Smartes Glas – RASTA präsentiert Glas der neuen Dimension Die Digitalisierung in der Wirtschaft nimmt Fahrt auf

Als Interim Manager für Digitale Transformation und Digitalisierung begeistert mich diese Entwicklung. Smart Glas von RASTAL ist eine perfekte und wunderbare Möglichkeit für Brauereien, Restaurants und Hotels die Zukunft in diesem Bereich mit Smart Data zu nutzen. Ein Spielfeld voller Möglichkeiten. RASTAL präsentiert der Glas der neuen Dimension. RASTAL präsentiert „smartes“ Glas der neuen Dimension. Die Digitalisierung in der Wirtschaft nimmt Fahrt auf. Offen für neue digitale Ideen startet RASTAL in Kooperation mit der Telekom Deutschland GmbH die Erstpräsentation von RASTAL SMARTGLASS® und zeigt komplett neue Ansätze in der Kundenansprache, Wettbewerbsdifferenzierung und Konsumförderung auf.

Im Mittelpunkt stehen dabei nicht der Genuss, sondern Daten, die in einer Bar, einem Selbstbedienungs- oder Betriebsrestaurant gewonnen und von überall kontrolliert werden können. Das Höhr-Grenzhausener Traditionsunternehmen hat mit dem RASTAL SMART-GLASS® ein wegweisendes Konzept für Getränkehersteller geschaffen, das bestimmte Informationen über das Glas weiterleitet. Kernstück dieser Entwicklung bildet ein kodierter Chip. Dieser Chip, in Form eines integrierten Ringes und im Corporate Design des Kunden, fällt am Glas kaum auf und funktioniert mit jedem Glastyp. Der Chip ist so fest am Stiel oder an der Fußplatte angepasst, dass das Glas spülmaschinengeeignet ist. Das RASTAL SMARTGLASS® lässt sich für jeden Kunden individuell entwickeln.



Um die wertvoll erfassten Informationen in unternehmerische Daten zu verwandeln, hat sich RASTAL als Kooperationspartner die Telekom Deutschland GmbH ins Boot geholt.

„Die Technik ist für alle Getränkehersteller interessant, die bei der digitalen Vernetzung wegweisend sind. Mit dem RASTAL SMARTGLASS® befinden wir uns in der Position des Vorreiters und bieten mit dem Partner Telekom Deutschland GmbH eine Komplettlösung, die es sonst noch nicht gibt“, so Thomas Nieraad, CEO bei RASTAL.

 

Auf der Messe zeigt RASTAL die Weltpremiere der neuen Technologie und demonstriert eine eigene Smartbar mit RASTAL SMARTGLASS® im Design der Telekom Deutschland GmbH. An drei Lesestationen wird über die smarten Gläser mit dem Chip an der Fußplatte und über die „Cloud der Dinge“ den Besuchern das Prinzip einer digitalen Theke vorgeführt. Die Internet der Dinge (IoT) -Plattform sammelt Sensordaten, wertet sie aus und visualisiert sie. Ein spezielles mobiles Gateway wird bei der „Cloud der Dinge“ registriert und konfiguriert, liest die Maschinendaten aus und sendet sie in die Cloud, wo sie im Dashboard der Plattform angezeigt werden. „Der Getränkehersteller kann über die Cloud der Dinge in Echtzeit zum Beispiel erfahren, wieviel Bier in der jeweiligen Bar aktuell getrunken wurde oder kann mit dem Gastronom kommunizieren und in Echtzeit ein Gewinnspiel über die Gläser starten“, beschreibt Carsten Kehrein den Vorteil. Das Konzept ist so ausgelegt, dass zukünftig mobiles Bezahlen über Payments möglich wäre. Die Smartbar selbst benötigt nur eine Steckdose, um voll funktionstüchtig zu sein.



Zusätzlich führt RASTAL und die Telekom Deutschland GmbH ein zweites Szenario auf der Messe vor: Eine App mit Gewinnspiel und Treueaktion. Über ein NFC fähiges Handy wird der Chip am Stiel des Glases mittels der speziellen App ausgelesen. Zukünftig kann die sogenannte WhiteLabelApp, die im Baukastenprinzip auf jede beliebige Branche anwendbar ist, mit dem eigenen Logo unkompliziert gestaltet werden und funktioniert auf allen Plattformen. Für die Entwicklung einer individuellen App mit Treuepunkten und Gewinnspielen bietet die Telekom fast unbegrenzte Möglichkeiten an. Die Vorzüge von RASTAL SMARTGLASS® liegen auf der Hand: mehr wirtschaftliche Planbarkeit, Echtzeit-Konsum und detailliertere Konsumdaten ermöglichen optimale Kundenbindung. Künftige Planungen werden Dank der gewonnen Daten einfacher, weil in Echtzeit Informationen abgerufen werden können, zum Beispiel wie viele Getränke ausgegeben werden. Der Gast kann durch das intelligente Glas mehr Anwendungsmöglichkeiten wie Gewinnspiele und Animationen erleben. Somit hat RASTAL erneut eine innovative Lösung geschaffen, die das Glas besonders macht und den Kunden einen relevanten Mehrwert bietet.


Digitalisierung – Zukunft Deutsche Bahn live

Alexa Skill Biowetter – AXA verhilft Allergikern und Wetterfühligen zu mehr Wohlbefinden

Alexa Skill Biowetter – AXA verhilft Allergikern und Wetterfühligen zu mehr Wohlbefinden
Der Alexa Skill von AXA soll für mehr Wohlbefinden und Sicherheit im Alltag bei Allergikern und Wetterfühligen sorgen und gibt zudem Sicherheitstipps bei Unwetter. Der Skill ist ab sofort kostenfrei verfügbar und wird sukzessive um neue Funktionen erweitert

 

AXA bietet mit „Biowetter“ einen Alexa Skill, der mit der klassischen Versicherungslogik bricht: Mit dem Befehl „Alexa, starte Biowetter“ wird Amazon Echo zum smarten Alltagsbegleiter für Gesundheit und Sicherheit, denn die Wetterlage hat großen Einfluss auf unser Wohlbefinden und unsere Leistungsfähigkeit. Bestimmte Wetterlagen verstärken Beschwerden wie Kopfschmerzen und Migräne. Doch nicht nur das: Konzentrationsstörungen, Schlafprobleme, innere Unruhe oder Gelenkschmerzen sind nur einige Symptome, die durch die Wetterlage beeinflusst werden können.


Alexa Skill Biowetter

 



„Wir möchten für unsere Kunden auch im Alltag da sein und ihnen ein Gefühl von Sicherheit geben. Dazu können wir Alexa mit dem Skill Biowetter ideal nutzen. Denn das ist jeden Tag relevant – nicht nur beim Versicherungskauf“,
so Alexander Vollert, Vorstandsvorsitzender AXA Deutschland.

 


Um den kostenfreien AXA Service nutzen zu können, müssen Echo-Nutzer lediglich den Skill „Biowetter“ in der Alexa App aktivieren. Nutzer erhalten dann Auskünfte über Luftqualität und Feinstaubbelastung, UV-Belastung, Pollenflug sowie nahende Unwetter an ihrem jeweiligen Standort. Alexa erinnert dank „Biowetter“ bei Unwetterwarnungen auch daran, beispielsweise bei Sturm die Balkonmöbel zu sichern oder bei Hagel die Rollläden hochzuziehen. Sukzessive kommen neue Funktionen hinzu: Ziel ist es, dass „Biowetter“ Nutzer im Alltag begleitet und nützliche Informationen für mehr Wohlbefinden bereithält.

 

 

 

Den Skill kostenfrei herunterladen und testen unter https://www.amazon.de/dp/B074QLRG7B

Digitalisierung – Zukunft Deutsche Bahn live Deutsche Bahn stellt neue digitale Angebote für Kunden vor.

Digitalisierung – Zukunft Deutsche Bahn live – Zukunft Bahn live: Deutsche Bahn stellt neue Angebote für Kunden vor.Mit neuen Angeboten wie verbesserter Kundeninformation bei Störfällen, punktgenauer Beschallung in Bahnhöfen und vereinfachten Buchungsmöglichkeiten im DB Navigator will die DB das Reisen mit der Bahn einfacher und komfortabler machen. 17 dieser Innovationen hat das Unternehmen heute in Berlin vorgestellt.

Die Verbesserung der Qualität und der Kundenzufriedenheit sind Ziele des Programms Zukunft Bahn, das die DB vor knapp zwei Jahren initiiert hat. Rund 150 Gäste, darunter Multiplikatoren aus den Bereichen Medien, Politik, Verkehrsverbünden, Aufgabenträgern, Verbänden und dem DB-Kundenbeirat waren der Einladung zur dritten Veranstaltung der Reihe „Mobilität erleben“ gefolgt. Einen ganzen Tag lang konnten sie innovative Mobilitäts-, Informations- und Servicekonzepte testen und sich mit den DB-Experten austauschen.

Digitalisierung – Dr. Richard Lutz, DB-Vorstandsvorsitzender: „Mehr Service und mehr Qualität für unsere Kunden – das ist das Versprechen, das wir mit unserem Programm Zukunft Bahn geben. Diese Veranstaltung ist der Beweis für die Innovationskraft des DB-Konzerns und zeigt: Wir sind nicht nur bereit für die Mobilität der Zukunft – wir gestalten sie!“ Berthold Huber, Vorstand Verkehr und Transport: „Mehr Qualität ist der Schlüssel zum Kundenerfolg. Unsere neuen Angebote machen das Reisen nicht nur einfacher und verlässlicher, sondern bieten unseren Kunden die Gewissheit, jederzeit bestens informiert und komfortabel unterwegs zu sein.“

Birgit Bohle, Vorstandsvorsitzende DB Fernverkehr: „Auch in diesem Jahr steuern wir auf einen neuen Fahrgastrekord hinzu. Für uns Motivation und Ansporn zugleich, Produkte und Serviceleistungen weiter zu verbessern. Wir wollen unsere Kunden für die Reise mit der Deutschen Bahn auch künftig begeistern.“

Digitalisierung – Folgende neue Produkte und Angebote wurden von den Fachleuten der verschiedenen Geschäftsfelder vorgestellt:

1. Interaktive Bahnhofskarten
2. Punktgenaue Beschallung: Lautsprechertechnologie Holoplot
3. Neue Monitore und digitale Vitrinen
4. Verbesserte Kundeninformation bei Störfällen (Betrieb Live)
5. Das neue Kundenerlebnis bei DB Regio: Der Ideenzug
6. Die neue Schnellfahrtstrecke Berlin-München (VDE 8)
7. Kooperation DB und Lufthansa: Optimale Vertaktung von ICE und
Flugzeug
8. Komfort Check-in über den DB Navigator
9. Bestens informiert und unterhalten: Das ICE Portal
10. Besser einsteigen: Die leuchtende Bahnsteigkante
11. Mehr Mobilität für jeden: Mobilitätsbudget und mobiles Ticketing
12. Kundenbindungs-App bahn.bonus
13. Neue Angebote im DB Navigator: Nahverkehrstickets
Schnellbuchung und Zahlung per Paypal
14. Der Medibus (Virtual Reality Experience)
15. WLAN im Nahverkehr: Live erleben im WLAN-Bus
16. Augmented Reality in der Kinderwelt: Der ICE als digitale Spielfläche

 

Der Ideenzug nimmt Fahrt auf – das Reisen der Zukunft im Nahverkehr

 Ob Einzelkabinen zum entspannten Reisen, Familienbereiche oder Arbeitstheken – das alles und viel mehr präsentiert DB Regio ab November in einem neuen Ideenzug der Südostbayernbahn und der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG). In einem begehbaren 1:1-Modell eines Doppelstockwagens werden so innovative Ideen für das Zugfahren von morgen erlebbar. Aufgabenträger bestellen den Regionalverkehr in ihren jeweiligen Bundesländern. Von ihnen und den Kunden will DB Regio mit dem Modell erfahren, wie diese Ideen ankommen, so dass zukünftige Fahrzeuggenerationen anders und besser gestaltet werden können.

Einsteigen, einchecken und entspannen – Komfort Check-In über den DB Navigator

Einsteigen, Platz nehmen und die Reise ungestört genießen – seit kurzem testet die Deutsche Bahn in mehreren ICE-Zügen erstmals den neuen Komfort Check-in, der die Fahrkartenkontrolle im Zug entfallen lässt. Damit haben Kunden die Möglichkeit, sich einfach mit der App DB Navigator im Zug selbst einzuchecken. Die Funktion ist während dieses Tests für Reisende mit Handy- oder Online-Tickets mit einer Sitzplatzreservierung nutzbar. Verläuft der Test erfolgreich, wird der Komfort Check-in auf weiteren Fernverkehrsstrecken in Deutschland ausgerollt.

DB Navigator – die App für mehr Mobilität

Unterwegs Tickets buchen, den Wagen mit dem reservierten Platz finden oder an den nächsten Umstieg erinnert werden – der DB Navigator bietet Reisenden in allen Situationen die passenden Services und Informationen. Weil sich das Mobilitätsverhalten der Menschen laufend verändert, entwickelt die Deutsche Bahn die App kontinuierlich weiter. Ab Herbst können z.B. Handy-Tickets mit zwei Klicks gebucht und mit Paypal bezahlt werden.

Holoplot – Nie mehr nur Bahnhof verstehen

Die Gründer des Berliner Start-ups Holoplot haben sich eines Problems angenommen, das jeder kennt: Die oft schlechte Akustik an öffentlichen Orten, zum Beispiel in Bahnhofshallen. Das Ergebnis ist ein innovatives Lautsprechersystem, das Sprachansagen überall klar verständlich macht. Die modularen Lautsprecher erlauben es, Audiowellen wie einen Lichtstrahl auf beliebige Punkte im Raum zu richten. Somit kann präzise bestimmt werden, wo etwas zu hören ist und wo nicht. Das System wird bis Ende des Jahres in verschiedenen Bahnhöfen getestet.

Leuchtende Bahnsteigkante – Lichtfasern im Beton weisen den Weg

Besser am Bahnhof orientieren mit Hilfe von Lichtfasern im Bodenbelag  – das testet die DB zusammen mit dem Berliner Start-up SIUT ab November im Bahnhof Stuttgart-Bad Cannstatt. Die Kunden der S-Bahn Stuttgart können durch Leuchtsymbole im Bahnsteigbelag  Zughaltepositionen und -längen sowie die Zugauslastungen bereits vor der S-Bahn Einfahrt erkennen. Die DB will mit dieser optimierten Zugabfertigung die Kundeninformation verbessern und die Pünktlichkeit erhöhen.

Die Stadt der Zukunft – klimafreundlich und vernetzt

Den autonom fahrenden Elektroshuttlebus per App vor die Haustür bestellen, um zum Bahnhof zu fahren, Pakete ohne lange Umwege direkt am Bahnhof im intelligenten Schließfach abholen und zurückschicken. Städtische Logistik auf der letzten Meile mit Cargo-Bikes abwickeln – Mobilität und Logistik der Zukunft sind intelligent vernetzt und energieeffizient. Die DB hat das Potential erkannt und treibt die Smart-City-Entwicklung voran. So haben unter anderem die Freie und Hansestadt Hamburg und die DB eine Smart-City-Partnerschaft initiiert. Ziel ist es, mit bedarfsgerechten, komfortablen, bezahlbaren und gleichzeitig umweltfreundlichen Mobilitäts- und Logistiklösungen die Lebensqualität in Städten zu erhöhen.

Digitale Transformation – Porsche Digital startet Partnerschaft mit Home-iX Porsche schreitet bei der digitalen Transformation weiter voran

Porsche Digital startet Partnerschaft mit dem Start-up – Home-iX. Porsche schreitet bei der digitalen Transformation weiter voran. Über seine Tochtergesellschaft Porsche Digital beteiligt sich der Sportwagenbauer an dem Stuttgarter Technologie-Unternehmen Home-iX. Das auf Smart Living spezialisierte B2B-Start-up wurde 2016 von den zwei früheren Porsche-Mitarbeitern Mehmet Arziman und Heiko Scholtes gegründet. Es ermöglicht Unternehmen der Automobilbranche individualisierte Smart Living-Lösungen anzubieten, die Fahrzeuge und das Zuhause vernetzen.

 

Porsche Digital
Porsche startet Partnerschaft mit Home-iX ©Porsche Konzern

Porsche Digital hat zunächst eine Minderheitsbeteiligung von zehn Prozent an Home-iX erworben. Darüber hinaus bekommen die Gründer über ein Zusammenarbeitsmodell Unterstützung in Form von Bürofläche, strategischem Coaching und Mentoring. Porsche Digital hat das Start-up zudem mit einem Pilotprojekt beauftragt. Dabei geht es um konkrete Lösungen, die vernetztes Zuhause, Fahrzeug, mobile Endgeräte und digitale Assistenten miteinander verbinden.

Für Porsche Digital-Chef Thilo Koslowski unterstreicht die Partnerschaft mit Home-iX, „dass wir unsere Digitalisierungsstrategie konsequent weiterverfolgen. Wir bauen unser Ökosystem aus und sorgen mit neuen Wertschöpfungsmodellen für profitables Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit.“ Smart Living sei „eine entscheidende Komponente auf dem Weg zum digitalen Lebensstil.“ Smart Living oder Smart Home bezeichnen ein Umfeld, in dem Haushalts- und mobile Geräte – von der Klimaanlage bis zum Auto – interagieren und zentral gesteuert werden können. Alltagsvorgänge werden automatisiert, intelligente Vernetzung sorgt für Effizienz, Komfort, Sicherheit und Produktivität – zuhause oder unterwegs.

Neutraler Vermittler am Smart Home-Markt
Home-iX entwickelt eine Gesamtlösung in Form einer „Smart Living as a Service“-Plattform und einen digitalen B2B-Marktplatz für Dienstleistungen rund um das vernetzte Leben. Bisher sind die Smart-X-Märkte wie etwa Smart Energy oder Smart Grid stark fragmentiert. Dafür will Home-iX Abhilfe schaffen und mehr Kompatibilität in die Branche des vernetzten Lebens bringen. Das Unternehmen versteht sich dabei als neutrales Start-up, das nicht mit den bestehenden Anbietern konkurriert, sondern deren Lösungen integriert. „Unsere Plattform agiert als sicherer Vermittler am Smart Home-Markt”, sagt CEO Mehmet Arziman. Traditionellen Industrien wie der Automobilbranche, die eigene, individualisierte Smart Living-Lösungen für ihr Endkundengeschäft anbieten, soll so der Zugang erleichtert werden. Für die Home-iX-Gründer ist die Vereinbarkeit verschiedener Anbieter die zwingende Voraussetzung für ein anwenderfreundliches und umfassendes Smart Living-Ökosystem.

Porsche Digital ist das Kompetenz-Zentrum der Porsche AG für Digitalisierung. Das Unternehmen definiert und realisiert in enger Zusammenarbeit mit allen Ressorts der Porsche AG neue Wertschöpfungsstrategien und innovative digitale Produktangebote. Porsche Digital identifiziert und bewertet Trends, investiert in Start-ups und sichert so den Zugang zu relevanten Technologien. Die Tochter des Stuttgarter Sportwagenherstellers versteht sich als Schnittstelle zwischen Porsche und Innovatoren weltweit. Standorte sind Ludwigsburg, Berlin und Santa Clara im Silicon Valley. Weitere Büros, etwa in Asien, sollen folgen.



Weitere Themen:

Smarte Parkbänke von Ford mit Lademöglichkeit und Wi-Fi

 


Fachliteratur – Digitale Transformation

[amazon_link asins=’3658123877,3800653982,3658119136,3658119810′ template=’ProductCarousel‘ store=’upmann.digital-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’b6a0d3c0-a78d-11e7-805d-7ded50069a92′]

Digitale Transformation – Strategische Positionierung von Human Resources In acht Schritten zu einer dynamischen Personal- und Kompetenzentwicklung im digitalen Wandel

Digitale Transformation – Strategische Positionierung von Human Resources – Arbeitsgestaltung und -organisation unterliegen im Zuge der Digitalisierung einem grundlegenden Wandel. Damit verändern sich auch die Anforderungen und Inhalte der Qualifizierung von Arbeitnehmern. Ein neuer Praxisleitfaden des Digitalverbands Bitkom zeigt die Erfolgsfaktoren einer dynamischen Personal- und Kompetenzentwicklung auf. Grundlage ist eine Online-Umfrage, die 2016 unter Personalverantwortlichen und Beschäftigten durchgeführt wurde. Der Leitfaden gibt einen Überblick, wie Unternehmen sich und ihre Beschäftigten bestmöglich auf den digitalen Wandel vorbereiten können. Gemeinsam mit Praxispartnern wurden zudem konkrete Maßnahmen konzipiert, umgesetzt und evaluiert, wie die Personal- und Kompetenzentwicklung in Unternehmen flexibilisiert werden kann. Ein neu entwickeltes Benchmarking-Tool ermöglicht den Vergleich des betrieblichen Personal- und Kompetenzmanagements mit erfolgreichen Unternehmen unterschiedlicher Größenordnung. Es ist unter www.kompetenz-benchmarking.de abrufbar.

„Der Praxisleitfaden fasst die Projektergebnisse und Erkenntnisse kompakt zusammen und richtet sich an Personalverantwortliche, betriebliche Bildungsakteure sowie an die interessierte Fachöffentlichkeit. Er soll insbesondere Unternehmen eine Hilfestellung an die Hand geben, ihre Qualifizierungsaktivitäten im digitalen Wandel an die künftigen Anforderungen besser anzupassen“, sagt Projektmanagerin Stefanie Brzoska.


Digitale Transformation

 


Digitale Transformation – Für eine dynamische Personal- und Kompetenzentwicklung gibt der Leitfaden an Unternehmen folgende Tipps:

1.Digitale Transformation – Strategische Positionierung von Human Resources im Unternehmen: Betriebliches Kompetenzmanagement sollte im Unternehmen zur Chefsache werden und fester Bestandteil der Unternehmensstrategie sein.

2.Digitale Transformation – Regelmäßige Überprüfung des Qualifizierungsangebots: Das betriebliche Qualifizierungsangebot sollte regelmäßig anhand verfügbarer Mess- und Steuerungsinstrumente überprüft werden, um in dynamischen Unternehmensumfeldern Schritt halten zu können. Dazu sollte auch das Benchmarking-Tool www.kompetenz-benchmarking.de genutzt werden.

3.Digitale Transformation – Rechtzeitiges Einbinden aller Akteure: Neue Anforderungen an die Personalentwicklung sollten frühzeitig aufgegriffen und Beschäftigte, Fachabteilungen und Interessenvertretungen zu Partnern einer transparenten Personalentwicklungsstrategie gemacht werden.

4.Digitale Transformation – Auf eine sorgfältige Auswahl und ausgewogene Mischung unterschiedlicher Maßnahmen kommt es an: Best Practices anderer Unternehmen zur Kompetenzentwicklung in der Digitalisierung können als Inspiration dienen. Kooperationen bieten sich an. Konzepte sollten aber nicht bloß kopiert, sondern an die eigene Unternehmenskultur angepasst werden.

5. Digitale Kompetenzen stärken: Digitalkompetenz wird in allen Branchen zunehmend zu einer Kernkompetenz. Um auf individuelle Lernbedarfe eingehen zu können, sollten digitale, bedarfsgerechte Lernangebote für den Kompetenzerwerb einbezogen werden.

6. Veränderte Anforderungen an Führungskultur und -verhalten: Führungskräfte sollten in „digitaler Führung“ und „Führen von virtuellen Teams“ qualifiziert werden, um Beschäftigte im Digitalisierungsprozess zu begleiten, zu motivieren und etwaigen Ängsten entgegen wirken zu können.

7. Systematik, Transparenz, Beratung und Bündelung: Bereits vorhandene Qualifikationen sollten systematisch erfasst werden, um Bedarfe zu identifizieren. Der Einsatz digitaler Tools erhöht die Flexibilität und Reaktionsgeschwindigkeit, um Qualifizierungslücken zu schließen. Angebote zur Qualifizierung sollten systematisch und transparent gebündelt werden.

8. Eigenverantwortung fördern und Raum für neue Wege schaffen: Es gibt keinen „Masterplan“ zur Gestaltung der digitalen Transformation. Der Weg führt vor allem über Experimente. Voraussetzung sind Vertrauen, Selbstbestimmung und Eigenmotivation. Um neue Wege zu gehen, sollten Freiräume geschaffen und der Transformationsprozess durch HR-Experten kompetent begleitet werden.

Der Leitfaden ist im Rahmen des vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung geförderten Verbundprojekts „Flexibilisierung durch dynamisches Personal- und Kompetenzmanagement für wissensintensive Dienstleistungen“ entstanden.
Das Dokument ist kostenlos verfügbar unter https://www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/Praxisleitfaden-Qualifizierung.html

Quelle: bitkom

Digitalisierung bei Wohlfahrtsverbaenden und Glaubensgemeinschaften – Microsoft Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) und Wirtschaftsgesellschaft der Kirchen in Deutschland (WGKD) unterzeichnen Rahmenvertrag mit Microsoft

Digitalisierung ist bei Wohlfahrtsverbänden und Glaubensgemeinschaften angekommen. Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) und Wirtschaftsgesellschaft der Kirchen in Deutschland (WGKD) unterzeichnen Rahmenvertrag mit Microsoft.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege e.V. und WGKD – Wirtschaftsgesellschaft der Kirchen in Deutschland mbH haben heute mit der Microsoft Deutschland GmbH neue Konditionenverträge abgeschlossen. Dabei handelt es sich um einen Konzernvertrag (Enterprise-Agreement) und einen aktualisierten Mantelvertrag (Business- und Service-Vertrag). Die Vereinbarung gilt für mehr als fünf Millionen Anwender aus gemeinnützigen und kirchlichen Organisationen, darunter DRK, AWO, Paritätischer Wohlfahrtsverband, Diakonie, Caritas sowie katholische und evangelische Kirche. Er umfasst sämtliche Produkte von Microsoft, die über die europäische sowie die Microsoft Cloud Deutschland verfügbar sind, darunter Microsoft Azure, Office 365 und Dynamics 365. Damit sind Wohlfahrtsverbände und Kirchen für künftige Szenarien rund um modernes Arbeiten, das Internet der Dinge oder künstliche Intelligenz gerüstet. Mit dem Rahmenvertrag gehen die Unterzeichner eine langfristige Verbindung ein, die auch die Umsetzung der verhandelten Dienste beinhaltet.

 

Digitalisierung

 

 

„Ohne moderne IT, ohne Vernetzung und Kommunikation über alle Grenzen hinweg ist die gesellschaftlich so wichtige Arbeit der Wohlfahrtsorganisationen und Kirchen nicht denkbar“, sagt Andreas Kleinknecht, Mitglied der Geschäftsleitung bei Microsoft Deutschland und zuständig für das Public-Sector-Geschäft. „Mit dem Rahmenvertrag öffnen wir den gemeinnützigen Verbänden und ihren Mitgliedern den für die Digitalisierung unverzichtbaren Weg in die Cloud. Es ist unser erklärtes Ziel, diese Organisationen, ihre Mitarbeiter und die vielen hunderttausend ehrenamtlichen Helfer bei ihrer Arbeit zu unterstützen.“

Kommunikation und Zusammenarbeit für soziale Dienste
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e. V. (BAGFW) ist die gemeinsame Arbeitsplattform der sechs Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege (AWO, Caritas, Paritätischer Wohlfahrtsverband, Rotes Kreuz, Diakonie und Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland). Diese Spitzenverbände vertreten nach eigenen Angaben bundesweit über 90.000 Einrichtungen und Dienste mit mehr als 1,3 Millionen Mitarbeitern und vielen ehrenamtlich Tätigen. 60 Prozent aller Erwerbstätigen der Freien Wohlfahrtspflege sind bei den konfessionellen Wohlfahrtsverbänden beschäftigt.

Langfristige Zusammenarbeit angestrebt

„Mit der Unterzeichnung des Rahmenvertrags streben wir eine langfristige Verbindung an, die auch die Umsetzung der verhandelten Dienste beinhaltet“, sagt Rainer Gritzka, Geschäftsführer der Wirtschaftsgesellschaft der Kirchen in Deutschland (WGKD). „Gerade die Digitalisierung benötigt strategische Partnerschaften zwischen Verbänden, Organisationen und einem der führenden Technologiehersteller wie Microsoft.“

Die WGKD ist eine ökumenische Einkaufsplattform, deren Gesellschafter der Verband der Diözesen Deutschlands, der Deutsche Caritasverband, die Evangelische Kirche in Deutschland, das Evangelische Werk für Diakonie und Entwicklung und die Deutsche Ordensobernkonferenz sind. Die WGKD deckt somit den gesamten kirchlichen Bereich auf evangelischer und katholischer Seite ab.

Vorteil Standardisierung
Zu den Vorteilen aus Sicht der Microsoft-Vertragspartner gehören unter anderem eine einheitliche Kommunikations- und Sicherheitsarchitektur, die den höchsten europäischen und deutschen Sicherheitsstandards entspricht. Die Cloud bietet zudem hohe Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit sowie eine flexible Skalierung etwa für den Fall nationaler und internationaler Kriseneinsätze oder Notsituationen. Schließlich sorgt der verbrauchsabhängige Leistungsbezug aus der Cloud für eine Kostenreduktion durch Wegfall von Investitionen und Kapitalbindung.

