BestSign mobil und seinem Fingerabdruck oder per Passwort freigeben. „Wir beobachten, dass sich die Kundenerwartungen im Bereich Payment verändern. Um diesem neuen Nutzungsbedürfnis nachzukommen, haben wir uns bereits nach dem Launch der Funktion „Geld anfordern“ im Jahr 2014, dem konsequenten Ausbau der Spracheingabe im Postbank Finanzassistent gewidmet. Überweisungen per Spracheingabe zu diktieren gibt es im Finanzassistenten seit 2013. Das i-Tüpfelchen setzen wir nun mit Unterstützung von Siri“, so Tobias Ehret, Head of Digital Experience & Innovation der Postbank.

DKB und FinTecSystems kooperieren

DKB -Die Deutsche Kreditbank AG (DKB) wird über ihren Ratenkredit-Spezialisten SKG BANK bald einen reinen Online-Kreditabschluss anbieten. Dazu kooperiert sie ab sofort mit einem FinTech: FinTecSystems wird den letzten Baustein einbringen, der künftig für einen Kreditabschluss ohne das Einreichen von Unterlagen wie Kontoauszügen erforderlich ist – die digitale Bankauskunft.

dkb

„Bei Onlinekrediten sehen wir am Markt weiterhin großes Wachstumspotenzial“, sagt Thomas Teuber, Geschäftsleiter der SKG BANK. „Mit der Integration der digitalen Bankauskunft in unsere Kreditantragsstrecke werden unsere Kunden ein Privatdarlehen künftig noch schneller und völlig medienbruchfrei abschließen können. Das wird auch mobil mit dem Smartphone oder Tablet möglich sein.“

FinTecSystems ist Technologieführer im Bereich der online-banking-basierten Echtzeit-Finanzanalyse und liefert Daten für eine präzise Übersicht zur Kreditfähigkeit der Kunden. Der Ablauf dieser digitalen Bankauskunft von FinTecSystems ist denkbar einfach: Innerhalb der Antragsstrecke verwendet der Kunde seine Online-Banking-Zugangsdaten der Hauptbank zur Bereitstellung der für die Kreditentscheidung benötigten Daten, welche unter strengsten Datenschutzbestimmungen erhoben werden. Die Bank kann daraufhin den Kunden in wenigen Minuten ein Kreditangebot unterbreiten. Wenn der Kunde dieses annimmt, wird er durch die geplante Kombination mit dem Video-Ident- und Contracting-Verfahren von WebID Solutions auch die Legitimation, eine digitale Unterschrift und damit den gesamten Kreditabschluss bei der SKG BANK künftig online und innerhalb weniger Minuten erledigen können.

„Für FinTecSystems ist die Zusammenarbeit mit einem der führenden Anbieter im Bereich Konsumentenkredit ein Meilenstein. Wir sind sehr glücklich gemeinsam mit der DKB zu zeigen, welche zusätzlichen Möglichkeiten Onlinebanking bietet und welche neuen digitalen Services sich daraus ableiten lassen“, so Stefan Krautkrämer, CEO und Gründer von FinTecSystems.

Über die DKB:

Die Deutsche Kreditbank AG (DKB) mit Hauptsitz in Berlin betreut mit ihren insgesamt rund 3.200 Mitarbeitern Geschäfts- und Privatkunden. Die Bilanzsumme der DKB beläuft sich auf über 74 Mrd. Euro, mehr als 80 Prozent davon setzt sie in Form von Krediten ein. Im Privatkundengeschäft ist die DKB die zweitgrößte Direktbank Deutschlands. Sie bietet ihren über 3,3 Mio. Privatkunden seit mehr als 15 Jahren die Möglichkeit, die täglichen Bankgeschäfte online abzuwickeln. In Zeiten des digitalen Wandels geht die DKB bei Innovationen voran: So arbeitet sie z. B. bereits seit 2013 mit Non-Banks und FinTechs zusammen. Die SKG BANK mit Sitz in Saarbrücken ist der Ratenkredit-Spezialist der DKB. Als eigenständige Marke bietet sie unter anderem neue Produktvarianten an.

