Smartes Glas – RASTA präsentiert Glas der neuen Dimension Die Digitalisierung in der Wirtschaft nimmt Fahrt auf

Als Interim Manager für Digitale Transformation und Digitalisierung begeistert mich diese Entwicklung. Smart Glas von RASTAL ist eine perfekte und wunderbare Möglichkeit für Brauereien, Restaurants und Hotels die Zukunft in diesem Bereich mit Smart Data zu nutzen. Ein Spielfeld voller Möglichkeiten. RASTAL präsentiert der Glas der neuen Dimension. RASTAL präsentiert „smartes“ Glas der neuen Dimension. Die Digitalisierung in der Wirtschaft nimmt Fahrt auf. Offen für neue digitale Ideen startet RASTAL in Kooperation mit der Telekom Deutschland GmbH die Erstpräsentation von RASTAL SMARTGLASS® und zeigt komplett neue Ansätze in der Kundenansprache, Wettbewerbsdifferenzierung und Konsumförderung auf.

Im Mittelpunkt stehen dabei nicht der Genuss, sondern Daten, die in einer Bar, einem Selbstbedienungs- oder Betriebsrestaurant gewonnen und von überall kontrolliert werden können. Das Höhr-Grenzhausener Traditionsunternehmen hat mit dem RASTAL SMART-GLASS® ein wegweisendes Konzept für Getränkehersteller geschaffen, das bestimmte Informationen über das Glas weiterleitet. Kernstück dieser Entwicklung bildet ein kodierter Chip. Dieser Chip, in Form eines integrierten Ringes und im Corporate Design des Kunden, fällt am Glas kaum auf und funktioniert mit jedem Glastyp. Der Chip ist so fest am Stiel oder an der Fußplatte angepasst, dass das Glas spülmaschinengeeignet ist. Das RASTAL SMARTGLASS® lässt sich für jeden Kunden individuell entwickeln.



Um die wertvoll erfassten Informationen in unternehmerische Daten zu verwandeln, hat sich RASTAL als Kooperationspartner die Telekom Deutschland GmbH ins Boot geholt.

„Die Technik ist für alle Getränkehersteller interessant, die bei der digitalen Vernetzung wegweisend sind. Mit dem RASTAL SMARTGLASS® befinden wir uns in der Position des Vorreiters und bieten mit dem Partner Telekom Deutschland GmbH eine Komplettlösung, die es sonst noch nicht gibt“, so Thomas Nieraad, CEO bei RASTAL.

 

Auf der Messe zeigt RASTAL die Weltpremiere der neuen Technologie und demonstriert eine eigene Smartbar mit RASTAL SMARTGLASS® im Design der Telekom Deutschland GmbH. An drei Lesestationen wird über die smarten Gläser mit dem Chip an der Fußplatte und über die „Cloud der Dinge“ den Besuchern das Prinzip einer digitalen Theke vorgeführt. Die Internet der Dinge (IoT) -Plattform sammelt Sensordaten, wertet sie aus und visualisiert sie. Ein spezielles mobiles Gateway wird bei der „Cloud der Dinge“ registriert und konfiguriert, liest die Maschinendaten aus und sendet sie in die Cloud, wo sie im Dashboard der Plattform angezeigt werden. „Der Getränkehersteller kann über die Cloud der Dinge in Echtzeit zum Beispiel erfahren, wieviel Bier in der jeweiligen Bar aktuell getrunken wurde oder kann mit dem Gastronom kommunizieren und in Echtzeit ein Gewinnspiel über die Gläser starten“, beschreibt Carsten Kehrein den Vorteil. Das Konzept ist so ausgelegt, dass zukünftig mobiles Bezahlen über Payments möglich wäre. Die Smartbar selbst benötigt nur eine Steckdose, um voll funktionstüchtig zu sein.



Zusätzlich führt RASTAL und die Telekom Deutschland GmbH ein zweites Szenario auf der Messe vor: Eine App mit Gewinnspiel und Treueaktion. Über ein NFC fähiges Handy wird der Chip am Stiel des Glases mittels der speziellen App ausgelesen. Zukünftig kann die sogenannte WhiteLabelApp, die im Baukastenprinzip auf jede beliebige Branche anwendbar ist, mit dem eigenen Logo unkompliziert gestaltet werden und funktioniert auf allen Plattformen. Für die Entwicklung einer individuellen App mit Treuepunkten und Gewinnspielen bietet die Telekom fast unbegrenzte Möglichkeiten an. Die Vorzüge von RASTAL SMARTGLASS® liegen auf der Hand: mehr wirtschaftliche Planbarkeit, Echtzeit-Konsum und detailliertere Konsumdaten ermöglichen optimale Kundenbindung. Künftige Planungen werden Dank der gewonnen Daten einfacher, weil in Echtzeit Informationen abgerufen werden können, zum Beispiel wie viele Getränke ausgegeben werden. Der Gast kann durch das intelligente Glas mehr Anwendungsmöglichkeiten wie Gewinnspiele und Animationen erleben. Somit hat RASTAL erneut eine innovative Lösung geschaffen, die das Glas besonders macht und den Kunden einen relevanten Mehrwert bietet.


Digitalisierung – Zukunft Deutsche Bahn live

IBM mit bester IoT-Plattform – neue Watson IoT Consulting Solution Practice

IBM bietet ab sofort eine Reihe neuer Funktionalitäten und Services, die Unternehmen, Startups und Entwicklern helfen, die digitale Transformation mit Hilfe des Internet der Dinge (IoT – Internet of Things) voranzutreiben. Ziel der IBM ist es, das IoT vielen Millionen Menschen auf der ganzen Welt zugänglich zu machen. Dafür führt das Unternehmen mehr als 1.500 Industrieexperten in einer neu geschaffenen IoT Consulting Solutions Practice zusammen und schafft einen offenen und freien Zugang zur Watson IoT-Plattform.

(upmann.digital) In ihrer aktuellen Analyse „The Forrester WaveTM: IoT Software Platforms, Q4 2016“ hat das Analystenhaus Forrester Research elf Anbieter von IoT-Software-Plattformen genauer unter die Lupe genommen und IBM zum Marktführer gekürt. Wichtig für die Analysten war dabei die Erweiterung der Watson IoT-Plattform um neue Fähigkeiten wie Augmented Reality, Blockchain, kognitive Funktionalitäten, Natural Language Processing oder Edge Computing. Zudem sei IBM mit ihrem Bekenntnis zu Open-Source-Standards und einem robusten weltweiten Partner-Ökosystem als Marktführer gut aufgestellt.