 

 

[amazon_link asins=’B06XY28ZX1,3959345054′ template=’ProductCarousel‘ store=’upmann.digital-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’327f27e0-a437-11e7-a01b-affde966afe2′]

 

Haushaltsroboter erobern das Eigenheim – Digitalisierung Jeder zweite Interessent würde Roboter zur Überwachung des Zuhauses einsetzen

Haushaltsroboter erobern das Eigenheim – Nie wieder Staubsaugen, Fensterputzen oder Rasenmähen – jeder Zweite steht Haushaltsrobotern offen gegenüber und würde bestimmte Aufgaben rund um Haus und Garten abgeben. Bei 15 Prozent der Bundesbürger haben die autonomen Geräte bereits den Sprung in die eigenen vier Wände geschafft. 42 Prozent können sich für die Zukunft vorstellen, einen Roboter zu nutzen. 16 Prozent beobachten die Entwicklung noch und sehen die Helfer vorerst nicht im Eigenheim und 26 Prozent geben an, die Technologie privat nicht nutzen zu wollen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.007 Bundesbürgern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „Aktuell kommen immer mehr Roboter zu immer günstigeren Preisen auf den Markt, die uns zuhause bei alltäglichen Aufgaben unterstützen oder sie sogar komplett übernehmen können“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Die Verbraucher können von diesem technologischen Fortschritt profitieren und sich den Alltag erleichtern lassen.“ In vielen Fällen würde so auch etwas für den Umwelt- und Ressourcenschutz getan. So können Rasenmähroboter auch auf großen Flächen mit Ökostrom statt Benzin betrieben werden, oft sind die Geräte sehr viel kleiner und verbrauchen weniger Ressourcen bei der Herstellung. Rohleder: „Vor mehr als 50 Jahren zogen Wasch- und Spülmaschinen in die Wohnungen ein. Jetzt beginnt die große zweite Welle der Automatisierung im Haushalt.“



Acht von zehn der Befragten, die Interesse an Robotern haben, wollen ihn primär als Haushaltshilfe etwa zum Staubsaugen oder Wischen einsetzen (82 Prozent), aber auch Unterstützung bei der Gartenarbeit ist gefragt (41 Prozent). Jeder Zweite will die Sicherheit in seinen eigenen vier Wänden mit Hilfe von Robotern erhöhen und würde ihm die Überwachung seines Zuhauses anvertrauen (49 Prozent). Nur wenige können sich die technischen Helfer hingegen zum Lernen oder zur Nachhilfe (15 Prozent) sowie in der Pflege von alten oder kranken Angehörigen im Haushalt (14 Prozent) vorstellen.

Zwei Drittel der Interessenten geben an, sich einen Roboter möglichst kaufen zu wollen (66 Prozent). Für 29 Prozent wäre das Mieten die bevorzugte Option. „Die Gerätepreise sinken und machen Haushaltsroboter jetzt für die breite Bevölkerung erschwinglich“, so Rohleder. Kaufen wird damit für immer mehr Menschen zu einer Option, aber knapp jeder Dritte will die Technologie erst einmal testen. Von den Befragten, die kein Interesse an den smarten Haushaltshilfen haben, wollen 37 Prozent grundsätzlich nicht, dass ein Roboter ihre Arbeit übernimmt. Ein Drittel gibt an, keinen Mehrwert in der Technologie zu erkennen und diese nicht zu brauchen (33 Prozent). Jeder Vierte hält die Roboter noch nicht für ausgereift genug (26 Prozent) und jeder Fünfte weiß nicht, wie er mit der Entwicklung umgehen soll (20 Prozent). 17 Prozent fehlt das Vertrauen in die Technik und 14 Prozent geben an, sich noch nicht ausreichend mit der Thematik auseinandergesetzt zu haben.

Quelle: bitkom


[amazon_link asins=’B01E28OJSE,B00RPBUXWW,B016ZIJAV0,B01LYOF0KC,B00HDANXH2,B01H85Q0MQ,B06X41H71H‘ template=’ProductCarousel‘ store=’upmann.digital-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’08bb667e-a2bc-11e7-b075-9d49e8575db5′]

Digitalisierung schafft Arbeitsplätze

Digitalisierung sorgt in Deutschland weiter für neue Arbeitsplätze. 2017 entstehen voraussichtlich 21.000 zusätzliche Jobs in der Bitkom-Branche. Das teilt der Digitalverband Bitkom auf Grundlage aktueller Berechnungen mit. Demnach werden Ende 2017 in der Branche 1.051.000 Menschen beschäftigt sein. Das entspricht einem Plus von 2 Prozent im Vergleich zum Jahresende 2016. „Wachstumstreiber sind die Software-Häuser und IT-Dienstleister, die sich am dynamischsten entwickeln und viele neue Jobs schaffen“, sagte Bitkom-Präsident Thorsten Dirks im Vorfeld der CeBIT, die am 20. März in Hannover beginnt. Die Branche verzeichnet insgesamt ein stabiles Wachstum. Die Umsätze sollen 2017 um 1,3 Prozent auf 161,4 Milliarden Euro steigen.

Die Informationstechnik treibt das Wachstum der Branche an. Der Teilmarkt legt dieses Jahr nach der Bitkom-Prognose um 2,7 Prozent auf 86,0 Milliarden Euro zu. Am stärksten wächst dabei das Software-Segment mit einem Plus von 6,3 Prozent auf 23,0 Milliarden Euro. Die Umsätze mit IT-Dienstleistungen, die unter anderem das Projektgeschäft und IT-Beratung umfassen, verzeichnen mit 2,3 Prozent ebenfalls ein überdurchschnittliches Wachstum und steigen auf 39,0 Milliarden Euro. „Die Digitalisierung ist in allen Wirtschaftsbereichen angekommen. Das führt zu einer steigenden Nachfrage bei IT-Dienstleistern und Software-Anbietern, die sich in diesen Zahlen niederschlägt“, sagte Dirks. Die Umsätze mit IT-Hardware bleiben mit einem leichten Plus von 0,1 Prozent auf 24,0 Milliarden Euro stabil. Während der Markt für Server (-6,3 Prozent) und PCs inklusive Laptops (-4,0 Prozent) schrumpft, laufen die Geschäfte mit Workstations (+7,6 Prozent) und Tablets (+5,9 Prozent) deutlich besser.


Digitalisierung
Digitalisierung schafft Arbeitsplätze


In der Telekommunikation ist die Marktentwicklung leicht rückläufig. Die Umsätze sinken voraussichtlich um 0,2 Prozent auf 66,2 Milliarden Euro. Während der Markt für Telekommunikationsinfrastruktur um 0,7 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro wächst, schrumpft er bei den Telekommunikationsdiensten um 0,6 Prozent auf 48,9 Milliarden Euro. Sowohl die Umsätze im Festnetz (-0,7 Prozent) als auch im Mobilfunk (-1,7 Prozent) gehen weiter zurück. Hintergrund sind vor allem Eingriffe der Regulierungsbehörden, etwa bei den Roaming-Gebühren und mobilen Terminierungsentgelten. „Die Telekommunikationsanbieter investieren kontinuierlich in die Infrastruktur. Aber stabilere Netze und größere Bandbreiten kann es nicht zum Nulltarif geben. Es ist daher wichtig, dass steigende Datenvolumen sich auch im Umsatz widerspiegeln“, sagte Dirks. Der Smartphone-Markt verzeichnete 2016 mit einem Minus von 6 Prozent erstmals einen deutlichen Rückgang. Jetzt steigen die Umsätze wieder: um 1,5 Prozent auf 10,1 Milliarden Euro.

In der Unterhaltungselektronik stabilisiert sich der Markt, nachdem er in den vergangenen Jahren deutlich geschrumpft war. Die Umsätze gehen voraussichtlich nur noch leicht um 0,5 Prozent auf 9,2 Milliarden Euro zurück. Positiv entwickelt sich die Nachfrage nach Home-Audio-Geräten mit einem Wachstum um 1,0 Prozent. Besonders gefragt sind vernetzte Multi-Room-Systeme, die per Smartphone gesteuert werden können. Wichtiger Umsatzbringer bleiben TV-Geräte, deren Marktvolumen sich konstant entwickelt.

Der ITK-Markt insgesamt entwickelte sich im vergangenen Jahr etwas schwächer als zunächst erwartet. Die Umsätze stiegen um 1,0 Prozent auf 159,3 Milliarden Euro, während die frühere Prognose auf 1,7 Prozent lautete. Die Umsätze mit Servern, Halbleitern und Smartphones blieben 2016 hinter den Erwartungen zurück.

Auf dem Arbeitsmarkt wird die positive Entwicklung durch den steigenden IT-Fachkräftemangel getrübt. Nach einer Bitkom-Studie gab es Ende vergangenen Jahres 51.000 offene Stellen für IT-Experten. Das entspricht einem Anstieg um 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr mit damals 43.000 unbesetzten Jobs. „Die schwierige Fachkräftesituation hemmt die Entwicklung der Digitalwirtschaft und gefährdet die digitale Transformation“, sagte Dirks. Der Fachkräftebedarf wuchs zuletzt schneller als die Zahl neuer Informatikstudierenden. 2015 begannen gut 37.000 Erstsemester ein Informatikstudium, das waren 5 Prozent mehr als im Vorjahr. Vor diesem Hintergrund brauche es stärkere Bemühungen um die Zuwanderung ausländischer Fachkräfte, forderte Dirks. „Wir müssen um kluge Köpfe aus aller Welt werben, um langfristig Wachstum und Wohlstand zu sichern.“

Debatten über eine vermeintlich drohende Massenarbeitslosigkeit durch die Digitalisierung hält der Bitkom für verfehlt. „Die digitale Transformation schafft weltweit Millionen neuer Jobs. Diese Jobs sind oft nicht mehr an einen bestimmten Standort gebunden. Wir müssen diesen Prozess aktiv so gestalten, dass die Arbeitsplätze in Deutschland entstehen“, sagte Dirks.

Bitkom fordert, die Vermittlung von Digitalkompetenz und Medienkompetenz in Schule, Aus- und Weiterbildung besser zu verankern. Informatik sollte ab der fünften Klasse zum Pflichtfach werden, Englisch als Lingua franca der Digitalwirtschaft ab der ersten Klasse. „Die Smart-School-Initiative der Bundesregierung ist ein wichtiger erster Schritt. In fünf Jahren muss es in Deutschland flächendeckend Smart Schools mit digitaler Infrastruktur sowie digitalen Lerninhalten und pädagogischen Konzepten geben.“ Mit Blick auf die erregte Debatte über „Fake News“ und die Diskussionskultur in sozialen Netzwerken sagte Dirks: „Die Einschränkung der Meinungsfreiheit ist kein geeignetes Mittel gegen Desinformation, Hass und Hetze. Dagegen hilft nur eins: Bildung.“

Die Zukunftsfähigkeit Deutschlands erfordert nach Ansicht des Bitkom einen kontinuierlichen Ausbau der Telekommunikationsinfrastruktur. Bis 2025 müssen flächendeckend Gigabit-Infrastrukturen verfügbar sein. An diesem Ziel sollte sich eine neue Digitalstrategie für Deutschland orientieren, die Investitionsanreize für den Ausbau von Gigabit-Netzen schafft und einen fairen Wettbewerb ermöglicht.

Mit Blick auf die bevorstehende CeBIT (20. bis 24. März) betont der Bitkom die Bedeutung der Digitalisierung für Wirtschaft und Gesellschaft. „Deutschland muss bei der digitalen Transformation mehr Tempo aufnehmen. Darin liegt die einmalige Chance, verlorene Arbeitsplätze zurückzugewinnen und zusätzliche Wertschöpfung zu schaffen“, sagte Dirks. Auf dem Bitkom-Hauptstand in Halle 4 werden unter dem Motto „hub @ CeBIT“ die disruptiven Veränderungen durch die Digitalisierung erlebbar gemacht – etwa mit Anwendungen zu den Top-Trends der Tech-Branche wie Artificial Intelligence, Cloud Computing, Drohnen und Internet of Things.

INRIX OpenCar – App-Angebot für das vernetzte Automobil um Inhalte von Amazon Alexa, Napster, NPR, Nest, Yelp Das offene Infotainmentsystem INRIX OpenCar bietet Fahrzeugherstellern eine markenübergreifende Plattform für vernetzte Fahrzeuge

INRIX OpenCar – Auf dem Weg ins Zeitalter der vernetzten Fahrzeuge ist es für Automobilhersteller entscheidend, die Kontrolle über die in ihren Fahrzeugen laufenden Anwendungen, über die Nutzung der dabei generierten Daten und die Ausgestaltung des Bedienkomforts zu behalten. Um Herstellern genau das zu ermöglichen, hat INRIX jüngst Partnerschaften mit 20 weiteren Anbietern von beliebten Anwendungen geschlossen und integriert deren Apps – in für den Betrieb in Automobilen optimierten Versionen – in die INRIX OpenCar-Plattform: Amazon Alexa, Audiobooks.com, Bookatable, Dash Radio, Dar.fm, Glympse, INRIX Traffic, Napster, Nest, NPR, ParkMe, Parkmobile, PayByPhone, Philips Hue, Rivet Radio, Slacker Radio, Stitcher, Wcities und Yelp. Erst im Januar hatte INRIX angekündigt, dass Amazon Alexa als Sprachschnittstelle für die OpenCar-Dienste wie zum Beispiel Amazon Music, Audible Hörbucher sowie bei Verkehrs-, Park- und Wetterdiensten und Störungswarnungen zum Einsatz kommt. Die Integration dieser hohen Zahl an beliebten Apps sichert INRIX OpenCar eine einzigartige Position im Markt der digitalen Dienste für Automobile und gibt Fahrzeugherstellern die volle Kontrolle über das Nutzungserlebnis.


INRIX OpenCar
INRIX OpenCar

 


Die INRIX OpenCar-Plattform

INRIX OpenCar ist eine offene Whitelabel-Plattform für die einfache Integration von Apps in vernetzte Automobile. Sie bietet hohen Bedienkomfort und verbessert die Sicherheit von Anwendungen. Automobilproduzenten verfügen mit OpenCar über eine anpassungsfähige Lösung mit marken-, modell- und regionsspezifischen Nutzeroberflächen. Die hohe Skalierbarkeit ist ein wesentlicher Aspekt, um das von der Automobilindustrie geforderte durchgängige markenspezifische Fahrerlebnis bieten zu können und die beliebtesten Inhalte und Dienste im Angebot zu haben. Das Ökosystem von INRIX OpenCar umfasst derzeit mehr als 2.250 registrierte Entwickler aus hunderten Unternehmen, die eine hohe Zahl von Diensten wie Musikstreaming, Echtzeit-Informationen, Stadtführer, dynamische Park- und Kartendienste sowie Reservierungen anbieten.


Zitat von INRIX

„INRIX transformiert das vernetzte Fahrzeug durch die Integration von zahlreichen Inhalten, die Autofahrern beliebte Unterhaltungsangebote und nützliche Services direkt in die Headunit ihres Fahrzeugs liefern. Die Benutzeroberfläche ist für die Bedienung beim Fahren optimiert. Automobilhersteller bekommen mit INRIX OpenCar eine skalierbare Plattform, die sich flexibel an ihre Marke anpassen lässt und die Erwartungen der Autofahrer an das Infotainment im Fahrzeug mehr als erfüllt“, sagt Joe Berry, Vice President von OpenCar bei INRIX. „Die schnelle Erweiterung des App-Ökosystems von OpenCar mit beliebten und einfach zu bedienenden Apps ist ein großer Gewinn für Automobilhersteller, für unsere Contentpartner und letztendlich die Autofahrer.“

 

Zitat von Napster

„Wir sind begeistert über die Integration von Napster in die INRIX OpenCar-Plattform”, sagt Darryl Wood, Vice President Engineering bei Napster. „Weltweit nutzen 92 Prozent der Napster-Abonnenten das Musikstreaming im Fahrzeug – und jetzt sind wir Teil einer standardisierten Plattform, mit der Automobilhersteller eine Vorreiterrolle bei Diensten für das vernetzte Fahrzeug einnehmen können. Letztendlich kommen Autofahrer dadurch einfacher an ihre Lieblings-Inhalte.”

               

Zitat von Yelp

„Autofahrer haben heute höhere Erwartungen an ihre Fahrzeuge”, sagt Chad Richard, Senior Vice President of Business and Corporate Development bei Yelp. „OpenCar verbindet die lokalen Kenntnisse von Yelp mit Echtzeit-Informationen zu Verkehr und Parkmöglichkeiten, sodass Autofahrer auf dem besten Weg zu den besten Geschäften gelangen.”

Reise Chatbots – Was Sie wirklich können müssen

Reise Chatbots – Sie fragen und er antwortet in Sekundenschnelle: Ob als Kundenberater, Newslieferant oder Suchassistent – immer mehr Unternehmen setzen auf Chatbots. Doch wie kommt der automatisierte Zusatzservice bei den Usern an? Eine repräsentative Onlineumfrage von KAYAK.de und YouGov, an der 2.046 Personen teilnahmen, zeigt: Die Innovation muss sich erst einmal etablieren. So stellen Chatbots für die meisten Deutschen noch eine große Unbekannte dar: 78 Prozent wissen nicht, was ein Chatbot ist. Fast genauso viele (77 Prozent) haben wissentlich bisher noch keinen benutzt.

Reise Chatbots -Dass Chatbots durchaus hilfreich sind, zeigen die Angaben der elf Prozent, die schon einmal wissentlich mit einem Chatbot interagiert haben: Bei 51 Prozent von ihnen ging es dabei um ein Anliegen, das den Kundenservice betraf – zum Beispiel eine Frage oder Beschwerde. 35 Prozent von ihnen verwendeten den Chatbot zur Suche nach Produkten beim Online-Shopping. Fast ein Viertel der Chatbot-Nutzer (23 Prozent) hat diesen bei der Reiseplanung genutzt. Dabei war ihnen der Bot bei der Suche oder Buchung von Reisen, Flügen oder Hotels behilflich.


Reise Chatbots
Abb. Frage: Urlauber können inzwischen auf eine ganze Reihe von Chatbots zurückgreifen. Für welche Funktion können Sie sich vorstellen, einen Chatbot zu nutzen? (Mehrfachnennungen möglich)

 

Das wünschen sich die Deutschen von einem Chatbot

Reise Chatbots -Bei der Frage, für welche Anliegen eine Chatbot-Nutzung vorstellbar ist, gaben 28 Prozent der Befragten die Benachrichtigung über Reiseplanänderungen, zum Beispiel bei der Änderung des Abfluggates, an. 27 Prozent können sich zudem vorstellen, einen Chatbot zur Recherche und Buchung von Flügen, Hotels und Mietwagen zu nutzen. Beides beherrscht der Facebook-Messenger-Bot von KAYAK schon jetzt – und erfüllt somit bereits heute die Erwartungen künftiger Nutzer. Seit Juli 2016 können deutsche User ihre Reisen mit Hilfe des Bots suchen, planen, buchen und verwalten.

Vorteile sehen die Deutschen vor allem in der permanenten Erreichbarkeit eines Chatbots. So begrüßen es 37 Prozent, nicht mehr auf Servicezeiten angewiesen zu sein. Rund ein Viertel (26 Prozent) glaubt, dass sich mit einem Bot Zeit einsparen lässt, weil dieser schnellere Ergebnisse liefert als die eigene Recherche. 19 Prozent halten zudem die Auskunft eines Chatbots für die umfassendere. Ein Fünftel ist neugierig auf die Technik und möchte sie ausprobieren.

„Wie die Ergebnisse der Umfrage zeigen, sind die Deutschen noch nicht vertraut mit der Chatbot-Technologie“, sagt Matthias Keller, Chefentwickler bei KAYAK „Wir sehen aber auch, dass diejenigen, die bereits einen Chatbot nutzen, dieses Angebot zu schätzen wissen. Dabei wird der Mehrwert für den einzelnen User in Zukunft noch zunehmen. Denn die Technologie befindet sich aktuell noch in einem Anfangsstadium. Hinzu kommt, dass die Auswahl an Chatbots für den deutschen Markt bislang noch sehr begrenzt ist. Wir bei KAYAK arbeiten kontinuierlich an Innovationen, um den Prozess der gesamten Reiseplanung für unsere User noch schneller und komfortabler zu machen. Mit unserem Facebook-Messenger-Bot kommen wir diesem Ziel ein ganzes Stück näher.“

Deutsche haben noch Vorbehalte gegenüber Chatbots

Reise Chatbots -Es gibt aber auch Vorbehalte, was die Nutzung von Chatbots angeht: Ein Drittel der Befragten zieht einen persönlichen Ansprechpartner einem Chatbot vor. 36 Prozent äußern Bedenken bezüglich der Datensicherheit und 27 Prozent der Befragten befürchten, dass der Chatbot sie gar nicht oder falsch versteht. Diese Sorgen sind allerdings unbegründet.

„Datensicherheit ist ein großes Thema. Bei jeder neuen Plattform-Integration stellen wir sicher, dass die Daten unserer User nicht missbraucht werden können. Das reguläre Facebook Profil eines Benutzers ist gänzlich unzugänglich für den Chatbot. Ein Messenger Bot hat nur Zugang zu einem vereinfachten Profil, das auf den Namen, die Sprache und die Zeitzone des Gesprächspartners begrenzt ist”, so Matthias Keller. „Bots können bei komplexeren Anliegen den Menschen noch nicht gänzlich ersetzen, jedoch lernen sie durch die Interaktion mit den Nutzern kontinuierlich dazu. Je mehr Menschen sie benutzen, desto besser werden sie. Unser Bot ist zudem in der Lage, Serviceanfragen zu erkennen. Er leitet diese an das Support-Team weiter, das sich dann persönlich mit dem Nutzer in Verbindung setzt.”

Hinweis für die Redaktion:

*Chatbots sind Computerprogramme, die Anfragen beispielsweise auf Service- und Verkaufsplattformen automatisiert bearbeiten und dabei mit dem Nutzer über Chatprogramme wie dem Facebook Messenger kommunizieren.

Die in der Pressemitteilung enthaltenen Daten sind das Ergebnis einer Onlineumfrage, die von der YouGov Deutschland GmbH im Auftrag von KAYAK.de zwischen dem 15.02. und dem 17.02.2017 durchgeführt wurde. An der Befragung nahmen 2.046 Personen teil. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Über KAYAK

KAYAK ist die weltweit führende Reisesuchmaschine. KAYAK durchsucht Hunderte von Reise-Websites und liefert Reisenden die Informationen, die sie brauchen, um die besten Flüge, Hotels, Mietwagen und Reiseangebote zu finden. Die KAYAK-Website und die Apps stellen Reisetools zur Verfügung, die Nutzern bei der Reiseplanung und -organisation helfen. Dazu gehören Preisalarm und Preisvorhersagen sowie ein kostenloser Reiseplaner. Jedes Jahr bearbeitet KAYAK anderthalb Milliarden Suchanfragen auf 40 internationalen Websites und 20 Sprachen. KAYAK ist als selbstständiges Tochterunternehmen Teil von The Priceline Group.

Zu KAYAK gehören www.swoodoo.com, die führende Suchmaschine für Flüge, Hotels und Urlaubsreisen in Deutschland sowie www.checkfelix.com, führende und unabhängige Reisesuchmaschine für Flüge, Hotels, Mietwagen und Pauschalreisen in Österreich.

Über KAYAKs Bot

KAYAKs Bot bietet Nutzern, basierend auf ihrem Reisebudget, eine Auswahl verschiedener Ziele zusammen mit dem besten Reisezeitraum an und bringt sie über ihren Reiseablauf auf den neusten Stand – und all das ganz bequem per Messenger. Selbst der Buchungsprozess kann von hier aus gestartet werden. Somit sorgt der Bot für eine nahtlose Integration in den gesamten Ablauf der Onlineplanung und -suche von Reisen, an nur einem, leicht zugänglichen Ort. Weitere Informationen zu KAYAKs Bot finden Sie unter: www.kayak.de/messenger www.KAYAK.de

KAYAK Travel Hacker – Blog

 

 

Digitale Transformation – Unternehmen benötigen eine eigene Digitalstrategie

Digitale Transformation der Wirtschaft läuft noch nicht rund.  Ein digitales Archiv statt einem Keller voller Papierakten, die Drohne in der Landwirtschaft, die punktgenau Pestizide ausbringt, oder der Aufbau einer digitalen Plattform, um völlig neue Kunden zu erreichen: Die Erkenntnis, dass die Digitalisierung für Unternehmen aus allen Branchen große Chancen bietet, ist bei Geschäftsführern und Vorständen angekommen. Dennoch beklagen praktisch alle Unternehmen, dass sie bei der digitalen Transformation auf Hürden stoßen. In einer repräsentativen Umfrage unter 503 Unternehmen aller Branchen gab kein einziges Unternehmen an, dass die Digitalisierung ohne Hemmnisse verlaufe. 7 Prozent wissen es nicht oder können keine Angaben machen. Die Befragung wurde im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt. Die größten Schwierigkeiten gibt es demnach bei Datenschutz und IT-Sicherheit, beim Personal sowie bei internen Abstimmungen. So geben jeweils 4 von 10 Unternehmen an, dass die Anforderungen an den Datenschutz (38 Prozent) sowie die IT-Sicherheit (37 Prozent) die digitale Transformation behindern. Jeweils 3 von 10 Unternehmen sagen, es fehle an Akzeptanz in der Belegschaft (29 Prozent) sowie geeigneten Fachkräften mit Digitalkompetenz (28 Prozent). Ähnlich häufig werden fehlende Vorgaben aus der Geschäftsleitung (27 Prozent) und langwierige Entscheidungsprozesse (25 Prozent) beklagt, 16 Prozent sehen sich durch eine fehlende Investitionsbereitschaft behindert. „Jedes Unternehmen muss für sich eine Digitalstrategie entwickeln. Wenn erst einmal klare Ziele festgelegt sind, wird die Abstimmung im Unternehmen viel einfacher“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Teil einer Digitalstrategie sollte auch die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern sein. Wer über qualifiziertes Personal verfügt, der kann auch mit Anforderungen durch den Datenschutz und mit dem zentralen Thema IT-Sicherheit deutlich besser umgehen.“Digitale Transformation


Die Unternehmen haben auch klare Erwartungen an die Politik, wie die Digitalisierung in Deutschland beschleunigt werden könnte. Neben einem flächendecken Breitbandausbau mit mindestens 50 Mbit/s, den 59 Prozent fordern, stehen ein höheres Engagement bei IT-Sicherheit, etwa mit mehr Mitteln für das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), sowie bildungspolitische Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel (je 52 Prozent) im Mittelpunkt. Ebenfalls große Bedeutung wird einheitlichen Datenschutzgesetzen in Europa (42 Prozent) beigemessen. Jeder Dritte (31 Prozent) erwartet mehr politische Unterstützung, um die Vorreiterrolle Deutschlands bei der Industrie 4.0 zu forcieren. Rohleder: „Die Unternehmen wollen mit der digitalen Transformation in Deutschland eine Erfolgsgeschichte schreiben. Entscheidend ist, dass alle Beteiligten bei den wichtigen Themen wie Sicherheit, Datenschutz sowie Aus- und Weiterbildung gemeinsam die richtigen Weichen stellen – dabei sind Unternehmen, Politik und jeder einzelne Mitarbeiter gleichermaßen gefordert.“

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research durchgeführt hat. Dabei wurden 503 Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder von Unternehmen ab 20 Mitarbeitern befragt. Die Umfrage ist repräsentativ für die Gesamtwirtschaft. Die Fragestellungen lauteten: „Was sind aus Ihrer Sicht Hürden für die digitale Transformation in Ihrem Unternehmen?“, „Jetzt möchte ich Sie bitten, die drei wichtigsten Handlungsfelder der Politik für ein Gelingen der Digitalisierung der deutschen Wirtschaft zu nennen.“ Quelle – Bitkom

Digitalisierung erfordert lebenslanges Lernen

Digitalisierung krempelt die Arbeitswelt um. (upmann.digital) Arbeitnehmer müssen sich auf den Umgang mit stetiger Veränderung und immer wieder neuem Lernen einstellen, um mit dem Wandel Schritt zu halten. Es entstehen neue Jobs und bestehende Arbeitsabläufe werden teilweise automatisiert. Arbeitgeber in Deutschland setzen vor allem auf interne Fortbildungen und gehen nicht davon aus, dass sich insgesamt die Beschäftigtenzahl durch die Robotisierung ändert. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie „Ressource Weiterbildung“ der ManpowerGroup Deutschland, für die weltweit 18.000 Arbeitgeber befragt wurden.

Die Studie, die auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos vorgestellt wurde, sendet positive Signale für den Arbeitsmarkt der Zukunft. Weltweit erwarten mehr Befragte einen Jobanstieg aufgrund der digitalen Revolution als einen Rückgang (19 Prozent zu 12 Prozent). Sie gehen auch davon aus, dass 65 Prozent der Jobs, die die zwischen 1995 und 2010 Geborenen der Generation Z künftig ausführen werden, noch gar nicht existieren. Zwar ist noch nicht klar absehbar, wie diese Tätigkeiten genau aussehen werden.

Doch die Arbeitgeber haben bereits eine Vorstellung davon, welche Qualifikationen, Abteilungen und Berufszweige in Zukunft stärker nachgefragt werden. 26 Prozent gehen von einem starken Anstieg an IT-Jobs aus, 20 Prozent glauben an eine steigende Bedeutung der Personalabteilung und für 15 Prozent sind Arbeitsplätze mit Kundenkontakt im digitalen Zeitalter von hoher Relevanz. Dabei sind weniger administrative und buchhalterische Tätigkeiten gemeint, sondern vielmehr Aufgaben, die Fertigkeiten wie emotionale Intelligenz, Kreativität und flexibles Denken erfordern.