Über FinTecSystems:

FinTecSystems, das 2014 in München von Stefan Krautkrämer und Dirk Rudolf gegründet wurde, hat sich auf die vollautomatisierte Finanzanalyse auf Basis von Online-Banking-Daten spezialisiert. Mit Hilfe seiner Produkte, die von Bankkunden in Deutschland und Österreich genutzt werden können, liefert FinTecSystems von zwei Standorten aus eine präzise Analyse zur Kreditfähigkeit von Konsumenten. FinTecSystems befähigt somit Banken, Finanz- und Zahlungsdienstleister in Echtzeit eine Kredit-Entscheidung zu treffen sowie Bonitätsrisiken zu analysieren und zu minimieren. Damit wird der Kreditantragsprozess schneller, einfacher, valider und abschließend digital.

Pixel: Google stellt Smartphone vor

Pixel – Google hat heute ein Smartphone mit Namen Pixel vorgestellt. Damit bringt Google erstmals ein Gerät mit eigener Soft- und Hardware auf den Markt ‒ es wird ab 20. Oktober 2016 in zwei Größen in Deutschland erhältlich sein. In den vergangenen Jahren hatte Google mit der Nexus-Serie Smartphones mit ausschließlich eigener Software angeboten. Beliebt waren diese Geräte vor allem wegen ihres schnellen Zugangs zu Sicherheitsupdates. Im Bereich Hardware standen Hersteller wie HTC, LG und Motorola zur Seite. Mit der neuen Pixel-Generation präsentiert Google nun ein Gerät, das von vorn bis hinten „Made by Google“ ist.

Neben den aktuellen technischen Details kommt das Pixel auch mit Neuerungen im Bereich Software: Wer ein neues Pixel kauft, erhält unbegrenzten Speicherplatz für Fotos und Videos in Originalgröße. Das Gerät hilft außerdem bei der Speicherplatz-Optimierung: Mit der Funktion „Intelligenter Speicher“ werden Fotos, die über einen längeren Zeitraum nicht angesehen wurden, automatisch vom Handy entfernt und in den Cloud-Speicher gelegt. Natürlich kann der Nutzer selbst entscheiden, ob und wie er diese Funktion nutzen möchte. Ein neuer „Quick Switch Adaptor“ ermöglicht zudem einen schnellen und einfachen Wechsel vom iPhone oder einem anderen Android-Gerät zum Pixel. So landen alle Daten und Korrespondenzen von Messengern wieder an der richtigen Stelle. Exklusiver Support für Pixelkunden: Nutzer des neuen Smartphones können auch per Telefon oder Chat Hilfe bekommen ‒ und sogar auf Wunsch den Smartphone-Screen mit dem Google-Support teilen. „Mit den Pixel Telefonen gehen wir ganz neue Wege. Sie sind mit dem Besten ausgestattet, was Google je zu bieten hatte. Dazu zählt unter anderem der kostenlose und unbegrenzte Online Speicher für Fotos und Videos sowie der Google Assistant, mit dem Nutzer per Sprachsteuerung direkt mit Google interagieren können,“ sagt Dr. Wieland Holfelder, Entwicklungschef Google Deutschland und Leiter Google Entwicklungszentrum München.

Pixel verfügt über zwei Kameras: Mit 12 Megapixel arbeitet die Kamera auf der Rückseite, die auch Slow-Motion-Aufnahmen erlaubt. Die Frontkamera verfügt über 8 Megapixel. Zusätzlich sind die Geräte mit einem USB-Typ-C-Anschluss und einem Fingerabdrucksensor ausgestattet. Als Betriebssystem ist erstmals Android Nougat (7.1) installiert. Beide Geräte kommen in den Speichergrößen 32 GB und 128 GB sowie in den Farben Anthrazit und Silber. Pixel und Pixel XL können bei der Deutschen Telekom ab dem 4. Oktober vorbestellt werden; Verkaufsstart in Deutschland ist der 20. Oktober. Die Smartphones sind ebenfalls im Google Store erhältlich (store.google.com).