Mit der neu gegründeten globalen IBM Watson IoT Consulting Solution Practice bietet IBM ihren Kunden darüber hinaus erstmals laufende Unterstützung und Beratung bei der Implementierung von IoT-Lösungen. Die Practice besteht aus 1.500 Experten, die im IBM IoT-Headquarter in München sowie in acht weiteren IBM IoT-Zentren in Asien, Europa und Amerika arbeiten werden. Durch die Integration wichtiger Technologien wie Cognitive, Analytics, Mobile, Security und Cloud Computing in Kombination mit umfassenden Beratungsleistungen und Services können Unternehmen damit die Vorteile des IoT nutzen, ohne dabei die Risiken und die Komplexität eines Multi-Vendor-Modells in Kauf nehmen zu müssen.

IBM
Industrie 4.0 erfolgreich einsetzen IBM unterstützt Kunden mit seinem umfassenden Lösungsangebot bei Strategie, Planung, Implementierung und erfolgreichem Betrieb von IoT- und Industrie-4.0-Lösungen. ©IBM

Die IBM Watson IoT Consulting Solution Practice setzt sich zusammen aus einem globalen Netzwerk an Beratern, Datenwissenschaftlern, Design- und Sicherheitsexperten. Ihre Aufgabe ist es, Unternehmen aus allen Branchen im Umgang mit dem IoT fit zu machen – egal ob Automotive, Telekommunikation oder Einzelhandel.  Zudem sind ab sofort weitere industriespezifische Funktionalitäten auf der Watson IoT- Plattform verfügbar. Dazu gehören IBM Watson IoT for Manufacturing, Asset Health Insight, IBM Watson IoT for Automotive, IBM Watson IoT for Electronics und IBM Watson IoT for Insurance.

Die IBM Watson IoT-Plattform für Entwickler und Startups

IBM arbeitet bereits mit über 50.000 Entwicklern rund um den Globus zusammen, um ihnen bei der Erschließung und Nutzung der Plattform zu helfen. Dazu bietet IBM:

  • Freien Zugriff auf die IoT-Plattform: Für Unternehmen, die gerade erst mit IoT beginnen, und Entwickler, die IoT-Innovationen erst erproben, bietet IBM einen offenen und freien Zugang zu den Entwickler-Tools auf der Plattform.
  • IoT-Schulungskurse: Um technische Innovatoren bei der Entwicklung von IoT-Anwendungen zu unterstützen, bietet IBM zudem Kurse in Zusammenarbeit mit Coursera sowie Lerntutorials der Watson IoT Academy an. Diese Tutorials mit IBM Experten bieten Einführungskurse unter anderem in die Programmierung von Raspberry Pi sowie in die Verwendung von Natural Language Processing und Node-RED.

IBM arbeitet gegenwärtig weltweit mit mehr als 6.000 Kunden zusammen, um ihnen dabei zu helfen, die Potenziale des IoT zu nutzen. Für weitere Informationen über IBM Watson IoT besuchen Sie bitte http://www.ibm.com/iot oder folgen Sie @IBMIoT auf Twitter.

Quelle: IBM

Internet of the Things – T-Systems und Eaton vernetzen industrielle Anwendungen

Internet of the Things (IOT) – T-Systems und Eaton kooperieren branchenübergreifend beim Internet der Dinge (IoT) und bieten Maschinen- und Anlagenbauern sichere IoT-Lösungen zur Vernetzung ihrer Systeme in der Cloud.

(upmann.digital) Dabei ermöglichen die Automatisierungskomponenten des Energiemanagement Unternehmens Eaton die einfache Anbindung an die Multi-IoT-Plattform der Telekom-Tochter auf Basis des OPC UA-Standards. Über diesen Lösungsansatz können Maschinenbauer künftig komplette Anlagen direkt von der Cloud aus überwachen, vorausschauend warten sowie Verschleiß, Betriebskosten und Produktivität der Maschinen im Fertigungsprozess durch intelligente Datenauswertung optimieren. Ein wesentlicher Vorteil besteht hier in den Möglichkeiten, die mit der Analyse von umfassenden Maschinendaten über den gesamten Lebenszyklus einer oder auch mehrerer Maschinen unabhängig vom Standort verbunden sind.

 Internet of the ThingsAktuelle Daten aus der laufenden Produktion
Internet of the Things – Beide Unternehmen wollen gemeinsam mit Pilotkunden IoT-Services auf Basis von aktuellen Daten aus der laufenden Produktion entwickeln. Je nach Szenario sollen sich individuelle Parameter vom Kunden bestimmen und nutzen lassen. Anwender sind dann etwa in der Lage, nicht nur zu sehen, wann Verschleißteile auszutauschen sind, sondern auch zu analysieren, welche Abhängigkeiten zwischen Produktionsergebnissen oder einzelnen Verbrauchswerten und Komponenten wie Filtern und Rohstoffen bzw. Prozessdaten wie Temperaturen und Drücken in laufenden Fertigungsprozessen bestehen. „Gerade mittelständische Maschinen- und Anlagenbauer haben meist nicht die Möglichkeit und die Mittel, in sichere, leistungsfähige IoT- und Cloud-Technologie zu investieren. Um sich erfolgreich für die Zukunft aufzustellen, sollten sie auf vertrauensvolle Partner setzen, die ihnen einen einfachen, ganzheitlichen und sicheren Weg aufzeigen, wie sich Maschinen in IoT-Umgebungen einbinden und die Potenziale von Cloud-Services wirtschaftlich nutzen lassen“, sagt Stefan Selke, MOEM Segment Marketing Manager EMEA bei Eaton. Wilfried Bauer, Leiter Systemintegration für digitale Lösungen, Cloud, Internet der Dinge bei T-Systems, ergänzt: „Wir möchten dem deutschen mittelständischen Maschinenbau nicht nur die technologischen Bausteine zur Vernetzung seiner Anlagen über die Cloud liefern. Mit digitalen Lösungen, die sich exakt auf seine Anforderungen zuschneiden lassen, unterstützen wir ihn auf seinem Weg zur Industrie 4.0.“