Die Arbeitgeber sehen Handlungsbedarf

Handlungsbedarf, um die Mitarbeiter für Tätigkeiten in der digitalen Zukunft zu schulen, wird auch in Deutschland in fast allen Unternehmen gesehen. Nur zwei Prozent der deutschen Firmen wollen hier untätig bleiben. Für diese neuen Jobs müssen jedoch keine neuen Studiengänge und Ausbildungen eingerichtet werden. „Die Einstellung von perfekt ausgebildeten Mitarbeitern wird immer mehr zur Utopie. Stattdessen ist lebenslanges Lernen gefragt. Auf Veränderungen müssen Unternehmen und Mitarbeiter gerade im Bereich der Weiterbildung gleichermaßen flexibel reagieren“, sagt Herwarth Brune, Vorsitzender der Geschäftsführung der ManpowerGroup Deutschland.

Digitalisierung

 

Besonders in Deutschland setzen die Arbeitgeber dabei auf das Thema Fortbildung. 87 Prozent der hierzulande befragten Unternehmen wollen ihre Mitarbeiter mit internen Schulungen auf die Jobs der Zukunft vorbereiten, international sind es 79 Prozent. Externe Schulungen wollen 85 Prozent ihren Angestellten anbieten, international nur 70 Prozent. Die bereits im Unternehmen arbeitenden Mitarbeiter durch besser qualifizierte neue Arbeitskräfte zu ersetzen, planen dagegen nur 31 Prozent. Deutlich häufiger (47 Prozent) sollen Experten zusätzlich eingestellt werden.

Die Jobbilanz bleibt ausgeglichen

Angst um den Arbeitsplatz, die durch Berichterstattungen zur Digitalisierung immer wieder geschürt wird, ist somit unnötige Panikmache. Laut der aktuellen ManpowerGroup Studie wird sich durch die Digitalisierung nichts an der Jobsituation in Deutschland ändern. Nach Einschätzung der Arbeitgeber werden genauso viele neue Jobs geschaffen wie abgebaut. Denn Entscheider in Unternehmen glauben nicht daran, dass Automation bestehende Stellen komplett ersetzen kann. Fast die Hälfte der Befragten erwartet, dass Computer und Roboter bestimmte Aktivitäten innerhalb eines Arbeitsplatzes ersetzen können, jedoch nicht den Menschen verzichtbar machen. „Wer bereit ist, sich mit neuen Tools auseinanderzusetzen und sich nicht auf einmal gelerntem Wissen ausruht, wird in der digitalen Welt eher stärker gebraucht, als dass er Angst um seinen Arbeitsplatz haben müsste“, so Brune.

 

[amazon_link asins=’3800650436,3867745560,3658119810,3570553450,3813507343′ template=’ProductCarousel‘ store=’upmann.digital-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’28966030-ec6e-11e6-a2e2-37ecfe69f70b‘]

 

 

 

Hintergrundinformation

Über die Studie „Ressource Weiterbildung“

Die Studie „Ressource Weiterbildung – The Skills Revolution“ basiert auf einer Online-Befragung unter 18.000 Arbeitgebern in 43 Ländern. Sie wurde im Auftrag der ManpowerGroup Inc. vom Marktforschungsinstitut InfoCorp durchgeführt.  Die internationalen Studienergebnisse (Englisch) erhalten Sie unter https://www.manpowergroup.de/neuigkeiten/studien-und-research/future-forces-at-work/

 

Über die ManpowerGroup

Die ManpowerGroup ist weltweit führend in der Bereitstellung innovativer Lösungen und Dienstleistungen, mit denen Unternehmen in der sich verändernden Welt der Arbeit erfolgreich sein können. Mit mehr als 27.000 Mitarbeitern zählt die ManpowerGroup zu den drei größten Personaldienstleistern in Deutschland. Unter dem Dach der Unternehmensgruppe agieren an bundesweit 360 Standorten die Gesellschaften Manpower, Stegmann, Experis, ManpowerGroup Solutions, Proservia, Right Management sowie spezialisierte Einzelmarken.

Quelle : Manpower

Digitales Reiseerlebnis – Lufthansa Companion App

Digitales Reiseerlebnis – (upmann.digital) . Mit der A350-900 erhält Lufthansa einen hochmodernen Neuzugang in ihre Flotte: Das Flugzeug gilt als das modernste und umweltfreundliches Langstreckenflugzeug der Welt. Zukunftsweisend sind auf der A350-900 auch die Möglichkeiten der Bordunterhaltung. Erstmals hat der Gast bereits zuhause die Möglichkeit, aus dem Bordprogramm eine Auswahl zu treffen und seine Favoriten einer Playlist hinzuzufügen. Dazu lädt der Passagier die „Lufthansa Companion App“ auf das eigene Tablet oder Mobiltelefon. Das Bordprogramm wird bis zu sechs Wochen im Voraus angezeigt. An Bord synchronisiert der Fluggast die persönliche Favoritenliste mit dem Bildschirm am Sitz, wobei das mobile Endgerät als zweiter Bildschirm verwendet werden kann. Während des Fluges hat der Gast die Möglichkeit, seine ausgewählten Favoriten anzusehen, parallel dazu Fluginformationen abzurufen, soziale Netzwerke über FlyNet zu nutzen, im WorldShop einzukaufen oder sich über die jeweilige Destination zu informieren. Die App steht ab sofort im  Google Play Store zum Download zur Verfügung und kann unter dem Suchbegriff „Lufthansa Companion App“ heruntergeladen werden. Auch im Apple iTunes Store ist die App demnächst erhältlich.

Digitales Reiseerlebnis Digitales Reiseerlebnis – Allein das Lufthansa-Unterhaltungsprogramm lässt keine Langeweile aufkommen: Es bietet derzeit eine Auswahl von 100 Kinofilmen, 200 TV Programmen, ein umfangreiches Audioprogramm mit vielen CDs, Playlisten und Hörbüchern, Spielen, eine eigene Kinderrubrik mit zahlreichen Filmen und Musikangeboten sowie Informationen aus der Lufthansa-Welt.

Digitales Reiseerlebnis -Über den Sitzbildschirm oder über das kostenlose FlyNet Portal stehen aktuelle Nachrichten und Sportsendungen der Live TV Kanäle zur Verfügung. Auch die angebotenen Fluginformationen lassen den Fluggast in das digitale Reiseerlebnis in 3D eintauchen: Neue interaktive Möglichkeiten bieten unter anderem die Möglichkeit, sich die Flugroute vorab anzeigen zu lassen und verschiedene Flugansichten aufzurufen. 

Digitales Reiseerlebnis – Zu den weiteren Annehmlichkeiten gehört, dass die A350-900 den Gästen größere Bildschirme in allen Reiseklassen bietet. Die Benutzeroberfläche in modernem Design steht Passagieren in zehn verschiedenen Sprachen zur Auswahl bereit. Lufthansa stationiert die ersten zehn Flugzeuge vom Typ Airbus A350-900 ab Februar 2017 in München. Erste Destinationen sind Delhi und Boston. Das Flugzeug wird 293 Passagieren Platz bieten: 48 Gästen in der Business Class, 21 in der Premium Economy und 224 in der Economy Class. Die A350-900 ist das weltweit modernste und umweltfreundlichste Langstreckenflugzeug. Es verbraucht 25 Prozent weniger Kerosin,  erzeugt 25 Prozent weniger Emissionen und ist beim Start wesentlich leiser als vergleichbaren Flugzeugtypen.

 

Mobile Buchung – DB mit zehn Millionen Handy-Tickets

Mobile Buchung – Bahnfahrer nutzen immer häufiger Smartphone, Tablet & Co. zum Ticketkauf.- upmann.digital – Im November und Dezember 2016 überschritt die Anzahl der in einem Monat gebuchten Handy-Tickets erstmals die Millionenmarke. Insgesamt wurden 2016 zehn Millionen Handy-Tickets gebucht. Das entspricht durchschnittlich 27.000 Buchungen täglich – ein Plus von rund 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. „Der Trend zu Handy-Tickets geht auf die veränderten Lebensgewohnheiten unserer Kunden zurück“, so Mathias Hüske, Geschäftsführer Digital Business der DB Vertrieb GmbH. „Über das Smartphone sind sie auch unterwegs immer online und buchen nebenbei die nächste Bahnfahrt.“

Mobile Buchung

Wer mobil bucht, reist spontaner

Mobile Buchung – Mit dem Trend zum Handy-Ticket geht spontaneres Reisen einher: Wer mobil bucht, reist durchschnittlich fünf Tage nach dem Ticketkauf. Reisende, die Online-Tickets am Computer kaufen, fahren im Durchschnitt erst 13 Tage nach der Buchung. Auch Reiseinformationen per Tablet oder Smartphone bleiben weiterhin wichtig: Täglich erteilt die DB rund vier Millionen mobile Reiseauskünfte. Das ist ein Anstieg um fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Smarter Reisebegleiter: DB Navigator unter den App-Favoriten

Mobile Buchung – Während der Fahrt sind Reise-Apps für drei Viertel der Deutschen unverzichtbare Begleiter. Zu den Favoriten zählt der DB Navigator: Eine repräsentative Umfrage der Deutschen Bahn in Kooperation mit Statista zeigt, dass der DB Navigator die zweitbeliebteste App für unterwegs ist – gleich hinter Google Maps. Mit praktischen Servicefunktionen wie dem Verspätungs-Alarm hält die App Reisende unterwegs auf dem Laufenden. Rund 180.000 Verbindungen pro Tag behalten Nutzer mithilfe des Verspätungs-Alarms im Blick.

[amazon_link asins=’3800650436,3446445587′ template=’ProductCarousel‘ store=’upmann.digital-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’57c17bf3-d349-11e6-a300-c7fbbbec1a33′]

Mobile Buchung – Um auch 2017 rundum informiert zu bleiben, sollten Reisende und Pendler den regelmäßigen Verspätungs-Alarm für ihre Verbindungen einstellen. Dies gelingt in wenigen Schritten im DB Navigator oder über das „Meine Bahn“-Konto auf bahn.de. Weitere Informationen gibt es auf bahn.de/alarm.

INRIX OpenCar wird Amazon Alexa ins vernetzte Auto bringen

INRIX OpenCar(upmann.digital) Mit Amazon Alexa werden OpenCar-Kunden auf Zuruf Musik und Inhalte von Audible abspielen, sie haben außerdem Zugriff auf aktuelle Verkehrs-, Park- und Wetterinformationen sowie die neuesten Schlagzeilen und Sportergebnisse. Ein weltweit führender Anbieter von dynamischen Services für das vernetzte Automobil, integriert Amazon Alexa in OpenCar, die Plattform für Apps im vernetzten Auto. Mit dem cloud-basierten digitalen Assistenten Alexa haben Fahrer in ihrem mit OpenCar ausgestatteten Automobil ab der zweiten Hälfte des Jahres 2017 per Stimmaktivierung Zugriff auf Musik von Amazon Music, Hörbücher von Audible und INRIX Fahrerdienste wie aktuelle Verkehrs-, Park- und Wetterinformationen sowie die neuesten Schlagzeilen und Sportergebnisse.

INRIX OpenCar

 Mit INRIX OpenCar, der offenen, White-Label-Plattform für Apps im vernetzten Automobil, können Drittanbieter Inhalte für verschiedene Marken bereitstellen. Darüber hinaus bietet OpenCar eine konsistente und komfortable Benutzerführung für den Fahrer sowie marken-, modell- und regionalspezifische Schnittstellen für Automobilhersteller. Zurzeit sind 2.250 Entwickler aus Hunderten von Unternehmen bei INRIX OpenCar registriert. Es steht bereits eine Vielzahl von Anwendungen zur Verfügung, wie zum Beispiel Audiostreaming und Entertainment, Stadtführer, Echtzeit-Informationen zu freien Parkplätzen sowie Kartierungs- und Reservierungsdienste.

 

Außerdem entwickelt INRIX eine Funktion für Alexa, mit der Endanwender von zu Hause aus mit ihrem vernetzten Auto Kontakt aufnehmen können. So können die Anwender mit ihren Amazon-Echo- oder Echo-Dot-Geräten in Kürze aktuelle Verkehrsinformationen abfragen, die Fahrtdauer zum Ziel ermitteln sowie freie Parkplätze suchen und reservieren. Informationen zu Fahrtrouten oder Straßenbedingungen können direkt von Zuhause aus an mit OpenCar ausgestattete Automobile gesendet werden, was eine nahtlose Verbindung von zu Hause ins Auto und umgekehrt schafft.

Die grenzenlose Verfügbarkeit von mobilen und Cloud-Technologien macht Amazon Alexa zu einer Schlüssellösung für Menschen, die personalisierte, nahtlose Konnektivität in ihrem Alltag suchen“, sagt Joe Berry, Vice President of OpenCar bei INRIX. „Innovative Technik wie Amazon Alexa entspricht den Anforderungen der Autohersteller und sorgt für ein zukunftsweisendes Erlebnis im vernetzten Automobil.“

[amazon_link asins=’B01IEI7IEU,B01GP0NLPE,B01LYK0R6T,B01K9KZA14′ template=’ProductCarousel‘ store=’upmann.digital-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’8804c526-d296-11e6-95cf-fbea96baa37a‘]

 

# # #

 

Mehr Informationen zu INRIX OpenCar und die vielfältigen Inhalte, die über die Plattform für Automobilhersteller bereitgestellt werden, finden Sie auf INRIX.com/industry/automotive/. INRIX demonstriert Alexa für die OpenCar-Plattform am 5. und 6. Januar  2017 auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas. Für Terminvereinbarungen wenden Sie sich bitte an CES@INRIX.com.

 

Über INRIX

INRIX ist ein weltweit führender Anbieter von dynamischen Services für das vernetzte Automobil und datenbasierte Verkehrsanalysen in Echtzeit. Das Unternehmen nutzt die Analyse von Big Data und die Cloud, um bei der Bewältigung der Mobilitätsherausforderungen vor allem in Städten zu helfen. Mithilfe von Daten aus verschiedenen Quellen und durch die Anwendung von intelligenten Vorhersagetechnologien unterstützt INRIX Menschen, Städte und Unternehmen auf ihrem Weg in die Zukunft. Unsere Partner sind Unternehmen jeder Größenordnung, Automobilhersteller, Regierungen, Mobilfunkbetreiber, Entwickler und Werbetreibende. Wir sind buchstäblich überall, mit 450 Kunden in 60 Ländern.

Digitale Transformation verändert Konsumgewohnheiten, Geschäftsmodelle und Märkte – Roland Berger Studie

Digitale Transformation verändert Konsumgewohnheiten, Geschäftsmodelle und Märkte und schafft neues wirtschaftliches Potenzial – auch in Europa:  (upmann.digital) Experten schätzen, dass ein europäischer digitaler Binnenmarkt das Bruttoinlandsprodukt pro Jahr um 415 Milliarden Euro erhöhen und über 100.000 neue Arbeitsplätze in der EU schaffen kann. Doch Faktoren wie unterschiedliche Datenschutzregelungen oder nationale Schranken für digitale Transaktionen behindern nach wie vor die freie Entfaltung der Digitalwirtschaft in Europa. Dementsprechend hat der Kontinent Nachholbedarf: Aktuell können europäische Startups im Vergleich zu ihrer amerikanischen Konkurrenz lediglich auf ein Fünftel des Risikokapitals zurückgreifen. Auch bei der Entwicklung von „Unicorns“ steht Europa deutlich hinten an: Weltweit stammen 39 Prozent aus dem Silicon Valley, nur 11 Prozent sind europäischen Ursprungs. Um diese Entwicklung zu durchbrechen, haben die Digitalexperten von Roland Berger die einschlägigen Voraussetzungen von Deutschland und Frankreich analysiert. Unter dem Titel „Towards a Franco-German Digital Valley“ haben sie daraus ein Konzept für ein gemeinsames Digital Valley entwickelt. „Wir sollten enger zusammenarbeiten und dabei nicht einfach nur eine Lücke schließen wollen“, sagt Charles-Edouard Bouée, CEO von Roland Berger. „Es geht vielmehr darum, dass unsere Unternehmen das Tempo des technologischen Wandels gegenüber den USA und Asien mitbestimmen. Dazu sollten Frankreich und Deutschland, wie vor über 50 Jahren mit der Gründung der Montanunion, ihre jeweiligen Stärken einbringen. Ein gemeinsames „Digital Valley“ ist ein erster Schritt, um Europa als Weltmarktführer bei den Technologiethemen der Zukunft – wie der künstlichen Intelligenz – zu etablieren.“

Defizite in beiden Ländern

Allerdings gibt es sowohl in Frankreich als auch in Deutschland verschiedene Defizite, die Europas Aufbruch in die digitale Zukunft noch im Wege stehen. „Zum Beispiel ist der Zugang zu Risikokapital für Startups in beiden Ländern ausbaufähig“, stellt Roland Berger-Partner Anne Bioulac fest. „In Frankreich werden Investoren von den fiskalischen Rahmenbedingungen abgeschreckt, in Deutschland herrscht allgemein eine eher risikoscheue Kultur.“

Zusätzlich fehlt in Frankreich ein ausreichendes Cloud-Angebot. Und obwohl Deutschland in diesem Bereich besser aufgestellt ist, wird der Markt weiterhin von amerikanischen Lösungen dominiert. „Die europäischen Unternehmen sind für Sicherheitsfragen natürlicherweise sensibilisiert. Daher vertrauen sie nicht mehr auf Cloud-Lösungen aus den USA“, erläutert Philipp Leutiger, Partner von Roland Berger. Aus diesem Grund existieren in Europa viele nationale Lösungen, die aber nicht die kritische Masse erreichen, um rentabel wirtschaften zu können.

Handlungsempfehlungen für ein deutsch-französisches Digital Valley

Damit diese Defizite auf beiden Seiten des Rheins überwunden werden können, schlagen die Experten von Roland Berger einen Aktionsplan mit drei zentralen Handlungsempfehlungen vor:

  1. Finanzstarke und länderübergreifende Risikokapitalfonds:
    Bereits heute unterstützen französische und deutsche Unternehmen Startups im jeweils anderen Land mit Risikokapital, um Innovationen in ihrem Bereich zu fördern. Zudem kooperieren deutsche und französische Organisationen im Digitalbereich, zum Beispiel die deutsche „Industrie 4.0-Initiative“ und die französische „Alliance pour l’industrie du future“. Dieses Engagement sollte ausgebaut werden, damit auf der deutsch-französischen Achse mehr Risikokapital im Bereich Digitalisierung zur Verfügung steht und auf andere Länder ausstrahlt.
  2. Unabhängige deutsch-französische Cloud-Lösungen:
    Europa bietet aktuell nicht die notwendige digitale Infrastruktur. Mit einer gemeinsamen Cloud-Plattform könnten Deutschland und Frankreich ein eigenständiges europäisches System für den ganzen Kontinent etablieren. Und somit den Unternehmen mehr Unabhängigkeit von amerikanischen Anbietern verschaffen. Neben der Einführung von europäischen Software-Sicherheitsstandards, gehört dazu auch die Weiterentwicklung neuer Cloud-Technologien, zum Beispiel auf der Basis eines dezentralisierten, unveränderbaren Datenregisters (Blockchain). Damit kann Europa die nächste Innovationswelle in diesem Bereich mitgestalten.
  3. Gemeinsamer internationaler Auftritt in Digitalisierungsfragen:
    „Alleine fehlt es beiden Ländern in der Digitalwirtschaft an internationaler Reputation, um von Investoren und jungen Talenten wahrgenommen zu werden“, sagt Leutiger. Doch gemeinsam sind verschiedene Ansatzpunkte denkbar. „Zum Beispiel könnten Frankreich und Deutschland in Grenzstädten wie Freiburg oder Mulhouse eine Smart-City-Initiative starten“, schlägt der Experte vor. Zudem benötigen Frankreich und Deutschland für ein gemeinsames Digital Valley eine Harmonisierung der wirtschaftlichen und fiskalischen Rahmenbedingungen und einheitliche technische Standards.

„Deutschland und Frankreich müssen jetzt handeln, damit die EU gegenüber den USA und den asiatischen Ländern nicht weiter an Boden verliert“, warnt Bioulac. „Mit dem Aufbau eines Digital Valley zwischen Berlin und Paris können beide Länder die digitale Zukunft des Kontinents aktiv gestalten.“

Zur Studie

Digitale Transformation

DOWNLOAD (6,1 MB)

Mobility Trends von morgen – Studie von Allianz Worldwide Partners

Mobility Trends von morgen: (upmann.digital) Bereits im Jahr 2025 werden die sogenannten Millenials 75 Prozent der arbeitenden Bevölkerung ausmachen. Diese zwischen 1980 und 1999 Geborenen sind die erste Generation der Digital Natives, die sich durch einen technologie-affinen Lebensstil auszeichnet. Besitz ist für sie nicht mehr vorrangig, die Sharing Economy eine Selbstverständlichkeit. Welche weiteren Entwicklungen diese Generation bewegen, das hat Allianz Worldwide Partners (AWP) gemeinsam mit der Innovationsplattform SoonSoonSoon untersucht. Daraus wurden Trends identifiziert, die schon in wenigen Jahren unsere Art zu leben, zu arbeiten und auch zu reisen verändern werden. Erste Unternehmen setzen bereits auf diese Trends; Leistungen des Kooperationspartners AWP sichern dabei die Verbraucher ab.

1.    Relational Mobility

Typisches Kennzeichen der Sharing Economy ist, dass individueller Besitz temporär anderen zur Verfügung gestellt wird. Die Digitalisierung und moderne Technologien bieten neue Chancen für das Teilen von Ressourcen und deren gemeinschaftliche Nutzung. Das erweitert die Möglichkeiten der persönlichen Mobilität und generiert neue Modelle des modernen Lebens. Sie basieren auf Beziehungen zwischen Menschen, die eine Überzeugung teilen. Ein Beispiel zeigt, wie dieser Trend bereits gelebt wird: Wer sein Auto an einem der großen Pariser Flughäfen parkt, kann es mit Traveler Car ankommenden Fluggästen während seiner Abwesenheit zur Verfügung stellen und damit noch Geld verdienen. Das spart nicht nur Parkgebühren, sondern wirkt sich gleichzeitig positiv auf das eigene Urlaubsbudget aus. (www.travelercar.com)

Mobility Trends

Weitere Trends finden Sie hier: Relational Mobility

2. Experiental Mobility

War bis heute für manche die Anreise verlorene Zeit, lässt sich diese Reisezeit bald einfach in ein Erlebnis umwandeln. Der Flugzeughersteller Airbus will seinen Gästen in Zukunft Virtual-Reality-Helme anbieten. So können Menschen ihre Flugangst überwinden und die Welt erkunden, indem sie virtuell bereits den Zielort entdecken oder im imaginären Büro arbeiten. Das hilft nicht nur gegen Flugangst, sondern auch gegen Langeweile. (airbusgroup.com)

Weitere Trends finden Sie hier: Experiential Mobility

3. Smart Cities

Der öffentliche Nahverkehr wird in Zukunft ohne fixe Fahrpläne oder Haltestellen auskommen. Die Transportmittel werden sich nach unseren Bedürfnissen richten und nicht wie bisher die Nutzer nach den Vorgaben der Verkehrsbetriebe. So hat das amerikanische Unternehmen Bridj in Boston und Kansas bereits eine Kleinbus-Flotte aufgebaut, deren Routen sich nach den Wünschen und Bedürfnissen ihrer Passagiere richten. Direkt über das Smartphone können hier die Haltestellen gebucht werden. (www.bridj.com)

Weitere Trends finden Sie hier: Smart Cities

4. Modulares Leben

Flexibles Arbeiten mit Smartphone und Laptop unabhängig von Ort und Zeit ist heute schon keine Seltenheit. Was hingegen heute noch Zukunftsmusik ist, könnte morgen schon Normalität sein: mit dem Hotelzimmer im Gepäck auf Geschäftsreise. Das Schweizer Architektur- und Designbüro Conceptual Devices hat es getan und mit Hotello ein Vier-Quadratmeter-Zimmer entworfen, das in einen großen Koffer passt; einschließlich Bett, Schreibtisch und Kleiderschrank. (www.conceptualdevices.com)

Weitere Trends finden Sie hier: Modulares Leben

Morgen beginnt heute

Als führender Anbieter von Spezialversicherungen für Reise, Freizeit und Auslandsaufenthalte spürt AWP zukünftige Bedürfnisse frühzeitig auf und passt ihre Produkte, Angebote und Leistungen daran an. Olaf Nink, Hauptbevollmächtigter der AWP P&C S.A. weiß, wohin die Reise geht: „Innovationen sind Bestandteil unserer DNA. Nur so können wir rechtzeitig die Dienstleistungen von morgen anbieten.“ Durch die digitale Welt und veränderte Mobilitätsbedürfnisse entstehen neue Ansprüche. Teilen ist das neue Besitzen, ob Auto, Wohnung oder persönliche Erfahrungen. Dieses Lebensgefühl bietet viele Chancen, um effizienter und nachhaltiger zu leben sowie den Wunsch nach individuellen und authentischen Erlebnissen zu erfüllen. Unsere Mobilität wird von Grund auf umgekrempelt. Doch teilen Menschen ihren Besitz mit Fremden, gehört einerseits ein großes Stück Vertrauen dazu und andererseits entstehen neue Anforderungen, wie zum Beispiel maßgeschneiderte Versicherungen. So arbeitet die AWP bereits mit der privaten Carsharing-Plattform Drivy zusammen. Drivy ist als eine Art Airbnb für Autos zu verstehen. PKW werden von privat zu privat vermietet – einfach und unkompliziert. Für die Sicherheit sorgt AWP, die die Autos automatisch für die Dauer der Anmietung versichert. (www.drivy.com)

Für Wohnmobile gibt es ähnliche Angebote. Wer auf Reisen flexibel sein will, ist bei Share a Camper richtig und kann sich von Privatleuten einen Wohnwagen oder Caravan mieten – für authentische und individuelle Reiseerlebnisse. Als Partner im Bereich Versicherung bietet AWP auch hier ein maßgeschneidertes Paket an: Die Leistungen erhält der Mieter automatisch und ohne Zusatzkosten. (www.shareacamper.deDem gesteigerten Bedürfnis nach individuellem Reisen entspricht auch der Trend, seinen Urlaub in Privatwohnungen statt in Hotels zu verbringen. Auf diese Nachfrage reagiert Wimdu: Das Portal bringt private Gäste und Gastgeber zusammen. Dadurch wird der Urlaub garantiert zu einem authentischen Erlebnis. Den passenden Reiseschutz liefert AWP als offizieller Versicherungspartner von Wimdu. (www.wimdu.de)

Die Ergebnisse der Studie von SoonSoonSoon und Allianz Worldwide Partners wurden in einer Website aufbereitet: www.reinventmobility.com

ZEISS Digital Innovation Partners gegründet

ZEISS Digital hat eine neue Einheit gegründet, um die digitale Transformation des Unternehmens weiter zu beschleunigen:

(upmann.digital) Die ZEISS Digital Innovation Partners unterstützen die Unternehmensbereiche des in Optik und Photonik weltweit führenden Technologiekonzerns die Chancen der Digitalisierung für die Kunden, Partner und Mitarbeiter nutzbar zu machen. Den Aufbau der ZEISS Digital Innovation Partners übernimmt Matthias Gohl, bisher Leiter Corporate Strategic Development bei ZEISS. Er berichtet in seiner neuen Rolle direkt an Thomas Spitzenpfeil, CFO und CIO.  Die Einheit mit Hauptsitz in München soll in den kommenden zwei Jahren auf 100 Mitarbeiter wachsen und dabei auch an anderen ZEISS Standorten weltweit präsent sein.

Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren bereits in den unterschiedlichen Bereichen digitale Initiativen gestartet und neue, digitale Lösungen für seine Kunden entwickelt. Einige Beispiele, an denen bereits intensiv gearbeitet wird, sind der umfassende onlinebasierte Kundendialog, Big-Data-Anwendungen und die Vernetzung von Messmaschinen, Mikroskopen oder medizinischen Diagnostikgeräten.  Das vorrangige Ziel ist nun, noch schneller skalierbare digitale Lösungen, Produkte und Services gemeinsam mit den Unternehmensbereichen zu entwickeln. Die digitale Transformation geht mit der Gründung von ZEISS Digital Innovation Partners in die nächste Phase.

Zeiss Digital
©Zeiss

„Wir haben bereits in den vergangenen Jahren insbesondere im Zuge unserer Initiative ‚Winning in the Digital World’ Digitalprojekte unternehmensübergreifend gestartet und erfolgreich umgesetzt. Die Gründung ist ein wichtiger Meilenstein, um den digitalen Wandel bei ZEISS mit Nachdruck voranzubringen“, so Spitzenpfeil. Gohl ergänzt: „Die ZEISS Digital Innovation Partners verbinden das Beste aus zwei Welten: Den Spirit, den Antrieb und die Agilität eines digitalen Start Ups mit der langfristigen Orientierung, der finanziellen Stabilität, der strategischen Weitsicht und dem Know-how eines international erfolgreichen, etablierten Unternehmens.“ Als Hauptstandort wurde München gewählt, da die Isarmetropole einer der zentralen IT-Hotspots in Europa ist und das ideale Umfeld bietet, um High Potentials aus der ganzen Welt und für die relevanten Technologiebereiche zu gewinnen. Auch die Nähe zu den Kunden ist mit den vielen High-Tech-Unternehmen und Top-Universitäten vor Ort gegeben. Darüber hinaus arbeiten für ZEISS bereits rund 200 IT-Spezialisten der Unternehmensbereiche Medical Technology und Microscopy in München. Der Hauptsitz von ZEISS im ostwürttembergischen Oberkochen ist innerhalb von weniger als zwei Stunden erreichbar.