Virtual Reality für alle: „Daydream“ setzt neue Maßstäbe
Mit Daydream ermöglicht Google einen einfachen Eintritt in die Virtual-Reality-Welt. Die neue Plattform bietet Nutzern eine Vielzahl von VR-Apps (Games, 360°, Filme). Dazu bringt Google die passende Hardware auch nach Deutschland: Daydream View besteht aus einem Headset und einem Controller. Das eigene Smartphone wird in das Headset geschoben und dient als Quelle der Bilder. Das neue Headset zeichnet sich durch einen hohen Komfort und einfache Bedienung aus: Eine Schlaufe hält das Headset am Kopf, die Hülle ist auch für Brillenträger groß genug. In der Form ähnlich einer Fernbedienung können mit dem Controller innerhalb eines VR-Spiels Bewegungen ausgeführt werden. In Fruit Ninja beispielsweise verwandelt er sich in ein Schwert, in Malprogrammen wird er zum Pinsel. Für die Menüführung auf der Plattform mutet der Controller wie ein Laserpointer an, mit dem einzelne Bereiche ausgewählt werden können. Dank des intuitiven Controllers ist man immer mitten im Geschehen. Mit Daydream View kann jedes Daydream-kompatible Smartphone in ein Virtual-Reality-Gerät verwandelt werden – Pixel macht hier den Anfang. Daydream View kann ab Mitte November für 69 Euro im Google Store (store.google.com) und bei der Deutschen Telekom erworben werden.

Chromecast Ultra – streamen in UHD
Bei dem #MadeByGoogle-Event stellt Google auch Chromecast Ultra vor. Mit dem neuen Premium-TV-Streaming-Gerät können Inhalte in 4K in bekannter Chromecast-Manier gestreamt werden. Chromecast Ultra unterstützt neben 4K auch HDR und Dolby Vision, so dass man ein schärferes Bild in höherer Auflösung und lebhafteren Farben erhält. Chromecast Ultra lädt Videos 1,8-mal schneller als andere Chromecast-Geräte und ermöglicht durch WLAN-Verbesserungen ruckelfreie Streams in Full-HD und Ultra-HD. Das Gerät wird noch dieses Jahr für 79 Euro verfügbar sein.

(PresseBox) (Hamburg,

Kirobo Mini – Toyota präsentiert sprechenden Roboter

Kirobo Mini – Der Roboterastronaut Kirobo bekommt einen kleinen Bruder: Die Toyota Motor Corporation (TMC) präsentiert auf der Elektronikmesse Ceatec (bis 9. Oktober 2016) im japanischen Chiba in der Nähe von Tokio den Kirobo Mini. Mit seiner kompakten Größe versteht sich der Roboter als sprechender Begleiter für den Alltag.

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Der knuddlige Toyota Kirobo Mini misst im Sitzen gerade einmal zehn Zentimeter, passt problemlos auf die Handfläche und lässt sich überall hin mitnehmen. Ob Auto oder Haus, der kleine Kirobo versteht sich als ständiger, liebenswerter Begleiter und Kommunikationspartner. Während eines Gesprächs blickt er sein menschliches Gegenüber an und beteiligt sich auch aktiv an der Konversation – und bewegt dabei Kopf und Hände.Der kleine Kirobo kann dank einer integrierten Kamera auch den Gesichtsausdruck seines Gesprächspartners wahrnehmen und per Bluetooth-Verbindung über eine Smartphone-App analysieren. Er reagiert auf Emotionen und Gesten und passt seine eigenen Bewegungen und sein Gesprächsverhalten entsprechend an.Der Roboter sammelt auch Fahrzeugdaten und baut sie in das Gespräch ein. So lobt er den Fahrer zum Beispiel nach einer langen Autofahrt oder bringt sein Missfallen bei einem abrupten Bremsmanöver zum Ausdruck. Nach einem langen Arbeitstag begrüßt Kirobo seinen Besitzer bei der Ankunft zuhause.

Der Kirobo Mini ist bereits ab Winter bei ausgewählten Partnern in Tokio und Aichi erhältlich, ehe er 2017 zu weiteren Händlern in Japan kommt. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 39.800 Yen (rund 350 Euro) zzgl. Mehrwertsteuer. Dabei spricht der Kirobo Mini ausschließlich Japanisch. Sein Bruder, der 34 Zentimeter große Kirobo war im August 2013 auf der Internationalen Raumstation (ISS) eingetroffen und verbrachte dort 18 Monate. Sein Auftrag war es, die erste Konversation zwischen einem Menschen und einem Roboter im Weltall zu führen und so Erkenntnisse für ein Zusammenleben in der Zukunft zu liefern. Mit den Robotern will Toyota außerhalb des Kerngeschäfts eine realitätsnahe Interaktion zwischen Mensch und Maschine schaffen und so das Leben bereichern. So wie die Automobile sollen die Roboter zu unersetzlichen Begleitern werden.