Hosting und Betrieb im deutschen Rechenzentrum

Internet of the Things – Heute ist das Potenzial von IoT erst zu 5 Prozent ausgeschöpft (Quelle: PAC). Gründe hierfür sind sicherlich die Komplexität und Sicherheit bei IoT. Die Multi-IoT-Plattform von T-Systems macht den Einstieg in IoT für den Maschinen- und Anlagenbauer einfach und sicher, denn sie vereint und verbindet alle IoT-Komponenten, die der Kunde sich wünscht – egal ob Plattformen, IoT-Geräte und Software-Lösungen. Hosting und Betrieb der Multi-IoT-Plattform erfolgen im hochsicheren deutschen Cloud-Rechenzentrum von T-Systems und nach den strengen Anforderungen des deutschen Datenschutzgesetzes.
Internet of the Things  – Wie sich sowohl kleine als auch komplexe Maschinen und Anlagen mit Eaton-Technologie effizient und kostengünstig „IoT ready“ machen und mit T-Systems direkt in Cloud-Infrastrukturen einbinden lassen und welche Vorteile sich daraus für den Kunden ergeben, demonstrieren die beiden Firmen erstmals auf der SPS IPC Drives, Europas führender Fachmesse für elektrische Automatisierung in Nürnberg vom 22. bis 24. November 2016 – Eaton-Messestand 9-371.

Internet of the Things – 23 Milliarden Euro Umsatzpotenzial in fünf Jahren

Internet of the Things – McKinsey-Studie: Industrie 4.0 und vernetzte Autos in Deutschland wichtigste Anwendungsfelder – Unternehmen bei Hardware und Geräten gut gerüstet, aber Softwarekompetenz ausbaufähig.

(upmann.digital)  Mit dem Internet der Dinge, also der intelligenten Vernetzung von Geräten und Maschinen, lassen sich im Jahr 2020 in Deutschland 23 Milliarden Euro umsetzen. Heute liegen die Umsätze der Informations- und Telekommunikationsbranche mit dem so genannten Internet of Things (IoT) bei jährlich unter 10 Milliarden Euro – das Potenzial wird sich also binnen fünf Jahren mehr als verdoppeln. Die wichtigsten Anwendungsfelder sind dabei die Digitalisierung der Fertigung (Industrie 4.0) mit einem Potenzial von knapp 9 Milliarden Euro sowie vernetzte Fahrzeuge mit rund 4 Milliarden Euro. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer aktuellen Marktanalyse der Unternehmensberatung McKinsey & Company. Zur Bestimmung der Marktgröße wurden mehr als 150 Anwendungsfelder in verschiedenen Branchen untersucht.

Internet of the things

Software wird zur Königsdisziplin

Internet of the things -„Deutschland hat im Zukunftsthema ‚Internet der Dinge‘ eine gute Ausgangsposition“, sagt Dominik Wee, McKinsey-Partner und Autor der Studie. „Schon heute werden in der Industrie 4.0 immer mehr Maschinen sinnvoll vernetzt, was beispielsweise Wartungsintervalle verkürzt und Prozesse verbessert.“ Auch beim vernetzten Fahrzeug sei die deutsche Industrie weltweit in der Spitzengruppe. Rückstand habe die hiesige Wirtschaft allerdings in Anwendungsfeldern wie der Digitalisierung des Gesundheitswesens oder der Vernetzung von Gebäuden als „Smart Homes“. „Die Grundlagen für eine größere Verbreitung des Internets der Dinge sind gelegt“, sagt Wee. Internet of the things- So werde bis 2020 der Preis für ein grundlegendes IoT-Modul, das Hardware ans Internet anschließt, von heute vier Euro auf ein bis zwei Euro fallen. Zudem würden weitere Rahmenbedingungen wie ein Ökosystem spezialisierter Entwickler und gesteigerte Sicherheitsanforderungen Stück für Stück gelöst. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Das größte Umsatzpotenzial bieten langfristig nicht allein die IoT-Hardware oder die Vernetzung von Geräten, sondern vor allem die Software, die als Plattform Anwendungen rund um das Internet der Dinge anbietet. „In Sachen Softwarekompetenz hat Deutschland allerdings noch Nachholbedarf“, so Wee. Außerdem müssten noch zahlreiche regulatorische Fragen geklärt werden: „Dies reicht von der Frage, wem die Daten vernetzter Geräte gehören über die Haftung – vor allem in kritischen Bereichen wie Gesundheit oder Fahrzeuge – bis hin zu Sicherheits- und Vertraulichkeitsstandards.“

Hintergrund

McKinsey & Company ist die in Deutschland und weltweit führende Unternehmensberatung für das Topmanagement. 27 der 30 DAX-Konzerne zählen aktuell zu den Klienten. In Deutschland und Österreich ist McKinsey mit Büros an den Standorten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München, Stuttgart und Wien aktiv, weltweit mit über 100 Büros in mehr als 60 Ländern.

[WooZoneProducts asin=“3658106395″][/WooZoneProducts]

Internet of the Thing – Vodafone gibt Einblicke in die Zukunft

Internet of the Thing (IOT) – Der weltweit tätige Vodafone-Konzern wird Anfang 2017 in Düsseldorf ein Entwicklungszentrum für das Internet der Dinge gründen. Dort wird getestet, wie Milliarden alltägliche Gegenstände mit der neuen Funktechnik „Narrowband“ (Schmalband) am effektivsten miteinander verknüpft werden und über LTE Informationen austauschen können. Das kündigte Deutschlandchef Hannes Ametsreiter beim Vodafone Innovation Day in der NRW-Landeshauptstadt an. Als Technologie-Partner des neuen Erfinderlabors sollen Start-ups und auch größere Unternehmen verschiedener Branche ihre Ideen beisteuern und Produkte testen. Dabei sollen kleine Sensoren oder andere Gegenstände mit neuen Funkchips ausgestattet werden, die so wenig Energie verbrauchen, dass sie mehrere Jahre lang mit nur einer kleinen Batterie betrieben werden können. Das neue Entwicklungszentrum am Vodafone Campus – das ,Narrowband IoT Lab‘ – wird die weltweite Zukunft im Internet der Dinge mitgestalten.