Matthias Gohl leitete seit 2014 die Konzernfunktion Corporate Strategic Development der ZEISS Gruppe. In dieser Funktion hat er unter anderem die Konzerninitiative „Winning in the Digital World“ maßgeblich mitgestaltet. Seine berufliche Karriere begann er 2004 erst beim Auswärtigen Amt und war dann bei der Internationalen Atomenergieorganisation tätig. Ab 2005 arbeitete er als Referent im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. In 2007 wechselte er zur Unternehmensberatung McKinsey. Zuletzt in der Position eines Associate Principal beriet er dort vor allem Energieversorgungs- und Maschinenbauunternehmen insbesondere in Strategieprojekten für internationales Wachstum Sales-Exzellenz und Transformations-Projekten. Matthias Gohl hat Physik an der Universität Gießen und der University of Washington studiert.

Weißbuch Arbeiten 4.0 – Digitalisierung Fortschrittsdialog

Weißbuch Arbeiten 4.0 – Mit der heutigen Abschlusskonferenz zieht das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) Bilanz des Dialogprozesses „Arbeiten 4.0“, den Bundesministerin Andrea Nahles im Frühjahr vergangenen Jahres startete.

(upmann.digital) Rund 800 Gäste, darunter Vertreterinnen und Vertreter der Sozialpartner, Verbände, Unternehmen, Wissenschaft und Politik treffen sich dazu in Berlin. Bundesministerin Andrea Nahles stellt auf der Konferenz den Diskussionsentwurf für das Weißbuch Arbeiten 4.0 vor.

Weißbuch Arbeiten 4.0

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles:

Der Dialog Arbeiten 4.0 hat deutlich gemacht, dass unser Modell der Sozialpartnerschaft die beste Basis ist, um gute Arbeit auch in Zukunft sicherzustellen und zu fördern. Mein Ziel ist ein fair ausgehandelter Kompromiss zwischen den Erfordernissen der Arbeitgeber nach mehr Flexibilität und den Bedürfnissen der Arbeitnehmer. Konkret schlage ich mehr Wahlarbeitszeitoptionen und eine innovative Arbeitszeitgestaltung vor, die persönliche Zeitbedarfe neben der Erwerbsarbeit anerkennt. Ich möchte Lernräume schaffen, um den Sozialpartnern zu ermöglichen, in der betrieblichen Praxis auszuprobieren, ob mehr Flexibilität und Schutz vor Überlastung zusammengehen. Und mein Ziel ist eine Weiterbildungsoffensive und ein Recht auf Weiterbildung, weil sich die Anforderungen an die Arbeitnehmer in neuem Ausmaß verändern. Das Weißbuch Arbeiten 4.0 setzt so einen wichtigen Impuls, um die Digitalisierung als Chance auf einen Jahrhundert-Fortschritt für die Arbeitswelt zu nutzen.

Den Dialogprozess Arbeiten 4.0 hat das BMAS im April 2015 mit der Vorlage eines Grünbuchs begonnen, das 30 Leitfragen zur Gestaltung der Arbeitswelt der Zukunft stellte. Arbeiten 4.0 steht dabei als Synonym für neue Gestaltungschancen in der Arbeitswelt mit Blick auf die Digitalisierung, den demographischen Wandel und gesellschaftliche Veränderungen. Die übergeordnete Frage lautet: Wie können wir technische Innovationen auch für sozialen Fortschritt nutzen und „Gute Arbeit“ im digitalen und gesellschaftlichen Wandel erhalten oder sogar stärken?

Das BMAS hat während des Dialogprozesses Verbände, Gewerkschaften und Unternehmen um Stellungnahmen gebeten, zahlreiche Fachworkshops, Konferenzen und Themenveranstaltungen durchgeführt, mehr als 20 wissenschaftliche Studien in Auftrag gegeben und im direkten Dialog vor Ort mit Bürgerinnen und Bürgern – zum Beispiel im Rahmen des Kino-Festivals „Futurale“ – Meinungsbilder eingeholt. Insgesamt waren

  • mehr als 200 Expertinnen und Experten involviert,
  • besuchten deutschlandweit 12.000 Bürgerinnen und BürgerVeranstaltungen im Rahmen des Dialogprozesses,
  • wurde das Grünbuch in einer Auflage von rund 30.000 Exemplaren bestellt und mehr als 11.000 mal online abgerufen,
  • beteiligten sich über 15.000 Menschen an einer Online-Befragung zur Studie Wertewelten Arbeiten 4.0,
  • wurden mehr als 50 Stellungnahmen von Verbänden, Organisationen und Unternehmen zum Grünbuch Arbeiten 4.0 vom BMAS ausgewertet.

Der Diskussionsentwurf für das Weißbuch Arbeiten 4.0 ist Ergebnis dieses Prozesses. Es analysiert die großen Trends und Gestaltungsbedarfe der Arbeitswelt 4.0 und identifiziert konkrete Lösungsansätze für Unternehmen, Beschäftigte, Sozialpartner, Verbände, Kammern, die Politik in Bund und Ländern sowie weitere Akteure. Das neue Leitbild „Gute Arbeit im digitalen Wandel“ setzt an den Stärken des deutschen Wirtschafts- und Sozialmodells an und zielt auf eine sozial austarierte neue Arbeitswelt, die Sicherheit und Flexibilität bietet. Konkret beschreibt das Weißbuch Lösungsansätze in acht Gestaltungsbereichen:

  1. Beschäftigungsfähigkeit: Von der Arbeitslosen- zur Arbeitsversicherung
  2. Arbeitszeit: Flexibel, aber selbstbestimmt
  3. Dienstleistungen: Gute Arbeitsbedingungen stärken
  4. Gesunde Arbeit: Ansätze für den Arbeitsschutz 4.0
  5. Beschäftigtendatenschutz: Hohe Standards sichern
  6. Mitbestimmung und Teilhabe: Den Wandel partnerschaftlich gestalten
  7. Selbstständigkeit: Freiheit fördern und absichern
  8. Sozialstaat: Perspektiven für die Zukunft und europäischer Dialog

Zum Download – Weißbuch Arbeiten 4.0

http://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Publikationen/a883-weissbuch.pdf?__blob=publicationFile&v=4

Auf www.arbeitenviernull.de finden Sie das Weißbuch Arbeiten 4.0, eine Zusammenfassung der Ergebnisse und alle Informationen zum Fortschrittsdialog.

FinTech – Studie zeigt Potenzial für Online-Beratungsroboter in Deutschland

FinTech – Die Digitalisierung macht auch vor der traditionsbehafteten Branche der Finanzprodukte und -dienstleistungen keinen Halt.
(upmann.digital) Schon jetzt kann sich mehr als ein Drittel der befragten Finanzentscheider und -mitentscheider (37 Prozent) grundsätzlich vorstellen, für eine kurzfristige Geldanlage einen Anbieter außerhalb der klassischen Banken über digitale Kanäle zu nutzen. Erste Unternehmen reagieren mit Online-Beratungsrobotern (sogenannten Robo Advisor) auf diesen Trend. Dies sind die Ergebnisse des YouGov-FinTech Tracker zum Thema „Digitale Beratung zu Geldanlagen“ des internationalen Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov, für den 2.000 private Finanzentscheider und -mitentscheider vom 30.9.2016 bis 11.10.2016 internetrepräsentativ befragt wurden.

FinTech

Unter den neuen digitalen Anlagekanälen wurden Online-Beratungsroboter in der Studie genauer untersucht. So ist das Potenzial für solche Anlageroboter insgesamt sehr groß. Die Bekanntheit und aktuelle Nutzung aber noch recht gering. Werden Finanzentscheider und -mitentscheider konkret nach Online-Beratungsrobotern gefragt, sagen 17 Prozent, sie kennen Robo Advisor. Genutzt werden sie bisher nur von einem Prozent. Das Konzept der Online-Beratungsroboter wird positiv aufgefasst, denn die grundsätzliche Nutzungsbereitschaft von Anlagerobotern ist trotz der noch geringen Bekanntheit durchaus vorhanden: Jeder Zehnte kann sich „bestimmt“ oder „wahrscheinlich“ vorstellen, aufgrund der Empfehlung eines Robo Advisors einen bestimmten Betrag zu investieren. Jeder Dritte (31 Prozent) zieht diese Investitionsmöglichkeit immerhin vielleicht in Betracht, 59 Prozent lehnen sie hingegen ab.

„Betrachtet man aber nur die Personen, die digitale Anlageroboter kennen, offenbart sich das eigentliche Potenzial in dieser Branche“, sagt Markus Braun, Head of Business Unit Reports bei YouGov. Denn von den Kennern kann sich fast jeder Zweite (46 Prozent) vorstellen, eine kurzfristige Geldanlage über einen digitalen Kanal zu nutzen. Unter den Personen, die eine grundsätzliche Nutzungsbereitschaft für Online-Beratungsroboter aufweisen, sind es sogar 63 Prozent. „Um Finanzentscheider und -mitentscheider für Online-Beratungsroboter zu sensibilisieren, sollten FinTechs ihnen die Möglichkeit geben, diese erstmal mit kleinen Investitionsbeträgen zu testen“, so Braun.

Darüber hinaus weisen Online-Beratungsroboter aus Sicht der Befragten große Vorteile gegenüber einem persönlichen Bankberater auf. So sind diese ständig erreichbar und beeinflussen oder überreden ihre Kunden nicht. Aber die Befragten sehen nicht nur Vorzüge: Fehlerhafte Programmierungen oder unpersönliche Bedienung werden beispielsweise als Nachteile genannt. „Der Erfolg von Anlagerobotern ist auch davon abhängig, ob es die FinTechs in Zukunft schaffen, die nötige Beratungskompetenz beim Verbraucher zu platzieren. Hier sind die klassischen Anbieter noch im Vorteil“, sagt Braun.

Die folgenden Marken wurden im FinTech-Tracker abgefragt:

Bezahlsysteme: Amazon Payments, Android Pay, Apple Pay, Barzahlen (Cash Payment Solutions), BillPay, cringle, fidor Bank, girogo, giropay, Google Wallet, kesh, Klarna, Lendstar, MasterPass, mpass, MyWallet, mywirecard, Number26, paydirekt, PayPal, Paysafecard, Postpay, Samsung Pay, SmartPass, Sofort Überweisung.

Geldanlagen: ayondo, CASHBOARD, easyfolio, fairr.de, fintego, flatex, Ginmon, moneymeets, quirion, Scalable Capital, SwipeStox, Vaamo, VisualVest, WeltSparen, wikifolio, Zinspilot.

Kredite: auxmoney, cashper, crosslend, Funding Circle (vorher: Zencap), Lendico, smava, Vexcash, Xpresscredit.

Versicherungen: AppSichern, asuro, Clark, Community Life, Covomo, feelix, FinanceFox, Finanzchef24, friendsurance, GetSafe, Knip, massUp, mobilversichert, moneymeets, OnlineVersicherung.de, passt24, Schutzklick, simplr, TED Versicherung, treefin, Vertragium.

Digitale Gesellschaft – Vermittlung von Digitalkompetenzen beginnt in der Schule

Digitale Gesellschaft – Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie stellt anlässlich des Fachkongresses „Digitale Gesellschaft“ gemeinsam mit den Autoren der Studien, der Initiative D21 e.V. und Kantar TNS, die Ergebnisse des D21-Digital-Index 2016 sowie der D21-Sonderstudie zur digitalen Schule vor.

(upmann.digital) Laut D21-Digital-Index 2016 (PDF: 2 MB) hält auch in diesem Jahr die Mitte der Gesellschaft weitgehend mit den steigenden Anforderungen der Digitalisierung mit. 43 Prozent und damit 30 Mio. Menschen halten mit der Entwicklung Schritt und eignen sich die Kompetenzen an, die sie benötigen. Knapp ein Drittel, ca. 21 Millionen Menschen, gehören zu den Digital-Vorreitern, die alle Trends verfolgen und ihrer Zeit voraus sind. Allerdings haben 18 Mio. Menschen (26 Prozent der Bevölkerung) kaum oder sehr wenige Digitalkompetenzen.

Digitale Gesellschaft
Das BMWi hat gemeinsam mit den Autoren der Studien, der Initiative D21 e.V. und Kantar TNS, die Ergebnisse des D21-Digital-Index 2016 sowie der D21-Sonderstudie zur digitalen Schule vorgestellt. Zoom © BMWi/Susanne Eriksson

Digitale Gesellschaft- Staatssekretär Matthias Machnig zur Studie: „Es ist eine gute Nachricht, dass digitale Medien vielfältiger genutzt werden und immer mehr Menschen die Chance bekommen, an den Entwicklungen des digitalen Zeitalters teilzuhaben. Wir müssen aber noch mehr tun, um die digitale Spaltung zu überwinden. Wir müssen auch diejenigen erreichen, die digital im Abseits stehen oder gerade noch so mit der Entwicklung Schritt halten. Wir müssen für die bessere Vermittlung von Digitalkompetenzen schon in der Schule sorgen.“ Die diesjährige Sonderstudie »Schule Digital« – Lehrwelt, Lernwelt, Lebenswelt: Digitale Bildung im Dreieck SchülerInnen-Eltern-Lehrkräfte (PDF: 2,85 MB) befragte daher zum ersten Mal Schüler, Eltern und Lehrkräfte gemeinsam zu ihren Digitalkompetenzen und der digitalen Infrastruktur in den Schulen. Schüler, Eltern und Lehrkräfte fordern danach mehrheitlich die umfassende Einbindung digitaler Medien in den Unterricht, eine entsprechende Umsetzung wird jedoch durch fehlende strukturelle Verankerung und damit einhergehende mangelnde IT-Infrastruktur und Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte verhindert.

Staatssekretär Machnig dazu: „Je mehr digitale Technologie unseren Alltag bestimmt, desto dringender brauchen wir auch digitale Kompetenzen. Das ist eine zentrale bildungspolitische und kulturelle Aufgabe. Es geht um einen kompetenten, verantwortungsbewussten und aufgeklärten Umgang mit der Digitalisierung. Bildung bereitet junge Menschen auf ihr späteres Leben vor. Sie muss die aktive und selbstbestimmte Teilhabe an der digitalen Welt ermöglichen.“

Mit dem Digitalindex misst die Initiative D21 e.V. mit Unterstützung von Kantar TNS und einer Reihe von Partnern jährlich den Digitalisierungsgrad der deutschen Bevölkerung – anhand des Zugangs, der Kompetenz, der Offenheit sowie der Nutzungsvielfalt bezogen auf digitale Medien und das Internet. Die Sonderstudie „Schule Digital“ wurde anlässlich des IT-Gipfels 2016 zum Schwerpunktthema Digitale Bildung, der morgen in Saarbrücken beginnt, erstellt. Beide Studien wurden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Die Studien finden Sie hier:

Studie: Elektroindustrie ist Leitbranche der Digitalisierung

Studie – „Die Digitalisierung schreitet rasch voran“, so ZVEI-Präsident Michael Ziesemer bei der Vorstellung der ZVEI-Innovationsstudie „Die Elektroindustrie als Leitbranche der Digitalisierung: Innovationschancen nutzen, Innovationshemmnisse abbauen“.

(upmann.digital) Doch wer die gestaltenden Kräfte hinter dem digitalen Wandel sei, würde häufig nicht deutlich genug. Studie – Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, hat der ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer ISI und dem IW Consult eine repräsentative Studie auf Basis von mehr als 2.500 Unternehmensdaten erstellt. Zentrales Studienergebnis: Die deutsche Elektroindustrie ist die Leitbranche für die Digitalisierung. Basis dafür ist ihre hohe Innovationsfähigkeit. Keine andere Branche treibt Innovationen so stark voran und leistet damit einen entscheidenden Beitrag zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland.

Studie

Studie – In einer Spitzenposition befindet sich die Elektroindustrie dabei sowohl als Anwender – der Digital Index der Branche ist doppelt so hoch wie derjenige der Gesamtwirtschaft – als auch als Impulsgeber für andere Branchen. „Ein Großteil der Innovationsleistungen der Elektroindustrie kommt de facto anderen Wirtschaftszweigen zugute – gerade auch im Bereich der Digitalisierung“, erklärt Ziesemer. Weltweit gebe es keine andere Branche, deren Technologien so stark mit anderen Technologiefeldern vernetzt seien. Die ZVEI-Innovationsstudie zeigt, gemessen am Umsatz der Branche liegen die Aufwendungen für Produkt- und Prozessinnovationen doppelt so hoch wie im verarbeitenden Gewerbe und mehr als dreieinhalbmal so hoch wie in der Gesamtwirtschaft. Hinzu kommt, dass 35 Prozent der Innovationen im verarbeitenden Gewerbe originär aus der Elektroindustrie stammen.

Deutlich wird aber auch, dass die Führungsrolle der Elektroindustrie im digitalen Wandel kein Selbstläufer ist: „Um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Elektroindustrie als Enabler der Digitalisierung zu erhalten, sind natürlich zuerst die Unternehmen gefordert“, so Ziesemer weiter. „Allerdings benötigen sie dazu auch die Unterstützung der Politik und Wissenschaft.“ Der ZVEI empfiehlt daher, weiter verstärkt in den Bereich der Aus- und Weiterbildung zu investieren, die Breitbandinfrastruktur an den Bedürfnissen der Industrie zu messen und flächendeckend leistungsfähig zu machen, Forschungs- und Innovationspolitik neu zu denken und an den Anforderungen des digitalen Wandels auszurichten.

 

Weitere Statements:

ZVEI-Präsident Michael Ziesemer:
„Rund 20 Prozent der Umsätze erwirtschaften die Unternehmen der Elektroindustrie mit digitalen Produkten. Zwar liegen sie im Branchenvergleich damit weit vorn, doch gesamtwirtschaftlich tröstet es nicht, besser als die anderen zu sein. Digitalisierung funktioniert nicht ‚autistisch‘, sondern im Zusammenspiel.“

Dr. Klaus Mittelbach, Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung:
„Der digitale Wandel verändert Unternehmen, Branchen und ganze Volkswirtschaften grundlegend. Deshalb müssen wir auch unsere Messinstrumente, mit denen wir wirtschaftlichen Erfolg ermitteln – die volkswirtschaftliche Indikatorik – neu denken. Gegenwärtig ist sie nur begrenzt in der Lage, den digitalen Wandel abzubilden. Was lang erprobtes Geschäftsmodell war, muss auch in diesem Bereich neu gedacht werden.“

Dr. Karl Lichtblau, Geschäftsführer IW Consult:
„Insbesondere die Unternehmen, die bei ihrer Weiterentwicklung in hohem Maße auf die Digitalisierung setzen, messen Elektronik eine stark steigende Bedeutung in den nächsten fünf Jahren zu. Eine starke deutsche Elektroindustrie trägt damit entscheidend dazu bei, dass Deutschland wettbewerbsfähig bleibt. Wichtig hierfür ist, dass Schlüsseltechnologien gestärkt und KMU mitgenommen werden, zum Beispiel durch Aufklärungsarbeit, Informationskampagnen und Demonstratoren.“

Prof. Dr. Knut Koschatzky, Head of the Competence Center Policy, Industry, Innovation am Fraunhofer ISI
„Digitalisierung ist eine große Chance für die deutsche Volkswirtschaft. Diese Chance kann aber nur genutzt werden, wenn industriefähige Breitbandstrukturen geschaffen werden und Unternehmen an allen Standorten Zugang zu dieser Infrastruktur erhalten. Ein ‚Digital Divide‘ zwischen Unternehmen und Regionen schadet der deutschen Wettbewerbsfähigkeit“.

Digital Banking – BANKSapi startet Banking per Plug-and-Play

Digital Banking – BANKSapi startet Banking per Plug-and-Play:

(upmann.digital) Neuer Fintech-Partner für Banken und Versicherer zum Erhalt der Kundenschnittstelle „Banking is necessary, banks are not“ – diese viel zitierte Aussage von Bill Gates ist zwar schon Jahrzehnte alt, gewinnt im Zeitalter der digitalen Transformation aber immer mehr an Bedeutung.

PayPal als Bezahlsystem wird von digital affinen Kunden im deutschen Online-Handel mittlerweile als zweithäufigste Zahlungsart genutzt. Eine hohe Convenience für den Kunden sowie enorme Schnelligkeit in den Prozessen sind die wesentlichen Treiber dafür, im Zahlungsverkehr keine klassische Bank mehr zu nutzen. Gleichzeitig versuchen Non- and Near Banks an der direkten Kundenschnittstelle Marktanteile zu gewinnen. Schon heute verfügt der Kunde über Fintech-Startups die Möglichkeit, seine Konten bankübergreifend zu konsolidieren. Der Bequemlichkeitsfaktor schlägt auch hier voll zu. So muss sich der User nicht mehr durchschnDigital Bankingittlich dreimal bei den verschiedenen Bankinstituten einloggen, sondern erhält über Apps oder den Browser einen konsolidierten Überblick über sein finanzielles Leben. Die auf europäischer Ebene beschlossene PSD2 wird zusätzlich als Katalysator wirken. So werden Unternehmen nach Zustimmung der Kunden die Möglichkeit haben, Kontoinformationen bei den Banken abfragen zu können. Technische Hindernisse, wie sie sich heute noch bei einigen Banken vorfinden, werden dann nicht mehr zulässig sein. Vielfältige Innovationen, Banking auch ohne direkten Bankkontakt tätigen zu können, werden entstehen.

Digital Banking – BANKSapi startet Banking per Plug-and-Play- Und genau hier kommt BANKSapi ins Spiel: Mit Hilfe der API können Unternehmen mit geringem Entwicklungsaufwand Bankkonten, Depots und Kreditkarten in ihr eigenes Leistungsspektrum integrieren. Der Banking-as-a-Service Dienst konsolidiert in nur einer Schnittstelle annähernd alle deutschen Banken. Entwickler und Designer erhalten durch die API das Werkzeug, um Digital Banking neu zu erfinden und die Schnittstelle zum Kunden nicht zu verlieren. Vielfältige Einsatzmöglichkeiten wie die Umsetzung von Marketplace-Banking, die Integration von Banking in Versicherungsangebote bzw. PFM Apps oder das Verkürzen von Kreditantragsprozessen ermöglichen eine neue User Experience. Anbietern von Roboadvisor-Lösungen werden über die API die Möglichkeit gegeben, Depots bei bestehenden Banken umfangreich zu analysieren und Verbesserungspotenziale aufzuzeigen. Bereits zum Start administriert das neue Fintech Venture der fundsaccess AG durch die Einbringung eines Teams mit über 15 Jahren Schnittstellenkompetenz über 1 Mio. Konten und Depots. Die daraus entstehenden Skaleneffekte spiegeln sich in einem im Vergleich mit Wettbewerbern attraktiven Kostengerüst. Als Rechenzentrum wird mit der DATEV ein deutsches Hochsicherheitsrechenzentrum auf Tier-4-Level genutzt.

Geschäftsführer der BANKSapi GmbH sind Rolf Henning Hackel und Paul Huber. Beide verfügen als Vorstände der fundsaccess AG über langjährige Erfahrung im Financial Technology Sektor. „Bei digitalen Ökosystemen wird über kurz oder lang immer auch ein Banking-Bereich mit den einzelnen Bankverbindungen des jeweiligen Endkunden benötigt werden, da in diesem Segment die größte Alltagsrelevanz und somit die größte Nutzungsfrequenz liegt. “ so Rolf Henning Hackel, verantwortlich in der Geschäftsführung für Vertrieb und Recht.

Reinhard Tahedl, CEO der fundsaccess AG ergänzt: „Außergewöhnliche User-Experience im Banking zu erzielen war bislang eine sehr große Herausforderung. Mit der API unseres neuen Ventures BANKSapi ermöglichen wir Unternehmen innovative digitale Financial Service Angebote zu entwickeln, ihre Kunden enger zu binden und damit die Kundenschnittstelle zu sichern.“

Über BANKSapi

Die BANKSapi GmbH ist ein Banking-as-a-Service Provider mit Sitz in München und Grünwald. Das Unternehmen stellt eine API bereit, nach deren Implementierung User auf ihre Konten, Kreditkarten und Depots über die Anwendungen von Unternehmen zugreifen können. Banken, Versicherungen, Fintechs und Telkos erhalten damit die Möglichkeit, Banking-Leistungen neu zu definieren und die Alltagsrelevanz der eigenen Angebote zu erhöhen.

Hinter der BANKSapi GmbH steht der führende und profitable SaaS-Provider fundsaccess AG. In der Geschäftsführung ist Rolf Henning Hackel für Vertrieb und Recht sowie Paul Huber für IT und Operations verantwortlich.

Das Hosting der Anwendungslandschaft erfolgt im Hochsicherheitsrechenzentrum der DATEV eG

eCommerce – Jeder Zweite kauft seine Weihnachtsgeschenke im Internet

eCommerce – Mobil Shopping statt Adventskaffee: Am 27. November erreicht die deutsche Online-Geschenkejagd ihren absoluten Höhepunkt! Mit prognostizierten 549 Millionen Euro (umgerechnet nach aktuellem Wechselkurs: 1 US-Dollar = 0,9093 Euro, Stand: 17. Oktober 2016) wird an diesem ersten Adventstag so viel eingekauft wie an keinem anderen Tag des E-Weihnachtsgeschäfts 2016. Rund vier Wochen vor Heiligabend gibt jeder Deutsche durchschnittlich 7,68 Euro im Internet für den Gabentisch aus. Das ist immerhin 1,9 Mal mehr als an jedem anderen Tag in der Weihnachtssaison. Dies ist das Ergebnis der aktuellen „Adobe Digital Insights (ADI) Holiday Spending Survey 2016”, die auf Basis von 100 Milliarden Page Visits auf über 700 Einzelhandels-Webseiten und der Befragung von mehr als 4. 000 europäischen Konsumenten valide Vorhersagen für das Online-Weihnachtsgeschäft 2016 trifft. Der prognostizierte Gesamt-Umsatz wächst im deutschen E-Weihnachtsgeschäft demnach um satte 10 Prozent gegenüber 2015 auf mehr als 22,73 Milliarden Euro. Europaweit liegt Deutschland damit auf dem zweiten Rang – nur in Großbritannien wird zu Weihnachten mehr umgesetzt (27,28 Milliarden Euro).

eCommerce

Oh du fröhliche Online-Shopping-Zeit: Gute Preise und Mobile Optimierung überzeugen

eCommerce – Knapp jeder zweite Deutsche (43 Prozent) nimmt sich in diesem Jahr vor, sämtliche Weihnachtsgeschenke online einzukaufen (Großbritannien: 51 Prozent, Frankreich: 42 Prozent). Ein guter Preis ist für 50 Prozent die Hauptmotivation, die Präsente im Internet zu kaufen (GB: 64 Prozent, F: 60 Prozent). Aber auch die große Produktvielfalt der Webshops (D: 39 Prozent, GB: 30 Prozent, F: 33 Prozent), der stressfreie Einkauf ohne Gedrängel und überfüllte Straßen (D: 35 Prozent, GB: 18 Prozent, F: 31 Prozent) sowie die Möglichkeit, vom Arbeitsplatz aus einkaufen zu können (D: 12 Prozent, GB: 8 Prozent, F: 7 Prozent) überzeugen. Der mobile Anteil an allen Online-Transaktionen wächst in Deutschland zur Weihnachtszeit auf rund 24 Prozent. Smartphones machen dabei 14 Prozent, Tablets 10 Prozent aus. Ein Grund für die gesteigerte Mobile Begeisterung: Rund ein Viertel (23 Prozent) ist der festen Überzeugung, Online-Shopping sei übers Smartphone wesentlich einfacher geworden. Vor allem die Mobile Optimierung der Shops hat sich aus ihrer Sicht stark verbessert (56 Prozent), aber auch Apps (45 Prozent) und Geräte mit größerem Screen (38 Prozent) tragen dazu bei, dass der Weihnachtseinkauf zunehmend mobil wird.

quelle- adobe PR

Smart Farming – Digitalisierung in der Landwirtschaft gefragt

Smart Farming – Auf dem Acker arbeiten Landmaschinen GPS-gestützt und sensorgesteuert. So kann der Landwirt die Entwicklung und die Nährstoffversorgung von Pflanzen punktgenau beobachten und steuern. Im Stall misst währenddessen die Technik die Gesundheits- und Leistungsdaten jedes einzelnen Tiers und ermöglicht so eine individuelle Betreuung: Die Landwirtschaft entwickelt sich rasant zu einer digitalisierten Branche. Schon heute nutzt mehr als jeder Zweite in der Branche (53 Prozent) digitale Lösungen. Das zeigt eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unterstützt vom Deutschen Bauernverband (DBV) unter 521 Landwirten und Lohnunternehmern. Lohnunternehmer arbeiten als Dienstleister für Landwirte. „Die Digitalisierung der Arbeit auf dem Acker und im Stall bedeutet einen enormen Fortschritt für die landwirtschaftliche Praxis, den Umweltschutz und das Tierwohl. Die Landwirte erkennen diese Chance und investieren nachhaltig, um diese Entwicklung voranzutreiben. Die Politik auf EU-, Bundes- und Landesebene ist nun gefordert, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, um dieses Potenzial weiter auszuschöpfen“, erklären dazu Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder und DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken.