Internet of Things – IBM investiert 200 Millionen US-Dollar in die weltweite Watson IoT- Zentrale in München

Internet of Things – IBM (NYSE: IBM) hat heute eine Investition von 200 Millionen US-Dollar in das neue Watson Internet of Things (IoT)-Headquarter in München bekanntgegeben. Hier werden zukünftig neue IoT-Fähigkeiten im Umfeld von Blockchain und Sicherheit entwickelt sowie mit einer Reihe von Kunden Ansätze und Lösungen erarbeitet, wie mithilfe von Watson IoT-Technologien bessere Erkenntnisse aus Milliarden von Sensordaten gewonnen werden können, die etwa in Autos, Kugellagern oder Maschinen erzeugt werden. Als Teil ihres weltweiten Investments von drei Milliarden US-Dollar, mit dem kognitive Watson-Technologien Eingang in das Internet der Dinge finden sollen, investiert IBM nun 200 Millionen in ihre Münchner IBM Watson IoT- Zentrale. Diese Investition, bis dato eine der größten von IBM in Europa, ist eine Antwort auf die steigende Nachfrage von Kunden, die nach neuen Möglichkeiten suchen, ihre Abläufe mithilfe einer Kombination aus IoT-Technologien und künstlicher Intelligenz neu zu gestalten. Derzeit arbeiten bereits 6.000 internationale Kunden mit kognitiven Watson IoT-Lösungen und Dienstleistungen, acht Monate zuvor waren es 4.000.

Internet of Things

Im Münchner Watson IoT Hauptsitz werden erstmals kognitive IoT-Kollaborationsmöglichkeiten angeboten, eine vollkommen neue Art eines „hands-on-the-job“ Industrielabors, in dem Kunden mit Forschern, Ingenieuren und Designern von IBM zusammenarbeiten können, um Innovationen in unterschiedlichen Branchen wie Automobil, Elektronik, Fertigung, Gesundheit oder Versicherungen voranzutreiben. Gemeinsam werden sie sich mit den größten Herausforderungen in ihren jeweiligen Sektoren beschäftigen und neue Konzepte sowie IoT-basierte Lösungen für neue Geschäftsmodelle testen und entwickeln.

„IBM macht große Fortschritte, damit Unternehmen auf der ganzen Welt in diesen Zeiten des fundamentalen technologischen Wandels neue Produkte und Dienstleistungen entwickeln können, die das Leben der Menschen tatsächlich verändern“, sagt Harriet Green, Global Head von Watson IoT. „Deutschland steht an der Spitze dieser Industrie 4.0-Initiative. In München möchten wir unsere Kunden und Partner dazu einladen, unsere Talente und Technologien zu nutzen, um rund um das IoT gemeinsam einen internationalen Hotspot für kollaborative Innovation aufzubauen.“

Digitalfabrik – Deutsche Bank eröffnet in Frankfurt

Digitalfabrik – Die Deutsche Bank hat jetzt ein eigenes Entwicklungszentrum für digitale Bankprodukte: die Digitalfabrik in Frankfurt. Rund 400 Mitarbeiter aus 14 Nationen entwerfen und programmieren nach neuesten Methoden: Software-Entwickler, IT-Spezialisten und Finanzfachleute. Von Beginn an dabei sind FinTechs – junge Technologieunternehmen aus der Finanzbranche, für die in der Digitalfabrik 50 zusätzliche Arbeitsplätze bereitstehen. Die Deutsche Bank wird auch in Zukunft in die Digitalfabrik investieren und die Kapazität bis 2018 auf 800 Mitarbeiter ausbauen. Damit die Bank im Wettbewerb um Ideen und Technologien zu den Vorreitern zählt, arbeitet sie bei ihren digitalen Projekten zudem mit der US-amerikanischen Universität Massachusetts Institute of Technology (MIT) zusammen, einer der weltweit führenden Hochschulen. Dies kündigte die Deutsche Bank im Rahmen der offiziellen Eröffnung ihrer Digitalfabrik an.