InternetVon smarten Fahrzeugen über vernetzte Haustiere bis hin zur intelligenten Kleidung – mit der neuen Technik Narrowband IoT kann eine enorme Vielzahl von Geräten gleichzeitig in einer Funkzelle auch unter schwierigen Bedingungen kommunizieren. Zugleich können Daten energiesparend übertragen und kostengünstige Funkmodule eingesetzt werden. Beim Vodafone Innovation Day führte Vodafone vor, wie künftig beispielsweise in Parkhäusern mit dicken Betonwänden die Flächenbelegung mobil abgefragt und sofort ein Parkplatz reserviert werden kann oder wie die Technik hilft, Zählerstände schnell und unkompliziert zu übertragen.

Der Vodafone Innovation Day machte eines sehr deutlich: Ob Internet of Things, Smart City oder Connected Cars – was eben noch Vision war, wird schnell zur Realität. Dafür entwickelt Vodafone gemeinsam mit seinen Partnern im weltweit ersten digitalen Innovationspark Zukunftstechnologien bis zur Marktreife. Beim Vodafone Innovation Day 2016 zeigte der Telekommunikationskonzern jetzt, wie aus solchen Zukunftsideen Wirklichkeit wird. 36 Showcases von Vodafone und seinen Partnern machten den Vodafone Campus in Düsseldorf zum Schauplatz für Innovationen. Gemeinsam mit dem Start-up ICE Gateway zeigte Vodafone die schlaue Stadt der Zukunft: Eine intelligente Straßenbeleuchtung sorgt nicht nur für perfekte Lichtverhältnisse, sondern hat auch ein Auge auf Verkehr und Sicherheit. Vernetzt über das Hochgeschwindigkeits-Mobilfunknetz von Vodafone erkennt die Laterne zum Beispiel durch Sensorik freie Parkplätze um sie herum, kann den Verkehrsfluss mit anonymisierten Bewegungsdaten analysieren und lokale Standortinformationen ihrer Umgebung senden. Städte und Kommunen können so unter anderem von einer energiesparenden Beleuchtung und automatischen Verkehrsfluss-Analysen profitieren.

Besucher konnten ebenfalls am eigenen Leib spüren, wie bald schon das Heimkino mit dem intelligenten Zuhause verschmilzt: Über eine Spracherkennung via Amazon Echo wünscht sich der Nutzer beispielsweise einen romantischen Fernsehfilm – während der TV den Film einspielt, sorgt die Zimmerbeleuchtung für die entsprechende Lichtatmosphäre. Live erleben konnten die Besucher außerdem, wie Fahrraddieben das Leben schwer gemacht wird: Zusammen mit Vodafone hat Piaggio aus dem Rad ein vernetztes Smart Bike gemacht. Die SIM-Karte ist im Rahmen fest integriert und kommuniziert ständig mit dem Smartphone. So kann der Besitzer sein Bike jederzeit orten – und die Polizei losschicken. Auch beim Auto tun sich Diebe keinen Gefallen: Eine Smartphone App trackt unter anderem das eigene Fahrzeug und verrät bei einem Diebstahl, wo sich das Fahrzeug befindet. Das vernetzte Auto legt nicht nur Dieben das Handwerk, sondern hilft dem Besitzer dank GEO-Services ortsbasierte Informationen wie Verkehrswarnungen, Staus, Glatteis oder Falschfahrer in Echtzeit zu empfangen und das Fahrerlebnis sicherer zu machen.

Zudem hat Vodafone die neue Technologie Crystal Clear Voice zum ersten Mal im Live-Betrieb vorgeführt und so demonstriert, dass sich Telefonate schon bald so anhören wie Gespräche mit dem Gegenüber: Vodafone Crystal Clear beruht auf sogenannten „Enhanced Voice Services“ (EVS) Codecs, die den Sprachdienst auf den gesamten vom Menschen hörbaren Frequenzbereich von 20kHz anstatt der bisher üblichen 7kHz erweitern. Das ermöglicht kristallklare Telefongespräche in echter HiFi-Qualität. Vodafone ist der erste Netzbetreiber in ganz Europa, der die neue Technologie bereits in seinem gesamten LTE-Netz aktiviert hat.

IoT – Fertigungs- und Logistikbranche haben Nachholbedarf

IoT- Unternehmen wollen den Einsatz von Lösungen für vorausschauende Wartung und das Internet der Dinge (IoT) in Produktion und Logistik deutlich ausbauen. Gesättigt ist der Markt keinesfalls, denn nur fünf Prozent der Befragten gaben an, alle Potenziale ausgeschöpft zu haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Marktanalyse- und Beratungsunternehmens PAC im Auftrag der Deutschen Telekom und ihrer Großkundentochter T-Systems, für die 150 IT- und Geschäftsentscheider aus der Fertigungs- und Transportbranche in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt wurden. „IoT und Predictive Maintenance sind bei IT-Entscheidern präsent, denn die Chancen liegen auf der Hand“, sagt Anette Bronder, Geschäftsführerin der Digital Division vonT-Systems. „Genauso präsent sind aber auch Sicherheitsbedenken – die gilt es nun auszuräumen, um die Infrastruktur-Weichen zu stellen und IoT auch in Deutschland in die Fläche zu bringen.“ 73 Prozent der befragten Manager gaben an, zu allererst in Sicherheit investieren zu wollen, bevor Ausgaben für Sensorik oder Netze auf den Plan kämen. Die Sorge: Je mehr Produktionsanlagen vernetzt würden, desto anfälliger seien sie für Attacken.

IoT

Klar wurde durch die Umfrage auch: Die technischen Voraussetzungen, um die hohen Erwartungen an die voll vernetzte Produktion und Wertschöpfungskette zu erfüllen, bleiben viele Unternehmen noch schuldig. Nahezu alle Befragten haben ihre Produktions- und Logistikumgebungen bereits vernetzt, „für durchgehende IoT-Funktionalität reicht die aktuelle Installation aber nicht aus“, sagt Joachim Hackmann, Principal Consultant bei PAC. Nach Einschätzung der befragten Entscheider muss der Grad der Vernetzung deutlich steigen: 82 Prozent der Befragten streben in vier Jahren eine Umgebung an, die zu mehr als der Hälfte vernetzt ist. Im Branchenvergleich zeigt sich, dass Unternehmen aus dem Transport- und Logistiksegment deutlich besser vernetzt sind als der Maschinen- und Anlagenbau sowie Hersteller von Waren. Gerade die Logistikbranche steht unter enormem Innovationsdruck durch Online-Versender, die mit IoT-Technologien völlig neue Lieferkonzepte anstreben.