Smart Farming

Smart Farming – Neue Sensortechniken und miteinander kommunizierende Maschinen geben dem landwirtschaftlichen Unternehmer ganz neue Möglichkeiten an die Hand. Die im Betrieb gewonnenen digitalisierten Daten werden ausgewertet und verknüpft, um Betriebsabläufe zu optimieren, die Tierhaltung zu verbessern und die Umwelt zu schonen. Landmaschinen, mit denen die Bodenbearbeitung, Aussaat, Pflanzenpflege und Ernte digital erfolgt, nutzen bereits vier von zehn (39 Prozent) Landwirten beziehungsweise Lohnunternehmern. Smart Farming – Das gewährleistet eine optimale Entwicklung bei gleichzeitig hoher Umweltverträglichkeit. Auch die Haltung der Nutztiere verändert sich rasant durch die Digitalisierung. Mit einer digitalen tierindividuellen Fütterung versorgt heute schon jeder zweite Landwirt (51 Prozent) seine Tiere. Fütterungsautomaten sichern eine alters- und leistungsoptimierte Ernährung des einzelnen Nutztieres und alarmieren den Landwirt, wenn es bei der Fütterung Probleme gibt. So werden zum Beispiel kranke Tiere, die zu wenig fressen, sofort erkannt. Tierspezifische Daten, etwa zur Bewegung oder zum Fressverhalten und zur Tieraktivität, können mittlerweile mit einer Vielzahl von Sensoren erfasst werden. Roboter sind bei 8 Prozent aller Betriebe im Einsatz, besonders stark verbreitet wiederum in der Tierhaltung: Mehr als ein Drittel (37 Prozent) setzt auf die Robotertechnik, mit der zum Beispiel der Stall gesäubert oder das Melken tiergerechter durchgeführt werden kann. „Die Landwirtschaft steht derzeit vor riesigen Herausforderungen: hoher Preisdruck, harte internationale Konkurrenz, weltwirtschaftliche Zwänge sowie steigende Anforderungen an die Qualität von Lebensmitteln und Umweltschutz. Eine effiziente und ressourcenschonende Bewirtschaftung ist deshalb wichtiger denn je. Dabei helfen digitale Technologien“, betont Rohleder.

So sagen neun von zehn Befragten (88 Prozent), dass die Digitalisierung die Ressourceneffizienz in der Landwirtschaft erhöht. Beinahe ebenso viele (86 Prozent) sehen dank digitaler Technologien eine umweltschonendere landwirtschaftliche Produktion, weil Sensoren exakt den Bedarf der Pflanzen ermitteln und deshalb Dünge- und Pflanzenbehandlungsmittel punktgenau ausgebracht werden können – nur dort, wo sie benötigt werden.Smart Farming – Dank der Digitalisierung wird auch präziser und damit wassersparender bewässert. Drei Viertel (75 Prozent) der Befragten meinen, dass sie dank digitaler Technologien langfristig ihre Kosten senken können. 67 Prozent sagen, dass Smart Farming auch die Qualität der landwirtschaftlichen Erzeugnisse verbessert. Insgesamt zwei Drittel der Befragten sehen die Digitalisierung der Branche als Chance, nur 13 Prozent als Risiko. Gefragt nach den drei wichtigsten Vorteilen von Landwirtschaft 4.0 nennen rund vier von zehn Befragten (39 Prozent) die körperliche Entlastung, die die Digitalisierung mit sich bringt. 37 Prozent sehen die höhere Produktionseffizienz als wichtigsten Vorteil. Beinahe ebenso viele (36 Prozent) nennen die Zeitersparnis und die geringere Umweltbelastung (31 Prozent). „Die Digitalisierung in der Landwirtschaft trägt dazu bei, den landwirtschaftlichen Betrieb effizienter zu führen. Der Landwirt wird zudem in die Lage versetzt, die betrieblichen Abläufe ganzheitlicher zu betrachten. Dies verbessert die Ökobilanz im Ackerbau und die Haltungsbedingungen bei den Nutztieren“, sagt Krüsken. Dies sei für kleine wie größere Betriebe von hohem Nutzen.

Befragt nach Zukunftsszenarien für das Jahr 2030 sehen 43 Prozent der Befragten den Einsatz autonomer Feldroboter als sehr weit verbreitet oder eher verbreitet an. Auf noch höhere Werte kommt der Einsatz von Drohnen (45 Prozent) und fahrerlosen Traktoren (49 Prozent). Die Mehrheit der Landwirtschaftsexperten denkt außerdem, dass die Digitalisierung den Verbraucher näher an den Hof bringt: 49 Prozent meinen, dass es in knapp 15 Jahren ein verbreitetes Szenario sein wird, dass die Verbraucher per Webcam in den Stall schauen können. Auch Produktempfehlungen für den Kunden (53 Prozent) oder Verbraucher-Feedback an den Erzeuger (58 Prozent) halten viele im Jahr 2030 für realistisch. 86 Prozent der Befragten meinen außerdem, dass der Konsument in Zukunft auf digitalem Weg sein Produkt zurückverfolgen wird. „Landwirte müssen ihre Arbeit schon heute umfangreich dokumentieren. Die Digitalisierung hilft dabei, den zunehmenden Anforderungen nach Transparenz nachzukommen. So können die Verbraucher und Kunden genau verfolgen, wo ihre Kartoffeln herkommen, aus welchem Saatgut und mit welcher Pflanzenpflege sie entstanden sind“, so Rohleder. Krüsken ergänzt: „Der Einsatz digitaler Technologien steigert die Akzeptanz moderner Landwirtschaft in der Öffentlichkeit und versachlicht die kritische öffentliche Diskussion darüber. Denn High-Tech ermöglicht, noch nachhaltiger zu arbeiten, weil dadurch das Tierwohl erhöht wird und die Felder pflanzen- und umweltgerechter bewirtschaftet werden.“

So sinnvoll das aus Verbrauchersicht erscheint, so groß sind die diesbezüglichen Befürchtungen der Branche: Sorge um die Datensicherheit beziffern vier von zehn Befragten (42 Prozent) als Nachteil von Landwirtschaft 4.0 und als Hemmnis der digitalen Transformation der Branche. Mehr als die Hälfte (54 Prozent) befürchtet mehr staatliche Kontrollmöglichkeiten durch die Digitalisierung. Knapp ein Drittel (30 Prozent) meint, dass die Sorge um den Verlust der Datenhoheit die Digitalisierung der Branche bremst. Gleichwohl ist die große Mehrheit (84 Prozent) unter bestimmten Voraussetzungen dazu bereit, digital erhobene Betriebsdaten zur Verfügung zu stellen, etwa wenn sich dafür der bürokratische Aufwand reduzieren würde (60 Prozent). „Big Data eröffnet der Landwirtschaft ein riesiges Potenzial. So könnte etwa der Aufwand für die immense Nachweis- und Dokumentationspflicht erheblich reduziert werden. Kehrseite sind berechtigte Datenschutzsorgen. Digital erhobene Daten dürfen nicht von Dritten missbraucht werden, sondern müssen optimal geschützt sein“, so Rohleder. 

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Befragung, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 521 Landwirte und Lohnunternehmer befragt.

Internet of the Thing – Vodafone gibt Einblicke in die Zukunft

Internet of the Thing (IOT) – Der weltweit tätige Vodafone-Konzern wird Anfang 2017 in Düsseldorf ein Entwicklungszentrum für das Internet der Dinge gründen. Dort wird getestet, wie Milliarden alltägliche Gegenstände mit der neuen Funktechnik „Narrowband“ (Schmalband) am effektivsten miteinander verknüpft werden und über LTE Informationen austauschen können. Das kündigte Deutschlandchef Hannes Ametsreiter beim Vodafone Innovation Day in der NRW-Landeshauptstadt an. Als Technologie-Partner des neuen Erfinderlabors sollen Start-ups und auch größere Unternehmen verschiedener Branche ihre Ideen beisteuern und Produkte testen. Dabei sollen kleine Sensoren oder andere Gegenstände mit neuen Funkchips ausgestattet werden, die so wenig Energie verbrauchen, dass sie mehrere Jahre lang mit nur einer kleinen Batterie betrieben werden können. Das neue Entwicklungszentrum am Vodafone Campus – das ,Narrowband IoT Lab‘ – wird die weltweite Zukunft im Internet der Dinge mitgestalten.

InternetVon smarten Fahrzeugen über vernetzte Haustiere bis hin zur intelligenten Kleidung – mit der neuen Technik Narrowband IoT kann eine enorme Vielzahl von Geräten gleichzeitig in einer Funkzelle auch unter schwierigen Bedingungen kommunizieren. Zugleich können Daten energiesparend übertragen und kostengünstige Funkmodule eingesetzt werden. Beim Vodafone Innovation Day führte Vodafone vor, wie künftig beispielsweise in Parkhäusern mit dicken Betonwänden die Flächenbelegung mobil abgefragt und sofort ein Parkplatz reserviert werden kann oder wie die Technik hilft, Zählerstände schnell und unkompliziert zu übertragen.

Der Vodafone Innovation Day machte eines sehr deutlich: Ob Internet of Things, Smart City oder Connected Cars – was eben noch Vision war, wird schnell zur Realität. Dafür entwickelt Vodafone gemeinsam mit seinen Partnern im weltweit ersten digitalen Innovationspark Zukunftstechnologien bis zur Marktreife. Beim Vodafone Innovation Day 2016 zeigte der Telekommunikationskonzern jetzt, wie aus solchen Zukunftsideen Wirklichkeit wird. 36 Showcases von Vodafone und seinen Partnern machten den Vodafone Campus in Düsseldorf zum Schauplatz für Innovationen. Gemeinsam mit dem Start-up ICE Gateway zeigte Vodafone die schlaue Stadt der Zukunft: Eine intelligente Straßenbeleuchtung sorgt nicht nur für perfekte Lichtverhältnisse, sondern hat auch ein Auge auf Verkehr und Sicherheit. Vernetzt über das Hochgeschwindigkeits-Mobilfunknetz von Vodafone erkennt die Laterne zum Beispiel durch Sensorik freie Parkplätze um sie herum, kann den Verkehrsfluss mit anonymisierten Bewegungsdaten analysieren und lokale Standortinformationen ihrer Umgebung senden. Städte und Kommunen können so unter anderem von einer energiesparenden Beleuchtung und automatischen Verkehrsfluss-Analysen profitieren.

Besucher konnten ebenfalls am eigenen Leib spüren, wie bald schon das Heimkino mit dem intelligenten Zuhause verschmilzt: Über eine Spracherkennung via Amazon Echo wünscht sich der Nutzer beispielsweise einen romantischen Fernsehfilm – während der TV den Film einspielt, sorgt die Zimmerbeleuchtung für die entsprechende Lichtatmosphäre. Live erleben konnten die Besucher außerdem, wie Fahrraddieben das Leben schwer gemacht wird: Zusammen mit Vodafone hat Piaggio aus dem Rad ein vernetztes Smart Bike gemacht. Die SIM-Karte ist im Rahmen fest integriert und kommuniziert ständig mit dem Smartphone. So kann der Besitzer sein Bike jederzeit orten – und die Polizei losschicken. Auch beim Auto tun sich Diebe keinen Gefallen: Eine Smartphone App trackt unter anderem das eigene Fahrzeug und verrät bei einem Diebstahl, wo sich das Fahrzeug befindet. Das vernetzte Auto legt nicht nur Dieben das Handwerk, sondern hilft dem Besitzer dank GEO-Services ortsbasierte Informationen wie Verkehrswarnungen, Staus, Glatteis oder Falschfahrer in Echtzeit zu empfangen und das Fahrerlebnis sicherer zu machen.

Zudem hat Vodafone die neue Technologie Crystal Clear Voice zum ersten Mal im Live-Betrieb vorgeführt und so demonstriert, dass sich Telefonate schon bald so anhören wie Gespräche mit dem Gegenüber: Vodafone Crystal Clear beruht auf sogenannten „Enhanced Voice Services“ (EVS) Codecs, die den Sprachdienst auf den gesamten vom Menschen hörbaren Frequenzbereich von 20kHz anstatt der bisher üblichen 7kHz erweitern. Das ermöglicht kristallklare Telefongespräche in echter HiFi-Qualität. Vodafone ist der erste Netzbetreiber in ganz Europa, der die neue Technologie bereits in seinem gesamten LTE-Netz aktiviert hat.

Karriere Digital: Pharmaunternehmen setzen auf erfahrene Experten

Karriere Digital – Digitalisierung: Pharmaunternehmen setzen auf erfahrene und prozessorientierte Experten
Studie von Hays und PAC zum digitalen Wandel in der Pharmabranche

Die digitale Transformation ist in der Pharmabranche angekommen: Bereits heute beschäftigen sich die Mitarbeiter in neun von zehn Pharmaunternehmen zu mehr als 20 Prozent ihrer Arbeitszeit mit der Bearbeitung neuer digitaler Themen – Tendenz steigend. Zu diesem Ergebnis kommen die 77 Entscheider, die von Pierre Audoin Consultants (PAC) im Mai und Juni 2016 im Auftrag von Hays befragt wurden. Für die Bearbeitung der Innovationsthemen setzen Unternehmen bevorzugt auf umsetzungsorientierte und prozessorientierte Experten (74 %), weniger auf Hochschulabsolventen (25 %) oder junge kreative Kräfte (23 %).

Karriere Digital

Trotzdem sehen es 40 Prozent der Befragten als schwierig an, die für die Digitalisierung benötigten Kompetenzen bei ihren Mitarbeitern auszubauen. Gleichfalls vier von zehn Unternehmen berichten von Schwierigkeiten, die entsprechenden Fachkräfte zu rekrutieren.Um Kompetenzen aufzubauen, setzen die befragten Führungskräfte auf strukturelle Ansätze. Ganz oben auf der Agenda der Pharmaunternehmen stehen hier die stärkere Etablierung gemischter Teams (48 %) und der Ausbau projektwirtschaftlicher Strukturen (40 %).Die Themen rund um die digitale Transformation lösen die Unternehmen überwiegend ähnlich durch eine gezielte Aufstockung des eigenen Personals (56 %) und durch die Inanspruchnahme externer Dienstleister (62 %). So greifen schon heute mehr als zwei Drittel der Pharmaunternehmen auf das Know-how externer Experten in flexiblen Beschäftigungsverhältnissen zurück. Für die Studie „Pharma im digitalen Wandel“ wurden von Mai bis Juni 2016 77 Führungskräfte deutscher Pharmaunternehmen aus den Bereichen IT, Forschung und Entwicklung sowie Fertigung und Produktionsplanung telefonisch befragt. Der Fokus der Studie liegt auf der Relevanz digitaler Themen, den Anforderungen an die Kompetenzen der Mitarbeiter und Strategien zur Deckung des Kompetenzbedarfs.

Download der Studien: www.hays.de/studien

Über Hays

Hays plc. ist ein weltweit führender Personaldienstleister für die Rekrutierung von hoch qualifizierten Spezialisten. Hays ist im privaten wie im öffentlichen Sektor tätig und vermittelt Spezialisten für Festanstellungen, Projektarbeit und in Arbeitnehmerüberlassung. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 9.200 Mitarbeiter in 33 Ländern und erzielte im Geschäftsjahr 2015/2016 Erlöse von 5,07 Mrd. Euro. In Deutschland vermittelt Hays Spezialisten aus den Bereichen IT, Engineering, Construction & Property, Life Sciences, Finance, Sales & Marketing, Legal, Retail sowie Healthcare.

Bezahlung per Smartphone – Mobile Lösung von HRS schließt Lücke im digitalen Gästeerlebnis

Bezahlung per Smartphone. Mit diesem Schritt treiben HRS und die teilnehmenden Hotels die Digitalisierung der Branche voran. Was in der Flugindustrie schon gang und gäbe ist – laut Google nutzen 6 von 10 Fluggästen ihr Smartphone für den Check-in – ist in der Hotellerie meist noch Zukunftsmusik. Laut Statistischem Bundesamt haben 59 Prozent der befragten Hoteliers schlicht zu wenig Zeit, um sich mit digitalen Themen zu beschäftigen. 43 Prozent sehen ein Problem in zu hohen Kosten. Doch Smartphones mit mobilen Lösungen sind im Alltag der modernen Reisenden nicht mehr wegzudenken. Wer diese weiterhin erreichen möchte, wird um digitale Themen nicht umhinkommen. Laut einer gemeinsamen Studie von Google, Gesellschaft für Konsumforschung (GFK) und TNS Infratest recherchiert mehr als die Hälfte aller Reisenden ihren nächsten Hotelaufenthalt auf einem mobilen Endgerät. Bei Freizeitreisenden beträgt dieser Anteil 48, bei Geschäftsreisenden sogar schon 62 Prozent. Bei HRS erfolgt fast jede dritte Buchung über Smartphone oder Tablet. Auch über das Suchen und Buchen hinaus wollen Reisende nicht mehr auf ihren mobilen Begleiter verzichten und erwarten ein digitales Erlebnis vor Ort im Hotel.

Bezahlung

Dieses digitale Selbstverständnis können Gäste ab sofort in allen HRS Smarthotels erwarten, die die Technologie des Startups conichi nutzen. Gäste haben die Möglichkeit, dem Hotel über die App schon vor der Anreise die Meldescheindaten, persönliche Präferenzen sowie die voraussichtliche Ankunftszeit mitzuteilen. Beim Betreten des Hotels erkennt ein Bluetooth-Empfänger den Gast und informiert die Mitarbeiter an der Rezeption über sein Eintreffen auf einem Tablet – gleichzeitig wird der Meldeschein automatisch ausgedruckt, den der Gast bei Anreise nur noch unterschreiben muss. Künftig soll auch die Zimmeröffnung über das Smartphone kein Problem mehr sein. Einer der Reisenden, der diesen Service zu schätzen weiß, ist der Autor und Redner Dominic Multerer. Der 25-jährige zählt zu den jüngsten Marketingexperten Deutschlands und verkörpert die Generation der „Digital Natives“. „In fast jeder Branche wird über das Thema Digitalisierung diskutiert. Von daher ist HRS Smarthotel ein Schritt in die richtige Richtung für den digitalen Hotelaufenthalt. So kann ich künftig alles mit dem Smartphone erledigen und die Belege per E-Mail erhalten – statt händisch den Meldeschein auszufüllen und die Papierrechnung mitzunehmen“, so Multerer.

Doch nicht nur Reisende wie Dominic Multerer haben ein Bedürfnis nach smarten Lösungen: „Ob Digital Natives, die mit dem Internet groß geworden sind, oder ältere Generationen – sie alle wollen nur eins: Intelligente Lösungen, die das Reisen einfacher machen,“ sagt HRS Geschäftsführer Tobias Ragge. HRS Smarthotel in Kooperation mit conichi bedient dabei beide Seiten: Der Gast kann innerhalb einer App sein Hotel suchen, buchen, dort ein- und auschecken sowie bezahlen. Und Hoteliers können den digitalen Bedarf ihrer Gäste erfüllen, ohne große Investitionskosten dafür tragen zu müssen. Insbesondere die Individualhotellerie, die in Deutschland einen Anteil von rund 90 Prozent ausmacht, kann sich so auf eine Stufe mit den digitalen Entwicklungen der Kettenhotellerie stellen.

Das Hotelportal HRS ermöglicht mit seiner App neben dem mobilen Check-in nun auch den Check-out und die Bezahlung per Smartphone im Hotel. Gäste können ihre Hotelrechnung und Zusatzleistungen über die in der App hinterlegte Kreditkarte begleichen – wahlweise geschäftlich oder privat. Dies kann der Gast im Hotel oder von unterwegs erledigen und das Anstehen an der Rezeption entfällt. Die Rechnung erhält der Gast anschließend per E-Mail. Hotels, die diese Services ermöglichen, kennzeichnet HRS in der App als „Smarthotel“.

Mobilitäts-App – moovel erhält Mobilitätspreis

Mobilitäts-App – der Daimler-Tochter moovel Group GmbH wurde im Rahmen einer feierlichen Verleihung im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) mit dem Deutschen Mobilitätspreis ausgezeichnet. Damit ist moovel eines von zehn Leuchtturmprojekten, das für seine intelligente Mobilitätslösung geehrt wurde. Der Preis wurde zum ersten Mal verliehen.

„moovel gestaltet schon heute die Mobilität der Zukunft: Die nutzerfreundliche App hebt sich durch zahlreiche Features von ähnlichen Angeboten ab. Beispielsweise ist es auch möglich, bequem über die App zu bezahlen.“, so die Begründung der Wettbewerbsjury, die aus 350 Einreichungen moovel als Preisträger auswählte. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung überreichte Dorothee Bär, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin im BMVI den Preis an Jörg Lamparter, CEO der moovel Group GmbH. „Mit moovel bieten wir weltweit die erste Mobilitäts-App, die das Suchen, Buchen und Bezahlen von unterschiedlichen Mobilitätsangeboten ermöglicht. Der Zugang zu Mobilität wird mit moovel deutlich einfacher. Wir fühlen uns sehr geehrt, dass moovel mit dem Deutschen Mobilitätspreis ausgezeichnet wurde.“

Mobilitäts-App
Deutscher Mobilitätspreis für die Mobilitäts-App moovel: Jörg Lamparter, CEO moovel Group GmbH Bildnachweis: Deutschland – Land der Ideen/Christof Rieken

Die Mobilitäts-App moovel kombiniert Öffentlichen Personennahverkehr, den Carsharing-Anbieter car2go, mytaxi, Taxi-Ruf, Mietfahrräder und die Deutsche Bahn. Mit wenigen Klicks können Verkehrsoptionen gesucht, verglichen und die meisten Angebote direkt in der App gebucht und bezahlt werden. Damit ist moovel weltweit die einzige Anwendung, die eine integrierte Buch- und Bezahlfunktion in der App anbietet.

Über den Deutschen Mobilitätspreis

Mit dem Deutschen Mobilitätspreis machen die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur digitale Innovationen und intelligente Mobilitätslösungen öffentlich sichtbar. Deutschlandweit bewarben sich 350 Start-ups, Unternehmen, Verbände und Forschungsinstitutionen mit ihren Projekten zum Thema Intelligente Mobilität. Eine 16-köpfige Expertenjury unter dem Vorsitz von Dorothee Bär, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur kürte zehn Preisträgerprojekte des Wettbewerbs. Die Informationen zu den Preisträgern sind hier abrufbar.

Digitalisierung für kleine und mittlere Unternehmen

Digitalisierung – Was bedeutet die Digitalisierung für kleine und mittlere Unternehmen und welche Chancen eröffnen die völlig veränderten Geschäftsprozesse? Diesen spannenden und geschäftskritischen Fragen stellten sich Markus Reithwiesner (Co-CEO Haufe Gruppe) und Eckhard Schwarzer (Stellv. Vorstandsvorsitzender DATEV eG) bei einem Kamingespräch mit Journalisten.

Veränderung gestalten statt auf Veränderung reagieren – das ist eine der Kernbotschaften, die die beiden Digitalisierungs-Experten tagtäglich umsetzen. Markus Reithwiesner hat sich frühzeitig mit dem dramatischen Wandel, der mit der Digitalisierung einhergeht, beschäftigt. „Tradierte Marktmodelle wandeln sich und sterben zum Teil aus, Kundenerwartungen steigen enorm, und herkömmliche Wertschöpfungsketten werden auf den Kopf gestellt“, erläutert Reithwiesner, der die Haufe Gruppe von einem klassischen Verlag in eine erfolgreiche digitale Mediengruppe verwandelt hat. „95 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet die Haufe Gruppe mittlerweile mit digitalen Produkten. Aber: Die digitale Revolution ist erst am Anfang und wird unser Geschäft weiter radikal verändern.“

Digitalisierung
DATEV-Lichtwerbung am Berliner Hauptbahnhof

Ebenfalls als Vordenker der Digitalisierung bekannt ist Eckhard Schwarzer, stellv. Vorstandsvorsitzender der DATEV. Er prognostiziert, dass „die digitale Transformation in vielen Unternehmensbereichen für schlankere Abläufe und schnellere Ergebnisse sorgen wird – und dies vor allem bei kaufmännischen Aufgaben. Wichtig ist dabei, dass sich zum Nutzen unserer Kunden Geschäftsprozesse konsequent und ohne Medienbrüche abbilden lassen.“ Um dies bestmöglich zu unterstützen, baut die DATEV ein Partner-Ökosystem auf, in dem sich künftig auch die Daten von Dritten integrieren lassen.

Gebot der Stunde: Umdenken, Prozesse völlig neu definieren

Die Haufe Gruppe und die DATEV verfolgen bei ihrer Digitalisierungsstrategie die gleichen Ziele und ergänzen sich in vielen Bereichen. Hier ist kein Wettbewerb angesagt, sondern ein Miteinander. „Wir müssen umdenken und im Sinne des Kunden handeln, wenn wir weiter bestehen wollen. Dies ist quasi die Definition des Kunden: Es sind nicht mehr die Firmen, die in erster Linie den Ton angeben – hier hat sich die Wirtschaftsordnung drastisch verändert“, erläutert Markus Reithwiesner. Eckhard Schwarzer ergänzt: „Wir müssen in ganz anderen Prozessketten denken, denn das macht die digitale Transformation aus. Mit durchgängigen Lösungen und der Integration von Funktionen bieten wir gemeinsam komplett neue Chancen für kleine und mittlere Unternehmen.“

Eines ist klar: Die Digitalisierung verändert den Arbeitsalltag rasant. So verabschieden sich sowohl Steuerkanzleien als auch ihre Mandanten schrittweise von jahrzehntelangen Praktiken wie dem Sammeln und dem Austausch der Belege per Pendelordner und nutzen die Chancen der Effizienzsteigerung durch die Digitalisierung. Beispiele dafür sind die Online-Unternehmenslösungen wie DATEV Unternehmen online oder lexoffice von Lexware, die Mandaten und Steuerberatern neue Formen der Zusammenarbeit eröffnen. Die meisten Kleinunternehmer setzen Lexware-Lösungen zur Abwicklung ihrer Geschäftsprozesse ein. Fast alle haben einen Steuerberater, ihren engsten Vertrauten in Finanzangelegenheiten. Die meisten Steuerberater wiederum setzen DATEV als System in ihrer Kanzlei ein.

Die gemeinsame Intention beider Unternehmen ist es, die reibungslose und partnerschaftliche Zusammenarbeit der Kleinunternehmer und Steuerberater zu ermöglichen. Ein Baustein dafür ist die optimale Zusammenarbeit der Systeme wie lexoffice und DATEV, wie sie die Unternehmen mit der offenen Schnittstelle DATEVconnect online realisiert haben. Im Mittelpunkt steht dabei der Kundennutzen. Daraus entsteht ein Mehrwert für den Kunden, da der Anwender freier in der Auswahl seiner Programme wird.

„Wenn wir Technologie und Kundenorientierung in der Digitalwelt mit zukunftsfähigen Prozessen kombinieren, können wir die Digitale Transformation meistern und gemeinsam stärker denn je auftreten“, lautet Markus Reithwiesners Fazit. Diese Aussage bekräftigt Eckhard Schwarzer: „Unternehmen wie die unseren, die sich in einigen Bereichen schneiden, können sich heute in diversen Geschäftsfeldern hervorragend ergänzen – über das Engagement für den Mittelstand hinaus beispielsweise auch bei Fachinhalten für Steuerberater und Unternehmer oder im breiten Angebotsspektrum für Rechtsanwälte.“

Über die Haufe Gruppe

Die Haufe Gruppe mit ihren Marken Haufe, Haufe Akademie und Lexware ist einer der deutschlandweit führenden Anbieter für digitale Arbeitsplatzlösungen und Dienstleistungen sowie im Bereich Aus- und Weiterbildung. Aus den Kernbereichen eines erfolgreichen Verlagsgeschäftes hat sich die Haufe Gruppe konsequent zu einem Spezialisten für digitale und webbasierte Services entwickelt. Sie machen 95 Prozent des Gesamtumsatzes aus.

Die Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Freiburg beschäftigt über 1.500 Mitarbeiter im In- und Ausland. Sie verfolgt eine internationale Wachstumsstrategie, die durch das heutige Leistungs- und Produktportfolio getragen wird. Vorangetrieben wird der Wachstumskurs durch die erfolgreiche wechselseitige Nutzung der Kernkompetenzen und Stärken der einzelnen Unternehmen und Marken. So konnte die Haufe Gruppe trotz eines schwierigen Markt- und Konjunkturumfeldes im Geschäftsjahr 2016 (Juli 2015 bis Juni 2016) einen Umsatz von über 304,5 Mio. Euro erzielen (Vorjahr: über 292 Mio. Euro). Weitere Informationen unter: www.haufe-lexware.com

Über DATEV

Die DATEV eG ist das Softwarehaus und der IT-Dienstleister für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte sowie deren zumeist mittelständische Mandanten. Mit rund 40.500 Mitgliedern, mehr als 6.900 Mitarbeitern und einem Umsatz von 881 Millionen Euro (Geschäftsjahr 2015) zählt die DATEV zu den größten Informationsdienstleistern und Softwarehäusern in Europa. So belegt das Unternehmen Platz 4 im Ranking der deutschen Softwarehäuser (Quelle: Statista). Das Leistungsspektrum umfasst vor allem die Bereiche Rechnungswesen, Personalwirtschaft, betriebswirtschaftliche Beratung, Steuern, Kanzleiorganisation, Enterprise Resource Planning (ERP), IT-Dienstleistungen sowie Weiterbildung und Consulting. Mit ihren Lösungen verbessert die 1966 gegründete Genossenschaft mit Sitz in Nürnberg gemeinsam mit ihren Mitgliedern die betriebswirtschaftlichen Prozesse von 2,5 Millionen Unternehmen, Kommunen, Vereinen und Institutionen.