Christian Sewing, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bank und Leiter des Geschäfts mit Privat-, Vermögens- und Firmenkunden (PW&CC), hob in seiner Rede hervor, wie wichtig Investitionen in Forschung und Entwicklung für das Bankgeschäft sind. „Die heutige Eröffnung der Digitalfabrik ist eine weitere Etappe auf dem Weg der Deutschen Bank hin zu einem Technologieunternehmen. Wir werden auf die Digitalisierung nicht nur reagieren, wir werden sie aktiv gestalten. Die Zahl erfolgreicher Anbieter im Bankgeschäft wird kleiner, die schnellsten unter ihnen werden Marktanteile gewinnen“, sagt Sewing. Die Filialen der Bank spielen im Zusammenhang mit digitalen Neuheiten weiterhin eine wichtige Rolle. Sewing ergänzt: „Spezialisten schalten sich per Video ins Gespräch dazu, Berater besprechen die Finanzen des Kunden auf ihrem iPad und Robo Advisor analysieren die Kapitalmärkte: Das sind nur einige von vielen digitalen Elementen, mit denen wir die Qualität der Beratung und die Zufriedenheit der Kunden in den Filialen noch einmal spürbar steigern werden.“

Digitalfabrik

Von der Digitalfabrik erwartet die Deutsche Bank Impulse für Innovationen sowie die weitere Digitalisierung und den Umbau der Bank. „Die Deutsche Bank Labs finden und bewerten neue Ideen. In der Digitalfabrik setzen wir diese Ideen in Produkte und Dienstleistungen für unsere Kunden um. Dies unterstreicht unseren Willen, zu investieren und die Bank zu digitalisieren“, sagt Kim Hammonds, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bank und Group Chief Operating Officer. „Die Digitalfabrik ist die Keimzelle, in der wir Produkte agil entwickeln und umsetzen. Der Schwerpunkt unserer Techniker und Ingenieure liegt dabei auf Geschwindigkeit und Umsetzung in kurzen Entwicklungszyklen. Dieser Ansatz ist wesentlich für den Erfolg in einer sich dynamisch und schnell verändernden Welt.“ Dies spiele auch im Wettbewerb um die besten Talente eine wichtige Rolle: „Die Digitalfabrik ist ein attraktiver Arbeitsplatz. Er bietet ein gutes Umfeld, um kreativ zu sein und schnell greifbare Ergebnisse zu erzielen. Dadurch können wir die besten Talente für uns gewinnen”, sagt Hammonds.

Aus einigen Projekten in der Digitalfabrik sind bereits neue digitale Produkte und Dienstleistungen entstanden, darunter die App „Deutsche Bank Mobile“, die als erstes Projekt der Digitalfabrik gilt. „Die Digitalisierung des Privat- und Firmenkundengeschäfts liegt im Plan“, sagt Markus Pertlwieser, Digitalchef im Privat-, Vermögens- und Firmenkundengeschäft der Deutschen Bank. „Die Zusammenarbeit mit FinTechs trägt Früchte, und wir arbeiten erfolgreich an weiteren Innovationen“, so Pertlwieser weiter.

Im weiteren Jahresverlauf und Anfang 2017 erwarte die Kunden der Bank eine ganze Reihe an neuen digitalen Angeboten für online, mobile und Filiale:

  • Mit dem „FinanzPlaner MultiBanking“ erhalten Deutsche Bank-Kunden einen umfassenden Überblick über ihre Konten, Karten, Depots und Kredite bei nahezu allen deutschen Banken – egal, ob auf dem Tablet, Smartphone, Laptop oder Desktop
  • Der digitale Safe der Deutschen Bank (eSafe) startet ebenfalls in diesem Jahr. Darin können Kunden Dokumente und Passwörter sicher speichern
  • Wenn die App „Deutsche Bank Mobile“ im November auch für Android verfügbar ist, steht den Kunden im nächsten Schritt ein Verfahren für das mobile Bezahlen zur Verfügung. Damit können sie von unterwegs zum Beispiel über das Smartphone bequem bezahlen
  • Ab November 2016 können Neukunden außerdem in wenigen Minuten digital ein Konto eröffnen und mit Kreditkarte und Dispositionskredit unmittelbar nutzen
  • Ab kommendem Frühjahr werden Privatkunden auf einem digitalen Marktplatz der Deutschen Bank zwischen unterschiedlichen Termingeldangeboten von anderen Banken wählen können