Da Unternehmen die digitale Transformation alleine kaum schaffen können, planen 65 Prozent bei IoT-Vorhaben die Unterstützung eines externen Dienstleisters in Anspruch zu nehmen. Dabei legen Unternehmen besonderen Wert darauf, dass der Provider IoT-Einführungskompetenz und Branchen-Know-how mitbringt. IoT-Projekte werden vor allem gestartet, um dem hohen Effizienz- und Wettbewerbsdruck zu begegnen. Unternehmen erwarten sich vom IoT-Einsatz nämlich eine fortwährende Optimierung ihrer Kernprozesse sowie mehr Transparenz und weniger Standzeiten im Maschinen- und Fuhrpark. Zudem zeigt die Studie: Je größer das Unternehmen, desto höher die Relevanz. Das liegt nicht zuletzt daran , dass das IoT-Thema in großen Produktions- und Logistikfirmen bereits häufiger Eingang in die Unternehmensstrategie gefunden hat, als in kleinen Unternehmen. Ein eindeutiger Beleg dafür ist unter anderem, dass große Unternehmen deutlich häufiger als kleinere Firmen eigens für IoT-Projekte zuständige Organisationseinheiten oder Teams installiert haben. Allerdings legt die Studie diesbezüglich auch organisatorische Schwächen offen, denn in die strategischen Entscheidungen sind die IoT-Einheiten nicht immer involviert. Knapp drei Viertel der Befragten gaben an, dass in ihrem Unternehmen das Top-Management die IoT-Entscheidungen fällt.

Die Trendstudie und Grafiken zum Download finden Sie hier.

IoT – Pioniere kämpfen mit Datenmanagement und Change-Prozessen

IoT – Die Vorreiter im Internet of Things (IoT) kämpfen eigenen Angaben zufolge mit Problemen rund um das Datenhandling und Change-Management. Das ergab eine Studie, die SAS, einer der weltgrößten Softwarehersteller, in neun Branchen durchgeführt hat.Die 75 befragten Teams sehen sich selbst dennoch auf einem guten Weg, das IoT in ihre betrieblichen Abläufe zu integrieren.

Chancen durch das IoT

Die meisten der von SAS befragten Teams (20 Prozent) nennen Connected-Customer-Initiativen als primäres Einsatzgebiet für IoT-Technologien, gefolgt von Diagnostik (27 Prozent) und Asset Tracking (16 Prozent). Die Studienteilnehmer stufen das IoT gleichermaßen als Chance für Unternehmen und Kunden ein: Auf die Frage, welche Ergebnisse sie von IoT-Initiativen erwarteten, landeten auf Platz eins und zwei „mehr Geschäftseffizienz“ (43 Prozent) und „verbessertes Kundenerlebnis“ (36 Prozent). Daran schließen „Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen“ (29 Prozent) und „verbessertes Ressourcenmanagement“ (25 Prozent) an.

bildschirmfoto-2016-10-15-um-09-13-21

Herausforderungen bei IoT

Die Early Adopters unter den Unternehmen müssen sowohl technische als auch organisatorische Hürden überwinden. Als die drei derzeit größten Herausforderungen nennen sie: Datenanalyse in Echtzeit (22 Prozent), Sicherheitsbedenken (22 Prozent) und Veränderung der Unternehmenskultur (20 Prozent).

Diese Herausforderungen verlangen neue Fähigkeiten. Ein so nicht erwartetes Ergebnis der Umfrage war, dass die Mehrheit der Unternehmen diese Know-how-Lücke mit externen Beratern überbrückt. Bei der Frage, welche Rollen sie in der IoT-Implementierungsphase für die wichtigsten halten, fand der firmeninterne Data Scientist noch nicht einmal den Weg in die Top 5. Stattdessen nannten viele die Zusammenarbeit mit externen Beratern an erster Stelle (15 Prozent) und Prozessautomation an zweiter Stelle (13 Prozent). Die Zusammenarbeit mit externen Beratern spiegelt auch wider, wie stark das Internet of Things verschiedenste Branchen verbindet und deren Grenzen auflöst, und dass branchenübergreifende Zusammenarbeit erst den Erfolg im IoT ermöglicht.

Die ganze Studie steht unter www.sas.com/iotebook zum Download bereit.

Über SAS:

SAS ist weltweit Marktführer im Bereich Analytics und mit 3,16 Milliarden US-Dollar Umsatz einer der größten Softwarehersteller. In Deutschland hat SAS im vergangenen Jahr 142 Millionen Euro Umsatz erzielt. Kunden an mehr als 80.000 Standorten setzen innovative Analytics-, Business-Intelligence- und Datenmanagement-Software und -Services von SAS ein, um schneller bessere Geschäftsentscheidungen zu treffen. Seit 1976 verschafft SAS Kunden rund um den Globus THE POWER TO KNOW.

Mit SAS entwickeln Unternehmen Strategien und setzen diese um, messen den eigenen Erfolg, gestalten ihre Kunden- und Lieferantenbeziehungen profitabel, steuern in Echtzeit die gesamte Organisation und erfüllen regulatorische Vorgaben.

Firmensitz der US-amerikanischen Muttergesellschaft ist Cary, North Carolina. SAS Deutschland hat seine Zentrale in Heidelberg und weitere Niederlassungen in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln und München. Weitere Informationen über SAS.