GigaGarantie – Vodafone schenkt 90 Gigabyte Datenvolumen bei Netzproblemen

GigaGarantie – Vodafone hält, was es verspricht: Mit der GigaGarantie gibt der Düsseldorfer Telekommunikationskonzern seinen Kunden eine Garantie auf beste LTE-Netzqualität. Kunden, die einmal nicht zufrieden mit der Netzperformance sind, können dies ab sofort in der MeinVodafone-App melden – und bekommen als Entschädigung einen Tag lang 90 Gigabyte Datenvolumen und damit fast unbegrenztes Surfvergnügen geschenkt.

GigaGarantie„Wir garantieren unseren Kunden ab sofort das schnellste Vodafone-Netz mit der besten Sprachqualität. Und wer doch mal eine andere Erfahrung machen sollte, ist aufgerufen, uns das über die MeinVodafone-App zu melden. Wir entschuldigen uns mit 90 Gigabyte und erhalten im Gegenzug wertvolle Rückmeldungen, mit denen wir unser Netz noch gezielter verbessern können“, so Vodafone Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter. Sollte mal kein 4G | LTE verfügbar sein, können Vodafone-Kunden dies ab sofort ein Mal pro Monat im Menü der MeinVodafone-App unter der Kategorie „Mein Netz“ unter dem Punkt „GigaGarantie“ melden. Hier werden dem Kunden verschiedene Fragen zur Art des Problems oder zum Ort des Auftretens gestellt. So kann Vodafone sein Netz noch besser machen. Das dicke Datengeschenk, das der Kunde im Gegenzug erhält, reicht zum Beispiel für das Anschauen von mehr als 100 hochauflösenden Spielfilmen am Stück und gilt jeweils bis zum Folgetag um Mitternacht.

Digitalisierung – Deutsche Handelsunternehmen identifizieren digitales Know-how intern

Digitalisierung im „Schneckentempo“: Deutsche Handelsunternehmen bauen digitales Know-how überwiegend intern aus. Die IFH-Schwerpunkstudie 2016 nimmt den Erfolgsfaktor Personal in der digitalisierten Handelswelt in den Blick. Aktuell setzen deutsche Handelsunternehmen insbesondere auf den internen Ausbau des digitalen Know-hows. Lernbereitschaft ist die wichtigste Mitarbeiterkompetenz aus Sicht der befragten Führungskräfte. Köln, 20. Oktober 2016 – Deutsche Handelsunternehmen arbeiten aktiv am Ausbau ihres digitalen Knowhows. Das zeigen die Ergebnisse der diesjährigen Schwerpunktstudie der IFH-Förderer „Shift happens – Wie die Digitale Transformation die Anforderungen an das Personal verändert“.

Digitalisierung

Für die Studie wurden 144 Führungskräfte aus führenden Handelsunternehmen befragt. Mehrheitlich stehen dort interne Maßnahmen im Fokus: Aktuell identifizieren vier von zehn Befragten digitale Talente unter bestehenden Mitarbeitern, um so sicherzustellen, dass das benötigte digitale Know-how in ihrer Abteilung vorhanden ist. Rund 29 Prozent der Handelsführungskräfte setzen auf den Austausch mit anderen Abteilungen – zum Beispiel IT oder ECommerce – innerhalb des eigenen Unternehmens. „Personal weiterzubilden ist zwar nachhaltig, aber auch vergleichsweise langsam. Im gegenwärtigen Umfeld, wo Schnelligkeit zählt, sollten Unternehmen besser auf einen Mittelweg setzen: Sowohl internen Austausch und Weiterbildung forcieren, aber auch digitales Know-how von extern hinzuziehen, durch neue Mitarbeiter oder die Zusammenarbeit mit Dienstleistern“, rät Prof. Dr. Werner Reinartz, Direktor der IFH-Förderer.

Aktuell rekrutiert jeder dritte Befragte digitale Spezialisten, um den Know-how-Ausbau in seiner Abteilung voranzutreiben, und jede vierte Führungskraft kooperiert mit externen IT-Dienstleistern oder auch Start-ups. Aber Vorsicht: Vor allem Unternehmen mit einem niedrigen digitalen Reifegrad, d. h. die Unternehmen die noch die längste Strecke zurücklegen müssen, setzen eher auf den langsamen Weg der internen Maßnahmen. Somit geht die Schere zwischen den Vorreitern und den Nachzüglern immer weiter auf. Digitales Know-how ist nicht alles – Mitarbeiter sollen Veränderungen furchtlos begegnen Ganz im Sinne der internen Weiterbildung ist reines digitales Know-how aus Sicht der Befragten nicht die entscheidende Kompetenz für Handelspersonal im digitalen Zeitalter: Neun von zehn Führungskräften ist es wichtig, dass Mitarbeiter lernbereit sind. Darüber hinaus sollten Mitarbeiter „über den Tellerrand blicken“ können, den Willen zu Veränderungen zeigen, Gegebenes hinterfragen und stets den Kunden in den Mittelpunkt ihres Handelns stellen.

„Furchtlos mit Veränderungen umzugehen, wird als wichtigste Mitarbeiterkompetenz identifiziert. Gerade in puncto Lernbereitschaft, Veränderungswille und dem Hinterfragen von Althergebrachtem wünschen sich die Führungskräfte im Handel jedoch mehr Engagement. Diese Soft Skills stehen noch nicht so lange im Fokus wie beispielsweise Teamfähigkeit und wurden daher bisher noch nicht so stark gefördert“, so Dr. Eva Stüber, Leiterin Research und Consulting am IFH Köln.

Die IFH-Schwerpunktstudie 2016 kann über den Online-Shop des IFH Köln bestellt werden:WWW.IFHSHOP.DE/IFH-SCHWERPUNKTSTUDIE-2016

Digitalisierung – Heidelberger Druckmaschinen leitet nächsten Schritt in die digitale Zukunft ein

Digitalisierung – Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) leitet den nächsten Schritt in die digitale Zukunft ein. Mit dem Aufbau einer auf digitale Geschäftsmodelle ausgerichteten Kommunikationsinfrastruktur treibt das Unternehmen die Neuausrichtung vom reinen Verkauf von Maschinen hin zu einem Serviceunternehmen für Kunden weiter voran. Aus der eingeleiteten Digitalisierungsstrategie des Unternehmens erwachsen ganz neue Anforderungen an die IT, um erfolgreich neue Industrie 4.0-Anwendungen und -Dienste umsetzen zu können. Gemeinsam mit dem IT-Dienstleister Dimension Data und weiteren Unternehmen der NTT-Gruppe baut Heidelberg daher eine skalierbare und flexible IT-Infrastruktur mit den Schwerpunkten LAN-, WAN- und Kommunikationsdiensten für rund 110 Standorte und Niederlassungen in knapp 40 Ländern auf.

„Wir sehen uns als Partner der Kunden in einer digitalen Zukunft“, sagte Dirk Kaliebe, Finanzvorstand des Unternehmens und verantwortlich für die IT. „Mit einer modernen IT-Infrastruktur legen wir die Basis, unser Produkt-und Dienstleistungsangebot auf digitale Geschäftsmodelle auszurichten und gleichzeitig schneller und zuverlässiger zur Verfügung stellen zu können.“

Auf der Messe Drupa hatte Heidelberg Lösungen für die Herausforderungen der Printmedien-Industrie 4.0 vorgestellt. Das Unternehmen bietet vor allem ein möglichst einfaches Handling von immer komplexer werdenden Prozessen und Technologien an. Gleichzeitig baut Heidelberg sein Dienstleistungsangebot kontinuierlich aus, um die Maschinenverfügbarkeit weiter zu steigern und die Produktivität der Kunden zu maximieren. Hierzu greift das Unternehmen auf ein Netzwerk von über 10.000 Druckmaschinen zurück, die als „Internet of Things“ mit der Heidelberg-Servicezentrale verbunden sind. Die so verfügbaren Daten werden mit moderner Big-Data-Analytik verarbeitet und ermöglichen Ausfallvorhersage und Performance-Trendanalysen. In diesem Marktsegment will das Unternehmen weiter wachsen.

Digitalisierung
Heidelberg greift auf ein Netzwerk von über 10.000 Druckmaschinen zurück, die mit der eigenen Servicezentrale verbunden sind.

Dimension Data als globaler Partner ausgewählt

Der IT und IT-Infrastruktur kommt in diesem Zusammenhang eine grundlegende Bedeutung für das Gelingen von Industrie 4.0 als eine Basis-Technologie zu. Die Daten an sich erhalten eine essentielle Bedeutung, denn Informationen über ein Produkt sind so wichtig wie das Produkt selbst, da nur mit den entsprechenden Daten eine weitere Nutzung oder Verarbeitung möglich ist.

Peter Busch, Direktor Enterprise Services bei Dimension Data Deutschland, verantwortlich für Outsourcing-Projekte ergänzt: „Unser Ziel bei Heidelberger Druckmaschinen ist es, die Innovationskraft des Unternehmens entscheidend zu stärken, besonders im Hinblick auf die Kundenkommunikation. Hierfür setzen wir auf zuverlässige, hochintegrierte Kollaborationslösungen, die wir mit neuen, dynamischen LAN-Infrastrukturen und entsprechenden WAN-Services kombinieren. Gemeinsam mit Schwesterunternehmen unserer NTT-Gruppe – wie etwa der NTT Communications – können wir dabei ein breitgefächertes Know-how aus einer Hand bieten.“

Über Dimension Data

Dimension Data befähigt Unternehmen, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen und die Digitale Transformation im Unternehmen umzusetzen. Der IT-Dienstleister begleitet seine Kunden in allen Phasen des technologischen Wandels, wobei der Fokus auf digitalen Infrastrukturen, Hybrid Cloud, Workspaces for tomorrow, Cybersecurity und Network as the Platform liegt. Mit einem Umsatz von 7,5 Mrd. US-Dollar und Niederlassungen in 58 Ländern ist Dimension Data seit 2010 Teil der NTT-Gruppe. Dimension Data ist offizieller Technologiepartner der Amaury Sport Organisation, Ausrichter der Tour de France, und Titelpartner des südafrikanischen Radrennteams Dimension Data/Qhubeka.

Web: www.dimensiondata.com/de

Blog: http://de.blog.dimensiondata.com/

Twitter: https://twitter.com/DimensionDataDe

Digitale Features – Deutsche Bahn präsentiert digitale Innovationen

 Digitale Features – Fachleute aus unterschiedlichen Geschäftsfeldern der Deutschen Bahn (DB) haben in Berlin Innovationen entlang der gesamten Reisekette vorgestellt. Nach dem erfolgreichen Auftakt im letzten Jahr war dies die zweite Auflage der interaktiven Veranstaltungsreihe „Mobilität erleben“. Der Zukunftsbahnhof Berlin Südkreuz bot dafür die passende Umgebung: Dort entwickelt und erprobt die DB stetig innovative Mobilitäts-, Informations- und Energiekonzepte für ihre Kunden. Höhepunkt des Tages war die Fahrt mit dem ICE 4, dem Rückgrat des neuen Fernverkehrs. Daneben wurden rund 30 neue Angebote und Services vorgestellt, die Reisende der Deutschen Bahn in naher Zukunft erleben werden.

Digitale Features

„Viele der heute vorgestellten Innovationen werden bereits in kurzer Zeit absolut selbstverständlich und unverzichtbar sein. Die technologische Entwicklung verändert die Kundenbedürfnisse rasant und wir als Deutsche Bahn stellen uns dieser Dynamik nicht nur – wir treiben sie voran!“, sagte Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn.

Enak Ferlemann, Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: „Die Digitalisierung betrifft uns in nahezu allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen. Mit rasanter Geschwindigkeit ist so ein dynamisches Innovationsfeld entstanden, das enormes Wertschöpfungspotential bietet.

Deutschland muss ein Treiber dieser Entwicklung werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Deutsche Bahn geht dabei mit gutem Beispiel voran.“ Berthold Huber, Vorstand Verkehr und Transport: „Mehr Reisequalität ist der Schlüssel zum Kundenerfolg. Mit den vorgestellten Neuerungen machen wir das Reisen nicht nur einfacher und verlässlicher, sondern bieten unseren Kunden das gute Gefühl, jederzeit bestens informiert und komfortabel unterwegs zu sein.“

Birgit Bohle, Vorstandsvorsitzende DB Fernverkehr: „Mobilität erleben bietet die Möglichkeit, Innovationen direkt und persönlich auszuprobieren. Ich freue mich sehr, dass wir auch in diesem Jahr zahlreiche neue Angebote und Produkte vorstellen können, die die Reise mit der Deutschen Bahn künftig noch attraktiver machen. Dabei ist die Fahrt mit dem ICE 4 auch für mich ein besonderes Highlight.“

Folgende neue Produkte und Angebote wurden von den Fachleute der verschiedenen Geschäftsfelder vorgestellt:

  • Der neue ICE 4
  • Kinderbetreuung im ICE
  • Neues Entertainmentangebot von maxdome im ICE-Portal
  • Neue Funktionen im „DB Navigator“ wie die digitale Wagenreihung und der Umstiegswecker
  • Prototyp der DB Information 4.0, die neben persönlicher Beratung künftig auch Infoscreens und Selbstbedienungsterminals bietet
  • WIFI@DB Regio mit neuer Multiproviderunterstützung und Kanalbündelung im Nahverkehr
  • Erweiterung des Angebots von DB Rent mit dem neuen Call a Bike-Fahrrad, CleverShuttle und Roller-Sharing
  • Neue Warte- und Aufenthaltsbereiche für einen angenehmen Aufenthalt im Bahnhofsgebäude und am Bahnsteig
  • Neue Gestaltung der DB Lounge
  • App „Bahnhof Live“ mit allen wichtigen Informationen zu den Bahnhöfen in Deutschland, zum Beispiel Ankunfts- und Abfahrzeiten, Wagenreihung, Einkaufsmöglichkeiten, Lagepläne und Umgebungskarte sowie Aufzugsdaten für Mobilitätseingeschränkte Reisende
  • App „DB Barrierefrei“, speziell orientiert an den Bedürfnissen von Reisenden mit Behinderungen
  • Innovative Schließfächer „DB BahnhofsBox“ mit neuer Schließfachtechnologie

Digitalisierung – Wirtschaftsindex DIGITAL bei 55 von 100 möglichen Indexpunkten

Digitalisierung der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert. Laut Wirtschaftsindex DIGITAL, den TNS Infratest und das ZEW im Auftrag des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im „Monitoring Report Wirtschaft DIGITAL 2016“ heute veröffentlicht haben, erreicht Deutschland beim Digitalisierungsgrad seiner gewerblichen Wirtschaft jetzt 55 von 100 möglichen Indexpunkten. Dies ist ein Anstieg gegenüber Vorjahr um sechs Punkte. Die Prognose der befragten Unternehmen sieht Deutschland in fünf Jahren bei einem Wert von 58 Punkten liegen.

Digitalisierungsgrad der gewerblichen Wirtschaft steigt in jeder Hinsicht
„Damit die Unternehmen weiterhin solche deutlichen Fortschritte in der Umsetzung der Digitalisierung machen können, bleibt es wichtig, die Hemmnisse weiter abzubauen. Neben Breitband und Investitionsbedarfen, kann auch die Klärung von Datenschutz- und Datensicherheitsfragen die Rahmenbedingungen erleichtern“, sagt Dr. Sabine Graumann von TNS Infratest, die die Gesamtverantwortung für die Studie trägt. 47 Prozent (2015: 34) der gewerblichen Wirtschaft haben ihre unternehmensinternen Prozesse hoch digitalisiert. 70 Prozent (2015: 64) haben die Digitalisierung in ihre Unternehmensstrategie eingebunden. Die Digitalisierung der Geschäftstätigkeit hat sich ebenfalls erhöht. 43 Prozent der gewerblichen Wirtschaft (2015: 27 Prozent) generiert mehr als 60 Prozent ihres Umsatzes bereits digital. Die Nutzungsintensität digitaler Technologien ist nach wie vor hoch. 72 Prozent der festangestellten Mitarbeiter nutzen stationäre, 31 Prozent mobile Geräte. Die Nutzung digitaler Dienste ist noch steigerungsfähig.

Digitalisierung

Drei Digitalisierungsdimensionen – Große Unterschiede zwischen den Branchen
Der Wirtschaftsindex DIGITAL zeigt, dass sich die gewerbliche Wirtschaft hauptsächlich in drei Digitalisierungsdimensionen zwischen „hoch“, „durchschnittlich“ und „niedrig“ digitalisiert aufteilen lässt. 27 Prozent der Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind „hoch“ digitalisiert (>= 70 Indexpunkte), 49 Prozent „durchschnittlich“ (40 bis 69 Punkte im Index) und 24 Prozent sind „niedrig“ (< 40 Punkte) digitalisiert. Betrachtet man die elf Kernbranchen innerhalb dieser Dimensionen werden große Unterschiede deutlich.

„Hoch“ digitalisiert: Die IKT-Branche ist und bleibt digitaler Vorreiter und hat einen Sprung auf 75 Indexpunkte geschafft. Damit liegt sie deutlich über dem gesamten Wirtschaftsindex DIGITAL 2016 von 55 Punkten. Als „hoch“ digitalisiert gelten auch die wissensintensiven Dienstleister mit heute 70 und in fünf Jahren 79 Punkten. Nach der Prognose werden sich diese im Jahr 2021 sogar vor der IKT-Wirtschaft mit 77 Punkten platzieren.

„Durchschnittlich“ digitalisiert zeigen sich sieben der elf analysierten Kernbranchen der gewerblichen Wirtschaft. Die Finanz- und Versicherungswirtschaft positioniert sich mit 61 Punkten auf Rang drei nach den hoch digitalisierten Branchen. Prognostiziert wird ihr eine Verbesserung um drei Punkte bis 2021. Der Handel liegt aktuell bei 55 Punkten (2021: 58 Punkte) und behauptet seinen vierten Rang mit deutlichem Vorsprung zur Energie- und Wasserversorgung mit 48 Punkten (2021: 52 Punkte) auf Rang fünf. Rang sechs im Index erreicht der Maschinenbau mit 46 Punkten (2021: 47 Punkte) vor der an siebter Stelle platzierten chemisch-pharmazeutischen Industrie, die aktuell und künftig 45 Punkte im Index erzielt. Während die Verkehrs- und Logistikbranche mit 43 Indexpunkten im Jahr 2016 auf Rang acht liegt, verbessert sie sich bis 2021 durch einen deutlichen Zuwachs auf 47 Indexpunkte auf Rang sieben. Der Fahrzeugbau ist und bleibt mit jeweils 40 Punkten in beiden Jahren auf Rang neun.

„Niedrig“ digitalisiert sind und bleiben das Gesundheitswesen mit 36 Punkten (2021: 38 Punkte) und das sonstige verarbeitende Gewerbe, das als Schlusslicht mit 35 Punkten auf Rang elf stagniert.

Welche Vorteile bietet die Digitalisierung den Unternehmen?
84 Prozent der Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sehen in der Verbesserung der Zusammenarbeit mit externen Partnern, 80 Prozent in der Effizienzsteigerung unternehmensinterner Prozesse die beiden größten Vorteile, die die Digitalisierung ihren Unternehmen gebracht hat. Drei Viertel bestätigt deutlich erkennbare Wachstumssteigerungen, 71 Prozent eine sichtbare Steigerung ihrer Innovationsfähigkeit.

Woran hapert es?
Das größte Hemmnis für den Ausbau der Digitalisierung in der gewerblichen Wirtschaft stellt die Unterversorgung mit Breitband (40 Prozent der Befragten) dar. Mit 38 Prozent ist der hohe Investitionsbedarf die zweitgrößte Hürde. Obwohl 85 (2015:80) Prozent der Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft die Digitalisierung für insgesamt bedeutsam halten, geben immerhin noch 32 Prozent an, dass der hohe Zeitaufwand eine Hürde darstelle. Fast jedes vierte Unternehmen sieht in fehlenden, verlässlichen Standards (28 Prozent) und in Datenschutz- und Datensicherheitsfragen (25 Prozent) Erschwernisse, die der Digitalisierung entgegenstehen. 25 Prozent der Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft halten die Digitalisierung nicht für notwendig.

Handlungsbedarf durch die Politik
Im Zentrum des politischen Bemühens sollte weiterhin die digitalisierungsfreundliche Gestaltung der Rahmenbedingungen stehen. Die wichtigsten Hemmnisse, die der Digitalisierung entgegenstehen und politisch zu bekämpfen sind, sind die mangelhafte Versorgung mit Breitbandverbindungen sowie der Fachkräftemangel. Die rechtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere in den Bereichen Datenschutz und Datensicherheit müssen kontinuierlich und schnell mit Blick auf den rapiden technischen in ökonomischen Wandel fortgeschrieben werden. Die Entscheidungsträger für die rechtlichen Rahmenbedingungen sind besser und kontinuierlich für die Schaffung eines geeigneten Umfeldes für innovative Geschäftsmodelle weiterzubilden. Der „Wert der Daten“ ist bewusst als Chance wahrzunehmen. Auswertungen sollten dem Kunden dienen, beispielsweise im Gesundheitswesen dem Wohl der Patienten. Auch hier sind die angemessenen Rahmenbedingungen durch die Politik noch zu schaffen. Das Gleiche gilt für die digitale Arbeitswelt.

Wirtschaftsindex DIGITAL: Der Wirtschaftsindex DIGITAL zeigt in einer Zahl an, wie weit die Digitalisierung in den deutschen Unternehmen aktuell fortgeschritten ist und wie sie sich bis 2021 verändern wird. Der Wirtschaftsindex DIGITAL misst in einer Zahl zwischen 0 und 100 Punkten den Digitalisierungsgrad der deutschen gewerblichen Wirtschaft, ihrer Teilbranchen und des Mittelstands.

Digitalisierungsprofile: Detaillierte Digitalisierungsprofile sind je Branche zum Download verfügbar. Sie geben Auskunft darüber, wie weit die Digitalisierung in jedem Wirtschaftsbereich vorangeschritten ist, wie hoch das Digitalisierungstempo künftig sein wird, welche Hürden bestehen und wie es um die Weiterbildung in Digitalkompetenzen bestellt ist.

Studiensteckbrief: TNS Infratest führte April bis Juli 2016 eine repräsentative Befragung unter den deutschen Unternehmen zum Stand und zu den künftigen Perspektiven der Digitalisierung in Deutschland durch. Es wurden 924 Interviews durchgeführt. Der Fragebogen wurde in enger Projektpartnerschaft gemeinsam mit dem ZEW Mannheim, erarbeitet. Die Befragung ist für die gesamte gewerbliche Wirtschaft repräsentativ, das heißt für die folgenden elf Branchen: den Maschinenbau, den Fahrzeugbau, die chemisch-pharmazeutische Industrie, das sonstige verarbeitende Gewerbe, die Informations- und Kommunikationswirtschaft, die Energie- und Wasserversorgung, den Handel, den Bereich Verkehr und Logistik, die Finanz- und Versicherungswirtschaft sowie für die wissensintensiven Dienstleister und die Gesundheitswirtschaft.

Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2016
Der Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2016 analysiert im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), welchen Mehrwert die Digitale Wirtschaft für Deutschland schafft und wie sich der Standort im internationalen Vergleich der führenden zehn digitalen Wirtschaftsnationen (Standortindex DIGITAL) positioniert. Im vorliegenden Monitoring-Report wurde mit dem Wirtschaftsindex DIGITAL der Digitalisierungsgrad der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland nach Branchen differenziert erhoben.

Der „Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2016 und zentrale Grafiken zur Studie können unterhttp://www.tns-infratest.com/bmwi heruntergeladen werden.

Über Kantar TNS
Kantar TNS ist eines der weltweit führenden Marktforschungsunternehmen mit Experten in über 80 Ländern. Wir liefern handlungsorientierte Erkenntnisse und Empfehlungen und helfen unseren Auftraggebern dadurch, die richtigen und relevanten Entscheidungen zu treffen und Wachstum zu erzielen. Mit unserer Expertise  in den Bereichen der  Produktinnovationen, Marke und Kommunikation, Shopper und Kundenbeziehungsmanagement unterstützen wir unsere Kunden dabei, die  für Wachstum in deren Geschäftsfeldern relevanten Themen zu identifizieren, zu optimieren, zu gestalten. Kantar TNS ist ein Unternehmen der Kantar Gruppe. Weitere Informationen unter www.tns-infratest.com.

Über Kantar
Kantar ist einer der weltweit führenden Anbieter von Daten, Erkenntnissen und Beratungsleistungen. Gemeinsam decken wir mit unseren spezialisierten Marken und rund 30.000 Mitarbeitern das gesamte Spektrum an Forschungs- und Beratungs-Dienstleistungen ab und liefern unseren Kunden in 100 Ländern inspirierende Erkenntnisse und Strategieempfehlungen. Kantar ist Teil von WPP und Kantar Dienstleistungen werden von über der Hälfte der Fortune Top 500-Unternehmen in Anspruch genommen. Weitere Informationen unter www.kantar.com

Digitalisierung der Logistikbranche – DHL stellt neuen digitalen Landverkehr-Marktplatz vor

Digitalisierung – DHL Freight stellt mit CILLOX einen neuen virtuellen Marktplatz für Unternehmen mit Transportbedarfen vor. CILLOX bietet eine schnelle und reibungslose Lösung für Unternehmen, die ihre Full-Truck-Load, Part-Truck-Load und Less-Than-Truck-Load Transportangebote mit den Kapazitäten der Spediteure abgleichen und damit den für ihre Bedürfnisse passenden Dienstleister finden wollen. Herausforderungen wie langwierige Preisanfragen und -vergleiche sowie unzuverlässige Speditionen gehören damit der Vergangenheit an. Versender genießen mit CILLOX durchgehende Kontrolle und Übersicht über ihren Versandprozess mithilfe nur einer Plattform. Versandanbieter nutzen mit CILLOX die Vorteile garantierter und zügiger Zahlung in Form gebündelter Rechnungen und sorgfältig abgewickelten Zahlungsprozessen.

Digitalisierung

„Sowohl Versender als auch Spediteure können von diesem neuen Geschäftsmodell profitieren“, erklärt Amadou Diallo, CEO DHL Freight. „CILLOX ist ein Produkt, mit dem wir den Logistikmarkt grundlegend verändern können und die Digitalisierung der Logistikbranche weiter vorantreiben. Die Markteinführung der Plattform ist ein Ergebnis unserer Strategie 2020 und schafft dank des innovativen Geschäftsmodells neue Wachstumschancen.“

Erste Benutzertests konnten bereits während der Pilotphase im September dieses Jahres erfolgreich durchgeführt werden und zeigten eine hohe Kundenzufriedenheit. Ab Januar 2017 soll der Marktplatz dann jedem Marktteilnehmer offen stehen.

Einfache und schnelle Abwicklung von Transportprozessen

Mit CILLOX finden Versender online auf Knopfdruck den für ihre Bedürfnisse passenden Transportdienstleister. Die Plattform hilft dabei, bekannte Probleme bei der Suche nach einem geeigneten und zuverlässigen Transportdienstleister, wie langwierige Preisvergleiche oder Verzögerungen in der Ausstellung von Zustellnachweisen, zu eliminieren. Sie bietet einen direkten Überblick über eine Vielzahl von DHL-geprüften und von Versendern bewerteten Anbietern, um schnell Angebote einzuholen und Transporte einfach zu buchen. Über ein leicht zu bedienendes Dashboard können Versender ihre Lieferungen bezahlen, steuern und nachverfolgen.

Gleichzeitig dient CILLOX Transportdienstleistern jeglicher Größe als Plattform, auf der sie ihre Kapazitäten und Wettbewerbsvorteile präsentieren können. Sie können so ihren Kundenstamm erweitern und gleichzeitig passende Aufträge finden, um die Kapazitäten ihrer Transportfahrzeuge optimal zu nutzen. Transportdienstleister profitieren außerdem von garantiert zügiger Zahlung, da CILLOX die Prozesse der Rechnungsstellung, Bezahlung und elektronischen Ausstellung von Zustellnachweisen vereinfacht. Fahrer können die CILLOX App nutzen, um Aufträge direkt über ihr Smartphone zu empfangen und automatische Statusreports während des Transports zu erhalten. Mit dem umfassenden Leistungsspektrum von CILLOX erhöht DHL nicht nur seine eigene Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit, sondern auch die seiner Kunden.

CILLOX stellt Kundenzufriedenheit in den Fokus

Nutzeranforderungen und -bedürfnisse stehen bei CILLOX klar im Vordergrund und spielten bei der Entwicklung der Plattform von Anfang an eine große Rolle. Durch einen kontinuierlichen Produktentwicklungsprozess fließen Kundenwünsche und Rückmeldungen in das Software-Design ein. Auch nach der offiziellen Markteinführung wird das Angebot rund um die Plattform weiter ausgebaut und optimiert. So werden eine Echtzeit-Chatfunktion und die Dokumentenerfassung über die mobile App das Leistungsspektrum erweitern.