Neben den Produkten im Privatkundengeschäft spielt auch die Entwicklung von Zukunftstechnologien eine wichtige Rolle. So wird aktuell an konkreten Anwendungen für künstliche Intelligenz, Spracherkennung oder Blockchain gearbeitet.

Bitkom bringt Digital-Knowhow zum Mittelstand

Bitkom – Was bringt Big Data meinem Unternehmen? Wie kann ich digitale Plattformen für meinen Betrieb nutzen? Und wie mache ich meine Mitarbeiter fit für digitale Technologie? Solche und etliche weitere Fragen rund um die Digitale Transformation stellen sich aktuell viele Mittelständler – der Digitalverband Bitkom beantwortet sie auf der Mittelstands-Tour, die im Oktober in Saarbrücken startet und bis zum Sommer 2017 in insgesamt zehn Städten Station macht. „Wir wollen mit dieser Initiative das Innovationspotenzial der Digitalen Transformation stärker in den deutschen Mittelstand tragen und Lust auf Digitalisierung machen“, kündigte Bitkom-Vizepräsident Ulrich Dietz heute bei der Eröffnung der Messe IT & Business in Stuttgart an. „Wir geben einen Überblick über die globalen Veränderungen durch die Digitalisierung. Im Mittelpunkt stehen aber konkrete Handlungsempfehlungen für das eigene Unternehmen, um ganz praktisch beim Gelingen der Digitalen Transformation zu unterstützen.“ Nach kurzen Impulsvorträgen tauschen sich Geschäftsführer und Führungskräfte aus mittelständischen Unternehmen in kleiner Runde in Workshops mit Digitalexperten und anderen Unternehmern aus der jeweiligen Region über ihre persönlichen Fragen und Ideen aus. Die Teilnahme ist kostenlos, die Teilnehmerzahl ist jeweils auf 60 bis 80 begrenzt. Unterstützt wird die Mittelstands-Tour von Microsoft, Salesforce, Scheer sowie TA Triumph-Adler, die Veranstaltungen finden in Zusammenarbeit mit den Industrie- und Handelskammern (IHK) vor Ort statt.

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Der Startschuss für die Mittelstands-Tour fällt am 31. Oktober in Saarbrücken, der Gastgeberstadt des diesjährigen IT-Gipfels der Bundesregierung. Unter anderem wird die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer beim Auftakt dabei sein. Danach folgen bis zum Sommer 2017 Veranstaltungen in neun weiteren Städten. „Ich hoffe, dass viele Unternehmer, die die Veränderungen durch die Digitalisierung derzeit noch skeptisch oder ablehnend sehen, die Gelegenheit zur Information und zum Austausch nutzen“, so Dietz. „Es geht längst nicht mehr nur darum, das Internet als Kommunikationskanal einzusetzen, sondern mit seiner Hilfe völlig neue digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln.“ Aktuell sehen nach einer Bitkom-Umfrage 72 Prozent der mittelständischen Unternehmen in Deutschland die Digitalisierung als zentrale Herausforderung für ihr Unternehmen. Doch haben 55 Prozent keine zentrale Digitalisierungsstrategie.

Termine und Orte der Mittelstand-Tour 2016/2017:

■   31. Oktober: Saarbrücken

■   09. Dezember: Stuttgart (angefragt)

■   12. Januar: Bremen

■   01. Februar: Nürnberg

■   09. Februar: Köln

■   21. Februar: Hamburg

■   14. März: Kassel

■   06. April: Dortmund

■   04. Mai: Chemnitz

■   Finale: Berlin

Alle Informationen zur Roadshow und zur kostenlosen Anmeldung online unter: www.mittelstand-tour.de.