Internet of Things – IBM investiert 200 Millionen US-Dollar in die weltweite Watson IoT- Zentrale in München

Internet of Things – IBM (NYSE: IBM) hat heute eine Investition von 200 Millionen US-Dollar in das neue Watson Internet of Things (IoT)-Headquarter in München bekanntgegeben. Hier werden zukünftig neue IoT-Fähigkeiten im Umfeld von Blockchain und Sicherheit entwickelt sowie mit einer Reihe von Kunden Ansätze und Lösungen erarbeitet, wie mithilfe von Watson IoT-Technologien bessere Erkenntnisse aus Milliarden von Sensordaten gewonnen werden können, die etwa in Autos, Kugellagern oder Maschinen erzeugt werden. Als Teil ihres weltweiten Investments von drei Milliarden US-Dollar, mit dem kognitive Watson-Technologien Eingang in das Internet der Dinge finden sollen, investiert IBM nun 200 Millionen in ihre Münchner IBM Watson IoT- Zentrale. Diese Investition, bis dato eine der größten von IBM in Europa, ist eine Antwort auf die steigende Nachfrage von Kunden, die nach neuen Möglichkeiten suchen, ihre Abläufe mithilfe einer Kombination aus IoT-Technologien und künstlicher Intelligenz neu zu gestalten. Derzeit arbeiten bereits 6.000 internationale Kunden mit kognitiven Watson IoT-Lösungen und Dienstleistungen, acht Monate zuvor waren es 4.000.

Internet of Things

Im Münchner Watson IoT Hauptsitz werden erstmals kognitive IoT-Kollaborationsmöglichkeiten angeboten, eine vollkommen neue Art eines „hands-on-the-job“ Industrielabors, in dem Kunden mit Forschern, Ingenieuren und Designern von IBM zusammenarbeiten können, um Innovationen in unterschiedlichen Branchen wie Automobil, Elektronik, Fertigung, Gesundheit oder Versicherungen voranzutreiben. Gemeinsam werden sie sich mit den größten Herausforderungen in ihren jeweiligen Sektoren beschäftigen und neue Konzepte sowie IoT-basierte Lösungen für neue Geschäftsmodelle testen und entwickeln.

„IBM macht große Fortschritte, damit Unternehmen auf der ganzen Welt in diesen Zeiten des fundamentalen technologischen Wandels neue Produkte und Dienstleistungen entwickeln können, die das Leben der Menschen tatsächlich verändern“, sagt Harriet Green, Global Head von Watson IoT. „Deutschland steht an der Spitze dieser Industrie 4.0-Initiative. In München möchten wir unsere Kunden und Partner dazu einladen, unsere Talente und Technologien zu nutzen, um rund um das IoT gemeinsam einen internationalen Hotspot für kollaborative Innovation aufzubauen.“

SAP IoT verbindet die Welt, damit digitale Unternehmen nahtlos agieren können

SAP IoT – Mit einem Investitionsvorhaben in Höhe von zwei Milliarden Euro will die SAP in den kommenden fünf Jahren Unternehmen und Behörden dabei unterstützen, von den neuen Möglichkeiten des Internets der Dinge (Internet of Things, IoT) zu profitieren. Hierzu plant die SAP, die Entwicklung ihres IoT-Lösungsportfolios und die gemeinsame Innovation mit Kunden und Partnern voranzutreiben, ihre Vertriebs- und Marketingaktivitäten zu forcieren sowie das Service- und Supportangebot zu erweitern. Auch das Partnernetz und die Unterstützung von Start-up-Unternehmen im IoT-Markt, dessen Umsatzpotenzial sich Schätzungen zufolge im Jahr 2020 bereits auf 250 Milliarden Euro belaufen wird, sollen ausgebaut werden. „Mit Milliarden vernetzter Geräte haben wir die Möglichkeit, gesellschaftliche, wirtschaftliche und ökologische Veränderungen anzustoßen“, sagte Bill McDermott, Vorstandsvorsitzender der SAP SE. „Wir wussten, dass SAP HANA die Datenplattform ist, die das Potenzial des Internets der Dinge voll ausschöpft. Nun tätigt die SAP eine weitere entscheidende Investition, damit unsere Kunden von den Vorteilen eines Live Business profitieren können. Nur SAP schafft die Voraussetzungen für Innovation und optimierte Geschäftsabläufe – von den Kerngeschäftsprozessen bis zu den Endgeräten in der Netzwerkperipherie.“

SAP IoT: Aus Daten Erkenntnisse gewinnen und in Echtzeit reagieren

Unternehmen und Einrichtungen im öffentlichen Sektor können heute zwar besser als je zuvor auf eine Fülle von Informationen und Echtzeitdaten zugreifen, sehen sich jedoch nach wie vor mit der Herausforderung konfrontiert, diese Informationen und Daten über unterschiedliche Standorte, Geschäftsbereiche und Teams hinweg zu verknüpfen. SAP IoT zielt darauf ab, dass die riesigen Datenmengen der unterschiedlichen Geräte sinnvoll ausgewertet und genutzt werden. Dabei kommenIoT-Lösungen zum Einsatz, die maschinelles Lernen anwenden und mit den zentralen Geschäftsanwendungen von SAP S/4HANA integrieren. SAP IoT umfasst Lösungen, die Mitarbeiter, Geschäftspartner, Dinge und physische Umgebungen vernetzen. So können Unternehmen Echtzeitdaten für ihre Geschäftsprozesse nutzen und damit neue Möglichkeiten aufdecken, ihre Abläufe effizienter gestalten und ihren Kunden und Stakeholdern mit neuen Geschäftsmodellen, Produkten und Services unmittelbaren Mehrwert bieten. Die IoT-Lösungen von SAP schaffen die Voraussetzungen für eine vernetzte Geschäftswelt und eine vernetzte Gesellschaft. Sie ermöglichen es, die Herausforderungen in städtischen Ballungszentren und im ländlichen Raum zu bewältigen. Die Branchenabdeckung reicht von der Agrarindustrie über Infrastruktur und Energie, Gesundheit, Verteidigung, Fertigung und Konsumgüter bis hin zum Transportwesen.

sap

SAP-Innovationen: Lösungspakete für die Industrie 4.0

Die SAP führt neue Lösungspakete ein, die speziell auf die Anforderungen der Industrie 4.0 zugeschnitten sind und die Geschäftsstrategien der Kunden für das digitale Zeitalter unterstützen. Das Jumpstart Package vernetzt die operativen Systeme mit den Unternehmenssystemen und ermöglicht so, die Effizienz der Fertigungsanlagen und -abläufe im Blick zu behalten. Das Accelerator Package stellt zusätzlich eine automatisierte, papierlose Umgebung bereit, um Produktionsabläufe besser planen und überwachen zu können. Planung und Ausführung in der Fertigung werden durch Analyse- und Wartungsfunktionen unterstützt. Beide Pakete werden ergänzt durch die Anwendung SAP Distributed Manufacturing, die Services für die additive Fertigung (3D-Druck) bietet. Das Jumpstart und das Accelerator Package sind ab sofort verfügbar. Die SAP plant auch die Einführung eines dritten Lösungspakets für Industrie 4.0. Das Advanced Package soll Unternehmen folgende Vorteile bieten: besseren Einblick in Fertigungsprozesse, bessere Kontrollmöglichkeiten, Funktionen auf Basis von maschinellem Lernen und Vorhersageanalysen für die Qualitätssicherung und Instandhaltung.  Darüber hinaus sind IoT-Lösungspakete geplant, die speziell für die digitalen Abläufe von Stadtverwaltungen, Agrarbetrieben und Energieversorgern zugeschnitten werden sollen.