Microsoft Cloud bringt Werder Fans ihren Club überall live

Microsoft Cloud – Ohne Fans geht im Fußball nichts. Das ist auch dem Management des SV Werder Bremen bewusst. Um seine Fans noch enger an sich zu binden, setzt der Nord-Club auf Azure Media Services. Mit der Microsoft Cloud-Lösung kann der Erstligist sämtliche Werder-Ereignisse in Echtzeit und bester Studioqualität überall dorthin liefern, wo sich seine Fans gerade befinden. Werder-Fans können jetzt an jedem Ort und an jedem Screen die Spiele ihres Lieblingsclubs live verfolgen oder die besten Torchancen im Nachgang „on demand“ Revue passieren lassen – und sind ihrem Lieblingsclub stets so nah, wie am Spieltag im Weser-Stadion.

Der SV Werder Bremen setzt schon seit mehr als 20 Jahren konsequent auf Digitalisierung und neue Medien. 1996 startete Werder als erster Bundesliga-Club seine eigene Webseite. In den letzten Jahren wurde „mobil, mobil, mobil“ zum Schlachtruf der Kommunikationsexperten des Bremer Bundesliga-Klubs. Schließlich entdecken durch die weltweite Vermarktung des Fußballs immer mehr Fans ihre Liebe zu Werder ohne die Möglichkeiten zu haben, täglich am Trainingsplatz vorbeizuschauen oder die Spiele im Weser-Stadion zu verfolgen. Sie wollen an jedem Ort und zu jeder Zeit die Partien ihres Lieblingsclubs verfolgen, die besten Torchancen Revue passieren lassen, die aktuellsten News lesen, das neueste Trikot kaufen oder die nächsten Tickets buchen. Deshalb hat der SV Werder den Bremer IT-Dienstleister und Microsoft-Partner team neusta im vergangenen Jahr mit dem Relaunch seiner gesamten Online-Welt beauftragt. Das Großprojekt ist nun an den Start gegangen und liefert in den ersten Monaten eine starke Performance.

Optimale User Experience auf allen Endgeräten
Sämtliche Portale des Nord-Clubs – von der Website, über das Streaming-Portal und den Online-Shop bis hin zu den mobilen Apps – wurden vollständig überarbeitet, um eine optimale User Experience auf allen Endgeräten zu schaffen. Das Ziel: Werder Fans sollen ihren Club überall, jederzeit und auf jedem Screen hautnah erleben können. Das gelingt am besten mit bewegten Bildern. Mit dem Einsatz der cloudbasierten Videostreaming-Lösung Azure Media Services kann der Erstligist jetzt sämtliche Werder-Ereignisse live und in bester Studioqualität überall dorthin liefern, wo sich seine Fans gerade befinden – ob zu Hause am Fernseher und PC oder unterwegs auf allen gängigen Mobilgeräten. Sobald die Kollegen von Werder-TV die Aufnahme beenden, ist das Ereignis auch schon auf sämtlichen Endgeräten „on demand“ verfügbar. Azure Media Services ermöglichen dem Verein, Veranstaltungen kosteneffizient zu produzieren und gleichzeitig zu streamen, aufzuzeichnen und zu codieren. Die skalierbare Azure-Plattform gewährleistet eine konstante, flexible Hochverfügbarkeit. Es wird nur die Rechenleistung eingesetzt, die auch benötigt wird. Bei Lastspitzen wird die Leistung entsprechend hochgefahren. So können beliebig viele Fans gleichzeitig den Stream verfolgen.

Microsoft Cloud
©Microsoft ©SV Werder Bremen @Anna-Lena Mueller

Mit den voll vernetzten Fans Schritt halten
„Genau wie Unternehmen sind Sportvereine auf eine agile und flexible IT angewiesen, um ihren voll vernetzten Fans ein optimales Vereinserlebnis bieten zu können“, sagt Oliver Gürtler, Senior Director der Cloud & Enterprise Business Group bei Microsoft Deutschland. „Durch den Einsatz von Cloud Computing nutzen sie Rechenkapazitäten und modernste Applikationen flexibel und entwickeln neue Geschäftsmodelle: zum Beispiel im Bereich Merchandising über Apps und digitale Kampagnen oder in den sozialen Netzwerken durch mehr Nähe zu den Fans.“ So haben sie beim Relaunch der Werder Online-Kanäle auch sämtliche Social-Media-Kanäle des Erstligisten einbezogen. Die Inhalte von Facebook, Twitter, Instagram und Co. laufen in einem Social-Media-Stream auf der Startseite des Vereins zusammen. Außerdem sorgen große Bildformate und Video-Snippets auf der Startseite dafür, dass Emotionen noch besser auf mobile Geräte transportiert werden. Nicht zuletzt wurde auch der Online-Shop der Grün-Weißen überarbeitet und für Smartphones und Tablets optimiert. Damit auch sämtliche Fan-Artikel immer verfügbar sind, wurde der Shop an das Warenwirtschaftssystem von Microsoft Dynamics angebunden.

Die Neuausrichtung lohnt sich: Seit dem Relaunch im Februar 2016 sind die Seitenaufrufe auf Werder.de um 131 Prozent, die WERDER.TV PREMIUM-Anmeldungen um 138 Prozent und die Zahl der Nutzer des Online-Shops um 40 Prozent gestiegen. Und mit der neusta sport portals GmbH entstand eine eigene Tochtergesellschaft, die sich auf die Digitalisierung großer Sportvereine spezialisiert.

Heimspiel auf der Deutschen Partnerkonferenz
Die digitale Transformation des Traditionsvereins von der Weser ist auch Thema auf der Deutschen Partnerkonferenz #DPK16, die am 18. und 19. Oktober im Bremer Congress Centrum stattfindet. Im sogenannten New Business Hub Sports zeigt Microsoft mit Partnern und dem Partner team neusta am konkreten Beispiel auf, welche Chancen Vereine durch Digitalisierung haben.

Microsoft Deutschland GmbH
Die Microsoft Deutschland GmbH ist die 1983 gegründete Tochtergesellschaft der Microsoft Corporation/Redmond, U.S.A., des weltweit führenden Herstellers von Standardsoftware, Services und Lösungen mit 85,32 Mrd. US-Dollar Umsatz (Geschäftsjahr 2016; 30. Juni 2016). Der Netto-Gewinn im Fiskaljahr 2016 betrug 16,8 Mrd. US-Dollar. Neben der Firmenzentrale in München Schwabing ist die Microsoft Deutschland GmbH bundesweit mit sechs Regionalbüros vertreten und beschäftigt rund 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Verbund mit rund 31.500 Partnerunternehmen betreut sie Firmen aller Branchen und Größen. Das Advanced Technology Labs Europe (ATLE) in München hat Forschungsschwerpunkte in IT-Sicherheit, Datenschutz, Mobilität, mobile Anwendungen und Web-Services.

Über team neusta:
Die Unternehmensgruppe bietet im Kerngeschäft Beratung, Entwicklung und Umsetzung von komplexen, meist webbasierten Softwarelösungen. Hinzu kommen Leistungen in den Bereichen Konzeption, Personal, Design, Usability und Kommunikation. Aktuell beschäftigt team neusta u.a. an den Standorten in Bremen, Hamburg, München, Berlin, Köln und Toulouse rund 800 Angestellte und beauftragt 400 Freiberufler. Die Gruppe erwartet für 2016 einen Umsatz von 120 Mio. Euro. Weitere Informationen unter: http://www.team-neusta.de/

Industrie 4.0 – Sensoren und Software holen Robert Boschs Drehbank von 1887 zurück

Industrie 4.0 – Sie ist 129 Jahre alt, pedalbetrieben und ein Prachtstück der Industrie 1.0. Unternehmensgründer Robert Bosch hat ab 1887 noch persönlich an der 300 Kilogramm schweren, gusseisernen Drehbank gearbeitet. Unter anderem wurden darauf Teile für den Magnetzünder gefertigt, jenes Produkt, das dem Unternehmen Ende des 19. Jahrhunderts zum Durchbruch verhalf. Nun hat Bosch die historische Drehbank auf einen Schlag aus dem Museum ins Industrie 4.0-Zeitalter katapultiert. Sein technischer Unterstützer: das neue IoT (Internet of Things) Gateway von Bosch. Das vernetzte System kombiniert Sensorik, Software sowie eine IoT-fähige Industriesteuerung und ermöglicht damit die Zustandsüberwachung der Drehbank. „Unser weltweit einmaliger Aufbau zeigt, dass selbst älteste Maschinen mit dem IoT Gateway schnell und einfach vernetzt werden können“, sagte Dr. Werner Struth, in der Bosch-Geschäftsführung unter anderem für die Industrietechnik und die Fertigungskoordination verantwortlich, in Stuttgart. „Damit erschließt Bosch auch Betreibern älterer Maschinenparks die Vorteile der vernetzten Industrie“, erklärte Struth.

Industrie 4.0

Viele Maschinen noch nicht Teil der Industrie 4.0

„Viele Maschinen im Handwerk oder in der Fertigung sind noch ohne Industrie 4.0-Anbindung. Unter anderem fehlen ihnen Sensoren, Software oder die Anbindung an IT-Systeme des Unternehmens – und damit wesentliche Voraussetzungen für die vernetzte Fertigung. Allein in Deutschland sind mehrere zehn Millionen Maschinen betroffen. Global betrachtet ist das ein Milliardenmarkt für Retrofit-Lösungen wie das Bosch IoT Gateway“, sagte Struth. Die Industrie brauche vernetzte Maschinen, wenn sie nachhaltig Erfolg haben solle. Genau das leistet das IoT Gateway, schnell und flexibel. Bosch zeigt damit, wie Betreiber älterer Produktionsanlagen ihre Maschinen vernetzen, dadurch in Echtzeit überwachen und somit optimieren können. Das ermöglicht etwa die vorausschauende Wartung und reduziert somit Ausfallzeiten bei gleichzeitig steigender Produktivität.

Lange Innovationszyklen machen Retrofit-Lösungen nötig

Der technische und wirtschaftliche Hintergrund für das IoT Gateway: Innovationszyklen im Maschinenbau unterscheiden sich von jenen in vielen anderen Branchen. Einmal angeschaffte Maschinen bleiben oft über Jahrzehnte im Einsatz. Sie lassen sich nur mit hohem Aufwand und mit hohen Kosten an neue Anforderungen anpassen. Ein großer Teil des weltweit installierten Maschinenparks ist daher noch ohne Anbindung an die vernetzte Fertigung. Der Bedarf für sogenannte Retrofit-Lösungen zum Nachrüsten für die vernetzte Fertigung ist daher riesengroß. Das gilt auch für Bosch: „Wir setzen das IoT Gateway bereits selbst ein und sparen damit Geld. Zum anderen bietet unsere Tochter Bosch Rexroth diese Lösung ab Herbst unseren Kunden an“, sagte Struth. Der Fachöffentlichkeit wird das IoT Gateway zur Messe sps ipc drives im November vorgestellt.

Schon nach 18 Monaten amortisiert

Im Bosch-Werk Homburg haben Ingenieure mit dem IoT Gateway zum Beispiel einen Prüfstand für Hydraulikventile aus dem Jahr 2007 vernetzt. Dank neuer Sensoren, die die Qualität des eingesetzten Öls überwachen, lässt sich der Zeitpunkt für den nötigen Ölwechsel nun weitaus genauer bestimmen als zuvor. Dies spart Zeit, Geld und schont die Umwelt. In diesem konkreten Fall hatte sich das Nachrüsten mit dem IoT Gateway bereits nach 18 Monaten amortisiert. Im nächsten Schritt sollen 22 weitere Prüfstände und später viele weitere Maschinen bei Bosch nachgerüstet werden. Außer dem Gateway bietet Bosch auch die nötige Software an, um Daten zum Beispiel in der Bosch IoT Cloud zu analysieren, aufzubereiten und darzustellen.

Das IoT Gateway kommt ohne Programmierung aus

Das IoT Gateway wird – je nach Anwendung – um Sensoren erweitert, die an der nachzurüstenden Maschine angebracht werden. Die Sensoren erfassen etwa Temperatur, Druck, Vibration, Stromverbrauch, Ölqualität, Neigungswinkel, Drehgeschwindigkeit oder andere Parameter. Diese Daten übersetzt die Software in Echtzeit in ein Format, das sich in bestehenden Produktionsumgebungen eingliedern lässt – „wie ein nimmermüder Simultanübersetzer für die Industrie 4.0“, sagte Struth. Das IoT Gateway muss hierfür nicht programmiert, sondern über einen Browser lediglich konfiguriert werden. Das verkürzt die Inbetriebnahme drastisch. Hierbei nutzt Bosch unter anderem die kürzlich präsentierte, neue und offene Maschinensprache PPMP (Production Performance Management Protocol).

Höhere Qualität, rechtzeitige Wartung

Die museale, nun „Industrie 4.0-getunte“ Drehbank ermöglicht wesentliche neue Merkmale der vernetzten Fertigung. Zum einen die Prozessüberwachung für die ständige Qualitätssicherung, zum anderen die fortlaufende Zustandsüberwachung („condition monitoring“), um ungeplante Ausfallzeiten zu verhindern. Für die Prozessüberwachung erfassen Sensoren unter anderem die Drehzahl des Werkstücks: Zu hohe oder zu niedrige Schnittgeschwindigkeiten verschlechtern die Fertigungsqualität beim Drehen von Metall und können das Werkzeug beschädigen. Dank der von Sensoren am IoT Gateway erfassten und übertragenen Daten erkennt der Bediener am Fußpedal jederzeit auf einem Monitor, ob er schneller oder langsamer treten muss, um die optimale Drehzahl einzuhalten.

Zudem erkennt die jetzt vernetzte Drehbank schleichende Veränderungen am Antrieb: Mit zunehmendem Alter kann der lederne Treibrieben zwischen dem Antriebsrad und der Spindel mit dem Werkstück durchrutschen. Für das menschliche Auge ist dieses zunächst unsichtbar. Sensoren erkennen aber bereits Abweichungen im Prozentbereich. Ist ein vorgewählter Schwellenwert erreicht, zum Beispiel ein Durchrutschen von zwei Prozent, sendet das vernetzte System automatisch eine Nachricht an den richtigen Instandhalter. Der wechselt den Riemen innerhalb einer vorgegebenen Zeit aus. So verhindern die Sensoren, das Gateway und die Software den ungeplanten Ausfall der jetzt Industrie 4.0-fähigen Drehbank. Dies steigert die Produktivität.

507 Mark für die Drehbank

Robert Bosch hatte die Drehbank im Februar 1887 gekauft und auch selbst daran gearbeitet. Sie war vermutlich bis 1901 im Einsatz. Umgerechnet auf heutige Verhältnisse entspricht der damalige Kaufpreis von 507 Mark etwa 30 000 bis 40 000 Euro – für den kleinen Betrieb, den Robert Bosch erst 1886 gegründet hatte, war das eine beträchtliche und auf Dauer gerechnete Investition. „Daran hat sich bis heute nichts geändert: Maschinen sind teuer. Wir müssen sie so effizient wie möglich nutzen. Das Vernetzen hilft uns entscheidend dabei“, sagte Struth.

ConnectedDrive Angebote – Die neue BMW 5er Limousine

ConnectedDrive Angebote – Die neue BMW 5er Limousine  – Fortgeschrittene Vernetzung von Fahrzeug, Mensch und Umwelt. Die neue BMW 5er Reihe überzeugt auch bei der Vernetzung: Dafür werden die umfangreichen BMW ConnectedDrive Angebote durch neue Dienste ergänzt, die Geschäftsreisenden ein Plus an Komfort und Zeitersparnis bringen. Dazu gehören das neue Angebot ParkNow für das digitale Reservieren und Bezahlen von Stellplätzen, die intelligente Parkplatzsuche On-Street Parking Information und der optional verfügbare Parkassistent, der freie Plätze detektiert und das Fahrzeug automatisiert einparkt. Durch den Dienst Microsoft Exchange können erstmalig Nutzer von Microsoft Office 365 Mails, Kalendereinträge und Kontakte synchronisieren und im Fahrzeug bearbeiten. Mit dem optionalen Remote Parking kann die BMW 5er Limousine über den Fahrzeugschlüssel ferngesteuert in engste Parklücken manövriert werden. Zudem wurde die Integration von Smartphones weiter optimiert – von Apple CarPlay, das erstmalig bei einem Fahrzeughersteller komplett kabellos eingebunden ist, über induktives Laden des Telefons bis zum WLAN Hotspot für bis zu zehn Geräte.
ConnectedDrive Angebote

Personalisierte Inhalte durch BMW Connected Onboard.
Seit Juli 2016 ist BMW Connected, der persönliche, digitale Mobilitätsassistent von BMW, auch in Europa erhältlich. Die nächste Ausbaustufe mit weiteren Services wird mit dem neuen BMW 5er eingeführt. Mit BMW Connected Onboard behält der Fahrer den Überblick über seine mobilitätsrelevanten Informationen. Auf dem personalisierten Bildschirm werden relevante Inhalte wie die nächsten Navigationsziele und die geschätzte Ankunftszeit aus der persönlichen Mobilitätsagenda nahtlos vom Smartphone in das Fahrzeug übertragen und angezeigt. Mit Remote 3D View ruft der Fahrer von unterwegs dreidimensionale Ansichten der Umgebung seines Fahrzeugs auf dem Smartphone ab – somit hat er sein Fahrzeug immer im Blick.

 

Arbeit 4.0 – The Employee Experience – Messe Zukunft Personal in Köln

Arbeit 4.0 – The Employee Experience“ lautet das Motto der diesjährigen Zukunft Personal vom 18. bis 20. Oktober. Im Fokus der Leitmesse für Personalmanagement steht die Frage, wie Beschäftigte Lust auf die Digitalisierung der Arbeitswelt bekommen. Lösungen und Ansätze für die Organisationsentwicklung präsentieren Personalexperten an den mehr als 650 Messeständen und auf rund fünfzehn Bühnen. Erstmals wird zur Eröffnung der „HR Innovation Award“ verliehen. Digital Leadership, Crowdworking, Agilität, Innovationskultur, gesundes Arbeiten oder Recruiting zwischen Mensch und Maschine – das sind einige der Facetten von Ausstellung und Programm. Um das Top-Thema „Arbeiten 4.0 – The Employee Experience“ konkret zu veranschaulichen, hat der Veranstalter eine neue Leistungsschau konzipiert: In den „Arbeitswelten.HR | Design by HCD“ werden auf mehr als 500 Quadratmetern moderne Bürolandschaften und Begegnungsräume erlebbar. In dieser Arbeitswelt der Zukunft haben Besucher die Möglichkeit, Meeting Solutions, Angebote für Beruf und Familie sowie Lösungen für Weiterbildung, Spaß und Erholung direkt auszuprobieren.

Arbeit 4.0Zum Messeauftakt werden erstmals innovative Produkte und Dienstleistungen für das Personalmanagement mit dem „HR Innovation Award“ ausgezeichnet. Inhaltliche Impulse liefern dazu Anette Kramme, parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales (BMAS), und Frank Riemensperger, Bitkom Hauptvorstand und Vorsitzender der Geschäftsführung von Accenture.

Neue Programmstruktur für bessere Übersicht

Damit Besucher der Messe noch zielgerichteter die für sie interessanten Inhalte ansteuern können, orientiert sich die neue Programmstruktur an den Ausstellungsschwerpunkten der Hallen: Aus- und Weiterbildung, Recruiting, Personaldienstleistung, Gesundheitsmanagement sowie Hard- und Software für das Personalmanagement. In moderierten Trendforen (Kongressbühnen) und Solutions Stages (Lösungen der Aussteller und Partner) laufen jeweils Vorträge und interaktive Formate passend zum Hallenfokus. Für mehr Durchblick im Messedschungel sorgen auch die Guided Tours: themenspezifische Rundgänge durch die einzelnen Ausstellungsbereiche.

 

 

Neue Formate: Gescheiter scheitern und Founders Fight

 Zudem machen die Präsentationsformate auf den zahlreichen Bühnen neue Kommunikationsmöglichkeiten in der Arbeitswelt von morgen deutlich: Nach dem Vorbild der FuckUp Nights, in denen Gründer von ihrem Scheitern erzählen, brechen beim Format „Gescheiter scheitern“ (präsentiert vom „Personalmagazin“) gestandene Manager mit einem Tabu. Sie berichten über ihre Fehlschläge und das Wiederaufstehen. Mit dabei sind Hermann Arnold, Gründer der Umantis AG, die alle Führungskräfte inklusive CEO wählen lässt, und Oliver Maassen, Geschäftsführer von Pawlik Consultants und Vorstand der Zukunftsallianz Arbeit und Gesellschaft, der bis 2012 führende Positionen im Bankwesen innehatte – zuletzt als Personalchef der UniCredit-Bank.  Neu ist auch der „Founders Fight“: Dabei haben Start-ups die Chance, ihre Ideen einem Härtetest zu unterziehen. Moderiert von Jan C. Küster pitchen jeweils zwei Gründer gegeneinander, stellen ihre Erfindungen vor und verteidigen sie gegen knallharte Einwände – mit abschließendem Urteil einer Jury aus Personalern, erfolgreichen Gründern und Investoren.  Auf der neuen „Plaza“ wiederum stehen Dialogformate, Mitmachangebote und Live-Trainings im Mittelpunkt. Das Publikum ist in einer offenen 360-Grad-Fläche aktiv in das Bühnengeschehen eingebunden.

5GAA – Vodafone verstärkt die 5G Automotive Association

5GAA – Mit Höchstgeschwindigkeit zum vernetzten Auto: Vodafone verstärkt als erster Netzbetreiber die branchenübergreifende 5GAA. Gemeinsam mit Daimler, BMW und Audi sowie Ericsson, Huawei, Intel, Nokia und Qualcomm treibt Vodafone dabei die Einführung neuer Kommunikationslösungen für das vernetzte und vollautomatisierte Fahren sowie intelligenter Transportsysteme in den Städten voran. Vodafone ist weltweit treibende Kraft für das Internet der Dinge und vernetzt schon heute rund 10 Millionen Fahrzeuge von 19 Automobilherstellern – mehr als jedes andere Unternehmen. Auch bei der Entwicklung der kommenden Mobilfunk-Generation 5G ist Vodafone federführend.

5GAA
Infografik: Wie 5G unser Leben verändert Industrie, Landwirtschaft und Straßenverkehr: Das ist die 5G-Stadt ©Vodafone Media

Die 5GAA-Allianz wurde im September von führenden Automobil-Herstellern und Netzwerkausrüstern gegründet. Vodafone ist als Platinum-Partner der erste Netzbetreiber in der 5GAA. „Mit unseren hochleistungsfähigen Netzen sind wir der Treiber der Gigabit-Gesellschaft, in der Autos und Verkehrsinfrastruktur ständig miteinander kommunizieren. Gemeinsam mit Experten aller beteiligten Branchen treiben wir in der 5GAA die Entwicklung und Standardisierung neuer Technologien voran und bringen vernetzte und vollautonome Autos vom Labor auf die Straße“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter.

Dino Flore, Director General der 5GAA: „Vodafones Industrieführerschaft und Perspektive als Netzbetreiber ist eine Bereicherung für die 5GAA, und wird zur erfolgreichen Entwicklung eines vernetzten Mobilitäts-Ecosystems beitragen.“

Vodafone engagiert sich bereits bei mehreren Forschungsprojekten für autonomes Fahren. Dazu zählen die Teststrecke A9, also eine digitale Autobahn, sowie ein 5G-Testgelände der RWTH Aachen. Dank ultrageringer Latenzzeiten können nicht nur die Autos untereinander, sondern auch die Autos mit der gesamten Verkehrsinfrastruktur in Echtzeit kommunizieren (sog. Car-to-X-Kommunikation). So werden im 5G-Netz stetig Informationen abgeglichen und auf den Prüfstand gestellt. Das hilft Gefahrensituationen zu vermeiden. Vodafone hat bereits Car-to-X-Kommunikationstechnologien getestet. Ab November wird die 5GAA in fünf Arbeitsgruppen weitere Pilotprojekte starten.

Cloud Object Storage – IBM bietet Angebot für hybride Clouds

Cloud Object Storage – Neuer IBM Cloud Object Storage-Service ist das branchenweit erste Storage-Angebot für hybride Clouds. Neuer Service ermöglicht eine bis zu 25%ige Kostenreduzierung gegenüber dem Wettbewerb bei gleichzeitig größerer Flexibilität, unstrukturierte Daten zu speichern, zu verwalten und über hybride Clouds auf diese Daten zuzugreifen. IBM (NYSE: IBM) stellt einen neuen Cloud Object Storage-Service vor, der  Sicherheit, Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit neu definiert bei der Speicherung und Verwaltung großer Mengen an digitalen Informationen in hybriden Clouds. Das neue IBM Cloud Object Storage-Angebot beruht auf Cleversafe-Technologien, um Kunden eine hohe Servicequalität und ein sehr hohes Sicherheitsniveau bieten zu können.

Obwohl Organisationen für eine bessere Effizienz und IT-Agilität zunehmend auf die Cloud setzen, sehen Kunden sowohl on-premise als auch off- premise eine Lücke in der Frage der Speicherung immer größerer Datenmengen. Unternehmen müssen sich derzeit entscheiden, ob sie ihre Daten auf internen Servern und Speichersystemen oder in der Cloud ablegen. Diese Situation hemmt ihre geschäftliche Flexibilität und treibt die Infrastrukturkosten. Da die Menge an Daten in allen Branchen weiter wächst, wird die Entwicklung flexibler Hybrid-Cloud-Speicherlösungen immer wichtiger.

Die neuen IBM Cloud Object Storage-as-a-Service-Angebote bieten Kunden jetzt die Möglichkeit, große Mengen an unstrukturierten Daten über On-Premise-Systeme sowie Public- und Private-Clouds schnell und einfach zu skalieren, um die Flexibilität ihrer IT zu erhöhen und die Sicherheit zu verbessern. Dadurch lassen sich auch Speicherkosten im Vergleich zu Konkurrenzangeboten um bis zu 25 Prozent reduzieren. Auf Basis der Innovation „SecureSlice“ von Cleversafe hat IBM Cloud Object Storage das Ziel, eine effiziente Speicherung und Verwaltung von Daten in der IBM Cloud und die ständige Verfügbarkeit dieser Daten über verschiedene Regionen hinweg zu ermöglichen.

„Weil Kunden weiterhin massive Workloads in Hybrid-Clouds verlagern, gibt es einen Bedarf für einen einfacheren, sichereren und wirtschaftlicheren Weg, digitale Informationen zu speichern“, sagt Robert LeBlanc, Senior Vice President, IBM Cloud. „Mit der heutigen Ankündigung bietet die IBM einen Cloud-Service, der Kunden die Flexibilität und Verfügbarkeit von Object Storage sowohl on-premise als auch über Public-Clouds hinweg zur Verfügung stellt.“




Bitly migriert eine Milliarde Datensätze auf IBM Cloud Object Storage und wählt die IBM Lösung als exklusive Cloud-Plattform

Der weltweit führende Link-Management-Anbieter Bitly sucht ständig nach neuen Wegen, um Organisationen darin zu unterstützen, ihre Werkzeuge zum Gewinn umsetzbarer Einblicke in die Welt ihrer Kunden zu verwenden. Das Unternehmen hat den neuen IBM Cloud Object Storage-Service ausgewählt, um die historischen Daten, welche monatlich aus mehr als 10 Milliarden Klicks weltweit produziert werden, schneller und einfacher zu analysieren. Diese etwa 500 TB an historischen Daten beinhalten auch Interaktionen, die Nutzer über mehrere Online-Kanäle hinweg tätigen – nützliche Informationen für Marketiers, die Bitly zur Bereitstellung und Messung ihrer Aktivitäten über alle Marketing-Kanäle hinweg verwenden.

„Mit mehr als 400 Millionen neuen Links pro Monat wächst die Bitly-Plattform explosionsartig“, sagte Robert Platzer, CTO, Bitly. „Wir haben die IBM Cloud für uns gewählt, weil das Unternehmen als führender Anbieter im Bereich Datendienste gilt. Durch diese Partnerschaft kann uns IBM helfen, unser Geschäft zu transformieren und neue Cloud-Services – von Advanced Analytics und Data Mining bis zur Datenrecherche – auf unserer Software-Plattform zu entwickeln. Der neue IBM Cloud Object Storage-Service wird es uns ermöglichen, alle Daten von unserer On-Premise- und auch Cloud-Infrastruktur einfach und flexibel zu verwalten.“

Die Einführung der IBM Cloud Object Storage-Lösung bei Bitly ist Teil einer engen, mehrjährigen Partnerschaft mit IBM. Mit der heutigen Ankündigung bildet die IBM Cloud bei Bitly die exklusive Cloud-Plattform. Zu Beginn dieses Jahres zog das Unternehmen bereits 25 Milliarden datenhaltige Links auf die IBM Cloud, um von der hohen Leistung und der globalen Verbreitung der weltweit fast 50 Cloud-Rechenzentren von IBM zu profitieren. Nach dieser abgeschlossenen Migration hat das Unternehmen als nächstes begonnen, die circa eine Milliarde Datensätze aus historischen Interaktionen hinter diesen Links mithilfe der IBM Cloud Object Storage-Lösung zu verwalten.