Innovationen im IoT: Übernahme von PLAT.ONE und Fedem Technology

Die SAP-Lösungen für das Internet der Dinge bilden eine umfassende, integrierte Technologieplattform, die von Konnektoren zur IoT-Basis und den IoT-Anwendungen über eine Schicht für Geschäftsnetzwerke und -prozesse bis hin zu maschinellem Lernen und Vorhersageanalysen reicht. Vor Kurzem hat die SAP das italienische Unternehmen PLAT.ONE übernommen, dessen IoT-Anwendungsplattform eine einfachere Entwicklung, Implementierung und Verwaltung komplexer IoT-Lösungen ermöglicht. Mit dem Know-how und der Technologie von PLAT.ONE können wichtige IoT-Funktionen der SAP HANA Cloud Platform schneller verfügbar gemacht werden. Dazu zählen das erweiterte Lebenszyklusmanagement für IoT-Geräte, die umfassende Anbindung von Geräten, leistungsstarke IoT-Edge-Funktionen, die nahtlos mit dem Cloud-Backend arbeiten sowie durchgängige, rollenbasierte Tools für die schnelle Entwicklung von IoT-Anwendungen.

Vor Kurzem hat die SAP den norwegischen Anbieter Fedem Technologyübernommen. Der IoT-Spezialist entwickelt neben Lösungen für technische Analysen auch Software für die dynamische Mehrkörpersimulation und die Berechnung der Lebensdauer von Strukturen und mechanischen Systemen unter komplexen Lasten. Mit dieser Übernahme möchte die SAP die Grundlage für die Entwicklung einer durchgängigen IoT-Lösung schaffen, in der ein digitaler Avatar durch Auslesen von Daten aus Sensoren laufend Informationen zum Zustand der Betriebsanlagen anzeigt und damit physische Inspektionen der Anlagen durch „digitale Inspektionen“ ersetzt. Die Lösung soll darüber hinaus komplexe Kräfte berücksichtigen, die auf die Anlagen wirken, und ermittelt sowohl die unmittelbaren Auswirkungen einmaliger Ereignisse als auch die langfristigen Folgen zyklischer Belastungen. Dies eröffnet neue Möglichkeiten, den Instandhaltungsbedarf genauestens zu überwachen und die Restnutzungsdauer von Anlagen vorherzusagen.

SAP IoT Labs: Internet der Dinge und digitaler Wandel rund um den Globus

Die SAP plant, weltweit mehrere Standorte einzurichten, um gemeinsam mit Kunden, Partnern und Start-up-Unternehmen die Entwicklung in den Bereichen Industrie 4.0 und Internet der Dinge voranzubringen. Die SAP IoT Labs sollen als Vorzeigestandorte und zentrale Anlaufstellen für die IoT-Forschung dienen, an denen die die Entwicklung von Proof-of-Concept-Modellen gefördert wird – mit IoT-Demos, zukunftsgerichtetem Denken, Know-how und einer Infrastruktur zur gemeinsame Entwicklung von Strategien und Produkten. Durch spezielles Innovation Adoption Consulting und IoT-Universitäten an den Standorten will die SAP auch gezielt in die Beratung von Kunden und den Wissenstransfer investieren. Derzeit sind Standorte in Berlin, Johannesburg, München, Palo Alto, São Leopoldo und Schanghai geplant, an denen Experten der SAP und von Partnerunternehmen in den IoT-Schwerpunktbereichen ihrer Region forschen, beispielsweise Industrie 4.0, Logistik, Städte und Digital Farming. Auch Kunden können sich in den Innovationsprozess einbringen, indem sie mit Design-Thinking-Experten zusammenarbeiten, an Workshops teilnehmen und sich an interaktiven Demos beteiligen, bei denen IoT-Technologien wie autonome Systeme (zum Beispiel Drohnen und Robotik), IoT-Sicherheit, maschinelles Lernen und 3D-Druck vorgestellt werden.

Das Internet der Dinge im Praxiseinsatz: Trenitalia und SAP-Veranstaltung

Die SAP wird ihre neuesten Entwicklungen für das Internet der Dinge auch auf der in Kürze stattfindenden IoT-Veranstaltung für Kunden präsentieren. Gemeinsam mit Führungskräften der italienischen Eisenbahngesellschaft Trenitalia stellt die SAP innovative Technologien vor und zeigt, wie sich das moderne Transportwesen durch den Einsatz von Lösungen für die vorausschauende Wartung wandelt.  Folgen Sie @SAP_IoT and #SAPIoT und verfolgen Sie am 29. September wesentliche Teile der Veranstaltung über den Livestreaming-Dienst Periscope.

Weitere Informationen finden Sie im SAP News Center. Folgen Sie SAP auf Twitter unter @sapnews.

Informationen zu SAP

Als Marktführer für Unternehmenssoftware unterstützt die SAP SE Firmen jeder Größe und Branche, ihr Geschäft profitabel zu betreiben, sich kontinuierlich anzupassen und nachhaltig zu wachsen. Vom Back Office bis zur Vorstandsetage, vom Warenlager bis ins Regal, vom Desktop bis hin zum mobilen Endgerät – SAP versetzt Menschen und Organisationen in die Lage, effizienter zusammenzuarbeiten und Geschäftsinformationen effektiver zu nutzen als die Konkurrenz. Rund 320.000 Kunden aus der privaten Wirtschaft und der öffentlichen Verwaltung setzen auf SAP-Anwendungen und ­Dienstleistungen, um ihre Ziele besser zu erreichen. Weitere Informationen unter www.sap.de.

Industrie 4.0 : Bosch und SAP kombinieren Expertise

Industrie 4.0 – Gemeinsam stärker als allein: Bosch und SAP haben eine strategische Partnerschaft für das Internet der Dinge (IoT, Internet of Things) und Industrie 4.0 vereinbart. Beide Unternehmen wollen die Zusammenarbeit bei Cloud-Technologien und Softwarelösungen ausbauen. Das gemeinsame Vorgehen soll unter anderem Fertigungs- und Logistikprozesse beschleunigen und die Sicherheit sowie Qualität von Produkten und Services für Kunden erhöhen. „Um die großen Potenziale der vernetzten Industrie noch besser auszuschöpfen, müssen internationale Unternehmen stärker als bisher und mit offenen Standards kooperieren“, sagte Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner zur Unterzeichnung einer entsprechenden Vereinbarung (Memorandum of Understanding). „Neue Lösungen mit hohem Kundennutzen entstehen nur, wenn Unternehmen sich auf ihre Stärken und Kernkompetenzen konzentrieren und gleichzeitig ihre jeweiligen Kräfte bündeln“, ergänzte Bernd Leukert, Mitglied des Vorstands der SAP, verantwortlich für Produkte und Innovation.

Industrie 4.0

Kunden profitieren von neuen und intelligenten Lösungen

Künftig ist daher geplant, dass Kunden zum einen die SAP HANA Plattform in der Bosch IoT Cloud verwenden können. Ziel ist es, große Datenmengen für IoT-Anwendungen in Echtzeit zu verarbeiten. Darüber hinaus bringen Bosch und SAP in Zukunft ihre Software- und Cloud-Expertise enger zusammen. So sollen Bosch IoT Microservices auf der SAP HANA Cloud Plattform zur Verfügung gestellt werden, um unterschiedliche Geräte und Komponenten verknüpfen zu können. Dazu zählt, Fahrzeuge, Produktionsmaschinen oder Werkzeuge sicherer und effizienter an unterschiedliche und vorzugsweise offene Plattformen anbinden zu können. Ziel ist es immer, Kunden neue und intelligente Services anzubieten. So melden zum Beispiel vernetzte Akkuschrauber in einem Hangar ihre Position zentimetergenau ans Produktionssystem, das daraufhin das für die jeweilige Aufgabe passende Drehmoment für den Schrauber wählt. Das Ergebnis: mehr Effizienz in der Produktion. Schnelle Datenbanken wie SAP HANA sind Voraussetzung, um große Datenmengen in der vernetzten Produktion zu speichern, zu verarbeiten, zu analysieren und darzustellen. Alle Systeme sowohl von Bosch als auch von SAP stehen vor allem auch für Sicherheit und Datenschutz. Beide Unternehmen schützen die Kundendaten mit modernen technischen Mitteln. Kunden können beispielsweise selbst entscheiden, wann sie personenbezogene Daten zur Verfügung stellen und wann sie gelöscht werden sollen.

Industrie 4.0 braucht einheitliche Rahmenbedingungen

„Standards und Referenzarchitekturen sind notwendige Voraussetzung für den flächendeckenden Einsatz von IoT- und Industrie 4.0-Lösungen“, erklärte Denner. Mit Blick auf die Standardisierung sprachen sich Denner und Leukert für eine enge Koordination mit dem international ausgerichteten Industrial Internet Consortium (IIC) und der deutschen Plattform Industrie 4.0 aus. Ziel sind einheitliche Rahmenbedingungen, um die Interoperabilität von Maschinen in der Welt der Industrie zu ermöglichen. „Dabei haben sich gemeinsame, so genannte Testbeds bewährt, in denen Partner das Zusammenspiel von Sensoren, Maschinen, Software und Cloud-Technologie erproben, um daraus Standards abzuleiten“, sagte Leukert.

Aufwand sinkt, Effizienz steigt

Konkret wird das Zusammenspiel der beiden international agierenden Unternehmen am Beispiel von Positionsdaten für Gabelstapler sowie mehr Transparenz und Effizienz in der Logistik. In dem schon bestehenden Testbed „Track&Trace“ – koordiniert vom IIC – lässt sich nun beispielsweise die Position von Gabelstaplern in großen Lagern, Flugzeughallen oder auf Betriebsgeländen in Echtzeit und zentimetergenau bestimmen. Die Lokalisierung übernimmt das von Bosch gegründete Start-up Zeno Track mithilfe von Kameras, GPS, Laserscanner, Funkwellen und einem vernetzten Bewegungssensor. Die Positionsdaten werden über die Bosch IoT Cloud ins Flottenmanagementsystem SAP Vehicle Insights übertragen. Damit lassen sich Fahrzeugflotten intelligent steuern, um Transportaufträge oder Wartungstermine bestmöglich zu planen und zu erfüllen. Der Aufwand sinkt, die Effizienz steigt. Die Kooperation zwischen Bosch und SAP zeigt, wie das Zusammenspiel von Sensoren und Software über die Grenzen von Unternehmen hinweg neue Services ermöglicht.

Plattformtechnologien sind Bausteine für Internet der Dinge

Darüber hinaus streben beide Unternehmen weitere Lösungen an, etwa beim automatisierten und vernetzten Fahren. Stets entstehen große Datenmengen, die rasch und zuverlässig ausgewertet werden müssen. „Datenbanken und Plattformtechnologien sind Grundbausteine für neue Lösungen im Internet der Dinge und in der Industrie 4.0. Diese möchten wir Kunden, Partnern und Anwendern weltweit zur Verfügung stellen“, sagte Leukert. „Bosch bringt seine breite Erfahrung mit Sensorik in den Bereichen Mobilität, Fertigung, Gebrauchsgüter sowie in der Vernetzung von Geräten mit. Die Kombination von alledem soll dazu beitragen, dass unsere Kunden neue Umsätze generieren können“, betonte Denner.

Weitere Informationen:
Details zu Track&Trace
http://bit.ly/1AfaBfh
Details zu Zeno Track:
http://bit.ly/29UiSds
Details zur Bosch IoT Cloud:
http://bit.ly/22eSwII
Details zu SAP Vehicle Insights:
http://bit.ly/2c0IBFL
Details zum IIC:
http://bit.ly/1m8ohh3