Cloud Object Storage
Der CEO von Bitly Mark Josephson, links, IBM Watson Offering Manager Reah Miyara und IBM Cloud Developer Krissi Xenakis nutzen den neuen IBM Cloud Object Storage, um den Zugang großer Mengen an digitalen Informationen über hybride Clouds zu verwalten, Donnerstag, 13. Oktober 2016, New York City. (Jon Simon / Feature Photo Service für IBM).

IBM durchbricht die Grenzen der heutigen Storage-Architekturen

Den Kern des neuen IBM Cloud Object Storage-Services bildet die innovative „SecureSlice“-Technologie von IBM, welche Verschlüsselung, Erasure Coding und die geografische Verteilung von Daten miteinander kombiniert, um eine höhere Sicherheit, Verfügbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Flexibilität zu bieten. So können Kunden den Anforderungen im Hinblick auf die Daten-Compliance und -Sicherheit besser erfüllen, wobei der Zugang zu wichtigen Daten sogar bei einem regionalen Ausfall erhalten bleibt. Dies funktioniert auch, ohne teure Datenkopien erstellen zu müssen.

Sicherheit

IBM ist das einzige Unternehmen, das bisher Erasure Coding mit Verschlüssung sowie Entschlüsselung kombiniert hat. Wenn Daten in das IBM Cloud Object Storage-System gelangen, verschlüsselt SecureSlice automatisch jedes Daten-Segment, bevor es löschcodiert und verteilt wird. Der Inhalt kann nur mithilfe der Cloud’s “Accesser” Technologie von IBM am primären Rechenzentrum des Kunden, an dem die Daten mithilfe von SecureSlice ursprünglich empfangen und entschlüsselt wurden, wieder zusammengesetzt werden.

Verfügbarkeit

Aufgrund dieser Innovation in der Verschlüsselung kann IBM Cloud Object Storage sogar regionale K-Fall-bedingte Ausfälle verkraften, ohne dass der Zugriff auf Daten unterbrochen wird oder Kunden eingreifen müssen. Die kontinuierliche Verfügbarkeit ist in der Architektur inhärent. Viele herkömmliche Cloud-Storage-Anbieter legen dazu im Gegensatz die Aufgabe der Datenverwaltung und die Kosten für die Erstellung sowie Aufbewahrung einer zweiten Kopie für die regionale Fehlertoleranz in Kundenverantwortung.

Wirtschaftlichkeit

Als Ergebnis der Hybrid-Eigenschaften der Technologie kann IBM Cloud Object Storage die Gesamtkosten von Cloud-Speicher im Vergleich zu Konkurrenzangeboten enorm reduzieren. Ein interner IBM Vergleich von IBM Cloud Object Storage beim Cross-Region-Service-Management mit Wettbewerbern hat gezeigt, dass die Speicherung von 0,5 Petabyte (PB) Daten bis zu 24 Prozent und bei 5 PB Daten bis zu 25 Prozent günstiger als die Verwaltung derselben Datenmenge dort war.

Flexibilität

IBM Cloud Object Storage ist in zwei Formen als Multi-Tenant-Service verfügbar: Beim „Cross Region Service“ werden die Datenteile an mindestens drei geografisch verteilte Regionen in IBM Cloud-Rechenzentren gesendet, während beim „Regional Service“ die Daten in mehreren Rechenzentren in einer bestimmten Region gespeichert werden. Sowohl der regionale als auch der überregionale Service nutzen die SecureSlice-Technologie, also Erasure Coding zum Schutz der Daten. Die neuen Angebote ergänzen das bestehende IBM Cloud Object Storage-System für On-Premise-Objektspeicher und den IBM Cloud Object Storage Dedicated Service, ein Private-Cloud-Angebot, das auf Bare-Metal-Servern läuft. Alle IBM Cloud Object Storage-Services – unabhängig ob on- oder off-premise – unterstützen die Schnittstellen von Amazon S3 und Openstack Swift, um eine größere Flexibilität bei der Programmierung zu bieten.

IBM macht Cloud Object Storage für hunderte von Speicherplattformen mit transparentem Cloud-Tiering verfügbar

Erstmals können IT-Organisationen mit On-Premise-Storage ihre Daten nahtlos in die und aus der Cloud bewegen. IBM Spectrum Virtualize erhält Hybrid-Cloud-Funktionalität zur Unterstützung von fast 400 Plattformen, sowohl von IBM wie von anderen Anbietern.

IBM Spectrum Virtualize, IBM Spectrum Protect und IBM Spectrum Scale nützen transparentes Cloud-Tiering, um traditionelles Speichern um die Cloud zu ergänzen, und zwar mit policy-basierter, automatisierter Einfachheit, Sicherheit und Managebarkeit.

IBM Cloud Object Storage ist ab sofort für Unternehmenskunden über IBM Cloud-Rechenzentren in den USA sowie Europa verfügbar und wird in Asien und der pazifischen Region ab Dezember verfügbar sein. Verfügbarkeit über digitale Kanäle mit Swipe-and-Go-Kreditkarten-Akzeptanz beginnt in den USA im Dezember und kurz danach in Europa.

Home Digital – WLAN Bestellknöpfe im Haushalt

Home Digital – Nie wieder mit der leeren Shampoo-Flasche in der Dusche stehen oder ohne Geschirrspül-Tab vor der vollbepackten Maschine: Alltagsartikel wie Duschgel, Waschmittel oder Zahnpasta lassen sich heute schon schnell und unkompliziert per Knopfdruck nachbestellen und jeder Fünfte (21 Prozent) kann sich vorstellen solche Bestellknöpfe zu nutzen. Das hat eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben. Bei schweren oder sperrigen Waren des täglichen Bedarfs, wie zum Beispiel Waschmittel oder Toilettenpapier, ist diese bequeme Bestellmöglichkeit bereits für mehr als ein Viertel der Bundesbürger ab 14 Jahren (28 Prozent) denkbar. Generell kaufen bereits ein Drittel aller Befragten (33 Prozent) Waren des täglichen Bedarfs auch online ein. „Gerade die immer wiederkehrende Besorgung von Verbrauchsartikeln verbinden viele eher mit langweiliger Routine und Geschleppe als mit einem attraktiven Einkaufserlebnis. Die bedarfsgerechte und schnelle Bestellung per Knopfdruck ist da ein echter Komfortgewinn. Der Bestellknopf ist ein gutes Beispiel für eine intelligente und innovative Service-Idee“, sagt Bitkom-Geschäftsleiter Dr. Joachim Bühler.

Home Digital

Die Knöpfe sind drahtlos mit dem Internet verbunden und können an unterschiedlichen Stellen in der Wohnung angebracht werden: zum Beispiel ein Bestellknopf für Waschmittel an der Waschmaschine oder ein Knopf für Rasierklingen am Badspiegel. In Deutschland hat der Online-Versandhändler Amazon Anfang September als erster WLAN-Bestellknöpfe für verschiedene Waren des täglichen Gebrauchs, sogenannte Dash Buttons, eingeführt. Die Verbraucherzentrale NRW hat kurz nach Einführung der Dash Buttons in Deutschland Klage eingereicht. Sie moniert unter anderem, dass der aktuelle Preis bei der Bestellung via Bestellknopf nicht direkt ersichtlich ist. Nutzer müssen ihn etwa via Smartphone oder Tablet auf der Homepage des Händlers abrufen. „Verbraucher können sich online sehr schnell einen Überblick über Angebot und Preis verschaffen. Daneben sind Schutzmechanismen bereits integriert, so dass etwa unbeabsichtigte Mehrfachbestellungen verhindert werden und jedes bestellte Produkt kostenfrei zurückgeschickt werden kann“, so Bühler.

Nach Ansicht des Bitkom zeigt das Beispiel der Dash Buttons, dass der Rechtsrahmen in Deutschland oft zu starr ist und Innovationen dadurch behindert werden. „In den USA sind die Bestellknöpfe bereits recht verbreitet. In Deutschland haben es solch digitale Innovationen oft noch schwer“, so Bühler. „Ein Rechtsrahmen, der sich eher am Kaufladen aus dem frühen 20. Jahrhundert als an der digitalen Ökonomie orientiert, schließt Kunden von modernen Dienstleistungen auch dann aus, wenn sie ihnen prinzipiell offen gegenüberstehen.“ Das sei ein fatales Signal für Start-ups in Deutschland, die an originellen Lösungen arbeiteten, aber auch für Investoren, die einfallsreiche Produkte in Deutschland fördern wollten.

Noch höher als für die Bestellknöpfe ist die Zustimmung für die Nutzung von smarten Haushaltsgeräten, die auf Knopfdruck oder auch automatisch Verbrauchsgüter bestellen. Beispiel hierfür wäre eine Waschmaschine, die Waschmittel direkt nachordert, sobald es zuneige geht. Insgesamt 28 Prozent der Befragten können sich vorstellen, ein solches Gerät zu nutzen. „Diese Werte zeigen, dass es viele Verbraucher schätzen, wenn ihnen der lästige Einkauf von Alltagsartikeln abgenommen wird. Ein immer größerer Teil des Einkaufs kann heutzutage online erledigt werden – und mit Funktionen wie einem Bestellknopf oder smarten Haushaltsgeräten geht das noch einfacher. Gerade für nicht mehr ganz so mobile oder körperlich gehandicapte Menschen sind solche innovativen Lösungen praktisch und eine Erleichterung“, so Bühler.

Ergebnisse aus einer Verbraucherbefragung zum Thema E-Commerce sind unter folgendem Link verfügbar: https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Aus-Online-Shopping-wird-Mobile-Shopping.html.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.008 Verbraucher ab 14 Jahren befragt. Die Fragestellungen lauteten: „Haben Sie in den vergangenen 12 Monaten online, also im Internet, Waren des täglichen Bedarfs bestellt, zum Beispiel Körperpflegeprodukte, Waschmittel, Lebensmittel, Büromaterial oder ähnliches?“, „Neue Shopping-Lösungen ermöglichen es, Waren des täglichen Bedarfs mit einem einfachen Knopfdruck zu ordern. Die Bestellknöpfe sind drahtlos mit dem Internet verbunden und können an unterschiedlichen Stellen in der Wohnung angebracht werden: zum Beispiel ein Bestellknopf für Waschmittel an der Waschmaschine oder ein Knopf für Rasierklingen im Bad. Die Bestellung wird dann per Knopfdruck ausgelöst. Inwieweit stimmen Sie den folgenden Aussagen in Bezug auf diese Waren-Bestellknöpfe zu? Sie können Ihre Antwort auf einer Skala von 1 stimme voll und ganz zu bis 4 stimme überhaupt nicht zu abstufen.“

Ich kann mir grundsätzlich vorstellen, solche Bestellknöpfe zu Hause zu nutzen.

Ich kann mir die Nutzung solcher Bestellknöpfe für schwere oder sperrige Waren des täglichen Bedarfs vorstellen, z.B. Waschmittel oder Toilettenpapier.

Ich kann mir grundsätzlich vorstellen, Haushaltsgeräte zu nutzen, die auf Knopfdruck oder automatisch Verbrauchsgüter bestellen, z.B. einen Drucker, der eine neue Druckerpatrone bestellt oder der Geschirrspüler das Spülmittel.

Skipasskauf 2.0 – Pay per use in Galtür

Skipasskauf 2.0: Nie wieder Schlange stehen. Galtür erleichtert mit dem neuen „Pay per use“ den Skipasskauf: Einfach durch das Drehkreuz gehen, das Liftticket bucht sich automatisch über die Kreditkarte – je nach Zutrittszeit ein Tages- oder Nachmittagsticket.

Skipasskauf

Wartezeiten an der Kasse im Skigebiet? – Mit dem neuen dem „Pay per use“-System gehören diese in Galtür der Vergangenheit an. Ab der Wintersaison können Gäste über ein neues Online-Tool ihren Skipass nach Hause bestellen und mit der Kreditkarte verknüpfen. Beim Eintritt ins Skigebiet wird nach dem Prinzip „Pay per use“ das Skiticket automatisch von der Kreditkarte abgebucht. Dabei ist die Zugangszeit für die Ticketwahl ausschlaggebend: Wer vormittags durch die Drehkreuze geht, bezahlt ein Tagesticket. Bei einer Zugangszeit nach 11:30 Uhr belastet das System die Kreditkarte automatisch nur mit dem Betrag für einen Nachmittags-Skipass.

Extra-Komfort durch Online-Skipass
Mehrere Tage Pistenspaß? – Auch beim Erwerb von Mehrtagestickets entfällt künftig das Schlange stehen. Ab der neuen Wintersaison können Galtür-Urlauber die personalisierten Hightech-Karten bequem vom heimischen Wohnzimmer aus bestellen und am Skigebiet angekommen direkt durchstarten. Dank schneller Lieferzeiten von ein bis zwei Werktagen ist dieser Service auch für Kurzentschlossene nutzbar. Gegen einen kleinen Aufpreis kann man mit dem neuen Online-Service sogar das Design der Hightech-Karte individuell gestalten. Ob blau, pink, gemustert oder mit Foto – erlaubt ist, was gefällt. Ein Info-Portal mit Fakten zum Skigebiet, Webcams und Events sowie ein Member-Bereich ergänzen den Komfort: Eigene Statistiken und Historien können jederzeit ganz bequem abgerufen, Bestellungen geändert oder storniert werden.

Digitale Lerninhalte – Ausstattung mit Computern und Internetzugängen

Digitale Lerninhalte – Die Ankündigung von Bundesbildungsministerin Prof. Johanna Wanka, alle Schulen bis 2021 mit Computern und leistungsfähigen Internetzugängen ausstatten zu wollen, bietet nach Ansicht des Digitalverbands Bitkom eine riesige Chance. „Deutschlands Schulen können endlich in die digitale Welt überführt werden. Es ist höchste Zeit, dass wir von einzelnen Projekt-Klassen zu einer flächendeckenden digitalen Versorgung der Schulen kommen. Die analoge Kreidezeit in Deutschland geht jetzt zu Ende“, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Wir appellieren an die Bundesländer, die Gelegenheit zu nutzen und den angebotenen Digitalpakt mit dem Bund zu schließen.“ Nach den Plänen des Bundesbildungsministeriums müssen die Länder im Gegenzug für die Ausstattung der Schulen Lehrer aus- und fortbilden sowie didaktische Konzepte erarbeiten und die digitalen Medien in den Unterricht integrieren. Rohleder: „Das grundsätzliche Problem ist seit Jahren bekannt: Geräte und digitale Infrastruktur alleine genügen nicht, aber ohne Geräte und Infrastruktur werden auch keine digitalen Lerninhalte entstehen. Der Vorstoß zu einem Digitalpakt zwischen Bund und Ländern bietet die Chance, den gordischen Knoten bei der Digitalisierung unserer Schulen zu durchschlagen.“ Gleichzeitig mahnte Bitkom, die Digitalisierung der Schulen rasch anzugehen. „Fünf Jahre sind in der digitalen Welt eine lange Zeit – und wir haben gegenüber anderen Ländern bereits heute einen Rückstand aufzuholen. Wir sollten uns auch zeitlich so ambitionierte Ziele wie möglich setzen“, so Rohleder.

Digitale Lerninhalte

Nach einer Bitkom-Studie von Anfang des Jahres würde jeder zweite Lehrer (48 Prozent) gerne öfter digitale Medien im Unterricht einsetzen, dies scheitert aber vor allem daran, dass nicht genügend Geräte an den Schulen vorhanden sind. Die technische Ausstattung mit Computern und Internet erhielt im Durchschnitt nur die Schulnoten „befriedigend“ bis „ausreichend“. Schon damals sagten 83 Prozent der Lehrer, sie würden sich ein stärkeres Engagement des Bundes bei einer Strategie für das digitale Lernen wünschen.

Anlässlich des IT-Gipfels am 16./17. November in Saarbrücken wird Bitkom zusammen mit der saarländischen Landesregierung und dem Bundesbildungsministerium den Umbau der Gesamtschule Bellevue zur „Smart School“ vorstellen. Ziel der Initiative, die von zahlreichen IT-Unternehmen wie Telekom, Samsung, Fujitsu, SAP und Bettermarks unterstützt wird, sind Infrastruktur, Pädagogik und Fortbildung gleichermaßen. Es wird eine Schule modellhaft mit digitalen Geräten für den Unterricht von morgen ausgestattet. Dabei sollen auch neueste Technologien wie Virtual Reality oder 3D-Druck erleb- und nutzbar gemacht werden. Gleichzeitig wird vom saarländischen Bildungsministerium zusammen mit dem Landesinstitut für Pädagogik und Medien ein didaktisches Konzept entwickelt, um die Technologie bestmöglich in den Lehrplan zu integrieren und die Lehrer entsprechend weiterzubilden. „Das Smart-School-Projekt, das zum IT-Gipfel in Saarbrücken erstmals vorgestellt wird, kann eine Blaupause für den Digitalpakt sein. Es geht darum, einen Dreiklang aus digitaler Infrastruktur, digitalen Lerninhalten sowie der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften zu Digitalthemen zu schaffen“, so Rohleder.

Hinweis zur Methodik der Umfrageergebnisse: Bitkom Research hat in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Aris im Auftrag des Bitkom, des VBE und der LEARNTEC bundesweit 505 Lehrer der Sekundarstufe I in Hauptschulen, Schulen mit mehreren Bildungsgängen, Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien befragt. Die Befragung ist repräsentativ.

quelle – Bitkom

Mobile Payment Marktanalyse – Bezahlverfahren auf dem Vormarsch

Mobile Payment Marktanalyse – Das veröffentlichte Whitepaper der GFT Technologies SE zeigt die weltweit dynamische Entwicklung von Mobile Payment und gibt wichtige Empfehlungen für den Finanzsektor.

Mobile Payment

Mobile-Payment-Lösungen setzen sich international immer stärker durch. Als Vorreiter gelten die Region Asien/Pazifik und der afrikanische Raum. Dort besitzt kaum ein Einwohner ein klassisches Bankkonto. In Europa gelten vor allem Großbritannien sowie Spanien und Italien als Treiber, während es in Deutschland noch Optimierungsbedarf im Handel und Vorbehalte bei den Konsumenten gibt. Das aktuelle Whitepaper „Mobile Payment 2016: Aktuelle Marktanalyse, Auswirkungen und Empfehlungen für den Bankensektor“ gewährleistet einen umfassenden Überblick zur Entwicklung in acht wichtigen Schlüsselmärkten: Deutschland, Schweiz, Spanien, Italien, Großbritannien, USA, Brasilien und China. Aufschlussreich ist zudem der Vergleich mit der Analyse von 2012, in der sich GFT bereits vor vier Jahren mit dem Trend zum Mobile Payment intensiv befasst hat. Wie hat sich der Markt nun entwickelt – und wo besteht akuter Handlungsbedarf für den Bankensektor? Die neue Analyse liefert klare Antworten.

„Die Zukunft des Zahlungsverkehrs bestimmen Wertschöpfungsketten, die länger und komplexer werden“, erklärt Bernd-Josef Kohl, Executive Director GFT Germany. In vielen Ländern drängen neue Unternehmen in den Markt, die nicht aus dem traditionellen Finanzumfeld stammen: zum einen Smartphone-Hersteller, die ihre Kontrolle über ein mobiles Betriebssystem mit disruptiven Geschäftsideen verbinden; zum anderen mächtige Internetkonzerne aus den USA und zunehmend auch aus China, die sich bei einer Mobile Wallet vor allem für die Monetarisierung der Kundendaten interessieren. „Ein weiterer neuer Wettbewerber für den bislang von Banken dominierten Zahlungsverkehr sind FinTech-Startups“, so Kohl weiter.

Gute Marktchancen für die Banken – aber die Zeit drängt

Bis 2020 müssen in Deutschland alle PoS-Kassenterminals kontaktlose Bezahlsysteme unterstützen. Für den Bankensektor bedeutet dies eine Vielzahl neuer Geschäftsmöglichkeiten. „Dank ihrer Infrastruktur und der langjährigen Expertise mit Zahlungsdiensten haben die Kreditinstitute beste Voraussetzungen, eine zentrale Position im künftigen mobilen Ökosystem einzunehmen“, betont Kohl. In der Regel können die Finanzhäuser beim Kunden zudem auf einen hohen Vertrauensvorschuss bauen – besonders, wenn es um das Thema Datenschutz geht: Einer kürzlich veröffentlichten Umfrage* zufolge würden drei von vier Konsumenten beim Bezahlen mit dem Smartphone am ehesten einer Anwendung ihrer Hausbank vertrauen. Bei einem Anbieter aus der IT- oder Internetbranche wäre es nur etwa jeder Zehnte.

Eine weitere Dynamik wird der Markt durch die Einführung von Instant-Payment-Diensten erfahren. Schon 2018 sollen in der Euro-Zone Zahlungen in Echtzeit möglich sein – und zwar zwischen Unternehmen und Einzelpersonen (B2P). Die gesetzlichen Vorgaben, mit denen die Europäische Union mehr Wettbewerb und Sicherheit in den Mobile-Payment-Markt bringen will, bedeuten zusätzlichen Druck für die Kreditinstitute: Mit der Umsetzung der Europäischen Richtlinie für Zahlungsdienste PSD2 werden sie gezwungen, Drittanbietern freien Zugang zu den von ihnen geführten Konten zu gewähren.

Aus den aggregierten Erkenntnissen der Marktanalyse hat GFT für den Finanzsektor zahlreiche Empfehlungen zu Geschäftsmodellen, Einstiegschancen und möglichen Kooperationsmodellen abgeleitet. „Der Fokus muss klar auf dem Nutzererlebnis liegen. Die richtige Kundenansprache ist ein zentraler Schlüssel um mobile Bezahldienste zu etablieren. Gerade das Nutzererlebnis macht hier den Unterschied zwischen einem Markterfolg und einem Aufsehen erregenden Scheitern – somit nicht zuletzt zwischen Kundentreue und -verlust“, bringt es Kohl auf den Punkt.

Zudem bietet das Whitepaper wertvolle Einschätzungen über die voraussichtliche Entwicklung des mobilen Zahlungsverkehrs in den nächsten Jahren.

* Quelle: ING-Diba

Das Whitepaper sowie eine Auswahl an Grafiken stehen Ihnen hier zum Download bereit.

Identity Check Mobile – Mastercard Bezahlen mit Fingerabdruck und Selfie

„Unsere Ziel ist es, Karteninhabern und Händlern möglichst reibungslose Online-Zahlungserlebnisse zu ermöglichen, ohne dabei irgendwelche Kompromisse bei der Sicherheit einzugehen“, so Ajay Bhalla, President von Enterprise Risk & Security bei Mastercard. „Dieses neue Zahlungsverfahren stellt einen bedeutenden Meilenstein dar. Das Einkaufserlebnis in Ladengeschäften hat sich schon durch unsere Innovationen, wie kontaktlosfähigen Karten und die Bezahlung über Mobilgeräte oder Wearables, grundlegend verändert. Als nächster Meilenstein ist Identity Check Mobile für Online-Shopping in Europa und bald auch weltweit verfügbar.“ Die Einführung der Technologie erfolgt im Anschluss an Tests und Studien, die gezeigt haben, dass die Verbraucher in Europa im Vergleich zu den derzeit verwendeten passwortbasierten Systemen mittlerweile biometrische Zahlungsverfahren bevorzugen. Die Mastercard Identity Check Mobile App markiert einen weiteren Schritt im Bestreben von Mastercard Online-Zahlungslösungen permanent zu verbessern.

Industrie 4.0 : Bosch und SAP kombinieren Expertise

Industrie 4.0 – Gemeinsam stärker als allein: Bosch und SAP haben eine strategische Partnerschaft für das Internet der Dinge (IoT, Internet of Things) und Industrie 4.0 vereinbart. Beide Unternehmen wollen die Zusammenarbeit bei Cloud-Technologien und Softwarelösungen ausbauen. Das gemeinsame Vorgehen soll unter anderem Fertigungs- und Logistikprozesse beschleunigen und die Sicherheit sowie Qualität von Produkten und Services für Kunden erhöhen. „Um die großen Potenziale der vernetzten Industrie noch besser auszuschöpfen, müssen internationale Unternehmen stärker als bisher und mit offenen Standards kooperieren“, sagte Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner zur Unterzeichnung einer entsprechenden Vereinbarung (Memorandum of Understanding). „Neue Lösungen mit hohem Kundennutzen entstehen nur, wenn Unternehmen sich auf ihre Stärken und Kernkompetenzen konzentrieren und gleichzeitig ihre jeweiligen Kräfte bündeln“, ergänzte Bernd Leukert, Mitglied des Vorstands der SAP, verantwortlich für Produkte und Innovation.

Industrie 4.0

Kunden profitieren von neuen und intelligenten Lösungen

Künftig ist daher geplant, dass Kunden zum einen die SAP HANA Plattform in der Bosch IoT Cloud verwenden können. Ziel ist es, große Datenmengen für IoT-Anwendungen in Echtzeit zu verarbeiten. Darüber hinaus bringen Bosch und SAP in Zukunft ihre Software- und Cloud-Expertise enger zusammen. So sollen Bosch IoT Microservices auf der SAP HANA Cloud Plattform zur Verfügung gestellt werden, um unterschiedliche Geräte und Komponenten verknüpfen zu können. Dazu zählt, Fahrzeuge, Produktionsmaschinen oder Werkzeuge sicherer und effizienter an unterschiedliche und vorzugsweise offene Plattformen anbinden zu können. Ziel ist es immer, Kunden neue und intelligente Services anzubieten. So melden zum Beispiel vernetzte Akkuschrauber in einem Hangar ihre Position zentimetergenau ans Produktionssystem, das daraufhin das für die jeweilige Aufgabe passende Drehmoment für den Schrauber wählt. Das Ergebnis: mehr Effizienz in der Produktion. Schnelle Datenbanken wie SAP HANA sind Voraussetzung, um große Datenmengen in der vernetzten Produktion zu speichern, zu verarbeiten, zu analysieren und darzustellen. Alle Systeme sowohl von Bosch als auch von SAP stehen vor allem auch für Sicherheit und Datenschutz. Beide Unternehmen schützen die Kundendaten mit modernen technischen Mitteln. Kunden können beispielsweise selbst entscheiden, wann sie personenbezogene Daten zur Verfügung stellen und wann sie gelöscht werden sollen.

Industrie 4.0 braucht einheitliche Rahmenbedingungen

„Standards und Referenzarchitekturen sind notwendige Voraussetzung für den flächendeckenden Einsatz von IoT- und Industrie 4.0-Lösungen“, erklärte Denner. Mit Blick auf die Standardisierung sprachen sich Denner und Leukert für eine enge Koordination mit dem international ausgerichteten Industrial Internet Consortium (IIC) und der deutschen Plattform Industrie 4.0 aus. Ziel sind einheitliche Rahmenbedingungen, um die Interoperabilität von Maschinen in der Welt der Industrie zu ermöglichen. „Dabei haben sich gemeinsame, so genannte Testbeds bewährt, in denen Partner das Zusammenspiel von Sensoren, Maschinen, Software und Cloud-Technologie erproben, um daraus Standards abzuleiten“, sagte Leukert.

Aufwand sinkt, Effizienz steigt

Konkret wird das Zusammenspiel der beiden international agierenden Unternehmen am Beispiel von Positionsdaten für Gabelstapler sowie mehr Transparenz und Effizienz in der Logistik. In dem schon bestehenden Testbed „Track&Trace“ – koordiniert vom IIC – lässt sich nun beispielsweise die Position von Gabelstaplern in großen Lagern, Flugzeughallen oder auf Betriebsgeländen in Echtzeit und zentimetergenau bestimmen. Die Lokalisierung übernimmt das von Bosch gegründete Start-up Zeno Track mithilfe von Kameras, GPS, Laserscanner, Funkwellen und einem vernetzten Bewegungssensor. Die Positionsdaten werden über die Bosch IoT Cloud ins Flottenmanagementsystem SAP Vehicle Insights übertragen. Damit lassen sich Fahrzeugflotten intelligent steuern, um Transportaufträge oder Wartungstermine bestmöglich zu planen und zu erfüllen. Der Aufwand sinkt, die Effizienz steigt. Die Kooperation zwischen Bosch und SAP zeigt, wie das Zusammenspiel von Sensoren und Software über die Grenzen von Unternehmen hinweg neue Services ermöglicht.

Plattformtechnologien sind Bausteine für Internet der Dinge

Darüber hinaus streben beide Unternehmen weitere Lösungen an, etwa beim automatisierten und vernetzten Fahren. Stets entstehen große Datenmengen, die rasch und zuverlässig ausgewertet werden müssen. „Datenbanken und Plattformtechnologien sind Grundbausteine für neue Lösungen im Internet der Dinge und in der Industrie 4.0. Diese möchten wir Kunden, Partnern und Anwendern weltweit zur Verfügung stellen“, sagte Leukert. „Bosch bringt seine breite Erfahrung mit Sensorik in den Bereichen Mobilität, Fertigung, Gebrauchsgüter sowie in der Vernetzung von Geräten mit. Die Kombination von alledem soll dazu beitragen, dass unsere Kunden neue Umsätze generieren können“, betonte Denner.

Weitere Informationen:
Details zu Track&Trace
http://bit.ly/1AfaBfh
Details zu Zeno Track:
http://bit.ly/29UiSds
Details zur Bosch IoT Cloud:
http://bit.ly/22eSwII
Details zu SAP Vehicle Insights:
http://bit.ly/2c0IBFL
Details zum IIC:
http://bit.ly/1m8ohh3